Körung Wickrath August 2012

By rihade | Lusitano Forum

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Hallo allerseits,

weiß vielleicht schon wer von den Eingeweihten, wann (an welchem Wochenende) im August 2012 die Körung und Zuchtschau der Lusis in Wickrath stattfindet? 4. und 5. August oder 11. und 12. August 2012? Auf der HP steht bis jetzt nur „August 2012“ – könnte natürlich auch an einem der anderen Wochenenden sein…..

Wär für mich recht interessant / wichtig zu wissen, da die Urlaubstermine um den 15. August immer sehr rasch vergriffen sind und ich meinen Urlaub daher so früh wie möglich anmelden will 😉

Da wir wieder mit ein bis zwei Pferden kommen wollen und wir ja eine sehr lange Anreise haben, reicht mir das Wochende nicht. Da muss ich von Mittwoch bis Dienstag Urlaub nehmen 🙁 .

Lg Marita

  • Avatar Valsa sagt:

    Hallo Marita,

    mir gehts wie dir – in der Firma muß man jetzt seinen Jahresurlaub angeben. Da ist die Angabe August 2012 etwas dürftig.

  • Avatar Valioso sagt:

    Mir gehts da genauso. Aber ich glaube hier ist keiner so weit in die Vereinspraktiken eingeweiht das wir hier im Forum Antwort bekommen.
    Ich werde mich in den nächsten Tagen beim Verein erkundigen.

  • Avatar Odalisca sagt:

    Ich habe ende letzten Monat mal angefragt und per email die Antwort erhalten das es noch nicht fest steht. Nur das es im August ist, das stand fest.

  • Avatar Xabee sagt:

    Gibt es bezüglich des Termins schon Neuigkeiten?
    Wird ja echt langsam eng für die Jahresplanung ?(

  • Avatar Valioso sagt:

    Ich hab nich mal `ne Antwort auf meine Frage bekommen …. ;( ;(
    Und ich will doch mit Stuti kommen – meine Planung hängt vollkommen in der Luft. :nix:

  • Avatar Xabee sagt:

    …aber Hauptsache, der Termin für Lissabon ist schon veröffentlicht! :bravo:

    Vielleicht sollen wir unsere Mädels einpacken und irgendwo im Ausland vorstellen?! Ich Depp hab jetzt ´nen niegelnagelneuen Anhänger, dabei hätte ich einen Flieger gebraucht :doh:

  • Avatar Valioso sagt:

    Ich hab gerade noch einmal angefragt – ich hoffe ich bekomme diesmal eine Antwort :daumen: .
    Auf der HP vom Schloss Wickrath ist ja auch noch nichts vermerkt :nix: .
    Es sind diesen Sommer soooo viele Termine :panik1: (hab ja nicht nur die Lusos) und die muß man erst mal unter einen Hut bringen.
    Und wenn man den Zeitraum dann nicht weiß wird es schlecht mit der Planung …. :denk:

  • Avatar rihade sagt:

    Ich hab auch schon zweimal nachgefragt – beim letzten Mal hat es sogar geheissen, dass es August oder September ist! Nun weiss ich gar nicht mehr, wann ich Urlaub nehmen soll und ein paar Termine sind schon „weg“. Wenn ich´s nicht bald weiss, werden wir wohl nicht mit Pferd kommen können 🙁 .

    Bin schon am Überlegen, ob ich nicht für Frühjahr 2013 eine Körung bei uns in Österreich organisieren soll, da derzeit noch ein paar Freundinnen ihre Pferde zur Körung vorstellen wollen und die sowohl urlaubstechnisch die gleichen Probleme haben wie wir als auch nicht so weit fahren wollen….

    Na ja, werde mal weiter quasi täglich auf die HP schauen und hoffen, dass was drauf steht. Bei meinem letzten Telefonat vor ca 1 Woche hat es geheissen, dass „nächste Woche“ ein Treffen ist, wo das besprochen wird.

    Falls alle Stricke reissen – hätte auch jemand von Euch (Süd)-Deutschen sonst Interesse, nach Österreich zu kommen? Je mehr Interesse haben, desto eher überlege ich es mir und frage bei der APSL nach den Bedingungen an 😉

    Lg Marita

  • Avatar rihade sagt:

    Habe gerade ein mail bekommen: Körung ist am 22. und 23. September 2012!

    Lg Marita

  • Avatar Lescue sagt:

    Prinzipiell finde ich September ja besser als August, da ist`s nicht so heiss.
    Aber bei uns gibt es Jahresurlaubsplanung, wir müssen im Oktober den ganzen Urlaub für´s kommende Jahr einreichen… den hab ich natürlich auf August gelegt….

  • Avatar Valioso sagt:

    Ich hab auch den August „freigeschaufelt“ aber wenn ich ehrlich bin passt mir September auch besser …

  • Avatar alain sagt:

    Hallo zusammen,

    der Termin liegt ende September 21 bis 23 ) fest. Ist besser als August.

    Bin am überlegen ob ich komme….

    Hier auf dem Forum scheint die Begeisterung für Wickrath nicht groß !?!?

    Niemanden Spricht darüber uns schon bald ist der Einschreibe Termin erreicht (15.08.2012)

    Wer hat vor zu kommen , mit Pferd, ohne ?

    Ich war noch nicht in Wickrath , wie ist es dort ? Was kann mann erwarten ?

    Bis dann…oder bis Wickrath 😉

    Alain

  • Avatar Nica sagt:

    Sagt mal, wer ist denn defintiv dabei in Wickrath?

  • Avatar Janina sagt:

    Ich hoffe, diejenigen, die fahren, bringen reichlich Foto- und Filmmaterial mit 😉 Leider bin ich mitten im Examen, deshalb wird es mir das erste Mal seit Beginn des Lusitanofestivals nicht möglich sein zu kommen 🙁

    @Alain: Da es diesmal unter anderer Leitung (der Vereinsvorstand hat ja gewechselt) und wohl auch in der Halle stattfindet, kann man nicht so wirklich sagen, was einen erwartet. Das letzte Mal war es eine nette Zuchtveranstaltung. Aber auch nicht mehr. Wenig Zuschauer und wenig von der Atmosphäre, die Castell hatte. Von den Bodenverhältnissen aber natürlich wesentlich besser.

    etwas OT: Was ist eigentlich mit dem Hinweis auf der Homepage, dass Pferde im deutschen Besitz nicht im (benachbarten) Ausland gekört werden? Ist das neu? Und gilt das auch umgekehrt? Zumindest sind doch in Castell immer auch Pferde von ausländischen Besitzern gekört worden… (finde das zieml. seltsam, zumal wir eben nur diese eine Veranstaltung im 2-Jahres-Turnus und zudem nicht gerade zentral gelegen haben) Erkenne den Sinn dahinter nicht so wirklich, vlt. kann mir da ja jemand auf die Sprünge helfen…

  • Avatar Sandra sagt:

    Halloli

    Zum OT: ich frage mich gerade auch, weshalb die solche Einschränkungen machen. Bislang war das immer möglich. Vielleicht hat es mit der logistischen Meisterleistung zu tun, die Veranstaltung so weit weg zu machen; für die Leute aus dem Süden oder Oesterreich wird es nicht mehr interessant die Pferde dort rauf zu karren.

  • Avatar Valioso sagt:

    Wir kommen mit unserer Zaina und deren Söhnchen Honroso. Bin schon sehr gespannt ……

  • Avatar Valsa sagt:

    Valioso wir sehen uns. 🙂 Ich bin mit meinen beiden 2jährigen da.

    Schade Janina, daß du nicht kommen kannst. 🙁

  • Avatar Valioso sagt:

    @ Valsa – dann sehen wir uns in Wickrath. Schön 😉
    Kommt sonst noch wer aus dem Forum?

  • Avatar Nica sagt:

    Icke 😉

  • Avatar Valsa sagt:

    Mit Pferd Nica?

  • Avatar Nica sagt:

    Neeee, mein Pferd ist doch kein Lusinger. :daumen:

  • Avatar Valsa sagt:

    Ach so? Der Kopf sieht aber so aus.

  • Avatar Nica sagt:

    Sorraia 😉

  • Avatar Almansor sagt:

    Was ist eigentlich mit dem Hinweis auf der Homepage, dass Pferde im deutschen Besitz nicht im (benachbarten) Ausland gekört werden? Ist das neu? Und gilt das auch umgekehrt? Zumindest sind doch in Castell immer auch Pferde von ausländischen Besitzern gekört worden… (finde das zieml. seltsam, zumal wir eben nur diese eine Veranstaltung im 2-Jahres-Turnus und zudem nicht gerade zentral gelegen haben) Erkenne den Sinn dahinter nicht so wirklich, vlt. kann mir da ja jemand auf die Sprünge helfen…

    Eine Körung bringt dem Verband einiges an Geld ein. Das verschenkt man nicht gerne ans Ausland 😀 .

  • Avatar raio sagt:

    Das wird doch wohl nicht damit zu tun haben, dass es nächstes Jahr in Österreich eine Körung geben wird…ein Schelm, der Böses dabei denkt… :whistling:

  • Avatar Janina sagt:

    Hm, wenn´s um´s Geld geht, macht es aber doch auch nicht so wirklich Sinn, denn diese Regelung müsste ja auch umgekehrt gelten, oder? Sprich: In ausländischem Besitz stehende Pferde dürften dann auch nicht in Deuschland gekört werden…

  • Avatar Valsa sagt:

    Auf der HP steht, daß in diesem Jahr Pferde aus deutschem Besitz nur in Wickrath gekört werden können. Daß eine Körung dem Verein viel Geld bringt, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Es muß eine Location gemietet werden, der Richter bezahlt….
    Vielleicht gibt es in Wickrath die Möglichkeit, die Modalitäten um die Körung für kommende Jahre zu besprechen.

