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Hallo einmal wieder ihr Lieben! 😉

Eine Freundin von mir will auf einem Gnadenhof eine RB annehmen. Hat jemand von euch damit schon Erfahrung?
Weil,man aus „anonymen“ Quellen gesagt bekommt das es nicht so das Wahre wäre. Der Hof ( www.reiterhof-pirna.de ) wirkt auf mich eigentlich schon ganz schick,weil sie dort auch Problempferde und nicht nur kranke oder alte Pferde haben. Das Tier,welches sie reiten soll ist ein 6-jähriger Friesenhengst,den die Besitzerin als Jährling aufgekauft hat. Er hat ein ziemlich schlimmes Sommerekzem und trauert seiner alten RB nach ,die von jetzt auf dann nicht mehr kam. Für 55 Euro mit Unterricht und vierteljährig 7,50 für den Schmied wirkt für mich absolut fair.was denkt ihr?

Beste Grüße, Nora!

  • Avatar Freizeitreiter sagt:

    Hallo Nora.
    Ich kann leider weder den Hof noch den Reitunterricht noch das Pferd beurteilen. Mit Gnadenbrothöfen ansich kenne ich mich auch nicht gut aus. Wie oft darf sich die Freundin um das Pferd kümmern und wieviele Reitstunden sind in den 55€? Der Preis ansich sagt ja nicht viel aus, den finde ich auf Anhieb auch ‚fair‘ – oder besser gesagt gering. Spontan frage ich mich, wieso der Friese sein „Grandenbrot“ bekommt – wegen dem Ekzem wohl kaum? Ich kann Dir leider nicht sagen, ob das etwas für Deine Freundin ist. Ich kenne ja auch sie und ihre Absichten nicht. Mit „Gnadenbrotpferden“ ansich habe ich allerdings gute Erfahrungen gemacht – alle sind bei regelmäßiger Betreuung aufgeblüht. Man kann ja auch mit solchen Pferden noch sehr viel anstellen: Bodenarbeit und Spaziergänge zum Beispiel. Manche genießen auch noch eine bummelige Runde unterm Sattel im Gelände… Die Anforderungen natürlich immer an das jeweilige Pferd angepasst. Darum mein Rat für Deine Freundin: Sie soll hinfahren, sich Hof, Reitlehrer, Reitunterricht, Pferdebesitzer und Pferd ansehen und demnach entscheiden.
    MfG

  • Avatar Antigone sagt:

    Der bekommt da nicht sein Gnadenbrot sondern ist das Privatpferd der Besitzerin. Da stehen um die 20 Pferde die alle ihr gehören, Pensionspferde gibts da keine.
    Zweimal in der Woche wäre da Reitunterricht mit drin und sooft wie sie möchte zum Pferd. Nutzung des Roundpen und des Platzes inklusive.

  • Malle Malle sagt:

    Ich denke es ist ein Gnadenhof?

  • Avatar Antigone sagt:

    Ist für mich auch nicht ganz verständlich…aber wenns ihr so gefällt…

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Die Betreiberin kauft offenbar kranke oder vernachlässigte Pferde und päppelt sie wieder auf. Je nach Zustand können sie wieder bedingt geritten werden, für diese Pferde sucht sie dann Paten, die sich kümmern.
    Trotzdem- wie rechnet sich das?

  • Avatar Patti sagt:

    Unter einem Gnadenbrothof verstehe ich, dass ich dort mein unreitbar gewordenes Pferd gegen Summe X einstelle , damit es einen ordentlichen Lebensabed verbringen kann.
    Ich würde fuchsteufelswild werden, würde mein Pferd da geritten werden, damit es noch etwas Geld für den Gnadenbrothof verdient.

    Wenn man der Meinung ist, geschundenen, kranken Pferden zu helfen, soll man das machen. Wenn man das nötige Kleingeld dazu hat!
    Das davon abhängig zu machen, für die Nutzung der Pferde als Verleiher, Geld aufzutreiben, finde ich ziemlich bedenklich…..

