Hat wirklich jedes 2.te Pferd dort eine Blockade?

Wie stellt ihr es fest, bzw. wie habt ihr es festgestellt – und was macht ihr dagegen das es nicht wieder blockiert??

  • Avatar Akascha sagt:

    Naja, jedes Zweite halte ich jetzt doch für übertrieben, aber es sind schon viele! Holen sie sich auch ziemlich schnell, blöd wegrutschen beim toben, ansteiben usw.

  • Avatar Pelle sagt:

    Ob jedes 2. Pferd eine Blockade hat, weiss ich jetzt nicht.
    Meiner hatte im Laufe der Zeit 2x Blockaden im KDG. Ich bemerkte damals nur Verkürzungen in der Schrittabfolge und Taktstörung. Und das nur minimal.
    Man soll es auch in der Versammlung sehen können. Da sind wir aber noch nicht angelangt. 😀

    Das KDG ist extrem beweglich und daher „störungsanfälliger“. Da reicht auch mal nur ein blöder Ausrutscher beim Toben auf der Koppel.

  • Avatar flocke sagt:

    Hi,

    also bei mir diagnostiziert diese Blockade ein TA mit Zusatzausbildung …. was ich davon halten soll?? Ich sehe die Auswirkungen und grübele dann immer nach wie das Stutentier es wieder geschafft hat sich was einzufangen. Was ich für plausibel halte sind auf jeden Fall Sturz oder sonstige Traumata als Erklärung.

    Ansonsten weiss ich (nocht) nicht so richtig ob man auch durch falsches Reiten das ganze provozieren kann.

    Die Auswirkung sieht man (bei MEINEM Pferd) im (anhaltenden) einseitigen kürzertreten und im zu engen spuren der HH. Mein Pferd ist in dem Zustand auch extrem sturzgefährdet! Bei engen Wendungen sieht man dann manchmal, dass sie die Kontrolle über die HH (ataxieähnlich) verliert … dies ist dann bei mir ein absolutes Alarmsignal.

    Ich denke die kleineren Blockaden kriegt man auch durch gymnastizieren hin die heftige Variante … wüsste ich selber gerne ob man die auch alleine wieder hin bekommt.

    Durch gezielte Anwendung von übertreten auf dem Zirkel kann man zumindest die sichtbaren Auswirkungen relativieren, ob dies tatsächlicht zur dauerhaften Lösung des Problems beiträgt … kann ich momentan nicht sagen.

    Achja, meine Beobachtungen treffen mit grosser Wahrscheinlichkeit nur auf mein Hotte zu und sind auch stark verkürzt dargestellt … also bitte nicht verallgemeinern.

    Gruss,

    Flocke

  • Avatar Pelle sagt:

    Ja, dass würde mich auch mal interessieren, ob man sich das schööööön herbeireiten kann! :denk:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    und mich würde es interessieren, warum man bis vor wenigen jahren von diesem dingen noch gar nichts wußte (jedenfalls als reiter nicht) und plötzlich so gut wie jeder bock das teil verkorkst haben soll – und genau aus dem grund (und keinem anderen!!) nicht mehr läuft. :doh:

    sorry, aber an den weihnachtsmann glaub ich schon lange nicht mehr. :nix:

  • Avatar Pelle sagt:

    Ach Linda, natürlich waren die Pferde damals besser gymnastiziert
    und dementsprechend die Muckis, damit kein KDG rausspringen kann! :rolleyes:

  • Avatar Ilustre sagt:

    Vor einigen Jahren glaubten wir auch noch das jeder Sattel „irgendwie“ auf jedes Pferd passt, das Pferde nicht zum Zahnarzt müssen und alle Pferde mit mind. zwei Eisen beschlagen sein müssen wenn sie geritten werden..
    Das heißt ja noch lange nicht das sich Dinge nicht weiterentwickeln und evt. sogar besser werden!
    Es gab schon immer Pferde mit Wirbel- und ISG Blockaden nur waren das damals „blöde“ Böcke die unrittig waren oder stumpf gerittene Tiere denen man jegliche eigene Meinung abgewöhnt hat.
    Vor einingen Jahren gab es nur Tierärzte, die „auch“ Pferde (..und Kühe, und Schweine…) behandelten. So richtige Fachleute gab es wenige und selbst die wissen nicht alles. Es ist prima das sich in den letzten Jahren im Gesundheitssektor Pferd so viel getan hat. Als „mein“ Super Tierarzt vor 25 Jahren Pferde homöopathisch behandelte wurde er von ganz vielen Leuten belächelt.. die erzielten Erfolge gaben ihm jedoch recht und heute sind Heilpraktiker am Pferd das normalste der Welt .
    Ich „teile“ mir meine Pferde Physiotherapeutin mittlwerweile mit meinem Pferd. Sie behandelt uns beide (Pferd braucht sie mittlerweile gaaanz selten, jetzt bin ich dran 😀 ).
    Grüßle
    Ina

  • Avatar Akascha sagt:

    Es gab schon immer Pferde mit Wirbel- und ISG Blockaden nur waren das damals „blöde“ Böcke die unrittig waren oder stumpf gerittene Tiere denen man jegliche eigene Meinung abgewöhnt hat

    Leider denken das heute auch noch sehr viele ;(
    Sicherlich gibt es auch mind. genau so viele „Heiler“ die alles gleich darauf schieben………………..ist ja auch schön einfach und der Besi kann es kaum nachprüfen!

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Meine TA mit Zusatzausbildung zur Osteo geht sogar noch weiter: Sie sieht einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Reitern, die Probleme mit dem ISG haben und den KDG-Problemen der jeweiligen Pferde… 😀
    Wie auch immer: Ich bin normalerweis auch immer recht skeptisch, aber die Veränderungen nach der Behandlung von Cubano waren schon enorm, das ganze Pferd schritt deutlich besser aus und war insgesamt viel lockerer.
    Selbst traue ich mich da nicht ran, aber die Osteo hab ich ein Mal im halben Jahr hier.

