Hirschlausfliege

By maurits | Allgemein, sonstiges

Heute haben wir an unserem zweijährigen Hengstchen eine Hirschlausfliege gefunden und entfernt.

http://www.naturfotografie-digital.de/insekten/hirschlausfliege-fotos.php

Scheint ja ein unangenehmer Geselle zu sein :motz: , und vor allem schon reichlich früh dieses Jahr…

Was kann man dagegen tun, man bekommt sie ja kaum vom Pferd runter?

lg
maurits

  • Avatar Ielke sagt:

    Bei uns treten die Biester auch in manchen Jahren stärker, in anderen gar nicht auf… eine „Vorbeugende Maßnahme“ haben wir leider auch nicht gefunden 🙁

    Besonders tückisch finde ich, dass die Hirschläuse so flach sind und man sie leicht übersieht, wenn sie im Fell sitzen und sich dort regelrecht festklammern… dieses Jahr sind wir (noch) verschont, allerdings gab es bei Bekannten schon ersten Zeckenalarm

  • Avatar maurits sagt:

    Zecken sind hier auch schon :maul:

  • Avatar Minou sagt:

    Nass spritzen, damit sie nicht mehr fliegen können, hält allerdings auch nur ein paar Sekunden an, dann mit den Fingern schnappen und den Kopf mit dem Fingernagel abknipsen! Hört sich makaber an, aber das ist die einzige Möglichkeit, denn tottreten kann man die nicht! *grmpf* Da ist halt Fingerspitzengefühl gefragt! *harharhar* :fies:

  • Avatar Akascha sagt:

    Fingern schnappen und den Kopf mit dem Fingernagel abknipsen! Hört sich makaber an, aber das ist die einzige Möglichkeit, denn tottreten kann man die nicht! *grmpf* Da ist halt Fingerspitzengefühl gefragt! *harharhar* :fies:

    Na, das klingt ja nach erhöhtem Spaßfaktor! Ich habe, ehrlich gesagt, noch nie was von den Viechern gehört

  • Avatar Diana sagt:

    Die können nicht fliegen, die werfen ihre Flügel ab, wenn sie einen festen Wirt (also das Pferd) gefunden haben.
    Sie sind wahnsinnig schnell im Krabbeln, machen ein Pferd schier verrrückt und sind unheimlich schwer zu finden.
    Gerne sitzen sie in Hautfalten (an Po und Scheide z. B.), sind aber blitzschnell verschwunden, wenn man die Falte auseinander zieht.

  • Watson Watson sagt:

    Von dem Viehzeugs hab ich ja noch nie was gehört! 8| Aber na toll, also ob Zecken, Massen von Fliegen und Bremsen nicht reichen!!! :motz:

  • Avatar Quidam sagt:

    Wir haben am letzten Stall damit leider auch Bekanntschaft machen müssen… ich bin schnurstracks umgekehrt und habe ihn mit nem härteren Wasserstrahl gegen den Strich abgespritzt. Er hat es sichtlich genossen – klar, nach der Beisattacke.

  • Avatar Patti sagt:

    Oh, die Viecher gibt’s bei uns im Sommer regelmässig.

    Letzte Woche im Gelände habe ich auch schon 3 vom Pferd gepflückt.

    Das Problem bei den Viechern ist, dass man sie – wenn man sie am Pferd krabbeln sieht, nicht einfach totschlagen kann. Die sind äusserst restistent gegen Schläge….

    Man muss sie wirklich „abklauben“ und dann am besten in der Hand zerquetschen.

    Die meisten Pferde reagieren extrem kribbelig auf die Biester, vor allem, wenn sie noch keine Erfahrung damit gemacht haben.

    Wir haben schon Gastpferde hier gehabt, die eine Hirschlaus aus dem Gelände mitgebracht haben echt total ausgerastet sind. Da kam man fast nicht mehr dran! Wirklich erstmal beste Möglichkeit ist Wasser und dann die Dinger vom Pferd pflücken und töten.

    Gruß

    Patti

  • Avatar TiBi sagt:

    Stimmt, Patti, die sind äußerst schlagresistent! Da hilft nur: schnell schnappen und auseinanderreissen/Kopfabknipsen/mitHufkratzeroderSchlüsselzermusen/abflämmen(„Zeckenhölle“) :fies:

    Absolut widerliches Geviechs, kommt angeflogen, schmeisst dann die Flügel ab und grast/beisst seine neue Wohnung ab, ist flink und macht die Pferde verrückt. Wie Dasselfliegen – nur dass die wieder WEGFLIEGEN, die Hirschläuse BLEIBEN.

    Bei uns sind sie gottseidank (noch?) nicht – ein paar Kilometer weiter in die Eifel oder zum Rhein und schon wird man angestürmt. Ekelig.
    Vorbeugung: trotz Fliegenspray usw. landen sie –
    Pferdeganzkörperkondom???…
    also keine…
    Grrr :cursing:

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Bäh die sind ja wiederlich die Viecher…wo schwirren diese Dinger denn rum, hab hier oben bei uns im Norden noch nie welche gesehen!

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Bei uns heißen die Hirschlauskäfer. Ich hab die selbst noch nie gesehen, aber letztes Jahr kamen einige Stallkollegen aus dem Gelände weider und wurden „befallen“. Die Viecher machen die Pferde total verrückt und sind daher bei manchen echt gefährlich!!

  • Avatar kathi87 sagt:

    hi ich kenn die Getiere auch nicht ?( kommen die nur in bestimmten regionen vor??????? oder sind die nur an wasserläufen o.ä zum finden???????

    lg

  • Avatar maurits sagt:

    ich kannte die vorher auch noch nicht…hatte nur davon gelesen und dachte, die gibt es hier nicht…

  • Avatar Patti sagt:

    Also hier in der Lüneburger Heide kommen die häufiger im Sommer vor.

    Gruß
    Patti

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Bei uns damals in RLP (Eifel) gabe es im Jahr eine bestimmte Zeit, in der die hauptsächlich auftraten. Welche genau das war, weiß ich nicht mehr, da ich den Flummi ja noch nicht reiten konnte und somit sowieso nicht im Gelände war.
    Meine Stallkollegen sind dann eine Zeit lang nicht raus geritten, weil die Viecher wohl wirklich fürchterlich sind! *schüddel*

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Also hier in der Lüneburger Heide kommen die häufiger im Sommer vor.

