Hallo Ihr,

ich hatte eine Tierheilpraktikerin wegen des Impfabzesses meiner Stute um Rat gefragt. Hatte ich an an derer Stelle schonmal beschrieben aber hier die Kurzfassung: TA impft zu weit unten im Hals, Beule entsteht, geht nicht wieder weg, nach Rat eines anderen TA dann mit Tensolvet behandelt, hat aber nicht geholfen, Beule immer noch da.

Sie hat mir Thuja- und Silicea-Globulis in hoher Potenz (entweder D200 oder C200, bin grad nicht ganz sicher) gegeben zur Behandlung. Ich Trottel dachte ich muss je ein Globuli täglich geben :irre: :doh: , hab das auch die ersten 6 Tage so gemacht und nach Rücksprache mit der THP dann gestern auf einmal den Rest (je 4 Globuli) gegeben. Die Beule hat sich bisher nicht verändert und Wesensänderungen, die die THP insb. interessiert haben, konnte ich auch keine signifikanten feststellen. Sie war zwar ein paar Tage greller als sonst (d.h. glotziger und angespannter) aber gestern war wieder alles normal.

Lange Rede kurzer Sinn: Habe ich die Globuli so falsch gegeben, dass sie nicht wirken können? Sollte daher eurer Meinung nach dasselbe in ein paar Wochen nochmal versucht werden? Oder sind das vielleicht doch die falschen Mittel für meine Stute? Was wären Alternativen? Oder soll ich einfach noch ein paar Wochen abwarten (das soll ich jetzt sowieso tun und dann nochmal der THP berichten) und es kann sich noch etwas ändern?

LG, Mia

  • Avatar Corradee sagt:

    Homöopathische Substanzen, gerade hohe Potenzen, können schon recht lange wirken (auch, wenn es ein falsches Mittel war).

    Was sagt denn deine THP, hast du die dazu nicht befragt?

    Meine Erfahrung mit richtigen Mitteln ist folgende: es kommt sehr schnell (manchmal binnen Minuten) zu einer Reaktion, mitunter einer Verbesserung, gleichwohl gibt es Mittel, bei denen man anfangs gar nichts bemerkt und dann nach ein paar Wochen plötzlich ein schlagartiger Wechsel eintritt.

    Meine Homöopathin teilt mir immer mit, welche Mittel eher kurzfristig wirken und welche eine lange Wirkdauer haben, abhängig von der Potenz.

    Ob eine Widerholung von Thuja und Silicea (das wirkt glaube ich recht lange) Sinn macht wird sich wahrscheinlich erst in einiger Zeit zeigen, je nachdem, ob das Pferd in der nächsten Zeit noch eine Reaktion zeigt. Da stellt sich, denke ich die Frage, ob du deiner THP vertraust, denn solche Behandlungen (wie jede Tierarzt- oder Schmiedwahl etc.) sind m.E. Vertrauensfragen.

    Eigentlich sollte deine THP all deine Fragen sinnvoll beantworten können.

    LG, Jill

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich bin mal ganz ketzerischund behaupte: Hömöpathie wirkt überhaupt nicht…oder immer nur bei den andern 😀

  • Avatar Christl sagt:

    Ich bin mal ganz ketzerischund behaupte: Hömöpathie wirkt überhaupt nicht…oder immer nur bei den andern 😀

    Auch wenn es nur ein Placeboeffekt sein sollte, ist es doch auch recht. Hauptsache es wirkt. Und wenn es einem nur das Gefühl gibt, was Gutes getan zu haben. Auch das wirkt sich positiv aus. Wenn man sich geistig gut fühlt, geht es einem auch körperlich besser.
    Wenn man eine positive Ausstrahlung hat, könnte es ja auch sein, dass sich das auf’s Tier auswirkt.

    Mal abgesehen davon, dass ich überzeugt davon bin, dass Homöopathie wirkt.

  • Avatar Mia sagt:

    Was sagt denn deine THP, hast du die dazu nicht befragt?

