Licht ins Dunkel der Blutuntersuchung!

By testadmin | Wurmkuren, Impfungen, Blutuntersuchung

Mein Kleiner hat vor kurzem gerade eine Blutprobe entnommen bekommen und Malisas Memo auch – nun bekommt man die Blutbild Ergebnisse – mit der auskunft „Nichts Auffälliges“ oder ein Doctorendeutsch wo einem die Ohren schlackern…

Ich wollte hier nun mal fragen – WAS sind die wichtigsten Blutwerte und in welchem Bereich sollten sie liegen??
Herzenzyme??
Muskelenzyme??
Was genau sagen diese aus??

Ich hoffe wir können uns hier zusammen etwas schlau über so ein Blutergebnis machen…

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ich finde es ehrlich gesagt ein bisschen gefährlich im Netz solche Werte auseinander zunehmen, denn viele Werte muß man einfach im Zusammenhang sehen… aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren…

  • Avatar Akascha sagt:

    Ich denke man kann sagen von wo bis wo der Normbereich liegt, da könnte sicher Mumpitz weiter helfen!
    Alles andere halte ich auch für gewagt!
    Was sind die wichtigsten Werte, kann man so wohl nicht sagen, kommt drauf an welche aus der Reihe tanzen und die sind dann wichtig!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    ?( gefährlich??

    Erklär mir deinen Gedanken – warum gefährlich??

    Gibt es da keine Norm??
    Ich habe diesen Thread nicht wegen Memo eröffnet – sondern wegen meinem Pferden, der Blutprobe im Dez und vielleicht für die Blutproben die ich hoffentlich nciht mehr einschicken lassen muß!
    Finde einfach besser wenn man ein wenig drüber weiß was gut und weniger gut ist, vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!**find**

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Ja so diese Normbereiche meinte ich!

    ich möchte hier doch keine Blutanalysen – sondern einfach nur etwas mehr Wissen über das was mir ein Doc sagt!

    Wichtigsten Werte –

    kleine Blutuntersuchung
    große Blutuntersuchung

    …da muß es doch schon ein Unterschied geben…

  • Avatar Chaplin sagt:

    ?( gefährlich??

    Erklär mir deinen Gedanken – warum gefährlich??

    Gefährlich in dem Sinne, als das ich glaube, daß dieses Thema viel zu komplex ist, als das man hier auseinander klamüsern kann, was welche Werte im Zusammenhang ergeben und der User an sich eventuell noch mehr verunsichert wird oder aber seinen Tierarzt „lügen straft“ oder aber die Werte auf die leichte Schulter nimmt… aber wie gesagt: das ist nur meine Meinung dazu… Ich würde immer meinen TA löchern oder ggf. nen zweiten drauf gucken lassen.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Interessant wären vielleicht auch abweichende Werte und die spätere Diagnose, was das Pferd hatte! – sprich Erfahrungsberichte…

    Im Alvaro Reha Thread haben mir einige geschrieben auf was für ein Wert ich achten sollte bei der Analyse, die werde ich noch mal raussuchen, bei dem einen ging es um eien verschleppte Infektion, bei dem anderen um irgendeine Bakterie oder Wurmbefall!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Chaplin – aber um einen TA zu löchern ist etwas hintergrundwissen doch durch aus Sinnvoll?!?!?

  • Avatar Chaplin sagt:

    Chaplin – aber um einen TA zu löchern ist etwas hintergrundwissen doch durch aus Sinnvoll?!?!?

    Ich finde, mein TA muß es mir so erklären können, daß ich es auch ohne Hintergrundwissen verstehen kann. Bislang hat das sehr gut geklappt… Ich sage ihm immer: „Erklär es einer Dummen…!“ 😀 und ich habe auch keine Scheu 20 mal nachzufragen, wenn mir etwas nicht klar ist 😀 Er kennt mich jetzt seit 15 Jahren und weiß das auch 😀

  • Avatar Akascha sagt:

    Chaplin – aber um einen TA zu löchern ist etwas hintergrundwissen doch durch aus Sinnvoll?!?!?

    😀 das Problem ist ja oft, wenn TA weiß er hat einen medizinischen Laien vor sich, dann sagt er kaum was hast Du Wissen (und sei es noch so klein) schleudern sie Dir gerne die Fachbegriffe um die Ohren…………………ende vom Lied……………….doch nix verstanden!
    Also, ich finde es ok, wenn man etwa weiß in welchem Rahmen die Normbereiche liegen, und wie gewichtig kleine Abweichungen sind!
    Welche Werte wichtig sind zeigt das Blutbild, denn es sind eigentlich die besonders zu beachten, die aus der Norm kippen!
    Da ich aber leider überhaupt nicht weiß wie die so sein sollten……………………müßte ich riesen Mengen von Büchern wälzen, rufe ich wieder nach Mumpitz!
    Es ist auch ne Sache wie weit das jeweilige Tier erkrankt ist! Meinem Rüden ging es vor einiger Zeit richtig mies! Leukos waren bei über 15 000………………TA meinte 3000 seien gut bis 7000 würde er bei diesem Hund und der Krankheitsgeschichte noch gar keine Thermik machen, aber der Wert sei dann doch viel zu hoch!
    So ist es immer abhängig von vielen verschiedenen Umständen!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Beccs – GANAU DAS ist der Punkt – „Mein“ TA den ich :denk: 15 Jahre hatte – der hat mir das auch erklärt und bei DEM hatte ich nie das Gefühl, mehr wissen zu wollen… DEM habe ich vertraut!

  • Avatar Memento sagt:

    Frotti, wir haben das Blutbild doch über den selben TA machen lassen, oder? Hast Du Dir das Protokoll geben lassen? Ich fand das sehr informativ, da stehen nämlich die Normwerte hinter den gemessenen Werten – toll für uns Laien! Und die einzelnen Begriffe kann man mit medizinischen Fachbüchern (auch für Menschen, habe ich gestern festgestellt 😉 ) übersetzen. Die Auswertung an sich – da stimme ich Rebecca zu – überlasse ich lieber dem Fachmann :ja:

  • Avatar Chaplin sagt:

    Hast Du Dir das Protokoll geben lassen? Ich fand das sehr informativ, da stehen nämlich die Normwerte hinter den gemessenen Werten – toll für uns Laien!

    So ist das bei mir auch immer… also bei den Blutbildern meiner Pferde meine ich… ich muß bei Funky ja regelmäßig die Leberwerte kontrollieren lassen…

  • Avatar wednesday sagt:

    @Memento

    wollte gerade sagen, dass die Spannbreiten und Referenzwerte eigentlich immer im Protokoll stehen.

    Wenn es Abweichungen gibt, spreche ich meinen TA drauf an. Wenn ich eine Zahl/Begriff nicht einordnen kann, google ich danach. Bislang konnte ich alles mit Erläuterung im Netz finden.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Frotti, wir haben das Blutbild doch über den selben TA machen lassen, oder? Hast Du Dir das Protokoll geben lassen? Ich fand das sehr informativ, da stehen nämlich die Normwerte hinter den gemessenen Werten – toll für uns Laien! Und die einzelnen Begriffe kann man mit medizinischen Fachbüchern (auch für Menschen, habe ich gestern festgestellt 😉 ) übersetzen. Die Auswertung an sich – da stimme ich Rebecca zu – überlasse ich lieber dem Fachmann :ja:

    Habe heute morgen gerade angerufen das sie mir das zufaxen… 😉

  • GidranX GidranX sagt:

    „Normalwerte und Einheiten
    Um Laborwerten eine Bedeutung zu geben, muß erst einmal geklärt werden, wie Werte bei einem repräsentativen Querschnitt durch die gesunde Bevölkerung aussehen. In der Medizin sind naturgemäß besonders wichtige Kriterien spezielle Erkrankungen und Risiko-, aber auch ökologische Faktoren (wie z. B. Stadt, Land, Abgasbelastung, Sendemasten, Strahlungsbelastung [Elektrosmog], Chemie- oder Atomkraftwerke in der Nähe, oder Berufe, die mit bestimmten Risiken einhergehen, können sehr wichtig sein.
    Erst dann kann rechnerisch ein sogenannter Norm- oder Referenzbereich ermittelt werden, in dem aller Voraussicht nach die Werte der meisten gesunden Menschen liegen werden. Es gibt aber keine allgemeingültige Aussage darüber, ob ein Wert „krank“ bedeutet oder nicht. Bei manchen Laborwerten kommt es nur darauf an, festzustellen ob der gesuchte Stoff vorhanden (positiv) oder nicht vorhanden (negativ) ist. Meist ist das „positiv“ eher ungünstig, weil es eine krankhafte Veränderung anzeigt.
    Die Laborwerte werden in den unterschiedlichsten Einheiten angegeben. Die Einheit ist der Zusatz hinter jeder Zahl, der angibt, um welche Vergleichsmengen es sich handelt. 60 mg/dl bedeutet z.B., daß vom gesuchten Stoff 60 Milligramm pro Zehntel Liter (= Deziliter) gemessener Flüssigkeit vorhanden sind. Andere Einheiten geben die Aktivität an, so z.B. bei Enzymen: gemessen wird, wie schnell ein Enzym eine spezielle Substanz umbauen kann. Die Maßeinheit ist U/l (Units = Einheiten pro Liter. [15]

