Unreitbar? Überempfindlichkeit? Neurologische Störung? Headshaker?

By Memento | Allgemein, sonstiges

Wir haben einen akuten Problemfall im Stall. EIn ultra schicker Hannoveraner Wallach, 7 jährig. Tolle Bewegungen, viel Potential.

Historie:

3 jährig in Profiberitt. 4,5 jährig L-fertig. Dann Abbruch wg. akutem Kopfschlagen. Zurück zum Züchter (immernoch Eigentümer) und erstmal auf die Weide.

Mit 6 Jahren Wechsel in einen anderen Stall, Wiederaufnahme des Tranings, Kopfschlagen weiter vorhanden. Verschiedene Gebisse werden probiert, auch gebissloses Reiten, Nasennetz, Fliegenohren, Magnesium, Baldrinan, Zahnärztin (immer begleitend), TA (immer begleitend), homöophatische Mittel, (Apes Melifica). Nichts hilft.

Pferd an sich ist motiviert, brav und arbeitswillig. Man spürt, er will! Es ist keine Widersetzlichkeit! Das Shaken ist aber so schlimm, dass Reiten und auch Longieren teils unmöglich bzw. gefährlich ist. Das Shaken wirkt wie Zuckungen, unkontrolliert. Wie Stromschläge.

Zudem weist er eine hohe Empfindlichkeit auf bei kaltem Wasser und Hafer, scheuert sich dann ausgiebig die Oberlippe.

Heute wieder Begutachtung vom Tierarzt. Nun hat er ein schmerzminderndes Mittel bekommen um zu schauen, ob die Symtome schwächer werden. Wenn ja, was dann? Dauerhafte Medikamentation nur um reitbar zu bleiben? Der Platz als Frührentner wäre ihm auf dem Hof gesichert….es ist nur so schade um diese Tier und insgesamt alles sehr…seltsam.

Ideen? Vergleichbare Fälle?

Danke!!!!

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