    Sie hat am Anfang gesagt, dass man innerhalb der ersten paar Tage eine Veränderung merken müsste, wenn das Mittel anschlägt. Ich hatte das als absoluter Homöopathie-Beginner so verstanden, dass sich dann was an der Beule ändert, sie meinte aber wohl eher irgendeine allgemeine Reaktion (Wesensänderung, andere Ausscheidungen, etc.). Nun soll ich wie gesagt aber noch 2-3 Wochen abwarten und beobachten und dann wieder mit ihr telefonieren.

    Ich bin mal ganz ketzerischund behaupte: Hömöpathie wirkt überhaupt nicht…oder immer nur bei den andern 😀

    Ich bin eigentlich auch eher für wissenschaftlich bewiesene Methoden. Allerdings hatte mein TA mir gesagt, dass dieser Impfabszess nun nicht mehr auf Tensolvet anspricht und wohl als Schönheitsfehler oder gar als Problem beim Reiten (Stellen) bleiben würde. Das könne nur die Zeit zeigen. Vielleicht geht er noch weg, vielleicht auch nicht. Beim Reiten hatte ich Gottseidank bisher nichts gemerkt, muss aber auch dazu sagen, dass ich jetzt seit Wochen nicht mehr geritten bin. Vor diesem Hintergrund und weil ich mich damit nicht abfinden wollte habe ich dann mal die THP befragt. Vielleicht sind wir ja „die anderen“ :eye: 😛 .

  • Avatar Corradee sagt:

    @MerlijnCH: Und ich behaupte, dass man mit Homöopathie sogar jemanden umbringen könnte 😀

    @Mia: Kenne z.B. einen Fall, bei dem Silicea einen Abszess binnen weniger Stunden völlig zum Abklingen brachte, ohne nach außen aufgebrochen zu sein… So etwas kann kein Placeboeffekt sein und schulmedizinisch kenne ich auch kein Medikament, welche zu solchen Heilungen fähig wäre. Von solchen Erfahrungen könnte ich nun seitenweise schreiben…

    Das Problem bei der Homöopathie ist, dass man unter 2000 verschiedenen Mitteln dasjenige finden muss, welches zum Patienten und dessen Konstitution paßt. Es gibt sicher Fälle, in denen das nicht gefunden wird, was aber nicht verallgemeinerbar heißt, dass Homöopathie nicht wirken würde… Außerdem hat jedes Mittel auch ein sog. „Antidot“, also ein „Gegenmittel“, welches die Wirkung einer homöopathisch aufbereiteten Substanz unterbindet. Wenn man das nicht weiß, füttert man ggf. gleichzeitg das Antidot (können z.B. Kräuter sein oder ätherische Öle/Fliegenmittel) und wundert sich, dass nix passiert oder alles nur noch schlimmer wird… Homöopathie ist aus meiner Sicht sehr intelligent und differenziert! Vielleicht können diese ganzen Parameter einfach nur in keiner wissenschaftlichen Studie erhoben werden bzw. keiner hat sich bislang diese Mühe gemacht…

    Auch ich lehne Schulmedizin nicht ab, ein Globuli kann keine Kolik-OP ersetzen etc.pp. Aber in angemessenen Fällen (z.B. alle chronischen Geschichten, die schulmedizinisch austherapiert sind) halte ich Homöopathie für äußerst sinnvoll. Schwer ist es einen wirklich guten Homöopathen zu finden, fürwahr!

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich bin eigentlich auch eher für wissenschaftlich bewiesene Methoden. Allerdings hatte mein TA mir gesagt, dass dieser Impfabszess nun nicht mehr auf Tensolvet anspricht und wohl als Schönheitsfehler oder gar als Problem beim Reiten (Stellen) bleiben würde. Das könne nur die Zeit zeigen. Vielleicht geht er noch weg, vielleicht auch nicht.

    Versuch mal, ob Du in Euer Apotheke „Aion A“ kriegst, das ist ein Heilgestein mit einer frappant entzündungshemmenden und kühlenden Wirkung und versuch – auch wenn die Stelle etwas schwierig ist damit Umschläge zu machen.

