Faeton XVIII – irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn

By gitana | Pferde ab 4 Jahre

Sodele, nachdem ihr mich nun schon einige Jahre ertragen mußtet, werd ich nun auch noch meine beiden Helden hier einbringen und fange einfach mal mit Faeton an. Eigentlich werden es wohl eher Memoiren, denn wir haben ihn jetzt schon 7 Jahre und die Zeit war die meiste Zeit davon leider mehr Frust als Lust. Sein Vater ist ein Rapphengst namens Precioso III (soll ein ganz tolles Pferd sein, wurde uns mal gesagt, kennt den jemand zufällig? :blinzel: ) Bekommen haben wir ihn, als er 4,5 Jahre alt war und als er 8 war, hatte ich so die Schnauze voll von ewig überall Theater und Diskussion, vor allem panische Angst, blindlings auf Straßen rennen, fast rückwärts von Brücken fallen, ständige Rückwärtstrabtraversalen :doh: , beim Steigen überschlagen usw., daß ich ihn verkaufen wollte. Leider (oder mittlerweile gottseidank) wollte ihn damals niemand. Zu sitzen war er ungefähr so gemütlich wie ein Presslufthammer (und ist er auch heute noch des öfteren :pinch: ), die meisten Fremdreiter schaffen das bis heute nicht.
Aufgrund seiner riesigen Ohren und der Farbe bekam er gleich mal den Spitznamen „Löffelchen“. Ich hatte mal ein Buch als Kind, das hieß „Geschichten vom Löffelchen“ und es ging da um einen kleinen Jungen mit sehr großen Ohren, das hat mich so da dran erinnert 8o

Für ihn sprach allerdings, daß er im Umgang sehr unkompliziert war, sich problemlos mit unserem Wallach vertrug, niemals hengstig gegenüber Menschen war und er hat tolle Gänge, so gar nicht „typisch“, wie man das sonst so eher kannte von den Spaniern 😉 , sondern da war Takt, Schwung, Raumgriff und Schub und gleichzeitig eine beeindruckende Versammlungsfähigkeit. Nützt nur alles nichts, wenn der Kopf nicht mitspielt ;(

Wie das alles so im einzelnen ablief und wie wir ihn überhaupt bekamen ist natürlich eine längere Geschichte, die ich vielleicht, wenn es denn überhaupt jemanden interessiert, gerne mal so nach und nach einbringen werde. In den letzten Jahren hat er sich allerdings echt gut gemacht, sowohl vom Ausbildungsstand her sind wir schon recht weit und vom Kopf her ist er inzwischen auch ziemlich klar, so daß das Reiten mittlerweile immer öfter tatsächlich mal Spaß macht :hurra:
In den letzten Tagen wurden viele neue Fotos gemacht und ich stell jetzt erst mal eins der ersten und eins der letzten ein und werd das dann so nach und nach ergänzen.

noch als „Baby“

vor einigen Tagen

Hatte ich erwähnt, daß ich langsam anfange, ihn zu mögen? :love:

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Schicker Kerl!! :love:
    Ja bitte weitererzählen!!!! :ja: :hurra:

  • Avatar Hardy sagt:

    Na klar wollen wir mehr hören :hech: Vorallem meeeehr Bilder :blinzel:

  • Avatar metunja sagt:

    :daumen: wann geht’s weiter? :daumen:

  • gitana gitana sagt:

    Weiß ich noch nicht 😀 , müßte schon längst wieder im Stall sein und heut abend kommt mein Mann mal wieder und bleibt vielleicht bis Dienstag, da kann ich nicht so viel an den PC :daumen: , sonst gibt´s Gemaule, aber ich werd sehen, was ich tun kann, mal so ein bissel was zwischendurch geht vielleicht :look: . Aber ich hab noch ein Bild von der Kaiserhochzeit in Speyer aus 2010 😉 das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/47992/ Da sieht man auch den für ihn ganz typischen Blick „Ist da vielleicht was Gefährliches?“ :bite: 😀 Un´ tschüss …

  • Avatar Perle1 sagt:

    Ja würde auch gerne mehr lesen :thumbsup: !!!

  • Saba23 Saba23 sagt:

    wow, das Piaffierbild ist ja toll! :bravo:
    sieht so leicht und harmonisch aus! :thumbsup:
    Was hast Du denn für ein Satttel drauf?

    Bin auch auf weitere Berichte gespannt!

    Grüße Sandra

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Boah!!!! :love: Der sieht aber nicht so aus als würde er keinen Spaß machen! 😉 Richtig hübscher Kerl.

  • Avatar fichtefucht sagt:

    So, so, war der “ Presslufthammer“ nicht der, auf den du mich setzen wolltest?? :maul: :maul: :maul: 😀 :friend:

    Erzähl weiter 😀

  • Avatar Pelle sagt:

    „Löffelchen“ passt!
    Diese großen schwarzen Löcher zwischen den Ohrrändern (auf dem Ritterbild) sind ja kaum zu toppen :ostern:
    Schicker Kerl!

  • Avatar pequeno Querida sagt:

    Auf die Memoiren bin ich gespannt! 😀

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Tolles Pferd! Mich interessiert er auf jeden Fall. Und zu dem Piaffierbild fällt mir nur ein: DAS nenn ich ne Piaffe!!! :resp: :resp: :resp:

  • anchy anchy sagt:

    Der macht so einen unkomplizierten EIndruck mit seinen sehr lieben Augen, ein schönes Pferd. Besonders das Bild von Dir als “ Johanna von Orleaon“, das hat was.
    Ich bin gespannt auf Deine Geschichten um dieses Pferd :thumbsup:

    Anchy

  • Enco Enco sagt:

    Der war beim SWS letztes Jahr mit, gell??
    Kann es sein, daß das der Stinker ist, der uns die erste Nacht geraubt hat??? :maul:

  • gitana gitana sagt:

    Ja, der war mit. Aber der, der euch so lautstark geweckt hat, war Dante 8)

    Also wenn´s euch echt interessiert, schreib ich noch schnell ein bißchen was 🙂

    Ich freu mich auch, daß wir das mit der Piaffe so gut hinbekommen haben und das auch noch ganz alleine. Den letzten offiziellen Unterricht hatte ich um 2000 herum noch bei Neindorff, seitdem reite ich nur noch so für mich herum und das noch ohne gescheiten Platz (deshalb auch das Foto auf der Wiese), geschweige denn Halle, wetterabhängig, was im Winter auch mal wochenlang Trainingsausfall bedeutet usw., ohne Reitlehrer, ohne Bereiter o.a., dafür bin ich ganz zufrieden, was aus meinen Rössern geworden ist :daumen: .

    Der Sattel ist ein Karsten-Huck-Dressursattel von Krämer, dt-saddlery, praktisch identisch mit Kieffer, allerdings das alte Modell. Eine Bekannte von mir hat so einen und war von dem total begeistert, hat mich probereiten lassen und dann hatte ich Riesenglück, daß ich den letzten davon bei Krämer noch bekommen habe, schon über ein Jahr im Laden, auf knapp 900 Euro reduziert und auf den Preis nochmal 20 % im Rahmen der Summer-Sales. Super Schnäppchen gemacht, bin total zufrieden mit dem. Das neue Modell passt aber überhaupt nicht :no: , ist praktisch ein völlig anderer Sattel.

    Fichte, ich hab dir beide angeboten zu reiten. Und im Gelände eh kein Problem, da mußt du ja nicht aussitzen im Trab. Und aufgeschoben ist nicht aufgehoben 😉

  • Enco Enco sagt:

    Fichte, ich hab dir beide angeboten zu reiten. Und im Gelände eh kein Problem, da mußt du ja nicht aussitzen im Trab. Und aufgeschoben ist nicht aufgehoben 😉

    Na hoffentlich ist das nicht aufgehoben! Beim nächsten mal will ich auch dabei sein!!

