Hallo!!

Ich habe gestern wieder Reiter gesehen, die waren ohne Kappe mit ihren Tieren im Gelände unterwegs. :no: Ich habe mich darüber aufgeregt, weil ich es verantwortungslos finde. Neulich war auch eine andere Reiterin unterwegs mit etwas sehr unruhigem Pferd, dass ihr fast losgerannt wäre und sie war recht zierlich und das Pferd ziemlich groß, sie sah sehr angespannt aus. Gut, wenn einer auf dem Platz oder in der Halle ohne Helm reitet, da finde ich das nicht so schlimm, es sei denn, man ist Vorbild oder es besteht Helmpflicht. Wie ist das eigentlich dann mit Versicherungsschutz etc. und wie findet ihr das, so ohne Helm ins Gelände zu gehen?

Viele Grüße

  • Avatar calamaris sagt:

    Ich geb dir Recht – Unverantwortlich. Selbst wenn man das liebste Pferd hat, kann immer etwas passieren, allein schon weil es Tiere sind die nicht auf Knopfdruck funktionieren… Wenn man sein eigenes Leben so aufs Spiel setzt ist es schon schlimm, aber wie du schon sagst auch die Vorbildfunktion tritt überall in Kraft, finde ich. Da dich immer ander Menschen oder grade kleine Mädels sehen könnten, die dann meinen man braucht keinen Helm zu tragen…

  • Avatar Ilustre sagt:

    Ich bin mir sicher, das es dem Kopf völlig egal ist, ob er im Gelände, auf dem Platz oder beim Springen einen Dotz bekommt..
    Bei den meisten Reiterlein ist da durchweg schützenswerte Masse enthalten und es ist schade, das die Reiterlein das auf so leichte Schulter nehmen.
    Ich habe selbst jahrelang zur Fraktion derer gehört, die ihrem Pferd so sehr vertrauen, das sie keinen Helm „brauchen“. Meinem Pferd vertraue ich immer noch aber es lebt knapp 9000 Kilometer von mir entfernt und ich reite unterschiedliche Fremdpferde. Hier am Stall besteht Helm- und Handschuhpflicht. Zum Springunterricht kommt noch eine Schutzweste hinzu. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt und komme gar nicht mehr auf die Idee, „oben ohne“ aufs Pferd zu klettern.
    Ich bin mir ziemlich sicher, das ich das zuhause beibehalten werde, Vertrauen hin oder her..(..ich schnalle mich beim Autofahren auch an..).
    Grüßle
    Ina

  • Avatar Daiwana sagt:

    Sorry Leute,

    aber ich werde mein Lebtag nicht verstehen, wie man sich darüber aufregen kann,
    wenn ein anderer ohne Helm unterwegs ist.
    Wem schade ich denn damit, wenn ich keinen Helm auf dem Kopf habe?
    Eben maximal mir selber, dass heißt für mich, ich trage dafür die Verantwortung.
    Und darauf bestehe ich auch dass es so ist, denn ich bin ein mündiger Bürger
    und wenn ich meine Unvernünftig sein zu wollen, ist es mein freier Wille.
    Jetzt kommt mir nicht mit Schaden an der Allgemeinheit,
    im Falle der Fälle tragt ihr nämlich rein gar nichts.
    Dafür sind nämlich wiederum Pflegeanstalten u.s.w zuständig,
    wo Leute arbeiten die mit Patienten ihr Lebensunterhalt verdienen.
    Und mal abgesehen von dem Pfleger am Mann, verdienen die gar nicht mal so schlecht.
    Auch zieht das Argument nicht, dass man ja durch solche Leute wie mich erhöhte Kassenbeiträge zahlen muss.
    Glaubt mir, ob es Unfälle gibt oder nicht, irgendeiner findet immer einen Weg, der Allgemeinheit das Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Also lasst es doch bitte jedem selbst überlassen sein, wie und warum, wofür er was macht.
    Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass man gar nicht besorgt ist um den anderen ist, sondern sich eher nur dafür feiern lassen will,
    wie Vernünftig, Vorausschauend und Verantwortungsbewusst man doch selber ist.

    Übrigens ihr Selbstgerechten, es gibt keine Absolute Sicherheit,
    auch wenn Versicherungen euch da was anderes erzählen.

    LG

    Heidi

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Daiwana voll zustimm

    Ich reite mein Pferd überall ohne Helm. Und jetzt?

  • Avatar Diana sagt:

    wo Leute arbeiten die mit Patienten ihr Lebensunterhalt verdienen.

    Jo, und was glaubst Du, wer deren Gehalt bezahlt?
    Etwa die Kranken- und Pflegekassen?
    Und wer zahlt da ein?
    Die Patienten nicht mehr.
    Das macht dann wohl doch die „arbeitende Allgemeinheit“.
    Also ehrlich Daiwana.

  • Avatar Valsa sagt:

    Ich muß gestehen, daß ich keine Reitkappe besitze.
    Eine Bekannte kam letztes Jahr bei einem Reitunfall ums Leben. Ihre Kopfverletzungen waren trotz Helm zu schwer.
    Sicher muß es nicht immer so ausgehen und ein Helm kann u. U. Leben retten. Zu sicher sollte man sich damit aber nicht fühlen.

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Ich trage bei meinen „Altpferden“ auch keinen Helm – wie es dann bei dem Nachwuchs sein wird… :rolleyes: ? Hab mir jedenfalls vorgenommen, dann (erstmal) mit Helm anzufangen. Und in ein paar Jahren werde ich dann so alt sein, dass ihr vielleicht froh seid, einen künftigen Ruhegeldempfänger weniger verköstigen zu müssen – und einen freiwerdenden Arbeitsplatz zu gewinnen :whistling:

  • Avatar Falun sagt:

    Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass man gar nicht besorgt ist um den anderen ist, sondern sich eher nur dafür feiern lassen will,
    wie Vernünftig, Vorausschauend und Verantwortungsbewusst man doch selber ist.

    :thumbsup:

    Und ich habe gar keinen Helm.

  • Avatar Anypiep sagt:

    Ich für meinen Teil meine hiermit nicht, dass ich mich als besonders veranwortungsbewusst hervortun oder mich feiern will :thumbdown: . Ich finde es nur gegenüber Kindern nicht in Ordnung, weil ich es als Vorbildsfunktion ansehe, und ich weiß, dass mein Kopf auch mit Helm kaputt gehen kann. Aber ich denke schon, dass es besser ist, wenn man mal nicht gegen den Kopf nen Ast bekommt, dem man nicht ausweichen kann, sondern gegen den Helm. Ich musste schon immer nen Helm tragen und ich fühle mich auch nicht ganz so sicher, wenn ich keinen auf dem Kopf spüre. 😉

  • Avatar Falun sagt:

    Ich musste schon immer nen Helm tragen und ich fühle mich auch nicht ganz so sicher, wenn ich keinen auf dem Kopf spüre.

    Dann trag ihn weiter, ich werde ganz bestimmt nicht dagegen reden. Wäre nur schön, wenn auch niemand gegen meine Entscheidung redet. im übrigen zwinge ich keine Kinder, mir beim Reiten zu zu schauen und ich verbiete es ihnen auch nicht. Mögen sich bitte die jeweiligen Erziehungsberechtigten darum kümmern.

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    Daiwana voll zustimm

    Ich reite mein Pferd überall ohne Helm. Und jetzt?

    Give me five…..ohhhho…..ich auch …und nun? :tuete: :bite:

    LG

  • Avatar Anypiep sagt:

    Müsst ihr selber wissen, ich rede nicht gegen eure Entscheidungen an. Nur, wenn man ein schwieriges Pferd hat und es so wie der Reiterin, die ich gesehen habe, geht, würde ich es vorziehen einen Helm zu tragen. Ich wollte nur eine Diskussion anregen. Wie kam das denn bei euch, Lovelyhorses und Falun, dass ihr ohne rumreitet? Weil euch das nie einer gesagt hat, weil ihr euch ohne besser fühlt oder weil ihr ihn schlicht weg für unnötig haltet?

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    Wenn ich es für nötig halte,reite ich auch mit Helm,klarAber bei schwierigen und Zappeltaten,da setze ich auch nen Helm auf :ja: bisher hatte ich aber immer das Glück,friedliche und krorekte Pferde zu reiten,bis auf die Rennpferde,da ist Helm kein Thema..Deckel drupp :ja:

  • Avatar Anni1993 sagt:

    Ich handhabe das so, dass ich auf dem Platz keinen Helm trage, aber im Gelände. Schon allein, weil wir am Anfang immer durch einen Wald reiten müssen und ich schon öfter durch den Helm vor Ästen geschützt wurde. Früher hatte ich auch IMMER einen Helm auf, aber zum richtig arbeiten stört mich der Helm auf dem Platz mittlerweile und da bei uns auch keine Helmpflicht mehr besteht (nur im Gelände für Minderjährige) lasse ich es.

    Wegen dem Versicherungstechnischen: Soweit ich weiß ist man NUR MIT Helm versichert. Also wenn etwas passiert hat man ohne Helm auf dem Kopf schlechte Karten!

    Lg Anni

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    :love:

  • Avatar metunja sagt:

    ich reite grundsätzlich mit helm – bin als mami von 2 kindern nicht nur für mich verantwortlich.

    Kleine ausnahme: bin kürzlich vom stall zur außenkoppel (ca. 4 min. ritt) einmal ohne geritten und ich merkte, dass ich meine hals- und rückenmuskulatur nicht so verspannte wie mit helm. mit helm erwische ich mich oft, wie ich die schultern verkrampft nach oben ziehe. hab schon überlegt, ob es am helm liegt? also, ob es vll. helme gibt, die dieses verhalten nicht auslösen? weiß da jemand mehr dazu – evtl. ähnliche erfahrungen?

    meine rb reitet immer ohne helm – war anfänglich davon nicht so begeistert, aber letztendlich muss das jeder selber wissen – alt genug ist um das zu entscheiden. meine versicherung hat keine helmpflicht.

    lg metunja

  • Avatar Diana sagt:

    Metunja – das kenne ich! Lies mal HIER.

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    „> liebes Pony

  • Avatar Christl sagt:

    Das muss doch jeder selbst wissen, oder?

  • casper109 casper109 sagt:

    Wem schade ich denn damit, wenn ich keinen Helm auf dem Kopf habe?
    Eben maximal mir selber, dass heißt für mich, ich trage dafür die Verantwortung.
    Und darauf bestehe ich auch dass es so ist, denn ich bin ein mündiger Bürger
    und wenn ich meine Unvernünftig sein zu wollen, ist es mein freier Wille.

    Mal dagegenstimm, denn wenn euch was passiert, was man ja keinem wünscht, zahlt es die Allgemeinheit, damit mein ich nicht mit Glück nur blaue Flecken.
    Und zum anderen macht es mich traurig wie wenig so manch einer über mögliche Folgen seines Tun´s nachdenkt.

    Ich habe vor Jahren einen Unfall gehabt, hatte einen Helm auf zum Glück und möchte nicht wissen was geworden wäre hätte ich den nicht gehabt, denn ich bin zuerst mit dem Kopf gelandet….

  • caos constante caos constante sagt:

    Hallo,

    es ist auf jeden Fall sicherer mit einem Helm zu reiten, aber ich reite trotzdem ohne. Mich stören sie einfach; ich mag das Gefühl auf dem Kopf nicht. Ich habe zwar für Lehrgänge welche, aber sonst setze ich keinen auf. Meine (Reiter)Kinder reiten alle mit Helm, aber da hat auch noch keines vom störenden Teil gesprochen. Ob ich nun ein schlechtes Vorbild bin, weiß ich nicht, da das noch nie ein Thema war. Und wenn wir Erwachsenen ausreiten, dann sind sowohl behelmte Reiter als auch unbehelmte dabei. Und da ist das auch noch nie ein Thema gewesen ob und wer mit oder ohne Helm reitet.

  • Avatar Pandora sagt:

    Grundsätzlich denke ich ist bei diesem Thema jeder für sich selbst verantwortlich.

    Ich bin jahrelang alle Pferde ohne Helm geritten, auch die schwierigen :red:

    Jetzt gehe ich fast nur noch ins Gelände, außerdem gibt es in dem Stall wo ich jetzt stehe sehr viele kleine Kinder und Reitanfänger, alle reiten mit Helm (ich auch), das find ich schon ok.
    Wenn ich allerdings mal auf dem Platz dressurmäßig was mache, dann meistens ohne Helm, mich stört der Helm schon irgendwie und ich hab das Gefühl verspannter zu sitzen (habe immer Probleme mit der Halswirbelsäule, mit Helm aber noch mehr :nix: )

  • Avatar Daiwana sagt:

    Wem schade ich denn damit, wenn ich keinen Helm auf dem Kopf habe?
    Eben maximal mir selber, dass heißt für mich, ich trage dafür die Verantwortung.
    Und darauf bestehe ich auch dass es so ist, denn ich bin ein mündiger Bürger
    und wenn ich meine Unvernünftig sein zu wollen, ist es mein freier Wille.

    Mal dagegenstimm, denn wenn euch was passiert, was man ja keinem wünscht, zahlt es die Allgemeinheit, damit mein ich nicht mit Glück nur blaue Flecken.
    Und zum anderen macht es mich traurig wie wenig so manch einer über mögliche Folgen seines Tun´s nachdenkt.

    Ich habe vor Jahren einen Unfall gehabt, hatte einen Helm auf zum Glück und möchte nicht wissen was geworden wäre hätte ich den nicht gehabt, denn ich bin zuerst mit dem Kopf gelandet….

    Kann man da nicht auch umgekehrt ein Schuh draus machen?
    Denn wenn die Allgemeinheit bezahlt wenn ich einen schweren Unfall habe, dann müsste doch die Allgemeinheit auch sparen, wenn ich Gesund lebe, oder?
    Ich hätte dann gerne 10% von dem was die Allgemeinheit gespart hat, weil ich nicht Rauche, nicht trinke, mich viel an der frischen Luft aufhalte, mich Sportlich betätige und meine Krankheiten zumeist selber heile und mir den Arzt oft sparen kann.
    (Oder ist das auch falsch?)
    Aber darum geht es mir ja gar nicht, es geht einzig und alleine darum, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich offensichtlich dazu berechtigt und verpflichtet fühlen mit einem Erhobenen Zeigefinger durch die Gegend zu rennen um andere zu belehren.
    Mir geht bei so was ständig die Hutschnurr!

    Ich meine jeder weiß doch um die Risiken, oder wissen die Helmreiter etwa mehr?

    Gruß

    Heidi

  • Avatar Sab sagt:

    Hallo,

    die Diskussion, welche Kosten ich durch eigenes Fehlverhalren der Allgemeinheit aufbürde, wird hauptsächlich in bezug auf das Rauchen geführt. Irgendjemand har es hier schon richtig gestellt; wenn ich mich schwer verletze, dann kommt natürlich die Allgemeinheit in Form von Krankenkasse / Rentenversicherung /Pflegeversicherung etc für mich auf. Zu glauben, dass man – wenn man vielleicht dauerhaft hilflos ist, die Kosten selbst tragen kann, ist Quatsch.

    Die Unfallstatistiken sprechen beim Reiten eine deutliche Sprache. Kopf und Rückenverletzungen sind häufig – im Vergleich zu vielen anderen Sportarten – vertreten. Ich weiss, wovon ich rede, ich habe – ohne Sicherheitsweste – einen Sturz mit 5 gebrochenen Rückenwirbeln überlebt. Kappe hatte ich beim Sturz auf, wie immer. Ich für mein Teil trage jetzt beim Reiten eine Sicherheitsweste; ich hätte mir viele Qualen erspart, wenn ich die beim Sturz getragen hätte…

    Ich habe auch den Eindruck, dass Reiter gerne verdrängen, welche Gefahren in diesem Sport stecken (können). Ich für mich reite zu gerne und mache es weiterhin aber ich versuche noch mehr als vorher, Gefahren zu minimieren. Ich möchte nicht – z.B. wie Christopher Reeves – vom Hals ab querschnittgelähmt enden.

    LG

    Sabine

  • Avatar MrCodySun sagt:

    Daiwana voll zustimm

    Ich reite mein Pferd überall ohne Helm. Und jetzt?

    :thumbsup: so halte ich das auch :thumbsup:

    und hier nochmal was grundsätzliches aus meiner Sicht:

    also entweder man reitet wirklich IMMER und ÜBERALL mit Helm wenn man sich DAFÜR entscheidet oder man lässt es gleich bleiben :rolleyes: wo liegt da bitte der Unterschied, ob ich nun auf dem Reitplatz/Halle oder im Gelände unterwegs bin :rolleyes: auch die Sache mit „wenn ich schwierige Pferde reite setze ich einen auf“ ist völliger Blödsinn :rolleyes:

    für mich gilt => das muss wirklich jeder für sich alleine entscheiden ❗ soviel „Freiheit“ möchte ich dann schon haben das selber zu entscheiden 😀

  • Watson Watson sagt:

    Ja ich steh dazu, ich reite beide unserer Pferde ohne Helm!

    Nur, wenn man ein schwieriges Pferd hat und es so wie der Reiterin, die ich gesehen habe, geht, würde ich es vorziehen einen Helm zu tragen.

    Das ist doch auch gut, aber wenn die Reiterin das nicht tut, dann ist das ihr Ding.Sie spielt mit Ihrer Gesundheit und nicht mit deiner. Also, was regst du dich auf?

    Das muss doch jeder selbst wissen, oder?

    Eben, genau das. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und solange man keinen weiteren schädigt, bitte.

    Zu den Kosten eines Unfalls und deren Folgen kann ich eben ja ein Lied singen, wobei mir kein Helm geholfen hätte und wenn ich AUF meinem Zossen gesessen wäre, hätt ich bestimmt nicht die kleinste Blessur davon getragen. Aber was ich da im KH erlebt hab, Leute, da gibts ganz andere Bereiche, indenen da eher mal drüber nachgedacht gehört. Da fallen son paar Reiterlein nicht ins Gewicht, nicht mal annähernd!!! Da sind die Motorradfahrer, die meinen aus normalen Bundesstraßen Rennstrecken machen zu müssen, Autofahrer, die der Meinung sind, alle anderen müssen ihnen ausweichen, Arbeiter, die Götter sind und denen auf ner Baustelle ja nix passieren kann, wozu also Arbeitsschutzmaßnahmen einhalten… Meine Ärztin sagte mir, dass unter all den Patienten, so selten schwere Reitunfälle sind. Klar mal ein gebrochener Arm oder ein Bein, aber so richtigt schwer, so gut wie keine. Und so was wie ich schon gar nicht 😀

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ich trage dann einen Helm, wenn ich das für nötig erachte.
    Im Gelände jaein. Bei einer Schrittrunde auf dem Dicken nö, bei einer richtige Ausritt durch Wald und Flur mit Galopp und Baumstämme ja.
    Und beim Springen, weil ICH schiss hab vor dem Sprung.

  • Avatar McFlower sagt:

    Das „Vorbild für Kinder“-Argument ist nicht wirklich stichhaltig. Kinder sind rund um die Uhr und in allen Bereichen des Lebens von schlechten Beispielen umgeben: Raucher, bei-Rot-über-die-Ampel-geher, rasende Autofahrer, Radfahrer ohne Helm, übergewichtige McDonalds-Besucher, Bildzeitungs-Leser und noch tausend andere Beispiele mehr. Sie sind überall, die schlechten Vorbilder, denn unsere Kinder wachsen nun mal nicht im rosa Blubberblasen-Wendy-Universum auf, sondern in unserer realen Welt.

    Es ist Aufgabe der Eltern, den Kindern beizubringen, was gut ist und was nicht. Und es ist auch Aufgabe der Eltern, den Kindern beizubringen, dass niemand perfekt ist und alle Leute (auch die Erwachsenen! auch die eigenen Eltern!) Fehler machen und manchmal sehr unvernünftig sind.

    Ich hoffe sehr, dass alle Helm-Moralisten Nichtraucher sind, nicht ein Gramm zuviel Fett auf den Rippen haben, sich gesund ernähren, regelmäßig Ausgleichssport treiben, für Kurzstrecken niemals das Auto benutzen und pünktlich zu allen Vorsorgeuntersuchungen gehen.

    „Helm-Moralisten“ sind übrigens keinesfalls diejenigen, die immer einen Helm aufsetzen und darüber kein Wort verlieren, sondern die Prediger unter den Helmträgern, z.B. die, die einen Thread eröffnen, weil sie einen Reiter ohne Helm gesehen haben.

  • Avatar wind sagt:

    Sehr aktuell das Thema. Grundsätzlich ist es mir egal, was andere machen. Ich zumindest trage immer einen Helm, ohne komme ich mir direkt „nackig“ vor – Gewohnheit, genauso wie das Anschnallen im Auto! :nix:

    ABER:

    Wir hatten am WE gerade wieder einen Fall. Plötzlich kommt ein Pferd alleine aus dem Gelände heim. Kein schöner Anblick, wenn man den Reiter bewußtlos OHNE HELM auf einem Weg findet!! Dann kriege ich schon einen leichten Wutanfall, denn mit Helm wäre ausser ein paar blaue Flecken nichts passiert!

    Also so ganz unbeteiligt sind andere dann auch wieder nicht, wenn jemand sagt, ist meine Sache ob mit Helm oder nicht!

  • Avatar Red Setter sagt:

    sondern die Prediger unter den Helmträgern, z.B. die, die einen Thread eröffnen, weil sie einen Reiter ohne Helm gesehen haben.

    Mhm, den Startbeitrag finde ich auch unglücklich formuliert, aber generell finde ich schon, dass man das Thema Helm diskutieren kann und soll.

    Das Argument: „geht doch niemanden was an, ob ich mit oder ohne Helm reite“ stimmt ja nun nicht.

    Und damit meine ich gar nicht eventuelle Kosten, denn wie andere schon schrieben: wie soll man risikoreiches und risikoarmes Leben gegeneinander aufrechnen?

    Aber: niemand von uns lebt in einem leeren Raum. Wohl jeder hat Angehörige, Freunde und Bekannte. Ich sag Euch, das ist überhaupt kein schönes Gefühl, wenn jemand, der einem nahe steht bei einem leich vermeidbaren Unfall ums Leben kommt… 🙁

    Ich glaub, ich schrieb es schon mal irgendwo. In anderen Ländern ist es zumindest im organisierten Reitbetrieb-Bereich viel üblicher mit Kappe zu reiten. In Australien und auch bei mir hier in Südafrika sieht man im Einzugsgebiet der Städte ganz selten Reiter ohne Helm. Klar, irgendwo im Niemandsland, und dort wo Pferde als Arbeitsgeräte eingesetzt werden, sieht das wieder anders aus :nix:

    In beiden Ländern gibt es übrigens auch eine Helmpflicht für Fahrradfahrer. In Deutschland wäre ich nie auf die Idee gekommen einen beim Radfahren aufzusetzen (komisch eigentlich beim Reiten hab ich seit Jahren immer(!) einen auf). Weil es hier und in Australien Pflicht ist/war, kommt man gar nicht auf die Idee ohne zu fahren. Man setzt das DIng halt ohne drüber nachzudenken auf.

    Helmtragen ist zum größtenteil wohl einfach Gewohnheitssache!

    Natürlich kann jeder selbst entscheiden, ob er oben ohne reitet. Argumente dafür gibt es keine – es ist einfach eine persönliche Entscheidung.

  • Avatar McFlower sagt:

    Ich hab ja auch nicht geschrieben, dass man nicht drüber reden kann. Natürlich kann man drüber reden bzw. schreiben. Aber wie man sich darüber aufregen kann, dass jemand völlig Unbekanntes ohne Kappe reitet, ist mir ein wirkliches Rätsel. Wenn man sich drüber aufregt, wenn der eigene Mann oder das eigene Kind ohne Helm reiten, okay. Meine volljährige Tochter reitet seit ihrem 18. Geburtstag ohne Helm, auch im Gelände und das passt mir zugegebenermaßen überhaupt nicht in den Kram. Aber fremde Leute könnten meinetwegen ohne Helm sonstwas machen, es stört mich nicht und es geht mich nichts an.

