Großes Theater beim alleine bleiben… hat noch jemand eine Idee?

By missredcat | Allgemeines über Hunde

Diese Seite bewerten

Hattet ihr mit euren Hunden Probleme mit dem allein daheim lassen?

Ich habe es schrittweise verlängert, allerdings ist fast jedesmal wenn ich mal
ein Stündchen ausser Haus bin Polen offen und Vega heult und bellt die
ganze Nachbarschaft zusammen, öffnet Schubladen, räumt diese aus, frisst
alles leer, öffnet Türen, reisst im Keller Hundefuttersäcke auf und
frisst sich da durch, etc das volle Programm.
Die Nachbarn haben sich heute wieder beschwert :(.

Über Weihnachten war er kaum alleine, da wir alle frei hatten
und irgendwie fange ich jetzt wieder von vorne an.

Ich lege leere (mit Kieselsteinen gefüllte) Dosen auf die Türklinken,
damit er sich erschrickt wenn er draufspringt und sie runterfallen.
Ist mal keine Dose drauf kann ich sicher sein das er gegen die Türen springt.

Dann fülle ich ihm seinen Kong, allerdings ist der nach 3 Minuten
leergefressen und das Theater geht los.

Wenn er mal alleine bleiben muss, verfolgt er mich den Rest des Tages
auf Schritt und Tritt, legt sich neben die Couch anstatt in sein Bett,
nur damit er mich nicht aus den Augen verliert, voll Kontrolletti eben.

Hat noch jemand eine Idee wie ich meine Sabberschnute zum alleine
bleiben erziehen kann?

  • Avatar träumel sagt:

    Hi Babsy,
    verabschiede dich nicht von ihm, begrüße ihn erst, wenn er Ruhe gibt..
    Geh ganz oft am Tag vor die Tür und wieder rein.. also anziehen,Schlüssel nehmen raus gehen Tür zu, Tür wieder auf.. oder zieh dich mal an und bleibe aber daheim, trink was zieh dich wieder aus… bis es Vega echt langweilt..
    Wie ? Zieht die Alte sich schon wieder an und geht raus und kommt wieder rein..
    Dann halt die Zeit verlängern, die du draussen verbringst.
    So habens wir ganz gut hin bekommen 😉 die bleibt mittlerweile einen ganzen vormittag alleine, wenn es sein müßte.
    Oder verstecke ihm mehrere Kongs, er schnüffelt doch gerne… ganz viele immer nur ein kleines Leckerlie rein.
    lg
    träumel

  • Gandi Gandi sagt:

    Leg ihm was in sein Körbchen was nach dir duftet….ein getragenes Sweatshirt evtl….
    So haben wirs bei unserem gemacht.
    Dann war alles tutti!

  • Avatar Milea sagt:

    Träumels Tipps sind super, ich würde zusätzlich noch seinen Raum begrenzen (eventuell in ein Zimmer einschließen) und sein kontrollieren wenn Du wieder da bist nicht zulassen. Allerdings hilft dies auch nicht bei allen Hunden.
    Meine alte Hündin war schon immer ein extremer Kleber, sie kann man nur mit einem Zweithund alleine lassen. Dann ist sie total entspannt, allerdings kennt sie dies auch von Welpen an. Nach dem Tod des ersten Hundes konnten wir sie ganze 2 Wochen ohne Probleme allein lassen, dann hat sie es auf einmal geschnallt dass sie wirklich gaaaanz alleine ist und muss einen akuten Panikanfall bekommen haben. Sämtlich Blumen sind von der Fensterbank gerissen gewesen (da muss man doch rauskommen…) und die Wohnungstür war komplett angenagt. 🙁
    Zum Glück hatten wir uns eh schon wieder für einen zweiten Hund entschieden und mussten nur noch eine Woche bis zu seinem Einzug überbrücken.

  • Avatar Red Setter sagt:

    Träumel und Milea haben schon das wichtigste geschrieben.
    Am Anfang nicht zu lange wegbleiben und immer warten bis der Hund ruhig ist, und dann erst zu ihm ‚reingehen.

    Kein Theater machen vorm weggehen! Den Hund nicht sonderlich beachten – auch beim wiederkommen nicht. Weggehen und wiederkommen soll was ganz normales sein.

    Wenn Du den Kong einfrierst, braucht Vega vielleicht etwas länger um ihn leerzufressen.

