Longieren – wie Handwechsel?

By wind | Archiv: Ausbildung

Wie kriege ich einen Handwechsel beim Longieren hin, ohne das Pferd zu mir in die Mitte zu holen und umzudrehen? Ich bin nicht so das Longier Crack .. :red:

Ich longiere am Kappzaum und ohne Hilfszügel. Und zwar so ab und an mal als Abwechslung für Mensch und Tier. Übergänge, Tempounterschiede und Zirkel verkleinern klappen, auch das wieder rausschicken. Nur Handwechsel mache ich nicht „im Fluss“, wenn ihr versteht was ich meine, sondern ich hole das Pferd zu mir, halte es an und führe es in die neue Richtung. Jetzt wollte ich mal einen Handwechsel im Trab ohne Anhalten verlangen. Aber irgendwie war ich dazu zu blöd und hätte mich beinahe in der Longe verheddert :flucht: Bei anderen sieht es so einfach aus (also auf Videos, nicht bei uns im Stall)!

Vielleicht habt Ihr auch einen Tip, wo ich das in kurz und knapp nachlesen kann?

LG

😉

  • Avatar wind sagt:

    @nessi: Danke für den Link! :hurra:

  • Avatar moppel sagt:

    Hey,
    fließende Handwechsel -also ohne die Gangart zu wechseln- ist bei mir quasi die Hufschlagfigur „durch den Zirkel wechseln“.
    Dafür gehe ich einfach ein paar Schritte auf gerade Linie rückwärts,damit das Pferd Platz hat,nach innen,also in meine Richtung zu wenden.Im Fluss schicke ich dann die neue innere Schulter von mir weg in die neue Zirkelrichtung.und ich gehe wieder auf gerader Linie die paar Schritte zurück in den Zirkelmittelpunkt.
    Oder aber statt durch-den-Zirkel-wechseln mache ich die fließenden Handwechsel als Kehrtvolte – das Prinzip (Pferd wendet zu mir,neue innere Schulter rausschicken) ist das Gleiche.

    so kann man übrigens auch prima um 2 Pylonen eine Acht „longieren“,also indem man einfach vertikal zum Wechselpunkt einige SChritte rückwärts u. nach dem Wechsel vorwärts auf der Linie geht .

  • Avatar moppel sagt:

    der link von nessi ist ähnlich beschrieben 😉

    nur die Acht,die mach ich anders,also ich stehe dabei außerhalb der Acht,vertikal zum Wechselpunkt.

  • Avatar wind sagt:

    Hört sich eigentlich nicht so schwer an ! 🙂 :thumbsup: Ich bin da vielleicht zu wenig rückwärts gegangen und habe beim Wechseln von Longe und Peitsche zu stark auf meine Hände schauen müssen – schwupp stand mein Pferd direkt vor mir.

    Fasst Du die Longe nach oder bleibt die gleich lang?

    Die Achten :panik1: – ich seh mich schon als ein Longenpaket verschnürt! 😀

  • Avatar Ploco sagt:

    Die Achten – ich seh mich schon als ein Longenpaket verschnürt!

    DAS stelle ich mir grad so vor ! 😀 😀 😀 😀 …. Du völlig umwickelt, gefangen in Longe und Dein Brauner freut sich diebisch und mopst sich unbehelligt die Möhrenstücke aus Deiner Tasche während Du damit beschäftigt bist Dich zu enttüddeln 😀 😀 😀

  • Avatar wind sagt:

    Ploco :eye: Mein Brauner ist immerhin soviel Kavalier, dass er mir beim enttüddeln hilft! 😀 sonst kommt er so schlecht an die Karotten .. :tuete:

    Ich werde das im Dunkeln üben, nicht dass mich da einer sieht ! Ne im Ernst, da scheint es nicht verkehrt zu sein, erst Trockenübungen zu machen! :ja:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    DAS stelle ich mir grad so vor ! …. Du völlig umwickelt, gefangen in Longe und Dein Brauner freut sich diebisch und mopst sich unbehelligt die Möhrenstücke aus Deiner Tasche während Du damit beschäftigt bist Dich zu enttüddeln

    😀 😀 😀 ..oder aber er nutzt die günstige Gelegenheit, und schleppt mal schnell den Platz ab – eine menschliche „Schleppe“ hat er ja schon parat :fies: :outlaugh: !

    Ich werde das im Dunkeln üben, nicht dass mich da einer sieht !

    *Scheinwerferkollektion-von-meinem-Schwager-ausleihe-und -bereitstelle* :na: (So was Nettes lassen wir uns doch nicht entgehen… :daumen: :blinzel: 8)

  • Avatar Patrizia sagt:

    Ich mach’s ähnlich wie Moppel (die Figur sieht aus wie ein durch den Zirkel wechseln), allerdings trete ich dabei dem Pferd ein bisschen in den Weg. Anfänglich ist es manchmal nötig, dabei die Nase an der Longe ein bisschen nach innen zu zuppeln und mit der Pitsch auf die äussere Schulter zu zielen. Geht dann aber nach Installation eines zusätzlichen Sprachkommandos bzw. einer festen Geste (ich schwinge die Pitsch dann in einem großen Bogen über mich und in die andre Hand rüber) flott ohne.

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ich lass das Pferd auch gerne mal ganz klassisch eine Vorhandwendung auf dem Hufschlag machen…

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    Den Link finde ich ganz aufschlussreich http://www.youtube.com/watch?v=OkjktngffJY&feature=related

  • Avatar wind sagt:

    Danke für die weiteren Anregungen! 🙂

    und @Ernah: nix is mit Scheinwerfer! :maul: Aber wenn Du herkommen magst, kannst Du Dich ja für die Trockenübungen zur Verfügung stellen! 😀

  • Avatar kitiara sagt:

    Ich hab ehrlich keine Ahnung wie es sein soll, verzeiht deshalb meine vielleicht
    dilletantische Ausführung. :red:

    Ich mach es so, da wir nur ein Roundpen haben.
    Ich halte ihn per Sprache an, sage: rum und halte den Longenarm in
    die andere Richtung und Pferdchen weiss jetzt, es geht anders rum und
    dreht selbstätig. 🙂
    Meiner reagiert halt viel auf Körperhaltung und is recht fix darin mir
    zu gefallen, auch ohne Möhrenstückchen. 😀

  • Avatar moppel sagt:

    Fasst Du die Longe nach oder bleibt die gleich lang?

    kommt drauf an,ob du dich entsprechend mitbewegen,also rückwärts gehen willst (dafür brauchst du nicht verkürzen) oder strikt im Zirkelmittelpunkt stehenbleiben willst (dafür musst du verkürzt,wenn die Longe nicht rumschlabbern u. zur Stolperfalle werden soll).
    Ein kurzer nachfassender Handgriff ist meist schon einladende Geste fürs Pferd nach innen zu schauen/wenden.

    Wenn du dich bei der Acht genauso auf gerader Linie rückwärts/vorwärts bewegst wie beim Handwechsel, besteht da null Paket-Verschnürungsgefahr 😉 .

    ebenso bei der Vorhandwendung zum Handwechsel an der Longe (alternativ Führzügel o. Seil): das baue ich meist noch etwas aus: gehe synchron parallel zum Pferd,Halt, synchron rückwärts ein paar Schritte,daraus trete ich ein paar Schritte 90°rückwärts weg vom Pferd,sodass es Platz hat nach innen u.auf der Hinterhand zu wenden.

    wichtig bei allen Handwechseln ist auf jeden Fall,dass das Pferd Platz hat zum Wenden u. dass das Vorhandweichen/rausschicken gut u. zum richtigen Zeitpunkt funktioniert (wenn das Pferd quasi vor dir steht,hast du diesen Zeitpunkt schon verpasst 😉 )

  • Avatar wind sagt:

    Ich halte ihn per Sprache an, sage: rum und halte den Longenarm in
    die andere Richtung und Pferdchen weiss jetzt, es geht anders rum und
    dreht selbstätig.

