Ist zwar kein SPiel aber eine selbst erfundene Pferdegeschichte! Könnt sie kommentieren und lesen!

By testadmin | Spieleecke

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1. Kapitel

Und nun du Jenny! Rief die Lehrerin. „Also es fing so an“:

In einer stillen Vollmondnacht, ich sass an meinem
Schreibtisch und musste einen Aufsatz für die Schule schreiben, doch ich hatte
keine Idee. Da hörte ich draussen Hufgetrappel, lautes, aber doch war es dumpf!
Ich schaute nach draussen, dort standen unsere beiden Zwillingsponys Klett und
Fred, auf unserem sogenannten Ponyplatz. Ich wusste wie ihre Hufe klingen
würden wenn sie auf den harten Boden stössten. Ich wusste auch, dass dieses Hufgetrappel
weder von Klett noch von Fred kam. Also ging ich nach Draussen um zu sehen was
da los war. Ich sah im ersten Moment nichts, da sich meine Augen noch an die
Dunkelheit gewöhnen mussten, doch als sie so weit waren, sah ich etwas was mich
völlig lähmte!

2.Kapitel

Ein Pferd! Ein schwarzes Pferd! Ich nahm das nächste Seil
und rannte dem davon galoppierenden Pferd hinterher. Das mit dem Pferd etwas
nicht stimmte wusste ich sofort! Alle behaupten, dass ich Pferde verstehe wie
kein anderes Kind in meinem Alter! Das Pferd war so plötzlich verschwunden wie
es gekommen war. Dieses Pferdchen ist super schnell! Ausser Puste kam ich
enttäuscht wieder nach Hause. Wieder bei meinem noch leeren Aufsatzblatt
angekommen, lies mich das Erlebnis von dem schönen schnellen Pferd nicht los.
Ich musste es suchen und zwar schnell!

3.Kapitel

Ich sattelte Klett, so schnell wie ich es noch nie geschafft
hatte, dann galoppierte ich den Hufspuren im weichen Moos nach. „Los,
schneller!“ trieb ich das Pony immer mehr an. Ganz plötzlich stoppte Klett
abrupt! Da sah ich erst dass sich das Pferd, das ich vorhin sah, in den stacheligen
Büschen verheddert hatte. Ich stieg von meinem Transportmittel ab und ging
langsam näher an das schwarze Pferd. Da schlug es wie wild aus, dass Klett davon
galoppierte! „Klett, bleib hier!“ schrie ich meinem Lieblingspony nach, doch
Klett hatte nicht im Sinn zurück zu kommen.

4.Kapitel

Ich warf dem fremden Pferd, das Seil um den Hals, dieses
wehrte sich heftig, doch ich gab nicht nach! Ich band das Seil an einem Baum,
der in der Nähe stand an. Nach einer Weile, gab das Pferd erschöpft nach und
sank zu Boden. Nun musste ich erst mal Klett finden! Ich rannte über Stock und
Stein, bis ich endlich den verdutzten Klett vor einem Stinktier sah, das
natürlich als ich kam wegrannte. Ich konnte Klett schnell zügeln und sprang auf
den nun etwas verkratzten Westernsattel, wahrscheinlich hatte auch er sich in
einpaar Büschen leicht mit dem Sattel verheddert. Nun musste ich schnell wieder
zum fremden Pferd reiten, hoffentlich ist dies noch da!

5.Kapitel

Zum Glück war das schwarze Pferd noch da! Langsam kam ich
mit einem Halfter und einem Strick, die mal Papas verstorbenem Pferd gehörten.
Es hatte etwa dieselbe Grösse wie das schwarze Pferd. Es war immer noch sehr
erschöpf! Das war nicht normal! Ich band ihm das Halfter und den Strick um. Das
Pferd stand wiederwillig auf und kam dann mit Klett und mir mit, zu uns nach
Hause. Mein Vater kümmerte sich gleich um den Fremden(es stellte sich heraus,
dass es eine Stute war). Mein Vater erklärte gleich, als er die Stute sah: „Sie
ist schwanger und hat Komplikationen, eigentlich hätte das Fohlen schon lange
draussen sein sollen, hoffentlich ist es nicht schon tot!“

6.Kapitel

Mein Vater rief sofort einen Tierarzt an, der im Schnellzugstempo
kam. Nach etwa einer Stunde, war das kleine Fohlen draussen. Aber, es regte
sich nicht! Der Arzt tastete ihm das Herz ab und meinte dann, „Es ist noch zu
retten, aber behaltet die Stute im Auge, nicht dass die uns am Schluss noch
stirbt!“ Er gab uns seine Handynummer, im Falle, dass mit der Stute etwas wäre.
Die Stute schlief bald in Freds Box ein, während ich in Kletts Box, die gleich
nebenan ist, immer wieder ein Auge auf die Stute werfen musste. Ich hatte die
Nachtschicht selbst verständlich übernommen! Beim siebten Mal, röchelte die
Stute Einbisschen. Sicherheitshalber rief ich den Tierarzt an. Ich schilderte
ihm die Lage und er versprach vorbeizukommen. In ein paar Minuten war er bei
uns zu Hause.