    Gruß
    Patti

    hmmm das is ja nun nich sooo weit weg von mir…hab die aber bei uns noch nie gesehen…wohne zwischen Bremen und Hamburg!

  • Avatar Quidam sagt:

    Sie ist ein „Hirsch“-Parasit, kommt somit dort vor wo wilde Hirsche, Rehe und Konsorten leben.

  • Avatar kathi87 sagt:

    Bähhh :cursing: also den Wald am Besten meiden… 🙂

  • Avatar Minou sagt:

    Man findet die Dinger vorrangig in Nadelgehölzen!

    …und wo waren die Doggies heute spazieren? In der Lüneburger Heide-> in Nadelwäldern! :doh:
    …was haben sie von dort mitgebracht? :cursing:

    Da kommt meine Freundin mit nem Tempo zu mir und sagt, ich soll mir das Ding hier mal angucken und ihr sagen, was das ist!
    Sie legt das Tempo hin, es surrt… wir alle 8| 8o ahhhhhhhhhhhhhh
    Dann haut sie mit nem Glas drauf! Durch den Boden konnte ich das Mistvieh dann erkennen! EINE HIRSCHLAUS!
    :maul: Die galt es nun auszumerzen… doch wie? Noch zu klein zum Kopf abknipsen…
    Ich hab ja gelacht, dass die Mädels es nochmal mit dem Glas versucht haben!
    Ich hab also Haarspray geholt, weil wir sie unter dem Glasboden nicht hervorbekommen hätten, ohne dass sie uns anfällt, also drunter gesprüht und dann volle Lotte drauf gehalten!
    Dann verklebte sie und war tot, …so dachten wir, aber nein, sie fing wieder an zu strampeln… da wurde sie kurzerhand im Klo versenkt.

    Dann der Horror! Da kam das andere Doggie in die Küche und ich seh noch so´n Ding an ihr rumkrabbeln, wollte es mit dem Joghurtdeckel fangen, ging nicht.
    Hab dann nen feuchten Wischlappen geholt und das Ding abgepflückt, gleich noch ne Zweite an den Weichteilen gefunden.
    So, wollt ihr wissen wie ich die Dinger erledigt hab???? :fies:

    :hurra: In der Mikrowelle! Schön bei 900 Watt 2 Minuten „Hilschlaus knusplig“ gemacht! 😀 :thumbsup:
    Funktioniert bombig! Und man kann sie danach genaustens unter die Lupe nehmen! :ja:

  • Avatar Chaplin sagt:

    So, wollt ihr wissen wie ich die Dinger erledigt hab???? :fies:

    :hurra: In der Mikrowelle! Schön bei 900 Watt 2 Minuten „Hilschlaus knusplig“ gemacht! 😀 :thumbsup:

    Wie geil ist das denn? 😀

  • Avatar Aza sagt:

    womit schiesst du dann eigentlich auf einen Tiger, wenn der dich fressen will? :resp:

    (also, die Gruselinsekt im Glas – Story kenne ich auch aus Erfahrung, das ist halt manchmal einfach alles was einem bleibt :nix: 8o )

    aber was Hirschlausfliegen betrifft, da sind wir hier abgehärtet.
    Wir hatten schon Jahre, da konnten wir die Teile händeweise aus der Pofalte der Pferde klauben.
    die sind schon wirklich richtig lästig, und alles was Mücken, Bremsen und Co. fernhält , ist den Biestern egal.

    Was einigermassen hilft ist, die beliebtesten Stellen, also Euter, Schlauch, Poritze und Schweifrübe, mit Babyöl einölen.
    das verklebt ihnen die Beine und Flügel, sie werden dadurch langsamer. Sie meiden diese Zonen dann auch.
    aber von Hand abpflücken müssen wir sie trotzdem.

    Allerdings stossen die Teile hier nicht die Flügel ab. Die sitzen eben mit Flügeln im Fell und sind weiterhin flugfähig.

    Übrigens kann man sie auch zwischen Daumen und Finger rollen, so als Alternative zum Kopf abknipsen. Das geht auch noch, wenn man ein paar gleichzeitig erwischt hat.
    Wir werfen sie dann immer in Wasser, denn auch wenn sie dann nicht ganz tot sind, kommen sie so lÄdiert aus dem Wasser nicht mehr heraus.

  • Watson Watson sagt:

    :hurra: In der Mikrowelle! Schön bei 900 Watt 2 Minuten „Hilschlaus knusplig“ gemacht! 😀 :thumbsup:
    Funktioniert bombig! Und man kann sie danach genaustens unter die Lupe nehmen! :ja:

    Das ist ja mal ne starke Nummer!!!! Ich schmeiß mich weg!!! 😀 😀
    Schade, im Stall hab ich keine Mikrowelle…. :fies:

  • Avatar träumel sagt:

    Ich kannte die noch nicht, bis ich in Franken wanderreiten war…
    da wurde uns davon erzählt, wilde Geschichten vonPferden die komplett ausrasten, wegen den Viechern… und keiner wußte warum, bis sie die Läuse fanden 🙁
    … sobald sich was fliegendes genähert hat, haben wir es genau beobachet, wenn es zur Landung am Pferd ansetzen wollte… :attack:
    in den Pausen haben wir unsere Pferde abgesucht..
    haben aber keine zu Gesicht bekommen… was mich nicht traurig gemacht hat.. 😀
    Hier bei uns hab ich noch keine gesehen… sollen auch ruhig wegbleiben… 😛

  • Avatar Grandessa sagt:

    Ich wohne etwas nördlich von Hamburg und hatte sowas auch noch nie gesehen bis zum letzten Herbst.

    Da hatte mein Pferd so ein Viech im Fell – in der Halle (!) – und ist schier ausgeflippt – blieb aus vollem Tempo stehen, biß sich überall usw. Ich habe noch gedacht wie man sich so anstellen kann wegen einer Mücke oder Fliege (war schon Oktober und eigentlich war die Ungezieferzeit schon vorbei).

