HSH Stahlecker Methode

By La Jaca | Archiv: Ausbildung

http://www.hsh-fritz-stahlecker.de/Fritz-Stahlecker.2.0.html

Wer kennt es, arbeitet danach, kann berichten? Läuft wohl nach den Grundprinzipien Legerete, Klassische Reitkunst mit der Vereinbarung von FN-Dressur?!

Ich finde insbesondere die Bodenarbeit/Vorarbeit an der Remonte interessant.

Sind das Buch und/oder die DVD empfehlenswert?

Oder nur ein Guru von vielen, der das Rad neu erfindet?

  • Avatar nisenase sagt:

    ich habe die DVD´s geschaut, das Buch gelesen und es selbst probiert, jedoch habe ich die Pferde nicht mit dem Aufsatzzügel ausgebunden. Generell erfindet er nix Neues, denn schon gaaaanz früher hat man die Pferde erst am Boden geschult…….Generell finde ich es gut. Jedoch sollte man nciht alleine werkeln sondern Unterricht darin nehmen, denn hier kann man genausoviel falsch machen wie im Sattel 😉

  • Avatar Talimeth sagt:

    Ist eine schwierige Arbeit. Außer bei Stahlecker selbst und seiner Tochter habe ich diese Arbeit auch nie wirklch übereugend beobachten können.

    Gruß Talimeth

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ich glaub, es ist wie so oft: wenn man direkt bei Stahlecker lernen kann, kann das so aussehen Quelle wenn man es alleine anhand eines Buches oä. versucht, wird man sowas wohl nicht erreichen.

  • Avatar waikiki sagt:

    es ist toll,es macht spaß,man kann sich und seinem pferd damit einen großen dienst erweisen.

    es ist schwierig, aber das ist reiten ja auch.

    ich könnte und wollte nicht mehr ohne.

    jedenfalls wäre es für mich undenkbar, ein pferd ohne hsh anzureiten.

    bei alten pferden ist es manchmal etwas mühsam…….. :sleep:

    das buch ist besser, als die dvd’s,finde ich.

    allerdings wird bei den dvd’s schneller klar, wie kleine brötchen man erst mal backen muss.

    ähnlich wie beim reiten gibt es sehr große unterschiede im niveau und auch mit hsh landet garantiert nicht jeder beim grand prix.

    ohne fleiß kein preis.

    jedenfalls das beste,was mir in meinem reiterleben passiert ist.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ich kenne den guten Mann ja nicht und habe auch noch nie jemanden nach seiner „Reitweise“ reiten sehen. Aber mir reicht schon seine Verschnürung, um Pferde an der Hand zu arbeiten. Macht auf mich eher den Eindruck, als wolle er seine „Erfindungen“ an den Mann bringen :nix:

    Edit: Und das ist ja wohl ein No-Go, für mich ist der Mann nun unten durch. Ich zitiere: Die Methode
    Mit der Hand-Sattel-Hand-Methode (HSH) können mit dem jungen Pferd schon ab dem 2. Lebensjahr an der Hand Bewegungsabläufe bis hin zu den anspruchsvollsten Dressurlektionen geübt werden – zwanglos, spielerisch, stressfrei und unter Einbeziehung moderner sportpsychologischer Aspekte.

  • Avatar Talimeth sagt:

    Liebe leute,

    auf Stahlecker lasse ich nichts kommen. er ist ein ganz großer Pferdemann. Seine methode ist sehr schwierig. Aber: er schadet Pfeden nicht und e macht sie nciht fertig. Und er verändert ständig die Ausbindeung. Tipp: Wenn Ihr einen Ausbilder beurteilen wollt, schaut in die Augender Pferde.
    Gruß Talimeth, die von Stahlecker manche Erkenntnis mitgenommen hat.