    LG
    Andrea

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    kann mir bitte jemand erklären, was eine Blockade denn nun eigentlich ist
    und wie der Behandler diese dann behebt ?

    Der Begriff wird ja nun ständig gebraucht, um was es sich konkret handelt,
    das habe ich bislang nicht verstanden, bzw, nicht ausreichend erklärt bekommen. :nix:

    Die TÄ, die ich kenne, sagen, es gibt keine Blockaden und auch das KDG sei gar kein Gelenk,
    schon die Bezeichnung sei falsch :S

    Wenn ich einige Pferde so beobachte, denke ich jedoch, dass da irgend etwas dran sein muss :huh:
    Ich möchte ja auch nicht grundsätzlich alles, was es früher nicht gab, in Frage stellen.

    Nur : warum werden diese Behandlungen nicht durch „richtige“ TÄ durchgeführt ????
    Dabei wäre mir wohler, habe nämlich auch „Behandlungen“ mit fatalem Ausgang gesehen ;(

    Diese Fragen sind keinesfalls suggestiv gemeint, es interessiert mich wirklich,
    denn wenn es den Pferden hilft……

    also danke schon mal für Aufklärung 🙂

  • Avatar Ilustre sagt:

    Warum kann ein TA diese Sachen nicht richten? Weil er in der Regel keine Physiotherapeutische oder Osteopathische Ausbildung gemacht hat. Der Humanmediziner ist auch Praktischer Arzt oder Osteopath oder Zahnarzt..
    Wenn ich als Mensch Zahnweh habe gehe ich zum Zahnarzt und nicht zum Gyn..
    Was sind Blockaden..
    Ich bin kein Osteopath, ich versuche es mal so zu erklären wie ich es verstanden habe:
    Die Wirbel und Knochen sind irgendwie durch Bänder, Sehnen und Muskeln stabilisiert und aneinandergehalten. Wenn das Lebewesen (egal ob Mensch oder Tier) stürzt/ strauchelt kann es passieren, das die Wirbel durch einen Aufprall oder einen herben Ruck ganz leicht aus ihrer ursprünglichen und optimalen Position gleiten. Das muß nicht viel sein. In dem Moment ist der Körper sozusagen aus dem Gleichgewicht und die Muskeln und Bänder versuchen das Defizit auszugleichen um einen Schmerz zu verhindern. Z. B. das Pferd tritt kürzer und nimmt eine leichte Schonhaltung ein. Dadurch arbeitet der Muskel „falsch“ und es gibt Verspannungen. Das sind Auswirkungen die nicht unbedingt sofort als Schaden erkennbar sind, das macht sich ggfls. erst langfristig bemerkbar.
    Es gibt mit Sicherheit viele Scharlatane in den Bereichen wo es keine „geschützten“ Berufsbezeichnungen gibt. Man muß eben überlegen, wen man ans Pferd läßt..
    Bislang habe ich immer Glück gehabt und gute Leute an mein Pferd gelassen. Der Erfolg war jedes Mal sichtbar..
    Grüßle
    Ina

  • Avatar maurits sagt:

    wir haben eine Stute, die sich bei einem Sturz das Kreuzdarmbeingelenk verletzt hat. Am Knochen ist nichts, es ist eine Störung in den Muskeln und Bändern. Also verdreht, gezerrt, blockiert.
    Ursache war ein Ausrutschen beider Hinterbeine SEITLICH.
    Sie ging lange Zeit hinten rechts deutlich lahm, Stützbeinlahmheit.
    Therapie im Akutfall war: 3 Monate Ruhe bis hin zu einem dreiviertel Jahr. Die Prognose ist gut, aber die Ruhezeit immens wichtig.
    Man riet uns sogar, die Zeit evtl mit einem Fohlen zu überbrücken.
    In der Akutphase auf keinen Fall einen Osteopathen, solange das Pferd deutlich lahmt und Schmerzen hat. Später gern, ebenfalls, wenn nur Bewegungsstörungen und keine Lahmheiten vorliegen.
    So sagen die sogenannten herkömmlichen Tierärzte, allerdings spezialisiert auf Pferde.

    lg
    maurits

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Jau, so wie es in Daiwanas Link steht, kenne ich das auch…
    Ansonsten gebe ich Ilustre recht: Wenn ich ISG-Probleme habe, marschiere ich auch nicht zum Allgemeinmediziner sondern zum Osteo… 🙂

  • Avatar Hannes sagt:

    @Ina
    Gut erkärt! 😀

    Hannes ist in seinem kurzen Leben schon zwei mal gestürzt. Einmal ziemlich heftig, da war er noch kein Jahr alt und dann mit 1,5 J. noch mal. Aufgrund eines schweren Sturzes, den ich vor sieben Jahren hatte und bei dem ich NICHT zum Chiropraktiker gegangen bin, was mich ein Jahr Schmerzen und 6 Wochen Klinikaufenthalt gekostet hat, habe ich bei Hannes sofort reagiert.
    Bei beiden Stürzen hatte ich anschließend eine Tierärztin mit Zusatzausbildung als Chiropraktikerin. Die hat ihn wieder „gerade“ gerichtet und gut. Auch jetzt kommt sie, wenn ich das Gefühl habe, der Junge läuft nicht rund. Er tobt viel und dabei kann es schnell mal passieren, das sich was verschiebt und ich sehe keine Veranlassung da nachlässig zu sein.