  • Avatar rihade sagt:

    Valsa: ich glaube, diese Regelung gilt generell, nicht nur in diesem Jahr – zumindest wurde ich vom Vorstand des Cavalo Lusitano e.V. dahingehend informiert…

  • Avatar Valioso sagt:

    Soweit ich weiß gilt es für das Jahr in dem im eigenen Land eine Körung ausgeschreiben wird. Ich hatte mich im Frühjahr (bei dem ganzen hin und her wegen des Termins) danach erkundigt weil in Holland (glaube ich ) jedes Jahr eine Körung veranstalltet wird. Zur Zuchtschau ja – zur Körung nei. Jedenfalls nicht wenn im gleichen Jahr auch in Deutschland eine Körung stattfindet.
    So hab ich es jedenfalls verstanden :nix:

  • Avatar rihade sagt:

    @ valioso: die Körung in Österreich ist für 2013 geplant – da wäre aktuell noch keine Körung in Deutschland bekannt…..

    Aber vielleicht machen sie ja ab jetzt jedes Jahr eine – wäre super. Für uns allerdings nur dann, wenn die alternierende Körung im Süden von DE stattfindet und nicht auch in Wickrath…Ich bin jederzeit bereit, in den bayrischen Raum zu fahren, bzw. dorthin, wo die Anreise / Abreise an nur einem Tag zu schaffen ist (Süden wäre natürlich super).

    Teilnahme an der Zuchtschau in Österreich ist erlaubt – aber wer fährt nach Österreich nur für eine Zuchtschau? Verständlicherweise keiner! Wir fahren ja auch nur nach DE, wenn wir ein Pferd zu kören haben – nur für eine Zuchtschau tun wir uns den weiten Weg nicht an.

    Da wir aber diesmal selber mindestens zwei Pferde für die Körung haben und ausserdem noch einige Bekannte ihr Pferd gerne vorstellen würden, haben wir uns entschlossen, für diese kleine Gruppe in Österreich eine Körung zu machen. Das ist vorerst einmal als einmalige Sache geplant, da diese Situation sicher nicht so oft vorkommt (bzw. vielleicht dann in drei / vier Jahren wieder, wenn die nächste Generation herangewachsen ist).

    Eine Bekannte aus Italien hat gesagt, dass sie eventuell gerne kommen würde, als sie von unserer Körung erfahren hat. Bin ja neugiereig, ob die darf. Allerdings ist sie aus der Toskana und das ist ja auch ein breiter Weg bis zu uns……Ich habe auch keine Ahnung, ob es in Italien einen Lusitanoverein und Körungen gibt.

  • Avatar alain sagt:

    Hallo zusammen,

    ich finde diese Geschichte mit der Körung nur im eingene Land auch ziemlich seltsam…fast verdächtig…
    Eigentlich sollte die Körung von einem reinrassigen Lusitano im jedem Land möglich sein da die APSL immer diese wichtige Etape eines Zuchtpferdes leitet, bestimmt und kontrolliert.
    Warum also sollte nicht, egal wo das Pferd geboren ist und in welchen Bestizt es steht in egal welchen von der APSL zugelassenem Land/Veranstaltung gekört werden ?
    Meiner Meinung nach ist dass der einzige richtige Weg. Alles andere ist unseriös, verleitet zum Gedanke es werden Finanzielle oder andere Interesse verteidigt und ist nicht im reine interesse der Rasse…
    So wie ich eher nach Deutschland gehen würde weil die Entfernungen geringer sind würde ein Sapnier von Barcelona evtl. eher nach Südfrankreichh zur Körung gehen, das gleicht sich aus, es kann kein ernsthafter Grund sein ….
    Bestimmt können aber einige von euch die im Verein Mitglied sind, nach den Gründen frage. Würde mich auch interessieren.

    Bin gespannt auf Wickrath, laut Janina ist es sich nicht mehr ganz so toll wie in Castell , selbst wenn der Boden dort nicht so toll war (war dieser Boden doch für alle gleich !!) ist es mir lieber mit einer tolle Atmosphere und die war in Castell schon sehr schön also nicht einfach zu überbieten. In der Halle wirkt alles Kühler aus, mal sehen, es liegt ja auch an den Teilnehmer und dem Publikum was aus der Veranstaltung wird und die Umstellung war sicher auch nicht ganz so selbstverständlich in erste Jahr.
    Werde mit unserem Stutfohlen zur Zuchtschau dabei sein und mal schauen wie es sich in Wickrath anfühlt 🙂

  • Avatar Valioso sagt:

    In Castell fand ich die Atmosphäre schöner. Es war nicht so weitläufig und hatte „das gewisse Etwas“. Wickrath ist auch schön aber eben wesendlich größer und es verläuft sich daher ein wenig. Allein der Platz wo es stattgefunden hat war gefühlte 4 – 6x so groß wie der Platz in Castell. Man ist nicht mehr so hautnah dabei. Halt eine hochprofessionelle Anlage.
    Schön finde ich das es nicht mehr so weit zu fahren ist – für mich jedenfalls 😀

  • Avatar Valsa sagt:

    Schön, daß du auch kommst Alain. 🙂

    Valioso – du hast es wirklich recht komfortabel. Meine Anfahrt dürfte etwa doppelt so weit sein. ;(

  • Avatar horsman sagt:

    So, Körung ist vorbei. Bilder bitte 😉

    Ich war nur Sonntag mittag da. In der Halle (ggü. vor 2 jahren) war eher eine sachliche Atmosphäre. Sehr interessant fand ich die Ausführungen des Richters zu seinen Beurteilungen. Wenige gute Hengste fand ich. Dafür eine mE überragende ältere Stutendame (17 Jahre von Opus72 ). Die hatte Ausdruck und Bewegung vom Feinsten. Und das nach sicherlich einigen Fohlen. Chapeau !

    Reiterlich … sprechen wir besser nicht drüber … :motz:

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    horsemän- berichte doch mal- für uns zu Hause gebliebene………. wer war die Stutendame? usw….. Bilder werden schon kommen- hoff ich mal!!

  • Avatar horsman sagt:

    muss ich mal in das Programm gucken … es war Opala v. Opus-72, Züchter Ferraz da Costa

    Allzuviel ist bei mir nicht hängen geblieben:
    zwei recht ansprechende Schimmelhengste, der eine erst 4 und reiterlich unter aller kanone … naja, – ich versteh diese Leute nicht -jeder wie er meint.
    Ebenso ein brauner Zuchthengst, der von seinem Reiter fast schon erniedrigt wurde. Ach nee, es nimmt wohl nie ein Ende mit dieser affektierten Show-Strampelei. Schwamm drüber.

    bei den Stuten gabs dann (ausser die erwähnte Opala :love: ) noch ein, zwei nette Braune, das wars dann aber heute auch schon. Mag sein, dass Samstag mehr zu sehen war.

  • Avatar horsman sagt:

    diese Opala ist übrigens keine Unbekannte. Letztes Jahr war sie auch Siegerstute in NL und hat sich dort auch gg. die Hengste hervor getan. Qualität setzt sich also durch 😉 http://www.lakeland-lusitanos.ch/berichte/20111023.html

  • Avatar Nica sagt:

    Opala ist dann auch Champion der Stuten geworden.

  • Avatar Janina sagt:

    Leute, das ist doch hoffentlich nicht alles an Infos :maul: 😉
    Wie waren die Körungen, wie wurde bepunktet, wer ist Sieger geworden, wer Champion bei den Hengsten, usw.?
    So wenig Infos könnt ihr mir wirklich nicht antun :blinzel:

  • Avatar horsman sagt:

    @Janina, du fehltest halt als Hauptberichterstatter und Fotografin 😉

    Also am Sonntag war es eher mau. Es waren nur ca. 6 oder 7 (?) Hengste zur Körung. Weil ich kein Programm hatte fehlen mir auch die Nummern und Namen. Ist vielleicht auch besser so 8) .

    Ein Rapp-Hengst wurde wegen gar fürchterlicher „Profi“-Reiterei (des trabens kaum mehr fähig) direkt raus geschickt. Das fand ich fair vom Richter, denn so ersparte er dem Besitzer ein Bewertungsfiasko. So ähnlich hat er es dann auch dem Publikum erklärt. Dann gab es einen (zu) grossen Braunen mit recht flachen Bewegungen und eher im Wallachtyp. Dann gab es einen Schimmel, auch ohne viel Ausdruck, aber mit ordentlichen Linien, der wurde gekört, was der Richter dann auch erklärte. Es sei eben eine Zuchtschau und da muss man die sichtbaren Gebäudemerkmale sachlich bewerten. Durchaus nachvollziehbar. Na und dann gab zwei mittelgrosse, sich wirklich gut und aktiv bewegende ausdrucksvolle Schimmel, die dann alles weitere unter sich ausmachten. Der hellere von Beiden (obwohl jünger) wurde dann Sieger, die reiterliche Vorstellung war aber gelinde gesprochen fragwürdig. Obwohl der fl. Wechsel nach links überhaupt noch nicht klappte (das Pferd ist 4!), wurden laufend „Serienwechsel“ rausgequestcht, worauf der Reiter stolz seinen Hut zog. Was soll der Quatsch? Wir sind doch nicht blöd!
    Dann gab es noch ein tolles Cremello-Jährlingshengstfohlen. Da es aber an der Hand nicht im Galopp bewertet werden konnte, konnte er nicht vor den Schimmeln rangiert werden. Ich frag mich, wozu man so ein junges Pferd mit zur Körung nimmt. Ein Pferd in dem Alter gehört in die Herde auf die Wiese.