    Was ist normal an Normalwerten ?
    Der Begriff ‚Normalwert‘ ist mißverständlich, da letztlich niemand festlegen kann, was denn nun ’normal‘ ist. Deswegen spricht man heute im allgemeinen nicht mehr von ‚Normalwert‘, sondern von ‚Referenzwert‘.“ [Aus Schottdorf-Timm, Christine & Maier, Volker (2001), S. 15f.]“

  • Avatar Tibatong sagt:

    Hi Frotti,

    Ein Blutbild besteht aus zwei Komponenten: dem sogenannten „roten“ Blutbild oder auch Differenzialblutbild, wo die Blutzellen und ihr Verhältnis zueinander untersucht werden(z.B. Hämatokrit, Leukozyten und deren Differenzierung). Dazu braucht man EDTA-Blut, d.h. es wird Blut in ein beschichtetes Röhrchen entnommen und nach der Entnahme vorsichtig(!) hin und her bewegt. Dadurch gerinnt das Blut nicht und man kann die entsprechenden Untersuchungen vornehmen. Das rote Blutbild kann sowohl akute (Erhöhung der Leukozyten) als auch chronische Vorgänge anzeigen, aber eben nicht spezifisch, sondern nur allgemein.

    Der zweite grosse Teil ist die Untersuchung von Blutserum auf bestimmte Enzyme und deren Abbauprodukte (hier z.B. Nierenwerte, Muskelwerte etc.). Diese Ergebnisse sind wesentlich spezifischer als die des roten Blutbildes aber auch wesentlich „anfälliger“ auf falsche Werte. Ein Mensch muss zu einem großen Blutbild z.B. immer morgens und nüchtern erscheinen, ein Pferd bekommt das Blut irgendwann am Tag abgenommen, z.T. direkt nach Belastung/Stress etc. Dazu kommt die Tatsache dass verschiedene Labore unterschiedlich stark auflösende Geräte haben, was wiederum unterschiedliche Referenzbereiche bedingt. Es gibt also nicht „den“ Referenzbereich für einen bestimmten Wert, sondern es ist IMMER Laborabhängig.

    Ein Blutbild ist immer vor dem Hintergrund des durchführenden Labors zu sehen umnd auch Vergleichsblutbilder sollen immer unter adequaten Bedingungen genommen werden, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten – alles andere ist rausgeschmissenes Geld.

    PS Auch das einzelne Pferd kann durchaus noch bestimmte „Eigenheiten“ haben, die aber normal sind. Ich habe bei meinem Vollblödi, als er noch ein aktives Rennpferd war, standardmässig zu Beginn der Saison ein Blutbild machen lassen – immer unter gleichen Bedingungen und im gleichen Labor (nämlich durch mich 😛 ). Auch heute mache ich noch jährlich ein BB. Ich habe also eine ganze Reihe von BB, bei denen bei diesem Pferd immer zwei Werte eigentlich grenzwertig waren – diese Werte hatten aber NIE eine gesundheitliche Auswirkung. Andererseits habe ich so eine gute Grundlage, wie das spezielle Blutbild dieses Pferdes über Jahre unverändert aussieht und wenn sich jetzt etwas signifikant ändert, dann wiess ich, dass da wirklich etwas „im Busch“ ist.

  • Avatar Saro sagt:

    Erklär mir deinen Gedanken – warum gefährlich??

    Gibt es da keine Norm??

    Frotti es gibt auch eine Norm für Nasen, tortzdem ist der der eine übergosse Nase hat nicht krank.
    Will heissen ein Blutwert alleine sagt gar nichts, da gehört immer das Erscheinungsbild, die Klink dazu.

    Hast Du Dir das Protokoll geben lassen? Ich fand das sehr informativ, da stehen nämlich die Normwerte hinter den gemessenen Werten – toll für uns Laien!

    Genau ein Laborblatt enthält immer die Referenzwerte. Die können je nach gamachten Test auch noch erheblich variieren von Labor zu Labor. Also eine Liste von Normwerten im Netz ist Quatsch.

    Ausserdem bin ich der Meinung, ein gesundes Pferd braucht keine Blutentnahmen.
    (Beim Menschen, ab einem gewissen Alter sieht es etwas anders aus, weil z.B. ein hohes Cholesterin erst indirekte Sympotme verursacht, wenn es reichlich spät ist, dort sind gewisse Kontrollen sinnvoll)

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Södelle – Fax – blutanalyse bekommen… **studier**

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Im netz stand zwar irgendwo das eine Blutprobe im frühjahr und eine im Winter sinnvoll sei – aber nöööö!
    Wenn, dann, wenn irgendwas unklar ist im Erscheinungsbild ohne ersichtliche Gründe… So wie zB der komplette Abbau von Alvaro – der, ich widerhole mich, keine Anzeichen im Blutbild machte…
    :denk: obwohl ich da eigentlich auch von den ganzen Umständen ausgegangen bin…

  • Avatar Memento sagt:

    :denk: obwohl ich da eigentlich auch von den ganzen Umständen ausgegangen bin…

    Naja…zu Recht, denke ich. Tw. kein Futter/Wasser und zudem Stress durch Stuten neben einem „hengstigen“ Hengst…waren ja „gute“ Gründe für diesen Abbau…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …fellwechsel und Kappe auf dem Zahn – kam auch noch dazu… 🙁

  • Avatar kuwi sagt:

    Das Problem mit den Normwerten fängt schon viel früher an – ganz ohne jetzt den Zustand des Pferdes zu kennen, der unbedingt dazu bewertet werden muß 😉

    Jedes Labor hat verschiedene Untersuchungsmethoden und daher auch minimal abweichende Normwerte.
    Und dann gibt es sogar Labors, die zwar z.B. Pferdeblut untersuchen, aber ganz normale humane Normwerte dazu schreiben ( schon oft gesehen 8o )
    Und es gibt TÄ, denen das gar nicht mal auffällt :nix:

    Dazu kommen verschiedene Einheiten, die den Laien vor grobe Probleme stellen 😉
    So gibt es z. B. für den selben Parameter einmal den Wert im Labor A 100mg/dl und im Labor B 2,57 mmol/L, im Labor C sind es 86 mg/dl und im Labor D 3,41 mmol/L:
    Alle 4 Werte sind normal ( verschiedene Einheiten oder Meßtemperaturen ) – aber ohne da ein Mindestmaß an Grundkenntnissen, kann man das nicht einfach so zuorden :wacko:

    Außerdem gibt es Parameter, die eben durch den Transport oder die Abnahme höchst instabil sind ( Eisen, LDH, HBDH, Kalium, usw… ) und wo es gleich mal zu goben Abweichungen kommt, die aber eben nciht aussagekräftig sind.

    Dann gibt es Parameter, die zwar einen eng gesetzten Normwert haben, wo aber eine sehr große Toleranzgrenze bei den Abweichungen nur sehr kleine Auswirkungen hat.
    z.B. wenn der Normwert 10-70 ist, aber auch Werte von 200 für den Fachmann „ganz normal“ vorkommen können und erst Werte ab 1500 „gefährlich“ sind.
    Für den Laien hingegen hören sich die 200 schon recht heftig an :S

    Und es gibt Parameter, wo ein Anstieg von 0,5 schon fast über Leben und Tod entscheiden könnten 😉

    von daher kann man also wirklich keine allgemein gültige Aussage treffen, was die Interpretation von Blutwerten betrifft 😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Küwi – sehr interessant, aber bestärkt auch meine Meinung immer eine 2 te meinung zum Blutbild rein zu holen…

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Das Problem mit den Normwerten fängt schon viel früher an – ganz ohne jetzt den Zustand des Pferdes zu kennen, der unbedingt dazu bewertet werden muß 😉

    Stachelbeere, Du sagst es! Entscheidend ist in erster Linie immer der klinische, d.h. sicht-, hör-, fühl- und/oder riechbare, Zustand des Patienten! Egal, ob es um Labor, Röntgen, Ultraschall oder sonstwas geht.
    Ganz besonders Labor-Befunde können seltenst wirklich Auskunft darüber geben, ob alles in Ordnung ist oder eben nicht, wenn man nicht den Patienten dazu betrachtet.