  • gitana gitana sagt:

    Aber ich wollt ja mal von vorne anfangen … Wir haben uns Faeton nicht ausgesucht, sondern mußten ihn sozusagen nehmen :S . Eigentlich hatten wir ein anderes Pferd gekauft, auch einen PRE, etwas älter, hübsch, lieb, brav, natürlich auch auf jeden Fall für nicht so gute Reiter geeignet, für nicht wenig Geld. Leider stellte sich bald heraus, daß der eine im Ernstfall lebensgefährliche Macke hatte und in den paar Wochen, wo ich ihn hatte und es nicht besser wurde, bin ich u.a. 2 x mit einer solchen Wucht im Dreck gelandet, einmal davon kopfvor senkrecht in den Sand z.B., gottseidank ohne mich zu verletzten, daß ich den Verkäufer angerufen hab und gesagt hab, so geht es nicht, er soll ihn zurücknehmen. Wir hatten schließlich ausdrücklich ein braves Pferd für meinen Mann gesucht und kein Korrekturpferd. Nie im Leben hätte ich meinen Mann da draufgesetzt! Da kam zwar einiges Gemaule, aber er hat sich dann darauf eingelassen, wohl wissend, daß ich hier in der Gegend einen recht guten Ruf als Reiterin habe und er daher mit der Tour, die er auch schon bei anderen teils erfolgreich probiert hat, die bei ihm Pferde gekauft hatten, die wären ja nur zu blöd zum reiten usw. nicht durchkommen würde. Wir also das ursprünglich gekaufte Pferd zurückgebracht und Faeton angeguckt. Ich hatte zufällig von dem ein Verkaufsfoto im Pferdemarkt gesehen und er sah recht ansprechend aus, sehr dunkel mit schwarzer Mähne und weißem Schweif, 4 Jahre, Stm. ca. 1,60 m und toller Bergaufgalopp. Das ließ ja hoffen. Im Stall traf mich dann erst mal der Schock. Da stand so ein kleiner schmächtiger Kerl, sah aus wie ein etwa 2jähriger, mit einer Wampe wie eine hochträchtige Stute und einem Stm. von knapp über 1,50 m! :panik1: Andere PRE´s waren keine im Stall, nur noch einige papierlose Mixe und wenn wir Faeton nicht gewollt hätten, hätten wir noch einige Monate warten müssen auf die neue Lieferung und dann sehen, ob uns da was gefällt :no: Ein Proberitt im Gelände hinter einem Führpferd verlief weitgehend unauffällig und problemlos, die AKU auch, also haben wir halt den kleinen Kerl eingepackt und mitgenommen. So kam er zu uns. Ich geb zu, ein bißchen frustriert war ich schon, aber als ich ihn dann das 1. Mal auf dem Reitplatz an der Longe hatte und er seine tollen Gänge zeigte :resp: (und da sah er auch nicht mehr sooo klein aus), da keimte doch wieder Hoffnung auf, daß die Wahl vielleicht doch nicht die schlechteste war. Was dann im Laufe der nächsten Jahre noch auf mich zukommen würde, ahnte ich damals noch nicht … :panik: 😀 Fortsetzung folgt … gut´s Nächtle :sleep:

  • Avatar Dragaosinho sagt:

    Hast du Faeton in Frankreich geritten?
    Ich bin auch gespannt mehr zu Lesen!

  • Avatar Perle1 sagt:

    Ja Bitte weiter :hech: !!!

  • Zagal Zagal sagt:

    Ja Bitte weiter :hech: !!!

    Jawoll :bravo: Aber sag mal, warum dürfen wir den erst jetzt sehen :na:

  • gitana gitana sagt:

    Dragosinho, ja, das war Faeton, den ich in Frankreich geritten habe :ja: Und wer warst du? :blinzel:

    Zagal, ihr dürft ihn erst jetzt sehen, weil das all die Jahre so ein Hin- und Her war bzw. ein Auf und Ab, daß ich mir nie sicher war, ob ich ihn wirklich behalten möchte, denn dieses Theater jeden Tag geht doch arg an die Nerven :seufz: .
    Und gestern dann auch mal wieder ein Rückfall in die Steinzeit! Ich war auf der Wiese auf meiner Lieblingsstelle, da grenzt auch eine große Hecke dran, die fand er die ersten Jahre total gruselig, dann wurde es mit jedem Jahr besser und war erstmals in diesem Jahr gar kein Problem mehr. Bis gestern … :maul: Glotzen, Spannen, Hilfe! Panik! Durchstarten, immer wieder Kopf hochreißen, Monster, Monster, Monster, wo Pferd auch hinsah! Kampf und Theater bis zum Schluß. Hab ernsthaft überlegt, ob ich den Smilie :love: , den ich ihm am Ende des ersten Beitrages verliehen habe, wieder aberkenne :motz: .
    Immerhin gelangen zum Schluß noch einige schöne Galopppirouetten nach beiden Seiten und 6 oder 7 Dreierwechsel am Stück, schön durchgesprungen und auf gerader Linie, wie es sein soll :hurra: (was wahrscheinlich schon viel früher der Fall gewesen wäre, wenn die Bedieneinheit oben drauf nicht zu blöd zum zählen und so langsam in der Reaktion gewesen wäre :tuete: . Ich hätte nie gedacht, daß es so schwer sein kann, bis 3 zu zählen :kowa: )

  • gitana gitana sagt:

    Und jetzt noch ein kurzer Abstecher in die Anfänge unseres Beisammenseins:

    Die ersten Tage hatte ich ihn nur longiert, damit er mal alles kennenlernt, meine Kommandos lernt usw. Daß er ängstlich und unsicher war, war nicht zu übersehen, aber er war ja noch jung und fremd und führen ließ er sich problemlos trotzdem überall hin, so daß ich mir dabei überhaupt nichts dachte. Dann wollte ich nach dem Longieren auch noch etwas reiten und kam also eines Tages statt mit dem Longiergurt mit dem Sattel um die Ecke. Ich war noch gut 5 m weg, er sieht mich mit dem Sattel auf dem Arm und gerät in helle Panik :panik1: , war kurz davor, sich aufzuhängen. Da er nur ein ganz billiges Weidehalfter drauf hatte, hab ich den Sattel ganz schnell wieder weggetan, ein Hamilton-Halfter draufgebastelt und mich erst dann wieder mit dem Sattel genähert. Ein Säbelzahntiger hätte nicht bedrohlicher sein können :wacko: . Irgendwann war der Sattel dann drauf und dann war es gut. Aufsteigen war, soweit ich mich erinnere :denk: , auch kein Problem. Reiten auch nicht, abgesehen davon, daß er ja noch nichts konnte … und er schwankte :panik: . Selbst an der Bande geradeausreiten war fast unmöglich :wacko: . Etliche Reiteinheiten hab ich später (bzw. das ist bis heute unsere größte Herausforderung :daumen: ) ausschließlich damit verbracht zu versuchen, geradeaus zu reiten. Kreuz und quer durch die Bahn, von einem Punkt zum nächsten, erst im Schritt, dann, wenn das einigermaßen ging, im Trab, dann auf der freien Linie Übergäng usw.
    Aussitzen war die ersten Monate unmöglich, so gebeutelt hat es mich :pinch: , also alles im Leichttraben, macht ja auch nix, war ja noch ein junges Pferd.

    Nach so ca. 2 Wochen hab ich dann das Longieren weggelassen und gleich mit Reiten angefangen. Also am Stall gesattelt, aufgestiegen und dann ca. 150 zum Reitplatz! :attack: Dachte ich! Wie man sich irren kann!!! Ich kam irgendwann an, aber es dauerte über 10 min., sooo beängstigend fand er das alles. Jede Blume, jedes Blatt, jeder Lichtfleck, einfach alles ;( . Auf dem Platz ging es einigermaßen, der Rückweg war genau so! Und wieder dachte ich, der lernt das schon noch. „Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!“ Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer …

    Fortsetzung folgt 😉

  • Watson Watson sagt:

    :blinzel: watn Sahneschnittchen! Oh man, schade das es in meinem Urlaub nicht geklappt hat. Aber ich komm noch und schau mir deine tollen Teile in Natura an und ich will dich reiten sehen!!

  • gitana gitana sagt:

    Kein Problem, tu das und vielleicht kommen ja diesmal noch ein paar mehr Leute :na: . Das 1. Mini-Pforg-Treffen war ja schon ein schöner Anfang, aber es schreit nach mehr! :drink:

    Für die facebooker unter den Pforglern: Es sind einige ganz neue Bilder von Faeton und Dante auf meiner Seite, hab ich aber z.T. selbst noch nicht, wurden auch von den Fotografen selbst eingestellt.

