Mir ist heute gleich zwei mal passiert, daß mir mein Pferd auf den Fuß getreten ist und völlig unbeteiligt bis verdattert guckte, als ich zu zetern anfing. Nun frag ich mich irgendwie schon, ob Nico es wirklich nicht bemerkte 8| oder ob da sowas wie „Absicht“ dahinter steckt?

Es passierte jeweils dann, als ich parallel zu ihm stand und am Hals putzte. Er zappelte dabei nicht rum, genoß eher schläfrig das Prozedere. Am Morgen erwischte er mich bzw. meinen Fuß volle Kanne. :cursing: Ich brüllte ihn an und verpaßte ihm eine Watschn weil er überhaupt nicht reagierte. Viel zu langsam für mein Schmerzempfinden legte er endlich mal den Rückwärtsgang ein. :motz:
Heute Abend erwischte er nur eine leere Schuhspitze weil ich instinktiv den Fuß im Schuh zurückzog aber er erschrak sichtlich als ich ihn schimpfte.

Kann ein Pferd so unsensibel sein, daß es nicht bemerkt, wenn es plötzlich auf unebenem Untergrund steht? Ich möchte noch erwähnen, daß er beim putzen der Fesselbeuge oder so absolut ruhig steht und ich vermutlich unter ihm durchkrabbeln könnte, er zuckt nicht und ist insgesamt ein ganz Obercooler. Daß er mal daneben tritt kann ja mal passieren – aber ernsthaft so zu tun als sei da gar nix kann ja wohl nicht sein, oder?

  • Avatar Harrietta sagt:

    Ich habe noch nie erlebt, dass ein Pferd absichtlich einem Menschen auf den Fuß tritt. Es mag ja solche Fälle geben, aber bei euch beiden hört es sich definitiv nicht danach an. Pferde haben ja bekanntlich Hufe und sich da gegenseitig draufzutreten ist ja eher schwierig 😀 :na: , insofern gehört das zum ab Werk dazugelieferten Repertoire eines Pferdes wohl eher nicht dazu.
    Ich halte mir in solchen Fällen immer den Spruch vor, den mein Tanzlehrer mir gesagt hat: Wer den Fuß unten hat ist schuld.
    Tröstet nicht wirklich, aber ich höre sofort auf zu fluchen, wenn mir der einfällt. :whistling:

  • Avatar maurits sagt:

    Kann ein Pferd so unsensibel sein, daß es nicht bemerkt, wenn es plötzlich auf unebenem Untergrund steht?

    Komm mal her, ich kann Dir noch ein paar Pferde zeigen, die so unsensibel sind. :ja:
    Hatte schon diverse Krankenscheine wegen zertretener Füße. Besonderes Talent hat Gerrit.

    lg
    maurits

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Oh ja, das kenn ich auch – von früher, als mein „Muli“ jung war. Einmal hatte sie mich so erwischt, dass sich ein Bluterguss unter dem Nagel vom großen Zeh bildete :S . Ich musste dann zum Doc, weil es derart wehtat. Der hat den Nagel dann aufgebohrt, damit das Blut darunter raus konnte und der Druck nachliess :panik1: . Fand ich nicht so toll, die Aktion X( . Das war aber auch nicht absichtlich – die Dame hat nur nicht kapiert, dass wir so komische, nach vorn ausladende „Hufe“ haben :nix:
    @Mau: Wieviel m² messen denn deine Füße inzwischen 8) ? Bei den Tellerminen, die die Friesen so haben?

  • Avatar maurits sagt:

    Du, Größe 38. ich habe gutes Heilfleisch. Aber Gerrit hat echte Tellerminen, die anderen haben eher normal große Füße. Mau sogar eher kleine und der Knötti auch. Gewichtsmässig tut sich da aber nichts, nur dass Gerrit eine andere Technik verfolgt und sich stehend auf dem Fuß noch dreht. ;(
    Er latschte mir auch mal mit dem Vorderhuf(beschlagen) hinten in die Achillessehne. Direkt an den Ansatz am Knochen :flucht: ich trug flache Schuhe, hinten offen, war danach eine Woche krank geschrieben. Seit dem ziehe ich immer feste Schuhe an, auch wenn ich nur kurz ein Pferd von der Weide hole.

    lg
    maurits

  • Avatar DonNico sagt:

    gehört das zum ab Werk dazugelieferten Repertoire eines Pferdes wohl eher nicht dazu

    😀 Aber das dabei unschuldig guckende Gesicht sehr wohl :ja: 😉 Ich bin Nichttänzer und habe noch wenig druckerprobte Zehen 😛

    Komm mal her, ich kann Dir noch ein paar Pferde zeigen, die so unsensibel sind.