    Bei den Stuten, wie schon gesagt, gab es zwei nette Braune und noch ein, zwei weitere gute Schimmel und eben besagte Opala, die mE die ganze Versanstaltung für sich ein nehmen konnte. Völlig in sich ruhend stand sie da, mit stets hellwachem, mütterlichem Blick, im Seitenbild etwas herb und von zahlreichen Trächtigkeiten zwar etwas gezeichnet aber mit viel Substanz. Und wenn sie lostrabte war sie sofort voller Energie, Korrektheit und toller Lastaufnahme. So wünscht man sich den Lusi!

    Die Garrocha-Vorführung war sehr kurz, die Stier-Pferd-Vorführung fiel kommentarlos komplett aus, die Zuchthengst-Parade bestand aus zwei Hengste, wovon der Braune (um 6 Jahre, durchaus mit Qualität), übrigens vom selben Reiter geritten wie der aussortierte Rappe, völlig indiskutabel vorgestellt wurde. Augen- und Herzschmerzen dauern bei mir jetzt noch an. Der zweite, ein Schimmel ohne besonderen Glanz, dagegen aber deutlich korrekter geritten. Dann gab es noch eine Kostümquadrille mit 8 Pferden mit ein wenig Seitengängen, von unterschiedlicher reiterlicher Qualität. Immerhin.

    Die Hallentribüne war gut halb voll, draussen war gar nix. Ggü.vor zwei Jahren ein ziemlich maue Versanstaltung also. Was Samstag war, weiss ich nicht. Sorry, mehr und vor allem besseres kann ich leider nicht berichten.

    Was mir gefiel, waren die Erklärungen des Richters zu seinen Noten.

  • Avatar Almansor sagt:

    Vielen Dank, Horsemän, für deinen Bericht. Das hört sich ja nicht gerade nach einer tollen Veranstaltung an (gab es eigentlich wieder Lachshäppchen, zwecks Aufwertung des Ganzen :flucht: ?). Da ich leider auch nicht hingehen konnte, würde es mich auch interessieren, wie der Samstag verlief. Ich habe gelesen, dass Leute vom Forum mit Pferd dort waren. Valsa, Valioso, wie lief es den? Gibt es nichts zu jubeln?

  • Avatar Valsa sagt:

    Ich bin am Freitag Nachmittag nach fast 9 Std. Fahrt in Wickrath angekommen. Dann gab es gleich Theater mit meinem jungen Hengst. Der hat sich im Stallzelt völlig verrückt gemacht. Zum Glück durfte ich ihn dann in eine feste Box ohne Nachbarn im Pferdezentrum Wickrath unterstellen. Dort war Ruhe. Die Abendveranstaltung fand ich sehr nett. Aber ich war eigentlich zu müde und angespannt, um das genießen zu können.
    Samstag war vormittags Zuchtschau der Stuten. Fidelia wurde Dritte in der 2jährigen Klasse und auch in der Gruppe der in Deutschland gezogenen Stuten.
    Nachmittags war Fandango dran. Ich hatte meine liebe Mühe, den jungen Mann zu bändigen. Entsprechend sah dann unsere Vorstellung aus. Diesem Pferd bin ich glaube ich als erwachsenem Hengst nicht gewachsen, bzw. will mir den Stress auch nicht antun.
    Da ich mit meinen Pferden zu tun hatte, habe ich das ganze Geschehen nur am Rande mit bekommen. Die 2 älteren Stuten von Romina Steiner aus der Zucht von Dr. Ferraz da Costa haben mir sehr gut gefallen.
    Den Richter fand ich Klasse. Soweit gesehen, hat er hart und gerecht beurteilt und auch anschaulich begründet, so dass es für die Zuschauer transparenter wurde.
    Am Sonntag habe ich mich schon vormittags auf den Rückweg gemacht, da ich die LKWfreie Zeit nutzen wollte. Trotzdem dauerte die Rückfahrt 10 Stunden…. Von den Körungen habe ich nichts mehr gesehen.
    Ich empfand die Veranstaltung von Programm und Organisation aber durchaus gelungen. :thumbsup:

  • Avatar Lescue sagt:

    Ich hatte auch ein nettes Wochenende in Wickrath – allerdings fahre ich zu so einer Veranstaltung auch in erster Linie hin, um mir die Pferde anzuschauen und alte Freunde und Bekannte zu treffen, der Rest ist mir eher egal…

    Somit hat für mich das sorgfältige kommentierte Richten von Bento Castelhano alles andere wettgemacht – die Entscheidungen waren so in weiten Teilen nachvollziehbar und sehr lehrreich. Bento hat auch auf genauere Nachfrage geduldig erklärt, teilweise noch hinterher noch direkt am Pferd. Für die Zahl und Qualität der vorgestellten PFerde kann der Veranstalter ja nichts – insgesamt fand ich das Niveau niedrig, aber da bin ich auch von Cascais/ Portugal verwöhnt. Dank der wenigen Nennungen von ca. 50 Pferden blieb allerdings Zeit für die Kommentare, das könnte bei grösseren Klassen sonst zeitlich schwierig werden.
    Ein paar Neuerungen gab es, so wurden die Stuten nur noch an der Hand gekört und mussten an der Longe auch auf beiden Händen im Galopp gezeigt werden. So ergab sich dann die Bewegungsnote aus den drei Grundgangarten, finde ich persönlich sinnvoll, auch wenn einige Vorführer mit dem Longieren etwas überfordert waren… der Richter erklärte auch, das Hengste strenger gekört werden, da sie sich theoretisch häufiger reproduzieren können als Stuten. So wurden von 8 vorgestellten Hengsten auch nur die Hälfte durchgewunken.

    Den Züchterabend fand ich schön zum Leute treffen und quasseln (Essen gut, Band gut, Showprogramm – naja….). Der Samstag war mit helfen beim Pferde fertig machen etc. etwas wuselig, aber die meisten Zuchtschauklassen konnte ich angucken – Romina Steiner war wieder mit sehr guten Pferden da, ihre Halbschwestern Opala und Ninfa sicher verdient honoriert. Bei den Hengsten stach für mich neben dem Cremello-Jährling nur der 6jährige Iraque-Sohn heraus. So richtige Whow-Pferde waren allerdings nicht dabei… Ich bin nach den Körungen losgefahren, damit hatte ich ja alle Pferde einmal gesehen.

  • Avatar horsman sagt:

    Somit hat für mich das sorgfältige kommentierte Richten von Bento Castelhano alles andere wettgemacht – die Entscheidungen waren so in weiten Teilen nachvollziehbar und sehr lehrreich.

    Jep. Das fand ich auch sehr gut. Das sollte Schule machen, wobei es hier natürlich hilfreich ist, wenn man weniger Pferde und damit mehr Zeit zur Verfügung hat. Und da es in erster Linie eine Zuchtveranstaltung ist, sollte man hierfür ruhig auch viel Zeit einplanen und wenn nötig, dann die eine oder andere Show-Nummer weg lassen. Insofern passte das am So. schon (wobei ich sein port. Englisch akustisch noch besser verstanden hätte, wenn man währhnd dessen die Musik ab stellt). Hat er denn Samstag auch so gut kommentiert?

  • gitana gitana sagt:

    Ein Rapp-Hengst wurde wegen gar fürchterlicher „Profi“-Reiterei (des trabens kaum mehr fähig) direkt raus geschickt. Das fand ich fair vom Richter, denn so ersparte er dem Besitzer ein Bewertungsfiasko.

    Dann gab es einen Schimmel, auch ohne viel Ausdruck, aber mit ordentlichen Linien, der wurde gekört, was der Richter dann auch erklärte. Es sei eben eine Zuchtschau und da muss man die sichtbaren Gebäudemerkmale sachlich bewerten.

    Ich verstehe jetzt den Unterschied nicht ganz :daumen: .

    Der Rappe wurde rausgeschickt, da sehr schlecht geritten, o.k., find ich im Prinzip richtig. Aber es ging doch um die Gebäudemerkmale und nicht um die Rittigkeit bzw. den Ausbildungsstand, wie du schreibst. Muß man da die Rittigkeit nicht hinten anstellen, auch wenn es schwer fällt? Oder war das Pferd auch „gebäudetechnisch“ schlecht?

  • Avatar Lescue sagt:

    Ich hatte den Richter so verstanden, dass er dem Besitzer empfahl, den Rappen von der Körung zurückzuziehen, da er hinten lahm ging (ich hab „nicht klar auf den Hinterbeinen“ verstanden). Ob das jetzt am Reiter oder am Pferd lag sei mal dahingestellt. So hat man die Chance das Pferd nochmal vorzustellen im nächsten Jahr.

  • Avatar horsman sagt:

    @Gitana
    bei den Lusis werden die Hengste für die Körung geritten (alle drei GGA) und geführt (in Schritt und Trab) und dann noch im Stand beurteilt. Somit gewinnt der Richter gute Einblicke in die Bewegungsqualität (frei laufend und unter dem Reiter) und dem Exterieur. Wenn die Bewegung nun unter dem Reiter so unnatürlich raus kommt, dass man keine korrekte Bewegung mehr erkennen kann, dann hat der Richter hier die Notbremse gezogen. Das Pferd lief auch definitiv nicht korrekt (u.a mit eingeklemmten Schweif und klemmig bis tippelig), dass eine Beurteilung nicht möglich gewesen wäre.

    Das andere Pferd was ich erwähnte, bewegte sich unter dem Sattel und an der Hand „ganz ok“, wie der Richter sagte. Nur eben war es etwas ausdrusklos im Habitus. Hier erwähnte der Richter dann, dass er eben beim Exterieur vor allem auch die Linien (Hals, Schultern, Rücken, Kruppe) zu beurteile habe und nicht in erster Linie den Ausdruck (Schönheit, Aufmerksamkeit, Ohrenspiel usw.). Und die waren durchaus im 7er Bereich (but a low seven ;-), so sagte er.

  • gitana gitana sagt:

    Wenn das Pferd so „verritten“ ist, daß man nichts mehr erkennen kann, ist das nachvollziehbar.

