Halten eure Hufeisen eigentlich ???

By Laremy | Allgemein

Hallooo,

seit ein paar Monaten lasse ich ja nun bei meinem Friesen die Vorderhufe beschlagen, weil unsere Wege so schottrig sind.
Tatsächlich haben sie nur einmal ca. 6-7 Wochen vernünftig gehalten. Erst waren die Eisen zu lang, so dass er sie sich ständig abgetreten hat.
Jetzt sind sie kürzer, aber entweder verschwindet ein Nagel oder sie lockern sich aus was weiß ich für Gründen.
Ist das bei euch auch so oder sollte ich mal den Hufschmied wechseln?

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  • träumel sagt:

    😀 Laremy, wechsel den Hufschmied 😉
    Wir haben alle 7 Wochen Hufschmied und die halten immer 🙂 Waren auch schon mal 9 Wochen..da Hufschmied verletzt. Nägel verlieren wir nie. :denk:

  • Campera sagt:

    Also ich würde auch den Schmied wechseln.
    Das Nägel einfach weg sind habe ich ja noch nie gehört.
    Wir haben zwar auch die Phase hinter uns, als der Schmied mind. 1 x im Monat kommen konnte, aber Nägel weg??
    Meine Stute braucht vorne auch etwas längere Eisen. Da ist die Gefahr natürlich größer, dass beim laufen, reiten etc. sich ein Eisen abgetreten wird.
    Jetzt braucht der Schmied aber auch nur noch alle 8 Wochen kommen und die Eisen halten bis dahin auch meistens 😀

  • Robin sagt:

    @ Laremy: Noch mal ein anderer Gedanke: Wie sieht es denn mit der Hufqualität aus??? Daß Nägel einfach verschwinden ist mir auch noch nicht untergekommen. Mein Pferd hat sich nach dem ersten Beschlagen nach ca. 4 Wochen ein Vordereisen im Matsch ausgezogen. ansonsten hat er noch kein eisen verloren, die halten 8 Wochen bombenfest.

    LG Linie

  • jugg sagt:

    also bei uns kommt der hufschmied ebenfalls alle 8 wochen, die eisen halten immer bombenfest und es ist noch nie ein nagel rausgefallen oder ähnliches…
    ich würde dir definitiv empfehlen, den hufschmied zu wechseln und mal zu schauen, ob sich dann etwas ändert :ja:

  • Ginger sagt:

    Ich würde dir auch empfehlen den Schmied zu wechseln.

    Wenn die Eisen mal nach viel Hornwachstum (in den Haarwechselmonaten z.B.) nach 6-8 Wochen mal lockerer werden wäre ja noch einigermaßen ok, aber kürzer? Geht gar nicht.
    Dass man in den ersten paar Tage bischen vorsichtig Matsch und Lehm reiten sollte ist hoffentlich auch klar. Die neuen Nägel halten einfach besser, wenn sie nach ein paar Tagen etwas im Horn verwachsen sind.

  • Akascha sagt:

    :denk: ich hatte den Termin verpeilt und so kam der Schmied erst nach 11 Wochen! Die Eisen saßen 1a!

  • lindaglinda sagt:

    meine halten auch. hatte mal einen schmied, der hat grundsätzlich mit zu kleinen eisen zu eng beschlagen. da flogen die teile dreimal die woche durch die gegend. schmied gewechselt. ende. alles gut. :thumbsup:

  • Mirage sagt:

    😉 Doch, lockere Nägel, die als erstes ins Nirvana verschwinden kenn ich auch, je mehr Nägel sich dann lockern, desto lockerer wird das Eisen bis es einem um die Ohren fliegt, war bei mir im 3-4 Wochenturnus der Fall. Grund war bei mir zu tiefes Nageln (Art Rennbahnbeschlag, wo sowieso alle 4 Wochen umbeschlagen wird) in Verbindung mit reißendem Hufhorn aufgrund niedrigem Beschlag, schlechtem Hufwachstum und nah beieinander liegenden Nagellöchern, „die Nägel hatten nix mehr, woran sie sich festhalten konnten“ 8)

    Der Huforthopäde war eigentlich echt spitze, das niedrig nageln hat er angefangen, als das Hufbeschlagsgesetz durchging….

    Lösung: Schmiedwechsel, aber ganz flott. Und zack löst sich schlechtes Hufhorn, schlechtes Halten der Eisen sowie Risse im Horn wie in Luft auf.

