Monoblatt – Vorteile/Nachteile/Erfahrungswerte?

By Sichelohr | Ausrüstung

Hallihallo!

Aufgrund einer längeren Sattelodyssee bin ich jetzt auf der Suche nach einem geeignetem Satteltyp für mein Stütchen.
Beim Durchstöbern des Internets nach verschiedenen Sattlereien bin ich unter anderem auf ein für mich interessantes Sattelkonzept, daß auf dem Monoblattprinzip basiert, gestoßen.

Da ich *räusper* etwas konventionell veranlagt bin, kam ein solches bisher nicht für mich in Frage,weil – Ihr wißt schon – ein anständiger Sattel hat halt anders auszusehen :rolleyes: .
Besagtes Sattelkonzept hat aber mein Interesse geweckt, da es zumindest für ein Problem bei meinem Pferd die Lösung zu bieten scheint.

Ein grundsätzlicher Vorteil ist mir klar – das Bein ist viel näher am Pferd.

Was mich irritiert ist das Begurtungssystem.
Die vordere Strupfe ist ja wohl direkt am Kissen befestigt.
Richtig festgezogen zieht man dann das Kopfeisen nach unten in´s Pferd;
Und lose gegurtet – macht das Sinn?
Funktioniert dieses System?

Was für weitere Vor-und Nachteile gibt es?
Wie sind Eure Erfahrungswerte?

Ich suche in erster Linie einen reinen Dressursattel, Ritte in´s Gelände und eventuell ein Minihüpfer sollten auch möglich sein.
Wie ist die Eignung hierfür?

Danke Euch und hoffe auf viele Beiträge 😉

LG,Melanie

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Ich gurte die vordere Strupfe immer ein Loch loser als die zweite. Die zwiete hängt bei mir an der V-Gurtung, die erste kommt aus der Pausche. Sattel liegt auch fest, wenn du die erste Strupfe nicht festnietest bis zum Anschlag :ja:

    Off: Hast du heute angerufen? Hatte einmal ne unbekannte Nummer auf’m Handy… Kannst morgen gerne vorbei kommen 😉

  • Avatar penelope sagt:

    Ich interessiere mich gerade stark für Spring und Military-Sättel mit Monoblatt. Davon gibt es recht viele, also müsste das mit der Gurtung kein Problem sein.

    Ich reite jetzt gerade zwar nicht mit einem Monoblatt-, dafür aber mit einem Wandersattel mit V-Gurtung. Man sollte so einen Gurt schon nicht „zuknallen“, aber er hält auch so, ohne das man ihn stark fest zieht eher besser als ein „normaler“.

    GIbt’s hier Erfahrungswerte zu englischen Monoblatt-Sätteln? Worauf muss man achten? Braucht man spezielleres Zubehör?

  • Avatar Sky0202 sagt:

    Hallo,
    ich habe mir einen Mix aus Monoblatt und konventionellem Sattel machen lassen.
    Grund: Die Anbringung von Satteldecken.
    Ich habe also ein winziges Schweißblatt bekommen, welches nur dafür da ist, dass ich meine Satteldecken und Schabracken mit der Schlaufe an der Gurtung festmachen kann. Ich bin super zufrieden mit dem Sattel und der Lösung. Möchte nie mehr was anders.

    Früher hat man manchmal das Gefühl gehabt, dass man mit dem Bein die Blätter so aufeinander verschiebt, wenn ihr wisst, was ich meine. Das gibt es mit einem Momoblatt natürlich überhaupt nicht mehr.
    LG Karin

  • Avatar penelope sagt:

    Wie muss ich mir das denn vorstellen, hast du ein Foto?

    Und kann so eine Änderung jeder Sattler machen oder musste man dafür direkt zum Hersteller?

    Ich reite zur Zeit mit einem Sattel ganz ohne Blatt und bekomm auf anderen Pferden regalmäßig die Krise, da ich das Gefühl habe, dass der Pferdebauch mindestens einen halben Meter von meinem Bein weg ist.

    Da ich nun irgendwann in ferner Zukunft vorhabe, mein Jungpferd in Ausbildung zunehmen, such ich nach Sätteln mit einer Kombination von engem Kontakt und dicken Pauschen für sicheren Halt. Bisher liebäugel ich am ehesten mit einem Passier Military II. Kennt jemand den? Von welcher Marke ist denn dein Sattel, Sky?

  • Avatar Sky0202 sagt:

    Hallo, ich habe mir einen Gerloc machen lassen. Dort bekommst du alle deine Wünsche erfüllt 😀 . http://www.gerloc.de Ich habe leider kein Bild…mal gucken, ob ich es die Woche mal schaffe. LG Karin

  • Avatar Jen sagt:

    Monoblatt muss man einfach probesitzen, um zu schauen, ob einem das Sitzgefühl passt. Ich mag zum beispiel sehr gerne engen kontakt zum Pferd, hatte aber bei meinem eigenen Pferd das Gefühl, dass ich mit dem Monoblatt-Dressursattel WEITER weg sitze, als mit meinem normalen Dressursattel, obwohl vom gleichen Sattler. Bei einem anderen Pferd aber das ich reite und diesen Monoblatt-sattel hat, fühle ich mich sehr wohl darin. Das mühsamste ist aber wirklich die Halterung für die Schabracke, da muss man es bei den normalen Schabracken irgendwie um den Steigbügelriemen rumpfriemeln. Weder besonders ästhetisch noch besonders praktisch.

