Mein Abend mit dem Kaberettisten Wilfried Schmickler

By otto | Archiv: Smalltalk

Es gibt es: Das Leben neben den Pferden! Neben Merlijns „Abend mit dem Totengräber“ haben wir am letzten Donnerstag (29.9.) einen Abend mit dem Kaberettisten Wilfried Schmickler und seinem Programm „Weiter“ verbracht. Es waren 2,5 Std. politisches Kabarett! Einfach toll!

Eine gute Zusammenfassung des Progtramms und eine Kurzdarstellung zur Person gibt es hier:

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„Aufhören, Herr Becker!!!“ In Deckung! Die Revolverschnauze ist im Anmarsch, um volle Granate ihre „Mitternachtsspitzen“ (WDR; ab 1992) ins Publikum zu feuern. Seit über 30 Jahren macht Herr Schmickler nun schon politisches Kabarett, und es geht glücklicherweise immer
„Weiter!“
Wilfried, die linguale Axt, gehört zur deutschen Kabarett-Szene wie sein Lieblingsverein Bayer Leverkusen zur Fußball-Bundesliga. Ein Mann für alle Zwerchfelle – kein Mann für ’nette‘ Stunden. Ein kompromißloser Moralist von altem Schrot und Korn, der sich vor keinen Karren spannen läßt, der unbequeme Wahrheiten ausspricht, ein wortgewaltiger Aufmischer: politisch, hochaktuell, ironisch, provokant, dabei höchst unterhaltsam und witzig. Seine Wut ist echt, seine Fähigkeit, sie in Worte zu fassen, von subtiler Perfidie. Auf alles, was Schieflage hat, wird munter draufgekloppt, jeder Satz ein Volltreffer, rotzfrech, raketenschnell. Er ist parteiisch, polemisch, schlitzohrig, schlagfertig, kann wütend und liebevoll sein, schreien und schmeicheln, singen und säuseln. Das traurige Lied von den traurigen Sozialdemokraten: „Ganz allein, im Ortsverein, keiner tritt ein…“ Doch supergerne verkündet er gute Nachrichten, die neusten Umfragewerte der FDP zum Beispiel. Oder erläutert das Regenwaldwachstumsbeschleunigungsgesetz. Oder tanzt den KFZ-Zulassungsstellenniveaulimbo. Ob Geistes-Gigant Sarrazin oder der Wulff im Schafspelz, alle werden vorgeführt, um sich ihre Ohrfeigen abzuholen: die großen und kleinen Koalitionäre des Stillstands, die kranken Wunderheiler und gesunden Volksempfinder, die paranoiden Schießhunde-Halter und nimmersatten Heuschrecken-Züchter. Sind wir nicht alle ein bisschen wulffi?? Das ist Kabarett-Turbo-Power-Play allererster Güteklasse, geschliffen scharf, glänzend. Weiter!“ :bravo:

  • Chris sagt:

    Oh, Du warst bei Wilfried Schmickler? ich beneide Dich! Ich liiiieeeeebe ihn! :thumbsup:

  • otto otto sagt:

    Oh, Du warst bei Wilfried Schmickler? ich beneide Dich! Ich liiiieeeeebe ihn! :thumbsup:

    Das kann ich nachvollziehen. Ich mag ihn als Kaberettisten sehr. Er ist einsame Spitze und in seiner Art ist er unverwechselbar.

    Ganz anders ist der Kaberettist Konrad Beikircher. Ich werde ihn mit seinem neuen Programm, „Schön ist es auch anderswo …“, am 26.11. in Köln genießen. :hurra:

  • Chris sagt:

    Oh, ich sehe, wir verteilen unsere Sympathien sehr ähnlich 😉 Ich mag auch Hagen Rether, Nordkvark und auch Eure Mütter recht gerne. Und unübertroffen ist Rainald Grebe mit „Brandenburg“ oder „Dörte“ :drink:
    Aber Wilfried Schmickler ist einfach nochmal eine andere Liga. Manchmal spricht er mir wirklich aus der Seele ….