    Wie war der Rappe denn im Stand und im Schritt und Trab an der Hand? Lief er da wenigstens klar und war das Gebäude soweit o.k.?

  • Avatar horsman sagt:

    Da das Reiten der erste Teil der Vorführung ist, und er schon nach wenigen Minuten vom Richter angehalten wurde und die Vorführung nicht mehr fortsetzte, war dies nicht zu sehen. Rein optisch von weitem sah er jetzt nicht ganz verkehrt aus. Immerhin schwarz war er (Totilas-Faktor 8) ) .
    Mehr konnte ich nicht sehen. Vermutlich wird man ihn demnächst irgendwo wieder sehen. Wenn der sich aber immer so bewegt wie hier, muss man den nicht unbedingt in der Zucht haben. Nochmal: er war nicht einseitig lahm, bewegte sich aber insgesamt sehr klamm. Sofern es ein vorübergehndes gesundheitliches Problem ist und/oder er unter dem Reiter etwas „gelitten“ hat, bekommt er halt eine nächste Chance, wenn er sich insgesamt doch anständig bewegen könnte. Das ist doch fair für alle.

  • Avatar Filo2010 sagt:

    Hallo,

    bin neu hier im Forum. War am Samstag zum ersten Mal auf einem Lusitano-Festival, und muß sagen, daß ich doch etwas enttäuscht war.

    Zum einen hätte ich doch mehr „drumherum“ erwartet. Da gab es ja garnichts.

    Zu den vorgestellten Pferden kann ich mich nur dem anschließen, was hier bereits geschrieben wurde. Es gab kein Pferd, das mich wirklich begeistert hätte.

    Die reiterlichen Vorstellungen waren teilweise echt gruselig. Ich glaube, den oben erwähnten 4jährigen Schimmelhengst habe ich bei der Zuchtschau geritten gesehen. Da fragte ich mich, warum man einen 4jährigen auf Kandare reiten muß und fliegende Wechsel zeigen, die er eigentlich noch nicht wirklich beherrscht. Gibt es da kein Reglement zur Ausrüstung?

    Die Kommentierung durch den Richter fand ich auch eine gute Sache, war aber akustisch schlecht zu verstehen, wie auch die Ansagen allgemein. Trotz seiner Begründungen konnte ich einige Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen.

  • Avatar Janina sagt:

    Danke, ihr Lieben! 🙂
    Jetzt kann ich mir doch etwas mehr unter der Veranstaltung vorstellen.
    Hoffe, das nächste Mal auch wieder dabei sein zu können 🙂 Gerade die Richterkommentare hätte ich gerne mitbekommen, habe mich da in der Vergangenheit öfter gefragt, wie die Herren zu ihren Urteilen kamen 8)

  • Avatar Tabo sagt:

    ich kann immerhin sagen, dass der rappe sonst völlig klar läuft und auch nicht klemmig unterm sattel ist.

  • Avatar horsman sagt:

    Aha. – was heisst jetzt „sonst“ ?
    War er also in Wickrath, warum auch immer, nicht gut drauf ?
    Denn da fiel das ja (auch dem Richter) eklatant auf.

  • Avatar Lescue sagt:

    Horsi, wenn Du`s genau wissen willst, dann frag doch einfach die Besitzerin Frau Häge von der Schleifmühle, findest Du unter KLICK , vielleicht weiss die ja was mit ihrem Pferd war und wie er sonst so läuft 8) .

  • Avatar horsman sagt:

    @Lescue
    Falls es mich mal irgendwann interessiert, würde ich mir das Pferd dann in live anschauen, wenn es soweit ist. Derzeit interessiert es mich nicht.
    Dass dieses Pferd, wenn es gesund ist und sich natürlich bewegen kann, sicher anders traben wird, ist wohl ziemlich wahrscheinlich, denn das war ja offensichtlich. Ist aber auch kein Drama, son Pferdeleben ist ja lang, und das Pferdchen noch recht jung. Wird sicher auch wieder besser werden, wenn man den Grund diagnostiziert hat und abstellen kann.

  • Avatar nisenase sagt:

    die Schleifmühle ist ca 20 km von mir weg, ich fahr mal hin und guck mir den live an…..ist das Congo? müßt er ja sein, ist der einzig schwarze Zuchthengst….nur, jetzt wo er nicht gekört ist, ist züchten ja erstmal doof…..

    kann ich eigentlich auch mit nem „alten“ Alter Real da ankommen? auf der Körung meine ich….

  • Avatar Valsa sagt:

    @Nisenase – was hast du denn da für einen alten Alter-Real? Ich wüßte nicht, daß es eine Altersbegrenzung bei der Körung gibt. Aber das ließe sich ja schnell erfragen. Für alle, die es interessiert – alle Fotos sind jetzt online: http://www.foto-job.com/

  • Avatar horsman sagt:

    Für alle, die es interessiert – alle Fotos sind jetzt online: http://www.foto-job.com/

    Ich sehe da nix. Dort ist man über den 1. August noch nicht hinaus gekommen. …???

  • Avatar Valsa sagt:

    Wähle links im Menü das Jahr 2012 dann Veranstaltung Wickrath Lusitano-Festival, den Tag usw.

  • Avatar horsman sagt:

    ah, ok, etwas fummelig, aber es klappt. THX Hier sieht man auch die äußerst bauchschmerzen errgende Vorführung bei den Althengsten: http://www.foto-job.com/shop/shop/USER_ARTIKEL_HANDLING_AUFRUF.php?javascript_enabled=true&lang=de&darstellen=1&Kategorie_ID=7901&Ziel_ID=437937&PEPPERSESS=kk1fsnohfbq4j6c84h5or6um0fj8kemp aber, sicherlich ein Reiter ohne viel Reiterfahrung, dem muss man das nach sehen … :denk:

  • Avatar Janina sagt:

    @Andrea: Denkst du noch an mich? :blinzel:

    @all: Kann mir mal jemand den Champion der Hengste erklären? Den hätte ich von den Anfangsfotos aufgrund des Rückens/der Kruppe schon „aussortiert“ und dann finde ich ihn auf einmal mit Championschärpe…
    Ich muss wohl einsehen, dass ich in diesem Leben mit den portugiesischen Richtern nicht mehr einig werde :seufz:

  • Avatar Aragon sagt:

    Da ist auch so ne braune Stute mit 2 weißen Hinterfüßen, die einen unmöglichen Rücken hat und hinterher bei den „besten in Deutschland gezogenen Stuten“ ein Schleifchen dran hat ?(

  • Avatar Janina sagt:

    ?( Oder die Fotos täuschen da so…

  • Avatar Lescue sagt:

    Schleifchen haben fast alle bekommen wenn die Klassen so wenig Nennungen haben, das hat nichts zu sagen 😉 . Die Stute, die Du meinst wurde da auch letzte, sprich 5. von 5 angetretenen Stuten – und sie wurde nicht gekört.

    Der Champion der Hengste ist Canhero, gezogen von Torres Vaz Freire, gehört dem Vorstand Ernst Ullmerich. Wurde auch „nur“ mit 71,5 Punkten gekört, für Rücken&Lende hat er sogar nur eine 6 bekommen was soviel heisst wie „nicht ausreichend“ – der Richter hat das also durchaus gesehen.
    Er hat aber auch erklärt, wie es zu den unterschiedlichen Platzierungen bei Körung und Show kommen kann – bei der Zuchtschau sei vor allem die Momentaufnahme, der Gesamteindruck und auch die Präsentation entscheidend.
    Bei der Körung würde mehr im Hinblick darauf, was man in der Zucht in Zukunft sehen will und was das Pferd für ein Potential hat bewertet und eben die einzelnen Kategorien genau bepunktet. Ein Pferd kann demnach in der Schau was hermachen, aber nach dem Punktesystem im Hinblick auf die Zucht schlechter bewertet werden. Hoffe, ich habe das richtig wiedergegeben.

  • Avatar Lescue sagt:

    Siehe mein Post oben, das ist die Stute die ich auch meinte.

  • Avatar Aragon sagt:

    Ah! Danke!

    Ich find´s aber schon bedenklich, wenn der Hengst da nun der Champion wird, Momentaufnahme hin oder her, der ist doch nicht korrekt im Exterieur? Sollte man so einen denn überhaupt kören? Es gibt doch wirklich massenhaft Lusohengste ohne solche Gebäudemängel.

  • Avatar Valsa sagt:

    In der Körung werden die einzelnen Körperteile mit Noten bewertet aus denen sich eine Gesamtnote ergibt. Die Körperteile, die man als besonders wichtig ansieht – Rücken, Beine, Bewegung und Gesamteindruck werden x 1,5 genommen. Der Hengst muß also einige 7er und 8er bekommen haben um auf die 71,5 Punkte zu kommen. Die 6 heißt meiner Meinung nach mittelmäßig und die 5 nicht ausreichend. Ein Pferd wird dann nicht gekört, wenn 3 x die Note 6 oder 2 x die Note 5 vergeben wird. Man kann sich über alles streiten. Aber so sind momentan die Regeln. Hier ist dann der Züchter gefragt, passend an zu paaren.

  • Avatar Aragon sagt:

    Danke, sehr interessant. Das erklärt dann vielleicht die vielen etwas abenteuerlich gebauten Exemplare bei den Lusos.