  • kea sagt:

    Neidisch ;(

    Bei meinem müssen alle 6 Wochen die Eisen gewechselt werden und zwischendurch muss er auch noch mindestens 1 mal kommen. Der Dussel dappt sich laufend vorne ein Eisen runter meistens das linke. Machen jetzt schon 8 Nägel rein und nichts hilft. Es passiert immer auf der Weide. Gestern erst ist er wieder frisch beschlagen worden. Musste für 6 Beine bezahlen, da er zwischendurch 2 mal wieder kommen musste. Man sieht mich laufend über die riesen Koppel laufen und das fehlende Eisen suchen. Wird ja dann noch teuerer. Bei den anderen Pferden im Stall ist das nicht so, nur bei meinem :motz:
    Beim ausreiten hört man es auch laufend klingen, obwohl ich beim Reiten ja immer Hufglocken drauf hab.

  • Mirage sagt:

    Kea, das Problem ist halt, dass Du auf Dauer da in einen Kreislauf reinkommst, den zu durchbrechen nicht leichter wird. Je mehr Nägel im Huf, desto stärker wird der Hufmechanismus eingeschränkt, im Ergebnis verändert sich der Huf nicht zum Positiven (genagelt werden sollte eigentlich nur in den vorderen 2 Dritteln zur Zehe gesehen). Bevor ich 8 Nägel in einen Huf reindonnern lasse, überlege ich mir, woran es liegen könnte, steht da, wo sich reingetreten wird, was über, ggf. hier erstmal dagegen vorgehen, falls Dein Hufschmied das nicht eh schon macht bzw. gemacht hat, aber hier heißt es verändern, rumprobieren und testen, irgendeine zufriedenstellende Lösung wird es auch für Deinen Tollpatsch geben. Wobei ich jetzt 6 Wochen Haltbarkeit der Eisen noch nicht soooo dramatisch finde.

    Es ist auf alle Fälle immer Gold wert, einfach mal einen fremden Hufschmied drüberschauen zu lassen und sich eine Meinung von diesem abholen, wenn wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen 🙂

  • kea sagt:

    Ja das nervt langsam immer mehr, vorallem läufts auch mords ins Geld, wenn du nach 6 Wochen mindestens 5 wenn nicht sogar 6 mal Beschlagen zahlen musst. Hab ihn schon gefragt ob wir nicht ein Abo machen können. Außerdem wie du schon sagst, werden die Hufe dadurch ja nicht besser, weil der Huf ja nur noch aus Löcher besteht und das ausreissen immer schneller passiert. Er schlägt die Enden jetzt auch schon immer a bissele hoch. (Hoffe hab das jetzt richtig erklärt) Haben uns gestern auch noch über andere Alternativen unterhalten. Bei uns stehen noch 3 Distanzpferde (die auch von ihm beschlagen werden) die besondere Beschläge bekommen. Genau was das für welche sind weiß ich nicht, da steht nichts über, aber die halten nur eine Beschlagsperiode, kann man nicht nochmal verwenden. Und komm da auch nicht billiger weg, da diese Eisen auch teuerer und eben nur einmal verwendbar sind.

  • Mumpitz sagt:

    Erst waren die Eisen zu lang, so dass er sie sich ständig abgetreten hat.
    Jetzt sind sie kürzer,

    Vorsicht!!!! Niemalsnicht die Eisen (zu) kurz machen wegen Abtretens!!! Das gibt Zwanghufe! Lieber den Schmied wechseln…

  • Sonnenbume sagt:

    HUhu ich kenn das Problem mit den Eisen vorne abtreten, da gibts tolle Ballenschoner von Kavalkade:

    http://www.loesdau.de/?shopid=loesdau&act=product&prod_number=6131&cat_index=09-hufpflege&ref=google&subref=products/kavalkade_ballenschoner6131

    Falls jemand Interesse hat? Ich hätte noch welche 85 € + Versand neu 😀

  • Diana sagt:

    Laremy,
    sind denn die Nagelköpfe arg abgelaufen, wenn die Eisen locker werden?
    Dann wäre es ganz normal – eben abgelaufen.
    Abhilfe kann man da durch Stifte oder den Gebrauch von Widia-Nägeln schaffen.

    Wir haben unsere Pferde kürzlich auch nach einer längeren Barhufperiode wieder beschlagen lassen.
    Bei allen drei Pferden waren die Nagelköpfe nach kurzer Zeit (knapp drei Wochen) abgelaufen und die Eisen fingen an zu klappern.
    Mein Mann hat dann immer einzelne Nägel ausgetauscht und wir haben uns so über die sechs Wochen gerettet.
    Dem Schmied haben wir alles mitgeteilt, was nicht hundertprozentig war und um Abhilfe gebeten.