  • Avatar Solli sagt:

    Macht auf mich eher den Eindruck, als wolle er seine „Erfindungen“ an den Mann bringen :nix:

    Ich glaube nicht, das er das nötig hat! 😉 Der Mann ist über 80 und kaum noch in der Lage, selber Kurse zu geben – was ich sehr bedauerlich finde! Ich finde seine Arbeitsweise auch nicht sehr schwierig, sondern sehr logisch und scheibchenweise aufgebaut! Immerhin habe ich es bei meinem Pferd so bis zur Piaffe mit ersten Ansätzen zur Pirouette gebracht – ganz allein! :ja: Die Verschnürung habe ich nie benutzt, weil ich sie auch abgelehnt habe. Aber man muß differenzieren: Habe ich den geschulten Blick hinsichtlich der Biodynamik des Pferdes? Kann ich einschätzen, ob es sich von Natur aus korrekt bewegt? Oft ist man bei der Arbeit auch zu nah dran am Pferd, als dass man den Gesamteindruck richtig wahrnehmen könnte. Mein Friese bewegt sich zB. ab dem Widerrist wie ein Brett! :pinch: (Kommt vom vielen Scheuern und ist wohl auch nicht mehr wegzutrainieren) Das hat widerum zur Folge, das er bei der Piaffe doch noch ziemlich den Unterhals gebraucht, um sich zu setzen. Allerdings habe ich mich nicht FÜR die Hilfszügel entschieden, sondern eher fürs Aufhören mit dem Training, bis ich die Ursache im Griff habe. Stahleckers Philosophie unterscheidet sich grundsätzlich in einigen Dingen von den Anderen, die so auf dem Markt rumschwirren! 1. Ihm ging/geht es in erster Linie um die schonende und gewaltfreie Ausbildung von Pferden 2. Seine Literatur ist sehr verständlich aufgebaut und nachvollziehbar 3. Er Ist/war für jedermann ansprechbar (ich hab auch mal mit ihm telefoniert) – wie es jetzt gesundheitlich um Ihn bestellt ist, weiss ich nicht 4. Ihm ging es immer ums Pferd – nie ums Geschäft, er macht sein Wissen jedermann zugänglich (ohne das Besuchen von teuren Kursen) 5. Ich wage mal zu behaupten – es ist die einzige Methode, bei der jeder, der genug Pferdeverstand besitzt, weitesgehend allein zurecht kommt. Ich hoffe nur, das seine Tochter das in seinem Sinne weiterführt! :attack:

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Trotzdem würde ich nie, niemals einen zweijährigen bereits an der Hand arbeiten und dabei ggfs. noch dermaßen einschnürren….

  • Avatar maurits sagt:

    Nein ich auch nicht. Mich gruselt es ehrlichgesagt, wenn ich diese Fotos sehe.
    ich glaube dass der alte Herr Stahlecker das beherrscht und gut kann und den Pferden das bei ihm gut tun wird.

    Ich bezweifle aber, dass ein jeder dahergehen kann, und nach Anleitung aus den Büchern sein Pferd so ausbilden kann. Das geht genau so wenig wie jemand ohne Unterricht reiten lernen wird.

    lg
    maurits

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Vielleicht sehe ich das ja wegen meiner eigenen Probleme mit einem Pferd, welches zum Einrollen neigt wirklich zu eng.

    Aber findet Ihr nicht, dass die Pferde auf den Fotos mit dieser merkwürdigen Einschnürrung (oder einfacher gesagt: Lauferzügel mit Chambon) alle hinter der Senkrechten gehen? :denk:

    Genau wie Maurits haben mich gerade diese Fotos mehr abgeschreckt. Ich kenne die Stahlecker Methode nicht und habe merkwürdigerweise bisher auch noch nie was von diesem Mann gehört. Mag ja sein, dass seine Ausbildungsmethode ganz gut ist. Aber diese Bilder sprechen für mich eigentlich dagegen….

  • Avatar tadei sagt:

    Ich hab jetzt grade alle Bilder durchgeschaut. Ich hab genau 2 Bilder gesehen, bei denen die Pferde hinter/an der Senkrechten sind. Alle anderen haben die Nase weit vorne :nix:
    Das alles ist sehr weit entfernt von Rollkur (gegen die er sich im Übrigen vehement ausspricht)! Ihm jetzt einen Vorwurf zu machen, dass seine Pferde hinter der Senkrechten sind finde ich nicht in Ordnung. So ausgebunden gehen die Pferde übrigens höchstens 5 Minuten.

    Stahlecker ist eher in Süddeutschland bekannt. Ich finde seine Arbeit sehr gut. Seinen Ausführungen ist zu entnehmen, dass er Pferde respektiert und gewaltfrei mit ihnen umgehen möchte. Für ihn ist Reiten Kunst, kein Leistungssport. Harmonie das oberste Ziel. Ein schönes Dossier hat er 2009 über die Holländer und Totilas geschrieben.

