Licht ohne Strom aus der Dose?

By bienemaja | Archiv: Haltung und Pflege

Hallo!

In meinem (neuen) Offenstall brauch ich ein bisschen Licht, habe aber keinen Strom. Insbesondere z.b. im Bauwagen oder beim Putzen. Sonst behelfe ich mir immer mit Kopflampe.

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Ich hab irgendwo gehört man könne eine Autobatterie nehmen. Da ich ein technischer Vollanfänger bin, hat mal jemand ne Konstruktionsanleitung?

Alternativ kann ich mir natürlich schon vorstellen, dass ich mir eine Stromleitung lege. Ich habe mal unter https://www.strom-anmelden.eu nach Stromanbietern geschaut. Günstige gibt es schon, aber wenn nicht die hohen Leitungskosten wären.

Wie macht ihr das?

Lieben Dank!

  • Avatar metunja sagt:

    Mit Autobatterie geht das, allerdings kann ich dir auch keine Anleitung geben. Wenn du das mit dem Offenstall dauerhaft machen möchtest lohnt es sich aber auf jeden Fall einen kleinen Kompressor anzuschaffen. Strom braucht man immermal – z.b. für Schmied, TA, Reparaturen etc. – Solarlichter gibt es auch noch.
    Lg MEtunja

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich kann Dir leider auch nicht helfen, frage mich aber wie man ein Pferd in einen Stall komplett ohne Strom stellen kann 8o Was machen Schmied/TA ?( Mein Pferd hat sich vorzugsweise dazu entschieden, den TA immer abends nach 20.00 Uhr sehen zu wollen.. :nix: Und eine Tablette Rivanol im Winter im eiskalten Wasser aufzulösen ist auch ziemlich langwierig. :huh:

  • Avatar maurits sagt:

    ist das der Offenstall von dem Dir hier alle abgeraten haben, weil 20 km entfernt?
    Und dazu noch ohne Strom?

    lg
    maurits

  • Avatar ines sagt:

    hatte ebenfalls früher einen offenstall im „outback“, aber niemals ohne strom. das kann der tot deiner pferde sein 🙁

  • Avatar maurits sagt:

    nicht zu fassen, echt nicht. Was für ein Horror, wenn ich da nachts einen Koliker liegen hätte und der TA sieht nichts…vermutlich würde sich die Frage eh erledigen da ich auch den Koliker nicht als solchen erkennen würde da ja stockfinster.

    Wieso müssen es immer auf Deubel komm raus „Offenställe“ sein, wenn man da nicht mal ne Lampe installieren kann ,also ne Hütte in der Pampa.

  • GidranX GidranX sagt:

    Vielleicht ist ja nur vorübergehend so? Bis eine adäquate Lösung gefunden ist?? Ich hätte allerdings auch keine ruhige Minute..

  • Avatar Diana sagt:

    Was für ein Horror, wenn ich da nachts einen Koliker liegen hätte und der TA sieht nichts…vermutlich würde sich die Frage eh erledigen da ich auch den Koliker nicht als solchen erkennen würde da ja stockfinster.

    Du wüsstest es ja gar nicht, denn Du wärst ja gar nicht da, um es zu merken. :S
    Wenn Du den Koliker dann findest, ist es ja wahrscheinlich schon wieder hell oder wird es in Kürze, denn es ist der nächste Morgen oder Mittag oder Nachmittag….

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wieso müssen es immer auf Deubel komm raus „Offenställe“ sein, wenn man da nicht mal ne Lampe installieren kann ,also ne Hütte in der Pampa.

    Vielleicht weil man das als artgerecht Pferde halten sieht und man sich sonst ein Pferd geschweige denn zwei nicht leisten könnte.

    Immer wenn ich von solchen Primitivst-Pferdehaltungen lese, sehe ich plötzlich vor meinem geisten Auge ganz genau wie sich diese 50-80 Euro pro Pferd Haltungen rechnen :ja:

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Liebe Leute,

    in der Sache habt Ihr wohl recht. Aber vielleicht hat jemand konkrete Ideen, wie bienemaja sich in unter diesen nicht optimalen Bedingungen behelfen kann – sie sucht ja schon nach Verbesserungen und Lösungen – anstatt ihr jetzt unisono zu bescheinigen, wie unmöglich dieser Offenstall ist. Echt jetzt.

    Bienemaja, bin technisch leider auch eher unbegabt und kann Dir leider keine Tipps geben. Wünsche Dir aber noch viele Helfer!

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich habe auch kein Licht am Offenstall und die Pferde stehen ganzjährig auf großen Weiden weit außerhalb. Wenn TA, Hufschmied etc kommen, hole ich die Jungs ans Haus. Fahre seit Jahren so und habe keine Probleme. Bezueglich Kolik etc haben Weidepferde trotz 3mal täglicher Kontrolle schlechte Karten, ob nun Licht oder nicht. Wenn da Nachts was passiert, merkt das bis morgens um 6 natürlich niemand. Das ist aber nicht zu ändern, weil ich halt ebn nicht mit meinen Pferden Tür an Tür lebe. Schlecht geht es ihnen trotzdem nicht, wage ich jetzt mal zu behaupten 😉

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Bienemaja, bin technisch leider auch eher unbegabt und kann Dir leider keine Tipps geben. Wünsche Dir aber noch viele Helfer!

    Aber Hauptsache, man hat was gesagt… :na:

    Okeh, hier mein Ratschlag: ich würde das „elektronische Telefonbuch“ bemühen und den nächsten Stallbauer oder konzessionierten Elektriker anrufen und da fragen, was er in einem solchen Fall vorschlagen würde, aber wahrscheinlich läufts auf einen Generator raus.

    Alternativ Weihnachtsbaum kaufen und mit vielen Kerzen bestücken xmas

    Sorry, aber es gibt einiges, das gibts einfach niciht für mich :no:

  • Avatar PonyLu sagt:

    Son Notstromgenartor oder wie die heißen?