  • Avatar Janina sagt:

    Hm, also das mit der Bepunktung war mir zumindest bekannt. Deswegen habe ich auch nicht in Frage gestellt, dass dieser Hengst gekört wurde, sondern warum er offensichtlich Hengstchampion wurde.
    Und gerade deshalb WEIL der Rücken einen höheren Faktor hat, kann ich es nicht verstehen. Mich hätte halt mal interessiert, wie der Richter das begründet hat (da er ja laut der Berichte hier seine Urteile löblicherweise kommentierte). Bin aber schon mal froh, dass nicht nur ich das so sehe @Karo :friend:

  • Avatar Almansor sagt:

    Für Laien wie mich, was ist den an dem Canhero so schlecht, wenn man die Rückenpartie betrachtet? : http://www.foto-job.com/shop/shop/USER_ARTIKEL_HANDLING_AUFRUF.php?javascript_enabled=true&lang=de&darstellen=1&Kategorie_ID=7889&Ziel_ID=437521&PEPPERSESS=spfte6ht6n7embuc1ajgqnb9eb0qh7qk Janina, hast du noch Bilder aus dem Jahr 2010 von Canhero?

  • Avatar Lescue sagt:

    Na, in natura war der Rücken jetzt nicht sooo schrecklich. Wobei ich ihn jetzt auch nicht unbedingt als Champion gesehen hätte.
    Abenteuerlich gebaute Exemplare gibt es in jeder Rasse. Geh mal nach Cascais bzw. Lissabon zum internationalen Festival. Da gibt es wirklich etliche tolle korrekt gebaute Exemplare mit tollen Gängen. Da ist die Population in D einfach deutlich schwächer.

    Prinzipiell hat dieses Körsystem natürlich seine Schwächen, v.a. weil es ja eine reine Exterieursbeurteilung ist, es gibt keine Leistungsprüfung o.ä.
    Aber immerhin wurde die Körung schon verschärft, und v.a. bei den Hengsten kommt beileibe nicht mehr jeder durch.

    Valsa, bei Note 6 hat er immer gesagt „not enough“, bei 7 „ok“ und bei 8 „good“. Keine Ahnung, ob das mit den offiziellen Notenbezeichnungen übereinstimmt, vielleicht hab ich mich auch verhört.

  • Avatar horsman sagt:

    Mir gefällt an diesem Canhero durchaus einiges:
    – die lange schräge Schulter und daraus der Halsanstz
    – vor allem aber die starken gut ausgeprägten Gelenke der Beine insbes. das Sprunggelenk
    – die Rückenlinie sieht hier wirklich nicht optimal aus, aber unter dem Sattel (soweit ich mich erinnere) hatte der ganz ordentliche Bewegung auch mit Rückentätigkeit

  • Avatar wednesday sagt:

    Nicht, dass ich Ahnung von Lusianos habe. Aber ich sehe hier ein solides Pferd mit viel Fundament und Gurttiefe. Gerade die sehr ordenlichen Gelenke und kräftigen Röhrbeine lassen auf eine robuste Bauweise schliessenb.

    Wenn man in guter EMM-Tradition das Geo-Dreieck anlegen würde, tun sich einige Schwachpunkte in der Winkelung der Hinterhand insgesamt auf. Für den gehobenen dressursportlichen Einsatz ist sie definitiv zu steil-gerade konstruiert. Die Schenkel (Hosen) könnten stärker bemuskelt sein. Insgesamt ist der Vorderhand des Pferdes massiver ausgeprägt als die Hinterhand. Die Schulter dürfte schräger gewinkelt sein. Der Rücken könnte harmonischer und muskulöser ausfallen. Der Hals an sich ist gut angesetzt, aber auch hier würde man sich in Richtung Ganasche eine filigranere Konstruktuion wünschen.

    Aber Fehler-Gucken ist immer einfach.

  • Avatar Almansor sagt:

    Vielen Dank, so in etwa sehe ich das nämlich auch. Die portugiesischen Richter sind die ersten, die überigens anmerken würden (wenn man sie fragt), dass der Lusitano mängelhaft ist, der eine mehr, der andere weniger. Hengstchampion wurde er, weil es an der deutschen Zuchtschau keinen besseren gab (böse gesagt). An einer portugiesichen Zuchtschau hätte er es wahrscheinlich schwerer, diesen Titel zu erlangen.

  • Avatar Lescue sagt:

    Eben, das perfekte Pferd gibt es kaum… und auch ein Fünfjähriger verändert sich ja noch, v.a. was die Bemuskelung angeht. Der Rücken ist ja durchaus auch durch entsprechendes Training zumindest in Nuancen noch beeinflussbar.

    Auch bei den Warmblütern gibt es trotz des strengeren Reglements und der viel grösseren Population gekörte Exemplare, die z.B. nicht ganz korrekt auf ihren Hufen stehen und dies auch weitergeben, wenn man den Züchterfreds z.B. im Horse-Gate Glauben schenken mag. Hier ist eben der Züchter gefragt, dies bei Anpaarungen entsprechend zu beachten.

  • Avatar Janina sagt:

    Die Schulter gefällt mir gut, die Beine so weit erkennbar auch (finde ich mit am schwierigsten auf Fotos beurteilbar).
    Insgesamt ist er mir aber auch zu viel Vorderpferd und schließlich wird ja auch das Gesamtbild beurteilt.
    Der Rücken ist mir(!) zu gerade (schwierig, bei vielen anderen ist zu viel Schwung drin, hier ist es für mich das Gegenteil) und zieht sich im Verhältnis zu der ultrakurzen Kruppe zu lang. Das ist kein günstiges Hebelverhältnis… Kann natürlich sein, dass er das in der Bewegung kompensiert. Deswegen ja auch mein Interesse. Aber ich habe nun schon Antworten diesbzgl. bekommen, vielen Dank dafür 🙂

  • Avatar Filo2010 sagt:

    Der Canhero hat ja am SA auch bei den 5/6-jährigen gerittenen Hengsten gewonnen, was unter anderem eine der mir völlig unverständlichen Entscheidungen war. Die Rückenlinie gefiel mir auch garnicht, ebensowenig wie die reiterliche Präsentation (ist auf den Fotos nicht so deutlich zu erkennen wie in der Realität). Ich persönlich hätte da eher den 2.platzierten – Bartolomeu -vorne gesehen. Der lief die ganze Zeit in schöner Selbsthaltung mit einer gut sitzenden Reiterin. Der war dem Richter aber wohl zu wenig lusitanotypisch. Auch bei der besten in Deutschland gezogenen Stute hätte ich eher die eine 2jährige (ich weiß nicht mehr, welche es war – bekam aber auch vom Publikum „Szenenapplaus“ als sie trabte) vorne gesehen. Auch da fand ich, hatte die Siegerin einen schlechten Rücken. Aber wie hier auch schon geschrieben wurde, war die Qualität insgesamt wohl nicht so gut. Da habe ich allerdings wenig Vergleichsmöglichkeiten, da es wie gesagt, die erste derartige Veranstaltung war, die ich besucht habe. Am besten gefallen haben mir 2 Pferde, die im Showteil liefen. Das Tetenpferd der Quadrille (ich glaube, Tenor), und der Falbe aus der Working Equitation-Vorführung.

  • Avatar Valsa sagt:

    Ich habe mich gewundert, warum nicht der Körungssieger Drinque in der Endausscheidung mit mischte. Aber offensichtlich ist er von Diplomat bei den 4jährigen auf den 2. Platz verwiesen worden. Ist Diplomat dann gar nicht mehr angetreten als die Siegerhengste der jeweiligen Altersklasse gegeneinander liefen?

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Ich habe von all so was überhaupt keine Ahnung – besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass die Richter keines der Pferde zum „Champion“ ernennen, wenn sie der Meinung sind, dass keiner „gut genug“ ist? Oder ist das so wie mit dem Einäugigen und dem Blinden?

    Also jetzt nix gegen die betreffenden Pferde – ich wollte das nur mal generell wissen!

  • Avatar horsman sagt:

    nein, ich glaube es wird immer ein Champion gekürt. das ist eben der vermeintliche beste auf dieser veranstaltung. alles ist eben relativ.
    ausser natürlich es wäre überhaupt keiner gekört worden.

  • Avatar Valsa sagt:

    Der Champion rekrutiert sich aus den Zuchtschauklassen. Das hat nichts mit der Körung zu tun. Es können auch ungekörte Pferde oder Jungpferde Champion werden.

  • Avatar Almansor sagt:

    Ich habe von all so was überhaupt keine Ahnung – besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass die Richter keines der Pferde zum „Champion“ ernennen, wenn sie der Meinung sind, dass keiner „gut genug“ ist? Oder ist das so wie mit dem Einäugigen und dem Blinden?

    Also jetzt nix gegen die betreffenden Pferde – ich wollte das nur mal generell wissen!

    Ob es einen Champion gibt, bestimmt eigentlich an den meisten Lusitanozuchtschauen der Veranstalter. Ist auch immer eine Geldfrage. Der Champion of Champion bekommt ein Preisgeld ab 500 Euro aufwärts. Es kann also im Exterieur ein eher unkorrektes Pferd den Championtitel erlangen, wenn die Qualität allgemein nicht die Beste ist. Aber steht im Programm die Verleihung eines Championtitels, wird er immer verliehen. Vorgängig bei der Ausschreibung/Anmeldung ist es ja nicht bekannt, was alles an Pferd gezeigt wird. Aus diesem Grund wird halt der Titel auch an „schlechtere“ Pferde verliehen. Aber wie mir ist, wird im Ausland immer einen Champion of Champion gewählt, in Portugal selber nicht.

