"Kampf"hunde greifen 14- jährige an

By Patrizia | Allgemeines über Hunde

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich weiß schon warum ich nur Katzen und Hühner habe. :panik:

  • Avatar Cruzado sagt:

    Vorallem: “ Die Hundehalterin zeigte sich verständnislos über die Tötung ihrer Hunde “ oder so ähnlich :irre: .

    Wie krank. Soll sie doch bitte froh sein dass ihre Tochter überlebt hat.

  • Avatar Patrizia sagt:

    Ich frag mich allerdings auch, was die Tochter geritten hat, zwischen die Hunde zu gehen… :wacko:

  • Avatar Windspiel sagt:

    Da ist doch in der Haltung / Erziehung was falsch gelaufen, die fallen sich nicht aus Jux und Dollerei an…

  • Avatar Valioso sagt:

    Meine beiden Jungs haben auch ab und an Meinungsverschiedenheiten und dann fliegen die Fetzen. Was da nun genau passiert ist weiß warscheinlich nur das Mädel selbst. Schrecklich ist es auf jeden Fall. Ich hoffe sie behällt keine bleibenden Schäden.
    Ich finde es auch schlimm das immer von „Kampf Hunden“ gesprochen bzw. geschrieben wird. Die Hunde können meist am wenigsten dazu. :nix:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @Windspiel: Bei Kampfhunden ist ja eher die genetische Grundlage das Problem, als die Erziehung/Haltung. Sie besitzen eben ein ganz anderes, extra so rangezüchtetes, Aggressionspotential.
    Was bei anderen Hunden eine harmlose Rauferei ist, endet bei denen nicht minderselten mit schwersten Verletzungen oder dem Tod. Genau darauf wurden sie im Ursprung so gezüchtet. Den Gegner zu töten.

    Wer solche Hunde hält, sollte das eigentlich auch wissen.
    Aber heutzutage ist es eben „cool“ wenn man mit seinem schneeweißen Alano spazieren geht. Da wird der P***s gleich noch mal 10cm länger!
    Dass es tickende Zeitbomben sind, interessiert doch kaum einen. :nix:

    Kämme mir nie und nimmer ins Haus. :irre:

    Vermutlich geht gleich bei irgendjemanden zu Hause im Wohnzimmer ein Aufschrei los, und 2 Postings später lesen wir, dass es superliebe totenbrave Schmusehunde wären, man nicht alles über einen Kamm scheren dürfe, und Dackel eine viel häufigere Bissrate hätten.
    :gähn: Kann ich alles nicht mehr hören.
    Habe auch noch nie von einer Meldung gehört: „Frau von Pudel zerfleischt“. 8o
    Kampfhunde sind und bleiben eine unberechenbare Waffe. Wer das anders sieht, hat bisher einfach nur Glück gehabt und muss verdammt naiv sein!

    Und ja, ich bin mit Kampfhunden großgeworden und habe mir meine Meinung in der Praxis bilden dürfen.

    Dass die Frau angezeigt wird, kann ich nur begrüssen!
    Mein Beileid an das Mädchen. 🙁

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Ich weiß schon warum ich nur Katzen und Hühner habe. :panik:

    Das ist keine Garantie. Man siehe hier: http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/Mannheimer_Morgen/26715_Frankenthal:_Katze_greift_Chihuahua_an.html Man könnte natürlich auch sagen, selbst schuld, wenn man sich einen Hund in Beutegröße einer Katze hält. Für das Mädchen hier hoffe ich auch, daß sie keine bleibenden Schäden behält. So ein Hund käme mir auch nicht ins Haus, zumal mir diese Rassen schon rein optisch nicht gefallen.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @Geisterlicht: :resp: :resp: :resp: :resp: :resp: :outlaugh:

    Naja, meine Katzen sind Sesselpupser. Als Perser geboren hat man selten mehr Energie zur Verfügung, als einen Schmetterling zu erlegen. 😀 Die Beute wird stolz ins Haus geschleppt, fein säuberlich zerlegt, und danach muss erstmal mindestens vier bis acht Stunden geschlafen werden, um die Strapazen zu verarbeiten. 😉

  • wurm wurm sagt:

    Sorry, aber die Kampfwütige Katze, …. :resp:

    Ich wünsche dem Mädchen alles Gute, und der Mutter vielleicht mal mehr im Kopf….

  • Avatar Patrizia sagt:

    Meine liebste und beste und schmusigste Katze ever hat mich mal angegriffen. Wir hatten eine Zeitlang mal einen Nachbarskater rein gucken, der ebenso schwarz und klein wie mein Kater war. Die Mieze verjagte den immer, aber hin und wieder konnte sie entweder nicht richtig gucken oder nicht richtig riechen oder wasweissich, verwechselte den Nachbarskater mit unserem Kater und griff denselben massivst an. Der war dann immer völlig von den Socken und ergriff laut schreiend panisch die Flucht.
    Als der arme Kater dabei einmal an mir vorbei flitzte, griff ich ihn mir schnell und nahm ihn auf den Arm, um ihn vor ihr in Sicherheit zu bringen. Sie stutzte kurz und sprang mich bzw. den Kater auf meinem Arm dann mehrfach mit ausgestreckten Krallen und fies beissend heftigst an, bis ich mich, Kater auf dem Arm, im Badezimmer in Sicherheit bringen konnte. Das geschah so dermaßen schnell und wuchtig, dass ich nichts dagegen tun konnte. Die Kratzer seh ich heute noch. Seitdem bin ich zutiefst davon überzeugt, dass eine Katze einen Menschen umbringen könnte, wenn sie denn nur wollte.

    (das Drama hat sich dann übrigens bald darauf zum Glück erledigt. Mein Kater war so plietsch, beim ersten verdächtigen Blick meiner Katze laut schnurrend und gurrend auf sie zu zu laufen, sie überall abzulecken und ihr damit sozusagen regelrecht ins Gesicht zu schreien „siehst Du, ich bins doch nur!!“. Damit konnte er sich scheinbar identifizieren. Ich hab oft darüber nachgedacht, ob meine Katze vielleicht einfach ein bisschen schlecht sehen konnte. Allerdings passierte sowas zum Glück niemals wieder. )

  • Avatar Valioso sagt:

    Das so ein Katzenangriff nicht ohne ist kann ich auch bestätigen. Wir haben vor Jahren meine Freundin besuchen wollen und hatten natürlich auch unseren alten Herrn Hund dabei. Herr Hund war ein Collie x Schäferhund und als sollcher auch nicht gerade klein. Vor der Haustür angekommen wurden wir von einem roten Kater ganz massiv attakiert. Der arme Willi (so hies der Hund) wusste nicht was tun – zuhause durfte er sich ja auch nicht mit den Katzen anlegen. Zum Schluß hatte ich den Hund auf dem Arm und mein Mann hat den Kater abgewehrt und so sind wir dann ins Haus.
    Muß ein lustiges Bild gewesen sein …….. 😀

  • Avatar Nicole sagt:

    Eine unserer Norweger hat meinen Mann auch letztens übelst hergerichtet, sie griff ihn auch an. Tiefe Kratzspuren an Hände und Arme, blaue Flecken am Bauch grösser als ein 5 mark Stück in allen Farben (hat 3 Wochen gedauert bis das weg war). Mein Mann hatte ehrlich gesagt mehr Glück als Verstand, denn er ist Dialysepatient und hat einen Shunt am rechten Arm, hätte die Katze diesen erwischt wäre er binnen weniger Minuten verblutet!
    Und das alles nur weil er ihr ein Stück Tesafilm von der Pfote machen wollte

    Zur Info: Ich habe die Katze an eine Bekannte gegeben, sie ist einzelperson und ohne Kinder, mir war das Risiko einfach zu gross das sie nochmal wegen einer kleinigkeit ausrastet und den Kindern ins Gesicht springt.

    Meinen grossen Sohn hat genau diese Katze schonmal derbe ins Gesicht gekratzt nur weil ihr das Füttern zu lange gedauert hat, da hat sie einen riesen Satz vom Kratzbaum gemacht und meinem Sohn ins Gesicht gesprungen.

  • anchy anchy sagt:

    Ich frag mich allerdings auch, was die Tochter geritten hat, zwischen die Hunde zu gehen

    Wenn man Angst um sein Tier hat reagiert man manchmal aber so irrational.
    Ich bin auch dazwischen gegangen, als mein Labby von den 2 Schäferhunden unsere Nachbarin Nachts um 12 attackiert wurde. Ich habe den Kötern so dermassen in die Eingeweide getreten, dass denen ALLES vergangen ist.

    Hätte auch anders ausgehen können, habe ich allerdings erst hinterher reflektiert. IN der Situation wollte ich nur meinen Hund retten.

    Anchy

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    Man kann ger nicht oft genug wiederholen :

    GREIFT NIE, NIE, NIE mit blosser Hand zwischen raufende Hunde !!!!!

    Man kann bei ausreichender Hundeerfahrung versuchen, zu zweit die Hunde an den Hinterläufen
    auseinander zu ziehen.

    In der Trainerausbildung lernt man allerdings, den Schülern einzuprägen :
    „nicht eingreifen – dem Schicksal seinen Lauf lassen “
    so wörtlich im Fragenkatalog NRW
    Natürlich ist die Reaktion sehr verständlich, helfen zu wollen.
    Trotzdem sollte man auch Kindern einprägen, das NIE zu tun.

    Mein Kumpel, Landwirt und Jäger, 1.90 m Hüne wollte seinen zwergenmässigen Parson Russel
    aus einem Stacheldrahtzaun befreien.
    Ein sehr guter Hundeführer.
    Ergebnis : Hand zerfleischt, Krankenhaus, bleibende Behinderung ( Nerven irreparabel durchtrennt )

    möge es der 14 Jährigen bald besser gehen und hoffentlich kann sie das Erlebte verarbeiten.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Katzen können schon echt garstig werden! Mir ist mal eine zugelaufen, die auch eines Morgens der Meinung war, platt im Wohnzimmer auf der Erde zu liegen, mit Ohren nach hinten und mich schwanzschlagend und fauchend angehen zu wollen. :flucht:
    Was meint ihr wie schnell ich in meiner Motorrad-Kluft war (inkl. Helm, sicher ist sicher xmas ) und sie auf den Balkon befördert habe. 😀
    Sie ist noch am gleichen Tag ausgezogen.

  • Avatar Weltsje sagt:

    @Windspiel: Bei Kampfhunden ist ja eher die genetische Grundlage das Problem, als die Erziehung/Haltung. Sie besitzen eben ein ganz anderes, extra so rangezüchtetes, Aggressionspotential.
    Was bei anderen Hunden eine harmlose Rauferei ist, endet bei denen nicht minderselten mit schwersten Verletzungen oder dem Tod. Genau darauf wurden sie im Ursprung so gezüchtet. Den Gegner zu töten.

    Wer solche Hunde hält, sollte das eigentlich auch wissen.
    Aber heutzutage ist es eben „cool“ wenn man mit seinem schneeweißen Alano spazieren geht. Da wird der P***s gleich noch mal 10cm länger!
    Dass es tickende Zeitbomben sind, interessiert doch kaum einen. :nix:

    Kämme mir nie und nimmer ins Haus. :irre:

    Vermutlich geht gleich bei irgendjemanden zu Hause im Wohnzimmer ein Aufschrei los, und 2 Postings später lesen wir, dass es superliebe totenbrave Schmusehunde wären, man nicht alles über einen Kamm scheren dürfe, und Dackel eine viel häufigere Bissrate hätten.
    :gähn: Kann ich alles nicht mehr hören.
    Habe auch noch nie von einer Meldung gehört: „Frau von Pudel zerfleischt“. 8o
    Kampfhunde sind und bleiben eine unberechenbare Waffe. Wer das anders sieht, hat bisher einfach nur Glück gehabt und muss verdammt naiv sein!

    Und ja, ich bin mit Kampfhunden großgeworden und habe mir meine Meinung in der Praxis bilden dürfen.

    Dass die Frau angezeigt wird, kann ich nur begrüssen!
    Mein Beileid an das Mädchen. 🙁

    Meine Güte, soviel haltlose Polemik auf einem Haufen :flucht: .

    Dass Du über Pudel- Schäfer- sonst was-Bisse nichts liest, liegt, wie schon gefühlte 1000 x bemerkt daran, dass das für die einschlägige Boulevard-Presse völlig unspektakulär und damit uninteressant wäre.

    Von den geschilderten Katzenbissen hast Du in der besagten Presse vermutlich auch noch nichts gelesen.

    Die schneeweiße Canarische Dogge (Alano) kenne ich nicht. Meines Wissens sind die meist gestromt, manchmal mit weißen Abzeichen, oder gelb. Gerade die sind übrigens Molosser und keine Terrier 😉 aber macht nichts, alles böse Bestien, allerdings wenn nicht schneeweiß vielleicht nicht ganz so schlimm :denk: .

    Unfälle sind immer tragisch. Zwischen zwei sich beißende Hunde zu gehen ist riskant, egal welcher Rasse sie angehören. Gut bei Deinen Teacup-Chihuahuas vielleicht nicht aber nicht jeder mag halt eine vollgepisste Wohnung.

    Übrigens Respekt von demjenigen, der einen Hund mit 15 (gestern waren es noch 16) Schüssen erschießt. Hunde mit irgendwelchen Einsatzfahrzeugen auf Autobahnen zu überfahren ist ja schon länger in :rolleyes: .

  • Avatar Windspiel sagt:

    @July
    Ich kenne mich ebenfalls mit Hunden aus, auch mit „Kampf“Hunden, hatte selber schon 2, einen davon aus schlechter Haltung.
    Über Reizschwelle usw weiß ich Bescheid, nichts desto trotz gilt auch hier, richtige Haltung und Erziehung machen diese Dinge handelbar.
    Bei einem Hund mit einer niedrigeren Reizschwelle muß ich da freilich noch sorgfältiger sein.
    Ich denke einfach, daß diese Menschen nicht mit der angemessen Sensibilität auf diese speziellen Eigenarten eingehen, daher ist das Problem auch hier wieder nur der Mensch.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Die schneeweiße Canarische Dogge (Alano) kenne ich nicht. Meines Wissens sind die meist gestromt, manchmal mit weißen Abzeichen, oder gelb. Gerade die sind übrigens Molosser und keine Terrier 😉 aber macht nichts, alles böse Bestien, allerdings wenn nicht schneeweiß vielleicht nicht ganz so schlimm :denk: .

    Der Alano ist nicht der Dogo Canario. Das sind zwei verschiedene Rassen.
    Macht aber nichts.

    Und die Farbe Weiss, wie auch die Rasse, war auch eher sinnbildlich gesprochen, falls du jetzt tatsächlich vor hast, darauf rumzureiten. ?(
    Es gibt den Alano ist allen erdenklichen Farben.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Mal davon abgesehen, dass es sich bei den beiden Hunden um einen Kampfhund-MIX und einen BOXER-Mix gehalten haben muss. Bei allem Mitleid für das Mädchen, kapiere ich beim besten Willen nicht, warum niemand ihm gesagt hat, dass es verdammt blutig enden kann, wenn man sich zwischen zwei kämpfende Hunde begibt. Das sollte meines Erachtens zum definitiven Grundwissen gehören, Die Tiere sind in Kampfsituationen so dermaßen vollgepumpt mit Adrenalin, dass sie gar nicht mehr unterscheiden können, wo sie eigentlich hinbeissen – immerhin geht es um die ggf. um Leben und Tod. Und DAS ist etwas, was Dir mit allen kämpfenden Hunden passieren kann.

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    wenn ein gutmeinender Mensch in eine Beisserei fasst, dann kommt es zu schweren Verletzungen.
    Wer mal einem Hund ins Maul gefasst hat, der ahnt, welche Waffen der bei sich hat.
    Übel sind stets die reisserischen Schlagzeilen mit dem „K“Wort.
    Konkret steht noch nicht einmal fest, was für Mixe das denn nun waren.
    Obwohl das auch wurst ist – der Fall hat nun nichts mit dem Hundepedigree zu tun.
    Im übrigen werden laut Berufsgenossenschaft mehr Tierärzte und Helfer durch Mietzen schwer verletzt
    ( mit Krankschreibung) als durch Hunde und Pferde.
    Man sollte Hunde niemals verharmlosen, aber doch etwas rational an das Thema herngehen,
    so traurig der Vorfall auch ist.
    P.S. die Schneeweissen sind Dogo Argentinos 😉 und zählen nicht zu den vier Bildzeitungsrassen.
    leider sind diese schönen Tiere häufig taub, wie auch Dalmatiner 🙁

  • Avatar Akascha sagt:

    Ich muß sagen, dass ich es nicht fassen kann, dass die Mutter die Tötung der Hunde nicht gutheißen konnte……………sicher, es war vermutlich ein Zusammenprall mehrerer unglücklicher Umstände, die dazu führten, dass das Mädchen angegriffen wurde, aber hallo, ich meine ich könnte diesen Hunden nie wieder ins Gesicht sehen.
    Meine beiden Border Mädels kloppen sich auch hin und wieder sehr böse, Arwyn hat von mir Anweisung bekommen NIE dazwischen zu gehen sondern mich zu holen. Ich gieße ihnen dann reichlich Wasser über die Köpfe, das wirkt bei ihnen.

    Hier in der Nachbarschaft wohnt ein Mann ( sehr netter Türke), sein Bruder hat einen………..ich nenne sie Schweinehunde, keine Ahnung wie die Rasse wirklich heißt, ist aber ein Listenhund. Neulich ging sein Bruder mit dem Hund……….an der Leine! ohne Maulkorb…………Hund hat Wesenstest bestanden ( mit „Auszeichnung“) spazieren, sie trafen einen schwarzen Labrador, ohne Leine!!! der Labbi ging auf den Schweinehund los, Labbibesitzer tickte aus, schrie nur noch er solle seinen beschissenen Kampfhund weg nehmen 8| und trat auf den Hund ein…………..okay, bei dem „Kampfhund“ gingen dann die Sicherungen aus und er packte den Labbi, bis dahin war er passiv, ließ sich beißen. Unser netter Nachbar hörte das Geschreie der Männer und Hunde und kam raus……………muß ein tolles Bild gewesen sein…………..Jogging Hose, Sockfuß, Feinripp Unterhemd und Baseballkeule……………er dachte der Hund greift nen Menschen an und hätte den Hund erschlagen wäre es so gewesen, doch nein der Hund wurde immer und immer wieder von dem Labbi attakiert…………….Ergebnis: Labbi hatte nen Sabberfleck am Hals, Schweinehund mußte auf dem Kopf mit 15!!!!!!!!!!!!!! Nadeln getackert werden und am Auge und den Lefzen wurde er noch mit unzähligen Stichen genäht……………..Unser Nachbar meinte nur: „Fein ich habe alle Klischees erfüllt, assiges Aussehen, Keule und Kampfhund……………nun hat das Dorf endlich mal wieder was zum Labern. Anwalt ist eingeschaltet, denn die Wunden des Hundes sprechen alleine schon für sich, dass er nichts getan hat………“
    Ja so kann es auch laufen. Ich mag diese Hunde nicht, aber auch andere Hunde können tickende Zeitbomben sein.
    Wußtet Ihr, dass der Yorkshire Terrierer früher ein Kampfhund war? Da überlege man sich doch mal, ob nicht auch die kleinen Hackenbeißer nen Wesenstest machen sollten.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Oh, wir beginnen alle wieder zu verharmlosen….. :na:

    Kriegen sofort das Hengst/Stute/Wallach-Syndrom :doh:

    Und selbsverständlich sind kämpfende, angreifende Katzen an der Tagesordnung und ungleich lebensgefährlicher als charaktergestörte Misttölen.
    Wird sicher bald Mode, eine Kampfkatze zu halten 😀

    Ist ja bezeichnend, dass die Mutter das Leben Ihrer Köter über die Verletzungen ihrer Tochter stellt.
    Warum nur kriege ich immer gleich Familie Flodder Assoziationen :denk: :panik1:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Nachtrag:

    Glück im Unglück: Zum Glück bliebs diesmal in der Famile 😀

  • Avatar maurits sagt:

    nö, ich auch. :ja:(Familie Flodder-Assoziationen)

  • Avatar Weltsje sagt:

    @ Akascha: Hut ab zu Deiner Geschichte. Du magst diese Hunde nicht und schreibst trotzdem objektiv über den Vorfall :thumbsup: .

    Die meisten würden dem (vermutlich) Bullterrier nicht die geringste Chance geben, egal wie die Verletzungen aussähen. Der Labrador ist nunmal der „Guthund“, der Bully nun mal die „Kampftöle“, egal wie gutmütig er ist ;( .

  • Avatar Weltsje sagt:

    Die schneeweiße Canarische Dogge (Alano) kenne ich nicht. Meines Wissens sind die meist gestromt, manchmal mit weißen Abzeichen, oder gelb. Gerade die sind übrigens Molosser und keine Terrier 😉 aber macht nichts, alles böse Bestien, allerdings wenn nicht schneeweiß vielleicht nicht ganz so schlimm :denk: .

    Der Alano ist nicht der Dogo Canario. Das sind zwei verschiedene Rassen.
    Macht aber nichts.

    ?(

    Alano = Dogo Canario = Presa Canario. Macht aber auch nichts. Wie Liebe Frau bereits schrieb, meinst Du vermutlich den Dogo Argentino. Egal, alles böse Kampfhunde :rolleyes: und gut für eine BLÖD-Schlagzeile :rolleyes: .

  • Avatar Saro sagt:

    Bei allem Mitleid für das Mädchen, kapiere ich beim besten Willen nicht, warum niemand ihm gesagt hat, dass es verdammt blutig enden kann, wenn man sich zwischen zwei kämpfende Hunde begibt.

    Dem Mädchen kann man ja wohl kaum einen Vorwurf machen. Das Kind hat wahrscheinlich instinktiv reagiert und wollte helfend eingreiffen. Wir sprechen hier von einer 14 jährigen. Manch ein Erwachsener würde mit sämtlicher Grundausbildung auch so oder ähnlich reagieren.

    Weltsje es ist eine Tatsache, dass die meisten Bisse in der Schweiz durch den Schäferhund verursacht werden. Wenn man aber die Bissehäufigkeit und die Hundedichte in Relation setzt stellt sich heraus, dass es Hunderassen, gibt die einen deutlich höheren Aggressionsindex haben. Es ist einfach so, dass es Hunderassen gibt denen die Sicherungen schneller durchbrennen. Ich verstehe nicht wieso Leute wie Du diese Tasache nicht zur Kentniss nehmen. Einen Hund mit so einer tiefen Reizschwelle zu besitzen bedeutet sehr viel Verantwortung und beduetet, dass man ein gewisses Risiko eingeht. Mit guter Haltung kann das Risiko minimiert aber nicht eliminieren.

    Leider ist es auch so, dass Leute mit zweifelhaften Energien dazu neigen sich diese Hunde zu halten. Es wird immer wieder solche üblen Geschichten geben. Die Hundfreunde tun sich allerdings keinen Gefallen wenn sie so tun als wäre dem nicht so.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Bei allem Mitleid für das Mädchen, kapiere ich beim besten Willen nicht, warum niemand ihm gesagt hat, dass es verdammt blutig enden kann, wenn man sich zwischen zwei kämpfende Hunde begibt.

    Dem Mädchen kann man ja wohl kaum einen Vorwurf machen. Das Kind hat wahrscheinlich instinktiv reagiert und wollte helfend eingreiffen. Wir sprechen hier von einer 14 jährigen. Manch ein Erwachsener würde mit sämtlicher Grundausbildung auch so oder ähnlich reagieren.

    Saro und GENAU DESHALB steht da oben auch „warum ihm niemand gesagt hat“. Das gehört für mich ganz klar in die Kiste Erziehungspflicht, wenn mein Kind mit Hunden umgeht, muss es über die wichtigsten Verhaltensregeln Bescheid wissen. Wie Du jetzt auf die These kommst, dass man dem Mädchen einen Vorwurf machen könnte, erschließt sich mir nicht. Und natürlich würde so mancher Erwachsene ebenso reagieren – habe ich übrigens auch schon gemacht. Da gibt es nur einen feinen Unterschied: Als Erwachsener ist es MEIN Risiko. Ein 14jähriges Mädchen dagegen ist eben noch nicht erwachsen.
    Dennoch bleibt es eine Tatsache, dass es einen himmelweiten Unterschied gibt, ob jemand quasi aus heiterem Himmel gebissen wird, oder in einer Situation, wie sie hier vorlag. Auch das gehört zur Differenzierung. Ebenso wie die Tatsache, dass einer der Hunde ein Boxer-Mix war – Boxer zählen nicht zu den Kampfhunderassen. Ansonsten würde mich der Threadverlauf wirklich interessieren, wenn die Hunde Dalmatiner, Schäferhunde oder Neufundländer gewesen wären…

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich wurde schon 2x von Hunden angefallen. Das erste Mal biss mir ein stalleigener Schäferhund in die Hand, als ich das Gatter öffnen wollte. Dies blieb ohne Spuren. Beim zweiten Mal ging es nicht ganz so gut aus, als ich aus heiterem Himmel von einem Bullterrier angegriffen wurde. Der rechte Zeigefinger war fast abgetrennt, baumelte aber noch. Bis heute habe ich dort Schmerzen, oder bin je nach Wetterlage mal mehr mal weniger in der Bewegung eingeschränkt. Am Arm habe ich auch heute noch (~15 Jahre später) tiefe Narben von den Biss-Spuren die trotz dicker Rindslederjacke bis auf den Knochen gingen. Ich verdanke es guter medizinischer Versorgung und mehreren OP-Eingriffen dass ich meinen Finger behalten durfte. Glück im Unglück war, dass der Finger zwar abgetrennt war, sich aber in dem verbindenden Hautlappen noch eine Ader befand. Der Bullterrier war keineswegs ein fremder Hund sondern mir jahrelang als lieber Hund vertraut. Er griff mich in meinem eigenen Auto (!) an, als ich einsteigen wollte. Wäre zu diesem Zeitpunkt die Fahrertür schon geschlossen gewesen, wäre die ganze Sache sicher nicht so „glimpflich“ ausgegangen für mich. Meine Eltern hielten auch jahrelang Kampfhunde und auch im Bekanntenkreis gab/gibt es einige. Beinahe alle haben ein ordentliches Ding am Sträusschen und sind früher oder später auffällig geworden. Es tut mir echt Leid, aber ich kann mit dieser Art von Hunden einfach nichts anfangen. Traurig, was der Mensch aus den Tieren gemacht hat. PS. Heutzutage werden fast alle Kampfhunde als „Mischlinge“ in den Papieren ausgewiesen, um bestehenden Kampfhundverordnungen aus dem Weg zu gehen. (Trifft beim Boxer allerdings nicht zu.) Nur weil in dem Artikel von „Mischlingen“ die Rede war, müssen es nicht zwangsläufig welche gewesen sein. PPS. Trotz des schlimmen Unfalls finde ich es erschreckend, dass die Polizei ein ganzes Magazin leer machen mußte, um EINEN Hund zur Strecke zu bringen. Das ist ein Armutszeugnis für die Polizei, die doch eigentlich solche Dinge mit einem gezielten Schuss erledigen können sollte. 8| @Weltsje: Das sind keinesfalls identische Rassen. Wie kommst du auf diesen Schmu? ?( Bitte lese dazu auch hier die deutliche Abgrenzung zwischen Dogo Canario und dem Alano. http://de.wikipedia.org/wiki/Alano_Espa%C3%B1ol Und der Presa Canario hat wieder andere Rassestandards als der D.C., der erst 1990 auftauchte und nicht zwingend mit dem D.C. identisch ist. Darüber liesse sich streiten. Lese hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Dogo_Canario (Und auch hier wieder deutlich die Abgrenzung zum Alano) Und der Dogo Argentino ist ebenfalls eine eigene anerkannte Rasse, die aus dem ursprünglichen spanischen Alano entstand. Es möge mir verziehen sein, dass ich leider etwas Ahnung von Kampfhunden habe. Aber Hauptsache erstmal gegenhalten wollen. :huh:

  • Avatar Weltsje sagt:

    Weltsje es ist eine Tatsache, dass die meisten Bisse in der Schweiz durch den Schäferhund verursacht werden. Wenn man aber die Bissehäufigkeit und die Hundedichte in Relation setzt stellt sich heraus, dass es Hunderassen, gibt die einen deutlich höheren Aggressionsindex haben. Es ist einfach so, dass es Hunderassen gibt denen die Sicherungen schneller durchbrennen. Ich verstehe nicht wieso Leute wie Du diese Tasache nicht zur Kentniss nehmen. Einen Hund mit so einer tiefen Reizschwelle zu besitzen bedeutet sehr viel Verantwortung und beduetet, dass man ein gewisses Risiko eingeht. Mit guter Haltung kann das Risiko minimiert aber nicht eliminieren.

    Leider ist es auch so, dass Leute mit zweifelhaften Energien dazu neigen sich diese Hunde zu halten. Es wird immer wieder solche üblen Geschichten geben. Die Hundfreunde tun sich allerdings keinen Gefallen wenn sie so tun als wäre dem nicht so.

    Eben gerade die Mär der niedrigen Reizschwelle bzw. des höheren Aggressionspotentials gegenüber Menschen stimmt einfach nicht. Dass EINIGE „dieser“ Hunde eine höhere innerartliche Aggression haben, mag stimmen. Dass nur EINIGE, zeigt Akaschas Geschichte, aber vermutlich hat der böse Bully den lieben Labbi vorher gemobbt 😉 . Aggression ggü. Menschen galt übrigens von jeher als Zuchtausschlusskriterium.

    Dass diese Hunde leider häufiger als andere Rassen in die Hände zweifelhafter Halter gelangen ist wohl leider ihr Schicksal ;( , nur ist das ja nun nicht Schuld der Hunde.

    Ansonsten ist diese Diskussion so müßig wie immer. Das faszinierende daran finde ich, wie sich Menschen doch durch die Medien beeinflussen lassen, egal wie primitiv und durchschaubar die Quelle ist ;( . Die kompetentesten Beiträge werden immer von denen verfasst, die selbst gar keine Hunde halten bzw. die noch nie persönlichen Kontakt zu Molossern, Staffs & Co. hatten :denk: .

  • Avatar Nicole sagt:

    Nicht umsonst wird immer wieder gesagt das bsp. der Retriver oder der Cocker nicht unbedingt Familienhunde sind. Ich kenne einige Labradore und Golden R. die im fortgeschrittenen Alter nicht mehr ganz ungefährlich waren. Ganz schlimm finde ich z.B. auch Pudel, ich kenne nicht einen Pudel der nicht beisst. mein Sohn ist letztes Jahr Nikolaus von dem Bernersennen Hund meines Onkels am Arm gebissen worden, das sollen nur Bsp. wo klar wird das nicht nur der „Kampfhund“ beisst, sondern andere auch.

    Es ist nunmal leider so, das kleine Hunde wie Dackel und Co. nicht in der Presse auftauchen sondern immer nur der Pitbull oder sonstige Kampfhunde.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Meine Eltern hielten auch jahrelang Kampfhunde und auch im Bekanntenkreis gab/gibt es einige.
    Beinahe alle haben ein ordentliches Ding am Sträusschen und sind früher oder später auffällig geworden.

    Genau diese Klientel ist das grausame Schicksal dieser Hunde, nicht umgekehrt :huh: .

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    Sachlichkeit und wissenschaftlich fundiertes Wissen ist hilfreicher, als mit Schimpfwörtern und Bildzeitungsparolen
    wild um sich zu werfen.

    Die Uni Kiel und die TH Hannover haben zum Thema Aggressionsbereitschaft von Hunden eindeutige Forschungsergebnisse
    vorgelegt, die dürften auch jedem, der sich mit Hunden beschäftigt, bekannt sein.
    Ich nehme regelmässig an Fortbildungen des Bundesverbandes der Hundeerzieher teil.
    Unter anderem bei Dr.Röhrs, Dr. Schöning und Dr. Wengorski.
    Auch diese Experten sollten jedem bekannt sein.
    Bei einem der Seminare im Tierheim des Hamburger Tierschutzvereins hatten wir gerade das Thema „Reizschwelle“
    Die Dozentin erklärte, zu unser aller Überaschung, der Deutsche Schäferhund sei von den Züchtern auf gesteigerte
    Ängstlichkeit selektiert.
    Das fand ich erstaunlich, wir hatten selbst einige sehr charakterfeste Schäferhunde in der Familie.
    Um die Hunde den Anforderungen im Wach und Schutzdienst optimal anzupassen wurde tatsächlich
    auf eine höhere Ängstlichkeit gezüchtet.
    Diese Aussage führte im Auditorium naturgemäss zu Unmut.
    Da meldete sich die Heimleiterin des Tierheimes zu Wort.
    Die Frau ist seit Jahrzehnten Tierärztin.
    Sie sagte, sie habe bei der Behandlung von Schäferhunden einen grossen Respekt und ist dabei sehr
    vorsichtig, weil die nach ihrer Erfahrung eine extrem niedrige Reizschwelle haben.
    Am entspanntesten ist sie bei der Behandlung von Pits und Staffs, weil die überwiegend mit grosser Ruhe und
    Toleranz Behandlungen über sich ergehen lassen.
    Wer mag, kann sich bei ihr gerne darüber informieren, wie es mit den unterschiedlichen Reizschwellen aussieht.
    ( mir persönlich ist das ziemlich wurst – ich behandle jeden Hund erst einmal mit sehr viel Vorsicht.
    Immerhin sind es Tiere mit scharfen Waffen, die man nicht unterschätzen darf und schon gar nicht vermenschlichen.
    Hund bleibt Hund – um so grösser, um so scwerer sind natürlich die Verletzungen. )
    Die Forderung ist : Sachkundeprüfung für jeden Hundehalter , strenge Überwachung von Leinenpflicht usw.
    Obwohl das alles in den meisten Fällen nicht greift, da die Mehrheit der Unfälle innerhalb der eigenen Familie geschieht.
    Und leider sind überwiegend Kinder die Opfer.

  • Avatar Happy Hippo sagt:

    Hallo also als ich das gelesen habe mit dem Kind habe ich erst gedacht das trifft doch hier fast auf einen Hundebesitzer bei mir in der Gegend zu.Der meint auch immer sein Stafford Tut nichts und der andere Hund eines Freundes auch nicht.Nur der läuft zwar an der Leine ist aber dermassen aggressiv das ist nicht mehr normal du kannst nicht mal auf der anderen Straßenseite bei dem laufen und der macht dich an.
    Das finde ich echt heftig und da wir ein kind schon hatten was davon gebissen wurde,da kam echt nur och der arme hund wurde der geärgert.Oder die beliebteste Ausrede der hatte eine schlechte Vergangenheit, daher muss er so sein :doh:
    Gut ich habe auch einen American Staffford,American Pitbull und Bullmastiff mix(fragt mich nicht was den „Züchter“ da geritten hat nen Mischling mit noch nem anderen Hund zu kreuzen) Ich habe ihn von meinem Ex übernommen und ja sie mag keine anderen Hunde daher geht sie nur mit Maulkorb und an der kurzen Leine raus.Sie liebt aber Kinder aber wenn Kinder zu besuch sind bin ich immer dabei und sie hat Halsband um.

    Sry wegen dem OT

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @Weltsje:
    Falls du in deinem Beitrag auf mich abzielst, mit denen, die selbst noch nie (Kampf-)hunde hatten, kann ich das leider verneinen. Ich/wir hatte/n mehr (Ärger) als mir/uns lieb ist. :no:
    Bin quasi mit Kampfhunden, Züchtern und Trainern gross geworden.
    Und bei meinen Eltern von „Klientiel“ zu sprechen (Ärztin, Pilot) finde ich schon fast anmaßend.
    Zu unserem ersten Kampfhund kamen wir wie die Jungfrau Maria zum Kinde. Er stand ausgesetzt vor unserer Tür.
    Ich dürfte ca. 12 gewesen sein.

    Nicht der Hund ist das Problem, sondern der Mensch, der diesen so gezüchtet hat.

    Und irgendwie widersprichst du dir in deinem ersten Absatz.
    Auf der einen Seite sollen Kampfhunde angegeblich keine niedrigere Reizschwelle, bzw. höheres Aggressionspotenzial haben, aber bereits eine Zeile weiter schreibst du von einer innerartlichen Aggression, die bei mir auf das Gleiche rauskommt. ?(

    Es ist einfach nicht von der Hand zu weisen, dass Kampfhunde weitaus grössere Schäden anrichten, WENN es zum Fall der Fälle kommt. Das liegt nicht an huh, oder an hah, sondern daran, dass sie zum schnellen töten, auf Kehle gehendes Kampfverhalten, gezüchtet wurden.
    Das ist Fakt!
    Sie werden zur Schweinejagd hergehalten und für andere sehr sehr fragwürdige Geschichten.
    (Versuch das doch mal bitte mit einem Pudel-Mops-Dackel-Pintscher…. :flucht: )

    Während andere Hunde gepeinigt das Feld verlassen, hängt der „Kampfhund“ blutüberströmt an seinem Opfer und läßt nicht ab. Genau das war es, was man „damals“ als Zuchtziel gesehen hat.
    Geändertes, der heutigen Zivilisation angepaßtes, Reglements hin oder her, es ändert NICHTS an seiner ursprünglichen Herkunft und der in die Wiege gelegten Genetik.

    @Liebe Frau: Mich persönlich würde es stark interessieren, was denn bei Untersuchungen in Bezug auf die Schmerzgrenze verschiedener Hunderassen rauskommt. 😉 Und nicht, wer auf dem Tisch gelangweilter da liegt, als ein anderer.
    In meinen Augen haben Kampfhunde ein stark runtergesetztes Schmerzempfinden was sie so gefährlich macht, bzw. ein Schmerzempfinden, das sich von anderen Hunden unterscheidet.

  • Avatar Diana sagt:

    Ich denke auch, dass das Mädchen gebissen wurde, als sie zwischen die Hunde ging.
    Und dass sie gar nicht gezielt gebissen wurde, sondern einfach nur erwischt wurde.
    Schlimm genug, aber deshalb kann ich die Mutter durchaus verstehen.
    Unsere beiden großen Rüden (Schäferhund und Schäferhund/Malinois, jeweils 40kg) haben sich gestern auch gefetzt.
    Wäre da jemand falsch dazwischen gegangen, der wäre mit Sicherheit auch nicht mit heiler Haut da raus gekommen.
    Das wäre aber kein Grund gewesen, die beiden Hunde zu töten.
    Die hatten einfach nur eine heftige Prügelei untereinander, ohne Aggression gegen andere.
    Zwei Stunden später lagen sie wieder friedlich nebeneinander.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Meine Eltern hielten auch jahrelang Kampfhunde und auch im Bekanntenkreis gab/gibt es einige.
    Beinahe alle haben ein ordentliches Ding am Sträusschen und sind früher oder später auffällig geworden.
    :huh:

    Auf genau diesen, oben bereits zitierten Teil Deines Posts bezog ich mich. Ich kenne weder Deine Eltern noch Deinen sonstigen Bekanntenkreis. Du schilderst „beinahe alle“ als „früher oder später auffällig geworden“. Von daher sehe ich kein anmaßendes Verhalten :denk: :nix: .

    Nein, ich meinte Dich nicht mit Leuten, die keine Hunde halten. Du berichtetest ja hier ausführlich über Deinen Teacup-Chihuahua-Welpen 😉 .

    Innerartliche Aggression finde ich mehr als unangenehm, sie unterscheidet sich aber von Aggression gegenüber Menschen ganz grundlegend.

    Ich halte übrigens nicht gezielt Kampfhunde sondern bei mir landen immer mal wieder Tierheimhunde aus schlechter Haltung, darunter auch seit 12 bzw. 8 Jahren ein AmBulldog-Mix und ein Am Bulldog (zwei kastrierte Rüden). Die leben übrigens friedlich zusammen, haben sich aber auch schon mal um einen Eimer Pansen gefetzt. Ich gehe im Zweifel auch dazwischen, bin mir aber des Risikos bewußt. Dabei wurde ich auch schon erwischt, der Hund liess aber, als er merkte, dass er mich zu fassen hatte, sofort los. Wie in Dianas Fall war danach wieder Friede, Freude, Eierkuchen 😉 zwischen den Hunden. Wenn ich dabei versehentlich verletzt werde, ist es meine eigene Schuld und kein Grund, die Hunde zu töten :denk: .

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Noch ungefähr 3 Seiten in diesem Fred und wir sammeln wieder mal Geld für die bedürftigen vorm Aussterben bedrohten Kampfhunde und artverwandten Rassen, sowie deren traumatisierten Besitzern :kowa:

    Saro: GENAU so ist es.
    Und einem selbstkritischen Hundebesitzer schenke ich schon mal a priori eh mehr Glauben, als der hier virtuell v ertretenen geballtenHundehalter-Kompetenz :rolleyes:

    Wo doch das arme Kind nur irrtümlich verletzt wurde :na: .

  • Avatar Willow sagt:

    ich glaub mit „Ding am Sträusschen“ und „auffällig geworden“ meinte July die Hunde, nicht die Menschen. :fies:

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    @July : ich werde die Frage gerne weiterleiten 😉
    die nächste Fortbildung habe ich im November.
    Ich bin weder Tierärztin noch Verhaltensbiologin
    aber ich bemühe mich, mein Wissen von eben solchen kompetenten Dozenten
    zu bekommen und nicht, wie es leider oft geschieht, von der Bild oder Stammtischparolen 🙁
    ich habe mich übrigens vertippt : Dr.Wergorsky :red: heisst die Dozentin.
    Ich meine aber, auch darüber haben wir erfahren, dass diese angebliche Schmerzfreiheit
    auf demselben Wahrheitsgehalt basiert wie die doppelte Zahnreihe 🙁
    Keine dieser Rassen wurde übrigens jemals darauf gezüchtet, Menschen zu beissen.
    Nicht einmal die bedauernswerten zu Kämpfen missbrauchten Hunde.
    Im Gegenteil : hätten sie Menschen gebissen, hätte man sie ganz schnell eliminiert.
    Auch der Schiedsrichter konnte die Hunde jederzeit trennen,
    alles andere führte zur sofortigen Disqualifikation und Sperrung.
    Fakt ist allerdings, dass unsere Rassen gerne mit Artgenossen raufen und unbedingt früh
    an Verträglichkeit mit anderen Hunden gewöhnt werden müssen.
    Im übrigen zeigen Hunde immer das Verhalten, das sie erlernen und Hunde lernen ständig,
    verknüpfen ständig.
    Übernimmt man so einen Hund, der bereits gelernt hat, dass agressives Verhalten zum Erfolg führt,
    ist das erlernte Verhalten kaum zu löschen.
    Aber auch das gilt für alle Hunde.

    Trotzdem ist ein anspruchsvoller und fordernder Hund, wie etwa ein American Staffordshire Terrier kein
    Hund für Anfänger oder hundeunerfahrene Menschen.
    Wer behauptet, all diese Rassen seien pflegeleichte Kampfschmuser, tut niemandem einen Gefallen.
    Ganz sicher nicht.

    Das grösste Problem dieser Rassen ist, dass viele Kriminelle sich mit diesen Hunden zieren.
    Es gibt überhaupt viele Familien, die überhaupt keinen Hund halten sollten.

    Auch DSH und Mallinois sollten nach meiner Meinung niemals in falsche Hände geraten.
    Auch diese Hunde lernen extrem schnell und müssen eine klare Führung haben.
    Ich würde da an die Verantwortlichkeit der Züchter apellieren : schaut genau hin, wem ihr einen Hund anvetraut.
    Bei uns in der Stadt traf ich eine nette junge Frau mit einem bildhübschen Malli an der Leine.
    Natürlich reinrassig, direkt vom Züchter, sie wolle ihn nun „ausbilden“
    Wochen später sah ich sie mit dem Hund ( 5 Monate 🙁 ) mit Maulkorb.
    Sie ist nicht in der Lage, ihm genügend Sicherheit und Führung zu geben.
    Nun gab es einen Beissvorfall und der Hund bekam Maulkorbzwang.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    @LiebeFrau: Leider guckt man den Leuten nur vor den Kopf und wenn der Züchter dann auch noch vorsätzlich hinters Licht geführt wird, braucht er schon einiges an Energie, um dahinter zu kommen. Ich kenne da den Fall, wo einer 95-jährigen ein Golden Retriever-Welpe von den Nachbarn geschenkt wurde. Nachbar A war mit dem Anliegen zum Züchter gegangen und abgewiesen worden. Also schlug Nachbar B beim Züchter auf und tönte, der Hund sei für ihn selbst. Natürlich ist die Dame mit den Anforderungen eines jungen Hundes völlig überfordert 🙁 Das Ergebnis ist klar. Noch ist der Hund einfach nur nicht ausgelastet und übermütig.

    Ich persönlich mache eher einen Bogen um sogenannte Fußhupen – insb. Dackel, Jack-Russel- und Parson-Russel-Terrier. Und einen noch größeren um die Halter, die behaupten, ihr Hund hätte ja gar keinen Jagdtrieb, er würde nur hinter den wahlweise Katzen/Kaninchen herrennen, aber es mangle ihm an der Tötungsabsicht :irre: :kowa: Keine Frage, daß Katzen und Kaninchen das völlig anders einschätzen.

