Pferd aus dem Ausland (Polen)

By dina91 | Allgemeine Themen

Hallo,

ich möchte mir nächstes Jahr meinen langersehnten Traum vom eigenen Pferd erfüllen. Wenn alles nach Plan läuft, fange ich im Frühjahr bzw. spätestens Sommer 2015 an, nach dem passenden Pferd zu suchen. Natürlich kann ichs nicht lassen, mir die momentanen Verkaufspferde im Internet jetzt schon anzusehen 😀 . Ich bin eine reine Freizeitreiterin und suche deshalb einen ruhigen, rutmütigen Vierbeiner, mit dem ich vor allem im Gelände viel Spass haben werde.

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Leider musste ich feststellen, dass es in meinem Umkreis nicht gerade viele passende Kandidaten gibt. Aus langeweile (und vllt auch etwas Frust 8| ), hab ich mir polnische Verkaufsanzeigen angesehen. Der Preisunterschied ist doch recht groß. Glaubt man dem Inhalt der Anzeigen, bekommt man für 1000-2500 € (manchmal sogar unter 1000€) schon echt hübsche Freizeitpferde.

Bevor jetzt einige hier schreien, ich soll die Finger von Pferden aus dem Osten lassen, ich bin nicht an einem 0850 Händler interessiert, der mir einen Anämie kranken, dreibeinigen Gaul andrehen will. Ich hab da eher an ein Gestüt gedacht, das ganz in der Nähe meiner Familie liegt. Meine Mutter ist dort aufgewachsen (mein Opa war dort Bereiter) und seinerzeit war es ein hochangesehenes Staatsgestüt mit einer erstklassigen Trakhener-Zucht. In den vergangenen 20 Jahren ging das Gestüt durch den Wechsel des Besitzers leider den Bach runter. Aber seit ein paar Jahren soll es dort Leute geben, die die Zucht wieder etwas auferwecken möchten. Lange Rede, kurzer Sinn; ich werde nächstes Jahr meine Familie besuchen und ich überlege, mir die Pferde dort anzusehen.

Hat einer von euch vllt Erfahrungen mit dem Pferdekauf im Ausland? Meint ihr, es lohnt sich überhaupt noch, wenn man Transportkosten, AKU usw dazu rechnet? Wie sollte der Transport aussehen (es sind ca 1500km), und was schätzt ihr, würde er kosten. Im Internet findet man selten Preisangaben, denn die meisten Transport Anbieter möchten eine Preisanfrage.

Lg
und danke schonmal für die Antworten

  • wurm wurm sagt:

    Wenn du dort ein gutes ! Pferd für 1000€ bekommst, lohnt es sicher. Obwohl ich nicht weiss, ob ein Traki gerade das ist, was du suchst,….wenn ich lese, du möchtest durchs Gelände bummeln,….
    Du kannst ja auch selber fahren und es holen, früher auf einem Reithof, den ich kannte, die haben immer Pferde aus Polen geholt, war einfach günstiger.
    ich würde lieber hier schauen, hast ja Zeit, wenn es in deiner Nähe steht, kannst du auch mehrfach hinfahren, dass hat doch viele Vorteile,… hier sind doch auch die Preise so im Keller.

  • Tati Tati sagt:

    Wie sagte unser Stallbesi immer: Trakehner Trakehner von hunderten geht eener

    So als reines Freizeitpferd ohne viel von denen zu fordern, können die schon nett sein. Aber alle die ich bisher unterm Sattel hatte, hatten mehr oder weniger einen an der Klatsche 8|
    Ansonsten zu den Kosten…musst du halt schauen. Am Ende muss es für dich passen, egal wo das Pferd herkommt. Und schwarze Schafe gibt es auch in Deutschland.

  • Patsch Patsch sagt:

    Aber alle die ich bisher unterm Sattel hatte, hatten mehr oder weniger einen an der Klatsche

    Nein ich glaube das ist ein Ammenmärchen.
    Ich kenne einige sehr nette Trakkis. Wenn sie fair behandelt werden, danken sie es allermeistens mit gutem Leistungswillen und großer Anhänglichkeit, wie eigentlich jedes Pferd.
    Unser Trakkimix brauchte in seiner Jugend eine faire und konsequente Hand, war aber weder durchgeknallt, noch spinnert, noch hatte er sonst welche „Macken“. Jegliche Untugenden sind immer nur eine Reaktion des Pfedes auf seine Umwelt!