    Irgendwann lief er dann gar nicht mehr und ich habe das Fell an der Stelle wo er sich beißen wollte durchsucht und da hing so ein Viech, richtig festgebissen wie eine Zecke – das habe ich dann rausgepult und zerquetscht – eklig…..

  • Avatar Cappuccino sagt:

    Hallo, 😉

    Bei mir zu haus steht während der Zeckensaison an allen taktisch wichtigen Stellen ein Schüsselchen mit Wasser und einem Spritzer Spülmittel. Darin werden alle Zecken versenkt, die der Hund sich eingefangen hat. Die gehen sofort unter und sind bald hin. Alternativ kann man sie auch in Spiritus ersäufen. Das geht schneller, stinkt aber. Da das Verfahren sogar mit winzig kleinen Zecken funktioniert, dürften Hirschlausfliegen ebenfalls sofort absaufen. :hurra:

    Auf diese Weise spart man Energie…… 😉

    mfG
    Nicola

  • Avatar Patti sagt:

    Naja, Cappuccino –

    das Problem ist, diese Viecher erstmal ins Wasser zu befördern. Die sind nämlich wirklich schnell – und wenn man sie in der Hand hat, heisst das noch lange nicht, dass man sie auch ohne weiteres „zu packen“ bekommt… Wie gesagt, die sind äusserst druck- und schlagresistent. Da müsste man dann tatsächlich die Hand ins Wasser „dippen“ und dann loslassen.

    Gruß
    Patti

  • Avatar Cappuccino sagt:

    :thumbsup:

    …genau so geht das! Sobald sie mit der Seifenlaufe in Kontakt kommen, gehen sie sofort unter! Wir haben hier gelegentlich auch Hirschlausfliegen, allerdings bisher nur im Herbst. Komischerweise befallen die hier nur ein Pferd, einen Schimmel. Auf dem haben wir schon mehrere gefangen, verglichen mit Flöhen sind sie aber eher lahmar…, ähm, phlegmatisch. Wir haben die ungeflügelten Exemplare. Offenbar können die „nur“ laufen, und nicht springen wie Flöhe. Deshalb wäre es interessant zu wissen, ob die, wenn man sie auf die Straße wirft, überhaupt fähig sind erneut einen Wirt zu finden.

    mfG
    Nicola

  • Avatar Medora sagt:

    Ich kannte die Viecher auch nicht, bis ich ins Wendland zog. Nun kenne ich sie :cursing:

    Und zur Frage, ob die einen neuen Wirt finden: Ich scheu mich immer davor, irgendetwas totzumachen. Also habe ich die Viecher zu Beginn abgesammelt (man wird sehr schnell 😉 ), habe sie ein Stück weggetragen und losgelassen. Mit dem Erfolg, dass mein Pferd das Teil schon wieder am Hintern hatte, als ich zurückkam. Sie müssen also durchaus noch fliegen können.

    Hier werden die übrigens „Läufer“ genannt, weil sie wohl gerne mal auf Pferdemärkten auf die ehe faulen Tieren gesetzt wurden, damit sie ein bisschen mehr „Feuer unterm Hintern haben“. Tja, wenn ich jetzt ein Pferd „mit Feuer unter’m Hintern sehe“, schau ich immer erstmal, ob es so einen Läufer hat…

    Grüßle,
    Medora

  • Avatar Cappuccino sagt:

    Mit dem Erfolg, dass mein Pferd das Teil schon wieder am Hintern hatte, als ich zurückkam. Sie müssen also durchaus noch fliegen können.

    Also, ohne Flügel können die definitiv nicht fliegen. Wahrscheinlich gibt es doch verschiedene Sorten von diesen Biestern…… :fies: :motz: :maul:

    Bei der nächsten Gelegenheit werde ich „Tierversuche“ starten!

    mfG
    Nicola

  • Avatar Medora sagt:

    Jep,

    es gibt verschiedene – auf unserem Hund war mal ein ganz kleiner, der auch nicht fliegen konnte. Die bei uns auf den Pferden sind größer und die warten entweder mit dem Flügelabwerfen oder tun es gar nicht, keine Ahnung. DIE können jedenfalls fliegen. :cursing:

    Medora

  • Avatar MrCodySun sagt:

    also zu dem Thema kann ich auch ein Liedchen singen … :motz:

    das erste Mal Bekanntschaft gemacht habe ich bzw. mein Pferd mit den Viechern vor 2 Jahren … vorher gab´s die Dinger bei uns hier (im Fichtelgebirge) nicht, jedenfalls sind sie nie vorher bemerkt worden. Habe damals unseren TA befragt und der meinte, das es nicht unbedingt die Pferdelausfliege sein muss, könnte wohl auch die Schaflausfliege von den vorbeiziehenden Schafherden im Herbst sein oder die Hirschlausfliege die vorwiegend am Wild sitzt. Na ja, wie das Ding nun heisst ist mir ja auch schnuppe, Fakt ist: die Dinger sind jedes Jahr da und voll der Hammer !!! Ich hab´s ja noch goldig mit meinem alten Wallach, dem ist das völlig schnuppe wenn die an ihm rumkrabbeln, macht da keinen Zucker. Aber die Stute von meinem Freund kriegt sich fast nicht mehr ein wenn sie so ein Ding dran hat … das ist echt lebensgefährlich … man kommt nicht mal dran um ihr das Ding abzumachen :thumbdown: Allerdings fällt auf, das die Stute (die sich so aufführt) nur ganz selten so ein Ding hat und mein Wallach (der brav ist) eigentlich fast täglich irgendwo so ein Teil sitzen hat ?!?! Könnt´ ihr Euch das erklären ? mh … jetzt bin ich dieses Jahr mal gespannt was die Schwarznase dazu sagt wenn´s ihn mal trifft. Haben ihn ja erst seit März diesen Jahres hier daheim und bisher wurden die Dinger noch nicht gesichtet … ein Mittel dagegen gibt es denke ich NICHT – leider ! Unser TA meinte, das in Spanien und Portugal in manchen Jahren die Plage besonders schlimm ist und sogar schon Pferde daran gestorben sind … also die saßen dann warscheinlich randvoll mit den Tierchen schätze ich mal. Jedenfalls gehört diese Gattung mal wieder in die Kategorie: was die Welt NICHT braucht meiner Meinung nach :maul:

  • Avatar Medora sagt:

    Boah, heute sind wir von diesem Mistviechern regelrecht attackiert worden – so viele davon habe ich noch nie zuvor gesehen. Mein Pferd wurde fast wahnsinnig. Zumindest bin ich jetzt schnell geworden und habe einen Killerinstinkt, was diese Monster angeht – 20 auf einem Ausritt, davon zehn gleichzeitig, sind selbst für den nervenstärksten Hafi zu viel :motz:

    Medora

  • Avatar maurits sagt:

    Die fliegen so lange, bis sie ihren Wirt, also das Pferd gefunden haben, und dann fallen ihre Flügel ab.