    LG
    Susanne

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Hier habe ich was zu diesem Thema! http://www.tipps-zum-pferd.de/das-kreuz-darmbein-gelenk-verrenkung-und-blockade_tipp_126.html LG Heidi

    Habe ich auch schon durch 🙂

  • Avatar Daiwana sagt:

    Meine TA mit Zusatzausbildung zur Osteo geht sogar noch weiter: Sie sieht einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Reitern, die Probleme mit dem ISG haben und den KDG-Problemen der jeweiligen Pferde… 😀 Wie auch immer: Ich bin normalerweis auch immer recht skeptisch, aber die Veränderungen nach der Behandlung von Cubano waren schon enorm, das ganze Pferd schritt deutlich besser aus und war insgesamt viel lockerer. Selbst traue ich mich da nicht ran, aber die Osteo hab ich ein Mal im halben Jahr hier. LG Andrea

    So ganz von der hand zu weisen ist es auch nicht. Meine Stute hat durch einen Unfall eine schiefe Hüfte, dadurch bedingt kippt ihr Widerrist leicht nach links. Es treten dort also leicht mal Verspannungen auf und das nicht nur bei meiner Stute. ;( LG Heidi

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Das finde ich interessant:

    Meine TA mit Zusatzausbildung zur Osteo geht sogar noch weiter: Sie sieht einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Reitern, die Probleme mit dem ISG haben und den KDG-Problemen der jeweiligen Pferde…

    Übertrage ich meine Schiefe auf’s Pferd oder das Pferd seine auf mich? (Huhn-Ei Frage 😀 )

    Wäre interessant zu wissen, wer als erstes zum Osteo muss, wenn es irgendwo klemmt… Und geht das dann auch andersherum wieder weg: Pferd eingerenkt und mein ISG wieder drin, bzw. Ich eingerenkt und pferdige Blockade ade?

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Mal für Dummies
    ISG = Wirbelsäulenschiefstand ??????

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Mal für Dummies
    ISG = Wirbelsäulenschiefstand ??????

    Ileosakralgelenk – Fachwort für Kreuz-Darmbein-Gelenk

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Mal für Dummies
    ISG = Wirbelsäulenschiefstand ??????

    Ileosakralgelenk – Fachwort für Kreuz-Darmbein-Gelenk

    Aha! :doh: – danke!

  • Avatar Aza sagt:

    @AV,
    das Ileosakralgelenk ist auch kein wirkliches GElenk.
    das Kreuz-Darmbein ist quasi eine Platte, an drei Punkten aufgehängt zwischen Wirbelsäule und Becken.
    diese Aufhängung ist nicht sehr beweglich, beim Menschen kann man eine Bewegung von etwa 1- höchstens 2 cm von aussen feststellen.
    Beim Pferd wird es , proportional zur Grösse, ähnlich sein.
    Diese Beweglichkeit ist ähnlich die einer Blattfeder bei einem LKW. Nicht gross, aber absorbiert Bewegung und Stösse des „Fahrwerks“, sowie dessen seitliche Verschiebungen.
    Das ISG kann sich durch plötzliche Bewegung, zu viel Belastung, oder auch durch einen Hüftschiefstand verkanten.
    Darunter leidet die Beweglichkeit der Wirbelsäule, ausserdem versucht der Körper, immer im Bestreben, die Wirbelsäule gerade auszurichten, diese nun entsprechend zu positionieren, was wiederum zu Fehlstellungen der Wirbel führt. Auch die Beweglichkeit der Beine leidet.
    Das Gros der Wirbeläulenerkrankungen hat seine Ursache in Schiefständen in Hüfte, Becken und darauf folgend auch ISG.
    Übrigens sind die Auswirkungen bei uns Zweibeinern wesentlich gravierender als bei einem Vierbeiner, da unsere Wirbelsäule senkrecht steht. Dafür sind sie bei einem Tier, das dauerhaft auf 4 Beinen gestützt ist, schwieriger zu beheben..

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Dankeschön! 😉

  • Avatar Haspy sagt:

    Ich gehe heute in dieses Forum, um mich wegen der Lahmheit meines Pferdes zu informieren, bzw. Rat zu suchen und gleich das zweite Thema ist „Kreuzdarmbein beim Pferd“….also bin ich nicht die einzige… 🙁

    Ich schildere kurz mal unser Problem: Mein wallach hat vor knapp zwei Wochen gelahmt, als ich ihn aus dem paddock geholt habe. Naja, gelahmt ist falsch gesagt…er ist mit der Hinterhand extrem links an der Spur der Vorhand vorbeigetreten und hat beim auftreten mit dem hinterbein verstärkt mit dem kopf genickt.

    Tierarzt hat ihn mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern behandelt und eine Kniescheiben-Prellung oder Verdrehung vermutet. (es war am ganzen Bein nichts geschwollen, dick oder irgendwas. Er hat nur an der rechten FlankenSeite eine Schürfwunde, also vermutlich gestürzt).

    Fünf Tage später habe ich ihn longiert und vorgetrabt und der Tierarzt hat ihn wieder zum Reiten in den nächsten Tagen freigegeben. Beim Vortraben war nichts mehr zu erkennen, allerhöchstens, dass er noch immer ein wenig an der Spur der Vorhand vorbeigetreten ist, also die Hinterhand abgetriftet ist.

    Ein Tag später mache ich den Sattel drauf und mein pferd drückt Rücken nach oben, im Trab ist die Hinterhand völlig abgetriftet, Schritt war sehr schwankend und unsicher.
    Galopp war auf dem Zirkel fast unmöglich ( er ist normalerweise ein gutes Dressurpferd).

    Und das komischste: bei jedem zweiten Schritt im Trab gibt es ein dumpfes Knacken. Und er schmiedet im Trab, was er normal nie macht.

