Monchinos!

By sambala | Zucht

Ich habe heute meine Monchinos nochmal umgeweidet und auch gleich ein paar neue Fotos gemacht. Ich denke, das ist die Gelegenheit den Bonsai-Spaniern mal einen eigenen Thread zu gönnen. 😀

Hengst „Guapo“….

Starpferd: Helena schwarze PRE Stute

Spanische Traumpferde

Dein eigenes Jungpferd nachziehen aus einer spanischen Traumstute? Bereits ab 1.500 € (mit Schutzvertrag).

  • sambala sagt:

    Weiter geht´s mit den Stuten.

    Saerlaith, die Leitstute der Herde….immer etwas abseits des Geschehens.

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21212/

    Muñeca, die Jüngste der Stute und hat d.e. manchmal noch „Narrenfreiheit“.

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21213/

    Lahja, selbstbewußt und etwas eigen.

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21214/

  • sambala sagt:

    Die Fohlen!

    Selaya, die Älteste aber Kleinste. Total zutraulich und kraulsüchtig.

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21215/

    Luena, vorwitzig und neugierig…

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21216/

    Moyna, „küwi´s“ Kitzlein….

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21217/

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21218/

  • sambala sagt:

    Zu guter Letzt ein paar Impressionen….

  • Castellano sagt:

    Klasse Bilder! Was haben die für einen Stockmaß?

  • sambala sagt:

    Meine 4 erwachsenen Monchinos haben alle ein Stockmaß von ca. 1,30 m.

  • dat ninalein sagt:

    hach,

    soifz, sie sind soooo hübsch…

    lg nina

  • träumel sagt:

    *mitsoiifz* :love:
    hach was für schöne Pferde :love:

  • kuwi sagt:

    Muñeca, die Jüngste der Stute und hat d.e. manchmal noch „Narrenfreiheit“.


    Du hast vergessen zu erwähnen, daß Muñeca das „Rehlein“ von meinem Mann ist
    *weiter fleissig an der Gartenhütte für Reh und Kitz basteln*

    und darum Moyna „unser Kitzlein“ 😀 :blinzel:

    :outlaugh:

  • sambala sagt:

    Du hast vergessen zu erwähnen, daß Muñeca das „Rehlein“ von meinem Mann ist
    *weiter fleissig an der Gartenhütte für Reh und Kitz basteln*

    und darum Moyna „unser Kitzlein“ 😀 :blinzel:

    :outlaugh:


    Solange du weiterhin nur Gartenhäuser aus Glas baust, mache ich mir noch keine Sorgen, dass ich Reh und Kitz irgendwann in Österreich suchen muß.
    :nase:

  • ChaCha sagt:

    Sabine

    ich finde dein Engagement für diese fast ausgestorbene Rasse vorbildlich! Ich würde mich freuen, wenn ihr mit eurem Zuchtprogramm allen erdenklichen Erfolg habt, zumal das Nachzüchten dieser Kleinen kaum wirtschaftlich sein kann.

    LG, P.

  • AndalusierHaller sagt:

    Hallo,

    naja, ich glaube, von Wirtschaftlichkeit war ja hier eh nie die Rede, oder?

    tolle Herde, Sambala! Ich freu mich sehr für Euch, dass es den Schwarzen so gut geht!

  • sambala sagt:

    Sabine

    ich
    finde dein Engagement für diese fast ausgestorbene Rasse vorbildlich!
    Ich würde mich freuen, wenn ihr mit eurem Zuchtprogramm allen
    erdenklichen Erfolg habt, zumal das Nachzüchten dieser Kleinen kaum
    wirtschaftlich sein kann.

    LG, P.

    Danke, Petra! :red:

    Hallo,

    naja, ich glaube, von Wirtschaftlichkeit war ja hier eh nie die Rede, oder?

    tolle Herde, Sambala! Ich freu mich sehr für Euch, dass es den Schwarzen so gut geht!

