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Am Sonntag war ich seit langen wieder in einem Waldstück reiten, in das ich eigentlich nur selten komme.
Es war ausgesprochen nett, bis wir fast am Hänger waren.
Der weg war eingentlich nur ein Trampelpfad, wurde immer enger, bis ein halbumgestürzter Baum uns den Weg versperrte. Es war kein umreiten möglich, so sind wir vorsichtig umgedreht, haben uns nach links auf einen Wildpfad begeben und sind schließlich im Unterrholz stecken geblieben .
Schließlich konnten wir uns zur Straße durchschlagen- geschafft.
Allerdings entwickelten sich plötzlich Quaddeln am Hals. Abgesattelt konnte ich zum Glück keine weiteren Stellen finden. Es waren definitiv keine Insektenstiche, soviele Mücken wären mir aufgefallen.
Vor ein paar Jahren hatte mein Pferd schon zweimal diese Reaktion während eines Waldrittes, allerdings viel stärker.
Es entstanden Quaddeln am ganzen Körper, das Pferd wirkte schlapp, so daß ich zum Hänger zurückgeführt habe und den TA gerufen habe. Der hat dann Antihistaminika gespritzt, glaube ich. die Quaddeln bildeten sich nach einigen Stunden zurück.
So, nun bin ich ratlos. Reagiert er auf bestimmte Bäume, Harze von Tannen? Es war immer im Frühjahr, die Libellen flogen.
Mein Verdacht richtet sich gegen Tannen od. ähnl., denn in vielen Wäldern mit breiten Wegen und viel Laubwald passiert nichts. Nur wenn ich durch etwas zugewachsene Wege reite, scheint eine Reaktion zu erfolgen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Das Pferd hatte definitiv nichts gefressen!

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