    Deshalb, Frotti, mag ich diesen Beitrag von Dir SO auch nicht stehen lassen:

    Küwi – sehr interessant, aber bestärkt auch meine Meinung immer eine 2 te meinung zum Blutbild rein zu holen…

    Es wird Dir, außer bei einer ganz klaren Aussage des Blutbilds (und die findet man selten und noch seltener passend zum klinischen Befund), kaum ein (seriöser) Tierarzt definitiv etwas zu dessen Gewichtung sagen können/wollen, wenn er den Patienten nicht „in echt“ untersucht hat. Im Übrigen: kennst Du den Spruch: „Zwei TÄ, drei Meinungen.“? (wahlweise auch auf Reitlehrer oder sonstige „Ratgeber“ anzuwenden).
    Mich beschleicht, je länger ich praktiziere, zunehmend häufig das Gefühl, daß mit jedem hinzukommenden Laborergebnis die Anzahl der Krankheits-Möglichkeiten größer und das Gesamtbild unklarer wird. Labor-Ergebnisse umfassend zu interpretieren und in einen sinnvollen Zusammenhang mit den klinischen Befunden zu bringen, so daß die ganze Sache schlüssig wird, ist mit das Schwierigste, das es gibt in der Medizin!
    Es gibt sowohl den Fall, daß ein Blutbild einen Hinweis auf eine mow schwere Erkrankung gibt, die dann aber nie eintritt, als auch den Fall, daß das Blutbild ein „völlig gesundes“ Tier ergibt, das dann aber zwei Wochen später an Nierenversagen stirbt. Und es gibt alle Möglichkeiten dazwischen.
    Außerdem ist ein Blutbild, genau wie ein Reit-Foto, immer nur eine Momentaufnahme.

    Insofern erübrigt sich meiner Ansicht nach Dein Eingangsposting…

    Sinngemäß haben das alles auch schon Einige vor mir hier und im Memo-Thread geschrieben.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Wenn es sich um mein Pferd handelt und zB bei Alvaros BP währe was ernstes rausgekommen und TA1 (unbekannt) hätte mir eine umpfangreiche Heilungsmethode vorgeschlagen, hätte ich bevor ich das zulasse einen 2.ten TA (bekannt) zugezogen der sich Alvaro ansieht und noch ein BP entnimmt…

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Frotti – DAS ist nun aber doch ein ziemlich theoretischer Ansatz, oder?

  • Avatar Lichtgestalt sagt:

    Wenn es sich um mein Pferd handelt und zB bei Alvaros BP währe was ernstes rausgekommen und TA1 (unbekannt) hätte mir eine umpfangreiche Heilungsmethode vorgeschlagen, hätte ich bevor ich das zulasse einen 2.ten TA (bekannt) zugezogen der sich Alvaro ansieht und noch ein BP entnimmt…

    Und wenn dein dir bekannter TA dann was Anderes sagt, glaubst du ihm? Dann würd ich vielleicht doch glatt auf den Umweg über den unbekannten TA verzichten und dem PFerd und mir das ersparen. 😉

    Oder glaubst du beiden gleich und dann?? Dritter Tierarzt?? Hey, ich kenn Pferde, die wären so ausgeblutet worden. :wacko: *leichtironisch*

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Frotti – DAS ist nun aber doch ein ziemlich theoretischer Ansatz, oder?

    ja :ja: ihr sprecht ja auch von der Theorie :nix:

    Flubbi – TA2 kommt im Normalfall nicht so weit raus…

    Ist ok!
    Jeder handhabt das eben bißchen anders 😉 und zum Glück mußte ich über eine weiterversorgung nicht nachdenken…

    Habe nun das Fax hier und werde mir den rest ergooglen…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Eine Frage noch allgemein!

    Wenn ihr zu einem Doc geht und der eine Krankheit feststellt die nicht ganz ohne ist, vertraut ihr dann auch da drauf und geht nicht noch zu einem anderen Spezialisten?? :denk:

  • Avatar Lichtgestalt sagt:

    Was heißt „nicht ganz ohne“?
    Ein Sehnenschaden ist für mich persönlich definitiv „nicht ganz ohne“. Trotzdem würde ich die Diagnose nach Ultraschall und Lahmheitsuntersuchung meiner Tierärztin selbstverständlich glauben.

    Ehe ich mein Pferd noch einmal in Vollnarkose auf den OP-Tisch legen lassen würde, würde ich aber durchaus eine zweite Meinung einholen. (Dass ich nicht von ner Kolik-OP oder sonstigen Notfall-OP spreche, ist wohl klar.)

    Was ich an meiner Tierärztin so unendlich schätze: wenn sie nicht mehr weiter weiß, sagt sie es! Und verweist einen an eine entsprechende Klinik. So habe ich es im Stall erlebt. Und würde ihr deswegen in den anderen Fällen auch vertrauen, genauso wie ihrer Empfehlung zu einem Experten zu wechseln. Aber das ist immer eine Bauchsache. 😉

  • Avatar Memento sagt:

    Eine Frage noch allgemein!

    Wenn ihr zu einem Doc geht und der eine Krankheit feststellt die nicht ganz ohne ist, vertraut ihr dann auch da drauf und geht nicht noch zu einem anderen Spezialisten?? :denk:

    Warum betonst Du das die ganze Zeit so?

    Du meinst nicht zufällig Memo mit der Krankheit, welche „nicht ganz ohne“ ist und bis dato nur von einem TA – und das auch noch nicht abschließend -diagnostiziert wird?

    Vielleicht leide ich auch unter Verfolgungswahn 😀

    Dein „theoretischer“ Fall:

    Wenn es sich um mein Pferd handelt und zB bei Alvaros BP währe was ernstes rausgekommen und TA1 (unbekannt) hätte mir eine umpfangreiche Heilungsmethode vorgeschlagen, hätte ich bevor ich das zulasse einen 2.ten TA (bekannt) zugezogen der sich Alvaro ansieht und noch ein BP entnimmt…

    Wenn ihr zu einem Doc geht und der eine Krankheit feststellt die nicht ganz ohne ist, vertraut ihr dann auch da drauf und geht nicht noch zu einem anderen Spezialisten??

    Dein Rat zu meinem aktuellen Fall:

    Memo – ich gebe Merlijnche recht! Wäre es mein Pferd würde ich auch schon auf dem Weg zur THIO eben auf dem Weg zu einer vergleichbaren Klinik sein!
    2-3 Wochen Ungewissheit – DAS ist hart!! Denk dran Du mußt arbeiten!

    Memo….
    ganz ehrlich!
    Hier gibt es viele Gute Tipps! Aber wenn Dich jetzt was verrückt macht dann sind es Geschichten von Pferden mit Herzfehlern – fahr zur Klinik, vielleicht auch zu einer 2. und das nicht erst in 2-3 Wochen!
    DAs verschafft Klarheit und nicht 2-3 Wochen Ungewissheit!

    Hol zumindest bevor Du IRGENDWAS gibst einen 2 Arzt dazu – die Ergebnisse der BP kannst Du die faxen lassen…

    :denk: 😀

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Nö malisa meinte nicht Memo! :huh: …und ja du leidest unter Verfolgungwahn, speziell von meiner Person hier im Pforg!
    Das was Du da rauszitiert hast war aus dem memo Thread- richtig! – und wäre es meiner gewesen würde ich in die Klinik fahren – auch richtig!
    Nur HIER meine ich meine Pferde!
    Speziell Alvaro – denn bei ihm habe ich im Dez auch eine Probe entnehmen lassen, wie Du ja weißt war er nur noch Haut und Knochen! Das Ergebniss dieser Analyse war ohne nennenswerten Befund – zum Glück! Aber wäre da ein Befund gewesen – hätte ich ihn verpackt und wäre zu meinem Alten TA gefahren – mein TA seit ca. 15 JAhren!!
    Ich hatte noch nie zuvor eine BP nehmen lasse und somit war das Neuland für mich. Um da etwas mehr drüber zu erfahren eröffnete ich diesen Thread, da ich hellhörig wurde durch zB Mumpis Beiträge bzgl dieser Enzyme und so!

    Das allgemein habe ich so betont, weil anscheint ein paar Leute und speziell >weil Du ständig der Meinung bist, dass ich bei allem was ich schreibe auf Deine Pferde anspiele! Tue ich nicht, warum auch das Problem ist nur das ich ein Jungpferd besitze – dazu noch Hengst und im selben Alter wie Deine!! …und wenn ich deine Pferde meine, dann schreibe ich das deutlich – wie Du aus meinem Zitat entnehmen kannst !! Und das ich vielleicht öfter zu deinen Pferden schreibe, bei irgendwelchen Ausbildungkram oder oder oder , als zu anderen, liegt vielleicht da drin das ich Dich und Deine Pferde kenne und mit euch schon für ein paar Mt mehr oder weniger zusammengelebt habe, und einige Dinge erlebt habe!