    Da bin ich ja froh, daß meiner noch ein schwindsüchtiger, barhufer Hänfling ist… hab keine Blessuren davongetragen. Maurits, wenn Du es schon als mehr oder weniger „normal“ ansiehst, was reg ich mich drüber auf? :rolleyes: Aber respektlos finde ich das trotzdem. Ich mein, er latscht ja auch nicht mal einfach so durch eine Pfütze, aber auf meine Füsse schon :wacko:

  • Avatar DonNico sagt:

    Maurits, nimmst Du die abverlangte Leidensfähigkeit nicht auch ein wenig persönlich? So mal ganz ehrlich? :na: Ich kann nicht glauben, daß Pferd es nicht merkt.

  • Avatar Harrietta sagt:

    Interessant finde ich auch die Fragen, ob Ponyhuf mehr weh tut, weil viel Druck auf wenig Fläche (bei FETTEN Ponies zumindest), und ab welcher Hufgröße es ungefährlich wird, weil der Fuß im Hohlraum des Hufs verschwindet… :tuete:

  • Avatar DonNico sagt:

    Hmmm, ich gewinne den Eindruck, sowas passiert wohl des Öfteren wenn Harietta schon solche Überlegungen hat :blinzel: … Ok, ich werd nicht mehr schimpfen und leg mir Stahlkappenjodhpurs zu :rolleyes:

  • Avatar Gambassi sagt:

    Ich liebe ja diesen fragenden Blick der lieben Kandidaten, denn das Menschlein so rumkreischt und zetert :maul: Meine letzte Huf-auf-Fuß-Geschichte kann man im Kaffeklatsch nachlesen.. das Pferd merkte schon, dass da was unterm Huf war :kowa:

  • Helios Helios sagt:

    Tja, warum wurden wohl die Stahlkappen-Schuhe erfunden :blinzel: Ein oder zwei mal im Jahr haben wir das leider auch mal, da steht Stütchen schon ausreitbereit und der Herr möchte ja so gern hin… und tappt auf meinen Fuß :doh: Heli merkt das schon und auch schnell, aber wenn er was zu Glotzen hat (sprich Stute), dann ist der Fuß eben zweitrangig. Ich kann mit einmal kleine Zehe Nagel ab und Tritt in die Achillesferse dienen, beides nicht vom Pferd verschuldet, also keine Unachtsamkeit. Sonst muß ich nur aufpassen, wenn er Karotte haben will, dann macht er einen „spanischen Schritt“ und man sollte nicht grad vor ihm stehen, sonst hat man den Huf auf dem Oberschenkel :tuete:

    Harrietta, die Frage stellt sich mir nicht, tut alles gleich weh, ok, mit Eisen sind die Abschürfungen am Fußrücken größer…

    Ist der ganze Fuß „belatscht“ worden, tut es weniger weh, als wenn Pferd auf die Zehe hüpft und es kommt noch drauf an, ob Pferd mit Eisen sich dann auf Deinem Fußrücken einmal um 180 Grad dreht, das verstärkt den Schmerz ungemein (so erlebt mit ca. 11 Jahren) :rolleyes:

  • Avatar Harrietta sagt:

    ob Pferd mit Eisen sich dann auf Deinem Fußrücken einmal um 180 Grad dreht, das verstärkt den Schmerz ungemein (so erlebt mit ca. 11 Jahren) :rolleyes:

    Schwester, jetzt wo du es sagst… mir hat sich ein ähnliches Erlebnis unauslöschlich eingebrannt, da war ich etwa im gleichen Alter… und trug Voltigierschläppchen 8o . Ich lebe noch.
    Habe mir allerdings tatsächlich mal bei einer „großer Schreck-großer Satz“- Aktion den Mittelfuß brechen lassen, da habe ich bis heute von, nämlich die Wetterhexen-Eigenscheft… :S

  • Helios Helios sagt:

    ich nehme an, Du meintest EigenschAft? Das kann ich auch, Wetter vorhersagen. Meinen Kids hab ich glaubhaft gemacht, daß ich am 1. Mai mit dem Besen auf den Blocksberg reite 😀 Alias Wetter- und Kräuterhexe :tuete:

  • Avatar Harrietta sagt:

    EigenschAft?