    Es sind die selben Hirschlausfliegen, ob mit oder ohne Flügel :flucht:

    lg
    maurits

  • Avatar Amada sagt:

    Ich bin echt Schockiert, von diesen Viechern habe ich noch nie gehört. Mir reicht es eigentlich schon von den lästigen Bremsen angegriffen zu werden. :flucht:

    LG

    Amada

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    diese Viecher hatten wir früher auch ab und zu- bis sich herausstellte, dass das Schaflausfliegen sind- der Effekt war der gleiche- die Pferde sind fast durch die Decke, die wurden richtig hysterisch, die Viecher kaum totzukriegen… die kamen von der verwanzten Schafherde die täglich am Stall/Paddock vorbei auf die Weide getrieben wurde…
    Aber nun: Schafe weg- Viehzeugs weg— wir sind nicht traurig!!! :hurra:

    SCHORSCH

  • Avatar Patrizia sagt:

    *SCHÜTTEL*
    Dasissjawiderlich!!!!
    Ne, so ein Teil habe ich noch nie nicht gesehen. Will ich auch garnicht.
    Weiss irgendwer, ob die im äussersten Nordwesten Mecklenburg-Vorpommerns vorkommen?

  • Avatar Patti sagt:

    Meine RB war am Wochenende mit meiner Stute auf Turnier.
    A-Dressur und A-Springen.
    Beim Einreiten auf den Dressurplatz ist die Stute wohl von solch einem Hirschlaus-Sau-Viech attackiert worden, welches sich wohl irgendwo am Bein (Innenseite) festsetzte.
    Stute war artig, aber sie versuchte doch immer wieder, das Viech loszuwerden (einmal hinten aufstampfen beim Halten und halt ständiges Schweifzwirbeln).
    Genau dieses Schweifzwirbeln wurde dann von den Richtern als Zeichen für nicht vorhandene Durchlässigkeit und Spannigkeit bewertet…

    Tja, that’s life.
    Dumm gelaufen.

    Sauviecher diese!

    Gruß
    Patti

  • Avatar Medora sagt:

    Mensch, statt sie eine Extraschleife fürs Bravsein bekommt! :wacko:

    Medora

  • Avatar Patti sagt:

    Tja Medora –

    hätt ich auch lieber gehabt 😉

    Vor allem, weil man (eigentlich) gesehen hat, dass dieses Schweifschlagen einen „externen“ Grund hatte, und nicht aus innerer Angespanntheit resultierte.

    Gruß
    Patti

  • Avatar Hussard sagt:

    Wir sind frisch aus dem Süden nach Niedersachsen gezogen und wohnen da in der Nähe der Göhrde – jetzt kenne ich auch die Hirschlausfliegen! :flucht: Eine Bekannte hat mir den Tip gegeben, die Insekten mit einem kräftigen Klebeband zu fangen – hab’s noch nicht ausprobiert, kann mir aber gut vorstellen, dass das funktioniert!! :fies:

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Stelle mir grad vor wie ich mit Panzertape um den Zossen hoppel und ihn umklebe… 😀 😀

  • Avatar Patti sagt:

    Stelle mir grad vor wie ich mit Panzertape um den Zossen hoppel und ihn umklebe… 😀 😀

    Jepp – getaptes Pferd 😀 8)

    Hussard –

    wie willsten die Dinger mit dem Band fangen? Man merkt sie ja erst, wenn die schon irgendwo an den Weichteilen (Scheide, Euter, Innenseite der Hinterbeine) sitzen – da kommt man dann ja mit m Band kaum noch hin 😉

    Gruß
    Patti

  • Avatar Ragnarök sagt:

    Wir haben die Viecher nun auch kennengelernt :cursing: und unseren Urlaub in der Lüneburger Heide abgebrochen ;(

    Paarie wurde „nur“ hibbelig, Lenny drehte durch, der versuchte durchzugehen und sogar zu steigen. Beim abduschen sah ich dann warum er so abdrehte – Sch…viecher! :maul:

    Dann lieber kein gutes Ausreitgelände, aber Ruhe vor solch lästigem Zeug!

  • Avatar Medora sagt:

    Oje, das ist ja übel – tut mir sehr leid für Euch! Ihr habt zeitlich einfach die blödeste Zeit erwischt.

    Mit meinem Youngster konnte ich gestern „Hirschlausfliege light“ testen 😉 – er hatte eine Babyversion am Hintern. So konnte er lernen, dass wenn er mich ruhig hinten ran lässt, ich ihn befreie. Hoffentlich hat er das abgespeichert!

    Medora

  • Avatar Lexus sagt:

    Klingt ja ekelisch dieses Viehzeuchs *grusel*

    Sind das eigendlich die, die mit Flügeln etwa hummelgross sind,

    man die optisch gar nicht einordnen kann,die erstaunlich flink sind und

    die versuchen an den Bauch des Pferdes zu kommen/zu landen….?

    Und das arme Pferdchen schon bei dem Gebrumm dezent am Rad dreht – austickt….? 8| :flucht: :flucht:

    Hat das mal jemand beobachtet…?