    Das funktioniert beim Freilaufen in der Halle. Zwar widerwillig, aber er wendet. :denk:

    Ein kurzer nachfassender Handgriff ist meist schon einladende Geste fürs Pferd nach innen zu schauen/wenden.

    Lass mich mal überlegen, wie weit es bei mir geklappt hat: ich fasse nach und er schaut nach innen und kommt auch rein! Und dann passierte bei mir der Longen“salat“. Die Wendung habe ich überhaupt nicht mehr gefordert (fordern können :panik1: ) und Pferd blieb vor mir stehen.

    wichtig bei allen Handwechseln ist auf jeden Fall,dass das Pferd Platz hat zum Wenden u. dass das Vorhandweichen/rausschicken gut u. zum richtigen Zeitpunkt funktioniert

    Platz zum Wenden lassen ist notiert! :ja: Das Vorhandweichen – das ist wahrscheinlich mein Problem! Ich bin zu langsam! :doh:

    Langsam bekomme ich Lust auf einen guten Longierkurs! Super Erklärung Moppel :thumbsup:

  • Avatar moppel sagt:

    nu ja, machs dir erstmal leichter mit dem Handwechsel-üben:
    -prüf erstmal direkt am Pferd, wie´s mit dem Vorhand weichen/schicken klappt. und verbessere das bevor du an flüssige Handwechsel denkst. 😉 .Meist ist genau das der springende Punkt -die Schulter weicht nicht leicht+schnell genug- ,wenn´s mit dem Wechsel nicht klappt u. das Pferd vor einem steht.

    -nimm nicht gleich die lange Longe,sondern erstmal was kürzeres,4m-Seil oder langen Führzügel oder so u. üb einen flüssigen Handwechsel auf kürzere Distanz zum Pferd. Reduziert die Vertüdder-Gefahr und hat auch den Vorteil,dass du – falls es beim Schulter-weichen/schicken doch mal etwas „hakt“,notfalls direkt die Schulter mit der langen Gerte o.ä. berühren kannst.

    -erst wirklich saubere Wechsel im Schritt hinkriegen,bevor man im Trab versucht.

    mh, ich bin mir nicht sicher, ob man sowas in einem Standard-Longierkurs gezeigt kriegt ?(

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Darf ich mal kurz fragen, ob hier von der einfachen oder DoLo die Rede ist? Weil eine Acht mit der einfachen stell ich mir schwierig vor.
    Beim Longierabzeichenernt man ja die Vorhandswendung; ich mache es aber auch eher wie Kitiara.

  • Avatar moppel sagt:

    Ich hab die Wechsel+die Acht mit der einfachen Longe beschrieben – mit DoLo wäre ja auch anders zu machen 😉

    Für die Acht schick ich das Pferd i.d.R. um 2 Pylonen (als Kreismittelpunkte sozusagen) rum.Also ich gehe da nicht mit oder renne hin u. her,sondern bewege mich dazu nur vor/zurück vertikal zum Wechselpunkt in der Mitte.
    Wenn das Pferd sich leicht schicken lässt, Schulter+Hinterhand-Kontrolle gut funzt,ist das nicht schwierig.

  • Avatar wind sagt:

    Dann werde ich speziell die Wendung mal mit kürzerem Seil und im Schritt üben! :attack: Tschakka! 🙂

  • Avatar moppel sagt:

    viel Spaß,das kriegst du hin -Tschakka :ja:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    *mitPilonenübengeht* 🙂

  • Avatar horsman sagt:

    und ich frag mal, wieso nicht anhalten und ganz normal die Hand wechseln ?
    Da kommt man auch gut mit durchs Longierleben.

  • Avatar Lescue sagt:

    Naja, wenn man longieren auch zum gymnastizieren nutzt und nicht nur zum auspowern, kann der Wechsel durch den Zirkel (übrigens alles prima beschrieben in den Solinski-Büchern) nicht nur ein Handwechsel sein – immerhin wechselt man hier über vermehrte Biegung auf der einen Hand über eine kurze Gerade in vermehrte Biegung auf der anderen Hand. Viele korrekte Handwechsel machen also geschmeidig usw… so kann man auch irgendwann im Galopp den fliegenden Wechsel installieren.
    Geht natürlich auch ohne, aber die Pferde kapieren`s meist sehr schnell (im Gegensatz zu den Longenführern 😉 ).

  • Avatar wind sagt:

    aber die Pferde kapieren`s meist sehr schnell (im Gegensatz zu den Longenführern ).

    :motz: 😀

    Und zu Horsemän: Na ich entdecke ja gerade erst die Möglichkeiten beim Longieren! Und finde Gefallen daran – Anhalten war gestern, morgen geht es im Fluss! 😀

  • Avatar horsman sagt:

    zum gymnastizieren verwende ich andere Übungen als häufiges Handwechseln an der Longe. Das Übertreten an der Hand zB. Finde ich wesentlich effektiver. Aber sicher: wers kann soll ruhig die Hand wechseln ohne anzuhalten. Bleibt ja jedem unbenommen 😀

  • Avatar Ploco sagt:

    Bei mir haben die Pferde auf der Kreislinie stehen zu bleiben :look: Ich sammle die Longe dann – auf das Pferd zu gehend – ein, führe es in die Mitte und schicke es dann sozusagen Zirkel vergrößernd wieder raus.
    Zum einen ist das für mich eine Gehorsamkeitsübung, ich habe die Möglichkeit das Pferd zu tätscheln und ich gymnastiziere das Pferd beim Rausschicken auf die entsprechende Hand.

  • Avatar maurits sagt:

    und ich frag mal, wieso nicht anhalten und ganz normal die Hand wechseln ?
    Da kommt man auch gut mit durchs Longierleben.

    AMEN.
    Doppelt und dreifach ❗ ❗ ❗

    lg
    mau

  • Avatar moppel sagt:

    ich mache mal die Handwechsel in der Bewegung, mal mit zu-mir-kommen,halten,loben (ggfs. kurzes Belohnungspäuschen), das Pferd rückwärts auf gerader Linie (da achte ich penibelst drauf!) von mir weg schicken u. dann in die Richtung zeigend auf die Kreislinie schicken,im gewünschten Tempo.

    Auf der Kreislinie (oder Geraden) stoppen lassen ich auch,aber dass nur zum Halt+wieder angehen lassen (resp. rückwärts treten).aber ich gehe da nicht zum Handwechsel zum Pferd hin .

    so hat jeder halt sein eigenes Longier-Konzept -meins ist eher abwechslungsreich u. außer zur Dualaktivierung bleib ich nie stumpf nur auf einem Zirkel (strikt in der Mitte stehen) ,sondern arbeite an der Longe immer übern ganzen Reitplatz.

  • Avatar Saphira sagt:

    warum denn nicht alles in einer Longiereinheit mal machen? Übertreten, Vorhandwendung, Zirkel verkleinern und Vergrößern, über und durch Stangen longieren, Rückwärtsrichten auf Distanz. etc dann wirds für die Pferde wenigstens nicht langweilig.

    ich gehe bei dem Handwechsel durch den Zirkel auch immer in bißchen aus der Mitte raus, dann hat das Pferd Platz. meine weiß aber auch schon was kommt. Mittlerweile klappt das sogar im Galopp mit nem fliegenden Wechsel. Von link auf rechts vergißt sie zwar ab und zu nochmal ihr Hinterbein, aber auch das wird besser.

    Tipp an Wawi: Am Besten suchst Du Dir jemanden mit einem Pferd, was den Wechsel kann, damit Du erstmal den Longentüddel üben kannst. Wenn das dann klappt, ran ans eigene Pferd.

