Guter Pferdezahnarzt im Ruhrgebiet gesucht

By Fürstenberg | Zähne, Kopf

Hallo,
kann mir jemand einen wirklich guten Pferdezahnarzt, der u.a. im Ruhrgebiet unterwegs ist, oder eine entsprechend spezialisierte Klinik in der Umgebung empfehlen?
Ggf. muss ein Backenzahn aus dem Oberkiefer raus und ich würde das gerne durch einen Spezialsiten abklären/ durchführen lassen 🙁
Meine Tierärztin ist da zu sehr „Allgeimeinmedizinerin“ und nicht auf dem neuesten Stand der Forschung…

Kennt jmd. Dr. N****?

  • Avatar maurits sagt:

    ich würde ggfs in die Klinik fahren. Hochmoor oder Dülmen? ich glaube, Dr. N**** ist in Dülmen, Domäne Karthaus.
    Ich kenne einen guten Pferdezahnarzt aus Holland, allerdings braucht man da Geduld, bis man einen Termin bekommt.
    lg
    maurits

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Ich kenne ja auch einen guten, aber der kann erst Mitte November 🙁

  • anchy anchy sagt:

    Dr.Ke***** nahe Kamp-Lintfort.

    Der ist echt Klasse!!! Aber, wie das mit den Terminen bei ihm ausschaut weiß ich nicht.

    Zur Operation würde ich aber auch lieber in die Klinik fahren.

    Liebe Grüße
    Anchy

  • Avatar SelectoXIII sagt:

    Mit M. Ke***** und auch M. N**** habe ich im Bezug auf mein Pferd sehr gute Erfahrungen gemacht!
    Termine bei beiden unerlässlich und bei Letzterem, trotz Termin viel Geduld resp. Wartezeit mitbringen.

    LG, Chrissi

  • Avatar Ilustre sagt:

    Hallo, guck doch mal bei der IGFP nach. dort gibt es ein Verzeichnis der IGFP geprüften Dentalpraktiker nach Postleitzahlen geordnet. http://www.igfp-ev.de Grüßle Ina

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    OT – Hallo INa!! Schön das Du zurück bist!!

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Danke schon einmal – dann werde ich morgen einmal mein Telefon glühen lassen!

    Werde sowohl Ke***** (sehr sympathische Homepage!) als auch N**** anrufen und hoffe, dass sie in den nächsten Tagen hier in die Gegend müssen… Jemanden aus der Zahnarzt-Liste habe ich auch noch angeschrieben.

    Klinik… tja ich hoffe inständig, wir kommen da drum herum. Das Männlein wechselt überhaupt nicht gerne sein nächtliche Quartier :S
    Noch weiß ich auch noch nicht hundertpro, ob’s die Zähne, ein Infekt oder sonst was ist. Auf jeden Fall schnoddert es mieffig aus nur einem Nasenloch :kotz: und auf der Seite hat er einen frkturierten Zahn. Wenn ich nun 1 und 1 zusammen zähle :no:

    Reicht es nicht, dass ich eine Zahnarztphobie habe? Muss nun auch noch mein Tier solche Mätzchen machen… und eigentlich gehöre ich an den Schreibtisch, artig weiter Staatsarbeit schreiben. Stattdessen googel ich mich durch Zahnprobleme und telefoniere durch die Pferdedentistenwelt :doh:

  • Avatar Furstenberg sagt:

    … ich habe es ja gestern schonb geahnt. Irgendwie ein ungutes Gefühl 🙁

    Tja, heute hatte das Männlein ne dicke Beule am Unterkiefer und stinkt zum Himmel ;(
    Direkt Röntgenbilder machen lassen, Tierarzt war eh gerade am Stall, und nun sitze ich hier und warte auf den Anruf, der mir erklärt, wie es innen drinnen ausschaut – bin kurz vorm durchdrehen :panik: Und das verdammte Telefon klingelt nicht, weil der Tierarzt anscheinend noch zehn Notfälle dazwischen bekommen hat.
    Ich befürchte da was schlimmeres und mindestens ein Zahn muss raus… Ist das ne Sache für eine Klinik? Habt ihr schon mal im Stall Zähne ziehen lassen ? Handelt sich vermutlich um den ersten unteren Backenzahn. Ob noch mehr im argen ist, weiß ich noch nicht.
    Tierarzt sagt, geht so und so, käme drauf an.
    Aber naja, eigentlich muss ich erstmal abwarten, was die Bilders sagen. Aber ich will nicht mehr warten :motz:

  • Avatar Ilustre sagt:

    Wenn du einen guten Spezialisten hast, ist das Ziehen im heimischen Stall kein Problem. Das Pferd wird ordentlich müde gemacht und bekommt genügend Schmerzmittel. Für den Behandler ist es allerdings richtige (körperliche) Schwerstarbeit einen Backenzahn zu extrahieren. Wenn der Zahn schon vereitert ist (stinkige Beule..?)..leggaaa ..dann muß „dat Dingen“ wech!
    Alles gute für das Ross.
    Grüßle
    Ina

  • Avatar Furstenberg sagt:

    So, Röntgenbilder sind fertig.
    Zahnwurzel scheint entzündet, ob der Zahnnerv schon tot ist oder nicht, kann man schwer erkennen. Tierarzt will mich zu Dr. N**** überweisen, der mittlerweiel in der Domäne Karthaus tätig ist. Morgen wollen sie gemeinsam Bilders besprechen. Oh man, dann kommt mein Muckeltier wohl um den Klinikbesuch nicht drum herum… Findet er defintiv unlustig. Ist nicht gerne von zuhause weg, das Männlein.
    Tja, jetzt steht zur Debatte ob der Zahn eine Wurzelfüllung erhält oder aus kommt, entscheidet dann der Profi vor Ort.
    Ich frage mich die ganze Zeit, woher der ganze miefige Schmock aus dem Nasenloch kommt :kotz: , Tierarzt sieht keine größeren Eiterherde auf dem Bild und alle anderen Zähne schauen ganz ok aus. Drückt meinem Muckel die Daumen, dass wir ganz schnell einen Kliniktermin bekommen, er den Laden heil lässt und fix wieder gesund wird… *Angsthab*

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Eine Vereiterung im Unterkiefer kann keinen Nasenausfluss verursachen….

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Ja, das sagte der Tierarzt auch… Defintiv entzündet ist aber der vorderste Zahn im Unterkiefer :denk: Woher kommt der Schmock denn dann? Wie gesagt, oben hat Pferd auch einen frakturierten Zahn, aber da sieht man auf dem Bild laut TA keine Veränderungen :nix: Aber der Nasengruch und der Mundgeruch ist der gleiche – wenn ich daran denke wird mir ganz anders :kotz: :kotz: :kotz:
    Wahrscheinlich hilft da tatsächlich nur die gründliche Untersuchung durch Dr. N**** – der hat zur Zahnuntersuchung wohl jeden Pipapo. Ich versuche morgen einen Termin zu bekommen… Habe leider weder Hänger noch Zugfahrzeug und den doofen EU Führerschein, bin also auch noch auf liebe Stallkollegen angewiesen, und will die zeitlich nicht mehr als nötig in Anspruch nehmen. Das ist alles echt zum Heulen ;(
    Und eigentlich sollte ich über meiner Staatsarbeit sitzen und mein Pferd nächste Woche für eine Studie dazu im HPV eingesetzt werden… Darf gar nicht drüber nachdenken… *Umorganisier* *Kopf schwirr** hilfe*

  • Avatar Patti sagt:

    Nochmal nen guten Tip für den Zahnspezialisten, der auch das Ruhrgebiet „bereist“ (ich hatte mein Pferd ne Weile in Unna stehen, da kam er auch hin)

    Viele meiner Bekannten aus der Gegend um Unna haben ihn und alle sind sehr zufrieden!