    Die gibt es doch überall zu kaufen…
    Oder mal mit dem örtlichen E Werk reden was ein Anschluss kosten würde

  • Avatar Castellano sagt:

    Es gibt auch Batteriebetriebene Leuchten im Campingbedarf, die machen aber nicht sooo hell. Ich löse das „Problem“ (für mich ist es nicht wirklich ein Problem) jetzt im Winter mit Stirnlampen für die morgendliche u abendliche Fuetterung. Misten tu ich mittags bei Tageslicht. Alles kein Problem und den Pferden geht’s gut!

    Nochmal zur Kolikueberwachung: ich habe ein Pferd im Winter im Pensionsstall stehen. Da ist von 21/22 Uhr bis 6.30 Uhr keiner im
    Stall, also auch keiner der einen Koliker finden u retten könnte. Da ist die Zeitspanne, in der ich meine Pferde Nachts nicht sehe/kontrollieren kann, deutlich kürzer.

  • Avatar maurits sagt:

    Liebe Leute,

    in der Sache habt Ihr wohl recht. Aber vielleicht hat jemand konkrete Ideen, wie bienemaja sich in unter diesen nicht optimalen Bedingungen behelfen kann – sie sucht ja schon nach Verbesserungen und Lösungen – anstatt ihr jetzt unisono zu bescheinigen, wie unmöglich dieser Offenstall ist. Echt jetzt.

    Bienemaja, bin technisch leider auch eher unbegabt und kann Dir leider keine Tipps geben. Wünsche Dir aber noch viele Helfer!

    hier wurde im Vorfeld schon von der Planung dieses Offenstalls abgeraten, da da schon abzusehen war, dass der unter primitivsten Bedinungen besteht und auch noch 20 km entfernt vom Wohnort der Pferdebesitzerin zu sein schien. Ausser sie hat jetzt einen in der Nachbarschaft gefunden.

  • Avatar Castellano sagt:

    Wenn der Offenstall 20km weit weg ist, finde ich das dramatischer als der fehlend Strom!

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Son Notstromgenartor oder wie die heißen?

    Die gibt es doch überall zu kaufen…
    Oder mal mit dem örtlichen E Werk reden was ein Anschluss kosten würde

    Natürlich gibts die überall zu kaufen. :eye: Kosten aber, wenn es was Brauchbares sein soll, mal eben im 4stelligen Bereich.
    Mit diesen ganzen Billig-China-Gondeln würde ich gar nicht erst anfangen.
    Weil die *zack* nicht mehr anspringen, wenn sie WIRKLICH gebraucht werden. :flucht:

  • Avatar maurits sagt:

    ich finde die Kombination aus beidem kaum zu toppen, fehlt nur noch dass kein Wasseranschluss vorhanden ist, und das Wasser zu Hause in der Badewanne in Kannister gefüllt wird. Solche Offenstallhaltungen sind mir in Foren auch schon begegnet.

  • Avatar Castellano sagt:

    Selbst das wuerde nicht zwangsläufig bedeuten, das die Pferde dursten müssen :nix:

  • GidranX GidranX sagt:

    Also aus meiner Erfahrung heraus werden die MEISTEN dann doch Abends noch auffällig genug. Es sind eher die Ausnahmen, die dann morgens elendlich oder vielleicht tot gefunden werden. Eigentlich kann ich mich sogar nur an einen Fall erinnern in dem das so war. Dafür an unzählige, an denen die Besitzer Abends auf den TA wartend, ihre Pferde führten..

  • Avatar maurits sagt:

    Nein, das nicht, Castellano. Habe ich nicht behauptet.
    Ich persönlich würde in so einem „Stall“ einen Rappel kriegen, wo nicht mal die einfachsten Dinge der normalen Zivilisation installiert sind. Und ich würde meine Pferde nicht in so einer Pampa-Hütte halten wollen.
    Im Winter hampelst Du da nach Feierabend monatelang im Stockfinsteren herum…

  • Avatar Castellano sagt:

    Wie gesagt, so eine robuste (für Pferd UND Halter) Haltung ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber auch nicht so problematisch und unbedingt tierquälerisch/leichtsinnig wie hier teilweise behauptet wird. Ich halte die Aufzuchts- und Robustpferde seit Jahren so und finde das nicht schlimm. Ich verbinde das Versorgen der Pferde mit dem Hundespaziergang, denn die Fragen ja auch nicht ob’s hell oder dunkel ist. Stirnlampe an, Futtereimer (ich bewahre das Kraftfutter Zuhause auf) geschnappt und los geht’s. Zum Offenstall laufe ich ca 10 Minten, zu den verschiedenen Weiden zwischen 5 und 30 Minuten. Alles kein Problem, ich denke die optimale Versorgung der Pferde ist trotz der „Pampa-Hütte“ gegeben. Ich würde jetzt speziell die Jungpferde nicht im Winter einstallen wollen, nur damit ich es bequemer habe.

  • Avatar maurits sagt:

    gegen Robusthaltung sage ich auch nichts, wenn denn die Gegebenheiten derart gestaltet sind, dass ich, wie Du schon sagst, den Stall in wenigen Minuten erreichen kann, und die Pferde im Notfall ans Haus holen kann, oder sonstwo hin, wo z. B. ein Tierarzt unter Normalbedingungen arbeiten kann.

    Eine Pampahütte abseits der Zivilisation ohne Licht und Wasser halte ich für verantwortungslos, da ist eher der günstige Preis einzig und allein der Grund, warum man seine Pferde so halten muss.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    So einem Offenstall bin ich mal vor Jahren in Bochum begegnet. Meins wäre das defintiv nicht, muß aber wohl dann doch jeder selbst wissen.

    Zum Ursprungsthema: Ja, Licht alleine läßt sich über eine Autobatterie erzeugen. Die liefert allerdings erstmal nur Gleichstrom und ist somit ohne weiteres nicht die erste Wahl, wenn man auch mal Strom für TA, Zahnarzt oder sonst was braucht. Man kann sich ein kleines Aggregat, was in der Regel mit Diesel betrieben wird, organisieren und Beleuchtung/Steckdosen am besten vom Elektriker installieren lassen. Alternativ gibt es mittlerweile ganz gute Solarpanels, die ausreichend Strom für Beleuchtung und Weidezäune generieren. Ohne Wechselrichter gibt es da allerdings auch nur Gleichstrom.