  • Avatar Diana sagt:

    Tipp an Wawi: Am Besten suchst Du Dir jemanden mit einem Pferd, was den Wechsel kann, damit Du erstmal den Longentüddel üben kannst.

    Und wie macht man demjenigen klar, dass man sowas Diffiziles gerne mit diesem Pferd üben möchte? 😀

    Ich bin auch für anhalten und normalen Handwechsel.

  • Avatar Saphira sagt:

    indem man nette Stallkollegen hat… 😉 die Pferde besitzen die sowas können. Und die man nett fragen kann. mehr als Nein sagen können die ja auch nicht.

    ich hab mein Pony auch schon ein paar Leuten in die Hand gedrückt, die entweder den Handwechsel lernen wollten oder bei denen sowas wie Angaloppiren an der Longe nicht funzte. oft ist es ja so, dass die Meisten einfach zu viel machen. und dann nix mehr passiert. Mein Pony galoppiert z.B. nicht an, wenn Du nur ein paar cm zu weit vor der Bewegung bist. da kanst Du zappeln als Longenführer soviel Du willst. Sie guckt nur als wollte sie fragen, was das denn solle. Das hat dann oft einen unglaublichen Aha-Effekt bei den Leuten.

    @Wawi: Leider bist Du viel zu weit weg von uns, sonst hätte ich Dir meine Maus mal in die Hand gedrückt.

  • Avatar wind sagt:

    @Wawi: Leider bist Du viel zu weit weg von uns, sonst hätte ich Dir meine Maus mal in die Hand gedrückt

    :friend: Oh, danke für das Angebot! 🙂 Wir haben hier im Stall tatsächlich keinen, bei dem ich den Handwechsel schon so gesehen hätte. Die machen das so wie ich – mit Anhalten (sofern überhaupt jemand longiert). Da muss dann wohl wirklich ein Mensch herhalten zum Üben! 😀

    Was ich aber in der Zwischenzeit probiert habe, ist der Tip von Moppel: ich habe einen längeren Strick und nur die Gerte mitgenommen und mein Pferd nur im Schritt „longiert“. Beim ersten Versuch ihn zu wenden, kam er schnurstracks auf mich zu und guckte ganz erfreut dem Stirnkraulen entgegen :ostern: Beim zweiten Versuch habe ich ihn mit dem Gertenknauf gegen die Schulter gestupst, dass er überhaupt mal eine Wendung geht. Der dritte Versuch war dann schon besser! Er ging zwar zögerlich in die neue Richtung – aber er ging weiter! :hurra: Ich denke, er hat verstanden was er machen soll. Ich übe das jetzt mal immer wieder.

  • Avatar Diana sagt:

    indem man nette Stallkollegen hat… die Pferde besitzen die sowas können.

    Eben.
    Erstmal braucht man Pferde, die das beherrschen.
    Und dann müssen die auch noch Besitzer haben, die anderen etwas beibringen wollen.
    Zur Not sogar auf Kosten des eigenen Pferdes.

    Ich finde diese Ratschläge immer sehr erstaunlich. Genauso wie bei Sattelproblemen, wenn geraten wird, doch mal verschiedene Modelle von Stallkollegen auszuprobieren. Aber das ist OT.

  • Avatar moppel sagt:

    Prima, Wawi.erstmal ein gutes Resultat im Schritt üben,bevor mans schneller versucht. So ganz unrecht hat Saphira nicht,nicht nur was den flüssigen Handwechsel angeht,sondern generell das Longieren erlernen incl. der versch. Variationsmöglichkeiten angeht. Wenn Pferd UND Longenführer gemeinsam um- oder neulernen,ist das auf jeden Fall doppelt schwer. Wir haben das z.B. mit diesem „Longenkurs“ http://wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php festgestellt – der ist prinzipiell schon gut gemacht u. auch durchaus erfolgreich für den Longenführer -aber muss er seine ersten Versuche mit einem ungeschulten (schief/mangelhaft gymnastiziert o. mangelhaft erzogen) Pferd machen, bringt das mehr Frust als Erfolg u. vom erlernen feiner Hilfen weit entfernt….. Richtiges Longieren lernt man am besten an/mit einem gut geschulten,fein fühligen Pferd,was das eigene Tun direkt reflektiert.(ist doch beim Reiten auch so 😉 )

  • Avatar Saphira sagt:

    indem man nette Stallkollegen hat… die Pferde besitzen die sowas können.

    Eben.
    Erstmal braucht man Pferde, die das beherrschen.
    Und dann müssen die auch noch Besitzer haben, die anderen etwas beibringen wollen.
    Zur Not sogar auf Kosten des eigenen Pferdes. Wenn man als Besitzer nicht einschätzen kann, ob es evtl zu Lasten des Pferdes geht, dann sollte man sowas tunlichst lassen. Das unterschreib ich dir. ABER: wenn ein Pferd vernünftig ausgebildet ist kann niemand was kaputt machen, der mal 20 min am Pferd übt. wenn man was kaputt machen lann ist entweder das Pferd nciht soweit oder nicht gut ausgebildet.

    Ich finde diese Ratschläge immer sehr erstaunlich. Genauso wie bei Sattelproblemen, wenn geraten wird, doch mal verschiedene Modelle von Stallkollegen auszuprobieren. Aber das ist OT. trotzdem gehe ich mal kurz drauf ein: warum ncht, wenn man nur mal 5 min das Sitzgefühl haben möchte? DANN kann man wenigstens dem Sattler sagen, in dem Modell habe ich mich wohlgefühlt, wäre es möglich auf mein Pferd sowas zu finden, was einen ähnlichen Oberbau hat. Und bevor man mich Steinigt: ich rede NICHT von stundenlangem Probereiten in unpassenden Sätteln

    @Wawi: Super! und noch ein Trick aus der Mottenkiste, so mal vor über 10 Jahren auf einem Lehrgang gelernt: Häng Dir die Longe irgendwo an einen Zaun, so dass Du die volle Länge ausfahren kannst. Peitsche in die Hand und dann schnelles (!) Handling trocken üben. Schnell aufwickeln, schnell abwickeln. beim Abwickeln Longe mit der Peitschenhand abnehmen, dann ruckts nicht am Kappzaum, etc. einfahmal probiergen. den Zaun sollte es nicht stören 😀

  • Avatar wind sagt:

    den Zaun sollte es nicht stören

    😀 wer weiß das schon in der heutigen Zeit .. :panik:

    Aber super Idee!! Geschicklichkeit trainieren ist damit auch in mein Programm aufgenommen :ja:

  • Avatar moppel sagt:

    Gute Idee…und wenn du schon mal dabei bist,den Zaun zu missbrauchen: da lässt sich auch prima gezieltes Touchieren eines bestimmten „Körperteils“ mit einem langen Peitschenschlag üben- auch dosiertes,aber da kriegt man vom Zaun ja leider keine Rückmeldung 😀

  • Avatar wind sagt:

    Zwecks Rückmeldung müsste ich dann doch einen Menschen vorne an die Longe binden :denk: 😀 RB anrufen geht! :whistling:

    Oder den Zaun mit Sensoren ausstatten. :denk: Mensch Mädels, mir kommen da so einige Ideen! Kerzen auf den Zaun stellen und die Flamme mit einem Peitschenhieb löschen z.B..

  • Avatar moppel sagt:

    joooo…und bitte Filmchen für uns nicht vergessen :bravo:

  • Avatar Saphira sagt:

    Coladosen abschießen mit dem Peitschenschlag geht auch….. da siehst Du auch sofort, ob Du getroffen hast. ein weiterer Vorteil: die Coladose schreit nicht wenns wehtut.