    Viele Grüße

  • Avatar maurits sagt:

    ich warf ihm mit keinem Wort vor, er habe Pferde hinter der Senkrechten, ich bezweifele auch nicht, dass er sein Handwerk versteht. Ich finde es nur fragwürdig, dass manch einer glaubt, er könne das aus Büchern sich selbst beibringen, darin sehe ich die Gefahr.

  • Avatar ines sagt:

    tadei: hast du das angesprochene dossier irgendwo? würde mich intererssieren was er so zu sagen hatte!

    gruß ines

  • Avatar Solli sagt:

    Ich finde es nur fragwürdig, dass manch einer glaubt, er könne das aus Büchern sich selbst beibringen, darin sehe ich die Gefahr.

    Ich glaube das nicht – ich habs ausprobiert und Higgi ist der Beweis dafürt! 😉
    Aber auch das funktioniert nur, wenn man eher hart an sich selbst arbeitet als am Pferd! Das Pferd macht gut mit und bietet sich zunehmend an. Es hat mehr Freude an dieser Sache als am endlosen Kreiseln!

    Und dieses „Einrollen“ passiert dann bei Pferden, die vorn dauerhaft mechanisch zu hart ausgebremst werden. Es liegt also sprichwörtlich in der Hand eines jeden Einzelnen …

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Unter dem ersten Punkt „Philosopie“ finde ich von 10 Bildern 6 Pferde, die an der Senkrechten oder gar dahinter stehen. Eins ist zweifelhaft und nicht genau zu erkennen, einigen wir uns also auf 6,5. Und das ist wohl kaum unerheblich oder Zufall.

    Weitere Fotos habe ich mir nicht mehr angeschaut, mir reicht das aber auch schon. :flucht:

    Und ob 5 Minuten oder 1 Stunde, die Pferde sind dermaßen eingeschnürrt, das grenzt für mich schon an Vergewaltigung, die können sich nämlich durch den zweiten Hilfszügel auch null wehren. Und das wird wohl auch so bezweckt sein.

    Noch mal: ich kenne den Mann nicht und habe ihn noch nie live gesehen. Aber wenn er gegen Rollkur usw. ist, frage ich mich, warum er seine Homepage dann mit solchen Bildern ausgestattet hat :cursing:

  • Avatar waikiki sagt:

    ….derkappzaum ist extra weich, damit das junge pferd sich daran abstützen kann.

    die ausbindung wird ständig verändert.

    es wird nicht verlangt, dass das junge pferd ständig perfekt an der senkrechten geht(was es noch nicht kann)-es darf höher,tiefer,enger oder weiter.

  • Avatar tadei sagt:

    @ ines: Hier ein Dossier das er fürs Reiterjournal geschrieben hat, welches aber nicht gedruckt wurde. (Zu kritisch?) http://www.hsh-fritz-stahlecker.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Gedanken_zur_Dressurreiterei_pdf.pdf Und hier etwas speziell zu Totili

    Totilas gibt zu denken Totilas ist ein umwerfendes Pferd. Es ist die Hervorbringung der Natur, die uns begeistert von den Bänken reißt. Das breite Publikum ist leicht zu blenden. Es übersieht die Untat des Reiters. Was er aus dem Ausnahmepferd gemacht hat, entspringt nicht der Schule der Natur. Reitkunst soll doch so wie jede Kunst eine sublimierte Parallele der Natur sein. Und dies bedeutet, dass wir dem Pferd keine Haltungen und Bewegungen abverlangen dürfen, die es in freier Natur nicht gibt. Wenn zum Beispiel Fluchttiere sich im beschleunigten Vorwärts strecken, im Spiel sich verkürzen und runden, muss dies beim Dressurreiten als Eigenheit und Gesetz der Natur ein wichtiges Merkmal bleiben. Die Regeln der Natur sind für den Reiter wie Gebote. Jedes Tempo hat bei den Fluchttieren seine eigene Silhouette. Wer Pferde auf freier Weide studiert, wird auch den Sinn erkennen: Die Rahmenerweiterung ist technisch nützlich und ästhetisch zugleich. Nutzen und Schönheit sind in der Natur Geschwister. Wenn wir vom Pferd Bewegungen in der falschen Silhouette verlangen, kann nicht Kunst, sondern allenfalls beeindruckender Kitsch entstehen. Auch für diesen braucht es eine Meisterschaft – es ist die der Scharlatane. Wenn es um Farbe und Leinwand oder auch Musik geht, können wir ihn allenfalls tolerieren. Das Pferd aber dürfen wir nicht dem Publikum zuliebe in die Niederung des Kitsches herunterziehen! Selbst dann nicht, wenn es sich bereitwillig dazu hergibt! Auch Funktionäre können auf Kitsch hereinfallen. Es bleibt zu hoffen, dass sie auf die Schulung ihrer Augen zukünftig noch mehr Wert legen! Fritz Stahlecker Dezember 2009