  • anchy anchy sagt:

    Unter einem Gnadenbrothof verstehe ich, dass ich dort mein unreitbar gewordenes Pferd gegen Summe X einstelle , damit es einen ordentlichen Lebensabed verbringen kann.
    Ich würde fuchsteufelswild werden, würde mein Pferd da geritten werden, damit es noch etwas Geld für den Gnadenbrothof verdient

    Vor allem, was passiert dann mit den Pferden, wenn sie sich ihren Lebensunterhalt doch nicht mehr verdienen können. War es das dann, mit dem Lebensabend im Grünen?

    Die meisten Pferde , die in Rente gehen haben in der Regel massive körperliche Anstrengungen, manche sind vielleicht nur alt. Aber sie benötigen sicher auch immer sehr feinfühlige Menschen, die nicht nur auf ihnen rumjuckeln, sondern sie gut kennen und wissen, wann das Pferd Schmerzen hat oder überfordert ist.
    Die Reiter, die sich auf derartigen Höfen eine RB suchen, spreche ich diese Fähigkeiten erstmal generell nicht zu. das sind doch in der Regel ganz junge Mädels mit null Erfahrung und nulle Buget, um diese fundiert zu erlangen.

    Anchy

  • casper109 casper109 sagt:

    Ist doch ein REIT- !! und Gnadenhof, also wird es da nicht nur Gnadenhofpferde geben…… :nix:

  • Avatar metunja sagt:

    Ich habe es dem Text so entnommen, dass sie Pferde aus schlechter Haltung oder auch kranke (viele ehem. Rennpferde) übernehmen, sie aufpeppeln und die die wieder fit werden, werden bewegt, manche geritten, manche bodengearbeitet. Es sind aber wohl auch welche dabei, die nichtmehr fit werden und die dürfen ihren Lebensabend „ohne Arbeit“ dort verbringen bis zum Schluss UND alle dürfen bleiben bis sie über die Regenbogenbrücke gehen!
    Auch wenn ich das Ganze mit einer gewissen Skepsis betrachte, denn wer beurteilt ob das Pferd wieder belastbar ist, schätze ich ist das Ganze aus einem gutgemeinten Engagement entstanden. Um es genauer beurteilen zu können, müsste man es sich wahrscheinlich vor Ort anschauen.

  • Avatar Feh sagt:

    Ich kenne den Hof nicht, und habe auch die Hompage nicht gelesen, aber ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Ich habe vor einigen Jahren einen Stall gepachtet, damit ich mein Pferd und das einer Freundin selber versorgen kann. Es kamen immer mehr Anfragen aus dem Bekanntenkreis ob ich auch Einsteller nehmen würde. So hat sich das dann entwickelt, das ich noch ein paar Pferde aufgenommen habe. Die Besitzer zahlten dafür Futterkosten und anteilig Pacht. Für meine Arbeit verlange ich bis heute nichts. Da war auch ein 16 Jahre alter Wallach darunter, der in den Vorderbeinen Arthrose und Schale hatte. Er sollte bei mir seine Rente bekommen. Die Besitzer kamen gar nicht mehr. Nach gut einem Jahr hat sie den Platz gekündigt, und wollte das Pferd zum Schlachter bringen, da ihr Mann nicht für etwas zahlen wollte, wovon er nichts mehr hatte. Man(n) fuhr jetzt lieber mit dem 6000.- Euro Mountenbike in die Berge. Ich habe ihn dann übernommen und mir eine Pflegerin gesucht. Zeitweise ging es ihm dann wieder so gut, das man ihn im Gelände gemütlich ein Stündchen reiten konnte. Dafür hab ich auch Geld von der Pflegerin genommen, da sie wuste wieviele TA Rechnunen ich schon wegen seiner Erkrankungen hatte. Immer wieder Schmerzmittel, Teufelskralle, hier ein Pülverchen da Tropfen, ein Spezialbeschlag usw. Als er gar nicht mehr geritten werden konnte, wurde er über ein Jahr nur noch betütelt, aber man hat gemerkt, das ihm was fehlt. Irgendwann ging es dann nicht mehr, und ich habe ihn am 1.Januar 2011 einschläfern lassen.

