Luzerne

By testadmin | Fütterung

Diese Seite bewerten

Halo zusammen,
ich habe nun schon einiges gelesen Zwecks Heu und/oder Silage. Aber mal anderst gefragt was ist denn mit Luzerne ?
Hat jemand Erfahrungen damit oder füttert es sogar jemand ? Es soll ja sehr hochwertiges Futter sein habe ich gelesen. Was haltet Ihr davon ?
Für die die nicht wissen was Luzerne ist
http://de.wikipedia.org/wiki/Luzerne

  • Avatar minti sagt:

    Hallo,

    ich fütter Buschmix von Nösenberger das ist mit Luzerne vesetzt, der mußte unbedingt was auf die Rippen bekommen.
    Zudem wird bei uns im Stall Luzerne gerne genommen für Pferde die zu schnell Ihr Kraftfutter vertilgen. Ist ne gute Bremse. 1 bis 2 Handvoll unters Futter und der Liebling muss`n bsschen mehr kauen… 😉

    abendliche Grüße

    Ulrike

  • Avatar Pferdemädchen sagt:

    Hallo,

    habe gehört,dass Luzerne wirklich eiweißhaltig und eine kleine Vitaminschleuder (energiereich) sein soll 😛 .. gut für Pferde geeignet, die im Winter etwas abbauen bzw. für Pferde, die viel Leisten müssen.

    Liebe Grüße. 🙂

  • casper109 casper109 sagt:

    Hallo 😉 zusammen,

    ich fütter Luzerne, allerdings in kleinen Mengen das es sehr gehaltvoll ist .

    Casper bekommt immer eine Handvoll zur Mahlzeit und frisst es sehr gerne.

    Gruß

    Kirsten

  • Avatar amazonaspferd sagt:

    Ich füttere auch ganzen Hafer 3x täglich und dazu jeweils eine Handvoll Luzerne-Mix. Also mässig in kleiner Dosis. Das reicht. 😉

  • Gandi Gandi sagt:

    Wo bekomm ich dieses Luzerne Mix denn her? :red:

  • Avatar Amada sagt:

    Luzerne bekommst Du im Raiffeisenmarkt

    LG

    amada

  • Gandi Gandi sagt:

    DANKE :bravo: :hurra:

  • Avatar Strick sagt:

    Ich füttere die Luzerne von Hartog Du bekommst fast alle gängigen Sorten Luzerne auch hier: http://www.stroeh.de/s/shop/artikel/Pferdenahrung/Hartog/4012-Hartog-LUZERNE-HAeCKSEL-melassiert-20kg-Tuete-S7-.htm

  • Gandi Gandi sagt:

    habe gehört,dass Luzerne wirklich eiweißhaltig und eine kleine Vitaminschleuder (energiereich) sein soll 😛 .. gut für Pferde geeignet, die im Winter etwas abbauen

    So ein Kandidat ist unser Hanno nämlich auch….

    Vielen Dank noch mal für die Tipps :bravo:

    Luzerne gleich besorgen geh :xmas:

  • Avatar SChluety sagt:

    Versuch mal den Lutzerne-Mix von Nösenberger – bekommen meine auch – bestehen auch nicht nur aus Luzerne – mein bekommt recht viel davon, weil ich gerade erst anfange mit ihr zuarbeiten. Der Mix macht auch noch super Fell – also ich empfehle es dir wirklich! 🙂
    Aber ich nehme auch nur Nösenberger, hatte auch schon andere, war aber zu staubig und roch auch nicht so gut wie das von Nösenberger 🙂

    Gruß

  • Avatar Fintan sagt:

    Vitaminschleuder und Protein haben nichts miteinander zu tun. Viel Vitamin ist auch nicht enthalten.

    Sie ist auch eher kontraproduktiv bei einem normalen Pferd. Für eine trächtige oder laktierende Stute die im Stall steht OK um den
    Proteingehalt (wird für die Laktation benötigt) zu erhöhen.

    Oder für ein Milchleistungsrind.

    Sobald das Pferd aber Zugang zur Koppel hat schon wieder daneben.

    Für Leistungspferde an sich auch völlig unnötig, da ein Leistungspferd bedingt durch die erhöhte Futtermenge eh schon „proteinüberladen“ ist.

    Zu viel Protein ist Leber- und Nierenpflichtig und behindert so den Stoffwechsel und damit die Regeneration und den Aufbau.

    Das Kalzium – Phosphorverhältnis in Luzerne ist extrem negativ und das Eiweiß – Energieverhältnis genau so. Negative Auswirkungen auf die Knochen und gleichfalls auf den Leberstoffwechsel.

    OK, ne Handvoll wird das Pferd nicht schädigen, sinnvoller wäre es dann aber einfach eine Handvoll mehr Heu zu geben.

    Wer füttert einem Pferd freiwillig Klee? Luzerne ist ein Klee.

  • Avatar schnecke sagt:

    Ich füttere Luzerne-Mix von OVator. 3 x täglich zusammen mit Hafer. Prima Ergänzungsfuttermittel mit hochverdaulichem Eiweiß.