    Obwohl, vielleicht haben Zaun und Coladosen ja ein bisher nicht erkanntes Eigenleben??? :panik1: :panik:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Wir haben hier im Stall tatsächlich keinen, bei dem ich den Handwechsel schon so gesehen hätte.

    Tiefstes Entwicklungsland !? 8)

    Ich finde diese Ratschläge immer sehr erstaunlich

    Warum? Weil man dafür ein bisschen über den eingefahrenen Tellerrand schauen müsste? Warum so unflexibel, so wenig kreativ? Habt ihr denn alle nur Langweiler-Pferde? Meine Tiere sind da anspruchsvoller!

    Zwecks Rückmeldung müsste ich dann doch einen Menschen vorne an die Longe binden :denk: 😀 RB anrufen geht! :whistling:
    Aua – ich ahne Schreckliches :panik1: !

    Oder den Zaun mit Sensoren ausstatten. :denk: Mensch Mädels, mir kommen da so einige Ideen! Kerzen auf den Zaun stellen und die Flamme mit einem Peitschenhieb löschen z.B..

    Hey, jetzt wird es kreativ 😀 , aber das lässt sich noch toppen: Kerze auf Zaun, zu Pferd (im Galopp :whistling: ) mit der Peitsche im Vorbeireiten die Flamme auslöschen :bravo: .

  • Avatar wind sagt:

    Tiefstes Entwicklungsland !?

    :eye: Na na, wir haben eben das Motto: lieber gut geritten als schlecht longiert! Aber hast gar nicht so unrecht – zumindest was die Longiererei angeht! 😉

    Hey, jetzt wird es kreativ , aber das lässt sich noch toppen: Kerze auf Zaun, zu Pferd (im Galopp ) mit der Peitsche im Vorbeireiten die Flamme auslöschen

    Mooooment, wir waren bisher nur bei Trockenübungen aus dem Stand! :panik1: Im Vorbeireiten seh ich doch die Kerze nicht, geschweige denn die Flamme! Der Fahrtwind, verstehst Du? 8) 😀 Ich könnte mich höchstens drauffallen lassen, dann ist die Flamme auch aus! 😀

  • Avatar Diana sagt:

    Ich finde diese Ratschläge immer sehr erstaunlich

    Warum? Weil man dafür ein bisschen über den eingefahrenen Tellerrand schauen müsste? Warum so unflexibel, so wenig kreativ? Habt ihr denn alle nur Langweiler-Pferde? Meine Tiere sind da anspruchsvoller!

    Häh?
    Ich meinte, diese Ratschläge, andere Leute anzusprechen, um an fremden Pferden zu üben oder fremde Sättel auszuprobieren.

  • Avatar Saphira sagt:

    @Diana: mal kurz off-topic: Du hast doch bestimmt mal auf irgendeinem Pferd reiten gelernt und das war nicht Deins, gelle? Dann hast Du streng genommen auch fremde Pferde zum Üben benutzt, auch wenn Du für ein Schulpferd Geld bezahlt hast.

    Ich drück mein Pferd beileibe nicht jedem in die Hand, und reiten lass ich erst recht nicht jeden drauf. aber wenn ich beim Longieren nur einen Kappzaum drauf hab UND daneben stehe und eingreifen kann (selbst wenn ich nur am Rand stehe geht das, muss nämlich nur kurz pfeifen und Pony steht und macht was ICH will, da kann der in der Mitte reichlich zappeln), kann nichts passieren. Im gegenteil: ICH freu mich wenn eben doch mal über den Tellerrand geguckt wird und ich gefragt werde. Das heißt, dass mein Gegenüber überlegt und sich selbst reflektiert und was Neues lernen will. warum soll ich dem das dann verweigern (immer vorausgesetzt ich hab auch Zeit dafür)? Meckern über andere geht immer leicht. Aber wenn man dann mal gefragt wird, wie an das macht und warum, muss man auch den schneid haben, etwas weiterzugeben und jemanden im festegesetzten Rahmen probieren zu lassen. Sonst muss ich einfach (mal überspitz gesagt) mit der Dummheit der anderen leben und darf mich nicht darüber aufregen!

    Und ja, mein Sattel lag auch schon auf einigen Pferd um zu gucken ob die Form passen könnte. und auf meinem Pony hab ich auch schon Stallkollegen spazieren geführt, damit sie den Sattel erfühlen konnten. Warum denn nicht, wenn ich daneben stehe?

  • Avatar Ennah2 sagt:

    muss nämlich nur kurz pfeifen und Pony steht und macht was ICH will, da kann der in der Mitte reichlich zappeln),

    Sicher? :fies: :na: 8)

  • Avatar Saphira sagt:

    Jepp. schon getestet :nase: . selbst mit Fremdreiter drauf funktioniert das 😛

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Jepp. schon getestet

    Aber noch nicht mit mir… :daumen: :whistling:

  • Avatar Lucero sagt:

    Kann ich bestätigen. Wenn Mama sagt anhalten, dann steht Saphi. Da kannst Du dich auf den Kopf stellen oder Schwanensee tanzen…

  • Avatar Saphira sagt:

    Hallo Wawi, wollte mal fragen, was denn Deine Longiererei somacht? fleißg am Kerzen auspusten und Zäune verprügeln? :na:

    @ Lucero: hast Du Dein Tütü eigentlich noch? dann möchte ich den Schwanensee mal sehen 😀 mein Pony steht dann in der Mitte und guckt zu :ostern:

  • Avatar wind sagt:

    Hallo Wawi, wollte mal fragen, was denn Deine Longiererei somacht? fleißg am Kerzen auspusten und Zäune verprügeln?

    😀 Der Zaun steht noch! Ich habe noch nicht geübt :red: wir sind am WE lieber in der Sonne gesessen … :whistling: … aber ich probier das schon noch! Einen festen Pfahl zum Üben habe ich mir zumindest schon auserkoren, dort wo auch nicht soviele Leute vorbeikommen. :ja:

  • Avatar Saphira sagt:

    Der Zaun hat also noch Schonfrist. 😉

  • Avatar wind sagt:

    Unspektakuläres Update:

    Gestern abend habe ich zwar nicht am Zaun, dafür am lebenden Objekt trainiert. 😉 😀

    Ich dachte, mein Pferd hat mal wieder etwas Abwechslung verdient. Zum Ausreiten war niemand da (allein geh ich nicht :tuete: ), es war schon dunkel und der Reitplatz war ganz verlassen. Gelegenheit beim Schopf, Pferd und Longierausrüstung gepackt und erstmal ein paar Aufwärmrunden über den ganzen Platz spaziert. Es war sooo eine schöne friedliche Stimmung, herrliche Luft, leichter Bodennebel und Laub raschelte. Pferd und ich zuckelten einvernehmlich nebeneinander her. Dann begann die eigentliche Longierarbeit. Wieder erst ein paar Runden Schritt, dann Trab bis Pferd abschnaubte. Mehrere Übergänge Trab – Schritt – Trab. Und dann war ein Handwechsel fällig:

    Probier ich´s doch gleich im Schritt ohne Anhalten. Ich wickelte vorher noch die Longe halb auf, konzentrierte mich dabei auf ordentliche, nicht zu lange Schlaufen, wechselte die Peitsche unter der Longe durch in die andere Hand, tja und dann ging ich zurück OHNE dass sich irgendwas verhedderte UND mein allerbestes Pferd :herz: wendete ab und wechselte auf einen Fingerzeig mit der Longierpeitsche gegen die Schulter durch den Zirkel!!!

