Patella Lucation bei Pferden vererbbar?

By anavag | Bewegungsapparat, Lahmheiten

Guten Abend,

mich würde interessieren, ob die Patella Luxation bei Pferden vererbar ist oder nicht.

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Dabei stellt sich die Frage, ob eine Stute mit dieser Diagnosse und mit einem Alter von sagen wir mal 5 Jahren es an ihr Fohlen vererben kann.

Ich würde mich über Erfahrungsberichte freuen.

Viele Grüße

anavag

  • Reikja sagt:

    Hallo,

    ja, ich denke es vererbt sich.

    Ich kenne eine Stute die es es mehrere Kinder mehr oder weniger stark weitergegeben hat.

    Wenn man Glück hat, passiert nichts. Wenn man Pech hat, rutscht auch beim Fohlen die Kniescheibe raus.

    Mit einem ausgewählten Hengst ausgleichen könnte man, aber wie offen und nah bei der Wahrheit sind die Hengsthalter, wenn es an die Zahl der vererbten Macken geht …?

    Ich finde man muss mit so einem Pferd nicht unbedingt züchten, so wie ich es auch nicht gut finde mit Ekzemern zu züchten oder mit anderwertig erkrankten und unreitbaren Stuten. Hufrolle in jungen Jahren, etc.pp. das muss man nicht weiterstreuen. Ist meine Meinung!

    Viele Grüße

    Reikja

  • ines sagt:

    Hallo, es handelt sich ja dabei um eine zu extreme stärke eines haltebandes. zumindestens hat mir mein TA das so erklärt. Er ist der meinung, daß es sich vererbt, da sich z.b. bei den Minishettys ganz viele mit patella lux finden lassen.
    z.b. wie welsh cobs oft weich gefesselt sind, wird patella problem x patella problem mit sicherheit wieder ein patella problem geben. wenn nur deine stute das hat, bei den urahnen nichts bekannt war und der vater super gesund ist kann das gut gehen. kann aber auch voll in die hose gehen. die op ist garnicht so das problem, aber das fohlen wird nicht mehr beide beine wechseln können, beim dösen. und das macht ein pferd schief. unsere stute ist auf beiden beinen operiert, sie liegt daher zum dösen, klasse. :wacko:

    gruß ines

  • Amada sagt:

    Also beim Hund vererbt es sich definitiv und Hunde die Patela haben werden erst garnicht zur Zucht zugelassen, zumindest beim VDH. Ich persönlich würde damit nicht züchten.

    LG

    Amada

  • anavag sagt:

    Hallo und danke für euer Beiträge,

    nein, meine Stute ist zum Glück davon verschont, die ist laut TA in Ordnung.

    Nein, ich suche derzeit nach einem Kumpel für meinen Kleinen und bin dabei auf so einen Fall gestossen.

    Ich möchte aber kein Fohlen kaufen, wo bereits die Mutter so etwas hat…

    Grüßle

    anavag

  • Cruzado sagt:

    Meine Stute hat auch Patella Luxation bzw. hatte, da es seit knapp einem Jahr nicht mehr aufgetreten ist. Toi toi toi!

    Während es allerding akut war, haben einige TÄ sie untersucht und Röntgenbilder gemacht, aber sie waren allesamt der Meinung, dass es NICHT vererbar ist.

    Bei meiner lag es an ihrem Wachstumsverhalten, sie wuchs zu schnell, so dass die Kniescheibe nicht an ihrem Platz gehalten werden konnte.

    Aus der Familie ist sie auch die einzige mit derartigen Probleme, soweit mir bekannt ist.

  • soraja sagt:

    sorry aber es ist bei jedem tier vererbbar, kann muss aber nicht sein! ich würde dieses risiko lieber nicht eingehen!

    ich weiß das , weil wir bei unserm hund und auch bei einem pferd im stall das hatten und der TA ist spezialiesiert auf gelenksachen, ich kenn ihn schon seit ca.5jahren und vertrau dem TA!

  • Cruzado sagt:

    Nunja meinem TA vertraue ich auch.

    Allerdings wird es warscheinlich niemand genau sagen können, da es nicht bewiesen ist.

    Da kann man warscheinlich endlos lange drüber diskutieren. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko eingeht oder nicht.

  • soraja sagt:

    ja da hast du wohl recht, mir wäre es ein zu hohes risiko, aber das muss man selber wissen!

  • ines sagt:

    Hallo

    ihr habt beide recht.

    zum einen vererbt es sich mit hoher wahrscheinlichkeit, zum anderen wachsen in jungen jahren nicht nur knochen, sondern auch Bänder (und um die geht es ja hier) es kann also durchaus sein, daß sich das problem mit der zeit verwächst. je nachdem wie extrem der fehlzug ist.
    bei einem zwei jährigen shetty hat sich das auf einer seite verwachsen, rechts wurde operiert. bei einer 13 jährigen knabbi dame blieb das bein stehen und bewegte sich erst wieder als der tierarzt geschnitten hatte. (zwei stunden später) eine woche später wurde sie dann auf der anderen seite operiert. (mit der hatte sie bis zur op des ersten knies keine probleme, offensichtlich weil die eine seite instabiler war und sie versucht hat auszugleichen.)
    entscheidend ist, daß die op zwar geld kostet, aber das pferd leistungsmäßig in keinster weise einschränkt. beim ruhen wird es sich hinlegen müssen, das bedeutet mehraufwand für dich (decke usw). ich habe die knabbidame gekauft und wusste von dem knie-problem.
    gruß ines

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