    Viele Threads lassen einen als PB ins grübeln kommen und somit entstehen neuen Threads! Diesen habe ich übrigens nicht eröffnet um drüber zu diskutieren ob eine 2. Meinung wichtig ist oder nicht sondern um mich etwas schlauer bzgl Blutanalysen zu machen!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Nachtrag…übrigens habe ich vor, bei Alvaro einen weiteren Checkup zu machen!

  • Avatar Memento sagt:

    Warum hinterfragst Du die Blutuntersuchung, wenn sie ohne Befund war? Und warum ein halbes Jahr später? Und warum eine neue? Geht es ihm nicht besser?

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Doch es geht im besser, aber es geht ihm noch nicht optimal!
    Und nach 5 Monaten kann man vergleichen ob sich irgenein Wert verändert hat – mich interessieren da am meisten die Muskelwerte! Alles andere ist ja jetz ok, Zähne, Fellwechsel, Futter, Wasser…

  • Avatar Memento sagt:

    Mach Dich mal nicht verrückt. Wenn der nun im neuen Stall auf die Weide darf, vor allen Dingen länger als 2 Std. am Tag und das im Idealfall noch mit Wessel zusammen, dann sieht er vermutlich schon ganz anders aus.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …schon richtig! verrückt mache ich mich auch nicht – er ist ja gut drauf, Futterzustand ist gut! Sein Mukkies wachsen nur sehr langsam…

  • Avatar Rosewhisper sagt:

    Seh ich auch so wie Malisa… Dein Schimmelchen wird sich garantiert über den Sommer bekrabbeln. 🙂 Sonne, frisches Gras und der beste Freund dabei, – besser geht’s nicht.

  • Avatar Saro sagt:

    mich interessieren da am meisten die Muskelwerte!

    Wenn das Tier nicht krank ist kannst Du Dir das schenken. Es reicht ein Schlag, Muskelkater… um bestimmte Werte steigen zu lassen. Diese Blutabnehmerei ist meist unnötig.
    Das Aufbauen der Muskelmassen hängt wie schon anderorts beschreiben neben der Ernährung vorallem von der Bewegung ab. Am besten wäre es zweimal täglich ca 30 Minuten zu arbeiten.
    Dann hängt sie auch nocht von der Genetik ab. Wie beim Menschen, es gibt Menschen die machen null sport haben aber eine ordenltich Muskulatur, andere die treiben Sport aber bekommen keine so richtigen Muskelpakete. Das mit dem Schönreiten ist eine Angelegenheit die Jahre braucht. Mit ner Blutentnahme geht das nicht schneller.

  • Avatar Memento sagt:

    Nö malisa

    Oh, wenn ich im Internet mit meinem Namen angesprochen werde, wird`s ernst 8o

    meinte nicht Memo!

    Naja sorry, die Parallelen waren so….parallel 😀

    und ja du leidest unter Verfolgungwahn,

    :S Ist das jetzt diagnostiziert oder nur ein Verdacht? Sollte ich nun eine 2. Meinung einholen oder lieber gleich in die Klinik?

    speziell von meiner Person hier im Pforg!

    Mist. Und wer verfolgt mich unspeziell? *inDeckunggeh*

    Das was Du da rauszitiert hast war aus dem memo Thread- richtig!

    Na klar richtig – nu hör mal! Dat wär ja der Gipfell, wenn ich neben dem Verfolgungswahn auch noch unter Dokumentenfälschungszwang leiden würde ;(

    – und wäre es meiner gewesen würde ich in die Klinik fahren – auch richtig!

    Habe ich auch schon beim ersten Mal verstanden
    :ja:

    Nur HIER meine ich meine Pferde!

    Ok :friend:

    Speziell Alvaro – denn bei ihm habe ich im Dez auch eine Probe entnehmen lassen, wie Du ja weißt war er nur noch Haut und Knochen! Das Ergebniss dieser Analyse war ohne nennenswerten Befund – zum Glück!

    Naja….diese Sache und dieser Abbau ist mit dem von Memo in der Tat nicht vergleichbar. Der hat weder besonderen Stress gehabt, noch Futter- oder Wasserentzug.

    Aber wäre da ein Befund gewesen – hätte ich ihn verpackt und wäre zu meinem Alten TA gefahren – mein TA seit ca. 15 JAhren!!

    Kriegst nen Orden 😉 Nein, ehrlich, find ich gut! Ich kenne Deinen TA und halte viel von ihm.

    Das allgemein habe ich so betont, weil anscheint ein paar Leute und speziell >weil Du ständig der Meinung bist, dass ich bei allem was ich schreibe auf Deine Pferde anspiele!

    Welche anderen Leute? Ist Verfolgungswahn etwa eine pforglerische Epedemie? :huh:

    Diesen habe ich übrigens nicht eröffnet um drüber zu diskutieren ob eine 2. Meinung wichtig ist oder nicht sondern um mich etwas schlauer bzgl Blutanalysen zu machen!

    Ich habe verstanden *salutier* Aber das mit der 2. Meinung und der plötzlich endeckten Krankheit, die nicht „ganz ohne“ ist usw. stammt trotzdem von Dir aus diesem Thread….aber lassen wir das, sonst bekomme ich wieder eins auf die Mütze oder werde mit Vornamen angesprochen *schüttel* :no: 😀

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Malisa – laß gut sein!

  • Avatar Memento sagt:

    Malisa –

    Ich wusste es :pinch:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Versteh Dich nicht wirklich! Wenn ich irgendwas in Memos Richtung geschrieben habe dann waren es gut gemeinte Tipps… genau so wie dir die anderen User Tipps gegeben haben, zugeredet oder was auch immer!
    Deine Situation mit Memo hat mich zum nachdenken gebracht und ich habe überlegt wie ich gehandelt hätte, wäre bei Alvaro damals was anderes raus gekommen! Wo liegt das Problem??

  • Avatar Memento sagt:

    Warum bist Du so betroffen? War doch nur Spaß. Bin aber schon still. Und wieder ganz ernst 😐

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …betroffen?? Nö!! bei manchen Themen versteh ich nur keinen Spaß!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Das ist übrigens das was ich interessant find und wissen wollte…

    Zusätzliche Blutwerte bei einem großen Blutbild des Pferdes
    Die Blutwerte, die innerhalb des kleinen Blutbildes analysiert werden, sind selbstverständlich auch Bestandteil des großen Blutbildes. Zusätzlich werden aber auch folgende Blutwerte untersucht:

    Alkalische Phosphatase: Alkalische Phosphatasen sind Enzyme, die in großer Menge im Skelettsystem, im Leberparenchym und in den Gallenwegsepithelien vorhanden sind.
    Bilirubin: Bilirubin ist ein gelbes Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin.
    Eisen: Eisen gehört zu den ferromagnetischen Metallen. Seine zentrale Aufgabe ist die Bindung von Sauerstoff an das Molekül Hämoglobin in den roten Blutkörperchen.
    Gamma – GT: Gamma-GT ist ein Enzym das in allen Organen des Pferdes vorkommt.
    GLDH: GLDH ist die Abkürzung für Glutamatdehydrogenase. GLDH ist ein Enzym das bestimmte Stoffwechselvorgänge ermöglicht. Gleichzeitig ist es ein Indikator für Leberschädigungen.
    AST / GOT: AST ist die Abkürzung für Aspartat-Aminotransferase. GOT ist die Abkürzung für Glutamat-Oxalacetat-Transaminase. Wie GLDH sind dies Enzyme, die bestimmte Vorgänge im Stoffwechsel des Pferdes ermöglichen und überwiegend in der Leber, dem Herz und den Muskeln vorkommen.
    LDH: LDH ist eine Abkürzung für Laktat-Dehydrogenase, ein Enzym das in vielen Körperzellen vorkommt.
    CK – NAC: Ist die Abkürzung für Creatin-Kinase, ein Enzym das man in allen Muskelzellen und im Gehirn findet.
    Blutzucker: Der Blutzucker gibt die Höhe des Glucoseanteils im Blut an.
    Harnstoff: Harnstoff ist eine organische Verbindung, die von Pferden als ein Endprodukt des Stoffwechsels, im sogenannten Harnstoffzyklus, produziert und mit dem Urin ausgeschieden wird.
    Kreatinin: Kreatinin ist das Ausscheidungsprodukt von Kreatin, das sich im Muskel befindet. Es wird über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden.
    Lactat: Lactat ist das Endprodukt des sauerstofffreien Abbaues von Glukose.
    Gesamteiweiß: Der Wert für das Gesamteiweiß steht für die Gesamtkonzentration aller Eiweiße im Blut.
    Albumin: Albumin ist ein Eiweiß und gehört damit zur Gruppe der Plasmaproteine.
    Triglyceride: Triglyceride sind so genannte Neutralfette und sie gehören in die Gruppe der Nahrungsfette.
    Calcium: Calcium ist ein Mineralstoff der in den Zähnen und Knochen des Pferdes vorkommt.
    Kalium: Kalium ist ein wichtiges Elektrolyt im Körper des Pferdes.
    Magnesium: Magnesium ist ein Mineralstoff der das Zellinnere stabilisiert.
    Natrium: Natirum gehört zu den Mengenelementen und es reguliert den Wasserhaushalt des Pferdes.
    Zink: Zink ist ein essentielles Spurenelement und es übernimmt wichtige Rollen im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel des Pferdes.
    Selen: Selen ist ein essentielles Spurenelement und es kommt in den Zähnen und Knochen sowie in Enzymen vor.
    Kupfer: Kupfer ist ein Spurenelement und es ist an der Bildung von roten Blutkörperchen beteiligt
    Phosphat anorganisch: Phosphat ist ein Baustein vieler wichtiger Moleküle im Organismus