  • Avatar maurits sagt:

    ich habe keinen Monoblattsattel, aber ich friemele die Schabracken nie mit den Strippen fest, sondern stopfe die Strippen unter den Sattel und gut isset.
    Oder ich habe Schabracken ohne Strippen.
    Nur beim Turnier da mach ich die richtig fest.

    lg
    maurits

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich gurte die vordere Strupfe immer ein Loch loser als die zweite. Die zwiete hängt bei mir an der V-Gurtung, die erste kommt aus der Pausche.

    Komisch, wenn man vom Prinzip „Schwung durchlassen“ ausgehen würde, müsste dann nicht die hintere Strippe lockerer sein als die vordere :denk: 😉

    @Sichelohr
    ich meinte Du wolltest mir mal Fotos schicken von Elses widdernatürlichem Widderrist/Schulterübergang :blinzel:

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Zitat von »Fürstenberg« Ich gurte die vordere Strupfe immer ein Loch loser als die zweite. Die zwiete hängt bei mir an der V-Gurtung, die erste kommt aus der Pausche.

    Komisch, wenn man vom Prinzip „Schwung durchlassen“ ausgehen würde, müsste dann nicht die hintere Strippe lockerer sein als die vordere

    Die vordere Strupfe muss bei meinem Sattel loser, weil er so konstruiert ist, dass das Schulterblatt unter das Kissen gleiten kann. Das geht aber nur, wenn ich da etwas Spielraum lasse. Ist aber evtl. auch ein Special für mein Monsterschulter-Pferd…

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Moins,
    also ich habe seit zwei Jahren einen Monoblatt – und möchte auch keinen anderen Sattel mehr. Allerdings: Halbwegs gefestigt sollte der Sitz schon sein – meine seit längerem reitpausierende Freundin ist mal damit geritten und der Schimmel eierte ganz schön 😀
    Was die Satteldecken angeht, ziehe ich ggf. die Strupfen durch die Ösen für den Maria-Hilf-Riemen, sitzt die Decke gut, schneide ich die Dinger einfach ab.
    Was das Gurten angeht, habe auch ich damit wenig Probleme, weil ich generell nicht so fest gurte.

    LG
    Andrea

  • Avatar quizas sagt:

    seit ca 4 Jahren habe ich Monoblattsättel. Für mich und meine Pferde absolut genial. Oder sagen wir einmal für mich wunderbar für die Pferde ?? Sie sagen nix dazu 🙂
    Wenn man, wie ich, dazu neigt die Knie hoch zu ziehen, ist es sicherlich vorteilhaft.
    Allerdings … sagt jeder Sattler etwas anderes. Wie im wahren Leben… gelle

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Wow, das sind ja schon einige Informationen!
    Danke!

    @Fürstenberg:
    Ich hatte noch nicht angerufen, aber wenn ich morgen früher Schluß machen kann, würde ich gerne vorbeikommen!
    Abklärung per SMS morgen mittag?
    Geht das?

    @Quizas:
    Knie-hochziehen ist zwar nicht mein Problem, aber könntest Du mir den Zusammenhang zum Monoblatt erklären?
    Warum kann man das da nicht?

    @Merlijn:
    Auf Fotos erkennt man das so schlecht, aber ich knipse fleißig weiter, sobald ich was geeignetes produzieren kann, schick ich´s Dir!

    @Cubano:
    Auch hier:
    Wo ist der Zusammenhang zwischen Monoblatt und „eirigem Gang“?
    Ich kann mir das so schlecht vorstellen *nochnieinnaturaeinengesehenhabe* :red:

    LG,Melanie

  • Avatar Cubano9 sagt:

    @Cubano:
    Auch hier:
    Wo ist der Zusammenhang zwischen Monoblatt und „eirigem Gang“?
    Ich kann mir das so schlecht vorstellen *nochnieinnaturaeinengesehenhabe* :red:

    LG,Melanie

    Da wird der Vorteil des Sattels zum Nachteil. Dadurch, dass Du dichter am Pferd sitzt, wirkt es sich auch unmittelbarer aus, wenn Du halt nicht ruhig, nicht mittig, schwankend sitzt – dann schwankt das Pferd gleich mit, weil die Reiterbewegungen direkter übertragen werden.

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    [quote=’Sichelohr‘,index.php?page=Thread&postID=3426

    Da wird der Vorteil des Sattels zum Nachteil. Dadurch, dass Du dichter am Pferd sitzt, wirkt es sich auch unmittelbarer aus, wenn Du halt nicht ruhig, nicht mittig, schwankend sitzt – dann schwankt das Pferd gleich mit, weil die Reiterbewegungen direkter übertragen werden.

    was ein eierig und schwankend gehendes Pferd mit dem Monoblatt-Sattel zu tun hätte, erschliesst sich mir nicht. Entweder Pferd ist ausbalanciert, oder nicht. Sattel – whatever :nix:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Guten Morgen,
    HK – verweise auf meine Erläuterung vor dem von Ihnen zitierten Posting.
    Wenn Ihnen ansonsten die Auswirkungen eines unbalanciert sitzenden Reiters auf das Pferd nicht klar sind, ist das bedauerlich, aber nicht zu ändern.
    In diesem Sinne
    Einen schönen Tag

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    :no: für meinen Friesen… nie nicht :whistling: der Versuch war soooo grausam damals…
    bei meinem Spanier :nix: schaun wir mal!!