  • Avatar Patti sagt:

    Mein Ex hatte – als wir uns kennenlernten – nen Rotti. Toller Hund! Wachsam, selbstbewusst, unglaublich wesensfest, treu und mit einer sehr hohen Reizschwelle ausgestattet.
    Soweit ich informiert bin, ist das bei Rottis eigentlich eh so.
    Nur: wurde diese Reizschwelle dann irgendwann mal überschritten (von einem anderen Hund) – dann war Holland in Not!
    Das ist dann kein „eh – hau jetzt ab und lass mich in Ruhe“ mehr – das ist dann „ich mach dich platt“!
    DAS ist der Unterschied. Und wenn 55 kg Rotti so richtig losgehen…..dann ist das definitiv kein Spass mehr.

    Zur gleichen Zeit hatten wir auch nen Schäferhund auf dem Hof. So’n Schäferhund ist eh von Haus aus wuseliger als ein Rotti. Und macht auch mehr „Aufstand“ als ein Rotti. Ein Rotti bellt eigentlich nur, wenn wirklich was los ist. Kläffen ist unter seiner Würde 😉
    So’n Rotti steht vor dir, schaut dich ganz ruhig an und gibt dir ganz unmissverständlich zu verstehen: „Nö, hier ist nicht mehr dein Bereich, du solltest jetzt nicht weitergehen“. Macht man dann auch nicht mehr…und wenn doch, wird das Grollen aus dem Bauch noch etwas lauter, damit man’s auch wirklich versteht.

    So’n Schäferhund bellt dich an, hüpft vor dir her oder um dich rum, macht nen Riesenlärm – und zwickt dir dann von hinten in die Haxen.

    Von daher kann ich bei Liebe Frau bzgl. Wesensfestigkeit/Mut/Ängstlichkeit durchaus unterschreiben. „Trieb“ hat halt nicht immer was mit Selbstsicherheit und Mut zu tun…

    Cubano – das mit den ausgewiesenen „Kampfhunde“-Mixen ist so’ne Sache….viele werden als solche ausgegeben, um Steuern/Versicherung zu sparen oder um überhaupt gehalten werden zu können.

    Zum Töten der Tiere: Ja sorry, im Artikel steht, dass die Hunde in Blut getränkt durch den Ort liefen…..Also – wenn mir auf offener Strasse ein freilaufender Pitbull oder Amstaff oder sowas entgegenkommt, dessen Fell bis an die Ohren rot ist, dann gehe ich nicht davon aus, dass der an der Marmelade genascht hat….

  • GidranX GidranX sagt:

    ch persönlich mache eher einen Bogen um sogenannte Fußhupen – insb. Dackel, Jack-Russel- und Parson-Russel-Terrier.

    Einen größeren Bogen als um was? Als um Großhunde?? Da lass ich mich aber tausendmal lieber von einem Dackel, Terrier beissen als von einem 40kg-Hund in dessen Maul mein Kopf passen würde..
    Ich erzählte die Geschichte schon mal hier irgendwo, ist schon über zwanzig Jahre her. Ein gutes Stück vor mir stand eine Frau mit Buggy auf recht engem Bürgersteig. Das Kleinkind schlief darin und hatte seitlich das Ärmchen heraus- und herabhängen. Als ein Paar mit mit einem Kampfhund sich näherte – keine Ahnung was das für einer war, kenne mich nicht aus, aber was typisches, braunes..Die Besitzer nahmen den Hund nicht auf die andere Seite, achteten noch nicht mal auf ihn. Als ich aus der Entfernung sah, dass der Hund im vorbeigehen mal eben nach dem Ärmchen schnappte, Gott sei Dank vorbei! Niemand hatte überhaupt was mitbekommen. Als die Leute mit dem Hund bei mir ankamen, sprach ich sie darauf an – sie zeigten mir ungläubig einen Vogel und gingen weiter.
    Was wäre wohl passiert, hätte der Hund das Ärmchen erwischt? Und wäre es ein Unterschied gewesen, wenn es stattdessen ein Dackel gewesen wäre? :denk:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @Weltsje: Natürlich muss man von Fall zu Fall differnzieren, aber in meinen Augen gehört jeder Hund, der schon mal einen Menschen gebissen hat, als besonders zu einzustufender Hund.
    Beim ersten Mal war es ein Versehen (was meist ohne Konsequezen bleibt, weil er ja, weil er sooooo lieb ist, sofort losgelassen hat 8o ), beim zweiten Mal gewollt, und beim dritten Mal endet es im schlimmsten Fall in einer Schiesserei der Polizei auf offener Strasse.

    Mein Finger und mein Arm wären noch ganz, wenn man die ersten Hinweise diesen auffälligen Hundes ernsthaft wahrgenommen hätte. Beim ersten Mal biss er Herrchen „versehentlich“, beim zweiten Mal seine Exfreundin ganz gezielt in die Hand, und beim dritten Mal war mein Finger ab und der Arm zerfleischt.
    Weil er ja immer sooooooooooo lieb war! ?( :cursing:

    Ich möchte dir nicht zu Nahe treten Weltsje, aber von dir kommen genau die gleichen naiven Antworten, wie von dem Hundehalter des Bullterriers damals.
    Mögen deine Hunde wenn die Zeit gekommen ist, in Frieden und ohne weitere Auffälligkeiten ihre Ruhe finden. Ich wünsche es dir! (Und den Hunden.)

    Es geht mir keineswegs um die Tötung von Kampfhunden. Viel mehr wäre ich für eine Art Waffenschein für solche Hunde.
    Dass viele deutsche Bürger dem Kampfhundgesetzt aus dem Weg gehen, weil sie ihre Hunde als Mischlinge eintragen lassen, ist nun überhaupt nichts Neues und mindert das Problem mit solchen Hunden nicht im Geringsten.

    PS. Mir ist jeder Teacup-Chihuahua lieber, als ein Bullterrier, AmStaff, Pit, und wie sie alle heissen mögen.
    Der Chihuahua (interessiert mich auch nicht die Bohne, ob das jedermans Geschmack trifft), wird jedenfalls egal wie er sich anstrengt, niemanden schwer oder gar tötlich verletzen können.
    „Mein“ Chihuahua ist jetzt übrigens bei meiner Mutter, da meine Mom den Trennungschmerz nach dem Unfall-Tod von ihrem alten Chihuahua nicht so recht überwinden konnte.

    @Liebe Frau: Schmerzfreiheit ist glaube ich nicht das richtige Wort. Ich vermute, dass sie eher sowas wie erhebliche (überdimensionale) Mengen Adrenalin (und andere Hormone) ausschütten können, im Fall eines Kampfes.
    Sie empfinden im kampffreien „Modus“ natürlich auch Schmerzen. Wobei ich mir selbst da nicht so sicher wäre, ob sie dies genauso tun wie andere Hunderassen.
    Habe u.a. schon einen Pitpull am Strand toben sehen, der nicht mal merkte, dass er sich im Schilf den Ballen gänzlich abgetrennt hatte. 8|

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Sagt mal: Ist es einigen von Euch tatsächlich unmöglich, zwischen einem gezielten Angriff eines Hundes auf einen Menschen und dem gebissen werden, weil der Mensch sich in einen Kampf zwischen zwei Hunden eingemischt hat, zu unterscheiden? Hier werden teilweise derartig munter Äpfel mit Birnen verglichen, dass das Wort „Differenzierungsallergiker“ eine ganz neue Dimension bekommt.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    @GidranX: vertue Dich nicht – auch ein kleiner Hund kann einiges an Schaden anrichten. Ich hätte meine Aussage vielleicht etwas differenzierter darstellen sollen. Kommt mir ein großer Hund schon an der Leine ziehend entgegen, mache ich auch einen größeren Bogen bzw. verhalte mich ruhig und blicke den Hund nicht direkt an. Nur sind mir gerade in der letzten Zeit deutlich mehr kleine Hunde quer gekommen als große. Meistens sitzt das Ursprungsproblem am oberen Ende der Leine und ich habe kein Verständnis für Hunde, die mich anspringen wollen, mir schon kläffend und am besten noch in Schräglage entgegen kommen und die halbe Zeit schnappen. Und wenn ich dann auch noch zu hören bekomme, och, der ist doch sooo klein, der macht doch gar nichts, dann gehen bei mir die Alarmglocken an.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Diesen Sommer bei Lidl so geschehen:
    Draussen am Anbinder lag ein Kampfhund. Mitten in der prallen Sonne. Gefesselt mit einem „Gesichtsschnorchel“, der das Bellen und Beissen zwar verhindert, aber das Hecheln leider auch. (Tierquälerei in meinen Augen.)
    Ich also schnurstracks rein, durch sehr lautes Nachfragen innerhalb des Geschäftes auch das Herrchen ausfindig machen können.
    Ich: Sie wissen, dass sie ihren Hund daran hindern atmen und schwitzen zu können, mit dieser Art von Maulkorb?
    Er: Das ist ein Hund, der sich gerade in der Ausbildung als Wachhund befindet. Das muss so sein!
    Ich: :doh: Es muss also so sein, dass er nicht atmen kann?
    Er: Ich möge mich doch bitte nicht in seine Angelegenheiten einmischen! Und überhaupt hätte ich gar keine Ahnung!
    Ich: Wenn es um Tierquälerei geht, allerdings schon! (Inzwischen war ich schon so laut, das wirklich JEDER Einkäufling am Glotzen war.)
    Ich habe ihn während er an der Kasse stand pausenlos lauthals als Tierquäler betitelt, was ihm sichtlich unangenehm wurde.

    Dieser Typ: Optisch ein Möchtegerne-Hinterhof-Hartz-8-Empfänger, mit sichtlichem Drang zur Selbstdarstellung, sind in meinen Augen genau der Schlag von Menschen, der diese Hunde so gefährlich macht.

    Der Hund tat mir extrem doll leid. Gepeinigt in der Sonne, die Sabber lief schon vorne aus dem „Geschichtsschnorchel“…. der konnte nun am Allerwenigsten für die Dummheit seiner Besitzer.

    @Cubano: Ich habe in keiner Silbe bekräftigt, dass das Einschreiten richtig war! Frage mich allerdings schon, wenn es sich doch angeblich um ein „Versehen“ des Hundes gehandelt hat, warum dieser es nicht beim Schnappen nach diversen Körperteilen belassen hat, sondern auch noch das Gesicht zerfleischen mußte.. ?(
    Sorry, kann ja mal passieren???? ?( 8|

  • Avatar Flix sagt:

    Die schneeweiße Canarische Dogge (Alano) kenne ich nicht. Meines Wissens sind die meist gestromt, manchmal mit weißen Abzeichen, oder gelb. Gerade die sind übrigens Molosser und keine Terrier 😉 aber macht nichts, alles böse Bestien, allerdings wenn nicht schneeweiß vielleicht nicht ganz so schlimm :denk: .

    Der Alano ist nicht der Dogo Canario. Das sind zwei verschiedene Rassen. Macht aber nichts. ?(

    Alano = Dogo Canario = Presa Canario. Macht aber auch nichts. Wie Liebe Frau bereits schrieb, meinst Du vermutlich den Dogo Argentino. Egal, alles böse Kampfhunde :rolleyes: und gut für eine BLÖD-Schlagzeile :rolleyes: .

    Faktencheck:

    Der Dogo Canario (FCI-Standard Nr. 346) ist nicht identisch mit dem Alano Español.

    quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alano Und der Dogo Argentino ist auch irgendwie extra: Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dogo_argentino

  • GidranX GidranX sagt:

    Sagt mal: Ist es einigen von Euch tatsächlich unmöglich, zwischen einem gezielten Angriff eines Hundes auf einen Menschen und dem gebissen werden, weil der Mensch sich in einen Kampf zwischen zwei Hunden eingemischt hat, zu unterscheiden?

    Andrea, ich glaube tatsächlich nicht, dass irgendein Hund auf dieser Welt einen Menschen VERSEHENTLICH beisst. Die sind doch nicht doof.
    Einen Ratscher/Biss abbekommen, weil ich versehentlich im Getümmel ins Maul gefasst habe oder zeitgleich mit dem anderen Hund an die gleiche Stelle „zugepackt“ habe, aber Bisse ins GESICHT??? Die haben das Mädel angegriffen und nix anderes ..Und so ein Hund gehört in meinen Augen für den Rest seines Lebens ausser Gefecht gesetzt, muss ja nicht unbedingt die Tötung sein, keine Ahnung was es da sonst für sinnvolle Lösungen gibt. Egal in welcher Größenordnung und aus welchem Grund die so sind wie sie sind..

  • Avatar Diana sagt:

    Frage mich allerdings schon, wenn es sich doch angeblich um ein „Versehen“ des Hundes gehandelt hat, warum dieser es nicht beim Schnappen nach diversen Körperteilen belassen hat, sondern auch noch das Gesicht zerfleischen mußte..

    Wenn man sich nicht den Hinterteilen der Hunde nähert, sondern tatsächlich vorne dazwischen geht?

    Ich frage mich allerdings, wieso die Hunde nachher beide im Ort herumliefen.
    Ob das Ganze auf einem Spaziergang passiert ist?

  • Avatar Flix sagt:

    @GidranX: vertue Dich nicht – auch ein kleiner Hund kann einiges an Schaden anrichten. Ich hätte meine Aussage vielleicht etwas differenzierter darstellen sollen. Kommt mir ein großer Hund schon an der Leine ziehend entgegen, mache ich auch einen größeren Bogen bzw. verhalte mich ruhig und blicke den Hund nicht direkt an. Nur sind mir gerade in der letzten Zeit deutlich mehr kleine Hunde quer gekommen als große. Meistens sitzt das Ursprungsproblem am oberen Ende der Leine und ich habe kein Verständnis für Hunde, die mich anspringen wollen, mir schon kläffend und am besten noch in Schräglage entgegen kommen und die halbe Zeit schnappen. Und wenn ich dann auch noch zu hören bekomme, och, der ist doch sooo klein, der macht doch gar nichts, dann gehen bei mir die Alarmglocken an.

    Ich finde aber auch nicht Hobby Hundepsychologen sollten das Recht haben sich auf öffentlichen Straßen zu bewegen, ohne von einem großen Hund verletzt zu werden.
    Otto Normalverbraucher möchte vielleicht auf dem Gehsteig bleiben und so kucken, wie er grad in Stimmung ist.
    (Von Joggern sprechen wir ja noch nicht einmal.)

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Sagt mal: Ist es einigen von Euch tatsächlich unmöglich, zwischen einem gezielten Angriff eines Hundes auf einen Menschen und dem gebissen werden, weil der Mensch sich in einen Kampf zwischen zwei Hunden eingemischt hat, zu unterscheiden?

    Andrea, ich glaube tatsächlich nicht, dass irgendein Hund auf dieser Welt einen Menschen VERSEHENTLICH beisst. Die sind doch nicht doof.
    Einen Ratscher/Biss abbekommen, weil ich versehentlich im Getümmel ins Maul gefasst habe oder zeitgleich mit dem anderen Hund an die gleiche Stelle „zugepackt“ habe, aber Bisse ins GESICHT??? Die haben das Mädel angegriffen und nix anderes .

    Sorry, Gidran, Du warst offenbar noch nicht dabei, wenn es bei zwei Hunden ums Ganze ging. Sonst wüsstest Du, dass es in dem Augenblick für die Hunde dank der Adrenalinausschüttung so gut wie unmöglich ist, zu differenzieren – die beißen schlicht und ergreifend um sich. Die Erfahrung konnte ich vor zwei Jahren selbst machen, als ich einen unserer Rüden von den anderen trennen musste, weil die ihn sonst platt gemacht hätten. Der Angegriffene hat mehrfach versucht, mich zu beißen, weil der schlicht so panisch war, dass er nur noch um sich gehauen hat.
    Interessant finde ich übrigens gerade, wie aus einer „Fleischwunden“ an den Armen und im Gesicht „das Gesicht zerfleischen“
    Und bevor ich hier missverstanden werde: Ich bin ganz klar für ein Zuchtverbot der gängigen Kampfhunderassen. Nicht zuletzt auch im Interesse dieser Tiere. Aber ich weigere mich einfach, bei dem Begriff „Kampfhund“ sofort in den Pawlowschen Reflex zu verfallen. Man sollte die Dinge schon von Fall zu Fall betrachten.
    Und zu kleinen Hunden: Schade, ich hätte Dich gern mal mit dem mitterweile verstorbenen Dackel meiner Mutter bekannt gemacht. Dieser Zwerg war so was von aggressiv – nicht zu fassen. Und darin stehen ihm die drei Terror-Teckel unserer Vermieter in nix nach. Neulich hat einer der Fußhupen unseren Mr. Big tatsächlich in die Nase gebissen. Big ist ja auch nur zehn Mal so groß. Reaktion des Hundes: Er hat den Dackel mit der Pranke über den Hof geschleudert – das war alles 😀

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Frage mich allerdings schon, wenn es sich doch angeblich um ein „Versehen“ des Hundes gehandelt hat, warum dieser es nicht beim Schnappen nach diversen Körperteilen belassen hat, sondern auch noch das Gesicht zerfleischen mußte..

    Wenn man sich nicht den Hinterteilen der Hunde nähert, sondern tatsächlich vorne dazwischen geht?

    Ich frage mich allerdings, wieso die Hunde nachher beide im Ort herumliefen.
    Ob das Ganze auf einem Spaziergang passiert ist?

    Habe ich mich auch schon gefragt… ?( Klingt nach einem Gassi-Unfall.
    Wurde das Mädchen nicht mehrfach verletzt? :denk: Weiss es gerade nicht so genau. Bei einem versehentlichen Schnappen setzt der Hund jedenfalls kein zweites oder drittes Mal nach, sondern beläßt es für gewöhnlich beim ersten Schnappen.
    Der muss schon ziemlich im Rausch gewesen sein….

    @Flix: Den Links vom Alano hatte ich auch schon eingestellt. Ebenso den vom Dogo Canario.
    Das sind ganz gewiss verschiedene Rassen. 🙂

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Ich finde aber auch nicht Hobby Hundepsychologen sollten das Recht haben sich auf öffentlichen Straßen zu bewegen, ohne von einem großen Hund verletzt zu werden.

    Sorry, ich verstehe diesen Satz nicht. Was willst Du mir damit genau sagen?

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @Cubano: Ich gebe dir selbstverständlich Recht. Auch andere Rassen (Dackel und Co.) können schon extrem aggressiv und beisslustig sein.
    Mir gings doch nur eher um die Verharmlosung von (Kampf-)hunden, die eben ein paar Quentchen mehr Beisskraft pro qm² Zahn zur Verfügung stellen.

    Solche Beissereien wie von dir geschildert, sind schon heftig. Die sind nicht zu unterschätzen und man sollte sich tunlichst davon fernhalten.
    Habe noch ein Bild im Kopf, wo ein muskulöser Hundetrainer, ausgerüstet mit einem grossen Stock, versucht hat die Beisserei zwischen zwei Hunden zu beenden, in der einer von den beiden lebensbedrohlich in der Mangel saß.
    Er scheiterte… aber sowas von…
    Die Prügel hat den angreifenden Hund NULL interessiert. :nix:

    Der vollständigkeithalber möchte ich erwähnen, dass der angreifende Hund ein Pitbull war. Der andere nicht.
    Der andere Hund wurde später in der Klinik eingeschläfert. Die Verletzungen an der Kehle, das fehlende Auge, die grossflächig herruntergerissene Kopfhaut und der Blutverlust waren wohl nicht mehr zu tragen.

    PS. Es war der Hund meiner Eltern, der angegriffen hatte.. :tuete:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    July, das war auch heftig. Der angegriffene Hund war ohnehin leicht verletzt, und zunächst wollte einer der anderen (übrigens ein Holländischer-Schäferhund-Mix und einer der aggressivsten Hunde, die ich je hatte), ihm lediglich den Fressnapf streitig machen. Und wie das so ist im Hunderudel: Sobald die anderen beiden geschnallt hatten. dass der Angegriffene ohnehin nur eingeschränkt kampftauglich war, haben sie sich gleich mit auf ihn gestürzt. Ich bin seinerzeit mit einer Eisenstange dazwischen und habe das beißende Rudel die gesamte Auffahrt hoch geprügelt. War ziemlich gruselig. Vor allem, da der Angegriffene ebenfalls blutüberströmt war. Wie sich später aber herausstellte, hatte er „nur“ drei fette Fleischwunden, die problemlos verheilten. Natürlich hätte ich mich davon fernhalten sollen. Aber, mal ehrlich: Wer kann das schon, also zusehen, wie einer der eigenen Hunde ggf. totgebissen wird? Darüber hinaus war mir das Risiko vollauf bewusst.
    Und: Nein, verharmlosen tue ich Kampfhunde mit Sicherheit nicht, ebenso wenig wie andere Hunde. Ich bemühe mich nur, die Dinge auch wirklich im Kontext zu sehen. Wenn im aktuellen Fall einer der Hunde quasi aus dem Nichts das Mädchen angegriffen hätte, wäre meine Reaktion komplett anders ausgefallen.

  • Avatar Patti sagt:

    Cubano –

    vielleicht ist die Situation mit dem Mädel ja auch ähnlich entstanden, wie deine Schilderung des „Rudelverhaltens“?
    Genau das hatte ich eben im Kopf, als ich den Thread hier nochmal aufmachte – aber du hast mir das quasi vorweggenommen…

  • GidranX GidranX sagt:

    Und ich bin einfach davon überzeugt, dass der Hund trotzdem nicht VERSEHENTLICH beisst, sondern dass es ihm EGAL ist, wen er gerade beisst, obwohl er den Menschen als Menschen ausmachen kann. Und das ist für mich ein Unterschied. Und solche Hunde gehören für mich eben nicht unter Menschen, egal in welcher Größe.
    Doch, ich war mal dabei, als zwei Großhunde (bei einem Bauern, irgendwelche Kampfhundmixe, sahen wie Kampfhunde in Übergrösse aus) aufeinander losgingen. Der Bauer nahm erst einen herumliegenden Pflock und zerschlug diesen auf den Hunden, die überhaupt nicht darauf reagierten, egal ob die auf Kopf oder Rücken getroffen wurden, dann hat er noch auf sie eingetreten. Die Hunde bissen weder nach dem Pflock, noch gingen die auf den Bauern los. Nicht mal im Ansatz. Jedem Dackel hätte dieser Pflock oder die Tritte sofort den Schädel oder das Rückrat zertrümmert. Nach ein paar schrecklichen Minuten war das Ganze beendet und die Hunde trollten sich. Das waren übrigens die gleichen Hunde, mit denen ich ein paar Stunden zuvor noch ausgiebigst geschmust und gespielt hatte.. 8o

  • Avatar Weltsje sagt:

    Die schneeweiße Canarische Dogge (Alano) kenne ich nicht. Meines Wissens sind die meist gestromt, manchmal mit weißen Abzeichen, oder gelb. Gerade die sind übrigens Molosser und keine Terrier 😉 aber macht nichts, alles böse Bestien, allerdings wenn nicht schneeweiß vielleicht nicht ganz so schlimm :denk: .

    Der Alano ist nicht der Dogo Canario. Das sind zwei verschiedene Rassen. Macht aber nichts. ?(

    Alano = Dogo Canario = Presa Canario. Macht aber auch nichts. Wie Liebe Frau bereits schrieb, meinst Du vermutlich den Dogo Argentino. Egal, alles böse Kampfhunde :rolleyes: und gut für eine BLÖD-Schlagzeile :rolleyes: .

    Faktencheck:

    Der Dogo Canario (FCI-Standard Nr. 346) ist nicht identisch mit dem Alano Español.

    quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alano Und der Dogo Argentino ist auch irgendwie extra: Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dogo_argentino

    Ein Alano ist einfach eine Dogge, so der Alano Alemán (Dt. Dogge), der Alano Espanol (Span. Dogge) etc. Angeblich gibt es den ursprünglichen Alano Espanol nicht mehr sondern….. aber egal, es geht ja hier letztlich nicht um die Definition einzelner Molosserrassen.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Gidran: Natürlich ist das dem Hund in dem Augenblick egal – für ihn geht das ggf. darum, ob er überlebt, oder stirbt. Das ist ein rein instinktives Verhalten, was meiner Meinung nach JEDER Hund zeigt, der wirklich massiv angegriffen wird. Von daher könntest Du sofort und auf der Stelle jegliche Hundehaltung verbieten.Bisweilen frage ich mich auch, wie verklärt der Blick auf Hunde eigentlich sein kann. Das sind, wie jedes Tier, in solchen Situationen rein instinktbetonte Wesen – was will man erwarten? Dass sie darüber NACHDENKEN, bevor sie in einer Ausnahmesituation wie einem harten Kampf, beissen????

  • Avatar Diana sagt:

    Und ich bin einfach davon überzeugt, dass der Hund trotzdem nicht VERSEHENTLICH beisst, sondern dass es ihm EGAL ist, wen er gerade beisst, obwohl er den Menschen als Menschen ausmachen kann.

    #
    Nee, das läuft etwas anders.
    Die Hunde lösen im Kampf immer wieder ihre Griffe und packen neu zu.
    Das geht blitzschnell und die Hunde ändern dabei immer wieder ihre Stellung und den Platz, an dem sie sich befinden.
    Versucht nun jemand, mit der Hand einen der Hunde zu packen, während der andere gerade neu zubeisst, dann kann man schon dazwischenhängen.
    Mit Pech packt einen der andere Hund dann auch noch.

    Und ja, wenn die Hunde so im Rausch sind, dass sie es nicht merken, wenn Gegenstände auf ihnen zertrümmert werden, dann nehmen sie auch nicht wahr, in was sie genau reingebissen haben.

  • GidranX GidranX sagt:

    Das geht blitzschnell und die Hunde ändern dabei immer wieder ihre Stellung und den Platz, an dem sie sich befinden.
    Versucht nun jemand, mit der Hand einen der Hunde zu packen, während der andere gerade neu zubeisst, dann kann man schon dazwischenhängen.

    Genau das schrieb ich doch.. das hat aber nix damit zu tun, dass der Hund dann noch nachsetzt um zielsicher ins Gesicht zu beissen..

  • sweltsje sweltsje sagt:

    8o die alljährliche Kampfhundediskussion! 😀

    Cubano, ich glaube dass man das nicht unbedingt trennen kann/sollte.
    Und das aufgrund eines Falles, in meinem Bekanntenkreis, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. Im Hunderudel (3) von Bekannten war der mittlere Hund ein Stänkerer. es sind verschiedene Jagdhunde, werden jagdlich geführt, die Halter sind kompetent. der Mittlere hat die Rangordnung im Rudel stetig in Frage gestellt. Um das zu lösen wurde eine intensivtrainingswoche bei einem Hundetrainer gebucht. In der ersten Einheit hat der Hund seine Herrin angefallen und in den Arm gebissen. Dem ging keine Beisserei voraus. Der Hund war seit Welpe in dieser Familie, artgerecht aufgewachsen.
    Ich glaube die Grenze zwischen der Aggression innerhalb des Rudels und gegenüber den Menschen die auch zum Rudel gehören kann sehr fliessend sein. Der Hund wurde nach intensiver Beratung mit dem Trainer nach einigen Tagen eingeschläfert. Er war nach dem einmaligen Angriff auf seine Herrin total ausgewechselt, und dauerhaft voll auf Angriff aus. Vielleicht ist das die eine Stecknadel im Heuhaufen. Aber ich finde bedenklich, den Angriff auf Menschen aus der Kampfsituation anders zu beurteilen als den Angriff ohne vorherige Auseinandersetzung mit Artgenossen.
    Da bin ich ebenso der Meinung, dass ein Hund sehr genau merkt wen oder was er beisst. Versehentlich, glaub ich nicht!

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Hach wie schön, wieder eine Kampfhundediskusion mit so vielen Unwahrheiten wie immer :thumbdown:

    Fakt ist: Hunde kämpfen nun einmal untereinander, das liegt in der Natur, dass eine Rangordnung existiert und auch ausgekämpft wird. Ist mit Pferden nun mal nicht anders. JEDER Hundebesitzer, ob groß oder klein, sollte wissen, dass man NIEMALS kämpfende Hunde, egal wie groß dieses sind oder welcher Rasse sie angehören, versuchen zu trennen. Das gehört für mich zur Sachkunde, die jeder Hundehalter kennnen sollte. Für mich das einzige erlaubte Mittel: ein Eimer Wasser.

    Zufällig war jetzt mal wieder ein „Kampfhunde“ Mix beteiligt. Wäre es der Pudel von nebenan gewesen – und das kommt wohl auch viel häufiger vor – würde keine Zeitung davon berichten. Über meinen Sohn, der von einem DSH bebissen wurde, stand damals schließlich auch nichts in der Zeitung und die Polizei verweigerte sogar die Aufnahme einer Anzeige 8o

    Wir sind so etwas von zufrieden und glücklich mit unserem Rotti, dass wir diese Rasse immer wieder kaufen und züchten würden. Natürlich gehört zur Erziehung eines Hundes, egal ob klein oder groß oder welcher Rasse er angehört, eine gewisse Portion Sachverstand. Ich bin schon seit etlichen Jahren für einen Hundeführerschein, und zwar für alle Rassen. Und meintewegen könnte auch ein Gesetz eingeführt werden, welches die Begleithundeausbildung für jeden Hund vorschreibt.

    Übrigens ist vor ca. 15 Jahren mal ein Mann zu Tode gekommen, weil er auch zwischen zwei kämpfende Hunde ging. Sein eigener Hund, ein Jack Russel, hat ihn dabei so unglücklich an der Halsschlagader erwischt, dass er verblutet ist….

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Und woher nimmst Du die Info, dass der Hund „nachgesetzt und zielsicher ins Gesicht gebissen hat“?????????
    Stell Dir mal eben die Situation vor: Das Mädchen versucht, zwei kämpfende Hunde zu trennen. Wenn sie keine Hilfsmittel benutzt hat, wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach versucht haben, die Hunde an den Halsbändern/dem Nackenfell oder aber an der Rute zu trennen. Dafür muss sie sich aber herunterbeugen und bringt ihr Gesicht damit ganz unabsichtlich in die Gefahrenzone.
    Weißt Du Gidran, bei allem Verständnis für andere Meinungen: In meinen Augen offenbarst Du hier genau die Position, die eine Debatte mit Großhundegegnern 😀 so schwierig macht. Bei Dir trifft – und sei mir bitte nicht böse jetzt :friend: – einfach mangelnde Sachkenntnis über das Verhalten von Hunden in Extremsituationen auf eine vorgefestigte Meinung. Das ist irgendwie ziemlich schade. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Du Dir nicht klarmachst, dass bestimmtes Verhalten in bestimmten Situationen auf jeden Hund zutrifft. Schlicht deshalb, weil er Hund ist!

  • Avatar Diana sagt:

    das hat aber nix damit zu tun, dass der Hund dann noch nachsetzt um zielsicher ins Gesicht zu beissen..

    Hat er das denn?
    Übrigens beißt der untenliegende Hund – also der, der in absoluter Lebensgefahr ist, wild und unkontrolliert um sich.
    Beuge sich dann einer drüber, ist das Gesicht auch schnell zwischen den Zähnen.

  • Avatar Saro sagt:

    Es gibt in der Schweiz Beisstatistiken. Ich finde leider nur die von 2009 da gibt es ein Index über die Inzidienz der Bisse sowohl Hunde gegen Hunde und Hunde gegen Menschen. Klar werden so nur die erfasst die gemeldet werden. Laut Gesetzt müssen Tierärzte und Ärzte Hundebisse die zu einer KOnsultation führen melden. Es sind also nur Bisse vermerkt die zu einer Aerztlichen KOnsultation geführt haben. ganz nach unten scrollen http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/19887.pdf Und da sieht man durchaus unterschiede in der Beisshäufigkeit und ja der Schäferhund wie der Boxer gehören zu den Beissfreudigen.

  • Avatar Patti sagt:

    ‚Saro –

    danke für den Link. Sehr aufschlussreich.
    Besonders wenn man sich mal die Zahlen im Detail anschaut.
    Da fällt auf, dass Beissvorfälle zwischen Tier und Tier bei den bullartigen Terriern, den Dogo Argentino und den anatolischen Hirtenhunden (Kangal?) Prozentual am höchsten sind.
    Beim Schäferhund liegt dieser Schnitt bei 0,56%, beim bullartigen Terrier bei 2,63%. Besonders hoch dann innerhalb der bullartigen Terriern bei den American Pit Bull bei immerhin satten 6,91% – nem absoluten Spitzenreiter dieser Auflistung!

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Habe auch gerade mal gegoogelt und folgendes gefunden: In Berlin gab es im vergangenen Jahr mehr als 600 Beissunfälle, die sich folgendermaßen aufgliedern: 26 Mal attackierten Hunde aus der Kategorie „gefährlich“, 634 Mal aus anderen Rassen. Sogar ein Pekinesen-Angriff ist dokumentiert. Zwölf Mal griffen Dackel an, 79 Mal Schäferhunde. Insgesamt zählten die Bezirke 660 „Fälle, in denen Menschen verletzt oder gefahrdrohend angesprungen wurden“. Die Zahl der Vorfälle, bei denen Menschen wirklich nur angesprungen, aber nicht verletzt wurden, sei äußerst gering, komme aber in dieselbe Statistik. Okay, der Pekinese hat mich dabei wirklich zum Lachen gebracht 😀 Aus Hessen gibt es auch nur eine Statistik aus 2009: http://www.fr-online.de/rhein-main/hessische-hunde-statistik-die-schlimmsten-beisser,1472796,3344840.html

  • GidranX GidranX sagt:

    Hm, irgendwie glaube ich, dass eine 14jährige nach dem ersten ernsthaften, zumindest aber ganz sicher nach dem zweiten Biss die Hunde hätte Hunde sein lassen, und da freiwillig NICHT wie der Terminator persönlich ,weiter eingegriffen hat. Deshalb bin ich mir sehr sicher, das die Hunde NACHGESETZT haben und dieses Mädchen angegriffen, statt nur versehentlich im Gerangel verletzt zu haben. Dafür braucht es aber keinen Sachverstand, sondern einfach nur Menschenverstand und Erfahrung mit 14jährigen.. 😉

    Natürlich immer davon ausgegangen, dass die Beschreibung in dem Artikel der Wahrheit entspricht.
    PS: und wie man „schwer verletzt“ definiert..

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Nö, Gidran, so ganz ohne Hundeerfahrung geht das dann leider auch nicht mit der Meinungsbildung. Wie Diana, und auch meiner einer, geschrieben haben, geht das im Kampfalle so rattenartig schnell mit der Beißerei, dass Du ggf. gar nicht mehr die Zeit hast, Dich selbst aus der Gefahrenzone zu nehmen. Mal davon abgesehen, dass aus der Berichterstattung überhaupt nicht hervorgeht, ob nicht bereits der erste Biss das Gesicht getroffen hat.

  • Avatar Diana sagt:

    Hm, irgendwie glaube ich, dass eine 14jährige nach dem ersten ernsthaften, zumindest aber ganz sicher nach dem zweiten Biss die Hunde hätte Hunde sein lassen, und da freiwillig NICHT wie der Terminator persönlich ,weiter eingegriffen hat.

    Sehe ich auch so.
    Aber ich glaube, dass sie in dem Moment schon erheblich verletzt sein konnte.

  • Avatar Patti sagt:

    Ne relativ aktuelle Statistik aus 2010 aus Nordrhein – Westfalen: http://www.umwelt.nrw.de/verbraucherschutz/pdf/auswertung_hundebericht_2010.pdf Auch da sieht man, dass die Amstaffs, die Pitbull, die Staffs und die Bullterrier neben den Molossern in der Statistik dann doch führen – speziell bei den Vorfällen Hund vs Hund. ‚Gidran – vielleicht ist sie hingefallen oder wurde runtergezogen – auf jeden Fall werden die Hunde nicht gezielt das Gesicht ausgesucht haben….da ist dann einfach „Red-Zone“ und die beissen nur noch um sich…

  • GidranX GidranX sagt:

    Nö, Gidran, so ganz ohne Hundeerfahrung geht das dann leider auch nicht mit der Meinungsbildung.

    :eye: Ich bin mit Kampfdackel aufgewachsen, der war sechs Wochen alt, als meine Mutter meinen Bruder und mich entbunden hat. Mein Vater war Besitzer eines Schäferhundes, im nahen und weiten Familienkreis gab es irische Wolfshunde, Labbies, Dobermänner, Pudel, Spitze, Dackel.. und so ganz blind laufe ich auch nicht durch die Gegend.. :stein:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Haarerauft – dann verstehe ich erst recht nicht, warum Du nicht einsehen willst, dass ein Kampf Hund gegen Hund eine Ausnahmesituation darstellt. Das bedeutet im Umkehrschluss ja nicht, dass man Beissvorfälle mit Hunden jeglicher Rasse verharmlost.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @Weltsje: Ich kann das so nicht im Raum stehen lassen.
    Ein (spanischer) Alano ist genauso wenig ein Dogo Canario, wie ein (deutscher) Schäferhund ein (belgischer) Hirtenhund, nur weil es übersetzt „Schäferhund“ heißt.
    Nur weil Alano übersetzt Dogge heißt, heißt es noch lange nicht, dass dies gleichzusetzen ist, mit anderen doggenartigen Hunden.
    Der Alano ist und bleibt etwas anderes, als der Dogo Canario, Dogo Argentino, Cane Corso, Mastino Neopolitano und wie sie alle heissen.
    Du hast doch mit der Auseinandernahme bzw. der Verallgemeinerung der Rassen angefangen. Nicht ich. :nix:
    Ich habe lediglich erwähnt, dass ein Dogo Canario kein Alano ist.
    Vermutlich irrt sich sogar Wikipedia, wenn du Recht haben solltest. :tuete:
    Die differenzieren ja nicht umsonst ganz klar den Alano vom Dogo Canario.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ne relativ aktuelle Statistik aus 2010 aus Nordrhein – Westfalen: http://www.umwelt.nrw.de/verbraucherschutz/pdf/auswertung_hundebericht_2010.pdf Auch da sieht man, dass die Amstaffs, die Pitbull, die Staffs und die Bullterrier neben den Molossern in der Statistik dann doch führen – speziell bei den Vorfällen Hund vs Hund. ‚Gidran – vielleicht ist sie hingefallen oder wurde runtergezogen – auf jeden Fall werden die Hunde nicht gezielt das Gesicht ausgesucht haben….da ist dann einfach „Red-Zone“ und die beissen nur noch um sich…

    Glaubst Du diesen Statistiken? Ich weiß nämlich mit 100%iger Sicherheit dass weder der Angriff des DSH auf meinen damals 14jährigen, mit Hunden augewachsen Sohnes, noch der des Golden Retrievers auf meine Arbeitskollegin in irgendeiner Statistik eingeflossen sind. Wohlgemerkt, beide wurden Krankenhausreif gebissen und die Polizei hat die Anzeige verweigert!

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ganz und gar ketzerisch behaupte ich mal, dass es bei der Beisstatistik in Sachen Deutscher Schäferhund ganz ähnlich aussieht, St. Lucia…

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @St. Lucia: War das hier in Deutschland, oder da wo du wohnst? Wenn das hier in Deutschland war, wie lange ist das ungefähr her? ?(
    Dass sie die Anzeige verweigert haben, ist echt ein dolles Ding.

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    und so relativiert sich wieder alles : Das Mädchen wurde NICHT ins Gesicht gebissen, es wurde in Hände und Arme gebissen, beim Versuch die Hunde zu trennen. Es handelte sich bei dem angeblichen „Kampfhund“ gar NICHT um einen „Kampfhund“ ( was immer das ist ) sondern um einen American Bulldog, eine Rasse, die weder Terrierblut führt, noch irgendetwas mit Hundekämpfen zu tun hat. AmBulls sind zum Glück nicht gelistet, nicht als gefährlich eingestuft, werden nicht vom einschlägigen Rotlichtklientel gehalten, sondern gelten als nette und freundliche Familienhunde ( die ich sehr mag ) http://www.ad-hoc-news.de/polizeidirektion-bad-segeberg-pol-se-fahrenkrug–/de/News/22484249 Das macht es für das Mädchen nicht besser, aber mir beweist es einmal mehr, wie schnell so eine Fehlverurteilung ihren Lauf nimmt 🙁

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Na umso besser. Hoffe ihre Verletzungen halten sich trotzdem in Grenzen.
    Meine Meinung über „Kampfhunde“ bleibt die Gleiche und hat nichts mit dieser Geschichte zu tun.

  • Avatar Patti sagt:

    Ne relativ aktuelle Statistik aus 2010 aus Nordrhein – Westfalen: http://www.umwelt.nrw.de/verbraucherschutz/pdf/auswertung_hundebericht_2010.pdf Auch da sieht man, dass die Amstaffs, die Pitbull, die Staffs und die Bullterrier neben den Molossern in der Statistik dann doch führen – speziell bei den Vorfällen Hund vs Hund. ‚Gidran – vielleicht ist sie hingefallen oder wurde runtergezogen – auf jeden Fall werden die Hunde nicht gezielt das Gesicht ausgesucht haben….da ist dann einfach „Red-Zone“ und die beissen nur noch um sich…

    Glaubst Du diesen Statistiken? Ich weiß nämlich mit 100%iger Sicherheit dass weder der Angriff des DSH auf meinen damals 14jährigen, mit Hunden augewachsen Sohnes, noch der des Golden Retrievers auf meine Arbeitskollegin in irgendeiner Statistik eingeflossen sind. Wohlgemerkt, beide wurden Krankenhausreif gebissen und die Polizei hat die Anzeige verweigert!

    In deinem Fall würden diese beiden Vorfälle eben nicht auftreten in der Statistik. Warum auch immer. Und ja klar – die Statistik ist voll gefaked und die sog. „Kampfhunde“ sind in Wahrheit Kampfschmuser, die niemals nicht irgendwem ein Häärchen krümmen könnten….*kopfschüttel*…. Dass diese Hunde (jedenfalls die Pit-artigen) irgendwann vor noch nicht allzulanger Zeit mal für die „Pit“ (also den Hundekampf) gezüchtet wurden, ist aber bekannt, oder? Und dass dies nun in irgendeiner Relation zu den Beissvorfällen speziell dieser Rasse mit Artgenossen zu tun haben könnte, bilde ich mir ein? Komischerweise HABEN diese Hund ab einem bestimmten Alter OFT Probleme mit ihren Artgenossen. Sicher gibt’s auch Jack-Russel die mit ihren Artgenossen Probleme haben. Aber die wenigsten davon gehen mit Tötungsabsicht an ihre Kollegen. Zumindest sind sie in der Regel damit nicht erfolgreich. Und ich finde es einfach….merkwürdig, das irgendwie zu verniedlichen oder ins Lächerliche zu ziehen, ganz ehrlich.

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    @Patti :

    holla, ganz ruhig, erst lesen, es war offenbar gar kein „Kampfhund“
    sondern ein netter American Bulldog
    ein freundlicher, nicht gelisteter Familienhund,
    er führt weder Terrierblut noch wurde er jemals für Hundekämpfe eingesetzt.

    Übrigens hast Du Recht, Staff und Pit müssen von Welpenzeit an gut mit Artgenossen sozialisiert werden,
    sie sind sonst Einzelgänger und neigen zu Raufereien.
    Wohlgemerkt unter Artgenossen – gegen Menschen naturgemäss nicht.
    Was nicht bedeutet, dass man sie nicht in krimineller Absicht scharf machen kann.
    Aber dafür eigen sich andere grössere Hunde auch recht gut,
    wie man gerade an den Hunden des Hells – Angel – Boss in Hannover erleben musste.
    Grausam, was der Mutter dort zugefügt wurde.
    Vor den Augen der Kinder.

  • Avatar M_N_ sagt:

    Mir fällt mal wieder der Ausspruch einer Exkollegin ein…

    jeder Hund braucht ein Arschloch, aber nicht jedes Arschloch einen Hund!

  • Avatar Patti sagt:

    @Patti :

    holla, ganz ruhig, erst lesen, es war offenbar gar kein „Kampfhund“
    sondern ein netter American Bulldog
    ein freundlicher, nicht gelisteter Familienhund,
    er führt weder Terrierblut noch wurde er jemals für Hundekämpfe eingesetzt.

    *schnauf* –
    Jau, hab’s grad gelesen. Bin ja auch wieder ganz ruhig – ich finde es halt nicht hilfreich, wenn man das jetzt so darstellt, als ob alles, was darüber geschrieben ist, reine Stimmungsmache ist und diese Hunde ja von Haus aus sowas von haaarmlos sind….
    Damit ist keinem geholfen. Davon ab, dass es SO auch nicht stimmt.

    Übrigens hast Du Recht, Staff und Pit müssen von Welpenzeit an gut mit Artgenossen sozialisiert werden,
    sie sind sonst Einzelgänger und neigen zu Raufereien.

    Jepp. Gerade da muss (!) man als Besitzer besonders drauf achten.

    Wohlgemerkt unter Artgenossen – gegen Menschen naturgemäss nicht.