    @MerlijnCH: Und ich behaupte, dass man mit Homöopathie sogar jemanden umbringen könnte 😀

    *giggel*…dann teile mir bitte mit wie, ich habe ein paar Leute auf der Liste, der Nachweis wäre ja wohl von der Gerichtsmedizin nicht zu erbringen 😀

    Und wir reden hier von Hömöpathie nicht, nicht von vor Kräuterheilkunde….weil das wäre was anderes 😉

  • Avatar moppel sagt:

    Wegen der Gabe/Dosierung usw. der homöop. Mittel würde ich einfach nochmal mit der THP sprechen.

    Wegen der Impf-Schwellung : solche Ödeme hatten wir auch schon das ein oder andere Mal im Laufe der Jahre.
    Tensolvet enthält u.a. den Wirkstoff Heparin,allerdings gering dosiert, ich glaub nur 30.000IE oder so.
    Besser u. auf jeden Fall erfolgreich bei jegl. Art Ödeme ist Heparin mindestens 150.000IE,besser 180.000IE. Gibts als Gel-Salbe in der Apotheke,war mal ein Tipp eines FTA f. Pferde.
    Wenn es sich allerdings zum eitrigen Abzess entwickelt,da haben wir mit Ichtiyol-Salbe (diese schwarze stinkende Zugsalbe) sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Allgemein was Homöpathie angeht: bei mir haben Traumeel-spritzen (i.m. spritze ich die) schon unzählige Male bei div. Lahmheiten Hippopalazon+Metacam-Entzündungshemmer vom Tierarzt ersetzt oder besser gesagt erspart.
    Während der Rekonvaleszenz „meiner “ Rehehufe z.B. war Traumeel oft bei Lahmheit/Fühligkeit quasi auch Diagnosemittel: Lief Pferd nach Traumeel-Spritzen innerhalb 24h deutlich besser,ist/war´s ne HLE – gab´s keine Verbesserung innerhalb 24Std. mit Traumeelspritzen, dann war´s ein Hufgeschwür 😉 . Das funktioniert immer zuverlässig 🙂 u. dafür brauch ich auch keine wissenschaftlichen Beweise 😉

  • Avatar Mia sagt:

    Versuch mal, ob Du in Euer Apotheke „Aion A“ kriegst, das ist ein Heilgestein mit einer frappant entzündungshemmenden und kühlenden Wirkung und versuch – auch wenn die Stelle etwas schwierig ist damit Umschläge zu machen.

    Heilgestein klingt aber auch nach Hokuspokus :eye: … Nee, Spaß beiseite, wie lang sollte denn so ein Umschlag drauf sein? Pferd steht zur Zeit auf der Wiese, ich müsste also die ganze Zeit dabei sein.

    Wegen der Impf-Schwellung : solche Ödeme hatten wir auch schon das ein oder andere Mal im Laufe der Jahre.

    Diese hier ist aber kein Ödem. Zumindest nicht, wenn man Ödem als Wasseransammlung versteht. Die Schwellung war von Anfang an hart. Der Ta sagte das wäre eine Bindegewebsreaktion der auffasernden Muskelzellen im unteren Halsbereich, die dabei wäre sich abzukapseln, oder inzwischen vielleicht schon damit fertig ist.

  • Avatar ambra sagt:

    Ist das wirklich ein diagnostizierter Abszess oder nur eine Schwellung. Das ist die erste und absolut vorrangig zu klärende Frage.

    Mal angenommen es ist ein richtiger Abszess (also verkapselter Eiter) würde ich denn zuerst mal schallen (gutes Ultraschallgerät, am einfachsten Klinik) und dann würde ich das Teil öffnen lassen…

    In 2000 hatte Ambra auch einen Spritzenabszess im Brustbereich, der vom Tierarzt nur mit Sälbchen und Equipalazone behandelt wurde. Mit hohem Fieber ist sie uns fast von der Schippe gesprungen. In Müggenhausen wurde der Abszess geöffnet und der davor gemachte Schall zeigte, daß der Abszess ein Ausmaß von (BxHxT) 10x7x35 cm hatte.

