Immer wieder Thrombose beim Pferd

By Luna2 | Allgemein, sonstiges

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Vielleicht hat ja hier jemand auch dieses Problem unser TA ist mittlerweile ratlos …

Wir haben eine 14jährige Friesenstute die in den letzten ca. 3 Jahren immer wieder Thrombosen am Hinterbein bekommt, ziemlich hoch oben an der Oberschenkelinnenseite. Einhergehend mit hohem Fieber und angeschwollenem Bein und grossen Schmerzen.

Die Dauermedikation bestand in der ersten Zeit aus Aspirin, was wir aber irgendwann nicht mehr ins Pferd bekommen haben und worunter auch die Thrombosen immer wieder auftraten.
Dann hat der TA auf Marcumar eingestellt bei einem Quickwert um 20%. Das nimmt sie jetzt seit ca. 1 Jahr.

Aber auch unter Marcumar immer wieder Thrombosen im Abstand von 4-6 Wochen.

Behandlung im akuten Fall mit Veracin compositum und Metacalm.

Aber das kann es ja irgendwie nicht sein :nix:

Kennt sich jemand in diesem Bereich aus bzw. kennt eine Klinik oder Arzt der sich damit gut auskennt. Unser TA sagt nur das wäre total selten und käme bei Pferden nicht oft vor, deshalb fehlten halt die Vergleichsfälle.

Danke, Ina

  • Avatar Luna2 sagt:

    Ach ja …. es sind beide Hinterbeine betroffen, mal rechts, mal links ;(

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Evtl. haben sich Zysten gebildet? Ein Blutbild gemacht und die Anzahl der Thrombozyten bestimmt? Hat sie vor ca. 3 Jahren vielleicht eine Antibiose bekommen?

    Stimmt, Thrombose bei Pferden ist echt selten … :denk: :nix:

  • Avatar ambra sagt:

    Oh Luna, da habt ihr euch ja was seltenes ausgesucht…

    Wurde denn mal Grundlagenforschung betrieben? Also die Ursache gesucht, oder bislang nur die Symptome behandelt?
    Wobei ich mir eine medikamentöse Antikoagulationstherapie beim Pferd schwierig vorstelle und man auch haltungsbedingt aufpassen müsste. Trittverletzungen sind dann wohl eine Horrorvorstellung.
    Wie man das mit Aspirin schaffen will, ist mir allerdings echt ein Rätsel.

    Ich hab mal in der Vet-Datenbank gesucht, aber nur einen eher allgemein gehaltenen Text gefunden. Evtl. gibt es hierzu eine Dissertation… ich suche noch mal, wenn ich Zeit habe.

  • Avatar Saro sagt:

    Von Pferdegesundheit verstehe ich nicht so viel.
    Beim Menschen gilt folgendes: Thrombosen sind ein Problem des venösen Schenkel. Asprin bringt da wenig bis gar nichts. (anders sieht es aus bei der Prohylaxe der Occlusionen beim arteriellen Schnekel sprich Infakrt Insult usw. dort bringt Asprin was). Antikoagulation ist das Mittel der Wahl aber in der humanen Medizin eine der komplikationsreichsten Terhapien überhaupt, weil die Einstellung mit Marcoumar schwierig und individuell angepasst sein muss. Gut eingestellt können Thrombosen gut verhindert werden. Neurdings gibt es auch Meidkamente die nicht so indivduell angepasst werden müssen und deshalb auch weniger komplikationsreich sind.
    Beim Menschen mit rezidivierenden Thrombosen werden Gerinnungsabklärungen gemacht. Und Risikofaktoren behoben. Letzteres ist nicht so ein pferdisches Problem (Risiko sind lange Reisen, Bettlägrigkeit, grössere Operationen, fehlende Belastung eines Beines, Rauchen, Pille (östrogen), bestimmte Krebsarten usw.)

