Ist das normales Anreiten?

By Flix | Archiv: Ausbildung

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Beim Schmökern auf You Tube bin ich auf die zwei Videos gestoßen:

http://www.youtube.com/watch?v=CHZqgDDSYhg&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=4dekqwCI21E&feature=related

Läuft das erste Mal Aufsitzen meistens so ab?

  • GidranX GidranX sagt:

    Nein. Aber ich hab schon schlimmeres gesehen.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Beim ersten Video steht meiner Meinung nach auch „missglückt“ drüber. :ostern:

  • Avatar Caterchen sagt:

    Nein, ich hoffe doch nicht… Bei uns sah das so aus mit dem Leo… http://www.youtube.com/watch?v=zzkCHRKPr8M&feature=plcp&context=C265d5UDOEgsToPDskLFd1PpelMpc5dMjl9VeKi1

  • Avatar Flix sagt:

    Mit dem Jungspund meiner RB Besi hab ich auch die ersten Schritte eingeübt. Nach der Gewöhnung an den Sattel hab ich mich mal dran gehängt und mich mal drüber gelehnt.

    Aber so mutig wäre ich wohl nicht gewesen, wenn er den Eindruck gemacht hätte, dass ihm die Sache irgendwie mulmig ist.
    Aufsitzen wollte ich dann doch nicht, weil bereits vereinbart war, dass er zum Anreiten zum Profi kommt.
    Auf der anderen Seite war er sehr gelassen und brav und ich hab mich gefragt, ob sich eine andere Reiterin an meiner Stelle wohl draufgesetzt hätte.

    Die Wahrheit, wie er sich die ersten Mal mit Mensch auf dem Rücken angestellt hat, werd ich wohl nie erfahren.

  • Avatar dat ninalein sagt:

    bei uns ist das auch immer so unspektakulär, trotz allem gilt, beim anreite kappe – unbedingt

    lg nina

  • Avatar Caterchen sagt:

    ich hab mir auch fest vorgenommen, zum Anreiten vom nächsten Jungen kauf ich mir eine… :daumen:

  • Avatar Castellano sagt:

    Bei mir läuft das ersteAufsitzen und Anreiten immer ohne Zwischenfälle und ganz ruhig ab. Allerdings habe ich, dadurch das ich meine Pferde selbst aufziehe und langsam vorbereite, ein ganz gutes Vertrauensverhältnis zu den Jungs.
    Obwohl noch nie was passiert ist, trage ich Helm und Weste.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Nein, ich hoffe doch nicht… Bei uns sah das so aus mit dem Leo… http://www.youtube.com/watch?v=zzkCHRKPr8M&feature=plcp&context=C265d5UDOEgsToPDskLFd1PpelMpc5dMjl9VeKi1

    Ist das ein nettes Pferdchen :blinzel: Zum NL Video: Erstens: Ich würde nie beim ersten Sitzversuche dies mit Hilfszügel machen. Auch wenn diese hier anscheinend aus Gummi sind! Das Pferd muss die Möglichkeit haben, sich auszubalancieren und dazu den Hals zu strecken. Zudem habe ich beim Reiten eines jungen Pferdes auch noch nie Hilfszügel benötigt. Nur beim longieren….. Zweitens: Der Longenführer steht viel zu weit vom Pferd entfernt und vermittelt dadurch dem Pferd kein Vertrauen. Ich habe mich die ersten Male immer führen lassen. Diese Person hat sich dann erst nach und nach weiter entfernt. Drittens: Gerade ein junges, ungerittenes Pferd hat keine gute Sattellage und der Sattel rutscht bei diesen Aufsteigeversuchen. (in Caterchens Video ganz gut zu sehen 😉 ) Man sollte junge Pferde entweder an eine Aufsteigehilfe gewöhnen, oder sich von einer dritten Person aufs Pferd helfen und heben lassen. Im Notfall hilft es auch, wenn der Longenführer auf der anderen Seite gegenhält. Viertens: Beim ersten mal reicht aufsitzten, evt. noch ein paar m. Schritt. Erst wenn das Pferd im Schritt sicher ist, beginnt die Trabarbeit. Fünftens: Bei den ersten Sitzversuchen hatte ich noch nie Probleme, dass eines meiner Pferde oder die unseres SB versucht haben, mich loszuwerden. Selbst mein Problempferd nicht. (das kam erst später). Ich denke, das hat auch was mit guter Vorarbeit zu tun….