    Du Hast Recht, Adelheid! Von Wirtschaftlichkeit war nie die Rede. 😉 Es ist jeden Tag aufs Neue eine Augenweide diese kleine Herde zu sehen und ist unglaublich spannend zu beobachten, wie entspannt diese Herde „funktioniert“. Die Rangordnung ist ganz klar aufgeteilt, die Fohlen spielen unbedarft auch gerne mal mit dem Papa (vor allem Luena ist ein „Papakind“), Saerlaith geht in ihrer Rolle als Leitstute voll auf und Guapo musste lernen, der „Mann“ hat dafür zu sorgen, dass die Stuten Babys bekommen und dass keine „Feinde“ eindringen. Wenn er diese Aufgaben zufriedenstellend erledigt, darf er bleiben. 😀

  • Castellano sagt:

    iße Um doch noch mal auf die „Wirtschaftlichkeit“ zurück zu kommen:
    Was sind das für Pferdchen/Ponies? Wozu werden die normalerweiße eingesetzt?

  • träumel sagt:

    Ich finde ja, die gehören ins Fernsehen… Damit die Menschheit/Pferdefreunde in aller Welt 😀 mal weiß, was Du da tolles machst.. :resp: :resp:

    :thumbsup: :thumbsup:

  • kuwi sagt:

    @Castellano:

    Infos zu der Rasse findest Du auf http://www.monchino.org

    Diese nordspanische Rasse ist mit eine der ältesten europäischen „Wildpferde“-Rassen und schon seit Jahrtausenden in der jetzigen Form nachweisbar.
    Aber durch die Zivilisation ist sie nahezu ausgerottet und es gibt nur mehr gerade eine Handvoll reinrassige Monchinos in Spanien bei Aza – und eben die Zuchtgruppe bei Sambala in Deutschland 😉

    Die beiden versuchen eine möglichst gentechnisch vielfältige Erhaltungszucht auf die Beine zu stellen – was logischerweise sehr kostenintensiv ist 🙁

    Umso mehr freut es dann, wenn man den ersten gesunden Nachwuchs aufwachsen sehen darf 😀 :resp:

  • Diana sagt:

    küwi – wieso ist das kostenintensiv?
    Klar, wenn man eine Herde spanischer Wildponies nach Deutschland bringen will, dann kostet der Transport – aber dann?

    Mich würde auch interessieren, was man mit diesen Ponies machen kann.
    Mit Stockmaß 1,30m sind sie ja groß genug zum Reiten und Fahren.

  • AndalusierHaller sagt:

    Hallo,

    soweit ich weiß wurden die Monchinos als Arbeitspferde in der Landwirtschaft genutzt, weil sie kräftig, ausdauernd und zäh sind.
    Und Azas kleiner Teufel erweist sich gerade als prima Kinderpony.

  • Aza sagt:

    @sambala, toll sehen sie aus. Die Kleinen machen sich richtig gut und werden wunderschöne junge Damen.

    Monchinos wurden z.T. in der Landwirtschaft genutzt, aber vor allem als Reit- und Lasttiere, vor allem auch als Reisetiere. Ebenso machte ihre Wendigkeit und Ausdauer sie noch bis Mitte vorigen Jahrhunderts zu beliebten Reittieren in Kriegen und auf Feldzügen. In Kombination mit ausgefeilten Reiterei-Techniken waren sie dafür sogar berühmt-berüchtigt.
    Sie sind so geländegängig, dass sie auch in den hintersten Winkel der Berge gelangen, egal wie steil, steinig und schmal die Wege sind.
    Sehr trittsicher und auch sitzbequem sind sie zudem.

    All das ist heute allerdings hinfällig im Zeitalter des Geländewagens, Mopeds oder Quads – also braucht sie niemand mehr wirklich, zumal sich Erwachsene heute kaum mehr auf solch kleine Tiere setzen – obwohl das für die Monchinos eigentlich kein Problem darstellt; sie haben genug Röhrbein und stabile Gelenke; als Lasttier lud man ihnen üblicherweise 100kg und mehr auf.
    Vereinzelt werden sie noch genutzt, als Wanderreitpferd, oder auch: der letztjährige cantabrische campeón im Ponyspringen war ein Monchino – offiziell ein Losinowallach (ohne Papier allerdings), er stammt aber aus einer cantabrischen Gegend, in die das Losino nicht gehört, sondern das Monchino. Nur ist der Gute ca. 8 Jahre alt.
    Und vor 8 Jahren war das Monchino so gut wie in Vergessenheit geraten.
    Wobei die Bauern, sobald man sie darauf ansprach, sehr wohl eine recht genaue Vorstellung vom Monchinopferd hatten.
    Nur war wohl niemandem aufgefallen, dass es kaum mehr welche gab – wie auch, sie standen ja einfach nur in den Bergen, niemand kümmerte sich um sie, sie waren eher lästig, weil die Hengste Stuten klauten und die Stuten ein Klotz am Bein waren, der fressen wollte, aber viel zu kleine Fohlen brachte.