    Jetzt meint der Tierarzt, die gesamte Hinterhand ist verkrampft, er drückt die extrem nach oben und ist fest.
    Dass das Knie oder die Bänder darum knacken, liegt an der Verspannung der Hinterhand, daher auch das Schmieden.
    Er sieht die Ursache jetzt in einer Überdehnung irgendwelche Bänder zwischen Wirbelsäule und Kreuzbein.
    Er hat jetzt Schmerzmittel bekommen und vier Wochen Boxenruhe…ein bisschen Spazierengehen kann ich.

    NUN MEINE FRAGE:
    Soll ich meinen Wallach jetzt wirklich vier Wochen stehen lassen? Selbst beim Grasen, wenn er das rechte Hinterbein bewegt, hört man ein Knacken…
    ich habe nicht das gefühl, dass sich so eine blockade oder was immer es ist, durch Stehen lassen bessert.

    Soll ich einen osteopathen zu rate ziehen??? oder zweite tierarztmeinung??? hat jemand einen tipp oder erfahrungsberichte?? :flucht:

    ich weiß echt nicht mehr weiter…. :nix:

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Iliosacralgelenk = Darmbein- Kreuzbein – Gelenk

    Wenn das raus springt, hast du ziemlich schnell ziemlich fiese Schmerzen am oberen Ende des Allerwertesten, zieht aber gerne auch runter bis ins Bein. Wenn es locker ist (so wie bei mir :thumbdown: ), dann springt es bei jeder doofen Drehbewegung rein und raus und wenn das zu oft passiert, entsteht durch die Reibung einen Entzündung und dann ist mit mir nix mehr anzufangen…

    Wenn man nur ne leichte Blockade drin hat, dann kann man es durch ne Übung, sthet auch im Meyer, wieder lösen. Hilft bei meinen deformierten Knochen aber nix mehr ;(

    Wirbelsäulenschiefstand, bzw. er Verdehung nennt sich Skoliose. Hat in gewissen Maße eigentlich jeder. Wenn es arg ist, dann hüpft hier und da mal ein Wirbel schneller schief.

    Das blöde ist, dass alle möglichen Wirbel miteinander verbundne sind. Wenn bei mir das ISG raus ist, dann fliegt immer auch irgendein Brustwirbel (der auf Höhe BH-Schnalle) und ein Halswirbel mit raus, außerdem ist was im Fuss und am Knie verdreht :S . An welcher Stelle der Kette man mal wieder Mist gemacht hat, kann man hinterher nicht sagen. Bei mir reicht leider doof aus dem Autoaussteigen oder Treppehochfallen.

    Ja, das war jetzt mein laienhaftes Wissen, angesammelt in ewigen Zeiten Rückenwehs – was davon nun medizinisch korrekt ist :nix:

  • Avatar Furstenberg sagt:

    HAllo Haspy,

    wenn ich jetzt mal meine Schmerzen auf dein Pferd übertrage: BEi mir wird es schlimmer, wenn ich gar nichts mache, dann komme ich kaum mehr hoch. In Zeiten einer Entzündunghelfen Schmerzmittel über den Tag, aber nicht an der Ursache. Von alleine zurück gefunden hat es bei mir leider noch nie. Eher noch mehr Schaden angerichtet, durch die ganzen Fehlhaltungen etc.

    Ich würde, so gut dein Tierarzt sein mag, auch einmal einen befragen, der sich auf Osteopathie/ Chiropraktik spezialisiert hat. Ob man in akuten Entzündungszuständen renken soll? Da gehen die Meinungen auf jeden Fall beim Menschen auseinander. Mir hilft es, nachdem ich beim Einrenken war bráucht es je nach Stärke der Reizung 3-10 Stunden und ich fühle mich wie neu. Der nächste Tag ist scheiße, da tut einem dann alles muskelkaterartig weh und danach ist’s gut.

    ICh kann mir nicht vorstellen, dass sich das ganze von allein wieder zusammenrückt, aber vielleicht hat hie rnoch jmd. eine andere Meinung?

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Eure Meinung bitte:
    Kann das beidseitig gleichmäßige „innen“ vorbeitreten am Vorderhuf noch eine andere Ursachen haben als eine aus dem KDB? (jungpferd, eher ungeritten)

  • Avatar elpaso sagt:

    Ich „teile“ mir meine Pferde Physiotherapeutin mittlwerweile mit meinem Pferd. Sie behandelt uns beide (Pferd braucht sie mittlerweile gaaanz selten, jetzt bin ich dran ).

    :thumbsup: mache ich auch so. Ich bin nämlich der Meinung, dass meine (teilweise recht schmerzhaften) Blockaden- und ich gehe jede Woche zur KG- sehr wohl nicht nur mich, sondern auch mein Pferd- behindern. Umgekehrt verstärkt seine Schiefe meine eigene Fehlhaltung (beim Reiten, was meinen Blockaden nicht unbedingt entgegenkommt). Primär habe ich überings keine ISG-Probleme, sondern Kiefergelenks-HWS-probleme- womit die Ursachensuche bei Pferd und Reiter ein weites Feld bekommt 😀 .

  • Avatar Aza sagt:

    elpaso, du weisst doch, ohne lockeren Unterkiefer geht gar nüscht! 😀 😀

    Fürstenberg, ohjeh, Baustelle, was? 😉

    haste mal deine Hüfte angucken lassen? und die Beinlängen?
    das kann schon einige cm ausmachen, und solange das nicht behoben wird, hast du immer wieder irgend welche Schiefstände, da dein Körper ja versucht, trotzdem in sich gerade zu bleiben.

    Frotti, mach doch mal Video, das kann man so denke ich schlecht sagen ohne den Bewegungsablauf zu sehen..