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Helm+Weste Caterchen. :eye: :bite:
    Ich hab mich gestern zum ersten Mal über mein nackertes Pferd gelehnt, so dass die Beine aber noch auf dem Holzblock standen (also ohne Gewicht).
    Hab ihm dann auf der anderen Seite seinen Wanst gekrault und er fands schööööööööööööön. :herz: :gähn: xmas
    Werd das ab und an mal machen, dann merkt er gleich dass da nix schlimmes kommt. 🙂

  • Avatar Red Setter sagt:

    Drittens: Gerade ein junges, ungerittenes Pferd hat keine gute Sattellage und der Sattel rutscht bei diesen Aufsteigeversuchen. (in Caterchens Video ganz gut zu sehen 😉 ) Man sollte junge Pferde entweder an eine Aufsteigehilfe gewöhnen, oder sich von einer dritten Person aufs Pferd helfen und heben lassen. Im Notfall hilft es auch, wenn der Longenführer auf der anderen Seite gegenhält.

    Genau! Dieses ‚rumgezuppel und Gehänge in dem einen Steigbügel an der Seite vom Pferd ist obergruselig. Das macht man nicht mit einem gerittenen, gut im Gleichgewicht stehenden Pferd und mit eine Jungpferd schon gleich drei Mal nicht :thumbdown:

    Klar, kann man mal Gewicht in den einen Steigbügel bringen und mal das „Anspringen“ beim Aufsteigen üben/simulieren, aber ich muss doch Pferderücken und Sattel nicht mit Gewalt schief ziehen.

    Auch den anderen Kritikpunkten von St. Lucia stimme ich zu. Vor allem, was das Bodenpersonal angeht – man kann sich das Pferd auch selbst versauen. Sicherlich nicht das schlimmste Video, was ich je gesehen habe, aber ein gutes Beispiel dafür wie man’s nicht machen sollte.

    Bei unseren eigenen Pferden und auch bei allen anderen, wo ich das Ein/Anreiten mitbekommen habe, was das Aufsteigen immer völlig unspektakulier :nix:

  • Avatar Reikja sagt:

    Ich habe mich immer mal mit einem umgedrehten Betonkübel neben meinen Youngster gestellt und ihm auf dem Rücken herumgekratzt. Irgendwann war ich ganz mutig (und verrückt) und saß auf dem ungesattelten, unfestgehaltenen, nackten Pferd, welches im Sandpaddock stehend, aus dem Heunetz fraß und sich nur kurz umblickte, um zu fragen, was ich da wohl mache.

    Mein zweiter Ritt verlief, so, dass mein Mann das Pony am Halfter hielt und ich wieder über den schon bekannten Betonkübel aufs nackte Pferd krabbelte. Mein Mann führte dann das Pferd ein oder sogar zweimal im Paddock im Kreis und ich stieg wieder vorsichtig ab.

    Klar hätte das ins Auge gehen können. Ist es aber nicht. Es gibt auch Pferde, wo ich niemals so handeln würde. Somit war ich auch die erste, die auf ihm drauf saß.

    Beim Anreiten tat er genau keinen Mucks, er ließ sich satteln, es wurde vorsichtig aufgesessen und er wurde im Roundpen herumgeführt. 14 Tage später ritt ich ihn selber im Roundpen. Er war und ist sehr sehr lieb und ich warte eigentlich immer auf eine Art „Pubertät“.