    Gruß

    Patti

  • Avatar Luna2 sagt:

    Nochmal nen guten Tip für den Zahnspezialisten, der auch das Ruhrgebiet „bereist“ (ich hatte mein Pferd ne Weile in Unna stehen, da kam er auch hin)

    Viele meiner Bekannten aus der Gegend um Unna haben ihn und alle sind sehr zufrieden!

    Gruß

    Patti

    Den haben wir auch (in Unna) :thumbsup: Braucht aber auch immer etwas länger für Termine, weiss nicht ob er auch spontan kommt.

    gute Besserung fürs Hoppel

    Ina

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Gestern habe ich meinen Großen in der Klinik von Dr. N**** vorgestellt. Leider ist der Befund ziemlich niederschmetternd: Zwei frakturierte Backenzähne im Oberkiefer mit entzündlichen Übergriff auf die Nasennebenhöheln und ein traumatisierter Zahn im Unterkiefer. Beide Prozesse stehen wohl unabhängig voneinander. Der Zahn im Unterkiefer wird vorerst nicht behandelt. Wenn es sich um einen Bluterguss im Zahnfach handelt, dann geht die Schwellung/Verhärtung von allein zurück oder sucht sich einen Ausgang. Letzteres würde aber erst dann behandelt, wenn es Ärger macht. Die oberen Backenzähne machen mehr Probleme. Einer davon ist nur noch eine Ruine, komplett kariös und das Zahnfach entzündet. Der Nebenzahn evtl. mitgeschädigt. Einer oder beide müssen raus. Der Doc versucht sein bestes, sie durch die Maulhöhle zu ziehen, aber ob das bei einem 9-jährigen klappt ist unklar.
    Donnerstag wird mein Männlein operiert – ich bin voller Sorge.
    Ich weiß, er ist in besten Händen, aber es tut schon weh, dass komplett muntere Pferd in die Klinik zu bringen in Gewissheit, ein Häuflein Elend abzuholen ;(

    Nach und nach kommt Licht in diverse Rittigkeitprobleme, seine Vorliebe für das hannoversche RH etc. pp. Und ich dachte, zahntechisch ist das Männlein ok :doh: Die letzte Kontrolle war erst im Mai…

    Ach menno, alles ziemlich doof das 🙁

  • Avatar sweetdreams sagt:

    Hallo Fürstenberg,

    ich stehe vor einer ähnlichen Problematik mit meinem Pferdl… deshalb würde mich interessieren, wie es bei Euch mit der Zahngeschichte weitergegangen ist?! Konnte der Zahn so entfernt werden oder musste in Vollnarkose operiert werden? Wie waren Deine sonstigen Erfahrungen mit Dr. Nowak (überlege auch dorthin zu fahren)?

    Würde mich wirklich über weitere Infos freuen. Danke im voraus 🙂

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Da ich nun schon mehrfach per PN angeschrieben wurden, wie unsere Zahngeschichte ausgegangen ist, wird es wohl Zeit, sie auch hier kurz zu beschreiben:
    Meinem Pferd geht es heute sehr gut! Er hat sich sich seit der Zahn-OP sowohl in seinerArbeitsbereitschaft als auch äußerlich stark verändert und lässt sich endlich vernünftig arbeiten!
    Ich bin mit der Arbeit von Dr N**** sehr zufrieden. Er ist wirklich ein Fachmann durch und durch.
    Der Zahn wurde im Stehen unter Sedierung und örtlicher Betäubung mittels MIB Methode (kleiner Schnitt durch die Wange) gezogen. Man sieht davon nichts mehr und es verheilt eauch innerhalb weniger Wochen unproblematsich ab. „Einfaches Ziehen“ durch die Maulhöhle wurde versucht, aber der Zahn war schon zu marode. Klappt aber bei vielen Pferden, die frühzeitig behandelt werden.
    Bei meinem lief es relativ komplikationsfrei. Er war insgesamt 17 Tage in der Klinik. Die Gesamtkosten liegen im etwa Bereich eines Hennig-Masssattels…
    Die Betreuung und die Informationsweitergabe über den Bahandllungsstand ist seitens der Klinik etwas verbesserungswürdig. Aber die Pferd ewurden dort sehr nett umsorgt.
    Ich bin sehr dankbar, dass mein Dicker wieder so fit ist und würde bei Zahngeschichten und selbst zum Raspeln nur noch dorthin fahren. Der MAnn geniesst mein volles Vertrauen, wenn’s um Zähne geht :ja: – auch wenn er einem anfangs etwas kauzig vorkommt…