    – Und ab heute Abend werde ich regelmässigst genau sämtliche Hautfalten inspizieren :fies: :maul:

    Bemerke sowas etwa 2 x im Jahr, und wir hatten uns immer gefragt

    watt um alles in der Welt das für ein rumfliegendes Experiment is :S :flucht:

    EDIT hab mal Bilder gegoogelt – so ein Hirschlausviechs war das doch nicht , was ich schon mal um die Pferdchens habe rum brummen gesehen/gehört….frag mich nur WAS DAS dann war….. :denk: :flucht:

  • Avatar Medora sagt:

    @Lexus: Das dürften Rinderbremsen sein. Die machen viel Krach und müssen ziemlich dolle wehtun, wenn sie stechen. Vor denen hat mein Großer jedenfalls richtig Angst. Die haben wir aber gottseidank nur ganz selten mal eine.

    Medora

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Kennt ihr diese Viecher, die ungefähr aussehen wie eine Hummel und immer von oben (!) versuchen das Pferd zu stechen? Die haben am Hinterteil nen Riesen-Stachel. Ich nehme mal an, dass die damit Eier unter die Haut legen wollen. Die fliegen immer von oben senkrecht auf den Pferderücken und halten dabei diesen Stachel nach unten. Die Pferde spielen dann total verrückt!!
    Ich habe sie bisher erst 3 oder 4 mal gesehen und es einmal sogar geschafft so ein Mistvieh zu erschlagen. Allerdings hab ich da so panisch draufgekloppt, dass danach nur noch Brei übrig war und unser Stallbesi es nicht mehr identifizieren konnte. Man konnte aber noch orangene Eier erkennen, was meine Sacheltheorie bestätigt. 8)

    Kennt die jemand??? Ich habe sie bisher auch nicht im Net finden können..

  • Avatar Ploco sagt:

    JAAAAA, die kenne ich :cursing: ….und der arme Ploco auch! Son Ding hat in mal unter dem Bauch erwischt und es offensichtlich sogar geschafft Eier unter die Haut zu bekommen :cursing: …..Ihr wollt nicht wissen, wie diese Beule dann aussah, nachdem der TA dann 4 Wochen später darauf rum gedrückt hat, sich das Ding öffnete und es da raus schleimte *immernochschüttel* Das Viech selbst sah aus wie eine fette Hummel mit einem gekrümmten dicken Stachel am Endteil. Die wollte allerdings auch unten irgendwo am Bau andocken; Ploco war leider am Anbinder zum Putzen fest und ich war nicht schnell genug – auch wegen des zappelnden Plocos, das Ding zu erwischen :nix:
    Zum Glück gibt es diese „Teile“ sehr selten bei uns

  • Avatar wind sagt:

    Mich hat gestern am Reitplatz auch so ein hummelähnliches Teil verfolgt! Mit tiefem Gebrumm. 8| Es wollte auf dem Pferderücken landen, ist aber wie beschwipst immer wieder gekreiselt. Ich konnte es gsd mit der Gerte wegschießen (Zufallstreffer!), bevor es wirklich zum Zuge kam! Eine Mitreiterin meinte, das wäre eine Pferdebremse gewesen, aber es sah kugeliger und rötlicher aus. :flucht:

  • Avatar Ploco sagt:

    8o …Du hast das Teil mit der Gerte (oder war’s ein fetter Knüppel?) weggeschossen? Alle Achtung, Hut ab….Kampf dem Stechzeugs :attack:

  • Avatar wind sagt:

    :ja: Mit der Gerte! Nix fetter Knüppel! Mein Glück war, dass mein Pferd die Gerte nicht schlimm findet, da konnte ich ordentlich über seinem Hintern rumfuchteln… :attack:

    Wenn ich mal zu alt für die Reiterei bin, kann ich auf Baseball oder halt Golf umsteigen. Das weiß ich jetzt immerhin .. 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Mich hat gestern am Reitplatz auch so ein hummelähnliches Teil verfolgt! Mit tiefem Gebrumm. 8| Es wollte auf dem Pferderücken landen, ist aber wie beschwipst immer wieder gekreiselt. Ich konnte es gsd mit der Gerte wegschießen (Zufallstreffer!), bevor es wirklich zum Zuge kam! Eine Mitreiterin meinte, das wäre eine Pferdebremse gewesen, aber es sah kugeliger und rötlicher aus. :flucht:

    Ich denke das war ein Juni-Käfer (nicht Maikäfer 8) ), die nennt man bei uns so. Sind hrmlos (für den Menschen) aber lästig, weil sie irgendwie anhänglich wirken :thumbdown: :flucht: http://www.insektenwelt.ch/MeineBilder/Blaho/C2540b.JPG

  • Avatar wind sagt:

    Juni-Käfer – bei uns heißen die übrigens auch so – das käme hin! :thumbsup: Und anhänglich war der tatsächlich!

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    @Capri… hummelartig, auch mit gelb-braunen Streifen aber wesentlich längeren Flügeln? Würde sagen das Ding war so groß wie ne Hornisse…
    Fliegen mein Färd auch an den Beinen an, aber da war auch ein riesen Stachel dran… hatte mit der Hand draufgeschlafen, denkste Puppe, is so weitergeflogen das Riesenvieh…ECKELHAFT!!! Geht ja mal gar nicht… :cursing: Herr Färd ist ausgerastet und im Sprint in den Stall!

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Das Viech selbst sah aus wie eine fette Hummel mit einem gekrümmten dicken Stachel am Endteil. Die wollte allerdings auch unten irgendwo am Bau andocken

    Jaaa, genau die meine ich!!! Weiß denn hier niemand was das für ein Vieh ist?? Bei uns gibt’s die auch selten, aber wenn dann gute Nacht!

    8o …Du hast das Teil mit der Gerte (oder war’s ein fetter Knüppel?) weggeschossen?

    Uahhh, ich schmeiß mich weg! 😀 😀 😀

    @Capri… hummelartig, auch mit gelb-braunen Streifen aber wesentlich längeren Flügeln? Würde sagen das Ding war so groß wie ne Hornisse…
    Fliegen mein Färd auch an den Beinen an, aber da war auch ein riesen Stachel dran… hatte mit der Hand draufgeschlafen, denkste Puppe, is so weitergeflogen das Riesenvieh…ECKELHAFT!!! Geht ja mal gar nicht… :cursing: Herr Färd ist ausgerastet und im Sprint in den Stall!