    Und nein, nicht jeder Abszess öffnet sich irgendwann über die Haut, es gibt auch welche, die öffnen sich im Inneren und durch die anschließende Sepsis geht das Tier ein.

    Im Humanbereich werden Abszesse auch geöffnet und nicht wochenlang mit irgendwelchen „Zugsalben“ behandelt unter dem Motto mal sehen, das geht schon auf.

    Und mit Homöopathie würde ich da erst recht nicht dran…

    Sorry, mit Abzsessen spaßt man nicht rum. Ich würde in die Klinik fahren.

    Gute Besserung

    Sabine

  • Avatar Mia sagt:

    Ist das wirklich ein diagnostizierter Abszess oder nur eine Schwellung. Das ist die erste und absolut vorrangig zu klärende Frage.

    Hui, da werde ich nochmal genauer nachfragen. Bisher wurde vom TA nur abgetastet und dran rum gedrückt.

  • Avatar Bohnchen sagt:

    Bei homöopathischen Mitteln kann es u. U. ja auch zu einer Erstverschlimmerung kommen.
    Ich würde die THP um Rat fragen bzw. noch einmal kommen lassen. Aus irgendeinem Grund hat sie diese Mittel gewählt. Wer sich ein wenig damit beschäftigt weiß, wie wichtig da auch Kleinigkeiten (Veränderung im allgemeinen) sind.
    Ich glaube ganz fest an die Wirksamkeit dieser Mittel. Es bleibt aber m.E. jedem selbst überlassen.
    Für mich ist aber immer wieder interessant wenn Menschen die absolut nicht daran glauben dann auf einmal bahnbrechende Erfolge bzw. Wirkung spüren. Und das hat dann m. E. auch nichts mit Placebo zu tun (denn das würde ja voraussetzen, dass eine Wirkung erwartet wird und die dann eintritt weil man eben fest davon überzeugt ist, dass das Mittel der Wahl eine Wirkung erzielt).
    Natürlich ist es unerklärlich, dass Mittel die in so geringen Mengen vorhanden sind irgendwie helfen. Allerdings halte ich Wasser (und daraus besteht unser Körper nunmal zum größten Teil) für einen sehr guten Informationsspeicher. Vgl. Bachblütentherapie!

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ist das wirklich ein diagnostizierter Abszess oder nur eine Schwellung. Das ist die erste und absolut vorrangig zu klärende Frage.

    Hui, da werde ich nochmal genauer nachfragen. Bisher wurde vom TA nur abgetastet und dran rum gedrückt.

    Das ist ganz wichtig, wie Ambra schon gut beschrieben hat. An einem richtigen Abszess mit Eiter etc. hat Homöopathie erst mal nix zu suchen, das muß schulmedizinisch behandelt werden. Danach, um die Heilung zu unterstützen, kann gut mit homöopathischen Mitteln arbeiten.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    :ja:

    Versuch mal, ob Du in Euer Apotheke „Aion A“ kriegst, das ist ein Heilgestein mit einer frappant entzündungshemmenden und kühlenden Wirkung und versuch – auch wenn die Stelle etwas schwierig ist damit Umschläge zu machen.

    Heilgestein klingt aber auch nach Hokuspokus :eye: … Nee, Spaß beiseite, wie lang sollte denn so ein Umschlag drauf sein? Pferd steht zur Zeit auf der Wiese, ich müsste also die ganze Zeit dabei sein.

    Tja Mia ohne Einsatz geht meist nix ab.
    Ist nix Hokuspokus. Vielleicht ist Dir Heilerde ein Begriff, das ist zwar nicht Erde sondern ganz fein gemahlenes Gestein.
    Ich habe doch immerhin mit diesen Wickeln eine chronische Fesselträgerentzündung weggekriegt (vom TA mit schlechtester Prognose bedacht), zig Sehnenschäden bei der Heilung/Abschwellung beschleunigt, ein kaputtes und megageschwollenes verletztes Sprunggelenk, und einige weitere Sachen. Aber aufwendig ist es schon, und mit 2 Umschlägen ist es nicht gemacht :no:
    Zieht richtig Wärme und Schwellung raus.