  • Avatar Landei sagt:

    Ohhh, das hört sich spannend an! Bitte weiter erzählen :bravo: !

    Rückfälle in die Steinzeit erlebt wohl jeder…

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Menno, ich bin kein Facebooker, aber ich will die Fotos auch sehen!! :motz:

  • Avatar Dragaosinho sagt:

    Dragosinho, ja, das war Faeton, den ich in Frankreich geritten habe :ja: Und wer warst du? :blinzel:

    Ich habe beim Gruppenschaubild meine Tochter am Fhrzügel auf der Falbenstute geführt 😉 und mein Mann ist den capriolirenden Lusi-schimmel geritten

  • gitana gitana sagt:

    An ein geführtes Pferd mit einem Kind drauf erinnere ich mich, aber nicht an die Führperson :denk: . An einen Mann auf einem Schimmel auch noch, aber auch nicht so genau :tuete: . Irgendwo waren doch Bilder eingestellt, wo war das noch? :nix: Ich werf jetzt noch mal einfach ein paar alte Bilder ein … das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48121/ Das war in Iffezheim/Baden Baden auf der Galopprennbahn während der Großen Woche, wo ich mit einem anderen Pferd und einer Bekannten den „Begleitreiter“ für den jeweiligen Sieger des Hauptrennens gemacht habe, da hatten wir ihn mal dabei, damit er alles kennenlernt, war 2005. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48122/ 2007 auf dem Deschenhof beim Doma Vaquera Turnier in der Anfängerklasse das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48123/ gleiche Veranstaltung, 2. eigener Auftritt im Rahmen einer Nachwuchspferdevorstellung. Am 2. Tag fing es kurz vor meinem Auftritt an zu regnen und alle Leute spannten ihre Regenschirme auf, hängten sich Planen über die Köpfe usw. Ich war mir sicher, wenn ich überhaupt auf den Platz komme, dann nur bis in die Mitte und keinen Meter in irgendeine Richtung nach außen, geschweige denn, daß es gelänge, den Auftritt wie geplant zu reiten :flucht: . Das Roß hab ich auf den Platz gebracht, wo ihn dann erst mal das blanke Entsetzen packte! Irgendwie haben wir mühsam eine kleine Runde ziemlich weit innen geschafft und dann hat er geschnallt, daß unter all den Ungetümen ja Menschen sitzen! Wo so viele Menschen sind, kann es nicht gefährlich sein, denn Menschen sind ja nett! Also raus auf den Hufschlag, Auftritt durchgezogen und fertig. Problem? Nö, warum denn? Versteh einer den Esel :doh:

  • Watson Watson sagt:

    boar, was machstn du so spät noch hier :gähn:

    Ich find eure Geschichte spannend und ich beneide dich um deine Nerven mit so einem Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Ich glaub viele hätten nach kurzer Zeit das Handtuch geschmissen. :thumbsup: Mich inclusive. Ich bin ja eh der Typ, der was handfestes braucht, was man auch mal anschnautzen kann, ohne dass es vor Panik die Wand hoch geht und bei dem ich nicht bei jeder Kleinigkeit auf Panikanfälle aufpassen muss. Das Bild von der Ritterhochzeit find ich ja klasse :blinzel: ich glaub in so ein Outfit würde mein Zosse auch gut passen. Das Bild versetzt einen irgendwie in eine andere Zeit *schwärm*

  • anchy anchy sagt:

    „Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!“ Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer …

    Das ist die „Aussage des Jahres“.

    daß unter all den Ungetümen ja Menschen sitzen! Wo so viele Menschen sind, kann es nicht gefährlich sein,

    Und wenn der das so empfindet ist das schon mal die „halbe Miete“…toll!

    Anchy

  • Zagal Zagal sagt:

    Ich finde es absolut genial, wie weit du mit ihm gekommen bist! Trotz seiner Macken :resp:
    Es gibt also berechtigte Chancen, auch für durchgekanallte Genies 8o

  • gitana gitana sagt:

    Seltsamerweise hat er vor nichts Angst, was laut ist und sich bewegt. Das kann er erkennen und einordnen und damit ist es gut. Egal, ob es gleichzeitig 10 Köter sind, die laut kläffend in der Meute aus 200 m Entfernung im freien Feld auf ihn zustürmen und dann endlich angekommen wild um ihn rumhopsen, ob ein LKW oder Riesentraktor dröhnend an ihm vorbeidonnert, ganze Kuhherden direkt am Weg, Festumzüge in Lärm und Gewühl oder sonstwas alles, das lässt ihn völlig kalt 8) . Trailhindernisse kennt er alle, Klappersack, Flattertor, Wippe, alles, was geht, macht der im Schlaf. Dieses Jahr haben wir eine Trailprüfung gewonnen mit 100 von 100 Punkten, bei der schweren Prüfung im Anschluß waren wir 3. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48126/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48127/ Aber die Blume, die da am Tag vorher noch nicht geblüht hat, der kahle, helle Fleck auf dem grünen Grasweg, ein Ast, der da am Rand liegt, ein komischer Schatten oder einfach gar nichts, was sichtbar ist, das konnte zum Drama werden, denn es KÖNNTE ja da was sein :flucht: . Ganz extrem schlimm waren Hügel aller Art, vom einfachen Maulwurfshügel über einen Sandberg, den jemand aus der Schubkarre irgendwo hingekippt hat, Schotterberge, Rübenberge, Laubberge :panik1: . Beim Anblick solcher Monster sind wir sogar mehrfach fast gestürzt, weil er gar nicht so schnell die Beine sortieren konnte, wie er panisch flüchten wollte … Zagal, ich hab nicht ganz freiwillig durchgehalten, ich mußte halt :wacko: . Verkaufen können hätte ich den guten Gewissens ja so nicht bzw. wenn dann nur für eher wenig Geld und dafür war er zu teuer. Wer möchte denn so ein Pferd reiten? Dann haben mir noch einige Leute geraten, noch etwas zu warten, die auch Erfahrung mit so komplizierten Kandidaten hatten und meinten, so ab 10 Jahren wurden die plötzlich normal. Faeton war damals 8. Noch 2 Jahre so weitermachen und wenn´s dann doch nicht klappt? :S Jetzt ist er 11 und inzwischen tatsächlich fast normal :bite: Was mich weiterhin zum Durchhalten bewogen hat war, daß er ja sonst ein wirklich ganz liebes Tierchen ist, lerneifrig, willig, gutmütig, will immer alles richtig machen und ist eben sehr talentiert, so ein gut veranlagtes Pferd hatte ich noch nie. Er ist ja nicht absichtlich doof, sondern steht sich mit seiner Angst eigentlich immer nur selbst im Weg, eigentlich ist er ein armes Schweinchen in der Beziehung :seufz: . Wie es noch schlimmer kam, das steht hier ja noch gar nicht, hab ich jetzt auch noch keine Zeit mehr dazu. Aber jetzt ist er wohl aus dem gröbsten endlich raus :hurra: .

  • Avatar wednesday sagt:

    Schöne Geschichte, Gitana :friend: Bitte weiterschreiben!

    Aber die Blume, die da am Tag vorher noch nicht geblüht hat, der kahle, helle Fleck auf dem grünen Grasweg, ein Ast, der da am Rand liegt, ein komischer Schatten oder einfach gar nichts, was sichtbar ist, das konnte zum Drama werden, denn es KÖNNTE ja da was sein :flucht:

    Ich hab ja auch so einen Kandidaten zu Hause stehen :S Da kann der Mähdrescher neben ihm direkt starten, ein Hund ihn angreifen und wahrscheinlich sogar noch ein Panzer vorbei rollen. Egal, da kampfeslustig den Unterhals raus und droht dem Feind. Aber wehe da flattert ein Amselchen aus dem Blatthaufen auf oder eine Fledermaus kreist beim Reiten über uns … Dachte immer, dass eben nur mein Pferd so eigenartig ist. In der Vielseitigkeit zieht er die Baumstämme mit der präzision eines Schweizer Uhrwerks an. Aber beim Ausritt bekommt er das große P in den Augen, wenn im Herbst von heute auf morgen Holz geschlagen und am Wegesrand aufgestapelt wird… Großer A-HA-Effekt war für mich der Ritt von Peter Atkins mit HJ Hampton (Henny) bei der Olympiade 2010. Durch die Helmkamera sieht man sehr schön, dass Henny bodenscheu ist und wegspringt, als plötzlich helle Flecken durch den Sand erscheinen. Und das Pferd geht nun wirklich furchtlos über alles. http://www.youtube.com/watch?v=frbETD7Eh74 Ich sag mir zum Trost: der liebe Gott wollte unsere Pferde halt genau so, wie sie geworden sind.