    Und was ist daran nun schlecht? Bin ich ein schlechter Mensch, weil er in den 4 Jahren in denen er noch bei mir war auch noch mal geritten wurde? Ich habe in weitestgehenst schmerzfrei gehalten. Erlöst werden musste er letztendlich wegen einer schweren Kolik und Schlundverstopfung.Aber bis dahin hatte er ein schönes Leben und vor allen Dingen Lebensqualität.

    VG

  • anchy anchy sagt:

    Und was ist daran nun schlecht? Bin ich ein schlechter Mensch, weil er in den 4 Jahren in denen er noch bei mir war auch noch mal geritten wurde? Ich habe in weitestgehenst schmerzfrei gehalten. Erlöst werden musste er letztendlich wegen einer schweren Kolik und Schlundverstopfung.Aber bis dahin hatte er ein schönes Leben und vor allen Dingen Lebensqualität.

    Du hast hier nicht verstanden, um was es bei den Kritiken ging :rolleyes:
    Natürlich gibt es ältere Pferde, die noch eingeschränkt geritten werden können. Schwierig wird es jedoch, diese zu vermieten, um ihm den Lebensabend zu finanzieren. Die Gefahr, dass “ eingeschränkt“ hier zu Kosten des Pferdes gedehnt wird ist nun mal sehr groß.

    Das Thema war ja nicht, ob man sein älteres Pferd noch eingeschränkt reiten kann, sondern Gnadenhofreiter, also ein Reitbetrieb rekrutiert aus Pferden, die in der Regel nur sehr sehr eingeschränkt genutzt werden dürfen.
    Und hier sehe ich einfach das Problem. dass die Reiter, die sich auf solchen Höfen orientieren in der Regel junge Mädels sind, die aufgrund fehlender Erfahrung und Wissen NICHT beurteilen können WANN ein Pferd überfordert ist.

    Und auch der Betreiber eventuell mal die ein oder andere Lahmheit übersieht, weil das Pferd sich seinen Lebensabend verdienen muß.

    Anchy

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    @anchy
    Das sind aber alles Spekulationen!
    Nur der, der das Tier täglich betreut und der TA können entscheiden, in wie weit es dem Pfred noch gut tut, wenn es bewegt wird.
    Auch du mußt irgenwann entscheiden, wieviel du deinem Pferd noch zumuten kannst. Dies machst du aus deiner Erfahrung heraus und weil du dein Pferd genau kennst!
    Das Gleiche muß man der Betreiberin dieses Hofes unterstellen, solange man sich kein persönliches Bild machen kann.
    Ich habe schon den Eindruck, daß dort verantwortungsvoll mit den Pferden umgegangen wird.
    Wissen kann man es nur, wenn man vor Ort ist…

  • anchy anchy sagt:

    Sicher kann man da nur spekulieren, aber ich habe schon mitansehen müssen, was mit eigentlich unreitbaren Pferden noch angestellt wird, um deren Lebensunterhalt zu finanzieren , von daher bin ich da sehr skeptisch und der Glaube an das Gute im Menschen schwindet mir eigentlich von Jahr zu Jahr.

    LG
    Anchy

  • Avatar Antigone sagt:

    Ganz schlechte Neuigkeiten…waren gestern bei dem vom Sommerekzem geplagten Tier um uns das alles noch mal anzuschauen. Haben mit der Besi geredet die meinte das er topfit, zwar etwas in die Gänge rennt,aber ruhig geritten werden könnte. NUN der HAMMER! Das Pferd hat eine etwas 15cm große kreisrunde offene,nässende Stelle auf der Sattellage. Darauf angesprochen meinte sie das es ihn nicht stört wird,wenn er damit geritten wird. Hallo?

  • Avatar Patti sagt:

    Hi Antigone –

    grummpf….

    ist die Pferdebesitzerin denn die Hofbetreiberin oder ist das Pferd lediglich ein „Einstaller“ mit nem separaten Besitzer?

  • Avatar Antigone sagt:

    Leider ja…

  • Avatar Patti sagt:

    Achja….