  • Avatar sweetdreams sagt:

    Danke für Deine Antwort.

    Warum war Deiner denn 17 Tage dort? Mir wurde etwas von ca. 4 Tagen gesagt ?( Wie sieht die Boxensituation denn dort überhaupt so aus? (typische Klinikboxen oder doch etwas offener? auch für Hengste geeignet? Besuchszeiten? (wohne ja nicht gleich um die Ecke und könnte wohl immer erst recht spät abends vorbeischauen um den Kleinen zu betüddeln… müssen die Tierchen nach dem Eingriff denn komplett stehen oder darf man sie ein bisschen rausholen (was gibt es hierfür für Möglichkeiten)?

    Nochmals danke 🙂

    etwas kauzig erscheint er schon am Telefon… aber ich muss ihn ja nicht heiraten – er soll meinem Hotte helfen 😉

  • Avatar km-horses sagt:

    ich hab auf fürstenbergs infos hin – mein pferd auch dahin gebracht- er ist jetzt seit ca 2 wochen wieder zu hause – war aber fast 4 wochen da!
    megateuer – aber top top top! kenne eine ta-helferin von n**** sehr gut (persönlich) sie geht super mit den pferden um u überhaupt ist zumindest das stallteam u das von n**** suuuuuuuuuuuuuuuuuuuper!
    julia dir nochmals danke für alles! :bravo: :party: 😀

  • Avatar sweetdreams sagt:

    4 Wochen dort??? war das von Anfang an klar oder gab es Komplikationen? Bei Fürstenberg waren es ja auch immerhin 17 Tage? Sind das dort normale Werte für die Dauer des Aufenthaltes? …werde gerade etwas unsicher… :flucht: 🙁 :panik1:

  • Avatar km-horses sagt:

    erstmal war die rede von ca 2 wochen – aber dann kam leider eine komplikation- u nowak operiert immer nur mit ca 1 woche abstand – muss ja bei deinem pferd nicht so lange dauern…… da sind auch reichlich schon nach ca 14 bis 17 tagen weg. – ich hätte nach dem dritten eingriff das pferd auch abholen können – aber dann um 3 tg später wieder hin zu fahren – nööööööööö ist zu weit u für pferdi zu viel stress – also wenn du nah genug dran wohnst kannste zumindest boxengeld sparen u das ist nicht wenig!!!

  • Avatar km-horses sagt:

    achso ja die boxen sind toll – man hat (ausser im intensiv-stall) nicht das gefühl auf einem klinikgelände zu sein. da ist ja auch noch die zucht von der domaine karthaus…. also ehr das gefühl an einem grossen gestüt zu sein – sehr gut organisiert, sehr sauber – schön – mit weide u paddock -schöne grosse boxen.

  • Avatar sweetdreams sagt:

    erstmal war die rede von ca 2 wochen – aber dann kam leider eine komplikation- u nowak operiert immer nur mit ca 1 woche abstand – muss ja bei deinem pferd nicht so lange dauern…… da sind auch reichlich schon nach ca 14 bis 17 tagen weg. – ich hätte nach dem dritten eingriff das pferd auch abholen können – aber dann um 3 tg später wieder hin zu fahren – nööööööööö ist zu weit u für pferdi zu viel stress – also wenn du nah genug dran wohnst kannste zumindest boxengeld sparen u das ist nicht wenig!!!