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Wenn Ihnen ansonsten die Auswirkungen eines unbalanciert sitzenden Reiters auf das Pferd nicht klar sind, ist das bedauerlich, aber nicht zu ändern.

    Doch, kann man ändern!;)
    Fahrradfahren!

  • Avatar elpaso sagt:

    Einschub…Strippengezurre bei Satteldecken…ich habe keinen Monoblatt. Aber zum Thema Satteldecke: nutze eine Steeb-Satteldecke, die nicht an den Sattel getüttelt werden muß- und trotzdem bleibt, wo sie liegen soll. Jedenfalls bei meinem Dressursattel. Wenn ich den Sattel (VS< ->DR) wechsele, kommt sie mit. Finde ich sehr angenehm.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Wenn Ihnen ansonsten die Auswirkungen eines unbalanciert sitzenden Reiters auf das Pferd nicht klar sind, ist das bedauerlich, aber nicht zu ändern.

    Doch, kann man ändern!;)
    Fahrradfahren!

    Oder mal über das Prinzip der Balanceverschiebung beim Pferd durch Gewichtsverlagerung des Reiters nachdenken…

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Wenn Ihnen ansonsten die Auswirkungen eines unbalanciert sitzenden Reiters auf das Pferd nicht klar sind, ist das bedauerlich, aber nicht zu ändern.

    Doch, kann man ändern!;)
    Fahrradfahren!

    Oder mal über das Prinzip der Balanceverschiebung beim Pferd durch Gewichtsverlagerung des Reiters nachdenken…

    Na Cubi, da stellst Du aber verdammt hohe Ansprüche!
    manche Leute sollten man wirklich nicht auf Pferde und Reiter loslassen :no:
    Allein die Vorstellung treibt mir schon den Angstschweiß auf die Stirn und lässt den Wunsch in mir wachsen, alle Pferde vor solchen Menschen in Sicherheit bringen zu wollen 🙁
    Traurig, einfach nur traurig!
    Und wenn ich ehrlich bin, wage ich zu beweifeln, dass in diesem Fall das Fahrradfahren klappen könnte :nix: Zumindest NICHT OHNE Stützräder :no:

  • Watson Watson sagt:

    ähm… mal blöd fragen muss… Was ist en Monoblatt? ?(

  • Avatar Memento sagt:

    Ein Sattel mit einem Blatt. Also nicht Schweißblatt und Sattelblatt, sondern nur eines – damit dünner und Bein näher am Pferd.

    Ich hatte mal einen Sommer Monoblatt und fand den ganz arg toll :love:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Was ist en Monoblatt?

    Ein Sattel, der kein Schweißblatt besitzt. In der Regel hast Du ja beim sattel ein Schweißblatt als Auflage direkt am Pferd, dann kommen die Gurtstrippen und darüber das Sattelblatt.
    bei den Monoblattsättel fehlt das Schweißblatt und die Strippen sind im Sattelblatt integriert!
    Einfach beschrieben:D

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Ich hatte mal einen Sommer Monoblatt und fand den ganz arg toll

    Schtümmt :love: :hug: 😉
    Der ist toll! passte aber nicht auf den Alpenferrari :motz:

  • Avatar Memento sagt:

    Lag wohl an der Farbe des Ferraris – meiner wollte ja auch nicht :motz: ;(

  • Avatar Xili sagt:

    Ich hatte mal einen Sommer Monoblatt und fand den ganz arg toll :love:

    Und der gehörte davor mal mir 😉 :love: – leider passte der auf kein Pferd von mir ;(

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Guten Morgen,
    HK – verweise auf meine Erläuterung vor dem von Ihnen zitierten Posting.
    Wenn Ihnen ansonsten die Auswirkungen eines unbalanciert sitzenden Reiters auf das Pferd nicht klar sind, ist das bedauerlich, aber nicht zu ändern.
    In diesem Sinne
    Einen schönen Tag

    Unter uns gesagt, mir erschliesst sich der Zusammenhang zwischen Monoblatt und gefestigtem Sitz genausowenig wie Hühnerkönig und ich empfinde diese Erklärung dafür als reichlich gewagt. 😉 da kann man jetzt vom Thema ablenken soviel man will :outlaugh:

    was ein eierig und schwankend gehendes Pferd mit dem Monoblatt-Sattel zu tun hätte, erschliesst sich mir nicht. Entweder Pferd ist ausbalanciert, oder nicht. Sattel – whatever :nix:

  • Avatar Memento sagt:

    Ich hatte mal einen Sommer Monoblatt und fand den ganz arg toll :love:

    Und der gehörte davor mal mir 😉 :love: – leider passte der auf kein Pferd von mir ;(

    Stimmt! :love:

    Er liegt nun übrigens auf einem Warmblöd mit geradem Rücken und passt ganz vorzüglich :nix:

    Ich hatte übrigens in diesem Sattel wirklich das Gefühl ich könnte total toll reiten 😀 Man hat sich reingesetzt und hat gedacht: nun sitze ich perfekt :blinzel: Ob`s am Monoblatt lag? :nix:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Unter uns gesagt, mir erschliesst sich der Zusammenhang zwischen Monoblatt und gefestigtem Sitz genausowenig wie Hühnerkönig und ich empfinde diese Erklärung dafür als reichlich gewagt. 😉 da kann man jetzt vom Thema ablenken soviel man will :outlaugh:

    Guten Tach,
    also zunächst mal wüsste ich nicht so recht, wo ich jetzt vom Thema ablenke.
    Gewagt finde ich meine Erklärung auch keineswegs: Der Monoblatt bringt den Reiter näher ans Pferd. Überträgt demzufolge auch dessen Bewegungen direkter auf das Pferd. Das gilt für bewusste Bewegungen, beispielsweise eine kleine Gewichtsverlagerung zum Einleiten eines SH ganz genauso, wie für ungewollte Bewegungen eines Reiters, der beispielsweise nicht mittig sondern sagen wir leicht nach rechts sitzt. Das ist natürlich generell ein Problem bei jedem Sattel. Beim Monoblatt, so meine Erfahrungen, ist diese Problematik eben noch ein wenig stärker.