    Darauf wollte ich ja generell in meinen Anmerkungen zu den Statistiken drauf hinaus. Nicht, dass diese Hunde generell alles kurz und klein beissen, was sich ihnen in den Weg stellt – sondern dass sie in der Regel gegenüber Menschen weniger auffällig sind als gegenüber Artgenossen.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Habe auch gerade mal gegoogelt und folgendes gefunden: In Berlin gab es im vergangenen Jahr mehr als 600 Beissunfälle, die sich folgendermaßen aufgliedern: 26 Mal attackierten Hunde aus der Kategorie „gefährlich“, 634 Mal aus anderen Rassen. Sogar ein Pekinesen-Angriff ist dokumentiert. Zwölf Mal griffen Dackel an, 79 Mal Schäferhunde. Insgesamt zählten die Bezirke 660 „Fälle, in denen Menschen verletzt oder gefahrdrohend angesprungen wurden“. Die Zahl der Vorfälle, bei denen Menschen wirklich nur angesprungen, aber nicht verletzt wurden, sei äußerst gering, komme aber in dieselbe Statistik. Okay, der Pekinese hat mich dabei wirklich zum Lachen gebracht 😀 Aus Hessen gibt es auch nur eine Statistik aus 2009: http://www.fr-online.de/rhein-main/hessische-hunde-statistik-die-schlimmsten-beisser,1472796,3344840.html

    Diese Statistiken sind nur dann aussagekräftig, wenn man sie ins Verhältnis zur Population setzt. Eine Rasse von der nur 5 in dem Bundesland vorkommt, wird nicht harmloser, nur weil sie in der Statistik nicht auftauchen, im Gegensatz zu den Rassen, wo jeder Hinz und Kunz mit rumrennt. Und ja es ist nun mal Fakt, das ein Hund im Kampf um sich beißt. Und man seine Finger dazwischen steckt, können die auch ab sein. Wenn das Mädel also an den Armen erwischt wurde, ist nur logisch. Allerdings ist es auch so, das die Hund nicht nachfassen sollten, WENN sie denn bemerken das das ein Mensch ist.

  • Avatar Diana sagt:

    Das Mädchen wurde NICHT ins Gesicht gebissen,
    es wurde in Hände und Arme gebissen, beim Versuch die Hunde zu trennen.

    Ja.
    Muss man sich jetzt wirklich schlecht fühlen, wenn man die Hunde (und die Besitzerin) bedauert?
    Ich kann verstehen, wie die Polizei gehandelt hat.
    Die Hunde waren ja blutverschmiert und die Polizei hatte einen Beißangriff gemeldet bekommen, aber trotzdem sind die Hunde ein Opfer der Umstände geworden und das tut mir leid.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Es gibt nicht ganz geklärte Hunde-Krankheiten, die z.B. „Bully-Wut“ heissen.
    Diese bezeichnen beim Bullterrier ab einem bestimmten Alter das Auftreten von ungeklärten Aggressionen gegen alles und jeden.

    Kann mich wage daran erinnern, dass Mumpitz in einem anderem Gespräch über Hunde erwähnte, dass es ähnliche Bezeichnungen auch für Nicht-Kampfhunde mit den gleichen Symptomen gibt. ?( Hoffe es richtig in Erinnerung zu haben.

    Zu den Statistiken kann ich nur sagen, dass sie lächerlich sind, solange niemand die dazugehörigen Prozentzahlen über die Häufigkeit der aufkommenden Rasse kennt.
    Wenn ich mitten in Berlin einen Grislybären halten würde, dieser aber weggeschlossen aus der Öffentlichkeit sein Dasein fristet, wird er, ungeachtet seiner Gefährlichkeit, auch niemals in einer Beiss-Statistik von Bären in Berlin auftauchen. 8o

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Diese Statistiken sind nur dann aussagekräftig, wenn man sie ins Verhältnis zur Population setzt. Eine Rasse von der nur 5 in dem Bundesland vorkommt, wird nicht harmloser, nur weil sie in der Statistik nicht auftauchen, im Gegensatz zu den Rassen, wo jeder Hinz und Kunz mit rumrennt.

    Das ist vollkommen korrekt. Gilt aber für jede Hunderasse … auch für den deutschen Schäferhund, der in der von mir verlinkten Statistik mir folgender, für mich extrem kurioser, Begründung nicht auftaucht; Der Bestand an Schäferhunden ist der größte im Land. So begründet das Ministerium, dass sie trotz Spitzenposition nicht auf die Liste aufgenommen wurden. Das Verhältnis der Population zur Zahl der Vorfälle ist unbekannt.
    Diana: JA, ich finde schon, dass man die Hundehalterin und die Hunde vor diesem Hintergrund bedauern kann.
    @Patti: Natürlich sind nicht alle Listenhunde harmlose Schmuser. Aber dieses Beispiel zeigt doch wieder mal sehr deutlich, dass bisweilen ein wenig mehr Recherche vor polemischer Meinungsmache angesagt wäre. Wenn ich das schon lese: „kampfhundähnliches Aussehen“. Jau, unser Mr. Big hat auch ein kampfhundähnliches Aussehen und nix könnte weiter entfern von einem Listenhund sein, als dieser Kerl

    @July: Dieses Krankheitsbild gibt es als Cocker-Wut auch bei den ach-so-niedlichen Spanieln 😀

  • Avatar Jasmin sagt:

    puuh, mal wieder ein fall von verantwortungslosen eltern bzw. ahnungslosen hundehaltern. ich hoffe, dass das arme mädel ohne schaden (körperlich und geistig) mit der geschichte fertig wird. hunde sind raubtiere. von chihuaua über terrier und collie bis hin zu schäferhund und rottweiler! JEDER hund hat irgendwo noch den instinkt zu töten. beim wort „kampfhund“ kräuseln sich mir die zehennägel. ein staff ist ein hund, so wie ein friese ein pferd ist. die zuchtziele lagen u.a. in einer hohen beisskraft zur bullenjagd und einer hohen reizschwelle. die tatsache, dass viele dieser hunde sich festbeißen und nicht mehr loslassen ist antrainiert. es gibt lediglich eine linie, bei der bewiesen ist, dass einige nachkommen dieses staff-rüden (ein red-nose, name entfallen) einen defekt haben, der sie früher oder später durchknallen lässt. leider konnte der sich sehr lange fortpflanzen bis das entdeckt wurde. vielleicht gibts mehrere arten von krankheiten/gendefekten, aber man kann sagen, dass der rest der auffällig gewordenen, gesunden hunde von ihren besitzern zu dem gemacht wurden, was sie sind. das fatale bei großen hunden ist, dass sie weit mehr schaden anrichten können, als kleine hunde. deshalb sieht man ja so viele „niedliche“ kleine kläffer. bei denen ist das ja nicht schlimm, wenn sie an der leine ziehen, alle anpöbeln etc. aber leider sieht man auch immer mehr bescheuerte labradore, golden retriever, dalmatiner (DIE sind früher übrigens auf „mannschärfe gezüchtet und trainiert worden!) … weil die menschen sich tiere anschaffen wie klamotten. ohne darüber nachzudenken, dass hunde völlig andere bedürfnisse haben als kuscheln und liebhaben. das problem hängt in 99.9% der fälle am oberen ende der leine. ob der mensch den hund nun bewusst oder unbewusst verrückt macht. und dass diese „gefährlich“ aussehenden rassen von minderwertigkeitsgeplagten assis bevorzugt als statussymbol gehalten werden (vielleicht weil der sportwagen zu teuer ist?), da können die hunde nichts für. nur wenn DIE dann irgendwann durchknallen ist das gebrüll groß. gebt mal spaßeshaber zb den hier http://www.youtube.com/watch?v=75GEzD6wh8o&feature=relmfu an. klar, der ist hässlich wie die nacht (sorry sharky!), aber gemeingefährlich ??? naja, ich bin jedenfalls für das ablegen von vorurteilen und die eliminierung des wortes „kampfhund“. lg, j

  • otto otto sagt:

    Vor allem vor dem Hintergrund, dass Du Dir nicht klarmachst, dass bestimmtes Verhalten in bestimmten Situationen auf jeden Hund zutrifft. Schlicht deshalb, weil er Hund ist!

    Bisher habe ich mich zu dieser Thematik nicht besonders sachkundig gemacht. Unangenehm finde ich nur bestimmte Situationen, denen ich immer dann ausgesetzt bin, wenn mir ein freilaufender Hund aggressiv begegnet.

    In meiner Nachbarschaft gibt es ein solches Exemplar: Ein großer bildhübscher Königspudel. Dieser Bursche hat es auf mich abgesehen. Aggressiv bellend stürzt er jedes Mal auf mich zu und lässt mich zur Salzsäule erstarren. Das begütigende „der tut doch nichts“ seines Halters ist wenig hilfreich. Ich mag diesen Köter nicht! :bite:

    Dagegen ist unser Beagle völlig aggressionslos. Er lebt in friedlicher Koexsistenz mit unserem Kater. Und im Zweifel zeigt der Kater ihm, wo es lang geht.

    Ist meine Beagle-Hündin nicht normal? Oder gibt es zu dieser Rasse vergleichbare Charakterisierungen?

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @Jasmin: Dieses Video ist natürlich oberniedlich, zeigt allerdings, wie naiv man solches Verhalten mit anderem Verhalten über einen Kamm scheren könnte.
    Die Kampfhunde meiner Eltern haben auch mit unseren Meerschweinen geschmust, und draussen waren sie Bestien. ?(
    Und auch mein damaliger Rottweiler, der nur einmalig in seiner Kariere einen ihm suspekten Feuerwehrmann anbellte, jagte draussen Katzen, auch wenn er Zuhause mit 3 von ihnen aufgewachsen ist.
    —–> Natürlicher Jagdinstinkt.. der so rein gar nichts mit dem Zuhause gezeigtem Verhalten zu tun hat.

  • Avatar maurits sagt:

    Liebe Frau, der American Bulldog gehört in einigen Bundesländern sehr wohl zu den sogenannten „Listenhunden“, wenn auch als niedriger gefährlich eingestuft.

    lg
    mau

  • Avatar Diana sagt:

    puuh, mal wieder ein fall von verantwortungslosen eltern bzw. ahnungslosen hundehaltern.

    Wieso denn das? Kann ich jetzt gerade hier nicht erkennen.

    naja, ich bin jedenfalls für das ablegen von vorurteilen und die eliminierung des wortes „kampfhund“.

    Vielleicht solltest Du auch ein paar Vorurteile ablegen?

  • Avatar Cubano9 sagt:

    In meiner Nachbarschaft gibt es ein solches Exemplar: Ein großer bildhübscher Königspudel. Dieser Bursche hat es auf mich abgesehen. Aggressiv bellend stürzt er jedes Mal auf mich zu und lässt mich zur Salzsäule erstarren. Das begütigende „der tut doch nichts“ seines Halters ist wenig hilfreich. Ich mag diesen Köter nicht! :bite:

    Mein Mitgefühl ist Dir sicher, Otto. Königspudel gehören (ähnlich wie Golden Retriver) zu den am meisten unterschätzten Hunden in Deutschland – wahrscheinlich, weil sie immer so gut frisiert sind. 😀 Ich auf jeden Fall habe schon drei dieser wildgewordenen Viecher erleben dürfen. Man darf ja auch nicht ganz außer acht lassen, dass das mal ziemlich gute Jagdhunde waren.
    Übrigens: Der Beagle unserer Nachbarn in Spanien war ein ganz linker Vogel, der eine perfekte Technik des Wadenbeissens erfunden hatte 😀
    @Frau Mau: In genau drei von insgesamt 16 Bundesländern verhält es sich so mit dem AB

  • Avatar Jasmin sagt:

    puuh, mal wieder ein fall von verantwortungslosen eltern bzw. ahnungslosen hundehaltern.

    Wieso denn das? Kann ich jetzt gerade hier nicht erkennen.

    2 erwachsene hunde, die augrund von größe und gewicht sehr wohl gefährlich werden können, alleine mit einem kind. das nenne ich verantwortungslos oder halt ahnungslos, bezgl dessen, was da alles gefährlich werden kann.[

    naja, ich bin jedenfalls für das ablegen von vorurteilen und die eliminierung des wortes „kampfhund“.

    Vielleicht solltest Du auch ein paar Vorurteile ablegen?

    hm. welche denn?

    *Zitat korrigiert*

  • Avatar Jasmin sagt:

    @Jasmin: Dieses Video ist natürlich oberniedlich, zeigt allerdings, wie naiv man solches Verhalten mit anderem Verhalten über einen Kamm scheren könnte.
    Die Kampfhunde meiner Eltern haben auch mit unseren Meerschweinen geschmust, und draussen waren sie Bestien. ?(
    Und auch mein damaliger Rottweiler, der nur einmalig in seiner Kariere einen ihm suspekten Feuerwehrmann anbellte, jagte draussen Katzen, auch wenn er Zuhause mit 3 von ihnen aufgewachsen ist.
    —–> Natürlicher Jagdinstinkt.. der so rein gar nichts mit dem Zuhause gezeigtem Verhalten zu tun hat.

    ja da hast du recht. das video war auch nur um zu zeigen, dass solche hunde nicht direkt alles zerfleischen, was ihnen vod die füße kommt :bite: 😀 .

  • Avatar St. Lucia sagt:

    @St. Lucia: War das hier in Deutschland, oder da wo du wohnst? Wenn das hier in Deutschland war, wie lange ist das ungefähr her? ?(
    Dass sie die Anzeige verweigert haben, ist echt ein dolles Ding.

    Das war noch in D, und zwar ca. 1 Jahr nach der Einführung der sogannten Kampfhundeliste in NRW.

    Unser Sohn ist wirklich vollkommen grundlos in die Hüfte von diesem Schäferhund gebissen worden. Im Krankenhaus gab man mir den Tip, den Hundehalter anzuzeigen. Also sind wir gleich nach der Wundversorgung ins benachbarte Polizeirevier. Dort war aber leider so viel los, dass man uns bat am Folgetag wieder vorbei zu kommen.

    Zu Hause habe ich dann lange überlegt, ob ich den Hundehalter überhaupt anzeigen soll, denn so ganz mein Ding ist so etwas nicht. Da ich es aber von den Hundehaltern mehr als verantwortungslos fand, diesen riesigen SH von einem kleinen Mädel mitten in der Stadt führen zu lassen, habe ich mich dann doch zur Anzeige entschieden. Und die Polizistin, die an diesem Tag Dienst hatte, hat sich halt geweigert die Anzeige aufzunehmen, da wäre das Ordnungsamt für zuständig. Ich habe dazu nur noch den Kommentar abgegeben, hätte mein Rotti so zugepackt, wäre der mir wahrscheinlich unverzüglich abgenommen worden und die Anzeige ohne Murren aufgenommen worden….

    Im Nachinein hat sich übrigens herausgestellt, dass unsere Azubine zufällig mit den Hundehaltern verwandt ist und der Hund auch in der Verwandtschaft mehrmals unangenehm aufgefallen ist, aus Polen stammt und bereits mit 6 Wochen von der Mutter weg ist. Wenigstens haben sich die Halter danach Gedanken gemacht und sind wohl zu einer Trainerin gegangen.

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    @Maurits :

    richtig – auf der Liste II landen wechselweise immer wieder alle möglichen Hunde,
    je nach Bundesland.
    Sogar Dobermann und Rhodesian Ridgeback standen kurzfristig in Bayern bzw Hamburg
    mal zur Disposition. Oder die Bordeaux Dogge von Mumpitz
    Das ändert sich immer schnell und in einigen Ländern steht der arme AmBull
    auch drauf. In Hamburg übrigens nicht.

    Kat II ist allerdings kein Problem für Hund und Halter : machste Wesenstest und alles ist gut 🙂

    Wirklich heftig ist es mit der Kat.I :
    dort stehen immer nur diese vier Rassen, um die es geht, und die gemeinhin mit
    dem fiesen „K-Wort“ belegt werden.
    Diese Kategorisierung ist unwiederruflich und unwiderlegbar ( in Hamburg und einigen anderen Bundesländern )

    Holland hatte vor einiger Zeit übrigens das schlimmste Hundegesetz europaweit.
    Dann bemerkte man, dass es null zur Reduzierung der Unfälle beitragen konnte. Absolut Null.
    Nun hat man Rassenlisten ersatzlos gestrichen und setzt beim Halter an.

  • Avatar fichtefucht sagt:

    July: Ja,es gab mal die sogenannte Cocker-Wut. Bezog sich im Wesentlichen auf rote Cocker 😉

  • Avatar Weltsje sagt:

    Das Mädchen wurde NICHT ins Gesicht gebissen,
    es wurde in Hände und Arme gebissen, beim Versuch die Hunde zu trennen.

    Ja.
    Muss man sich jetzt wirklich schlecht fühlen, wenn man die Hunde (und die Besitzerin) bedauert?

    Nö, muss man durchaus nicht. Ich sehe es wie Du und darüber hinaus denke ich, dass es für das Mädchen unerträglich sein wird, seine Hunde auf diese Weise verloren zu haben.

    Ich wurde als Kind mehrmals von unserem roten Cocker gebissen, wenn er in Prügeleien mit anderen Hunden verwickelt war und der hat sich wirklich völlig größenwahnsinnig auf so ziemlich jeden größeren Hund gestürzt, wenn er die Möglichkeit hatte. Hätte ihn jemand dafür getötet, wäre das für mich auch unerträglich gewesen.

  • Avatar Ive sagt:

    OT:Mir ist mit 8 im Stall mal ein Hahn ins Gesicht „gesprungen“ und versuchte mir die Augen auszukratzen, der landete dann nicht lange danach auf dem Teller. :eat:

    Jeder Hund (Fast jedes größere Tier) kann in den falschen Händen zum absoluten Monster werden. Kein Tier ist von sich aus grundlos aggressiv in meinen Augen.

    Bei Hunden ist die Züchterei meiner Meinung nach einfach aus dem Ruder gelaufen bzw. Haltung von Spezialrassen bei Otto-Normalverbrauchern, die oft null Zeit und Ahnung in die Erziehung stecken… Ich will hier keinen angreifen !

    Wir haben uns als wir noch in Holland unseren Fachwerkhof hatten und unsere Mix-Kälberhunde nicht mehr waren ein Labbi Mädchen aus dem Tierheim geholt… Ich war so um die 10 und stromerte stundenlang mit Esel und Hund bewaffnet durch die Wälder. Der Hund war mein Ein und alles und hat nie einer Fliege etwas zu leide getan. Ich konnte alles mit der Maus machen!
    Eines Abends schnappten wir uns die Pferde, ich den Esel 😀 und gingen nochmal ne Runde über die Felder spazieren. Labbimädchen lief wie immer leicht voraus und ging urplötzlich ab wie ein Zäpfchen und man sah nur in Umrissen wie sie sich auf ein weißliches Fellknäul stürzte… Das war der uralte Jackie der Nachbarn, mit dem sie tagtäglich ihre Späßchen gemacht hatte. Der Hals des Jackies war bis auf die nötigen Luftstränge etc durchtrennt und konnte noch so grade gerettet werden. Den Labbi haben wir wieder abgegeben… Zu hohes Risiko.

    Passieren kann immer etwas :seufz:

  • Avatar Aberhatschi sagt:

    Mal unabahängig von jeglicher Rasse: Wie sagt der Rütter immer: „…habe ich eigentlich erwähnt, der Hund stammt vom Wolf ab!“ Jeder Hundebesitzer, ob Hund in Handtasche oder laufend an der Leine, sollte sich dessen bewußt sein. Ebenso alle, die mit Hunden Umgang haben.

    Ich hatte als Kind einen Dackel, der Angstbeißer war, was ihm fast das Leben gekostet hat.

    Unsere Nachbarn haben einen Golden Retriever und Gott sei Dank bereits im Welpenalter erkannt, dass der nicht so leicht (als „Familienhund“) zu händeln ist. Ich wurde einmal von dem Golden Retriever meiner Freundin ohne Knurren und Vorwarnung in die Nase gebissen. Danach war auch sie mit ihrem Kind vorsichtiger. Es kam nie zur Anzeige und somit auch nicht in die Statistik. War ja meine Freundin. Und so schlimm war es ja auch nicht.

    Ich muss allerdings zugeben, dass die sogenannten Listenhunde eine größere Beisskraft haben. Wenn dort etwas passiert ist es immer viel schlimmer, als bei einem „kleinem“ Hund. Das ist wie bei einem Flugzeugabsturz, bei dem immer hunderte gleich umkommen versus Autounfall, wo halt „nur“ ein paar Leute umkommen.

    Dennoch meine auch ich, dass zumeist die Haltung und Erziehung solch schreckliche Ergebnisse liefern. Genauso wie unverantwortliche Zuchten, die auch manchmal Hunde als „familienfreundlich“ bezeichnen, die eben auch gefährlich werden könnten. Zumindest bei unsachgemäßer Haltung, Unausgeglichenheit, kein Spiel und kein Freilauf. Oder auch einfach ein Hund, der wie hier im Ruhrpott so oft, mehr als 8 Stunden alleine in der Wohnung hockt. Aus diesem Grund haben wir auch keinen Hund, obwohl ich super gerne einen hätte.

    Als Hundehalter hat man nicht nur die Pflicht, den Hund artgerecht zu halten, sondern auch eine Pflicht seinen Mitmenschen gegenüber. Das ist genau dasselbe wie beim Pferd. Ich muss dem Tier gerecht werden aber auch eventuelle Gefahren von den Mitmenschen fern halten.

    Im Ruhrpott sind die Tierheime voll von den Listenhunden aus schlechter Haltung. Ich persönlich würde mir nicht zutrauen, so einen Hund zu erziehen oder „umzuerziehen“. Aber es gibt viele Leute hier im Pott, die sich überschätzen.

    Ich kenne einige liebe „Listenhunde“ und auch einige aggressive „Familienhunde“. Aber ich würde nie behaupten, dass Listenhunde jetzt lieb sind und Familienhunde bös. Ein Hund ist ein Individuum. Und wie Eingangs erwähnt: „Der Hund stammt vom Wolf ab.“ Das ist immer und überall zu beachten!!!!! Auch bei der liebsten Maus des Universums!!!!!

    ..ach übrigens, ich wünsche der jungen Dame auch das Allerbeste und dass dies alles ohne langfristige Schäden abgegangen ist.

  • Avatar ambra sagt:

    Das arme Kind!

    Wenn ich ehrlich bin, weiss ich nicht ob ich in diesem Alter nicht auch zwischen die Hunde gegangen wäre. Das sind ja nur Sekunden der Entscheidung und kein richtiges Abwägen der Situation.

    Ich denke auch, es ist ein gravierender Unterschied, ob Hunde grundlos einen Menschen angreifen oder ob dies aus einer Kampfsituation unter Hunden heraus geschieht.

    Ich halte auch Beissereien unter Hunden für nicht unbedingt normal. Meiner Erfahrung nach regeln Hunde die Rangordnung meistens über erfolgreiches Drohen, ernsthafte Kämpfe habe ich extrem selten erlebt. Ein frühzeitiges Unterwerfen dafür sehr viel öfter.
    Mich würde ein extrem aggressives Verhalten meines Hundes gegenüber Artgenossen beunruhigen, von Aggression gegenüber Menschen mal gar nicht zu sprechen…

    Was mir generell nicht gefällt, ist dass das Verständnis für Hundeverhalten immer mehr verloren geht.
    Ein super Beispiel aus meinem „heissgeliebten“ Jagdhundeforum… Familie mit kleinen Kindern holt Dt. Kurzhaar als Familienhund und Couchpatatoe. Der Hund knurrt die Kinder an, wenn diese ihm keine Ruhe gönnen, die Mutter ist entsetzt und möchte via Internet nun die Gebrauchsanweisung „wie gewöhne ich meinem Hund das Drohknurren ab“. Die Guteste war schlicht entsetzt als ich ihr (ist Jahre her) riet, nicht das Knurren abzuerziehen sondern den Kindern was auf die Löffel zu hauen. Ich meinte, sie solle froh sein, dass das Fellige knurrt und nicht zu packt. Erzieht sie ihm das Knurren ab, so wird der arme Hund irgendwann direkt und ohne Vorwarnung packen.
    Ich kann mich gut erinnern, dass ich mal den Hosenboden versohlt bekommen habe (und da war ich noch echt klein) weil ich den Dt. Drahthaar meines Vater mit dem Lockenstab quälte bis er mich in den Pulli zwickte. Ja richtig gelesen ICH hab den Ärger bekommen, nicht der Hund (der hat vermutlich zum Trost noch Leckereien abgestaubt 😀 ).
    Die Hunde habe ich danach NIE WIEDER geärgert, die Lektion habe ich auch als kleines Kind gelernt.

    Heute muss der Hund alles mögliche kompensieren, immer mehr Hunde auf engem Raum, Stress, absolute Toleranz gegenüber allen ärgernden Elementen, Jagdhunderassen die keinen Jagdtrieb zeigen sollen etc. etc.
    Wie soll das mit einem Tier immer ohne Komplikationen gehen?

  • Avatar metunja sagt:

    Ist meine Beagle-Hündin nicht normal? Oder gibt es zu dieser Rasse vergleichbare Charakterisierungen

    @ otto, beagle sind dafür bekannt eine sehr hohe bis garkeine reizschwelle zu haben und sich daher meist als sehr freunliche und agressionslose Hunde zeigen. Als Familienhund ist das u.a. eine der besten Voraussetzungen die ein Hund mitbringen kann – für den Beagle selbst zeigt sich dieses Verhalten allerdings insofern als Nachteil, dass sie genau wegen dieser friedfertigen Art als Laborhunde bevorzugt eingesetzt werden. Die wehren sich meist nicht mal, wenn man ihnen Schmerzen zufügt – in dem Fall muss man sagen LEIDER.
    Zu dem Fall hier, kann ich nur sagen – armes Mädchen und ich wünsche ihr gute Besserung und auch, dass sie den Verlust der Hunde verschmerzt. Meine Eltern hatten in meiner Kindheit 3 Schäferhunde, 2 davon waren Rüden, eigentlich war die Rangordnug klar festgelegt und trotzdem gab es hin und wieder Beissereien. Auch wenn mir meine Eltern klar sagten, dass ich mich dann fern halten soll, so habe ich mich doch meistens eingemischt und versucht sie auseinander zubekommen. ICh habe bei den Erwachsenen gesehen wie sie das machten und habe es entsprechend nachgemacht, schließlich habe ich ja auch sonst alles mit den Hunden gemacht, was die Großen taten (denkweise eines Kindes). Im Nachhinein war es wohl Glück und auch eine geballte Ladung Rspekt, den diese Tiere vor uns Menschen hatten, aber ich denke als Kind und teilw. auch als Erwachsener greift man instinktiv ein und macht sich erst später einen Kopp.

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Heute muss der Hund alles mögliche kompensieren, immer mehr Hunde auf engem Raum, Stress, absolute Toleranz gegenüber allen ärgernden Elementen, Jagdhunderassen die keinen Jagdtrieb zeigen sollen etc. etc.
    Wie soll das mit einem Tier immer ohne Komplikationen gehen?

    Damit hast Du absolut Recht.

    Mir tut es leid, wenn Menschen oder andere Tiere durch Hunde verletzt werden. Wieso, weshalb, warum auch immer. Sei es ein nicht erzogener und sozialisierter Hund, unsachgemäße Behandlung durch den Menschen, es ist nie schön, aber man wird es nicht abstellen können.

    Mein Anton hat eine Macke, er hasst es, wenn Pferde von oben herab mit ihrem Kopf zu ihm runter kommen. Er will dann schnappen und wenn ich nicht aufpasse, tut er es auch. Also muss ich ihn im Auge behalten. Warum er das tut? Als 3jähriger hat er mal brav vor einer Box gesessen, in dem ein Pferd mit Griffelbeinbruch stand. Dieses Pferd war angenervt und es beugte sich hinab und packte Anton im Nackenfell und hob ihn hoch. Anton schrie, das werde ich nie vergessen, muss ihm sehr weh getan haben. Seit dem Tag war es vorbei mit Pferdeköpfen in seiner Nähe. Trotzdem war er ein super Reitbegleithund, lief angeleint und unangeleint immer mit, es ist nie was passiert. Nur eben, wenn die Pferde in seine Richtung schnuppern im Stall oder am Zaun. Es ist meine Pflicht aufzupassen.
    Anton mag auch nicht wirklich andere Rüden. Es gab in seinem Leben einige Ausnahmen, das waren beste Kumpels, aber Rüden, manchmal auch Hündinnen mit ganz viel Fell, die mag er nicht. Ich weiß das und muss ebenfalls aufpassen. Normalerweise ignoriert er diese Hunde, die interessieren ihn nicht beim Spaziergang, aber sie dürfen ihm auch nicht zu nahe kommen. Wir konnten immer mit dem unkastrierten Bobtail meiner Schwiegermutter spazieren gehen, Anton war angeleint, Edgar ohne Leine. Ging immer gut, der Bobtail hat akzeptiert, dass er nicht an Antons „Grashalm“ schnuppern darf. Der Grund, warum er Hunde mit viel Fell nicht so gerne mag, eine Malamuthündin hatte ihn gebissen.
    Diese beiden Macken haben nichts mit seiner Rasse zu tun. Ich kenne sehr viele Hunde, die können so gar nicht ohne Leine laufen, die sind meiner Meinung nach gefährlicher als Anton.
    Als Anton 2 Jahre alt war wurde er im Park in HH von zwei Weimeraner Hündinnen übel gebissen, er blutete am ganzen Kopf und ich musste durch den Park zurück mit ihm zum Tierarzt. Sah klasse aus mit einem blutverschmierten Listenhund da lang zu laufen. Die Hündinnen hatten nicht mal einen Kratzer, weil Anton auf dem Rücken lag und sich ergeben hatte. Er wollte nur mal bei den, ebenfalls freilaufenden, Damen schnuppern, was ein normales Verhalten ist.
    Anton fehlt auch ein Stück von einem Ohr, das hat ihm eine Rottweilerhündin abgerissen, die nicht mehr los ließ, während Anton am Boden lag.

    Leider ist Anton so viel passiert, aber er hat nie jemanden verletzt, sei es einen Menschen oder ein anderes Tier. Ich habe immer noch mehr aufgepasst bei ihm, mehr als vielleicht notwendig, aber so habe ich in 11 Jahren keinen einzigen „Eintrag in seiner Akte“ zu verbuchen.
    Anton ist nun alt, 11 Jahre ist für einen Hund seiner Rasse schon viel. Ich kann für mich sagen, dass sich alles gelohnt hat, was ich in den 11 Jahren erlebt habe, was ich an Prüfungen ablegen musste, welche Gebühren ich zahlen musste und welche schlimmen und heftigen Beleidigungen ich anhören musste.

    Anton war ein Welpe, als ich ihn aus dem Tierheim holte. Ich habe nicht nach einer Rasse gesucht, ich bin durch die Gänge gelaufen und habe gewartet, bis mich ein Hund anspricht. Das war dann halt Anton.
    Die Rasse war noch gar nicht wirlich erkennbar. Nur das gestromte Fell deutete darauf hin, dass wohl ein Listenhund beteiligt war.
    Der Wurf war unterschiedlich. Ganz schwarz, hellbraun und hell- bzw. dunkelbraun gestromt.

    Ich möchte diese Rassen und deren Mixe nicht verharmlosen, sicher nicht. Das soll auch keine Lobeshymne auf meinen Hund sein, sicher nicht. Er hat seine Fehler wie viele andere Hunde.

    Es wird nie gelingen, diese Züchtungen oder vielmehr Hinterhofvermehrungen zu verhindern. Und es wird immer gewisse Menschen geben, die so eine Hunderasse als Bestätigung benötigen. Die wenigsten können damit umgehen. Aber auch wenn diese Hunde in tolle und erfahrene Hände geraten, es kann nach hinten los gehen. Wie bei jedem anderen Hund auch. Und wenn Anzeichen da sind, dass ein Hund aggressiv wird, dass er unkontrollierbar wird, dann ist mal als Besitzer gefragt und ich habe mir damals gesagt, sollte das mal der Fall sein, dann wird dieser Hund erlöst werden.
    Ich bezweifle, dass mein allererster Jack Russell Rüde jemals einen Wesenstest in allen Punkten bestanden hätte. Anton hat ihn mit „sehr gut“ bestanden.
    Meine Jacky Hündin Lou hat einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb. Die bleibt im Feld angeleint, da muss ich halt auch drauf aufpassen. Ihr Jagdtrieb hat meiner anderen Jacky Hündin einen Unfall mit anschießender OP beschert. Den Schuh kann ich mir aber anziehen, weil ich auf Lou nicht aufgepasst habe.
    Lou ist ne Zicke und war ein sehr unsozialer Hund, als wir sie bekamen. Heute ist sie wirklich verträglich mit anderen Hunden, zickt wohl mal rum, aber lässt sich von mir abrufen und auf ihren Platz schicken, so mache ich es z.B., wenn wir am Stall sind. Schnell überlegt sie sich, dass sie sich sehr wohl benehmen kann.

    Nun ja, nach so vielen Beiträgen hier, musste ich mich zu Wort melden.

  • Avatar Vamos sagt:

    Meine dreijährige Tochter hat letzten Sonntag auch die Bekanntschaft mit den Zähnen unseres Hofhundes (Hovawart) gemacht.

    Ich könnte mir in den Arsch beissen, dass ich nicht besser aufgepasst hab. Aber wahrscheinlich hätte ich auch nichts tun können, weil das so blitzschnell gegangen ist, dass ich es noch nicht mal gesehehen habe. Es ist nichts Schlimmes passiert, ausser ein paar Zahnabdrücken am Arm.

    Toni ist ein ziemlich introvertierter Hund. Geht meistens teilnahmlos an allen vorbei. Lissy ist ihm hinterhergelaufen, hat ihn gestreichelt, wie so oft davor. Dann hat er ein Mal gebellt und zugeschnappt. Das ganze ist direkt neben mir passiert. Mein Pferd, was angebunden am Putzplatz stand, versperrte mir allerdings die Sicht.Lissy hat sehr geweint, vor Schmerz und sicherlich auch vor Schreck. Toni ist auch gleich weggetrottet. Ich glaube er ist einfach genervt, weil seine Familie gerade im Urlaub ist und dieTante auf Haus und Hof aufpasst.

    Lissy hab ich ´s so erklärt, dass wenn Toni ein Kind gewesen wäre, er geschubst hätte und gesagt hätte „Lass mich in Ruhe“. Da er aber ein Hund ist, musste er die Zähne nehmen und bellen. Mal sehen, wie sie heute reagiert, wenn wir Toni wieder begegnen. Ich habe ihr gesagt, sie soll ihn nicht mehr beachten. Dem Verhältnis zur Schäferhündin der Nachbarn hat der Vorfall keinen Abbrruch getan.

    Wir selbst haben (noch) keinen Hund.

    Ich bin als Kind auch oft von Hunden, Katzen und sogar von einem meiner RB Pferde-der ein schlimmer Beisser war-gebissen worden. Meiner Tierliebe hat das aber nicht geschadet.

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    In der Norderstedter Zeitung steht ;
    die Hundehalterin war Hundtrainerin
    ( nun, das ist ein nicht geschützter Titel, aber egal )
    hielt 3 Hunde.
    Vor kurzem hatte die Familie den Vater verloren.
    Nun bildeten die 3 Hunde mit Mutter und Tochter eine kleine Lebensgemeinschaft.
    Der Am Bull hatte sogar die Begleithundprüfung.
    Der Boxer Mix war ein Boxer – Dogo Argentino Mix.
    Diese Hunde waren miteinander unverträglich.
    Die Mutter hielt sie streng getrennt in verschiedenen Räumen, wenn sie nicht da war.
    An dem Tag saugte die Tochter Staub und vergass, die Tür zu schliessen.
    Das Unglück nahm seinen Lauf.
    Das Mädchen trug einen Arm in Gips, weil sie einen Unfall mit dem Skate Board, oder so etwas, hatte.
    Sie erkannte, dass sie einen Fehler mit der Tür gemacht hatte und wollte die Hunde trennen.
    Sie geriet mit der Hand zwischen die Hunde, rief den Nachbarn um Hilfe.
    Der schlug mit Gartengeräten auf die Hunde ein, verletzte sie und man vermutet auch daher
    so viel Blut-
    die Hunde flüchteten in die Stadt.
    Einer wurde erst mit der 16 Kugel getötet, der andere von der Feuerwehr plattgefahren.
    Dem Mädchen geht es seelisch ganz schlecht. Sie fühlt sich schuldig am Tod der Hunde.
    Weil sie die Tür nicht beachtet hat und auch, weil sie den Nachbarn um Hilfe bat.
    Dadurch konnten die Hunde in die Stadt laufen und wurden getötet.
    Ihre Hunde waren nach dem Tod des Vaters ihr Halt.
    Hinterher ist man immer klüger, was solls.
    Hätte die Mutter das Zimmer abgeschlossen und hätte den Schlüssel mitgenommen,
    es wäre ihnen allen viel Leid erspart geblieben.
    Die Mutter sagt, es hätte genügt, die Hunde an ihrem Halsband an einen Baum zu binden,
    sie konnten sich gegenseitig nicht leiden, waren angeblich aber nie unfreundlich zu Menschen.
    Durch die Verkettung der Umstände eskalierte die Situation.
    ( das Mädchen tut mir so schrecklich leid, sie macht sich grosse Vorwürfe….)

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Das ist wahrlich eine sehr unschöne Verkettung von Unglücken.
    Aber auch hier denke ich: Es ist von der Mutter unverantwortlich zwei derartige Hunde in einem Haus zu beherbergen, die unverträglich sind. ?(
    Und die Tiere permanent in gewissen Bereichen innerhalb einer Wohnung „wegzusperren“ kann da einfach nicht die Lösung sein. Sich nicht von einem dieser Hunde zu trennen, finde ich persönlich grob fahrlässig.
    Zumal von „Lebensqualität“ der Hunde selbst nicht zu sprechen ist. :no:
    Ein Hund möchte Kontakt mit seinem Herrchen, die Nähe, einfach Anwesend sein. Ihn tagtäglich aus diesem Geschehen, im wahrsten Sinne des Wortes, auszuschliessen, ist unfair dem Tier gegenüber.
    Das ist purer Egoismus in meinen Augen und hat nichts mehr mit art- oder tiergerechter Haltung zu tun, wenn ein Hund permanent weggeschlossen werden muss.

    Das Mädchen kann einem nur Leid tun. Sie ist die Leidtragende, die die Dummheit der Mutter ausbaden muss.

  • Avatar ambra sagt:

    Armes Mädchen!

    Für mich ist es total unverständlich, wie man zwei extrem untereinander unverträgliche Hunde als getrennte Rudel im Haus halten kann… So etwas würde ich mir, meinen Nerven, meiner Familie und auch den Hunden nicht antun.
    Bei Hundehaltung von mehreren Hunden müssen diese verträglich sein, ohne wenn und aber.
    Alles andere ist (für mich) maximal unverantwortlich. Wie man ja hier sieht, können kleine Fehler (Tür vergessen zu schliessen) böse Folgen haben.

    Die Kleine trifft keine Schuld, verantwortlich ist die Mutter, die eine solche Situation ermöglicht hat. Dem Kind wird das nicht helfen… was man im Herzen fühlt, bleibt auch bei bestem Wissen bestehen.

    Aber genau solches Verhalten, wie das der Mutter, meinte ich. Die guten Rudelhalter die ich kenne, hätten einen Hund weit weg abgegeben, jedoch nicht beide Hunde auf der Fläche eines Hauses zusammen und doch getrennt gepfercht.

    @ Vamos
    Ohne Toni zu kennen, schätze ich, dass der tatsächlich nur hündisch seine Ruhe durchgesetzt hat. Als Drohen nix brachte, hat er gezwickt. Hätte der beissen wollen, so hätte der auch gebissen.
    Der Drahthaar meines Vaters hat mich öfters gezwickt, wenn er von mir genervt war, richtig gebissen hat er nie im Leben. Und deine Erklärung war echt goldrichtig.
    Mir persönlich sind die Zwicker, oder Schubser (machte der Weimaraner meines Onkels, der rannte das nervende Kind einfach um) lieber, als die bis zur Weissglut getriebenen ruhigen Hunde, die dann irgendwann richtig austicken und durchbeissen.
    Und mach Dir keinen Kopp, deine Kleine wird das verstehen… meine Cousins waren wesentlich härter zu mir als unser Drahthaar… DIE haben immer an den Haaren gerissen und gekratzt.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Liebe Frau, gleich kommen mir die Tränen 😀 Ich verfolge Deine regelmässigen Bemühungen, aus diesen Kampfhundviechern harmlose rosarot-Pudelchen zu machen jedes Mal mit allergrösstem Vergnügen. Sammeln wir jetzt eigentlich schon für die bedrohten Hundearten und ihre traumatisierten Besitzer, wenn ja sagt es mir rechtzeitig, ich würde gerne was spenden :ostern: Uebrigens, die American Bulldoge war hier auch auf der Liste oder ist es immer noch 😀 Und im übrigen sind alle diese Hunderassen hier in der Schweiz – dank rigorosen Massnahme – sehr stark am zurückgehen. Es fruchtet also :ja: Ist ein bisschen wie Pelze tragen – man will nicht mehr dazugehören 😉 Der Rückgang ist so stark, dass tatsächlich ein Verein gegründet wurde zur Rettung und Erhalt dieser Hunde. Listenhund-Hilfe Schweiz :irre: :irre: Aber keiner will den Verein unterstützen … Das tut mir ja leid, aber irgendwie verständlich :nix: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/28041417 Und es soll mir jetzt keiner kommen die armen Hundchen. Man weiss es bei uns mindestens seit 2005 dass da eine GEWALTIG härtere Gangart bevorsteht. Die damaligen Hundchen im besten Alter müssten ja so langsam den natürlichen Abschied machen.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Tja Ambra, ich stand mal vor einer ähnlichen Situation wie die Hundehalterin…
    Gestern hatte ich ja von der Prügelei geschrieben, die zwischen unseren Rüden herrschte und bei der ich notgedrungen ebenfalls dazwischen gehen musste. Aggressor war seinerzeit der holländische Schäferhund-Mix, der uns als Welpe bei Nacht und Nebel vor die Tür gesetzt worden war. Meine erste Reaktion nach der Prügelei war auch: abgeben. Nur? Wohin? In ein spanisches Tierheim? Zu Menschen, die den Hund schlechter einschätzen können, als ich? Diese Entscheidung schien mir seinerzeit als noch risikoreicher, als eine Trennung des Rudels. Allerdings lief das bei uns so, dass drei Hunde unten und drei oben lebten, wir sie auch ohne Probleme getrennt auf die Finca lassen konnten und dergleichen mehr.
    Mittlerweile lebt dieser Hund übrigens als Einzelhund auf einer großen Finca in Spanien. Der war wohl in der Tat nicht rudelkompatibel, eine ganz irre Mischung aus ängstlich und aggressiv. Der Mann, der ihn schlussendlich übernommen hat, besitzt genug Hundeerfahrung, dem Hund geht es prima (wenn man von der kleinen Macke absieht, dass er seine Leidenschaft fürs beifahren auf dem Trecker entdeckt hat… :doh: 😀 ). Aber das hat sich tatsächlich so ergeben – zu dem Zeitpunkt, als eine Trennung von dem Hund angesagt gewesen wöre, hätte ich diese Entscheidung nicht guten Gewissens treffen können – vor allem im Sinne des Hundes nicht.

  • patch patch sagt:

    Wow!

    Also echt, da ist das natürlich ok, wenn der Hund mit dem 16. (!) Schuss erlegt wird?
    Oder mit dem Auto plattgewalzt wird?
    Darüber habe ich gestern abend schon eine Gänsehaut bekommen. Müssen Polizisten keine Schiessübungen machen? Die haben den ja offensichtlich aus direkter Nähe angeschossen und mehrmals es nicht geschafft, zu töten.

    Ich finde auch, dass die Mutter schuld ist an der Situation. Armes Mädel, die kann das jetzt emotional ausbaden. Mir käme es nicht in den Sinn, zwei unverträgliche Hunde zu halten. Andererseits käme es mir mit Kind erst gar nicht in den Sinn, zwei Hunde zu halten, weil ich schon genug zu tun habe, mich um Kind und einen Hund zu kümmern.

    Was ist eigentlich mit dem dritten Hund?

    LG, Patch

  • Avatar Jasmin sagt:

    oh gott das arme mädchen! ich hoffe, dass sie die unterstützung bekommt die sie braucht, um das zu verarbeiten!

  • Avatar Patti sagt:

    Liebe Frau –

    danke für die Infos.

    Das ist natürlich richtig ätzend….vor allem für das Mädel.

    Ich kann allerdings auch überhaupt nicht nachvollziehen, warum man sich das mit 2 unverträglichen Hunden in einem Haus antut. Zumal, wenn man noch Kinder im Haus hat :irre: :irre: :irre:

    Aber der Trend geht ja zum „Zweithund“….man stöbere nur mal auf diversen Hundeforen. Da kann man sich manchmal echt nur wundern….

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Also echt, da ist das natürlich ok, wenn der Hund mit dem 16. (!) Schuss erlegt wird?
    Oder mit dem Auto plattgewalzt wird?
    Darüber habe ich gestern abend schon eine Gänsehaut bekommen. Müssen Polizisten keine Schiessübungen machen? Die haben den ja offensichtlich aus direkter Nähe angeschossen und mehrmals es nicht geschafft, zu töten.