  • Avatar Patti sagt:

    Besonders interessant bei dem NL-Video finde ich ja die Einzäunung.
    Hindernisstangen auf Schubkarren gelegt… :doh:
    Man stelle sich vor, das Pferd wäre da gegen gerumpelt….

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ja, die Schubkarren sind schon der Kracher. :flucht:
    Verstehe auch nicht, warum das Bodenpersonal das Pferd nicht festgehalten hat? ?( :denk:
    Man möge doch meinen, dass einem das der logische Menschenverstand schon so vorgibt. :nix:

  • Avatar Carinoso sagt:

    Du nimmst mir die Worte von der Tatstatur…..da stehen Schubkarren rum und eines sieht sogar aus wie ne Sackkarre…da möchte ich nicht drauffliegen :doh:
    In meinem alten Stall war ich immer der „drauf-heber“ ich habe der Bereiterin „Räuberleiter“ gemacht, damit wenns Pferd losbockt weder die Bereiterin noch das Pferd in der Aufstiegshilfe landet. Eine dritte Person hat die Pferde neben dem Kopf am Kappzaum gehalten und die Pferde mit Möhren abgelenkt.

  • Avatar Hilde sagt:

    Die machen das genau richtig: schön Halsverlängerer rein, damit sich das Pferd selber im Maul rumreisst, das Ganze in einem wundervoll abgesteckten Roundpen und dann auch erst aufsitzen, wenn der Gaul schon schweißgebadet ist. Läuft doch prima! Wäre im ersten Video auch unsinnig gewesen, noch länger mit dem Aufsitzen zu warten, Pferd steht doch völlig entspannt da, kein Schweifschlagen, kein Beißen in die Brust. Passt schon alles. Entspannter gehts doch kaum. Genau so werde ich das in zwei Jahren mit meiner auch machen!

    *ironiemodusaus*

  • Avatar Flix sagt:

    @ Caterchen

    Der Leo ist ein Bild von einem Pferd. :love: Kompliment :bravo:
    Der scheint’s auch freundlich-interessiert hinzunehmen, was du da so tust.

    In meinem alten Stall ist die Bereiterin auch 1-2 vom jungen Pferd gefallen, weil das in die Aufstiegshilfe gestiegen ist und sich erschreckt hat. Ist halt die Frage: Will man ein leichtes Teil, das gut zu tragen ist, oder eines dass nicht scheppert und nicht leicht umfällt.
    So ein Betonkübel ohne Henkel ist eigentlich eine sehr gute Idee…

    Wenn man den Luxus einer dritten Person hat, ist das natürlich super.

  • Avatar Diamond Girl sagt:

    Mag ja sein, dass ich die Einzige bin, der es so ergangen ist bei Caterchen’s Video, aber als ich die Turnschuhe gesehen habe, ist mir ein wenig Angst und Bange geworden… Was da wieder hätte alles passieren können…. :S :panik: :panik1:

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Grauenhaft! Das arme Pferdchen versteht die Welt nicht mehr.

  • Avatar Caterchen sagt:

    Ach komm, ich geb ja zu, Kappe müsste sein,
    aber mein Schuhwerk darf ich mit 23 doch noch selbst auswählen…

  • Avatar Valioso sagt:

    Ich arbeite fast immer allein und gewöhne das Pferd langsam daran das es mich auch in seinem Rücken duldet. Eine umgedrehte Getränkekiste dient mir dabei meist als „Treppchen“.
    Die Pferde die bei mir aufwachsen kennen es das ich mich seitlich auf ihren Rücken setze wenn sie liegen und sie kraule.
    Und wenn das aufsteigen einem Joungster einmal doch unheimlich sein sollte dann braucht es Zeit und Ruhe und Zeit und Ruhe und ……… etc.
    Natürlich immer mit Helm. :thumbsup:
    Das lustigste Erlebnis war mit Valli :herz: . Als er drei Jahre alt war fand ich ihn liegend in der Wiese vor und hab mich zu bzw. auf ihn gesetzt. Ich weiß nicht mehr was mich geritten hat – auf jeden Fall hab ich mein Bein rübergenommen und saß nun nicht mehr seitlich sondern rittlings auf seinem Rücken.
    Er hat dann noch eine Weile die Streicheleinheiten genossen und ist dann plötzlich aufgestanden – mit mir :panik1: . Hat sich umgeschaut wo ich wohl geblieben bin :doh: und ich hab mich dann langsam runtergleiten lassen. Für ihn war es wohl nichts besonderes – ich hab es aber nie wieder gemacht mich rittlings auf ein liegendes Jungpferd zu setzen.
    Hätte auch ins Auge gehen können :attack: .
    Wenn ein Jungpferd beim anreiten so abspackt wie auf dem Video dann ist bei der Vorbereitung etwas schief gelaufen.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Und wie die auch an den Zügeln rumrupft am Anfang! Und die Longe hängt zusätzlich auch noch im Gebiss, das gibt dem Pferd natürlich echt viel Vertrauen……. das hier habe ich dann bei den Videos rechts daneben gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=1HxYAMVydzk&feature=related Springen mit Schlaufis, endgeile Idee!! :thumbdown:

  • Avatar JAusten sagt:

    Ach komm, ich geb ja zu, Kappe müsste sein,
    aber mein Schuhwerk darf ich mit 23 doch noch selbst auswählen…

    Auch die Kappe oder Weste darfst Du mit 23 J. selbst wählen! Ich finde, dass Du das gut gemacht hast. Ruhe, Gelassenheit, keine Angst, Lob für’s Pony. Ich hätte evtl. noch einen Stuhl o.ä. als Aufsteighilfe genommen. Ich bin unsportlich und natürlich auch, weil der Sattel sich verschiebt. Du bist die Sache total normal angegangen und so was schaffen viele heute gar nicht mehr.

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Springen mit Schlaufis, endgeile Idee!!

    Wieso? Das macht man doch so! :ja: 😀

  • Avatar JAusten sagt:

    Und wie die auch an den Zügeln rumrupft am Anfang! Und die Longe hängt zusätzlich auch noch im Gebiss, das gibt dem Pferd natürlich echt viel Vertrauen……. das hier habe ich dann bei den Videos rechts daneben gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=1HxYAMVydzk&feature=related Springen mit Schlaufis, endgeile Idee!! :thumbdown:

    Super Idee, machen aber wirklich viele. Hast Du das noch nie gesehen? Naja, wenn es auf normalem Wege nicht reicht, dann muss ich als Reiter eben zu solchen Mitteln greifen -würg-.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    das hier habe ich dann bei den Videos rechts daneben gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=1HxYAMVydzk&feature=related Springen mit Schlaufis, endgeile Idee!! :thumbdown:

    Die Schlaufis wären mir da sogar noch Wurst, wenn Pferd nicht wie bei Minute 0.47 beinahe auf die Strasse rennt! :flucht: DAS grenzt schon viel mehr an Beknacktheit. :doh: Wenn ich mein Pferd dermaßen wenig unter Kontrolle habe, wähle ich mir doch nicht unbedingt einen Sprung aus, der im Anschluß mit einem Verkehrsunfall auf der Strasse endet. :doh:

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    ne, das habe ich echt noch nicht gesehen, zumindest nicht in den letzten 20 Jahren, davor wäre es mir vermutlich nichtmal aufgefallen. Habe aber auch lange nicht mehr irgendwo beim Springen zugeguckt.

    und dann geht er (sie?) auch so grandios mit der Hand vor als Ausgleich……..