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Quelle WWW
    Blutwert Normalbereich Einheit Erhöhung Veringerung diagnostische
    Bedeutung
    Alkalische Phosphatase bis 333 U/l -Hepatopathien mit Cholestase -systemische Osteopathien
    Bilirubin bis 3,1 mg/dl -hämolytischer Ikterus -hepatischer Ikterus -posthepatischer Ikterus -Hungerbilirubinämie
    Eisen >80 ug/dl -chronischer Blutverlust
    -Anämie
    Gamma – GT bis 45 U/l -Hepatopathien -Cholestasen
    GLDH bis 20.8 U/l -Hepatopathien mit Leberzellnekrose -Hapatitiden -Stauungsleber
    AST / GOT bis 690 U/l -Myopathien -Hepatopathien
    LDH bis 606 U/l -Myopathien -Hepatopathien -Hämolyse
    CK – NAC bis 408 U/l -Myopathien
    Blutzucker 55-90 mg/dl -Stresszustände, -Glukokortikoidthrapie -ZNS- Krankheit -Diabetes -Hyperlipämie
    Harnstoff 20-40 mg/dl -proteinreiches Futter -Schockzustände -Dehydration
    -Urämie -ungenügende hepathische Synthese
    Kreatinin 62,0 – 177,0 umol/l -proteinreiches Futter -Schockzustände -Dehydration
    -Urämie
    Lactat < 1,0 umol/l -Kreislaufinsuffizienz -Myoglobinurie -Laktazidose Gesamt Eiweiß 55,0 - 75,0 g/l -chronische Infektionskrankheiten -Unterernährung -chronische Darm- oder Lebererkrankungen -Proteinverluste durch Proteinurie -Dermatitis -Blutverluste Albumin 45 - 60 % -Dehydration Lebererkrankung, Unterernährung Triglyceride 1,1 - 5.7 mmol/l -Hyperlipämie Calcium 2,5-3,4 mmol/l -Nephropathien -Hypervitaminose D -Laktationstetanie -Transporttetanie Kalium Kalium mmol/l -Azidose -Urämie, -hyperkaliämische periodische Paralyse -Hämolyse -Alkalose -Diarrhoe Magnesium 0,5-0,9 mmol/l -Niereninsuffizienz -Tetanien Natrium 125-150 mmol/l -ungenügende Wasseraufnahme -hypertone Dehydration -Verluste durch Schwitzen -Niereninsuffizienz mit Polyurie Zink 11 - 15 umol/l -Parakeratose Selen 1,3 - 2,5 umol/l -Se- Vergiftung -Arzneimittel -Se- Speicherpflanze Kupfer 19 - 21 umol/l -Anämie, -Pigmentverlust -Gelenkerkrankungen Phosphat anorganisch 0,7-1,45 mmol/l -sekundärer Hyperparathyreoidismus -P- Mangelzustände

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Quelle WWW
    Erläuterungen zum großen Blutbild bei Pferden

    Alkalose: zu hoher pH-Wert
    Anämie: Blutarmut
    Azidose: Übersäuerung
    Cholestase: Gallenstauung
    Dehydration: Flüssigkeitsmangel
    Dermatitis: entzündliche Reaktion der Haut
    Diarrhoe:Durchfall
    Hämolyse: Freiwerden von Hämoglobin, mit Zerstörung der roten Blutkörperchen
    hämolytisch: rote Blutkörperchen werden zerstört
    hepatitisch: die Leber betreffend
    Hepatopathie: die Gesamtheit aller die Leber betreffenden Beschwerden
    Hyperlipämie: erhöhte Blutfette
    hyperkaliämische periodische Paralyse: seltene neuromuskuläre Störung
    hypertone Dehydration: hoher Salzverlust
    Hypervitaminose D: Erscheinungen bei übermäßiger Zufuhr von Vitamin D
    Ikterus: Gelbsucht
    Laktationstetanie: Eklampsie
    Laktazidose: Übersäuerung des Blutes durch Milchsäure
    Leberzellnekrose: Tod der Leberzellen
    Myoglobinurie: Ausscheidung von Myoglobin im Urin
    Myopathien: Muskelerkrankungen
    Nephropathien: Erkrankungen der Niere oder der Nierenfunktion
    Niereninsuffizienz: Unterfunktion der Niere
    Osteopathien: krankhafte Veränderungen der Knochen
    Parakeratose: Vermehrte Verhornung der Haut
    Polyurie: krankhaft erhöhte Urinausscheidung
    Posthepatitisch: nach der Leber
    Proteinurie: zuviel Eiweiß im Urin
    sekundärer Hyperparathyreoidismus: Regulationsstörung der Epithelkörperchen
    Tetanien: Übereregbarkeit von Muskeln und Nerven
    Transporttetanie: Störung der Motorik und der Sensibilität als Zeichen einer einer Übererregbarkeit der Nerven und Muskeln
    Urämie: Harnvergiftung

  • Avatar Lichtgestalt sagt:

    Frotti, es haben jetzt schon mehrere darauf hingewiesen, dass die Normalwerte von Labor zu Labor unterschiedlich sind und bei unterschiedlichen Bestimmungsmethoden sogar stark von einander abweichen können.
    Irgendwelche Referenzwerte aus dem www zu ziehen ist also völlig sinnfrei.

    Von Selbstdiagnosen anhand der Laborwerte mal ganz zu schweigen…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Flubbi ich möchte keine Selbsdiagnose machen!! Ich möchte einfach nur wissen was dieses Ganze heißt! Diese Normewerte waren da mit bei – kann ich auch löschen!

    Quelle WWW
    Blutwerte bei einem kleinen Blutbild des Pferdes

    Leukozyten: Die Leukozyten sind die weißen Blutkörperchen und sie sind die Polizei im Blutsystem des Pferdes. Liegt an einer Stelle eine Infektion vor, so wandern die Leukozyten an diese Stelle und setzen sich dort ab.
    Erythrozyten: Die Erythrozyten sind die roten Blutkörperchen. Sie transportieren Sauerstoff und gegen Kohlendioxid in der Lunge des Pferdes ab.
    Hämoglobin: Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff und er ist Bestandteil der roten Blutkörperchen. Die Aufgabe des Hämoglobins ist es Sauerstoff in der Lunge an sich zu binden und in die Blutgefäße zu transportieren.
    Hämatokrit: Der Hämatokritwert ist ein Wert für die Zähigkeit des Blutes, da dieser Wert die Anteile von zellulären Bestandteilen im Blut angibt.
    MCV: MCV ist die Abkürzung für mean corpuscular volume. Dieser Wert steht für Volumen-Inhalt eines einzelnen roten Blutkörperchens.
    MCH: MCH ist die Abkürzung für mean corpuscular haemoglobin. Dieser Wert steht für den Hämoglobin-Gehalt eines einzelnen roten Blutkörperchens.
    MCHC: MCHC ist die Abkürzung für mean corpuscular haemoglobin concentration. Dieser Wert definiert den mittleren, zelluläreren Hämoglobingehalt.
    Thrombozyten: Die Thrombozyten sind die Blutplättchen, die im Notfall einen natürlichen Verschluss an einer Wunde bilden, indem sie sich dort ablagern. Sie verhindern also ein Verbluten des Pferdes bei kleinen Wunden.