    Alle Reitunfälle sind übrigens vermeidbar. Man muss ja überhaupt nicht reiten. Wenn man seiner Familie das Restrisiko nicht zumuten möchte, sollte man überlegen, ob man den Reitsport nicht besser an den Nagel hängt und statt dessen lieber im örtlichen Hallenbad schwimmen geht. Das meine ich übrigens nicht ironisch, sondern ganz wertfrei. Es gibt ja wirklich Leute, die den Reitsport aus Risikogründen aufgeben und das muss ja nicht blöd sein.

  • Avatar Kirsten sagt:

    Klar kann man dieses Thema wieder und wieder durchkauen. Deswegen wird niemand ab morgen einen Helm tragen, der nicht selber davon überzeugt ist. :nix:

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ich denke: ja ein Helm ist wichtig und Rauchen gefährdet die Gesundheit. Jeder weiß das, aber ich rauche auch.
    Zum Thema Kids und Vorbild:
    Ich fahre ohne Helm Fahrrad, mein Sohn fährt deswegen trotzdem nicht ohne Helm Rad. Ganz freiwillig und wenn der Helm nicht da ist, steigt er von sich aus nicht aufs Rad.

  • Avatar Christl sagt:

    Ich trage den Helm meinem Freund zuliebe. Außerdem noch eine Sicherheitsweste. Wobei diese mich schon massiv stört.
    Hätte ich ein super sanftes, liebes Pferd auf das ich mich zu 100% verlassen könnte und hätte ich mehr Reiterfahrung, würde ich wahrscheinlich auch keinen Helm tragen. Aber es kann immer etwas passieren. Da kann das Pferd noch so verlässlich sein. Wenn ich Kinder hätte, würde ich wahrscheinlich auch dann ein Helm tragen.

    Aber auch der Helm ist keine Garantie. Siehe der schreckliche Unfall in Schönbrunn.

  • Avatar Memento sagt:

    Ich hoffe sehr, dass alle Helm-Moralisten Nichtraucher sind, nicht ein Gramm zuviel Fett auf den Rippen haben, sich gesund ernähren, regelmäßig Ausgleichssport treiben, für Kurzstrecken niemals das Auto benutzen und pünktlich zu allen Vorsorgeuntersuchungen gehen.

    Aaaaah! Trifft alles zu, ich bekomme grad Angst vor mir selbst :panik1:

    Oh nee, die Vorsorgeuntersuchungen….*puh* doch kein Spiesser 😀

    Ich war überzeugter ohne-Helm-Reiter (boah, hab noch wunderschöne alte Fotos mit wehendem blondem Haar im wilden Galopp :love: 😀 ), bis ich abends in der Halle ritt und 2 kleine Mädels mir zuschauten. Als ich an der Bande vorbei ritt, hörte ich „wenn ich groß bin, kann ich auch endlich ohne Helm reiten“. Mich erinnerte das sofort an meine eigene Kindheit im Reitstall, als ich diese verdammten Sauna-Deckel (schwarze Samtkappe), mit dem eckelhaften Plastik-Kinnschutz tragen musste! Man, war ich froh, als ich 18 war!

    Aber heute? Gute Reitkappen (ganz vorne an Casco), sind so komfortabel, dass man sie kaum bemerkt. Klar, dafür muss man schon mal tiefer in die Tasche greifen, die im 250er-Bereich sind echt der Hammer, da hätte ich früher von geträumt! Neben meinem eigenen Schutz, der mir plötzlich mit zunehmendem Alter auch wichtiger wird (und nein, ich habe noch keine Kinder, aber trotzdem eine Familie, Freunde, einen Job, eine Zukunft :na: ), reite ich tatsächlich aus Vorbildfunktion mit Kappe. Und ich missioniere niemanden. Und spreche auch niemanden ohne Kappe darauf an. Aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ICH von Erwachsenen angesprochen werde, warum ich mit Kappe reite, obwohl ich doch eine geübte Reiterin bin! :doh:

    Beim Springen und bei den ersten Geländeritten mit den jungen Pferden war sogar die Sicherheitsweste dabei (hat sich bei einem Sturz auch echt bewährt und ist im Winter kuschelig warm 😀 ).

    Ich handhabe das beim Skifahren & Inlineskaten übrigens genauso….hat für mich einfach was mit Risikosport und angemessener Sportbekleidung zu tun 🙂

  • Avatar Memento sagt:

    Aber auch der Helm ist keine Garantie. Siehe der schreckliche Unfall in Schönbrunn.

    Sorry, aber dieses Argument kann ich nicht gelten lassen.

    Das wäre als ob Du Dich beim Autofahren nicht anschnallst, weil es, solltest Du eine Klippe herunterstürzen, Dir auch nichts mehr bringt 😉

    Schutzkleidung hat zumindest immer eine risikoreduzierende Wirkung…

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass man gar nicht besorgt ist um den anderen ist, sondern sich eher nur dafür feiern lassen will,
    wie Vernünftig, Vorausschauend und Verantwortungsbewusst man doch selber ist.

    :thumbsup:

    Und ich habe gar keinen Helm.

    😀 :thumbsup: Ich gestehe, ich auch nicht!

    Sollte ich aber mit Beno im Winter in Gymnastikkürslein gehen werde ich mir wohl einen zulegen 😉
    Weil dann wirds wohl echt gefährlich 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Memento, bei allem Respekt, wenn man aber ALlE Gefahren beim Reiten oder Umgang mit Pferden berücksichtigen will, dann darf man sich KEIN Pferd mehr halten, ¨GESCHWEIGE DENN DRAUFSETZEN….ausnahmslos nicht

    Meine Meinung!

  • Avatar Christl sagt:

    Aber auch der Helm ist keine Garantie. Siehe der schreckliche Unfall in Schönbrunn.

    Sorry, aber dieses Argument kann ich nicht gelten lassen.

    Das wäre als ob Du Dich beim Autofahren nicht anschnallst, weil es, solltest Du eine Klippe herunterstürzen, Dir auch nichts mehr bringt 😉

    Schutzkleidung hat zumindest immer eine risikoreduzierende Wirkung…

    War auch nicht als Gegenargument gedacht. 😉

  • Avatar Memento sagt:

    @Merljin: Nee, ist klar, das sehe ich auch so! Reiten ist und bleibt gefährlich. Genauso wie Autofahren, Fahrradfahren usw. Aber trotzdem kann man gewisse Risiken mindern. Aber das bleibt jedem selbst überlassen, ich wollte nur meinen „Sinneswandel“ niederschreiben 😀

  • Avatar Saro sagt:

    Ich hätte dann gerne 10% von dem was die Allgemeinheit gespart hat, weil ich nicht Rauche

    Nicht mehr?

    tja die schweizerische Unfallversicherung benuzt den slogan

    Kluge Köpfe schützen sich.

  • Avatar Daiwana sagt:

    Ich hätte dann gerne 10% von dem was die Allgemeinheit gespart hat, weil ich nicht Rauche

    Nicht mehr?

    tja die schweizerische Unfallversicherung benuzt den slogan

    Kluge Köpfe schützen sich.

    Jetzt bin ich aber verwirrt, hast Du Dir etwa alle Raucher hier im Forum notiert? 😉

    Und die Versicherung verdient ihr Geld damit in dem sie Angst schürrt, sonst würde keiner eine Versicherung abschließen, nech!

  • Avatar Comenius sagt:

    Ich denke auch, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss. Und mit Vorbildfunktion für Kinder hat das nix zu tun. Das geht bei Fahrradhelmen los und hört beim rauchen und Alkohol trinken auf. Meine Kinder müssen später auf Pferd und Rad nen Helm tragen, weil ich als Mutter das sage. Irgendwann können sie das selber entscheiden. Das heißt aber nicht, dass ich das auch tue, wobei hier die Verantwortung als Mutter nochmal ne Rolle spielt. Ist ja auch nicht so, dass ich in Gegenwart von Kindern nicht rauche oder trinke, damit sie sowas, was sie ja noch nicht dürfen, gar nicht erst mitkriegen. Man kann sie ja nicht vor allem beschützen. Ich selber reite immer mit Helm, einfach aus Gewohnheit. Bin im Sommer ein-, zweimal auf dem Platz ohne geritten. Hab mich dabei aber irgendwie komisch gefühlt, da fehlte was. Aber wie gesagt, muss das jeder für sich selber entscheiden. Und die Begründung mit dem Steuerzahler find ich auch albern :nix:

  • Avatar Valsa sagt:

    Na bei dir tragen ja sogar die Katzen Helm. :eye: :tuete:
    Bei meiner Tochter habe ich auch immer drauf bestanden, daß sie mit Helm reitet.

  • Avatar Comenius sagt:

    Ja, solange sie noch minderjährig sind 😀

  • Avatar Anypiep sagt:

    Ich bin heute mal ohne Kappe geritten, einfach weil ich sehen wollte, was anders ist. Es fühlte sich nackt und unsicher an, aber man hat nicht mehr am Haaransatz geschwitzt:D:D auch son Nachteil, es klebt und pappt nach nem Ritt X(

  • Avatar majapetra sagt:

    Das ganze Leben birgt Risiken, wer keine eingehen will, sollte nicht reiten, Auto fahren, Fahrrad oder Motorrad fahren, …………………….-

    Wenn man bei allem was man tut, vernünftig und besonnen handelt, schützt einen das besser als ein Helm.
    Reiter mit Helm handeln oft mit mehr Risikobereitschaft, ein Helm vermittelt Sicherheit, die es nicht gibt.

    In der Westernreiterei wird weniger mit Helm geritten als in der Englischen Reitweise, meines Wissens ist die Unfallstatistik, was die Schwere der Verletzungen angeht, dort nicht schlechter.
    Was wäre das Leben ohne Risiko? :gähn:

  • Avatar Anypiep sagt:

    Also mir gehts nicht um den Schutz des Lebens. Wenn man keine Risiken eingehen will, kann man sich nur in die Erde eingraben und selbst dort wird man nicht ganz sicher sein. Ich hab mich auch bisher beim Ponyreiten eher verletzt als wenn ich von nem Großpferd gefallen bin. Ob das logisch ist? :denk: Wie gesagt, Helm ist Helm. Ich seh auch viele Fahrradfahrer in Oldenburg mit Helm, aber angesichts der Tatsache, dass Fahrradfahrer da mehr zu sagen haben als Autofahrer und trotzdem genau so miserabel fahren in Oldenburg, find ich das gar nicht so schlecht. :wacko: :ostern:

  • Avatar DonNico sagt:

    Diese Helmdiskussion hatten wir schon mal lang und breit. Damals wurde noch jeder verteufelt, der so ehrlich war zuzugeben, ohne Schutz sein Leben zu riskieren.
    Früher ritt ich ausschließlich ohne Helm und Sicherheitsweste. Mit meinem Jungspund und zugenommenen Alter legte ich mir einen Helm (Uvex) und eine Sicherheitsweste (HitAir) zu. Die Weste blieb bis heute, sie ist praktisch, leicht, flexibel und schützt bis über den Nacken. Der Helm liegt seit Wochen gut im Schrank da mich der Verschluß unter dem Kinn würgt, wenn er korrekt fest sitzt, da kann ich an der Einstellung rumfeilen wie ich will. Und einen locker auf dem Kopf hüpfenden Helm kann ich auch nicht brauchen 🙂

    Soll doch jeder tun und machen, so wie er sich entsprechend seinem Sicherheitsbedürfnis wohl fühlt.

  • Avatar Raubertochter sagt:

    generell ist es mir wurscht ob jemand mit oder ohne helm reitet. soll doch jeder selbst entscheiden. aööerdings gibt es keine logische argumentation, die das reiten ohne helm rechtfertigen würde (außer die persönliche einstellung dazu). für das reiten mit helm gibt es aber gute gründe.

    Das ganze Leben birgt Risiken, wer keine eingehen will, sollte nicht reiten, Auto fahren, Fahrrad oder Motorrad fahren.

    das seh ich ein bisschen anders…es wurde hier auch schon von jemandem gesagt, es geht beim tragen eines helms lediglich um die risikominimierung und nicht darum, das risiko ganz ausschalten zu wollen. denn dann, und da stimme ich zu, sollte man nicht reiten, radfahren was-auch-immer.das ist wie bei einem seiltänzer. der kann da in 20m höhe entweder mit oder ohne fangnetz balancieren. für den fall dass er fällt, hätte er in einem fall zumindest die möglichkeit glimpflich und wenig verletzt davon zukommen, im anderen fall klatscht er auf den boden und hat mit viel glück, nichts was dauerhafte folgen hat. so seh ich das, deswegen reite ich lieber mit helm. klar, kann da auch was passieren, auch schlimme verletzungen, aber die wahrscheinlichkeit ist geringer.

    Wenn man bei allem was man tut, vernünftig und besonnen handelt, schützt einen das besser als ein Helm.

    das sehe ich auch ein bisschen anders, denn oft kann man so besonnen handeln wie man will, und trotzdem wird man z.b. durch das unaufmerksam-sein eines anderen in einen unfall verwickelt. ist mir schon passiert, allerdings war ich da mit dem motorrad unterwegs.

  • Avatar T.Jackson sagt:

    Man spielt doch bloß mit seiner Gesundheit wenn man ohne Helm reitet! :no:

  • Avatar Christl sagt:

    Man spielt mit seiner Gesundheit wenn man reitet (und wenn man Motorrad fährt, wenn man klettert, wenn man Fallschirm springt, wenn man Fahrrad fährt…).

    Man kann versuchen das Risiko oder die Folgen eines Sturzes zu minimieren. Aber es schützt dich noch lange nicht vor jeglichen Verletzungen oder vor einem Unfall an sich. Wenn es ganz schlecht kommt, bringt dir der Helm vielleicht auch nichts mehr. Dieses Risiko kannst du nur ausschalten indem du keine gefährlichen Dinge mehr tust. Aber wie langweilig wär das Leben dann?

  • Avatar Daiwana sagt:

    Man spielt doch bloß mit seiner Gesundheit wenn man ohne Helm reitet! :no:

    Das ganze Leben ist ein Spiel, mal verliert man, mal Gewinnen die anderen.
    Oder wie sagte Tom Hanks in dem Film Forrest Gump?
    „Meine Mutter sagte immer, das Leben ist wie eine Pralinenschachtel,
    man weiß nie was man bekommt!“ :ostern:

  • Avatar Strick sagt:

    für mich gilt => das muss wirklich jeder für sich alleine entscheiden ❗ soviel „Freiheit“ möchte ich dann schon haben das selber zu entscheiden 😀

    Eben, genau das. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und solange man keinen weiteren schädigt, bitte.

    Ich habe eure beiden Statements jetzt nur mal Beispielhaft ausgewählt. :blinzel:

    Natürlich sehe ich das per se auch so :nix: . Das soll jeder für sich entscheiden.
    Ich habe nur den einen Kopp und der ist mir persönlich Wichtig :look: :daumen:
    Denn eines habe ich über die Jahre im Umgang mit Pferden gelernt: man kann nie so doof denken wie es dann kommt.

    Trotzdem vergesse ich den Helm aus alter Gewohnheit auch mal :nix: Dann steige ich nicht ab und lasse es für deisen Ritt eben drauf ankommen.

    Was mich aber bei dieser Argumentation stört, ist die Tatsache das hier keiner an die anderen denkt. An die, welche ggf. mit den Folgen eines schweren Sturzes ihres Angehörigen leben müssen.
    Da wäre in 1. Linie mal die eigene Familie, vor allem Kinder. Was ist, wenn die gesagt bekommen, das es Mutti heute noch geben würde, oder sie nicht behindert wäre, hätte sie einen Helm getagen?

    Aber auch die Ersthelfer, die bei Brüchen oder Prellungen vielleicht noch Helfen mögen, bei einer schweren Kopfverletzung aber überfordert sind :nix: Das muss man als Reiterkollege, der so einen Sturz eben nur zufällig mitbekommt auch wechseln.
    Hier sehe ich es schon so, daß man eben auch Verantwortung für sein Umfeld trägt und nicht nur für sich selber, wenn man sich gegen einen Helm entscheidet.

    da mich der Verschluß unter dem Kinn würgt, wenn er korrekt fest sitzt, da kann ich an der Einstellung rumfeilen wie ich will.

    Den habe ich auch :ja: . Bei mir sitzt der Helm so bombig, das ich mir den Luxus erlaube, den Kinriemen nicht bis zum Anschlag zu verschnallen. Ich glaube ich bekäme ne geballte Faust zwischen Kinn und Riemen und ich bin an sich am Kopf wirklich sehr empfindlich.

  • Avatar Daiwana sagt:

    Sorry Strick,

    aber das geht doch gar nicht, ich kann doch nicht mein ganzes Leben rumlaufen und mich fragen was wäre wenn.
    Was denken, fühlen andere, wenn ich dieses und jenes tue, oder lasse.
    Meine Familie kennt mich und weiß dass sie sich bei mir mitunter auf einiges gefasst machen könnten.
    Denn sie kennt auch das Risiko in dem ich mich befinde.
    Natürlich würde die Wahrscheinlichkeit bestehen, wenn ich kleine Kinder hätte, dass mir mein Verantwortungsbewusstsein was anderes erzählt.
    Aber ich habe keine!
    Und ganz ehrlich, ich stelle mich auch nur sehr ungern als Vorbild für andere hin.
    Dann habe ich es Lieber man zeigt mit dem Finger auf mich.
    Wenn das denn der Preis dafür sein sollte, dass ich meine Eigenverantwortung und meine Entscheidungsfreiheit behalten darf, dann zahle ich ihn eben.

    LG
    Heidi

  • Avatar Ynse sagt:

    Eine Bekannte hat dafür gezahlt.Pferd ging durch,sie fiel runter und hatte einen dreifachen Schädelbruch.Pflegefall.

    Sie ritt immer ohne Kappe,so wie ich.

  • Avatar Red Setter sagt:

    Man kann versuchen das Risiko oder die Folgen eines Sturzes zu minimieren. Aber es schützt dich noch lange nicht vor jeglichen Verletzungen oder vor einem Unfall an sich. Wenn es ganz schlecht kommt, bringt dir der Helm vielleicht auch nichts mehr. Dieses Risiko kannst du nur ausschalten indem du keine gefährlichen Dinge mehr tust. Aber wie langweilig wär das Leben dann?

    wie schon gefühlte 100 andere Leute geschrieben haben: es geht um Risikominimierung! Und wenn ich ein ziemlich hohes Risiko (einen Sturz auf den Kopf oder eine Ast gegen den Kopf zu bekommen) mit so einer Kleinigkeit wie einem Helm drastisch minimieren kann (also natürlich nicht das Risiko an sich, sondern die Folgen!), dann wäre es doch eigentlich dumm das nicht zu tun 😛

    Jeder, der in Mitteleuropa ein Pferd hält, sollte finanziell in der Lage sein, sich einen Helm zu leisten. Und bisher hat noch jeder, den ich kenen, der wirklich wollte, einen passenden Helm für sich gefunden. Neben den eher bakannte Firmen wie Casco und Uvex gibt es ja noch unszählige andere Anbieter!

    Helme sind verhältnismäßig günstig und mittlerweile auch bequem zu tragen. Das unterscheidet sie von anderen Schutzmaßnahmen, bei denen ich es sehr gut verstehen kann, wenn sich dagegen entscheidet.

    Wie schon geschrieben: wenn jemand unebdingt ohne Helm reiten will, soll er’s tun :nix: – aber nicht immer so hanebücherne Pseudo-Argumentationsketten dafür anführen, sondern ehrlich sagen: ich find Helme scheiße. Damit sieht man doof aus/oder ich mag das Gefühl von „Kopffreiheit“. Fertig.

  • Avatar Diana sagt:

    Aber ich habe keine!

    Hast Du auch sonst niemanden?
    Keine Eltern, keinen Lebensgefährten?
    Glaubst Du, dass andere Menschen, denen Du etwas bedeutest, gar nicht darunter leiden würden, wenn Du zu einem Pflegefall werden würdest?

  • Avatar Strick sagt:

    aber das geht doch gar nicht, ich kann doch nicht mein ganzes Leben rumlaufen und mich fragen was wäre wenn.

    Darum geht es mir auch gar nicht. Bitte den Zusammenhang beachten.

    Und ich persönlich finde schon, daß wenn man sich hinstelt und sagt: ich bin niemandem Rechenschaft schuldig, daß diese Einstellung etwas kurz gedacht ist. In jedem Fall aber ziemlich egoistisch. Das muss aber (und das habe ich deutlich dazu geschrieben) jeder selber Wissen.

    Mir ging es lediglich um die Argumentationskette, die für mich so nicht passt, weill es in den meisten Fällen eben Menschen gibt, die dann mit dem der stürtzt das Leid tragen müssen.

    Ansonsten unterschreibe ich noch den Beitrag von Red Setter. Das war für mich der Punkt.

    Meine Familie kennt mich und weiß dass sie sich bei mir mitunter auf einiges gefasst machen könnten.
    Denn sie kennt auch das Risiko in dem ich mich befinde.

    Ach so und damit lässt du sie dann ruhigen Gewissens alleine?

    Sorry so ticke ich nicht :no: . Als ich noch alleine war war diese Einstellung für mich OK.
    Heute habe ich einen wertvollen Menschen an meiner Seite, der mich kennt und weiß, das ich nicht so sehr am Leben hänge wie er.
    Seit dem mir Bewußt ist, das es hier eben nicht mehr nur um mich geht, sondern auch um die Sorgen, die er sich trotzdem macht, schnalle ich mich im Auto an und trage einen Helm, fahre nicht mehr bei rotgelb über Ampeln, etc.
    Ich fühle mich dadurch nicht in meiner Freiheit beschnitten, sondern geborgen. Ich respektiere die Verantwortung die ich ihm gegenüber habe und der Sorgen die er nicht mehr hat, wenn er weiß das ich Helm trage, mich anschnalle und zu verabredeten Zeiten zu Hause bin :nix:

  • anchy anchy sagt:

    Klar ist dass die Entscheidung jedes einzelnen und ich würd einen Teufel tun, Mitreiter missionieren zu wollen. Aber ich weiß, wie es mich ankotzen würde, wenn ich am Stall jemanden dann beim Sterben zusehen dürfte, der auf seinem knackigen Youngster ohne Helm seine Runden dreht.
    Das Argumtent “ DIr kann auch ein Flugzeug auf den Kopp fallen“ ist ein Totschlagargument, es zählt nicht.

    Vor einer Woche noch habe ich erfahren, wie DUMM Stürze entstehen können, aus dem Schritt heraus …
    Nachdem ich vor Jahren einmal bewußtlos unter meinem Pferd lag ( auch aus dem Schritt heraus) fühle ich mich oben ohne doch sehr „nackt“.

    Das war mal anders und ich glaube einfach, es ist wirklich eine Sache der Gewohnheit und häufig auch der „Trend“ der am eigenen Stall herrscht.
    Ich stand einmal mehrere Jahre an einem Westernstall. Da riet niemalsniemalsnie jemand mit Helm. Meiner Tochter war das kaum zu erklären warum denn ausgerechnet sie einen tragen sollte. Die Gruppendynamik kam da sehr deutlich zum tragen und ich mußte immer kontrollieren.
    Heute stehen wir an einem konventionellen Stall und siehe da, mein Kind hat mit dem Topp auf dem Kopp keine Probleme mehr. Hat allerdings auch ihre Chaps gegen Rautenstrümpfe eingetauscht :kotz:

    Anchy

  • Avatar Daiwana sagt:

    Diana,

    nun bitte nicht auf dieser Schiene…. 😀
    Klar habe ich eine Familie, aber wie gesagt sie kennen mich und wissen dass ich Tagtäglich ohne Helm reite,
    bis zu 700km am Tag mit dem Auto fahre und am Wochenende Nachts im Taxi sitze.
    Ach und Motorrad darf ich auch fahren, (habe in Moment aber keine!)
    Wow, ein Leben auf der Überholspur! 8)

  • Avatar Strick sagt:

    Hat allerdings auch ihre Chaps gegen Rautenstrümpfe eingetauscht

    😀 :thumbsup:

  • Avatar Diana sagt:

    nun bitte nicht auf dieser Schiene….