    Beim Neubeschlag sind in jedes Eisen jeweils vier Stifte eingesetzt worden.
    Zusätzlich wurden einige Kleinigkeiten geändert – alle Pferde traten sich beim ersten Beschlag beim Traben in die Vordereisen und meine Stute streifte sich vorne leicht.
    Der neue Beschlag ist jetzt seit 14 Tagen drunter und wir sind sehr zufrieden.

    Alles sitzt perfekt, die Nagelköpfe sind trotz ausgedehnter Geländerunden nur ganz wenig kleiner geworden und es klackert nicht mehr beim Traben.

    Mein Fazit – sprechenden Menschen kann geholfen werden (wenn der Schmied einigermaßen fähig ist).

  • Legolas sagt:

    Abhilfe kann man da durch Stifte oder den Gebrauch von Widia-Nägeln schaffen.

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht, mit den Stiften drin hielten die Eisen so lange wie sie sollten, sonst hatte meine Stute die Eisen meist nach 3 Wochen runter

  • kea sagt:

    @ Sonnenblume

    hat du die Ballenschoner selber schon probiert ? Habe mir sie schon öfters im Katalog angeschaut. Funktioniert das ? :denk:

  • Xili sagt:

    Auch bei meinem Pferd hielten bis vor acht Jahren keine Eisen… Mein damaliger Schmied – den ich lange hatte – meinte es auch gut mit der Unterstützung der Trachten und ließ die Schenkel sehr lang. Das Resultat war, dass ich mich einmal mit dem Pferd fast überschlug, weil er mit der Vorhand nicht weg kam und auf den Schenkel trat. 8| :flucht: 8o

    Mein Schmied musste mal in 7 Tagen acht mal kommen, weil mein Pferd das Eisen immer wieder verlor, er meinte damals, das Pferd könne man nicht beschlagen…Er war ein SUPER Schmied am Barhuf :thumbsup: :ja:

    Seit 8 Jahren habe ich einen anderen Schmied, der mein Pferd beschlägt und er hat NIE ein Eisen verloren, obwohl die Schenkel verlängert sind… 8| 😉

    Ich rate Dir ebenfalls, such Dir einen neuen Schmied 🙂

  • kea sagt:

    Wäre es möglich das ihr vielleicht mal ein Bild einstellt von nem Huf, das man mal sehen kann wie lang die hinten bei euch sind. Werd morgen oder spätestens übermorgen mal Bilder machen und versuchen reinzustellen. Bin jetzt doch neugierig ob es bei euren so viel anders aussieht wie bei meinem. Mein Schmied geniest nämlich einen sehr guten Ruf. 😉

  • Laremy sagt:

    Ich werde die Tage mal ein Foto machen.
    Meiner hatte auch erst längere Eisen drauf, aber da ist er ständig reingetreten. Die jetztigen sind kürzer, aber lt. Hufschmied nicht zu kurz. Gestern war er da und der fehlende Nagel steckte von oben noch drin, aber unten war er weg. Das Eisen war krum und schief und musste gerichtet und neu beschlagen werden. Er war dort auch wieder reingetreten. Der Schmied hat die Hinterhufe jetzt noch ein bisschen bearbeitet und mal gucken…..
    Er sagte, meiner tritt mit den Hinterhufen weit unter den Bauch.

  • Sonnenbume sagt:

    @Kea, nein ich selber habe Sie noch nicht ausprobiert weil mein Pferd KEINE EIsen hat :hurra:

    Allerdings hab ich die für eine Freundin besorgt UND für meine RL und die sind begeistert :bravo: allerdings gibt es die Dinger auch nur in einer Größe und entweder Sie passen dann oder man hat eben Pech gehabt!!!

  • lindaglinda sagt:

    Erst waren die Eisen zu lang, so dass er sie sich ständig abgetreten hat.
    Jetzt sind sie kürzer,

    Vorsicht!!!! Niemalsnicht die Eisen (zu) kurz machen wegen Abtretens!!! Das gibt Zwanghufe! Lieber den Schmied wechseln…

    puh. ein glück, daß ich das nicht geschrieben hab. 😀 aber ich setz gern noch einen drauf; je enger und kürzer die eisen, desto schneller latschen die gauls sich die ab, weil sie damit kaum ordentlich laufen können. ein kreislauf beginnt… :thumbdown:

    wenn ein schmied mir so kommt, kann er direkt wieder nach hause fahren. :flucht: 😉

    merke: hinter der weitesten stelle vom huf muß das eisen so weit sein, daß man ein geldstück aufrecht darauf hinstellen kann.

    merke: einen guten beschlag erkennt man nicht am tag der arbeit, sondern nach 6 wochen.