  • Avatar Diana sagt:

    Mir fällt dazu eine Geschichte ein, die mir mal ein Chiropraktiker erzählte.
    Ich weiß nicht, ob das zu Deinem Problem passt, hört sich aber ähnlich an.
    Und zwar war da ein sehr wertvolles junges Pferd, das – ich meine nach einer Verletzung – wieder in Arbeit genommen werden sollte.
    Das Pferd lief klar, aber das Bein schwoll nach Belastung immer wieder abnorm an.
    Der Grund konnte nicht festgestellt werden.
    Nachdem keine Besserung eintrat, kaufte der Chiro das Pferd für kleinstes Geld und versuchte, den Grund für diese immer neu auftretende Schwellung zu finden.
    Letztendlich stellte sich heruas, dass eine Blutbahn eine Verengung aufwies.
    Dem Pferd wurde etwas an die Stelle eingesetzt (ich weiß es nicht mehr richtig, ich meine, es wäre sowas gewesen, wie es bei Herzpatienten eingesetzt wird, die an Ateriosklerose leiden, so ein Netz, das die Ader stützt und auseinander drückt) und das Problem war dauerhaft behoben.

  • Avatar Luna2 sagt:

    Danke für eure Antworten 🙂

    Aber leider hilft mir hier auch nichts weiter. Der TA meint evlt. wäre eine Stenose im kleinen Becken bevor! die Vene sich teilt, weil ja beide Beine wechselseitig betroffen sind. Aber das wäre Dopplersonographisch nicht greifbar.
    Aber komisch ist ja auch dass die Thrombosen immer wieder unter!!! Marcumar auftreten. Da hilft das meiner Meinung auch nicht. Da kann man auch gleich gar nichts geben. Aber TA meint so ist das Blut deutlich dünner und die Thrombosegefahr geringer. Noch öfter dürfte es auch wirklich nicht auftreten.

    Diese Medikamente aus der Humanmedizin sind aber erst seit dem Sommer auf dem Markt und bei Pferden noch überhaupt nicht getestet, da habe ich mich schon erkundigt.

    Thrombos und Quick werden regelmässig kontrolliert. Antibiose gibts bei jeder Thrombose.

    Sonst keiner Tips – Mumpitz?? :blinzel:

  • Avatar Landei sagt:

    Wirklich auskennen tu ich mich nicht, aber spricht etwas gegen eine Heparingabe zur Thromboseprophylaxe beim Pferd? In Salben wird es beim Pferd ja genutzt (Z.B. Tensolvet), also müsste es doch verträglich sein :denk: . Und wirksamer als Aspirin ist es allemal in diesem Zusammenhang. Gibt es denn bestimmte Auslöser für die Thrombosen? Kenne beim Menschen die L&S- Regel, lieber Liegen & Laufen als Stehen & Sitzen, aufs Pferd umgemünzt würde dass für mich bedeuten viel Bewegung, wenig feste Stehzeiten, z.B. Offenstall. Aber ich bin nur Laie:)

  • Avatar ambra sagt:

    Gibt es Varikosis beim Pferd?? Oder chronisch venöse Insuffizienz?? Oder genetisch bedingte Gerinnungsstörungen wie Faktor V Leiden?

  • Avatar nessi sagt:

    Luna, ICH kann Dir nicht weiterhelfen- aber ich kenne jmd. dessen Pferd dieses Jahr sehr schlimm Thrombose hatte und der Klinik-TA es schon einschläfern wollte, da anscheinend unheilbar.
    Sie haben ihn dann aber homöopathisch behandelt und der läuft nun seit Monaten wieder einwandfrei!

    Der Klinik-TA konnte es nicht glauben bei der Nachuntersuchung – er fragte, wo denn das Pferd mit der Thrombose wäre, als sie den Patienten untersucht haben. 🙂

    Wenn Du willst, gebe ich Dir mal den Kontakt vom Pferdebesi (bzw. pflegerin und reiterin)…die kann Dir dann auch gnau sagen, wie die behandelt haben!
    Interesse?