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Aza – jep ich versuche es mal irgendwie …**wackel**

  • Avatar flocke sagt:

    Hallo Haspy,

    also zwischen einer echten Überdehnung und Blockade würde ich schon unterscheiden …. die Überdehnung braucht meiner Einschätzung nach eher Ruhe.

    Sollte es sich allerdings um eine Blockade handeln: erst Schmerzmittel, dann ein Physio der vorsichtig die Muskeln versucht zu lockern und dann wenn sich das ganze durch Physiotherapie nicht beheben lässt kann man mal einen Ostepathen dran lassen. Hauptproblem ist meiner Meinung nach nur hier kompetente Leute zu finden … kleinere Baustellen (auch Blockaden) kann ein Physiotherapeut beheben, bei grösseren sollte derjenige aber so fair sein zuzugeben, dass das Problem so gross ist dass man mit Physio (alleine) hier nicht weiterkommt. Optimal sind natürlich (kompetente) TA mit Zusatzausbildung, weil die besser einschätzen können wie schwerwiegend das Problem ist und mit welchen Mitteln man herangehen kann. Für den süddeutschen Raum kann ich Empfehlungen geben …

    Gute Besserung deinem Hotte,

    Gruss Flocke

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Frotto: ISG – Iliosakralgelenk. Das ist das, was beim Pferd dem Kreuzdarmgelenk am ehesten entspricht. Vereinfacht ausgedrückt: Ist der Reiter dort blockiert, blockiert er sein Pferd gleich mit…

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Mein Versuch, alle Klarheiten hier zu beseitigen:

    Das Ileo-Sakral- oder Kreuz-DarmBein-Gelenk ist, wie Aza schon schrieb, gar kein „richtiges“ Gelenk, wie z.B. das Knie. Es besteht aus:

    1. Dem Kreuzbein (Os sacrum) – das sind (bei Pferd und Mensch) 5 fest und knöchern zu einer „Platte“ miteinander verwachsene Wirbel zwischen Lendenwirbelsäule und Schwanzwirbeln (Pferd) und
    2. Dem Darmbein (Os ileum) . das ist einer der Beckenknochen, bzw. gibt es davon zwei, eins recghts und eins links. Dieser Knochen zeigt beim Pferd nach vorne oben und hat diese große „Schaufel“ , deren Rand oft als „Hüfte“ bezeichnet wird, obwohl er mit dem Hüftgelenk gar nichts zu tun hat.

    Diese beiden (relativ großen) Knochen sind an einer Stelle relativ großflächig und sehr eng durch sehr festes Bindegewebe miteinander verbunden (Das Kreuzbein liegt zwischen den beiden Darmbeinen, ist also nach rechts und links daran festgemacht und bildet quasi das Dach des Beckenringes, während die Darmbeine die Seiten bilden und Scham- und Sitzbein das Becken nach unten vervollständigen).

  • Avatar Diana sagt:

    Fein gesagt, Lou!
    Aber was verkantet sich denn dann, wenn alles fest oder verknöchert ist?

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Es verkantet oder lockert sich angeblich eben diese feste, bindegewebige Verbindung zwischen dem Kreuzbein und dem Darmbein, wofür schon sehr große Kräfte nötig sind und/oder ein womöglich schwaches Bindegewebe. Man muss sich das nun auch nicht so vorstellen, als sei dieses Gelenk völlig verschoben – einige Millimeter reichen schon, um die Statik zu verändern. Meine persönliche Meinung dazu ist, daß ein wenig zu häufig die „Mode“-Diagnose „ISG-Blockade“ herangezogen wird, wenn es eigentlich eher um reiterliche Fehler geht, was nicht heißen soll, daß es dieses Krankheitsbild nicht gibt! Ich denke nur, es kommt nicht sooooooo häufig vor.
    Interessant ist noch: Bei einer Trächtigkeit/Geburt weichen alle diese Bindegewebs-„Nähte“ zwischen den verschiedenen Beckenknochen auf, damit der Beckenring sich zur Geburt weiten kann, um das Fohlen durchtreten zu lassen. Bei der Geburt werden dann diese Nähte, je nach Größe des Fohlens, relativ erheblich breiter. DAS ist meiner Meinung nach eine Zeit, in der bei Zuchtstuten eine größere Gefahr von Verschiebungen besteht. Diese geweiteten und weichen Nähte werden nach einer Geburt wieder enger und fester, aber nie wieder ganz so, wie sie vorher waren. Bei sehr schweren und oder gewaltsamen Geburten (bei Kühen gelegentlich gesehen, bei Pferden kann das wohl auch passieren), kann es zu einer „Sprengung“ der Becken-Nähte kommen, vorzugsweise beidseits in den ISG, so daß das Kreuzbein nach unten durchsackt, was dann zu optisch sehr merkwürdigen Kühen führt, die aber problemlos laufen, allerdings nicht mehr so gut gebären können.