    Je nachdem, wo sich der Stall befindet, ziehen die Stadtwerke noch nicht mal mit, wenn es um einen neuen Stromanschluß geht. Mal ganz davon abgesehen, daß das richtig teuer werden kann. Ist der nächste Einspeisepunkt weit entfernt, können da schon mal locker 10.000 Euro und mehr zusammenkommen an Baukostenzuschuß.

  • Avatar Hijara sagt:

    Wir hatten jahrelang die Pferde im Stall ohne Strom und fließend Wasser.
    Es gab aber immer Licht durch Kompressor und durch eine Autobatterie. Für den Weg musste die Stirnlampe hinhalten.
    Der Schmid wusste das und kam tagsüber. Licht für den TA, hätte man ihn nachts gebraucht, wäre genügend dagewesen.
    Leider kann ich da aber technisch auch nicht weiterhelfen.
    Robustpferde müssen das aber nicht sein in Ställen ohne Strom aus der Dose, denn Pferde brauchen keinen Lichtschalter, sondern eher die weniger robusten Halter 🙂
    Die Pferde, Württenberger und Araber wurden bei schlechtem Wetter immer im Stall gehalten und sonst gings eben raus.
    Bei Wind und Wetter wurden die Stallfenster geschlossen, was ich gar nicht so doll fand.
    Eigentl. waren die Pferdis eher ganz schön verwöhnt.
    Nur Zeitunglesen konnten die Hottis abends nicht das Licht war „wertvoll“.

  • Avatar Reikja sagt:

    Entschuldigung, auch ich habe weder Strom noch Wasserhahn auf den Weiden und auch nicht in meinem Offenstall.

    Bin ich jetzt asozial? Darf ich keine Pferde mehr halten? Quäle ich meine Pferde? Sitzt ihr 24 Stunden am Tag bei Licht vorm Pferd und guckt, ob sie Kolik bekommen?

    Die Reaktionen zu strom- und wasserlosen Pferdehaltungen sind ganz schön eingebildet, finde ich.

    Mein Bruder ist Elektriker und hatte mir im Unterstand drei 12 Voltlampen eingebaut, die man mit einer 12 Volt Autobatterie betreiben kann. Das geht eigentlich ganz einfach. Was nicht geht, nur eine Batterie für Licht und Weidezaungerät zu nehmen, das schafft die nicht so ganz.

    Und Wasser fahre ich mit Kanistern oder demnächst mit meinem neuen Wasserfaß oder mit meinem ganz ganz langen Gartenschlauch, da ich ziemlich direkt neben meinem Stall wohne, aber ich kein Verlängerungskabel um ein anderes Haus und einen Wald ziehen kann.

    Ich kann meine Pferde ans Haus holen, da habe ich Licht, einen Halogenstrahler und Anbinderinge im und am Carport, an der Sattelkammer und an diversen, strategisch guten Stellen Anbinder für Pferde installiert.

    Ich halte die Pferde so, weil ich sonst keine Pferde halten könnte, da ich nicht mit den Kindern zum Stall fahren kann. Weil ich die Fütterung selber in der Hand haben möchte und ich spontan mal eben zu den Pferden gehen möchte.

    Der angebliche reduzierte, billige Kostenfaktor ist glaube ich nicht gegeben. Was ich _nicht_ an monatlichen Einstellergebühren zahle, lege ich in Heu an, Weidepflege durch Bauern, „Großgeräte“ wie Pferdeanhänger, Wasserwagen, Unterstand, Zäune, Heulagerungscontainer und eine qualitativ hochwertige Stirnlampe.

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Zitat von »jaara2008«
    Bienemaja, bin technisch leider auch eher unbegabt und kann Dir leider keine Tipps geben. Wünsche Dir aber noch viele Helfer!

    Aber Hauptsache, man hat was gesagt… :na:

    Dass gerade DU das schreibst, ist ja schon auch ein bißchen albern, nicht wahr? :rolleyes:

  • GidranX GidranX sagt:

    Entschuldigung, auch ich habe weder Strom noch Wasserhahn auf den Weiden und auch nicht in meinem Offenstall.

    Bin ich jetzt asozial?

    Nö.. weil

    da ich ziemlich direkt neben meinem Stall wohne, aber ich kein Verlängerungskabel um ein anderes Haus und einen Wald ziehen kann.

    Ich kann meine Pferde ans Haus holen, da habe ich Licht, einen Halogenstrahler und Anbinderinge im und am Carport, an der Sattelkammer und an diversen, strategisch guten Stellen Anbinder für Pferde installiert.

    Also hoooohhh Brauner.. 😉

  • Avatar Beete sagt:

    Ich kann dazu echt nicht viel sagen,
    nur dass wir im Stall für lich einen Motor haben..ich weis auch nicht wie der läuft, aber mit Benzin glaub ich :S
    Ich frag mal genauer nach, nicht das ich hier irgendwas falsches erzähl..

    LG Beete

    Edit: so läuft übrigens nicht nur der Strom sondern auch Wasser, allerdings nur kaltes..

  • Avatar moppel sagt:

    Zu solchen Weisheiten hier (Seite 1…) fällt mir auch nix mehr ein.

    Eine Freundin von mir hält seit vielen Jahren ihre Pferde im Offenstall mitten in der Pampa, ohne Netzstrom u. ohne Druckwasserleitung.
    Für die Beleuchtung hat sie 12V-Halogenlampen (solche simplen Dinger,die andere Menschen in ihrer Wohnung haben),die über eine 12V-Autobatterie gespeist werden. Außerdem hat sie ein Notstromaggregat für Flutlichtstrahler draußen u. wenn sonst mal 230V benötigt werden.
    Der Hufschmied kommt bei Tageslicht (sind alles Barhufer) und der Tierarzt hätte auch abends genug Licht oder sie fährt eben mit dem Pferd mit dem Hänger zum Tierarzt.
    Für die Wasserversorgung hat sie ein Wasserfass-Anhänger (sowas gibts auch frostsicher isoliert). Brunnen bohren geht dort leider nicht.