    3. Eingriff??? so langsam bekomme ich doch etwas Bammel ! War das bei Euren Tierchen so ne komplizierte Sache oder woher kommt das?? Waren denn die Preise die vorher genannt wurden zum Schluss auch realistisch (ohne Komplikationen natürlich)? Wenn Du von OP sprichst, meinst Du aber schon bei den Zahnsachen ein Eingriff mit Standsedation oder doch Vollnarkose?

    …nun ins Bett geh und hoffentlich nichts von Zähnen träume… :flucht:

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Bei meinem hat der erste Versuch, den Zahn zu ziehen, nicht geklappt. Wir hatten entschieden, mit der sanftesten, aber uneffektivsten Methode zu starten. Man kann natürlich auch wünsche, dass direkt schwerere Geschütze aufgefahren werden und der Zahn definitiv direkt draußen ist :nix:
    Alles im Stehen unter starker Sedation. Zur Nachkontrolle müssen die Zausels dann aber zwischendurch immer mal wieder „müde“ gemacht werden. Aber das ist meiner Erfahrung nach halb so wild und sie verpacken das ganz gut.
    Bei mir waren es 17 Tage, weil die OP aus organsisatorischen Gründen erst 3 Tage nach der Anreise stattfinden konnte und zwischendrin auch eine Nachkontrolle wegen Notfälle verschoben werden musste (das wurde dann natürlich aber nicht berechnet). Ich wollte auhc nicht hin- und herfahren usw.

    Die Kosten bei mir hileten sich im Gegensatz zu KM echt in Grenzen und entsprachen in etwas dem, was im Vorfeld angekündigt wurde. Wenn ich überlege, was ich bei Kleinigkeiten schon meinem TA überweisen musste, dann hält es sich fast im Rahmen. Bei KM gab es aber leider Komplikationen.

    Der Tagesatz der Tagessatz der Klinik liegt ungegfär bei 25 Euro. Die Boxen sind völlig ok. Sehr groß – ich tippe fast 20qm und hell und sauber. Die Pferde dürfen direkt am nächsten Tag raus. Ich war mit meinem immer einen Runde im Wald spazierenm grasen etc. Sie kommen täglich für ein gutes Stündchen auf die Weide/Paddock und werden gut gepflegt. Meiner hat auch direkt nach den Eingriffen mit großem Appetit gefressen und hat nicht abgenommen o.ä. Im Gegenteil, das ist nun so ein Brocken!

    Wie gesagt, ich würde mit Zähnen nur dorthin, weil ich das Gefühl hatte, einem echten Fachmann gegenüber zu stehen. Das heißt natürlich nicht, dass er unfehlbar ist… Aber Zähne ziehen ist dort kein Experiment, sondern tägliche Arbeit!
    Ich würde einfach hinfahren und das Pferd vorstellen. Man wird recht unverblümt aufgeklärt und kann in Ruhe entscheiden, wie es weiter gehen sollen. Wenn nichts ist, wird auch nichts gemacht. Meine Freundin war mit iuhrer Stute dort zur Zahnkontrolle, diese wurde durchgeführt und fertig. Stuti läuft schön wie nie, alles maulig eweg. Und auch dort war immer wieder ein Zahnarzt zur jährlichen Kontrolle mit gutem Ruf dran…

    Seit der OP merke ich , wie mein Pferd wirklich ist und habe ein sau schlechtes Gewissen, wie laneg der mit Hammerschmerzen sein bestens gegeben hat und man trotzdem nie zufrieden war :S

  • Avatar sweetdreams sagt:

    Bei meinem hat der erste Versuch, den Zahn zu ziehen, nicht geklappt. Wir hatten entschieden, mit der sanftesten, aber uneffektivsten Methode zu starten. Man kann natürlich auch wünsche, dass direkt schwerere Geschütze aufgefahren werden und der Zahn definitiv direkt draußen ist :nix:
    Alles im Stehen unter starker Sedation. Zur Nachkontrolle müssen die Zausels dann aber zwischendurch immer mal wieder „müde“ gemacht werden. Aber das ist meiner Erfahrung nach halb so wild und sie verpacken das ganz gut.
    Bei mir waren es 17 Tage, weil die OP aus organsisatorischen Gründen erst 3 Tage nach der Anreise stattfinden konnte und zwischendrin auch eine Nachkontrolle wegen Notfälle verschoben werden musste (das wurde dann natürlich aber nicht berechnet). Ich wollte auhc nicht hin- und herfahren usw.