    Warum nicht?
    Wenn meine volljährige Tocher aufgrund eines blöden Unfalls pflegebedürftig würde, dann würde das mein Leben ganz extrem beeinflussen.
    Das gilt nicht nur für kleine Kinder.

  • Avatar wednesday sagt:

    Interessant finde ich, dass sich niemand wegen der Helmpflicht beim Motorradfahren oder das zwingende Anschnallen beim Autofahren etc. echauffiert. Da würde eigentlich die gleiche Argumentation bzgl. Selbstbestimmung ziehen :denk:

    Mir ist es völlig egal, was andere manchen. Sollen die tun und lassen, was sie wollen. Ich weise auch seltenst jemanden auf groben Unfug hin… Das letzte Mal, als ich jemanden mit meiner Meinung belästigt habe, wurde ein Pferd mit offenem Satteldruck gerade gesattelt. Da konnte ich dann nicht mehr die Klappe im Sinne des Tierschutzes nicht mehr halten…

    Ich reite eigentlich immer (ausser ich vergesse es unabsichtlich) mit Helm, springe zusätzlich mit Weste und reite auch nur mit Weste aus. Weil meine Rente noch nicht bezahlt ist und meine Naivität bzgl. sozialer Sicherungssysteme begrenzt ist. Ich habe nur diese eine Leben, welches durch Reiten sehr bereichert wird. Wenn ich da durch ganz banale Hilfsmittel ein damit verbundenes Risiko minimieren kann, nehme ich es dankend an…

    Bis auf Reitforen und ihre possierlichen Teilnehmer ist die Erkenntnis unumstritten, dass geeignete Schutzbekleidung das Verletzungsrisiko erheblich minimiert.

    Im Turniersport und vor allem bei der Vielseitigkeit ist es ganz klar: Wer keinen geeigneten Helm auf hat oder keine Weste mit Beta3-Schutzlevel, der betritt erst mal gar nicht den Platz. Fertig. Die Versicherungssummen wären für Veranstalter und Betreiber nicht mehr leistbar. Es wäre auch niemand bereit, 100 EUR Nenngeld zu bezahlen, weil ein paar Freaks gerade keinen Helm tragen wollen.

    Übrigens: beim Skifahren sieht man kaum noch jemanden ohne Helm, seit Herr Althaus seinen Skiunfall hatte. Ich denke, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es beim Skifahren Helmpflicht und Alkoholbeschränkung gibt. Mich stört es nicht – hab ja kein Problem mit Schutzkleidung …

  • Avatar wind sagt:

    Strick, Setter, da unterschreibe ich mal voll! :bravo:

    Kopfverletzungen haben für mich keinen Reiz, ich fühle mich nicht im mindesten risikofreudig, wenn ich ohne Helm reite!

    Meine Kicks im Leben hole ich mir anderweitig, z.B. in meiner beruflichen Existenz :panik1:

    Ich brauche meinen Kopf für die Arbeit, mein Pferd will ich noch lange selber reiten können und sonst habe ich auch noch einige prickelnde Pläne für mein Leben! Also ich trage den Helm aus purem Egoismus .. 😉 … genausowenig würde ich eine Hochgebirgstour mit Badelatschen starten.

  • Avatar Daiwana sagt:

    Interessant finde ich, dass sich niemand wegen der Helmpflicht beim Motorradfahren oder das zwingende Anschnallen beim Autofahren etc. echauffiert. Da würde eigentlich die gleiche Argumentation bzgl. Selbstbestimmung ziehen :denk:

    Wednesday

    Das ist nicht ganz richtig, ich könnte und bekomme immer noch einen dicken Hals,
    wenn mir ein Gesetz vor die Nase gehalten wird, dass mich selber, vor mich selber schützen soll.
    Denn als nichts anderes sehe ich die Anschnallpflicht!
    Und soll ich Dir noch was Paradoxes erzählen?
    Der Fahrer eines Taxis soll sich nur dann anschnallen, wenn er alleine im Auto sitz.
    Im Falle einer Fahrgastbeförderung entfällt die Anschnallpflicht,
    denn der Fahrer braucht die Größtmögliche Bewegungsfreiheit, um im Falle eines Überfalls schnell aus dem Auto zu kommen.

    Welcher Hirni hat da wohl gepennt!
    Ach und beim Motorradfahren spielen die Fliehkräfte eine ganz andere Rolle als beim reiten.
    Oder meinst Du nicht?

    LG

    Heidi

  • Avatar Ielke sagt:

    Da ist ganz viel Gewöhnung dabei… ich denke mal, als die Helmpflicht für die Zweiräder erlassen wurde kam das anfangs auch nicht bei allen gut an. Oder Anschnallpflicht (von den Taxi-Regeln mal ausgenommen). Denkt heute kein Mensch mehr drüber nach.

    Im Ski-Urlaub vor 10 Jahren sah ich fast nur „Zwerge“, die mit Helm auf den Pisten unterwegs waren. Inzwischen haben die Erwachsenen nachgelegt und man ist eher ohne denn mit Helm die Ausnahme.

    Interessant finde ich auch die Bilder von den Abreiteplätzen, da sind inzwischen sehr viele Reiter mit Helm unterwegs und wechseln erst für die Prüfung zum Zylinder.

  • Avatar McFlower sagt:

    Interessant finde ich auch die Bilder von den Abreiteplätzen, da sind inzwischen sehr viele Reiter mit Helm unterwegs und wechseln erst für die Prüfung zum Zylinder.

    Ja, weil es ein PR-Fuzzi so festgelegt hat. Die deutsche Dressur-Equipe reitet in Kentucky auch mit Helm ab. Aber guck mal auf die Trainingsbilder im Koschel-Blog. Kein Mensch hat beim Training eine Kappe auf.

    Die Kappen-Diskussion gab es schon in jedem mir bekannten Reitsportforum und sie läuft immer gleich ab. Kappenträger sind verantwortungsvolle Menschen und in dieser Diskussion auch immer in der Überzahl. Schaut man aber in die Fotoboxen, sind dort mindestens 90% aller Reitfotos ohne Kappe.

    Zwischen Forenwelt und Realität klaffen offensichtlich Lücken.

  • anchy anchy sagt:

    man aber in die Fotoboxen, sind dort mindestens 90% aller Reitfotos ohne Kappe.

    Der ein oder andere nimmt die beim Fototermin wohl eher ab. Ich seh auf Fotos sonst auch eher wie “ Bob der Baumeister aus“ 😀

  • Avatar Comenius sagt:

    Wenn einer meint, sich im Auto nicht anzuschnallen ist mir das auch wurscht. Solange der nicht in MEINEM Auto sitzt. Ich will daran keine Mitschuld tragen.
    Im Grunde ists mir also auch egal, was andere machen. Allerdings ist für mich eine erhöhte Risikobereitschaft völlig unverständlich, wenn man Kinder hat, für die man Verabtwortung trägt. Natürlich leidet der Rest der Familie auch (ich weiß wovon ich rede: wäre mein Vater angeschnallt gewesen, würde er heut womöglich noch leben. Das aber auch, wenn der Fahrer nicht betrunken gewesen wäre. Und wenn mein Dad da nicht mitgefahren wäre. Und und und…), aber ich finde bei Kindern ist das noch andere Fall. Für die ist man verantwortlich.

  • Avatar Hijara sagt:

    Klar habe ich eine Familie, aber wie gesagt sie kennen mich und wissen dass ich Tagtäglich ohne Helm reite,

    Mach mal einen Dienst mit mir mit im Krankenhaus am Wochenende und Du wirst gerne einen Helm aufsetzen!
    Egal wie deine Familie daran gewöhnt ist und darüber denkt.
    Die können und wollen das doch gar nicht abschätzen wie es ist mit einem hirngeschädigten Angehörigen.
    Ich würde ja jetzt am gernsten schildern wie Menschen daliegen nach einem schweren Schädeltrauma…
    und was ist der erste Gedanke des Betroffenen soweit er den noch fassen kann, und der Familien?
    Weshalb nur ohne Helm, dann wäre es vielleicht ganz anders ausgegangen.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Es ist wohl schlicht und ergreifend Gewöhung.
    Zum Thema Anschnallpflicht.
    Mein Vater, der schon einen Führerschein hatte, bevor es diese gab, schnallt sich auch heute nur an, wenn er längere Strecken fährt.
    Ansonsten nie.
    Ich erinner mich noch, das wir als Kids auf dem Weg zur Oma ( rund 7km) unangeschnallt im Auto sassen. Als ich meinen Führerschein machte, war es klar.
    Anschnallen! Das kann ich gar nicht vergessen, den spätestens nach 10m fehlt mir was.

    Vielleicht sollte ich mir schlicht weg, einfach mal angewöhnen den Helm aufzusetzten.

  • Avatar Comenius sagt:

    Ja, Julschen. So ging es mir auch. Als Kinder lang hinten im Auto schlafend. Natürlich unangeschnallt. Und Kindersitze gabs damals auch noch nicht. Jedenfalls wars da nicht so selbstverständlich wie heute. Ist deswegen eigtl die Verletzten-/ Todeszahl von Kindern gesunken :denk:
    Und so wie es dir mit dem Anschnallgurt gehte (und mir auch), geht es mir auch mit der Kappe. Ohne fehlt was.
    Das Einzige, wofür ich überhaupt kein Verständnis habe, ist betrunken Auto zu fahren :thumbdown:

  • Avatar Red Setter sagt:

    @ Comenius: die toten und Schwerverletztenzahlen im Verkehr sind deutlich gesunken. Vor allem durch Anschnallpflicht und Kindersitze. Mein Vater ist Kaftfahrzeug-Ingenieur und Unfallgutachter. Die meiste Zeit ist der unterwegs und erstellt für verschiedene Stellen Unfallgutachten. Mein Vater sieht Sicherheitstechnisch vieles sehr locker, ist aber absoluter Befürworter der Anschnallpflicht. Jemand der, auch bei geringer Geschwindkeit, halb oder ganz durch die Scheibe geflogen ist, ist kein schöner Anblick. Wenn man das einmal gesehen hat, schnallt man sich an 🙁

    Beim Kappe aufsetzen war es bei mir auch so ein Erlebnis. Mitreiterin ist im Unterricht (bei der RL mit Helmpflicht) vom superbaven Pferd gefallen. Pferd ist so doof gestolpert, dass die beiden sich langgemacht. Sie hat einen Huf vor den Kopf gekriegt und die Reitkappe war in zwei Hälften gebrochen. Trotzdem noch schwere Gehirnerschütterung, aber keinerlei Folgeschäden. Als das passiert ist, war ich 18. Davor bin ich ab ca. 14 meist ohne Kappe geritten (mit Kappe vom Hof, sobald außer Elternsichtweite die Kappe vorne an den Sattel gehängt :doh: ) Seit dem Unfall nur noch mit Kappe.

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Ich hörte neulich von einem schlimmen Unfall auf der Autobahn aus dem Kollegenkreis meiner Schwester. Es waren 5 Leute im Auto. Eine Person war nicht angeschnallt, die ist tot. Der Rest hat nur leichte Verletzungen.
    So gesehen, kompromitiert man wenn man unangeschnallt fährt auch den Fahrer, falls man Beifahrer ist, und die anderen Verkehrsteilnehmer. Ich möchte nicht am Unfalltot eines Menschen schuld sein, der mit Gurt vermeidbar gewesen wäre, und Unfälle können immer passieren.

    Zur Reitkappe hatte ich auch lange Zeit ein gespaltenes Verhältnis. Als Kind hatte ich gar keine 8) . Als Jugendliche hab ich viele verschiedene Pferde als Urlaubvertretung und RB geritten in einem großen Stall. Da war es absolut uncool mit Kappe zu reiten. Ich kaufte erst eine, als ich Springunterricht nahm, das ging dann schon. Eines Tages hatte ich ein junges Pferd zu reiten, dessen Besitzerin in Urlaub war. Ich hatte den auch wie immer ohne Kappe probegeritten, alles prima. Am Zweiten oder dritten urlaubstag wollte ich ins Gelände mit einer Bekannten. Ich weiß noch, dass ich mit dem gesattelten Pferd zum Parkplatz ans Auto ging und die Kappe holte… gaaanz untypisch. UNterwegs ging das Pferd durch und wir schlugen einen Salto zusammen. Ich hatte eine schlimme Gehirnerschütterung mit Sehstörungen und konnte mich an nichts erinnern, quatschte dummes Zeug, wusste nicht wo ich war etc. Das war nicht witzig, und ich bin sicher ohne Helm würde ich heute nicht so fröhlich herumspazieren. Seitdem hab ich auf jungen und unbekannten Pferden immer Helm getragen.
    Seit meinem Sturz vom Seppel trage ich IMMER Helm und im Gelände auch ne Schutzweste. Ich bin Mutter und habe ganz andere Ängste als ich als Teenie hatte. Aber auch unabhängig vom Muttersein: Als ich von Seppel bei meinem Sturz überrannt wurde, und danach solche Probleme mit dem Rücken hatte, bekam ich echt Angst. Angst nicht wieder ganz die Alte zu werden. nicht wieder reiten und vor allem auch die Stallarbeit machen zu können. Ich will noch in 20 Jahren fröhlich ne volle Schubkarre schieben können, denn ich liebe meine Tiere und will sie versorgen können. DESHALB nehme ich die Kappe (und die Weste) als Massnahme zur Risikominnimierung gerne an!

  • Avatar wednesday sagt:

    Das ist nicht ganz richtig, ich könnte und bekomme immer noch einen dicken Hals,
    wenn mir ein Gesetz vor die Nase gehalten wird, dass mich selber, vor mich selber schützen soll.

    Falls Gesetze die individuelle Freiheit über Gebühr strapazieren, kann sich der Bürger durch eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht wehren. Das völlig wertfrei an dieser Stelle erwähnt. Ansonsten gibt es noch andere Länder ohne Anschnallpflicht, aber mit Taxibetrieb. Indien würde mir da einfallen…

    Und soll ich Dir noch was Paradoxes erzählen?
    Der Fahrer eines Taxis soll sich nur dann anschnallen, wenn er alleine im Auto sitz.
    Im Falle einer Fahrgastbeförderung entfällt die Anschnallpflicht,
    denn der Fahrer braucht die Größtmögliche Bewegungsfreiheit, um im Falle eines Überfalls schnell aus dem Auto zu kommen.

    Ich finde es überhaupt nicht paradox. Das Konstrukt, welches du hier beklagst, nennt sich „overriding principle“. Es beschreibt den Ausnahmefall, dass eine an sich sinnvolle und wirksame Maßnahme (hier: Anschnallen) im Sonderfall (bedrängter Taxifahrer) lieber nicht angewendet werde soll, um das größere Risiko der Gefahr für Leib und Leben zu vermeiden.

    Welcher Hirni hat da wohl gepennt!

    Von der Gesetzgebungsseite her: absolut keiner.

    Ach und beim Motorradfahren spielen die Fliehkräfte eine ganz andere Rolle als beim reiten.
    Oder meinst Du nicht?

    Wobei das Problem die Deformierungsenergie ist, welche bei einem Aufprall je höher wird, desto schneller sich der Körper bewegt. Nur hat das mit dem Selbstbestimmungsrecht „Kopfschutz“ nichts zu tun. Ob ich mit 1500 km/h gehen eine Mauer knalle oder mit 100 km/h ist egal: tot wäre man beides mal.

  • Avatar wednesday sagt:

    appenträger sind verantwortungsvolle Menschen und in dieser Diskussion auch immer in der Überzahl. Schaut man aber in die Fotoboxen, sind dort mindestens 90% aller Reitfotos ohne Kappe.

    Zwischen Forenwelt und Realität klaffen offensichtlich Lücken.

    Interessante Statistik. Magst du mal für mich als exemplarischer Gutmensch auf die Suche gehen? Es gibt sogar eins ohne, weil mal wegen tumultarigter Begleitumstände die Kappe echt nicht mehr auf dem Schirm hatte …

  • Avatar Daiwana sagt:

    Nun Echt!

    Lasst mal bitte die Kirche im Dorf!
    @Wednesday: wie oft wurdest Du schon in einem Taxi Überfallen?
    Noch gar nicht? Dachte ich mir, denn wenn Dir in Sitzenden Position jemand die Waffe an den Kopf hält, brauchst Du keine Bewegungsfreiheit mehr, denn sie ist ohnehin durch Deine Sitzende Position eingeschränkt.
    Der Gurt spielt da absolut bis keine Rolle…
    Und an einige andere, das Aufzählen von Horrorunfällen macht die Sache nicht besser.
    Und darum geht es ja auch gar nicht!
    @Hijara, ich bin weder blöd noch Weltfremd, dazu brauche ich kein Wochenenddienst irgendwo.
    Ich könnte Dir von Dingen berichten…..ok lassen wir das!
    Und das meine Familie eventuell leidet, wenn mir was passiert, kann durchaus Möglich sein.
    Umgekehrt wäre es aber auch der Fall…
    Aber deswegen würde ich doch niemals ihre Entscheidungsfreiheit in Frage stellen.
    Für mich sind das eigenständige Personen und egal was kommt, ich akzeptiere und respektiere sie, so wie sie sind.
    Und wenn ihnen was Schlimmes passieren würde, werde ich auch ganz sicher viele Tränen vergießen.
    Doch ich würde niemals und auf keinen Fall auf die Idee kommen zu sagen, warum hast du dich nicht geschützt, wie konntest du mir das nur antun!
    Denn jeder ist für sich selber Verantwortlich, ausgenommen Kinder!
    Meine Verantwortung sehe ich ganz alleine darin, immer für sie da zu sein, wenn sie mich brauchen.

    Schönen Tag noch

    Heidi

  • Avatar McFlower sagt:

    Interessante Statistik. Magst du mal für mich als exemplarischer Gutmensch auf die Suche gehen?

    Bin ich schon. Oder meinst du, ich schwalle das einfach vor mich hin? Exemplarisch war ich in der Box „Ausbildungstagebücher“. In den obersten Treads habe ich mich so lange durchgeklickt, bis ich ein Reitfoto gefunden habe. Nur in einem einzigen Thread habe ich Kappenfotos gefunden. (Wenn man die Turnierfotos mal außen vor lässt.)

    Der ein oder andere nimmt die beim Fototermin wohl eher ab. Ich seh auf Fotos sonst auch eher wie “ Bob der Baumeister aus“

    Und das ist ja wohl mehr als inkonsequent. Was ist, wenn das Pferd ausgerechnet dann ganz doof stopert und du hinterher einen Hirnschaden hast und deine Familie dich zeitlebens pflegen muss, weil du so eitel warst und auf dem Foto keine Kappe tragen wolltest?

    Ich habe in mehr als 25 Jahren Reiterfahrung 6 richtig dämliche, schlimme Unfälle gesehen, die absolut vermeidbar waren. Kein einziger hatte was mit „Kappe-tragen“ zu tun. Eher mit saublödem Umgang mit dem Pferd, mit haarsträubender Selbstüberschätzung, unglaublicher Nachlässigkeit. Und zum Teil dazu noch mit Alkohol in Verbindung mit festen Geländesprüngen.

  • Avatar Christl sagt:

    Ich werde mir von meinem sicherheitsliebenden Herzallerliebsten zu Geburtstag einen guten Reithelm schenken lassen. Bisher hab ich so ne tolle Kappe mit Samtüberzug getragen. :kotz: Wenn der Helm gut passt und einigermaßen gut aussieht, zieh ich ihn vielleicht auch lieber an. Hab’s ihm eh versprochen.
    Aber der Unfall in Schönbrunn hat gezeigt, dass Kappe nicht gleich Kappe ist. Ist diese nämlich zu alt, kann das noch schlimmer ausgehen. Mein Freund kauft sich für’s Motorradfahren auch alle 5 bis 7 Jahre einen neuen Helm. Der Kunststoff wird einfach spröde. Ein feuchtes, kaltes Stallklima begünstig das auch noch. Die Temperaturunterschiede Sommer/Winter tun ihr übriges.
    Vielleicht sollte jeder hier mal nachdenken wie alt sein Helm ist und ob es nicht sinnvoll wäre sich mal einen neuen anzuschaffen. Ausgenommen die beratungsresistenten Helmgegner natürlich. 😉

  • Avatar wednesday sagt:

    Exemplarisch war ich in der Box „Ausbildungstagebücher“. In den obersten Treads habe ich mich so lange durchgeklickt, bis ich ein Reitfoto gefunden habe. Nur in einem einzigen Thread habe ich Kappenfotos gefunden. (Wenn man die Turnierfotos mal außen vor lässt.)

    Dass viele Reiter ohne Helm reiten, ist sowohl in der Realität und im Forum unbestritten. Hier hat vielleicht eine Handvoll Schreiber darauf hingewiesen, dass sie eigentlich nicht ohne Kappe reiten – und auf genau die bezieht sich Deine Prozentangabe.Wildes Durchklicken einer undefinierten Grundgesamtheit lässt definitiv keinen soliden, statistischen Schluss zu…

    Zitat von »wednesday«
    Interessante Statistik. Magst du mal für mich als exemplarischen Gutmenschen auf die Suche gehen?

    Bin ich schon. Oder meinst du, ich schwalle das einfach vor mich hin? Exemplarisch war ich in der Box „Ausbildungstagebücher“.

    Da ich in der Rubrik „Ausbildungstagebücher“ selten Reitfotos von mir poste, weil ich kein solches unterhalte, frage ich mich, woraus sich Deine Statistik über mich speziell speist…

    Wenn es Euch glücklich macht und psychisch weiter bringt, dann beschimpft halt die Reiter weiterhin die Reiter, welche öffentlich sich zu Helmtragen bekennen. Des Menschen Meinung ist bekanntlich sein Himmelreich…

  • Avatar McFlower sagt:

    beratungsresistenten Helmgegner

    Ich hab hier noch keinen beratungsresistenten Helmgegner gesehen. Nur Leute, die was von Risikoabwägung faseln. Du wirst staunen: Ich besitze einen passenden Helm, der 4 Jahre alt ist, sturzfrei und (Oh Wunder!) regelmäßig getragen wird. Beim Springen (sogar bei simplen Cavalettis), im Gelände, auf fremden Pferden. Ich trage immer dann einen Helm, wenn ich meine, dass es angebracht ist. Und wenn ich meine, dass ich drauf verzichten kann, dann möchte ich das bitte tun, ohne von den Kappenmissionaren als verantwortungsloser Schwachkopf dargestellt zu werden.

    @Wednesday: Soll ich eine Doktorarbeit über die Statistik von Kappenträger-Fotos verfassen oder reicht mein Eindruck und eine kurze Stichprobe vielleicht ausnahmsweise aus? Von dir persönlich war in meinen Postings übrigens nie die Rede.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Könntet ihr mal kurz durchatmen.

    Ich reite auch viel zu oft ohne Helm. Ja.
    Ich fühle mich aber nicht missioniert, nur weil im Pforg jemand schreibt, das das verantwortungslos ist.

    Die Argumente für das helmlose Reiten sind allesamt Blödsinn. Das weiß auch jeder.
    Ich bin einfach zu faul. Fertig. Das man das nicht einfach zu geben kann, werd ich nicht verstehen.
    Dazu brauch ich keine Statistiken o.ä.

    Allerdings werd ich meine Kappe mal vom Kofferraum ( ja ich hab eine) mal in den Spind legen und mir vornehmen, sie öfter zutragen.

  • Avatar Strick sagt:

    Nun Echt!
    Lasst mal bitte die Kirche im Dorf!