    Ein ganz gutes Büchlein, in dem es nur ums allein-bleiben geht: (der titel ist ein bisschen komisch, aber das Buch ist gut). „Waldi allein zu Haus“ von Patricia B. McConnel

  • missredcat missredcat sagt:

    Die meisten Sachen habe ich schon so umgesetzt, also nicht verabschieden, beim reinkommen (wenn er ruhig ist)
    nicht beachten, etc.

    Viele Kongs ist eher nicht so gut, denn Vega sucht eh die ganze Bude nach Essbarem ab, wenn ich nicht da bin.
    Das möchte ich nicht weiter fördern, dass er selbstständig nach Essen sucht, und viele Kongs sind auch ganz schön teuer 8|,
    ich habe nämlich den größten, den Schwarzen.

    Öfter mal aus und anziehen werde ich noch machen, ebenso ist ein nach mir riechendes Kleidungsstück eine gute Idee.

    Wenn er bei meiner Mutter ist, ist es mit seiner Spielkameradin Lilly übrigens kein Problem alleine zu bleiben.
    Das Theater ist nur wenn er ganz alleine ist.

    Leider sind nicht alle Leute so geduldig wenn es um Hunde geht, im Gegensatz zu Kindern – die dürfen den
    ganzen Tag in der Nachbarschaft rumschreien, vor allem im Sommer, da kann ich Samstag Nachmittag nur
    mit Ipod auf der Terrasse sitzen, sonst hätte ich gefühlte 1000 Dezibel im Ohr vom Gekreische.

    Ich mag Kinder, aber die Geduld einiger Leute sollte doch gleichwertig verteilt sein,
    leider ist das eher selten so wenn es um Hunde geht.

    Kletti (Vega) ist ansonsten ein Traumhund, aber dieses Thema ist einfach problematisch.

  • Avatar Maren sagt:

    Babsy, ich versteh dich total, auch was die ‚Toleranz der Nachbarn angeht.
    Wir haben das umgesetzt wie Träumel es beschrieben hat. Das funktioniert, aber meist nicht sofort. Sondern über einen sehr langen Zeitraum.
    Hab Geduld und lass dich von deinem Umfeld nicht stressen! Ich weiß das ist einfach gesagt…. :hug:

  • Avatar Akascha sagt:

    Ich habe immer das Radio an gelassen, das hat bei Nele nach ner zeit ganz gut gewirkt. Der Hundetrainer empfahl auch eine Cassette zu besprechen und die an zu machen, wenn man raus geht. Cassette dann durch Radio ersetzen.
    ist für alle beteiligten ne blöde Situation und man sollte sie schnell in den Griff bekommen.

  • Avatar Red Setter sagt:

    Da sich das alleine-bleib-Problem ja schon verfestigt hat, wird es harte Arbeit werden Deinem Hund das alleine-bleiben beizubringen.

    Eine Möglichkeit: viel, viel Zeit investieren und ganz langsam anfangen „allein bleiben“ zu üben. Am Anfang nachdem Du den „Kleinen“ ausgepowert hast (vor allem auch mit Kopfarbeit) kurz weggehen, langsam immer länger wegbleiben (zwischendurch immer mal wieder nur kurz weggehen – das kannst Du dann ruhig mehrfach am Tag immer wieder machen). Das ganze dauert dann wirklich lange! Wirklich immer nur zum Hund ‚reingehen, wenn er ruhig ist – nie(!) wenn er gerade bellt/jault.
    Für jemanden der berufstätig ist und Nachbarn hat, die nicht super Hundefreundlich sind, ist das eventuell schwer umzusetzen :S

    Schau mal, ob Du Dir das Büchlein, das ich oben empfohlen habe, irgendwo leihen/besorgen kannst, da stehen wirklich gute Sachen drin! Leider habe ich es gerade nicht hier und es ist schon etwas her, dass ich es gelesen habe…

    Eine andere Möglichkeit wäre einen zweiten Hund dazunehmen. Meistens klappt das alleine bleiben dann (in seltenen Fällen allerings auch dann nicht).

    Was sagt denn Dein Hundetrainer dazu? Der kann Dir sicherlich am besten Tips geben, weil er Euch beide kennt.

    Sein Kontrollierverhalten würde ich auch dringend abstellen. Arbeite vielleicht wirklich mal mit einem guten Hundetrainer, der sich die Situation bei Euch zu Hause anguckt!