    Ist das wirklich ein diagnostizierter Abszess oder nur eine Schwellung. Das ist die erste und absolut vorrangig zu klärende Frage.

    Also ich gehe jetzt mal schwer davon aus, dass ein TA einen Pferdebesitzer nicht mit der Diagnosse „Abzess“ alleine lässt und dann noch bemerkt, es könnte allenfalls ein Schönheitsfehler übrigbleiben.
    Denn dann müsste ich mich nochmals Mauritsens Feststellung anschliessen, was denn da überall in DE alles für „Graupen“ als TA unterwegs sind (Ynse-Fred). 8o

  • Avatar ambra sagt:

    So, ich habs noch mal gelesen… dabei werd ich aber irgendwie noch konfuser.

    1. TA erzählt was von harmlosen Abszess, der evtl. als „Schönheitsfehler“ beim „Stellen“ bleiben könnte… Häh??? Wenn das ein Abszess ist, sollte der nach Abheilung bzw. Öffnung und Abheilung ohne weitere Beschwerden sein.

    Wie hat der Guteste denn seine Diagnose gestellt? Hat er mal sein Ultraschall gezückt und nachgeschaut, WAS da genau in der Tiefe schlummert?

    2. THP wurde hinzugezogen und diagnostizierte ein Ödem, welches aber auch nach (rechne ich richtig?) einer Woche nicht zurückgeht.

    Was denn jetzt? Ödem oder Abszess?? Davon hängt entscheidend die weitere Behandlung ab.

    Hast Du eigentlich mal Fieber gemessen? Ist das Pferd antriebsloser, frisst evtl. schlecht?
    Ich will Dir kein Ungemach bereiten, aber die Grunddiagnose sollte schon gesichert sein und darauf aufbauend auch die Therapie zwischen Ödem und Abszess liegen Welten…

    Merlijnche…
    Ein guter „Haustierarzt“ für Pferde ist in D fast nicht mit Gold aufzuwiegen…
    Tierarztfehler bei Ambra: 1. Spritzenabszess nicht diagnostiziert, als harmlose Muskelschwellung verkauft, Ergebnis: ohne mein vehementes Einschreiten Pferd tot 2. Hufgeschwür als Sehnenschaden diagnostiziert, der Hufschmied hats gerichtet 3. Diagnose Borna, Pferd hat aber nixe Borna

    Ich hab da noch großes Glück und komme aus der Medizintechnik, mein medizinisches Grundverständnis deckt weite Gebiete ab und ich hab ein gutes Bauchgefühl. Mittlerweile habe ich eine ordentliche TÄin gefunden, die auch klar sagen kann „nein, da habe ich keine Ahnung von“. Etwas was mir 100mal lieber ist, als ein alleswissender Murkser.
    Wenn man aber kein medizinisches Grundwissen besitzt, muss man zwangsläufig das glauben, was einem der Mediziner vorkaut.

  • Avatar Mia sagt:

    1. TA erzählt was von harmlosen Abszess, der evtl. als „Schönheitsfehler“ beim „Stellen“ bleiben könnte… Häh??? Wenn das ein Abszess ist, sollte der nach Abheilung bzw. Öffnung und Abheilung ohne weitere Beschwerden sein.

    Wie hat der Guteste denn seine Diagnose gestellt? Hat er mal sein Ultraschall gezückt und nachgeschaut, WAS da genau in der Tiefe schlummert?

    Mag sein, dass ich da mit den Begrifflichkeiten selbst durcheinander komme bzw. mal irgendwer am Stall von „Impfabzess“ gesprochen, aber selbst auch keine Ahnung von der Materie hat. Wie gesagt, er hat sich das Teil angeschaut, dran rum gedrückt und meine Geschichte dazu gehört. Dann hat er Tensolvet empfohlen und ein paar Wochen später gesagt, dass ich das nun wieder weg lassen könnte, weil hilft eh nimmer, mit dem Hinweis, dass es entweder noch von allein weg geht oder eben nicht. Dass es entweder ein Schönheitsfehler wäre oder evtl. beim Reiten Schwierigkeiten machen könnte. Wie gesagt werde ich da nochmal nachhaken.