  • Avatar Hijara sagt:

    Ich habe auch einen Sack Luzerne dastehen (Pre Alpin). Allerdings für ein anderes schwerfuttriges Pferd mit Stauballergie, ohne Möglichkeiten der Heuwässerung, als Heuergänzung/Ersatz gekauft. Da gibts bei uns dann mal eine oder zwei Handvoll auf den Boden und die Hafistute ist ein ganzes Weilchen beschäftigt die Luzerne, die sie liebt, einzusammeln. Im alten Stall bekamen die Pferde im Sommer oft zusätzlich zum ganzen Raufutter ganz frische Luzerne. Ich wüsste nicht dass das einem der Pferde geschadet hat, die sahen fellmäßig immer super aus und drei gesunde Fohlen sind im letzten Jahr auch auf die Welt gekommen. Luzerne hat viel Energie und Eiweiß und muss deshalb mit Verstand gefüttert werden. Aber verteufeln würde ich es nicht, denn bei manchen Pferden macht es echt Sinn.

  • Avatar Ani sagt:

    Hallo,
    ich hatte jetzt auch ein Jahr lang Luzernemix von Nösenberger gefüttert, da meiner durch Krankheit sehr viel abgenommen hatte (konnte sogar die Rippen zählen) ;( .
    Kurz nach der Krankheit haben wir den Stall gewechselt und er wollte einfach nicht mehr zunehmen.
    Habe mich dann im Raiffaisenmarkt beraten lassen und die Verkäuferin meinte, ich sollte morgens 2 Schaufeln Luzerne und 2 Schaufeln Nösenberger Standard füttern und abends das selbe. Er hat dann tätsächlich etwas zugenommen. Und geschmeckt hat es auch. 😀
    Jedoch bin ich an den Futterkosten bald Arm geworden. 🙁
    Ein Sack hielt bei mir nur zwei Wochen.

    Na ja, als ich dann nach einiger Zeit gemerkt habe, das mein Kleiner total unglücklich ist in dem Stall, weil er dann auch wieder aufgehört hatte mit dem zunehmen, habe ich ganz schnell wieder den Stall gewechselt.
    Und siehe da, innerhalb von zwei Wochen hat er so schön zugenommen (ganz ohne Luzerne), weil er sich einfach Pudelwohl fühlt.
    Somit hatte sich bei mir auch dieses Problem gelöst :hurra:
    Kann Luzerne aber auch empfehlen, gerade bei schwerfuttrigen Pferden.
    LG, Anika

  • Avatar Actros sagt:

    Hallo,
    ich hatte jetzt auch ein Jahr lang Luzernemix von Nösenberger gefüttert, da meiner durch Krankheit sehr viel abgenommen hatte (konnte sogar die Rippen zählen) ;( .
    Kurz nach der Krankheit haben wir den Stall gewechselt und er wollte einfach nicht mehr zunehmen.
    Habe mich dann im Raiffaisenmarkt beraten lassen und die Verkäuferin meinte, ich sollte morgens 2 Schaufeln Luzerne und 2 Schaufeln Nösenberger Standard füttern und abends das selbe. Er hat dann tätsächlich etwas zugenommen. Und geschmeckt hat es auch. 😀
    Jedoch bin ich an den Futterkosten bald Arm geworden. 🙁
    Ein Sack hielt bei mir nur zwei Wochen.

    Gute Verkäuferin! :resp:

    Mein einer Luzerner-Versuch ging mit 4 dicken Beinen im Laufstall! ganz schnell zu Ende! :no:

  • Avatar Fintan sagt:

    Stellt sich mir die Frage….

    Wir erreichen mit der Heufütterung regelmässig schon eine Proteinvolldeckung beziehungsweise eine Überdeckung. Warum muss ich dann noch Luzerne füttern um noch mehr Protein ins Pferd zu bekommen? Dazu kommt dann in den meisten Fällen noch irgend ein Kraftutter mit zusätzlich Protein……

    Was ist daran ein prima Ergänzungsfutter? Weil es auf der Packung steht? Was wird denn da ergänzt? :whistling:

  • Avatar Ani sagt:

    Und genau da lag mein Problem. Wir haben kurz nach dem er krank war den Stall gewechselt. Er wollte nicht mehr zunehmen.
    In meiner Verzweiflung habe ich dann so viel zu gefüttert (wie gesagt, auf Beratung der Verkäuferin hin).
    Seltsam war nur, das er, egal wann ich in den Stall kam, eingefallene Flanken (Hungerkuhlen) hatte. Meine Tierärztin war mehrfach wegen diesem Problem da und meinte dann, die Heufütterung wäre nicht ausreichend. Wir gehen heute davon aus, das die Stallbesitzer ihm aus Gehässigkeit nur sehr wenig und zeitweise gar kein Heu gegeben haben. Wie soll er da zunehmen :nix:
    Hätte ich nicht die Luzerne zu gefüttert wäre er warscheinlich noch viel schlimmer dran gewesen :seufz:
    Na ja, angeblich hatten schon vor uns Leute diesen Stall wieder verlassen, weil ihre Pferde aufeinmal so abgenommen hatten.
    Großes Problem nur: wir und auch die anderen konnten nichts beweisen. :no:
    Aber das Kapittel ist für mich abgeschlossen.
    Außerdem ging es hier ja nicht um schlechte Versorgung von Seiten der Stallbesitzer, sonder um Luzere 😀
    LG, Anika