  • Enco Enco sagt:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48122/ 2007 auf dem Deschenhof beim Doma Vaquera Turnier in der Anfängerklasse das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48123/ gleiche Veranstaltung, 2. eigener Auftritt im Rahmen einer Nachwuchspferdevorstellung. Am 2. Tag fing es kurz vor meinem Auftritt an zu regnen und alle Leute spannten ihre Regenschirme auf, hängten sich Planen über die Köpfe usw……….

    Da war ich Zuschauer! Leider kannten wir uns damals noch nicht! Und Doma Vaquera Turnier am Desch gibt es leider keines mehr!

  • gitana gitana sagt:

    Noch schnell 2 Bilder in die Runde werf (leider nur Handyqualität) das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48146/ gestern das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48147/ heute :bite:

  • Avatar Perle1 sagt:

    Wo bekommst Du die schönen Kostüme her ??? :blinzel:

  • gitana gitana sagt:

    Die spanischen Sachen in der schlichtesten Ausführung hab ich bei einem Andalusienurlaub gekauft, nur die Jacke nicht, die ist gar nicht original :red: . Die hatte ich noch in meinem Klamottenbestand von früher, hat halt zufällig dazu gepasst.

    Die schöne Barockjacke ist aus einem Kostümflohmarkt des Staatstheaters in Karlsruhe, war mit 50 Euronen ein echtes Schnäppchen. Dort hab ich auch ein wunderschönes Kleid bekommen, das ich bei den Damensattelauftritten mit meinem vorigen Pferd anhatte, für 60 Euro! :bravo: Der Hut zu der Jacke ist aus einem Karnevalsgeschäft und ist für die Funkenmariechen gedacht, war ein Riesenglück, daß ich den da zufällig im Laden entdeckt hab in der perfekt passenden Farbe zur Jacke und noch in der perfekten Größe für meinen kleinen Kopf :tuete: .

    Den Wappenrock vom Ritterkostüm hab ich von ebay, auch ein ganz einfacher, hab ich noch mit Rallyestreifen aufgepeppt. Die Kettenhaube ist von irgendeinem Mittelalterladen. Pferdedecke, Zügelüberzüge und Fahne hab ich komplett selbst genäht ;).

    Und noch ein kurzer Bericht von heute:
    Ich war mit dem Pony mal wieder seit relativ langer Zeit im Reitverein auf dem Dressur(abreite)platz und er lief richtig gut, mal von einigen kleinen Störungen/Spannungen abgesehen. Und ich hab´s heute geschafft, richtig bis 3 zu zählen und so haben wir zum Schluß eine ganze lange Seite (80 m) von der 1. bis zur 2. Ecke durchgehend fehlerfreie Dreierwechsel geschafft :hurra: :hurra: :hurra: Ist ja noch eher selten, daß ich mal vom Reiten zurückkomme und ein Grinsen im Gesicht hab statt mal wieder in Gedanken die Tel.-Nr. des Pferdemetzgers rauszusuchen, aber es ist doch seit einiger Zeit immer öfter der Fall 😀 .

  • Watson Watson sagt:

    Pferdedecke, Zügelüberzüge und Fahne hab ich komplett selbst genäht .

    :blinzel: echt jetzt :resp: das schaut super klasse aus! Ich wäre dafür zu dämlich, brauch ja für ne einfache Abschwitzdecke schon ne Ewigkeit und die Nähte sind auch alles andere als gerade :tuete:

    Und ich hab´s heute geschafft, richtig bis 3 zu zählen und so haben wir zum Schluß eine ganze lange Seite (80 m) von der 1. bis zur 2. Ecke durchgehend fehlerfreie Dreierwechsel geschafft

    :bravo: :bravo: :thumbsup:

  • Avatar Perle1 sagt:

    Danke gitana, dann muss ich immer die Augen offen halten 😉 !!!

  • gitana gitana sagt:

    Watson, das mit dem Nähen ist gar nicht so schwer 😉 . Den Umgang mit Nähmaschinen haben wir sogar noch in der Grundschule gelernt. Außerdem hab ich leider nur Pferde und keine Goldesel und auch davon noch zu viele, so daß ich halt sozusagen „gezwungen“ bin, nach günstigen Lösungen Ausschau zu halten, wenn ich was schönes will, also Schnäppchen machen, gutes Gebrauchtes günstig finden oder halt selber machen :daumen: . Enco, warst du die Jahre vorher auch schon auf den Deschenhof-Ferias? Wir waren die vorigen Jahre auch immer dort und ich habe immer 2 Auftritte gemacht mit unseren früheren Pferden, 1 x Garrocha und 1 x im Damensattel. So sieht übrigens das Kleid für 60 Euro aus dem Theater-Flohmarkt aus: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48204/ Das Bild ist auch auf dem Deschenhof entstanden, genau wie das auf meinem Avatar.

  • gitana gitana sagt:

    Jetzt mal wieder zurück in die Vergangenheit und dem, was ich mit „es kam noch schlimmer“ meinte:

    Während das 1. Dreivierteljahr mit Faeton überwiegend nur lästig war, weil man mit ihm fast nicht vom Fleck kam und über alles und jeden Schritt ewig diskutieren mußte, er aber sonst nichts machte, außer eben ums Verrecken einfach nicht weiterzugehen, fing er im Frühjahr 2005 mit gut 5 Jahren dann mit dem Steigen an :maul: . Und ab da war es erst einmal eine ganze Weile gar nicht mehr lustig :flucht: .
    Das allererste Mal stieg er, als ich über eine große Wiese reiten wollte, auf der vorher ein Volksfest stattgefunden hatte und u.a. auch ein Fahrturnier. Der Festplatz war bereits wieder komplett geräumt bis auf ein großes blaues Fahrhindernis, so eins aus mehreren Einzelteilen, wo man aus allen Himmelsrichtungen durchfahren kann. Er sah also dieses Ding und war total entsetzt! 8o . Ich ließ ihn kurz gucken und wollte dann weiterreiten und dann ging er hoch. Nur 1 x und sehr wackelig, fühlte sich an, als ob die Hinterbeine unter ihm nachgeben würden, weil er noch gar nicht genug Kraft hatte, sich zu halten, und so sah er selbst ganz schnell wieder zu, alle 4 Beine auf den Boden zu bekommen. So weit noch nicht schlimm, dachte mir noch nicht viel dabei.

    Das nächste Mal war eine Weile später im Gelände, ich war schon auf dem Rückweg, hatte auch schon einige heftige Diskussionen gehabt und wie immer letztendlich doch zu meinen Gunsten entschieden, kam an eine Wegkreuzung, beide möglichen Richtungen führten nach Hause, aber ich wollte links, er rechts. Daß er sich irgendwie spannte, hatte ich schon registriert und mit Rumzickerei gerechnet, aber nicht damit, daß er unvermittelt hochging, aber diesmal richtig, und dann oben noch eine 180-Grad-Wendung machte! Das war nun wirklich richtig fies und daß ich überhaupt oben geblieben bin (soweit man von „oben“ sprechen kann :wacko: ), hatte ich dem spanischen Sattel mit der hohen Galerie zu verdanken, sonst hätte ich nicht den Hauch einer Chance gehabt. Ich hing nämlich schon komplett zu einer Seite runter, konnte mich aber mit dem Knie des oberen Beines noch irgendwie am seitlichen Rand der Galerie „festkrallen“, was mich vor einem Absturz gerettet hat. Da Faeton danach gottseidank stehen blieb, konnte ich mich dann auch wieder hochhangeln, aber da war ich dann schon ziemlich sauer :cursing: . Danach ging es dann erstmal wieder weiter, natürlich auf „meinem“ Weg, und auch erst mal wieder unauffällig. Nach einer ganzen Weile und nicht mehr weit von zuhause und auf einem geraden Weg, wo sonst nichts war und es auch nichts zu diskutieren oder sonstwas gab, hat er das dann nochmal gemacht. Keine Ahnung, warum! ?( War einfach nur geradeaus nach Hause :kowa: . Diesmal hatte ich die plötzlich auftretende Spannung aber richtig interpretiert und mich fest in den Halteriemen gekrallt und so ist nichts weiter passiert. Schien mir so richtig, als ob er das einfach nochmal ausprobieren wollte. Der restliche Rückweg war dann wieder ganz normal.

    demnächst mehr …

  • Enco Enco sagt:

    Enco, warst du die Jahre vorher auch schon auf den Deschenhof-Ferias? Wir waren die vorigen Jahre auch immer dort und ich habe immer 2 Auftritte gemacht mit unseren früheren Pferden, 1 x Garrocha und 1 x im Damensattel. So sieht übrigens das Kleid für 60 Euro aus dem Theater-Flohmarkt aus: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48204/ Das Bild ist auch auf dem Deschenhof entstanden, genau wie das auf meinem Avatar.