    2. THP wurde hinzugezogen und diagnostizierte ein Ödem, welches aber auch nach (rechne ich richtig?) einer Woche nicht zurückgeht.

    Keiner hat je Ödem dazu gesagt, dass war von jemand anderem in Spiel gebracht worden. Die THP hat vermutet, dass meine Stute durch die Impfung belastet wurde und Probleme mit der Impfausleitung hat (ich hoffe ich habe das jetzt richtig wiedergegeben).

    Hast Du eigentlich mal Fieber gemessen? Ist das Pferd antriebsloser, frisst evtl. schlecht?

    Ja, ich hatte auch mal zwischendurch Fieber gemessen. Pferd hat keins, ist auch weder antrieblos noch frisst sie schlecht. Sie ist fit wie ein Turnschuh im Moment.

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ist es tatsächlich so, daß „Impfbeulen“ manchmal nie wieder weg gehen? 8|

  • Avatar Corradee sagt:

    [

    @MerlijnCH: Und ich behaupte, dass man mit Homöopathie sogar jemanden umbringen könnte 😀

    *giggel*…dann teile mir bitte mit wie, ich habe ein paar Leute auf der Liste, der Nachweis wäre ja wohl von der Gerichtsmedizin nicht zu erbringen 😀

    Und wir reden hier von Hömöpathie nicht, nicht von vor Kräuterheilkunde….weil das wäre was anderes 😉

    Das könnte ich dir schon sagen 😀 Wäre aber wohl keine so gute Idee :rolleyes:

    Im Ernst: willkürlich eingesetzte homöopathische Substanzen können eben auch Krankheiten auslösen… Es gibt genug Geschädigte, das kannst du mir glauben.

    Ansonsten habe ich hier irgendwo gelesen, das Abszesse auf keinen Fall mit Homöopathie behandeln werden sollen oder können. Meine Erfahrung ist eine ganz andere, Abszesse können durch Homöopathie zum völligen Abklingen (durch Resorbtion oder Abfließen nach außen) gebracht werden. Freilich muss dies von einem erfahrenen Therapeuten betreut werden und kann nicht in experimenteller Eigenregie erfolgen; aber das gleiche gilt doch auch für Schulmedizin.

    Nachdem es sich im vorliegenden Falle scheinbar um eine Art Gewebszubildung handelt, dürfte dies auch mit Homöopathie nur schwerzu beeinflussen sein. Ein Ödem hingegen sollte sich schon beeinflussen lassen… Ich wünsche Dir, Mia, dass du an einen guten THP geraten bist, der hier Erfahrung mitbringt!

    LG, Jill

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Im Ernst: willkürlich eingesetzte homöopathische Substanzen können eben auch Krankheiten auslösen… Es gibt genug Geschädigte, das kannst du mir glauben.

    Oh das würde aber ein Riegelchen stossen, all denjenigen, die mit Hömöpahtie nur so um sich schmeissen und Kügelchen geben, weil Nachbarin hat ja auch, weil deren Grossneffe auch gegeben hat 😀 😀
    Uihhh….dann ist ja Hömopahtie wirklich sehr gefährlich 8o 8o 8o

    Ansonsten habe ich hier irgendwo gelesen, das Abszesse auf keinen Fall mit Homöopathie behandeln werden sollen oder können. Meine Erfahrung ist eine ganz andere, Abszesse können durch Homöopathie zum völligen Abklingen (durch Resorbtion oder Abfließen nach außen) gebracht werden. Freilich muss dies von einem erfahrenen Therapeuten betreut werden und kann nicht in experimenteller Eigenregie erfolgen; aber das gleiche gilt doch auch für Schulmedizin.

    Klar und Entwurmen tun wir auch mit Hömöpathie und Impfen selbstverständlich auch 😀

    Nachdem es sich im vorliegenden Falle scheinbar um eine Art Gewebszubildung handelt, dürfte dies auch mit Homöopathie nur schwerzu beeinflussen sein. Ein Ödem hingegen sollte sich schon beeinflussen lassen… Ich wünsche Dir, Mia, dass du an einen guten THP geraten bist, der hier Erfahrung mitbringt!