    Meine Pferde leben auch im Offenstall,zwar mit „Netzstrom u. Wasser aus der Leitung“ ,aber ich wohne nicht am Stall,ich verdiene meine Brötchen nicht am Stall, ich habe die 4000qm-Auslauf+Gebäude nicht dauer-ausgeleuchtet u. weder web-cams noch GPS-Überwachung für 24h- Beobachtung und auch keinen Stallknecht für diesen Job angestellt :nix:
    Offenbar pures Glück,dass meine Pferde noch leben. :doh:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich finde das immer so süss, wie sich dann reihum alle die bereitstehenden Schüchen anziehen 😀

    Ich bleibe dabei, DAS BILD, DIE ASSOZIATION die ich bei einigen Beschreibungen von Offenställen kriege gehen gar nicht!

    Bezeichnenderweise sind es dann meistens die, die eben keinen Strom besitzen, kein Wasser, irgendwo mitten kaum erreichbar in der Pampa liegen und bei Nässe im Matsch absaufen….wenn ihr jetzt das alles schönreden wollt, bitte sehr :nix:

    Da bin und bleibe ich lieber eingebildet und arrogant :ja: 😀

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Zuerst mal de Tip für die Beleuchtung mittels Autobatterie:
    Man kaufe z.b. bei Westfalia einen Strahler, der über 12 volt an Fahrzeugen betrieben werden kann, gibts im Landwirtschaftsbedarf. Gibts auch ganz toll mit Magnet dran, so dass der an einen Traktor oder auf ein Autodach montiert werden kann. Der Strahler hat aber dann einen Stecker für die Autobatterie (Zigarettenanzünder) den Stecker trenne man ab, und spalte das zweiadrige Kabel auf. plus und minus. An jedes Kabelende montiere man eine KLammer, so wie an einem Überbrückungskabel, oder auch für die Weidezaunbatterie gibts diese. Man beachte, dass die KLammern groß genug sind für die Pole der Batterie. Die Batterie sollte schon ordentlich sein. Ist auch nicht ganz billig. Für ein größeres Fahrzeug, oder Traktor kann bis zu 100 Euronen kosten. Hat man eine ordentliche Lampe ausgewählt, hat diese einen Schalter. Also Lampe mit Kabel an Batterie anklemmen, einschalten, LICHT!

    Ich finde Eure Reaktionen von Seite eins total daneben. Maurits und Merlinchen… manchmal gehen Euch echt die Gäule durch!
    Keiner weiß, ob diese Threaderstellerin diesen einsamen Stall wirklich meint, und selbst wenn, wäre dieser Thread hilfreich über die Suchfunktion wenn man einen ordentlichen Tip reinschreiben kann, gibt ja wie man sieht mehrere Leute, die dieses Problem so gelöst haben.
    Manchmal seid ihr an Kurzsichtigkeit nicht zu überbieten. :eye:
    Es gibt immer mal solche Situationen, wo man zwar unmittelbar in der Nähe des Stalles Licht und Strom hat, z.B. im angrenzenden Hof und Haus, aber eben genau nicht im UNterstand, oder im Heulager, oder oder. NIcht jeder hat einen Stall von einschlägigen Stallbauern vom Feinsten. Nicht jeder hat den Stall im Eigentum und ist in der Lage selbst Umbauten zu veranlassen, und manchmal gehts auch einfach mal um ne Übergangslösung. :eye:
    Und dass ein Koliker in irgendeiner Haltungsform mehr benachteiligt wäre als in einer anderen, dass ist ja wohl der absolute Schwachsinn!! Ich kenne Pensionställe wo abends um halb 10 das Licht ausgeht und abgeschlossen wird. Das Haus steht 200 m weit weg, die Stallmiete ist hoch, der Stall vom Feinsten. Die meisten Besitzer wohnen 25 km entfernt im schönen Frankfurt. Ich habe erlebt das da morgens ein Koliker liegend aus der Box gekrabbelt kam, und nichts mehr zu machen war… und was sagt uns das jetzt?
    Diese Marotte, hauptsache mal seinen oberschlauen und verurteilenden Senf dazugeben zu können, nimmt mal wieder Auswüchse an. Manchmal ists auch einfach mal gut, die klappe zu halten! 😛

  • Avatar moppel sagt:

    Nein, solche Ställe wie du sie beschreibst, will ganz bestimmt keiner schön reden (u. ich persönlich auch nicht haben!).
    Aber nur weil kein Strom+Wasser aus der Steckdose vorhanden ist, muss ja nicht immer u. pauschal gleich alles schlecht u. billig sein. So mancher mitten-in-der-Pampa-Offenstallbetreiber investiert viel Geld für möglichst viel Luxus für Mensch u. Tier (heutzutage gibt es glücklicherweise viele tolle Erfindungen auch für „ohne-Wasser-u.-Stromanschluss) – für das Geld könnte man sein Pferd locker viele Jahre in einem Pensionsstall einstellen (vielleicht mit mehr Luxus f. Mensch,aber oft deutlich weniger Luxus f. Pferd).

    und das Argument mit der Kolik ist einfach…..*ohne Worte*

  • Avatar Kasch sagt:

    Wie wäre es mit einem akkubetriebenen Baustrahler. Immer über Nacht zuhause aufladen und ab ins Auto: Hier

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich finde Eure Reaktionen von Seite eins total daneben. Maurits und Merlinchen… manchmal gehen Euch echt die Gäule durch!
    Keiner weiß, ob diese Threaderstellerin diesen einsamen Stall wirklich meint, …

    Manchmal seid ihr an Kurzsichtigkeit nicht zu überbieten. :eye:

    Die Erfahrung in 15 Jahren Pferdeforen Internet hat mich in der Tat kurzsichtig gemacht..und arrogant und überheblich 😀

    Ich bin mir da ganz sicher, dass dieser Stall gemeint ist :ja: ich helf fast wetten…..oder die Pforg-Wunderheilung tritt umgehend ein :ja:

    Übrigens: der mögliche Stall in spe hätte bereits einen Unterstand mit kleinem Heulager, stabil, hält alles noch viele Jahre. Die Zäune hat der Vormieter mitgehen lassen, also weitgehend neu einzäunen. Kein Strom und kein Wasser anliegend, gäbs vom Nachbarn. Also im Winter definitiv Wasserkanister schleppen. Bis sich eine verbesserte Strom- und Wasserlösung findet.