  • Avatar metunja sagt:

    Wenn Du willst, gebe ich Dir mal den Kontakt vom Pferdebesi (bzw. pflegerin und reiterin)…die kann Dir dann auch gnau sagen, wie die behandelt haben!
    Interesse?

    Das hört sich schonmal gut an – allerdings wäre es sinnvoller, ihr würdet die Adresse des THP/Homöopathen auch weitergeben, denn was beim einen passt, MUSS nicht unbedingt beim nächsten auch funktionieren.
    Luna ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Glück :hug:
    Lg Metunja

  • Avatar Luna2 sagt:

    @ Nessi

    Würde mich sehr über eine Kontaktadresse freuen.

    LG Ina

  • Avatar nessi sagt:

    allerdings wäre es sinnvoller, ihr würdet die Adresse des THP/Homöopathen auch weitergeben,

    Da werden die beiden sich dann ja sicher drüber austauschen! :rolleyes:

    @ Nessi

    Würde mich sehr über eine Kontaktadresse freuen.

    Ich schick Dir per PN die Email-Adresse und warne sie schon mal vor, dass sie eine Email bekommt! 😉

  • Avatar Hijara sagt:

    Was mich wundert ist das Fieber. Bei einer menschlichen Thrombose bekommt man das nicht.
    Nur eine Schwellung/Rötung/Schmerzen.
    Mit welcher Untersuchung wurde denn die Diagnose gestellt?

  • Avatar Hijara sagt:

    Letztendlich stellte sich heruas, dass eine Blutbahn eine Verengung aufwies.
    Dem Pferd wurde etwas an die Stelle eingesetzt (ich weiß es nicht mehr richtig, ich meine, es wäre sowas gewesen, wie es bei Herzpatienten eingesetzt wird, die an Ateriosklerose leiden, so ein Netz, das die Ader stützt und auseinander drückt) und das Problem war dauerhaft behoben.

    Ein Stent beim Pferd? Dass es so was gibt. Da würde mich die Klinik interessieren die so was angeht! (Und die Kosten.)
    Stents halten allerdings auch äußerst selten dauerhaft sondern neigen zum Verschluss allerdings oft erst nach 1,2 Jahren.

  • Avatar Luna2 sagt:

    Fieber ist immer dabei :nix: richtig hoch bis an 40°. Die Stute ist dann richtig krank.
    Festgestellt wurde es immer nur durch normale Untersuchung. Das gesamte Bein wird massiv dick und warm und oben im Bereich der Thrombose knallhart und völlig berührungsempfindlich, d.h. man darf kaum die Hand in die Richtung strecken.

    Danke nochmal an Nessi für den Kontakt. :friend:

  • Avatar nessi sagt:

    Danke nochmal an Nessi für den Kontakt. :friend:

    Ich hab gestern Abend schon gehört, dass Ihr schon geschrieben habt…
    halt mich mal bitte auf dem Laufenden!
    Ich drücke Dir die Daumen, dass es Euch evtl. hilft!

  • Avatar Lotty sagt:

    @ nessi,
    ich hätte auch gerne die Adresse, da ich im moment auch Problem mit Thrombose habe bzw. mein Pferd. Also ich soll ASS 500 verabreichen- 1 mal täglich 6 Stk.

    Liebe Grüsse
    Caroline

  • Avatar maurits sagt:

    ein SERIÖSER Tierheilpraktiker wird nicht auf Anfrage erzählen wie er dieses und jenes Krankheitsbild behandelt.
    Da zu einer seriösen Arbeit gehört, dass man individuell das Pferd vor sich haben muss, um dann zu entscheiden.
    Man gibt bei dieser Form der Therapie nicht „für Krankheit X das Medikament und für Krankheit Y ein anderes“, sondern die Behandlung ist auch bei identischen Krankheitsbildern von Patient zu Patient unter Umständen vollkommen anders.

    lg
    maurits

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