    Natürlich meine ich die :red:

    *mitBesenreitenübengeht*

  • Avatar Ennah2 sagt:

    daß ich am 1. Mai mit dem Besen auf den Blocksberg reite

    Ach, DU bist das :eye: :nase: !? und :flucht: :flucht: :flucht:

  • Helios Helios sagt:

    Ährnahhh, Schätzecken, ach Du bist die, die immer mitwill und nicht alt genug ist 8o lass Dir mal noch 734 Jahre auf den Buckel wachsen, schaff Dir ne ordentliche Nasenwarze an und dann nehm ich Dich mit 😀 Katze auf dem Buckel besorgt mein Fuchur, kein Thema :bite:

  • Avatar Tomte sagt:

    Huhu!

    Aua, ich hatte auch so eine Kandidatin, die einem ständig auf den Füssen stand.

    Meine Friesenstute hatte auch Riesenfüsse, und irgendwie stand sie ständig bei mir auf dem Fuss. Wie, weiss ich nicht.
    Sie muss elfengleich ihr Hüflein aufgestellt haben, jedenfalls ohne Vorwarnung – einfach Platsch :maul:
    Und wenn Frauchen dann laut kreischend daneben stand, wurde sich noch in die Richtung umgedreht und das Gewicht dann erst recht noch auf meinen Fuss verlagert :motz:

    Bei meinen anderen Pferden passiert mir das nie!

    Es gibt solche Kandidaten, die können das :outlaugh:

    Lieben Gruss

    Viola 😉

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Ährnahhh, Schätzecken, ach Du bist die, die immer mitwill und nicht alt genug ist

    Du wirst es nicht glauben, die hab ich sogar mal gespielt – in einer Aufführung, als ich im zarten Alter von ca 8 Jahren (also vor gefühlten 128.000 Jahren :blinzel: ) wegen zu geringem Körpergewicht ( :doh: zum heutigen Zeitpunkt kaum noch vorstellbar :look: :daumen: ) zu einer Kur in den Schwarzwald geschickt wurde -. Und ich erinnere es genau: Am Tag der Aufführung wurde mein „Rabe“ krank….(hattest du da etwa deine Finger im Spiel :eye: :maul: ?)

    schaff Dir ne ordentliche Nasenwarze an

    Nö, dieses einzigartige Erkennungsmerkmal überlass ich dir doch gerne …. :whistling:

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Ich habe noch nie erlebt, dass ein Pferd absichtlich einem Menschen auf den Fuß tritt.

    Ich schon! Ein Schulpferd hatte herausgefunden, daß es unheimlich nützlich ist, dem Menschlein auf den rechten Fuß zu steigen, wenn es den linken schon im Bügel hat…. 😀

  • gitana gitana sagt:

    Mein kleiner Wallach ist mir mal auf den Fuß gelatscht (gottseidank ohne irgendwelche Folgen), das war, als ich ihm das 1. Mal begegnet bin. Ich zog ihm das Halfter auf und wollte ihn aus dem Paddock führen, da trat er mir auf den Fuß und sah mich an mit einem Blick, der ganz klar aussagte: „Hier bin ich und wer bist du?“ Irgendwie bin ich mir sehr sicher, daß es Absicht war :maul:

  • Avatar Corradee sagt:

    Ich orientiere mich bei solchen Themen (wieviel „Körperkontakt“ ist zwischen Pferd und Mensch „normal“) an dem untereinander in der Herde. Dort werden nur die rangniedrigen angerampelt, geschubst und weggedrückt; beim Herdenchef oder dem Leittier habe ich noch nie beobachtet, dass einer es auch nur wagen würde, so unaufmerksam zu sein, um den körperlich zu berühren… Also denke ich, dass Pferd sehr wohl bemerkt, wenn es einem auf die Latschen tritten, dass es es bloß nicht für nötig hält hier vorsichtiger sein zu müssen… also letztlich eine Frage dahingehend, welchen Rang man gegenüber dem Pferd hat…

  • Avatar Cruzado sagt:

    Mein Pony ist mir nach 7 1/2 Jahren !!! letzten Monat das erste mal auf den Fuß gestiegen. Und das gleich 2 x in einer Stunde :kowa: .Zum Glück nicht auf den gleichen.
    Ich war beim 2. Mal so entrüstet und es tat sooooo weh, dass ich echt geschrieben habe. Da ist das Pony dann 2 m zurück gesprungen. Wahnsinn das tat so weh ;( .