    Ja, ich bin schon seit Jahren auf dem Deschenhof! Ich kenne Gabi und Volker schon ewig! Ich war auf jeder Feria und auf jedem Tag des Pferdes entweder an der Eingangskasse, an der Getränkekasse oder eben Zuschauer. Auf dem vorigen Hof und auf dem jetzigen. Schade, daß es die Ferias nicht mehr gibt. Auch schade, daß wir zwei uns damals noch nicht kannten! Kennst Du Erich Stanislowski? Sein Hengst, mit dem er in Shows auftritt, heißt Artilliero. Florian Müller und seinen Almanzor kennst Du sicher, oder?

  • gitana gitana sagt:

    Klar kenne ich Florian Müller, wer kennt den nicht? Stanislowski sagt mir irgendwie was, aber ich kann jetzt niemand bestimmtes damit verbinden :denk:
    Ab da, wo sie den Spanier da extra hergeholt hatten samt Pferd für die Feria lief das ganze irgendwie aus dem Ruder, finde ich. Und dann haben sie ja auch nichts mehr gemacht.
    Ja, schade, daß wir uns nicht gleich dort kennengelernt haben.

  • gitana gitana sagt:

    Nach diesen ersten, erfolgreichen Steigereien fing das Löffelchen dann an, diese Steigerei zu kultivieren. Er machte aus einer anfänglich durchaus echten Angst nach und nach eine echte Untugend :cursing: . Sobald er wieder irgendwo den Anker warf, was ja ziemlich oft vorkam, und ich es wagte, ihn auch nur ganz vorsichtig weiterzutreiben, ging er hoch, sofort und immer wieder, hoch, runter, hoch, runter, … , egal wo, besonders „toll“ war das z.B. auch unter/zwischen Bäumen usw.

    Hätte ich schon bei den ersten Ansätzen entsprechend durchgegriffen, wäre es sicher nicht so weit gekommen :S , aber obwohl ich ja schon mein Leben lang ritt, schon fast alles erlebt hatte und wirklich ziemlich sattelfest war und auch noch den Ruf hatte, besonders gut mit schwierigen Pferden zurecht zu kommen hatte ich doch bisher mit Steigern noch praktisch nichts zu tun gehabt. Er hatte mich also da, wo er mich haben wollte, nämlich verunsichert, schön brav Zügel nachgeben und nach vorne lehnen, toll für ihn, Rücken frei, Maul frei, machte ihm Spaß, während ich da mit roter Birne (vor Angst, nicht vor Ärger, noch nicht! :fies: ) und fertig mit den Nerven bemüht war, halbwegs anständig oben zu bleiben :rolleyes: .

    Einige Monate ritt ich ihn sogar nur noch mit dem spanischen Sattel, Helm sowieso, Sicherheitsweste und dicken Lederchaps. Passiert ist übrigens glücklicherweise nie etwas. Aber so konnte das nicht weitergehen, es mußte sich was ändern, aber schleunigst. Irgendwer, ich glaube Podhajsky, schrieb, daß die gängige Methode mit dem nach vorne lehnen und nachgeben nicht die richtige wäre, sondern reinsetzen, dranbleiben und vorwärts. Ich hab also in Gedanken geübt, stundenlang, tagelang, was mache ich, wenn er steigt, Hand dran lassen, richtig reinsetzen, ordentlich auf den Frack … Ab da hatte ich den roten Kopf dann auch vor Zorn :cursing: und nicht mehr vor Angst. Anfangs gelang mir die Umsetzung von der Theorie in die Praxis noch nicht so erfolgreich, noch zu spät und zu zaghaft, aber immerhin :bite: . Und er registrierte das auch :fies: , wenn auch noch nicht genug, um aufzuhören, aber mit der Zeit gewann ich immer mehr Oberwasser. Damit schwand dann auch langsam sein Übermut und die Steigerei fiel weniger heftig, hoch und lang aus. Alles wird gut ^^ , auch wenn es noch etwas dauerte.

    Teil 3 demnächst in diesem Theater 8)

  • Watson Watson sagt:

    :bravo: gitana, weiter!!! Du schreibst so herrlich. Auch wenn mir hier stellenweise der Angsschweis ausbricht, will ich mehr 😀

  • Avatar Lirio sagt:

    Gitana, deine Ausführungen sind wirklich lustig zu lesen!!! 😀
    Ich kenn diese Steigerei und irgendwann wird die eigene Angst von Wut abgelöst und dann gibts mal eine am Popo. Von da an wurde es immer besser…

  • Zagal Zagal sagt:

    Gitana, deine Ausführungen sind wirklich lustig zu lesen!!! 😀
    Ich kenn diese Steigerei und irgendwann wird die eigene Angst von Wut abgelöst und dann gibts mal eine am Popo. Von da an wurde es immer besser…

    Kann nur zustimmen :ja: Lese hier sehr gerne!
    Aber wenn du schreibst, wenn die Angst in Wut umschlägt beim Steigen… :panik1: Da kann man nur hoffen, dass man sich soooo lange oben halten kann :na:

  • Avatar Lirio sagt:

    Gitana, deine Ausführungen sind wirklich lustig zu lesen!!! 😀
    Ich kenn diese Steigerei und irgendwann wird die eigene Angst von Wut abgelöst und dann gibts mal eine am Popo. Von da an wurde es immer besser…

    Kann nur zustimmen :ja: Lese hier sehr gerne!
    Aber wenn du schreibst, wenn die Angst in Wut umschlägt beim Steigen… :panik1: Da kann man nur hoffen, dass man sich soooo lange oben halten kann :na:

    Mit der Zeit weiß man ja schon wann das Pferd hochgeht und dass es nicht umfällt und glaub mir da wirst dann schon mal richtig grantig… :maul:

  • Avatar Saro sagt:

    Ich lese gerne hier mit
    wann kommt Teil drei?

  • Watson Watson sagt:

    wenn ich das so sehen, morgen früh so um 3 rum 😀

  • gitana gitana sagt:

    … morgen früh so um 3 rum 😀

    Ja, ich hab da manchmal so einen etwas seltsamen Wach-Schlaf-Rhythmus drauf :tuete: , will ich eigentlich nicht, aber ich schaff es irgendwie nicht so richtig, das zu ändern. Fest steht nur auf jeden Fall, daß ich eine „Eule“ bin 8) . Muß gleich wieder weg und hab daher leider keine Zeit für längere Romane, aber ich hab noch ein altes Bild vom Deschenhof gefunden, wo er das erste Mal 2005 dabei war beim freien Reiten tagsüber vor der Show. Ich bin ja eigentlich nicht so ein Braun-Fan, aber so sah das doch ganz gut aus, finde ich, so rückblickend betrachtet :blinzel: . Eine braune portugiesische Kandare gibt es auch noch dazu, aber von Kandarenreife waren wir da noch Lichtjahre entfernt. Und nein, den Kopf hab ich ihm nicht so rumgezogen, sowas geht bei ihm blitzschnell von allein :look: . das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48210/ Vielleicht geht´s heute abend (bzw. nacht bzw. morgens :whistling: ) weiter mit Teil 3, will aber nichts versprechen. :bite:

  • Watson Watson sagt:

    ui, schick!!!

