Liebe Pforgler!

Ich wende mich Heute mit dem Rätsel um mein lahmes Pferd an Euch, auch wenn mir natürlich klar ist, dass keiner übers Internet eine Ferndiagnose stellen kann – aber vielleicht habt Ihr ja Idee oder Erfahrungen die mir weiter helfen können.

Also: Das Pferd ist eine P.R.E.-Stute, 5-jährig, letzten Herbst angeritten, seither hauptsächlich im Schritt ins Gelände gebummelt, bisher nie lahm oder krank gewesen.

Vor 4 Wochen kam sie lahm von der Weide, Lahmheit war im Schritt zu erkennen, aber nicht 3-beinig. Tierarzt ist sofort gekommen und ein bisschen ratlos ums Pferd geschlichen. Nichts war warm, dick oder äußerlich erkennbar. Lahmheit im tiefen Boden und auf der rechten Hand deutlicher. Verdacht: Verstauchung, irgendwo vorne rechts. Therapie: 1 Woche Box und Metacam. Nach ca. einer Woche war das Pferd unaustehlich, die Lahmheit deutlich besser, aber nicht weg. Also: Ostheopathin angerufen. Nach der Behandlung (Schulter rechts, Hals) lief das Pferd sofort deutlich besser, nach 3 Tagen lahmfrei.

2 Wochen später war sie leider wieder lahm. Nicht so extrem wie zu Beginn, aber im Trab auf dem Zirkel deutlich zu erkennen. Die Ostheopatin war gestern wieder da, heut läuft das Pferd auf der Geraden gut, auf dem Zirkel (rechts rum) noch lahm. Ihr Verdacht: Wachstumsschub.

Das Pferd wurde seit der ersten Lahmheit nicht mehr belastet.

Ist es vorstellbar, dass die Lahmheit wirklich durch einen Wachstumsschub kommt? ?( Hat jemand so etwas bei einem jungen Pferd schon erlebt?

Danke für Eure Meinungen.

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