    Sah aber witzig aus, ich hatte am nächsten Tag 10 blaue Zehen :maul: .

  • Avatar DonNico sagt:

    Ich orientiere mich bei solchen Themen (wieviel „Körperkontakt“ ist zwischen Pferd und Mensch „normal“) an dem untereinander in der Herde. Dort werden nur die rangniedrigen angerampelt, geschubst und weggedrückt; beim Herdenchef oder dem Leittier habe ich noch nie beobachtet, dass einer es auch nur wagen würde, so unaufmerksam zu sein, um den körperlich zu berühren… Also denke ich, dass Pferd sehr wohl bemerkt, wenn es einem auf die Latschen tritten, dass es es bloß nicht für nötig hält hier vorsichtiger sein zu müssen… also letztlich eine Frage dahingehend, welchen Rang man gegenüber dem Pferd hat…

    Das denk ich eben irgendwie auch – nur, daß es sonst nix Regelwidriges zu beanstanden gibt was darauf hindeuten würde. :nix: Wenn er doch mal büffelt, reicht ein verbaler Rüffel aus um Sensibelchen ganz ertappt grunzen zu lassen aber gestern gab er ganz überzeugend die Unschuld in Person.

    Na egal, man muß ja nicht alles überbewerten und nachweisen können wir ja sowieso nicht ob es unabsichtlich und unbemerkt passiert. Es gibt wohl genauso vorsichtige und trampelige Pferdetypen wie bei uns Menschen auch :seufz:

  • Avatar Corradee sagt:

    Ich halte auch „Schreck“ z.B. für eine Variante, in der das Pferd schnell mal einen Schritt zur Seite macht und einem (unbeabsichtigt) auf die Füße tritt; das Pferd scheint davon auszugehen, dass wir die selben Reaktionen zeigen (können), die es selbst hat, also rechtzeitig ausweichen zu können.

    Die meisten Pferde sehen „ihren“ Menschen als eine Art Kumpel an, glaube ich, und da wird nicht so extrem drauf geachtet als gegenüber dem Pferd in der Herde, bei dem man ganz genau weiß, dass es absolut nicht erlaubt ist in (unerlaubten) Körperkontakt zu treten.

    Solange man weiß wie die Sprache der Pferde aussieht, kann man dann ja getrost selber entscheiden, was man erlaubt, toleriert oder worauf man eben besteht. Ich bin da auch nicht so streng mit meinem Pferd… und habe diverse Zehen, die hier schon in Mitleidenschaft gezogen wurden.

  • Avatar Ynse sagt:

    Tolles Thema.Da kann ich mit 😀

    Beim von der Koppel rein holen erschrack sich die Shirestute und stand mit einem ihrer Megahufe auf meinem linken Fuß.Schreien ging nicht weil-weiß ich nicht mehr :nix: ,und ich schob und drückte nur an der rum und die blöde Kuh drehte sich auch noch mit dem parkenden Huf auf meinem Fuß um zu schauen was ich denn gern möchte.

    Ich beim Hufe auskratzen vom Percheron.Ich habe fertig und der setzt den genau da ab wo mein Fuß stand.Man könnt nun sagen ich hätte den ja auch schneller weg nehmen können aber das sei mal dahin gestellt :na: .Da konnt ich kurz schreien so das er zur Seite trat,zum Glück nicht näher an mich ran.Kuscheln hätt ich in dem Moment auch nicht gewollt.Mein Fuß entwickelte ein Eigenleben und puckerte so vor sich hin.Ich lief etwa eine Woche Woche wie Jack Gelee,der Mann mit dem weichen Gang.

    Bei meinem Ynsetier kam das auch ab und zu vor und ich hatt das Gefühl das dem das gefallen hat so schön weich zu stehen aber er reagiert schon auf leistestes ZURÜCK.Bei dem kann ich auch beim auskratzen,Beine putzen oder Hufe schmieren unterm Bauch durch krabbeln ohne das der sich nen Millimeter bewegt.