    Daiwana mit Verlaub, für mein empfinden bist du hier die jenige, die andere Meinungen nicht gut gelten lassen kann. Das ins lächerliche ziehen von denen, die sich um sich und ihre Familie Gedanken machen, macht deine Argumentationskette nicht besser :nix:

    Meine Verantwortung sehe ich ganz alleine darin, immer für sie da zu sein, wenn sie mich brauchen.

    Sorry und hier passt für mich was ganz und gar nicht zusammen :no: . Zwei Seiten vorher schreibst du noch, deine Familie muss damit Leben das du Risikofreudig bist. DAS hat für MICH persönlichst nichts mit Rücksichtnahme oder Verantwortungsgefühl zu tun :nix:

    Sorry Strick,
    aber das geht doch gar nicht, ich kann doch nicht mein ganzes Leben rumlaufen und mich fragen was wäre wenn.
    Was denken, fühlen andere, wenn ich dieses und jenes tue, oder lasse.
    Meine Familie kennt mich und weiß dass sie sich bei mir mitunter auf einiges gefasst machen könnten.
    Denn sie kennt auch das Risiko in dem ich mich befinde.

    Ich gehe bewußt auf dieses Statement von dir ein, weil ich es einfach extrem überzeichnet finde.
    Verantwortungsbewußt wäre, die täglichen Risiken nach besten Wissen und Gewissen zu minimieren. Damit hat man dann seinen Teil geleistet.
    Das uns allen hier trotzdem täglich etwas passieren kann (und wenn es der Schlag ist der einen trifft 😉 😀 ) ist völlig unstrittig. Was das aber damit zu tun hat, das man per se für sich Sorgen sollte, erschließt sich mir einfach nicht :denk: :no: :nix: .

    Ansonsten um das noch mal Klar zu sagen, jeder nach seiner Facon :ja: :nix:
    Ich selber musste mich erst dran gewöhnen Helm zu tragen. Aber es geht und ich fühle mich auch kein Stück unfreier, uncooler oder anders mit dem Ding. Vielleicht ein Grund warum ich den ab und an einfach vergesse 😉 :red: :daumen:

    Vielleicht sollte jeder hier mal nachdenken wie alt sein Helm ist und ob es nicht sinnvoll wäre sich mal einen neuen anzuschaffen.

    :thumbsup: Jupp :ja: ich wundere mich auch immer wieder welche ollen Pötte ich z.T auf den Köppen der Leute sehe. Die Normen verändern sich ja auch immer wieder. Darum guter Einwand :thumbsup:

  • Avatar Christl sagt:

    Ich hab hier noch keinen beratungsresistenten Helmgegner gesehen. Nur Leute, die was von Risikoabwägung faseln. Du wirst staunen: Ich besitze einen passenden Helm, der 4 Jahre alt ist, sturzfrei und (Oh Wunder!) regelmäßig getragen wird. Beim Springen (sogar bei simplen Cavalettis), im Gelände, auf fremden Pferden. Ich trage immer dann einen Helm, wenn ich meine, dass es angebracht ist. Und wenn ich meine, dass ich drauf verzichten kann, dann möchte ich das bitte tun, ohne von den Kappenmissionaren als verantwortungsloser Schwachkopf dargestellt zu werden.

    Ich hab dich doch gar nicht gemeint. Ich hab das allgemein geschrieben. Aber wenn du dich gleich angegriffen fühlst… :nix:

    Wie heißt das so schön: getroffene Hunde bellen! 😛

  • Avatar Strick sagt:

    Könntet ihr mal kurz durchatmen.

    Ich reite auch viel zu oft ohne Helm. Ja.
    Ich fühle mich aber nicht missioniert, nur weil im Pforg jemand schreibt, das das verantwortungslos ist.

    Die Argumente für das helmlose Reiten sind allesamt Blödsinn. Das weiß auch jeder.
    Ich bin einfach zu faul. Fertig. Das man das nicht einfach zu geben kann, werd ich nicht verstehen.
    Dazu brauch ich keine Statistiken o.ä.

    Herzilein, weißte was? Genau wegen deiner trockenen erhlichen Art mag ich dich so. 😀 :thumbsup: :friend: :hug:
    Danke für den Post, hättest du den eher geschrieben ich hätte mir meinen Sermon sparen können 😀 :attack:

  • Avatar Vamos sagt:

    Ist bei mir exakt wie beim Julschen. 😉

    Ich habe gestern, angeregt durch die Diskussion hier, den Helm aus meinem Sattelschrank gekramt, ihn aufgesetzt :ja: und bin ausgeritten. War gar nicht schlimm. 😀 Ich habe ihn jetzt auf dem Sattel postiert, damit er mir beim nächsten Mal gleich entgegenfällt, wenn ich reiten gehe.

  • Avatar wind sagt:

    War gar nicht schlimm.

    😀 :thumbsup:

    Leute, ich musste heute morgen schon wieder einen Sturz ohne Helm mit ansehen 😐 – der zweite diese Woche! Erst am WE die Reiterin und heute war es ein Radfahrer! Der stürzte keine 50 m von mir entfernt und schlug mit dem Kopf auf die Bordsteinkante. Gsd war er ansprechbar, aber alles war voll Blut … bin immer noch am zittern!

    Mensch passt doch besser auf Eure Schädel auf! :friend:

  • Avatar Saro sagt:

    Interessant finde ich, dass sich niemand wegen der Helmpflicht beim Motorradfahren oder das zwingende Anschnallen beim Autofahren etc. echauffiert.

    Da täuschst Du Dich. Es gibt viele die extra in ihrem Auto den Alarm abschalten lassen weil sie sich nicht anschnallen wollen und ich sehe heir regelmässig Mofa und Motoradfahrer ohne Helm. Bei den Jugendlichen gibt es die unsinnige Mode den Helm so aufzsetzten dass der Kinnschutz bei der Strin liegt. :irre: So irre

    Das ist nicht ganz richtig, ich könnte und bekomme immer noch einen dicken Hals,
    wenn mir ein Gesetz vor die Nase gehalten wird, dass mich selber, vor mich selber schützen soll.

    Bei Dir fällt mir auf dass Du eines bist, ein Prinzipienreiter, der seine persönliche Freiheit verteidigt und sich prinzipiell gegen Gesetzte stellt, sei es nun wenn es um Helmtragen, umd Rauchen oder weiss der Geier was ist. Du argumentierst immer gleich: „ein jeder ist für sich selbst verantwortlich.“
    Ich persönlich glaube in keiner Art und Weise an die Selbstregulierung, ob es nun Jugendliche nicht-Helmträger sei Raucher die Beizen nicht einnebeln sollten oder Manager die ihre Löhne selber bestimmen können.

    Vielleicht sollte ich mir schlicht weg, einfach mal angewöhnen den Helm aufzusetzten.

    Gute Idee das geht nämlich ganz fix.
    Und Du hast vollkommen recht es gibt kein einziges vernüfitges Argument gegen einen Helm. Aber jede Menge unverüftige, nachvollziehbar Argumente sehr wohl.

    Doch ich würde niemals und auf keinen Fall auf die Idee kommen zu sagen, warum hast du dich nicht geschützt, wie konntest du mir das nur antun!

    Im Nachhinein ist das wirklich eine doofe Aktion. Aber vorbeugend bin ich schon mal aktiv. Ich rede mit den Leuten über Rauchstob, ich rede mit ihnen über das Sicherheitsgurten tragen, ich rede über Cannabis nebenwirkungen die zuwenig bekannt sind, ich rede gegen Alkoholmissbrauch und ich quäle meinen Sohn damit, dass ich ihm Schutzbekleidungen schenke für seine Risikosportarten….. Vorbeugend kann man was erreichen, nachträglich jemanden auf die Nase zu binden hättest Du doch ist daneben.

  • Avatar Patti sagt:

    Aus gegebenem Anlass stelle ich gerade mal fest:

    Die Mamis, die sich so lautstark für die Vorbildfunktion anderer Leute auf ihre Kinder einsetzen, sind gerne mal die, die ihre Kinder den 1,5 km langen Schulweg mit dem Auto kutschieren. Und weil’s dann ja schnell gehen muss – mit mindestens 50 durch die 30er Zone donnern….

    Jaja…ist schon so’ne Sache mit der Vorbildfunktion.

    Ist mir nämlich gerade passiert. Wir haben nach einem längeren Ausritt mit 5 Erwachsenen es nämlich gewagt, uns vor den Stall zu setzen und ein Bier zu trinken. In der Mittagszeit. Dazu ist zu sagen: Privatstall und Schulpferdestall ist da räumlich getrennt – da liegen so ca. 50 Meter zwischen. Und wir sassen vor dem Privatstall.
    Kommt ne Mami angefahren und bringt ihr Kind zum Schulstall. Sieht uns – kommt hochgefahren und macht uns an: Was das wohl für eine Vorbildfunktion für die Kinder sein soll – mittags ein Bier zu trinken.
    Dummerweise sehe ich diese Mami morgens oft, wenn ich mit dem Hund gehe, und sie ihr Kind zur Schule fährt. Die Schule ist 2 Strassen von meinem Haus entfernt und da ist morgens ein Höllen-PKW Betrieb. Und diese Mutter donnert mir da regelmässig entgegen….
    Hab ich sie dann auch mal dezent drauf aufmerksam gemacht…. 8)
    Von wegen Vorbildfunktion und so…

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    mir da regelmässig entgegen….
    Hab ich sie dann auch mal dezent drauf aufmerksam gemacht…. 8)
    Von wegen Vorbildfunktion und so…

    …und, was hat sie geantwortet 😀

  • Avatar Hijara sagt:

    Das ist nicht ganz richtig, ich könnte und bekomme immer noch einen dicken Hals,
    wenn mir ein Gesetz vor die Nase gehalten wird, dass mich selber, vor mich selber schützen soll.
    Denn als nichts anderes sehe ich die Anschnallpflicht!

    Wenn Du unangeschnallt aus dem Auto katapultierst oder beim Reiten ohne Helm deinen Kopf demolierst und monate oder jahrelang danach im Koma / Wachkoma oder Rollstuhl sitzt… was meinst Du wer dann die Pflege, das Windelnwechseln,
    das Füttern bezahlt? Und wer die schwere Arbeit erledigt? Du ganz sicher nicht .

  • Avatar Daiwana sagt:

    @ Saro

    Du hast eine gute Beobachtungsgabe, ja ich stelle meine persönliche Freiheit sehr hoch.
    Was das aber mit Prinzipien zu tun hat, weiß ich jetzt nicht!
    Denn wenn Du Dir jetzt vorstellst, ich renne rücksichtslos mit der Fluppe im Mund durch die Gegend dann muss ich es verneinen.
    Ich versuche immer andere Meinungen und auch Lebensauffassungen zu respektieren, auch schimpfe ich nicht wie ein Rohrspatz, wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt, oder an der Ampel pennt.
    Ich bemühe mich ständig, niemanden zu verurteilen und jeden so sein zu lassen wie er ist.
    Und warum das alles? Weil ich es auch so für mich haben will!
    Übrigens gegen Aufklärungsarbeit sagt doch keiner was, oder?
    Und wenn Du Deinen Sohn Sicherheitswesten ect. kaufst ist das auch nicht meine Sache und geht mich auch nichts an.
    Mir geht es nach wie vor nur darum, dass keiner das Recht hat mit erhobenem Zeigefinger rum zu laufen und den Moralapostel zu spielen.
    Das erinnert mich immer so ein bisschen ans Missionieren und hat für mich einen ganz komischen Beigeschmack.

    LG

    Heidi

  • Avatar Daiwana sagt:

    Das ist nicht ganz richtig, ich könnte und bekomme immer noch einen dicken Hals,
    wenn mir ein Gesetz vor die Nase gehalten wird, dass mich selber, vor mich selber schützen soll.
    Denn als nichts anderes sehe ich die Anschnallpflicht!

    Wenn Du unangeschnallt aus dem Auto katapultierst oder beim Reiten ohne Helm deinen Kopf demolierst und monate oder jahrelang danach im Koma / Wachkoma oder Rollstuhl sitzt… was meinst Du wer dann die Pflege, das Windelnwechseln,
    das Füttern bezahlt? Und wer die schwere Arbeit erledigt? Du ganz sicher nicht .

    Ja und was die Pflegeanstalten für ein Geld an mir verdienen könnten!
    Darum lehne ich für mich jede länger andauernde Lebenserhaltene Maßnahme ab.
    Und Organspender bin ich auch nicht, ich Egoist!
    Ist damit Deine Frage beantwortet?

  • Avatar Sylliska sagt:

    Huch, that’s Pforg live… 8)

    Ich reite immer ohne Helm. Bislang.
    Trotzdem ich schon soo oft durch wilde Buckeleien runtergesaust bin.
    Komischerweise treten diese nur auf Lehrgängen auf – die sind halt anstrengend und Pferd hat dazu meist keine Luscht. Da läuft er lieber mit Stinkefinger über’m Kopf rum. :maul:

    Man höre und staune: diese Woche hab ich mir einen Helm gekauft.
    Irgendwie kam ich zu dem Entschluß, daß ich lange genug ohne Kopfverletzung davongekommen bin – gem. Statistik müßte mir also sicher übermorgen was passieren. Sicherlich auch genau dann, wenn ich den Helm aufhabe. 😛

    Ob ich ihn auch außerhalb der Lehrgänge tragen werden, weiß ich allerdings noch nicht. 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Irgendwie finde ich diese Diskussion hier langsam peinlich.

    Ich habe auch 30 Jahre lang geraucht und dann von einem Tag auf den andern aufgehört.

    Es war aber immer mein Ziel kein militanter Nichtraucher zu werden 😀 was ich glaube ich auch geschafft habe. Im Gegenteil :denk:

    Ich hasse Missioniererei in jeder Form, es soll jeder tun oder lassen können wie er will.

    Und wenn wir schon dabei sind, sollte man vielleicht gerade das Fallschirmspringen verbieten, weil wenn der Schirm nicht aufgeht oder sonst ein Malheur passiert, nützt der Helm auch nicht mehr allzuviel 😉

  • Avatar Rising Sun sagt:

    Ich hasse Missioniererei in jeder Form, es soll jeder tun oder lassen können wie er will.

    Seh ich genauso.

    Und für die, die sich hier darüber aufregen, dass ohne Helm geritten wird: Mit welcher Begründung reitet Ihr nicht immer mit Sicherheitsweste? Und wenn Ihr ne Sicherheitsweste tragt, warum reitet ihr dann nicht ständig auch mit Nackenschutz?

    Schlußendlich muß eben doch jeder entscheiden, was für ihn unter „kalkulierbares Risiko“ fällt.

    Liebe Grüße Caro ( die nur mit Helm reitet, dafür aber raucht 😉 )

  • Avatar maurits sagt:

    und warum reitet ihr überhaupt? Ihr könntet ja runterfallen. :ja:
    Man kann Bodenarbeit machen, dann aber mit Stahlkappenschuhen bitte 😀

  • Avatar Comenius sagt:

    Und Organspender bin ich auch nicht, ich Egoist!

    Stimmt!

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    und warum reitet ihr überhaupt? Ihr könntet ja runterfallen. :ja:
    Man kann Bodenarbeit machen, dann aber mit Stahlkappenschuhen bitte 😀

    :thumbsup: man kanns auch übertreiben,wie wärs denn da mal mit ner Ritterrüstung? Hat doch was :hurra:

    LG Gina

  • Avatar McFlower sagt:

    Und Organspender bin ich auch nicht, ich Egoist!

    So lange du dann im Fall der Fälle auch kein Spenderorgan möchtest, ist auch das in Ordnung.

  • Avatar Patti sagt:

    mir da regelmässig entgegen….
    Hab ich sie dann auch mal dezent drauf aufmerksam gemacht…. 8)
    Von wegen Vorbildfunktion und so…

    …und, was hat sie geantwortet 😀

    Na – was wohl? Dicke Backen gemacht 😀

  • Avatar maurits sagt:

    und warum reitet ihr überhaupt? Ihr könntet ja runterfallen. :ja:
    Man kann Bodenarbeit machen, dann aber mit Stahlkappenschuhen bitte 😀

    :thumbsup: man kanns auch übertreiben,wie wärs denn da mal mit ner Ritterrüstung? Hat doch was :hurra:

    LG Gina

    Gina, ich hab schon drüber nachgedacht. Wenn mir die Viecher auf die Füsse treten, für den Umgang mit zwickenden Hengsten ist das auch gut. :ja:
    Ich mein, was nützt die Weste und der Helm, wenn Du aufs Steissbein fällst? :denk:

  • Avatar Pandora sagt:

    War heute nachmittag Radfahren, mach ich mindestens einmal die Woche durch den Wald, zugegebenermaßen immer ohne Helm (ich hab gar keinen Fahrradhelm).
    Überholt mich so´n Heini auch auf´m Rad und raunzt mich im Vorbeifahren tatsächlich an: „ohne Helm, ja ?!“ :irre: so viel zum Thema fremde Leute missionieren….. fand ich echt übertrieben. :wacko:

  • Avatar Nici40 sagt:

    Stimmt- is doch meine Sache, ob ich Helm trage oder nicht. Und dann der Käse mit den Kosten falls was passiert???? Mann, ich fahr jeden Tag 80 km zur Arbeit- aber nach dem ich das alles jetzt gelesen hab, ist mir das zu gefährlich- jippieee jetzt hab ich einen Grund die Arbeit zu schmeissen – ich könnt bei einem Unfall zum Pflegefall werden. :kowa:

    Mann Leute – lasst doch jeden nach seiner Fasson (ups wie schreibt man das?) glücklich werden. :bravo:

    Nix für ungut.

    LG

    Nici

  • Avatar Hafimaus sagt:

    Hallo,
    mir persönlich ist es völlig egal, ob jemand mit oder ohne Helm reitet. Ich selbst reite mit Helm, weil ich mich gut geschützt fühle damit, auch bei Stürzen.
    Aber folgende Geschichte finde ich trotzdem „traurig“: eine Einstellerin bei uns im Stall, eher ängstliche Reiterin, hat einmal über das Thema mit mir geplaudert und mir erklärt, dass sie niemals ohne Helm reiten würde und sie Menschen, die ohne reiten für dumm hält. So weit so gut. Neuerdings hat sie eine Trainerin, die ihr Pferd auch in Beritt hat, eine wirklich hübsche, gut angezogene Frau, sie reitet ohne Helm und hat immer eine ausgesprochen gut sitzende Frisur. Da kommt doch glatt die ängstliche Reiterin letztens ohne Helm in die Reithalle und ich habe sie darauf angesprochen, sie lief rot an und kicherte…es war ihr sichtlich peinlich. Sie verließ die Halle dann auch sehr schnell wieder. Also, nur weil man schick sein will und eigentlich sonst gerne einen Helm tragen würde…das kann ich nicht nachvollziehen, sorry!
    :attack:

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    und warum reitet ihr überhaupt? Ihr könntet ja runterfallen. :ja:
    Man kann Bodenarbeit machen, dann aber mit Stahlkappenschuhen bitte 😀

    :thumbsup: man kanns auch übertreiben,wie wärs denn da mal mit ner Ritterrüstung? Hat doch was :hurra:

    LG Gina

    Gina, ich hab schon drüber nachgedacht. Wenn mir die Viecher auf die Füsse treten, für den Umgang mit zwickenden Hengsten ist das auch gut. :ja:
    Ich mein, was nützt die Weste und der Helm, wenn Du aufs Steissbein fällst? :denk:

    Eben,und das mit den Stahlkappen mache ich auch,zumal ich nen zappeligen Kalten (beim putzen,ist aber reine Erziehungssache,ich arbeite dran) reite ,den möchte ich nicht auf meinen Füßchen haben,aber alles andere soll jeder selber wissen.
    Ich hatte im zarten Alter von 12 Jahren nen Pony (Klopphengst),den habe ich am liebsten ohne Sattel und Helm(hatte ich auch nicht)geritten,ab über den Stoppelacker,meine Mutter hat es immer die Sprache verschlagen und sie hat ne gute Unfallversicherung abgeschlossen,die kam aber erst mit 18 zum Einsatz,wo ich mir in den Dolomiten beim Skilaufen das Schienbein brach.

    Steißbein,brach sich ne Freundin,gute Vielseitigsreiterin aus Waf,beim Beritt in der Halle ohne Helm,ich weiß auch nicht wie der Helm auf der Arsch soll :bravo: .Ich reite auch meistens,wenn nicht gerade auf der Rennbahn,was ich aber auch nicht mehr mache,ohne Helm,ich mache aber auch keine Stunts,und ich denke,das ich in meinem Alter auch die Pferde,wo ich drupp bin einschätzen kann,ansonsten brauche ich mich auch nicht ins Auto setzen oder über die Strasse gehen,achja,noch was,ich bin auch Raucher. :tuete:
    Nein ,aber mal im Ernst,versicherungstechnisch ist es sicher von Vorteil mit Helm zu reiten,nur wenn ich son Dingen aufhabe,kann ich mir 2 Stunden später nen Asperin einwerfen,Kopfweh,ich fühle mich beengt und Unwohl damit….meine Meinung,und ich hasse Helme :bite:

    LG Gina

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    War heute nachmittag Radfahren, mach ich mindestens einmal die Woche durch den Wald, zugegebenermaßen immer ohne Helm (ich hab gar keinen Fahrradhelm).
    Überholt mich so´n Heini auch auf´m Rad und raunzt mich im Vorbeifahren tatsächlich an: „ohne Helm, ja ?!“ :irre: so viel zum Thema fremde Leute missionieren….. fand ich echt übertrieben. :wacko:

    Ganz ehrlich??

    Ich wäre froh, wenn Fahrradfahrer wenigstens nur ein einziges funktionierendes Lichtlein an ihren Rädern hätten…. :resp:
    und das nachts bei widrigen herbstnassen Strassenzuständen.
    Ist aber aber egal, weil Licht kann man ja an vielen Mountainbikes nicht montieren :irre: da fährt man einfach doppelt frech ohne irgendwelche Strassenverkehrsregeln zu beachten.
    Unter uns gesagt, bin ich dann schon froh, dass die meist wenigstens einen Helm aufhaben :eye: :ostern: :kowa:

  • Avatar Diana sagt:

    Steißbein,brach sich ne Freundin,gute Vielseitigsreiterin aus Waf,beim Beritt in der Halle ohne Helm,ich weiß auch nicht wie der Helm auf der Arsch soll

    Ach Leute, mit einem Steißbeinbruch landet man nicht als sabbendes Etwas in der höchsten Pflegestufe, mit einem angematschten Schädel aber schon.

  • Avatar Pandora sagt:

    @ MerlijnCH

    Geb ich dir völlig Recht, find ich als Autofahrer auch schlimm diese unbeleuchteten Kamikaze-Rad-Fahrer, die meinen sie hätten grundsätzlich Vorfahrt.
    Wenn ich radfahre, dann aber nicht auf der Strasse, sondern im Wald (der beginnt direkt vor meiner Haustür) tagsüber und da kann es jedem wurscht sein ob ich Helm trage oder nicht und ob ich Beleuchtung habe oder nicht….

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    Solche Radler haben wir hier aber auch,die könnte ich jedesmal hauen,immer man drup :maul:

    LG Gina

  • Avatar SarahC. sagt:

    Ich bin der gleichen meinung wie du!
    Allerdings sind sie selber dran schuld wenn ihnen was passiert!

  • Avatar Comenius sagt:

    Tja, und als Radfahrer wiederum sieht man das ganz anders. Fahre fast nur Rad, wobei ich dazu sagen muss, dass Hannover ne sehr gute Radfahrer-Stadt ist was Radwege usw anbelangt. Aber an fast jedem Kreisel hab ich Angst, umgesemmelt zu werden, weil sich kaum ein Autofahrer mal nach Radlern umschaut. Schließlich sind das die eindeutig Schwächeren im Straßenverkehr. Da krieg ich echt nen Hals. Und ob mit Helm oder ohne ist wieder einmal Sache des Radfahrers. Würde wohl nie mit Helm fahren…
    Dass ich mit Licht fahre, ist aber klar. Und das tut wohl die Überzahl, jedenfalls nach meinen Beobachtungen.