    Ja, kann sein mit den Flügeln. Bei mir war das Teil damals auch nicth direkt tot. Deswegen hab ich ja noch wie ne irre drauf rumgekloppt bis es Brei war. Wollte es eigentlich für meinen Stallbesi „aufheben“, weil mir mal wieder keiner glauben wollte, dass es sowas gibt, aber das war dann doch nichts.. Die Pizza hat sich auch gedacht jetzt dreht die Alte völlig durch als ich erst auf ihm, dann auf dem Boden rumgeschlagen habe…. 8|

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Wir sollten eine Insekten-Sammelbox mit Foto starten…

    Das Ding war riesig!!!! Hatte erst an Dasselfliege gedacht, aber die war viiiiel zu groß für ne Dasselfliege…

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Ne, die sind viiiiiiel größer und stechen ja auch bösartig. Dasselfliegen legen die Eier ja nur AUF die Haut!

    edit: Ah ja, mach mal so ne Box auf.

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Nein

    Nein

    Nein

    Nein

    Nein…. 🙁

    Die Viecher sehen anders aus!

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Ne, die sind viiiiiiel größer und stechen ja auch bösartig. Dasselfliegen legen die Eier ja nur AUF die Haut!

    edit: Ah ja, mach mal so ne Box auf.

    Ja die waren wirklich viiiiiiiel größer…die waren einfach nur ecklig!

    Die Pferdebremse sieht schonmal so ähnlich aus…aber „mein“ Insekt war heller und die Streifen waren Braun und Gift-Gelb und es hing an dem Ding son riesen Stachel hinten dran…

    Magendasseln sidn echt wiederlich! :kotz:

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Ja die waren wirklich viiiiiiiel größer…die waren einfach nur ecklig!

    Die Pferdebremse sieht schonmal so ähnlich aus…aber „mein“ Insekt war heller und die Streifen waren Braun und Gift-Gelb und es hing an dem Ding son riesen Stachel hinten dran…

    Meins auch. Vielleicht sind ja Insekten, die nur speziell auf uns abgerichtet sind, Merlin!? 🙁

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Ja die waren wirklich viiiiiiiel größer…die waren einfach nur ecklig!

    Die Pferdebremse sieht schonmal so ähnlich aus…aber „mein“ Insekt war heller und die Streifen waren Braun und Gift-Gelb und es hing an dem Ding son riesen Stachel hinten dran…

    Meins auch. Vielleicht sind ja Insekten, die nur speziell auf uns abgerichtet sind, Merlin!? 🙁

    Wehe… :cursing: Da werd ich noch ganz andere Techniken auffahren müssen um uns die vom Leib zu halten, Wellcare interessiert die Viecher nämlich gar nich… Werde demnächst erstmal ne Flasche Haarsray im Stall deponieren, denn kann ich die Viecher wenigstens dran hindern wegzufliegen… um sie dann hinterhältig zu ermorden! :fies: :maul:

  • Avatar Hussard sagt:

    wie willsten die Dinger mit dem Band fangen? Man merkt sie ja erst, wenn die schon irgendwo an den Weichteilen (Scheide, Euter, Innenseite der Hinterbeine) sitzen – da kommt man dann ja mit m Band kaum noch hin

    Lacht nur – ich fang derweilen die Viecher mit doppelseitigem Teppichklebeband. Die Rolle ist ca. 6 cm breit, davon schneide ich ein schmales Stück ab, klebe mir das auf Zeige- und Mittelfinger, dann z.B. Schweif hoch, ohne zu zögern auf die Tierchen los gehen und schon kleben sie am Tape. Jetzt noch zusammenfalten, die Schutzfolie wieder draufkleben (sonst habt ihr das nette Zeug an der Schuhsohle) und kräftig drauftreten. Ganz einfach und sehr effizient. Alles klar?

  • Avatar Patti sagt:

    Ah – guter Tip!

    Gruß

    Patti

  • Avatar Harrietta sagt:

    Lacht nur – ich fang derweilen die Viecher mit doppelseitigem Teppichklebeband

    Das gefällt mir. Wie kann man sich das Leben doch so einfach machen, wenn man ein bißchen Hirn hat :party: . Werde mal Klebeband im Stall lagern. Danke für den Tipp.

    lg, Harrietta

  • Avatar Diana sagt:

    Gestern Abend nach dem Reinholen von der Wiese hatten wir den Verdacht, dass unser Schimmel sich so ein Vieh mitgebracht hatte.
    Aber Schweif hochheben und suchen in den Hautfalten darunter wäre einem Selbstmordversuch nahegekommen.

    Wie sucht Ihr Hirschlausfliegen, wenn das Pferd um sich tritt?

  • Avatar Cara sagt:

    :no: *kreisch* Diana hier gibt es so Mistviecher nicht… Nein Nein Nein, bitte sag, dass Du Dich geirrt hast :maul: :maul:

  • Avatar Diana sagt:

    *Kopfeinzieh*
    Ich weiß es nicht – wir konnten ja nicht gucken….

  • Avatar Medora sagt:

    @Diana: Jau, das kann ein echtes Problem sein. Mit viel Ruhe, Geduld und vor allem Vorsicht. Vielleicht kann jemand vorne was Leckeres füttern, um das Tier abzulenken? Manche Pferde erkennen schnell, dass es gut tut, den Menschen ranzulassen (mein Großer ist jedenfalls viel, viel ruhiger geworden, beim ersten war er auch sehr panisch), weil sie dann vom Plagegeist befreit werden, andere reagieren da aber eben kein bisschen einsichtig. In dem Fall kann man es nur immer wieder mal probieren und muss es ansonsten erstmal so lassen – manchmal suchen sich die Viecher ja in der Zwischenzeit auch einen anderen Wirt. Bei uns saß mal so ein Monster in der Schlauchtasche, da konnte ich auch nichts machen. Am nächsten Tag habe ich das Teil dann am After abgesammelt.

    Medora

  • Avatar Patti sagt:

    Diana –

    erkennen tu ich es an der Reaktion meines Pferdes. Wenn die an bestimmten Körperstellen sitzt, geh ich da auch nicht mehr ran und pflück sie ab – das kann lebensgefährlich sein.