    Nur mein linker Arm machte mir bei der ganzen Aktion mal wieder Probleme (Tennisarm). Die Longierpeitsche links halten und die dann auch noch in die rechte Hand durchreichen war etwas mit Anstrengung verbunden. Ich brauch dafür mehr Konzentration als von rechts nach links. Aber mit Ruhe und Gelassenheit wird das schon! :ja:

    Meinem Longier – Coach – Team einen dicken Schmatz an die Backe!! :friend: Hätte nicht gedacht, dass ich mich darüber so freuen kann 😀 Mein Pferd freute es übrigens auch, denn er wurde überschwenglich gelobt. :hurra: Wahrscheinlich denkt er sich (wie auch andere hier) die hat nen :irre: wozu die ganze Terz?

  • Avatar Lucero sagt:

    Toll, das freut mich!
    Mit Geduld und Spucke gehts doch…

    Hab auch ein Fortschritt zu vermelden. Hatte Dienstag und Donnerstag nach Jahren mal wieder Doppellongenunterricht. Hab das ziemlich vernachlässigt, da wir da beide nicht mit zurecht kamen. Aber bei uns war ein Kurs im Stall, da bot es sich an.
    Lucero rollte sich nur vom Gewicht der Longe in den Trensenringen schon auf und man bekam ihn da kaum wieder raus. Am Dienstag ging es schon viel besser und am Donnerstag durfte ich sogar die Longe außen schon mal anfassen, ohne dass er sich wieder gerollkurt hat. Er lief zum Schluß super schön in allen GGA und hat sich an die Longe rangedehnt. Bin so stolz auf mein Pony! Die RL war ganz verblüfft, wie schnell er das kapiert hat. Werde wohl jetzt wieder mehr DoLo machen…

  • Avatar wind sagt:

    Freut mich Lucero, dass Dein Pferdchen da so gut mitgemacht hat! :thumbsup: Doppellonge ist ja so mein Fernziel. Wenn ich genügend Leute bei uns mobilisieren kann, wollen wir mal einen Kurs vor Ort veranstalten.

  • Avatar Saphira sagt:

    Super! :hurra: :bravo: :hurra: :bravo: :hurra: der Rest ist Übungssache. das dauert nicht lang, dann klappts auch im Trab. :thumbsup:

  • Helios Helios sagt:

    Wauwi, ich gratulier Dir mal ganz herzlich :friend: Ich bin schon froh, soweit gekommen zu sein, daß meiner nach dem Halt oder im Schritt Handwechsel macht, ohne zu mir in die Mitte zu kommen :tuete: Wenn Du also ein paar gute Tips für mich hast, wie das auch aus der Bewegung heraus (Trab) funktioniert, dann immer her damit 😀 Und ich versprech, diesen Thread diesbezüglich auch nachzulesen, wozu ich bisher nicht gekommen bin :tuete:

    LG

    Uschi

  • Avatar calamaris sagt:

    Hab brav mitgelesen und werd mit meinem Pony auch mal ausprobieren. Wobei meiner immernoch Probleme beim halten halt. Jemand Tips? Wo ihr doch grad so fleißig dabei seid?

  • Avatar wind sagt:

    Ich bin schon froh, soweit gekommen zu sein, daß meiner nach dem Halt oder im Schritt Handwechsel macht, ohne zu mir in die Mitte zu kommen Wenn Du also ein paar gute Tips für mich hast, wie das auch aus der Bewegung heraus (Trab) funktioniert, dann immer her damit

    Uschi, da bist Du schon einen Schritt weiter als ich am Anfang dieses Threads war ! 😀 Meiner kam immer zu mir in die Mitte, wenn ich ihn umdrehen lassen wollte. Aus der Bewegung raus im Trab ist jetzt die nächste Stufe bei uns.

    @calamaris:

    Lies Dir mal die Seite durch, die Nessi ganz am Anfang verlinkt hat! Ich finde die super hilfreich!

  • Avatar calamaris sagt:

    Hab ich mir schon am Anfang durchgelesen. fand den Link auch sehr gut, aber halten klappt trotzdem nicht.
    Aber ich hab den Handwechsel versucht. Im Schritt klappt es wunderbar nur im Trab kann ich es mir noch nicht so vorstellen. Aber ausprobieren werd ich es auch mal.

  • Avatar wind sagt:

    Was passiert, wenn Du Dich in den Weg stellst? :denk: Was passiert beim Führen? Rennt Dich das Pferd über den Haufen, wenn Du stehenbleibst? Glaube es zwar nicht, aber falls doch, würde ich erst beim Führen rigoros das Halt einfordern. Notfalls mit Ditsch auf die Brust oder rückwärts schicken.

  • Avatar calamaris sagt:

    Nein nein beim Führen bleibt er 1A stehen, wenn ich stehen bleibe, wenn ich so ein meter vor ihm bin gehts auch, aber von der mitte aus und er sol aussen stehen bleiben, keine chance. wenn ich auf ihn zugehe und wie gesagt kurz vor ihm stehe gehts meist.ich hab gedacht ich muss es nur weiter üben damit er das Kommando Hoo dabei lernt, aber es bessert sich einfach nicht. Wenn ich in der Mitte stehen bleibe geht er einfach weiter bis ich auf ihn zugehe.

  • Avatar wind sagt:

    Bei uns hat das von anfang an funktioniert. Von daher kann ich Dir leider nicht wirklich Tips geben, wenn Du das alles so ausprobiert hast, wie in dem Link beschrieben. Stehst Du richtig, bist Du energisch genug oder zuu energisch? Das wären jetzt noch so Dinge, die ich überdenken würde. :denk:

    Aber vielleicht weiß ja noch wer was Besseres!

  • Avatar calamaris sagt:

    Hab verschiedenes probiert. stehen bleiben und einfach in ruhigem ton hooo sagen bis hin das ich fast vor ihm stand und
    HO JETZT!! Ich weiß auch nicht was ich falsch mache…

  • Avatar Saphira sagt:

    @ calamaris: meine steht auf einen kurzen Pfiff oder kurzes zackiges Hackenschlagen und selbst wie beim Apell der Bundeswehr stehen bleiben 😉 das ganze erst beim Führen üben bis es sitzt. wenn Pferd auch nach zweimaligem Auffordern nicht hält, durchaus mal kurz(!) massiv werden. bei meiner hatte sich damals bewährt, einfach rückwärts auf sie zuzugehen und rückwärts nach ihr treten (Scheinangriff 😉 ). DAS verstehen sie bestimmt alle. danach die Entfernung immer weiter vergrößern. sollte es irgendwann nicht klappen, wieder dichter ran. was auch hilft ist von diesem ganzen „Scheerritt, Terab etc“ Gedöns wegzukommen. bei uns ist einmal schnalzen Trab, zweimal schnell hintreinander schnalzen Galopp, ein kurzes (! Tonlage etwas erhöhen) Brr vom Galopp zum Trab, kurzes Zischen Trab zum Schritt und halt Pfiff und/oder Apell der Halt. mit der Peitsche auf den Boden klopfen heißt rückwärts.

    Mein Pferd macht die Gangartenwechsel auch auf die „herkömmliche“ Art, Vorteil dieser Art der Arbeit ist aber,d ass sie das Kommando tatsächlich abwarten statt wie oft im Unterricht gesehen: RL sagt reit doch aml Scheritt… und das Pferd läuft los ohne das der Reiter was amchen muss. Außerdem kann der Halt auf Pfiff im Ernstfall evtl sogar den eigenen Kopf retten.

    :denk: hm, vielleicht sollte ich doch mal eine Video Demostration machen? :denk:

  • Avatar calamaris sagt:

    Die Frage nach RU stellt sich bei uns nicht. Ist ja ein Shetty und und den reitet man nicht 😉
    Ich glaub im „Guten“ hat es bei ihm kein Sinn, wenn ich mit dem Fuß auf dem Boden stampfe und dabei einen Schritt auf ihn zu gehe hab ich wenigstens seine Aufmerksamkeit. Wenn ich nur in der Mitte stehen bleibe und hoooo hooooo hoooo immer wieder das regestriert er garnicht wird zwar langsam wie ne schnecke aber bleibt einfach nicht stehen.