    Ja sollte in der Tat Hömöpathie ihre Grenzen haben?
    Wieso kann dann Hömopahtie Ueberbeine zum Verschwinden bringen (Zubildungen) aber sowas wie eine Gewbezubildung nicht ?(
    Erinnert mich schon wieder an ad hoc erstellten Monopoly-Spielregeln 😀

  • Avatar Christl sagt:

    Meine THP meinte, mit Homöopathie kann man nur das verstärken, unterstützen oder anregen, was schon vorhanden ist. Das ist ein riesen Unterschied zur Schulmedizin und ich finde dies durchaus als logische Erklärung.
    Sie meinte, sie kann bei schwer Kranken die restlichen Lebenskräfte unterstützen und anregen, wenn aber keine eigenen Kräfte mehr da sind, kann man mit Homöopathie auch nichts mehr machen.

    Sie arbeitet sehr eng mit meiner Tierärztin zusammen und sie kennt ihre Grenzen. Ich finde diesen Ansatz super und ich finde es übertieben, wenn man meint, man könne mit Homöopathie alles heilen oder gar jemanden umbringen. So ein Quatsch, sorry. Ich finde es aber auch übertrieben, wenn man sich komplett vor der Homöopathie sträubt und behauptet, dass das eh nichts bringt. Es gibt millionenfache Gegenbeweise. Wie gesagt, wenn es nur ein Placeboeffekt sein sollte und er hilft ist es doch auch recht. Hauptsache es hilft. Warum auch immer.

  • Avatar Corradee sagt:

    @ Christl: Der Spruch mit dem „Umbringen“ war durchaus ironisch gemeint. Du kannst mit Homöopathie aber etwas Auslösen, z.B. indem viele verschiedene Hochpotenzen durcheinander verabreicht werden… So etwas kann zu einer schweren Schwäche führen, die wiederum einer Krankheit Vorschub leisten kann… Ich erzähle das, weil ich solche Dinge bereits erlebt habe und es gibt sogar Selbsthilfegruppen von „Geschädigten durch Homöopathie“. Der Glaube, homöopathische Substanzen könnten nur helfen aber niemals schaden, ist schlichtweg falsch. Ich selber bin kein Homöopath und kann und mag das auch nicht weiter erklären, aber ich kenne viele seriöse Homöopathen, die mir hier von ihrem Wissen erzählten. Was deine Homöopathin hierzu sagt ist für mich übrigens kein Wiederspruch, sie betont ja offensichtlich, dass Homöopathie etwas „verstärken“ kann…

    @MerlijnCH: Sicherlich hat Homöopathie seine Grenzen, genau wie die Schulmedizin auch. Impfen und Entwurmen kann man übrigens auch nicht mit Homöopathie und ja, die gesellschaftliche Tendenz homöopathische Substanzen nach Gutdünken zu nutzen ist kritisch zu betrachten.

    Die richtige Anwendung homöopathischer Substanzen ist genau so differenziert zu sehen, wie der Einsatz von jeglicher anderer Medizin: es bedarf einen Fachmann.

  • Avatar maurits sagt:

    ich verweise hier mal auf die Geschichte von Tomke im PA-Fred.
    Es handelt sich aber um eine Kombination aus Homöopathie, sowie anderer alternativer Heilmethoden, wie Blutegel und Akupunktur.

    Ich stehe der Homöopathie, besonders dem sorglosen inflationären Umgang damit, weiterhin kritisch gegenüber.

    lg

  • Avatar Diana sagt:

    Ich habe mir jetzt nochmal den Eingangsbeitrag durchgelesen.
    War das eine richtige HP oder jemand, der nur mal ein Buch darüber gelesen hat?
    Diese Hochpotenzen werden eigentlich nur einmalig gegeben.
    Eine Wiederholung der Gabe erst nach einigen Wochen.
    Die gewählten Mitteln werden bei Impfreaktionen empfohlen – allerdings eher bei spontanen Reaktionen des Körpers, wie Fieber oder andere akute Krankheitserscheinungen.
    Was hat die HP denn zu der fehlerhaften Gabe gesagt? Nichts?