    Beste Möglichkeit:

    Wasser. Also Wasserschlauch ran und Wasser marsch. Dadurch werden die „Sauviecher“ aufgeschreckt und man hat ne Chance, sie an einer anderen Körperstelle abzupflücken.

    Gruß

    Patti

  • Avatar Lexus sagt:

    @Lexus: Das dürften Rinderbremsen sein. Die machen viel Krach und müssen ziemlich dolle wehtun, wenn sie stechen. Vor denen hat mein Großer jedenfalls richtig Angst. Die haben wir aber gottseidank nur ganz selten mal eine.

    Medora

    Achso , danke, wenn ich einen Namen hab, kann ich ja mal danach googeln, um zu sehen ob/wie ich die fernhalten kann- hatten gestern wieder das Vergnügen und Lexi kriegt sich dann nicht mehr ein, also keine Chance, das Fliege-Brummse-Viech zu klatschen……

    Oh mönsch, watet nicht alles an Stechgedönsviechzeugs gibt, wenn ich da den Beitrag von Capri les, mit dem Fliegevich mit Stachel von oben, das orange Eier unter die Haut plazieren will *grusel* die Armen Viechers echt……. :flucht: :flucht: :flucht:

    Und ich kenne bisher absolut NIX, was gegen alles , zumindest so 4-6 Std. hilft, es sei denn es ist recht giftig, seufz.

  • Avatar MrCodySun sagt:

    Hirschläuse – oh welche Plage :maul:

    Mein Senior zeigt mir immer schön an wo es gerade krabbelt und ich kann dann absammeln und er schaut mich dankbar an 🙂 An der Schwarznase habe ich heute früh was am Röhrbein krabbeln sehen und schwupps war´s unterm Fell verschwunden … hab´s dann gefunden und gleich getötet :fies: ich sag´ nur FEUER unterm Hintern :fies: beim Stütchen kommt es gottlob selten vor das sie eine Hirschlaus erwischt, ist auch die Hölle weil sie dann völlig am Rad dreht :flucht: da kommt man gar nicht mehr dran …

  • Avatar Saharala sagt:

    Ne Bekannte von mir hat heute erzählt das Hirschlausfliegen in den Darm und in das Rohr bei Hengsten und Wallachen rein krabbeln…

    weiß eventuell einer von euch was darüber???? ❓

    Weil meine Wallache stehen direkt am wald und nun mache ich mir da ne bischen gedanken…. :denk:

    Wäre liebe wenn sich jemand melden würde… :hurra:

    LG Saharala :hurra:

  • Avatar MrCodySun sagt:

    @Saharala

    Also erfahrungsgemäß halten sich die Hirschlausfliegen „nur“ äusserlich am Pferd auf. Erst gestern bin ich wieder durch einen „Schwarm“ von diesen ekligen Dingern durchgelaufen mit Mr. Cody Sun :flucht: natürlich haben sich gleich mal einige an uns drangeheftet … tja, aber ausser die Dinger wieder abzusammeln (sofern man sie denn findet) kannst Du rein gar nix dagegen tun :no: Komischerweise gehen die auch vorzugsweise an meinen Mr. Cody Sun :nix: , die anderen beiden scheinen wohl nicht so gute Wirte zu sein 😀

    Die Hirschläuse sind bei uns übrigends nur stellenweise vorzufinden, muss also nicht unbedingt sein das da wo Deine Wallache stehen auch Hirschläuse sind … würde das einfach mal beobachten.

  • Avatar maurits sagt:

    Ne Bekannte von mir hat heute erzählt das Hirschlausfliegen in den Darm und in das Rohr bei Hengsten und Wallachen rein krabbeln…

    weiß eventuell einer von euch was darüber???? ❓

    Stuten haben keine Körperöffnungen, wo sie angeblich reinkriechen?

    ich halte das für ein Gerücht, für ausgemachten Blödsinn.
    Mach Dir keine Sorgen.

    lg
    maurits

  • Avatar sweetdreams sagt:

    Hallo,
    mal abgesehen davon, dass diese Viecher absolut eklig sind… gibt es denn auch gesundheitliche Risiken für das befallene Pferd? Vor allem, wenn man die kleinen Untermieter nicht absammelt?

    Sweety

  • Avatar MrCodySun sagt:

    @Sweety

    also lt. unserem TA sind die Vorkommen hier in unseren Breitengraden nicht bedenklich. Ich habe noch nie mehr als bis zu 10 solcher Teile auf meinem Pferd gefunden … die Viecher die man nicht findet werden dann durch die nächste Wurmkur abgetötet … im Ausland soll es allerdings schon Todesfälle gegeben haben, da die Hirschläuse bzw. Pferdeläuse dort in bestimmten Gegenden überhand genommen haben.

  • Avatar Diana sagt:

    *hochhol*

    Ganz offenbar hat unsere Dreijährige so ein Viech an sich.
    Gestern Abend beim Longieren flippte sie völlig aus:
    Bocken, um sich schlagen, Schweifpropellern, sich selbst beißen, im wilden Galopp losrasen bis hin zum Hinschmeißen und wälzen aus vollem Galopp.

    Untersuchung vor Ort war ergebnislos und sie beruhigte sich auch wieder.
    Zuhause habe ich sie akribisch abgesucht und habe nichts gefunden.
    Heute morgen auf der Weide zog sie das Programm von gestern Abend wieder ab.

    Großer Mist, denn unser kleiner Feuerstuhl bringt sich und seine Umgebung in Gefahr.

    Wie kann ich das Vieh denn finden? Und dann eliminieren?
    (möglichst so, dass ich die Aktion auch überlebe…)

  • Avatar Patti sagt:

    Diana –

    finden eben nur durch suchen….
    Speziell im Euter- und After-Bereich. Kann natürlich bei solche einer Reaktion wie bei deinem Pferd sehr gefährlich sein.
    Ich empfehle dann immer: Schlauch und Wasser marsch! Wenn die Viecher nass werden, werden sie etwas unbeweglicher. Dann kann man sie leichter „abpflücken“ und dann aber auch wirklich töten!
    Einfach nur wegschlagen bringt nix – die sterben dadurch nicht!!