    Aber warum funzt das beim führen einwandfrei, ich stehe pferd steht, Ende Gelände.

  • Avatar moppel sagt:

    Aber warum funzt das beim führen einwandfrei, ich stehe pferd steht, Ende Gelände.

    Dein Shetty hat inzwischen offenbar mehrmals erfolgreich getestet,dass du auf Longenlänge keine wirkliche Einwirkung auf ihn hast d.h. die gewünschte Reaktion nicht durchsetzen kannst oder tust 😉

    Ich würde zuerst mal das einfache Führen überprüfen: am durchhängenden Strick wirklich synchron anhalten+gehen,vorwärts+rückwärts,abwenden-ohne dass dafür sichtbare Hilfen nötig sind.

    Wenn du zukünftig mit feinen „unsichtbaren“ Hilfen auskommen möchtest,dann solltest du die deinem Pferd auch konsequent beibringen d.h.
    wirklich mit der feinsten Hilfe (die eigene Körperspannung/Energie u./o. Blickrichtung) anfangen,wenn keine Reaktion in 3 weiteren Stufen steigern/verdeutlichen. Absolut wichtig für dauerhaften Erfolg ist
    – sich an diese 4 Steigerungsstufen während der Hilfen-Lernphase zu halten,also bis das Pferd wirklich verstanden hat was du willst.
    wichtig: immer mit der 1. feinsten Stufe anfangen
    wichtig: die 4.letzte Stufe muss so deutlich sein,dass sie auf jeden Fall die gewünschte Reaktion (oder zumindest den Ansatz dazu) bringt. und das kann u.U. auch mal weniger nett aussehen….
    – sofort schon beim Ansatz der richtigen Reaktion mit der Hilfe aufhören+loben

    Die beiden größten+häufigsten Fehler sind:
    -dass der Mensch eben nicht mit der feinsten Hilfe anfängt,….weil er ja weiss,dass der sture Zosse eh erst bei ordentlich Dampf oder gar nicht reagiert.
    -dass der Mensch seinen Wunsch eben nicht konsequent bis zur gewünschten Reaktion durchsetzt
    Beide Fehler führen ruckzuck zu abgestumpften,zähen oder gar keinen Reaktionen seitens des Pferdes (siehe dein Shetty am Ende der Longe 😉 )

    wichtig ist natürlich auch, dass man -sobald das Pferd die Hilfe tatsächlich verstanden hat- von diesem 4-Stufen-Schema wegkommt,sonst wird man für das Pferd berechenbar (dickfellige Pferde „sitzen“ gern die ersten 2-3 Stufen aus *g*) .d.h. mit der feinsten Hilfe anfangen,wenn nicht die gewünschte u. bekannte Reaktion kommt,dann darf´s gleich mit der 4.Stufe rumsen.

    Die Distanz zum Pferd nicht gleich von der Führdistanz auf 8m Longenlänge vergrößern,sondern allmählich schrittweise vergrößeren: immer so viel,wie du mit deinen feinen Hilfen auskommst ……und wie du nötigenfalls auf jeden Fall erfolgreich durchsetzen kannst.
    Natürlich kannst du dein Pferd dafür auch durch Longe-verkürzen/Zirkel verkleinern erstmal näher ranholen BEVOR du was möchtest (durchparieren/beschleunigen/halten o.ä..)

    es ist einfacher,wenn du dieses Führen-auf-Distanz anfangs über die ganze Bahn übst,also wenn du dich geradeaus+parallel zum Pferd bewegst.Dabei sollte der Pferdekopf auf deiner Schulterhöhe oder nur geringfügig dahinter bleiben – aber nicht vor deiner Schulter.So hast kannst du besser einwirken. Erstmal Geraden führen,dann Volten einbauen,wo du strikt in der Mitte stehen bleibst u. wenn´s klappt dann allmählich die Distanz auf Zirkelgröße erweitern. Und natürlich erstmal im Schritt anfangen.

  • Avatar calamaris sagt:

    Dein Shetty hat inzwischen offenbar mehrmals erfolgreich getestet,dass du auf Longenlänge keine wirkliche Einwirkung auf ihn hast d.h. die gewünschte Reaktion nicht durchsetzen kannst oder tust 😉

    Ja das befürchte ich auch, allerdings wundert es mich, das er alle anderen Kommandos super macht, und ich spreche immer in ruhigem ton. Also 1. Stufe :nix:

    wichtig: die 4.letzte Stufe muss so deutlich sein,dass sie auf jeden Fall die gewünschte Reaktion (oder zumindest den Ansatz dazu) bringt. und das kann u.U. auch mal weniger nett aussehen….

    Was heißt bei dir weniger nett aussehen, wie sollte es denn aussehen?

    Natürlich kannst du dein Pferd dafür auch durch Longe-verkürzen/Zirkel verkleinern erstmal näher ranholen BEVOR du was möchtest (durchparieren/beschleunigen/halten o.ä..)

    Hab nur etwas Schiss das er dann immer meint zu mir reinkommen zu müssen. Gibts ein Trick wie man dem Vorbeugen kann?

  • Avatar Saphira sagt:

    Du könntest z.B. wenn Du auf Halb- oder Volldistanz zum Halt durchparieren willst, das Kommando so platzieren, dass Du Dein Pony beim zweiten Kommando schon vorm Zaun / der Bande stehen hast (und er so einfach bremsen MUSS 😉 ).
    Du kannst auch mit einer Longierpeitsche neben deinem Pony herlaufen (hufschlag, Du brauchst Zaun oder Bande als äußere Begrenzung) und ihm, wenn er nicht anhält, mal kurz und knackig die Peitsche vor die Brust klatschen. sieht zwar nich hübsch und nett aus… aber er solls ja lernen. wenn er reagiert -> Hilfe minimieren.

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Zitat von »moppel« Natürlich kannst du dein Pferd dafür auch durch Longe-verkürzen/Zirkel verkleinern erstmal näher ranholen BEVOR du was möchtest (durchparieren/beschleunigen/halten o.ä..)

    Hab nur etwas Schiss das er dann immer meint zu mir reinkommen zu müssen. Gibts ein Trick wie man dem Vorbeugen kann?

    Ja, aber das ist kein Trick: Mit Körpersprache. Zum Reinholen gehst du ein wenig rückwärts und „verbeugst „dich dabei ein wenig. Bei fein abgestimmten Pferden reicht ein Hauch von beidem. Damit lädst du ihn zu dir ein. Zum Stoppen/bzw. begrenzen des „Hereinkommens“ streckst du dich (mehr Körperspannung!) und gehst in Richtung Pferdeschulter/kopf auf ihn zu. Das ist nur eine von mehreren möglichen Methoden. Du kannst dein Pferd auch durch „Wellen schlagen“ der Longe oder durch das Richten der Peitschenspitze auf seine Schulter wieder raus schicken. Lässt sich leichter zeigen als erklären 😉 .

  • Avatar moppel sagt:

    Dein Shetty hat inzwischen offenbar mehrmals erfolgreich getestet,dass du auf Longenlänge keine wirkliche Einwirkung auf ihn hast d.h. die gewünschte Reaktion nicht durchsetzen kannst oder tust 😉

    Ja das befürchte ich auch, allerdings wundert es mich, das er alle anderen Kommandos super macht, und ich spreche immer in ruhigem ton. Also 1. Stufe :nix:

    Konzentrier dich auf deine Körpersprache – die ist ausschlaggebend fürs Pferd ! Optimalerweise solltest du dein Pferd komplett ohne Stimme händeln können,also verlangsamen,beschleunigen,loben,Nachdruck verleihen,Richtung weisen etc.