    Yep, das habe ich mich schon gestern gefragt – für mich ist es übrigens ein Unding, irgendeinen Hund einfach mal eben so mit einem Feuerwehr- oder Polizeiwagen plattzufahren. Schon allein aus der Tatsache heraus, dass so nicht sichergestellt werden kann, dass das Tier auch tatsächlich sofort tot ist.
    Von der komplett unfähigen Schießaktion der Polizei gar nicht zu reden!

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich glaube es geht auch darum, dass man mit der Dienstpistole auf Distanz nicht sooo genau zielen kann,

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Liebe Frau, gleich kommen mir die Tränen 😀

    Ich verfolge Deine regelmässigen Bemühungen, aus diesen Kampfhundviechern harmlose rosarot-Pudelchen zu machen jedes Mal mit allergrösstem Vergnügen.

    Sammeln wir jetzt eigentlich schon für die bedrohten Hundearten und ihre traumatisierten Besitzer, wenn ja sagt es mir rechtzeitig, ich würde gerne was spenden :ostern:

    Uebrigens, die American Bulldoge war hier auch auf der Liste oder ist es immer noch 😀

    Und ich finde Deine Bemerkungen einfach nur unverschämt.

    Der Am. Bulldog ist halt in einigen Bundesländern nicht auf der Liste.

    Und niemand will hier rosa Pudel aus diesen Hunden machen.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Und ich finde dieses jedes Mal Harmlos-unter-Tisch-Wisch-Gesülze zum :flucht: :flucht:

    Ich zumindest brauche diese Köter nicht :nix:

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Ja, jeder tut hier seine Meinung kund.
    Der eine formuliert sachlich und der andere haut unter die Gürtellinie.
    Wir haben nun mal bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht mit Hunden dieser Rassen.

    Nun ziehe ich mich hier wieder zurück, mein Listenhund benötigt einen TA-Termin, weil es ich das Gefühl habe, dass es ihm gesundheitlich nicht gut geht.
    Er ist halt nicht mehr der jüngste. Dürfte ja einige freuen, bald wieder einer weniger. :kotz:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Das war jetzt eine nicht minder blöde Bemerkung 8|

    Und selbstverständlich wünsche ich Deinem Hund gute Besserung :friend:

  • Avatar Diana sagt:

    Bei Hundehaltung von mehreren Hunden müssen diese verträglich sein, ohne wenn und aber.

    Und, was soll man machen, wenn man zwei Hunde hat, die sich nicht vertragen?
    Abgeben geht nicht immer.
    Vor allem, wenn es sich um etwas schwierige Hunde handeln sollte.

  • Avatar dat ninalein sagt:

    nö, ne blöde bemerkung war das nicht…

    denn hund bleibt hund, und *diese* rassen dann als köter abzustempeln, finde ich genauso bescheuert, wie du behauptest, hier würden aus sogenannten kampfhunden, rosa plüschtiere gemacht werden. aber wie war das mit der objektivität?

    wir wissen alle, dass du mit dieser art von hunden nichts anfangen kannst, ich kann mit friesen nichts anfangen und wettere ich trotz allem sooo sehr dagegen, nö, ach ok, ist ja keine gemeingefährliche pferderasse – sorry.

    hier hat wirklich NIEMAND versucht, rosa plüschtiere draus zu machen, sondern einfach sachlich niedergeschrieben, WAS da WIE passiert ist, dagegen kann man leider nichts ändern.

    ich bin im übrigen dafür, dass wirklich JEDER hundehalter eine art führerschein machen sollte… so etwas wie den sachkundenachweis für hottas eben für hunde, da würde schon einiges erspart bleiben.

    ganz ehrlich, was in dieser familie passiert ist, hätte auch mit meiner ziemlich griffigen aussiehündin passieren können, die hier in der familie wirklich nur EIN oberhaupt akzeptiert, würde da mein mann zwischen zwei unserer kämpfenden hündinnen gehen, ich garantiere da für gar nichts. meinen kids habe ich eingetrichtert, kommt es hier zu rangeleien, ab marsch in sicherheit bringen, sprich weit raus aus dem gemengel…

    genauso wenig haben sich diese zwei hunde in das mädel VERBISSEN, sonst hätte dieses wohl kaum den nachbarn um hilfe bitten können…

    lg nina

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ich glaube es geht auch darum, dass man mit der Dienstpistole auf Distanz nicht sooo genau zielen kann,

    Öh, wie machen die Jungs in Uniform dann einen flüchtenden Mörder unschädlich – da muss man ja Angst haben, dass schon der Warnschuss daneben geht…
    Mal davon abgesehen, finde ich das Überfahren noch um eine ganze Ecke schlimmer. Das ist wirklich ohne Worte.

  • Avatar Valioso sagt:

    Hier herrscht ja mal wieder die wunderbarste Schwarz – weiß Malerei :panik1: .
    Listenhund – pfui bah. Immer böse, unkontrollierbar und gefährlich. da gehören dann doch wohl auch neben BitBull, Staff und Co die Molosser zu – oder? Und irgendwo hab ich mal gelesen das der Mops das kleinste Mitglied dieser Hundefamilie ist. Also : Mops = Kampfhund – oder wie jedzt :denk: ?
    Es ist ein Unfall passiert. Traurig aber nicht mehr zu ändern. Schuld ist die Mutter durch „menschliches Versagen“ oder schlicht Blödheit . Die wenigsten Unfälle passieren durch hochgeistig durchdachte Handlungen. Leidtragende sind das Mädel und die Hunde. Dann noch ein reißerischer Artikel und jede Menge Spekulationen und fertig ist das „Kampfhund Drama“ :doh: .
    Ich kanns nicht mehr hören bzw. lesen.

  • Avatar Patrizia sagt:

    Auf RSH (Radio Schleswig Holstein) wurde der Nachbar interviewt. Alles was er sagte war, dass er die kämpfenden Hunde versucht habe, mittels einer Harke zu trennen. Undzwar indem er diese in das Halsband des einen Hundes einhakte und den Hund daran versuchte weg zu ziehen. Dass er mit der Harke schlug, hat er nicht gesagt. Keine Ahnung, ob er’s getan hat.

    Ein weiteres Interview gab es mit dem Pressechef der Feuerwehr. Der sagte, der zweite Hund sei „dann unter die Räder gekommen“. Das klang für mich mehr nach versehentlich tot gefahren als nach absichtlich – ich kann mir auch nicht so recht vorstellen wie ein Feuerwehrauto einen Hund verfolgt, um ihn nieder zu fahren, zumal dieser sich sicher nicht unbedingt nur auf der Straße aufhält.

    Die Pressestelle der Polizei sagt, dass der erschossene Hund bei den ersten Schüssen keine Reaktion zeigte. Dass er bei den weiteren Schüssen niederging, aber dann wieder aufstand und auf die Polizisten zu kam. Den finalen Schuss habe dann ein gerade dazu gekommener Jäger abgegeben.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ja klar, das geht ja auch schnell, dass so ein Hund einem großen Feuerwehrauto unter die Räder kommt ––komischerweise haben unsere vier samt und sonders so viel Respekt vor Autos, dass sie sich zügig von der Straße wegbewegen, wenn eins des Weges kommt. Aber gut, genau klären lassen wird sich das wohl nicht. Mit der Schießerei sehe ich das allerdings anders: Ausgebildete Polizisten, die 15 mal (ich rechne den Finalschuss mal ab) auf einen Hund schießen müssen, und ihn offenbar nur verwunden ???????? Das klingt für mich nachgerade grotesk und ja, mir tut dieser Hund saumäßig leid. Ein leichter Tod ist wirklich was anderes.

  • Avatar Patrizia sagt:

    Leid tun mir beide Hunde, das Mädchen und auch die Mutter.
    Kann mir trotzdem nicht vorstellen wie ein Feuerwehrauto mit quietschenden Reifen durch Vorgärten brettert um einen Hund zu verfolgen 😛 – aber stimmt, wir werden nie herausbekommen wie es wirklich war, also sei’s drum.

    Ich meine mich zu erinnern dass Schusswaffen ziemlich unterschiedlich wirken können. Vom Kaliber mal abgesehen gibt es wohl bei den Jägern Projektile, die ein Tier nur streifen müssen, um dann durch eine Art Schockwelle oder so (keine Ahnung? Haben wir Jäger unter uns die das besser erklären können?) das Tier unmittelbar töten können. Eine Polizeiwaffe wird das wohl nicht können (sollen). Und vermutlich weiss ein Jäger auch eher, wo er hin zielen muss, um ein heranstürmendes Tier aufzuhalten (ich glaube, i. d. R. aufs Schulterblatt?)

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Da muss die Polizei erst einen Jäger holen, der das arme Tier erlöst. :doh:
    Unfassbar. :no:

    Wegen dem überfahrenen Hund könnte es tatsächlich ein Unfall sein. Mehr als das Tier mit dem Auto zu verfolgen und in die Enge zu treiben, blieb ihnen ja irgendwie nicht? :nix:
    Alles nur Spekulationen….
    Und was soll die Feuerwehr auch anderes sagen jetzt? Sorry, haben den mal eben überrollt, um das Problem zu lösen? Die Empörung der Gesellschaft hätten sie damit jedenfalls auf ihrer Seite!

    @Patrizia: Du meinst einen Blattschuss. Den sollten allerdings auch ausgebildete Polizisten drauf haben. Und im Zweifelsfalle bringt man ein Tier durch einen Kopfschuss zur Strecke!
    (Bliebe nur die Frage, ob die Polizei auf den Kopf schiessen darf? Aber warum eigentlich nicht…. um „Gefahr abzuwenden“, werden sie sicher auch das dürfen? :denk: )

  • Avatar Diana sagt:

    Vom Kaliber mal abgesehen gibt es wohl bei den Jägern Projektile, die ein Tier nur streifen müssen, um dann durch eine Art Schockwelle oder so (keine Ahnung? Haben wir Jäger unter uns die das besser erklären können?)

    Du meinst Schrotpatronen.
    Die töten Kleintiere tatsächlich durch einen Schock, nämlich wenn ganz viele kleine Partikel gleichzeitig den Körper (und damit die Nervenenden) treffen.
    Vielleicht hat das Feuerwehrauto den Hund tatsächlich auf einmal vor dem Auto gehabt und dann einfach draufgehalten.
    Wobei der andere Hund vor dem Beschuss ja auch schon vom Polizeiauto überfahren worden sein soll.
    Auch ohne Wirkung.
    Ist schon eigenartig.
    Menschen erschießen passiert immer wieder bei der Polizei, aber Hunde, die laufen einfach weiter. 🙁

  • Avatar Patrizia sagt:

    Rein anatomisch gesehen laufen auch Menschen einfach weiter, oder könnten es zumindest. Jedenfalls soll’s das öfter schon mal gegeben haben. Wenn die Kugel nämlich nicht gerade ein Organ oder eine (größere) Blutbahn durchbrochen hat sondern in einem Muskel oder einer Fettschicht sitzt, reflektiert der Mensch vermutlich „O Gott, ich bin erschossen worden!“, der Hund aber höchstens „Aua!“ und probiert dann, je nach Adrenalinausschüttung, das Weiterlaufen.

    In den Anfängen meiner Berufszeit kannte ich noch viele alte Männer, die noch vom Krieg Kugeln oder Splitter im Körper hatten, teilweise „am wandern“. Die wurden offensichtlich nicht alle automatisch (gleich) raus operiert, vermutlich fehlte einfach die Gelegenheit.

  • GidranX GidranX sagt:

    genauso wenig haben sich diese zwei hunde in das mädel VERBISSEN, sonst hätte dieses wohl kaum den nachbarn um hilfe bitten können…

    Ähm, Nina – DAS stellt sich ja nun alles erst im Verlauf raus.. In dem Artikel zu Anfang ist nur die Rede von einem schwerverletzten Mädchen mit Bissen in Arme und Gesicht.

    Und ja – ich hab schwerstes Mitleid mit den Hunden! Genauso wie mir das Mädel leid tut und ich eine Wut auf die Mutter bekommen habe!! Denn durch sowas bringt man möglicher Weise eine ganze Rasse in Verruf. Da kann aber ICH nix für, weil ich mich durch diese Geschichten beeinflussen lasse. Sondern einzig und allein die Leute, die solche Geschichten „fabrizieren“. Aber wer weiss, vielleicht tut man auch ihr nur Unrecht und das ganze war nur ein kurzfristiges/vorübergehendes Arrangement mit den Hund, aus welchen Gründen auch immer. Alles Spekulatius..

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Menschen erschießen passiert immer wieder bei der Polizei, aber Hunde, die laufen einfach weiter. 🙁

    Genau das ist der Punkt, Diana. Und genau deshalb zweifle ich ja auch so an der Geschichte. Steinigt mich, aber für mich klingt das schon arg nach „High Noon“.
    @Gidran: Das meinte ich gestern doch – die Hysterie und Polemik, die sofort und auf der Stelle einsetzen, sobald nur das Wort „Kampfhund“ fällt, sind doch nicht zu fassen. Und dabei stehen meine lieben Kollegen von der schreibenden Zunft ganz weit vorn!!

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich würde Kampf gegen Groß tauschen..

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ne, Auflage machst Du heute mehr mit dem Wort Kampfhund, als mit dem Begriff Großhund. Was glaubst Du, warum die Bild zu jeder Hundeattacke ein und das gleiche Foto abbildet – immer der selbe Kampfhund mit aufgerissenem Kiefer, nur anders im Anschnitt und der Bildplazierung. Im Text erfährt der geneigte Leser dann irgendwo auf Zeile zehn, dass es sich um einen ganz anderen Hund gehandelt hat…

  • Avatar Patrizia sagt:

    Heeee, ich hab mir schon was dabei gedacht dass ich „Kampf“ von Anfang an in Gänsefüsschen gesetzt hab… 😉
    (bei der Überschrift dieses Threads also..)

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Also da ist eine angebliche Hundetrainerin, die anscheinend den Fehler gemacht hat einen Rüden auf zunehmen, der nicht ins Rudel zu integrieren war.
    Warum sie das gemacht hat?
    Vielleicht weil sie einen Hund aus dem Tierheim retten wollte, vielleicht, weil sie gedacht hat, sie kann das händeln usw… :nix:
    Die beiden gehen auf einander los, weil eine 14jährige vergessen hat eine Tür zu schließen, was mir im Übrigen auch passieren könnte, und ich bin älter als 14.
    Sie versucht die beiden zu trennen, macht einen, meiner Ansicht nach, verständlichen Fehler.
    Die Hunde büxen aus, weil der Nachbar versucht dem Mädel zu helfen.
    Nun rennen 2 blutverschmierte große Hunde durch den Ort.
    Die Feuerwehr und die Polizei versuchen nun, die restliche Bevölkerung, die nicht zwingend Hundefreunde und Hundeexperten seinen dürften, vor den Hunden zu schützen.
    Nu bin ich weder Polizist noch Feuerwehrmann, doch ich bezweifel, das zur Grundausbildung gehört, entlaufende Tiere einzufangen. Auch glaub ich nicht, das Hundeverstand oder Tierliebe zu den Aufnahmekriterien gehören.
    Ich tippe mal ganz wild darauf, das denen bei dem Anblick der Hunde nicht unbedingt in den Sinn kam, die mit Leckeris zu locken.
    Das die Feuerwehr den Hund überfahren hat, kann durch auspassieren, wie oft werden den Hunde im Strassenverkehr angefahren??
    Das die Polizei so etlich viele Schüsse gebraucht hat :nix:
    Ich hab einmal erlebt, wie ein Pferd auf dem Springplatz mit einem Bolzenschußgerät von einem TA notgetötet werden musste.
    Der hat 4 Mal geschossen.
    Das Pferd lag aber, und rannte nicht weg.
    Wenn die nicht 100% treffen, da nimmt der Hund die Beine in die Hand und haut ab.
    Der Jäger wird wohl einfach mehr Erfahrung haben, im erlegen von Tieren.

    Aber Hauptsache, wir haben die Schuldigen, die Mutter, die böse Polizei und die Feuerwehr………
    Sicher hätte das alles anders laufen können, wenn die Experten des Pforgs dagewesen wären :resp:

  • Avatar Saro sagt:

    ich kann mir auch nicht so recht vorstellen wie ein Feuerwehrauto einen Hund verfolgt, um ihn nieder zu fahren, zumal dieser sich sicher nicht unbedingt nur auf der Straße aufhält.

    viel Respekt vor Autos, dass sie sich zügig von der Straße wegbewegen

    Eben ein Hund zu überfahren ist gar nicht so einfach. Meist geschieht dass weil die Tiere ins oder vor das Auto rennen.

    Kann mir trotzdem nicht vorstellen wie ein Feuerwehrauto mit quietschenden Reifen durch Vorgärten brettert um einen Hund zu verfolgen

    Finde ich auch kurios es ist doch äusserst schwierig einen Hund der fleiht willentlich zu überfahren, und das dann noch mit so einem wendigen Gefährt wie ein Feuerwehrauto…..

    Ne, Auflage machst Du heute mehr mit dem Wort Kampfhund

    Ich bin sicher, dass wenn ein Dackel das gemacht hätte das die grössere Sensation wäre und ebenfalls gross über die Presse vermarktet würde.

    Sicher ein Hund ist ein Hund ist ein Hund und bleibt einer

    Statistisch gibt es Hunde die häufiger zubeissen. Ist so kann nicht wegdiskutiert werden, die Schweizer Statistik die ich eingestellt hatte war Populationsbereinigt und die Resulatate sind ziemlich deutlich.

    Wer wohl die Schüsse gezählt hat und ob alle im Hunde Körper geendet haben.
    Die Polizei hat richtig gehandelt das Tier zu töten, aber ein paar Schiessübungen könnten nicht schaden. Mensichlich ist das Versagen allemal.

    Das Mädchen tut mir unendlich Leid, auch die Mutter. ERstere weil sie traumatisiert die Schuld auf sich nimmt es ist zu hoffen, dass sie dieses Gefühl los werden kann und dass sie einfühlsame und kompetente Begleitung bekommt.

    Die Mutter die das Risiko unverträglicher Hunde eingegangen ist, hat sicher im Besten Wissen und Gewissen gehandelt und war überzeugt das Ganze im Griff zu haben. Die Tochter war ja auch instruiert und hat gar nicht so schlecht gehandelt und offenslichtlich Hilfe geholt. Ich möchte nicht in der Haut der Mutter stecken, ihre schuldgefühle der Tochter und den Hunden gegenüber sind sicher gerechtfertigt. Ob es anderen eine Lehre sein wird?

  • patch patch sagt:

    Ich glaube es geht auch darum, dass man mit der Dienstpistole auf Distanz nicht sooo genau zielen kann,

    Im zweiten Artikel steht, dass die den Hund zu Fuß verfolgt haben und er zu Boden ging.
    Aus einer Distanz von fünf Metern haben sie dann wieder geschossen und es wieder nicht geschafft.
    Gut, dass der Jäger kam. (Meine ich ernst)
    Wenn die auf eine Distanz von fünf Metern einen liegenden Hund nicht erschossen bekommen… dann weiß ich echt nicht,
    auf welche Distanz die Schießen üben.

    Und das hat nix mit Hunderassen zu tun.

    Tatsache: da sind zwei Hunde aneinandergeraten. Das Mädchen hat falsch reagiert und ist gebissen worden. Schlimm genug.
    Aber mit Megafon die Bevölkerung warnen? Die Feuerwehr ausrücken lassen? Den Zugverkehr stoppen? (Wäre ich sarkastisch, würde ich sagen, der Zug hätte das wesentlich schneller erledigt)
    Die Hunde sind in Panik weg, aber haben doch niemand anders gebissen, oder?

    Das sieht mir einfach nach menschlicher Panikreaktion aus, sorry.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Das sieht mir einfach nach menschlicher Panikreaktion aus, sorry.

    Das stimmt schon, sicher ebenfalls ein Fehler der gemacht wurde. Allerdings weiß ich nicht, wie die informiert worden sind. Und ganz ehrlich, ich für meinen Teil würd meine Kinder von der Strasse holen, wenn 2 große blutverschmierte Hunde durchs Dorf laufen. Egal welche Rasse.

  • Avatar Patrizia sagt:

    Definitiv! Und ich selber würd auch flugs ins Haus hüpfen. Und wäre dankbar für eine Megafon-Ansage, bevor ich mich einem blutverschmierten, panischen Hund, den ich nicht kenne, gegenüber sehe.
    Im Rückblick zu sagen, die Polizei und Feuerwehr hätten überreagiert, ist leicht! In diesem Moment hatten sie ohne Informationen und unter Zeitdruck, vermutlich auch ohne größeres Wissen über Hunde eine Entscheidung zu treffen. Und diese MUSS zugunsten eventuell gefährdeter Menschen ausfallen, das ist ja wohl mal klar!
    Stellt Euch vor sie hätten auf einen Jäger gewartet, versucht die Hunde mit Leckerlies zu locken oder sonstwas, und es wäre noch jemand zu Schaden gekommen – da wär das Geschrei der Bevölkerung und der Medien aber riesengroß gewesen!

  • Avatar Windspiel sagt:

    Holland hatte vor einiger Zeit übrigens das schlimmste Hundegesetz europaweit.
    Dann bemerkte man, dass es null zur Reduzierung der Unfälle beitragen konnte. Absolut Null.
    Nun hat man Rassenlisten ersatzlos gestrichen und setzt beim Halter an.

    Das ist in meinen Augen und nach meinen reichlichen Erfahrungen der einzig richtige Weg.

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Nu bin ich weder Polizist noch Feuerwehrmann, doch ich bezweifel, das zur Grundausbildung gehört, entlaufende Tiere einzufangen. Auch glaub ich nicht, das Hundeverstand oder Tierliebe zu den Aufnahmekriterien gehören.

    Wir haben hier erlebt, wie die Feuerwehr einen freilaufenden Jagdhund in unserer Siedlung einfangen wollte. Heiland, die wären wohl heute noch damit beschäftigt, wenn ich nicht mit meiner Hündin rausgekommen wäre, der Hund fand das toll, ließ sich eine Leine um den Hals legen und ich führte ihn in den Transportkäfig der Feuerwehr. Oder letztens hatte meinen Mann hier einen Hund von der Straße in unsere Halle geholt. Der war abends der Feuerwehr, die ihn ins Tierheim bringen wollte ausgebüchst. Angeblich hat der beim Rausholen aus der Kiste gebissen. Aber wieso hole ich den vor dem Tierheimgelände aus der Kiste? Die haben da einfach nicht die Ahnung und Erfahrung. Und wer Blöd-Zeitung liest, der weiß nun auch, dass die Mutter ihrer Tochter die Schuld am Tod der Hunde gibt. Dazu fällt mir dann gar nichts mehr ein. http://www.bild.de/regional/hamburg/tierattacken/kampfhund-mutter-gibt-tochter-die-schuld-20314672.bild.html

  • patch patch sagt:

    Natürlich ist zuerst und allerwichtigst die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.
    Und ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn der Hund getötet wird.

    Aber ich schwör, ich würde schon beim ersten Schuss mein Kind von der Strasse holen, Megafon hin oder her.
    Ich würde denken, ich wäre im wilden Westen!

    Hier ist mal ein Bulle vom Schlachthof ausgebüchst und mitten durch die Stadt galoppiert – die haben TA mit Betäubungsgewehr gerufen. Und ich weiß echt nicht, wem ich lieber gegenüberstehen würde. :nix:

    LG, Patch

  • Avatar wednesday sagt:

    Ein deutlich weniger emotitional aufgebauschte Darstellung des Sachverhalts und der Hintergründe aus dem Abendblatt: http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article2048596/Polizei-toetet-Kampfhunde-nach-Attacke-auf-14-Jaehrige.html

  • Avatar Akascha sagt:

    Wie sich die Zeiten doch ändern 😀
    In den 70`ern, mein Vater war noch bei der Streifenpolizei, sollte er mit einem Kollegen in ein Zigeunerlager am Stadtrand und das Familienoberhaupt zu irgendwas befragen. Der Kollege blieb im Wagen und mein Vater stieg aus, ging richtung der Wagenburg. etwa 50-100 Meter vorm erreichen, sah er wie eine Tür der Wagen aufging und eine Gruppe Staffs oder Pits ( ich verwechsel die immer, die größeren von beiden) auf ihn zu stürmten. Kurzentschlossen zog er seine Waffe und feuerte auf das Tier an der Spitze 1 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Schuß ab. Der Hund starb im Galoppsprung, die anderen Hunde machte sofort kert.

    Bildzeitung berichtete auf der Titelseite: Schießwütiger Polizist metzelt friedliche Haushunde nieder 8|
    Wochenspäter kam dann ganz weit hinten, in sehr klein eine Entschuldigung und Richtigstellung

    Ja damals hielt die Bild diese Hunde noch für nette kleine rosa Plüschpudel 😉

  • Avatar ines sagt:

    sorry, aber bei dem satz „tonka wurde von der feuerwehr überfahren“ habe ich irgendwie ein komisches bild im kopf. 😀 feuerpatschen, die gezielt das kegelüberfahren üben um für den fall der fälle gerüstet zu sein, wenn mal wieder ein (kampf)hund austillt. 8|

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Die haben da einfach nicht die Ahnung und Erfahrung.

    Genau so ist das. Es gehört, wie schon erwähnt, meines Wissens nach, auch nicht zur Grundausbildung.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @Wednesday: Hätte ich wirklich gerne gelesen, aber ich kann es nicht aufrufen, da ich kein Abo habe. :nix:
    Ginge es, es eventuell als Zitat hierher zu kopieren?
    Falls du Angst hast irgendwelche Rechte zu verletzen, gerne auch per PN. 😉

  • Avatar ines sagt:

    die ausbildung einer FFW ansich ist leider schon nicht besonders weitreichend, da werden dinge wie „wilde tiere einfangen“ mit sicherheit höchstens im vorbeirennen angesprochen.
    bei der BF sieht das meines wissens nach anders aus. in den meisten BF gibt es mittlerweile auch einen Exotenspezialisten 😉

  • Avatar La Jaca sagt:

    Staffs oder Pits ( ich verwechsel die immer, die größeren von beiden) 😉

    Kurz mal klugscheiss! 😀

    Es gibt den American Staffordshire Terrier und den Pitbull. Der AmStaff ist eine FCI anerkannte Rasse und rein geschichtlich die Showzucht, die nie zum Kämpfen genutzt wurde. Der Pitbull ist genauso groß, aber etwas sportlicher und die „Leistungszucht“, er wurde noch für Kämpfe genutzt. Allerdings verschwinden ausserhalb der FCI/AKC-Szene die Grenzen, man kann sich nicht immer mehr gut unterscheiden. Eben nur dadurch dass der Pit nie eine anerkannte Rasse war und keinen Standard hat.

    GRUNDLAGE dieser beiden Rassen ist der Staffordshire Bullterrier, eine ursprüngliche Terrier-Bulldog-Züchtung aus Großbritannien zum Hundekampf (bzw nicht zwingend Hunde gegeneinander, sondern auch Ratten und Co) Der StaffBull ist auch FCI anerkannt und wesenlich kleiner und kompakter als der AmStaff. Auswanderer haben dem StaffBull mit nach Amiland genommen und eben dort nach lokalen Vorstellungen (größer) gezüchtet.

    Hundekampf war ein Vergnügen der Unterschicht. ABER, immer nur gegeneinander oder auf andere tiere..NIE die Abrichtung gegen Menschen!

    Anders dagegen die Rassen, die eben gezüchtet wurden um den eigenen Herrn oder Haus und Hof zu verteidigen, später eben auch im Polizeidienst. Dazu gehören Rottweiler, Dobermann und Co.

  • Avatar Akascha sagt:

    Danke fürs Klugscheißen 😉 sehr interessant

  • Avatar La Jaca sagt:

    Kein Problem, bin ein Hundejunkie.

    Zu dem Vorfall kann ich so gar nichts sagen.Ich denke dass es ziemlich aufgebauscht wurde und offentsichtlich zum Teil falsch berichtet.

    Fakt ist, wenn Hund in eine Stresssituation geraten, beissen sie teilweise wütend oder ängstlich um sich und achten nicht mehr darauf wer oder was der Angreifer ist. Ich wurde dreieimal vom Hund gebissen. Einmal habe ich versucht einen kleinen Hund aus einer Massenbeisserei (er war das opfer) zu retten und wurde von irgendeinem dieser Hunde gebissen und vor kurzem erst ging ich mit einem Hund in einem tierheim an einem katzenfreilauf vorbei, die katze griff hinter den Gittern an, hund regt sich auf und will sie „fressen“ und biss dabei auch mich, die versucht ihn von diesem Freilauf wegzubekommen. das waren jeweils aber immer nur kurze reinbeisser. Warum das mädel so zugerichtet wurde kann man natürlich nicht sagen. vielleicht schlug sie in die Hunde und die bissen dann auch nach ihr?
    Grotesk ist, dass es heisst, die Hunde hätten vor 9 mOnaten bereits eine beisserei gehabt, dabei ist der eine Hund angeblich erst ein jahr alt. Eine Beisserei mit einem Junghund geht meist von dem älteren aus und hat was mit Ressourcenverteidigung oder allgemeiner Unverträglichkeit zu tun. Beides hätte man von vornerein steuern können.

    Meine beiden (jeweils eineinhalb und drei jahre) haben in letztere zeit auch viele beissereien. Ich lass sie machen. Die Lütte wird halt erwachsenen und testet jetzt ganz neu ihre Stellung aus. Da gehts aber immer um eine Ressource (Schlafplatz, fressen, beute o.ä.) Da würd ich mich hüten dazwischen zu gehen.

    PS: Meine tastatur macht auch was sie will! 😀

  • Avatar Akascha sagt:

    Meine beiden Mädels ( beide etwas über ein Jahr) bekommen sich auch hin und wieder bös in die Haare, aber nur, wenn sie draußen sind…………….für solche Fälle habe ich ne volle Gießkanne dort stehen und begieße sie dann, das kühlt die Gemüter recht schnell ab. Dazwischen gehen würde ich im Leben nicht. Meine beiden Kinder haben auch strickte Anweisungen sich dabei raus zu halten.
    Mein zweiter Hund ein Cocker Labbi Mix, hat mir mal ins Bein gebissen……………galt nicht mir, sondern einem Hund auf der anderen Straßenseite, den er töten wollte, mein Bein war halt im Weg :kowa: 😀

  • Avatar wednesday sagt:

    @Wednesday: Hätte ich wirklich gerne gelesen, aber ich kann es nicht aufrufen, da ich kein Abo habe. :nix:
    Ginge es, es eventuell als Zitat hierher zu kopieren?
    Falls du Angst hast irgendwelche Rechte zu verletzen, gerne auch per PN.

    Komisch, bei mir kann ich den Artikel bedenkenlos öffnen. Vielleicht, weil ich in Hamburg artig meine Steuern bezahle? 😀

    Hier der besagte Artikel:

    Michael Schick, Florian Büh

    Polizei und Feuerwehr töten den American Bulldog und den Dogo Argentino Boxer, die eine 14-Jährige mit Bissen in den Arm verletzt haben.

    Kreis Segeberg. Bianca H. liebt Hunde. Nachdem ihr Mann vor Kurzem gestorben ist, bilden drei Hunde und Tochter Amelie, 14, ihre Familie. Als Hundetrainerin weiß die 43-Jährige, wie sie mit Merlin, dem American Bulldog, Tonka, dem Dogo Argentino Boxer-Mischling, und der kanadischen Dogge Angel umgehen muss. Deswegen trennt sie Merlin und Tonka im Haus, wenn sie nicht da ist. Der eine Hund liegt im Obergeschoss, der andere im Erdgeschoss.

    Doch am Montag ist Amelie einen Moment lang unaufmerksam, die beiden Tiere treffen aufeinander. Die Situation eskaliert, im idyllischen Fahrenkrug kommt es zu einem Drama, das mit zwei toten Hunden und der verletzten Tochter endet. „Der Vorfall hätte nicht so aufschaukeln müssen. Ursächlich waren die Unachtsamkeit meiner Tochter und eine Verkettung unglücklicher Umstände“, sagt die Hundehalterin, die in der Neurologie der Segeberger Kliniken arbeitet.

    Als Amelie gegen Mittag Staub saugte, merkt sie plötzlich, dass der zwei Jahre alte Merlin und die fünfjährige Tonka aneinander geraten sind. Sie verbeißen sich ineinander, haben völlig die Kontrolle verloren. Die 14-Jährige will die beiden trennen, doch sie kann nur mit einer Hand zupacken. Der linke Arm liegt nach einem Rollschuh-Unfall vor drei Wochen in Gips, eine Schiene soll ihn stabilisieren.

    Die Tiere beißen die 14-Jährige in die Arme. Sie ruft um Hilfe, ein Bauer aus der Nachbarschaft geht mit Gartengeräten dazwischen, verletzt die Hunde, so Bianca H., zusätzlich. Die Tür steht offen, Merlin und Tonka laufen auf die Straße. „Hätte jemand nur die Tür zum eingezäunten Garten geöffnet, wäre wahrscheinlich nichts weiter passiert“, sagt die Hundetrainerin.

    Eine Polizeistreife sieht den American Bulldog, das weiße Fell ist blutüberströmt, auch rund ums Maul ist alles rot. Kaum haben die Beamten den Hund entdeckt, erreicht sie die Meldung, dass ein Hund Menschen im Ort angegriffen haben soll. Es habe schon Verletzte gegeben. Die Polizisten folgen dem Tier und warnen die Bürger per Megafon vor der „unberechenbaren Gefahr“. Die Polizeistreife will das Tier, das auf der Straße läuft und Autofahrer zum Bremsen zwingt, mit dem Streifenwagen stoppen und fahren den Hund an. Der läuft weiter auf die Bahngleise in Richtung Bad Segeberg. Die Polizisten schießen von einem Wirtschaftsweg auf ihn, lassen den Zugverkehr kurzzeitig stoppen, verfolgen das Tier zu Fuß und strecken es mit 14 Schüssen nieder. Doch Merlin kommt auf die Beine, läuft auf die Beamten zu, ehe ein Jäger den tödlichen Schuss abfeuert.

    Tonka läuft in der Nähe des Mittelreihenhauses, wo die Hündin bisher mit den anderen beiden Hunden gelebt hat, ebenfalls auf der Straße herum. Der Hund wird von einem Einsatzfahrzeug der örtlichen Feuerwehr überfahren und stirbt.

    Amelie wird in die Uniklinik Lübeck gebracht. Nachbarn rufen ihre Mutter an, sie fährt sofort los, erkundigt sich noch im Rettungswagen nach den Verletzungen ihrer Tochter und kümmert sich um ihre toten Hunde. Dass und wie sie getötet wurden, kann Bianca H. nicht verstehen. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen die Einsatzkräfte: „Die Tiere wurden sinnlos abgeschlachtet, obwohl sie perfekt sozialisiert waren“, sagt die Hundehalterin, die auch seit vielen Jahren als Vorstand in einem Hundeverein aktiv ist. „Wenn die Menschen Kampfhunde hören, dann schalten sie wohl das Gehirn aus. Dabei sind die beiden nach dem geltenden Gesetz gar keine Kampfhunde.“

    Es habe offensichtlich keine Gefahr mehr bestanden, als die Hunde getrennt durch den Ort gelaufen seien. Dennoch seien sie „kaltblütig umgebracht“ worden. Am Besten wäre es gewesen, die Hunde wären am Halsband irgendwo festgebunden worden, doch vermutlich traute sich keiner der Beamten an die blutigen Hunde heran. Ob aus Angst, Unsicherheit, Unwissen oder anderen Motiven, sei unklar, aber letztlich auch unerheblich.

    Ihre Tochter mache sich schwere Vorwürfe. Nicht nur, weil sie die Hunde zusammengelassen hat, sondern auch, weil sie um Hilfe gebeten hat. „Wenn Hilfe so aussieht, dann kann ich verstehen, wenn sie nie wieder um Hilfe bittet“, sagt Bianca H. verbittert.

    „Vor Kurzem ist der Vater von Amelie gestorben – und nun auch noch unsere Hunde. Die waren doch unsere Familie.“ Während sie das sagt, liegt Angel ganz ruhig da. Die Hundedame scheint zu realisieren, dass ihre beiden Mitbewohner, Merlin und Tonka, nie wiederkommen werden.

    Gegen die Hundehalterin ist aufgrund des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung durch Unterlassen eine Strafanzeige erstattet worden. (abendblatt.de)

  • Avatar Akascha sagt:

    Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen die Einsatzkräfte: „Die Tiere wurden sinnlos abgeschlachtet, obwohl sie perfekt sozialisiert waren“,

    :irre: das kann die Frau nicht ernst meinen. Perfekt sozialisierte Hunde muß man nicht räumlich trennen :panik1:

  • Avatar Patrizia sagt:

    Hä? In dem einen Artikel wurde der Ehemann doch zitiert. Und jetzt soll er auf einmal tot sein? :denk:

  • Avatar Patrizia sagt:

    die in der Neurologie der Segeberger Kliniken arbeitet.

    Neeeein! Leute, JETZT geh ich recherchieren! :panik1:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Perfekt sozialisiert…. Schon klar… :kowa:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    die in der Neurologie der Segeberger Kliniken arbeitet.

    Neeeein! Leute, JETZT geh ich recherchieren! :panik1:

    Arbeiten, oder wohnen? :denk:

  • Avatar wednesday sagt:

    Falls es jemand nicht mitbekommen hat: mein Eingangshinweis hinsichtlich „unemotional“ bitte als Ironie verstehen.

  • Avatar Akascha sagt:

    Falls es jemand nicht mitbekommen hat: mein Eingangshinweis hinsichtlich „unemotional“ bitte als Ironie verstehen.

    Das ist schon klar 😉 😀 also mir zumindest

  • Avatar Patrizia sagt:

    Arbeiten, oder wohnen?

    Ei, das hast DU jetzt gesagt…. :outlaugh: .
    (ich sag nur, ich kenn den Chef dort….wer DORT arbeitet, hat zuallererst mein Beileid….und danach frag ich mich, was das für Gestalten sein müssen die sich das antun….)

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    http://www.ltsh.de/presseticker/2011-10/05/17-22-24-4b4b/ die Politik regt sich auch schon

  • Avatar Akascha sagt:

    WOW :resp:
    Das wäre ja mal echt ne Revulotion :bravo:

  • Avatar ines sagt:

    am besten finde ich den teil mit der feuerwehr :thumbsup: (gute arbeit jungs, gefahr erkannt, gefahr gebannt), die 17 kugeln :resp: (wollen wir mal hoffen, dass das ein maschinengewehr war das einfach immer 16 kugeln raushaut) und die tatsache, dass die guteste sich nach dem anruf erstmal um die toten hunde kümmerte.
    herzlich habe ich auch gelacht beim lesen des artikels und der info, dass der eine arm der tochter aufgrund eines rollschuhunfalls (die kann man noch kaufen??) in gips lag. die bild brachte das irgendwie anders in zusammenhang

  • Avatar Patti sagt:

    Na – die Mutter hat doch wohl echt nicht alle Latten am Zaun….. :kowa: :irre:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Falls es jemand nicht mitbekommen hat: mein Eingangshinweis hinsichtlich „unemotional“ bitte als Ironie verstehen.

    Uff, wie gut, dass ich vorhin einen Internetausfall hatte und nicht antworten konnte. Zwar habe ich den Artikel mangels Abo auch nicht lesen können, mir hat das Foto schon wieder gereicht – ich möchte nicht wissen, wie oft der Kampfhund, der ins Zwingergatter beisst, mittlerweile schon im Zusammenhang mit einer solchen Geschichte abgebildet wurde. :doh:
    @Ines, dass die Tochter eine Arm in Gips hatte, war aber schon gestern bekannt und scheint tatsächlich nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall zu stehen.
    @Anne-Vera: Das wäre endlich mal ein Vorstoß in die richtige Richtung. Ich denke, den meisten Menschen ist es nämlich lattenhagen, ob ein Schäferhund oder ein Kampfhundemix ihnen den Arm zerbeisst.

  • Avatar wednesday sagt:

    Uff, wie gut, dass ich vorhin einen Internetausfall hatte und nicht antworten konnte.

    Gut, dass ich schnell noch dran gedacht habe, die Ironie extra zu kennzeichnen 😀

    Auf der Suche nach einer sachlichen Darstellung des Sachverhalts hatte ich mir vom Abendblatt deutlich mehr erhofft. Ich finde es bedauerlich, dass selbst das Abendblatt keine bessere Berichterstattung zu Stande bringt. Die stehen der BILD in wirklich nichts nach. MOPO habe ich vorsichtshalber gar nicht geguckt…

  • Avatar Saro sagt:

    Mein Spross musste ja im Haushalt auch immer mithelfen, aber bei 14 jährigem Nachwuchs und Gipsarm hätte ich glaube ich selber Staub gesaugt.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Mein Spross musste ja im Haushalt auch immer mithelfen, aber bei 14 jährigem Nachwuchs und Gipsarm hätte ich glaube ich selber Staub gesaugt.

    Aber einer muss doch saugen, wenn man selbst in der Psychatrie sitzt arbeitet!!!! :nix:
    Naja, andere Länder, andere Sitten…. :huh:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Falls es jemand nicht mitbekommen hat: mein Eingangshinweis hinsichtlich „unemotional“ bitte als Ironie verstehen.

    Kreiiiisch, und ich bin beinahe reingefallen 8o 😀 :panik1:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Sagt mal, glaubt Ihr tatsächlich, eine 14jährige ist damit überfordert und kurz vorm Trauma, wenn sie mit einem Gipsarm mal den Staubsauger durch die Hütte schiebt????? 😀

  • Avatar Saro sagt:

    Hast Du schonmal Hausarbeit im Gips erledig? Zugegeben Gips ist nicht gleich Gips. Man kann das durchaus machen, trotzdem würde ich glaube ich einen 14 jährigen Spross von solchen Tätigkeiten während der einarmigkeit entbinden. Und ich ghöre weiss Gott ehr zur Rabenmutterfraktion.

    Bei meinem Spross wäre es allerdings möglich gewesen, dass er während meiner Abwesenheit etwas mauchelt, dass zur Vertuschung einen Staubsuagereinsatz nötig macht. Zugegeben.

    Das Mädchen tut mir immer wie mehr leid.
    Mit Gipsarm macht sie einen Staubsaugereinsatz, der darin gipfelt, dass zwei Ihrer Hunde getötet werden. Das Leben schreibt wirklich immer die absurdesten Geschichten.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Um genau zu sein, habe ich schon meine Ställe mit Gipsbein gemistet –weil mir nix anderes übrig blieb 🙂
    Aber mal im Ernst: So wie ich das verstanden habe, hat die Familie vor kurzem den Mann/Vater verloren. Da scheint es mir nicht besonders rabenmuttermäßig, dass eine berufstätige Frau darauf angewiesen ist, dass die Kids ihren Teil an Hausarbeit erledigen. Und: Nein, ich finde nicht wirklich, dass Staubsaugen mit Gipsarm nun etwas besonders Anstrengendes ist. Im Normalfall zieht man das Teil hinter sich her, zum Saugen selbst brauche zumindest ich nur einen Arm. Und vielleicht gibt es die Familiensituation aktuell einfach nicht her, dass man auf die Mithilfe verzichtet. Oder aber, der Teenager ist von sich aus auf die Idee gekommen, zu staubsaugen – soll es ja durchaus auch geben.

  • GidranX GidranX sagt:

    Bei meinem Spross wäre es allerdings möglich gewesen, dass er während meiner Abwesenheit etwas mauchelt, dass zur Vertuschung einen Staubsuagereinsatz nötig macht. Zugegeben.

    DAS würde eindeutig mehr Sinn machen.. 😀 😀

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    vielleicht hat sie freiwillig Staub gesaugt ?
    soll es tatsächlich noch geben.
    Vielleicht um die Mutter, die Geld für alle ranschafft, zu entlasten ?
    Oder einfach, um ihr eine Freude zu machen ?
    Woraus lest Ihr denn nun, dass die gestrenge Mutter das arme Kind
    dazu abkommandiert hat ? 😉

  • Avatar ines sagt:

    cubano: das ist schon klar, liest sich aber in dem bildartikel etwas anders… 😉

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    vielleicht hat sie freiwillig Staub gesaugt ?
    soll es tatsächlich noch geben.
    Vielleicht um die Mutter, die Geld für alle ranschafft, zu entlasten ?
    Oder einfach, um ihr eine Freude zu machen ?
    Woraus lest Ihr denn nun, dass die gestrenge Mutter das arme Kind
    dazu abkommandiert hat ? 😉

    Naja, ich kanns doch sicherheitshalber erstmal schlecht machen, oder nicht? :nix: :ostern: :eye: 😀

  • Avatar ines sagt:

    schade july, wenn ich nicht soeben den orden für den user des tages an wurm gegeben hätte, dann hättest du ihn jetzt sicher :thumbsup:

    das war wunderbar 😀

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Menno… :fies: na dann klappts vielleicht Morgen. 😀 😀 😀 😀 😀

  • Avatar M_N_ sagt:

    Vom Kaliber mal abgesehen gibt es wohl bei den Jägern Projektile, die ein Tier nur streifen müssen, um dann durch eine Art Schockwelle oder so (keine Ahnung? Haben wir Jäger unter uns die das besser erklären können?)