    Und komm, hör auf! So wie du da an dem inneren Zügel hängst, haste den doch voll rumgezerrt 😀

  • gitana gitana sagt:

    So wie du da an dem inneren Zügel hängst, haste den doch voll rumgezerrt 😀

    Mist, sie hat es doch gemerkt :tuete: War halt ein Versuch, von meiner Unfähigkeit abzulenken, leider vergeblich. xmas

  • Watson Watson sagt:

    :ostern:

    aber das Ohrenspiel ist niedlich und der Gesichtsausdruck dazu :herz:

    Du hast da nen ganz schönen Wildfang, ich hätte schön längstens kapituliert! :resp: Find ich klasse, dass du das auch noch so toll rüberbringen kannst.

  • gitana gitana sagt:

    Wie gesagt, nachdem ich dem Knaben durch ordentlich reinsetzen und kurze Zügel die Steigerei zunehmend unbequem gemacht hatte und ihn zusätzlich noch ordentlich mit Gerte, Sporen und Gebrüll traktiert hatte, wenn es mir nicht schon vorher gelang, das ganze durch energisches Kopfrumziehen im wahrsten Sinne des Wortes abzuwenden und ihm das dann alles nicht mehr so wirklich Spaß machte, wurde es deutlich besser, aber ganz erledigt war das damit noch nicht.

    Eines Abends war ich auf dem Platz bei mir ohne weitere Zwischenfälle, war fertig mit reiten, schon auf dem Weg Richtung Ausgang und denk noch, eine Runde andersrum im Schritt könnten wir ja noch machen, wende nochmal ganz arglos am hingegebenen Zügel ab und was macht der Sack? Geht völlig überraschend hoch und ohne Unterbrechung nahtlos hinten runter, sozusagen eine Rolle rückwärts :panik: . Gottseidank war an der Stelle der Sand besonders tief und da es ja mehr ein Abrollen als ein Überschlag war, ist auch nichts passiert, wenn auch mein rechter Fuß bei der Landung noch unter dem Sattel eingeklemmt wurde und noch eine Weile etwas weh tat. Ganz schön erschrocken bin ich aber doch und das Pony erst recht :fies: . DAS dumme Gesicht war echt sehenswert 8| :outlaugh: . Der war richtig geschockt und hat die Welt nicht mehr verstanden. Dazu kam dann noch ordentlich Schelte von mir :motz: und schneller, als er gucken konnte war ich wieder drauf. Die letzte Schrittrunde lief der wie ein Lämmchen :resp: .

    Trotzdem hab ich mir dann eine neue Strategie zurechtgebastelt, um nicht weiter unnötige Risiken einzugehen. Das war
    1. Reiten draußen nur noch dort, wo ich nicht mit ernsthaften Problemen rechnen mußte, sonst schon deutlich vorher (unauffällig :whistling: ) absteigen und ganz belanglos vorbeiführen.
    2. wenn er doch mal streikt und ich draufsitze, stehenlassen, auch wenn es die ganze Nacht dauert, aber nicht mehr vorwärtstreiben. Kam einige Male auch vor, hat aber letztendlich nie länger als 10 – 15 min. gedauert.
    3. immer wieder draußen führen, bevorzugt in´s Wohngebiet und besonders pferdemonsterreiche Gegenden, aber er mußte vorgehen! Hab ich so ähnlich gemacht wie Fahren vom Boden, aber halt nur von einer Seite. Ich bin so auf Kruppenhöhe gegangen und hab ihn konsequent vorgeschickt. Fand er fürchterlich, aber er mußte :maul: . Dazu hatte ich die Taschen voller Brotstückchen und wenn er irgendwo besonders Angst hatte, bin ich kurz vor und hab da schnell eins hingelegt. Hab dann drauf bestanden, daß er das Monster beschnüffelt und siehe da, da lag was zu fressen 8o . Fand er gut!

    Mit der Zeit war dann witzig zu beobachten, wie er dann vor irgendeinem Monster mal wieder Panik schob, aber nur kurz, und dann sah ich seinem Gesichtsausdruck an „Hm, sieht zwar gefährlich aus, aber es könnte ja auch was zu fressen dort liegen, gehen wir doch mal vorsichtig gucken“. :daumen: xmas

    Nach mehrwöchiger bzw. -monatiger Therapie von 1. – 3. war das Thema Steigen dann damit so gut wie erledigt. Und sicher hat der „Umfaller“ auch einiges bewirkt, sowas kann ja bekanntermaßen auch hilfreich sein 😛 . Er hat es danach nur noch ganz selten gemacht, wenn, dann nur noch 1 x und auch nur halbherzig hoch, nur mal so angedeutet. Dann konnte ich auch endlich wieder mit gutem Gefühl auf den Dressursattel umsteigen und Sicherheitsweste und Chaps weglassen. Was trotzdem blieb, war der Verfolgungswahn, die ständige Angst und Anspannung, immer bereit zur Flucht, das Guckige usw., aber wenigstens blieb er dabei wie in der Anfangszeit auf dem Boden, immerhin was :hurra: .
    Jetzt aber :sleep:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Fast pünktlich wie die Maurer. 😀

    Echt spannend hier. Und :resp: für deine Geduld und deinen Einfallsreichtum.

  • Avatar nisenase sagt:

    und was hat er sich danach für Dich einfallen lassen????

  • gitana gitana sagt:

    Falls du mit „danach“ die Zeit nach der Stehaufmännchenphase meinst, da hatten wir halt „nur“ wieder die gleichen Probleme wie vorher auch, alles ist gefährlich, nirgends kann man hingehen, dauernd rausheben, weil man ja glotzen muß, angespannt bis zum Anschlag, ständig vor irgendwas auf der Flucht … nur halt wieder ohne Steigen :whistling: . Also eigentlich nichts gefährliches, aber halt unendlich nervig, so macht Reiten einfach keinen Spaß, wenn man nicht zum Reiten kommt, sondern permanent nur am Kämpfen ist ;( . Bocken oder echt fiese Sachen hat er gottseidank wirklich nie gemacht, hatte auch nie so eine rebellische Flegelphase und eigentlich ist er ja auch ein ganz Lieber und total umgänglich und völlig problemlos vom Boden aus.

  • gitana gitana sagt:

    Dann mal zwischendurch was Aktuelles von heute, soll ja hier vor allem mal ein Tagebuch sein. Nachdem ich schon den Dressursattel draußen hängen hatte und den Plan im Kopf, mal wieder in den RV zu gehen auf meinen Lieblingsplatz und das Hotti auch schon halb geputzt war, hatte ich die spontane Idee, doch lieber auf die Jagdstrecke zu gehen. Die Jagd war schon im September, die meisten Hindernisse stehen ganzjährig, der Boden war trocken, das Wetter herrlich sonnig und kühl und das Gras ist kurz … :rolleyes: . Also Dressursattel wieder weggepackt und ganz enthusiastisch Springsattel, Gamaschen und Glocken rausgeholt und das Dressurpferd in ein Militarypferd verwandelt. Und dann ging´s los :attack: , hab alles vorgefunden wie erwartet . Auf dem Hinweg mußte ich zwar vor fast jedem Sprung durchparieren und erst mal zeigen, bevor ich dann die ersten Sprünge noch im Trab und die nächsten dann auch im Galopp anreiten konnte, aber dann klappte das Springen wunderbar und zurück sind wir alle bis auf einen Sprung, der ganz schattig und im Gegenlicht und mit Graben drunter auch wirklich zu gruselig aussah, ohne vorher halten und angucken durchgehend flott aus dem Galopp gesprungen. Und schöööne lange Galoppstrecken auf super Boden dazwischen, wo man mal so richtig zügig durchgaloppieren konnte. Im Gelände ist das Pony inzwischen echt toll :hurra:. Bilder gibt´s natürlich keine, ich war ja alleine, aber ausgesehen hat das dann ziemlich genau so: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48238/ Das war 2008 beim Geländetraining in Zweibrücken. Da sind auch die folgenden Bilder entstanden: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48239/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48240/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48241/ Soviel auch zu dem Vorurteil, Spanier könnten nicht springen 😛

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Also das einzigste was ich mich dort getraut hätte wäre das Wasser :ostern:

    Lese hier gerne mit, sehr interessante Geschichten, herzlichen Glückwunsch :resp:

  • Avatar Hardy sagt:

    Soviel auch zu dem Vorurteil, Spanier könnten nicht springen

    Sieht nach viel Spass aus ! Echt toll :thumbsup:

  • gitana gitana sagt:

    Freut mich, daß es euch Spaß macht, hier mitzulesen, dann ist die Mühe ja nicht umsonst 🙂 . Alle unsere Spanier sind oder waren sehr geschickte Springer, mit denen das alles richtig Spaß gemacht hat :attack: . Die sind wie die Katzen, total geschmeidig und fast immer von allein passend zum Absprung (ich kann nämlich gar nicht passend hinreiten :tuete: , deswegen hab ich sie mir so erzogen, daß sie das alleine machen). Und wenn es wirklich mal nicht passt und sie springen trotzdem, was eigentlich immer der Fall ist, dann nehmen sie einen trotzdem immer noch schön mit, so daß gar nichts weiter passiert. Nur unsere ehemalige Warmblutstute mit Hannoverscher/Oldenburger Abstammung war total ungeschickt und hat sich fürchterlich schwer getan :ostern: , irgendwann ging´s dann auch einigermaßen. Wenn es mit „normalen“ Warmblöds nicht passt, dann kann man ja echt froh sein, wenn man noch irgendwie oben ist, weil es einen dann so derartig rumbeutelt. Ging mir jedenfalls immer so :wacko: . Mein voriger Spanier (aber kein PRE) hatte mehrere hohe Platzierungen in Geländeprüfungen und war 2 x 2. in VS-Prüfungen einmal in Zweibrücken und einmal bei der elsässischen Meisterschaft (bei überhaupt nur 2 Starts in VS ein guter Schnitt 😀 ) und die einzige Springprüfung, die ich je mit ihm geritten habe, haben wir auch noch gewonnen mit einer Stilnote von 8,6. Eigentlich wären das also die idealen Springpferde für Spring- und Geländereiter, die nicht unbedingt bis ganz in die höchsten Klassen hinauswollen. Wirklich schade, daß sie umgekehrt in der Beziehung eher belächelt werden. Hier noch ein Bild von Südlichter-Workshop 2010 vom Freispringen, ist zwar nur ein kleines Sprüngelchen, aber die Springmanier ist doch so schön, das wär doch Verschwendung, sowas nicht auszunutzen 😉 . das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48247/

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Das sieht gut aus 😉

    ich kann ja mal ein Kurzvideo von Theos leztem Freispringen einstellen :attack:

    Spass hat er ja sichtlich, :hurra: aber der Stil :tuete: :tuete: :tuete: :daumen:

  • Avatar metunja sagt:

    ich kann ja mal ein Kurzvideo von Theos leztem Freispringen einstellen :attack:

    na, her damit :daumen: – gleich bei Theo gucken geh….
    ich finde es auch schön hier zu lesen und du hast meinen vollen :resp: für deinen Mut und vorallem, was du dir so einfallen läst, wenn ein Problem äh Monster auftaucht.
    Lg MEtunja

  • Avatar Joyjoy sagt:

    Hi alle zusammen,

    und an die Autorin, ich glaube nicht das ich dich schonmal auf einer Show gesehen habe, hätte aber schwören können du wärst in Heppenheim dabeigewesen. Vielleicht hast du ja einen Doppelgänger 😉

    Ich lese auf jeden Fall fleißig mit und warte auf den nächsten Teil.

    LG

    Joyjoy :attack:

  • gitana gitana sagt:

    Muß mich doch mal wieder melden … Wir waren inzwischen mal wieder in der Halle, auf dem großen Dressurabreiteplatz und auf der Wiese an der (ehemaligen) Gruselecke und er war (für seine Verhältnisse :daumen: und von kleinen Ausnahmen abgesehen) richtig entspannt und fast durchweg schön reitbar. Und auf der Jagdstrecke waren wir auch nochmal und diesmal konnten wir alles flüssig springen ohne vorher gucken zu müssen :hurra: . Noch ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit: Mit fremden Pferden hatte er „anfangs“ (so einige Jahre :tuete: ) durchaus mal so seine Probleme. Schimmel gingen einigermaßen, war er ja von uns gewöhnt. Bei Füchsen hat er sich total aufgegeilt, aber sowas von, besonders wenn kein Reiter drauf war, das war am Anfang echt krass und gar nicht mehr lustig :maul: . Im wahrsten Sinne des Wortes volles Rohr voraus, glasige Augen, Gebrüll, … :wacko: Bei dunklen Pferden, also Braune oder Rappen, ist er dagegen sofort auf Konfrontation gegangen, wenn die ihm auch nur halbwegs in die Nähe kamen, war aber wohl eher Unsicherheit als echte Aggression nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“, war aber auch nicht lustig, so in einer vollen Reithalle :panik1: . Da hatten wir dann mal so ein „schönes“ Erlebnis bei der Messe equimundo in Karlsruhe, das war 2007, wo wir bei einer PRE-Zuchtschau mitgemacht hatten, Abreiten in der Halle auf einem winzigen Plätzchen und es wimmelte von Pferden, auch von Rappen :panik: . Innen reiten ging nicht, weil da fremde Pferde gleich von beiden Seiten waren, außen ging eigentlich auch nicht, weil man unter die Tribüne glotzen konnte, wo die ganzen pferdefressenden Monster saßen. Einmal ist er dann so erschrocken, daß er mir sozusagen rechtwinklig in die Mitte geschossen ist, seitwärts, wie eine Volltraversale, und als er zum Stehen kam, stand er direkt, also Bügel an Bügel, neben einem Rappen! Da hat er dann jegliche Fassung verloren und ging auch noch senkrecht hoch! Als er ganz oben war, hab ich sicherheitshalber mein rechtes Bein nach links genommen, wie zum Absteigen, und als er wieder runter kam, stand ich direkt neben ihm, eben wie zum Aufsteigen, hatte sogar beide Zügel noch korrekt in der Hand :ostern: . Der Rappe war mittlerweile glücklicherweise weg. Ich bin dann sofort wieder aufgestiegen und ganz „normal“ weitergeritten. Passiert ist nichts weiter :look: , außer daß sich einige Leute gehörig erschrocken haben. Das Problem mit den dunklen Pferden wurde halt nach und nach durch Routine besser, das mit den Füchsen haben wir speziell geübt :fies: . Gleich neben dem Springabreiteplatz im Verein ist eine Koppel, wo ganz oft 2 Füchse drauf standen. Ich also auf den Platz zum Reiten, wenn die da waren und dann halt nach und nach immer näher dran und je länger das „Teil“ wurde und umso mehr die Konzentration von mir Richtung Koppel schwand, umso mehr mußte er arbeiten :attack: , notfalls halt, bis der Schweiß tropfte. Fand er nicht witzig, ich aber auch nicht :maul: . Wurde aber dann auch irgendwann besser und inzwischen ist es gottseidank kein Problem mehr, auch nicht mit den dunklen. Wobei :denk: , vor einiger Zeit war ich mal in der Halle, wo jemand eine schwarze Ponystute longiert hat und da hat er sich tatsächlich mal wieder aufgeführt mit allem drum und dran wie früher bei den Füchsen, der Sausack! Und zum Schluß noch ein Bildchen von der equimundo, allerdings nicht von der Zuchtschau, sondern vom Barockturnier, das da auch noch stattfand. Da war der meiste Stress schon abgebaut, da hatte er auch schon einige Messetage hinter sich ^^ . das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48361/

  • Avatar Perle1 sagt:

    Schimmel gingen einigermaßen,

    Komisch, meiner hat das mit Schimmel. Die kann er absolut nicht leiden :nix: .
    Da hat mal eine Reiterin gesagt……..hat der den schon mal in den Spiegel gesehen 😀 .

    Alle unsere Spanier sind oder waren sehr geschickte Springer,

    Ich hoffe unserer auch :blinzel: , er soll jetzt auch ein bischen Gymnastik machen!!!

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Komisch, meiner hat das mit Schimmel.

    Mein Pony auch! Wenn die zu nah kommen, macht der auf dem Absatz kehrt. 😉 Mittlerweile ist es aber gar nicht mehr schlimm: Ich habe ihn einfach mit Schimmeln auf die Weide gestellt! 😉

  • Avatar Perle1 sagt:

    Hab ich so ähnlich gemacht, sein Boxennachbar ist jetzt Schimmel 😀 !!!