    Hallo Fürstenberg,

    danke für Deine Antwort. Wenn Du schreibst, ihr habt mit der sanftesten Methode angefangen, dann war das der Versuch durch die Maulhöhle, oder? Wenn das dann nicht funktioniert, wird abgebrochen und an anderem Tag (laut KM erst eine Woche später ?) neu gestartet??? Warum wird dann nicht gleich ein Wangenschnitt gemacht, wenn das Pferd eh schon sediert da steht?

    Und was für Komplikationen können denn auftreten (ausser dass der Zahn nicht gleich rauskommt)? – Entzündungen?

    Mit einfach mal hinfahren und vorstellen ist eben leider nicht… ist ja nicht gleich um die Ecke. 🙁

  • Avatar km-horses sagt:

    also der erste backenzahn war schön auf die sanfte tour zu entfernen. aber auch bei der sanften tour ist die narkose schon anders als die der voruntersuchungen – der andere backenzahn den wir alle für einfacher hielten – war halt ne harte nuss!
    nowak versucht mit allen mitteln die zahnfächer nicht zu zerstören. er versucht es immer erst durchs maul. nu hatte er aber schon ziemlich lange rumgefrickelt u sich dann entschlossen im 3. anlauf per wangenschnitt dem übeltäter zu begegnen. wenn die 2. op nicht schon so lange gedauert hätte dann hätte er sicherlich das dritte mal sparen können. aber nach mehreren std war er wohl auch platt! u dann war es mir auch lieber es zu vertagen.
    dann kam halt ca ne woche später – also dritte woche- der wangenschnitt. zahnfach ist heile geblieben… das war schon nicht einfach nur gut operiert sonder echte kunst!
    tja dann muss das pferdchen ja noch nachkontrollen haben – auch sediert – u bis zur ersten nachkontrolle war uns allen lieber das er da bleibt. da nowak nach std abrechnet war das gefrickel halt teurer als bei fürstenberg- denn es kam nach der ersten kontrolle ein 4. eingriff der zwar kürzer war – aber eben doch wieder als op lief – da war ich dann dabei weil er mir zeigen wollte was er noch rausholen konnte. – alles in allem haben wir noch riesen glück gehabt – zumal vorher ja woanders ne fehldiagnose gemacht wurde u somit viel zeit verloren ging – das hätte auch ganz daneben gehen können.
    also wenn bei deinem pferd kein zahn abbricht oder sich andere komplikationen zeigen (wie bei uns) -dann wirst du wie 95% der anderen schnell da raus sein! –
    nowak klärt dich von vorn bis hinten über alles auf – du kannst den fragen bis zum umfallen –
    du wirst auch bei der erstuntersuchung dabei sein – u dann siehst du alles mit top-erklärung –
    wird schon – wenn du magst kann ich dir mal bilder schicken wie sowas von innen aussieht –
    🙂

  • Avatar km-horses sagt:

    die komplikationen erklärt nowak dir auch am telefon! ruf doch einfach da an – oder wenn es so weit ist dann fahre ohne pferd hin u lasse dich beraten.
    ich bin halt vorher schon mit andren pferden dagewesen so das ich wusste wie es da läuft…… – wäre sonst aber auch zur beratung u zum gucken so hingefahren