    Du meinst Schrotpatronen.
    Die töten Kleintiere tatsächlich durch einen Schock, nämlich wenn ganz viele kleine Partikel gleichzeitig den Körper (und damit die Nervenenden) treffen.

    Richtig…
    Es wird zwar immer mal von diesen Gewebetraumata bei Streifschüssen gesprochen, aber das ist ein Hoax.

    @ Cubana: der Warnschuß soll auch vorbei gehen, deswegen heist der auch WARNschuß 😛

    Ich weiß jetzt nicht welche waffe die Polizisten zur Verfügung hatten, aber als ich beim Bund war sagte man uns beim Schießtrainig mit der P11 das wir den Angreifer wohl eher treffen würden wenn wir sie werfen…

    Wenn man jetztalso weiß das eine Pistole eine Nahkampfwaffe ist, das Ziel (Hund) sehr klein und schnell ist, so ist es nicht ungewöhnlich das soviele Schuß gebraucht wurden.

    Ihr glaubt gar nicht wieviel Wild von Jägern (mit präziser Langwaffe und Zielfernrohr und vor allem einem Streßfreien und zeitlich recht langen Ansprechen) krank geschossen werden.

    Von daher sollte man mit der Vorverurteilung der Polizisten in sachen schlechter Schütze etc vorsichtig sein.

  • casper109 casper109 sagt:

    Von daher sollte man mit der Vorverurteilung der Polizisten in sachen schlechter Schütze etc vorsichtig sein.

    Danke M_N_ das dachte ich mir auch :daumen: habs nur nicht geschrieben.

  • patch patch sagt:

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber im zweiten Artikel hieß es, dass die Polizisten auf eine Distanz von fünf Metern auf den liegenden Hund schossen.

    Wenn das zu weit ist und ein Hund ein zu kleines Ziel, weiß ich auch nicht. :nix:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    @ Cubana: der Warnschuß soll auch vorbei gehen, deswegen heist der auch WARNschuß 😛

    CubanO, aber das nur mal am Rande 😀
    Ich meinte das gestern ganz ketzerisch auch anders: Wenn Polizisten nicht in der Lage sind, mit weniger als 15 Schüssen einen Hund zu treffen, garantiert das nicht unbedingt, dass ein Warnschuss auch wirklich daneben geht.
    Und, Vorverurteilungen – Du meine Güte, ich bin nun echt die Letze, die aus lauter Prinzip an der Polizei rumnölt, Man sollte auch bitte nicht vergessen, dass sich dieses High-Noon-Szenario in einem Wohngebiet abgespielt hat. Und wer bitte garantiert, dass wirklich jeder die Megaphon-Ansage auch gehört hat.
    Ansonsten hat Patch oben schon alles Wesentliche dazu geschrieben.

  • Avatar M_N_ sagt:

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber im zweiten Artikel hieß es, dass die Polizisten auf eine Distanz von fünf Metern auf den liegenden Hund schossen.

    Auf so Angaben in Zeitungen gebe ich gar nix.
    Habe selbst oft genug erleben müssen wie man bei der Zeitung aus Angaben die man machte (bei einer Show z.B.) hinterher etwas anderes daraus machte weil es sich evtl. besser anhörte oder was weiß ich.
    Da wird aus einem Mini-Shetty das Fohlen eines Shirehorses (so geschehen letztes Jahr in der Westerwälder Zeitung) usw. :kowa:

    Selbst Reitsportzeitschriften scheinen nicht immer alles sooo genau zu nehmen. :tuete:
    Sollte der Artikel tatsächlich so erscheinen wie er seitens der Redaktion geschrieben wurde, sage ich euch Bescheid… 😀

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Na ja, jeder sucht sich halt, das Medium aus, an das er glaubt, gell… 🙂

  • Avatar M_N_ sagt:

    Wenn man knapp 10 Jahre bei einem Verlag gearbeitet hat weiß man das nicht alles Gold ist was glänzt…
    Bei den Zeitungsberichten muß man immer vor Augen haben das da in der Regel ein absoluter Laie schreibt, der sich z.B. mit Pferden / Hunden etcüberhaupt nicht auskennt…
    Dann kommt es noch darauf an WELCHE Zeitung es ist, etc.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ja, ja M.N, nach rund 30 Jahren im Berufsleben als Journalistin habe ich eine vage Ahnung, wovon Du sprichst 😀
    Und genau darauf wollte ich auch hinaus: Es kommt immer darauf an, WAS man liest. Und was man liest, bestimmt nicht zuletzt auch die eigene Einstellung. Als Gegner der Hundelisten (aber Befürworter eines Zuchtverbots für gewisse Rassen und einer Halterprüfung) stehe ich besonders reißerisch aufgemachten Geschichten zum Thema Kampfhundattacke extrem kritisch gegenüber. Nicht ganz zu unrecht, wie dieses Beispiel zeigt – wenn man mal den Eingangsbeitrag mit den Folgebeiträgen vergleicht (nicht nur der hier eingestellten, sondern auch anderer), wird auch ziemlich schnell deutlich, was ich damit meine. Vom im Gesicht zerfleischten, hemmungslos von Beißmaschinen attackierten Kind zur in den Arm gebissenen, weil sie zwei Hunde trennen wollte, ist bisweilen offensichtlich ein sehr kurzer Weg. Und wenn man sich vor Augen führt, dass z.B, die Fotoredaktion der Bild seit ungefähr fünf Jahren beinahe ausnahmslos ein und dasselbe Foto benutzt, wenn es um einen Zwischenfall mit Hund geht, muss man nicht besonders misstrauisch zu sein, um darin tendenziöse Berichterstattung zu erkennen. Übrigens wurde ein Nachbar von mir zu meiner Hamburger Zeit, der im Park von einem Mischling gebissen wurde, von den „Kollegen“ am Telefon mehrfach nachgerade genötigt, doch bitte den Begriff Kampfhund zu benutzen – obwohl der gute Mann den Hund eindeutig als schwarz, mittelgroß und langhaarig beschrieben hatte. Aber Mischling macht halt nicht so Auflage wie Kampbestie.

  • Avatar M_N_ sagt:

    Also quasi so wie hier in dem Witz, was??

    Während zwei Jungs auf einer Wiese nahe der HSH Nordbank-Arena auf dem Trainingsgelände in Hamburg Fussball spielen,wird der eine plötzlich von einem Rottweiler angegriffen und ins Bein gebissen.Der andere Junge nimmt sofort einen Stock,steckt ihn in das Halsband des Hundes und während er den Stock so dreht,bricht er der Bestie das Genick,welche darauf hin das Bein los läßt.

    Ein Journalist,der das Geschehen verfolgt hat,rennt sofort zu dem Jungen um ein paar Bilder zu machen und ihn zu interviewen und schreibt in sein Notebook:Echter HSV-Fan rettet durch Heldentat seinem besten Freund der von einem blutgierigen Köter angefallen wurde!

    Der Junge sagt darauf:Aber ich bin kein HSV-Fan!

    Der Journalist korrigiert seine Eingabe: Hamburger Junge rettet besten Kumpel vor Hundebiss!

    Darauf sagt der Junge: Aber ich bin doch garnicht aus Hamburg!

    Woher kommst du denn fragt der Journalist?

    Ich komme aus München und bin FCBayern-Fan!

    Der Journalist notiert: Wiederliche Rotzgöre aus München erwürgt hilflosen Welpen!

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Gehau SO :resp: 😀

  • Avatar Diana sagt:

    Hat sich eigentlich keiner das Bild des gebissenen Mädchens angeschaut? In diesem LINK . Schwer verletzt ist die wirklich nicht. Wenn man außerdem weiß, dass der eine Arm schon vorher ein Gipsarm war und wahrscheinlich deshalb gar nichts abbekommen hat. Schön auch die Bezeichnung der Mutter als „Kampfhund-Mutter“.

  • Avatar Saro sagt:

    Also die gut sozialisierten Hunde die in getrennten Zimmer gehalten werden mussten stammten aus dem Tierheim und die Vorbesitzer haben sie scharfgemacht. Nein das sind sicher zwei kuschelige Tierchen gewesen und alles ist nur Stimmungsmache.

    Klar ist, dass es wie immer um menschliches Versagen geht. Von den Vorbesitzer, die die Hunde nicht adäquat behandelten, über die Mutter die nicht rudelfähige Tiere zusammen in einer Wohnung hielt, bis hin zur staubsaugenden Tochter die die Tür offen lies. Es ist wie immer, für eine Katastrophe braucht es mehrere kleinere oder grössere Fehler.

    Diana von diesem Bild kann man überhaupt nichts über die Schwere der Vorderarmverletzung sagen. Alles ist möglich von oberflächlichen Schürfungen bis hin zu komplizierten Weichteilverletzungen.

    Interessant ist, dass jetzt der angeblich tote Vater zu Wort kommt……

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Das ist schon eine Berichterstattung ganz dicht an der Bösartigkeit! Aus dem Satz „sie war unachtsam“ die Zeile zu stricken „Mutter gibt Tochter die Schuld“, ist schon heftig. Aber so schnell geht das offenbar, Assoziationen zu erwecken, die Mutter sei asoziales und kinderfeindliches Gesindel. Und das Foto der Tochter am Krankenbett ist nur noch peinlich.

  • Avatar Saro sagt:

    Cubano rechtgeb. Diese Art von Berichterstattung ist jenseits von Gut und Böse.

    Ich möchte betonen, dass ich nicht der Meinung bin, dass es sich hier um eine Rabenmutter handelt, auch wenn meine Schreibe weiter oben so interpretiert wurde. Meine Aussage war lediglich, dass ich ein Kind mit Gips wahrscheinlich von Hausarbeiten entbunden hätte, das heisst aber noch lange nicht, dass ich in die Familie rein sehe und weiss was da genau gegangen ist. Es liegt mir fern hier etwas zu werten oder zu beurteilen. Dazu fühle ich mich in keiner Weise bereichtigt.

    Ich sehe das Ganze als eine Tragödie, bie der zwei Hunde zu Tode kamen, ein Mädchen im Spital landete und mit dem Geschehenen fertig werden muss und einer Mutter, der das Wort im Mund umgedreht wird. Ausserdem glaube ich das die Mutter auch ein grosses Pack trägt, sie hat ihre Hunde verloren und muss sich um die Tochter kümmern und in der Presse noch solche komischen Dinge lesen. Eine Verkettung unglücklicher Umständen.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Hat sich eigentlich keiner das Bild des gebissenen Mädchens angeschaut? In diesem LINK . Schwer verletzt ist die wirklich nicht. Wenn man außerdem weiß, dass der eine Arm schon vorher ein Gipsarm war und wahrscheinlich deshalb gar nichts abbekommen hat. Schön auch die Bezeichnung der Mutter als „Kampfhund-Mutter“.

    Ihr Zustand ist stabil :irre: :irre: :irre: Ich erinnere mich auch einmal einen Artikel in der Blödzeitung über einen Vorfall mit einem Rottweiler. Der abgebildete Hund war alles andere, nur kein Rottweiler :nix: Ich stehe Zeitungsberichten immer kritisch gegenüber und weiß aus eigener Erfahrung, was da alles hinzugeichtet wird. Genauso wie im Fernsehen. Bestes Beispiel „Goodbye Deutschland“. Ich kenne ein paar Familien, die da gezeigt wurden, da wurde unheimlich viel im Nachhinein falsch berichtet und einfach verdreht wiedergegeben X(

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Und dieses Zitat hier gibt perfekt wieder, welchem Klima sich die Besitzer von Listenhunden mittlerweile ausgesetzt sehen müssen:

    … „Machen Sie nicht so einen Fez um den Scheißköter“, habe ein Feuerwehrmann zu ihr gesagt, während ein anderer sich gebrüstet habe, „den Kampfhund plattgemacht“ zu haben… (so ganz nebenbei: plattgemacht klingt für mich nicht wirklich nach, der Hund ist unters Auto geraten!)
    Interessant fand ich übrigens, dass nicht nur die Mutter, sondern auch die Tochter den Sachkundenachweis besitzen – da kann wohl kaum die Rede sein von einer Rabenmutter, die ihr ahnungsloses Kind allein mit zwei reißenden Bestien ließ.
    Und: Ja, ich kann die Mutter und ihren Plan zur Klage verstehen, auch wenn es extrem unwahrscheinlich ist, dass sie damit irgendwas erreicht. Aber in meinen Augen kann es einfach nicht sein, dass eine derart planlose High-Noon-Aktion durchgeführt wird.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Dazu fällt mir gerade eine andere Geschichte ein, die damals durch die Medien ging:

    Ein Listenhund hat wohl eine versehentlich geöffnete Balkontür ausgenutzt und ist aus der Wohnung gelaufen.

    Irgendjemand hat die Polizei verständigt und diese hat (ohne Grund, der Hund ist niemals zuvor auffällig geworden) mit der Begründung, er hätte sich in der Nähe eines Spielplatzes aufgehalten, wild um sich geschossen und hat den Hund dann mit dem Schuß x erlegt. Interessant fand ich damals das Interview mit einer Mitbewohnerin. Die befand sich in ihrer Küche und hat die Hetze von ihrem Fenster aus verfolgt. Die Polizisten haben damals dermassen planlos um sich geschossen, dass u.a. einige Fehlschüsse in der Nähe des Fensters der Nachbarin einschlugen. Das wurde alles schön unter dem Tisch gekehrt….

    Ich kann nur hoffen, dass die Frau Erfolg mit ihrer Klage hat – ich vermute aber das Gleiche wie Cubano.

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    war das die Hinrichtung von Apollo ?

    unvergessen 🙁

  • Avatar Jasmin sagt:

    nur mal am rande:
    ich finde die einführung eines sachkunde-nachweises ja sinnvoll, aber der inhalt ist schon sehr fragwürdig. mit fragen à la „braucht ein hund nur morgens und abends wasser oder öfter“ und „wie verhalten sie sich wenn ihr hund nach mehrmaligem rufen nicht kommt“ ist keinem geholfen.
    außerdem bekommt man hier die papiere mit nach hause und kann die dann irgendwann ausgefüllt zurück bringen.
    da ist noch überholungsbedarf!

  • Avatar ines sagt:

    hinrichtung von apollo 8|

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ein Listenhund hat wohl eine versehentlich geöffnete Balkontür ausgenutzt und ist aus der Wohnung gelaufen. Irgendjemand hat die Polizei verständigt und diese hat (ohne Grund, der Hund ist niemals zuvor auffällig geworden) mit der Begründung, er hätte sich in der Nähe eines Spielplatzes aufgehalten, wild um sich geschossen und hat den Hund dann mit dem Schuß x erlegt. Interessant fand ich damals das Interview mit einer Mitbewohnerin. Die befand sich in ihrer Küche und hat die Hetze von ihrem Fenster aus verfolgt. Die Polizisten haben damals dermassen planlos um sich geschossen, dass u.a. einige Fehlschüsse in der Nähe des Fensters der Nachbarin einschlugen. Das wurde alles schön unter dem Tisch gekehrt….

    Na ja Ines, wie würdest Du das denn nennen, was da gelaufen ist? Berechtiger Schusswaffengebrauch?????? Wie gesagt, bei dem allgemein hsysterischen Klima rund um die Thematik wundert mich das nicht. Ebenso wenig, wie mich zu der Zeit, als die Kampfhundehysterie losging, folgende Geschichte wunderte: Ich geh gemütlich mit unserem Hund (an der Leine) spazieren. Auf der Straße neben mir kommt ein Auto, der Typ macht eine Vollbremsung mit quietschenden Reifen, schießt quer über den Bürgersteig, steigt aus und brüllt mich an, ich solle gefälligst mit meiner Bestie verschwinden… Zugegeben, die Ähnlichkeit mit einem Pitbull oder Bullterrier war wohl einfach zu groß http://www.welpen.de/zuechter/pelkmann/paul.jpg 😀 @Jasmin: Der Sachkundenachweis braucht mit Sicherheit noch Überarbeitung – und dringend einen praktischen Teil. Dass das Mädel allerdings einen besitzt, zeigt zumindest mir, dass die Familie sich offenbar mit der aktuellen Problematik konstruktiv auseinandergesetzt hat.

  • Avatar Saro sagt:

    Bei uns existiert ein Sachkundenachweis für Hundehalter. Es gibt Theoristunden und Praxistunden die für alle Hundhalter obligatorisch sind. http://www.x-dog.ch/sachkundenachweis.html Ausserdem gibt es z.B. im Kanton Tessin Bewilligungspflicht für bestimmte Hunderassen und deren Mischlinge http://www.tierimrecht.org/de/tierschutzrecht/schweiz/hunde-recht/tessin.php Wer so einen Hund will muss ein Strafregisterauszug vorlegen. Auf der Liste stehen die deutschen Schäferhunde auch.

  • Avatar Akascha sagt:

    Zugegeben, die Ähnlichkeit mit einem Pitbull oder Bullterrier war wohl einfach zu groß

    Erschreckende Ähnlichkeit, da hätte ich wohl auch so reagiert 😀

  • Avatar Jasmin sagt:

    bezüglich der ähnlichkeit des schwarzen mit einem „kampfhund“ :
    ich wurde und werde teilweise noch heute auf lottas gestromtes fell angesprochen. das hätten ja nur kampfhunde. ob da denn auch sowas mit drin wäre…
    mhm … klar, die eine hälfte, deshalb ist sie ja auch so schmal …

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Zugegeben, die Ähnlichkeit mit einem Pitbull oder Bullterrier war wohl einfach zu groß

    Erschreckende Ähnlichkeit, da hätte ich wohl auch so reagiert 😀

    Ja, ich hatte auch vollstes Verständnis für den armen Mann. Wie gut, dass der keine Ahnung hatte, dass der Schwarze Russische Terrier als Militärhund in den falschen Händen auch keine so gute Idee wäre 😀
    Aber das war nur auf den ersten Blick lustig. Die Atmosphäre, die seinerzeit in Hamburg herrschte, möchte ich echt nicht mehr erleben. Einer Freundin und Kollegin von mir hat diese Stimmung ihre englische Bulldogge gekostet: Der hatte im Park ausgelegte Hackfleischbällchen gefressen – gespickt mit Rasierklingenstückchen. Elend verblutet ist der arme Kerl.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Zugegeben, die Ähnlichkeit mit einem Pitbull oder Bullterrier war wohl einfach zu groß

    Erschreckende Ähnlichkeit, da hätte ich wohl auch so reagiert 😀

    Ja, ich hatte auch vollstes Verständnis für den armen Mann. Wie gut, dass der keine Ahnung hatte, dass der Schwarze Russische Terrier als Militärhund in den falschen Händen auch keine so gute Idee wäre 😀

    Stimmt, so ein Schwarzer Russe :love: sieht verdammt nach Pitbull aus 😀 .

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Stimmt, so ein Schwarzer Russe :love:

    Dem Smiley nach zu urteilen, kennst Du die Rasse…? 🙂

  • Avatar St. Lucia sagt:

    war das die Hinrichtung von Apollo ?

    unvergessen 🙁

    Yep, ich glaube, der hiess so :denk:

    Bei uns muss man den Sachkundenachweis beim Amtsveterinär machen und sollte also die absolut schwachsinningen Antworten im Vorfeld auswendig gelernt haben.

    Ich bin in den Test mit meinem „Kampfhund“ rein, weil ich gleichzeitig ein Gesundheitsattest vom Amtsveterinär für eine Italienreise brauchte.

    Pflichtbewusst habe ich ihr ein Halti aufgezogen (obwohl ich nicht musste denn damals waren die Rottis mit BH Ausbildung automatisch von Leinen – und Maulkorbzwang befreit). Sagt doch die Sekretärin zu mir: Ach, der arme, arme Hund, machen Sie den Halti ruhig ab und hat Cleo dann mit Hundekeksen abgefüttert :resp:

  • Avatar Weltsje sagt:

    Stimmt, so ein Schwarzer Russe :love:

    Dem Smiley nach zu urteilen, kennst Du die Rasse…? 🙂

    Ja, die sind sooo toll. Sollte hier mal ein geplanter Hund einziehen, bevor sich wieder ein Nothund anfindet :whistling: , wird es ein Schwarzer Russe.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Das kann ich gut verstehen. Wenn wir nicht schon vier hätten…
    Ganz tolle Hunde sind das!

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Und dieses Zitat hier gibt perfekt wieder, welchem Klima sich die Besitzer von Listenhunden mittlerweile ausgesetzt sehen müssen:

    … „Machen Sie nicht so einen Fez um den Scheißköter“, habe ein Feuerwehrmann zu ihr gesagt, während ein anderer sich gebrüstet habe, „den Kampfhund plattgemacht“ zu haben… (so ganz nebenbei: plattgemacht klingt für mich nicht wirklich nach, der Hund ist unters Auto geraten!)

    Was macht Dich denn SO sicher dass sich das auch so abgespielt hat :na:
    Und wie jetzt, sind doch Listenhunde :na:

    nur mal am rande:
    ich finde die einführung eines sachkunde-nachweises ja sinnvoll, aber der inhalt ist schon sehr fragwürdig. mit fragen à la „braucht ein hund nur morgens und abends wasser oder öfter“ und „wie verhalten sie sich wenn ihr hund nach mehrmaligem rufen nicht kommt“ ist keinem geholfen.

    Mich erschreckt, dass sogar eine „Hundetrainerin“ mit ihrer „sachkundigen“ Tochter nicht besser mit ihren Hunden klarkommen.
    Erinnert mich irgendwie ganz stark an ein gewisses Genre Hengsthalter :rolleyes: , die auch nur das wahrhaben wollten was sie wahrhabe wollen und schlussendlich doch alle kapitulierten

    Aber klar, jetzt sinds Schosshündchen, die einander nie was angetan hätten, geschweige denn jemals ihre Beisserchen Richtung Mensch eingesetzt hätten. Problemlose, liebe Schmuseschosshündchen, die nur deshalb wie im Zoo in veschiedenen Gehegen :na: (Zimmern) eingesperrt wurden, weil die Familie eine so grosse Wohnung hat und sonst nicht weiss, was mit den Zimmern machen 😉

    Warum man dann umsverrecken drei dieser Viecher halten muss, bleibt mir ein Rätsel

  • Avatar Akascha sagt:

    Warum man dann umsverrecken drei dieser Viecher halten muss, bleibt mir ein Rätsel

    Vielleicht dachte sie, dass sie es packt, stellte dann fest es geht doch nicht, war sich aber sicher, dass die Hunde in anderen Händen noch schlechter gehalten würden. Verstehe mich nicht falsch, ich würde mir niemals nicht so einen Hund anschaffen, da ich diese Rassen optisch schon nicht mag, aber die Schönheit liegt immer im Auge des Beschauers.
    Ich finde die ganze Situation eher traurig, besonders, weil die Tochter den Buhmann zugeschoben bekommt, wei sie diese vermaledeite Tür geöffnet hat.
    Es ist egal welche Rasse an Hunden man sich hält, es kann unter den Hunden immer zu bissigen Auseinandersetzungen kommen.
    Mein erster Hund, ich war damals 8 Jahre, war ein DSH, er wurde von einem anderen Schäferhund angegriffen, ich wurde fast irre vor Angst um meinen Hund, aber ich wäre ums Verrecken nicht dazwischen gegangen, das hatten mir meine Eltern eingeimpft und wie gesagt, ich war 8, das Mädel hier ist 14………………….hätte sie auch nur ansatzweise Ahnung von Hunden, dann wäre sie nicht dazwischen gegangen. Die Hunde trifft, was die Verletzungen des Mädels anbelangt keine Schuld.
    Das Gleiche hätte mit jeder x belibigen anderen Rasse auch passieren können, nur sind diese Hunde die, die die Presse will, das macht Schlagzeilen……………….Mädchen wurde von 2 sich kloppenden Chiahuas ( oder wie die sich schreiben) gebissen………….ey, dafür hätte kein Reporter den Fuß vor die Tür gesetzt. Es ist gemein, was aus den Hunden gemacht wird. Ich kenne einen Pitt oder Staff, der hat in der Türkei, nach dem schweren Erdbeben in den 90`ern viele Menschenleben gerettet, er gehörte zur Rettungshundestaffel Schleswig-Holstein………………uahhhhhhhhhh darüber schreibt die Presse lieber nicht, denn es würde dem Negativimage der Rassen ja nun wirklich nicht gut tun.
    Wie gesagt, das sind nicht meine Hunde, aber ich bin ziemlich sicher, dass auch diese Hunde, in den richtigen Händen wunderbare Familienhunde sind. In England oder Amiland…….ach ich weiß es nicht mehr, da ist eine der Rassen, die hier so verpönt ist, als Nannyhund bekannt und sehr beliebt, also können die Hunde nicht so übel sein, wer sie mag und damit umgehen kann…………………..man kann jeden Hund zur Bestie machen und man kann genau so jeden Hund zum Sofapupser erziehen.
    Ich finde es traurig und engstirnig, wie gegen manche Rassen Hatz gemacht wird ohne zu hinterfragen. Man hat mal gelesen oder gehört, weiß vom Hörensagen………………böser Hund……………..Stempel………………..alle böse………..ne geht echt nicht.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Und dieses Zitat hier gibt perfekt wieder, welchem Klima sich die Besitzer von Listenhunden mittlerweile ausgesetzt sehen müssen:

    … „Machen Sie nicht so einen Fez um den Scheißköter“, habe ein Feuerwehrmann zu ihr gesagt, während ein anderer sich gebrüstet habe, „den Kampfhund plattgemacht“ zu haben… (so ganz nebenbei: plattgemacht klingt für mich nicht wirklich nach, der Hund ist unters Auto geraten!)

    Was macht Dich denn SO sicher dass sich das auch so abgespielt hat :na:
    Und wie jetzt, sind doch Listenhunde :na:

    nur mal am rande:
    ich finde die einführung eines sachkunde-nachweises ja sinnvoll, aber der inhalt ist schon sehr fragwürdig. mit fragen à la „braucht ein hund nur morgens und abends wasser oder öfter“ und „wie verhalten sie sich wenn ihr hund nach mehrmaligem rufen nicht kommt“ ist keinem geholfen.

    Mich erschreckt, dass sogar eine „Hundetrainerin“ mit ihrer „sachkundigen“ Tochter nicht besser mit ihren Hunden klarkommen.
    Erinnert mich irgendwie ganz stark an ein gewisses Genre Hengsthalter :rolleyes: , die auch nur das wahrhaben wollten was sie wahrhabe wollen und schlussendlich doch alle kapitulierten

    Aber klar, jetzt sinds Schosshündchen, die einander nie was angetan hätten, geschweige denn jemals ihre Beisserchen Richtung Mensch eingesetzt hätten. Problemlose, liebe Schmuseschosshündchen, die nur deshalb wie im Zoo in veschiedenen Gehegen :na: (Zimmern) eingesperrt wurden, weil die Familie eine so grosse Wohnung hat und sonst nicht weiss, was mit den Zimmern machen 😉

    Guten Morgen, träller… 😀
    Nein, natürlich bin ich nicht sicher, dass es sich so abgespielt hat. Ich war ja nicht dabei. Aber die Sprüche passen für mich halt ins Klima. Und mit ist es völlig egal, ob Listenhunde oder nicht – die Einstellung hinter solchen Sprüchen finde ich mit Verlaub zum :kotz:
    Mit Hengsten hat das übrigens nur sehr wenig zu tun (auch wenn ich natürlich vollstes Verständnis dafür habe, dass Du diesen Vergleich gern strapazierst :na: ) Aber Prügeleien kann es – bei Hunden genauso wie bei Pferden – durchaus auch unter Kastraten geben. Also hinkt Dein Vergleich ein wenig.
    Was das Klarkommen angeht. Wenn man sich das Geschehen mal sachlich vor Augen führt, handelt es sich dabei schlicht um eine Verkettung saublöder Umstände. Und: Richtig die Hunde HABEN ihre Beisserchen nicht in Richtung Mensch eingesetzt – das geht ja nun mittlerweile aus der gesamten Berichterstattung deutlich hervor. Ebenso wie die Tatsache, dass sich die beiden Rüden ums Verrecken nicht ausstehen konnten.
    Um nix anderes geht es übrigens in dieser Diskussion: Um eine sachliche Darstellung des Geschehens. Weder um eine Verharmlosung bissiger Hunde, noch um einen Freibrief für diese…
    Possierlichen Tach xmas

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Mit Hengsten hat das übrigens nur sehr wenig zu tun (auch wenn ich natürlich vollstes Verständnis dafür habe, dass Du diesen Vergleich gern strapazierst :na: ) Aber Prügeleien kann es – bei Hunden genauso wie bei Pferden – durchaus auch unter Kastraten geben. Also hinkt Dein Vergleich ein wenig.

    Du hast mich klein weng falsch verstanden, ich meinte nicht die Prügeleien unter den Hengsten oder unter den Hunden, sondern unfähige Besitzer, die weder mit den einen oder andern klarkommen, so gross sie die Klappe auch aufreisssen, oder aufgerissen haben.

    Wenn wir mal bei den Hengsten bleiben wollen, meines Wissens läuft jetzt fast jeder früher hochstilisierte Hengst eierlos und ausstrahlungsarm durch die Gegend 😀 .
    Aber klar, ich vergass, es ging selbstverständlich immer nur um die artgerechte Haltung :na:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ach Merlein, natürlich hast Du recht: Alle ehemaligen Hengstbesitzer konnten ihre bösartigen, durchgeknallten Viecher eines Tages einfach nicht mehr händeln. Was auch sonst.
    Keks zum Kaffee? 😀

  • Avatar Falun sagt:

    Mich erschreckt, dass sogar eine „Hundetrainerin“ mit ihrer „sachkundigen“ Tochter nicht besser mit ihren Hunden klarkommen.

    Das wundert mich überhaupt nicht, nachdem ich Gelegenheit hatte, einen Hundesportler kennen zu lernen, der mit seinen Hunden mindestens so gaga ist, wie wir mit unseren Pferden. Die Situation mit den „Hundetrainern“ ist nämlich exakt dieselbe wie mit den selbsternannten „Reitlehrern“. Jeder darf das machen und ein Wochenendkurs ist oft die einzige Grundlage für die angebliche Kompetenz. Nach dem was der Mann berichtet hat, würde ich einen ganz weiten Bogen um die meisten sogenannten Hundeschulen machen. GsD „funktioniert“ mein Riesenschnauzer auch ohne Hundetrainer :ostern:

  • Avatar Flix sagt:

    Ich finde den Vergleich zwischen Kampfhunden und Hengsten passend.
    Und zwar was folgende Aspekte angeht:

    – ein Privathaushalt braucht sie nicht: keine Stuten zu decken, keine Viehherde zu treiben oder Riesengrundstück zu bewachen

    – wenn wirklich um den Hund ginge, gäbe es viele Hunderassen. Wenn es wirklich ums Pferd ginge, ist ein Wallach auch noch ein Pferd. — Aber das ist ja nicht besonders.

    – Der Otto-Normal-Verbraucher ist überfordert. Es einige die Glück und ein strapazierfähiges Umfeld haben. Es gibt auch sehr böse Zwischenfälle.

    – Die Tiere sind für ein Leben in der gängigen Kleinstadt, dem normalen Reitstall ungeeignet.
    Es ist Unrecht den Mitmenschen gegenüber die in diese Gefahr zu bringen.
    Und es ist Unrecht den Tieren gegenüber, die ihre eigentliche Bestimmung nicht ausleben dürfen. Der Hengst darf keine Herde treiben und bewachen. Die Kampfhunde können nicht selbstständig ein großes Gelände bewachen, Rinder in Schach halten, Füchse abwehren oder was auch immer.

    Also WOZU Kampfhunde in Privathaushalten?
    Fehler können IMMER passiern. Murphies Gesetz. Nur ist das halt bei entsprechender Rassen dramatischer, als bei Pudel oder Mops.

    Ich sehe auch Schäferhunde aus Arbeitslinien, Weimeraner, großen Herdenschutzhunden kritisch. Aber es muss behördlich durchsetztbar sein, und wie soll man als Amt feststellen ob es ein richtiger Arbeitslinienhund ist?

  • Avatar La Jaca sagt:

    Interessant fand ich übrigens, dass nicht nur die Mutter, sondern auch die Tochter den Sachkundenachweis besitzen – da kann wohl kaum die Rede sein von einer Rabenmutter, die ihr ahnungsloses Kind allein mit zwei reißenden Bestien ließ.

    Das Mädel ist 14. Listenhunde dürfen erst ab 18 Jahren gehalten und ausgeführt werden. Wobei natürlich die frage ist, als was diese Hunde nun deklariert wurden, also offizielle Rassemixe. Denn die eine zeitung schreibt Boxermix, die andere was von irgendwelche Doggen (mal AmBulldog, mal Argentinische…) Gerade Tierheime neigen auch mal dazu ihre Listenhunde in andere Bundeländer zu vermitteln und teilweise sind die sogar als Mischlinge unbekannter herkunft angegeben (Red Nose gern als Viszla-Mixe) Das hier ist ein Schäferhund-Mix! http://www.hamburger-tierschutzverein.de/cms/index.php/tiervermittlung?page=shop.product_details&flypage=flypage_lite_pdf.tpl&product_id=2925&category_id=9 Nachtigall ich hör dir trapsen! 8|

  • GidranX GidranX sagt:

    Über den wahren Sachverhalt können wohl nur die schreiben, die dabei waren.

  • Avatar La Jaca sagt:

    Naja, das Statement der Mutter klingt aber auch schon ähnlich reisserisch wie die Zeitungsberichte. Da schwingt eine Menge Frust und Unverständnis mit. Und viel noch fragwürdigeres…aber nun gut, will die Dame nicht zerrupfen. 😉

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    @La Jaca :thumbsup:
    …und wenn wir schon dabei sind, ich rege mich furchtbar über Border Coallies in Privathänden auf , mögen sie noch so viel auf Agility-Plätzen rumgescheucht werden :thumbdown:

  • Avatar Castellano sagt:

    Was genau regt dich am Border denn auf?

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Wahrscheinlich, dass diese Hunde als Sofa-Lieger komplett unterfordert sind – und da bin ich mal mit MerlijnCH einer Meinung

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Naja, das Statement der Mutter klingt aber auch schon ähnlich reisserisch wie die Zeitungsberichte.

    Also ernst kann ich sowas genauso wenig nehmen.

    Der Feuerwehrwagen ist schon ein Tanklaster und den zerplatzenden Hund, den man vom Boden abkratzen musss kann ich mir in allen Farben vorstellen :na:

    Ne, so tut man sich keinen Gefallen – es spricht höchstens für das Niveau . Und DAS ist wohl leider ebenbürtig mit der Bildzeitung :rolleyes:

    Ich glaube Pack schlägt sich und Pack verträgt sich 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Was genau regt dich am Border denn auf?

    Die Halter, sofern sie nicht nicht ne Schafherde besitzen 😉

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Wahrscheinlich, dass diese Hunde meistens komplett unterfordert sind – und da bin ich mal mit MerlijnCH einer Meinung.
    Was die Stellungnahme der Mutter angeht. Sorry, Leute, sie hat mein volles Verständnis. Wenn es tatsächlich so lief, dass die Polizei sogar mit ungeeigneter Munition schoss (und dazu gibt es ja offenbar die entsprechende Stellungnahme von Seiten eben dieser Behörde) und wenn es sich weiterhin um Hunde mit der beschriebenen Ausbildung handelt, gehen die Gründe für das Gemetzel mittlerweile gegen Null. Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber wenn einem unserer Hunde so etwas widerfahren würde, wäre meine Reaktion wohl ähnlich.
    Und dass die Mutter aufgebracht wg. der Berichterstattung seitens RTL, Bild und MoPo ist: Du meine Güte, wer von Euch würde sich denn gern als verantwortungslose, asoziale Rabenmutter darstellen lassen?
    Vielleicht sollten einige Leute in dieser Debatte schlicht mal ihre Vorurteile gegen bestimmte Hunderassen ad acta legen – und eine Fall-zu-Fall-Entscheidung treffen. Und in diesem Fall mehren sich einfach täglich die Indizien, dass die Tötung der beiden Hunde überflüssig, grausam und – zumindest nach meinem Dafürhalten – unentschuldbar waren.
    @La Jaca: Darum ging es nicht bei meinem Hinweis auf den Sachkundenachweis. Die Tochter war weder die Halterin der Hunde, noch hat sie diese ausgeführt. Es ging mir vielmehr darum, dass es seitens der Familie offenbar fundierte Bemühungen gab, sich eine gewisse Sachkenntnis im Umgang mit Hunden anzueignen.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    ein Privathaushalt braucht sie nicht: keine Stuten zu decken, keine Viehherde zu treiben oder Riesengrundstück zu bewachen

    Ein Privathaushalt braucht auch nicht zwingend den ewig nervigen Jacki, der völlig unausgelastet, ist, oder den Wallach, der beißt und tritt und schlägt.

    Die Kampfhunde können nicht selbstständig ein großes Gelände bewachen, Rinder in Schach halten, Füchse abwehren oder was auch immer.

    Zählen jetzt Berner Sennenhunde, Collies und Westies auch schon zu den Kampfhunden???

    Fakt ist doch, das viele sich Tiere anschaffen, die sie besser beim Züchter oder im Tierheim gelassen hätten. Weil sie sich überschätzen oder blind in eine Sache laufen.
    Ob das nu bei der Mutter so war?? Keine Ahnung.

  • Avatar La Jaca sagt:

    und wenn es sich weiterhin um Hunde mit der beschriebenen Ausbildung handelt, gehen die Gründe für das Gemetzel mittlerweile gegen Null.

    Aaalso, nun fange ich doch an mit zerrupfen.

    1. Die Dame ist nicht in einem VDH-Verein…ergo kann ich davon ausgehen, dasses sich nicht um DIE Begleithundeprüfung handelt, sondern um irgendeine Prüfung mit was auch immer für Kriterien, die sich so nennt.
    2. Der Sachkundetest ist selbst bei der VDH-BH ein Klacks und wie Vokabeln lernen zu üben. Ob man es VERSTANDEN hat und UMSETZT ist nochmal wieder was anderes.
    3. Selbst die VDH-BH spricht nicht für einen gut sozialisierten und ausgebildeten Hund. Meine Freundin hat die vor einem Jahr mit ihrem Hund gemacht…dieser musste inzwischen eingeschläfert werden wegen immenser Aggression gegenüber Mensch und Tier (das bestand damals schon bzw bevor sie ihn bekam. Man musste nur inzwischen einsehen dass dieser Hund einfach „kaputt“ war, nicht therapierbar und mit gutem Gewissen nicht mehr zu händeln..aber das ist ein anderes Thema)
    4. Diese Suchhundeausbildung ist sicher Mantrailing. Ich habe zwei Jahre mit meinem Hund in einer Rettungshundestaffel als Mantrailerin gearbeitet, aktuell trainiere ich mit der Polizei direkt. Die Ausbildung dauert 2-3 jahre bei intensivem Training 2-3 mal die Woche (wie alt waren die Hunde nochmal?)…und, es gibt gar keine bundeseinheitliche Prüfung. ich könnte selbst eine Prüfungsordnung schreiben und dann Hunde prüfen und die nennen sich dann „geprüfte Personensuchhunde“ Und ich komme aus ihrer Gegend…sie wäre mir bekannt wenn sie in einer Staffel wäre.

  • Avatar Castellano sagt:

    Sch****, ich bin mit meinen 3 Hengsten, Border Collies, keine Schafe und einerVorliebe für Rottis undAmBulls wieder voll unten durch :daumen:

    Gebissen wurde ich 3x im Leben: Muensterlaender, Pudel und neulich ein Aussie waren die Uebeltaeter. Ich kenne relativ viele Rotties u Bulldoggen. Alles sehr nette Hunde die Spass machen mit gesunder Arbeitseinstellung und normalem Sozialverhalten. Trotzdem mein Kontakt zu solchen Hunden sehr viel häufiger ist als zu den Rassen die mich gebissen haben, kam es da nie zu komischen Situationen.

    Ich habe einen Border, damals als Agilityhund aus einer nicht arbeitenden Linie gekauft. Sportkarriere war in jungen Jahren aufgrund eines Trümmerbruchs eines Beins/Pfote gelaufen. Hund ist Reitbegleiter u Familienhund, hütet nicht, bellt nicht, Jagd nicht, beißt nicht :nix: Wir haben Schaefer im Ort die ihn ein paar mal mitgenommen haben zu den Schafen, Hund zeigte NULL Interesse. Er läuft heute (ist mittlerweile 10) noch an den Weiden vorbei ohne ueberhaupt hin zu sehen. Meine Beziehung zu dem Hund ist nicht ganz so toll, liegt aber sicherlich nicht an der Rasse oder am Hund, ich hab nur irgendwie nicht so den Draht zu ihn, was klar an mir liegt!

    Täglich habe ich Kontakt zu mindestens 2 weiteren Bordern. Einer davon gehört meiner Oma, wurde vor 11 Jahren unwissend aus einer reinen Arbeitslinie gekauft. Dieser Hund wurde nie ausgelastet, hatte jahrelang keinen Hubdekontakt, ging nur an der Leine spazieren u durfte ab u an Baellchen jagen. Dennoch hat der Hund keine Unarten an sich und ist angenehm im Umgang. Seit einem halben Jahr habe ich nun näheren Kontakt zu ihm, nehme ihn oft mit und habe keine Probleme.

    Auch in der Familie ist ein Sohn von meinem Border. Hat auch nie Sport gemacht oder gearbeitet, ist einfach nur Fanilienhund mit 3 kleinen Kindern und geht mit in den Wald zum Holz machen. Auch hier alles völlig unproblematisch ohne Huetetrieb.

    Man kann Hunde auch ohne Schaf, Ball und Agility glücklich machen. Wichtig ist konsequente Erziehung, gute Sozialisation und viel Hundekontakt sowie körperliche u geistige Auslastung! Dies gilt eigentlich für jeden Hund, unabhängig der Rasse!

    Ich gehe mit den Hunden reiten, schwimmen, Radfahren, wandern, Spaziergänge in groesseren Hundegruppen, mache Sucharbeit und schmeisse auch ab u an mal einen Ball und verlange bei all der Aktivität eben Gehorsam. Damit sind die Hunde alle ausgelastet und schlafen Zuhause.

    Meine 3 Hengste hingegen stehen im Moment nur in einer Wallach/Hengstherde auf der Weide u langweilen sich. Zumindest der alte Hengst ist damit unterfordert, frisst deswegen aber trotzdem keine kleinen Kinder :red:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Okay La Jaca – da fehlt mir schlicht die Beurteilungsgrundlage. Aber sag mir stattdessen doch mal, wo für Dich die Gründe liegen, diese beiden Hunde in einer derartigen Aktion zu töten?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Sch****, ich bin mit meinen 3 Hengsten, Border Collies, keine Schafe und einerVorliebe für Rottis undAmBulls wieder voll unten durch :daumen:

    Dann ist doch alles in bester Ordnung. Was regst Dich denn auf 8o
    Ich würde da drüber stehen.
    Pforgler sind doch sowieso immer ausgenommen 😀

    Uebrigens :resp:
    Was Du alles unternimmst mit Deinen vielen Viechern, mein Tag hätte dafür ein paar Stunden zuwenig :rolleyes: ;(

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich bin nebenbei noch selbstständig, arbeite 7 Tage die Woche und habe einen Mann der sich nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beschwert. Morgens bei Zeiten aufstehen lautet da das Zauberwort 😀
    Im Moment liege ich seit Wochen fast nur im Bett, die Biecher sind trotzdem ausgelastet u zufrieden, nur die Reitpferde haben halt Urlaub. Geht auch, stirbt keiner dran u die Beisswut hat bislang auch keiner. Alles eine Frage der Organisation :ja:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Also ist doch alles in bester Ordnung :thumbsup:

    Gute Besserung 🙂

  • Avatar Castellano sagt:

    Ja, bei mir ist alles in Ordnung, aber eure Vorurteile konnte ich nicht so stehen lassen!

    Zu der eigentlichen Story kann und will ich gar nichts sagen, weil ich außer verzwickter verschiedener Berichte nichts darüber weiß. Rein gefuehlsmaessig würde ich auch sagen das es einfach eine blöde Verknüpfung von Umständen ist.

  • Avatar Isomer sagt:

    Lustig und auffällig das die Leute mit Kampfhunden anderen immer Vorurteile vorwerfen, aber selbst damit um sich schleudern (Willkürlich schie0wütige Bullen, die Welt ist schlecht keiner hat uns lieb buhuhu usw). :denk:

    Ich komme da immer zu Schlüssen die ich besser nicht öffentlich machen sollte……

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich komme da immer zu Schlüssen die ich besser nicht öffentlich machen sollte……

    Ich habe von Dir noch nie ne PN gekriegt 😀

    Ich habe auch den Knopf gedrückt 😉

  • Avatar Castellano sagt:

    Isomer, ich denke du beziehst dich u.a. auf meinen Beitrag weil ich dort die Vorurteile angesprochen habe. Bezüglich meiner Hunde muss ich dir sagen, das ich mir durchaus vorstellen könnte Rottweiler oder Bulldoggen zu halten, tatsächlich aber mein Leben lang nur Neufundländer u Border besessen habe. Also vom Kampfhund recht weit entfernte Rassen…

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    Mir geht es jetzt eher um die wunderbar aufgemachte Titelseite der MoPo vom vergangenen Mittwoch.