    Es gibt da übrigens in dem Fred kein einziger der zum Zuschlag zu diesem Stall geraten hätte- ausser Waldi unter bestimmten „Prämissen“ :na: xmas

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Und? was hat das mit der Eingangsfrage dieses Threads zu tun?? NIX!! 😛
    Das war ne rein technische Frage, auf die man ne hilfreiche Antwort geben kann, oder man kanns nicht :eye: .

    Merlijn, ich hab auch schon in nem Stall gestanden, wo übergangsweise Kanister geschleppt wurden. Allerdings nicht von mir 😀 . Und im Urlaubsdomizil letzten Sommer hatten wir kein Licht im Unterstand direkt, deshalb kann ich diese Bauanleitung für die 12 volt-Lampe liefern. Den Pferden gings trotzdem gut! behaupte ich mal :eye:

  • Avatar Castellano sagt:

    Merljin, dann wird es Zeit das du sein Bild neu installierst, denn fehlende Strom-/Wasserleitung bedeutet nicht zwangsläufig, das zottelig, verfilzte, schlecht versorgte Pferde im Matsch versinken!

    Ich denke ich bin nicht die große Ausnahme, wenn ich behaupte das meine Pferde in einfachem Offenstall ohne Luxus optimal versorgt, gepflegt und gesund sind. Ich kann *toitoitoi* weder mit Mauke, noch mit Ekzem, Husten, Kolik, Verwurmung dienen. Die Pferde sind fit und stehen trotz Winterfell gut im Lack, Schmied kommt alle 5-6 Wochen, Heu ist von Super Qualität, ebenso das Kraftfutter.

    Ein „Stall“, so wie ihn einige hier im Kopf haben, verdient weder die Bezeichnung Offenstall noch durchdachte Weidehaltung. An solchen tierschutzwidrigen Unterkünften sollte man dieRobusthaltung nicht messen und schon gar nicht automatisch von solchen Zuständen ausgehen, wenn weder Stall noch Umstände näher bekannt sind :eye:

  • Avatar moppel sagt:

    Kein Strom und kein Wasser anliegend, gäbs vom Nachbarn.

    und was ist nun aus dem „gäb´s vom Nachbarn“ geworden?

  • schwarztier schwarztier sagt:

    Wir haben Anfang 1980 unseren ersten Offenstall (ja, es war eine baufällige Bude) auch ohne Strom und fließend Wasser betrieben. Geht, ist aber sehr anstrengend, weil jeder Liter Wasser zu Hause in´s Auto getragen werden mußte, die Batterien für die Stromversorgung natürlich auch ständig hin und her geschleppt wurden. Die Stromversorgung ging mit Leuchten speziell für´s Auto, die wurden einfach angeklemmt. Alles was warm sein mußte, wurde von zu Hause mitgebracht …
    Sogar mein Pferd wurde dort geboren … (war eine ziemliche Autofahrerei für meine Mutter!)

    Der Stall stand wenigstens neben einem so genannten Aussiedlerhof (Hof in alleinlage). Der alte Herr, der im eigenen Kuhstall nix mehr beschicken durfte hat die Fütterungen bei uns übernommen, die 10 km Entfernung war deshalb erträglich.

    Wenn man viel Idealismus und wenig Geld hat, dann geht so eine Haltungsform auch!

  • casper109 casper109 sagt:

    Nein, solche Ställe wie du sie beschreibst, will ganz bestimmt keiner schön reden (u. ich persönlich auch nicht haben!).
    Aber nur weil kein Strom+Wasser aus der Steckdose vorhanden ist, muss ja nicht immer u. pauschal gleich alles schlecht u. billig sein. So mancher mitten-in-der-Pampa-Offenstallbetreiber investiert viel Geld für möglichst viel Luxus für Mensch u. Tier (heutzutage gibt es glücklicherweise viele tolle Erfindungen auch für „ohne-Wasser-u.-Stromanschluss) – für das Geld könnte man sein Pferd locker viele Jahre in einem Pensionsstall einstellen (vielleicht mit mehr Luxus f. Mensch,aber oft deutlich weniger Luxus f. Pferd).

    und das Argument mit der Kolik ist einfach…..*ohne Worte*

    Ich habe für mich Weichei einen Stall am Haus mit fließend Wasser und Strom. UND die Pferde was wollen sie 8o LIEBER RAUS in den Offenstall mit nun nasser Weide und Unterstand ohne fließend Wasser und Strom aus der Autobatterie.
    Und das erste was sie morgens machen :panik: :panik1: wenn sie raus kommen „sich in die Matsche schmeißen UND eine rundum Matschpackung anlegen“ :na:

    Ich habe hier mal irgendwo gelesen das das ein Zeichen ist das sie sich wohlfühlen wenn sie sich ausgiebig wälzen xmas 😉

    Nicht alles ist = schlecht nur weil es einfach ist, vielleicht sollte man mal differenzieren.

    Zuerst dachte ich auch meine Pferde brauchen dies und das, aber wenn so ein Stall durchdacht und gepflegt wird ist auch eine Haltung unter bestimmten Bedingungen machbar und in Ordnung.
    Ich könnte meine Pferde auch ohne Probleme ganzjährig in meinem Offenstall halten, ohne ein schlechtes Gewissen meinen Pferden gegenüber. Lediglich für mich wäre es mehr Arbeit, da das Wasser wenn jetzt nachgefüllt werden muss (z. Zt. ist der große Tank noch gefüllt) mit Kanistern hingebracht werden müsste, da die Weide z. Zt mit Trecker nicht befahrbar :nix:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Was ist eine Feldmiste?

    Lagert man da einfach den Mist auf dem Feld ab?
    Und das ist erlaubt?
    Kann ich mir irgendwie so jetzt nicht ganz vorstellen?