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    Wir hatten auch dieses Theater, aber mit der Zeit hat es sich gelegt. (schleichend ändert sich zur Zeit ganz viel- er wird erwachsen!)
    Wir haben auch wie von Träumel beschrieben ständig reinrausrein „gespielt“ und was Enzo auch half war ein alter Kinderlaufstall!! Der wurde um sein Körbchen gestellt- immer Nachts zumSchlafen und tagsüber wenn er alleine sein sollte-so hatte er eine räumliche Begrenzung und fühlte sich sicher.
    Jetzt braucht er aber immer noch wie ein kleines Kind seinen Kuschelhasen- ich weiß, klingt albern- ist aber so. Alle möglichen Stofftiere der Kinder hat er in seinem jugendlichen Wahn zerstört, nur das eine Häschen hegt und pflegt er und legts zu sich in seinen Korb….ist wohl doch ein Hasenherz der große Hund!

    Viel Glück mit Vega wünscht
    SCHORSCH

  • Avatar ambra sagt:

    Kannst Du den Hund in einem seperaten Raum ablegen? Wenn ja, dann könntest Du „Alleinsein“ während deiner Anwesenheit in der Wohnung üben. Hundis Bett in den seperaten Raum verfrachten und immer mal wieder Hund auf die Decke legen, Tür zu (wie beschrieben ohne Bohei und Tammtamm), reingehen, rausgehen, die Zeit alleine steigern… So könntest Du Alleinsein üben, ohne daß die Nachbarn stundenlange Heulkonzerte überstehen müssen.

    Wie schon beschrieben kann auch ein gut verschwitztes Jogging-Shirt helfen.

    Gegen das Plündern deiner Wohnung solltest Du auch noch vorgehen… (Ich wünsch Dir schon mal gute Nerven!), unser Weimi ist auch ein laufender Müllschlucker. Nach 2 Monaten Hard-Core-Training hatte er gerafft, daß man weder von Tischen, noch aus der Küche, noch vom Couchtisch und auch nicht vom Boden Essen klaut… einzig erlaubter Ort der ungefragten Nahrungsaufnahme ist sein Napf und wenn er was aus der Hand bekommt. Wir haben ihn immer wieder in verschiedenen Situationen „verführt“, also Essen auf den Boden gelegt oder auf den Couchtisch, wollte er klauen wurde verbal abgestraft, danach auf seine Decke geschickt und DORT bekam er ein Leckerchen, nach wenigen Wochen hatte er begriffen, daß NUR die Plätze Decke und Fressnapf mit Essen belegt sind.

    Also, halt die Ohren steif und viel Erfolg… (und psst… lass Dich bloss nicht vom unschuldigen Treuehundeblick verführen; den üben die nämlich schon ab Geburt vorm Spiegel 😀 )

    Sabine

  • Avatar Punzel sagt:

    Ein Möglichkeit ist noch, das du Vega lernst, in seinem eigenen Bereich (in dem Fall eine Hundebox) zu bleiben. Dort ist sein Rückzuckspunkt, ihn dem er sich sicher fühlt. Wenn er das als „sein Reich“ akzeptiert, dürfte das kein Problem sein in dort zu lassen. Lady kennt und hat auch eine Hundebox, diese steht im Stall mittlerweile, wenn ich sie doch mal nicht zum ausreiten mitnehmen will zb. Hier mal mehr Infos dazu 🙂 http://www.russell-info.de/erziehung/hundebox.html

  • Avatar träumel sagt:

    Babsy, Weihnachten war er noch mit euch daheim, jetzt haben wir gerade mal Ende Januar..
    die Geschichte mit dem raus und reingehen und die Zeit verlängern, kann schon mal 2-3 Monate dauern..
    Erstmal 2-3Wochen nur raus und rein, bis er Ruhe gibt, dann die Zeit verlängern.
    Das ist eine viel zu kurze Zeitspanne, in der du das versucht hast. :ja:
    Alles Gute

  • Avatar Legolas sagt:

    :denk: hab ich grad am Sonntag nen Beitrag von Hund,Katz,Maus gesehn…von Martin Rütter, der hatte so einen Hund, was die Frau auf sich genommen hat, sie ist immer wieder für 1 Minute die Türe raus und das täglich und dann wurde der Intervall verlängert.
    Sie hat den Hund beim gehen nicht verabschiedet und als sie zurück kam garnicht beachtet, weil der Hund dann auch mega aus dem Häuschen war.
    Türe rein in einen anderen Raum, der Hund stand dann etwas bedäppert im Flur.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ich hab mal einen einjährigen hund übernommen, der abgegeben wurde,weil man ihn nicht alleine lassen konnte.