  • Avatar Christl sagt:

    Für mich geht das gar nicht. Ich bin der Meinung, dass mein Pferd ganz genau weiß wo seine Füße und wo meine Füße sind. Wenn der mir auf die Füße tritt gibt’s ein Donnerwetter. Das hat er einfach nicht zu tun. Auch wenn er sich erschreckt nicht. Gerade dann wird’s doch gefährlich und gerade dann muss das Pferd doch noch so klar im Kopf sein, dass es dich nicht über den Haufen rennt.
    Ich denke auch, dass die Pferde so austesten wie weit sie gehen können. Ganz unauffällig wird dann mal der Huf auf den Fuß gestellt. Mal schauen was passiert. Nee, nee. So nicht, mein Freund. :maul:

  • wurm wurm sagt:

    Also Fuss im Stiefel wegziehen, ist keine gute Idee. Dabei hats meinem Nachbarn den Zeh rausgerissen… :flucht:

  • Avatar DonNico sagt:

    Ich denke auch, dass die Pferde so austesten wie weit sie gehen können. Ganz unauffällig wird dann mal der Huf auf den Fuß gestellt. Mal schauen was passiert. Nee, nee. So nicht, mein Freund.

    Hahh! Das könnte als Erklärung passen :thumbsup: Sowas trau ich dem Jung zu… na warte :maul:

    Die meisten Pferde sehen „ihren“ Menschen als eine Art Kumpel an, glaube ich, und da wird nicht so extrem drauf geachtet als gegenüber dem Pferd in der Herde, bei dem man ganz genau weiß, dass es absolut nicht erlaubt ist in (unerlaubten) Körperkontakt zu treten.

    Wahrscheinlich ist man als Mensch auch zu oft mal zu nachgiebig, läßt ab und an unkonsequenterweise Dinge durchgehen und dann schleicht sich so ein Versucherle von Seiten den Pferdes ein. Mir leuchtet das irgendwie schon ein. Zwar werd ich nun nicht grad mit Gerte bewaffnet putzen aber seeeehr wachsam sein, was dies betrifft und insgesamt wieder mehr räumlichen Abstand einfordern.

    Danke für eure Gedanken! Jetzt brauch ich mir keine mehr drüber zu machen 😀 und weiß Bescheid.

    Also Fuss im Stiefel wegziehen, ist keine gute Idee. Dabei hats meinem Nachbarn den Zeh rausgerissen…

    Uahh, ist ja kraß! Aber das ist ein Reflex den man nicht mal eben ausschalten kann. War der Zeh denn ganz ab oder „nur“ ausgerenkt?

  • Avatar Christl sagt:

    Ich massiere Woody immer seinen Kronsaum mit Loorbeersalbe ein, da seine Hufqualität übel ist. Das hasst er aber. Er lässt den Huf dann einfach nicht stehen. Letzte Woche hat er sich wieder so angestellt. Huf hoch, Huf runter, Huf hoch, Huf runter. Alles schimpfen lieb „AB“ sagen half nichts. Ich war genervt, Woody war genervt, dann macht es „Fatz“ und der Blödmann tritt mir an den Fuß! So schnell konnt ich gar nicht reagieren. Dann hat er aber mal was erlebt, sag ich euch. Erstmal hab ich einen „Schreier“ los gelassen und hab ihm eine verpasst, dass es gerade so gescheppert hat. Er ist von mir weg gesprungen so weit er konnte.
    Natürlich habe ich den Huf trotzdem eingerieben.

    Er hat mich nicht verletzt, ich hatte dicke Wanderschuhe an, aber so etwas geht einfach nicht. Er hätte auch einen Knochen treffen können. Das ist einfach zu gefährlich. Er hat auf mich aufzupassen. Er darf den ganzen Tag mit seinen Kumpels irgendwelche Spielchen machen aber wenn ich komme hat er sich einfach zu konzentrieren. So etwas würde er mit höhergestellten Herdenmitgliedern auch nur einmal machen.