  • Avatar Ilustre sagt:

    @ MerlijnCH

    Geb ich dir völlig Recht, find ich als Autofahrer auch schlimm diese unbeleuchteten Kamikaze-Rad-Fahrer, die meinen sie hätten grundsätzlich Vorfahrt.

    Oh, dann müßtest du mal nach Shanghai kommen.
    Sowohl Rad- als auch E-Bikefahrer fahren ohne Licht, damit sie die Autofahrer, die grundsätzlich mit Fernlicht fahren, nicht blenden.
    An grüne Ampeln sollte man sich langsam und vorsichtig rantasten, weil von links oder rechts ein wild hupender LKW sich gerade die Vorfahrt erzwingen könnte (hier gilt das Recht des stärkeren unbeachtet jeglicher Verkehrsregeln, die theoretisch auch für China gelten).
    Helme gibt es bedingt. Wir tragen Fahrradhelme auf dem E-Bike. Es gibt Leute, die setzen einen Bauhelm auf, meist jedoch keinen. Die Motorradfahrer rasen „oben ohne“ auf dem Highway entlang und tragen aufgrund der Temperaturen auch nur kurze Hosen und Plastikschlappen.
    Da die meisten Chinesen bei Unfällen eh weggucken anstatt zu helfen und man von vielen Seiten hört, das man im Falle eines Unfalles lieber noch mal „drüber“ fahren soll um sicher zu gehen, das der Verletzte tot ist.. ist so ein Helm natürlich überflüssig, irgendwie..

  • Avatar Pandora sagt:

    :panik1: :panik: :panik1: :panik: :flucht: Horror, dann sieh zu, dass du dann heile wieder nach Hause kommst…

  • Avatar Daiwana sagt:

    Wie kann das angehen, wie verantwortungslos sind denn die Chinesen ihren Familien gegenüber, machen die sich denn keine Gedanken darüber wie die sich die Lieben fühlen, wenn ihnen was passiert?
    Tja da kann man mal sehen!
    Übrigens werdend in Peking regelmäßig die Autobahnen bei Nebel gesperrt, weil man sonst nicht mit den Aufräumarbeiten hinterher kommt, bei den ganzen Massenunfällen.
    Es gibt regelmäßig reichlich Tote und Schwerverletzte und trotzdem hat die Stadt über 8Millionen Einwohner.
    Aber auf der anderen Seite scheint das Leben dort nicht ständig in Akuter Not zu sein.
    Denn von den Leuten die ich kenne und die schon über Jahre hinweg, regelmäßig für mehrere Wochen dort hin fliegen, um zu arbeiten, ist bisher noch keiner da geblieben.
    Und wenn ich mir das so recht überlege, sie sind fast alle Familienväter…. :panik1:

    Sorry für meinen derben Sarkasmus, aber das musste raus.

  • Avatar Memento sagt:

    Wie kann das angehen, wie verantwortungslos sind denn die Chinesen ihren Familien gegenüber, machen die sich denn keine Gedanken darüber wie die sich die Lieben fühlen, wenn ihnen was passiert?
    Tja da kann man mal sehen!
    Übrigens werdend in Peking regelmäßig die Autobahnen bei Nebel gesperrt, weil man sonst nicht mit den Aufräumarbeiten hinterher kommt, bei den ganzen Massenunfällen.
    Es gibt regelmäßig reichlich Tote und Schwerverletzte und trotzdem hat die Stadt über 8Millionen Einwohner.
    Aber auf der anderen Seite scheint das Leben dort nicht ständig in Akuter Not zu sein.
    Denn von den Leuten die ich kenne und die schon über Jahre hinweg, regelmäßig für mehrere Wochen dort hin fliegen, um zu arbeiten, ist bisher noch keiner da geblieben.
    Und wenn ich mir das so recht überlege, sie sind fast alle Familienväter…. :panik1:

    Sorry für meinen derben Sarkasmus, aber das musste raus.

    Ok, jetzt haben wir niveaumäßig den Nullpunkt erreicht. Ich bin ein bisschen sprachlos. :no:

  • Avatar Daiwana sagt:

    Ja der Mensch ist eben Anpassungsfähig!
    Ich habe mich lange dagegen gewährt! :doh:

    Schönen Tag noch!

  • Avatar Daiwana sagt:

    Wieso bin ich eigentlich Niveaulos?
    Was heißt eigentlich Niveau, wer bestimmt wer was ist und wer nicht.
    Sind nicht eher die Leute, die brav nach dem Gesetz der Gesellschaft und nach dem Vorbild der Medien leben nicht eher ohne Niveau?
    Ich meine Leute die sich über alles stellen und die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.
    Menschen die stur ihren Trott gehen und nur ihre Anerkennung nur darin finden, ständig beweisen zu müssen wie toll sie doch sind und deswegen andere nieder machen.
    Sind sie wirklich die Säulen unserer Gesellschaft, oder nur Marionetten.
    Ich weiß dass ich ab und zu über die Strenge schlage und mir ist durchaus bewusst, dass ich mir damit keine Freunde mache.
    Aber das ist auch nicht mein Bestreben, ich möchte nur ab und wachrütteln und zum Nachdenken anregen.

    Das ist hier vielleicht nicht so wirklich die richtige Plattform…
    Oder vielleicht doch, denn wo findet man mehr Engstirnigkeit als unter den Pferdeleuten?

    Lieben Gruß

    Heidi

  • Avatar träumel sagt:

    Steißbein,brach sich ne Freundin,gute Vielseitigsreiterin aus Waf,beim Beritt in der Halle ohne Helm,ich weiß auch nicht wie der Helm auf der Arsch soll

    Ach Leute, mit einem Steißbeinbruch landet man nicht als sabbendes Etwas in der höchsten Pflegestufe, mit einem angematschten Schädel aber schon.

    :thumbsup:

    Ich reite den Hafi nur mit Helm, weil er einfach ein Helmpferd ist :look: und wegen der Versicherung :ja:
    Und ich bin es meinen Kindern und meinem Mann schuldig – nö schuldig ist doof.. also ich möchte nicht runterfallen und
    nen kaputten Kopf haben und meiner Familie dann zur Last liegen als Pflegefall – wenn ich es durch tragen eines Helms verhindern kann.
    Äh..ihr wißt schon, wie ich es meine :look:

  • Avatar Chaplin sagt:

    Wieso bin ich eigentlich Niveaulos?

    Das weiß ich auch nicht… aber wer genau hat das hier behauptet und wo genau steht das?

  • Avatar Daiwana sagt:

    Ich hatte mich leider verlesen und erst hinterher bemerkt dass man gar nicht mich als Person meinte, sondern das was ich geschrieben habe.

  • Avatar Ebano sagt:

    Na ja, da das Geschriebene ja von deiner Person verfasst wurde, kommts in diesem Fall so ziemlich aufs Gleiche raus 😛 😉 .

    Als ich in England lebte, durften wir im Unterricht nichtmal den Kinnriemen der Kappe lösen 😀 ….. Egal, wie übertrieben das manchen erscheinen mag, im Dressurunterricht und Gelände war Helm Pflicht, beim Springen und auf der Vielseitigkeitsstrecke Helm und Sicherheitsweste. Ist auch ganz „schön“, mal zu spüren, wie das ist, wenn man von 1,80 SM mit dem Rücken auf den Rasenspringplatz knallt (ich dachte, sie springt nicht, was sie aber doch tat)und sich vorstellt, wie sich das dann als „Steigerung“ ohne Weste wohl angefühlt hätte, falls ichs noch mitbekommen hätte….

    Jaa, ich gebs zu, in Deutschland wurde ich dann wieder schludrig, und ja, auf meinem Avatar trage ich keinen Helm (war vor dem Unfall, s.u.) Im Gelände hab ich den nie weg gelassen, in der Halle und auf dem Platz schon.

    Bis meine Reitkollegin einen schlimmen Unfall hatte, der ohne Helm auch tödlich hätte ausgehen können. Da wurde sofort so ein schöner, luftiger und leichter Casco angeschafft, der wird seitdem immer getragen. Ganz abgesehen von der Verantwortung, die ich gegenüber meinen Mitmenschen verspüre, hab ich selbst auch keine Lust, jetzt schon abzutreten oder als Pflegefall zu enden. Mir ist es auch völlig egal, was andere tun und dass weiterhin fast alle in meinem Stall keinen Helm in der Halle tragen, so recht verstehen kann ich es allerdings nicht.

  • patch patch sagt:

    Nun Echt!

    Lasst mal bitte die Kirche im Dorf!
    @Wednesday: wie oft wurdest Du schon in einem Taxi Überfallen?
    Noch gar nicht? Dachte ich mir, denn wenn Dir in Sitzenden Position jemand die Waffe an den Kopf hält, brauchst Du keine Bewegungsfreiheit mehr, denn sie ist ohnehin durch Deine Sitzende Position eingeschränkt.
    Der Gurt spielt da absolut bis keine Rolle…
    Schönen Tag noch

    Heidi

    Vielleicht fährt Mittwoch kein Taxi?
    Ich bin in der Tag schon im Taxi überfallen worden, und ja, ich war glücklicherweise unangeschnallt.
    Und weißt Du was? Ich habe immer drauf geachtet, daß meine Fahrgäste angeschnallt waren. Der saß glücklicherweise vorne
    und ich war sowas von wütend, daß ich dank ohne Gurt – äh – sehr aggressiv und beweglich war. Zu Lasten des Dummkopft, der mich (? :irre: )
    überfallen wollte.

    Sorry für OT

    LG, Patch

  • Avatar Daiwana sagt:

    Nun Echt!

    Lasst mal bitte die Kirche im Dorf!
    @Wednesday: wie oft wurdest Du schon in einem Taxi Überfallen?
    Noch gar nicht? Dachte ich mir, denn wenn Dir in Sitzenden Position jemand die Waffe an den Kopf hält, brauchst Du keine Bewegungsfreiheit mehr, denn sie ist ohnehin durch Deine Sitzende Position eingeschränkt.
    Der Gurt spielt da absolut bis keine Rolle…
    Schönen Tag noch

    Heidi

    Vielleicht fährt Mittwoch kein Taxi?
    Ich bin in der Tag schon im Taxi überfallen worden, und ja, ich war glücklicherweise unangeschnallt.
    Und weißt Du was? Ich habe immer drauf geachtet, daß meine Fahrgäste angeschnallt waren. Der saß glücklicherweise vorne
    und ich war sowas von wütend, daß ich dank ohne Gurt – äh – sehr aggressiv und beweglich war. Zu Lasten des Dummkopft, der mich (? :irre: )
    überfallen wollte.

    Sorry für OT

    LG, Patch

    Ein Überfall ist immer ein sehr einschneidendes Erlebnis und das wünsche ich niemanden.
    Sei Dankbar das es so gut ausgegangen ist…
    Bei mir wurde die Fahrertür aufgerissen, während mein Fahrgast bezahlte.
    Aber um noch mal auf das Thema zurückzukommen.

    Und noch mal, ich habe nichts gegen Helmträger, von mir aus sollen sie sich wie ein Michelin Männchen einpacken.
    Nur für mich nehme ich in Anspruch es ganz alleine für mich entscheiden zu dürfen, ob, wann, warum und überhaupt ich etwas mache oder nicht.
    Ich rede hier ganz alleine gegen die Zeigefinger Mentalität die hier immer wieder zum Vorschein tritt und mich tierisch Nervt.

    Heidi

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    [Ok, jetzt haben wir niveaumäßig den Nullpunkt erreicht. Ich bin ein bisschen sprachlos. :no:

    Wieso bin ich eigentlich Niveaulos?
    Was heißt eigentlich Niveau, wer bestimmt wer was ist und wer nicht.

    Also das verstehe ich jetzt irgendwie auch nicht :no:

  • Avatar Hijara sagt:

    Was verstehst Du nicht, Merlijn?
    Finde es auf jeden Fall praktisch wenn man es für sich trennen
    kann, kein niveauloser Mensch zu sein, sondern nur niveaulos so zu schreiben.

    Und wer seinen Kopf nicht für schützenswert hält soll wegen mir keinen Helm tragen.
    Nicht dass noch die Frisur leidet…

    Das mit dem Helmpferd find ich witzig. Ich habe auch ein Helmpferd, zumindest an einem Tag im Jahr und da ich den
    Tag nicht kenne gibts da kein Zögern. Als Jugendliche hatte ich auch keinen Helm, aber auch noch keine Kinder,
    keine Arbeit die mir Spaß macht, kein eigenes Pferd und keinen lieben Mann. Kein Sicherheitsdenken. Da stand das Abenteuer und der Spaß im Vordergrund. Und ich hatte auch noch keine gute Bekannte die im
    Pflegeheim bewegungslos da liegt. Ach ja, sie kann immerhin das linke Auge zudrücken wenn sie zustimmt und
    die linke Hand 10 cm heben an guten Tagen. Abgeschaltet muss da nichts werden denn sie atmet ganz selbstständig.
    Eine Pat.verfügung nützt da auch nichts.
    Ich denke so was versteht man nur wenn man die andere Seite mal angeschaut hat, deshalb verschwinde ich jetzt mit meinem „erhobenen Zeigefinger“.
    Jeder ist für seinen Kopf selbst verantwortlich. Aber ausbaden, wenn was passiert, tun das die Andern- diese Überzeugung werde ich nicht ablegen. Auch wenn es nach Besserwisserei klingt!

  • Avatar träumel sagt:

    Das mit dem Helmpferd find ich witzig. Ich habe auch ein Helmpferd, zumindest an einem Tag im Jahr und da ich den
    Tag nicht kenne gibts da kein Zögern.

    😀
    ich würd den nie ohne Helm reiten, schließlich kann ich nicht immer „Glück“ haben und ins Wasser fallen :look:

    Hijara :thumbsup:

  • Avatar Diana sagt:

    Jeder ist für seinen Kopf selbst verantwortlich.
    Aber ausbaden, wenn was passiert, tun das die Andern- diese Überzeugung werde ich nicht ablegen.
    Auch wenn es nach Besserwisserei klingt!

    Nö, klingt es nicht. 😀
    Es klingt nur logisch. :ja:

  • Avatar Ilustre sagt:

    Was verstehst Du nicht, Merlijn?

    Das mit dem Helmpferd find ich witzig. Ich habe auch ein Helmpferd, zumindest an einem Tag im Jahr und da ich den
    Tag nicht kenne gibts da kein Zögern.

    :thumbsup:

  • Avatar Strick sagt:

    Das mit dem Helmpferd find ich witzig. Ich habe auch ein Helmpferd, zumindest an einem Tag im Jahr und da ich den
    Tag nicht kenne gibts da kein Zögern.

    Das ist für mich der Spruch der Woche :ja: :thumbsup:

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Jeder ist für seinen Kopf selbst verantwortlich. Aber ausbaden, wenn was passiert, tun das die Andern- diese Überzeugung werde ich nicht ablegen. Auch wenn es nach Besserwisserei klingt!

    Vielen Dank für deinen Beitrag!
    Dieser Satz ist ganz besonders bezeichnend!

  • Avatar gerritdietze sagt:

    Ohne Helm reiten ist meiner Meinung nach einfach nicht in Ordnung. Nichtmal weil es um die eigene Gesundheit geht sondern gerade darum wenn einen andere Leute sehen die z.B. mit ihren Kindern spazieren gehen. Die Kinder sind die Reiter von morgen und wenn sie es ohne Helm vorgelebt bekommen, dann werden sie es später auch nicht für so wichtig erachten.

  • Avatar Memento sagt:

    Wie kann das angehen, wie verantwortungslos sind denn die Chinesen ihren Familien gegenüber, machen die sich denn keine Gedanken darüber wie die sich die Lieben fühlen, wenn ihnen was passiert?
    Tja da kann man mal sehen!
    Übrigens werdend in Peking regelmäßig die Autobahnen bei Nebel gesperrt, weil man sonst nicht mit den Aufräumarbeiten hinterher kommt, bei den ganzen Massenunfällen.
    Es gibt regelmäßig reichlich Tote und Schwerverletzte und trotzdem hat die Stadt über 8Millionen Einwohner.

    Sorry für meinen derben Sarkasmus, aber das musste raus.

    Daiwana, selbst nennt es „derben Sarkasmus“, ich eben niveaulose Schreibe. Hat jetzt mit dem Helm auch nichts zu tun und soll hier auch kein weiterer Aufhänger werden. Ich fand nur Illustres Beobachtungen in China recht erschreckend und „Sarkasmus“ als Antwort darauf, nur um die eigene Helmtrageunwilligkeit zu rechtfertigen, unpassend. that`s all.

  • Avatar Ilustre sagt:

    In einem Land wo die Entwicklung in den letzten 20 Jahren das durchgemacht hat, wofür wir 90 Jahre gebraucht haben (Motorisierung, Industrialisierung usw) verstehen manche Menschen einfach nicht, das sie ihr Leben aufs Spiel setzen, wenn sie helmlos auf motorisierten Maschinen unterwegs sind. Jeden Tag kreuzen Menschen die Highways ohne rechts und links zu gucken oder drüber nachzudenken, wie lang der Bremsweg bei einem Auto ist, das 80 km/h oder schneller fährt.
    Die Trauer in den Familien ist sehr groß, denn die Familie ist Alles.
    Shanghai hat ca. 22 Mio Einwohner und in China sterben jedes Jahr ungefährt so viele Menschen bei Verkehrsunfällen wie die Stadt Köln Einwohner hat.
    Die Autobahnen werden bei Nebel gesperrt, das stimmt und wenn es regnet, fahren die Leute mit Warnblinkanlage und nicht schneller als 40 km/h.

  • Avatar Kathy sagt:

    Ja es ist jedem selber überlassen, aber gut finde ich es eig. auch nicht.. obwohl ich auch schon öfters ohne helm geritten bin.. ka.. ich kann mich eig. ziemlich auf mein pferd verlassen.. als ich dann mal keinen helm angehabt habe, (im gelände) rannte aufeinmal ein hase auf den weg.. Marius (mein hafi) erschreckte sich und ich habe ein salto vorne rüber gemacht.. mir ist nichts passiert und jetzt trage ich IMMER beim reiten einen Helm.. egal was ich mache, auf dem Platz oder im Gelände.. wenn er gut passt stört er ja auch nicht.. und er kann leben retten 😉 Pferde sind und werden immeer Fluchttiere bleiben und unerwartet losrennen oder so was (denke das wisst ihr auch alle ;)) Und deswegeen, trage ICH einen HELM! 😉
    Lg Katharina :rolleyes:

  • Avatar Samuuu sagt:

    Ich persönlich finde auch, dass jeder selber entscheiden kann, ob man einen Helm trägt, oder nicht.
    Ich trage eigentlich immer einen Helm. Früher war das reine Gewohnheit, da ich es aus der Reitschule auch nicht anders kannte. Nachdem ich aber einen Reitunfall im Gelände hatte, bei dem mir das Pferd noch gegen den Kopf getreten hat & ich da zum Glück einen Helm anhatte, trage ich auch Sicherheitsgründen immer einen.

  • Avatar Anypiep sagt:

    Hallo Leute!

    Wollte das Thema noch einmal aufleben lassen! Heute habe ich folgendes gesehen:

    Die Reiter, die ich oft mit ihren spanischen Pferden habe reiten sehen, waren immer ohne Helm unterwegs. Wirklich immer. Heute habe ich beide unabhängig voneinander gesehen mit den gewohnten Pferden – und sie trugen Helme. Alle beide. Wirklich. Also entweder hat dieses Forum eine positive enorme Tragweite, oder aber es ist ein allgemeiner Trend des Helmtragens, genau so wie das mit dem Fahrradhelm, bei uns in der Gegend zu verzeichnen. Ich war begeistert. Auch wenn es von den eigenen Erfahrungen abhängt und vom eigenen Sicherheitsverständnis, ich finde es immer toll, wenn sich andere für einen Helm entscheiden, selbst wenn er unbequem ist, einen Schweißkopf macht und zwischendurch einfach nur lästig ist. Ich selbst war neulich froh, dass ich einen Helm aufhatte, weil ich sonst einen großen Ast gegen die Birne bekommen hätte. Und selbst in der Halle oder auf dem Platz hat sich der Reithelm für mich schon bewährt. Aber, zugegeben, die klebrigen Haare, das Jucken von Hitze und Schweiß und einfach nur die behinderte Sicht nerven wirklich. Also an dieser Stelle ein praktischer Hinweis für alle Firmen, die Reithelme herstellen oder vertreiben: Entwickelt kostengünstige Modelle, die einen Schweißkopp verhindern und die mir nicht auf den Nerv am Hinterkopf drücken – Danke! 😀 :kowa: :ostern:

  • Avatar nussia sagt:

    Hallo,

    ich oute mich dann jetzt mal hier als absoluter „Ohne-Helm-Reiter“.

    Gut, die Ausnahme ist ein fremdes Pferd, bei dem mir mein Bauch einfach sagt: „Frau, zieh ne Mütze auf!“

    Meine Kinder haben Helmpflicht und beim Springen z.B. auch Schutzwestenpflicht. Was ich mit meinem eigenen Kopf mache, ist meine Sache. Gut, jetzt könnte man sagen: „Hey, Du trägst die Verantwortung für Deine Kinder – was machen die, wenn Du nicht mehr bist?“. Aber, Herr Gott nochmal, ich kann auch über den Bürgersteig gehen und von nem Dachziegel erschlagen werden.

    Die typischen „Ohne-Helm-Reiter“ sind doch auch meistens Leute, die einfach noch keinen richtigen Unfall hatten und auch noch nie einen richtigen Unfall gesehen haben, bei welchem ein Reiter richtig schlimm verletzt wurde, weil er eben keinen Kopfschutz getragen hatte.

    Einige bekannte Reiter von mir waren auch immer schon ohne Kopfschutz geritten. Aufeinmal standen sie alle zu einem gemeinsamen Ausritt mit Helm und Schutzweste vor mir. Da habe ich nicht schlecht gestaunt. Was war passiert?
    Eine Bekannte von ihnen war mit dem Pferd verunglückt – heute sitzt sie im Rollstuhl.

    Wer weiß, wenn ich sowas in meinem direkten Bekanntenkreis mitbekommen würde….. – vielleicht würde ich mir dann auch so ne Mütze zulegen.

    lg
    anja

  • Avatar Corry sagt:

    Auch ich reite immernoch ohne Helm, obwohl ich schlauer sein sollte. Ich
    bin vor Jahren von meinem damaligen Traber abgebockt worden und schlug mit dem
    Kopf auf den Asphalt auf. War ganz schön schmerzhaft und wie ich nach
    Hause gekommen war ,weiß ich nicht mehr. Bin erst im Bett aufgewacht.
    Anfangs habe ich einen Helm aufgezogen aber da ich ständig Kopfschmerzen
    bekomme von der Reitkappe ( schon vor dem Unfall ) habe ich es wieder
    sein gelassen und reite bis heute ohne. Wenn was passieren soll kann es auch überall im Auto oder selbst beim spazieren gehen sein

  • Avatar Strick sagt:

    Meine Kinder haben Helmpflicht

    Aha ist ja gediegen. Bei deinen Kindern ist dir Sicherheit wichtig, bei deinem eigenen Kopf nicht :look: :nix:

    Die typischen „Ohne-Helm-Reiter“ sind doch auch meistens Leute, die einfach noch keinen richtigen Unfall hatten und auch noch nie einen richtigen Unfall gesehen haben, bei welchem ein Reiter richtig schlimm verletzt wurde, weil er eben keinen Kopfschutz getragen hatte.