    Dort stand in riesigen blutroten Lettern “ zerfleischt“
    „ihre Kampfhunde ZERFLEISCHTEN ihr Kind“
    es wird ausführlich berichtet, wie die Hunde dem Kind gezielt das Gesicht zerfetzt haben.

    Später stellt sich heraus, dass die Hunde das Mädchen nicht angegriffen haben und das die 14 Jährige
    an den Händen verletzt wurde, bei dem Versuch die raufenden Hunde zu trennen.
    Ihr Gesicht ist gottlob unversehrt.
    Sogar der Nachbar ( der Landwirt mit der Harke ) bestätigt, dass die Hunde nur mit sich beschäftigt
    waren. Selbst ihn attackierten sie in keiner Weise, als er sie erfolgreich trennte
    ( und fataler Weise das Tor offenliess )

    Trotzdem bleibt die perverse und blutrünstige Titelseite tief im Gedächtnis eingeprägt.
    Eine Richtigstellung durch die schuldigen, quotengeilen Schmierfinken ( Entschuldigung, ist mir jetzt so rausgerutscht )
    erfolgte natürlich nicht, oder täusche ich mich ?

    Wer fähig ist den Vorfall ganz sachlich und vorurteilsfrei zu betrachten, der erkennt, dass er mit jedem
    andren grösseren Hund so passieren könnte.
    Nur das Drama, das sich anschloss, wäre eventuell bei im Sinne von Stammtischbildung „harmlosen“ Hunden
    ausgeblieben.

    Ich stelle es mir für die Familie schier unerträglich vor.
    Erst der Schmerz, dann die unhaltbare öffentliche Hinrichtung ( schon wieder, sorry, das Wort kommt mir letzer Zeit häufig )

    Es gab im letzten Jahr Todesfälle mit kriminellen Hundehaltern, wo ich heftige Reaktionen verstehen kann.
    Etwa die Uroma, der von dem im Gefängnis sitzenden Hundehalter ein grosser Hund zur Pflege gegeben wurde
    und zugleich das behinderte Kleinkind…..
    Mit tödlichem Ausgang
    Oder die asoziale Person, die schwarz Hunde vermehrte, sie nicht sozialsierte, vernachlässigte und
    so den Tod ihrer Nichte verschuldete.
    Völlig korrekt, da mit voller Härte anzusetzen.

    Aber hier ?

  • Avatar La Jaca sagt:

    Okay La Jaca – da fehlt mir schlicht die Beurteilungsgrundlage. Aber sag mir stattdessen doch mal, wo für Dich die Gründe liegen, diese beiden Hunde in einer derartigen Aktion zu töten?

    Nein, ich sehe da auch keine Begründung. Aber die „Ausbildung“ der Hunde ist für mich keine rechtfertigung es nicht zu tun, wenn die Situation es erfordert hätte.

    Aber man versetze sich auch mal in die lage der polizisten. Wenn leib und leben in gefahr ist, müssen die handeln und diese beseitigen…also eben erschiessen, wenns nicht anders möglich ist. Die bekommen doch nur mit „mensch wird von zwei kampfhunden gebissen, Hunde laufen unkontrolliert durchs Dorf“. Kein polizist ist in der verpflichtung sich bei den hunden hinzuhocken, dutzidutzi zu sagen um sie anzulocken und sie wieder einzufangen. Fakt ist dass kein Hundehalter in der nähe war und die Aussenstehenden nicht einschätzen konnten, wieviel gefahr von den hunden noch ausging. Es werden doch sogar Hunde erschossen die auf der Autobahn rumlaufen! (ist doch in der Ecke auch erst letztes jahr passiert)

    Es ist immer leicht zu sagen, meine Hunde tun nichts. Aber wenn meine Schäferhündin wild bellend auf andere Hunde zustürmt, ist doch klar dass den anderen hundehaltern das herz in die hose rutscht. Dass sie ein verspielter junghund ist und einfach vor lauter Aufregung bellt und sich freut und spielen möchte, daran denkt doch keiner. Und natürlich bin ich empört wenn dann jemand nach meinem Hund tritt um seinen zu schützen…aber letzendlich haben die einfach Recht!

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    @ La Jaca :

    ich verstehe jeden Menschen, der vor Hunden Angst hat, das ist sein gutes Recht.
    Deswegen habe ich als Halterin die Pflicht, auch zum Schutz meiner Hunde,
    es zu vermeiden, dass sie frei herumlaufen oder gar Leute beschnüffeln.

    Aber hier ist eine Reihe von fatalen Missgeschicken zusammengetroffen.
    Natürlich muss man die Einsatzkräfte bis zu einem Punkt verstehen.

    Was mich aber schockiert, sind die Aussagen danach :
    „Scheissköter – plattgemacht “ usw

  • Avatar Cubano9 sagt:

    La Jaca: Das sehe ich im Prinzip sogar genauso. Aber: Ich bin nach wie der Ansicht, dass das heutige Klima solche Situationen überhaupt erst eskalieren lässt. Und es bleibt nun mal als Fakt zurück, dass sich zwei Hunde gegenseitig angegriffen haben. Die Lawine, die daraufhin losgetreten wurde, wäre wahrscheinlich nicht in dieser Form ins Rollen gekommen, wenn es sich bei den Hunden um zwei Labradore gehandelt hätten – ganz unabhängig davon, dass auch diese ganz ordentlich zubeißen können.
    @Isomer; Was mich angeht, ich habe keine Kampfhunde und hatte auch nie welche. Deshalb muss mir aber nicht zwangsläufig dieser Polizei-Einsatz gefallen. Und das hat rein gar nichts mit Vorurteilen gegen die Polizei zu tun. Mir wird generell ein wenig mulmig, wenn ich von solchen Aktionen lese – zuviel Testosteron im Spiel, fürchte ich 😀

  • Avatar La Jaca sagt:

    La Jaca: Das sehe ich im Prinzip sogar genauso. Aber: Ich bin nach wie der Ansicht, dass das heutige Klima solche Situationen überhaupt erst eskalieren lässt. Und es bleibt nun mal als Fakt zurück, dass sich zwei Hunde gegenseitig angegriffen haben. Die Lawine, die daraufhin losgetreten wurde, wäre wahrscheinlich nicht in dieser Form ins Rollen gekommen, wenn es sich bei den Hunden um zwei Labradore gehandelt hätten – ganz unabhängig davon, dass auch diese ganz ordentlich zubeißen können.
    😀

    Ja, das stimmt. Aber dieses Vorurteilt herrscht nunmal. Es bestimmt vermehrter öffentlicher Druck wenn es eben um Listenhunde geht. Mit meiner Schäferhündin bin ich ja auch Vorurteilen ausgesetzt, sicherlich nicht in dem Ausmaße wie SoKa-Halter.

    Mal davon abgesehen finde ich es mutig, einen unverträglichen Hund mit einem anderen zusammen zu halten und im Haus permanent zu trennen. Irrer Stress für alle. :S

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Die Lawine, die daraufhin losgetreten wurde, wäre wahrscheinlich nicht in dieser Form ins Rollen gekommen, wenn es sich bei den Hunden um zwei Labradore gehandelt hätten – ganz unabhängig davon, dass auch diese ganz ordentlich zubeißen können.

    Die Polizei hat nur so gehandelt, wie die Gesellschaft es vorgibt.
    Ich glaube, wenn die Info: 2 Zwergpudel haben gespielt und sind entlaufen, hätte nicht zu so einer Aktion geführt.
    Lautet die Info aber: Kampfhunde ( ob nu korrekt oder nicht) blutverschmiert im Ort unterwegs, geht es nicht darum, den armen Hunden ( ja die tun mir Leid) zu helfen, sonder die Bevölkerung zu schützen.
    Ob die Hunde nun aggresiv gegenüber Menschen sind, ist in dem Moment zweitrangig, den sie könnten es sein.
    Die Polizei will sich nicht vorwerfen lassen, die Interessen einer Einzelperson über den Schutz anderer zu stellen.
    Und ganz ehrlich, wenn ich mir so überlege, was für Leute sich was für Hunde holen ( Kampfhund oder nicht, ist mir egal), dann ist mir das ganz Recht so.

  • Avatar La Jaca sagt:

    Mal kleine Anekdote, weil ich grad dran denken musste. Wir sind vor kurzem in einem Allgemeine Polizeikontrolle gekommen. Wir wurden dazu auf einen Parkplatz gelotst, wo eine ganze Hundertschaft an Polizisten scheinbar dabei war einzelne Fahrer zu kontrollieren. Mein Mann, der Fahrer, musste Verbandskasten und Co zeigen. Dafür musste er nach hinten an den Kofferraum. Naja, er öffnete den unachtsam und meine DSH-Hündin sprang raus und freute sich des Lebens über so viele lustige Männer, die da rumstanden. Ich stieg schnell aus, weil sie bei mir schneller pariert und wieder rankommt. Dazu muss ich kurz sagen, dass wir Schutzhundesport betreiben und mein Trainer Diensthundeführer- und ausbilder ist. Der war auch bei der Kontrolle etwas abseits und als er sie sah, rief er sie unvermittelt im Quietscheton. Naja, sie liebt ihn abgöttisch und rannte zu ihm freute sich nen Keks (sie sieht in ihm nur den lustigen Onkel der auf dem Hundeplatz mit ihr und dem Beissarm spielt) . Ein Kollege, der das nicht schnallte schrie dann rum mit gezückter Pistole, dass er er sie gleich erschießt wenn wir sie nicht ranholen.

    Die Situation klärte sich schnell auf, war auch alles nicht dramatisch und es gab auch keinen Ärger weil sie rumlief…aber irgendwie war ich doch erschrocken, dass einer der Beamte so humorlos reagierte, wo für mich als Hundekenner doch klar sichtbar war dass der Hund absolut freudig gestimmt war. Aber es gibt einfach Menschen die das nicht einschätzen können einfach aus absolutem Unwissen.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Aber man versetze sich auch mal in die lage der polizisten. Wenn leib und leben in gefahr ist, müssen die handeln und diese beseitigen…also eben erschiessen, wenns nicht anders möglich ist. Die bekommen doch nur mit „mensch wird von zwei kampfhunden gebissen, Hunde laufen unkontrolliert durchs Dorf“. Kein polizist ist in der verpflichtung sich bei den hunden hinzuhocken, dutzidutzi zu sagen um sie anzulocken und sie wieder einzufangen. Fakt ist dass kein Hundehalter in der nähe war und die Aussenstehenden nicht einschätzen konnten, wieviel gefahr von den hunden noch ausging.

    Ich begreife die Polizei auch, ich stelle mir vor, was für ein Geschrei, wenn es anders gewesen wäre und man hätte NICHT gehandelt! Man erinnere sich nur an: http://www.welt.de/print-welt/article520276/Zwei_Kampfhunde_toeten_Kind_auf_dem_Schulhof.html http://www.krone.at/Welt/Pitbull_toetet_Kind_-_Eltern_verurteilt-Mord_2._Grades-Story-39833 http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article7953619/Pitbull-beisst-Dreijaehrigen-in-Teneriffa-tot.html oder hier bei uns der Schweiz, der Fall der ein ganzes Volk aufgerüttelt hat: http://www.swissinfo.ch/ger/index.html?cid=5632458 http://www.wissen.sf.tv/Dossiers/Gesellschaft/Kampfhunde#!videos usw. usf. :denk: :nix:

    Die Lawine, die daraufhin losgetreten wurde, wäre wahrscheinlich nicht in dieser Form ins Rollen gekommen, wenn es sich bei den Hunden um zwei Labradore gehandelt hätten – ganz unabhängig davon, dass auch diese ganz ordentlich zubeißen können.

    Es steht doch jedem frei, sich statt eines Listenhunde einen „doofen“ Labrador zuzulegen Naja und jetzt kommt sicher der 100fache Aufschrei, dass Labradore mithin auch zu den bissigsten und gefährlichsten Hunderassen gehören. Und jeder der mal beim Wursträdchenfüttern den Finger in der Hundeschnauze vergessen hat, wird von seinem mehrwöchigen komatöschen Spitalaufenthalt berichten. Warum denn bloss nur fallen sie insgesamt gesehen kaum auf 😉

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Völliger Unsinn, MerlijnCH: Niemand behauptet, dass Labradore beißwütig sind. Und – auch wenn ich die Hoffnung langsam aufgegeben habe, Dir das vermitteln zu können 😀 – niemand hier stellt ernsthaft in Abrede, dass es schon zu schlimmen Vorfällen mit sogenannten Listenhunden gekommen wird.
    Dummerweise diskutierst Du mit Vehemenz am Thema vorbei: Es geht einzig und allein darum, dass in diesem Fall nichts so ist, wie es anfänglich aussah. Und dass man eben KEINE Rassen verallgemeinern kann. Weswegen diese Listenhund-Arie in dieser Form auch nur sehr wenig Sinn macht.
    Darüber hinaus stelle ich mir gerade mal das Geschrei vor, was wohl geherrscht hätte, wenn ein Querschläger der 15 Schüsse einen Unbeteiligten getroffen hätte…
    Ansonsten: Berechtigte Frage – warum eigentlich fallen Beissvorfälle mit Schäferhunden, der ja bekanntlich in nahezu jedem Bundesland die Beisstatistik anführt wohl nicht auf??? Könnte es ein ganz klein wenig an der gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Rasse liegen?

    @La Jaca: Apropos Diensthunde. Ich hatte mal völlig unvermittelt das zweifelhafte Vergnügen, mich von einem Diensthund der Guardia Civil stellen lassen zu müssen. Keine Ahnung, wie das in Deutschland ist, aber auf den Kanaren leben die Hunde einiger Hundeführer bei denen zu Hause. So auch in diesem Fall. Tja, an dem Tag wurde auf dem Grundstück des Beamten gebaut, es gingen ständig Leute ein und aus, deshalb war das Tor auch offen, Und als ich zur Mülltonne wollte, meinte das gute Tier, mich mal eben an die Wand stellen zu müssen. War irgendwie auch nicht so ein sonniges Erlebnis. Obwohl er mich NICHT gebissen hat. Und dabei war es ein Schäferhund 😀

  • Avatar La Jaca sagt:

    ja, Diensthunde wohnen üblicherweise auch beim Hundeführer. Ja, so ein Stellen Und Verbellen macht schon Eindruck. Ich bin auch immer gerngesehenes Opfer für die Diensthundeleute, weil ich eine der wenigen Frauen bin, die sich in den Vollschutzanzug trauen (Michelinmännchen lässt grüßen) und sich dann hinstellen. Leider fahren viele im Trieb so hoch, gerade bei noch nicht fertigen Hunden, dass sie vor lauter Übereifer beim Verbellen auch mal in Arme und Beine beissen und zerren. Und da ist Dampf hinter, das glaub mir mal. 8|
    Bei meiner Hündin haben wir mal ein 4jähriges Kind hingestellt zum Stellen/Verbellen (Sohn des Trainers) Sie rennt hin, schleckt ihm einmal quer durch Gesicht und klaut ihm dann das Beisskissen und haut ab. :nase:

  • Avatar St. Lucia sagt:

    @ LaJaca

    Für mich sind sämtliche Hunde, die eine Schutzhundeausbildung besitzen, mit Waffen gleich zu setzen.

    Warum um alles in der Welt benötigt ein Privatmann zu Hause einen DSH der die VPG abgelegt hat?

    Und dann erkläre mir doch bitte mal, warum steht der DSH auf keine rder Listen, obwohl er erwiesenermaßen die Beißstatistik, auch mit Relevation der Popularität, mit Abstand anführt? (und alle Bissunfälle in Hundesportvereinen dort wohl nie aufgeführt werden)

  • Avatar Falun sagt:

    Mal davon abgesehen finde ich es mutig, einen unverträglichen Hund mit einem anderen zusammen zu halten und im Haus permanent zu trennen. Irrer Stress für alle.

    Das ist nicht mutig, das ist einfach nur dämlich :nix:

    Ansonsten: Berechtigte Frage – warum eigentlich fallen Beissvorfälle mit Schäferhunden, der ja bekanntlich in nahezu jedem Bundesland die Beisstatistik anführt wohl nicht auf??? Könnte es ein ganz klein wenig an der gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Rasse liegen?

    Was wird eigentlich in dieser Statistik erfaßt ? Wenn das jeder kleinste Kniff mit einem Tropfen Blut oder einer kaputten Hose ist, und ich glaube, dass es so ist, dann wundert es nicht, wenn der nach wie vor beliebteste Hund des Deutschen auf Platz 1 liegt.Gäbe es eine Statistik, in der nur „schwere“ Beisattacken mit schweren Verletzungsfolgen geführt werden, sähe die Hunderassenverteilung vermutlich anders aus. Was im Zweifel aber auch eher eine Halterfrage als eine Rassenfrage ist bzw eng damit zusammen hängen kann.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Falun,

    gerade bei den DSH weiß ich, dass gerade dort sehr, sehr viele Bissunfälle nicht gemeldet werden, da sie während der Ausbildung im Verein passieren.

    Ich habe viele, viele Freunde und Bekannte, die wirklich sehr erfolgreich im Hundesport und sehr erfolgreiche Züchter dieser Rasse sind, und habe mir daher eine ganz gute Meinung bilden können. Der DSH hat mittlerweile eine (angezüchtete) sehr niedrige Reiz- und Bisshemmschwelle und ist auch noch verdammt schnell dabei.

    Ich habe mich damals mit unseren Rottweiler geziehlt gegen die VPG entschieden und mache lieber Obedience…..

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Mal auf die Schnelle ergoogelt, hier ist eine Statistik über gemeldete Beissunfälle… http://listenhund.de.tl/%3Ccenter%3EBeiss-Statistik%3C-s-center%3E.htm Daraus wird ersichtlich, dass es durchaus mehr als einen oder zwei Schäferhunde gegeben hat, die tödliche Bissverletzungen verursacht haben – gegen Menschen. Damit ich jetzt aber nicht missverstanden werde: Mir geht es überhaupt nicht darum, den Schäferhund (oder die Dogge, den Münsterländer, den Schnauzer oder Terrier) als Beissmaschine zu titulieren – sondern einzig und allein darum, dass man Aggression nicht zwingend an der Rasse festmachen kann. Auch wenn genau das aktuell praktiziert wird. Generell kommt übrigens nur ein Vorfall in die Beisstatistik, der den Behörden auch gemeldet wurde. Stellt sich nun die Frage, wie oft jemand wegen eines Lochs in der Hose die Polizei informiert

  • Avatar Falun sagt:

    gerade bei den DSH weiß ich, dass gerade dort sehr, sehr viele Bissunfälle nicht gemeldet werden, da sie während der Ausbildung im Verein passieren.

    Selbst gewähltes Schicksal.

    Ich habe viele, viele Freunde und Bekannte, die wirklich sehr erfolgreich im Hundesport und sehr erfolgreiche Züchter dieser Rasse sind, und habe mir daher eine ganz gute Meinung bilden können. Der DSH hat mittlerweile eine (angezüchtete) sehr niedrige Reiz- und Bisshemmschwelle und ist auch noch verdammt schnell dabei.

    Ja, ich weiß. Und so bescheuert, wie ich persönlich das vielleicht finde, sind wir da wieder bei der Halterfrage. Möglicherweise können diese Hundesprtler mit ihrer „Waffe“ ganz gut umgehen ? Jedenfalls höre ich bei den Schäferhunden selten von ganz fiesen Sachen, was natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Bei den Listenhunden sehe ich dagegen überwiegend äußerst merkwürdige Exemplare am anderen Ende der Leine, so denn dann überhaupt eine Leine dran ist. In diesem Punkt stehe ich zu meinen Vorurteilen :ostern:

  • Avatar Falun sagt:

    Generell kommt übrigens nur ein Vorfall in die Beisstatistik, der den Behörden auch gemeldet wurde. Stellt sich nun die Frage, wie oft jemand wegen eines Lochs in der Hose die Polizei informiert

    Jedes Mal, wenn der Verletzte Schmerzensgeld oder Schadensersatz haben will.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    . Bei den Listenhunden sehe ich dagegen überwiegend äußerst merkwürdige Exemplare am anderen Ende der Leine, so denn dann überhaupt eine Leine dran ist. In diesem Punkt stehe ich zu meinen Vorurteilen :ostern:

    Ich glaube, dass ist stark vom Verein abhängig. Bei uns im Heimatort in D gibt es einige Vereine wo recht „zwielichte“ Gestalten rumlaufen. Merkwürdigerweise sind diese beiden Vereine fast ausschließlich von DSH und Malis frequentiert, andere Rassen werden da nicht so gerne gesehen.

    Umgekehrt kenne ich einige Staffordshire Halter, die die Hunde aus Tierheimen usw. geholt haben und beruflich wie auch privat eher der „Oberklasse“ zuzuordnen sind. Z.B. Ärzte, Bänker….

    Ich bin übrigens 2 – 3 x wöchentlich über 20 km einfache Strecke gefahren, um auf einem VPG Platz zu trainieren, der nicht ausschließlich dem SH vorbehalten war!

  • Avatar Falun sagt:

    Umgekehrt kenne ich einige Staffordshire Halter, die die Hunde aus Tierheimen usw. geholt haben und beruflich wie auch privat eher der „Oberklasse“ zuzuordnen sind. Z.B. Ärzte, Bänker….

    Echt ? Kenne ich gar nicht.Die Sorte, die ich meine, wirst Du auch auf keinem Vereinshundeplatz finden. Eher auf öffentlichen Plätzen rund um Denkmale, Supermärkten oder mitten in der Fußgängerzone ……

  • Avatar M_N_ sagt:

    Die Situation klärte sich schnell auf, war auch alles nicht dramatisch und es gab auch keinen Ärger weil sie rumlief…aber irgendwie war ich doch erschrocken, dass einer der Beamte so humorlos reagierte, wo für mich als Hundekenner doch klar sichtbar war dass der Hund absolut freudig gestimmt war. Aber es gibt einfach Menschen die das nicht einschätzen können einfach aus absolutem Unwissen.

    Du hast dir die Antwort doch schon selbst gegeben…

    Nicht jeder Polizist ist ein Hundekenner (und muß es sein). Der sah halt nur nen Hund im Schweinsgalopp auf nen Kollegen zurennen, das der ihn gelockt hatte hat er evtl gar nicht mitbekommen…

    In so einer Situation muß blitzschnell entschieden werden da hat man keine Zeit genau drauf zu achten in welcher Stimmung der Hund evtl. sein könnte.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Umgekehrt kenne ich einige Staffordshire Halter, die die Hunde aus Tierheimen usw. geholt haben und beruflich wie auch privat eher der „Oberklasse“ zuzuordnen sind. Z.B. Ärzte, Bänker….

    Echt ? Kenne ich gar nicht.Die Sorte, die ich meine, wirst Du auch auf keinem Vereinshundeplatz finden. Eher auf öffentlichen Plätzen rund um Denkmale, Supermärkten oder mitten in der Fußgängerzone ……

    Vielleicht treibe ich mich ja an so zwielichten Plätzen nicht rum.

    Wir haben selbst hier in Costa Rica ein befreundetes Päarchen die zwei Staffs halten. Die Hündin wurde aus schlechter Haltung gerettet und weil sie den Charakter so toll fanden, wurde kurz darauf ein Rüde dazu gekauft…..

  • Avatar dat_julschen sagt:

    @ Cubano, der Link von zeigt mir nur Werbung. Allerdings würd ich auch keine Statistik nehmen, die auf einer Seite die „Listenhunde.de“ heißt hernehmen. Diese hab ich gefunden: http://www.hund-und-halter.de/files/Dogsworld/Brisantes/pdf/Risiko-Profil_WUFF_2006-06.pdf Die Studie stützt sich zwar nur auf ein KH aber das fand ich schon sehr beeindruckend. Zum Thema Schutzhundeausbildung: Ich halte es schon für sehr grenzwertig diese Ausbildung privat mit einem Hund zu machen, dessen Rasse einen eh hohen Schutzinstinkt hat. Schäferhund und auch Rottweiler gehören für mich dazu ( anwesende natürlich ausgeschlossen :pinch: )

  • Avatar Falun sagt:

    Zum Thema Schutzhundeausbildung: Ich halte es schon für sehr grenzwertig diese Ausbildung privat mit einem Hund zu machen, dessen Rasse einen eh hohen Schutzinstinkt hat.
    Schäferhund und auch Rottweiler gehören für mich dazu ( anwesende natürlich ausgeschlossen

    Sehe ich ähnlich. Riesenschnauzer gehören für mich eigentlich auch dazu. Unser Exemplar ist zwar eine Art Rantanplan, aber selbst bei ihm wäre ich mir nicht sicher, ob man das nicht ändern könnte. Und das ist wirklich der freundlichste und dusseligste Hund der Welt – wie meine Tochter neulich sehr treffend anmerkte.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    @ Cubano, der Link von zeigt mir nur Werbung. Allerdings würd ich auch keine Statistik nehmen, die auf einer Seite die „Listenhunde.de“ heißt hernehmen. Diese hab ich gefunden: http://www.hund-und-halter.de/files/Dogsworld/Brisantes/pdf/Risiko-Profil_WUFF_2006-06.pdf Die Studie stützt sich zwar nur auf ein KH aber das fand ich schon sehr beeindruckend. Zum Thema Schutzhundeausbildung: Ich halte es schon für sehr grenzwertig diese Ausbildung privat mit einem Hund zu machen, dessen Rasse einen eh hohen Schutzinstinkt hat. Schäferhund und auch Rottweiler gehören für mich dazu ( anwesende natürlich ausgeschlossen :pinch: )

    Diese Statistik kannte ich noch gar nicht. Aber ist das nicht der Hammer: Retriever 8,2 % ? Da soll mir doch noch mal jemand was vom Goldie, dem aboluten und ja sooo lieben Familienhund erzählen! Ich bin mir übrigens fast sicher: Würden die Retriever in Labis und Goldies unterteilt, würden diese 8,2 % fast ausschließlich von Goldies bedient werden.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Zum Thema Schutzhundeausbildung: Ich halte es schon für sehr grenzwertig diese Ausbildung privat mit einem Hund zu machen, dessen Rasse einen eh hohen Schutzinstinkt hat.
    Schäferhund und auch Rottweiler gehören für mich dazu ( anwesende natürlich ausgeschlossen

    Sehe ich ähnlich. Riesenschnauzer gehören für mich eigentlich auch dazu. Unser Exemplar ist zwar eine Art Rantanplan, aber selbst bei ihm wäre ich mir nicht sicher, ob man das nicht ändern könnte. Und das ist wirklich der freundlichste und dusseligste Hund der Welt – wie meine Tochter neulich sehr treffend anmerkte.

    Da gehören noch eine Menge anderer Rassen dazu, wie z.B. Boxer, Airedale Terrier,Dobermann, Deutsche Dogge, Hoverwart. Unter diesen sogenannten Schutzhunderassen gibt es dann wieder Unterschiede in der Reizschwelle, wobei z.B. der DSH eine niedrige angezüchtete Reizschwelle hat.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Diese Statistik kannte ich noch gar nicht. Aber ist das nicht der Hammer: Retriever 8,2 % ? Da soll mir doch noch mal jemand was vom Goldie, dem aboluten und ja sooo lieben Familienhund erzählen! Ich bin mir übrigens fast sicher: Würden die Retriever in Labis und Goldies unterteilt, würden diese 8,2 % fast ausschließlich von Goldies bedient werden.

    Auch wenn mir durch aus ein Goldie bekannt ist, der mit Vorsichtig zu genießen war, auch Statistiken muss man lesen können.
    8,2 ist die Rassehäufigkeit in Prozentanteil nicht die Beißhäufigkeit, die liegt bei denen bei 4 Prozentanteilen.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    @ Cubano, der Link von zeigt mir nur Werbung. Allerdings würd ich auch keine Statistik nehmen, die auf einer Seite die „Listenhunde.de“ heißt hernehmen. Diese hab ich gefunden: http://www.hund-und-halter.de/files/Dogsworld/Brisantes/pdf/Risiko-Profil_WUFF_2006-06.pdf Die Studie stützt sich zwar nur auf ein KH aber das fand ich schon sehr beeindruckend. Zum Thema Schutzhundeausbildung: Ich halte es schon für sehr grenzwertig diese Ausbildung privat mit einem Hund zu machen, dessen Rasse einen eh hohen Schutzinstinkt hat. Schäferhund und auch Rottweiler gehören für mich dazu ( anwesende natürlich ausgeschlossen :pinch: )

    Julchen, keine Sorge – auf der Liste sind auch Beissvorfälle mit Listenhunden aufgeführt. Aber im Prinzip deckt sich das Ergebnis der Langzeitliste mit dem, zu dem auch die von Dir eingestellte Studie kommt. Was die Schutzhundausbildung angeht, sehe ich das ähnlich wie Du. Unser ehemaliger Nachbar (der Polizist mit besagtem Schäferhund) empfahl eine unserer Hündinnen zu solch einer Ausbildung. Mit dem Argument, dass sie eh so wachsam sei. Eben. Das muss dann in meinen Augen auch reichen. Ach, der liebenswerteste und trotteligste Hund, den ich kenne, ist übrigens der Rott-Mix meines Ex-Freundes – der würde schon allein deshalb keinen Einbrecher stellen können, weil er gern mal über seine eigenen Pfoten stolpert. 🙂 @St. Lucia: Persönlich glaube ich längst, dass den Golden Retriever das Schicksal vieler Moderassen ereilt hat – gezüchtet auf Teufel komm raus mit den entsprechenden charakterlichen Macken.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    @ Cubano, der Link von zeigt mir nur Werbung. Allerdings würd ich auch keine Statistik nehmen, die auf einer Seite die „Listenhunde.de“ heißt hernehmen. Diese hab ich gefunden: http://www.hund-und-halter.de/files/Dogsworld/Brisantes/pdf/Risiko-Profil_WUFF_2006-06.pdf Die Studie stützt sich zwar nur auf ein KH aber das fand ich schon sehr beeindruckend. Zum Thema Schutzhundeausbildung: Ich halte es schon für sehr grenzwertig diese Ausbildung privat mit einem Hund zu machen, dessen Rasse einen eh hohen Schutzinstinkt hat. Schäferhund und auch Rottweiler gehören für mich dazu ( anwesende natürlich ausgeschlossen :pinch: )

    Julchen, keine Sorge – auf der Liste sind auch Beissvorfälle mit Listenhunden aufgeführt. Aber im Prinzip deckt sich das Ergebnis der Langzeitliste mit dem, zu dem auch die von Dir eingestellte Studie kommt. Was die Schutzhundausbildung angeht, sehe ich das ähnlich wie Du. Unser ehemaliger Nachbar (der Polizist mit besagtem Schäferhund) empfahl eine unserer Hündinnen zu solch einer Ausbildung. Mit dem Argument, dass sie eh so wachsam sei. Eben. Das muss dann in meinen Augen auch reichen. Ach, der liebenswerteste und trotteligste Hund, den ich kenne, ist übrigens der Rotti-Mix meines Ex-Freundes – der würde schon allein deshalb keinen Einbrecher stellen können, weil er gern mal über seine eigenen Pfoten stolpert. 🙂 @St. Lucia: Persönlich glaube ich längst, dass den Golden Retriever das Schicksal vieler Moderassen ereilt hat – gezüchtet auf Teufel komm raus mit den entsprechenden charakterlichen Macken.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Zum Thema Schutzhundeausbildung: Ich halte es schon für sehr grenzwertig diese Ausbildung privat mit einem Hund zu machen, dessen Rasse einen eh hohen Schutzinstinkt hat.
    Schäferhund und auch Rottweiler gehören für mich dazu ( anwesende natürlich ausgeschlossen

    Sehe ich ähnlich. Riesenschnauzer gehören für mich eigentlich auch dazu. Unser Exemplar ist zwar eine Art Rantanplan, aber selbst bei ihm wäre ich mir nicht sicher, ob man das nicht ändern könnte. Und das ist wirklich der freundlichste und dusseligste Hund der Welt – wie meine Tochter neulich sehr treffend anmerkte.

    Da gehören noch eine Menge anderer Rassen dazu, wie z.B. Boxer, Airedale Terrier,Dobermann, Deutsche Dogge, Hoverwart. Unter diesen sogenannten Schutzhunderassen gibt es dann wieder Unterschiede in der Reizschwelle, wobei z.B. der DSH eine niedrige angezüchtete Reizschwelle hat.

    Jap stimmt genau.
    Leider gibt es anscheinend immer weniger Trainer, die da einen Riegel vorschieben.
    Der Flat Coat meiner Freundin ist vor 15 Jahren noch abgelehnt worden, weil der Schutzinstinkt des Hundes zu hoch war…….

  • Avatar Isomer sagt:

    Ich habe von Dir noch nie ne PN gekriegt

    Wenn in Holland Berge wachsen die so groß sind wie der Mount Everest sind bekommste eine 😀 Hier eine Studie aus NRW bezogen auf die Anzahl der gemeldeten Hunde…….spricht für sich

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Persönlich glaube ich längst, dass den Golden Retriever das Schicksal vieler Moderassen ereilt hat – gezüchtet auf Teufel komm raus mit den entsprechenden charakterlichen Macken.

    Dazu kommt, daß man einen von Natur aus sooooo lieben, wahlweise auch kleinen und putzigen (Jacky, Dackel etc.), Hund nicht erziehen muss, weil: Die sind ja eben von Natur aus freundlich – ungefähr so, wie ein Quarter bereits im Mutterleib Sliding Stop und Spin kann, oder ein Iberer Piaffe und Passage…

  • Avatar ines sagt:

    können die nicht?! :huh:

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ich habe von Dir noch nie ne PN gekriegt

    Wenn in Holland Berge wachsen die so groß sind wie der Mount Everest sind bekommste eine 😀 Hier eine Studie aus NRW bezogen auf die Anzahl der gemeldeten Hunde…….spricht für sich

    Und genau dieser Liste kann ich keinen Glauben schenken, da genau da der Bissunfall meines Sohnes noch der des Goldies bei uns im Büro auftaucht.

  • Avatar La Jaca sagt:

    @ LaJaca

    Für mich sind sämtliche Hunde, die eine Schutzhundeausbildung besitzen, mit Waffen gleich zu setzen.

    Warum um alles in der Welt benötigt ein Privatmann zu Hause einen DSH der die VPG abgelegt hat?

    Aaaalso, *kurz lufthol*. Ich glaube du weißt garnicht was VPG ist, oder? VPG ist ein Vielseitigkeitssport, ähnlich wie das Vielseitigkeitreiten mit 3 Disziplinen. Fährte, Unterordnung, Schutzdienst. Es ist keine Ausbildung, sondern ein Sport! Hier wird rein über Beute und Beuteaggression gearbeitet. Man muss klar unterscheiden zwischen SPORThunden und DIENSThunden. Genauso wie SPORTschützen und BERUFSwaffenträger. Es wird simuliert. Ein ausgebildeter Sporthund ist NULL für den Dienst zu gebrauchen. Ich habe selbst viel mit behördlichen und privaten Diensthunden sowie Sporthunden zu tun. Sporthunde sind so fixiert auf den Beutearm, dass die einen Menschen überhaupt nicht anpacken würden. manche sind sogar so „dumm“, die beissen nicht mal in den rechten Beutearm, wenn sie immer nur den linken gewohnt waren.
    Meine Hündin ist so weich und kuschig, die hatte im leben noch nie einen bösen Gedanken. Die freut sich, wenn sie mit dem Onkel auf dem hudneplatz herumbalgen darf und am Ende den Arm erbeutet. Mein Parson Russell Terrier dagegen meint es bierernst. Aber auch nicht wegen dem Helfer, sonder der verteidigt seine Beute bis aufs Blut. Aber auch er würde niemals zivil einen Menschen beissen. Aber alleine weil beide so eine freude an dem beutespiel haben, mache ich das mit ihnen. Für meinen Terrier ist es eine absolute Erfüllung und, genaugenommen, auch rassegrecht.

    Aber man sollte eines Bedenken und das ist leider immernoch traurige Realität, auch wenn ich im VPG Wattebäuschenwerferin bin und clickere: VPG ist ein alteingesessener Sport von vielen alten Hundlern und es wird auf noch mit Starkzwang gearbeitet und sich an Prüfungsergebnissen aufgegeilt. Solche Leute sehen auch nicht die gute Sozialisation ihrer Hunde als Nonplusultra, die freuen sich wenn der Hund eben „böse“ ist. Es sind gebrauchshunderassen die für den Schutzdienstsektor gezüchtet wurden. Die haben Schutztrieb. Es gibt Hunde die kommen linkslastig (hart, hohe aggressionsbereitschaft) zur Welt und frühstücken jeden der ihren Hundeführer nur schief anschaut ohne dessen zutun. Meine ist so rechtslastig(weich, kuschig) , dass sie eigentlich kaum brauchbar ist im Hundesport, auch eine Herausforderung für sich.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Mal davon abgesehen finde ich es mutig, einen unverträglichen Hund mit einem anderen zusammen zu halten und im Haus permanent zu trennen. Irrer Stress für alle.

    Das ist nicht mutig, das ist einfach nur dämlich :nix:

    öhmmm, ich glaube La Jaca hat das eher ironisch gemeint 😀

    Bei den Listenhunden sehe ich dagegen überwiegend äußerst merkwürdige Exemplare am anderen Ende der Leine, so denn dann überhaupt eine Leine dran ist. In diesem Punkt stehe ich zu meinen Vorurteilen :ostern:

    Besser kann man es nun wirklich nicht ausdrücken :resp:
    Und merkwürdig muss nicht immer nur „lusch“ bedeuten 😀

    Umgekehrt kenne ich einige Staffordshire Halter, die die Hunde aus Tierheimen usw. geholt haben und beruflich wie auch privat eher der „Oberklasse“ zuzuordnen sind. Z.B. Ärzte, Bänker….

    Echt ? Kenne ich gar nicht.Die Sorte, die ich meine, wirst Du auch auf keinem Vereinshundeplatz finden. Eher auf öffentlichen Plätzen rund um Denkmale, Supermärkten oder mitten in der Fußgängerzone ……

    Wir haben selbst hier in Costa Rica ein befreundetes Päarchen die zwei Staffs halten. Die Hündin wurde aus schlechter Haltung gerettet und weil sie den Charakter so toll fanden, wurde kurz darauf ein Rüde dazu gekauft…..

    Sorry, ich kann alle diese „Listenhunde aus dem Tierheim-retten-Aktionen“ nicht mehr hören, als gäbs in Tierheimen keine andern netten Hundli, denen man ein schönes Zuhause geben könnte :irre: :kowa:
    Ueber die Beweggründe spekuliere ich jetzt mal für mich im stillen Kämmerlein 😉
    Gibts eigentlich neben all diesen Tierheim-Rettungsaktionen Leute, die zugeben für so einen Hund Geld zu bezahlen 😀

    @St.Lucia
    Dein Feldzug gegen den armen Goldie und das nicht zum ersten Mal nimmt auch leicht groteske Züge an :rolleyes:

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ne klar, ich weiss nicht was VPG ist 8|

    Mädel, ich bin mit DSH quasi aufgewachsen, habe etliche VPG Trainer im engsten Freundeskreis, mein Onkel ging selber erfolgreich Schutzhundeprüfunge (mit Boxern), ich kenne mehrere DSH Züchter, darunter einen, der über die Grenzen D hinweg bekannt ist und seine Hunde bereits verkauft hat, bevor diese geboren sind.

    Ich habe viele Jahre denen beim Training zugeschaut, habe beim Fährte legen geholfen usw.

    Ich besitze seit vielen, vielen Jahren Rottis und mache gerade wegen meiner gesammelten negativen Erfahrungen bewusst keine Schutzhundeausbildung mit denen.

    Und übrigens clickere ich meine Hunde auch nicht, ich belohne vorzugsweise durch Spiel :flucht:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    La Jaca,

    Bei Deinen sachlichen und emotionslosen Beiträgen habe ich wirklich das Gefühl, dass Du ganz genau weisst von was Du schreibst :thumbsup: und DAS Gefühl habe ich hier jetzt wirklich bei den wenigsten;)

    Schade, gibt es nicht mehr so selbstkritische Hundehalter – es wäre der Sache dienlicher als à tout prix Statistiken verbiegen zu wollen :na:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Mädel, …

    oh man wird gönnerisch :rolleyes:

    ich bin mit DSH quasi aufgewachsen, habe etliche VPG Trainer im engsten Freundeskreis, mein Onkel ging selber erfolgreich Schutzhundeprüfunge (mit Boxern), ich kenne mehrere DSH Züchter, darunter einen, der über die Grenzen D hinweg bekannt ist und seine Hunde bereits verkauft hat, bevor diese geboren sind.

    Ich habe viele Jahre denen beim Training zugeschaut, habe beim Fährte legen geholfen usw.

    Ich besitze seit vielen, vielen Jahren Rottis und mache gerade wegen meiner gesammelten negativen Erfahrungen bewusst keine Schutzhundeausbildung mit denen.

    Und übrigens clickere ich meine Hunde auch nicht, ich belohne vorzugsweise durch Spiel :flucht:

    …und wenn Du noch seitenweise Meriten aufzählen würdest – mein Vertrauen würdest Du nie gewinnen :no: .

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Persönlich glaube ich längst, dass den Golden Retriever das Schicksal vieler Moderassen ereilt hat – gezüchtet auf Teufel komm raus mit den entsprechenden charakterlichen Macken.

    Dazu kommt, daß man einen von Natur aus sooooo lieben, wahlweise auch kleinen und putzigen (Jacky, Dackel etc.), Hund nicht erziehen muss, weil: Die sind ja eben von Natur aus freundlich – ungefähr so, wie ein Quarter bereits im Mutterleib Sliding Stop und Spin kann, oder ein Iberer Piaffe und Passage…

    Dann hab ich mal wieder die falschen Iberer 😀
    Aber Jack Russell ist ein prima Beispiel – das ist eine Rasse, deren meisten Exemplare mich wirklich grantig machen. Laut bis an die Hysterie, permanent unterfordert und (nach meinen mehrfachen Erfahrungen) mit einer fatalen Neigung, Pferden in die Hinterläufe zu zwicken :fies:
    Aber ich gebe offen zu: Ebenso wie viele andere Leute mit großen Hunden nix anfangen können, kann ich nicht mit diesen „Fußhupen“ oder unfreundlicher „Edelratten“. Die sind mir (Ausnahmen kenne ich auch, aber nur wenige),meistens entschieden zu überdreht. Oder größenwahnsinnig, wie so ziemlich jeder Dackel, den ich kenne…

  • patch patch sagt:

    Lustig und auffällig das die Leute mit Kampfhunden anderen immer Vorurteile vorwerfen, aber selbst damit um sich schleudern (Willkürlich schie0wütige Bullen, die Welt ist schlecht keiner hat uns lieb buhuhu usw). :denk:

    Ich komme da immer zu Schlüssen die ich besser nicht öffentlich machen sollte……

    Falls Du mich gemeint hast:

    Die Welt ist nicht schlecht, viele Leute haben mich und meinen ehemaligen „Kampfhund“ lieb,bzw. lieb gehabt.
    Wilkürlich schießwütige Bullen habe ich so auch nicht von mir gegeben.
    Ich bleibe jedoch dabei, dass ich völlig fassungslos darüber bin, wie dieses Tier von den Polizisten getötet, bzw. eben nicht getötet worden ist.

    (und mein Hengst wird auch nicht kastriert 😀 )

    Aber mach doch ruhig Deine Schlüsse öffentlich…

    LG, Patch

  • Avatar Mumpitz sagt:

    @MerlijnCH

    Ich finde, langsam ist es genug mit Deiner Polemik, und Du wiederholst Dich eigentlich nur immer wieder. Berufsbedingt kenne ich eine recht große Anzahl sog. „Kampfhunde“ und habe noch mit keinem einzigen schlechte Erfahrungen gemacht, und die Menschen, die ich am anderen Ende der Leine kennenlernen durfte, waren und sind bisher alle ganz normale Gestalten mit allen Charakterzügen „normaler“ Hundehalter. Ich finde Deine genaraliesierte Hetze hier absolut nicht angebracht. Ich habe auch noch niemanden kennen gelernt, der einen solchen Hund aus „niederen Motiven“ aus dem Tierheim genommen hat, wohl aber Menschen, die sich gerade dieser Hunde angenommen haben, weil ihre Zukunft ansonsten nicht so rosig ausgesehen hätte – der „harmlose“ Pudel hat nämlich viel bessere Vermittlungschancen, als der Listenhund.
    Ich will hier ganz sicher nichts verharmlosen – in meinen Augen kann JEDER Hund gefährlich sein/werden, aber Dein völlig undifferenziertes „NIeder mit allen Kampfhunden!“ und geht mir gewaltig gegen den Strich.