    @ St. Lucia Stimmt, hab eins nicht weitergeklickt. Es sind mehr Pferde an der Senkrechten. Dafür sieht man aber auch ein Pferd in einer Galopppirouette ohne Hand. Es reitet die 13jährige Enkelin. Das kann auch nicht jeder. Ein 2jähriges Pferd würde ich auch noch nicht arbeiten, da geb ich dir völlig recht. Aber sonst find ich seine Einstellung und vor allem sein Können echt top. @ Mau Ich bin auch dagegen dass das irgendjemand ohne Unterricht auf Gut-Glück selbst versucht. Aber das gilt doch für alles was mit Pferden zu tun hat. :nix: Viele Grüße

  • Avatar St. Lucia sagt:

    ….derkappzaum ist extra weich, damit das junge pferd sich daran abstützen kann.

    die ausbindung wird ständig verändert.

    es wird nicht verlangt, dass das junge pferd ständig perfekt an der senkrechten geht(was es noch nicht kann)-es darf höher,tiefer,enger oder weiter.

    :flucht: :flucht: :flucht:

    Ein Pferd darf nicht an der Senkrechten gehen, nie, niemals, und erst recht kein junges 🙁 Und enger ist ja noch schlimmer. Ich bezweifel übrigens, dass ein Pferd mit dieser Verschnürrung ausser sich einzurollen noch andere Chancen hat die Kopf- und Halshaltung zu ändern. Ob das Pferd jetzt an einem Kappzaun oder mit Gebiss zusammengeschnürrt wird, macht keinen Unterschied!

    Ich versuche junge Pferde V/A zu reiten oder longieren. Ich sehe auf den Fotos aber nur Pferde, die deutlich zu eng gearbeitet werden. Wenn der Kopf dann ausnahmsweise mal vor der Senkrechten ist, dann sind die Hilfszügel und Zügel auch immer durchhängend…..

  • Avatar waikiki sagt:

    es ist jedenfalls nicht das ziel pferde eng zu machen

    die ausbindung soll im laufe der zeit durchhängen

  • Avatar Pandora sagt:

    :flucht: :flucht: :flucht:

    Ein Pferd darf nicht an der Senkrechten gehen, nie, niemals,

    Was ein Schwachfug, sorry

  • Avatar cando sagt:

    hallo, hatte am we die möglichkeit mir die dvd’s anzuschauen… mein persöhnliches fazit:

    …aus sicherheitsgründen ein „no go“ , unterkriechen des pferdes, weichen lassen in der box, leinen führung… und wie gesagt er redet von jungen (ab zwei jahren) pferden, so sieht keine professionelle arbeit aus…

    … leistungsdruck bei der jungpferde-ausbildung, das junge pferd sollte den umgang und das verhalten gegenüber dem menschen zwanglos und spielerisch erlernen und nicht mit druck, wie viel leistungsdruck muss wohl in dem gezeigten pferd vorhanden sein, wenn es die arbeit am „korrekten“ stehen zum anlass nimmt und in pseudo piaff-tritte ausweicht…

    … das ist für mich das erarbeiten von lektionen auf zirzensischer basis und hat mit reiterlicher ausbildung wenig zu tun, das aber ist ja geschmackssache, nur macht man sich die reiterliche ausbildung halt um so schwerer, wenn sich erstmal falsche bewegungsmuster (siehe piaff) gefestigt haben, wird es dann fast unmöglich das wieder umzuformen…