  • Avatar Cappuccino sagt:

    Die Jäger benutzen gern akkubetriebene Hochleistungsstablampen: http://youtu.be/vje8DS__79Y Sind zwar nicht billig, aber mit 2-3 Stück davon am Stativ, Baum, etc. montiert, kann man schon viele qm etliche Stunden taghell erleuchten…

  • Avatar Reikja sagt:

    Helios, das ist der Pforgsche Diskussionsrattenschwanz 😉

    Wie mittendrin schon beschrieben: 12 Volt Lampen und eine große Autobatterie macht heimeliges Licht…

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Die Mistlagerungs-Debatte geht hier weiter: Mistlagerung in DE: Bestimmungen, Gesetze

  • Avatar Quidam sagt:

    Wir haben auch keinen Strom aus der Dose – für normale TA- und Schmiedtermine haben wir ein kleines Aggregat zur Verfügung. Sollte ein Notfall sein, dann können wir auf Knopfdruck das Monsterding anschmeißen das nur läuft wenn der Heukran benutzt wird oder das Wasser vom Brunnen hoch gepumpt wird.

    Auch wenn der Stall nicht wirklich ausserhalb des Dorfes liegt wären die Kosten für eine Stromverlegung ins Unermessliche gegangen. Da lohnt es sich dann schon abzuwägen. Mittlerweile komm ich damit ganz gut klar :ja:

  • casper109 casper109 sagt:

    Und unter „richtig gemacht“ stelle ich mir vor, dass ausreichend Wasser fürs Pferd (oder TA) und LICHT für alle möglichen oder unmöglichen Dinge (wieder TA) vorhanden ist oder extrem kurzfristig anstellbar ist.

    Ich muss zugeben, dafür wäre ich zu faul! Und zeitlich bekäme ich es auch nicht hin. Aber deswegen jemand verurteilen, der es hinbekommt oder zumindest sehr bemüht ist einen Zustand zu ändern? Nee, finde ich nicht so die feine Art.

    Man kann das zeitliche aber ganz gut optimieren….wobei ich in meinem Schwiegervater schon eine gute Hilfe habe und einen Männe der Sachen wie Wasser fahren und die groben Arbeiten wie Zaun bauen, mähen und Heu einholen, natürlich auch mit meiner Hilfe mit Begeisterung macht :ja: :love:

  • Avatar Hijara sagt:

    Ich finde das immer so süss, wie sich dann reihum alle die bereitstehenden Schüchen anziehen 😀

    Ich bleibe dabei, DAS BILD, DIE ASSOZIATION die ich bei einigen Beschreibungen von Offenställen kriege gehen gar nicht!

    Bezeichnenderweise sind es dann meistens die, die eben keinen Strom besitzen, kein Wasser, irgendwo mitten kaum erreichbar in der Pampa liegen und bei Nässe im Matsch absaufen….wenn ihr jetzt das alles schönreden wollt, bitte sehr :nix:

    Da bin und bleibe ich lieber eingebildet und arrogant :ja: 😀

    Also unser Stall lag bzw. liegt (den gibt es noch) 200 m. entfernt eines Wohngebiets mit geteerter Zugangsstraße und
    keine der Wiesen ist je abgesoffen :nase:
    Warum sollte ein Stall ohne fließend Strom und Wasser im Matsch absaufen? Komische Assoziationen hast Du 👿
    Ich muss aber sagen dass ich natürlich unsere heutige Bequemlichkeiten schon auch schätze.
    Aber den Pferdis gings dort immer super gut.

  • Avatar Frau Olsen sagt:

    hmm.. ich hab auch keinen Strom und hatte bis vor Kurzem auch kein Wasser. Jetzt ist ein Brunnen gebohrt, eine frostfreie Tränke und ein Generator angeschafft. Sobald etwas Geld da ist, investiere ichs in das nächste Projekt, aktuell liegen Licht, Tränke und Zaunpfähle an, die ich erst noch erarbeiten muss. Mein Stall, der im Frühling bezogen wird, ist in absoluter Alleinlage. Auch ich arbeite noch an der Lichtfrage und der Lösung für frostfreies Wasser in den nur tagsüber offenen Boxen. UND ich freue mich sehr über die vielen wirklich kompetenten und sehr hilfreichen Tips zu all den damit zusammenhängenden Fragen hier im Pforg! Und ich würde mich freuen, auch dann noch Fragen stellen zu dürfen, wenn ich trotz anders lautender Ratschläge mal eine Entscheidung entgegen der allgemeinen Meinung treffen würde, schließlich bilde ich mir eine Meinung und übernehme nicht nur die der anderen. Ich zum Beispiel hab diesen Fred angeklickt, weil ich dachte, ich könnte hier was nützliches über Licht ohne Strom lernen, jemand hat was gefragt, das mich auch interessiert. Versteckt habe ich auch wertvolle Tips gefunden, aber die muss man schon suchen, zwischen mittelmäßig hilfreichen Pauschalurteilen über lebensgefährdete Offenstallpferde nebst den dazugehörigen verantwortungslos pfennigfuchsenden Haltern…
    :eye:

    ich finde, das Leben ist schöner, wenn man nett zueinander ist :hug:

    in diesem Sinne,

    liebe Grüße 😉

  • Avatar Cassalina sagt:

    fürs erste kannst du auch eine oder mehrere Werkstattlampen mit Akku nehmen. Die gibt es in jedem Baumarkt und werden einfach Zuhause aufgeladen. Zum Beispiel so eine: http://www3.westfalia.de/shops/technik/beleuchtung/leuchten/arbeitslicht/666078-akku_led_arbeitsleuchte_12_volt_230_volt.htm

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Für die Mistlagerung und Entsorgung gibt es verschiedene Lösungen:

    – Auf Anhänger lagern, regelmäßig wegfahren
    – Container bzw. Kippmulde mieten, die regelmäßig abgeholt wird; Entsorgung in der Biogasanlage

  • Avatar Diana sagt:

    Ist eine „primitive“ Offenstallhaltung denn nicht eine Sommer-Haltung?
    Bei schönem Wetter, ausreichend vorhandenem Futter vor Ort und genügend Tageslicht ist ja alles ok.
    Gerade für Pferde, mit denen nicht gearbeitet wird.
    Aber sobald einer dieser Punkte nicht mehr zutrifft, ist das doch keine optimale Haltung mehr!

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich halte auch ein täglich gearbeitetes Pferd von März bis November so „primitiv“. Im Winter ist mir nur das tägliche Verladen um zur Halle zu fahren zu aufwändig, deswegen steht er über die Wintermonate im Prnsionsstall. Die „Zurückgebliebenen“ leben aber genau so gut versorgt u gefüttert weiter, wie es im Sommer der Fall ist.