  • Watson Watson sagt:

    Alpenferrari

    Alpen… WAS?! 8|

    Aber gut beschrieben, das hab ich kappiert. :thumbsup:
    Kann men den genauso ändern lassen wir einen „normalen“ Sattel?

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Alpenferrari

    Alpen… WAS?! 8|

    Aber gut beschrieben, das hab ich kappiert. :thumbsup:
    Kann men den genauso ändern lassen wir einen „normalen“ Sattel?

    Den Alpenferrari????? :panik:

  • Avatar Lichtgestalt sagt:

    Unter uns gesagt, mir erschliesst sich der Zusammenhang zwischen Monoblatt und gefestigtem Sitz genausowenig wie Hühnerkönig und ich empfinde diese Erklärung dafür als reichlich gewagt. 😉 da kann man jetzt vom Thema ablenken soviel man will :outlaugh:

    Guten Tach,
    also zunächst mal wüsste ich nicht so recht, wo ich jetzt vom Thema ablenke.
    Gewagt finde ich meine Erklärung auch keineswegs: Der Monoblatt bringt den Reiter näher ans Pferd. Überträgt demzufolge auch dessen Bewegungen direkter auf das Pferd. Das gilt für bewusste Bewegungen, beispielsweise eine kleine Gewichtsverlagerung zum Einleiten eines SH ganz genauso, wie für ungewollte Bewegungen eines Reiters, der beispielsweise nicht mittig sondern sagen wir leicht nach rechts sitzt. Das ist natürlich generell ein Problem bei jedem Sattel. Beim Monoblatt, so meine Erfahrungen, ist diese Problematik eben noch ein wenig stärker.

    Cube, ich blick das auch nicht…
    Meine Freundin hat nen Benz Monoblatt. Klar ist man näher am Pferd – mit den Schenkel! Der Poppes sitzt doch auf dem gleichen Unterbau wie bei einem Doppelblattsattel. Wieso soll also eine Gewichtsverlagerung (was sich bei mir auf den Allerwertesten und alles was darüber ist, bezieht) somit beim Monoblatt stärker auswirken? :denk:
    Dass man evtl. mit den Schenkel vorsichtiger sein muss, okay.
    Wobei ich das jetzt nicht gemerkt habe, als ich mal in dem Teil Platz nehmen durfte. Aber vielleicht war ich von der schwindelnden Höhe abgelenkt. 😀 186cm Stockmaß… 8o

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Unter uns gesagt, mir erschliesst sich der Zusammenhang zwischen Monoblatt und gefestigtem Sitz genausowenig wie Hühnerkönig und ich empfinde diese Erklärung dafür als reichlich gewagt. 😉 da kann man jetzt vom Thema ablenken soviel man will :outlaugh:

    Guten Tach,
    also zunächst mal wüsste ich nicht so recht, wo ich jetzt vom Thema ablenke.
    Gewagt finde ich meine Erklärung auch keineswegs: Der Monoblatt bringt den Reiter näher ans Pferd. Überträgt demzufolge auch dessen Bewegungen direkter auf das Pferd. Das gilt für bewusste Bewegungen, beispielsweise eine kleine Gewichtsverlagerung zum Einleiten eines SH ganz genauso, wie für ungewollte Bewegungen eines Reiters, der beispielsweise nicht mittig sondern sagen wir leicht nach rechts sitzt. Das ist natürlich generell ein Problem bei jedem Sattel. Beim Monoblatt, so meine Erfahrungen, ist diese Problematik eben noch ein wenig stärker.

    Cube, ich blick das auch nicht…
    Meine Freundin hat nen Benz Monoblatt. Klar ist man näher am Pferd – mit den Schenkel! Der Poppes sitzt doch auf dem gleichen Unterbau wie bei einem Doppelblattsattel. Wieso soll also eine Gewichtsverlagerung (was sich bei mir auf den Allerwertesten und alles was darüber ist, bezieht) somit beim Monoblatt stärker auswirken? :denk:

    Genau :friend: und deshalb ist mir der Zusammenhang mit einem ausbalancierten Sitz nicht logisch. Im Gegenteil 8o , physikalischem Gesetz zufolge müsste doch dann alles was „weiter entfernt ist“ die Bewegung zusätzlich multiplizieren „übersetzen“ (quasi Hebelwirkung, Servo 8o :nase: ).

  • Avatar penelope sagt:

    Ich kenn das „Problem“ mit meinem Malibaud, der nun überhaupt kein Sattelblatt hat, allerdings auch.

    Leute die gewohnt sind, mit dicken Pauschen zu reiten, rutschen darin bei den ersten Runden gerne mal kräftig rum. Außerdem ist es durch den engen Kontakt viel schwerer, selber gerade in der Hüfte zu bleiben, wenn sich das Pferd einseitig verspannt – und das kann sich dann schon mal „hochschaukeln“.