  • Avatar Diana sagt:

    Unsere Nachbarin besaß eine Stute, die sie immer spazieren geführt hat.
    Ein ziemlich zickiges Exemplar.
    Die lief eigentlich ganz normal, aber wenn sie schlecht drauf war, hat sie unterwegs versucht, ihrem Frauchen beim Laufen auf den Fuß zu treten. Richtig gezielt.
    Die fing dann an, vorne auszuholen und den Huf viel weiter seitlich abzusetzen.
    DAS konnte man ganz deutlich beobachten.
    Von mir hätte das Vieh ja :maul: bekommen, die Besitzerin ist aber lieber ausgewichen. 😀

  • Avatar priatchen sagt:

    vielleicht gibt es auch „gute“ und „schlechte“ huf-fuss-kombinationen. ev. die grössenverhältnisse.. wie ich drauf komme, ganz einfach. mein pirate hat ordenliche hufe, ich kleine füsse (35) -> pirate trifft mich kaum. milton hat die gleich grossen hufe wie meiner, aber mein mann hat schuhgrösse 43, die zwei treffen sich andauernd :wacko: aber anscheinend hat entweder milton ein weiches eisen, oder mein mann hat stahlfüsse, fazit ist, dass weder milton noch mein mann blaue flecken davon tragen :tuete:

  • Avatar DonNico sagt:

    Hab Größe 37, Priatchen – daran kann es dann wohl kaum liegen 😉 obwohl Deine Theorie die Einfachste wäre.

  • Avatar Hafimaus sagt:

    Tja, ich frage mich auch, ob der Ausfallschritt aus dem vermeintlichen Schlummerschläfchen während des Putzens nicht doch beabsichtigt ist!? ;-)) Mein kleiner Zeh (Stute trifft auch ständig den selben Fuß!!) wäre schon reif für ein Lehrbuch der Orthopädie. :attack:

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    Huhu,ich habe da auch mal sone Geschichte: mein Arabärchen hatte ne leichte Kolik und ich rief den TA, er fängt mit der Untersuchung an,abhören und Schleimhäute gucken,dann ab in den Po….ich kann euch sagen,der Zossen hätte nie geschlagen…er hat sich aber gezielt den Fuss vom Doc gesucht und drupp damit,böses Pony.Wir haben diese Action 3mal beobachtet,wenn das keine Absicht war?!?

    Ich habe mich schlappgelacht und mein TA sagte nur: Was ist das doch ein Schlawiener. :ja:

    War schon witzig 😀

    LG

  • Helios Helios sagt:

    Ährnahhh, Schätzecken, ach Du bist die, die immer mitwill und nicht alt genug ist

    Du wirst es nicht glauben, die hab ich sogar mal gespielt – in einer Aufführung, als ich im zarten Alter von ca 8 Jahren (also vor gefühlten 128.000 Jahren :blinzel: ) wegen zu geringem Körpergewicht ( :doh: zum heutigen Zeitpunkt kaum noch vorstellbar :look: :daumen: ) zu einer Kur in den Schwarzwald geschickt wurde -. Und ich erinnere es genau: Am Tag der Aufführung wurde mein „Rabe“ krank….(hattest du da etwa deine Finger im Spiel :eye: :maul: ?)

    :whistling: :daumen: :tuete:

    schaff Dir ne ordentliche Nasenwarze an

    Nö, dieses einzigartige Erkennungsmerkmal überlass ich dir doch gerne …. :whistling:

    woher weißt Du 8| :panik1: :eye: 😀

  • wurm wurm sagt:

    Der Zeh war ganz ab. Er trug recht grosse Gummistiefel, …

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Mein Vati hat jahrelang für unseren Kindergarten den St. Martin gegeben. Immer mit dem alten Holzrückpferd vom Bauern. Aber das letzte Jahr gab es Flora nicht mehr. Also musste unsere Warmblutstute dran glauben. Die nahm das nicht so lässig, wie Flora.
    Vati und Stute also vor dem Umzug her, ab durchs Dorf mit Blaskapelle und Fackelzug. Dann wurde der Mantel geteilt und Vati sollte Brezeln verteilen.
    Also musste meine Mutti die Stute festhalten. Nu hat meine Mutti zwar keine Angst, aber sie ist halt nicht so der Tiermensch.
    Ich wollte natürlich auch ne Brezel haben. Vati meinte ich solle mich mal vordrängeln Lorna wäre doch ziemlich rappelig und ich sollte Mutti helfen.
    Ich also meine Brezel geschnappt zur Mutti.
    Mutti stand mit schmerzverzerrtem Gesicht ein wenig abseits.
    Lorna hat sich halt aufgeregt und sich dann auf Muttis Fuß gestellt. Dann gings ihr anscheinend besser und Mutti bekam sie nicht mehr runter.
    Ich hab die Stute an die Seite geschoben und dann festgehalten. Muttis Zeh sah an dem Abend schon lustig aus. Ganz bunt und ohne Nagel :rolleyes:

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Eine ähnliche Geschichte gibt es auch von meiner Freundin: 😀