  • Avatar Reikja sagt:

    Ich stelle mein Auto wenn nötig, in der Dunkelheit mit laufendem Motor vors Weidetor und mache Fernlicht an. Die Kopflampe ist, um in den Heuschober zu gehen oder um Äppelhaufen zu orten.

    Was auch nett ist, dass ich bei jedem Heimkommen mal eben bei den Pferden vorbei fahre und durchzähle. Samstag hatten wir Weihnachtsfeier vom Reiterhof/ Reitlehrerin und nachts um 2 Uhr sind wir noch eben am Weidetor vorgefahren und haben vier tobende Tiere „erwischt“, statt zu schlafen spielten sie Ansteigen und in die Ganaschen beißen.

    Mich würde total stören, wenn ich nicht zu jeder Tages oder Nachtzeit zu den Pferden könnte und einen Großalarm in einem Stall auslösen würde, wenn mir nachts danach ist die Gäuls zu besuchen. Allerdings sind meine Pferde auch meine Seelentröster, ich sitze gerne zu sonderbaren Zeiten auf der Heuraufe und lasse mich beschnäutzeln und mit Heu vollkrümeln, wenn ich traurig bin.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Allerdings sind meine Pferde auch meine Seelentröster, ich sitze gerne zu sonderbaren Zeiten auf der Heuraufe und lasse mich beschnäutzeln und mit Heu vollkrümeln, wenn ich traurig bin.

    Ich verstehe Dich gut und mache es mir etwas einfacher, indem ich mir eine meiner Katzen in solchen Fällen schnappe. Bzw. kommen die dann eh oft schon von selbst an.

    GsD hat ja jeder die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie und wo er seine Pferde halten möchte. Oftmals sind Offenställe tatsächlich irgendwo in der Pampa (damit man wenigstens noch Fläche drumherum hat) und obendrein nur gepachtet. Bevor ich da dem örtlichen Energieversorger tausende von Euro in den Rachen schmeiße, würde ich mir Gedanken über Alternativen machen. Und da gibt es GsD mittlerweile mehr als die ordinäre Autobatterie.

    Ich sehe es schon als schwierig an, wenn der TA im Stockfinstern antanzen muß. Also Licht sollte schon da sein. Auf der anderen Seite: wie oft braucht der TA bei Euch Strom, wenn er kommt?

  • Helios Helios sagt:

    Ich sehe es schon als schwierig an, wenn der TA im Stockfinstern antanzen muß. Also Licht sollte schon da sein. Auf der anderen Seite: wie oft braucht der TA bei Euch Strom, wenn er kommt?

    Ein einziges Mal in den vier Jahren Offenstall, geholfen hat er aber nicht (trotz Baustrahler und diversers Lampen), erst der Schmied konnte letzendes das Hufgeschwür entfernen, nach weiteren 2 Tagen Wartezeit

    Mittlerweile haben wir den Stall und den Paddock entsprechend mit Licht versehen

  • Avatar moppel sagt:

    Auf der anderen Seite: wie oft braucht der TA bei Euch Strom, wenn er kommt?

    ich überlege gerade :denk: : habe meinen Stall seit 1996, wenn ich mich recht erinnere,wurde vom Hufmenschen bislang nur mal 230V-Strom benötigt,wenn ein neuer Swisshorseboot per Heissluftfön erwärmt werden musste,also alle Jubeljahre mal und vom Tierarzt nur mal f. seltene Dinge, für die ich genauso gut in die Praxis o. Klinik fahren könnte (röntgen,ultraschallen,endoskopieren). toitoitoi hatte ich noch keine Notfälle im Stall, wo sowas direkt an Ort+Stelle gemacht werden müsste.
    Lediglich der 1x jährlich antanzende Zahnarzt-Tierarzt benötigt natürlich 230V-Strom. Hätte ich da keine Möglichkeit,würde ich entweder zu einem anderen Stall mit 230V oder direkt zu diesem Zahn-TA in die Praxis fahren mit den Pferden – ist ja nur 1x im Jahr.
    Für wirklich ausreichende Beleuchtung braucht man keine 230V – das wurde hier ja schon hinlänglich geschrieben.

  • Avatar Patrizia sagt:

    ich sitze gerne zu sonderbaren Zeiten auf der Heuraufe und lasse mich beschnäutzeln und mit Heu vollkrümeln, wenn ich traurig bin.

    Ich dachte schon, ich bin die einzige, die nicht normal ist. 😉 Es gibt nichts tröstenderes als ein zufrieden mampfendes Pferd, was hin und wieder sein sabberndes Maul an mir abwischt :love:
    (ich glaube, offen gestanden ist das fast der einzige Grund, warum ich nach wie vor darauf bestehe meinem alten Mädel im Winter eine Mahlzeit aus mit heissem Wasser aufgeweichten Heucobs, angereichert mit Kräutern und/oder Plantagines und/oder Wurzeln und/oder was sich sonst noch so nettes findet, zu kredenzen…. geht mir vermutlich garnicht ums Pferd, aber der zufrieden schmatzende Gesichtsausdruck ist soooo schön :red: )

  • Avatar bienemaja sagt:

    Danke für die hilfreichen Tips! Und natürlich Danke, dass ihr euch so viel Gedanken über Pferdehaltung macht. Sicher, einige von euch haben bestimmt ein Bild vor Augen von gruselig-verwahrlosten Pferden wenn sie so etwas wie Offenstall ohne Strom hören.

    Nun ja, mir fehlen einfach die Worte, ich wollte ja schlichtweg eine technische Lösung oder Ideen, das Problem zu lösen.

    Ich will mich nicht für irgendwas rechtfertigen, aber zu eurer Beruhigung: es ist NICHT der 20 km entfernte Offenstall.

    Also es gibt Strom und auch Wasser auf dem Hof, aber NICHT in meinem Offenstall. Und damit ist der weder eine Billiglösung oder schlecht und ich besitze auch nicht arme verwahrloste Pferde oder so, die demnächst zwangsläufig an einer Kolik versterben, da sie ja im Offenstall stehen.