    Der „tieldón“, also der berühmte Zelter des Mittelalters, das Reisepferd schlechthin, war tatsächlich das zentralspanische Pferd.
    In der Zentral- Meseta zwar heute ausgestorben, aber im Monchino und auch im Losino, die im nördlichen Rand der Meseta (Losino) bis in die Höhen der Cordilleren(Monchino) zuhause sind, lebt es weiter.
    Damit, wie auch mittlerweile genetisch belegt ist, stellen diese Pferde übrigens einen Urahnen des PRE und Lusitano dar. Aus historischen Quellen ergibt sich diese Tatsache ohnehin schon lange.
    Ein weiterer Abkömmling ist der Mallorquín/ Menorquín.
    Überhaupt ist diese Rasse uralt. In 14.000 Jahren alten Höhlenmalereien in Zentral- und Nordspanien findet man Zeichnungen, die ohne viel Phantasie eines von sambalas oder meinen Monchinos abbilden könnten.
    Und besonders faszinierend: eine dieser Malereien zeigt ein Pferd an einem Strick, welcher von einer Hand geführt wird. Eine kleine Sensation, belegt dies doch, dass Pferde auf der iberischen Halbinsel schon in der Jungsteinzeit nicht nur Jagdwild waren, sondern bereits domestiziert wurden.

    Genau das ist auch das Faszinierende an diesen Pferden.
    Sie sind eine Art Bindeglied zwischen Wild- und domestiziertem Hauspferd.
    Es gab nie eine Zuchtauslese. Die Tiere lebten wild, waren der natürlichen Auslese unterworfen, mit allen Konsequenzen. Sind in dieser Hinsicht eines der wenigen noch vorhandenen echten Wildpferde. Zeigen auch heute noch im Vergleich zum Hauspferd einige Unterschiede im Verhalten bzw. sind im Vergleich zu diesem sehr instinktsicher.
    Ihr Geruch ist übrigens auch völlig anders…
    Die Exemplare, die der Mensch nutzen wollte, wurden aus den wilden Herden herausgefangen und gezähmt. Daran hat sich bis ins vorige Jahrhundert, als diese Pferde noch genutzt wurden, eigentlich nichts geändert.
    Sehr eindrucksvoll ist es, dass diese Tiere, die nie einer -menschlichen – Zuchtauslese unterlagen, dennoch geborene Reitpferde sind. Sie haben gar nicht so wenig Gangwerk, sind rittig, springen höllisch gut, und haben vor allem Herz.

    Yo, wozu unsere lebenden Fosilien gut sind?

    man kann mit ihnen so allerhand machen, z.B. sowas:

    immer wieder gern auch sowas:

    solch ein Weg, rauf und runter im Galopp – Kinderspiel für ein Monchino 🙂

    oder sowas:

    oder hier, unser 3jähriger, das 2. Mal in seinem Leben mit Mensch huckepack

    . und wer zu gross ist zum Reiten, für den gibt es auch noch jede Menge Möglichkeiten:

    Die Pferde sind übrigens sehr sozial, zu anderen Pferden und auch zu Kindern.

    hier unsere beiden Monchino-Hengste:

    Man kann sie allerdings, z.B. im Falle unseres Ausbrecherkönigs, auch 2-3mal jährlich irgendwo in der Pampa aufsammeln.
    *grummel*, sprich, durch die Berge klettern und wilde Pferde suchen.
    Da ist der schonmal 2-4 Tage unterwegs..
    (Wobei, offenbar wird er langsam sesshaft. )

    aber er hat ja recht. Denn am allerschönsten ist ein Monchino so:

    Diana, das wäre schön ;
    wenn es damit getan wäre, sich eine Herde in den Garten zu stellen, hätten die Pferde auch irgendwo in Spanien bleiben können.
    Ein Monchino kostet genauso viel oder wenig Unterhalt wie jedes andere Pferd auch…
    Das ist ja aber nicht alles.
    Als wir vor drei Jahren anfingen, wollte man in ihrer Heimat nichts , aber auch gar nichts von den Monhinos wissen.
    Schon alleine bis zur offiziellen Anerkennung der Rasse war es ein weiter Weg.
    Weiterer Punkt ist die Forschung. Die notwendig war zur Definition der Rasse, und die immer noch notwendig ist, weil noch so viel im Dunkeln liegt, und zwar an HOCHINTERESSANTEM Material, das eigentlich in Punkto Geschichte der Equiden und Domestizierung des Pferdes – und auch in Punkto Geschichte des spanischen Pferdes – in die Pferde-Enzyklopädien gehört.
    Dann die Bekanntmachung der Rasse. Sabines Pferde haben regelmässig Auftritte bei Veranstaltungen – etwas sehr Wichtiges, denn die Rasse und ihre Eigenschaften müssen bekannt werden, wenn sie überleben soll.
    Dazu gehört allerding auch Ausbildung – die wiederum Zeit / Geld kostet.
    Und wenn ich die km zusammenzähle, die ich bei der Pferdesuche nach jedem einzelnen unserer vorhandenen Tiere zurückgelegt habe…

    Mit Wirtschaftlichkeit darf man da gar nicht anfangen. Und als Privatmenschen, die wir nunmal sind, mahlen die Mühlen dann auch zuweilen langsamer als wir das gerne hätten.
    Aber ich kann da sicher auch für sambala sprechen, dass diese Tiere nunmal eine ganz eigene Faszination ausüben, uns immer wieder begeistern und grosse Freude bereiten – auch durch das Wissen, dass sie um 5 vor 12 auch dieses Mal geschafft haben, weiter zu überleben.

  • Diana sagt:

    Ja, die Faszination kann ich nachvollziehen.

    Aber ich frage mich, ob sich der Aufwand lohnt.
    In Spanien besteht kein Bedarf für dieses Pony und hier erst recht nicht.
    Mal ganz davon abgesehen, dass die Monchinos, die hier im Rheinland aufwachsen, wohl ganz schnell an Härte, Trittsicherheit und Wildheit verlieren.

  • sambala sagt:

    Danke Aza, für die ausführliche Erläuterung. :friend:

    Dem habe ich nichts hinzuzufügen!

  • Aza sagt:

    es gibt in Spanien so einige autochtone Haustierrassen, für die kein „Bedarf“ besteht, weil sie längst von Hochleistungsrassen überholt sind.
    Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen.
    Und für einige von ihnen gibt es Erhaltungsprogramme. Es ist nur eine Frage von Zeit, bis das Monchino ebenfalls als patrimonio cultural (kulturelles Erbe) erklärt und in solch einProgramm aufgenommen wird. Die Anträge dazu sind gestellt. Sowas dauert hier nur immer…

    Dazu haben die Rheinländer Monchinos und vor alle Sabines Engagement ein Grossteil beigetragen, denn erst als die Spanier mitbekamen, dass im Auland plötzlich Interesse an den Pferden besteht, kamen sie auf einmal in die Gänge.
    Schon allein dafür hat sich der Aufwand gelohnt.

  • Red Setter sagt:

    Naja, Diana, Deiner Argumentation nach, brauchen wir dann ja kaum noch Tiere… die aussterbenden (Haus)tierrassen in Deutschland genau so wenig wie Löwen/Tiger/Zebras etc in Afrika und Asien.

    Und gerade was die Haustierrassen angeht, entdeckt man ja heute gerne mal, dass die Gene doch noch wertvoll sind. Bestimmte ursprüngliche Rassen sind nämlich nicht nur widerstandsfähiger, was das allgemeine Leben angeht, sondern sind manchmal sogar resistent gegen Krankheiten, denen die hochgezüchteten Leistungsrassen nichts angegenzusetzen haben.

    Aza, Sambala: habt ihr eigentlich eine Verein zum Schutz der Monchinos gegründet? Sammelt ihr Spendengelder?

  • Diana sagt:

    Red Setter – ich habe da doch nicht groß argumentiert?

    Über den Sinn solcher Rettungsaktionen kann man ja mal nachdenken.
    Aber mir war schon klar, dass ich mit solchen Gedanken ziemlich allein dastehe.

