Husten, eine unendliche Geschichte… Vorsicht lang!

By testadmin | Atemwegserkrankungen, Allergien

Hallo,

ich habe zwar schon etwas in den Tread zu Venti Plus geschrieben, hier aber noch einmal eine gesonderte Frage.

Also mein 4 Jähriger Mix Wallach hat seit jetzt 8 Wochen Husten. Festgestellt hab ich dies an einem Samstag nachmittag, Kein Fieber, ab und an mal ein Huster. Am Montag war der TA da und wir haben mit der Behandlung mit Venti Plus angefangen. Es war eine leicht erhöhte Atemfrequenz feststellbar sowie eine starke Verschleimung der Atemwege. Zusätzlich habe ich angefangen ihn 15 – 20 min zu longieren um das abhusten zu unterstützenund er hat von mir eine Hustenteemischung übers Futter bekommen.

10 Tage später, 1. Dose Venti leer TA zum abhören da. Leichte Verbesserung, quasi von katastrophal zu sehr schlecht. 2. Dose Venti und weiter longieren.

10 Tage später, TA zum abhören : weiter hin sehr schlecht und sehr verschleimt. 3. Dose Venti und Cortison, weiter longieren. Aber abgesprochen wenn sich weiterhin nichts ändert, Bronchioskopie.

Nach der 3. Dose Venti also eine Bronchioskopie, Blutgasanalyse vor und nach Belastung,Abhören und Abklopfen, Probeentnahme des Schleims. Ergebnis Luftröhre stark verschleimt, ( nee wirklich?) gerötet, geschwollen, BGA ziemlich gut für seinen Zustand, O2 Sättigung vor Belastung 97% und 10 min nach belastung 95%, Lunge noch voll belüftet, Im Schleim waren keine besonderen Bakterien und kein Hinweis auf eine Allergie ( IGE Zellen ) nachweisbar. Nur massiv Granulozyten. Habe dann auf einen Wikstoffwechsel bezüglich des Schleimlösers bestanden und ACC bekommen zusätzlich weiter Cortison übers Futter und ich habe mir in der Klinik einen Ultraschallvernebeler ausgeliehen zum Inhalieren auch mit Cortison und NaCl. Inhalieren lassen sollte ich ihn nach dem longieren. Er hat weiterhin Hustentee übers Futter bekommen.

ACC alle, TA telefoniert, jetzt wieder mit Venti weiter, nach wie vor Cortison Inhalieren, jetzt allerdings vor dem longieren, da ich festgestellt habe das das wesentlich wirksamer zu sein scheint da er viel besser abhusten kann ( irgentwie ja auch logisch) und übers Futter, und longieren. Dann habe ich eine THP dazu geholt. Er bekommt jetzt zusätzlich noch Bronchialis und Engystol Tbl und Propolis Tinktur. Seit gestern Füttere ich Plantagines von iw. Das Cortison zum Inhalieren ist jetzt alle und ich lasse ihn Mucosolvan Lsg. Inhalieren.

Dieses Pferd steht 24 Std am Tag auf der Weide, bekommt weder Heu noch Stroh, geht nicht auf Tuniere, steht mit nur einem weiterem Pferd auf der Weide ( das 2. Pferd hat keinen Husten) hat keinen Kontakt zu Bestandsfremden Pferden. Ist nach Impfschema regelmäßig gegen Herpes/Infuenza und Tetanus geimpft. Einen Grund für den Husten hab ich noch nicht finden können.

Was kann ich noch tun? Oder auf was kann ich den TA ( Klinik Kaufungen) denn noch ansprechen? Ich bin wirklich kurz vorm verzweifeln.

Gismo hat zusätzlich vorne an beiden Beinen Podoloarthrose ( veränderungen an den Strahlbeinen) und hinten an beiden Beinen Spat, festgestellt als ich ihn mit 3 Jahren in Beritt gegeben hatte. Deshalb auch das longieren.

Bitte bitte alles schreiben was euch einfällt! Bin über jede Anregung und Idee dankbar.!

Andrea und Gismo

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