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Ich kann noch ein Bild beisteuern – mal wieder vom Menschen – aber vielleicht hilft das beim Verdeutlichen: http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.halter-chiropraktik.ch/media/pict_general/ISG-w-title-2.jpg&imgrefurl=http://www.halter-chiropraktik.ch/pages/ISG.html&h=150&w=200&sz=7&hl=de&start=5&um=1&tbnid=TH_inet5LLhoIM:&tbnh=78&tbnw=104&prev=/images%3Fq%3Disg%26um%3D1%26hl%3Dde Die Zwischenräume zwischen Kreuzbein und Darmbein sind, wie Munpitz eklärt hat, durch Gewebe miteinander verbunden. Diese sind sehr schmal und auf dem Bild gut zu sehen. Wenn man, durch welche Ursachen auch immer, schief ist, dann entsteht entweder einen Bewegungseinschränkung durch eine Blockade oder es reiben die beiden Knochenhäute aneinader und reizen dadurch das Gewebe. @ Aza: Dauerbaustelle trifft’s ganz gut… Ich habe einen guten Osteopathen, den ich immer dann aufsuche, wenn Gymnastik etc pp nichts mehr nützen. Dann ist meistens die Hüfte arg schief und das ISG verkantet. Ursache sieht er eher in meinen hypermobilen Gelenken. Zusammen mit meiner Größe und dazugehörigem Gewicht reicht da anscheinend ne blöde Bewegung und „flupp“. Übrigens habe ich auch Kiefergelenksprobleme, ein Diskus hat sich schon verabschiedet 😉 , aber wenn ich wieder gerade auf die Füße gestellt wurde, dann ist auch das besser und ich knirsche deutlich weniger… Aber da kann ich nicht wöchentlich hin, auch wenn mir da nach wäre, dann wird es eher schlimmer. Mein Osteopath gehört zwar nicht zu der Hauruck-und-rein-Fraktion, aber trotzdem wird der Körper dabei arg strapaziert! Wenn ich von einem Termin Heim komme, dauert etwa 30 min und danach muss ich mindestens noch 30 min spazieren gehen, dann bin ich schlagartig hundemüde, kann gar nichts mehr und fühle mich wie nahc einem Marathon! Also habt mit euren Pferdis etwas Geduld, wenn sie nach Physio und Chiro Terminen neben der Spur hängen. Spätestens am dritten Tag weiß ich, ob es erfolgreich war oder nicht…

  • Avatar Haspy sagt:

    nochmal zu meinem Wallach:

    Langsam kapiere ich, wo oder was genau bei meinem Pferd überdehnt oder blockiert sein soll.

    Aber womit erklärt sich das dumpfe knacken in der gegend vom knie? wenn ich meine Hand auf seine Kruppe lege spüre ich dieses Knacken auch. Dieses Geräusch hat er erst seit dem Tag, an dem er gelahmt hat.

    Ich vermute, mein pferd ist hingefallen im Paddock. Er hatte auch eine Schürfwunde an der Seite und wenn es reiterlich von mir verursacht worden WÄRE, wäre er nicht von heute auf morgen lahm gewesen.

    Außerdem macht er auf mich den Eindruck, Schmerzen zu haben. Er schließt teilweise die Augen und döst vor sich hin – okay, nicht ungewöhnlich – aber so kenne ich ihn nicht, wenn ich bei ihm bin. Normalerweise ist er auch eher scheu bei Fremden, vor allem Männern, jetzt lässt er sich problem anfassen.

    Ich hab einfach kein gutes Gefühl, den armen 4 Wochen in die Box zu sperren, wenn er Schmerzen hat.

    Wie soll sich eine Blockade von alleine lösen? oder eine Überdehnung?

    wenn er ständig verkrampft da steht und die ganze hintermuskulatur angespannt ist, löst sich doch keine Überdehnung?

    Ich bin echt verzweifelt…mein Tierarzt ist normal absolut kompetent, er behandelt alle pferde bei uns im stall und das auch sehr gut…

    vielleicht hat er ja recht mit den 4 wochen ruhe.. aber was, wenn nicht? :no: :no: :no:

  • Avatar flocke sagt:

    Hi Haspy,

    bin natürlich kein TA: aber bei einer Überdehnung hilft garnix ausser den Selbstheilungskräften.

    Eine Blockade kann man mit gezielter Bewegung (Gymnastik am Boden), Physiotherapie oder Osteopathie in den Griff bekommen. Boxenruhe hilft da garnicht ganz im Gegenteil!

    In deinem Fall hilft nur eine 2. Meinung einholen …. ich war letztes Jahr in einer ähnlichen Situtation:

    die Tierklinik war nicht in der Lage das Problem zu diagnostizieren sondern konnte nur ausschliessen um was es sich handelte.

    Ich hab dann in einem Wutanfall beschlossen mir eine 2. Meinung einzuholen und habe eine Thermografie machen lassen und mein Pferd von 2 unterschiedlichen Physios/Osteopathen beurteilen lassen. Die Physios stimmten in 95% ihrer Diagnosen überein und daraufhin habe ich dann eine Behandlung eingeleitet. Inzwischen ist Stuti wieder fit, aber das ISG ist nach Aussage der TA grenzwertig instabil (heisst zu beweglich).

    Gruss,

    Flocke

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Diese „knock“-Geräusche, wie man sie auch hören kann, wenn man an den Fingern zieht, haben doch irgendetwas mit Druckverhältnissen im Gelenk zu tun, oder? Ich meine, dass bei abrupter Dehnung im Gelenk ein Unterdruck erzeugt wird, der diese Geräusch verursacht. Aber eiegtnlich geht das immer nur ein paar mal und dann muss man einen Moment warten, bis wieder genug Luft vorhanden ist.

    Bei mir knockts auch, wenn ich ne blöde Bewegung mache. Da fühlt sich das dann definitiv so an, als wären zwei Teile übereinander geeckt. Was es bei deinem Pferd ist :denk:

  • Avatar Haspy sagt:

    mein oben genannter fall, bei dem mein wallach vermutlich nach einem sturz im paddock Lahmheit etc. gezeigt hat, hat sich geklärt.
    Er ist nach ca. 2 Wochen wieder an der Longe getrabt und galoppiert, allerdings sehr steif und die Hinterhand ist weiterhin stark an der Vorhand vorbeigetreten.
    Ich hatte dann nochmal den Tierarzt da, der 4 Wochen Boxenruhe verordnet hat.