  • Wumba sagt:

    Das einzige womit ich mir ein bisschen schwer tue, ist die Verknüpfung eines Nachzuchtprojektes, dass die Aussiedlung der Pferde und den erhalt der Rasse in ihrer natürlichen Umgebung zum Inhalt haben soll und der gezeigten Praxis: Kinderreitpferde und Ponys in Deutschland. :nix:
    Wenn die gezeigten Schritte nur die Basis für Schritt eins sein sollen und Aufmerksamkeit bringen sollen/müssen, hm naja okay. Aber wenn es doch wie geschrieben eigentlich fast keine reinrassigen dieser Art mehr gibt (und wenn der Genpool bereits so klar bestimmt wurde, dass es die wirklich nur noch bei Euch beiden gibt, wo ist dann das entsprechende Basisforschungsprojekt hin, hat sich das in Luft aufgelöst, werdet ihr nicht unterstützt, warum nicht?), dann kann ich das Gezeigte nicht ganz nachvollziehen. Mit den domestizierten Ponys eine Nachzucht zum Auswildern zu begründen, nüja. Das ist dann auch mehr so ne halbe Sache. Was ja auch nix schlechtes ein muss, halbwilde Haltung eben. Oder sollen doch bloß die Ponys mehr oder minder als Nutzrasse erhalten werden bzw. wiederbegründet werden?
    Also ich geb es zu, der rote Faden hat sich mir noch nicht erschlossen, in den paar Minuten, die ich jetzt da rein gelesen habe. :blinzel:

    Aber als bekennender Liebhaber ursprünglicher Ponyrassen kann ich zumindest sagen, dass mir die kleinen Wusel auf den Bildern gut gefallen! :thumbsup:

  • dat ninalein sagt:

    Hallo,

    nun was heißt den Aufwand lohnt, der eine betreibt dieses Hobby und der andere jenes, der eine jagd dem seltensten Teil hinter her wie einer blauen Mauritius oder einer Madonna von anno dazumal
    Wiederum ein anderer bemüht sich, seltene Rassen, vom Aussterben bedrohte Tierarten zu erhalten, wer weiß wofür, um einen großen Genpol zu erhalten oder sei es aus Spaß an der Freud.
    Und wäre es nicht reines Hobby, reinster Enthuiasmus, dann würden diese Fohlen jetzt schon zum Verkauf stehen, was aber beide nicht wollen, denn es muss NICHTS dran verdient werden, sondern es geht um den Erhalt einer robusten, trittsicheren, genügsamen, mittelgroßen Ponyrasse, wer weiß, wann wir die mal wieder brauchen, bei den hochgezüchteten langbeinigen Tierchens, dessen Genpol wahrscheinlich nicht mehr größer, sondern eher kleiner werden wird.

    Ich denke, hier geht es einfach nicht um die Frage, ob dieser Aufwand lohnt, das hätten wir uns bei anderen Rassen, denke ich, auch fragen können, Friesen, Knabstrupper, Rottaler, und ich denke, da gibt es noch einige…
    Hätte es dort keine Leute gegeben, die um den Erhalt dieser Rassen gekämpft habe und auch heute noch kämpfen, dann gäbe es viele diese wundervollen Tiere nicht mehr…

    einen lieben Gruß

    dat ninalein

  • Aza sagt:

    was wäre dieses Forum ohne seine gesunde Grundskepsis.

    @Diana, nein, damit stehst du nicht alleine da, es ist eigentlich eher Mainstream.
    Du siehst das Ganze natürlich auch aus deutscher Sicht, und die Monchinos damit als eine weitere mehr oder weniger überflüssige , vielleicht nette, aber eigentlich völlig überholte Ponyrasse aus dem Ausland.
    Das ist die vorherrschende Denke – und übrigens nicht nur bei Euch in Deutschland.
    Ich erwarte weder von Dir noch von sonst jemandem Verständnis, jeder tut eben, was er meint tun zu müssen, und arbeitet mit dem, womit er im Leben konfrontiert wird.

    @Wumba, was legst Du Dir denn da zurecht !?
    Hier wurde nirgends ein roter Faden unseres Projekts erläutert.
    Lediglich hat Sabine neue Fotos ihrer Herde gezeigt, schliesslich kennen einige Forenteilnehmer die Tiere und das Projekt seit Jahren…
    Daraufhin kam die Frage nach der Rasse auf, die ich im Anschluss allgemein beantwortet habe, allerdings ohne auf unser Projekt im Einzelnen einzugehen.

    Zum anderen wurden die gezeigten Bilder der gerittenen Pferde nicht in Deutschland , sondern hier in Spanien aufgenommen, grösstenteils in der Heimat der Monchinos, wo ich sieben Jahre lang gelebt habe. Diese Pferde stehen bei uns in Spanien.
    Die Bilder wurden auf die Frage hin eingestellt, was man mit den Tieren denn so alles machen kann.