  • otto otto sagt:

    Oh, ich sehe, wir verteilen unsere Sympathien sehr ähnlich 😉 Ich mag auch Hagen Rether, Nordkvark und auch Eure Mütter recht gerne. Und unübertroffen ist Rainald Grebe mit „Brandenburg“ oder „Dörte“
    Aber Wilfried Schmickler ist einfach nochmal eine andere Liga. Manchmal spricht er mir wirklich aus der Seele ….

    Hagen Rether gastiert am 15.10. in Köln. Leider bin ich da verhindert. Allerdings wird er am 13.4. erneut in Köln sein. Ich habe mir den Termin dick vorgemerkt.
    Rainald Grebe wird übrigens am 18.10. in der Sendung „Neues aus der Anstalt“ im ZDF zu sehen sein („… Du bist der Ausweg aus der Spaßgesellschaft … „)

    Mit der Sicht von Wilfried Schmickler gibt es wirklich ein hohes Maß an Übereinstimmung! :thumbsup:

  • Lucero sagt:

    Gleichgesinnte!!! :bravo:
    Den Schmickler hab ich bisher nur im Fernsehen gesehen

    Bei Hagen Rether waren wir letztes Jahr in HH. Herrlich! 2,5 Std ein Wechselspiel zwischen Lachen und Schweigen. Sein Zynismus tut manchmal weh, aber er ist trotzdem herrlich.

    Vor kurzem waren wir bei Georg Schramm. Meister Jodas Ende. Wirklich schade, dass er bei der Anstalt aufgehört hat. Sobei es aus seiner Sicht und Einstellung zu verstehen ist. Für mich ist er in einer Liga u.a. mit Hildebrandt.

    Wer auch hervorragend ist: Jochen Malsheimer. Den haben wir auch live gesehen. Das Wurstbrot kann ich mittlerweile auswendig.

  • otto otto sagt:

    Ich sehe schon, das nächste Jahr wird spannend. Georg Schramm kommt im November 2012 nach Köln. Hoffentlich klappt das mit den Karten bei seinem Gastspiel.

    Trotzdem: Irgendwie scheinen wir hier eine Minderheit zu sein! Aber nach der Devise: Klasse statt Masse! 😉

  • Lucero sagt:

    Die Karten für Schramm solltest Du Dir sichern!

    Ich hab die Karten für ihn nur durch Zufall bekommen. Eigentlich hatte ich Karten für Jürgen von der Lippe gesucht und durch Zufall gesehen, dass Georg Schramm in Kiel einen Zusatztermin gibt. Schnell bei der Kartenhotline angerufen, 2. Reihe!!! Meine Mutter hatte es ein paar Stunden danach versucht. Alles weg.

  • otto otto sagt:

    Am Samstag, 26.11., war es soweit: Der Kaberettist Konrad Beikircher gastierte in Köln.. Ich konnte ihn mit seinem neuen Programm, „Schön ist es auch anderswo …“, genießen.
    Ein sprachgewaltiger Wortvirtuose – einfach Klasse! :thumbsup:

    Auf seiner HP schreibt er zu seinem Programm u.a.:
    „… rheinische Lebensberatung inclusive (z.B. was ist Klüngel wirklich und warum ist das nicht schlimm?). Aber auch die rheinische Sprache – was sag ich: gerade sie! – hat musikalische Seiten, die wundervoll sind. Kurz: ich freue mich auf ein Programm, das nicht nur im Rheinland angesiedelt ist sondern sich vergnüglich auch mit Sprach- und Sprechbizarrerien anderer deutscher Universen befasst. Wie gesagt: Geschichten und Geschichtchen, Pustertal und Konzerthäuser aber alles voller rheinischer Zuversicht: Viel Vergnügen!“
    (aus: http://www.beikircher.de/beikircher-programme.php )

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