    … in der gezeigten arbeit mit den (jungen!!!) pferden ist nicht einmal die arbeit an der dehnung gezeigt worden, im gegenteil der kopf – hals – bereich wurde permanent in einer statischen haltung festgestellt, das gezeigte pferd wurde vornehmlich traverartig (stark verkürzende lektion) gearbeitet und zudem noch vorzugsweise in richtung der natürlichen schiefe des pferdes… ist ja auch einfacher, um so schwerer wird es dann unterm sattel!

    junge pferde auf diese weise gearbeitet, werden niemals ihre eigene dynamische bewegung entwickeln können, das werden mechanisierte körper…

  • Avatar ines sagt:

    vielen dank für die rückmeldung. stelle also das bestreben ein auch an die dvd´s zu kommen 🙁

  • Avatar waikiki sagt:

    ines–das buch ist wirklich eine empfehlung wert! solltest du dir nicht entgehen lassen, wenn du an der handarbeit grundsätzlich interessiert bist.

  • Avatar ines sagt:

    waikiki… weiß nicht. bis vor kurzem war ich das noch :S

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Bin jetzt auch ein wenig über diese Beschreibungen erstaunt. Ich muss zugeben, habe mich noch nicht soooo sehr mit HSH beschäftigt, habe aber bis dato immer nur Gutes darüber gehört. :denk:

  • Avatar Castellano sagt:

    Man sollte das Buch KOMPLETT lesen, alle Handlungen sind erklärt u ichmeine es wird auch erkläret warum das Pfrtd zu Beginn eng kommt. Danach kann man dann abwägen ob man die Methode für gut oder schlecht hält. Einfach nacharbeiten können dies wohl anhand des Buches u der Videos die wenigsten. Das ist aber in der Regel BEI jeder Art der Pferdeausbildung so.

  • Avatar Solli sagt:

    Zur allgemeinen Beruhigung, das, was Cando da schreibt, ist eine absolute Fehlinterpretation dessen, was er angeblich gesehen haben will.
    Ich habe alle vier DVD’s und das Trainingsbuch und kann das absolut nicht bestätigen!
    Nur mal ein Beispiel, wie man eine Situation fehlinterpretieren kann:

    wie viel leistungsdruck muss wohl in dem gezeigten pferd vorhanden sein, wenn es die arbeit am „korrekten“ stehen zum anlass nimmt und in pseudo piaff-tritte ausweicht…

    Das Pferd war schon weiter ausgebildet als wie es zum Filmzeitpunkt verlangt wurde, hatte die Piaffetritte also schon gelernt und sie freiwillig beim Zeigen des korrekten Stehens angeboten, das erwähnte Stahlecker auch nebenbei. Hier von Leistungsdruck zu reden, ist absolut weit entfernt jeder Realität und entspricht auch nicht Stahleckers Philosophie!
    Und Weichen lernt jedes Pferd automatisch schon beim misten, mehr ist das auch nicht.

    Den Rest erspar ich mir ….

  • Avatar Castellano sagt:

    Stahlecker nimmt wohl auch immer an, was das Pferd von sich aus anbietet.

  • Avatar La Jaca sagt:

    Solli, ich würde mich freuen wenn du auch ein wenig von deinem Eindruck berichten würdest! :ja:

  • Avatar waikiki sagt:

    es ist auch nicht zu vergessen, dass es sich um eine lehrgangssituation handelt, nicht wie bei vielen anderen um eine vorführreihe.

    da wird nichts beschönigt, sondern es sind pferd/menschkombis verschiedenen leistungsstandes da gibt es durchaus auch einiges zu sehen, was nicht vorbildlich und fertig ist.

    gerade das macht es natürlich für leute die anfangen sich auseinanderzusetzen interessant, festzustellen wie vielschichtig die probleme sind,wie kleinschrittig diearbeitsweise,wie unterschiedlich die lösungsansätze.