    hier fotos eines beschlages nach 8 (!!!) wochen an meinem champ:

    hinten:

    vorne:

    und hier ein foto von der seite, relativ frischer beschlag (pferd bekam hinten anderen beschlag!), ich glaub eine woche alt:

    😉

  • kea sagt:

    Habe ich jetzt soo auch noch nie gesehen, aber das soll ja nix heißen, vielleicht könnten noch jemand Bilder einstellen, nur zum Vergleich :nix:

  • ines sagt:

    Hallo

    Ein ganz anderer Gedanke (nur um ihn mal erwähnt zu haben) Mein LG beschlägt in einem Turnierstall schon seit Jahren „das Pferd vom Chef“. Es wird nur von zwei wechselnden Bereitern geritten. Das Pferd ist vorne und hinten beschlagen, die Eisen halten ganz normal bis zum nächsten umlegen. Wenn einer der Bereiter im Urlaub ist gibts eine Aushilfe die das Pferd reitet und die Vordereisen fliegen ständig weg… Das Pferd kommt vorne mit den Füßen nicht weg, weil der Reiter es festhält. Ist die Aushilfe wieder weg, die Eisen sind ein paar mal wieder wieder ´runtergedengelt worden ist fast alles wieder beim alten. aussage der bereiter: der geht klemmig.
    na dann, bis zum nächsten urlaub 🙁
    gruß ines

  • kea sagt:

    @ Ines

    Öhm meiner verliert die Eisen ausschließlich auf der Koppel, zu dem Zeitpunkt sitz ich nicht drauf. 😀

  • lindaglinda sagt:

    Habe ich jetzt soo auch noch nie gesehen, aber das soll ja nix heißen, vielleicht könnten noch jemand Bilder einstellen, nur zum Vergleich :nix:

    bezieht sich das auf die von mir eingestellten bilder, kea? wenn ja kann dir geholfen werden: SO sieht ein ordentlicher beschlag nach 8 wochen aus. 😉 warum hast du das noch nie gesehen? :denk: :nix:

    falls du nicht meinen beitrag gemeint hast, hab ich nix gesagt. :friend:

  • Laremy sagt:

    Wenn es diese besonderen Eisen nur in einer Größe gibt, dann gibts wahrscheinlich nicht die größten fürs Warmblut 🙁
    Meiner latscht sich seine auch immer nur auf der Weide ab. Als die langen Eisen drauf waren, hat es im Galopp beim Reiten schon mal geklappert, aber seit die kürzeren drauf sind, klappert nichts mehr beim Reiten. Ich mach mal Fotos und wenn die jetzigen auch wieder nicht halten, schaue ich mal nach einem anderen Schmied um.

    *Ich habe einen Beschlag, der an den Seiten so übersteht, dass man ein Geldstück draufstellen kann allerdings auch noch nie gesehen ?(

  • Hijara sagt:

    Unser Hanno hat die Eisen früher auch gerne verloren. Unser „neuer Schmid“ hat eine andere Nagelungstechnik. Er biegt die Nägel nach oben weg, dann wieder gerade und dann werden sie abgezwickt. Bilde mir ein dass es daran liegt.
    Bei uns kann man auch ein Geldstück draufstellen 🙂

  • kea sagt:

    Moin Linda,

    ehm ja ich meinte deinen Beschlag. Na das da außen rum, soviel Eisen is. Wie sieht das den dann von unten aus. Sind das dann ganze andere Eisen. Meine Bilder oben sind von Montag da wurde frisch beschlagen. Steht er dann noch auf den Eisen und wie halten da die Nägel noch so. :denk: :nix:

    Bei meinem wachsen die Hufe im Sommer immer sehr stark. Auch wenn er sie jetz nicht runterdappen würde, wachsen die Hufe eher über die Eisen drüber.

  • ines sagt:

    @ Kea, war garnicht böse gemeint! Schonmal mit „zu großen“ Hufglocken probiert, die wirklich bis zum boden reichen? (quasi so als erste soforthilfe)

    gruß ines

  • lindaglinda sagt:

    Moin Linda,

    ehm ja ich meinte deinen Beschlag. Na das da außen rum, soviel Eisen is. Wie sieht das den dann von unten aus. Sind das dann ganze andere Eisen. Meine Bilder oben sind von Montag da wurde frisch beschlagen. Steht er dann noch auf den Eisen und wie halten da die Nägel noch so. :denk: :nix:

    Bei meinem wachsen die Hufe im Sommer immer sehr stark. Auch wenn er sie jetz nicht runterdappen würde, wachsen die Hufe eher über die Eisen drüber.