    Erläuterungen zum kleinen Blutbild beim Pferd

    Blutwert Normalbereich Einheit Erhöhung Verringerung
    Leukozyten 5,0-10,0 k/ul Entzündungen
    bakterielle Infektionen
    Virusinfektion
    Endotoxinwirkung
    toxische Schäden Strahlenschäden
    Erythrozyten 6,5-9,0 M/ul *1 Hämokonzentration
    *2 Polyglobulie *3 Anämie

    *4 Hydrämie

    Hämoglobin 11,0-17,0 g/dl *1 Hämokonzentration
    *2 Polyglobulie
    *3 Anämie

    *4 Hydrämie

    Hämatokrit 33-45 % *1 Hämokonzentration
    *2 Polyglobulie
    *3 Anämie

    *4 Hydrämie

    MCV 37-55 fl *5 Makrozytose *6 Mikrozytose
    MCH 13,0-19,0 pg *7 Hypochromasie
    MCHC 31,0-36,0 g/dl *7 Hypochromasie
    Thrombozyten 100-300 k/ul Blutungsneigung

    Erklärungen zu den möglichen Krankheitsbildern

    *1 Hämokonzentration: Bluteindickung durch Verminderung des Plasmawassers.
    *2 Polyglobulie: gesteigerte Blutneubildung
    *3 Anämie: Die Sauerstoff-Transportkapazität der roten Blutkörperchen ist vermindert.
    *4 Hydrämie: Der Wassergehalt des Blutes ist erhöht
    *5 Makrozytose: Die roten Blutkörperchen sind abnorm groß
    *6 Mikrozytose: Die roten Blutkörperchen sind abnorm klein
    *7 Hypochromasie: Die Erythrozyten haben zu wenig Hämoglobin (roter Blutfarbstoff)

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Versteh Dich nicht wirklich! Wenn ich irgendwas in Memos Richtung geschrieben habe dann waren es gut gemeinte Tipps… genau so wie dir die anderen User Tipps gegeben haben, zugeredet oder was auch immer!
    Deine Situation mit Memo hat mich zum nachdenken gebracht und ich habe überlegt wie ich gehandelt hätte, wäre bei Alvaro damals was anderes raus gekommen! Wo liegt das Problem??

    …betroffen?? Nö!! bei manchen Themen versteh ich nur keinen Spaß!

    Frotti, nun mach mal einen Punkt, ja? 8o

    Erst veranstaltest Du in gewohnt hektischer Manier einen jeglichen fachlichen Grundlagen entbehrenden Bohei, so dass einem nur schwindelig wird und dann verbietest Du Memo den Mund im Sinn von „Sitz/Platz/Aus“ als wäre sie ein Hund auf der Trainingswiese. Und ich glaube nicht nur Memo hat in diesen fiktiven Phantastereien ihr Pferd, ihre Geschichte wiederkannt, ich zumindest habe die gleichen Schlüsse gezogen, denn allfällige Ähnlichkeiten mit lebenden oder bereits verstorbenen Personen, Handlungen und Orte sind nun wirklich nicht nur rein zufällig 😀

    Im übrigen halte ich es wie Saro, die meisten Blutproben sind unnötig und sind schon gar nicht dazu gedacht ein schlechtes Gewissen eines Pferdebesitzers zu beruhigen. Denn eines ist für mich ganz klar. Es ist ein Unterschied ob ein junges Pferd welches mit Freude und voller Saft und Kraft in gut sichtbaren Futterzustand und verantwortungsvollen Training steht, plötzlich über zwei, drei Wochen abbaut und mysteriöse Symptome zeigt, oder ein junges Pferd welches – pardon – vernachlässigt über Monate unter Futterknappheit und teilweise Wasserentzug und als Junghengst dauerndem Stutenstress ausgeliefert zu einem wahrlich erschreckenden Bild abbaut. Da kann man sich getrost Doppel- und Dreifach-Blutproben ersparen. Da hätte einfachmal mal hingehen, gucken und handeln absolut gereicht. Umzug hin oder her.

    Und Frottinger, Memo ist erwachsen, mündig und hat wahrscheinlichh sehr viel punkto Pferdehaltung- und -Ausbildung dazuglernt, kann sich ausserordentlich gut artikulieren – kurzum vielleicht braucht sie Deine dauernden, voreiligen Ratschläge, Bevormundung und Einmischungen in allen Belangen einfach (nicht) mehr. Das muss man akzeptieren können.
    Und unter Verfolgswahn leidet sie garantiert nicht, es sei denn ich müsste mitleiden 8o

    Also bitte, komm runter 😉

    Uebrigens, in der Schweiz macht kein Mensch prophylaktisch Blutproben, es sei denn ein Pferd ist krank resp. zeigt Symptome.
    Ich habe mal meine TÄ auf das etwas stumpfe braunrot verbrannte Fell (Sommer-Sonnen-Friese) angesprochen und allgemein verwirrt durch „deutsches-pferdeforen-dauerblutprobengeile“ Volk auch um so „eine“ angefragt. Sie hat mich schallend ausgelacht und gemeint „wenn Du unbedingt Geld ausgeben willst, kauf Beno Leckerlis oder geh gut essen“ 😀 😀

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Merlijnche danke für Deinen Beitrag

    „Und Frottinger, Memo ist erwachsen, mündig und hat wahrscheinlichh sehr viel punkto Pferdehaltung- und -Ausbildung dazuglernt, kann sich ausserordentlich gut artikulieren – kurzum vielleicht braucht sie Deine dauernden, voreiligen Ratschläge, Bevormundung und Einmischungen in allen Belangen einfach (nicht) mehr. Das muss man akzeptieren können.
    Und unter Verfolgswahn leidet sie garantiert nicht, es sei denn ich müsste mitleiden“

    Gut das Du es noch mal auf dem Punkt bringst – bin aber schon selber drauf gekommen!

    „…oder ein junges Pferd welches – pardon – vernachlässigt über Monate unter Futterknappheit und teilweise Wasserentzug und als Junghengst dauerndem Stutenstress ausgeliefert zu einem wahrlich erschreckenden Bild abbaut. Da kann man sich getrost Doppel- und Dreifach-Blutproben ersparen. Da hätte einfachmal mal hingehen, gucken und handeln absolut gereicht. Umzug hin oder her.“

    Weißt was Merlijnche DEN Schuh ziehe ich mir nicht an – den DER paßt nicht!! Auch wenn Du das anschient gern so sehen würdest! Ich will mich nicht rechtfertigen . MUß ich nämlich nicht – denn so wie Du es hinstellst war es nicht!!!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:


    Vielleicht leide ich auch unter Verfolgungswahn 😀

    Merlijnche – bzgl Verfolgungswahn – ich wurde gfragt – ich habe geantwortet!

  • Avatar Cubano9 sagt:

    …schon richtig! verrückt mache ich mich auch nicht – er ist ja gut drauf, Futterzustand ist gut! Sein Mukkies wachsen nur sehr langsam…

    Na ja – er arbeitet ja auch noch nicht wieder so viel, außerdem hat bei Euch die Weidesaison ja auch noch nicht richtig angefangen, oder?
    Generell halte auch ich von Blutproben oder ähnlichem Gedöns rein gar nichts, wenn ein Pferd nicht deutliche Krankheitsanzeichen zeigt. Es ist doch so: Da ist dann ein Wert leicht erhöht oder leicht zu niedrig. Dann macht man sich im Internet schlau, womit man nun diesen Mangel ausgleichen könnte. Dann kauft man en Zusatzfutter, – Pülverchen, –Globuli etc. Leider Gottes erhöht/vermindert man damit einen anderen Blutwert. Woraufhin man sich im Internet oder bei Freunden schlau macht… usw. usw. 😀
    Was den Muskelaufbau angeht: Ich fand den Ansatz von Gata im Remonten-Thread ziemlich interessant.

  • Avatar Lichtgestalt sagt:

    Woraufhin man sich im Internet oder bei Freunden schlau macht… usw. usw. 😀

    Und genau DARIN sehe ich die Problematik! Und eben auch die Problematik sich medizinisches „Wissen“, Referenzwerte etc. aus dem Internet zu holen, wenn man sonst keinen Bezug dazu hat.
    Natürlich kann man Augen und Ohren offen halten. Oder bei Zweifel in eine Klinik fahren. Und wenn ein Tierarzt nicht weiter kommt oder man das glaubt, auch mal eine zweite Meinung einholen. Aber wildes Ergoogeln – puh, was dabei rauskommen kann! (Gerade für Memos Beispiel hätte ich da ein wunderbares Exempel.) Wirklich bringen tut es nix – nur dass der Besitzer des Pferdes fix und fertig ist, seinen Nerven, seinem Geldbeutel und seinem Pferd unter Umständen unnötige Untersuchungen zugemutet werden und die Tierärzte vor Ort letztendlich doch einfach Recht haben. Deswegen bin ich hoch skeptisch bei solchen Dingen, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Danke Flubbi!
    Für die Zukunft werde ich auch alles was die Gesundheit meiner Pferde angeht persönlich mit bestimmten, fachkundigen Leuten per PN klären – das Forum ist dafür und für viele andere Dinge nicht die richtige Plattform!
    War vielleicht ein blöder Zeitpunkt diesen Thread zu eröffnen wo Malisa gerade die Ergebnisse von Memento bekommen hat…Aber das war ein anderes Thema!

    Cubi – Alvaro und Wessel weiden wir gerade an – mittlerweile täglich 30 Min am Strick… Arbeiten tut er mittelmäßig – ca. alle 2 TAge, eben immer ein Tag zum Mukkiaufbau…
    ich guck mal im Remontethread was Gata da so schreibt…

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Frotti, das Thema, was ich genant habe, war falsch. hier ist der Link zum richtigen Thema. Wie häufig sollte eine Remonte geritten werden?