    Es gibt auch nicht nur bei Sabine und mir Monchinos, das wäre fatal.
    Es gibt Sabines Pferde im Rheinland, es gibt unsere Pferde in Spanien, und es gibt glücklicherweise auch wieder weitere erfasste Herden, eine davon sogar in einem Wildpark (so eine Art Safaripark mit einer Ecke für einheimische Wildtiere) – und tatsächlich auch wieder in Privathaltung bei Bauern.
    Dies alles, seit die Rasse nun offiziell anerkannt ist und wieder ein Stückchen Bewusstsein für diese Pferde wächst, sowie etwas mehr Aufmerksamkeit.
    Das war zu Beginn unserer Arbeit nicht der Fall! Damals liefen die Tiere verstreut in gemischten Herden, wurden munter mit anderen Rassen, vorzugsweise Bretonen, gekreuzt und waren drauf und dran, zu verschwinden.
    Insgesamt sind heute etwas über 100 Tiere vorhanden. Die allerdings – bis auf Sabines und meine Pferde – leider in kein gezieltes Zuchtprojekt eingegliedert sind, sondern deren private Eigentümer schalten und walten wie sie das für richtig halten.
    Zumindest aber werden die Tiere mittlerweile erfasst, was schonmal ein grosser Fortschritt ist.

    welches Basisforschungsprojekt meinst Du ?
    Es gab nie ein staatlich gefördertes, gezieltes Forschungsprojekt; es ist uns allerdings gelungen, die Monchinos in ein Projekt der Uni Oviedo sowie eine umfassendere Studie über den Genpool der Losinos mit einzugliedern.
    Ebenso hat eine deutsche Forschungsgruppe Proben unserer Tiere erhalten.
    Das zu den Genforschungen;
    die ebenso wichtigen historischen und archäologischen Quellen stapeln sich hier in meinem privaten Bücherregal und auf meiner Festplatte.
    Hierzu gibt es bisher tatsächlich keinerlei Veröffentlichungen, niemand, schon gar keine Fakultät, macht sich doch die Mühe und forscht über eine wilde Ponyrasse – allerdings können wir auch dabei auf die persönliche Unterstützung von Archäologen, eines Historikers und eines Biologen zählen, die entweder selbst im Mittelpunkt eines Erhaltungsprojektes einer bedrohten Rasse stehen, die das Ganze gut finden, oder die wir eben genug genervt haben…
    In España funktoniert das alles etwas anders. Ohne private Initiative wären schon so einige Rassen verloren gegangen. Man darf hier nicht den Fehler begehen, auf irgend eine Behörde zu warten.

    Auch Engagement durch das Ausland gab es schon einige Male, was z.B. entscheidend zum Erhalt der Sorraia-Pferde beigetragen hat (wenn das nun auch Portugal betrifft, aber in der Hinsicht ticken die iberischen Länder sehr ähnlich…)
    Ich erinnere an die deutsche Sorraia-Herde von Hardy Oelke, die mittlerweile erfolgreich in einem Naturschutzgebiet ausgewildert wurde.
    Was aber auch erst möglich war, nachdem die portugiesische Regierung dieses Gelände zur Verfügung gestellt hatte UND Gelder zur Verfügung gestellt wurden.
    Bis dahin verbrachten die Pferde mehrere Jahre in Deutschland.
    So weit sind wir allerdings noch nicht…

    @Red Setter, nein, haben wir nicht… für die 85 Euro 30 Cent im Jahr an Spendengeldern , die vielleicht zu erwarten wären, bedeutet ein Verein viel zu
    viel Verwaltungsaufwand und letztendlich unnötigen Zeitaufwand.
    Aber ihr könnt ja ein Pforg-Monchino adoptieren.. 😀 :party:
    Angedacht ist langfristig allerdings eine Stiftung.

  • Castellano sagt:

    Danke für die ausführliche Info Aza. Diese Rasse ist tatsächlich völlig an mir vorüber gegangen, obwohl ich deinen kleinen schwarzen „Teufel“ durchaus von Bildern und Berichten kenne.

    Finde es jedenfall toll was ihr da macht und seeehr interessant.

  • sambala sagt:

    Mal ein paar neue Fotos von gestern. 😀

  • sambala sagt:

    Und weiter geht´s….