    moin kea,

    nein, das sind keine besonderen eisen, sondern sind völlig normale eisen, KORREKT beschlagen. 😉 jetzt, wo du sagst, die bilder von oben zeigen einen frischen beschlag, muß ich dir sagen: das hätte der schmied bei mir SOFORT an ort und stelle wieder abnehmen müssen. wie gesagt: korrekt ist es, wenn ab der weitesten stelle vom huf das eisen so weit ist, daß man ein geldstück aufrecht darauf hinstellen kann. 😉

    daß der ein oder andere hier noch keinen ordentlichen beschlag gesehen hat, mag u.a. daran liegen, daß es wenig gute schmiede gibt; zumindest in meinem umfeld beschlägt so gut wie jeder schmied zu eng – nicht zuletzt, weil die kunden es WOLLEN. damit die pferde sich die eisen nicht abtreten. nur: da wird SO kein schuh draus. :no:

    daß die hufe im laufe einer beschlagsperiode über die eisen drüberwachsen, wundert mich nicht bei dem engen beschlag, kea. und glaub mir, auch bei meinen jungs wachsen die hufe, undzwar nicht zu knapp. 😉 aber nicht drüber… :no:

    ein ordentlicher schmied ist schwer zu finden – wenn man einen gefunden hat, muß man ihn gut pflegen. 😉

    ich muß gestehen, daß ich diesen satz von dir nicht verstehe, ihn von daher nicht beantworten kann:

    Steht er dann noch auf den Eisen und wie halten da die Nägel noch so.

  • Mumpitz sagt:

    korrekt ist es, wenn ab der weitesten stelle vom huf das eisen so weit ist, daß man ein geldstück aufrecht darauf hinstellen kann. 😉
    …oder eine Fliege darauf entlanglaufen kann…

    ein ordentlicher schmied ist schwer zu finden – wenn man einen gefunden hat, muß man ihn gut pflegen. 😉
    So IST es! Das sind nämlich alles Prinzessinnen! 😀 Meiner ist mir mittlerweile seit 10 Jahren treu! :love: Ich ihm aber auch! :hug:

  • wind sagt:

    Zum Glück habe ich auch so einen Schmied wie Linda/Mumpitz! 😉

    Es ist nicht so einfach, weil die meisten anderen Schmiede, die bei uns im Stall vertreten sind, eng beschlagen! Wenn ich jetzt mal eine Statistik nur für unseren Stall aufstelle: 2 (darunter meiner) von 6 Schmieden, deren Arbeit ich mir regelmäßig anschaue, beschlagen weit, die anderen 4 machen die Eisen eng. Weil sie angeblich besser halten, oder warum auch immer … Und der Satz „der Huf kann ja über das Eisen drüberwachsen“ ist hier auch immer wieder zu hören.

    Sicher passiert es ab und zu, dass mein „Turnkünstler“ auf die Kante tritt und sich so das Eisen auszieht. Ist aber nicht die Regel und heuer auch erst einmal vorgekommen. Trotz schlechter Hornqualität und dünner Wände haben wir eine Beschlagsperiode von 7 Wochen. Und die Eisen halten gut.

  • kea sagt:

    @ines, hab ich auch so nicht aufgefasst 😀

    Mmmh, wenn er jetzt größere Eisen draufmachen würde, so wie das bei dir (Linda) zu sehen ist, da wäre doch aber viel mehr Angriffsfläche zum drauftreten. So würde er sich doch noch öfters runtertreten, oder seh ich des jetzt falsch. Es wird ja dann aber auch immer schwerer, das die Eisen dann wenigstens 6 Wochen halten. Es reissen ja manchmal die Nagellöcher aus.

    Und jetzt zu dem was du nicht verstanden hast. Ich weiß nicht genau wie ich das ausdrücken soll. Wenn das Eisen ca. 1,5 cm breit ist, 1 cm gucken die Eisen an der Seite raus, dann sitzt der Huf doch nur noch nen halben cm auf den Eisen oder (von innen her gesehen). Öhm kommst du da mit was ich meine. Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler. :red: Das die Hufe dann schon auf den Kanten vom Eisen sitzen und wie da die Nägel so halten können. Auf den Bildern sieht das ja so aus wie wenn die Nägel noch genau an der Stelle sitzen wie von Anfang an. (Puh ist das kompliziert)
    Kannst du vielleicht noch ein Bild einstellen wie das von unten her aussieht ?

    Werd die Bilder, wenn ich darf, mal ausdrucken und meinem Schmied zeigen.