    Und in Polen sind wir damals bei unserem Wanderritt die polnischen Trakkis (Wielkopolski) geritten. Alle Pferde dort machten einen sehr umgänglichen, braven und guten Eindruck. Sehr klar im Kopf und brauchbar ausgebildet.
    Der Veranstalter verkauft übrigens seine Pferde nach ein zwei Jahren im Dienst (die Pferde gehen im Sommer mit kurzen Pausen dazwischen immer auf Touren zwischen 5 und 10 Tagen Wanderritt) an Freizeitreiter. Da bekommt man dann auf jeden Fall ein Pferd, welches mit allen Eventualitäten im Gelände bestens vertraut ist. Hätte ich damals die Möglichkeit gehabt ein Pferd zu halten hätte ich da durchaus schwach werden können.

  • littlesheep sagt:

    Wir haben eine Trakehnerstute als Einsteller bei uns, die ist zwar vom Verhalten her etwas zickig, aber eher so typisch Stute. Unterm Sattel eine Schlaftablette und könnte wohl sicher auch als Anfängerpferd für Kinder laufen, die schlurft nur so vor sich hin. Geht also auch anders, spinnen tun die sicher nicht alle 😉 Grundsätzlich spricht sicher nichts dagegen, auch im Ausland zu suchen, allerdings sollte man sich da schon gut auskennen und genau wissen, worauf man beim Pferdekauf achten muß. Bei uns sind z.B. einige PRE im Stall, die direkt aus Spanien kommen (insgesamt waren schon mehr da, einige sind auch schon wieder verkauft). Da kennt sich zum einen unsere Stallbesitzerin gut aus in der Materie (macht das halt schon seit 20 Jahren und hat immer Beritt- und Verkaufspferde sowie eigene Nachzucht) und hat die entweder für sich gekauft oder mit einer Freundin zusammen ausgesucht als fachmännische Beratung und die sind dann auch nicht privat auf eigene Faust los, sondern haben sich die Pferde von einer deutschen Vermittlerin vor Ort zeigen lassen, die die schon vorselektiert bevor sie sie in ihr Verkaufsprogramm aufnimmt. Transport wird in dem Fall dann auch von dort organisiert, die haben dann ihre festen Transporteure und organisieren auch den ganzen Ablauf mit Papieren, AKU etc. und da gehen regelmäßig Transporte nach Deutschland. Ansonsten würde ich persönlich glaub ich doch eher warten oder gucken, ob’s nicht auch doch hier irgendwo was gibt, wenn’s jetzt nicht eine Spezialrasse wie z.B. die PRE sein muß, wo man allgemein sagt es ist tendenziell besser, die vor Ort zu kaufen. Wo genau und in welcher Preisklasse suchst Du denn?

  • Asterix sagt:

    Trakehner hätte ich mir auch beinah mal einen gekauft. Ist doch wie bei allen Rassen, es gibt solche und solche. Man sollte nur bedenken, dass Trakehner einen hohen Vollblutanteil haben und viele deshalb einfach beschäftigt werden wollen.

  • dina91 dina91 sagt:

    Danie für die vielen Antworten 🙂 ja ihr habt recht, ich hab echt noch Zeit. Ich werde hier auch weiterhin die Augen offen halten. @littlesheep ich suche im Saarland und nähere Umgebung, Schmerzensgrenze wäre 3000€ aber lieber weniger 😉 Ich bin noch nie einen Trakehner geritten, deshalb kann ich nicht genau sagen, ob das was für mich wäre. Ich denke, das würde ich spätestens drüben feststellen. Mit Vollblütern hab ich jedenfalls schon Erfahrungen sammeln können, bin 4 Jahre lang Araber geritten und meine Reitbeteiligung ist ein ehemaliges Rennpferd aus Irland. Dennoch wäre mir ein wirklich ruhiger Charakter lieber. Nur die polnischen Trakehner sind so hübsch :love: Wenn ich etwas in der Nähe finde, ist das sicher besser, aber wenn ich nächstes Jahr 2 Wochen in Polen bin, kann und werde ich auch mehrmals probereiten, bevor ich mich für einen Kauf entscheide. Nachdem ich schon so einige Horrorstories über Pferde gehört habe, die beim Probereiten total zugedröhnt waren und ihr wahres Wesen erst nach dem Kauf zeigten, würde ich nach dem ersten Probereiten sowieso nirgends ein Pferd kaufen…

