Mein 20jähriger Hengst hat seit einem Jahr Hodenkrebs, resp. das wurde vor einem Jahr diagnostiziert. Verschiedene TÄ rieten mir von einer Kastration in dem Alter ab!

Nun ist es so, dass er seit 14 Jahren in meinem Besitz ist und NIE eine Kolik hatte. Letztes Jahr bekam er dann seine erste Kolik, d.h. er wälzte sich, wieherte wie blöd und das war`s… ich rief den TA an, gabe ihm homöopathische Mittel und wartete auf den TA…nach 10min war er wieder völlig normal, habe dem TA abgesagt.

Vor 3 Wochen wieder das Selbe: Campi rennt wiehernd aus dem Stall, wälzt sich draußen, rennt wiehernd in den Stall, wälzt sich wieder im Stall – ist wie von Sinnen…Ich rufe beim TA an, keiner geht ran, ich gebe ihm wieder die homöopathischen Mitte (er liegt im Stall) – nach 10 Minuten steht er auf und ist völlig normal – TA kommt trotzdem, rektale Untersuchung, Puls, Herz alles normal….

Heute wieder: Bringe Campi mit seinem Kumpel auf die Weide, er rennt los und freut sich…ich äppel auf der Nachbarweide ab und höre ihn wiehern…sche**** denke ich, da stimmt was nicht. Campi liegt und wiehert, ich zu ihm, er legt seinen Kopf auf meinem Schoß und schleßt die Augen und ich fange das Weinen an, ich denke das war es jetzt. Habe noch die Worte von meinem TA im Ohr “Wenn er nicht mehr fressen mag, dann müssen wir ihn erlösen…” Ich rein ins Haus, Mittelchen in eine Spritze aufgezogen, meinen Mann zu ihm geordert zum Aufpassen, TA angerufen….Mittel ins Maul gespritzt..TÄ sagt, sie sei in 10min da. Campi steht auf, frisst und ist wie immer der Alte. TÄ untersucht wieder rektal und das Übliche und meint, die Mittel haben wohl gewirkt…gut wäre wohl nächste Woche mal Blut ab zu nehmen…

Ich bin total fertig, irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass das Alles mit dem Hodenkrebs zusammen hängt, hat da vll. Jmd. ähnliche Erfahrungen gemacht? Kastrieren lasse ich ihn in dem Alter nicht mehr, die Tierärzte meinten, dass der Krebs sehr wahrscheinlich schon gestreut habe… .

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