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Interessant, danke! 😉

  • Avatar alain sagt:

    Hallo zusammen,
    ich fand das ganze Festival war gelungen.
    Das einzige ist daß ich mir mehr Pferde gewünscht hätte.
    Ich denke es ist wie in Portugal und weitere Länder (siehe auch Analyse von Dr. M.Weiss in der Equus Zeitschrift) dass viele kleine Züchte nicht mehr den Aufwand treiben wollen (Krise..!?!), oder können, dass Sie wenig Chancen haben gegen grosse Züchter top Plazierungen zu erreichen und deswegen nicht mehr antretten. In Frankreich haben wir auch den Sylvain Massa der so viele hochwertige Pferde presentiert dass nur wenig für den rest der Teilnehmer übrigbleibt. Die Teilnahmen sind stark zurückgegangen.
    Romina Steiner (mit Kollege E. Pulmen)aus NL haben auch sehr viele sehr gute Pferde in Wickrath gezeigt so dass wenig für andere übrigbliebt….
    Ist so…Ist nicht schlimm, im Gegenteil, so kann mann sich ein Bild machen was ein Zuchtziel sein kann…
    Ich fand obwohl wenig Pferde da waren, die Qualität war proportionell doch recht gut. Es wurden deutlich mehr Medaillen verliehen als früher, was doch ein hinweis auf Qualität ist.
    Einige Pferde waren und sind umstritten, ist immer so, habe auch nicht alles kappiert aber die Kommentare von Bento C. sehr konstruktiv gefunden. Das war absolut positiv.
    Der Züchterabend war auch ganz toll mit schönem Buffet und klasse Fado Band. Die Showeinlagen waren nicht so wichtig für mich aber geben dem ganze eine schöne Note.
    Ich hätte das ganze evtl nach draußen verlegt. Das Wetter war angenehm aber immer unsicher im Herbst.
    Die Ergebnisse habe ich nicht, war zu sehr beschäftig mit unserem eigene Pferd, sind aber auf der HP der APSL zu sehen.
    Habe auch nur ganz wenige Bilder (außer von unsere´n Stutfohlen :-)…)
    Werde schauen demnächst was ich so zusammen bekomme.
    Bi s dahin alles gute

  • Avatar alain sagt:

    Hallo , es ist sehr ruhig geworden auf diesem Forum, Schade, ist was passiert !?! Oder ist die Leidenschaft zum Lusitano etwas verblasst ?! Hoffe nicht. Ich wollte noch ein link zu einem kleine Video was wir in Wickrath gemacht haben hier eingeben. Wir grinsen vor freude mit unserem Stutfohlen, unsere 1J. Baila , weil obwohl sich nicht so „flott “ vor dem Richter war als sie es vor der Show war , es doch geschaft hat eine Silber Medaille zu gewinnen. Schaut mal rein falls ihr lust habt ..und seit nicht zu streng mit den Kommentaren https://www.youtube.com/watch?v=scVTet2QS8o bis bald

  • Avatar Valioso sagt:

    Schickes Pferdekind – aber sie hat mir ja in Wickrath auch schon sehr gut gefallen :herz:

  • Avatar Janina sagt:

    Huhu Alain!
    Nee, verblasst ist nichts, nur kann ich nicht so viel über etwas schreiben, wenn ich nicht dabei war 🙁 Aber beim nächsten Mal wieder :hurra:

    Deine Baila ist wunderschön! Und Bewegung noch dazu :thumbsup: Kann mich noch gut an ihre Mutter in Castell erinnern, die hat mir auch schon sehr gut gefallen! 🙂 Die behälst du bestimmt für die Weiterzucht, oder?

  • Avatar Aragon sagt:

    Wirklich ein super schönes Kind, und da heißt es immer, Jährlinge seien hässlich!

  • Avatar jaara2008 sagt:

    und da heißt es immer, Jährlinge seien hässlich!

    Also das kann ICH ja auch so gar nicht bestätigen! 😛 8) :ostern:

  • Avatar Aragon sagt:

    BEWEISE?!?

  • Avatar alain sagt:

    Hallo ,
    Danke für die nette Kommentare.
    Baila ist, denke ich auch, eine würdige Nachfolgerin von Ihrer Mama die Salsa. Vielleicht übertrifft sie sie sogar.
    Jetzt wo sie in Wickrath gut abgeschnitten hat, kann ich schon zugeben Janina, daß ich ernsthaft daran denke sie für die Zucht zu behalten. Zusammen mit ihrer Mutter sind Sie ein gutes Team für die Zukunft.

  • GidranX GidranX sagt:

    Sehr schönes Pferd! Was mir so gar nicht gefällt ist, dass die 1jährig schon derartig an der Longe trainiert sind..

  • Avatar alain sagt:

    Hi Gidran,
    es freut mich daß dir die Baila gefällt.
    Ich verstehe aber nicht so richtig was du mit „derartig trainiert“ meinst!
    Was stellst du dir darunter vor ?
    Wie meinst du, habe ich so ein junges Pferd für eine Zuchtschau trainiert bzw. vorbereitet ?
    Sollte ich mich als Trainer zur Vorbereitung auf Zuchtschauen anbieten ?? 8) …oder ganz damit aufhören !?!
    Ich weiss nicht ob du in Wickrath warst, aber vor Ort haben mich persönlich die Kommentare von Richter B. Castelhano besonders gefreut zu diesem Thema, er meinte daß man deutlich sehen kann daß beide 1 Jährige Stutfohlen (beide Silber: 1. und 2. Platz) gut vorbereitet worden sind für die Zuchtschau. Obwohl ich nicht so gfanz zufrieden war mit dem was die kleine gezeigt hat (zusammen mit mir….), war die Anerkennung für die geleistet Arbeit von dem Richter schon eine riesen Belohnung
    Es war längst nicht der fall für viele Pferde, auch Erwachsene Pferde und gerittene Pferde die überhaupt nicht an der longe gingen.
    Ich verstehe das noch viel weniger…obwohl ich nicht vergessen habe was ich „geleistet“ habe als ich absoluter Anfänger war und viel weniger Erfahrung hatte als Heute.

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich bin einfach der Meinung das ein Einjähriges an der Longe noch nix verloren hat.

    PS: 2010 war ich in Wickrath

  • anchy anchy sagt:

    Eine wirklich schicke und jetzt schon elegante Stute mit schöner Halsung. Das wird sicher mal ein Sahneschnittchen.
    Die Vorführung ließ auch bei mir Fragen zur Vorbereitung entstehen….

    Ich nehme mal nicht an, die werden schon an der Longe vorbereitet, aber die gehören für mich einfach in dem Alter zu den Gleichaltrigen auf die Wiese! Oder?
    Na ja, ein Trauma wird es wohl nicht werden 😀

    Ich war 2010 auch in WIckrath, ich mag die Pferde, aber diese aufgeblasene Fleichbeschau sagt mir nicht zu, ob Friesenschau oder Lusi, sorry, da bin ich einfach nur ehrlich, weiß aber auch, dass ernsthafte Züchter da nicht drumherum kommen ihre Pferde zu präsentieren.

    Am besten gefallen haben mir irgendwie immer nur die, die eh nicht ausgezeichnet wurden und nachdem ich weiß, was manchmal hinter den Kulissen so abläuft bin ich auch nicht mehr wieder hingefahren.
    Deine wäre aber sicher auch bei mir unter den Favoriten gelaufen, bin mal gespannt, wie sie sich in einem Jahr gemacht hat.

    LG

  • Avatar alain sagt:

    Na ja , Ok akkzeptiere ich so.
    Und wie machst du es um ein einjahriges Halfterführig zu kriegen ?
    Oder sind deine Absetzer etwa nicht Halfterführig ?
    Fängst du von NUL an mit dreijährige Pferde wenn du diese anreitest ?
    Meine Fohlen Haltferführig zu kriegen war immer DEUTLICH komplizierter und z.T. stressiger als die Fohlen (auch 1 Jahrig) für ein Zuchtschau vorzubereiten. Das lief ABSOLUT STRESSFREI und schonend . Natürlich gibt es dafür ein paar Tricks aus der Pferdesprache um ein Pferd schnell und schonend gut an der Longe vorzubereiten.
    Viele Leute , auch unter deb Besitzer meinen das ein Fohlen von allein Halfterführig ist oder Füße gibt, ALLES, ja ALLES muss den Fohlen beigebracht werden und ist nicht immer selbstverständig.
    Die Vorbereitung für die Schau war schon etwas Arbeit über 3 bis 4 Wochen aber ein Witz im vergleich zu sonstiges was mann als selbstverständlich empfindet …

  • anchy anchy sagt:

    Also halfterführig wurde meiner zwangsläufig mit etwa 3 Monaten, da wollte er nämlich nicht mehr bei mutti bleiben und wir mußten ja irgendwie zur Wiese kommen.
    Jetzt steht er seit einem Jahr in Hengstaufzucht und wird eigentlich nur angefaßt wenn der Schmied kommt oder TA zum impfen.
    Wenn ich ihn abhole hoffe ich, er erinnert sich da noch ein wenig dran :daumen: Weiß aber auch, dass es anfangs ein Problem werden könnte, aber was soll man machen. Es ist ja immer so eine Gratwanderung zwischen Fohlen/Jährlings ABC und Kinderarbeit. Ist aber auch ein anderes Thema.

    Jedenfalls möchte ich hier keinen den Spaß an Zuchtschauen nehmen und werde sicher auch wieder Gast auf der ein oder anderen sein.