    Damals hatte sie ihre Stute ganz neu, und ihre Mutter hatte auch eher Angst vor Pferden. Also dachte man sich, es wäre gut, wenn sie doch mal vorsichtig ein wenig Kontakt aufnimmt und das Pferdchen kennenlernt. Dann merkt sie ja, wie absolut harmlos es ist! Gesagt, getan, meine Freundin drückte also ihrer Mutter das Pferd in die Hand und sagte: „Laß sie doch ein wenig grasen, ich mache derweil die Box!“ Zwischendurch mal rausgeguckt, alles friedlich, Pferd brav und zufrieden beim Graszupfen. Bis ein ganz ganz dünnes Stimmchen rief: „Christine, komm! Komm se holen!“ Meine Freundin guckte noch mal raus, alles ruhig, und dachte sich nichts böses – bis der leise Ruf sich wiederholte: „Christine, komm se holen!“ Meine Freundin raus, da stand ihre Mutter kreidebleich mit dem Pferdchen am Strick. Das gute Tier hatte seinen Huf auf dem Fuß der Mutter geparkt und schaute fröhlich in die Runde. 8o

    „Ich wußte nicht, wie ich sie wieder runter bekomme!“ … 😀

  • EddieTB EddieTB sagt:

    Meine Friesenstute ist auch Weltmeister darin, mir auf die Füße zu treten. Ich hatte schon X mal blaue Zehen, die interessantesten Treffer waren ein Tritt direkt auf den großen Zeh, der dabei an der Spitze aufgeplatzt ist wie eine reife Tomate (die Socke habe ich mir ausziehen lassen, weil ich Angst hatte, daß der Nagel wohlmöglich darin hängen bleibt :panik: ), einmal ist sie mir beim führen auf den Spann getreten, ich fiel lang hin und Madam latschte weiter, halb über mich rüber, aber das ging zum Glück gut. Das letzte mal landete einer der Hinterhufe beim Hufe auskratzen auf dem Gelenk von meinem großen Zeh, zum Glück auch nur eine Prellung. Da sie auch noch mehr auf dem Kerbholz hat wie z.B. Boxentüren aus den Angeln heben (die dann auch wieder auf meinem Fuß landen… :rolleyes: ), trägt sie den Spitznamen „der Zerstörer“ oder auch „the Tank“. Wir haben schon nachgeschaut, ob sie eventuell Kerben in die Boxenwand kratzt….. 8) 😀

    Mein Wallach ist diesbezüglich ein Gentleman (und vor allem vorsichtig…)

  • Avatar moppel sagt:

    Ich orientiere mich bei solchen Themen (wieviel „Körperkontakt“ ist zwischen Pferd und Mensch „normal“) an dem untereinander in der Herde. Dort werden nur die rangniedrigen angerampelt, geschubst und weggedrückt; beim Herdenchef oder dem Leittier habe ich noch nie beobachtet, dass einer es auch nur wagen würde, so unaufmerksam zu sein, um den körperlich zu berühren… Also denke ich, dass Pferd sehr wohl bemerkt, wenn es einem auf die Latschen tritten, dass es es bloß nicht für nötig hält hier vorsichtiger sein zu müssen… also letztlich eine Frage dahingehend, welchen Rang man gegenüber dem Pferd hat…

    Das sehe ich ganz genauso!
    Das Pferd weiss sehr wohl, wem es auf die Pelle (hier Füsse) rücken kann und wem nicht und wer erst reagiert wenn´s schon passiert ist oder wer schon im Vorfeld bzw. bei den Vorzeichen agiert .
    Pferde machen da Spielchen draus: wer bewegt wen. wer agiert,wer reagiert. wer ist schneller in Aktion/Reaktion usw.

    selbst in SChrecksituationen/Flucht habe ich noch nie beobachtet,dass ein Herdenmitglied den Individualabstand zum Herdenchef missachtet hat (es sei denn,der lässt das in dem Moment zu)- auch nicht das rangniedere Herdenmitglied,dass sich bei seinem Menschen büffelig und/oder scheinbar ohne jegliches Körpergefühl für seine Beine/Hufe verhält 😉

  • Avatar moppel sagt:

    Ich orientiere mich bei solchen Themen (wieviel „Körperkontakt“ ist zwischen Pferd und Mensch „normal“) an dem untereinander in der Herde. Dort werden nur die rangniedrigen angerampelt, geschubst und weggedrückt; beim Herdenchef oder dem Leittier habe ich noch nie beobachtet, dass einer es auch nur wagen würde, so unaufmerksam zu sein, um den körperlich zu berühren… Also denke ich, dass Pferd sehr wohl bemerkt, wenn es einem auf die Latschen tritten, dass es es bloß nicht für nötig hält hier vorsichtiger sein zu müssen… also letztlich eine Frage dahingehend, welchen Rang man gegenüber dem Pferd hat…

    Das sehe ich ganz genauso!
    Das Pferd weiss sehr wohl, wem es auf die Pelle (hier Füsse) rücken kann und wem nicht und wer erst reagiert wenn´s schon passiert ist oder wer schon im Vorfeld bzw. bei den Vorzeichen agiert .
    Pferde machen da Spielchen draus: wer bewegt wen. wer agiert,wer reagiert. wer ist schneller in Aktion/Reaktion usw.

    selbst in SChrecksituationen/Flucht habe ich noch nie beobachtet,dass ein Herdenmitglied den Individualabstand zum Herdenchef missachtet hat (es sei denn,der lässt das in dem Moment zu)- auch nicht das rangniedere Herdenmitglied,dass sich bei seinem Menschen büffelig und/oder scheinbar ohne jegliches Körpergefühl für seine Beine/Hufe verhält 😉

    ach ja, mein allererstes Pferd, ein 2j. Friesenhengst ist mir in unserer Anfangszeit auch gelegentlich auf die Füsse gelatscht u. ich war mehrmals zum Röntgen :red: .
    Nicht das Pferd war trampelig,sondern ich schlicht zu unerfahren.

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Nach meiner Meinung und Erfahrung wissen gesunde und einigermassen sozialisierte Pferde immer mit wieviel Gramm welche Teile ihres Körpers sich wo befinden. Will sagen, ich gehe davon aus dass es Absicht ist, oder zumindest ein Vorgehen, welches ich als Chef nicht dulden muss/sollte. Natürlich muss ich auch drauf achten, wie ich mich beim Pferd bewege, das eine bedingt das andere manchmal. Aber wie Andere hier auch schon mehrfach schrieben, haben meine langjährigen Beobachtungen von Herden mir gezeigt, dass die Pferde niemals ungestraft die Individualdistanz einem Ranghöheren gegenüber aufgeben.
    Mir fällt da immer mal der klassiker aller Tanzfilme ein: Das ist mein Tanzbereich und das ist Dein Tanzbereich! 😀

  • Avatar Anypiep sagt:

    Kann Sweltsje nur beipflegen. Eigentlich wissen die, wohin sie treten. Aber ich hab auch schon selbst mal erlebt, dass ein Schulpony mir, als ich klein war, auf den Fuß getreten ist und ich konnte es mit allem Geschiebe und Gezerre oder Ausschimpfen nicht von meinem großen Zeh kriegen:D 8o Wenn meine große mir auf den Fuß tritt, ist das wohl die Schläfrigkeit, wenn sie beim Putzen am Dösen ist, ein wenig schwankt und dann das Vorderbein ein bisschen unvorsichtig versetzt, damit sie nicht ganz einschläft 😀 Ich steh ja auch dummerweise immer direkt neben ihr. Aber wenn sie merkt, dass da was ist und ich nicht sehr glücklich über diese Tuchfühlung bin, geht sie von selbst weg. Ich muss nur kurz die Hand heben und sie leicht an die Schulter pieksen, oder aber ich sag ihr Rückwärtskommando. Da bleib ich ganz ruhig, weil sie meistens meine Schuhspitze erwischt. Ich hab meine letzten Reitschuhe wohlwissend eine Nummer größer genommen. 😀 Für die Sockenfülle im Winter. Also bei meiner ist es definitiv keien Absicht, sondern meine Dummheit, die Füße immer viel zu nah an ihre Hufe zu stellen. Das mit dem Herden- und Artgenossenverhalten kann ich auch nur bestätigen ^^

  • Avatar krisi sagt:

    Ich schon! Ein Schulpferd hatte herausgefunden, daß es unheimlich nützlich ist, dem Menschlein auf den rechten Fuß zu steigen, wenn es den linken schon im Bügel hat…. 😀

    Genau diese Taktik hatte das Pferd einer Freundin auch heraussen – sehr effektiv übrigens :ja: 😀

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