    Nö, die typischen „Ohne-Helm-Reiter“ sind die, welche meinen, ihnen würde das alles schon nicht passieren.
    Jeder der bis drei zählen kann, weiß (auch ohne je selber mal einen Sturz gesehen zu haben), wie die Risiken im Reitsport zu bewerten sind.
    Ich bin auch Jahre lang ohne Helm geritten und das obwohl ich bei uns auf der Anlage bereits vorher zwei jeweils sehr übele Stürze und jede Menge glimpfliche Abgänge gesehen habe.
    Ich selber bin als Jugendliche ohne Helm mal gestürzt. Schwere Gehirnerschütterung. Heute weiß ich, das ich mehr Glück als Verstand ( jupp, das mit dem Verstand ist nicht besser geworden 😉 😀 ) hatte.
    Trotzdem bin ich dusselige Hupe auch nach diesem Sturz weiter ohne Helm geritten :kowa: Weil ich, völlig vermessen, immer noch dachte: et hätt noch immer jot jejange.
    In dem Moment, wo Mensch wirklich drüber nachdenkt, was vielleicht irgendwann mal passieren könnte……kommt dieses Stimmchen, was Dir sagt: aber MIR doch nicht. Und das ist pardon einfach überheblicher Bullshit.

    Wie schon geschrieben, es muss ja jeder selber wissen, aber diese Weisheiten unters Volk zu streuen finde ich persönlich Fragwürdig. Vor allem wenn man seinen Kindern Sicherheit angedeien lässt. Glaubst du die haben weniger Last mit der Situation, wenn dir mal was passiert, als du wenn deine Kinder verunfallen?

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Mich würde mal stark interessieren, wie Eltern/ Mütter es ihren Kindern verkaufen, daß sie einen Helm tragen müssen, und selbst
    ohne Helm reiten.
    Die Kinder sind doch nicht doof und haben Augen im Kopf. Die müssen sich doch auch fragen, warum?!
    Welche Argumente werden denn vorgebracht?
    Ich kann besser reiten? Mein Pferd ist brav? Mein Kopf ist härter?
    Das ist doch alles Quatsch!
    Solch ein Verhalten ist in etwas genau so effektiv wie rauchende Eltern, die ihren Kindern das Rauchen verbieten(wollen) mit dem Hinweis, daß es ja gesundheitschädlich sei.
    Völlig hirnrissig!

    Wenn ich möchte, daß meine Kinder sich an bestimmte Spielregeln halten, müssen diese Regeln auch für mich gelten, sonst kann kein Kind einen Sinn darin sehen!
    Es darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden!

  • Avatar Strick sagt:

    Danke Wattreiter, das du das noch mal so deutlich geschrieben hast. Genau das verstehe ich nämlich auch nicht.

  • schwarztier schwarztier sagt:

    ich bin da leider auch sehr … unbedarft. Helm und Weste zum Springen. Helm bei einem zügigeren Geländeritt. Sonst ohne.

    Im Sommer habe ich mal den Test gemacht mit Helm, ich hätte das Ding am liebsten in´s nahegelegene Feld befördert. Dicker Schädel und gekocht, obwohl ein gutes Teil (Busse). Meine Vernunft sagt, setz das Teil auf, der Gedanke an die Bequemlichkeit verhindert es.
    Und natürlich die Frage: Wo hört das Sicherheitsbedenken dann auf. Auf einer Leiter Helm tragen? Beim Äpfel pflücken? Passieren kann eigentlich überall was.
    Beim Rennradeln und Skifahren habe ich das Ding auf!!! Immer.

  • Avatar Daiwana sagt:

    Ich weiß nicht Strick,

    wenn ich für mich sprechen darf, mir ist durchaus und jeden Tag aufs Neue bewusst, dass mir jeder Zeit und Zack so ganz ohne Vorwarnung was Schlimmes passieren kann.
    Aber ich weiß auch, dass selbst wenn ich mich in Watte packe und in einem Glasschrank stelle, ich immer noch nicht wirklich sicher sein kann, das ich rund um geschützt bin.
    Auch finde ich es nicht richtig, dass hier der Kopf so als der Non plus Ultra Körperteil hingestellt wird, der immer und überall bestens geschützt werden muss, weil man da ja ehesten zum Pflegefall werden kann.
    Denn letztendlich können wir an jedem Teil unseres Körpers zum Pflegefall werden.
    Unser Körper ist nämlich so konzipiert, dass alles stimmen muss, sonst kann er nicht richtig funktionieren.
    Oder findest Du die Vorstellung einer Querschnittslähmung, oder eines komplizierten Beckenbruchs nicht so dramatisch?
    Darum ist es letztendlich ziemlich Wurscht wo die Behinderung sitzt, es ist immer Schrecklich.
    Und nun?
    Soll ich aufhören zu leben?
    Und wenn ich mir es so recht überlege, ist es doch auch im Grunde quatsch, dass ich jeden Tag meine Pferde trainiere und versuche die gemeinsame Sprache zu verfeinern.
    Auch brauche ich ja kein Wert mehr darauf legen, die Beweglichkeit und Trittsicherheit zu fördern, oder?

    Denn für mich hängt meine Sicherheit auf dem Pferd wesentlich auch von unserer Ausbildung ab.
    Natürlich wäre ich noch ein bisschen mehr geschützt, wenn ich zu unserer guten Ausbildung auch noch einen Helm trage.
    Und noch mehr mit Sicherheitsweste.
    Und ich kann ganz bestimmt nicht vom Pferd fallen, wenn ich gar nicht erst aufsteige.
    Es ist jetzt kein Plädoyer für oder gegen den Helm, oder der Sicherheitsweste.
    Ich fühle mich nur immer wieder Herausgefordert, wenn ich höre und sehe mit welchen Angstmachenden Argumente man hier nach der Vorschlaghammermethode vorgeht, um andere von dem Helm zu Überzeugen.
    Denn eins weiß ich ganz sicher!
    Angst und Befürchtungen auf dem Pferd sind die denkbar schlechtesten Begleiter, denn sie machen Starr und unbeweglich.

    LG
    Heidi

  • Avatar Comenius sagt:

    @ Strick und Wattreiter: Da gebe ich euch recht- irgendwie und irgendwie auch nicht. Wie ist es denn beim Fahrradfahren? nahezu alle (Klein-)Kinder fahren mit Helm, deren Eltern zum größten Teil nicht. Schenit zu funktionieren.
    Und beim Alkohol: es ist einfach klar, dass man als Erwchsener Sachen darf (bier trinken), die man als Kind (zumindest bis zum bestimmten Alter) nicht darf. Da seh ich das mit dem Helm beim Reiten ähnlich. Ich bin die Mutter, also sage ich auch bis zu einem gewissen Alter, was meine Kinder zu tun und zu lassen habe- auch wenns sich hart anhört. Aber so sehe ich das.
    Wie aber schonmal gesagt, reite ich eh – bis auf zwei Ausnahmen bisher- immer mit Helm und dieses Pflichbewusstsein wird sich mit dem ersten eigenen Kind wohl eher verstärken, weil ich eben eine Verantwortung trage und kein unnötiges Risiko eingehen will. Und da hinkt der Vergleich mit dem Gang über die Straße gewaltig. Reiten ist einfach eine Risikosportart.

  • Avatar Daiwana sagt:

    Hier wurden auch die Kinder angesprochen.
    Bitte, wenn man einem Kind einen Helm aufsetzt hat es nicht nur mit deren Sicherheit zu tun.
    Denn eine Mutter, Reitlehrer, Trainer wie auch immer, drücken damit wesentlich mehr aus.
    Nämlich, dass man für sie Sorge trägt, man ihnen zeigt, dass sie Wichtig sind und ihnen somit das Gefühl von Liebe, Geborgenheit und Zuversicht gibt.
    Alles Dinge die wesentlich wichtiger sind, als das Vorleben gewisser Verhaltensregeln.

    LG

    Heidi

  • dina91 dina91 sagt:

    ich finde es sehr wichtig mit Helm zu reiten.
    oft hat es ja auch nichts mit vertrauen zwischen Pferd und Reiter zu tun, wenn man mal fällt. was ist zb, wenn das Pferd mal ausrutscht oder umknickt und man ganz unglücklich runterfällt? in so einem Fall spielt das Verhältnis zwischen Pferd und Reiter keine rolle und so was kann ja auch jeder zeit passieren… ich finde es verantwortungslos ohne Helm zu reiten, wenn es diese Dinger schon gibt, wieso dann darauf verzichten??

  • Avatar DonNico sagt:

    Ich gehe mit mit Daiwana völlig konform was die hiesige Verurteilung von Nichthelmträgern betrifft.

    Ich bin die Mutter, also sage ich auch bis zu einem gewissen Alter, was meine Kinder zu tun und zu lassen habe- auch wenns sich hart anhört. Aber so sehe ich das.

    Ja, richtig. Ich zünde auch den Grill an und verbiete trotzdem das zündeln meinem Kind.

  • Avatar DonNico sagt:

    ich finde es verantwortungslos ohne Helm zu reiten, wenn es diese Dinger schon gibt, wieso dann darauf verzichten??

    Dann ist ja für Dich alles paletti! 😀 Nur nimmt diese Diskussion des für und wider militante Züge an und das brauchts ja nun wirklich nicht, oder?

  • Avatar McFlower sagt:

    Mich würde mal stark interessieren, wie Eltern/ Mütter es ihren Kindern verkaufen, daß sie einen Helm tragen müssen, und selbst
    ohne Helm reiten. Die Kinder sind doch nicht doof und haben Augen im Kopf. Die müssen sich doch auch fragen, warum?!

    Tun sie auch. Standard-Argument für solche Fälle: „Ich bin erwachsen und für mich selbst verantwortlich. Also trage ich keinen Helm, auch wenn das unvernünftig ist. Du bist ein Kind und ich bin für dich verantwortlich. Deshalb trägst du einen Helm.“

    Gleiches Argument beim Fahrradfahren mit und ohne Helm. Kinder sind es durchaus gewöhnt, dass für sie andere Spielregeln gelten als für die Erwachsenen. Die Helmpflicht beim Reiten fällt für sie genau in diese Kategorie.

    Und es ist ja nun wirklich so, dass Kinder weniger vorausschauend und damit risikofreudiger sind als Erwachsene. Beim Reiten wie auch beim Fahrradfahren. Wenn ich zurückdenke, was für einen Blödsinn wir da als Kinder und Jugendliche mit Fahrrädern und Pferden gemacht haben, muss ich mich nachträglich bei meinem Schutzengel bedanken. Mit besserem/schlechteren Reiten hat das nichts zu tun. Heute würde ich im Traum nicht auf die Idee kommen, ohne Sattel, mit Halfter und zwei verknoteten Führstricken als Zügel über A-Geländehindernisse zu springen. Es gab Zeiten, da tat ich das.

    Ist unter den verantwortungsbewußten Helmträgern unter uns eigentlich jemand dabei, der raucht? Oder jemand mit Übergewicht?

  • Avatar Diana sagt:

    Kinder sind es durchaus gewöhnt, dass für sie andere Spielregeln gelten als für die Erwachsenen. Die Helmpflicht beim Reiten fällt für sie genau in diese Kategorie.

    Richtig.
    Aber aus Kindern werden Teenies, Jugendliche und junge Erwachsene.
    Sobald die Kinder aus dem „Kleinsein“ herausgewachsen sind, fangen sie an zu fragen und das Helm-Trage-Gebot aufzuweichen.
    Das kann man als Mutter verhindern, indem man ebenfalls Helm trägt.
    Bei uns hat das geklappt.
    Immer, wenn meine Tochter gefragt hat, konnte ich ihr sagen, dass ich den Helm ja auch aufsetze und ihr damit den Wind aus den Segeln nehmen.

  • Avatar träumel sagt:

    Diana :thumbsup: so ist es :ja:

  • Avatar Jona sagt:

    Es ist doch ganz einfach:

    Helme, die Kopfschmerzen verursachen passen schlicht und einfach nicht. Das muss man noch nicht mal merken, wenn man sie aufsetzt.
    Da hilft nur eines: nach einem anderen Modell gucken.

  • Avatar Corry sagt:

    Es ist doch ganz einfach:

    Helme, die Kopfschmerzen verursachen passen schlicht und einfach nicht. Das muss man noch nicht mal merken, wenn man sie aufsetzt.
    Da hilft nur eines: nach einem anderen Modell gucken.

    Ich habe genug Modelle ausprobiert und immer, egal mit welchem, Kopfschmerzen bekommen.
    Außerdem bin ich der Meinung, egal was man für eine Sportart betreibt, man soll sich wohlfühlen und wenn jemand wie ich zB ohne Helm mehr Spaß am reiten hat, ohne dieses störende Ding auf dem Kopf, ist das einem selbst überlassen. Der Helm hilft nur gegen Stöße am Kopf, aber nicht gegen einen Genickbruch.
    Gut bei Kindern halte ich Helmpflicht auch für sinnvoll und gegen das Argument “ du ziehst auch keinen auf“ kann man sagen Erwachsene dürfen viele Sachen die Kinder nicht dürfen zB Autofahren, rauchen, Abends bis spät aufbleiben usw. Das sollte einem Kind als Antwort doch genügen

  • Avatar Diana sagt:

    Das sollte einem Kind als Antwort doch genügen

    Du hast keine Kinder, oder?

  • Avatar Corry sagt:

    Doch, ich habe einen Sohn und mittlerweile auch schon ein Enkelchen

  • Avatar McFlower sagt:

    Aber aus Kindern werden Teenies, Jugendliche und junge Erwachsene.
    Sobald die Kinder aus dem „Kleinsein“ herausgewachsen sind, fangen sie an zu fragen und das Helm-Trage-Gebot aufzuweichen.
    Das kann man als Mutter verhindern, indem man ebenfalls Helm trägt.

    Die Theorie halte ich für gewagt. Bei uns am Stall herrscht Kappenzwang für Minderjährige. Die Jugendlichen mit überzeugten Kappenträger-Müttern sind immer die ersten, die ihre Kappen am 18. Geburtstag in die Ecke pfeffern. Meine eigene Tochter hat nach dem 18. Geburtstag keine Kappe mehr aufgesetzt, auch nicht im Gelände, obwohl ich im Gelände wirklich immer eine Kappe trage, auch auf meiner 22-jährigen Omi im Schritt um den Pudding. Würde sie mein Pferd reiten, würde ich das kappentragen im Gelände sogar zwangsweise vorschreiben. Tut sie aber nicht. Sie hat eine eigene RB die sie auch selbst bezahlt – also bin ich raus aus der Nummer.

    GG und ich sind absolute Nichtraucher, schon immer gewesen, trotzdem raucht eine unserer beiden Töchter.

    Jugendliche tun oft gerade NICHT das, was die Eltern ihnen vorleben.

  • Avatar Diana sagt:

    Meine Tochter ist fast 19 und reitet mit Kappe.
    Gut, hauptsächlich, weil sie momentan unsere grade erst angerittene Vierjährige reitet.

    Aber im Großen und Ganzen ist es ihr freigestellt – kommandieren will ich da nicht.
    Aber an ihre eigene Vernunft appelieren schon.
    Und das gelingt besser, wenn ich selbst das Teil aufhabe.
    (Warum fragt eigentlich keiner, wieso ich auf meinem Avatar keine Kappe aufhabe?)

    Beim Rauchen ist es ähnlich – wie will man einem Jugendlichen das Rauchen verbieten, wenn man selbst raucht?
    Da fehlen einem sämtliche Argumente. Wenn die Nachkommen es trotz nichtrauchender Eltern anfangen, hat man eben Pech gehabt.

  • Avatar nussia sagt:

    Wow – ganz schön feurig hier.

    Ist doch immer wieder schön, anhand solcher Diskussionen zu erkennen, wie die Meinungen unterschiedlichster Menschen auseinandergehen.

    Natürlich höre ich von meinen Kids auch: „Hey, Du trägst doch selbst keinen Helm. Wieso muss ich denn dann?“ Die Antwort liegt doch hier eigentlich auf der Hand, oder? „Weil Du noch nicht groß genug bist, für Dich selbst zu entscheiden.“ Ganz einfach. Ich meine, hey: Worüber reden wir hier? Ich rauche auch und trinke schonmal Alkohol. Das dürfen meine Kids (naja, zumindest der Kleine) ja nun mal auch noch nicht. Soll ich das jetzt lassen, weil meine Kinder nicht damit klar kommen, dass Erwachsene nunmal selbst bestimmen und durchaus Sachen tun dürfen, die Kindern einfach noch lange nicht dürfen?

    lg

    anja

  • Avatar wednesday sagt:

    Das interessanteste an diesem Thread finde ich den Vorwurf der Kontra-Kappenträger, man wolle sie bekehren und würde dazu gar militante Missionsversuche starten. Dabei hat ausser der Thread-Eröffnerin kaum jemand insistiert, dass man seine Umwelt drauf ansprechen solle.

    Die meisten Pro-Kappenträger äussern einfach nur ihre Meinung und ethischen Wertgrundsätze (natürlich fallen dann Attribute wie „verantwortungsbewusst“ etc.), was in einem Forum Sinn und Zweck ist. Schreiben aber immer artig dazu, dass ihnen das Verhalten der realen Umwelt egal sei und niemanden seine Mitreiter verbal zum Thema „Kappe“ beläsigten würde.

    Trotzdem sind die Kontra-Kappenträger eingeschnappt. Fühlen sich in ihren Rechten beschnitten (wieso, das kann und muss niemand verstehen). Gemein behandelt. Unverstanden. Die Krönung ist der Hinweis, man würde als Reichsbedenkenträger die armen Kontra-Kappenträger einschüchtern und verängstigen.

    Für mich hat Saro in ihrer knappen Art das Fazit dieses Threads auf den Punkt gebracht: kluge Köpfe schützen sich.

  • Avatar hanni33 sagt:

    Ich reite auch oft ohne Helm, aber immer mit schlechtem Gewissen. Und : das ist auch eine Versicherungsfrage, falls was passiert. Den Ärger bekommt dann nämlich eventuell auch der Pferdebesitzer und/oder der Reitstallbetreiber oder Reitlehrer.

  • Avatar Strick sagt:

    Für mich hat Saro in ihrer knappen Art das Fazit dieses Threads auf den Punkt gebracht: kluge Köpfe schützen sich

    Manchmal kann ein Fazit so einfach sein 😀

  • GidranX GidranX sagt:

    Ist unter den verantwortungsbewußten Helmträgern unter uns eigentlich jemand dabei, der raucht? Oder jemand mit Übergewicht?

    *handhebt* Ich rauche – und trage Helm im Gelände. Ich muss ja die Wahrscheinlichkeit, nicht an Alterschwäche zu sterben, nicht auch noch mulitplizieren.. :look:
    Bei meinem RL herrscht übrigens auch für die Erwachsenen Kappenzwang. Der raucht auch nicht und ist auch nicht Übergewichtig.. 😀

  • Avatar priatchen sagt:

    ich bin der meinung jeder darf tun und lassen was er will, sofern er nicht andere damit reinzieht oder mitbeteiligt. wer ohne helm reitet, ok, falls er dann einen unfall mit kopfverletzungen hat, hat er die kosten selbst zu tragen. wenn jemand raucht, ok, wenn er an lungenkrebs erkrankt, dann muss er die kosten selbst tragen. und wenn einer aufgrund des akoholskonsum einen leberschaden davonträgt, ok, er zahlt seine medis selbst.
    so würde jedem seine „freiheit“ gewährt 😀 und glaubt mir, sobald es wirklich ans eigene geld geht, werden ALLE vorsichtiger!!! übrigens mit meinem vorschlag hätten wir auch die expoldierenden gesundheitskosten im griff. :hurra: :hurra:

  • GidranX GidranX sagt:

    Öhm, ich kenne Leute die sind an Lungenkrebs erkrankt ohne jemals selbst eine Zigarette geraucht zu haben. Das gleiche mit dem Leberschaden..Hm, und beim Übergewicht liegt seit neuesten Studien der Verdacht nahe, das es eben doch genetisch bedingt ist, da es in Italien in einem bestimmten Landstrich Menschen gibt, denen dieses Gen fehlt..Was ist mit Depressionen? Selbst verschuldet oder vielleicht doch eine virale Erkrankung, wie mittlerweile auch gemutmasst wird?

  • Avatar maurits sagt:

    ja priatchen alles klar.
    Allerdings vergisst Du, dass Alkoholismus eine nach der WHO anerkannte Krankheit hat, und weniger eine schlechte Angewohnheit.
    Eine schwere Erkrankung mit massiven körperlichen, seelischen und auch sozialen Folgen. Was sollen wir in Zukunft mit denen machen, auf der Strasse liegen lassen?

    Und es soll durchaus Patienten geben, die an Lungenkrebs erkranken ohne jemals geraucht zu haben.

    Soll ich etwa auch für die Behandlungskosten aufkommen, wenn ich mir beim Treppensteigen durch einen Sturz mein Bein breche? Weil es war schliesslich meine Entscheidung die Treppe zu benutzen, ich doofe, wenn ich den Fahrstuhl genommen hätte, wäre das nicht passiert.

    Manchmal kann ich mich hier nur noch wundern.

    Gidran und das virale Geschehen bei der Depression vergiss mal wieder. Ich weiss wo so was publiziert wird, und es wurde auch mal diskutiert, in Zusammenhang mit dem Bornavirus, aber dazu fehlen dann doch gesicherte Beweise.

    lg
    maurits

  • Avatar nussia sagt:

    ……und wenn jemand mit seinem Auto „selbstverschuldet“ einen Unfall verursacht, weil er einfach nur gepennt hat, oder sich doof angestellt hat, dann kann er die Blech- und die Personenschäden ja auch selbst zahlen. Dann würde es „den“ Versicherungen ja auch gleich besser gehen. :bravo:

  • Avatar priatchen sagt:

    Allerdings vergisst Du, dass Alkoholismus eine nach der WHO anerkannte Krankheit hat, und weniger eine schlechte Angewohnheit.
    Eine schwere Erkrankung mit massiven körperlichen, seelischen und auch sozialen Folgen.

    Und es soll durchaus Patienten geben, die an Lungenkrebs erkranken ohne jemals geraucht zu haben.

    Soll ich etwa auch für die Behandlungskosten aufkommen, wenn ich mir beim Treppensteigen durch einen Sturz mein Bein breche? Weil es war schliesslich meine Entscheidung die Treppe zu benutzen, ich doofe, wenn ich den Fahrstuhl genommen hätte, wäre das nicht passiert

    ich sage nicht, dass die KK nicht zahlen soll. aber nicht bei fahrlässigkeit! und wer in meinen augen ohne helm reitet, geht er das risiko klar ein. vorallem wenn man weiss, dass im reitsport mehr als durchschnittlich schwere verletzungen vorliegen. vorallem kopfverletzungen. es gibt jetzt schon versicherungen die regressvorderungen einfordern. eine variante wäre noch, in die versicherungspolice folgendes anzufügen „reiten ohne helm“ und die police mit 1000-2000.- mehr pro jahr zu belasten. das wäre auch eine möglichkeit.
    es wäre eine faire behandlung zwischen den pflichtbewustenreitern und den helmlosen reitern.

  • Avatar Corry sagt:

    Oh man. das artet aber jetzt aus.
    Meine Meinung: Jeder soll tun was er will, solange er kein Gesetz bricht und es mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren kann!

  • Avatar Daiwana sagt:

    Oh man. das artet aber jetzt aus.
    Meine Meinung: Jeder soll tun was er will, solange er kein Gesetz bricht und es mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren kann!