    Liebe Grüße

  • Avatar alain sagt:

    Hi Anchy,
    doch ich longiere das Fohlen auch schon zur Vorbereitung auf die Zuchtschau, die Gänge auch wenn natürlich gut können noch etwas an Schwung gewinnen, und vor allem möchte ich dadurch eine gewisse Routine in der Bewegung an der Hand erhalten.
    Das Fohlen war schon noch auf der Koppel mit wietere Stuten. Zuerst wurde sie im Winter Abgesetzt. War nicht so ganz einfach und akzeptiert von der Baila. Aber im Frühjahr nach einige Monate allein, konnte Sie mit Mutter, Tante, Gr0ßmutter,etc …wieder zusammen sein. Ich halte es mit Gleichalterige nicht so besonders gut, finde daß sie keine Erziehung erhalten wie mit Erwachsene Pferden (in der Wildnis werden Junge Pferde auch nicht komplett ausgeschlossen, vor allem Stuten nicht).
    Für die Vorbereitung habe ich die Bailla dann von der Koppel genommen, 3 bis 4 Wochen vorher. Habe abwechselnd jeden Tag geübt: longieren, Schau vorführung an der Hand, Schön stehen bleiben so daß der Richter das Pferde begutachten kann. Hänger laden und kleine strecken fahren. Etwas Diätgemacht (weniger Grünfutter) wegen dem Bauch auf der schön grüne Koppel zu verlieren (auch so daß es wärend den Festival keine Koliquen macht durch radikale umstellung des Futters) aber auch sich daran gewönnen (oder wieder und richtig) allein zu sein ohne die ganze Herde. Das von der Herde trennen ist wohl das schwierigste und traumatisierenste wenn mann ein junges Pferde weg bringt auf eine Schau. Deswegen die Gewönnungsphase.
    Die Baila ist ein ziemlich freches und unerzogenes Fohlen mit viel Karakter. Diese 3 Woche Vorbereitungen waren ein intensives wiederhohlen des Absetzprozesses das nicht so ganz akzeptiert und verarbeit war. Das Fohlen ist sehr gereift und gelassener nach dieser Erfahrung der Zuchtschau, da es eineges davon was gelernt hat im Alltag gut gebrauchen und umsetzen kann…nicht aber das longieren, das ist fast eine Nebensache gewesen.
    Ich hoffe diese Details meiner Vorbereitung helfen dir etwa besser zu verstehen. Aber der Sinn ist nicht Fohlen zu belasten oder überfordern, würde ich nicht tun wenn ich sowas in Kauf nehmen müsste um bei einer Zuchtschau dabei zu sein. Hätte auch ältere Pferde gehabt die ich hätte zeigen können…

  • anchy anchy sagt:

    Oh, das ist ja heftig, hatte ich mir tatsächlich anders vorgestellt, aber ich bin ja auch kein Züchter, meiner muß das nicht können, der darf seine Frechheiten noch ausleben 😀

    Anchy

  • Avatar alain sagt:

    siehst´s de Anchy …von ganz allein wird´s auch nichts !!
    …und wenn ich mir das erlauben darf, dein Hufschmied oder TA möchte ich auch nicht sein,
    die müssen sich bei jeden Besuch so richtig freuen…wenn ich dich so lese:

    „Jetzt steht er seit einem Jahr in Hengstaufzucht und wird eigentlich nur angefaßt wenn der Schmied kommt oder TA“

    „der darf seine Frechheiten noch ausleben 😀 “

    Aber jeder sein Weg,

    und wir weiche auch vom eigentliche Thema ab, sorry …

  • Avatar horsman sagt:

    @Anchy
    Du must ja nicht mit nem Jährling zur Zuchtschau. Das geht auch noch mit 3 oder 4 oder auch später.
    Bin da auch deiner Meinung, dass man die jungen Tiere bis sie 3 sind, auf der Weide in der Herde lassen soll.
    Das Leben beginnt noch früh genug.
    Diese Zuchtschauen sind mehr was für die, die damit Geschäfte betreiben wollen. Aber die muss es ja auch geben.

    Gruss vom hörsi

  • anchy anchy sagt:

    siehst´s de Anchy …von ganz allein wird´s auch nichts !!
    …und wenn ich mir das erlauben darf, dein Hufschmied oder TA möchte ich auch nicht sein,
    die müssen sich bei jeden Besuch so richtig freuen…wenn ich dich so lese:

    „Jetzt steht er seit einem Jahr in Hengstaufzucht und wird eigentlich nur angefaßt wenn der Schmied kommt oder TA“

    „der darf seine Frechheiten noch ausleben 😀 “

    Aber jeder sein Weg,

    und wir weiche auch vom eigentliche Thema ab, sorry …

    Deine Bemerkung ist eine Frechheit Alain.

    Weder mit meiner Stute noch meinem Hebgst gibt es irgendwelche Probleme seitens des Umgangs.
    Der steht da, wo ein 1 1/2 jähriger stehen sollte. in einer Gruppe Hengste, die sich gegenseitig erziehen und da darf er sich alle Frechheiten erlauben, die zugelassen werden. Soziales Lernen nennt man das und es bedeutet nicht, dass eine gewisse Einflussnahme von seitens des Menschen nicht gegeben sind, denn er wohnt nicht in den Rocky Mountains, sondern steht bei einem erfahrenen Züchter.
    Und bislang ist da noch kein Schmied oder TA weggelaufen, vor dem kleinen verjuckelten Mix 😀 😀 😀

  • Avatar ente sagt:

    sag mal alain, was meintest du beim absetzen eigentlich mit alleine stehen???

    einen lieben gruss

    nina

  • Avatar Valsa sagt:

    Ich war ja auch mit 2 Jungpferden in Wickrath und für mich stellte sich im Vorfeld natürlich auch die Frage, wie ich das mit der Vorbereitung realisiere.
    Die Pferde standen zu dem Zeitpunkt rund um die Uhr auf der Sommerweide – Fidelia wie immer zu dick. Ich habe mich dagegen entschieden, sie auf den Hof zu holen und auf Diät zu setzen. Geübt habe ich immer mal ein bisschen auf der Weide für wenige Minuten. Kapieren tun die zum Glück sehr schnell. Bei Fandango sah das zuhause auch richtig gut aus. Leider nutzte mir das in Wickrath dann nichts, da er da ziemlich von der Rolle war. Schwer zu sagen, ob ich durch vermehrtes Üben bei Fidelia mehr hätte herausholen können. Ich bin halt eh nicht so der Könner was das Vorführen angeht. Einige Kilos weniger hätten ihr gut gestanden. Unter den gegebenen Umständen bin ich zufrieden mit dem Dritten Platz, den sie erreichen konnte.

  • Avatar alain sagt:

    @Anchy

    Ich wollte dich nicht verärgern, nur deine Aussagen sind doch ziemlich eindeutig und direkt (habe dich deswegen auch zitiert) und daran habe ich mich gerichtet …jetzt beschreibst du es ganz anders !?!

    Ich bin auch, wie du es von dir behauptet hast, eine Ehrliche Person, verkrafte sollche Diskussionen und spreche aus Erfahrung. Als Bespiel, ich habe eine Hufschmied absolviert als Zweitberuf und bin damals öffers mit Pferde, so wie du deinen Beschrieben hast, konfrontiert gewesen. Es war immer eine Katastrophe. Als Hufschmied (oder TA) mit unerzogene Pferde zu arbeiten ist z.T. lebensgefährlich, kostet enorm Kraft und Zeit (was keiner zahlen möche !!) und bringt viel Stress für Pferd und Mensch. Es ist nicht dem TA oder Hufschmied seine Aufgabe ein Pferd zu erziehen, ich denke damit sind wir einverstanden. Es ist für mich auch eine Frage des Respekts diesen Personen gegenüber, ein so gut wie möglich erzogenes Pferd zu présentieren. Deswegen, auch wenn es in Portugal oder Spanien oft anders Praktiziert wird, oder evtl weil die Rasse gutmütig ist und schnell lernt (meistens), bedeutet das für mich nicht dass meine Pferde bis zu 3 J. quasi ohne Erziehung bleiben sollen. Was ein Pferd früh in gelassenheit und etapenweiss lernt ist viel besser verarbeitet und verstanden als wenn mann ein fast Erwachsenes Pferd in ein Paar Wochen oder Monaten alles bei bringen möchte (wie oft sieht man 4 Jahrige Pferde die Piaffieren oder es probieren). Es ist eindeutiog VIEL mehr Arbeit, früh sich mit den Tieren seriös zu beschäftigen, aber für Mensch und Tier der vorteilhaftere Weg für´s ganze Leben des Pferdes. Auch hat sich noch nie bei mir ein Kaufer über die Gute Erziehung meiner Pferde beschwert. Das ist meine bescheidene Meinung und Einstellung, die funktionniert ganz gut.

    @ Ente

    ich habe den Satz nicht gefunden in meinen Posts. Ich denke ich meinte dass beim Absetzen eines Fohlens, es wenigstens halbwegs lernen sollte dass sein Leben auch weiter geht wenn es allein in der Box steht, oder dass es lernen sollte allein in den Hänger zu gehen zum Transport, oder allein spazieren gehen kann ohne die ganze Herde ohne das sein Leben in Gefahr ist. Ein Pferd ist ein Herdetier, aber wir Menschen bringen das Tier öfters in Situatiuoinen wo es allein ist, das verkarften sie nicht gut , drehen schnell durch. Ich habe einige weniger gute Erfahrungen gemacht, deswegen bringe ich alle meine Fohlen und Pferden bei dass allein sein auch geht…Ist für mich ein sehr wichtiger Punkt, ist nicht immer einfach…!!

    @Valsa

    Mir ging es auch wie dir. Natürlich habe ich es mir gründlich und lange überlegt ob ich solch ein junges Pferd vorstellen soll. Ein Erwachsenes Pferd ist zuverlässiger weil mehr Erfahrung, mit einem junge Tier ist alles viel weniger sicher, zumindest was das zeigen von seinem ganze Gang-Potential angeht. Aber ein gute Vorbereitung hilft das Risiko stark zu minimieren. Das Pferd wird seine Top leistung evtl nicht bringen es wird aber kein Unfall geschehen. Deswegen ob jung oder alt ist die Vorbereitung entscheident…denke ich…?!?! Und genauso zu unserem STutfohlen war ich auch etwas entäuscht weil sie noch lange nicht alles gezeigt hat was ihre Gänge betrifft (war draußen auf den Platz , ein paar Minuten bevor es los ging, deutlich besser, siehe Video), aber ist egal, der ganze Ablauf der Schau war OK, das Pferd ist gesund und gestärkt von dieser Erfahrung nach Hause gekommen. Unseren guten Holländischen Nachbarn(1.Platz) zeigen wir es das nächste mal….. 😉

  • Avatar horsman sagt:

    die Frage die sich ein jeder stellen solte ist, wozu mit einem Jungtier (ca. <3 J.) zu einer Zuchtschau, was sich nicht auch später noch erledigen lässt ?
    Weil eins kommt ja auch hinzu: richtig beurteilen kann die in dem ALter sowieso niemand.