    Da mir das alles nicht gefallen hat, habe ich einen Osteopathen von weit her geholt.
    Und die Diagnose: Mein armes Pferd war komplett schief, die Wirbelsäule hat (wenn man hinten am schweif steht) eine starke s-form (normal ist es gerade, wenn man von hinten guckt).
    Er muss einen üblen Sturz gedreht haben, dabei haben sich die Beckenscheiben ineinander verkeilt, ein paar Bänder gezerrt, Knie geprellt etc. Außerdem war ein Hals- und ein Lendenwirbel verschoben.

    Er wurde eine 3/4 h stunde behandelt, mein pferd hat gekaut und richtig relaxt.
    Schon nach der Behandlung ist er wieder gerade gelaufen.
    Ihr könnt euch vorstellen, wie erleichternd es für ein pferd ist, von solchen Schmerzen befreit zu werden.
    Er buckelt und rennt jetzt über die Koppel und ist wieder genauso lebensfroh und bewegungsfreudig wie vorher…

    Normal halte ich nicht sooo viel von Osteopathie etc, weil ich denke, wenn ein Pferd schief ist, bringt Einrenken gar nix, man muss ja das Problem behandeln, also Muskeln und Bänder stärken, bevor man etwas korrigiert.
    Sonst schnallst der Wirbel doch nach ein paar Stunden wieder zurück.

    Aber bei diesem Unfall war der Osteopath definitiv die Rettung – und sicherlich günstiger als die ganzen Schmerzmittel und Entzündungshemmer am anfang…- hätte ich ihn bloß vorher schon geholt 😉

  • Avatar Pelle sagt:

    Haspy, das hört sich doch gut an! :ja:

    Zur Diagnostik: ich frage mich momentan auch mal wieder, welchen Weg ich jetzt gehen soll. Mein Pferd stand mit drei Junghengsten und zwei Wallachen gemeinsam auf einer Koppel. Das Toben ist dementsprechend. Und es hat keine zwei Monate gedauert, da holte ich ihn vor zwei Wochen „lahm“ von der Koppel. Er tritt hinten rechts kürzer, spurt aber nicht vorbei. Der Huf streift bei normalen, etwas untertourigen Tempo den Boden, etwas über dem Tempo ist nix zu sehen. Keine Nickbewegung. Beim Abtasten keine Reaktion. Osteo angerufen, die mir riet, erstmal den Tierarzt draufschauen zu lassen. Der stellte eine Hochbeinlahmheit fest und gab Schmerzmittel 2x innerhalb von vier Tagen. Bis jetzt ist keine Besserung zu sehen. Sollte das bis heute nicht besser werden (morgen ist es soweit und er lahmt heute immer noch), wird geröntgt.

    Röntgen? Jetzt schon? Also besser erstmal die Knochen untersuchen?

    Oder lieber die Osteo hinzuziehen?

    Bin ja etwas zwiegespalten, da mein Pferd schon 2x das ISG blockiert hatte.

    Obwohl, wenn ich mir so Geschichten von feinen Haarrissen anhöre… :S

  • Avatar flocke sagt:

    Servus Pelle,

    also zur Abklärung ist Röntgen mit Sicherheit nicht verkehrt … dann kann man gewisse Dinge schonmal ausschliessen. Danach wird sich mit Sicherheit auch der Osteopath wieder bereiterklären das Hotte durchzuchecken. So habe ich es mit meiner Stute vor einem Jahr auch gehalten: erst konventionell (Tierklinik) abklären und erst als die nicht weiterwussten habe ich mich anderweitig orientiert.

    Mich würde ja auch sehr interessieren wie man diese überaus lästigen ISG-Blockaden verhindern kann … mehr Muskeln an den richtigen Stellen um das Ding zu schützen?

    Gruss,

    Flocke

  • Avatar Pelle sagt:

    Ja, ich denke auch, dass es der bessere Weg ist. Ich werde ja immer leicht kopflos, wenn ich für mich nicht klären kann, woran etwas liegen könnte *räusper*. Wenn die Sache „durch“ ist, ist die Vorgehensweise wieder glasklar. :rolleyes:

    Übrigens denke ich schon, dass Muskeln eine Blockade verhindern können (wie bei einem Menschen auch), aber wer kann schon gezielt alle Muskeln (Schiefe des Pferdes) herausarbeiten? Dann wären alle Profis (und ich würde das Reiten aufgeben)!

    Zum anderen schrieben ja schon andere für mich nachvollziehbare Gründe: die eigene Schiefe korrigieren (veränderbar), oder die Anatomie/Gegebenheit (Genotyp?) des Pferdes (nicht veränderbar).

    Haben wir hier eigendlich Pferdephysio´s unter den Pforglern?

  • Avatar Pelle sagt:

    Ich hatte nun gestern Dr. Torp (Homöopathie u. Akupunktur) da, und ich muss sagen: der Mann ist absolut genial!!!!

    Pferdchen ist heute lahmfrei!!! :hurra:

    Zwar noch ein bisl steif, aber das darf er ja auch!

    Die Ursache lag natürlich auf der entgegengesetzten Seite (vorne links).

    Da lag ich doch richtig mit meinem „Bauchgefühl“, dass Röntgen nicht die momentane Lösung für Rasmus ist. 😉

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Mit Torp hattest Du den Besten, zumindest hier im Norddeutschen Raum! Und Tierarzt ist er auch noch!

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Ich hatte nun gestern Dr. Torp (Homöopathie u. Akupunktur) da, und ich muss sagen: der Mann ist absolut genial!!!!

    ein TRAUM! den hab ich auch schon 5 mal live erlebt. akkupunktur des lungenkranken pferdes. fünfmal, alle 4 wochen. je 100 euro (mein ich).

    erstes mal: erstverschlimmerung.

    zweites mal: zweitverschlimmerung.

    drittes mal: drittverschlimmerung.

    viertes mal: viertverschlimmerung.

    fünftes mal: fünftverschlimmerung.

    macht: 500 euro und ein hustendes pferd. keine fragen mehr.