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Cubi – habe es eben angelesen – morgen werde ich es noch mal durchlesen… Aber von täglich halte ich auch nicht viel, vielleicht 1 Tag mehr ein Tag weniger…aber täglich voll :denk:

  • Avatar Memento sagt:

    Naja, er ist 5! Ich denke mit der Taktik „1 Tag arbeiten, 1 Tag Ruhe, damit die Muskeln sich aufbauen“, denkst Du schon zuviel über dieses Thema nach. Sicher braucht man Ruhetage, aber wirkliche Muckies kommen denke ich nur durch kontinuierliche Arbeit. Man kann ja abwechseln, z.B.:

    Montag: Reiten
    Dienstag: Reiten
    Mittwoch: frei
    Donnerstag: Longieren
    Freitag: Reiten
    Samstag: Spazierengehen oder HA
    Sonntag: frei

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Ja er ist fünf, wieso?? natürlich denke ich über seine Mukkies nach – … er hatte ja bis vor kurzen keine mehr, die Arbeitsmukkies hatte er über die Sommerpause in Tobemukkies umgewandelt und der rest verschwand letzten Winter innerhalb kürzester zeit…
    Die methode 1 Tag arbeit ein Tag ruhe kommt von Bodybuildern und von damals aus meiner alten reiterzeit …
    Zu Alvaros Arbeit zähle ich – longieren (Stangenarbeit, und eine Art DA) und reiten sowie die Arbeit an der Hand…spazieren gehen ist zusätzlich!
    Alvaro arbeite ich Mo. – Mitt. – Fr. und Samstag, So., Di.,od. Do. mal spazieren, – wenn was Neues ansteht versuche ich 3 TAge hintereinander das gleiche zu machen…danach aber wieder 1 Tag Pause…

  • Avatar Memento sagt:

    Naja, der Plan war nur ein Beispiel, wie ich es handhabe. Nicht bös gemeint. Von Bodybilding hab ich wenig Ahnung.

    LG

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Das habe ich auch nicht als böse aufgefasst!

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Sag mal, Frotti, kannst Du eigentlich mit dem ganzen Laborkram, den Du da aus dem Internet gesammelt hast, und der z.T. vor medizinischen Fachausdrücken nur so strotzt, etwas anfangen? Oder hast Du ein medizinisches Lexikon neben dem PC liegen?
    Es gibt viele Möglichkeiten, sich irre zu machen – Du hast eine davon gefunden!

    Ich BIN nun Mediziner und habe von meinen beiden Pferden NOCH NIE eine Blutprobe genommen! Auch nicht, wenn es ihnen mal nicht so gut ging. Sie leben noch! Man sollte sich nicht so sehr das Hirn zermartern und/oder Bücher und www auf Links drehen, sondern sich vielleicht mal (wieder) mehr auf sein Gefühl verlassen und vor allem sich um seine Pferde kümmern und sie einfach vernünftig reiten/arbeiten/füttern usw.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Sag mal, Frotti, kannst Du eigentlich mit dem ganzen Laborkram, den Du da aus dem Internet gesammelt hast, und der z.T. vor medizinischen Fachausdrücken nur so strotzt, etwas anfangen? Oder hast Du ein medizinisches Lexikon neben dem PC liegen?
    Es gibt viele Möglichkeiten, sich irre zu machen – Du hast eine davon gefunden!

    naja ein ganz bißchen schon, habe ich aus einem anderen Forum link gezogen…und wieso macht man sich gleich irre wenn man bißchen nachforscht??

    …., sondern sich vielleicht mal (wieder) mehr auf sein Gefühl verlassen und vor allem sich um seine Pferde kümmern und sie einfach vernünftig reiten/arbeiten/füttern usw.

    🙂 …naja wenigstens das tue ich ja 😉

    😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Lou – ein noch! Bzgl Blut entnehmen…
    Hatte mal einen Malinois, der hat nie sehr gut gefressen und sah immer eher verhungert aus – TA checkte ihn durch und kam auf kein Ergebniss – ein Blutbild gab dann die Erklärung – Nieren und :denk: Leberwerte waren Xfach zu hoch, warum – höchtwahrscheinlich verschleppte Infektion, die ich bei dem Wirbelwind nicht mitbekommen habe…darauf hin wurde er behandelt und hat prommt zugelegt :ja:

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Frotti – und was willst Du mir damit nun sagen? :denk:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Frotti – und was willst Du mir damit nun sagen? :denk:

    Das eine Blutprobe auch ab und an gut sein kann :ja:

    …was nciht heißen soll das ich morgen los renn und noch mal eine bei Alvaro machen lasse 😀 😉 😉

  • Avatar Memento sagt:

    Nachtrag…übrigens habe ich vor, bei Alvaro einen weiteren Checkup zu machen!

    Was ist ein Checkup? Sowas wie AKU, aber eben nicht zum Ankauf?

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Was man da genau machen kann wird im neuen Stall besprochen! Geht hauptsächlich um die Mukkies/Knochen/ Imunsystem-glaub ich auch, einige innere Organe, ob er noch wächst und sowas…
    AKU – hm? Ja so ähnlich! Glaub ich…Beugeprobe laß ich nur weg …

  • Avatar Memento sagt:

    Wie untersuchen die denn die inneren Organe? Ultraschall?

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Blut – abhören – Urin… oder so!
    An ein ultraschallgerät ist so einfach nicht ran zukommen! KAnn aber wohl irgendwo geliehen werden von einem Doc – wenn ich das recht verstanden habe!

  • Avatar Memento sagt:

    Achso, ich dachte doch keine Blutprobe mehr?

    EDIT: Ah, Du hattest Mumpi geschrieben, Du machst „morgen“ keine Blutprobe für Alvaro – hatte ich falsch gelesen.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Frotti – und was willst Du mir damit nun sagen? :denk:

    Das eine Blutprobe auch ab und an gut sein kann :ja:

    …was nciht heißen soll das ich morgen los renn und noch mal eine bei Alvaro machen lasse 😀 😉 😉

    Guck…
    Und – Ich habe auch nicht gesagt das ich sofort den Checkup machen werde!

    …aber irgendwann will ich doch auch mein ach so schlechtes Gewissen beruhigen !! 😀 8) 😛 8) 8)

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Frotti – und was willst Du mir damit nun sagen? :denk:

    Das eine Blutprobe auch ab und an gut sein kann :ja:

    Ich habe nie behauptet, daß Blutproben grundsätzlich nicht gut sind!

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Hüstel – Mädels könnt Ihr nicht mal aufhören, Euch gegenseitig hier die Zitate um die Ohren zu hauen?
    Klingt ein wenig wie: DU hast aber angefangen! Nein, Du. Aber Du hast gesagt… Aber davor hast DU gesagt… 😀 😀 😀

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Jetzt bräuchte ich mal ein wneig Licht ins Dunkel meiner Blutuntersuchung… Mein Dicker hat ja immer mal mit was zu kämpfen und ich wollte einfach mal gucken ob da vielleicht was im Argen liegt…Jetzt sind die Ergebnisse da und was soll ich sagen, so ganz zufrieden bin ich nicht! Mein TA hat nur ins Telefon gebrummelt wäre alles in Ordnung man müsste sich keine Sorgen machen… Hab mir dann nochmal ne Kopie geben lassen und viele Werte sind im Normbereich, aber ein paar eben auch nicht…

    Bei den Nierenwerten liegt das Kalium bei 6,3mmol/l (Normalwert bei 2,8 – 4,5 )

    Bei den Leberwerten liegt der y-GT-Wert bei 67 U/l (Normalwert wäre bei <30 )

    Bei den Muskelwerten ist der CK-Wert erhöht (liegt bei 411 U/l, normal bei <260 ) und der Magnesiumwert ist auch leicht erhöht (liegt bei 0,91 mmol/l, normal 0,7 - 0,9 )

    Meine Bücher geben leider nicht viel her zu dem Thema, vielelicht kann mir hier jemand helfen? :nix:

  • Avatar ines sagt:

    Hallo

    Also erstens sind blutwerte wie ein foto zu betrachten, sie zeigen den jetzigen augenblick. wenn du die ergebnisse zwei tage später erhälst sieht das schon wieder anders aus.

    Ganz konkret kannst du die werte alle vergessen, da sie zwar außerhalb der norm, aber nicht EXTREM außerhalb der norm liegen. mach dir also keine sorgen, wenn dein Pferd ok ist.

    gruß ines

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Kann mir jemand was zu den Werten sagen, womit hängen die zusammen… Ich hatte jetzt gedacht das gerade bei den Leberwerten der Wert schon ziemlich hoch ist, allerdings kenne ich mich nicht aus mit den ganzen Werten und ich frage immer gerne nach dem Wie und Warum, möchte also gerne wissen in welchen Zusammenhang diese Werte stehe, wie sie sich ergeben, entstehen usw.