    [quote=’moppel‘,index.php?page=Thread&postID=577699#post577699]wichtig: die 4.letzte Stufe muss so deutlich sein,dass sie auf jeden Fall die gewünschte Reaktion (oder zumindest den Ansatz dazu) bringt. und das kann u.U. auch mal weniger nett aussehen….Was heißt bei dir weniger nett aussehen, wie sollte es denn aussehen?
    Die letzte Stufe MUSS eine Reaktion des Pferdes bringen d.h. sie muss so effektiv sein,wie es eben nötig u. auf jeden Fall erfolgreich ist….und das kann bei einem dickfelligen Pferd schon mal recht heftig ausfallen ….und sowas sieht dann insbesondere für Zuschauer weniger nett aus 😉

    Natürlich kannst du dein Pferd dafür auch durch Longe-verkürzen/Zirkel verkleinern erstmal näher ranholen BEVOR du was möchtest (durchparieren/beschleunigen/halten o.ä..)

    Hab nur etwas Schiss das er dann immer meint zu mir reinkommen zu müssen. Gibts ein Trick wie man dem Vorbeugen kann?

    hat Ennah schon beschrieben: Körpersprache 🙂
    Bei allem ist es nötig, dass du die Schulter leicht rausschicken/von dir weichen lassen kannst.klappt das noch nicht „berührungslos“+auf Distanz,dann arbeite erstmal direkt am Pferd mit Berührungsdruck daran (wieder drandenken:feine Hilfe+stufenweise steigern wenn nötig) .
    optimalerweise solltest du auch die Hinterhand auf Distanz,also berühungslos weichen lassen können.

    sorry für meine Zitierkünste :red:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    sorry für meine Zitierkünste

    :outlaugh: :nase: 😉
    Apropos Körpersprache: Das Schwierige dabei ist, dass jedes Detail wichtig ist: Körperspannung, Haltung, Winkel zum Pferd, Bewegungsfluss, Blickrichtung, etc.etc. 8) Pferde sind perfekte Körpersprach- Interpreten :rolleyes: .

  • Avatar moppel sagt:

    du,aber mit den Smileys kann ich umgehen 😛 : :stein:

    genau,perfekt was Körpersprach-Interpretation angeht-ist ja nun mal auch nötig im Herdenleben. Da kann ich z.B. meine lange Peitsche übern Pferdekopp zischend rechts+links aufn Boden knallen oder beim Schritt-longieren hinterm Pferd aufm Boden knallen -solange ich meine Körperspannung+Energie nicht erhöhe, bleibt mein Pferd weiterhin entspannt im SChritt (bei sehr sensiblen Exemplaren muss man dazu u.U. auch noch den Blick vom Pferd wenden).

    Auch wenn man mit Stimmkommandos arbeitet,müssen diese zuerst einmal per Körpersprache verständlich gemacht werden…..sofern man vom Pferd nicht „try & error“ verlangt 😀

  • Avatar calamaris sagt:

    Ja, aber das ist kein Trick: Mit Körpersprache. Zum Reinholen gehst du ein wenig rückwärts und „verbeugst „dich dabei ein wenig. Bei fein abgestimmten Pferden reicht ein Hauch von beidem. Damit lädst du ihn zu dir ein. Zum Stoppen/bzw. begrenzen des „Hereinkommens“ streckst du dich (mehr Körperspannung!) und gehst in Richtung Pferdeschulter/kopf auf ihn zu. Das ist nur eine von mehreren möglichen Methoden. Du kannst dein Pferd auch durch „Wellen schlagen“ der Longe oder durch das Richten der Peitschenspitze auf seine Schulter wieder raus schicken. Lässt sich leichter zeigen als erklären 😉 .

    Problem: Wenn ich mit Körperspannung einen schritt auf in zu mache regestriert er es nicht und wenn ich es zu heftig mache geht er zwar raus, aber rennt dabei voll los.

    Du könntest z.B. wenn Du auf Halb- oder Volldistanz zum Halt durchparieren willst, das Kommando so platzieren, dass Du Dein Pony beim zweiten Kommando schon vorm Zaun / der Bande stehen hast (und er so einfach bremsen MUSS 😉 ).

    Du kannst auch mit einer Longierpeitsche neben deinem Pony herlaufen (hufschlag, Du brauchst Zaun oder Bande als

    äußere Begrenzung) und ihm, wenn er nicht anhält, mal kurz und knackig die Peitsche vor die Brust klatschen. sieht zwar nich hübsch und nett aus… aber er solls ja lernen. wenn er reagiert -> Hilfe minimieren.

    Vorm Zaun hab ich versucht, Test fehgeschlagen, unser Platz ist dafür leider nicht geeignet, mein Pony ist durch den zaun gegangen… hmm

    Peitsche vor die Brust war schon besser. Nächstes Problem: er bleibt zwar stehen, dreht sich dann zu mir um so nach dem Motto, was sollte das denn jetzt???

    Bei allem ist es nötig, dass du die Schulter leicht rausschicken/von dir weichen lassen kannst.

    Sorry steh grad aufm Schlauch, was meinst du damit?

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Wenn ich mit Körperspannung einen schritt auf in zu mache regestriert er es nicht und wenn ich es zu heftig mache geht er zwar raus, aber rennt dabei voll los.

    Er registriert das schon, aber er reagiert nicht. Ein Schlingel 8) (Eventuell gibst du aber auch keine eindeutigen signale/ bzw. zu viele „wirre“ signale)! Wenn das mit der „Feinabstimmung“ zwischen euch auf longierdistanz nicht klappt, geh näher ran. kombiniere evtl. deine Körpersprache mit dem Schlenkern der Longe. Wenn das funzt, Abstand suczessive vergrößern. Kann aber auch sein, dass er dich schon richtig versteht, und durch das losrennen nur seinen Ungehorsam zeigt. Um das beurteilen zu können, müsste man das „life“ sehen.

    Peitsche vor die Brust war schon besser. Nächstes Problem: er bleibt zwar stehen, dreht sich dann zu mir um so nach dem Motto, was sollte das denn jetzt???

    Versuch es auch hier mit vorübergehendem Verringern der Distanz. Wichtig: Beim Halten darfst du dich auch nicht bewegen. Bleibe in der Körperhaltung und – spannung! Du bist weiterhin auf „Sendung“, und er hat weiterhin „auf Empfang“ zu bleiben! Dehne den Haltmoment vorerst nicht zu lange aus – lobe ihn, wenn er einen Augenblick unbeweglich stehenbleibt.

    Zitat von »moppel« Bei allem ist es nötig, dass du die Schulter leicht rausschicken/von dir weichen lassen kannst.
    Sorry steh grad aufm Schlauch, was meinst du damit?

    Wenn du ihn rausschicken willst, musst du dafür sorgen, dass er die Distanz zu dir vergrößert. In Bewegung wird das dadurch erreicht, dass er mit seinen Schultern nach außen geht – der Rest kommt dann nach = Zirkel spiralförmig vergrößern (ansonsten müsste er ja einen Seitengang machen, wenn er gleichzeitig mit Vor- und Hinterhand weicht). zum Schulter-Weichenlassen orientierst du dich zur Schulter hin, zum Weichenlassen der Hinterhand orientierst du dich zur Hinterhand. Wenn du seine -Schulter weichen lassen kannst, kannst du ein Hereinkommen während des anhaltens verhindern. Wenn das auf Longendistanz (noch) nicht funktioniert, musst du wiederum vorübergehend näher ans Pony ran, solange, bis es klappt. Dann – Stück für Stück – wieder weiter weg gehen.

    Ist nicht einfach, das auf die Entfernung zu erklären – besser kann man das life demonstrieren!