    Für das Pferd ist es sicherlich egal, ob Monoblatt oder „Normal“, für den Reiter vielleicht aber nicht. (aber hier gibt es ja viele Leute, bei denen evtl. Probleme stehts nur Faktoren des Pferdes und reine Biomechanik/Chemie sind, die sich so was profanes wie einen wackeligen Reiter gar nicht mehr vorstellen können :whistling: )

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Leute die gewohnt sind, mit dicken Pauschen zu reiten, rutschen darin bei den ersten Runden gerne mal kräftig rum.

    *hüstel*….entschuldigung….aber sowas nenne ich jetzt nun auch nicht gerade keine Pauschen 😉 http://www.rooslisaddle.com/pdf/Rigi.pdf und näher sitzen tut man da nur seitlich am Pferd, dieser Effekt wird aber bei Einsatz mancheiner Monster-Polster-Schabracke auch schon gerade wieder aufgehoben 😀

  • Avatar quizas sagt:

    Öhm….*Kopfkratz* ich bin auc überzeugter Monoblattfan. Allerdings….ob ich so ausbalanciert sitze wage ich mal zu bezweifeln :red:
    Und mit dem Gesäß sitzt das Qu ähnlich wie beim Röösli Pilates. Die Beine…nun ja, die zieh ich auch beim Monoblatt noch tendenziell hoch.
    Also ich!!!! bin nicht wirklich dichter dran. Bei mir liegt dei Wahl des Monoblat wohl eher daran, daß ich weniger zu putzen habe 8)

    Und ich besitze auch keinen „atmenden Schenkel“ 😀 *kreisch*

  • Avatar penelope sagt:

    Na ja, ein normaler Sattelbaum ist in der Mitte, wo das Reiterbein lang läuft, nicht wirklich breit. Das meiste sind doch die Sattelblätter. Und Menschen funktionieren genau so wenig als Einzelteil wie Pferde. Wie weit meine Oberschenkel abgespreizt werden, hat natürlich auch Auswirkungen auf das Becken. Und mit ganz ohne Pauschen meinte ich auch eigentlich den hier: http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.distanzreiter.de/images/medium/randonnee.jpg&imgrefurl=http://www.distanzreiter.de/malibaud.htm&usg=__Wp3lpDwjdXzWqzZNtqt8tiBTwc4=&h=180&w=118&sz=6&hl=de&start=5&um=1&tbnid=400f_87Cwo3x_M:&tbnh=101&tbnw=66&prev=/images%3Fq%3Dmalibaud%2Brandonnee%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN 😀 (Ok, mehr ein „Zero-Blatt-Modell“)

  • Avatar Memento sagt:

    Also ich!!!! bin nicht wirklich dichter dran.

    Knapp vorbei ist auch daneben *giggel* :outlaugh:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Und Menschen funktionieren genau so wenig als Einzelteil wie Pferde. Wie weit meine Oberschenkel abgespreizt werden, hat natürlich auch Auswirkungen auf das Becken.

    So isses – und wenn ich ungleichgewichtig auf dem Pferd sitze, macht das auch nicht am Becken halt

  • Avatar quizas sagt:

    Also ich!!!! bin nicht wirklich dichter dran.

    Knapp vorbei ist auch daneben *giggel* :outlaugh:

    Klatsch :fies:

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    Wenn Ihnen ansonsten die Auswirkungen eines unbalanciert sitzenden Reiters auf das Pferd nicht klar sind, ist das bedauerlich, aber nicht zu ändern.

    Doch, kann man ändern!;)
    Fahrradfahren!

    Oder mal über das Prinzip der Balanceverschiebung beim Pferd durch Gewichtsverlagerung des Reiters nachdenken…

    Na Cubi, da stellst Du aber verdammt hohe Ansprüche!
    manche Leute sollten man wirklich nicht auf Pferde und Reiter loslassen :no:
    Allein die Vorstellung treibt mir schon den Angstschweiß auf die Stirn und lässt den Wunsch in mir wachsen, alle Pferde vor solchen Menschen in Sicherheit bringen zu wollen 🙁
    Traurig, einfach nur traurig!
    Und wenn ich ehrlich bin, wage ich zu beweifeln, dass in diesem Fall das Fahrradfahren klappen könnte :nix: Zumindest NICHT OHNE Stützräder :no:

    So ein bisschen planlose Polemik am Vormittag scheint gut zu tun :doh:

    Doch zurück zum Monoblatt: bei rumpfigen, runden Pferden ist es angenehm, wenn man nicht soviel Sattel zwischen den Oberschenkeln hat. Damit kommt auch die Wade dichter ans Pferd.
    Bei sehr schmalen Pferden allerdings, mag man sich mit flachem Monoblatt etwas „verloren“ fühlen. Mehr Pausche macht da ein besseres Gefühl.
    Das alles ist natürlich immer im Zusammenhang mit der individuellen Reiterfigur zu betrachten.

    HK

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Zitat von »penelope«
    Und Menschen funktionieren genau so wenig als Einzelteil wie Pferde. Wie weit meine Oberschenkel abgespreizt werden, hat natürlich auch Auswirkungen auf das Becken.
    So isses – und wenn ich ungleichgewichtig auf dem Pferd sitze, macht das auch nicht am Becken halt

    unter anderem! Und der Einfluss des Becken auf den Sitz und somit die Balance, sollte eigentlich jedem hier klar sein! Insbesondere denen, die immer alles wissen und das meistens „besser“ 😉

    Und in diesem Zusammenhang erspare ich mir dann mal jeglichen Kommentar auf das folgende Statement und verweise auf meine Signatur 😀 :

    So ein bisschen planlose Polemik am Vormittag scheint gut zu tun

    :doh: :doh: :doh:

  • Avatar sprechender hanger sagt:

    Ich bin früher auch lange Zeit in einem Passier Dressur-Monoblatt die blütrigen VS-Pferde geritten. Konnte da jetzt nicht wirklich einen spektakulären Unterschied feststellen

    Neige aber sowieso bei allen Sattelarten zu sehr sehr wenig Paschen.