    Ich habe mein Pferd schon im teuren Stall stehen gehabt, wo es von ausgebildeten Leuten fachgerecht nicht ausreichend gefüttert wurde oder geschweige denn richtig gemistet wurde oder einfach auf der Koppel mal das Wasser ausgegangen ist (wer weiss wie lange schon?, gucken gegangen ist ja auch keiner). Nun ja, passiert ja wohl den besten von uns. Ich bin jedenfalls froh meine Pferde ausreichend zu füttern, zu tränken und ihnen ein möglichst artgerechtes Leben zu bieten, auch wenn es viel Zeit und Mühe kostet und ich es vor allem selbst beeinflussen kann und ich nicht ständig heimlich Heu entwenden muss oder stets und ständig hinterher sein muss, dass die banalsten Aufgaben überhaupt ausgeführt werden. So dass nun mal zum Einstellen im Pensionsstall. Habe einfach die Schnauze voll!!!

    Ich bin sehr froh es selbst zu machen! Für mich derzeit gut, auch wenn ich mit Kopfleuchte über den Paddock fege. Ich bau mir derzeit was nettes auf und es ist halt nicht alles perfekt (noch nicht).

    Und ich entschuldige mich schon jetzt mal vorher, dass ich bestimmt noch andere Fragen stellen werde für dieses oder jenes Problem, welches sich mir in den Weg stellt. Vielleicht seid ihr dann ja gnädiger und seid mit Vorverurteilungen zurückhaltender.

    Liebe Grüße!

  • Helios Helios sagt:

    Bienemaja, nimm den Ton hier nicht gleich persönlich, der ist zwar manchmal etwas schroff *hüstel* aber wer hier Hilfe sucht, bekommt auch gute Tips und Infos. Wird alles nicht so heiß gegessen, wie’s gekocht wird 😉

  • Avatar moppel sagt:

    Bienemaja, reg dich nicht auf,das ist hier in diesem Forum so 😉 ich kann dich gut verstehen. ich war noch nie einem Pensionsstall (aus genau diesen Gründen,die du schreibst) u. gleich mit dem 1. Pferdekauf 1994 Selbstversorger. Als ich meinen jetziges Areal übernahm 1996,gabs da eine Riesen-Innenlaufbox für meine beiden Pferde u. ne ungepflegte Wiese mit Gammelzaun. ich hatte anfangs draußen weder fließend Wasser noch Licht oder Strom,obwohl direkt am Hof. Habe also genau wie du angefangen ….und mir im Laufe der Jahre alles so gebaut wie es jetzt in meinem Web-Album zu sehen ist.geht nun mal nicht alles auf einmal,arbeits- u. kostenmäßig.Und manche lagebedingten Möglichkeiten ergeben sich erst im Laufe der Jahre. Meine erste u. langjährig bewährte Wasserversorgungslösung im Auslauf/Offenstall sah übrigens so aus, dass ich einen 200 li-Wanne (lebensmittelecht) hatte u. die per Wasserschlauch füllte, gut 50 Meter lang (praktischerweise auf einem selbst aufrollenden Schlauchwagen). irgendwann hab ich dann den Wasserschlauch spatenstichtief unter die Erde gebraucht u. draußen ne billige Selbsttränke angebracht, für die frostfreien Monate perfekt.Vielleicht wäre sowas für dich eine Lösung,wenn du da irgendwo einen Wasseranschluss auf dem Hof hast. wünsche dir viel Spaß u. viele gute Ideen für deinen Offenstalltraum.

  • Avatar Frau Olsen sagt:

    heiwei, Moppel,
    jetzt hab ich mir auch mal die vielen Bilder von Deinem grandiosen Stall angeschaut! Du meine Güte ist das alles toll!!! :resp:
    Wirklich – ich ziehe den Hut vor Dir – alles sehr sehr gut durchdacht und ganz offensichtlich nicht nur mit viel Mühe und Arbeit, sondern auch Geduld über die Jahre perfektioniert – das ist tatsächlich ein tolles Vorbild, grade für Leute wie uns, die jetzt erst mal ganz von vorne anfangen…
    Das web Album ist auch toll und ich werde bestimmt immer mal wieder rein schauen um mir die eine oder andere Idee abzuschauen…
    Danke und liebe Grüße 😉

  • Avatar bienemaja sagt:

    Ach sorry, bin wahrscheinlich eher von der aufbrausenden Sorte…

    @ Moppel: Ich hab mir auch mal dein Web-Album angeschaut: Toll! Traumhafter OffenstalMol. Respekt! Da sind schon jetzt unheimlich viele Ideen dabei. Leider kann man ja meist nicht alles und schon gar nicht sofort umsetzen. Aber Rom ist ja auch nicht an einem Tag erbaut worden 🙂

    Nächstes Jahr möchte ich gern eine frostsichere Tränke (vielleicht so einen Wasserwagen) haben, dieses Jahr ist noch Kanister schleppen angesagt.

    Liebe Grüße!

  • Avatar moppel sagt:

    Danke für die Blumen , ihr beiden 🙂 . ich muss dringend mal ein paar aktuelle Fotos ergänzen, von der neuen „Umlaufbahn“,von der Modfizierung der Fressgitter,von den beiden mit Holzpellets eingestreuten Flächen im Ruhestall usw. Frau Olsen, genau so ist es: „über die Jahre……“ hat es sich so entwickelt. Den Luxus der frostsicheren Tränke u. der Futterstände incl. Automatik konnte ich erst vor 2 Jahren realisieren,weil vorher dieser Unterstand nicht verfübar war. Bienemaja, ich habe für die frostsichere Tränke 50 m Wasserleitung neu verlegt,ging nur oberirdisch durch div. leerstehende Gebäude+Schuppen,deshalb mit Heizkabel+dicker Isolierung versehen. das war schon einiges an Aufwand,aber dieser Luxus ist es auf jeden Fall wert. Also wenn bei dir irgendwo ein Wasseranschluss erreichbar ist auf dem Hof,würde ich die Möglichkeit mal schecken…..so für später 😉 Ich habs hier im Forum zwar schon oft geschrieben,aber falls ihr Ideen oder Anregungen sucht,hier in diesem Forum gibts haufenweise: http://selbermachenrundumspferd.forumprofi.de/index.php (und eure Ideen+Fotos sind dort auch sehr willkommen 🙂 )

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