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Hallo Sweety,
    kann den Berichten von KM nur zustimmen.
    Ich habe aber erst ähnlich gefragt wie du. Nur ist so ein Zahn bei einem jüngeren Pferd durch die Maulhöhle nicht in 20min zu ziehen… Der Backenzahn meines Zausel drohte nach fast 3 Stunden Geruckel abzubrechen. Ich denke nach so langer Zeit in Standnarkose, sollte man nicht noch die zweite Methode hinterher schieben… Bei meinem hat es dann aber nur 3 oder 4 Tage bis zum zweiten Versuch gedauert.
    Ich glaube, es wird normalerweise an zwei Tagen pro Woche operiert (ich glaube, Di u. Do :denk: ). Dann wirklich von morgens bis in die Nacht, eben bis alle fertig sind.
    Würde dir aber auch raten, dich direkt bei Doc telefonisch zu erkunden. Er ruft zurück, sobald er Zeit hat und gibt dann sehr sachliche Antworten.
    Alles Gute und keine Bange, das wird schon :ja:

  • Avatar km-horses sagt:

    ich kannte den doc eigentlich nur von den orthopädischen fällen – deshalb hab ich zb unter anderen fürstenberg so gelöchert mir haarklein alles über seine zahn-op-techniken zu erzählen – und sie hatte recht das es den pferden weniger ausmacht als gedacht – meiner hat auch relativ schnell gefressen u durfte am tag nach der op schon aufs paddock…… vielleicht denkt man zuviel an eigene zaharzt-besuche :flucht:
    ja die operieren wirklich bis spät in die nacht – der doc selbst ruft an wenn er weiss das man drauf wartet – u so wurde ich um 01.40 uhr :rolleyes: :gähn: angerufen das alles überstanden ist. (erste op) die anderen haben dann zu normalen zeiten stattgefunden….

    alles gute bzw gutes gelingen wenn es soweit ist! 😉

  • Avatar DaniS sagt:

    Hallo, anbei eine Liste aller geprüften Pferdedentisten die von Louis Pequins ausgebildet wurden, kann ich nur mal wieder jedem ans Herz legen: http://www.pequinox.de/links.php

  • Avatar blausector sagt:

    Welchen Arzt könnt ihr den für normale Behandlungen empfehlen? Welche rist das den der nach Unna kommt. In Dortmund gibt es auch eine Pferdeklinik und die Frau Dr. dort hat sich wohl auch auf Zähne spezialisiert hat da jemand Erfahrung?

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Du meinst Frau Dr. M*** aus der Klinik W***?

  • Avatar blausector sagt:

    Ja das könnte passen.

  • Avatar Kasch sagt:

    @ blausector

    Hast PN :post:

  • Avatar Sichelohr sagt:

    @blausector:

    Von mir auch! :post:

  • Avatar blausector sagt:

    Dankeschön 🙂

  • Avatar Diana sagt:

    Hat schon mal jemand sein Pferd von Alain Grousson behandeln lassen?
    Wenn ja, wie war er?

  • Avatar Monty sagt:

    Damals, vor vielen, vielen Jahren 😉 hat Alain meinem Pferd mal die Zähne gemacht. Ich glaube da war er noch gar kein offizieller Pferdezahnarzt. Ich kenne ihn gut aus alten Rennbahnzeiten und kann auf jeden Fall sagen, das Alain ein Pferdemann durch und durch ist. Sowas findet man heute eher selten. Auch wenn ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe, traue ich mich ihn guten Gewissens zu empfehlen.
    Alain hat auch mit schwierigen Pferden die Ruhe weg und arbeitet sehr gewissenhaft. Noch ein Vorteil ist, dass er selber sedieren darf.

    Für uns ist er leider ein bißchen zu weit weg, wir sind aber mit Andreas Müller auch ganz zufrieden.

  • Avatar Monty sagt:

    Wir haben Alain doch mal her locken können. Er hat alle vier Pferde/ Ponys mit viel Ruhe und Sorgfalt behandelt, sogar unsere beiden etwas spezielleren Fälle sind ohne Sedierung ausgekommen. :resp:

    Wie er selber erzählte hat er mit den Pferde eigentlich nie Probleme, wohl aber ab und zu mit den Besitzern. Er ist ziemlich direkt und sagt dann schon mal Sachen, die der Besitzer etwas unangehm findet. Mir sind solche Leute aber 1000 Mal lieber, als die die anderen nur nach dem Mund reden.

    Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit seiner Arbeit gewesen. Und ohne näher darauf eingehen zu wollen… menschlich ist er einfach :thumbsup: .

  • Avatar Diana sagt:

    Monty, Du hast mich überzeugt. 🙂
    Ich habe gerade mit ihm telefoniert und für Montag einen Termin ausgemacht.
    Dolly hat sich heute derartig auf die Hand gelegt und immer wieder die Zunge gezeigt beim Reiten, dass ich jetzt mal nach den Zähnen gucken lassen wil.
    Ich hoffe sehr, dass Alain Grousson uns helfen kann!

  • Avatar Monty sagt:

    Ich hoffe Alain überzeugt Dich auch. 😀 Berichte mal, wie es war.

  • Avatar Diana sagt:

    So, er war da und hier mein Bericht:
    Pünktlich auf die Minute war er da.
    Kurz aufs Pferd geguckt („Die sieht aber gut aus“ 😀 ) und dann die ganzen Untensilien in den Stall geholt.
    Ich finde ihn gut ausgerüstet.
    Dann ging es los:
    Ins Maul gucken, erst so, dann mit Lampe dann auch noch mit Brille.
    Dann ging es mit elektrisch schleifen los.
    Schleifen und schleifen und schleifen. Zwischendurch fühlen und spülen und gucken.
    Anschließend eine kurze Diskussion über den vorhandenen Wolfszahn.
    Da ich mir aber schon vorgenommen hatte, ihn entfernen zu lassen, bekam Dolly eine Sedierung und anschließend den Zahn herausoperiert.
    Dann wurde weiter geschliffen.
    Zum Schluß wurde noch geraspelt und mein Ross war fertig.
    Zwischendurch wurde immer wieder erzählt und erklärt.
    Ein netter Mensch, der Alain Grousson.
    Und ruhig und cool während der Behandlung.
    Dolly musste noch 2 Stunden angebunden stehen, bis die Sedierung weg war.
    Sie war die ganze Zeit superbrav, hat nur etwas mit den Augen gerollt.

    Bei der Abendfütterung hat sie schon wieder ganz normal reingehauen.
    Jetzt bin ich nur gespannt, ob der Dentist mir die versprochene Servolenkung tatsächlich aktiviert hat. 😀

    Er war knapp 1,5 Stunden bei uns und der Spaß hat komplett EUR 85,- gekostet.
    Ich bin zufrieden.

  • Avatar catania sagt:

    Diana ,super, dass es bereits vorher ohne Sedierung so gut geklappt hat. Dies hört sich für mich schon erstaunlich an.

    Bei uns ist ein Pferd wegen der Sedierung kollabiert. Mir ist jetzt noch ganz anders…

  • Avatar Ecuador sagt:

    Ich muss das Thema aus gegebenem Anlass gerade mal hoch holen.

    Ich brauche einen guten Pferdedentisten (der auch sedieren darf) im Raum Hagen/Dortmund, oder halt einen der in diesen Kreis kommt. Mein Hotti muss dringend die Haken auf den Zähnen entfernt bekommen und die TÄ hier um Umkreis sind da leider nicht so fit auf dem Gebiet…..

    Tipps gerne per PN!

    lg Nicole

  • Avatar Ecuador sagt:

    Hat denn niemand einen guten Pferdezahnarzt den er mir empfehlen kann? ;(

    lg Nicole

  • Avatar Tibatong sagt:

    Meine ehemalige TÄ und mein derzeitiger TA haben zahntechnisch mein vollstes Vertrauen – und mein altes Pferd IST ein Intensivpatient.

    Adressen gerne per PN (beide Dortmund)

  • Avatar Ecuador sagt:

    Das wäre super! würde mich über eine PN freuen!

    lg Nicole

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