  • Avatar Pandora sagt:

    ich habe Stahleckers Buch gelesen und mir hat es sehr gut gefallen, es ist äußerst ansprechend und nachvollziehbar erklärt und ich hatte null den Eindruck, dass er nur irgendwie auf Zwang abzielt, eher das Gegenteil, alles spielerisch, mit liebevoller Konsequenz zu lehren, scheint sein Ziel zu sein.
    Außerdem macht er sich auch Gedanken zur Haltung usw., das hat mir gut gefallen. :thumbsup:
    Einzig seine vielen Ausbinder sind nicht so meins, allerdings ist ihr Sinn und Zweck im Buch logisch erklärt, kam nur für mich nicht in Frage.
    Aber Buch-lesen und loslegen wird auch nicht funktionieren, denke ich.

    Für mein Pferd habe ich nur ein paar Anregungen gesucht, wie ich unsere Arbeit vom Boden aus (wurde nicht mehr geritten zu dem Zeitpunkt) verbessern könnte, und in diesem Punkt wurden meine Erwartungen übertroffen :ja:

  • Avatar Solli sagt:

    Solli, ich würde mich freuen wenn du auch ein wenig von deinem Eindruck berichten würdest! :ja:

    Hmmm, gibt es etwas spezielles, was Dich interessiert? Ich weiss nicht, wo ich sonst noch ansetzen soll. Mit vielem, was hier so geschrieben wird, gehe ich konfirm und vieles habe ich selber auch schon dazu geschrieben.

    Zusammenfassend kann ich nur nochmal den Unterschied betonen, Stahlecker will sein Wissen vermitteln, nicht verkaufen!

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Ich denke, Stahlecker kommt aus der reiterlichen Ecke, in der gerade die vielversprechenden Pferde (Junghengste, Auktionspferde, Warmblüter, die dreijährig bereits auf Turnieren vorgestellt werden sollen) bereits zweiinhalbjährig angeritten werden. Das hat ihm nicht gefallen, und er hat sich vielleicht gesagt, daß es, WENN es denn schon unbedingt so früh sein muss (Kommerz ist nunh mal ein wichtiger Aspekt in großen Teilen der Reiterei), besser sein könnte, die jungen Pferde vom Boden aus sehr weit vorzubereiten… Nur mal so als Gedankenspiel….

  • Avatar cando sagt:

    hallo 😀

    Zur allgemeinen Beruhigung, das, was Cando da schreibt, ist eine absolute Fehlinterpretation dessen, was er angeblich gesehen haben will.
    Ich habe alle vier DVD’s und das Trainingsbuch und kann das absolut nicht bestätigen!
    Nur mal ein Beispiel, wie man eine Situation fehlinterpretieren kann:

    wie viel leistungsdruck muss wohl in dem gezeigten pferd vorhanden sein, wenn es die arbeit am „korrekten“ stehen zum anlass nimmt und in pseudo piaff-tritte ausweicht…

    Das Pferd war schon weiter ausgebildet als wie es zum Filmzeitpunkt verlangt wurde, hatte die Piaffetritte also schon gelernt und sie freiwillig beim Zeigen des korrekten Stehens angeboten, das erwähnte Stahlecker auch nebenbei. Hier von Leistungsdruck zu reden, ist absolut weit entfernt jeder Realität und entspricht auch nicht Stahleckers Philosophie!
    Und Weichen lernt jedes Pferd automatisch schon beim misten, mehr ist das auch nicht.

    Den Rest erspar ich mir ….

    ob fehlinterpretation oder nicht, kann sich ja jeder sein eigenes bild machen… und seine monetas investieren, das war das, was ich gesehen habe 😀
    zu dem aspekt das da ja schon ein weiter ausgebildetes pferd gezeigt wurde, ist um so schlimmer… bei mir kommt in der ausbildung am boden als erstes die tempokontrolle und wenn das, da schon weiter ausgebildete pferd stehen und gehen (auch wenn es auf der stelle geschied) verwechselt, dann läuft da für mich grundsätzliches was schief… aber wie gesagt jedem nach seinem geschmack :blinzel:
    ach und sage bitte nicht piafftritte, das ist respektlos dem hervorragendem pferd gegenüber was er da hat…

    bis zu diesem videos habe ich auch gedacht das die hsh was interessantes wäre… und um hier mal einen der altmeister zu zittieren (…. reite dein pferd vorwärts und richte es gerade) und nicht arbeite dein pferd verkürzt und mache es schief…

    :stein:

  • Avatar waikiki sagt:

    geraderichten erfolgt durch biegen.

    dass die pferde anbieten und ausprobieren ist erwünscht.

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