Mein Pferd lahmt nach Hufschmied

By testadmin | Hufe, Hufrehe, spez. Beschläge etc.

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Hi,

letzte Woche Mittwoch hatten wir unseren Hufschmied zu Besuch der die Hufe unserer Pferden Ausschneiden sollte. Da ich selbst nicht da war und arbeiten musste hatte sich meine Mutter darum gekümmert.

Seit dieser Zeit lahmt mein Pferd allerdings etwas. Er macht keine langen Schritte wie gewohnt sondern nur die Hälfte, auch auf der Wiese. Er läuft sozusagen „stacksig“ falls das jemandem was sagt.

Die Hufe sind nicht warm, auch beim Abtasten mit der Hufzange zuckt er nicht.

Jetzt mache ich mir so meine Gedanken, hat der Hufschmied zuviel abgeschnitten oder könnte das ein Reheschub sein? Er hatte letztes oder vorletztes Jahr schonmal Hufrehe auch nach Hufschmiedbesuch (war aber ein anderer wie dieses mal).

Die Pferde stehen aber seit 5 Wochen auf der Weide, einen Tag vor dem Hufschmied hatten wir noch einen Weidenwechsel gemacht.

Tierarzt haben wir noch nicht gerufen da es nicht so akut ist und wir dachten das er einfach jetzt fühlig läuft.

  • Avatar Flora1 sagt:

    Also,mein Pferd ist nie lahm oder läuft klamm nachdem der Hufschmied da war….kann sein das er zuviel abgeschnitten hat…. 🙁

  • Avatar Minou sagt:

    Das würd ich jetzt pauschal auch erstmal sagen, wenn er zu viel von der Sohle abgekratzt hat (was viele Schmiede gern machen, obwohl es meist unnötig und nur für´s Besitzerauge ist), laufen Pferde oft etwas fühlig die ersten 10 Tage. Es kann aber dadurch auch sein, dass er ein Hufgeschwür ausbrütet, weil er auf nen Stein getreten ist und sich die Lederhaut gequetscht hat.
    Ich würd einfach mal nen TA anrufen, das Prob schildern und ihn ggf kommen lassen.
    Ist die Wiese denn fett? Oder reheangepasst etwas magerer gehalten? Viel Bewegung außerhalb der Weide?

  • Avatar Medora sagt:

    Weil es gleich nach dem Schmiedbesuch ist, würde ich auch auf zu kurz geschnitten tippen.

    Hast Du mal geschaut, ob er auf den Trachten auftritt? Wendeschmerz? Oder wirklich einfach „nur“ klamm?

    Medora

  • Avatar SetsukoAi sagt:

    Zu meiner Schande muss ich wirklich gestehen das wir es mit dem ausreiten und Bewegen außerhalb des Weidegangs, in der letzten Zeit schwer schweifen gelassen haben.

    Ob die Weide fett ist weiß ich leider nicht. Sie war schon schön gewachsen. Was mir auch aufgefallen ist, das bei seinen Hufen vorne, die Sohle tiefer steht als das Tragrand. Also läuft er eher auf der Sohle als auf dem Rand.

    Wendeschmerz hat er, ansonsten läuft er etwas klamm.

  • Avatar Ilustre sagt:

    Mein Shetty lief nach dem letzten Hufpflegetermin auch ein paar Tage klamm. Ich denke das es mal vorkommen kann, das ein Pferd so reagiert (Hufpfleger sind auch nur Menschen..)..
    Ruf deinen Hufschmied an und erzähl ihm das dein Pferd seit dem Füssemachen klamm läuft. Bitte ihn das er vorbeikommt und sich das Pferd anschaut..
    Wäre mein Pony nach drei Tagen nicht wieder gut gelaufen hätte ich meinen Hufpfleger an den Stall „zitiert“ und gefragt, was er davon hält.
    Grüßle
    Ina

  • Avatar helga sagt:

    genau das Problem habe ich auch. Meine wurde auch zu kurz ausgeschnitten und sie läuft auf Asphalt wie auf EIern. Habe beim Hufschmied angerufen, der hat sich entschuldigt und gesagt pflasterlahm. ja, toll. Jetzt kommen in ein paar Wochen die Bremsen, wo ich dann nicht mehr reite und jetzt wo es noch gehen würde schneidet er mir das Pferd lahm. :cursing: Was mache ich wenn dieser Zustand länger als drei Tage anhält, was ich fast befürchte. Gruß Helga

  • Avatar Ilustre sagt:

    Dein Schmied könnte dir zu seinen Lasten einen Beschlag anbieten!
    Darüber würde ich jedenfalls mit meinem diskutieren.
    Grüßle
    Ina

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Dein Schmied könnte dir zu seinen Lasten einen Beschlag anbieten!
    Darüber würde ich jedenfalls mit meinem diskutieren.
    Grüßle
    Ina

    das würde mein schmied mir freiwillig anbieten – sonst hätte er nämlich ein problem. undzwar mit mir. :ja:

  • Avatar Reikja sagt:

    Hallo,

    Du schreibst: die Sohle steht tiefer als der Tragerand und das Pferd hatte schon mehr als einmal Hufrehe und ist auf eine neue Weide gekommen?

    Da würden bei mir alle Alarmglocken schrillen!

    Das könnte auch eine Hufbeinabsenkung sein, als Folge der Hufrehe. Ich würde den Tierarzt mit mobilem Röntgengerät rufen.

    Gerade jetzt bei der Trockenheit steht das Weidegras total unter Stress und bildet mehr Fructan, so wie es auch bei Frost und Sonne sehr viel mehr Fructan bildet, als bei bewölktem Himmel und abgeknabberte kurze Weiden enthalten ebenfalls durchs gestresste Gras sehr viel mehr Fructan, als „Heu an Stengel-Weiden“.
    Zuviel Fructan gilt als Auslöser von Futterhufrehe.

    Viele Grüße

    Reikja

  • Avatar SetsukoAi sagt:

    Das Problem ist, das der Schmied die ganze Zeit, als er bei uns war, über unsere Pferde gemeckert hat. Deshalb wollten wir ihn eigentlich nicht rufen. Zumal es jetzt schon über eine Woche her ist. Ich habe gestern mal Fotos von den Hufen gemacht, so sehen sie alle aus. Hätte mal gerne euere Meinung gehört dazu. Pepper und Spot hatten schonmal Hufrehe (der eine vor 2 Jahre der andere schon etwas länger her). Erstmal von Pepper, der jetzt seitdem Klamm geht: Dann Spot, der seit vorgestern auf einem Huf lahmt: Und Santana hat noch nichts:

  • Avatar Dino sagt:

    Hallo!

    Meine beiden Großen haben das auch leicht, wenn die Sohle zu sehr bearbeitet wurde (auch erst, seit ich den Schmied gewechselt habe). Beim ersten Mal habe ich voller Panik den Tierarzt angerufen, weil ich auch Hufrehe befürchtet hatte (hatte meine Kleine zu der Zeit gerade überstanden). Zum Glück hat sich gezeigt, dass die Pferde „nur“ an der Sohle empfindlich waren. Seitdem mache ich meinen Hufschmied vor jedem Ausschneiden nochmals darauf aufmerksam.

    Im Zweifelsfall würde ich den Tierarzt rufen – lieber einmal zu oft als zu wenig…

    LG
    Dino

  • Avatar SetsukoAi sagt:

    Jetzt läuft er wieder normal würde ich sagen. Er Galoppiert und Trabt ohne zu lahmen das ist doch schonmal ein gutes Zeichen. Bei Rehe müsste er doch noch lahmen.

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