  • Sky0202 sagt:

    Hallo,
    bei uns gibt es in der Nähe eine Dame, welche diese Rasse zu extrem günstigen Preisen anbietet…war gearde gestern auf ihrer Seite und fand das doch etwas eigenartig ?( . Ich fand Preise um die 2000Euro doch etwas niedrig…oder belehrt mich eines Besseren :ja: . Der Transport muss sich doch auch irgendwie rechnen etc.
    LG

  • sambala sagt:

    Kannst du mir mal den Link schicken? Gerne per PN!

    Vielen Dank!

  • Sky0202 sagt:

    Klar mache ich… :post:

  • Sky0202 sagt:

    .ohje.., das sind Losinos, welche sie verkauft…“Guten Morgen!“…ich bin noch nicht richtig wach…ist aber auch sehr ähnlich ?( schicke dir trotzdem den Link 😉

  • sambala sagt:

    Das hatte ich schon fast vermutet. 😉

    Danke für PN….hast ebenfalls :post:

  • Aza sagt:

    kannst du mir den Link auch mal schicken, bitte?

  • Stallone sagt:

    Hallo Sambala,

    bin neu im Forum.

    Habe gerade deine Bilder von den Monchinos gesehen, die sehen aus wie unsere Bardiganos (die sind aber aus Italien)!

  • Aza sagt:

    ok… das hatte ich mir auch schon gedacht… diese Leute haben die Losinos ja ausch schon letztes mal auf der Equitana „vorgestellt“

    nur so viel: diese Pferde stammen NICHT aus der einzigen, wirklich erwiesenermassen genetisch reinbluetigen Zuchtherde der Losinos -und bei dieser Rasse wurden wahrlich genuegend genetische Analysen veranstaltet, von denen auch wir uebrigens profitieren, bzw. die Monchinos.
    Mehr sag ich dazu nicht.

  • träumel sagt:

    :herz: Guapo haben will :herz:
    das letzte Foto von saerlaith :love:
    tolle Ponys :hurra:

  • sambala sagt:

    Guapo ist nicht nur ein Hingucker und Charmeur, er ist auch charkterlich einfach nur klasse. :love:

    Aber den gebe ich nicht her, träumel. :fies: 😛 😀

    Hier übrigens mal, als Nachtrag und in schlechter Handyqualität, ein Grund dafür, dass die Monchinos so viele Jahrhunderte überlebt haben. Tiefkühlware hält sich halt länger….**lach**

  • träumel sagt:

    ;( ich würd`den auch gar nicht aus seiner Herde reissen wollen…. aber ein SChatz ist er :love: 🙂

    😀 „Frostpferde“ :thumbsup: das schaut immer Klasse aus..die Isis bei uns im O-stall, sind auch immer „eingeraureift“ 😀

  • AndalusierHaller sagt:

    Hallo,

    oh Sambala…dieses Foto von Saerlaith brauch ich unbedingt in groß…soll mein neuer Bildschirmschoner werden. Bitte, bitte schickst Du es mir? 8)

  • sambala sagt:

    Welches Bild von Saerlaith hättest du denn gerne, Adelheid? Ist dann mein Geburtstagsgeschenk für dich….**lach** 😀

  • AndalusierHaller sagt:

    Ach ja, mein Geburtstagsgeschenk, danke Dir! …Das rechte hätte ich gern, auf dem sie so hübsch zur Seite schaut.

  • sambala sagt:

    Sie haben Mail, Frau Haller…. 😀

  • sambala sagt:

    Eine Mini-Bonsai-Fotostory von heute…. 😀

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass meine Mini-Bonsais heimlich zwischendurch irgendein Kraut rauchen. Eine habe ich heute erwischt, als sie den letzten Qualm rauspustete…

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/23591/

    Die anderen beiden schauen ganz unschuldig….

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/23592/

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/23593/

    Und dann schien das Zeug zu wirken….

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/23594/

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/23595/

  • sambala sagt:

    Zwischendurch mal zärtliche Liebkosungen….

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/23596/

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/23597/

    …und der Frisur scheint das Kraut auch nicht gut zu tun.

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/23598/

    Mal schauen, ob es im Stall Nachschub gibt…..

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/23599/

  • Tibatong sagt:

    Richtige Knutschkugeln, ob bekifft oder nicht 😀

  • >