    Lasse mich ungern mit einem „es ist alles in Ordnung“ abspeisen (meine jetzt nicht dich ines, sondern meinen TA), muss immer alles selber unter die Lupe nehmen… 😀

    Ansonsten ist mein Pferd in Ordnung, wieder ein wenig zu dünn, aber ansonsten ok… bin einfach nur neugierig 😉

    Trotzdem schonmal veielen Dank für deine Antwort, hilft mir schon ein wenig weiter! 😉

  • Avatar maurits sagt:

    es wäre schon wichtig, das mal mit dem behandelnden Tierarzt zu besprechen

    Die CK-Erhöhung ist schon etwas mehr als geringfügig.
    Das würde ich kontrollieren lassen.
    Es zeigt eine Schädigung, auch Überanstrengung der Muskulatur an.

    Der Kaliumwert kann durch äussere Faktoren verfälscht sein, Kalium verändert sich schnell, z. B. bei langem Transport, wenn Blut hämolytisch wird während des Transports, tritt nach der Blutabnahme z. B. vermehrt Kalium ins Serum aus und verfälscht den Wert falsch positiv. Sprich: Bitte kontrollieren lassen.

    In Zusammenhang mit einem „dünnen“ Pferd, erhöhter CK fällt mir mein Friese ein, der diesen Sommer dieses und andere Symptome hatte, da konnte die CK-Erhöhung und damit verbundener Muskelabbau und -schädigung einwandfrei einem nicht unerheblichen Selenmangel zugeordnet werden.

    Wurde der Selenwert überprüft?
    Bei anstehender CK-Kontrolle könnte man den ja mitbestimmen lassen.

    lg
    maurits

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    hmmm mein TA hatte auch die Vermutung das der Selenwert zu niedrig ist, weil er eben schlecht aufmuskelt und auch eher anfällig mal für Husten etc.
    Aber der Selenwert liegt im Normbereich… bei 152 ug/l (normalbereich soll bei 100 – 200 liegen) alle anderen Werte waren auch im Normalbereich (bis auf die, die ich im ersten Beitrag genannt hatte), allerdings hab ich heute festgestellt das mein TA falsche Daten angegeben hat, im Profil steht das mein Dicker 12 Jahre alt ist, der ist aber schon 17 Lenze alt, macht das einen erheblichen Unterschied was die Normalwerte angeht?

  • Avatar maurits sagt:

    ich glaube, das ist egal, wie alt das Pferd ist.

    lg
    maurits

  • Avatar Mumpitz sagt:

    ich glaube, das ist egal, wie alt das Pferd ist.

    lg
    maurits

    Zumindest nachdem es ausgewachsen ist.

  • Avatar Sheesha sagt:

    12 und 17 ist ein klassischer Laborverdreher. Die handgeschriebene 2 im Antrag sieht jemandem im Labor wie ne 7 aus(falls nicht gar maschinenlesbare Formulare) und schwupps. 😀
    Aber die 5 Jahre drehen zumindest am Se-Referenzwert nix 🙂

    Ich bin nebenbei von den willigen „Blutkontrollierern“ fasziniert. Gestern erzählte mir wieder jemand im Stall dass wieder die halbjährliche Blutkontrolle anstünde. Huh? Na klar….muß man machen um „nichts zu verpassen“. Das Pferd war aber noch nie irgendwie krank, es war auch seit Jahren bei diesen halbjährlichen kontrollen nie was auffällig. Naja :nix: . In den letzten 19 Jahren wurde bei meinem Senior zweimal Blut genommen, damals war er seltsam, irgendwas war ihm „über die Leber gelaufen“, nach bischen unterstützendem Gefüttere gabs nochmal eine Kontrolle bei den aufgefallenen Werten.
    Obwohl, ich hab mal ein paarmal Blut genommen und Blutbild, insbesondere Hämatokrit geguckt weil ich wissen wollte ob Pferd genug Wasser bekommt(war oft alle weil einer es umwarf auf der Weide). Das war aber mein Privatvergnügen und eher experimentell. 😀 UND es diente Schulungszwecken.

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Ich habe in den 15 bzw. 9 Lebensjahren meiner Pferde bisher noch keine einzige Blutprobe genommen, dabei würde ich Labor-Rabatt bekommen…

  • Avatar Sheesha sagt:

    Den würde ich auch bekommen……wobei QBC mach ich eben schnell nebenher, kostet dann allerdings das Material…

    Hautveränderungen, Schlappheit und nach Blutuntersuchung veränderte Leberwerte(nicht arg dramatisch meine ich, ist über 10 Jahre her-ich führe ja auch keine akribischen Ordner wie offenbar manch Pferdebesitzer) war aber bevor ich da Zugriff gehabt hätte. Aber egal. Ich habs verschmerzt*g*. Immerhin war ja was anders als bei den meisten, und nachher dann etwa so wie bei den meisten*g*.

    Die zwei QBCs waren auch zu verantworten. Ist ja nicht so dass es dem Pferd was ausmachen würde, guckt nur dumm während der Blutabnahme :blinzel: . Mich hat es eben doch interessiert. Wir haben die Pferde auf Weide gehalten mit Unterstand und Heuzugabe, Winter mit über 40cm Schnee und Wasserversorgung ging dank dem Kübelwerfer nur über Schnee. Der war leider der Boss und meiner leider der Rangniedere. Aber die Lehrlinge konnten auch QBC üben und Ausstriche praktizieren… :maul: .

  • Avatar Tibatong sagt:

    In Courage’s aktiver Zeit als Rennpferd habe ich regelmässig einmal im Jahr – vor Beginn der Saison – ein Blutbild gemacht. Aber eigentlich nur, weil ich an der Quelle sass (Labor und OP waren mein Job in der Pferdeklinik) und weil es mich interessiert hat unter Trainingsaspekten. War nie aufällig…..

    Seither habe ich nichts mehr gemacht. Wenn mir bei meinen Pferde etwas auffallen würde oder ich einen Verdacht hätte, ok. Aber das war bisher nicht der Fall. Man kann sich auch zu Tode optimieren und ich frage mich oft, ob die Leute, die bei ihren Pferden so 100%ig sind bezüglich Fütterung und Gesundheit etc. es bei sich selbst ebenso genau nehmen.

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Grundsätzlich halte ich es ja wie ihr, aber es war ja nunmal bei dem Großen so das er anfällig für Krankheiten war, schlecht bemuskelt war… da liegt doch der Verdacht nahe das da irgendwas im Argen ist, oder?! Und um einfach mal nachzugucken was mein Pferd mir nicht offensichtlich zeigt hab ich ein Blutbild anfertigen lassen, es ist das Erste in meiner ganzen Pferdelaufbahn… da mein TA aber ja nun nicht gewillt ist mir nähere Auskünfte zu geben und meine Bücher mir nur Beispiele zu niedrigeren Werten (bei meinem sind ja alle auffälligen Werte erhöht) geben hab ich gedacht ich frag hier mal nach… :nix:
    Vielleicht waren die 80€ ja nicht ganz umsonst investiert und ich kann doch noch was erfahren und eventuell daraus schließen warum, wieso, weshalb…

  • Avatar Jashra sagt:

    Hallo,

    also ich lasse mir immer das Ergebnis schicken da sind dann immer die Werte in IST und SOLL unterteilt da sieht man ja genau welche Werte wie hoch sein dürfen und tatsächlich sind!

    lg
    Tanja

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Jetzt bräuchte ich mal ein wneig Licht ins Dunkel meiner Blutuntersuchung… Mein Dicker hat ja immer mal mit was zu kämpfen und ich wollte einfach mal gucken ob da vielleicht was im Argen liegt…Jetzt sind die Ergebnisse da und was soll ich sagen, so ganz zufrieden bin ich nicht! Mein TA hat nur ins Telefon gebrummelt wäre alles in Ordnung man müsste sich keine Sorgen machen… Hab mir dann nochmal ne Kopie geben lassen und viele Werte sind im Normbereich, aber ein paar eben auch nicht…

    Bei den Nierenwerten liegt das Kalium bei 6,3mmol/l (Normalwert bei 2,8 – 4,5 )

    Bei den Leberwerten liegt der y-GT-Wert bei 67 U/l (Normalwert wäre bei <30 )

    Bei den Muskelwerten ist der CK-Wert erhöht (liegt bei 411 U/l, normal bei <260 ) und der Magnesiumwert ist auch leicht erhöht (liegt bei 0,91 mmol/l, normal 0,7 – 0,9 )

    Meine Bücher geben leider nicht viel her zu dem Thema, vielelicht kann mir hier jemand helfen? :nix:

    Hab mir die Ergebnisse ja geben lassen nur gab es eben keine Auskünfte über das Wie und Warum…

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