  • Avatar ambra sagt:

    Ich hab es ja schon immer geahnt… die vielen Coffeeshops werden irgendwann Nachwirkungen haben!!! :flucht:

  • Avatar JAusten sagt:

    Na, da hast Du aber schon länger nicht mehr an einem Abreiteplatz gestanden. Durchaus auch (früher) gerne von international bekannten Springhüpfern verwendet. Mittlerweile nicht mehr öffentlich, aber was so zu Hause geschieht, wer weiß es….?!

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Wie gesagt, habe ich auch nicht….
    aber welchen Zweck verfolgt das Ganze denn??

  • Avatar JAusten sagt:

    Tja, darüber kann ich nur spekulieren, da ich „Schlaufen“ nicht verwenden würde, andere Hilfszügel aber auch nicht. Ich denke, dass das Pferd damit besser zusammengestellt an den Sprung geritten werden kann, aber zu 100 % weiß ich es nicht. Bei evlt. Widersetzlichkeiten des Pferdes hat man es so besser im Griff. Umgekehrt wird es auch für den Reiter leichter. Ein schwacher Reiter hat mit Hilfszügeln das Gefühl, dass er den Gaul besser reitet – stimmt nicht, aber so zusammengezogen wird halt das Gefühl vermittelt.

  • Avatar ambra sagt:

    Das „Springvideo“ ist schon echt ein Brüller :flucht: .

    Kein einziger Absprung stimmt, das arme Pferd lässt sich vor dem Hindernis nicht zurücknehmen und man „brettert“ irgendwie über die Bäume. Bei einem Absprung fürchtete ich, dass das ganze mitten im Hindernis landet, weil der Absprung gute 2-3 m zu früh war.
    Allerdings hat das Pferdchen da einen schön mächtigen Satz gemacht… mit einer guten Ausbildung wäre das sicherlich ein gutes Springpferd.

    So aber sieht das nach zwei (bekifften?) Vollpfosten aus, die die Pferde irgendwie über zwei Baumstämme dübeln… und den Strassen-Gag schrieb ja schon irgendwer vorher.
    MIR wäre die Aktion zu gefährlich gewesen…

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Und während des Sprunges viel zu aufrecht, dafür bei der Landung aber wunderbar auf die Vorderhand gekracht mit dem Reitergewicht. :huh:

  • Avatar Simone sagt:

    Und neben allem,was da schief gelaufen ist, würde ich für einen ersten Sprung auch nicht unbedingt ein festes Hindernis wählen. Aber ich bin auch ein Weichei :tuete:

  • Avatar ambra sagt:

    Oh Mann Simone!!!!

    Du duschst bestimmt warm und springst nur vom 1m-Brett… 😀

    Ich bin auch ein Weichei!!!

  • Avatar Simone sagt:

    1m-Brett? :irre:
    Ich lasse mich vom Beckenrand ganz vorsichtig ins Wasser gleiten!

    Aber mal im Ernst, für feste Sprünge bin ich echt zu schissig. Und dann noch mit einem unerfahrenen Pferd? :flucht: Das wäre nix für mich :no:

  • Avatar Diamond Girl sagt:

    @ Caterchen: Das war nicht böse gemeint, aber ich Schisshase hätte Angst gehabt, dass das Tierchen doch nicht so ruhig stehen bleibt und losbockt, sich erschreckt oder ähnliches… Habe es erst vor Kurzem erlebt: Da hat sich ein 5jähriger beim Aufsteigen erschrocken, die RB sollte/wollte nur eben im Schritt trocken reiten, hatte auch Turnschuhe an und ist mit dem Schuh durch den Bügel gerutscht… Der Wallach bockte wie verrückt durch die Halle und schliff das arme Mädel hinter sich her, bis er endlich gestoppt werden konnte. GsD ist nichts Schlimmeres passiert, sondern nur blaue Flecken, ein riesiger Schock und ein paar Prellungen, aber das hätte auch ne gebrochene Wirbelsäule sein können… Nicht so wirklich schön :no:

    Sicher darf jeder sein Schuhwerk und auch seine Kleidung selber wählen und ich kann auch nur für mich sprechen, aber ich hab mir vorletzte Woche beim Warmreiten der Stute einer Freundin auch flott die Stiefel angezogen und Funny ist wirklich totenbrav :ja: Aber passieren kann immer etwas :nix: es sind schliesslich instinktgesteuerte Tiere, fürchte das vergisst der Eine oder Andere im täglichen Umgang zu schnell… 🙁

  • Avatar Caterchen sagt:

    Hmm, das hat bei mir wenig mit Keiner-Angst oder sowas zu tun,
    ich fühle mich einfach mit Turnschuhen wohler, komme damit leichter rauf,
    muss nicht lang nach dem Bügel angeln, bin einfach deutlich beweglicher.
    Und grad für die ersten male ist mir das recht wichtig beim Aufsteigen.
    Auch ist der linke Bügel so lang, dass ich nicht durchrutschen könnte, ich komm da im Sitzen
    nur mit den Zehenspitzen ran. Normalerweise gehe ich bei den Aufsteigübungen garnicht in die Bügel,
    damit ich im Notfall sofort abspringen kann.
    Das erste Aufsitzen hab ich jetzt schon bei ganz vielen Pferden gemacht
    (klar, ich bin einfach die Leichtere, auch als Kind schon 😉 ) und da gab es noch nie irgendein Problem.
    Bis zu diesem Moment auf den Video, als dem ersten wirklichen Aufsitzen, sind aber auch schon
    mindestens 4 Wochen vergangen, in denen ich in jeder möglichen Situation neben dem Pferd rumgehopst
    bin, Gewicht auf den Rücken gebracht hab, mich schon 2-3 mal drübergelegt hab, ect.
    Wenn man das alles mit Ruhe, mit viel Lob und Keksen und vor allem ohne Zeitdruck macht,
    sind die Pferde meistens total begeistert, wenn man dann das erste mal aufsteigt… 😉

  • Avatar Monty sagt:

    vor allem ohne Zeitdruck macht,
    sind die Pferde meistens total begeistert, wenn man dann das erste mal aufsteigt…

    :thumbsup:
    Die denken nur: Uff, endlich hat sie es mal geschafft hochzukommen. Geübt hat sie ja lange genug. xmas

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    😀 😀

  • Indiana Indiana sagt:

    Also ich finde die Videos: Aufsteigen und Longenführer 3 m entfernt und Springen mit Schlaufer wieder mal ironisch hart gesagt „umwerfend profesionell dämlich“! Also wer sowas auch noch zur öffentlichen Schau einstellt hat echt keinen Pferdeverstand.

    Ich sag nur eins: Hier in der Nähe gab es einen Fall unter vielen Unfällen gleicher Art: ein Pferd, bekannt schreckhaft, ausgebunden longiert worden mit Zugabe: Reitschüler auf einem Reitplatz von Gebüschen umgeben, wo regelmäßig erfahrene Pferde scheuen( hab ich selber schon ausprobiert) von Fachpersonal. Pferd erschrickt, stürzt, bricht sich das Genick dank tollem Ausgebunden sein und lebt noch. Endgeil! Das Pferd musste eingeschläfert werden und wenn ich der Reitschüler gewesen wäre würde mich der Stall nie wieder sehen. Also ich werde kein nervöses rammliges unerfahrenes Pferd starr ausbinden. Ich weiß hier scheiden sich die Geister im Denken, aber was mein Pferd angeht, so sieht das unter meiner Hand Zeit seines Lebens keine Hilfszügel. Ich reite sie entweder so anständig, oder ich nehme Unterricht, dass ichs lerne. Und wenn ich ein Pferd hätte nicht ohne Hilfszügel reiten können, hätte ich mir auch noch keins gekauft, denn dann wäre ich für mein Empfinden noch mit Schulpferden durchaus gut bedient.

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