Heu Herbstzeitlose – Einstreu/Fütterung

By sterndal | Fütterung

Hello Liebe Pforglerinnen und Pforgler!

Ich kriege gerade Heu von einem Nachbarn. Würde es als mittellang, fein bezeichnen… die Pferde würden es sicher fressen, auch wenn ich es als Einstreu verwende… staubig ist es übrigens auch nicht.

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soda, jetzt habe ich mir die Wiese angesehen wo es herkommt… Herbstzeitlose :flucht: im Heu selbts konnte ich noch keine finden…. :S
Ich habe jetzt etwas nachgelesen und auch auf der Boku-Seite (Uni für bodenkultur in Wien) einiges gefunden.
Anscheinend fressen die Pferde Herbstzeitlose im Heu nicht!

Hat jemand Erfahrung?

Es wäre fast zu schade es einfach zu verbrennen….

  • priatchen sagt:

    die herbstzeitlose ist eine der wenigen pflanzen, die sogar im getrocknetem zustand extrem giftig bleibt! normalerweise fressen pferde (auch kühe) die herbstzeitlose nicht, aber manchmal kommt eine versehentlich mit. das gemeine an diesem pflanzengift ist, dass der körper das gift nicht abbauen kann. d.h. eine macht vielleicht nix aus, aber wenn später mal nochmal eine dazu kommt, komuliert sich dieses gift auf!

  • priatchen sagt:

    Ich hab noch folgenden text zur herbstzeitlose gefunden;

    Ab einem Besatz von 2 Pflanzen müsste man angeblich Bekämpfungsmaßnahmen einleiten. Mit der Reife würde der Gehalt und die Giftigkeit der Alkaloide zunehmen. Mit zunehmender Höhenlage würde der Gehalt an Alkaloiden sinken.
    Trocknen, Lagern, Heu, oder Silieren verringern die Giftigkeit nicht.
    Als Bekämpfungsmaßnahmen wurden Versuche gemacht:
    Schröpfschnitt, wenn die Herbstzeitlosen ca. 10 cm hoch sind und mulchen sind bisher die erfolgsversprechensten Bekämpfungsmaßnahmen.
    Walzen- scheint bei Herbstzeitlose erfolglos zu sein,
    Früher Schnitt -Anfang Juni vor dem Heutermin- wenig Erfolg.
    Wiederkäuer könnten angeblich eine Ressistenz gegen Colchicin bilden, – Versuch Aulendorf mit Galloway-Rindern, sie frassen die Giftpflanzen, während die Hinterwälder Rinder der Vergleichsgruppe die Pflanzen verschmähten.
    Bei Pferden würden Koliken ausgelöst,
    bei laktierenden Tiere, die selbst keine Vergiftungserscheinungen anzeigen, geben die Gifte über die Milch.
    Bei Heu scheint die Wirkung noch stärker zu sein.
    Giftige Pflanzen würde man mit früherem Nutzungszeitpunkt und Düngung zurückdrängen können.

  • sterndal sagt:

    danke für die Infos 🙂

    es wird mir nichts anderes übrig bleiben als zu sortieren oder wegschmeißen…
    wir haben ja auch hühner und schweine… zur not kriegens die Hühner… die sortieren gut aus!

    danke auf jedenfall :S

  • arnolddres sagt:

    Da würde ich auch auf jeden Fall die Finger von lassen, da Herbstzeitlose eben auch im Heu noch stark giftig sind. Ich würde mich auch nicht auf die oft gelobten Instinkte meiner Vierbeiner verlassen. Also heißt es wohl, jeden Halm ordentlich zu checken oder wirklich darauf zu verzichten.

    Schade drum, aber besser, als im Nachhinein schlauer zu sein und das auf Kosten der Pferde. Das Problem dürfte in den kommenden Jahren wohl eher zunehmen. Also Augen auf beim Heukauf! Als ob das so nicht schon schwer genug ist…

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