  • Avatar calamaris sagt:

    Er registriert das schon, aber er reagiert nicht. Ein Schlingel 8) (Eventuell gibst du aber auch keine eindeutigen signale/ bzw. zu viele „wirre“ signale)! Wenn das mit der „Feinabstimmung“ zwischen euch auf longierdistanz nicht klappt, geh näher ran. kombiniere evtl. deine Körpersprache mit dem Schlenkern der Longe. Wenn das funzt, Abstand suczessive vergrößern. Kann aber auch sein, dass er dich schon richtig versteht, und durch das losrennen nur seinen Ungehorsam zeigt. Um das beurteilen zu können, müsste man das „life“ sehen.

    Ja ich denke das war meine schuld, muss das noch üben, vor allem muss ich üben feinere hilfen zu geben.

    Versuch es auch hier mit vorübergehendem Verringern der Distanz. Wichtig: Beim Halten darfst du dich auch nicht bewegen. Bleibe in der Körperhaltung und – spannung! Du bist weiterhin auf „Sendung“, und er hat weiterhin „auf Empfang“ zu bleiben! Dehne den Haltmoment vorerst nicht zu lange aus – lobe ihn, wenn er einen Augenblick unbeweglich stehenbleibt.

    Das Problem ist wenn er nicht stehen bleibt denk ich immer ich muss mich weiter drehen, damit ich in richtiger position zu ihm stehe. weißt du wie ich das meine?

    Wenn du ihn rausschicken willst, musst du dafür sorgen, dass er die Distanz zu dir vergrößert. In Bewegung wird das dadurch erreicht, dass er mit seinen Schultern nach außen geht – der Rest kommt dann nach = Zirkel spiralförmig vergrößern (ansonsten müsste er ja einen Seitengang machen, wenn er gleichzeitig mit Vor- und Hinterhand weicht). zum Schulter-Weichenlassen orientierst du dich zur Schulter hin, zum Weichenlassen der Hinterhand orientierst du dich zur Hinterhand. Wenn du seine -Schulter weichen lassen kannst, kannst du ein Hereinkommen während des anhaltens verhindern. Wenn das auf Longendistanz (noch) nicht funktioniert, musst du wiederum vorübergehend näher ans Pony ran, solange, bis es klappt. Dann – Stück für Stück – wieder weiter weg gehen.

    Ah habs jetzt kapiert. Ich dachte irgendwie meine Schulter wäre gemeint. :red:
    Ich bin fast am überlegen ob ich die Peitsche erstmal ganz weglasse und nur meine Körpersignale auf das Pony zu trainieren, das halten kann ich danach immer noch üben und klappt dann vielleicht sogar besser. was meint ihr?

  • Avatar moppel sagt:

    Moin,
    die Peitsche soll der verlängerte Arm sein – aber viele Leute fuchteln viel zu viel/zu stark/zu früh oder ununterbrochen mit der Peitsche rum….und merken es nicht mal….wundern sich aber,warum das Pferd so abgestumpft ist. In dem Fall ist es schon mal ne gute Idee,die Peitsche wegzulegen u. sich ausschließlich auf seine Körpersprache zu konzentrieren.
    Allerdings: du solltest unbedingt ein „Mittel o . Methode“ haben,womit du deinen Wunsch AUF JEDEN FALL auch durchsetzen kannst,wenn die feinen Hilfen keine Reaktion beim Pony bringen.
    Eine andere Idee,um seinen gewollten+ungewollten Peitscheneinsatz zu kontrollieren u. sich selbst zum sparsamen Einsatz zu erziehen ist, an das Ende der Peitsche ein kleines Glöckchen o.ä. akustisches Signal zu binden 😉

    was die feinen Hilfen angeht: steht dein Shetty in einer Herde? wenn ja, wie ist da so sein Rang?
    hast du mal beobachtet,wie wenig „Körpersprache“ ein Ranghöherer braucht,um dein Pony zu bewegen? das ist erstmal etwas frustrierend aber Augen-öffnend 😉

  • Avatar calamaris sagt:

    was die feinen Hilfen angeht: steht dein Shetty in einer Herde? wenn ja, wie ist da so sein Rang?
    hast du mal beobachtet,wie wenig „Körpersprache“ ein Ranghöherer braucht,um dein Pony zu bewegen? das ist erstmal etwas frustrierend aber Augen-öffnend 😉

    Leider steht er im Moment noch alleine, da er vor kurzem erst gelegt worden ist.
    Aber das stimmt, nur nehmen die andere Pferde anders wahr als einen Menschen, hab ich das Gefühl, oder?
    Hab mir gestern nur ne Gerte mit zum longieren genommen und keine Peitsche mehr. Damit kann ich besser umgehen und fals nötig präziser einsetzen.

  • Avatar moppel sagt:

    was die feinen Hilfen angeht: steht dein Shetty in einer Herde? wenn ja, wie ist da so sein Rang?
    hast du mal beobachtet,wie wenig „Körpersprache“ ein Ranghöherer braucht,um dein Pony zu bewegen? das ist erstmal etwas frustrierend aber Augen-öffnend 😉

    Leider steht er im Moment noch alleine, da er vor kurzem erst gelegt worden ist.
    Aber das stimmt, nur nehmen die andere Pferde anders wahr als einen Menschen, hab ich das Gefühl, oder?
    .

    nicht,wenn du dich körpersprachlich so ausdrückst wie Pferde.also deine Ausstrahlung,deine Gestik+Mimik u. zwar immer schon,wenn du den „Pony-Bereich“ betrittst-nicht nur beim eigentlichen Training.
    Es sind die Kleinigkeiten im alltäglichen Umgang:achte mal drauf,ob bzw. wie oft du um dein Pony drum herum gehst anstatt es weichen zu lassen . oder ob und wie oft du deinen Fuss bzw. dich zurück ziehst,wenn es nur sein Gewicht in deine Richtung verlagert. Oder ob dein Pony so auf dich achtet wie es auf einen Ranghöheren achten müsste.Wenn du da konsequent bist, wird das auch mit der Reaktion auf feine Hilfen beim Training einfacher.

  • Avatar calamaris sagt:

    J da hast du Recht. Ich werd mal drauf achten. Longe heute war schon ganz gut. Er ist weiter raus als ich ganz kleinwenig auf ihn zu bin und kam weiter rein als ich mich klein gemacht und den blick gesenkt hab. Wir arbeiten weiter dran. Wenn es bei mir sitzt versuche ich auch dem Pflegemädchen es so zu zeigen, damit wir beide so arbeiten können.

    Danke für die Hilfe bis hierhin.

  • Avatar moppel sagt:

    Viel Spaß u. viel Erfolg weiterhin beim Üben. 🙂

  • Avatar wind sagt:

    Es sind die Kleinigkeiten im alltäglichen Umgang:achte mal drauf,ob bzw. wie oft du um dein Pony drum herum gehst anstatt es weichen zu lassen . oder ob und wie oft du deinen Fuss bzw. dich zurück ziehst,wenn es nur sein Gewicht in deine Richtung verlagert.

    .. und im Laufe einer langjährigen Ehe Mensch-Pferd-Beziehung schleicht sich ja schon die eine oder andere Unsitte ein :denk: Es lohnt sich, sich selber mal wieder kritisch zu beobachten. Das hole ich mir jetzt als Anregung neben anderen Tips aus diesem Thread raus! :thumbsup:

    Longiertechnisch stagniert es bei uns mangels Gelegenheit, es tummeln sich zur Zeit zu viele Reiter in der Halle. Werde aber dranbleiben!

  • Avatar calamaris sagt:

    es tummeln sich zur Zeit zu viele Reiter in der Halle.

    Damit hab ich zum Glück keine Probleme. Bei uns ist außer meinem Pony nur noch ein anderes Pferd da, das den Reitplatz benutzt :attack:

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