    Ich fände es am besten, wenn Du dem Rat mit der Ultraschalluntersuchung folgen würdest.
    Vielleicht ist es ja auch kein eitriger Abszess und keine Gewebszubildung, sondern ein verkapselter Bluterguss.
    Einfach mal so herumprobieren, ob was wirkt, hast Du ja jetzt gemacht. Hat ja nichts gebracht.

  • Avatar Corradee sagt:

    @Mia, wie Diana schon schreibt, stört mich an deiner geschilderten Ausgangssituation auch folgendes: es gibt offensichtlich keine „wirkliche“ Diagnose; dann kann auch nicht behandelt werden, auch nicht homöopathisch. Und: bei deiner THP kann es sich scheinbar auch nicht um eine „klassische Homöopathin“ handeln, denn es wäre mir hier neu, dass mehrere Substanzen gleichzeitig verabreicht werden und auch noch in derartigen Wiederholungen…

  • Avatar Mia sagt:

    Ich habe doch geschrieben, dass die THP, übrigens wirklich und tatsächlich eine ganz richtige gelernte THP, wollte, dass ich die beiden Substanzen an einem Tag auf einmal mit 10 min Pause dazwischen geben sollte. Nur ich Dummbolzen hab das falsch verstanden und daher falsch gegeben. Daher auch meine Frage ob das so falsch war, dass es nicht wirken kann. Als ich ihr sagte wie ich die Substanzen gegeben habe war sie verständlicherweise nicht sehr begeistert.

  • Avatar Diana sagt:

    Ich habe doch geschrieben, dass die THP, übrigens wirklich und tatsächlich eine ganz richtige gelernte THP, wollte, dass ich die beiden Substanzen an einem Tag auf einmal mit 10 min Pause dazwischen geben sollte.

    Nee, hast Du nicht. 😀

  • Avatar Mia sagt:

    Ok, hast Recht, man muss ein wenig zwischen den Zeilen lesen. Ich hab das mal markiert :na:

    Ich Trottel dachte ich muss je ein Globuli täglich geben :irre: :doh: , hab das auch die ersten 6 Tage so gemacht und nach Rücksprache mit der THP dann gestern auf einmal den Rest (je 4 Globuli) gegeben.

    Ach so, also ich habe nochmal den TA angerufen. Der hat mir erläutert, dass es sich bei der Beule um eine lokale Reaktion auf diese Hilfsstoffe in der Impfung handelt. Das also da zunächst Entzündungszellen gewesen wären, die sich dann zu Gewebe reorganisiert haben und das also kein Eiter oder sonstwas sondern eine Gewebezubildung ist, die der Körper nun langsam wieder abbaut (hoffentlich). Irgendwas machen kann und braucht man da nicht. Das fühlt sich auch tatsächlich so an wie da umliegende Gewebe bzw. die umliegenden Muskeln. Da sie keine Schmerzen durch die Beule hat (hab feste drauf gedrückt, was sie nicht im Mindesten gestört hat) und auch sonst einen fitten Eindruck macht (hatte ich ja schon geschrieben) sehe ich da eigentlich im Moment und nach Rücksprache mit meinem TA keinen Bedarf für weitere Untersuchungen. Ich werde das natürlich im Auge behalten und werde auch sofort merken, wenn sie Schmerzen oder Fieber kriegt. Da wir das gerade erst hatten weiß ich, wie sie sich dann verhält.

  • Avatar Diana sagt:

    Ich glaube, ich muss mir für solche Fälle dann Merlijns Kristallkugel leihen. 😉

  • Avatar Mia sagt:

    Ich dachte die Bezeichnung meiner selbst als Trottel und dieser hübsche Smilie hier: :irre: wären deutlich genug gewesen um kundzutun, dass das so nicht geplant war. Nächstes Mal werde ich versuchen mich exakter auszudrücken :friend: . :ja:

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