    :bravo: danke schon mal für die ausführliche Antwort

  • Windaisy sagt:

    Wir haben gott sei Dank auch keine Probleme mit dem Beschlag. Der Schmied ist super. Winni hat nicht die besten Hufe, die brechen schon mal aus, obwohl wir das mittlerweile gut im Griff haben. In den über 2 Jahren, in denen ich sie reite hat sie sich einmal ganz kompliziert ein Eisen in der Mitte durchgebrochen. Muss man gesehen haben. Es ist in der Mitte durch und die eine Hälfte nach aussen weggebogen und so halb nach oben. Der schmied hat nicht schlecht geguckt, als er das sah. Wie sie das gemacht hat, weiß ich nicht.
    Die Pferde die ihre Eisen oft auf der Wiese verlieren, bekommen meist Glocken drauf. Klappt nicht immer,aber es passiert dann nicht ganz so oft.
    Was ich doof finde, sind Besis die ihre Pferde nicht mehr rausstellen, wegen der Eisen. Oder nur alleine. Die Eisen können sie auch so verlieren.

  • Mirage sagt:

    Kea, richtig ist, dass eine größere Angriffsfläche besteht zum drauftreten und runterziehen, keine Frage. ABER bloß weil eine größere Angriffsfläche besteht, sollte der Hufschmied schon in der Lage sein und variabel dem Pferd entsprechend angepasst das Eisen zu bearbeiten, so dass sich das Pferdl eben nicht tuschur die Eisen runterzieht. Da ist dann das Können des Hufschmiedes gefragt…

    Was die Auflagefläche betrifft, hast an Denkfehler. Erstens haben die Nägel nix mit den hinten „breiten“ Eisen an und für sich zu tun, da wo genagelt wird, ist Huf und Eisen ja bündig, nur hinten auslaufend wird eine Fläche gelassen, somit die Auflagefläche, die Du meinst ja nur kurzzeitig besteht, da der Huf weiterwächst, abgesehen davon ja nur der hintere Abschluss des Eisens breiter wird, nicht aber der ganze Huf auf der Eisenkante steht.

    Zweitens wächst der Huf während der Eisenperiode ja weiter, d. h. ich muss dem Huf eine „Auflage“ geben, auf der er sich ausbreiten kann bzw. brav runterwachsen kann. Gebe ich dem Huf keine Auflagefläche, wächst der Huf über das Eisen hinaus und verursacht von starkem Druck auf die Trachten usw. natürlich gewiss kein angenehmes Gehvermögen für´s Pferdl. Ist so ähnlich, wie wenn Du eine zu kleine Sandale anziehst und damit durch die Gegend stöckelst, ist unangenehm, manchmal sogar schmerzhaft. Und zu allem Überfluß durch den unnatürlichen Druck verändert sich der Huf, die Trachten werden „abgedrückt“ und schieben sich unter, der Huf stellt sich um, also entgegen seinem natürlichen Wachstum wird der Huf mit der Zeit immer enger werden usw.

  • lindaglinda sagt:

    kea, antwort kommt, nur grad jetzt kann ich nicht. ich mach es nach 22 uhr, okay? :friend:

    schonmal vorab: nächsten mittwoch hab ich termin mit dem schmied, dann mach ich dir fotos von oben und unten und alles, was du willst.

    so, bis nachher, ich muß weg…

  • kea sagt:

    Linda ich warte ……… :rolleyes:

    und krieg alles was ich will :blinzel: :hurra:

    ich hoffe du weißt auf was du dich da einlässt

  • lindaglinda sagt:

    kea, ja doch. 😀 lass mich doch noch mal eben tatort zuende gucken und meinen kerl füttern, bitte. der kam so spät vonner arbeit heute, jetzt steh ich wie ein trottel am herd mitten inner nacht… :motz: zum glück TV inner küche… 😀 …sobald ich ruhe hab, schreib ich für dich. du kriegst alles, was du willst. 😀 😉

  • lindaglinda sagt:

    *reinhechel*

    Mmmh, wenn er jetzt größere Eisen draufmachen würde, so wie das bei dir (Linda) zu sehen ist, da wäre doch aber viel mehr Angriffsfläche zum drauftreten. So würde er sich doch noch öfters runtertreten, oder seh ich des jetzt falsch. Es wird ja dann aber auch immer schwerer, das die Eisen dann wenigstens 6 Wochen halten. Es reissen ja manchmal die Nagellöcher aus.

    ja, das siehst du falsch; die eisen werden so gelegt, damit der huf arbeiten kann. der hufmechanismus wird bei zu engen eisen quasi zusammengedrückt, der huf kann sie ja kaum weiten beim auffussen. dadurch laufen die pferde „paddelig“ und treten sich erst recht die eisen weg.