    Umkehrschluß – wenn ich mir vielel lustige dicke Pads unter den Sattel klemme – ist der Sitz dann ausbalanciert :outlaugh:

  • Avatar penelope sagt:

    Umkehrschluß – wenn ich mir vielel lustige dicke Pads unter den Sattel klemme – ist der Sitz dann ausbalanciert :outlaugh:

    Nein, aber bei so richtig viel dicken Pads ist der Sitz dann vielleicht erst mal ein Stücken anders. Und so eine 08/15 Reiterin wie ich, die nicht jeden Tag 15 Pferde unter dem Hintern hat sondern ein bis zwei Pferde regelmäßig reitet, braucht dann erst mal ein paar Runden um sich neu zu soriteren und ins Gleichgewicht zu setzen. :rolleyes:

    Aber andere Leute mögen so was nicht haben (oder merken es gar nicht :denk: )

  • Avatar Fintan sagt:

    Wir reiten für bestimmte Zwecke gerne Monoblatt und Close Contact. Man ist näher am Pferd und Geschehen dran. Hilfen kommen beim Denken schon durch.

    Allerdings sind bei uns die Sattelkissen dann auch auf Close Contact, also wirklich wenig zwischen Hintern und Pferd. Die Kissen werden sinngemäss gestript, der ganze Sattel wird tiefer gelegt. Ist wie ein OP Handschuh.

    Muss aber dazu sagen, es sind dann Maßsättel, die auf Pferd und Reiter abgestimt sind.

    Wir haben häufiger bemerkt, dass wenn ein Reiter der das nicht kennt auf einem solchen Sattel sitzt die ersten Wochen ein wenig disorientiert ist. Es kommen auf einmal Hilfen durch die er vorher gar nicht kannte, oder jahrelang versuchte zu geben und die nicht durchgekommen sind.

  • Avatar quizas sagt:

    Habe beim Hersteller meiner Wahl nachgelesen.
    Vorteile:
    näher am Pferd
    beste Druckverteilung (liegt aber wohl eher am Keilkissen)
    Schulterfreiheit

    diese Schulterfreiheit kann ich bestätigen. Näher am Pferd? Nun liegt wohl eher an der Perfektion des Reiters.

  • Avatar Ploco sagt:

    Ich hatte auch viele Jahre einen Monoblattsattel (Egon-v.Neindorff, Sommer) auf Ploco liegen. GENIALER Sattel der sich nur leider irgendwann nicht mehr weiten lies :seufz: Ich bin mit diesem Sattel sogar gesprungen und Vielseitigkeit geritten, als mein VS Sattel schlagartig nicht mehr passte. Ging einwandfrei !!! … zum Schrecken aller anderen *hüstel*
    Schon ganz früher als Kind (12) hatte ich einen englischen Monoblattsattel auf meinem Pony, es ist fast wie ohne Sattel reiten, die Hilfen kommen weitaus präziser an….wie Fintan schon schrieb, Reaktionen beim Pferd die man vorher gar nicht kannte. Ich trauer diesem Sattel noch heute nach *seufz*

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Nun, das sind ja jetzt wirklich reichlich positive Erfahrungen.

    Vor allem die Sache mit der Schulterfreiheit würde ein großes Problem bei meinem Pferd lösen, da wurde sie mächtig eingequetscht.

    Näher beim Pferd – umso besser!
    Ich reite im Moment – wenn überhaupt – sowieso nur ohne Sattel, da wäre mir ein Sattel, der mich auch nah an´s Pferd bringt , natürlich besonders lieb, wird wahrscheinlich eh ungewohnt werden, irgendwann wieder mit Sattel zu reiten…

    Das Schabrackenproblem ist für mich nur nebensächlich.
    Da findet sich immer eine Lösung.

    LG,Melanie

  • Avatar Weltsje sagt:

    Hast Du schon mal an die speziell für die Friesen konzipierten Cavaletti-Sättel gedacht? Das Problem mit der fehlenden Schulterfreiheit bei normalen Dressursätteln haben ja viele Friesen.

    Der La Doma Sattel hat auch ein Monoblatt. Den 4th Level und den Tietse`s Choice gibt es mit normalem Blatt.