  • Dori Dori sagt:

    Also da muss ich aber auch mal für die Trakehner einspringen. Meine alte Dori ist ein wenig unnahbar, aber sie ist die Leistungsbereitschaft pur, mit viel Kampfgeist und sensibilität für den Reiter, sprich: Vorsichtig bei Kindern und Erwachsene etwas austesten 😀 Sie ist ein Schatz und lässt sich anstandslos von meiner 5jährigen Tochter von der Koppel holen und artig reiten.

  • Gambassi sagt:

    Ich hab ja ein polnisches Warmblut 🙂 Allerdings nicht selbst importiert, die Vorbesitzerin hat ihn vom Händler, der hat ihn aus Polen geholt. Ich habe aber in den letzten Jahren viele Verkaufspferde aus Polen erlebt und muss sagen, bis auf ganz wenige Ausnahmen waren die alle super klar im Kopf und hart im Nehmen! Ich glaube, da wird bei der Aufzucht einfach nicht so ein Schischi gemacht, und das ist auch gut so. Die leben, bis sie angeritten werden, einfach irgendwo auf der Wiese und werden gar nicht angeguckt. Klar kann man immer an einen Schweinehund als Händler geraten, aber ich glaube, beim ‚Polenpferd‘ an sich macht man grundsätzlich nichts falsch.

  • Helios Helios sagt:

    Hm, ich hab ja auch so ein polnisches Dreiviertelblöd, der wurde aber dann vom deutschen „Händler“ versaut, bei dem er 4 Monate war. Ist aber eben Araber-Malopolska-Mix und daher mit Pfeffer gesegnet, im Umgang aber super lieb und klar im Kopf.

  • moosmutzel sagt:

    Unser ganz ausgezeichneter Tierarzt hat mal gesagt: wenn er sich wieder ein Pferd kauft, dann einen Polen. Zu denen muss er nur zum impfen.

  • Stef sagt:

    Bei uns im Stall seht allerdings das komplette Gegenteil – Kaufpreis lag bei 1700€, 3-jährig und roh.

    Der Kaufpreis hatte sich nach ca 1,5 Jahren knapp verdreifacht (nur durch TA), und nach ca. 6 Jahren hätte sich das Mädel inzwischen einen echten Kracher leisten können :S

  • Ines89 Ines89 sagt:

    Ich meld mich hier jetzt auch mal kurz zu Wort 😀

    Mein Navarro ist ebenfalls ein Pole, ich habe ihn von einem Händler aus unserer Nähe gekauft.
    Händlerkäufe sind ja nicht immer gern gesehen aber es kann auch gut gehen.
    Das die Pferde in Polen auf einer Wiese aufwachsen ist auf alle Fälle wahr, leider ist aber auch der Umgang mit den Tieren nicht immer ganz so rosig. Als ich meinen Navarro heim geholt habe, hatte ich ein Pferd da stehen das vor Schubkarre, Besen, Schaufel, Gerten und Wasser Angst hatte und sich nicht an den Ohren anfassen ließ. Nach einiger Rechere habe ich einige Informationen zusammen gehabt woran das liegen könnte. Der Gedanke ist kein schöner. Daher würde ich dir nahe legen dir auf jeden Fall gut anzusehen wie die Pferde dort leben und wie sie behandelt werden. Ansonsten hätte ich persönlich nichts einzuwenden.

    Navarro ist Top Fit, ich brauch den Tierarzt nur für Zähne und Impfen. Er hatte bis jetzt sonst gar nix – Gesundheitstechnisch –
    Und seitdem er sein Vertrauen zu mir gefunden hat fast wie ein Hund. Er hat halt einen kleinen Dickschädel und einen starken Charakter.
    Aber er passt auf mich auf und freut sich immer mich zu sehen. Also ein echt liebenswertes Tier mit viel Charakter und trotzdem klar im Kopf.