    Und jetzt zu dem was du nicht verstanden hast. Ich weiß nicht genau wie ich das ausdrücken soll. Wenn das Eisen ca. 1,5 cm breit ist, 1 cm gucken die Eisen an der Seite raus, dann sitzt der Huf doch nur noch nen halben cm auf den Eisen oder (von innen her gesehen). Öhm kommst du da mit was ich meine. Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler. :red: Das die Hufe dann schon auf den Kanten vom Eisen sitzen und wie da die Nägel so halten können. Auf den Bildern sieht das ja so aus wie wenn die Nägel noch genau an der Stelle sitzen wie von Anfang an. (Puh ist das kompliziert)
    Kannst du vielleicht noch ein Bild einstellen wie das von unten her aussieht ?

    Werd die Bilder, wenn ich darf, mal ausdrucken und meinem Schmied zeigen.

    ah, nun versteh ich!! die eisen stehen natürlich keinen cm über – natürlich nicht. vielleicht sieht es für dich nur so aus, weil du den anblick nicht gewohnt bist.

    stell dir das mal so vor: ab der weitesten stelle vom huf wird das eisen langsam, aber sicher, nach hinten hin weiter. auch wird ab der weitesten stelle nicht mehr genagelt (hufmechanismus zusammennageln, in fachkreisen genannt). nun wird das eisen, wenn es angepasst wurde, vor dem aufnageln noch geschliffen (was an deinen eisen-fotos überhaupt nicht gemacht wurde!!); die „scharfen“ kanten werden abgerundet – eben weil es mal sein kann, daß ein pferd im eifer des gefechtes auf diesen rand latscht, vor allem beim auf der weide toben. erst dann wird das eisen aufgenagelt.

    öhm, ja irgendwie hast du einen denkfehler. 😀 also äh… na klar sitzen die nägel noch da, wo der schmied sie vor acht wochen reingeschlagen hat. wo sollen sie denn sonst sitzen? oder hab ich da wieder was nicht verstanden?? :nix:

    ja klar darfst du die fotos ausdrucken. sag ihm direkt dabei, daß der beschlag acht wochen alt war. ich mach dir mittwoch neue. (*notier – anschmiedfotosdenken*)

  • Diana sagt:

    Linda – brauchst Du Hilfe? :huh:

  • lindaglinda sagt:

    keuch man! ich hätte hilfe benötigt, aber du kommst zu spät!! ich half mir kurzfristig selbst. 😀 wie hast du das nur erraten, diana?? 😀 😉

  • lindaglinda sagt:

    kea, ich hab mir grad nochmals deine fotos angeschaut;

    das geht echt gar nich, was da auf den hufen ist, find ich. der vierte nagel auf dem letzten foto, der hätte gar nicht mehr dahingemußt – und auch nicht gesollt, der ist nämlich schon über der weitesten stelle genagelt.

    und wieso biegt dein „schmied“ die eisen hinten so zusammen? kann er nicht schmieden und macht gefühlt zu lange eisen so kürzer? oder für was soll das gut sein??

    mal ne ernsthafte frage: was kostet die nummer? :nix:

  • Xili sagt:

    und wieso biegt dein „schmied“ die eisen hinten so zusammen? kann er nicht schmieden und macht gefühlt zu lange eisen so kürzer? oder für was soll das gut sein??

    Und genau DAS frage ich mich die ganze Zeit auch, aber… ich bin ja kein Schmied 8) 😛

  • Xili sagt:

    Den „Schmied“ in Anführungszeichen habe ich eben übersehen 8| na, das muss ja nicht sein…

  • amara sagt:

    @kea:

    Evt. hilft auch ein Beschlagswechsel! Der Hersteller von Duplo hat selbst ein Pferd, das sich gerne hinten reintritt. Und immer kürzer und kürzer und… ist eben wie gesagt auch nicht die Lösung. Und es GIBT einfach wirklich Pferde und UMSTÄNDE, bei denen sich hinten reintreten nicht vermeiden lässt. Bei mir ist es z.B. so dass alles ok ist auf normaler Weide — ABER wir haben eine extrem steile Hangkoppel, da rennen die Pferde rauf und runter wie die Irren – und so fliegen dann auch gleich mal paar eisen rum…
    So, der Duplo als Kunststoffbeschlag kann nachgeben und tut dies auch! Der klappt danach aber einfach wieder hoch und lockert sich NICHT. Meiner ist inzwischen nur mit 6 Nägeln genagelt, hält alles prima obwohl ich sehe, dass er sich das ein oder andere Mal mit Sicherheit reingetreten ist.