    :irre: :thumbdown:

  • Avatar Pelle sagt:

    Linda, dass mag auch sein… Er hat mir und anderen (mir bekannten Fällen) jedenfalls geholfen.

    @Mumpi

    Hast du Erfahrungsberichte von Louis Pequin?

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Linda, dass mag auch sein… Er hat mir und anderen (mir bekannten Fällen) jedenfalls geholfen.

    @Mumpi

    Hast du Erfahrungsberichte von Louis Pequin?

    …von den fällen, in denen eine spontanheilung unmöglich ist mal ganz abgesehen…

    :flucht:

  • Avatar Pelle sagt:

    Linda, wenn du mir mehr erzählen magst, dann bitte gerne PN.

    Ich versuche ja möglichst Objektiv zu betrachten. Und das Gesehene überzeugt ja eher, als das Erzählte. So what! So ist jeder unterschiedlich! 😉

  • Avatar lindaglinda sagt:

    pelle, was sollte ich dir per PN erzählen wollen, was ich nicht schon geschrieben hätte? du erzählst deine objektiven beobachtungen und ich meine; ich hab deine nicht gesehen und du meine nicht. also. that´s it.

  • Avatar Mumpitz sagt:

    @Mumpi

    Hast du Erfahrungsberichte von Louis Pequin?

    Nein, habe ich nicht.

  • Avatar Frosti sagt:

    Hallo zusammen! Wie in der Vorstellung erwähnt ist mein 17jähriger Islandwallach lahm,und zwar hinten links. Ich habs vor knapp zwei Wochen beim Ausreiten im Trab bemerkt, schien ihn aber schon da nicht weiter zu stören. Nix geschwollen, nix warm, nix empfindlich. Er belastet im Stand und Schritt völlig normal und dreht auch problemlos über das Bein. Hab ihn dann natürlich übers WE (Lahmheit bemerkt am Freitag), bis auf das Stündchen Weide, allein im OS stehen lassen, damit er nicht mit seinem Kumpels tobt. Als Montag allerdings immer noch etwas getickt hat hab ich lieber die TÄ angerufen. Die kam dann Mittwoch (mit meinem Einverständnis da kein Notfall) und konnte auch nicht viel sagen. Hat ihn abgetastet und -gedrückt, keine Reaktion, Beugeproben auf Asphalt auf beiden Hinterbeinen negativ. Auf hartem Boden allgemein klar, nur auf dem, weichen aber nicht tiefen, Platz leichtes ticken bzw. kürzer treten. Für echte Lahmheitsdiagnostik also viel zu wenig. Also Standard-Programm, 4 Tage Equi (inkl. Ausschleichen), Spaziergänge auf hartem Boden erlaubt. Am Montag dürfte das Equi raus gewesen sein, also hab ich ihn zwecks Kontrolle auf dem Platz laufen lassen und er lief, nach leichtem Aufwärmen, entspannt, taktklar und sauber. Ich dachte mir fein, noch bis Ende der Woche separieren und nur longieren und das war`s. Gestern lahmte er dann wieder, auf weichem Boden zT recht deutlich (aber auch NUR im Trab), auf hartem kaum ein ticken. Deutet ja eigentlich auf ein Sehenenproblem, aber es ist (noch) nichts angelaufen/geschwollen. Wenn er heute nicht sauber läuft ruf ich meine TÄ natürlich wieder an… Ich bin nun an anderer Stelle auf das Kreuzdarmbein (oder auch ISG wie ich hier gelernt habe 😉 ) hingewiesen worden. Naja was soll ich sagen, dat passt bei unspezififischen Lahmheiten hinten immer :rolleyes: Nein im Ernst, ich möchte der Ursache natürlich so schnell wie möglich auf den Grund gehen. Nur wen rufen? Chiro, Osteo, Physio, Aku…??? Beim Versuch die Unterschiede o.g. Fachbereiche zu eroieren bin ich u.a. auf diesen Thread gestoßen und hab mit Freude festgestellt dass hier einige User aus S-H kommen, vielleicht sogar aus dem Raum Kiel! Torp sagt mir was, auf den schwört eine Bekannte, allerdings in Sachen Homöopathie, in Bezug auf „Einrenken“ hab ich von ihm noch nichts gehört. T.H. kenn ich natürlich auch aus`m Fernseher, aber der ist nun recht weit weg und mir eh nicht geheuer. Kennt jemand diese Praxis: http://www.chiro-vet.de/ ? Dort bin ich bzw. ist mein Pöny seit kurzem. Gemeinschaftspraxis von 2 TÄ, eine mit Zusatzausbildung in Akupunktur, eine in Chiropraktik (ist auch bei evca.de zu finden). Dummerweise befindet sich die Chiropraktikerin soweit mir bekannt zZ in einer Babypause… Sicher kann mir die andere TÄ, die Frostis Husten behandelt hat und einen uglaublich nett-kompetenten Eindruck macht, da weiter helfen. Aber schadet ja nicht sich parallel noch anderweitig umzuhören 😉 Kann mir jemand einen „Blockade-Fachmenschen“ aus dem Raum 24.. empfehlen? Bevorzugt mit TA-Studium vorweg und dann Zusatzausbildung 😉 Und wer geht gar nicht (gern per PN)? LG Tina PS: das die Ursache des ganzen auch in der Art und Weise wie er bewegt/geritten wird liegen kann, dass das sogar nicht unwahrscheinlich ist, ist mir vollkommen klar. Aber Hilfe und eine Diagnose brauchen wir ja trotzdem 😉

  • Avatar nessi sagt:

    Suche doch mal über den IVCA.de !
    Darüber habe ich meine jetzige Chiropraktikerin gefunden, die auch TÄ ist!

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