    Desweiteren gibt es natürlich auch einen Weg, Pferde für Schmied und Tierarzt im Umgang zu gewöhnen und zu erziehen, ohne sie dazu gleich profesionell für eine Zuchtschau vorzubereiten 😉

  • anchy anchy sagt:

    Alain, hier habe ich über ANduryn doch gar nicht groß geschrieben/ beschrieben. Ich weiß nicht, woher Du Deine Schlußfolgerungen nimmst.

    Bevor Anduryn in Hengstaufzucht kam, lernte er sehr schnell Halferführigkeit, brav neben mir zu gehen, mich nicht zu überholen oder in den Arm zu beissen, nicht zu rempeln. Er blieb stehen wenn ich es auch blieb und folgte willig überall hin, Hufe geben, angebunden stehen bleiben, Beine mal abspritzen, sich überall anfassen zu lassen. Und das verlief alles nebenbei im Alltag, DAS war keine Arbeit!!
    WAs bitte will ich von einem Fohlen mehr????

    Mit heute 1 1/2 steht er bei einem erfahrenen Züchter, mit dem ich mich heute noch über dieses Thema unterhielt und da gab er mir spontan ANduryn an den Strick “ so, geh mit dem eine Runde durch das Dorf“ ( bitte nicht so wörtlich nehmen). Also führte ich ihn weg vom Stall, von den Kumpels und ER hatte NICHTS vergessen, ging brav mit wie meine Große. Ein vertrauensvolles Pferd! 🙂
    WAS will ich mehr von einem 1 1/2 Jahre alten Jungpferd erwarten???

    MEINE Pferde lassen sich von JEDEM problemlos führen und da geht auch JEDER Schmied gerne dran, weil sie wissen, sie müssen sich benehmen. Das natürlich bei einem Jährling mal eher ein Auge zugedrückt wird :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: Das heißt aber nicht, dass man nicht konsequent ist.
    Frechheiten ausleben darf er in seiner Gruppe und je weniger der Mensch in dem Alter an denen herummanipuliert, so muß er auch nicht ständig erzieherisch eingreifen.

  • Avatar jaara2008 sagt:

    OT: Anchy, wie groß ist Dein Eineinhalbjähriger zur Zeit?

  • anchy anchy sagt:

    Der ist heute auf den Tag exact 1,44cm, hinten 2 cm mehr :tuete:

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Meine Stute ist ja auch eineinhalb (knapp), und die ist – ebenfalls knapp – 1,50m. Ich habe mehrmals gesagt bekommen, sie wäre ja recht klein, und andere Leute sagen „Oh, die ist erst eineinhalb? Die wird bestimmt mal groß!“ 8o Ich bin echt mal gespannt!!!

  • anchy anchy sagt:

    Er ist ja der Kleinste unter den Friesen, das beruhigt mich mal.
    Wie groß waren denn die Elterntiere von Deiner?

    Anchy

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Hm, jetzt muss ich überlegen, ich meine aber, dass beide keine Riesen sind. Prophezeit wurden mir von ihrer Züchterin 1,60 m, das wäre ja absolut in Ordnung! Nur größer solls bitte nicht werden… :look: 😀

  • anchy anchy sagt:

    Na, da sind wir ja beide noch guter Hoffnung

  • Avatar jaara2008 sagt:

    ^^

  • Avatar alain sagt:

    @Anchy

    laut deinem letzten Bericht ist dein Fohlen doch ganz brav und ordentlich erzogen, ist doch super und reicht auch in dem Alter , sehe ich auch so, (außer mann möchte auf eine Zuchtschau).Leider hast du ihn und deine Methode anfangs nicht so beschrieben.

    Da hätten wir uns den ganze „Salat“ ersparen können !?!

    @Horseman

    ich denke schon daß kompetente Leute und Richter auch bei einem junge Tier sehen können ob es ein qualitativ hochvertiges oder schlechte(re)s Pferd ist.

    Warum sollten ansonsten Verbände Weltweit Zuchtschauen organisieren wenn es nicht möglich wäre gute von schlechte Pferde auseinander zu halten.

    Das wäre ja ein kompletter non sense . Natürlich , gebe ich gerne zu, können das nicht unerfahrene oder anhnungslose Personen beurteilen.

    Selbst wenn sich ein Pferd entwickelt , kann es dies nach 3 Jahren auch noch, selbst ein Erwachsenes Pferd kann sich verändern, durch Arbeit, Futter, etc.

    Deswegen sollte mann nie vergessen daß eine Zuchtschau ob mit jungere oder ältere Pferde, so hat es auch Richter B. Castelhano mehrfach zurecht in Wickrath erwähnt, eine Beurteilung des Pferdes zum jetzigen Zeitpunkt ist, stark abhängig von der Tagesform etc.

    Eine Wissenschaft ist es auch nicht, jeder Richter hat sein eigener Geschmack und beurteilt dem entsprechend (deswegen normalerweise 3 Richter !!!) aber im großen und ganzen ist einkorrektes Urteil schon möglich durch klar festgelegte Kriterien.

  • anchy anchy sagt:

    Alain alles ist gut 😉 🙂

    Anchy

  • Avatar Tabo sagt:

    Allain- ich finde das alles kein Drama. Du machst das sicher alles gut und pferdegerecht! Nur, weil ein Jährling mal für ein paar Wochen ab und an mal an der Longe hängt, ist das doch kein Aufschrei wert.
    Glaube auch nicht, dass Dein Pferdchen das nun im täglichen Programm hat. Zuchtschau vorbei und alles ist wieder beim Alten.

    2,5 jährige, die schon total eingerollt auf Verkaufstagen vorgeritten werden das ist gruselig.

    Ich kenne auch 2 jährige, die kaum am Halfter gehen können, die beim Schmied von 5 Männern gehalten und mit der Longe gefesselt werden, sich dann überschlagen und von 5 Mann niedergemacht werden. (Übrigens auch ein Schmiedjungpferd dabei..)
    Weiter als unter Terz die 50m von der Koppel zum Stall (wenn Schmied ist) kennen die nicht. Anbinden? Putzen? Führen? Das wird alles im Hauruckverfahren mit 3 nachgeholt, weil dann heißt es ja arbeiten. Da muß der Gaul dann funktionieren.

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    Prophezeit wurden mir von ihrer Züchterin 1,60 m, das wäre ja absolut in Ordnung! Nur größer solls bitte nicht werden… :look: 😀

    hahaha- so war das bei Danubio damals auch – der wird nicht so groß , so 1,60 etwa…………… und nun!??? 1,70!!und das mir! :ostern:

  • anchy anchy sagt:

    Der wahr gewordene Alptraum meiner schlaflosen Nächte 8o

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Prophezeit wurden mir von ihrer Züchterin 1,60 m, das wäre ja absolut in Ordnung! Nur größer solls bitte nicht werden… :look: 😀

    hahaha- so war das bei Danubio damals auch – der wird nicht so groß , so 1,60 etwa…………… und nun!??? 1,70!!und das mir! :ostern:

    SCHORSCH, geh mir weg!!! :pinch: 8| 8o

  • Avatar horsman sagt:

    @alain
    bei den dt. Zuchtverbänden werden die Pferde eigentlich nur im Fohlenalter besichtigt und beurteilt (fast mehr zu Beurteilung der Vatertiere als der Fohlen selbst wegen) und dann erst wieder mit 3 Jahren. Dazwischen gibt es eigentlich keine Sichtung. Wozu auch. Alles dazwischen sehe ich eher unter Schicki-Micki- und Verkaufshow.

  • Avatar Janina sagt:

    Na ja, ein Aspekt ist durchaus, dass man hier nur alle zwei Jahre die Möglichkeit hat ein Pferd vorzustellen. Hast du nicht gerade in dem Jahr ein Fohlen, in dem die Veranstaltung stattfindet, könntest du erst wieder im körfähigen Alter vorstellen. Und das sehe ich schon, dass man da vlt. vorher schon mal wissen möchte, wo sein „Zuchtprodukt“ in Richteraugen so steht.
    Das ist eben ein Nachteil der „kleinen Rassen“…
    So lange die jetzt nicht von einer Schau zur nächsten (siehe Araber) geschleift werden, finde ich das jetzt auch nicht wirklich dramatisch. (da finde ich die Leistungprüfungen, die die 3-jähirgen hierzulande ablegen müssen, viel diskussionswürdiger)

  • Avatar amante sagt:

    Hm, habe jetzt mal alles nachgelesen und will noch meinen Senf zu Zuchtschauen dazu geben.

    Warum gehe ich dahin?
    – um mich über die aktuelle Zucht außerhalb P. zu informieren (Entwicklung)
    – neue Züchter kennenlernen
    – Nachzucht sehen!
    und natürlich um alte be4kannte zu treffen… 😉

    Für mich ist die Nachzucht am interessantesten… Ist ein tolles Pferd ein „Endprodukt“ oder ein „Vererber“?
    Die überleben die Vorbereitungszeit ganz gut und sind ja nicht das ganze Jahr in der Box eingesperrt und werden trainiert.

    Züchter sollten sich unbedingt auf Zuchtschauen präsentieren! Da sind die Kunden! Es wird ja nicht nur aus reiner Liebhaberei gezüchtet… Und unsere Reitpferde wurden ja auch mal gezüchtet…

    Für mich war die Zuchtschau besonders interessabnt, da ich meinen Bestand erweitern will und da ist es gut, sich auch mal hier umzuschauen…

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