  • wurm wurm sagt:

    Ich finde es gar nicht schlimm beim Händler zu kaufen. Klar gibts auch dort schlechte, aber auch private können dich über den Tisch ziehen.

  • Weltsje sagt:

    Das die Pferde in Polen auf einer Wiese aufwachsen ist auf alle Fälle wahr, leider ist aber auch der Umgang mit den Tieren nicht immer ganz so rosig. Als ich meinen Navarro heim geholt habe, hatte ich ein Pferd da stehen das vor Schubkarre, Besen, Schaufel, Gerten und Wasser Angst hatte und sich nicht an den Ohren anfassen ließ. Nach einiger Rechere habe ich einige Informationen zusammen gehabt woran das liegen könnte. Der Gedanke ist kein schöner. Daher würde ich dir nahe legen dir auf jeden Fall gut anzusehen wie die Pferde dort leben und wie sie behandelt werden. Ansonsten hätte ich persönlich nichts einzuwenden.

    Mag sein, dass die Pferde in machen polnischen Landstrichen auf der Weide aufwachsen. Kennengelernt habe ich das allerdings anders. Da wurden selbst Stuten mit Fohlen im Stall gehalten, kamen bestenfalls stundenweise auf massiv mit Stahlrohr eingezäunte Paddocks. Trotz reichlich vorhandener Weidefläche wurde den Pferden das gemähte Gras in der Box vorgelegt. Auf meine Frage, warum man die Pferde nicht auf die Weide ließe, damit sie das Gras selbst abfressen können und gleichzeitig draußen sind, wurde recht erstaunt reagiert. Die Pferde würden gestohlen oder man fände morgens nur noch Kopf und Hufe ?( . Das sei viel zu gefährlich.

  • Dori Dori sagt:

    Das habe ich auch schon gehört, dass da die Pferde gestohlen und geschlachtet werden (um dann in der deutsch Lasagne zu landen)

  • Ines89 Ines89 sagt:

    Das die Pferde in Polen auf einer Wiese aufwachsen ist auf alle Fälle wahr, leider ist aber auch der Umgang mit den Tieren nicht immer ganz so rosig. Als ich meinen Navarro heim geholt habe, hatte ich ein Pferd da stehen das vor Schubkarre, Besen, Schaufel, Gerten und Wasser Angst hatte und sich nicht an den Ohren anfassen ließ. Nach einiger Rechere habe ich einige Informationen zusammen gehabt woran das liegen könnte. Der Gedanke ist kein schöner. Daher würde ich dir nahe legen dir auf jeden Fall gut anzusehen wie die Pferde dort leben und wie sie behandelt werden. Ansonsten hätte ich persönlich nichts einzuwenden.

    Mag sein, dass die Pferde in machen polnischen Landstrichen auf der Weide aufwachsen. Kennengelernt habe ich das allerdings anders. Da wurden selbst Stuten mit Fohlen im Stall gehalten, kamen bestenfalls stundenweise auf massiv mit Stahlrohr eingezäunte Paddocks. Trotz reichlich vorhandener Weidefläche wurde den Pferden das gemähte Gras in der Box vorgelegt. Auf meine Frage, warum man die Pferde nicht auf die Weide ließe, damit sie das Gras selbst abfressen können und gleichzeitig draußen sind, wurde recht erstaunt reagiert. Die Pferde würden gestohlen oder man fände morgens nur noch Kopf und Hufe ?( . Das sei viel zu gefährlich.

    Oh Gott das hab ich so noch nie gehört. Ich kenn nur eben die andere Variante das die auf Koppeln wild aufwachsen. Ja da sieht man eben mal wieder das es nicht überall gleich zugeht. Desshalb sollte man es ja auch nicht verallgemeinern. Das geschrieben ist wie gesagt meine Erfahrung. 😉

  • Ginger sagt:

    Also ein Bekannter hat sich mal ein schönes Rapp-Gespann aus Polen geholt. Die Beiden konnte man auf die Koppel stellen und die wussten nicht was sie tun sollten. Erst durch die anderen Pferde haben die 2 dann gelernt zu grasen! Aber es gibt überall Sotte und Sotte …. Also ich persönlich mag sensible Pferde wie den Traki. Dann kann man nicht einfach als Fremder kommen und draufsitzen und eine S reiten. Neneneneneeee, daß mögen die nicht!! Da muss man erst Vertrauen aufbauen! Aber wenn man die mal für sich gewonnen hat mit Fairness usw., dann gehen die für einen durch dick und dünn!!! Das Selbe hat man ja auch gerne beim Lusitano und ganz besonders der Alter Real. Die sind auch ziemlich sensibel und mögen keine Grobschlächtigkeiten. Ein PRE verzeiht das schon eher. Es ist auf jeden Fall sehr wichtig genau zu wissen, was für Eigenschaften man möchte! Da nützt das schönste Pferd nix, wenn das Popo-Feeling nicht stimmt. Gekauft ist schnell, aber es soll einfach passen!!!

  • dina91 dina91 sagt:

    Ich wollte den Thread mal wieder raus kramen. Vllt interessiert sich ja noch jmd dafür 😉

    Also, meine Pläne haben sich etwas geändert. Ich möchte 2016 ein halbes bis ein Jahr ins Ausland, deshalb gibts das eigene Pferd auch später. Hab lange mit mir gerungen, aber ich wollte beides schon immer; mal ins Ausland und ein eigenes Pferd. Beides gleichzeitig geht nicht, die einzig vernünftige Option ist zuerst das Ausland und dann der Gaul 🙂

    Um zum Thema zurück zu kommen; ich war vor zwei Wochen in Polen und u.A. in besagtem Stall, sowie in einem anderen, kleineren Stall in der Nähe. Ich war von beiden total begeistert. Der kleinere züchtet Turnierpferde. Wäre also nichts für mich, aber die Haltung war vorbildlich – riesige Boxen und tolle Weiden, die im Übrigen auch von den Pferden genutzt werden.

    Der andere Stall ist, wenn es um die Stallungen geht doch recht runtergekommen. Aber die Mitarbeiter, die im Übrigen nur zu Dritt sind, geben sich alle Mühe ihm wieder den alten Glanz zu verleihen. Als wir da waren, waren bereits die ersten Fohlen auf der Welt und drei Stuten sollten ihre noch bekommen. Alle Pferde waren auf Koppeln oder Paddocks, super zutraulich, verschmust und gut gepflegt. Einer der Mitarbeiter erzählte uns, dass das vor ein paar Jahren noch nicht so war. Da wuchsen die Pferde noch wild auf, weil sich so gut wie keiner um sie gekümmert hat. (kleine Ergänzung: der Hof wurde vor 20 Jahren von einem Mafiaboss gekauft und seitdem betreibt der da nur noch Geldwäsche, deshalb kümmerte sich keiner mehr um das Ganze)
    Mit der neuen Besitzerin kamen aber auch wieder viele Kinder und Jugendliche, die sich um die Pferde kümmern. Auf dem Hof stehen zZ ca 50 Pferde und es sollen noch 100 dazu kommen, denn die Besitzerin hat noch einen weiteren Hof, den sie anscheinend verkaufen möchte.

    Im Herbst fahre ich für eine Woche wieder hin und werde dann auch mal dort reiten gehen. Dann sehe ich auch mal, wie die Tiere so unter dem Sattel sind. Aber mir gefllt die Idee vom Pferd aus Polen immer und immer mehr :love:

  • dina91 dina91 sagt:

    Ach ja noch was; meine Vorstellung vom Charakter des Pferdes hat sich mittlerweile auch geändert. Ich habe mit meiner RB (Englisches Vollblut, ehemaliges Rennpferd) im vergangenen Jahr vieles durchgemacht. Ich musste mir sein Vertrauen und Respekt hart erarbeiten, denn der Bursche ist sehr dominant und sensibel. Jetzt sind wir ein super Team, wir zwei. Ich dachte immer, temperamentvolle Pferde wären nichts für mich. Aber wie es aussieht, sind das doch die richtigen Charakterzüge für mich. Solange ich meinem Pferd vertrauen kann, es also kein Durchgänger, Buckler oder Steiger ist, kann es auch gerne etwas Feuer haben 8) .

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