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich habe die Ehre jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit an unserem städtischen Rotlichtmilieu vorbei fahren zu dürfen. Um 8.45 Uhr scheint Hundegassigehzeit zu sein.. Die Nutten haben den Chihuahua unter´m Arm klemmen, die Zuhälter den Kampfhund. :rolleyes:

    in meinen Augen kann JEDER Hund gefährlich sein/werden

    Ich würde lieber von dem Chihuahuha angegriffen.. :bite:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    @MerlijnCH

    Ich finde, langsam ist es genug mit Deiner Polemik, und Du wiederholst Dich eigentlich nur immer wieder.

    Sorry Mumpitz, aber an dieser Stelle diskutiere ich mit Dir nicht über Polemik :no:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    …öhmmm und über Wiederholungen schon gar nicht 😉

  • Avatar Mumpitz sagt:

    :party:

  • Avatar metunja sagt:

    Guten Morgen,
    ich habe mal eine Frage bezügl. des Schießens innerhalb einer Ortschaft. Soweit mir bekannt ist, dürfen z.b. in Großstädten wie Berlin keine Wildschweine geschossen werden, auch nicht, wenn die morgens die Schulkinder auf dem Schulweg bedrängen bis die ihre Pausenbrote rausrücken. Die Gefahr wegen Querschlägern ist hier viel zu hoch – so sehe ich das auch, ist verständlich.
    Was mir nicht klar ist, warum die dann so oft auf den Hund schießen durften, wenn sie ihm schon so nah sind? Hier besteht doch letztendlich die selbe Gefahr.
    Dass hier Handlungsbedarf war, stelle ich nicht in Frage. Auch wenn die Hunde niemalsnicht Menschen angefallen haben. Das wussten die Polizisten zu dem Zeitpunkt nicht und bei blutverschmierten Hunden hätte ich ebenfalls so gehandelt, dass kein Mensch mehr in Gefahr kommen kann. Mir geht es um dieses mehrfache Schießen mit den entsprechenden „Nebenwirkungen“.
    Ansonsten ist zum Thema Kampfhunde hier schon soviel diskutiert wurden, auch in anderen Freds, dass ich mich hierzu nichtmehr äußere. Da wird die eine Seite die andere eh nicht überzeugen.
    Lg Metunja

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Metunja – berechtigte Frage. Das ist es ja, was mir an der ganzen Geschichte (neben vielen anderen Dingen) so gegen den Strich geht: Dass es offenbar für vollkommen normal erachtet wird, dass mitten in einem Wohngebiet rumgeballert wird.
    @Merlijn: Mumpitz hat doch recht. Man merkt jedem Deiner Beiträge an, dass Du Dich mit Hunden generell sehr wenig auskennst. Was an sich kein Thema ist, muss ja auch niemand. Nur: Mit jemandem zu „diskutieren“, der als einziges Argument „tötet sie“ bringt, ist auf Strecke vergleichsweise ermüdend und hat in etwa den gleichen Nährwert, als würde ich ellenlange Elaborate im Zucht-Thread der Friesen schreiben 😀
    @Gidran: Von einem Schäferhund, einer Dogge oder einem Boxer auch? 🙂

  • Avatar M_N_ sagt:

    Ich würde mal behaupten das ist in erster Linie vor allem aus der Art der Waffe heraus begründet.
    Ein Jäger wird höchstwahrscheinlich seine Langwaffe benutzen (nicht jeder hat einen Revolver zum Abfangen) und dort ist es durchaus an der Tagesordnung das eine Kugel, die ihr Ziel verfehlt je nach Kaliber etc noch 3500 meter (und mehr) weit fliegt und dann auch noch tödlich sein kann.

    Das passiert bei Pistole / MP nicht.

    Jäger dürfen zudem nur auf ein Stück Wild schießen wenn ein natürlicher (!!) Kugelfang gegeben ist. Und da gibt es nur einen einzigen, das ist der Boden. Aus diesem Grund sind die Jagdkanzeln ja erhöht, weil der Jäger so mit einem Winkle schießen kann das die Kugel die durchgeht / ihr Ziel verfehlt in den Boden einschlägt.
    Bäume, Holzstapel etc sind nicht als natürlicher Kugelfang anzusehen und zu benutzen.

    Man darf nicht vergessen, das Wildschwein ist das gefährlichste Wild das in unseren Wäldern lebt, von daher ist ‚Distanz‘ angebracht…

  • Avatar metunja sagt:

    ICh wollte noch was loswerden zu einem Post auf Seite 12, 13 o. 14 ❓ bezügl. der „liebevollen“ Riesenschnauzer :rolleyes: .
    Ich mag die Rasse auch sehr, fakt ist aber, dass sie ebenfalls Gebrauchs- bzw. Schutzhunde sind und das teilweise sehr ausgeprägt zeigen. Meist sehr souveräne, ruhige Hunde mit klarem Kopf. UND was viele nicht wissen: Dobermann und Riesenschnauzer kommen ursprünglich aus einer Rasse heraus – den Pinschern 😀 . Irgendwann hat man die rauhaarigen von den glatthaarigen getrennt und entsprechend weitergezüchtet. Rassiert man einen Schnauzer, na was meint ihr, wem der dann ähnelt… :outlaugh:
    Lg Metunja

  • Avatar metunja sagt:

    Man darf nicht vergessen, das Wildschwein ist das gefährlichste Wild das in unseren Wäldern lebt, von daher ist ‚Distanz‘ angebracht…

    Daher verstehe ich nicht, dass in Berlin nicht mehr unternommen wird, wenn dort Kinder von diesen Wildtieren bedrängt und gefährdet werden…. Muss doch kein Gewehr sein, dass für den weiten Schuß konstruiert wird.

  • Avatar Flix sagt:

    dat julschen:

    Meinst du das Herdenschutzhunde die einzigen Hunde waren, die für solche Aufgaben herangezogen wurden?
    Der eine oder andere Metzger wird um seinen Bullenbeißer froh gewesen sein, wenn der einem renitenten Rindviech Beine gemacht hat.

    Aber ich sehe in Grundzügen sind wir uns einig.

    Ein nicht ausgelasteter Jacky oder Border hat nicht die Beißkraft und Körpergröße um denselben Schaden anzurichten.
    Das ist dann zwar schade für den Hund, aber ungefährlicher für die Nachbarn.

    Es gibt in den Tierheimen SO viele Hunde, die ALLE ein schönes Zuhause verdient haben. Und ich spreche es dem Kampfhund nicht ab, dass er auch ein schönes Zuhause verdient hat. Aber es ist nun wirklich nicht so, als ob außer Kampfhunden bereits schon alles „vergriffen“ wäre.

    Alte Hunde sind noch viel mehr Ladenhüter. Wer wirklich nur von dem Wunsch getreiben ist etwas Gutes zu tun, hätte das die einmalige Chance einem Lebewesen zu vergelten, dass es schon viele Jahren den Zweibeinern ein treuer Begleiter war.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    @Merlijn: Mumpitz hat doch recht. Man merkt jedem Deiner Beiträge an, dass Du Dich mit Hunden generell sehr wenig auskennst. Was an sich kein Thema ist, muss ja auch niemand. Nur: Mit jemandem zu „diskutieren“, der als einziges Argument „tötet sie“ bringt, ist auf Strecke vergleichsweise ermüdend und hat in etwa den gleichen Nährwert, als würde ich ellenlange Elaborate im Zucht-Thread der Friesen schreiben 😀

    Jetzt mach mal einen Punkt. Ja :eye:
    Ich habe nirgends mit einem einzigen Wort gesagt „tötet“ sie.

    Ich verlange nur, dass sich jeder, der sich einen solchen Hund hält der Gefahr und der Bedrohnung bewusst ist und nicht immer alles verharmlost wie dies hier zum Teil der Fall ist.
    Nicht mehr und nicht weniger. Und wie schon erwähnt, ich vertraue jedem Hundehalter mehr, der die eigene Rasse die er hält kritisch und objektiv sieht.
    Ich darf das ruhig mit Hengsthaltung vergleichen und da kann ich Dir versichern, dass ich sie 90 Prozent aller Hengsthalter NICHT zutraue und da haben die grössten Schreihälse – vor allem hier – nichts daran geändert :na: Im Gegenteil :kowa:
    Und ich persönlich habe Angst weder vor Hengsten noch vor Hunden.

    Und dieser Satz bringt mich gerade schier zum Lachen:

    Man merkt jedem Deiner Beiträge an, dass Du Dich mit Hunden generell sehr wenig auskennst. Was an sich kein Thema ist, muss ja auch niemand.

    Das impliziert mir irgendwie, dass man nur über Themen schreiben sollte, mit denen man sich auskennt, Erfahrung, Praxis hat :na: :na:
    Sorry, das war jetzt für mich der absolute Lacher des Tages 😀

  • Avatar M_N_ sagt:

    Du brauchst, um ein Wildschwein effektiv (sicher!) und ‚Tierfreundlich‘ zu bejagen, ein recht großes Kaliber. Das hat man in der Regel nur in den Langwaffen, kenne keinen Jäger der ne S&M Magnum.500 hat, mit dem Revolver könnte man auf Grund des langen Laufs (Zielgenauigkeit) auch etwas Abstand halten. 😉 😀 http://www.youtube.com/watch?v=vuLn1skFfVo Denn ein krank geschossenes Wildschwein ist unberechenbar und extremst gefährlich, also muß der Schuß, zumindest in einem Wohngebiet wo Leute sind, direkt sitzen. Sollte ich jemals einen Wildunfall mit einem Wildschwein haben, würde ich niemals aussteigen, never ever…

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Tja Merlein: DAS unterscheidet uns bekanntlich – Du hast von allem Ahnung, schreibst auch nur von solchen Dingen und bist komplett frei von Fehlern. Keks zum Kaffee? 😀
    Und: Stimmt „tötet sie“ war polemisch. Aber genauso kommt die Quintessenz Deiner Beiträge in diesem Thread für mich rüber.
    Ach ja: Zeig mir bitte mal, wo hier Listenhunde verharmlost werden? Was mich angeht, kann ich nämlich nicht finden, dass es solche Beiträge gibt.

  • otto otto sagt:

    ich habe mal eine Frage bezügl. des Schießens innerhalb einer Ortschaft. Soweit mir bekannt ist, dürfen z.b. in Großstädten wie Berlin keine Wildschweine geschossen werden, auch nicht, wenn die morgens die Schulkinder auf dem Schulweg bedrängen bis die ihre Pausenbrote rausrücken. Die Gefahr wegen Querschlägern ist hier viel zu hoch – so sehe ich das auch, ist verständlich.
    Was mir nicht klar ist, warum die dann so oft auf den Hund schießen durften, wenn sie ihm schon so nah sind? Hier besteht doch letztendlich die selbe Gefahr.
    Dass hier Handlungsbedarf war, stelle ich nicht in Frage. Auch wenn die Hunde niemalsnicht Menschen angefallen haben. Das wussten die Polizisten zu dem Zeitpunkt nicht und bei blutverschmierten Hunden hätte ich ebenfalls so gehandelt, dass kein Mensch mehr in Gefahr kommen kann. Mir geht es um dieses mehrfache Schießen mit den entsprechenden „Nebenwirkungen“.

    Die Polizei handelt hier im Rahmen der Gefahrenabwehr. Die Gefahr kann durch Personen oder Sachen (Tiere) ausgehen. Ziel der Gefahrenabwehr ist es, wieder Sicherheit herzustellen. Bei der Gefahrenabwehr entscheidet die Polizei, welche Maßnahme mit welchem Mitteleinsatz angemessen ist.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ein nicht ausgelasteter Jacky oder Border hat nicht die Beißkraft und Körpergröße um denselben Schaden anzurichten.
    Das ist dann zwar schade für den Hund, aber ungefährlicher für die Nachbarn.

    Keine Frage, das die Beißkraft eines Jacky nicht mit der eines Pitbull mit halten kann. Allerdings viel Beißkraft braucht ein Hund denn um einen Menschen schwer zu verletzen?
    Und neben bei, meine ich das ein Schäferhund oder ein Rotweiler eine höhere Beißkraft besitzt, als ein Pit.
    Angeblich gibt es eine Untersuchung dazu, aber die ist nicht zu finden. Denke auch, wenn es sie gäbe, dann stände sie hier auch schon.
    Allerdings darf ist es doch logisch, das die Beißkraft etwas mit der Größe des Hundes zutun hat.
    Was mich bei der Suche allerdings schockiert hat, ist die Tatsache, das es anscheinend Foren gibt, in denen Leute nach der Beißkraft fragen, weil sie einen Hund haben wollen, der viel Power hat.
    Das Verbeißen ist eine andere Geschichte.

  • Avatar ambra sagt:

    Diese Diskussion ist leider müssig….

    wenn man, a) nicht anerkennen will, dass es Hunderassen gibt, die erhöhte Anforderungen an den Halter stellen und b) bestreitet, dass es Rassen mit genetischer „Vorbelastung“ in Richtung Aggressionsverhalten und /oder z.B. Raubwildschärfe gibt.

    Und auch innerhalb der Einzelrassen kann man nicht alle Tiere über einen Kamm scheren. Es gibt den einfach zu haltenden Riesenschnauzer (ich nehme den mal um die „Kampfhunde“ zu entlasten) und den anstrengenden und komplizierten Schnauzer.
    Gute Kombis sind dann einfacher Schnauzer und erfahrener Halter, einfacher Schnauzer und unerfahrener Halter, komplizierter Schnauzer und erfahrener Halter. Böse kann die Kombi komplizierter Schnauzer und unerfahrener Halter bzw. dummer Halter werden.

    Hundeerziehung ist leider oftmals Bauchgefühl mit Erfahrung. Was ohne Erfahrung und Bauchgefühl mit einer sich anbietenden Rasse wie Labbi gut funktioniert, kann in der Kombi schwieriger Hund UND Halter ohne grosses Wissen und Erfahrung in einer Katastrophe enden. Oder man hat einfach Glück und erwischt in der schwierigen Rasse das Exemplar, welches halt „einfach“ ist.
    Und die Realität zeigt, dass in der Kombi anspruchsvoller Hund und unerfahrener Halter selbst Hundeschulen nur bedingt helfen können, da die Hundeschule NICHT im Haus wohnt und unbewusste Fehler 24-Stunden am Tag korrigieren kann.

    Beissunfälle mit Labbis erkläre ich persönlich mir damit, dass es selbst Menschen gibt, die einem sich super anbietenden Hund nicht gerecht werden können und / oder selbst die Toleranzschwelle eines Labbis überschritten wird. Sicherlich nicht zu vernachlässigen die Schwarzzucht des Labbis… leider. Denn alle Labbis die ich persönlich kenne, die von guten Züchtern stammen und danach in ordentlichen Händen gelandet sind, sind einwandfreie Fell-Kuschel-Kugeln mit eklatantem Hang zum Couch-Kampf-Kuscheln.

    Schutzhundesport… hat für mich persönlich immer noch einen suspekten Touch. Vielleicht bei den „jungen“ Haltern zu Unrecht.
    Vielleicht kann man es mit der Jagdhundeausbildung vergleichen (ich hoffe es!)… hier kann der Jagdhund auch klar zwischen „Gassirunde“ und „es geht los zur Jagd“ unterscheiden, oder sollte es bei ordentlicher Ausbildung können. Wir haben das über die Auswahl des Halsbandes gelöst. Normale Gassirunde = einfaches Halsband „Jagdeinsatz“ = rotes Ausbildungshalsband plus rote Hundeweste.
    Was mir allerdings zu denken gibt… kommt unser Jagdhund zwischen Gassirunde und Jagdeinsatz irgendwie durcheinander, dann leidet im Höchstfall ein Kanickel oder Reh (nicht schön, aber zu verkraften), was passiert, wenn der Schutzhund durcheinander ist und nicht zwischen gepolstertem Arm und Kind reisst Arm zum Winken hoch unterscheiden kann…
    Ich bin skeptisch sobald man Beissreflexe auf den Menschen verstärkt ohne dass ein „beruflicher“ Hintergrund dies rechtfertigt.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ambra, wie immer trifft es dein Beitrag.

    Ergänzen möchte aber trotzdem noch etwas. Ich hab schon einige Male mitbekommen, wie Personen, die total unsicher waren oder unter ständigen inneren Druck litten, sich einen Hund holten. Dies halte eh schon für schwierig, auch ein Labbi kann dabei anfangen, zu beißen um seine Bezugsperson zu schützen. Leider suchten sich gerade diese Personen Hunde aus, der Schutzinstinkt sprichwörtlich ist und in der Zucht gefördert wird. Es musste aber unbedingt ein solcher Hund sein, um die eigenen Ängste und Unsicherheiten zu kompensieren.
    Das der Schuss nach hinten losgeht, sollte jedem klar sein.

  • Avatar wednesday sagt:

    Ambra, (mal wieder) ein unglaublich guter Beitrag zum Thema :friend: Du sprichst mir (mal wieder) absolut aus der Seele :hug:

    Genau das ist der Punkt: manchmal vermisse ich die Kombination von „Bauchgefühl gepaart mit Erfahrung“ bei einigen Hundehaltern. Ebenso bei einigen Pferdehaltern. Und bei den Kaninchenhaltern übrigens ganz besonders!

    Bei bestimmten Rassen werden Fehler des Halters im Umgang es halt unter Umständen problematisch. Ein Shirehorse hat nun mal auch eine andere Nervenerregungsleitung als ein Englisches Vollblut.

    Es macht mir einfach kein gutes Bauchgefühl, wenn ich einen wild an der Leine zerrenden Weimaraner in der Hamburger Innenstadt seine ca. 18-jähige Halterin auf Pumps hilflos hinter sich herziehen sehe… Mein erster Gedanke: warum gerade dieser Hund? Weil er so wunderschön ist? Vorurteilsfrei bin ich leider nicht …

    Genauso macht es mir kein gutes Bauchgefühl, wenn ich Sonntag für Sonntag im Naturschutzgebiet ausreite (absoluter Leinenzwang!) und 80% der Hunde ohne Leine laufen und davon 50 % nicht abrufbar sind von ihren Besitzern und die null Bewusstsein dafür haben, dass dies ggf. problematisch ist.

    Was glaubt ihr, wie oft dort ich schon die Diskussion hatte: „Ihr Pferd hat unseren Hund gebissen!!!“ (falsch: Schimmelchen hat nur geschnappt). Bleibt die Frage: „Wie kommt ihr Hund ohne Leine vor die Nase meines Pferdes?“. Und warum schnappt Schimmelchen? Weil die Weiden ebenfalls im Naturschutzgebiet liegen und es mehr als einmal vorgekommen ist, dass freilaufende Hunde die Pferde auf der Weide angegriffen haben.

    Ich habe wirklich kein Problem mit Hunden. Ausser dass ich ein bisschen ängstlich bin, nachdem ich morgens beim Brötchenholen von einem Hund grundlos gebissen wurde. War übrigens ein Labbi-Mix 😀 und seine Halter haben dem danach sofort so die Hölle heiss gemacht, dass er mir fast schon wieder leid tat.

    Auf das richtige Ende der Leine kommt es meiner Meinung hauptsächlich an. Einer der tollsten Hunde, den ich kenne, ist Onno von Lou&Peter. Glaube aber auch, dass der durchaus hier als „gefährlich“ eingestuft werden würde. Ich hatte ziemlich Respekt vor Onno, der wiederum mir sofort freundlich (mit seinen sicher 60 kg) auf den Fuss getreten ist und mich dabei wedelnd anguckte. Da kann man einfach nur das Tier mögen. Das Ende der Leine passt wundervoll zu dem Hund.

    Meine Eltern hatten einen deutschen Schäferhund, der beim Gassigehen ein kleines Kind angefallen und im Gesicht böse verletzt hat. Meine Eltern waren das falsche Ende der Leine und wir hatten danach auch nie wieder einen Hund.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Wed & Ambra: Genau so wünsche ich mir Diskussionen über dieses Thema :thumbsup:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ambra, (mal wieder) ein unglaublich guter Beitrag zum Thema :friend: Du sprichst mir (mal wieder) absolut aus der Seele :hug:

    Absolut, Ambra gehört für mich – obwohl man durch und durch das Hundeherz spürt :friend: schon rein wegen ihrer selbstkritischen und schnörkellosen Einstellung zur Hundehaltung zu der Kaste Hundebesitzer, die für mich sowieso über jeden Zweifel erhaben sind :friend:
    Denen würde ich – müsste ich Parallelen zur Hengsthaltung ziehen – auch jederzeit Hengsthaltung zutrauen.

    Keine Diskussion – das spürt man einfach. Bauchgefühl 😀

    Genauso macht es mir kein gutes Bauchgefühl, wenn ich Sonntag für Sonntag im Naturschutzgebiet ausreite (absoluter Leinenzwang!) und 80% der Hunde ohne Leine laufen und davon 50 % nicht abrufbar sind von ihren Besitzern und die null Bewusstsein dafür haben, dass dies ggf. problematisch ist.

    *giggel* ist uns gerade letzten Mittwoch beim Ausreiten mit Till (der war ja für ein paar Tage in der Heimat zu Besuch mit seinem Vivant :herz: ) passiert, wir galoppieren am Waldrand an, ich filme und ein „Hundchen“ stürzt aus einem Waldweg und will an die Beinchen unserer lieben Pferde 😀 Ein hilfloser und kreischender Besitzer, der Null Appel auf den Hund hat stürzt verzweifelt hinterher 😀
    Hab sogar Filmchen davon, aber nicht vom Hund, der ist nicht drauf, obwohl zügelunabhängi reiten kein Problem ist, aber so beweglich im Galopp den eigenen Arsch von Beno zu filmen bin leider ich nicht mehr 😀

    Auf das richtige Ende der Leine kommt es meiner Meinung hauptsächlich an. Einer der tollsten Hunde, den ich kenne, ist Onno von Lou&Peter. Glaube aber auch, dass der durchaus hier als „gefährlich“ eingestuft werden würde. Ich hatte ziemlich Respekt vor Onno, der wiederum mir sofort freundlich (mit seinen sicher 60 kg) auf den Fuss getreten ist und mich dabei wedelnd anguckte. Da kann man einfach nur das Tier mögen. Das Ende der Leine passt wundervoll zu dem Hund.

    Also das unterschreibe ich jetzt mal genauso absolut bedenkenlos :friend:
    Aber Mumps und der Beutler gehört sowie – ohne das sie grosse Wort verlieren muss – zu der oben erwähnten Kategorie Hundehalter.

    Es ist einfach so, man hats oder man hats nicht – und man erreicht es auch nicht mit hunderten von Beiträgen :denk: :nix:

  • Avatar La Jaca sagt:

    Schutzhundesport… hat für mich persönlich immer noch einen suspekten Touch. Vielleicht bei den „jungen“ Haltern zu Unrecht. Vielleicht kann man es mit der Jagdhundeausbildung vergleichen (ich hoffe es!)… hier kann der Jagdhund auch klar zwischen „Gassirunde“ und „es geht los zur Jagd“ unterscheiden, oder sollte es bei ordentlicher Ausbildung können. Wir haben das über die Auswahl des Halsbandes gelöst. Normale Gassirunde = einfaches Halsband „Jagdeinsatz“ = rotes Ausbildungshalsband plus rote Hundeweste. Was mir allerdings zu denken gibt… kommt unser Jagdhund zwischen Gassirunde und Jagdeinsatz irgendwie durcheinander, dann leidet im Höchstfall ein Kanickel oder Reh (nicht schön, aber zu verkraften), was passiert, wenn der Schutzhund durcheinander ist und nicht zwischen gepolstertem Arm und Kind reisst Arm zum Winken hoch unterscheiden kann… Ich bin skeptisch sobald man Beissreflexe auf den Menschen verstärkt ohne dass ein „beruflicher“ Hintergrund dies rechtfertigt.

    Ja, die Gedanken habe ich mir auch jahrelang gemacht, noch bevor ich VPG tatsächlich ausgeübt habe. Ich bin auch mit Jagdhunden aufgewachsen und musste erfahren, dass unsere Hunde es nicht trennen konnten (Deutsch Drahthaar und Teckel). Stundenlang haben wir an Fuchsbauten verharrt in der feldmark und gewartet, dass von irgendwoher das doofe Dackelvieh wieder auftauchte. Ich war damals jedoch noch Kind und kann daher nicht sagen, wie gut oder schlecht die Ausbildung war. Nur dass die Koralle (Stachelhalsband für die Nichtwissenden) üblich waren. Wenn ich alte Bücher lese zur Jagdhundeausbildung rollen sich mir die Fußnägel hoch. Bei Schutzdienst ist es für den Hund einfacher gemacht, da der Schutzdienst absolut ritualisiert ist. Es gibt einen festen Prüfungsablauf, der wird immer auf dem selben (üblicherweise) Hundeplatz regelrecht „dressiert“. Die Hunde spulen ihr Schema ab: Revieren, Stellen/Verbellen, Arm packen, Auslassen beim Stehen bleiben….etc Bei Schutzhundem kommt es nicht darauf an, was der Hund an Lektionen auf dem Platz lernt, sondern wie der allgemeine Umgang und Einstellung mit ihm ist. Viele Hundler sind einfach vom alten Schlag, wie ich ja schonmal schrieb. Malis, DSH und Co sind einfach sehr charakterstarke hunde, es ist „einfacher“ aus ihnen ein unerwünschtes soziales verhalten herauszuholen, wenn man bei der Haltung schludert. Meine Hunde sind abolut über Beute ausgebildet und würden bei einem normalen Menschen niemals ein Reiz sehen, ihm in den Arm zu beissen. Nichtmal wenn er wegläuft (naja, bei meinem Terrier kommt dann eventuell ein jagdliches Hetztriebverhalten durch, bei dem er aber nicht beisst *hust*) . Selbst wenn sie bedroht werden, reagieren sie sehr defensiv. Und mein Helfer ist ihr absoluter Lieblingsmensch. Ich stell euch mal ein paar Links zu Videos ein, wie es bei einem gesund trainiertem VPG-Hund im SD aussehen kann. http://www.youtube.com/watch?v=Y6XZFRGrYJk&feature=player_embedded http://www.youtube.com/watch?v=r2_jwzG9W1Y&feature=player_embedded haha, und hier noch ein Video von meiner kleinen Kröte bei seinen Anfängen :ostern: http://www.youtube.com/watch?v=euvcn-E10Sg Wer wirklich ernstes Interesse hat zu wissen, wie man modern im SD arbeiten kann, fragt Tante Goggl mal nach Schutzhund Clickertraining, da gibt es ein tolles Forum zu.

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Onno, der wiederum mir sofort freundlich (mit seinen sicher 60 kg)

    Er wiegt nur 47kg (Mini-Doggie). Ansonsten: Danke für das Kompliment! :red: Onno ist wirklich ein ganz toller Hund mit einer extrem hohen Reizschwelle – es ist z.B. fast unglaublich, zu sehen, wie tolerant, liebenswürdig und vorsichtig er mit dem nun gar nicht mehr kleinen Rossi-Kater ist, der sich dem Hund gegenüber (10mal so schwer) so allerhand herausnimmt.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Dobermann und Riesenschnauzer kommen ursprünglich aus einer Rasse heraus – den Pinschern 😀 . Irgendwann hat man die rauhaarigen von den glatthaarigen getrennt und entsprechend weitergezüchtet. Rassiert man einen Schnauzer, na was meint ihr, wem der dann ähnelt… :outlaugh:
    Lg Metunja

    Ich schrieb das ja bereits auch einmal: der Rottweiler stammt ursprünglich vom Berner Sennenhund.

    [Und neben bei, meine ich das ein Schäferhund oder ein Rotweiler eine höhere Beißkraft besitzt, als ein Pit.
    Angeblich gibt es eine Untersuchung dazu, aber die ist nicht zu finden.

    Die Untersuchung damals ergab, dass man keiner Hunderasse eine höhere oder geringere Beißkraft bestätigen konnte. Denn in allen Hunderassen war die Spanne dermaßen große Spannen und Unterschiede. Ich finde diese Untersuchung aber leider auch nicht mehr, dürfte so ca. 10 Jahre alt sein….

    Schutzhundesport… hat für mich persönlich immer noch einen suspekten Touch. Vielleicht bei den „jungen“ Haltern zu Unrecht.
    Vielleicht kann man es mit der Jagdhundeausbildung vergleichen (ich hoffe es!)… hier kann der Jagdhund auch klar zwischen „Gassirunde“ und „es geht los zur Jagd“ unterscheiden, oder sollte es bei ordentlicher Ausbildung können. Wir haben das über die Auswahl des Halsbandes gelöst. Normale Gassirunde = einfaches Halsband „Jagdeinsatz“ = rotes Ausbildungshalsband plus rote Hundeweste.
    Was mir allerdings zu denken gibt… kommt unser Jagdhund zwischen Gassirunde und Jagdeinsatz irgendwie durcheinander, dann leidet im Höchstfall ein Kanickel oder Reh (nicht schön, aber zu verkraften), was passiert, wenn der Schutzhund durcheinander ist und nicht zwischen gepolstertem Arm und Kind reisst Arm zum Winken hoch unterscheiden kann…
    Ich bin skeptisch sobald man Beissreflexe auf den Menschen verstärkt ohne dass ein „beruflicher“ Hintergrund dies rechtfertigt.

    Ich hatte damals auch auf dem Hundeplatz immer ein anderes Halsband. Glaube aber nicht, dass der Hund das großartig unterschieden hat. Die hat nämlich schon den Weg zum Platz erkannt und das Halsband habe ich immer erst im Auto angelegt.

    Ich glaube auch nicht, dass die Hunde da großartig unterscheiden. Wir haben durch unsere „Familienjagd“ ja ständig Kontakt zu anderen Jägern und deren Familien immer in Verbindung mit Jagdhunden. Und selbst die top geführten Hunde, die schon etliche Wettbewerbe gewonnen haben, hatten Probleme da zu unterscheiden. Ein Freund von mir wurde zum Beispiel von seinem Hund vom Fahrrad gerissen, weil dieser eine Katze sah 😉

    Diese Diskussion ist leider müssig….

    wenn man, a) nicht anerkennen will, dass es Hunderassen gibt, die erhöhte Anforderungen an den Halter stellen und b) bestreitet, dass es Rassen mit genetischer „Vorbelastung“ in Richtung Aggressionsverhalten und /oder z.B. Raubwildschärfe gibt.

    .

    Müssig ist es aber auch, wenn ständig fremden Leuten unterstellt wird, sie wären nicht in der Lage ihren Hund zu führen.

    Es gibt, wie Du schon schriebst, in allen Rassen Ausreißer, und ich glaube nicht wenig. Ich empfinde es auch nicht artgerecht einen Jacky in einer Wohnung zu halten ohne Kenntnisse in der jagdlichen Führung solcher Rassen. Genausowenig ist es auch artgerecht einen Border in der Stadt zu halten, da hilft auch die wöchentliche Agility wenig.

    Umgekehrt gibt es sicher viele Menschen, die in der Lage sind einen Schutzhund oder einen der sogenannten „Kampfhunde“ art- und sachgerecht zu halten.

    Einer der tollsten Hunde, den ich kenne, ist Onno von Lou&Peter. Glaube aber auch, dass der durchaus hier als „gefährlich“ eingestuft werden würde. Ich hatte ziemlich Respekt vor Onno, der wiederum mir sofort freundlich (mit seinen sicher 60 kg) auf den Fuss getreten ist und mich dabei wedelnd anguckte. Da kann man einfach nur das Tier mögen. Das Ende der Leine passt wundervoll zu dem Hund.

    Ist das die Bordeaux Dogge aus Mumpitz Avatar? Das sind auch ganz tolle und leider auch von vielen vollkommen falsch eingeschätzte Hunde – wir hatten ja den Hund unseres Nachbars öfters in Pflege.

    Die Hunde spulen ihr Schema ab: Revieren, Stellen/Verbellen, Arm packen, Auslassen beim Stehen bleiben…..

    Und genau bei letzeren scheitern die meisten Hunde. Und nicht nur die Privathunde, sondern selber erst vor ein paar Jahren bei einem Polizeihund im Einsatz gesehen. …

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Ist das die Bordeaux Dogge aus Mumpitz Avatar?

    Mein Avatar ist „Atze“, Onnos Vorgänger. Eine Rotmaske mit tatsächlich gut 60kg und mindestens genauso viel Seele :love: Onno ist eine Schwarzmaske, wie gesagt etwas kleiner und sehr lustig und ebenso seelenvoll. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48151/ Auf diesem Foto im Hintergrund „Carli“, meine erste Bordeaux-Dogge das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48152/

    Das sind auch ganz tolle und leider auch von vielen vollkommen falsch eingeschätzte Hunde

    Mir ist die „falsche“ Einschätzung ehrlich gesagt ganz recht, also daß man den Hund für gefährlich hält, er es aber absolut nicht ist…

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Seufz – neben dem Schwarzen Russen ist die Bordeaux-Dogge ja auch mittendrin in meinem Beuteschema. Und ich kenne einige davon (auf Teneriffa gibt es erstaunlich viele) und die sind samt und sonders die Ruhe, Freundlichkeit und Gelassenheit in Person :love:

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Mir ist die „falsche“ Einschätzung ehrlich gesagt ganz recht, also daß man den Hund für gefährlich hält, er es aber absolut nicht ist…

    😀 😀 😀

    Wenn ich gefragt werde, ob Bertha gefährlich sei, antworte ich auch immer mit ja. Ich muss den Leuten ja nicht auf die Nase binden, dass die sich über jeden Besucher ein Bein ausfreut, auch wenn sie ersteinmal ordnungsgemäß anschlägt. 😉

    Seufz – neben dem Schwarzen Russen ist die Bordeaux-Dogge ja auch mittendrin in meinem Beuteschema. Und ich kenne einige davon (auf Teneriffa gibt es erstaunlich viele) und die sind samt und sonders die Ruhe, Freundlichkeit und Gelassenheit in Person :love:

    Mango, die Bordeaux Dogge unseres Nachbarn, kommt ursprünglich auch aus Italien. Mir persönlich wäre der aber schon zu ruhig, der würde sogar bei Einbrechern liegen bleiben. Wir hatten ja die Hoffnung, dass er sich etwas Schutzinstinkt bei Bertha abschaut, war aber nciht so. 😀

    Ich finde Bordeaux Doggen einfach nur Klasse und wir haben damals ja auch hin und her überlegt, uns eine Bordeaux Dogge zu kaufen. Aber der Preis ist ja schon bei Rottis mit Papieren heutzutage abschreckend, und der Bordeaux Doggen Züchter, mit dem ich in Kontakt stand, wollte noch einmal 500 Euro mehr. Und leider, leider werden die nicht allzu alt und das war dann der ausschlaggebende Punkt.

    @Mumpitz: Ganz tolle Hunde hast Du! Mir gefallen ja die Rotmasken genauso gut wie die mit scharzer Maske. Mir fällt gerade ein, eine Bordeaux Dogge habe ich hier in Costa Rica noch nie gesehen. Meinst Du, die würden das Klima hier vertragen?

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Onno ist wirklich ein ganz toller Hund mit einer extrem hohen Reizschwelle

    Ohja, selbst wenn son komischer Zwerg mit noch komischeren Dingern eure Küche unsicher macht 😀 :love:

  • Avatar maurits sagt:

    [quote=’GidranX‘,index.php?page=Thread&postID=687525#post687525.. Die Nutten haben den Chihuahua unter´m Arm klemmen, die Zuhälter den Kampfhund. :rolleyes:

    der war jetzt MEIN ganz persönliches Schmankerl zum Sonntagabend, danke liebe Gidran! :hug:

  • Avatar wednesday sagt:

    Sonntagmorgen auf St. Pauli kann ich Dir dieses Schmankerl auch bieten, Maurits 😀

  • Avatar maurits sagt:

    das war ein ganz privater Insider nur für mich wed, ich hab mich selten so amüsiert. 😀 😀 😀
    Und wie wahr, wie wahr…. :ja:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ich hab echt keine lust, alle seiten hier nachzulesen, darum las ich nur die erste und die letzte seite. 😀

    daß es von der besitzerin der hunde bereits seit tagen eine gegendarstellung gibt, dürfte bekannt sein, oder?

    ich finde es, wenn die gegendarstellung stimmt (und davon gehe ich aus, weil ich aufgrund direkter nachbarschaft ein paar infos aus erster hand habe), eine riesen-schweinerei, was die polizei sich da erlaubt hat.

    dennoch bleibt bei mir ein geschmäckle. und ich will euch auch sagen, warum.

    1. warum deklariert man einen hund als boxer-mischling, der ganz offensichtlich nichtmal an einem boxer vorbeigelaufen ist? der hund ist eindeutig einem soka zuzuordnen. aber sowas von eindeutig! der andere sollte ein american bulldog sein. da halte ich mich etwas zurück, es kann evtl. ein mix gewesen sein. jedoch auch hier bleiben zweifel. zur sache direkt tut das freilich nichts, welcher rasse die hunde angehörten – es macht nur klar, daß auch die besitzerin nicht die wahrheit sagt.

    2. hat der gatte der besitzerin bei der presse verlauten lassen, daß die hunde in verschiedenen räumen gehalten werden mußten, weil sie sich nicht vertrugen. hier hört dann mein verständnis auf und ich frage mich, wieso nicht ein hund abgegeben wurde.

    3. drängt sich mir der verdacht der nicht-artgerechten haltung spätestens dann auf, wenn ich höre, daß die sich heftig beißenden hunde (die vom nachbarn mit einer harke ins freie gezogen wurden) sofort voneinander abliessen, als sie freiheit rochen, und gingen ganz offensichtlich in verschiedene richtungen stiften. das ist nicht damit zu entschuldigen, daß sie schockiert vom kampf waren – denn das sind rüden nicht, wenn sie sich mit anderen rüden beißen! vielmehr fürchte ich, daß die hunde ansonsten kaum freilauf hatten und ihre chance einfach mal nutzten…

    4. hab ich hier nur kurz was von VPG gelesen. der verein, in dem die HH ist, macht keinen VPG. sie erzählte in der presse, der eine hund hätte die begleithundprüfung bestanden, der andere stünde kurz davor. sowohl sie als auch ihre tochter hätten den sachkundenachweis. das mag wohl stimmen,
    jedoch sei hierzu anzumerken, daß der verein kein mitgliedsverein des VDH ist und darum zweifelhaft ist, ob diese „BH“ irgendwo offiziell als solche anerkannt wird.

    da gibts ein paar ungereimtheiten, das ist einfach so.

    und ich glaube auch nicht, daß sie, wie angekündigt, die polizei verklagt. weil spätestens dann könnte ne fette steuernachzahlung kommen, da man ja bisher mit der rassezugehörigkeit beschissen hat. 😉

  • Avatar nisenase sagt:

    die Leute sind doch schon gestraft genug, mit dem Vorfall alleine. Ich hoffe nur, es wird kein neuer Hund mehr angeschafft…..

    Mein armer Mops hatte am Samstag morgen auch einen Kampf. Der kleine, behinderte Mopsi ist auf den Terriermix meines Nachbarn zugelaufen. Mops frei – Terrier an Leine. Das Alien bellend drumherum, der andere Terriermix der anderen Nachbarin gleich mal in sichere Entfernugn gerannt. Mein Nachbar war völlig fertig, denn sein angeleinter Hund hat sich in der Halsspeckrolle meines Mopses verbissen. Am Mops war Blut. Jedoch nicht seins. Gott sei Dank. Der Terrier hatte sich wohl beim verbeissen selbst gebissen (zunge, Lefze).
    Muß ich nun meinen behinderten Kampfmops einschläfern?
    Man vergisst als Mensch einfach, dass Hunde Tiere sind, mit niederen Instinkten und wenn man nicht schnell genug reagiert, der Hund eben diesen Instinkten folgt. Dann muß man es so gut es geht unterbinden oder abwarten und es die Hunde regeln lassen.
    ich weiß von meinem Mops, dass er unter völliger Selbstüberschätzung und Größenwahn leidet. Dies zeigt sich ua. daran, dass er am Stallweg die Autos anhält und am weiterfahren hindert. Würde er dies auf der Hauptstaße versuchen, wäre er platt. Er sich regelrecht aufplustert, wenn er anderen Hunden begegnet. Er ist nicht aggressiv, aber er zeigt IMMER unterschwellig seine große Überlegenheit. Ein kleiner Bonaparte sozusagen…..er merkt dies entweder nicht und riskiert damit sehr oft eine Beißerei, oder er glaubt wirklich mit all seiner Kraft an seine überhundliche Macht:) Oder aber der Molosser ist zu stark ausgeprägt:) Vom Alien darf hier gar nicht gesprochen werden. Würde dieses Tier die 3kg Marke überschreiten würde sie aller Wahrscheinlichkeit nach mit Stachelhalsband und Maulkorb geführt werden müssen. (Yorki-Mops-Mix) Eine Erziehung konnte hier nicht durchgeführt werden. und anbei ein Bildchen von meinen Kampfratten.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    dennoch bleibt bei mir ein geschmäckle. und ich will euch auch sagen, warum.

    1. warum deklariert man einen hund als boxer-mischling, der ganz offensichtlich nichtmal an einem boxer vorbeigelaufen ist? der hund ist eindeutig einem soka zuzuordnen. aber sowas von eindeutig! der andere sollte ein american bulldog sein. da halte ich mich etwas zurück, es kann evtl. ein mix gewesen sein. jedoch auch hier bleiben zweifel. zur sache direkt tut das freilich nichts, welcher rasse die hunde angehörten – es macht nur klar, daß auch die besitzerin nicht die wahrheit sagt.

    😀 😀 das sahen sogar meine alten „Hunde-Unverstand-Augen“ auf einen Blick 😀 😀
    Ich denke aber, sich so durchzutricksen (mit Hilfe zum Teil von Tierärzten 8o ) ist durchaus an der Tagesordnung.
    Das macht ja die ganze Szene auch so absolut vertrauenswürdig 😀
    Und solange das so bleibt, halte ich ganz einfach an meinen Vorurteilen fest :ja:

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    😀 😀 😀
    gibts denn in dem Format überhaupt Maulkörbe 😀

    ne, im Ernst, die sind :love:

    Aber einfach zusehen, wie sich Hunde beschädigen, das würde mir extrem schwerfallen,
    obwohl es bei der Sachkunde immer gepredigt wird.
    Nur meine Hände würde ich nicht riskieren… 🙁

    Mein Hund, den ich auf öffentlichen Wegen strikt an der Leine führe,
    zu seiner Sicherheit 😉
    wird mitunter von freilaufenden Hunden angegriffen und auch schon verletzt.
    Ich finde es, vorsichtig ausgedrückt :cursing: :cursing:
    extrem rücksichtslos, einen Hund wo Leinenplicht herrscht, also in der Öffentlichkeit,
    frei herumlaufen zu lassen, wenn ein ornungsgemäss angeleinter Hund entgegenkommt.
    Was soll ich tun ß
    Ich stelle mich schützend vor meinen Hund, brülle den anderen Hund an und versuche den zu vertreiben.
    Aber man fühlt sich dann schon hilflos, wenn der Besitzer des andeen Hundes noch nicht mal in
    der Lage ist, seinen Hund abzurufen.
    Und dann noch dummdämlich erklärt : “ die müssen das austragen “ 🙁
    Erstens ist das viel zu gefährlich und ausserdem vertraut mein Hund darauf, dass ich die Dinge regle.

    @Linda : wie jetzt – ich denke der Vater soll tot sein ????
    da stand, die haben gerade den Vater verloren….
    ist der jetzt wieder auferstanden ?
    Dann hätte der traurige Vorfall direkt etwas Gutes ^^ ^^
    entschuldigung, war jetz woh lpietätlos :red:
    aber da kommen so viele Widersprüche

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    …aber da kommen so viele Widersprüche

    DAS denke ich mir schon lange – eben vertrauenerweckend 😀

  • Avatar La Jaca sagt:

    lindaglinda: Manchmal ist es sinnvoll alle Beiträge zu lesen. 😛

    nisenase: Möpse sind meinem Terrier auch suspekt, auch wenn sie sich völlig defensiv verhalten. Ich denke hier tritt ein Phänomen auf, dass „stark verrunzelte“ mollossoide Rassen alleine durch ihre Erscheinung falsche Signale aussenden. Atmen klingt wie knurren, das Gesicht sieht aus als würde er wütend fletschen…mein Terrier ist sonst so mit Rüden je nach Symphatie und Gegenverhalten verträglich, mit Hündinnen immer super zugange. Aber bei Englischen Bulldoggen oder Möpsen unterschiedet er nicht…die findet er immer total provokant. Ähnliches habe ich schon von Pudeln oder nordischen Rassen gehört, die wohl durch die natürliche aber gestelzte Gangart wohl schon Provokation ausstrahlen.

    zum Thema: Die hatten doch 3 hunde..also einen haben die sicher mindestens noch. und wenn sie aktiv im Hundesport ist, wird auch garantiert noch einer wieder einziehen…

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    🙁 🙁 wir wissen ja nichts wirklich 🙁 🙁

    erst klingt es, als ob das typische Klientel, das diese Rassen nun am wenigsten brauchen,
    wieder zugeschlagen hat.
    Dann liest man von einer Frau, die ihren Mann verloren hat und im Krankenhaus arbeitet
    und zudem im Hundesport sehr verdient ist,
    plötzlich lebt der Mann und die Hunde wurden nicht artgerecht gehalten 🙁 🙁
    oder wurden sie nur kurz mal getrennt, weil die Frau weg ging ?
    Wurden sie sonst vielleicht doch gut betreut und beschäftigt ?
    Hat der Feuerwehrmann tatsächlich stolz verkündet den „Scheissköter plattgemacht“ zu haben ?
    auch das fände ich unfassbar geschmacklos.

