Nun hat's uns auch erwischt: Magengeschwür

By Fürstenberg | Kolik, Verdauung

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Hallo zusammen – endlich wieder 🙂
Ich brauche ml eure gesammelten Erfahrungen…
Nachdem mein Pferd den ganzen Sommer über unmotiviert und schlapp war (ich behandelte zusammen mit TA daher intensiv gegen seine Allergie/ Asthma, aber erfolglos) hatte mein Pferd in den letzten Wochen mehrere heftige Koliken, die ihn zweimal in der Klinik landen ließen.
Nachdem es kein „Zufall“ oder „Pech“ mehr sein konnte, ließ ich ihn im Anschluss an die letzte Kolik vor knapp 4 Wochen in der Klinik durchchecken. Ergebnis: Magengeschwüre Grad 3 im gesamten Bereich des Magens und Magenausgangs ;( .
Wahrscheinlich hat der Bronchienerweiterer dem eh angeschlagenen Magen den Rest gegeben…
Er bekommt jetzt seit 3 Wochen Gastrogard in voller Dosis, kein Kraftfutter, sondern nur Rübenschnitel, Heucobs, stetigen Zugang zu Heu und ein laues Leben (Weide für 2 Stunden mit Korb, Paddock, alle paar Tage ne Bummelrunde ins Gelände, oder Bewegung an der Longe nach Belieben).
Nun wird das Gastrogard ausgeschlichen und durch einen „Magenschleimer“ ersetzt. Nutze aktuell zwei Produkte von FTS.
So richtig gefällt mir mein Pferd aber noch nicht.Er will sich eigentlich nur ungern bewegen und „gammelt“ so vor sich hin.
Er ist immer noch launisch, frisst seine Pampe nur wiederwillig und das Zusatzfutter für den Schleim noch wiederwilliger, quasi GAR NICHT :seufz:
In Rücksprache mit FTS bekommt er das Zusatzfutter nun mit einer Hand voll Equigard von St. H. Dann frisst er es anstandlos. Aber darauf fing er gestern direkt wieder an zu schlecken und Luft zu ziehen. Heute versuche ich mal Euquigard mit Rüschnis und Zusatzfutter, in der Hoffnung, dass er es so auch frisst und der Magen ruhig bleibt.

Außerdem fahre ich heute noch zu einer TCM Behandlung.

Dennoch habe ich riesige Sorge.
Ich kann ja nicht ewig Gastrogard geben, das hält mein Geldbeutel nicht aus. Auch will ich nicht alle paar Wochen eine neue Gastroskopie machen lassen, um zu schauen, wie es innendrin gerade aussieht. Das ist ja der pure Stress fürs Pferd und außerdem schlichtweg sau teuer…
Ein bisl eigennutzig hätte ich außerdem auch irgendwann gerne wieder ein „Reitpferd“ :daumen:

Ich würde gerne von euren Erfhrungen hören. Ich weiß, dass es eine langandauernde blöde und kostspielige Angelegenheit ist… aber vielleicht aht der ein oder andere ja ein paar Tipps oder aumunternde Wort für mich, wie er sein Pferd wieder aus dem Sumpf geholt hat?! Wie lange hat die Gensung eures Pferdes gedauert? Wann habt ihr gewusst „jetzt ist er wieder fit und das Training wieder aufgenommen?
Mich interessiert auch eure Erfahrung mit diversen Zusatzfuttermitteln, was ihr langzeitig tut, um einer Neuerkrankung vorzubeugen.

Dankeschön schon einmal 😉

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