    Och so ein bißchen Zivilen Ubngehorsam finde ich persönlich mitunter ganz nett! 😛

  • Avatar wednesday sagt:

    priatchen,

    wenn Du keine Lust auf eine seitenfüllende „Ja, aber“-Diskussion hast, gebe ich Dir folgenden Rat:

    Dein gut gemeinter Denkanstoss wird hier im Forum garantiert nicht auf fruchtbaren Boden fallen. Man zeigt sich immun gegen holistische Betrachtungsweisen und für volkswirtschaftstheoretisches Gedankengut ist hier in der Regel kein Auditorium zu mobilisieren :eye:

  • Avatar Corry sagt:

    Ja solange man keinem anderen schadet oder weh tut macht es Spaß :ostern:

  • Avatar träumel sagt:

    es gibt doch bei manchen Versicherungen dieses System :

    wird der Reiter belohnt, der eine Reitkappe trägt: dieser erhält in einem Spezialtarif die doppelten Leistungen,
    wenn er einen Reitunfall erleidet bei dem er eine Kappe getragen hat. Stürzt der Reiter ohne Reitkappe, so zahlt die Reiter
    Unfallversicherung dennoch die vereinbarten Leistungen.

  • Avatar maurits sagt:

    wed, ich kann so Gedankengänge durchaus nachvollziehen, was z. B. Raucher angeht. Da zahlen wir alle die Folgen der Leute mit die durchs Rauchen krank werden. Ebenfalls ist es durchaus auch heute schon so, dass z.B. bei einem Reitunfall der durch das Pferd einer anderen Person verursacht wurde, die Krankenkasse die Behandlungskosten beim Verursacher zurückholt.

    Ich wehre mich aber, das zusammen mit Alkoholismus in einen Topf zu werfen, nicht mehr und nicht weniger.

    maurits

  • Avatar nussia sagt:

    ….und wenn es uns Raucher nicht mehr gäbe, wie sähe es denn dann mit unserer Wirtschaft aus? Schon mal darüber nachgedacht? Da sind wir dann nämlich schon wieder alle im Spiel.

    Wenn ma will, kann man alles tot diskutieren und man kann immer noch einen draufsetzen und die Diskussionen ohne Ende in sämtliche Richtungen weiterführen…..

    Ist die Frage, wer sowas braucht, ob man sowas braucht – hat doch letztendlich auch nicht wenig mit „Toleranz“ zu tun. Leben und leben lassen, oder?

    Ich für meinen Teil stehe auf Diskussionen dieser Art nicht. Hier wird mir z.T. einerseits zu weit vom eigentlichen Thema abgedriftet (keine Ahnung, vielleicht einfach nur, um irgendwie noch mit diskutieren und/oder dagegen kommentieren zu können) und andererseits werden hier Krankheiten ins Spiel gebracht, die vielleicht doch nicht immer soooo selbstverschuldet sind, wie sie hier von einigen dargestellt werden.

    Und dann wird sich darüber aufgeregt, dass es Menschen gibt, die ohne Mütze reiten…. – oh, oh, oh….

    Nicht meins, bin raus und vielleicht ist das hier ein Anstoß für den Ein oder Anderen, mal ein wenig nachzudenken (wie war das noch gleich mit dem „klugen Kopf“??

    Tut mir leid, nicht meins, bin raus.

    lg

  • Avatar maurits sagt:

    nussia :friend:
    das ist hier nu mal so im pforg, dass ewig und dauernd über tausend Umwege Dinge totdiskutiert werden.
    ich für meinen Teil z. B. beteilige mich nicht mehr an Diskussionen über die Reitweise von PK 😉
    aber lustig ist es trotzdem und deswegen sind die meisten von uns ja hier, weil hier alles irgendwie schon mal gesagt wurde, nur noch nicht von jedem.

    lg
    maurits

  • Avatar nussia sagt:

    Liebe maurits :friend:

    Ganz ehrlich? Unter LUSTIG stelle ich persönlich mir ein wenig was anderes vor :ostern:

    lg

  • Avatar Saro sagt:

    Immer, wenn meine Tochter gefragt hat, konnte ich ihr sagen, dass ich den Helm ja auch aufsetze und ihr damit den Wind aus den Segeln nehmen.

    Ich wollte Dich fragen ob Du das auf dem Avatar bist aber das hast Du ja jetzt selber bereits klargestellt…. helmlos.

    GG und ich sind absolute Nichtraucher, schon immer gewesen, trotzdem raucht eine unserer beiden Töchter

    Statistisch ist es trotzdem so, dass Kinder von Raucher häufiger rauchen als Kinder von Nichtraucher. Wir entpsrechen den Statistiken, Nichtraucher mit Nichtrauchernachwuchs. (Wieviel davon genetisch und wieviel Nachahmung ist ist eine andere Frage)

    wer ohne helm reitet, ok, falls er dann einen unfall mit kopfverletzungen hat, hat er die kosten selbst zu tragen. wenn jemand raucht, ok, wenn er an lungenkrebs erkrankt, dann muss er die kosten selbst tragen. und wenn einer aufgrund des akoholskonsum einen leberschaden davonträgt, ok, er zahlt seine medis selbst.

    Galtteis

    Öhm, ich kenne Leute die sind an Lungenkrebs erkrankt ohne jemals selbst eine Zigarette geraucht zu haben.

    kenne ich auch, die sind aber tortzdem die Ausnahme. Auch da sprechen die Statistiken eine klare Sprache. Nicht alle Raucher haben Lungenkrebs aber die miesten mit Lungenkrebs sind raucher.

    Das gleiche mit dem Leberschaden

    Die Leberschäden sind in unseren Breitengraden statistisch auch mit Alkohol vergesellschaftet.

    Zu dem Argument dass es Raucher gibt die keinen Lungekrebs haben und Nichtraucher die welchen haben, Alkoholiker ohne Zirrhose und Abstinentler mit Zhirrose fällt mir folgendes ein. Es war einmal ein Typ, der ist mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug gesprungen, das Teil ist aber nicht aufgegangen. Er hatte aber ein unsägliches Schwein weil er in einem dichten Brombeergestrüpp gelandet ist und er trug nur ein paar Kratzer davon. Würdet ihr die hier diese seltsamen Argumente bringen nun auch ohne Fallschirm aus einem Flugzeug springen?

    Allerdings vergisst Du, dass Alkoholismus eine nach der WHO anerkannte Krankheit hat, und weniger eine schlechte Angewohnheit.

    Da gibt es in der schweizerischen Versicherungsmedizin zwei Typen. Es gibt primäre und sekundäre Süchte. Die Sekundären werden süchtig im Versuch eine andere Krankheit zu thepraieren. die Primären sind Genussüchtige und wesentlich seltener. Sozusagen ist eins eine Krankheit zwei Blödheit.

  • Avatar maurits sagt:

    das Schweizer Modell ist interessant, was Süchte angeht.
    Wobei ich Dir dahingehend folge, dass die, die mit ihrer Sucht eine Krankheit therapieren, bereits eine Krankheit haben, nämlich die persönliche und genetische Disposition, alkoholkrank zu werden. Hinter jeder Sucht liegt ja auch eine Persönlichkeitsstörung.

    Es gibt ja auch andersherum Leute, die jahrelang viel trinken, ohne jemals eine Abhängigkeit zu entwickeln.

    lg
    maurits

  • dina91 dina91 sagt:

    Es war einmal ein Typ, der ist mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug gesprungen, das Teil ist aber nicht aufgegangen. Er hatte aber ein unsägliches Schwein weil er in einem dichten Brombeergestrüpp gelandet ist und er trug nur ein paar Kratzer davon. Würdet ihr die hier diese seltsamen Argumente bringen nun auch ohne Fallschirm aus einem Flugzeug springen?

    dieses beispiel find ich genau richtig 😀 :thumbsup:

  • Avatar Saro sagt:

    Nicht jede Sucht hat eine Persönlichkeitsstörung als Grundlage. Viele trinken z.B. weil sie eine Schlafstörung therapieren wollen. Depressive Erkrankungen sind oft auch eine treibende Kraft um zu Substanzen zu greiffen ohne dass wirklich eine Persönlichkeitsstörung zu Grunde liegt. Dann gibt es Leute die Schmerzen bekämpfen (Cannabis wird da gerne genommen) und und und….Süchte haben viele Gesichter und sind leider keine Randerscheinung.

    Helmtragen ist trotz abschweifen zu empfhelen und es gibt keine vernüftigen Argumente dagegen.

  • Avatar Falun sagt:

    ich bin der meinung jeder darf tun und lassen was er will, sofern er nicht andere damit reinzieht oder mitbeteiligt. wer ohne helm reitet, ok, falls er dann einen unfall mit kopfverletzungen hat, hat er die kosten selbst zu tragen. wenn jemand raucht, ok, wenn er an lungenkrebs erkrankt, dann muss er die kosten selbst tragen. und wenn einer aufgrund des akoholskonsum einen leberschaden davonträgt, ok, er zahlt seine medis selbst.

    Das ist sowas von komplett bescheuert ! Tut mir leid, dass ich das so deutlich ausdrücken muß.

    Was – bitte schön – machst Du mit Handballern und Fußballern ? Die erleiden zwar nicht die schwersten verletzungen, aber dafür die häufigsten. Ja, muß es denn sein, eine solch risikoträchtige Sportart auszuüben ? Vom Drachenfliegen und ähnlichen Dingen wollen wir mal gar nicht sprechen. Und wenn wir schon dabei sind: wieviele Mitbürger verletzen sich im Urlaub oder auf dem Weg dahin. Wenn die Soldargemeinschaft aufgelöst wird, dann bitte schön auch in diesem Fall. Warum sollten die Leute Urlaub machen ? Die können genauso gut mit dem Hintern zu Haus bleiben und sich nicht zusätzlichen Risiken aussetzen. Zumal die auch noch dazu neigen, im Urlaub alle möglichen Sportarten auszuprobieren, welche für den dicken Hintern nicht geeignet sind. Aprospos Risiken ! War da nicht sowas wie: die meisten Unfälle passieren im Haushalt ? Ah, zukünftig muss jeder selbst zahlen, der keine Sicherheitsleiter und vor allem keinen Helm benutzt, wenn er die Fenster putzt oder die Dachrinne reinigt. Motorradfahrer, Himmelhilf ! Verboten gehört Ihr ! Reiten …. tja, ehrlich gesagt, DAS geht sowieso nicht. denn auch mit Helm das ein Risiko … und wird es immer bleiben. Wer solche Risiken auf sich nimmt, ist aus der blitzsauberen und redlichen Solidargemeinschaft eh raus. Das steht mal fest.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Danke Falun…genauso isses :resp:

    Ich habe weissgott nix gegen Helm tragen mir ist sogar die Missionierei völlig wurscht, ich brauch sie mir ja nicht anzutun 😀 .

    Aber diese dauernde Gekreisch, wenn irgendo ein Bildchen auftaucht von einem Nichtkappenreiter….das finde ich persönlich gesagt affig.

    Genauso wie diejnigen die sich beklagen, passivrauchen zu müssen, nur weil irgendeiner es nicht lassen kann sich im Gartenrestaurant in freier Flur eine Cigarette anzünden zu müssen.

    Man kann alles übertreiben

  • Avatar DonNico sagt:

    Man kann alles übertreiben

    Genau SO isses und nicht anders! 😀 :thumbsup:

  • GidranX GidranX sagt:

    Gidran und das virale Geschehen bei der Depression vergiss mal wieder. Ich weiss wo so was publiziert wird, und es wurde auch mal diskutiert, in Zusammenhang mit dem Bornavirus, aber dazu fehlen dann doch gesicherte Beweise.

    Dann weisst Du mehr als ich, ich weiss nämlich nicht mehr wo ich das her habe.. 😀 War auch nur als Beispiel gedacht und nicht als Beweis.

    Statistisch ist es trotzdem so

    Statistisch gesehen hat jeder Deutsche 1,4 Kinder. :rolleyes:

  • Avatar Chaplin sagt:

    Statistisch gesehen hat jeder Deutsche 1,4 Kinder. :rolleyes:

    Jo, ich hab 0,4 davon hier :ja:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Und wisst Ihr warum rechtsaussenstehende meist nur 2 Kinder haben 8|

    Weil statistisch gesehen jedes 3 Kind ein Chinese ist 😀

  • Avatar wednesday sagt:

    Ein schweizer Ökonom (aus Bern!) forscht über genau diese Frage: wie gerecht ist die „Solidargemeinschaft“ in ihrer derzeitigen Ausgestaltung. Volkswirtschaftstheoretisch ist die Frage glasklar: in der derzeitgen Form ist sie höchst ungerecht.

    Man zahlt jeden Mist mit seinen Steuern und Abgaben, mit dem man selbst nichts zu tun hat: Theater, die man niemals besucht. Autobahnen, die man als Fahrradfahrer nie nutzt etc.

    Gerecht wäre, dass Jeder für das Angebot und das Risiko zahlte, was er persönlich nutzt. Ich wäre dafür, weil mein Netto-Gehalt signifikant höher wäre :rolleyes:

    Die Nutzniesser sind klar immer dagegen: die Süchtigen, die Gefahrensportbetreiber, die Dauerpendler, die Autofahrer etc. Deutschland bekommt das kollektive Herzrasen, wenn von einer globalen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen die Rede ist. Und dann noch dafür Maut zahlen? Vorher wird die Republik Congo ein demokratischer Rechtsstaat …

    Niemals würde eine Regierung eine gerechte Solidargemeinschaft einführen: sie hätte in der nächsten Legislaturperiode keine Wähler mehr. Es ist ziel zu unpoluär für das eigene Handeln komplett verantwortlich gemacht zu werden.

    Dislaimer: ich lebe gut damit, dass ich mit meinen Steuern die anderen subventioniere. Komme ich damit mal nicht mehr klar, wandere ich aus. Nichts desto trotz wage ich trotzdem meine Meinung kundt zu tun 😉 Falls Du Dich durch meinen Beitrag belästigt fühlst: stell mich auf IGNORIEREN 😀

  • Avatar DonNico sagt:

    Jo, ich hab 0,4 davon hier

    Hä??? Wie geht`n/ machst`n so was???c :blinzel: Aber cool! Halbe Arbeit, halbe Kosten, halbe Sorgen, etc. 😉 😀

  • GidranX GidranX sagt:

    Quatsch, Beccs ist schwanger.. 😀 😀

  • GidranX GidranX sagt:

    Gerecht wäre, dass Jeder für das Angebot und das Risiko zahlte, was er persönlich nutzt.

    Ich auch. Dann würde das Rauchverbot in Kneipen wieder aufgehoben.. 😀 Es MUSS ja niemand dort arbeiten oder einkehren, der das nicht will..Ausgehen gehört schließlich zum Privatvergnügen.

  • Avatar Falun sagt:

    Gerecht wäre, dass Jeder für das Angebot und das Risiko zahlte, was er persönlich nutzt. Ich wäre dafür, weil mein Netto-Gehalt signifikant höher wäre

    Bist Du Dir sicher ? Du reitest. Ein einziger Schadenfall auf eigene Kosten und Du überlegst Dir die Sache.

    Niemals würde eine Regierung eine gerechte Solidargemeinschaft einführen: sie hätte in der nächsten Legislaturperiode keine Wähler mehr. Es ist ziel zu unpoluär für das eigene Handeln komplett verantwortlich gemacht zu werden.

    Es gibt keine „gerechte“ Solidargemeinschaft. Sowas ist immer eine Mischkalkulation. Und wird man für das eigene Handeln komplett verantwortlich gemacht, gibt es keine Solidargemeinschaft. Wofür auch ?

  • Avatar wednesday sagt:

    Falun, wenn man einen Einheitssteuersatz (mit Grundfreibetrag) implementierte und dafür alle Subventionen, Steuervergünstigungen und Umlagerungen streichte und persönliche Wahlentscheidungen für potentielle Gefahrensportarten, gesunheitsschädigende Süchte etc. mit Negativsteuern belasten würde, DANN ginge das Model auf.

    Siehe die Schriften von Milton Friedmann, Robert E. Hall, Samuleson etc. Man kann auch Google oder Wikipedia befragten: Stichwort ist „flat tax“

    Auch hier gilt wieder: für diese Erkenntnis wurde bereits ein Nobelpreis vergeben. Aber was ist eine solche Auszeichnung gegen das Bauchgefühl des Pforgs?

    Klar kann das jeder anders sehen. Ich bleibe da lieber der Wissenschaft verbunden und Euch muss es nicht stören: der Mensch ist alles andere als rational und das wird niemals Realität werden. Trotzdem zahlte ich lieber 300 EUR im Monat mehr für die Gefahren des Reitens, wenn ich dadurch 1500 EUR Einkommenssteuer sparte :rolleyes:

  • Avatar Saro sagt:

    Steuervergünstigungen? Ja das sollte primär weltweit für die Superreichen gestrichen werden. Müssten alle Gutbetuchten an ihrem Wohnsitz tatsächlich ihre Steuern bezahlen, müssten wir Normalos nur noch Minibeträge entrichten und es wäre etwas gegen die sich weiter öffnende Einkommensschere getan.
    Aber die Feudalherrschaft unserer Zeit treibt ja immer merkwürdigere Blüten.

  • Avatar Falun sagt:

    Falun, wenn man einen Einheitssteuersatz (mit Grundfreibetrag) implementierte und dafür alle Subventionen, Steuervergünstigungen und Umlagerungen streichte und persönliche Wahlentscheidungen für potentielle Gefahrensportarten, gesunheitsschädigende Süchte etc. mit Negativsteuern belasten würde, DANN ginge das Model auf.

    Hier ging es aber um die Krankenversicherung und nicht um Steuern. Zugegeben, beides sind Zwangssolidargemeinschaften. Aber dennoch mit ganz verschiedenen Voraussetzungen. Ob das Steuermodell tatsächlich aufgeht, weiß ich nicht, kann ich auch nicht beurteilen. Aber in Richtung Krankenversicherung habe ich da erhebliche Zweifel. Wie willst Du Risiken abgrenzen ? Was ist mit genetisch veranlagten Menschen ? Sollen die auch alle ihr persönliches Risiko tragen ? Und selbst wenn man diese Fälle ausnimmt, weil keine eigene Fahrlässigkeit die Ursache ist, was ist dann mit deren Kindern ? Ist es nicht unverantwortllich, Kinder in die Welt zu setzen, wenn ein erhöhtes Risiko dabei ist ? Diesen Faden könnte man endlos weiter spinnen. Letztendlich noch ein praktischer Gesichtspunkt: wer soll das kontrollieren ? Die gesamte Lebensführung müßte überprüft werden. Abgesehen davon, dass ich das für unmöglich halte, will ich das auch nicht. Und ich glaube, damit bin ich nicht allein.

    Außerdem ist es bei der Krankenversicherung bereits so, dass bestimmte Risiken beim Abschluss berücksichtigt werden.

  • GidranX GidranX sagt:

    Big Brother ist watching you, na herzlichen Dank. Dann darf man anschließend die Kassenzettel bei der Krankenversicherung als Nachweis einreichen, dass man gesund genug gelebt hat..

  • Avatar Desperado sagt:

    Ich denke ob jemand mit oder ohne Helm reiten möchte, soll jeder selbst entscheiden….ich bin jahrelang ohne geritten, bis zum Sturz einer Freundin von mir, die sich dabei eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Und ich war die einzige, die da war in dem Moment. Ich war nur froh, dass sie den Helm anhatte, will gar nicht wissen, was passiert wäre ohne Helm….seit dem Tag trage ich auch einen Helm….stören tut er nicht grossartig….

  • Avatar wednesday sagt:

    Na Falun, dann ist ja für Dich alles in Ordnung so wie es derzeit ist. Die Detaildiskussion a la „wie würde man denn das ganz spezielle xy-Syndrom dann einordnen“ erspare ich mir dann doch. Wenn wenn die Mehrheit der Tellerrandblicker so zufrieden ist, dann passt es ja.

    Um das jetzige System zu finanziere, verschulden wir unsere Kinder und Enkel ganz massiv und die Schere zwischen arm und reich klappt auch in Deutschland immer weiter auf. Na und ? Hauptsache das Bier ist kalt.

    Der Verlauf der Diskussion war und wird sich erwartungsgemäß entwickeln. Viel Spass noch dabei 😉

  • Avatar Falun sagt:

    Wenn wenn die Mehrheit der Tellerrandblicker so zufrieden ist, dann passt es ja.

    Totschlagargument.

    Nur weil man gegen etwas Bestimmtes argumentiert, muss man noch lange nicht gegen alles oder generell gegen etwas Neues sein. Ich habe kein Paptentrezept, wäre ja schön wenn. Außerdem ist mir jetzt nicht ganz klar, reden wir von Steuern oder der Krankenversicherung.

  • GidranX GidranX sagt:

    „Solidarität bezeichnet vor allem als Grundprinzip des menschlichen Zusammenlebens ein Gefühl von Individuen und Gruppen, zusammen zu gehören. Dies äußert sich in gegenseitiger Hilfe und dem Eintreten für einander.“

    Das ist übrigens für mich als Sozial-Romantiker ein Grund, warum ich gern in Deutschland lebe. Das der geführte Verwaltungsaufwand und administrative Wasserkopf oftmals durchleuchtet gehören, ist keine Frage. Da könnte man meines Erachtens nach z. B. viel sparen.
    Wie an den jährlichen Berichten des Bundesrechnungshofes zu erkennen ist, gäbe es meiner Meinung nach genügend Möglichkeiten das Gesundheitssystem ohne Schulden zu finanzieren, wenn das Geld der Steuerzahler nicht oftmals einfach nur sinnlos verprasst würde. :eye:

  • Avatar Strick sagt:

    Außerdem ist mir jetzt nicht ganz klar, reden wir von Steuern oder der Krankenversicherung.

    Ich hatte das Gefühl über Steuern und Zwangssolidargemeinschaften per se?! :denk:

    Mir wird das aber auch etwas zu Hoch :red: .
    Eines ist aber auch in dieser Diskussion mal wieder deutlich geworden. Ich muss mir keinen Kopf machen, so lange ich davon ausgehen kann, das andere es schon richten werden 🙁

    So lange dieser Geist vorherrscht, muss auch niemand umdenken, so viel steht fest.

    Ich muss kein Vorbild sein (nicht mal für die eigenen Kinder) wenn es mich in meinen „Persönlichkeitsrechten“ einschränkt. Aber meinen Kindern darf ich aufdrücken, was ich selber nicht Leisten will. Die können sich nämlich (spätestens) wenn sie Groß sind, ihren eigenen Kopf zerbrechen.

    Für mich bleibt so eine Grundeinstellung in der Kappenfrage genau so Dünnsinnig und Kurz gedacht, wie die selbe Denke im Bezug auf Zwangssolidargemeinschaften und den Weltfrieden 😉 😀

    Eine funktionierende Soldiargemeinschaft wollen wir alle, vor allem wollen wir alle davon partizipieren. Aber individuell gefühlt mehr dafür tun als der Nachbar…..um Gottes willen.

    Wir haben doch eigentlich die Pflicht, heute für das Wohl unserer Kinder zu Sorgen. Als Vorbilder und auch im Umgang mit Ressourcen, Steuern und Staatsverschuldungen, etc.
    Ich habe selber keine Kinder und denke trotzdem so, weil ich einfach glaube, das wir bisher in unserem System Glück gehabt haben. Nicht zu letzt Dank unserer Vorväter.

  • Avatar Daiwana sagt:

    Sorry Strick, aber Du bist mir definitiv zu Geldorientiert.
    Wenn Du Deinen Kindern wirkliches Rüstzeug fürs Leben geben willst, dann Gebe ihnen Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Zuspruch, Trost und Geborgenheit.
    Lehre ihnen Soziale Fähigkeiten, Mitgefühl und Toleranz und erst wenn das alles stimmt, dann werden Deine Kinder jeden Sturm im Leben trotzen.
    Geld, Haus, Ehre, Ruhm, Macht, das alles ist so schnell vergänglich.
    Und ich kenne reichlich Menschen die daran zerbrochen sind, weil sie dieses verloren hatten.

    LG
    Heidi

  • GidranX GidranX sagt:

    Ach Daiwana, es ist doch wie mit allem im Leben – die gesunde Mischung macht´s.
    Meinst Du, meine Kinder hätten sich zum Abitur und Studium antreiben lassen, weil sie soviel Liebe dafür am Ende ernten würden? Quarks, die Hoffnung auf den schnöden Mammon war´s.

