Bewegung, Bewegung, Bewegung?

By Chris | Atemwegserkrankungen, Allergien

Hallo,

derzeit versuche ich, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für mein 3jähriges “Lungenpony” zu schaffen, bin aber teilweise doch etws ratlos.

Vorweg zum Pony: er ist 3, ziemlich unfertig und schlaksig, ungeritten und allergisch gegen alles, was so um ihn rum kreucht und fleucht. Er wird hin und wieder longiert, aber selbstverständlich nicht allzu häufig, kaputte Knochen braucht er nicht auch noch. Ansonsten lasse ich ihn frei laufen.

Momentan steht er 4-6 Stunden am Tag auf Gras, ansonsten auf einem Sandpaddock.In eine Box oder einen mit Stroh eingestreuten Stall deht er nicht mehr. Der Stall, in dem er momentan steht ist sehr gut, aber 20km weit entfernt. Ich fahre derzeit vor der Arbeit hin zum inhalieren und nach der Arbeit zum inhalieren, Bewegen, Futter richten etc. Auf Dauer ist das auch aufgrund anderer “organisatorischer” Probleme nicht bzw. nahezu nicht möglich. Ich habe einen LAG-Offenstall gefunden, in dem das Inhalieren übernommen würde, der für ihn eigentlich optimale Bedingungen bietet, aber leider sehr weit entfernt ist und ich daher nicht täglich dort sein könnte. Tägliche Zwangsbewegung wäre also nicht mehr möglich. Wobei ich mich frage, ob das für einen dreijährigen nicht sowieso ziemlich viel und vor allem dröge ist. Anreiten geht vor Herbst nicht, da er im Ganzen doch noch ziemlich schmal und unfertig ist. In dem LAG-Stall müsste er sich ja ständig bewegen schon durch die Strecke zwischen Tränke und Futterplatz. Dazu sind in der Herde auch junge Pferde, so dass er sicher auch “Zwangsbewegung” durch die Jungspunde hätte.

Meine Frage ist nun: wie wichtig ist die tägliche kontrollierte “Zwangs”bewegung, wenn Bewegung durch die Haltungsform schon quasi erzwungen wird?

Einen Tod muss ich sterben, das ist klar. Weiter weg, sehr gute Haltung (im Luftkurort *g*), Inhalieren ist bei Bedarf gewährleistet, Weidegang passt auch oder näher bei meinem Wohnort, nicht ganz so optimale aber auch gute Haltungsbedingungen mit täglicher Bewegung. Knackpunkt ist für mich wirklich die Bewegung, wobei ich wie gesagt der Meinung bin, dass ich einen unfertigen dreijährigen sowieso nicht jeden Tag bis nach Meppen bewegen kann/sollte. Erleichterung für mich (2x fahren am Tag mache ich natürlich, keine Frage, aber spaßig ist das weniger) wäre auch nicht verkehrt, steht aber ganz klar nicht an erster Stelle.

Was meint ihr, habt vielleicht jemand Erfahrungen mit diesem Problem?

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