    ich hab wirklich A’LLES probiert, diesen hund allein lassen zu können. ALLES! selbst ein zweiter hund hat nicht funktioniert, der schrie dann mit und das ganze war noch schlimmer.

    der hund wurde 18 jahre alt und bis zum schluss hat sich nix geändert. der zweite hund wurde 17 jahre alt und war nur leise, wenn er ganz alleine war.

    will dir deine illusionen nicht ganz rauben – manche sollen das auch noch hinbekommen haben. ich drück dir die daumen, aber viel hoffnung hab ich da nicht. gibt eben solche hunde. :nix:

    p.s. er schrie nur im haus. nahm man ihn mit und liess ihn im auto oder sperrte ihn in eine pferdebox, war alles gut. dann war er ruhig. :doh: :irre:

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Hast du den Kong mal mit Joguhrt gefüllt und ins Gefrierfach gelegt???

  • missredcat missredcat sagt:

    Hast du den Kong mal mit Joghurt gefüllt und ins Gefrierfach gelegt???

    Kong ist mit Trockenfutter und Hüttenkäse gefüllt und liegt im Gefrierfach, bereit die nächsten Tage ausgezuzelt zu werden :eat:!

    Danke euch für eure Tipps!

    Vor Weihnachten hatten wir das täglich geübt mit dem alleine bleiben, es war mal mehr, mal weniger Theater.
    Aber seit dem wir das über die Feiertage nicht mehr täglich geübt haben, fange ich wieder bei Null an.
    Vega ist nun fast 3 Monate bei mir, das ist wirklich der Hauptknackpunkt, alles andere hat sich ganz gut eingependelt.

    Achso, auf Leute zuschiessen ohne Leine und die dann anhopsen macht er auch sehr gerne 8|.
    Ich leine ihn meist an wenn jemand des Weges kommt, oder lasse ihn sitzen.

    Das Buch werde ich mir besorgen, danke für den Tipp!

  • Avatar Punzel sagt:

    Achso, auf Leute zuschiessen ohne Leine und die dann anhopsen macht er auch sehr gerne 8|.
    Ich leine ihn meist an wenn jemand des Weges kommt, oder lasse ihn sitzen.

    vielliecht dafür die raschelbox benutzen?! sobald er springt, die raschelbox hinterhergeworfen das er erschreckt?! würde freiwillige opfer dafür nehmen und es drauf anlegen lasse :fies: 🙂

    wünsche dir viel erfolg und berichte mal was und ob was erfolg gebracht hat

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Achso, auf Leute zuschiessen ohne Leine und die dann anhopsen macht er auch sehr gerne 8|.
    Ich leine ihn meist an wenn jemand des Weges kommt, oder lasse ihn sitzen.

    vielliecht dafür die raschelbox benutzen?! sobald er springt, die raschelbox hinterhergeworfen das er erschreckt?! würde freiwillige opfer dafür nehmen und es drauf anlegen lasse :fies: 🙂

    wünsche dir viel erfolg und berichte mal was und ob was erfolg gebracht hat

    Du solltest Deine „Opfer“ dann auch gleich darauf konditionieren, daß sie in der Situation nicht die Arme hochreißen. Das ist wiederum eine Einladung für den Hund, hochzuspringen. Viele Menschen machen das instinktiv falsch.

  • Avatar Punzel sagt:

    Achso, auf Leute zuschiessen ohne Leine und die dann anhopsen macht er auch sehr gerne 8|.
    Ich leine ihn meist an wenn jemand des Weges kommt, oder lasse ihn sitzen.

    vielliecht dafür die raschelbox benutzen?! sobald er springt, die raschelbox hinterhergeworfen das er erschreckt?! würde freiwillige opfer dafür nehmen und es drauf anlegen lasse :fies: 🙂

    wünsche dir viel erfolg und berichte mal was und ob was erfolg gebracht hat

    Du solltest Deine „Opfer“ dann auch gleich darauf konditionieren, daß sie in der Situation nicht die Arme hochreißen. Das ist wiederum eine Einladung für den Hund, hochzuspringen. Viele Menschen machen das instinktiv falsch.

    hm mir fällt noch ein.. die potenziellen Opfer sollten sich vielleicht noch wegdrehen oder einen schritt zur seite machen?! müsste doch auch wirkung zeigen!? was meint ihr? 🙂 (oder auch ein deutliches NEIN dazu-wobei man hat ja die rasselbox :denk: )

    aber die böse rasselbox niciht vergessen :fies:

  • Avatar missregina sagt:

    Also ich hatte vor 1,5 Jahren das selbe Problem. Keksis Besitzerin war gestorben und ich übernahm sie als sie 2,5 Jahre alt war. Bis zu diesem Tag war sie NIE alleine gewesen und es kam auch noch ihre enormen Verlustängste hinzu. Ich wurde auf Schritt und Tritt verfolgt. Wenn ich mal etwas erledigen musste schrie sie wie am Spieß, obwohl mein Freund zu Hause war :panik1:

    Es war sogar so schlimm, dass sie fast keine Luft mehr bekam vor Aufregung und nicht mehr aufhörte zu zittern. War sie ganz allein daheim lief sie wohl von einem Fenster zum nächsten, denn es stand keine Blume mehr an ihrem Platz und die Vorhänge hatte sie auch runtergerissen. Und gebellt und gejault wurde in einer Tour. Kam ich nach Hause war sie fix und fertig…

    Ich bekam auch immer den Tip sie zu ignorieren wenn ich die Wohnung verlasse und auch als ich wieder kam. In unserem Fall hat es alles verschlimmert. Sie zerriss mir die Kleidung und hatte einmal so Atemnot weil ich sie nicht beachtete. Ich fing also an es auszuprobieren mit ihr zu „reden“.

    Es hat Wunder gewirkt… Zwar nicht von heute auf morgen, aber es wurde immer besser, von mal zu mal… Ich habe das Gefühl, dass sie so weiß, dass ich sie nicht vergesse, sie hat nicht mehr den Druck auf sich aufmerksam machen zu müssen. Heute lasse ich das Radio laufen und sobald sie merkt dass ich mich anziehe schaut sie mich an. Wenn ich sage „Keksi bleibt kurz daheim“ dreht sie um und legt sich in ihr Körbchen. Sie ist nicht glücklich, aber sie tut es weil sie weiß, dass ich wiederkomme und dass ich sie „bemerkt“ habe. Ich muss dann bloß wie selbstverständlichaus der Wohnung gehen. Sie gibt keinen Ton mehr von sich, selbst letztens als sie 5 Stunden alleine war, weil meine Mami ins Krankenhaus kam.

    Noch dazu ziehe ich ihr daheim immer das Halsband aus und somit weiß sie alleine dadurch schon wann sie mit darf und wann nicht. Und natürlich anfangs immer erst in die Wohnung gehen wenn drinnen Ruh herrscht. Sobald es ruhig war bin ich rein und habe sie belohnt.

    Ich denke jeder hat seine Methoden und manchmal muss man individuell handeln. Es funktioniert nicht bei allen das Gleiche.

    Und was das Anspringen und Anbellen angeht, auch das hat Keksi aus Unsicherheit praktiziert. Sie ist regelrecht auf die Leute losgegangen… Es gab sogar Situationen in denen Leute vor Angst auf die Parkbank gesprungen sind.

    Ich habe angefangen,sobald ich potenzielle Kandidaten sah, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken und das hat super geholfen. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber jetzt muss ich nur mehr schauen wenn wir z.B alleine im Wald sind und auf einmal jemand kommt. Da will sie mich unbedingt beschützen. Aber heute brauch ich nur mehr sagen „Keksi lieb sein“ und sie geht vorbei….

    Also gib nicht auf und bleibe vor allem ruhig,denn leider spüren sie jede Unsicherheit…

    Ich drücke dir die Daumen,

    Alles Liebe

    Regina

  • Avatar Diana sagt:

    Ich würde es dem Hund erstmal so einfach wie möglich machen.
    Vor dem Alleinelassen spazierengehen und möglichst müde machen.
    Vorher Futter geben.

    Also die Dinge machen, nach denen ein junger Hund in der Regel eine Weile tief schläft.
    Extra Spielzeug würde ich ihm gar nicht geben, denn er soll ja keine Action machen, während er alleine ist, sondern Ruhe geben und schlafen.

    Dann würde ich ihm auf keinen Fall das ganze Haus zugänglich machen.
    Schubladen und Türen öffnen und in den Keller gehen und Tüten aufreissen sollte nicht möglich sein.