    Viel Glück

    Pat

  • Avatar Diana sagt:

    Gestern Abend habe ich gelesen, dass Wegschnippen schon was bringen würde.
    Sie haben ja keine Flügel mehr und können sich nicht auf einen neuen Wirt begeben und würden deshalb verhungern.
    Klingt logisch, aber diese Insekten können ja teilweise ewig ohne Nahrung überleben und vielleicht wachsen denen ja neue Flügel?

    Egal – können die sich auch im superkurzen feinen Sommerfell verbergen?
    Außer im hintersten Winkel zwischen den Hinterbeinen habe ich Anjuli komplett abgesucht.
    Allerdings habe ich am Körper nur drübergeguckt, weil ich meine, dass die nicht im Fell verschwinden können?

  • Avatar Patti sagt:

    Nö, im Fell verschwinden die nicht, Diana.

    Es kann aber passieren, dass die sich in Mähne oder Schweif verkriechen. Vorübergehend sozusagen. Hatte ich bei meiner Stute vorgestern. Hab das dadurch gemerkt, dass mein Pferd relativ „verhalten“ auf der Stallgasse stand und mich echt flehend anschaute – so nach dem Motto: Eh – mach das mal weg da.

    Wenn die sich erstmal am Körper festgesetzt haben, sind die Pferde auch meist wieder ruhig. Deswegen täuscht das manchmal….

    Sobald die Biester das Krabbeln anfangen, scheint das halt extremst unangenehm für die Pferde zu sein.

    Und ja, die sitzen auch gerne genau in der Spalte zwischen den Hinterbeinen – gerne so richtig tief drin. Ich habe da schon 3-4 solcher Viecher nach nem Ausritt rausgepult….

    Und die Flügel verlieren die erst, wenn die sich am Wirt ne Weile festgesetzt haben. Also: wenn dein Pferd spontan auf eine Hirschlausfliege reagiert, kannste davon ausgehen, dass das Viech Flügel hat – sonst wär’s ja nicht an dein Pferd gekommen 😉 .

    Da hilft Wegschnippen definitiv NICHT, weil die Biester sich halt zum einen schlecht wegschnippen lassen (sind dann auch sofort wieder da) und zum anderen interessiert die das Wegschnippen überhaupt nicht. Man kann sich auch nicht durch draufschlagen abhalten – weil auch dies tut denen nix. Die muss man wirklich packen und dann regelrecht zerdrücken. Klingt komisch, ist aber so…..

    Gruß

    Patti

    Gruß

    Patti

  • Avatar Xili sagt:

    So, nun hat es uns hier im südl. Oldenburg auch erwischt. Vor ein paar Wochen habe ich an meinem Schimmelchen eine Hirschlaus abgesucht und mit den Fingernägeln zerrissen 8o – ich hatte mich beim Reiten gewundert, dass er immer den Kopf schüttelte und diesen schief hielt. Nachdem er sehr verschwitzt war, kam das Teil am Hals aus dem nassen Fell gekrochen.

    Am Freitag war mein Bekannter mit seinem Wallach bei mir, dieser fing wie blöd das Bocken und Schweifschlagen an, leider ließ er sich nicht untersuchen und schlug heftigst aus. Wir haben das Absuchen aufgegeben.

    Dann Gestern nach der Reitstunde mit meinem Mérens: Mein Mann nahm den Sattel entgegen und entdeckte vom Bauch in die Sattellage krabbelnd eine Hirschlaus. Schnell packte ich das Ding und knipste den Kopf ab. Die umherstehenden Leute hatten so ein Insekt noch nie gesehen und schauten mich verwundert an 8) , die hatten davon auch noch nie gehört… :whistling: Ich konnte sie aber überzeugen, dass mein Pferd ihren Pferden keine Hirschläuse abgibt 😀

    Mir ist aufgefallen, dass die Hirschlaus kein verschwitztes Fell mag und dann aus dem Fell kommt, wenn es nass ist.

    Morgen gibt es erst einmal ne Wurmkur, ich hoffe dann ist Ruhe! Oder hat jmd. da noch eine andere Idee? Abduschen ist zu dieser Jahreszeit blöd und wegziehen wollte ich hier eigentlich auch nicht 😀

  • Avatar pfema sagt:

    Abduschen ist zu dieser Jahreszeit blöd

    Warum ?

    Dürfen Deine Zausel auch nicht in den Regen ? Aus Zucker ? 😉

  • Avatar Raglan sagt:

    Sind die Biester jetzt noch aktiv :panik: ich war davon ausgegangen, dass sich das mit dem schlechten Wetter erledigt hat. Das erklärt auch den Ausraster von meinem Wallach von ca. einer Woche…nach der blöden Hirschlausfliege habe ich aber nicht gesucht, da ich dachte, die hat sich erledigt..

    Die sind so ekelhaft! Ich habe sie immer mit einer Wassersprühflasche „gelähmt“ und dann abgesammel…soweit ich rankam :motz:

  • Avatar Xili sagt:

    Abduschen ist zu dieser Jahreszeit blöd

    Warum ?

    Dürfen Deine Zausel auch nicht in den Regen ? Aus Zucker ? 😉

    Die meinen sie seien aus Zucker. Denkst Du einer geht nach draußen bei Regen? Pah, Fehlanzeige :nix: .

    Außerdem dauert es nach dem Waschen ne Ewigkeit die Zossen bei dieser Witterung (ohne Solarium und im Offenstall) wieder trocken zu bekommen 😉 .

    Sind die Biester jetzt noch aktiv :panik: ich war davon ausgegangen, dass sich das mit dem schlechten Wetter erledigt hat.

    Nö, scheinbar nicht! Im Frühjahr und Sommer hatte ich hier keinerlei Probleme mit dem Zeugs :nix: . Wo die nun auf einmal herkommen und wie lange die bleiben weiß ich auch nicht….

    Die sind so ekelhaft! Ich habe sie immer mit einer Wassersprühflasche „gelähmt“ und dann abgesammel…soweit ich rankam :motz:

    Da hast Du recht! Leider ist es sehr schwierig die Viecher im schwarzen Fell überhaupt zu entdecken 🙁

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