7.Kapitel

Deine Stute hat sehr wahrscheinlich eine Lungenentzündung,
ich gebe dir Antibiotikum für sie. Den ersten Löffel gab er der Stute. Sie
trank ihn vorsichtig und streckte dann die Zunge raus. Das war so komisch, dass
ich mir ein Grinsen nicht verkneifen konnte, auch der Arzt lachte. Der Arzt
legte eine Decke über den Rücken der Stute und erklärte mir dann: „Du musst
immer wieder Testen, ob die Decke verschwitzt ist, wenn sie ist, musst du ihr
wieder eine neuen über werfen!“ Ich nickte entnahm dem Tierarzt das
Antibiotikum für die Stute. Ich informierte mich noch wie es dem Fohlen ginge
und er erwiderte: „Nicht so gut, sein zustand hat sich verschlechtert!“ damit
ging er.

8.Kapitel

Ich musste immer wieder die Hand unter die Decke der Stute
halten, um zu prüfen ob sie schon nass geschwitzt ist. Diesmal musste ich meine
Bettdecke opfern! Aber für Pferde tue ich alles! Die Stute scheint eine
Freilebende Stute zusein, denn für eine zahme, die, jemandem gehörte, wäre das
unmöglich! Am nächsten Morgen um halb sechs Uhr, war auch meine Bettdecke
nassgeschwitzt. Ich musste nun auch die meiner Eltern gebrauchen. Ich war
totmüde und so übernahm mein Vater die nächsten Schichten, während ich schlief.
Erst als mich meine Mutter stürmisch wachrüttelte wachte ich auf.

9.Kapitel

„Das Fohlen, hat es überstanden!“ jubelte sie laut. Ich war
froh darüber, dass es das Fohlen überstanden hatte! Ich fragte meine Mutter was
für ein Geschlecht das Kleine sei. Sie antwortete mir: „Ein Hengst!“ Ich
überlegte mir Namen für den kleinen Hengst. Rambo? Nein zu grob! Ken? Nein zu
Barbie mässig! Vielleicht Back? Ja, das war ein schöner Name! Meine Eltern
waren damit auch einverstanden! So hies von jetzt an das kleine Back! Ich ging
in den Stall um nach Mutter und Fohlen zu sehen, das Fohlen wurde heute
Nachmittag vom Tierspital entlassen! Die schwarze Stute, leckte ihr Fohlen
zärtlich ab. Das Fohlen genoss es. Es ist genau so schwarz wie seine Mutter. Da
kam mein Vater in den Stall hinein, mit den beiden Ponys im Schlepptau. Er zog
Klett und Fred die Decken ab und sagte: „Wir werden die Stute und ihr Fohlen
behalten! Die Stute könnte so nie in der Wildnis überleben, dazu ist sie nun zu
schwach, wir können sie als Reitpferd zähmen, aber mehr glaube ich nicht,
jedenfalls nicht in die Wildnis aussetzen, das Fohlen werden wir von Anfang an
zum Reitpferd machen!“ Noch heute bauten wir zwei Ställe mehr(mit Hilfe von
Bauarbeitern)! Die Stute tauften wir Enja so heisst eine berühmte Sängerin.
Nach einpaar Tagen, hatte sich die Stute wieder erholt, wir konnten mit den
Zähmungsübungen anfangen! Mein Vater putzte Enja erst mal gründlich. Enja
bockte wie wild, als der Striegel über ihr Fell fuhr.

10.Kapitel

Als mein Vater das Putzen geschafft hatte, hakte er in Enjas
altes Halfter eine Longe. Er übte, dass Enja im Kreis laufen musste und dass sie
Menschen vertrauen konnte. Enja lernte das sehr schnell! In ein paar Tagen war
sie auch schon zahm zu meinem Vater und mir. Reiten konnte man allerdings noch
nicht auf ihr. An diesem Tag mussten mein Vater und ich Pferdesachen einkaufen
gehen. Ein neues Halfter mit Strick für Enja, eine Pferdedecke für Enja(auch
wenn ihre Lungenentzündung schon wieder vorüber ist), Pferdefutter, Sattelzeug
für Enja, ein mini Halfter mit Strick für Back, eine mini Pferdedecke für Back,
Putzzeug und Huffett! Wir luden alles in Papas grosses Auto. Zuhause, legte ich
das erste Mal Enja einen Sattel auf, sie tänzelte dabei unruhig von einem Bein
zum andern. „Ruhig Enja, ruhig!“ sagte ich immer wieder zu der schwarzen Stute.
Ich longierte Enja heute nur, sie musste sich erstmals an den Sattel gewöhnen.
An diesem Abend gab ich Enja und Back ihr Futter, sie frassen ruhig und
zufrieden. Noch schnell warf den beiden noch ihre Decken über, bis ich den
Stall verlies.

Am nächsten Morgen musste ich erstmals mit Klett ausreiten,
meine beste Freundin Leonie, ritt Fred, damit ich nicht zweimal ausreiten
musste. Wir galoppierten über die hügeligen Felder, bis plötzlich Fred
stolperte und hinfiel. Ich rief nach meiner Freundin: „Leo hörst du mich?“
Leonie gab mir Antwort: „Ja, ich höre dich!“ zum Glück war ihr nichts passiert,
ausser einem verstauchten Fuss. Doch bei Fred sah das anders aus! Er lähmte und
das sehr heftig! Leonie ritt mit Klett zu mir nach Hause, um das Pony zu
versorgen. Ich rief sofort den Tierarzt, der in etwa 5 Minuten kam. Er nahm
Fred mit in die Tierklinik. Ich wurde ebenfalls vom Tierarzt nach Hause
gefahren.

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