    Also das Hundelager in einem Zimmer aufbauen, das sicher verschlossen werden kann.
    Und den Hund da auch ruhig mal reinpacken, wenn man zu Hause ist. Dann kannst Du auch mit ihm reden (und auch schimpfen), wenn er das Gejammere anfängt.
    Füttern würde ich ihn auch da und zwar mit verschlossener Tür.
    Das Kontrollieren solltest Du unterbinden – der Hund ist lange genug bei Dir, dass er weiß, dass er bei Dir zu Hause ist – der hat Dich nicht pausenlos zu fixieren.
    Ein bisschen schade finde ich immer den Rat, den Hund nicht zu begrüßen, wenn man wiederkommt.
    Man muss nun nicht ein Riesenritual einführen, aber kurz streicheln und „Hallo“ sagen lasse ich mir nie nehmen, wenn unsere Hunde wedelnd auf mich zukommen.

  • Avatar missregina sagt:

    Ein bisschen schade finde ich immer den Rat, den Hund nicht zu begrüßen, wenn man wiederkommt.
    Man muss nun nicht ein Riesenritual einführen, aber kurz streicheln und „Hallo“ sagen lasse ich mir nie nehmen, wenn unsere Hunde wedelnd auf mich zukommen. [/quote

    Da stimme ich dir voll und ganz zu :ja:

  • Avatar Red Setter sagt:

    kommt auf den Hund an. Bei problemlosen Alleine-bleibern kann man ruhig auch freudig begrüßen. Bei einem Hund, der ein massives Problem mit dem alleine-bleiben hat, würde ich so wenig aufsehen darum wie möglich machen.

  • casper109 casper109 sagt:

    Vielleicht mal ein Sprühhalsband benutzen, hab ich mal bei einem Hundetrainer gesehen, war glaub ich auch bei Hundkatzemaus.

    Es tut dem Tier nicht weh und hat geholfen. :nix:

    Aber wenn du die Möglichkeit hast das mit einem Hundetrainer zu besprechen würde ich das tun, sie können gucken, beurteilen und dann individuell Tips geben.

    Wünsche dir viel Erfolg und einen bald ruhigen Hund.

  • Avatar Wumba sagt:

    Für mich hört es sich so an, als ob er noch nicht in der Situation bei Euch richtig angekommen ist. Ich finde drei Monate auch nicht lang. Zudem kommt die Veränderung mit der „Weihnachtspause“ auch noch dazwischen.

    Mit mehr Souveränität und Sicherheit könnte sich das Problem schon geben. Das dauert aber einfach seine Zeit. :nix:

    Gerade unsicheren und/oder überaktiven Hunden helfen auch Strukturen. Ich weiß nicht genau, wie das bei Euch ist. Aber vielleicht bietest Du einem Hund im Moment bereits ein Zuviel an Abwechslung. Auf den allgemeinen Alltag gesprochen, nicht auf das Alleinebleiben. Immer die gleiche Hunderunde, wenig Action und Unternehmungen und dann ein unaufgeregtes Alleinebleibsteigern. Gerade aktive/unsichere Hunder werden durch ein Mehrangebot zustätzlich stimuliert (immer andere Wege, Hundesport, Spielangebot) und man tut ihnen damit nicht unbedingt einen Gefallen, weil das Runterkommen verliert.

    Den Kong würde ich zu Hause beim Alleinebleiben als Ablenkung auch nur dann nehmem, wenn Du ihn nicht auch zum normalen Spielen verwendest. Denn eine Doppelbelegung: Action mit Dir, alleine aber Alleinebleiben und Ruhe, das kann ein Kong u.U. nicht tragen. Dann lieber etwas geben, was nur mit der Ruhesituation gekoppelt wird. Muss ja kein Spielzeug sein, ein Knabberohr oder sowas.

    Ingesamt, auch durch das Kontrollverhalten, könnte der Hund möglicherweise seine Position noch nicht gefunden haben. Noch gibt er die Kontrolle nicht in jeder Situation an Dich ab, so wie es sein sollte, damit er sich im „Rudel“ fallen lassen kann, sonder muss selbst gucken, was los ist. Das Alleinebleiben kann da dazu gehören. Es kann Unsicherheit, Verlustangst oder Testen und Langeweile sein. Aber selbst wenn er es aus Langeweile macht, wenn Du ihn anleitest, dass er ruhig zu bleiben hat und das so okay ist, dann müsste er das von der „Chefin“ annehmen.
    Alleine daran würde ich arbeiten: feste Position. Mehr nicht.

  • >