    :kotz:

  • Avatar Freizeitreiter sagt:

    Damit hat sich das Thema dort sicher erledigt. Unverantworlich, aber leider die traurige Wahrheit. Er muss sich eben seinen Lebensabend dort verdienen nehme ich an. Viele, die Geld bezahlen wollen natürlich reiten. Da darf dann eine offene Wunde in der Sattellage nicht stören … :motz:

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Ganz schlechte Neuigkeiten…waren gestern bei dem vom Sommerekzem geplagten Tier um uns das alles noch mal anzuschauen. Haben mit der Besi geredet die meinte das er topfit, zwar etwas in die Gänge rennt,aber ruhig geritten werden könnte. NUN der HAMMER! Das Pferd hat eine etwas 15cm große kreisrunde offene,nässende Stelle auf der Sattellage. Darauf angesprochen meinte sie das es ihn nicht stört wird,wenn er damit geritten wird. Hallo?

    @anchy
    Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil… :panik1:

  • anchy anchy sagt:

    Wäre doch schön gewesen, wenn ich mich geirrt hätte mit meinen Befürchtungen.
    Kenne auch so einen Hof, der nennt sich aber wenigstens nicht offiziell Gnadenbrothof sondern Reitschule. Der kauft nur die, die zum Schlachter sollen, päppelt die etwas und dann gehen die im Kinderschulbetrieb bis sie umfallen und man sie noch gerade auf den Hänger ins Schlachthaus schieben kann.
    Die Eltern fanden das Engagement ja immer soooooooooooooooooo toll :kotz:

    Anchy

  • Avatar Antigone sagt:

    Sie will jetzt dennoch die Rb annehmen,denn wenn sie dir Rb hat, reitet das Pferd wenigstens keiner so. Weiß nich was ich davon halten soll…

  • Avatar Valioso sagt:

    Das wäre in meinen Augen ein Fall für den Tierschutz :maul: So etwas geht gar nicht. :motz:
    Und die RB trotzdem zu nehmen ist zwar ersteinmal ein netter Zug ( für das Pferd) aber damit werden sollche Machenschafften doch auch noch unterstützt.
    Ich sag es ja immer wieder – es kann einem Pferd schlimmeres passieren als sauber in den Himmel zu kommen. :kotz:

  • Avatar Antigone sagt:

    Genau,so etwas hatte ich mir auch gedacht. Aber sonst geht es den Tieren dort ja ganz gut, der Friese ist echt der einzige bei dem man auf den ersten und zweiten und dritten Blick sieht das immer mehr nicht stimmt. Tierschutz wird die denke ich unter Beobachtung haben, da es eine „soziale Einrichtung“ der Stadt Pirna ist.

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    @Antigone
    einmal OT:
    Was für ein Pferd ist das auf deinem Avatarbild? Es gefällt mir total!

  • Avatar Antigone sagt:

    Das ist meine Enya, ein Welch Cob (D-Sektion). Also eine der größten Welch-Linie. :love:

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Ich wußte es!!!!!!!!!!!!!!!
    Die Welsh Cobs sind einfach unverwechselbar :ja: .
    Wie ist sie gezogen?
    Mein Avatar ist mein Ivan, ebenfalls Welsh Cob, allerdings nicht in Deutschland gezogen.

  • Avatar Feh sagt:

    Bei so einem konkreten Fall: Anzeige erstatten, bzw. den Amtstierarzt einschalten! :attack: Am besten auch noch Fotos machen, geht ja mit nahezu jedem Handy unauffällig.

    VG

    Feh

  • Avatar Antigone sagt:

    @Wattreiter :Sie ist rein für den Fahrsport gezogen und ich mache momentan Bodenarbeit und Sattelgewöhnung um sie anzureiten. das hast du sicher schon hinter dir? 😉 Mit Tipps immer her.

    Der gute hat Mauke und dir rasieren seinen Fesselbehang. Laut meinem Ta soll man das nicht machen wegen Irritation der Haarwurzel. kennt sich da jemand aus?

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    @Antigone
    Wir sind hierfür leider im falschen Thread…
    Laß uns zum Fachsimpeln rübergehen 😉 . Irgendwo gibt es einen Thread über die Welshponies.

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