  • lindaglinda sagt:

    Den „Schmied“ in Anführungszeichen habe ich eben übersehen 8| na, das muss ja nicht sein…

    muß nich, kann aber. ich bin mir nicht immer sicher, ob jeder tatsächlich schmied ist, der es behauptet, xili…. :nix: von daher war das mehr sone art fragestellung von mir… (wobei ich aber in der tat bei der gezeigten arbeit zunächst mal anzweifeln muß, ob es sich um einen staatlich geprüften hufbeschlagschmied handelt.) 😉

  • Xili sagt:

    muß nich, kann aber. ich bin mir nicht immer sicher, ob jeder tatsächlich schmied ist, der es behauptet, xili…. :nix: von daher war das mehr sone art fragestellung von mir… (wobei ich aber in der tat bei der gezeigten arbeit zunächst mal anzweifeln muß, ob es sich um einen staatlich geprüften hufbeschlagschmied handelt.) 😉

    Da bin ich absolut Deiner Meinung: Habe auch schon solche selbsternanten erlebt, die ´nen Hufkurs bei ´nem VFD-Kurs gemacht haben und meinten, dann ausschneiden zu können – schlimmer noch diejenigen, die sich danach an Beschläge wagten, wahrlich erlebt, ja 8o :flucht: :kotz:

    Von daher… die eingedrehten Schenkel machen für mich auch keinen Sinn – außer die Provokation eines Zwanghufes und dass der Hufmechanismus ausgeschaltet wird :rolleyes:

    Vll. hat sich der Schmied aber auch was dabei gedacht :nix:

  • lindaglinda sagt:

    xili, halt dich gut fest; über deinen hufkurs-heini kann ich drüber:

    bei uns geistert einer rum, der schon seit jahren immer prahlt, daß er schon bei schockemöhle immer dem schmied geholfen hat 😀 nur, daß das kaum wen interessiert hat, is klar. :irre:

    neuerdings fährt er einen VW-bus mit aufdruck: hufschmied xxxx xxxxx. 😀 ich seh dat teil und sag: watt is datt denn??? meine freundin sagt: jahaha, er war auf wochenendlehrgang und hält sich für einen schmied. 😀 :bravo: :irre: immerhin steht da nich staatl. gepr. orthopädischer hufbeschlagschmied, das hat er sich verkniffen 😛

    was soll ich dir sagen? es gibt leute, die lassen ihre pferde von ihm BESCHLAGEN!!!

    wobei… ich mag es kaum aussprechen… aber es gibt schlimmere beschläge, ich schwör! is kein hit was er da macht, aber es geeeeeht noch grad soooo….

    :panik: :flucht:

  • kea sagt:

    Moin,

    Puh jetzt komm ich in Stress……… 😀 das alles zu beantworten. Hoffe ich vergeß nichts.

    Das der Huf beim wachsen, diese Auflagefläche braucht, das leuchtet mir schon mal ein, da ich das ja selber immer seh das der Huf drüber geht, nach 6 Wochen.

    Wenn nun hinten wie auch vorne so beschlagen würde, meinste das der Gang vom Pferd sich so verändern kann, das er sich nicht mehr drauftritt ?

    Der vierte Nagel wurde deswegen draufgemacht, damit sie besser halten, weil er sich auch schon mal in der 2 Woche das Eisen runtertritt. (kann ja auf Dauer auch nicht so gesund sein)

    Warum die hinten so zusammen gebogen sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht. :red: Hab mich aber auch noch nie so richtig mit dem Beschlagen auseinandergesetzt. Erst in letzter Zeit da es mich ziemlich nervt laufend soviel Geld auszugeben.

    Öhm was ich dafür zahl, ich hab jetzt für 4 x mal beschlagen, 1 neues Eisen und einmal am Samstag morgen geschwind kommen zum ein verlorenes wieder draufzunageln 120 Euro bezahlt. Ich zahl normal fürs beschlagen zwischen 85 und 95 Euro.

    Ja er ist richtiger Schmid, vorher einen Metallberuf erlernt und dann die Lehre ? ! gemacht. Weiß ich sicher da wir uns auch privat ab und zu mal treffen. Müsste daher auch möglich sein, mit ihm sich darüber auch mal zu unterhalten.

    An deinen Nägel hat mich gewundert das nach 8 Wochen sie immer noch in der gleichen Position sitzen und nicht ausgeleiert sind.

    Das die Eisen noch geschliffen werden……… sagt mir garnix

    Die Bilder vom Mittwoch interessieren mich brennend….vorallem von unten, kann mir das besser vorstellen und hab nen direkten vergleich. :friend:

    Hoffe mal ich hab das meiste beantwortet, sonst meld ich mich gleich nochmal……….

    Lauf die nächsen Wochen bestimmt nur noch mit Kopf runter rum und schau sämtlichen Pferden nur noch die Füße……… :irre:

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