    Spätestens die Gerichtsverhandlung wird (hoffentlich) Fakten bringen

  • Avatar Flix sagt:

    Dem angeleinten Hund meiner Freundin ist ein DSH an den Hals gesprungen und hat sich verbissen. Der DSH war neben seiner Besitzerin die ein kleines Kind an der Hand hatte, im Sitz. Ich ärgere mich, dass sie sich zu fein war sicherheitshalber einen Finger in das Halsband des DSH einzuhacken. Das ist zwar nicht so cool als sich auf den Hund zu verlassen, hätte sich aber nicht viel gekostet und hätte einen häßlichen Vorfall verhindert bei dem auch ihr Kind hätte verletzt werden können.

    Mir tat der Hund meiner Freundin unendlich Leid: an der kurzen Leine, brav im Fuß, er hat sich darauf verlassen, dass wir das für ihn regeln (können).

    @ Liebe Frau

    Seit diesem Vorfall mache ich einen Bogen um größere Exemplare, die ich nicht kenne, und deren Besitzer sie nicht anleinen wollen. Da ist es mir auch nicht zu peinlich auch mal kehrt zu machen.

    Wenn es sich nicht vermeiden lässt und der andere Besitzer leint nicht an, dann mache ich meinen Hund auch los, damit er wenigsten eine Chance hat auszuweichen. Ich laufe einen leichten Bogen und gehe möglichst zügig weiter, damit sich die Situation schnell auflöst und sich nicht durch rumstehen aufschaukeln kann.

    Einen Hund verjagen, der schon auf Distanz übel gesonnen ist musste ich noch nicht. Hattest du schon darüber nachgedacht eine Blechdose gefüllt mit Steinchen zu schütteln? Das ist lauter als Brüllen.
    Oder ein Regenschirm?

    Als Jogger hatte ich in meiner alten Wohngegend (Kleinstadt) Pfefferspray dabei. Damit bin ich wenigsten genauso wehrhaft wie ein anderer Hund. Am neuen Wohnort (ländliche Gegnd) ist das nicht nötig. Keine Ahnung warum sich da Hunde und Besitzer anders verhalten.

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    @Flix : mit Schäfis haben meine Hunde auch Probleme, obwohl ich persönlich
    den DSH mag.
    Meine Nachbarin hat eine DSH Hündin, sie lässt die hier immer frei neben sich laufen, obwohl es
    in Hamburg verboten ist.
    Wir leben zwar auf dem Land, aber es ist immer noch HH.
    Die Schäferhündin ist sehr dominant und hat es auf meine Hunde abgesehen 🙁
    Die Nachbarin sagt dann immer : “ ach, mach ihn doch los, die müssen das austragen“
    In manchen Fällen geht das sicher ganz gut.
    Aber ich gehe das Risiko nicht ein.
    Meine Angst ist zu gross, dass ein Unglück geschieht.
    Dass die Hunde vor ein Auto rennen etwa, oder sich doch schwer verletzen,
    man kann das nicht ausschliessen und ich will das einfach nicht.
    Hier sind noch mehr recht schlecht gehaltene Hunde.
    Ein Mann hat eine sehr schöne schwarze Labbi – Dame, die hält er trotz Leine nicht
    und wickelt die Leine dann immer um einen Baum oder Mast :S
    Fakt ist : im Ernstfall sind die Hunde die Opfer und der Mensch ist in der Verantwortung.
    Daher behalte ich meinen Hund auch in der Situation bei mir.
    Aber das mit der Klapperdose klingt gut 😉
    meistens vergesse ich nur sowas einzustecken

  • Avatar Diana sagt:

    Ich wollte noch mal kurz was zur Trennung von Hunden in der Wohnung sagen.
    Unsere beiden Rüden vertragen sich auch nicht besonders gut, trotzdem leben sie gemeinsam auf unserem Grundstück.
    Das klappt im Großen und Ganzen auch recht gut.
    Kleine Prügeleien gibt es zwar ab und zu mal und es wird auch laufend gedroht und gebrummt, aber wenn Platz genug ist, bleibt es beim Drohen.
    Wenn die Beiden aber zusammen im Haus sind, ist einfach nicht genug Platz zum Ausweichen da.
    Zweimal schon wurde aus einer eigentlich zu lösenden Situation eine Prügelei, weil kein Platz zum Ausweichen da war.
    Jetzt achten wir darauf, dass sich die Hunde nicht gleichzeitig im Haus befinden oder eben in getrennten Zimmern sind.

    Wahrscheinlich war es bei der Frau ähnlich.
    Es gibt ja sogar ein Foto, wo alle drei Hunde gleichzeitig von ihr an der Leine gehalten werden – spinnefeind waren die sich also nicht.
    Und dass die Hunde sofort voneinander abgelassen hatten, nachdem der Nachbar sie an der Harke rausgezogen hat, ist für mich ebenfalls ein Zeichen, dass das kein großer Kampf, sondern eher eine Rangelei gewesen sein muss.
    Richtig ineinander verbissene Hunde lösen sich nicht einfach so voneinander und gehen dann getrennte Wege.
    Wahrscheinlich hatte einer der Hunde sich an Zunge, Lefze oder Ohr verletzt, was eigentlich harmlos ist, aber stark bluten kann und auf weißen Hundeköpfen schon sehr erschreckend wirken kann.

  • Avatar Valioso sagt:

    Wie schnell so ein weißer „Kampfhund“ nach einem „blutüberströmten Monster“ aussehen kann habe ich auch schon selbst erlebt. Mein etwas größenwahnsinniger Aussie Rüde und ich haben eine junge Frau mit einem American Bulldog zwischen den Feldern getroffen. Beide Hunde waren frei und umkreisten einander. Ich schlug vor das wir in Bewegung bleiben und uns rasch von einander entfernen aber die junge Frau meinte eingreifen zu müssen und promt kam es auch zur Rangelei. Wir konnten die Prügelknaben recht schnell trennen und es war auch nicht viel passiert. Der Bulli hatte das ganze Maul voller Haare und meiner hatte den Bulli am Ohrleder erwischt. Wir tauschten also Adressen aus (für den Fall das doch etwas Schwerwiegendes passiert sein sollte) und trennten uns dann. Das hat also nicht lange gedauert. So eine kleine Wunde am Ohr blutet recht stark und weil es ihm unangenehm war hat der Bulli ständig mit dem Kopf geschüttelt. Innerhalb kürzester Zeit sah dieser weiße Hund aus als wenn er gerade aus dem Schlachthaus kommt ….

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    Meine Taki hat seit Monaten einen Riss im Öhrchen, der immer wieder aufgeht.
    Wenn sie rennt, dass die Ohren schlackern, ist ihre Kehle scheinbar blutgetränkt 🙁
    und an den Tapeten hab ich auch überall Blutspritzer…. 😀

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Anton fehlt ein Stück vom Ohr, von einer Rottihündin rausgerissen. Das hat sehr heftig geblutet.
    Die Hündinnen haben es nie gut gemeint mit Anton, nur seine beiden kleinen Mädels hier zu Hause, die dürfen alles mit ihm machen und die liebt er sehr.

  • Avatar Mumpitz sagt:

    seit Monaten einen Riss im Öhrchen, der immer wieder aufgeht.

    Schon mal Laser-Behandlung versucht?

  • Avatar Red Setter sagt:

    Da ich da im Bekanntenkreis einige Fälle habe (besonders allerdings bei RRs aus nicht optimalen Zuchten/von Vermehrern) – mal die Schilddrüse überprüft? Leider mittlerweile wohl ein recht häufiges Problem bei RRs 🙁

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Leider mittlerweile wohl ein recht häufiges Problem bei RRs 🙁

    Ja, überdurchschnittlich häufig! ;(

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    Frau von der Leyen hat es noc heinmal sehr gut zusammengefasst http://lumpi4.blog.de/2011/10/16/medien-kampfhunde-macht-12024334/ Danke für den Tipp zu den Taki Öhrchen 🙂

  • Avatar Castellano sagt:

    Hat gestern Abend zufällig jemand Stern TV gesehen? Da ging es um die Rottweilerhuendin, die vor einigen Monaten den kleinen Jungen massiv am Kopf verletzt hat. Die Hündin wurde hinterher getestet (positiv) u in sachkundige Hände weiter vermittelt. Was dann während dem Interview passierte, war unter aller Kanone :no:

  • Avatar dat ninalein sagt:

    gez ma butter bei die fische,

    glaubt hier irgendeiner ernsthaft, dass ein hund, der so dermaßen ein kind herrichtet, weiterhin am leben bleiben darf??? ICH NICHT

    noch dazu fand ich danach die maz doch etwas seeeehr sonderbar, der trainer läßt die leine bewußt total locker, vorher NULL hühner weit und breit, dann auf einmal ein haufen hühner, SCHNITT und dann ein jagender hund? was soll so was??? wollen die einen für dumm verkaufen? sommerpause ist doch vorbei oder irre ich da nun.

    ganz klar, so ein hund gehört eingeschläfert, weil leider wieder der mensch versagt hat, sprich der halter des hundes und weil einfach NICHT garantiert werden kann, dass nicht irgendwo in hintertupfingen wieder einer versagt und es wieder zu einem beißangriff kommt.
    dann, wäre ich dieser trainer mit dieser vorgeschichte, ich würde meinen hund definitiv nicht so locker am anderen ende der leine halten, hat man so einen hund, muss man immer auf halb acht stellung sein – ich habe eine äußerst griffige aussiehündin, da bin ich draußen auch auf halb acht stellung. innerhalb der familie ein traumhund, aber wehe es paßt jemand in ihr beuteschema, ich weiß das und handele dementsprechend.

    liebe grüße

    nina

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    ganz klar, so ein hund gehört eingeschläfert, weil leider wieder der mensch versagt hat, sprich der halter des hundes und weil einfach NICHT garantiert werden kann, dass nicht irgendwo in hintertupfingen wieder einer versagt und es wieder zu einem beißangriff kommt.

    nanana….ganz sooo einfach is‘ es dann auch wieder nicht.

    Oder doch? :denk:

    Wenn es denn wirklich soooo schwierig ist solche Hunde zu halten, dann gehört sie einfach generell verboten… :denk: 😉

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich war halt wirklich schockiert darüber, das dieser „erfahrene“ Hundetrainer u Tester im Nachhinein immer noch behauptet hat, der Hund wäre durchaus vermittelbar (in geeignete Hände). Da frage ich mich ernsthaft, was geeignete Hände sind und was passieren muss, bis so ein auffälliger u nicht abrufbarer Hund aus dem Verkehr gezogen wird.

    Der gehört für mich (als Hundefreund u Rotti-Fan) eingeschläfert! Punkt aus!

  • Avatar dat ninalein sagt:

    nö, weil dann dürfte es keine hunde mehr geben, denn irgendwo, egal welche rasse versagt immer einer… nur fällt das dann bei dackel und co ned so auf, aber diese diskussion hatten wir bereits.
    und ich habe geschrieben, weil hier der mensch ( hundehalter ) versagt hat und nicht, weil jeder mensch bei so etwas versagt…
    da steht auch nicht solche hunde, sondern SO ein hund, sprich ein hund, egal welcher rasse, der so ohne rücksicht auf verluste einen menschen attackiert, egal ob kind, jugendlicher, erwachsener, mann, frau, gehört eingeschläfert und mir ist des völlig wurscht, ob des a aussie, a rottweiler, a schäferhund oder a dackel is.

    lg nina

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    ohhh….jetzt sind wir wieder so weit dass wir Chihuahua’s & Co. mit Rotti, Pitt & Co. vergleichen 😀

  • Avatar Nica sagt:

    Also vor Chihuahuas hab ich ernsthaft Angst *jetztohneWitz*!

  • Avatar Castellano sagt:

    Von den Auswirkungen her ist das natürlich nicht zu vergleichen, aber es gibt durchaus auch Hunde kleiner Rassen, wo Handlungsbedarf wäre (wie auch immer das dann aussehen mag)
    Aktueller Fall im Wohnort meiner Freundin: sie ist Mutter von Zwillingsmädchen und hat seit wenigen Tagen ihren ersten Hundewelpen (ein Händchen voll Hund, 9 Wochen alt). Im gleichen Ort lebt ein Westi (also auch eine kleine Rasse, die eigentl nicht auffällt). Dieser Hund läuft frei, obwohl nicht abrufbar, hat vorveinigen Wochen bereits einen Welpen verletzt (musste operativ zusammengeflickt werden) und ging nun auch gleich am ersten Tag auf den Welpen meiner Freundin los. Eins der Mädchen nimmt erschrocken den Welpen hoch, waehrend Westi angerannt kommt. Dieser erwischt Welpe und Kind. Nicht dramatisch u lebensbedrohlich, aber doch so das beide zum Arzt mussten.

    Sorry, aber da wird für mich der Unterschied zu einem großen Hund oder Listenhund dann doch bedeutend kleiner!

  • Avatar dat ninalein sagt:

    mit sicherheit verletzt ein westi oder kleiner hund weniger als ein großer, macht für mich aber keinen unterschied…

    lg nina

  • Avatar Nica sagt:

    Sicher ist es ein Unterschied (von dem was man dann davon trägt) ob man von einem Westi oder Rotti angegangen wird. Aber auch diese kleinen Hunde sind vom Agressionspotenzial nicht zu unterschätzen.Jedesmal wenn ich von einem Hund gebissen wurde, dann war es so eine Taschenratte.
    Was ich gestern nur so Banane fand war, dass sich alle gewundert haben warum der Hund hinter dem Huhn her ist. Hallo, ein Hund ist ein Beutegreifer, das hätte jeder Fiffi von der Oma nebenan auch gemacht. Blöd nur, dass der gute Herr Hundetrainer nicht gut genug aufgepasst hat. Das kam dann ziemlich dämlich rüber.

  • Avatar Castellano sagt:

    Bei uns im Ort gibt es 2 Chihuahuas, die als Prestigeobjekte angeschafft, aber nie erzogen/beschäftigt/ausgelastet wurden. Die laufen auch regelmaessig frei im Ort rum, jeder schimpft u die Besitzer stört es nicht. Beide Hunde sind rotzfrech mit einem Hang zum groessenwahn, was ich allerdings immer belächele u nicht für ernst nehme. Dennoch gibt es hier Menschen die sich von dem Theater einschuechtern lassen oder gar Angst haben.

    Der Knaller war, als ich mit meinen Hunden am Haus der Terrorzwerge vorbei ging und sich beide todesmutig auf den Neufi (60-70kg Hund) stürzten u ihm an der Kehle hingen … ernsthaft aggressiv, kein Spiel oder Drohen! Natürlich haben die nur das Fell erwischt u Neufi stand ganz cool da u hat mal abgewartet was so passiert, sprich es hat ihn nicht wirklich interessiert. Der Besitzer der Kampfzwerge stand im Garten u hat sich gebogen vor lachen :irre:
    Hätte mein Hund jetzt „normal“ reagiert, wie ein angegriffener Hund es in der Regel tut, haette natürlich nur ein kleiner verteidigungsbiss ausgereicht, um die Zwerge ernsthaft zu verletzen. Und wer haette dann die A-Karte u den bösen/aggressiven Hund??? Ich natürlich :doh:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    noch dazu fand ich danach die maz doch etwas seeeehr sonderbar, der trainer läßt die leine bewußt total locker, vorher NULL hühner weit und breit, dann auf einmal ein haufen hühner, SCHNITT und dann ein jagender hund? was soll so was??? wollen die einen für dumm verkaufen? sommerpause ist doch vorbei oder irre ich da nun.

    Moins,
    mal davon abgesehen, dass ich DIESEN Hund nach der Attacke auf das Kind wohl auch einschläfern lassen hätte…
    Die Hühnergeschichte fand ich nun mehr als albern, und sie wird der Grundproblematik auch überhaupt nicht gerecht – denn dann müsste so mancher, ansonsten vollkommen unauffällige Familienhund auch gleich mit eingeschläfert werden. Denn was soll uns denn die Hühnergeschichte sagen: Dass ein Hund ein potenzieller Mörder ist??? Es ist genau diese Form von journalistischem Treppenwitz, die mir mittlerweile gepflegt auf den Sender geht. Statt Fakten reicht schon ein totes Huhn und prompt sind wir wieder mittendrin in der Kampfhundedebatte.

  • Avatar Castellano sagt:

    Was ich halt an der Hühnergeschichte bezeichnend fand, war der Fakt, das der Hubd selbst von seinem Trainer in so einer banalen Situation genausowenig abrufbar war, wie zu dem Zeitpunkt beim Angriff auf das Kind. Der Hund ist damit nicht sicher u verlässlich u deshalb verstehe ich nicht, das der Mann felsenfest der Meinung war, der Hund sei sauber!

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    mit sicherheit verletzt ein westi oder kleiner hund weniger als ein großer, macht für mich aber keinen unterschied…

    Für mich auch nicht 😀 :rolleyes: das ist zu vernachlassigen :na:

  • Avatar Castellano sagt:

    Natürlich macht es einen Unterschied, deswegen braucht man aber agressive Hunde kleiner Rassen nicht laechelnd unter den Tisch kehren! Für mich gehoert da ebenso gehandelt! Auch wenn die sicher keinen Tod beißen u zerfleischen, können sie trotzdem genug Schaden anrichten, den ich persönlich dann nicht mehr „lächerlich“ finde!

  • Avatar Diana sagt:

    Ich würde das gerne noch einmal sehen, denn im Nachhinein denke ich, dass die Hühnergeschichte gestellt war.
    Der Trainer saß zuerst ganz normal da, passte auf den Hund auf und sprach mit dem Interviewer.
    Dann auf einmal lag er fast selig hingegossen auf der Bank, sah verträumt ins Weite und hielt die Hundeleine nur noch mit einem Finger.
    Just in diesem Moment kommt ein Huhn vorbei :irre: und der Hund geht los.
    Danach ist nur noch schemenhaft zu erkennen, was passiert, untermalt von Hühnergegacker.

  • Avatar Castellano sagt:

    Im Bezug auf die Stellungsname des Trainers im Studio, zu dieser Huehnergeschichte, glaube ich nicht das das gestellt war. Da waren mehrere Hühner und ich glaube die waren vorher schon da.

  • Avatar dat ninalein sagt:

    mit sicherheit war das gestellt, sagte ich ja vorher schon…

    lg nina

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ganz klar, das war gestellt 😉 :ja:

  • Avatar Castellano sagt:

    Warum sollte dieser Trainer da mitspielen? Und dann hinterher immer noch behaupten das der Hund ok ist, halt nur in geeignete Hände gehört. Hätte er da mitgespielt, dann doch vielmehr deswegen, um
    Zu beweisen wie gefährlich der Hund ist u das er eben NICHT vermittelbar ist. Das passt mir nicht zusammen.

    Zumal das auch völlig egal ist! Der Hund hat ein Kind angefallen, war nicht abrufbar, da brauchst kein totes Huhn mehr um Konsequenzen zu ziehen!

  • Avatar dat_julschen sagt:

    mit sicherheit verletzt ein westi…………

    Der liebe kleine Westie ist sehr wohl in der Lage einen Erwachsenen Menschen schwer zu verletzten, als gezüchteter Solitärjäger sollte man diese kleinen Zwerge nicht unterschätzen, die haben nämlich die dumme Angewohnheit, zu tun, was sie mögen. 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Jetzt kriege ich aber richtig Angst 8o :flucht: :flucht:

  • Avatar dat ninalein sagt:

    merljin, hast du es gesehen?

    öhm, warum so in der art und weise gestellt? och, da jibbet kohle für…
    ihr könnt ja mal nach dem namen des trainers gockeln und auf die hp gehen und schauen, wer einem da als erstes ins auge hüpft…

  • Avatar La Jaca sagt:

    ganz klar, so ein hund gehört eingeschläfert, weil leider wieder der mensch versagt hat, sprich der halter des hundes und weil einfach NICHT garantiert werden kann, dass nicht irgendwo in hintertupfingen wieder einer versagt und es wieder zu einem beißangriff kommt.
    ———————
    ich habe eine äußerst griffige aussiehündin, da bin ich draußen auch auf halb acht stellung. innerhalb der familie ein traumhund, aber wehe es paßt jemand in ihr beuteschema, ich weiß das und handele dementsprechend.

    Bist du jetzt nicht doppelmoralisch? Hast du auch versagt bei deinem „griffigen“ Hund? Was ist wenn wenn die mal jemanden beisst der in ihr Beuteschema passt? Warum solltest du nicht auch mal „versagen“ und sie beisst jemanden? Ist sie harmloser weil noch nichts passiert ist oder weil ein ach-so-niedlicher-Aussie ist? Würdest du deinen Hund auch ohne zu zögern einschläfern wenn sie doch jemanden beisst? Wie schützt du die Umwelt vor ihr? Maulkorb? Wie sieht dein Handeln aus?

    Ich habe den Bericht nicht gesehen, denn Stern TV entspricht nicht ganz meinem Beuteschema. 😉

  • Avatar Nica sagt:

    Was ich halt an der Hühnergeschichte bezeichnend fand, war der Fakt, das der Hubd selbst von seinem Trainer in so einer banalen Situation genausowenig abrufbar war, wie zu dem Zeitpunkt beim Angriff auf das Kind. Der Hund ist damit nicht sicher u verlässlich u deshalb verstehe ich nicht, das der Mann felsenfest der Meinung war, der Hund sei sauber!

    ich will nicht wie viele nette Goldies und Wastls in der Situation nicht abrufbar gewesen wären.Und deshalb sind es direkt menschenfressende Monster die eingeschläfert gehören? :irre:

    Wir hatten damals einen Pekinesenrüden in der Nachbarschaft. Mein Boxer und er konnten sich aufs Blut nicht leiden. An einem Tag kam der Furz ohne Leine aus dem Haus gerannt und hat meinen doof angemacht. Meiner war natürlich gleich auf 180 und wollte dem Kleenen mal die Meinung geigen. Ich hab meinen Hund dann vorn etwas hoch genommen damit dieser nicht an den anderen Hund ran kommt.Denkt ihr die Besitzerin wäre raus gekommen um ihren Köter weg zu nehmen?! Die stand schön im Türrahmen und hat gerufen: Whiskey komm zu Mutti….. kommst du jetzt!…. Lecker Lecker…..
    Erst als das Pekinese mir in die Wade gebissen hat und meinen Hund an mehreren empfindlichen Teilen am Bauch gepackt hat, hab ich dann mal gesagt, dass ich bis drei zähle und wenn sie ihren Köter dann nicht weg geholt hat, dann wird meiner diesen wohl auf links drehen. Dann hat die feine Dame sich mal bewegt um ihren Fiffi zu holen.
    Wäre diese Situation aber andersrum gelaufen und mein Boxer wäre frei gewesen, na was denkt ihr was da gleich losgewesen wäre. Gestromter Kampfhund reißt älteren Dame die Wade in Fetzen! :panik1: :panik:

  • Avatar dat ninalein sagt:

    nur an leine gassi gehen, jeden fremden der zu uns auf den hof kommt warnen, aufpassen wie ein schießhund, sprich, wenn hund starr wird, sie ihr typisches gangbild zeigt, leine kurz, fußgehen lassen.
    wenn fremde zu besuch kommen, wegsperen geht nicht anders.

    ach ja sie hat schon geschnappt, als jemand fremdes, für sie fremdes nach vorwarnung unser haus betreten hat…

    griifig bedeutet nicht grundlos agressiv mit festbeißen und mehrfachen zubeißens. griffig sind auch manch ausgebildete hunde.

    wenn mein hund nicht mehr abrufbar, besinnungslos attackiert, bei zurufen nicht abläßt – JA, ich würde den hund sofort einschläfern lassen und ihn mit sicherheit nicht in irgendwelche ach noch so geeigneten hände vermitteln.

    lg nina

  • Avatar Nica sagt:

    Bei einem Huhn?????

  • Avatar maurits sagt:

    Wenn jemand die Verletzungen des Kindes gestern gesehen hat, sollte er sich vielleicht zurückhalten mit Äusserungen, dass Chihuahuas, Westies und Pekinesen genau so gefährlich sein können. Das finde ich angesichts des Opfers, welches von einem grossen schweren ausser Kontrolle geratenen Rottweiler massivst und lebensgefährlich verletzt wurde, und bis heute an den Folgen zu leiden hat, einfach nur geschmacklos ohne Grenzen. Das Kind hatte unter anderem massive tiefe Verletzungen im Gesichts- und Schädelbereich, die Kopfhaut war großflächig wieder angenäht worden, von den bleibenden Narben im Gesicht und die damit verbundenen Folgen für das ganze Leben mal ganz zu schweigen. Mich kotzt diese Diskussion langsam an. Jeder muss hier seinen blöden Senf dazugeben, dass Dackel und Co auch Zähne haben, mit denen sie beissen können. Klar, weiss jeder. Fakt ist doch wohl, dass ein Kind einem 40 oder 50 kg schweren Hund, der über ein ausgeprägtes Aggressionspotential verfügt und sich ausser Kontrolle auf sein Opfer stürzt, NICHTS mehr entgegenzusetzen hat, und vermutlich sieht auch ein Erwachsener da alt aus. Fakt ist auch, dass solche Hunde gezielt an den Kopf-Halsbereich gehen. Ganz im Gegensatz zum Dackel Waldi, der den Postboten in die Wade beisst. Und ich glaube ein Opfer würde, sollte es wählen können, lieber Narben von einem Pekinesen davontragen, als die, die entstehen, wenn ein Rottweiler oder sonstiger Rassevertreter den Kopf und das Gesicht in der Mache hatten. Fakt ist, solche Hunde braucht kein Mensch, und diese ganzen Resozialisierungsmassnahmen halte ich für äusserst fragwürdig. Oder wollt Ihr mir jetzt erzählen, dass zum Beispiel solche Verletzungen durch Chihuahuas und Dackel entstehen können? http://www.cosmiq.de/qa/show/1470814/Die-Bedeutung-der-Reisszaehne-vom-Hund/ lg maurits

  • Avatar Diana sagt:

    Dass die Geschichte mit dem Huhn aber absolut nichts mit der Attacke auf das Kind zu tun hat, da sind wir uns aber einig, oder?

    Und ich hätte den Hund nach der Attacke auf das Kind sofort eingeschläfert – als Besitzer.
    Ich hätte mir den nicht vom Ordnungsamt wegnehmen lassen, das wäre gar nicht nötig gewesen.
    Das Ordnungsamt verstehe ich aber auch nicht – was genau muss ein Hund denn noch anstellen, um seine Lebensberechtigung zu verlieren?

  • Avatar Castellano sagt:

    Nica, du verstehst da offenbar den Zusammenhang nicht! Auch ein Hühnerjagender Goldi gehört für mich eingeschlaefert, wenn er im Vorfeld schon mal nicht abrufbar war, als er ein Kind masdivst verletzte!

    Dieser Rotti hat ein Kind gebissen und die Sache mit dem Huhn war schlichtweg bezeichnend dafür, das der Hund nicht sicher u kontrollierbar ist. Hier geht es doch gar nicht darum, das der Hund lediglich Hühner jagd!
    Also bitte erst lesen, bevor der Vogel gezeigt wird!

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    merljin, hast du es gesehen?

    Nein 😉
    brauche ich eigentlich nicht, wie hier reagiert wird, das kann man schon an den Fingern abzählen 😀 .

    Was nicht sein darf, darf nicht sein 😀

    Zum Glück passiert sowas nie bei den Pforglern, die sind ja alle sooo kompetent, haben alle wohlerzogene, brave Hundies die nie und nimmer in Ansätzen irgendwelche Störungen oder Unarten zeigen würden und wenn doch 8o , haben die Besitzer selbstverständlich alles im Griff. Ob Hengste oder Hunde, null problemo alles unter Kontrolle 😉

    Ich werde mir das aber gerne anschauen, in der Wiederholung oder wenn es als Podcast auf Stern-TV aufgeschaltet ist.

    Wenn jemand die Verletzungen des Kindes gestern gesehen hat, sollte er sich vielleicht zurückhalten mit Äusserungen, dass Chihuahuas, Westies und Pekinesen genau so gefährlich sein können. Das finde ich angesichts des Opfers, welches von einem grossen schweren ausser Kontrolle geratenen Rottweiler massivst und lebensgefährlich verletzt wurde, und bis heute an den Folgen zu leiden hat, einfach nur geschmacklos ohne Grenzen.
    Das Kind hatte unter anderem massive tiefe Verletzungen im Gesichts- und Schädelbereich, die Kopfhaut war großflächig wieder angenäht worden, von den bleibenden Narben im Gesicht und die damit verbundenen Folgen für das ganze Leben mal ganz zu schweigen.

    Mich kotzt diese Diskussion langsam an. Jeder muss hier seinen blöden Senf dazugeben, dass Dackel und Co auch Zähne haben, mit denen sie beissen können. Klar, weiss jeder.

    ankotzen… ?( 8o …..nö, ich finde sie nur noch lächerlich, an Peinlichkeiten kaum mehr zu überbieten 😉 und absolut vorhersehbar, komm wir wetten, wer mit welcher Argumentation als nächstes auf der Matte steht 😀

  • Avatar Castellano sagt:

    Mau, auch du solltest lesen! Es hat keiner behauptet das eine Kleinhunderasse due gleichen Verletzungen verursachen kann wie ein großer Hund! Ich habe lediglich erwähnt, das ich auch beißende Münzkunde nicht witzig finde u das da auch gehandelt werden müsste!

  • Avatar maurits sagt:

    ich meine auch nicht Dich. Hier werden immer wieder derartige Angriffe verharmlost mit dem Argument, dass Dackel, Pudel und Co auch beissen.

    lg

  • Avatar Nica sagt:

    Doch, doch mach dir mal keine Sorgen, ich hab schon verstanden worum es hier geht. Und, ich habe in keinem Satz erwähnt, dass der Hund nicht eingeschläfert gehört weil er ein Kind angefallen hat. Aber was ich lächerlich finde ist diese Stern TV Aktion. Sorry aber so eine gequirllte Scheiße.

    Ich kann es einfach nicht nachvolllziehen, wie man sagen kann, dass Hunde allgemein eingeschläfert gehören weil sie ein Huhn gejagt haben. Da würde ich dann gerne an den Thread: Wie dem Hund das jagen abgewöhnen verweisen.

  • Avatar Castellano sagt:

    Zu verharmlosen gibt es da auch wirklich nichts mehr. Der Hund gehört eingeschläfert u nicht noch 100x getestet.u weitervermittelt!

  • Avatar Castellano sagt:

    Wer hat denn behauptet, das der Hund wegen der Jagd aufs Huhn eingeschläfert gehört u nicht wehen der Vorgeschichte???

  • Avatar Nica sagt:

    wenn mein hund nicht mehr abrufbar, besinnungslos attackiert, bei zurufen nicht abläßt – JA, ich würde den hund sofort einschläfern lassen und ihn mit sicherheit nicht in irgendwelche ach noch so geeigneten hände vermitteln.

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich kapiere das Problem immer noch nicht! Der Hund hat ein KIND angegriffen u war da offensichtlich schon nicht abrufbar. Das Ganze hat sich in Trainerhänden wiederholt, diesmal war es halt zum Glück „nur“ ein Huhn.

  • Avatar Diana sagt:

    Weil es nichts miteinander zu tun hat.
    Fast jeder normale Hund würde einem Huhn nachlaufen und die meisten davon würden sich nicht sofort davon abrufen lassen.
    Aber die allerwenigsten würden, obwohl sie ein Huhn hetzen, ein Kind angreifen.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Ich finde auch, dass die Szene mit dem Huhn sehr unecht wirkte…
    Das ist für mich auch kein Beweis, dass der (ein) Hund gefährlich ist.

    DAS hat der Hund ja nun deutlich mit dem Angriff auf das Kind bewiesen. Daher hätte er sofort eingeschläfert werden müssen.

    Nur diese Huhn Geschichte zu kommentieren (also der Moderator) mit „bei unseren Dreharbeiten passierte etwas unglaubliches“ finde ich ähm…na ja *hüstel* :irre:
    Natürlich sollte sowas nicht passieren, dass ein Hund ein Huhn jagt, aber nun, sowas passiert trotzdem mal. Und da so einen riesen Aufriss von zu machen als BEWEIS wie gefährlich doch der Hund ist, finde ich völlig überzogen!
    Das ändert natürlich nichts daran DAS dieser Hund gefährlich ist und eingeschläfert gehört, aber wegen dem Angriff auf das Kind und NUR deswegen.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Weil es nichts miteinander zu tun hat.
    Fast jeder normale Hund würde einem Huhn nachlaufen und die meisten davon würden sich nicht sofort davon abrufen lassen.
    Aber die allerwenigsten würden, obwohl sie ein Huhn hetzen, ein Kind angreifen.

    Sehe ich genauso :ja:

  • Avatar Nica sagt:

    Ich glaube wir reden ein bißchen aneinander vorbei.
    Ich meinte, dass es für mich kein Grund ist einen Hund einschläfern zu lassen, nur weil er ein Huhn, Kaninchen, Beutelratte, Wellensittich, etc. jagt. Für mich ist dieses Verhalten bei einem Hund natürlich.
    Die Kinderzerfetz Aktion ist eine andere. Dafür gehört der Hund evtl. eingeschläfert.
    OK? :friend:

  • Avatar Castellano sagt:

    Das ist aber in Trainerhänden passiert u darf gerade bei so einem Hund mit solcher Vorgeschichte einfach nicht sein! Logo reißt nicht jeder jagende Hund gleich ein Kind, das behauptet ja auch gar keiner…

  • Avatar Nica sagt:

    Ich finde auch, dass die Szene mit dem Huhn sehr unecht wirkte…
    Das ist für mich auch kein Beweis, dass der (ein) Hund gefährlich ist.

    DAS hat der Hund ja nun deutlich mit dem Angriff auf das Kind bewiesen. Daher hätte er sofort eingeschläfert werden müssen.

    Nur diese Huhn Geschichte zu kommentieren (also der Moderator) mit „bei unseren Dreharbeiten passierte etwas unglaubliches“ finde ich ähm…na ja *hüstel* :irre:
    Natürlich sollte sowas nicht passieren, dass ein Hund ein Huhn jagt, aber nun, sowas passiert trotzdem mal. Und da so einen riesen Aufriss von zu machen als BEWEIS wie gefährlich doch der Hund ist, finde ich völlig überzogen!
    Das ändert natürlich nichts daran DAS dieser Hund gefährlich ist und eingeschläfert gehört, aber wegen dem Angriff auf das Kind und NUR deswegen.

    Danke Julia!

  • Avatar Valioso sagt:

    Ich finde das ein Hund der einen Menschen dermaßen verletzt eingeschläfert gehört ohne wenn und aber. Das sich da noch ein paar Trainer und Fachleute mit profilieren müßen finde ich einfach zum :kotz:
    Auf der anderen Seite müßen wir uns darüber im Klaren sein das eigendlich von jedem Hund ein gewisses Gefahren Potential ausgeht das wir nicht vernachlässigen dürfen. Jeder Hundehalter sollte seinen Fifi ohne die rosarote Brille sehen und auch (sich selbst und anderen gegenüber) zugeben können wenn er überfordert ist.
    Ich habe auch einen „griffigen Aussie“ der fremden Hunden und leider auch Kindern gegenüber nicht astrein ist. Erwachsenen gegenüber ist er eine Knutschkugel. Mir wird oft gesagt ich soll „mich nicht so anstellen“ wenn ich bei Besuch den Hund wegsperre sobald Kinder dabei sind. Ich weiß nicht ob er beißen würde aber sein Verhalten bewegt mich auch nicht dazu dies auszuprobieren.
    Keiner kann immer 100%ig von seinem Hund sagen wie er in ungewohnten Situationen reagieren würde. Dafür ist es immer noch ein Tier – was leider manche Hundehalter vergessen. :nix:

  • Avatar Nica sagt:

    Das ist aber in Trainerhänden passiert u darf gerade bei so einem Hund mit solcher Vorgeschichte einfach nicht sein! Logo reißt nicht jeder jagende Hund gleich ein Kind, das behauptet ja auch gar keiner…

    Sicher darf das nicht sein. Wäre ich der Trainer dieses Hundes gewesen und hätte zeigen wollen, dass der Hund ja doch recht friedlich ist, dann hätte ich ja wohl aufgepasst wie Luchs, dass der Hund sich nicht losreißt und hatte nicht so easy auf der Bank rumgelümmelt mit dem kleinen Finger in der Leine.Das war einfach… na ja dumm gelaufen.

  • Avatar Castellano sagt:

    Wir reden tatsaechlich aneinander vorbei. Im Prinziep meinen wir aber das Gleiche 😉

  • Avatar Nica sagt:

    Siehste :eye: :ja:

  • Avatar Diana sagt:

    Das ist aber in Trainerhänden passiert

    Deshalb würde ich den Beitrag gern noch einmal sehen.
    Weil ich der Meinung bin, dass diese Situation extra so heraufbeschworen wurde.
    Außerdem – irgendwie war es ja schon eigenartig, wie über das Verschwinden und den unbekannten Verbleib des Hundes berichtet wurde und das plötzliche Wiederauftauchen bei dem Gutachter.
    Rottweiler sehen sich ja nun extrem ähnlich und hat der Trainer den Hund auch nur einmal bei seinem Namen gerufen, als er hinter ihm herlief?

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Weil es nichts miteinander zu tun hat.
    Fast jeder normale Hund würde einem Huhn nachlaufen und die meisten davon würden sich nicht sofort davon abrufen lassen.
    Aber die allerwenigsten würden, obwohl sie ein Huhn hetzen, ein Kind angreifen.

    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Ich muss allerdings gestehen: ich vertrete ebenso den Standpunkt, dass ein Hund, der einmal zubiss, immer wieder zubeissen wird und somit eingeschläfert gehört!

    Ich kenne aber auch viele, viele Hunde, die Hühner jagen und reissen. Das liegt nunmal in der Natur der Tiere (ebenso wie Katzen halt Mäuse und Vögel jagen). Ich denke nicht, dass diese Hunde sich auch agressiv gegen Menschen verhalten. Und umgekehrt natürlich genauso.

    Wir haben immer Hühner gehabt, früher sogar freilaufende Zwergkaninchen im Garten, unsere Hunde kamen damit klar. Das ist aber auch eine Erziehungssache und einer der Gründe, warum wir uns niemals einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim geholt hätten.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Das ist aber in Trainerhänden passiert

    Deshalb würde ich den Beitrag gern noch einmal sehen.
    Weil ich der Meinung bin, dass diese Situation extra so heraufbeschworen wurde.

    Stern TV und Jauch sind für ihre Anti-Hunde Einstellung bekannt. Gab es da nicht sogar mal eine Klage gegen den Sender/Jauch?

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Abgesehen davon habe ich mich nach dem Beitrag gefragt, MUSS das Kind sich die Bilder seiner eigenen Verletzungen und die Erzählungen seiner Oma etc. unbedingt nochmal angucken?
    Der war ja völlig fertig nach dem Beitrag.
    Da er eh nix gefragt wurde, hätte es wohl auch gereicht wenn die Anwältin, Oma und Mutter da gewesen wären oder?

    Ich fand das einfach nicht in Ordnung :nix:

    @St.Lucia: Das ist nicht mehr der Jauch. Aber der neue Moderator steht ihm in nichts nach :rolleyes:

  • Avatar Nica sagt:

    Ich hatte irgendwo gelesen, dass Oma und der Junge während des Berichts mit dem Trainer etc. raus gegangen sind.Aber wo war das nochmal :denk: :denk: …
    Warum eine Mutter ihren Jungen mit in ein Fernsehstudio zerrt um die ganze Sache nochmal brühwarm serviert zu bekommen, ja das finde ich mehr als fraglich. Spielt da Geld eine Rolle? Ohne Moppen nix zu Po….. ?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    logo und jetzt mache wir noch die Opfer zu Tätern, dieses geldgeile Pack :eye: :ja: :kowa:

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Ich mache überhaupt keinen zu Tätern.

    Ich fands einfach nicht gut, weil das Kind sich so bei der Mutter verkrochen hat als der Beitrag vorbei war.
    Wenn es denn so ist, dass die Oma mit dem während des Beitrags draußen war ist ja alles ok.

    Muss die Mutter ja selber wissen. Ich hätts nicht gemacht.

  • gitana gitana sagt:

    Kann man die Sendung noch irgendwo sehen? Gefunden habe ich nichts :nix:

    Eigentlich mag ich ja grundsätzlich Hunde nicht so, aber hühnerjagende Hunde schon, diese bitte bei mir abgeben :bite: . Ich hasse dieses ewig zeternde, stinkende, alles vollschei..nde widerliche Federvieh :maul: , das hier in großen Mengen völlig frei herumläuft, einfach nur eklig :kotz: .

    Grundsätzlich bin ich aber auch absolut nicht der Meinung, daß ein hühnerjagender Hund automatisch gefährlich für Menschen ist.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Weil es nichts miteinander zu tun hat.
    Fast jeder normale Hund würde einem Huhn nachlaufen und die meisten davon würden sich nicht sofort davon abrufen lassen.
    Aber die allerwenigsten würden, obwohl sie ein Huhn hetzen, ein Kind angreifen.

    Guten Morgen,
    da ist man mal ein paar Stunden mit den Pferden auf der Autobahn, und mittlerweile läuft dieser Thread in ganz und gar vorhersehbaren Bahnen, schee 😀
    Diana, das unterschreibe ich voll und ganz. Eine meiner Hündinnen ist seit dem Welpenalter auf alles fixiert, was flattert – zu Menschen dagegen ist sie zuckersüß. Und ich wage wirklich zu bezweifeln, dass es so viele exzellent erzogene Hunde gibt, die unter keinen Umständen ein Huhn plattmachen würden. Das ist alles eine Frage der Gelegenheiten 😀
    Ansonsten halte ich die Hühnergeschichte auch klar für gefaked; Stern-TV wollte sich wieder mal an eine aktuelle Debatte anhängen, das ist alles. Aber wer diese Sendung tatsächlich unter Informations-Journalismus verbucht, ist auch selbst schuld 😛 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ansonsten halte ich die Hühnergeschichte auch klar für gefaked; Stern-TV wollte sich wieder mal an eine aktuelle Debatte anhängen, das ist alles. Aber wer diese Sendung tatsächlich unter Informations-Journalismus verbucht, ist auch selbst schuld 😛 😀

    Dann verhält es sich wohl genauso wie mit gewissen Ausbildungstips in Internetforen :na:

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Und ich wage wirklich zu bezweifeln, dass es so viele exzellent erzogene Hunde gibt, die unter keinen Umständen ein Huhn plattmachen würden. Das ist alles eine Frage der Gelegenheiten 😀

    Doch, die gibt es wirklich! Aber wohl nur, wenn sie bereits im Welpenalter mit Hühnern aufgezogen wurden!

  • Avatar La Jaca sagt:

    Wenn mein Terrier es nicht machen würde, hätte er sein Zuchtziel verfehlt. 😀

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Und ich wage wirklich zu bezweifeln, dass es so viele exzellent erzogene Hunde gibt, die unter keinen Umständen ein Huhn plattmachen würden. Das ist alles eine Frage der Gelegenheiten 😀

    Doch, die gibt es wirklich! Aber wohl nur, wenn sie bereits im Welpenalter mit Hühnern aufgezogen wurden!

    Stimmt St. Lucia,
    bei den Hunden unserer Nachbarn auf Teneriffa war das auch so.Was auch hilft: ein Hahn 😀 Der hat zumindest bei unseren Hunden (mit Ausnahme erwähnter Hündin) dafür gesorgt, dass sie Abstand von den Flatterviechern halten 🙂

  • Avatar hanniverin sagt:

    Mal davon abgesehen, dass es sich bei den beiden Hunden um einen Kampfhund-MIX und einen BOXER-Mix gehalten haben muss. Bei allem Mitleid für das Mädchen, kapiere ich beim besten Willen nicht, warum niemand ihm gesagt hat, dass es verdammt blutig enden kann, wenn man sich zwischen zwei kämpfende Hunde begibt. Das sollte meines Erachtens zum definitiven Grundwissen gehören, Die Tiere sind in Kampfsituationen so dermaßen vollgepumpt

    Ist halt dann immer die Frage warum man in dieser Situation so reagiert hat. Ich meine jeder Hundehalter weiß eigentlich was richtig und was falsch ist. Tiere sind halt Tiere und Menschen, Menschen. Wer sich zwischen zwei kämpfende Hunde begibt, möchte eigentlich nur Schlichten. Ich wüsste auch nicht wie ich reagiert hätte.

  • Avatar La Jaca sagt:

    Wissen und Anwenden ist ja doch oft noch was anderes. Ganz ehrlich, ich glaube jeder hat schonmal intuitiv falsch gehandelt…sowie ausweichen wenn einem ein kleines Tier vors Auto rennt.

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