  • Avatar Ynse sagt:

    Ich habe selber keine Kinder und denke trotzdem so, weil ich einfach glaube

    mußt ich jetzt mal los werden 😀

  • Avatar Strick sagt:

    Sorry Strick, aber Du bist mir definitiv zu Geldorientiert.

    Kennen wir uns 8| ?
    Nein? :denk:
    Woher nimmst du dann diese Erkenntnis über mich ?(
    Vor allem entgeht mir völlig der direkte Zusammenhang zu meinen Postings :nix:

    Ich habe keine Kinder. Ich würde aber zu all dem was du da genannt hast, meinen Kindern ein möglichst gutes Vorbild sein wollen.
    Dazu gehört in erster Linie das ich meinen Kindern vorlebe, was ich von ihnen erwarte. Anders kann es nach meiner persönlichen Meinung nämlich nicht gehen.
    Was nutzen die schönsten Worte, wenn ich selbige nicht mit Leben fülle? Kinder sind nicht doof und sie ziehen ihre eigenen Schlüsse wenn Eltern mit zweierlei Maß messen. Ob es den Eltern gefällt oder nicht.

    Ansonsten bin ich ganz Gidran´s Meinung, was ist falsch daran sich im Leben zu bemühen, weil es am Ende außer Erfolg, auch noch besseres Geld gibt?!
    Was genau hat das mit dieser Diskussion zu tun ?(

  • Avatar träumel sagt:

    8| ?(

    stricki – obwohl du keine Kinder hast – gut geschrieben und ich würde dir jederzeit meine beiden vorbei bringen :na: willste ? :daumen: :blinzel:

  • Avatar Strick sagt:

    ich würde dir jederzeit meine beiden vorbei bringen :na: willste ? :daumen: :blinzel:

    Jo, aber nur wenn du dann auch mitkommst :ja: . Kannst das Julschen fragen, das geht ganz Gut. Die war gerade letzte Woche mit ihren beiden Jungs da.
    Berthold will ja dringend selber welche und durfte mit Aggi und Joni üben :fies: Leider ging unser Plan (das er danach „satt“ sein sollte) nicht ganz auf :motz:
    Aber vielleicht schaffen deine da mehr? :fies: Ansonsten gehen mir bald die Argumente aus :tuete:

    Aber jetzt mal im Ernst, weißt ja wo du jeder Zeit wohnen kannst, wenn es dich / euch mal nach ordentlich Flachland gelüstet :friend:

  • Avatar träumel sagt:

    :friend:
    :seufz: ist nur so, das wäre wohl zu nah an Pferden – der Luis ist doch allergisch. Wobei es nicht sicher ist obs die Pferde sind oder Heu,Stroh..was auch immer. Aber mit in den Stall nehmen, geht gar nicht. Augen jucken, Nase läuft..usw.
    Ich wills auch nicht testen lassen – wer weiß was man sich dann da für einen Kopf macht :tuete:

    Meine sind schon groß – 16 und bald 11 :look: er könnte ja gerne mal mit dem 16-Jahre Pubertätskind eine Runde diskutieren :outlaugh:
    dann will er keine mehr :red: 8)

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Oh, für das „Kinderabgewöhnen“ hätt ich auch noch ne 16 jährige Oberzicke im Angebot 😉

  • Avatar träumel sagt:

    😀

  • Avatar Ynse sagt:

    Meine ist 9 und mit Sicherheit nicht einfacher in der Bedienung.

    Strick-die könnt ich anbieten,beide,9 und 11 und glaub mir-er will dann keine mehr.Die kauen ihm gnadenlos ein Ohr ab und er wird doch sehr schnell genervt sein über Themen wie Star Wars( :kotz: ),Filly( :panik: ),Littlest Pet Shop( :flucht: ) usw,natürlich in Dauerbeschallung ohne Punkt und Strich.

    😀 😉

  • Gandi Gandi sagt:

    Ich hätte noch nen 12 jährigen Dauerredner im Angebot. Der quasselt jeden nieder.
    Zum Abgewöhnen 😀
    Also falls du willst Stricki, bei uns sind nächste Woche Ferien. Der Sohnemann hätte Zeit :daumen:

  • Avatar maurits sagt:

    ich glaube man kann jemandem der Kinder möchte, keine ausreden.
    Genauso wenig könnte man mich überzeugen selbst welche haben zu wollen.
    Mit was für Argumenten auch immer, es gibt Dinge, die muss man einfach so akzeptieren wie sie sind.

    lg
    maurits

  • Avatar Corry sagt:

    Meiner ist 21j und auch nicht leichter in der Haltung ( nur das er jetzt ne eigene Wohnung hat )
    Wie heisst es so schön: Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen. Das stimmt leider zumindestens bei uns.

  • Avatar maurits sagt:

    ich finde wir sollten ein paar neue Diskussionen anfangen hier wo wir uns die Köppe einschlagen können:

    Vorschlag eins:
    -wie der Sozialstaat und die Solidargemeinschaft finanzierbar bleibt und niemand etwas dafür tun möchte

    Vorschlag zwei:
    -kinderlose Frauen- vom Leben benachteiligt?

    Sollte man vielleicht der Einfachheit halber direkt im Streitforum beginnen.

  • Avatar träumel sagt:

    kinderlose Frauen- vom Leben benachteiligt?

    Naja und Frauen mit Kindern ? Sind sie benachteiligt ?

  • Avatar maurits sagt:

    weiss ich nicht, kann ich nicht mitreden. 😀
    Der Grundtenor in der Gesellschaft ist jedoch der, wenn man den krampfhaft missionierenden mal Glauben schenken will, dass man nur mit Kindern „eine richtige Frau“ ist. Verstehst Du?

    Wobei ich ja prinzipiell so schnell schon mal gar nichts glaube und den krampfigen Missionierern eh nicht 😀

    Mir ist das persönlich sogar vollkommen egal ob Leute Kinder haben oder nicht. Wenn ich Leute kennenlerne frag ich nicht mal danach.

    Aber mir is noch ne Diskussion eingefallen:
    Thema Nr. 3: Mißstände in Tierheimen.

  • Avatar träumel sagt:

    😀 mir is das auch schnurz ob jemand Kinder hat oder nicht :nix:
    muß ja jeder selber wissen, gell 🙂

    Dann mach mal die Boxen auf – ich hab zwar nicht mehr lange Zeit…aber ein bissl was geht noch :na: :na:

  • Avatar maurits sagt:

    nee, ich frustrierte olle Kinderlose geh jetzt reiten. 😀

  • Avatar Daiwana sagt:

    Entschuldige Strick, Du hast Recht, mein Postings ging gehörig am Thema vorbei.
    Der Auslöser dafür war der eine Satz, dass ja schon unsere Vorväter so wahnsinnig bemüht waren uns ein gutes Erbe zu hinterlassen.

    LG

    Heidi

  • gitana gitana sagt:

    Ich kenne ein Pärchen, die wollten eigentlich auch eigene Kinder. Seit sie öfter mal ihr Patenkind bei sich haben, wollen sie keine eigenen mehr 😀 . Kann also schon funktionieren :bite:

  • Avatar Vamos sagt:

    Für mich waren die meisten Leute mit Kindern auch immer eher abschreckende Beispiele :rolleyes: . Nu hat´s mich versehentlich doch noch erwischt und es ist superschön :love: , jedenfalls meistens… 😀

    Als diese Diskussion noch nicht ganz so abschweifend war, habe ich sie mir zum Anlass genommen, meinen guten Vorsätzen mit Helm zu reiten mal nachzukommen. Wenigstens, wenn ich ins Gelände reite. Und ich muss sagen es gelingt mir schon seit Wo- chen!!! Ist nur ´ne Gewohnheitssache.
    Wenn ich in der Halle oder auf dem Platz reite hab´ ich aber keinen Bock auf Helm, ist halt so :nix:

    Meine Tochter wird jetzt bald 3 und sie muss natürlich mit Helm reiten, ganz klar. Da gibts keine Diskussionen und ich muss einem Kind auch nicht alles erörtern und begründen. Wenn sie keinen Bock auf Zähneputzen hat, lass´ich das ja auch nicht durchgehen. Schwieriger wirds da denke ich schon bei einem eitlen Teenager. Naja, bis dahin hab´ ich ja noch ´ne Weile Zeit… :hurra:

  • Avatar Tibatong sagt:

    Für mich waren die meisten Leute mit Kindern auch immer eher abschreckende Beispiele :rolleyes: . Nu hat´s mich versehentlich doch noch erwischt und es ist superschön :love: , jedenfalls meistens… 😀

    Kann ich auch unterschreiben :red:

    Schwieriger wirds da denke ich schon bei einem eitlen Teenager. Naja, bis dahin hab´ ich ja noch ´ne Weile Zeit… :hurra:

    Ich habe die Hoffnung, dass es bis dahin „normaler“ sein wird wenn weiter so missioniert wird…. :tuete:

    Ich habe immerhin jetzt mit meinem jungen Pferd schon mal den Schritt gemacht, meinen schönen Rennhelm ad acta zu legen und mir einen leichten und hoffentlich weniger beengenden Helm zu gönnen. Und da soll noch mal einer sagen, in meinem Alter wär‘ man nicht mehr lernfähig…. :maul:

  • Avatar Corry sagt:

    Da das eigentliche Thema schon so ausgeartet ist noch eins zum Denkanstoß.
    Wir reden immer über Kinder, Reiter und Reithelm, zum Schutz und wer schützt die armen Pferde vor diesen kleinen Monstern, den Turniercracks, die nur das Pferd als Sportgerät sehen und nicht als fühlendes Wesen?
    Wenn Kinder Helm tragen müssen und es nicht wollen, lassen sie es am Pferd aus. Habe ich auch schon gesehen

  • Avatar McFlower sagt:

    Wenn Kinder Helm tragen müssen und es nicht wollen, lassen sie es am Pferd aus. Habe ich auch schon gesehen

    Na ja, das kann man aber als Eltern wirklich flugs abstellen. Je nach Temperament kommt sowieso die Zeit, in der Kinder alles mögliche an den Pferden auslassen. Da hilft nur eins: Bei ungerechter Behandlung des Pferdes ist der Stallbesuch und das Reiten für diesen Tag sofort beendet. Und zwar wirklich sofort. Absteigen, bei Bedarf noch trockenführen, absatteln, Pferd auf die Weide bringen und nach Hause. Das macht man zwei, drei Mal und dann ist der Käs für immer gegessen.

    Sind sie erstmal in dem Alter, in dem sie unbeaufsichtigt am Stall sind, ist diese Phase sowieso schon vorbei. Und wenn nicht, sollte man drüber nachdenken, ob Reiten das richtige Hobby für diese Kinder ist. Ich jedenfalls hätte meinem Fräulein Teenie keine Reitbeteiligung finanziert, wenn ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen könnte, dass sie auch unbeaufsichtigt ordentlich mit dem Pferd umgeht.

  • Avatar maurits sagt:

    ich kenne kein einziges Kind, welches „ein Monster ist, ein Turniercrack, welches sein Pferd nur als Sportgerät sieht“.
    Ich kenne im Verein viele Kinder und Jugendliche die auch aktiv und gut Turniere reiten, aber niemand behandelt sein Pferd unfair, im Gegenteil.
    Denen liegt ihr „Sportgerät“ genau so am Herzen wie den Freizeitreitern der vielleicht unreitbare Beistellrentner.

    Ehrlich ich mag solchen Schwachsinn bald nicht mehr lesen wollen.

    lg
    maurits

  • Avatar träumel sagt:

    :thumbsup:

  • Avatar Corry sagt:

    Achso, ich schreibe schwachsinn? Das kommt für mich einer Lüge gleich und ich Lüge nicht!!!
    Dann ist es wohl für euch ganz normal und akzeptabel, daß so pupatäre Reiterlein in einer Springstunde, nur weil sie vom Reitlehrer für einen guten Sprung gelobt werden, ihrem Pferd nicht mal den Hals klopfen, sondern zu den Zuschauern schielen ob die auch ja schauen und dann dem Pferd im Maul zu reißen, daß es anfängt zu bocken nur um Beifall zu erheischen. Die und ähnliche Ereignisse mußte ich in meiner Reiterlaufbahn leider oft genug miterleben und das nicht nur in einem Stall. Wenn ihr noch keine solchen Erfahrungen machen mußtet, seid froh und glücklich aber betietelt andere nicht als Schreiber des Schwachsinns, denn der Schuß kann auch mal nach hinten losgehen. Dann frage ich mich warum ich mich in solch einem Forum angemeldet habe, falls alle so denken wie ihr beide

  • Avatar maurits sagt:

    ich bin nur unendlich genervt von der immer gleichen Turnierreiter-Leier.

    Selbstverständlich reiten alle Freizeitreiter ihre Pferde korrekt, angefangen von der Haltung, Ausbildung und Ausrüstung. 😉

    Es gibt überall solche und solche.

    lg
    maurits

  • Avatar Twin-Mama sagt:

    Corry, auch wenn ich Dir jetzt zu Nahe trete, das was Du schreibst ist kappes.

    Kann durchaus sein, daß es so ein Kind gibt, aber ich kenne genug andere pubertierende Kinder die ihre Pferde wirklich lieben.
    Meine Tochter z.B. die kann ich mit ihren 12 Jahren ganz alleine zum Stall bringen und sie versorgt sowohl ihr Ekzemer-Pony als auch mein altes Pferd sehr gewissenhaft. Bei uns wird kein Pferd ohne „Nachbehandlung“ in die Box gestellt. Grundsätzlich wird das Pferd vor und nach dem Reiten geputzt und versorgt. Es ist auch immer noch genug Zeit da mit dem Tier zu schmusen oder ihm Faxen beizubringen.
    Wir lieben unsere Pferde, es sind keine reinen Sportgeräte auch wenn wir beide aktive Turnierreiter sind.
    Und dann auch noch mit Erfolg.
    War das Pferd gut – gibt es ein Lob. Macht das Pferd Blödsinn – wird gestraft.
    Es ist wie überall im Leben reine Erziehungssache der Eltern. Wenn die Eltern sich nicht damit abfinden können, daß es auch mal Tage und Turniere gibt, wo nicht alles rund läuft, dann können die Kids es auch nicht lernen.
    Meine Tochter hat auch mal versucht ihre Wut am Pferd auszulassen – sie durfte dann sehr unsanft absteigen – ich habe sehr deutlich mit ihr geschimpft – und sie hat es nie wieder gemacht. Versuch macht kluch 😀 .

    Das Pony meiner Freundin wartet z.B. auch immer ganz gespannt ob „sein Kind“ auch mitgekommen ist zum Stall.

    Es sind also nicht alle Kinder so – und wenn ich mal ein Kind erwische, dann rede ich mit ihm. Geht auch.

    Reiter sind Reiter – ob nun Freizeit – Western – Turnier – oder auch Fahrer. Alle lieben wir unsere Pferde.

    Selbstverständlich muss meine Tochter mit Helm reiten, ich muss nicht, und tue es auch nur beim Springen im Gelände oder auf einem mir unbekannten Pferd. GIbt auch keine Diskussionen bei uns. Warum auch??
    In einer L-Dressur darf man soweit Ü18 auch mit Zylinder reiten. Der schützt ja bekanntlich auch nur vor Dreck oder dem was die Vögel von oben fallen lassen.

  • Avatar Corry sagt:

    Ich habe nichts gegen Turnierreiter, war früher selber einer.
    Und du hast recht es gibt überall solche und solche.
    Hier im Dorf gibt es ein damals 15 jähriges Mädchen, deren Eltern recht gut betucht sind. Es wollte unbedingt ein eigenes Pferd obwohl sie nicht besonders reiten konnte. Also ab zum nächsten Händler. Dort suchte sie sich, obwohl sie selber nicht die größte war einen hübschen 5 jährigen Schecken aus, der etwas über 1.70m und noch im Wachstum war. Noch nicht einmal Probe hat sie geritten. Er mußte es sein weil er wahnwitziger Weise sehr teuer war und das noch ohne Abstammung.
    Er wurde hier bei einem Bauern untergestellt, ohne andere Pferde. Es kam wie es kommen mußte, nachdem das Pferd ihr beim Longieren das Handgelenk gebrochen hatte, wurden wir gerufen. Ich longierte den Wallach und war begeistert. Bei jedem Lob freute er sich riesig und gab sein bestes um zu gefallen. Ich kann nur sagen ein Traumpferd. Das Mädchen knallte ihm einen nicht passenden Westernsattel drauf und wollte nur Freizeit reiten im Gelände. Ich sagte ihr sie solle Reitunterricht nehmen und das Pferd Dressurmäßig ausbilden lassen. Er hatte traumhafte Gänge und ein tolles Potential.
    Mittlerweile steht der Wallach im Reitstall und terrorisiert den ganzen Stall weil sie immernoch nicht mit ihm umgehen kann weil die Chemie nicht stimmt. Keiner kommt mehr an ihn ran er greift jeden an. Warum kann ich nicht sagen, habe keinen Kontakt mehr. Ja, so kann es auch gehen, da kann ich nur sagen ARMES Pferd

  • Avatar dat_julschen sagt:

    @Stricki, dein Männe ist aber auch hart im Nehmen. Hast du die Fotos gesehen?

    @ Corry, sich zu fragen, warum hier angemeldet ist, nur weil man Gegenwind bekommt, ist mehr als lächerlich!

    Zum Thema:

    Ich hab als Kind immer einen Helm getragen, ich hab meinen Papa aber nie mit Helm auf nem Pferd gesehen.
    Meine Kids haben immer einen Helm auf, selbst wenn sie nur mal „probesitzen“ dürfen auf dem Knötti 😉
    Mein Großer trägt auch immer einen Fahrradhelm, ich hab nicht mal einen. Er würde nicht mal auf die Idee kommen, ohne zu fahren. Selbst wenn er nur sein Fahrrad eben hinters Haus fährt, holt er erst seinen Helm. Da muss ich nicht mal viel für tun.

  • Avatar Corry sagt:

    @ Twin Mama
    Ich sage nicht das alle so sind, die meisten sind nicht so das weiß ich. Auch meinem Sohn habe ich mal in die Parade gefahren als er seinen Frust am Pferd oder seinem Hund abgelassen hat. Aber es gibt doch auch genug andere. Wir, die wir selber reiten, haben da bei unseren Kindern ein Auge drauf das sie dem Tier nicht weh tun, aber manche Kinder reiten, deren Eltern null Plan haben von Pferden, mag sein das es die sind. Wenn ihnen niemand sagt wie sie mit dem Pferd umzugehen haben und die Eltern nur stolz sind wie ihr Sprößling reiten kann????

  • Avatar Diana sagt:

    und wer schützt die armen Pferde vor diesen kleinen Monstern, den Turniercracks, die nur das Pferd als Sportgerät sehen und nicht als fühlendes Wesen?

    Kommst Du jetzt nicht vom Thema ab?
    Hier geht es um Reiten ohne Helm und nicht um Pferde als Sportgeräte bei Kindern…

  • Avatar Twin-Mama sagt:

    Wenn ihnen niemand sagt wie sie mit dem Pferd umzugehen haben und die Eltern nur stolz sind wie ihr Sprößling reiten kann????

    Oh, davon gibt es bei uns am Stall auch einige. Aber ich helfe den Kindern dann, manchmal fragen sie auch die anderen Kinder oder Erwachsenen was sie tun sollen.
    Wo ist das Problem?
    Ich habe schon immer alle Welt miterzogen.

    Du hast in Deinem Beitrag aber wirklich von Turnier reitenden Kindern gesprochen. Mann kann nicht alle über einen Kamm scheren.

  • Avatar träumel sagt:

    ich bin nur unendlich genervt von der immer gleichen Turnierreiter-Leier.

    Selbstverständlich reiten alle Freizeitreiter ihre Pferde korrekt, angefangen von der Haltung, Ausbildung und Ausrüstung. 😉

    Es gibt überall solche und solche.

    lg
    maurits

    *unterschreib*

    und ich bin wirklich weit weg vom Turnierreiter :look:

  • Avatar calamaris sagt:

    Dann ist es wohl für euch ganz normal und akzeptabel, daß so pupatäre Reiterlein in einer Springstunde, nur weil sie vom Reitlehrer für einen guten Sprung gelobt werden, ihrem Pferd nicht mal den Hals klopfen, sondern zu den Zuschauern schielen ob die auch ja schauen und dann dem Pferd im Maul zu reißen, daß es anfängt zu bocken nur um Beifall zu erheischen.

    Ja sowas gibt es leider. Ich musste mit ansehen wie die Pflegerin meines Ponys mit einem Pferd von unserem Stall beim Turnier geritten ist und weil es nicht nach ihren Wünschen ging hat sie die arme Stute mit der Gerte verdrescht bis sie anfing zu bocken und ein Herr der grad in der Nähe war sie ermahnt hat von wegem „Reiterlichen Verhalten“.
    Ich fand es schrecklich, aber sowas gibt es leider überall:

    Es gibt überall solche und solche.

  • anchy anchy sagt:

    Meine beste Freundin ist jetzt am Wochenende mit Pferd verunglückt. Was wurde sie immer belächelt über ihre dicke Sicherheitsweste, die sie auch im Sommer schwitzen ließ, oder wenn sie hektisch wieder aus der Halle in den Stall lief, weil sie ihren Helm vergaß.
    Sie ist mit der Schläfe im Galopp auf die Reitumzäumung aufgeschlagen und anschließen auf den Rücken. Gehirnerschütterung, Blutungen am Ohr und ein Arm in Gips. Ohne alles weiß ich nicht, ob ich heute noch mit ihr sprechen könnte.
    Das hatte zur Folge das einige wieder ihre Helme entmottet haben und die Frisur in den Hintergrund rückt.

    Anchy

  • Avatar Strick sagt:

    @Stricki, dein Männe ist aber auch hart im Nehmen. Hast du die Fotos gesehen?

    Ja, aber das war für meinen Geschmack viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu harmonisch 😀 :daumen: :bite:

    Selbst wenn er nur sein Fahrrad eben hinters Haus fährt, holt er erst seinen Helm. Da muss ich nicht mal viel für tun.

    Das stimmt auffallend :ja: :ja: Der zieht aber auch freiwillig seine Schuhe aus und ist auch ansonsten ein ausgesprochen höfliches Kind :love: Wenn ich so einen bekäme, dann würde ich glatt drüber nachdenken 😀

  • Avatar Tibatong sagt:

    Ja, aber das war für meinen Geschmack viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu harmonisch 😀 :daumen: :bite:

    Watte mal. bis WIR kommen. Nix mit Harmonie, hab‘ ich am Wochenende gerade wieder life erlebt. Die sind nur auf Krawall :flucht: :flucht: :flucht:

  • Avatar Ebano sagt:

    Anchy, der schwere Unfall meiner Stallkollegin hat mich ja auch wieder zum Helmtragen auch beim „nur“ Dressurreiten gebracht, und ich bin um jeden Tag froh, den ich sie wieder auf ihrem Pferd sehe! Die körperlichen Schäden sind bei ihr verheilt, ihre Psyche, das wieder Vertrauen aufbauen… da braucht es noch Zeit, aber es wird. Sie hatte glücklicherweise einen Helm auf.

    Mein Schimmel ist ja momentan in Beritt, heute hab ich ihn spontan noch ein paar Runden trockengeritten. Ohne Helm,nun ja, nur ein paar Runden Schritt, auf diesem bombensicheren Pferd…. – hui, war das ein komisches Gefühl! ICH war auf einmal total verunsichert,fühlte mich nackt, wie nicht angeschnallt beim Autofahren! Hab mich darüber ganz locker-flockig mit meiner RL unterhalten, und die meinte „weisst du, du hast recht, das „Problem“ ist, ich bin seit 18 Jahren nicht mehr vom Pferd gefallen, da fühlt man sich irgendwie sicher, aber was ich tue ist eigentlich unverantwortlich…. “ wow! Sie wird sich nun einen Helm zulegen, Respekt.

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