  • Tanni Tanni sagt:

    hm…wenn ich mir den Link vom Striggelchen aber so durchlese, dann haben die Hartog-Luzerne aber weniger Eiweiss als Hafer…

    :denk:

  • Avatar Fintan sagt:

    Nö, nicht wirklich. Ein guter Hafer hat ca. 11,3% Rohprotein, der Luzernemix hat 12%.

    Das nächste ist, es schiesst dir dein Kalzium – Phosphorverhältnis zusammen. Man kann es wohl gut bei Zuchtstuten für eine begrenzte Zeit füttern wenn sie laktieren, das war es aber auch.

    Daneben stellt sich mir die Frage warum soll ich ein Heu gegen ein Heu austauschen, wenn mein ursprüngliches Heu doch förderlicher für das Pferd ist?

    Dat versteh ich nicht.

    Hab letztens ein lustiges Gespräch mit der Lufa geführt, da ich wissen wollte wie man im Labor ein Heu etc. so testen kann, das man die Verbindung der Spurenelemente (in Bezug auf Verfügbarkeit) festlegen kann.

    Mein Hintergedanke dabei war das verschiedentlich im Heu etc. recht extraorbitante Eisenwerte gefunden werden, ich jedoch trotzdem Pferde bekomme die mit diesem Heu gefüttert werden, die anämisch sind, was dann über eine supplementierung mit Eisen oder einem Mineral (wiedersinnigerweise) wieder behoben werden kann.

    Nun die Antwort war recht simpel. Man kann die Verbindungen darin auf normalen Wege nicht testen und desweiteren ist es wohl so, das auch wenn diese Gehalte ermittelt werden, oft keine bis zu einer nur sehr geringen Bioverfügbarkeit gegeben ist, da es sich nicht um native Inhalte sondern eher um Verunreinigungen handelt

    Das heißt viele Dinge die im Futter wohl nachgewiesen werden können sind vorhanden, aber der Stoffwechsel nimmt sie nicht auf. Das wiederum kann darauf zurückgeführt werden das die Böden oder aber auch das Wasser über Düngung oder Umweltbelastungen der andern Art wohl voll mit sogenannten Spurenelementen sind, diese aber nicht löslich sind.

    Eine Eisenzufuhr kann man nicht darüber decken das das Pferd an einem Hufeisen lutscht usw.

    Deshalb finde ich den Hinweis bei der Luzerne in Bezug auf „Inhaltsstoffe“ ein wenig gewagt.

    Auch die Vitaminwerte sind lustig, denn Vit B ist zum Teil genau wie Vit E lichtempfindlich, beta carotin ebenfalls.

    Damit kann es möglich sein das ein gewisser Gehalt kurz nach Schnitt gegeben ist, dann aber nicht mehr.

    Man kann das auch sehr gut am Heu testen. Nach wenigen Wochen ist es leer.

    Und damit der Hinweis auf Ergänzungsfuttermittel ein wenig unverständlich.

  • Tanni Tanni sagt:

    Danke, Fintan für Deine Erklärung.

    😉

  • Avatar Fintan sagt:

    Du ne nicht dafür. Ich meine denk mal drüber nach, eigentlich sind wir in der Theorie bemüht für das Pferd ein Eiweiß – Energieverhältnis von 5:1 zu schaffen.

    Genaubetrachtet müssen wir sogar unterscheiden zwischen Brutto verdaulicher Energie und netto umsetzbarer Energie. Der Unterschied darin liegt so begründet, das man zwar viel verdauen kann, für vieles was verdaut werden soll, wird aber aucheine unheimlich hohe Energiemenge für den Verdauungsprozess benötigt.

    Also eine Art Wirkungsgrad der zugeführten Energie, da wir über den Verdauungsprozess auch noch Verluste erfahren. Hm, kompliziert ein anderes Mal evtl ausführlich.

    Nur so viel, Protein ist als Energiequelle unglaublich unwirtschaftlich. Es verbraucht für die Verdauung mehr Energie als Kohlehydrate oder Fette und bis in den Körper eingebautes Protein wieder als Engerie zur verfügung steht muss es über einen komplizierten Prozess erst in einen Aminozucker umgewandelt werden.
    Da sind die „Verluste“ unglaublich hoch. Und somit reicht es vollkommen aus wenn wir dem Körper nur die Menge an Protein zuführen die er auch für regenerative Zwecke benötigt. Also als Faustformel ca. 1 Gramm pro Kilo Körpermasse.

    Der Rest, Schulter Zuck bringt ausser bei einer laktierenden Stute nicht viel Sinn. Und zu viel ist es eh immer für ein normales Pferd schon über Heu und Koppel.

  • >