    LG

    Claudia

  • Avatar maurits sagt:

    *hüstel*
    man flüsterte mir, der Cavaletti sei ein Nachbau des Fryso, allerdings werde er in Polen gefertigt. Der Unterschied zum Fryso sei hauptsächlich der Baum, der Fryso hat meines Wissens einen Federbaum, der Cavaletti einen starren Kunststoffbaum…das und die Fertigung in Polen würden auch den niedrigeren Preis rechtfertigen.

    ich weiss nicht, ob das für Elses Problem so förderlich ist…

    lg
    maurits

  • Avatar Sandra sagt:

    Zum Thema Monoblatt melde ich mich auch noch. Bin ja schon länger auf einer unendlich scheinenden Sattel-Odyssee, hab so ziemlich alles durch, was man probieren kann und bin dann eher zufällig an einen gebrauchten Belloir geraten. Ein Spontankauf übers Internet wars, ohne auszuprobieren. Ich hab schon fast die Hoffnung aufgegeben, den richtigen Sattel zu finden, obwohl ich hier eigentlich sehr hochwertiges Sattelmaterial rumliegen hab. Die Sättel passen zwar dem Pferd prima, da alle französische Kissen haben und durch den Fachmann lassen die sich problemlos anpassen, aber was nützt es, wenn ich darin nicht richtig sitzen kann. Umso grösser war das AHA-Erlebnis, als ich den Belloir dann ausprobiert hab. Ich hab schon fast nicht mehr daran gedacht. Ob es am Monoblatt liegt, dass ich besser sitze, kann ich nicht sagen. Es ist der erste Monoblattsattel, den ich habe. Weitere Modelle kenne ich nicht, vielleicht hätte ich da ein ähnliches Sitzerlebnis. Der Belloir ist anders als alles, was ich jemals hatte, ganz anders. Erstmals ein korrekter Sitz, keine verkrampfte Haltung und ich war hin und weg. Man ist sehr nah am Pferd dran und kann sehr gut mit den Schenkeln einwirken.

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Belloir ist eine französische Marke, ja?
    Leider gibt Google darüber nichts her.

    Von Cavaletti-Sätteln habe ich bislang auch noch nie etwas gehört, wenn sie aber auf dem Fryso basieren, kommen sie für mich nicht in Frage.

    Ich habe mir heute einen der besagten Monoblattsätteln angesehen und finde das Konzept nach wie vor sehr interessant (Danke, Fürstenberg :friend: !)

    LG,Melanie

  • Avatar maurits sagt:

    Sichelohr, hast Du den Phryso? Die inserieren da immer, die heissen auch „Tietses Choice“, auf der Körung gab es einen Stand mit diesen Sätteln.

    lg
    maurits

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Hab den Phryso, muß mal nachsehen.
    Auf der Körung hab ich gar nicht auf Sättel geachtet…

    LG,Melanie

  • Avatar Sandra sagt:

    Ja, Belloir wird in Frankreich gebaut in Kleinserie. Ich häng Dir hier noch ein Foto dran.

  • Avatar maurits sagt:

    Schau mal hier, auch ein französisches Modell, allerdings auch eher im hochpreisigen Segment angeordnet… http://www.reitsport-goertz.de/luc-childeric-sellier.html lg maurits

  • Avatar Sandra sagt:

    Der Childéric ist der Rolls Royce unter den Monoblatt-Sätteln, leider gebraucht noch teuer.

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Tiefer oder womöglich sehr tiefer Sitz und starke Pauschen kommen nicht mehr in Frage.

  • Avatar Sandra sagt:

    Hier ist noch das aktuelle Belloir-Modell:

  • Avatar maurits sagt:

    Wieso kein tiefer Sitz mehr?

    lg
    maurits

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Hm, ich hatte doch diesen nicht-passenden Testsattel zur Probe.

    Das war ein Flachsitzer und ich erst etwas skeptisch.
    Hatte auch wenig Pausche.

    Ich habe aber nach ein paar Minuten reiten festgestellt, daß ich mich damit superwohl fühle.

    Bin mit dem Schumacher allerdings auch immer bestens klar gekommen.

    Aber wenn ich es mir dann beim nächsten Sattel aussuchen kann, lieber sowenig Einengung wie möglich.

    Bin ja auch durch das ohne-Sattel-reiten ein wenig verwöhnt jetzt.

  • Avatar Saro sagt:

    Ohne Sattel verwöhnt? Die meisten sitzen ohne Sattel mit abgekippten Becken und kommen in den Stuhlsitz. Pauschen müssen nicht Sitzprothesen sein, aber sie sind durchaus sinnvoll.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ohne Sattel verwöhnt? Die meisten sitzen ohne Sattel mit abgekippten Becken und kommen in den Stuhlsitz. Pauschen müssen nicht Sitzprothesen sein, aber sie sind durchaus sinnvoll.

    So ist es. Deshalb halte ich es bei einigen Reitern auch für konstruktiv, dass heute jeder, der im Trend sein möchte, unbedingt einen Sattel ohne Pauschen haben muss.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    So ist es. Deshalb halte ich es bei einigen Reitern auch für konstruktiv, dass heute jeder, der im Trend sein möchte, unbedingt einen Sattel ohne Pauschen haben muss.

    Ist das wirklich der Trend? :look: ich reite ja nun bereits seit 14 oder 15 Jahren in Sätteln ganz ohne Pauschen :love: Und finde es einfach toll. hatte vor 1,5 Jahren dann nen Dressursattel mit Pauschen, den ich nach nem halben Jahr wieder verkauft habe. Bei mir ging es garnicht, ich fühl mich einfach nicht wohl in den Dingern.
    Jetzt habe ich Dressursättel mit leicht angedeuteter Pausche und sage, DIE finde ich sogar gut. Aber viel Pausche? :wacko: Bei mir no way!
    Aber das hängt auch von der Anatomie des Reiters ab, vielen hilt eine Pausche auch und dann ist es okay, weil sie sonst ggfs. schnell in den Spaltsitz oder Stuhlsitz.
    Und nen Sattel zu haben, auf dem ich Krampfhaft an meiner idealen Sitzposition arbeiten muss und nicht zum Reiten komme, nützt weder dem Reiter noch dem Pferd.

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    Ohne Sattel verwöhnt? Die meisten sitzen ohne Sattel mit abgekippten Becken und kommen in den Stuhlsitz. Pauschen müssen nicht Sitzprothesen sein, aber sie sind durchaus sinnvoll.

    So ist es. Deshalb halte ich es bei einigen Reitern auch für konstruktiv, dass heute jeder, der im Trend sein möchte, unbedingt einen Sattel ohne Pauschen haben muss.

    Verstehe die Aussage nicht…. ❓ ❓

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Andrea: Ja, zumindest hier ist das so.
    Frau HK: Macht nix

  • Avatar Lichtgestalt sagt:

    *hüstel* Cube, hast du in deinem Posting vielleicht das Wort „nicht“ vergessen? 😉 Denn so versteh ichs auch nicht.

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Ich versteh´s jetzt auch nicht :nix: .

    Mit „verwöhnt“ meinte ich, daß ich relativ viel Bewegungsfreiheit habe.
    Kann ich nicht so gut erklären.

    Ich möchte auch keinen Sattel ohne Pausche, aber auch keine „starke aufgesetzte“ wie es in der Belloir-Beschreibung hieß.
    By the way – ist es tatsächlich Trend, ohne Pausche zu reiten?
    War mir gar nicht bekannt, ich bin aber auch kein Trendsetter.

    Wenn ich es mir aussuchen kann – heißt, wenn es sich mit dem für mein Pferd optimalen Satteltyp vereinbaren läßt – würde ich mir einen Sattel wünschen, der mich nah an´s Pferd bringt und mich nicht in einen bestimmten Sitz zwingt.

    LG,Melanie

  • Avatar quizas sagt:

    Mit in die Reihe einglieder und dümmlich schau. Was an sich bei mir ja nix Neues ist :rolleyes:
    Aber Trend ohne Pauschen? Saro???? Wie meinen?

  • Avatar smilla1 sagt:

    Ich habe auch den Eindruck, dass es bezüglich Dressursätteln zwei Fraktionen gibt, rechte „Extremisten“: die einen, die auf ultrastarke Pauschen und Tiefsitzer schwören und die anderen, die beides verteufeln und NUR die flachen Flundern mögen.

  • Avatar Saro sagt:

    Was ich wie meinen? Ich sagte, dass ohne Sattel reiten die Leute meist in den Stuhlsitz setzt, weil man das Becken automatisch abkippt um bestimmte Teile die in der Schambeinastregion sitzten nicht mit dem Widerrist zu konforntieren. Ich finde ohne Sattel reiten nix zum verwöhnen aber jedem das seine. Sitzprothesen finde ich auch nicht gut, aber Pauschen finde ich was feines. (Müssen ja nicht 30 cm dick sein) Ich hatte früher ein Monoblatt ein uraltteil ohne vernüftige Aussparung des Wirbelkanals mit sparsamen Pauschen aber durchaus so,dass sie mich hielten. Leider passte der meinem Pferd so gar nicht und leider ging es eine geraume Weile bis ich das merkte :red: . Aber man sass nahe am Pferd

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Würd mich mal in der Mitte ansiedeln.

    Bin wie gesagt auch mit meinem Schumacher immer sehr zufrieden gewesen.
    Normal tiefer Sitz bis flach und normale Pausche halt.

    Aber wir kommen vom Thema ab…

  • Avatar RosiStingl sagt:

    😉 Ich habe zwei Dressursättel , einen mit halbflachen Sitz und wenig Pauschen und einen Dressursattel mit normalem Sitz ( nicht extra tiefer Sitz ) mit viel Pauschen :thumbsup:Kommt immer drauf an , was für Lektionen ich mit dem Pferd reiten möchte , also auch auf den Ausbildungsstand ❗

    Für die jungen Pferde zum einreiten und weiterausbilden :attack: habe ich Springsättel mit halfbflachen Sitz und flachem Vorderzwiesel um mich in jeder Situation den Bewegungen des Pferdes anzupassen , es also nicht zu stören ! Auch fürs Gelände benutze ich am liebsten die Springsättel , wenn ich aber gerade mit dem DS reite und dann noch im Schritt ins Gelände reite , wechsle ich natürlich nicht extra den Sattel !!!

    Meine DS und SS haben alle lange Strupfen und zwei Sattelblätter ,weil ich das am bequemsten finde ! Da nicht noch ein Sattelgurt unter dem Sattelblatt verläuft , habe ich auch sehr engen Kontakt zu meinen Pferden . Bei jungen Pferden nachgurten , haben sich die langen Strupfen bewährt , ich kann nachgurten, auch ein Helfer , ohne meine Beinposition zu verändern :thumbsup:

    Bei allen meinen Satteldecken habe ich die vorderen , oberen Schlaufen abgeschnitten , ich befestige die Schabracken nur mit den Schlaufen für den Sattelgurt , da verrutscht nixxx

    ?( Ich habe schon DS und SS mit Monoblatt gehabt , habe mich aber nicht drin wohlgefühlt…leider……danach kam mir die Idee auch bei den SS lange Strupfen machen zu lassen und seitdem bin ich da ein Fan von…..echt klasse :thumbsup:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    *hüstel* Cube, hast du in deinem Posting vielleicht das Wort „nicht“ vergessen? 😉 Denn so versteh ichs auch nicht.

    Stümmt, da fehlt was – sorry, war in Eile: nicht konstruktiv ist völlig richtig 😀

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