  • gitana gitana sagt:

    Vorgestern die ersten Zweierwechsel geschafft :hurra: :hurra: :hurra: . Es geht voran :attack: .
    Gestern hatte er frei und heute mußte er wie Kollege Dante auch mal auf die Rennbahn. Ist mit ihm alles kein Problem, wenn er nicht glotzt, dann ist der ja super rittig. Als ich da noch beim Aufwärmen war und die lange Gegengerade hochtrabte, kam mir plötzlich was entgegen vom anderen Ende. Konnte es erst nicht erkennen, weil noch zu weit weg, irgendjemand lief, irgendein Wägelchen, sah komisch aus. Beim Näherkommen sah ich, was es war, eine alte Frau, die da mit ihrem AOK-Chopper im Schneckentempo über das Gras hoppelte 8| 8o :panik1: . Hätte ja mit allem gerechnet, aber damit nicht 8) . Hab sie dann während meines Trainings noch einige Male überholt bzw. bin ihr entgegengekommen, je nachdem, wie rum ich gerade ritt, ich wechsel ja ab und zu die Hand. Bin aber weitergaloppiert, die Bahn war ja breit genug für uns beide 😀 . Als ich fertig war, war sie auch tatsächlich am anderen Ende der Wiese angekommen :resp: . Sachen gibt´s xmas .

  • gitana gitana sagt:

    Gibt zwar nichts besonderes zu berichten, aber so ein kleiner Zwischenstand ist mal wieder fällig.

    Inzwischen hat es ja bei uns auch mal wieder geregnet und seitdem ist natürlich nix mehr mit auf Wiese reiten ;( . Mein „Reitplatz“ ist zwar bei Nässe besser als bei Trockenheit, aber ich mag ihn trotzdem nicht :no: . Also seit ewigen Zeiten vorgestern mal wieder in die Halle. Am Anfang ein bißchen Geglotze an der offenen Seite, wo jetzt auch wieder das ganze Hindernismaterial lagert, das vorher noch auf dem Springplatz stand, aber dann war´s gut und ich konnte reiten, statt nur zu kämpfen, diskutieren usw. Hatte die Halle sogar für mich alleine außer ganz am Anfang.

    Heute war ich wieder da und es war auch wieder gut. Früher konnte ich ja immer nur so ca. 70 % von dem, was er eigentlich kann, in der Halle rausreiten, weil er immer so viel Stress hatte und vor lauter Spannung und „Unkonzentration“ auf mich viele Hilfen gar nicht angekommen sind. Das war jetzt anders, ich konnte das volle Programm durchreiten, was wir so über den Sommer erarbeitet hatten, als letztes dazugekommen waren ja die Pirouetten und die Serienwechsel zu 4, 3 und 2 Sprüngen. Und heute hatte ich sogar mal wieder einen fachkundigen Beobachter, dessen Urteil ich wirklich vertraue, und der hat gesagt, alles gut bis auf wenige einzelne Kleinigkeiten, aber nichts gravierendes! Er sagt mir auch, wenn was noch nicht o.k. ist, deshalb frag ich ihn ja auch, mir nur was erzählen, was ich hören will, tut er gottseidank nicht. Also Grund zum freuen :hurra:.
    Natürlich klappt noch nicht immer alles perfekt, wir üben ja noch, aber es klappt immer öfter gut bzw. korrekt.

    Nur das Theater, was er gemacht hat, als ziemlich zum Schluß noch ein Polenwallach reinkam und er den permanent anbaggern mußte, als wär´s eine rossige Stute, das hätte er sich sparen können :maul: , auch wenn es die Bewegungsenergie noch mal ungemein erhöht hat :fies: .

    Eigentlich wollte ich ja auch noch mal die Geländehindernisstrecke abreiten, aber das kann ich jetzt vergessen, bei dem vielen Regen sind die Wiesen mittlerweile abgesoffen :seufz: . Da geht erst wieder was im Spätsommer nach der Heuernte.

  • Avatar Granado sagt:

    Nur das Theater, was er gemacht hat, als ziemlich zum Schluß noch ein Polenwallach reinkam und er den permanent anbaggern mußte, als wär´s eine rossige Stute, das hätte er sich sparen können :maul: , auch wenn es die Bewegungsenergie noch mal ungemein erhöht hat :fies: .

    so sind sie, die matchos 😀
    schon, dass faeton sich nun nicht mehr in der halle gruselt und er den kopf zur mitarbeit frei hat!
    ist auch für den reiter gleich viel entspannender… 🙂

  • gitana gitana sagt:

    Ja, das ist wirklich sehr angenehm so. Und „entspannend“ ist auch das richtige Wort; was da vorher an (An-)spannung drin war, das war echt :pinch: . Jetzt ist es meist nur noch eine angenehme Spannung 🙂

    Heute Tag 3 in der Halle, wieder alles prima :bravo: . Und das, obwohl während meiner Reiterei die Halle für das Weihnachtsreiten morgen von innen und außen dekoriert wurde, hat ihn gar nicht gestört ^^ . Zwei Pferde kamen dann noch dazu, aber außer am Anfang ein bißchen krakeelen war das dann auch ganz o.k.

    Und hinterher gab´s dann noch einen leckeren, großen Apfel aus einem der Weihnachtskörbchen, ganz offiziell von einer der Dekorateurinnen :eat: .

  • Avatar H_alias_Latino sagt:

    Faetons Geschichte ist wirklich sehr spannend und dass das große Durchhaltevermögen am Ende belohnt wurde, ist nur gerecht.

    Im Springen ist mein Spanier auch gar nicht schlecht gewesen, anfangs war nur Springgymnastik in der sogenannten „Krabbelgruppe“ geplant, später sprang Latino locker einen E-Parcours, einzelne A-Hindernisse und gewann auch mal auf dem Hausturnier den Stil-Geländeritt. Wenn irgendwas nicht passte, kam er trotzdem immer so hinüber, dass wir nicht in größere Schwierigkeiten kamen, notfalls fielen Stangen oder der Sprung wurde größer.
    Später blieb das Springen von meiner Seite aus wegen Schwangerschaften und eigenen Verletzungen auf der Strecke, aber einen kleinen querliegenden Baumstamm im Gelände überwinden wir noch immer gerne, wenn er gut liegt.

    Liebe Grüße,

    Heike

  • gitana gitana sagt:

    Gestern mal wieder in der Halle. Ich komm rein und seh, daß da eine schwarze Stute an der Longe läuft 8o . Dachte gleich an die schwarze Ponystute aus meinem Beitrag 66 ziemlich unten bzw. was da abging und ahnte schon Schlimmes. Zu meiner größten Überraschung hat Faeton die Dame von Anfang an praktisch keines Blickes gewürdigt, nicht mal am hingegebenen Zügel direkt außenrum! Hat mich sehr überrascht, aber um so besser, bin eine halbe Stunde in völliger Ruhe vor mich hin geritten. Die Stute ging dann irgendwann und nach dieser halben Stunde kamen 3 Westernreiter rein, dabei eine Schimmel- und eine Fuchsstute. Und dann ging die Post ab! :doh: Die nächsten 5 Minuten waren anstrengender als alles andere vorher! Dann wurde es ein bißchen besser, aber eben nur ein winziges bißchen :look: . Immerhin haben ihn die Damen so beflügelt, daß wir eine im wahrsten Sinne des Wortes rundum gelungene ganze Pirouette links geschafft haben, ich hab sie fast ganz auch im Spiegel gesehen und es sah so gut aus, wie es sich anfühlte :hurra: . Das ist ja zur Zeit so unser Schwerpunktthema und im allgemeinen klappt das auch schon recht ordentlich, noch nicht immer, aber immer öfter. Aber so gut war´s, soweit ich mich erinnere, noch nie. Allgemein ist er ja nun ohnehin kein Bewegungslegastheniker, aber in der restlichen Zeit in der Halle, wo wir noch gemeinsam geritten sind, hat er nochmal alle Register gezogen und geprahlt wie ein Pfau. Manchmal kann die Anwesenheit von Weibsvolk ja nervig sein, kann aber auch die Arbeitsmoral ungemein anheben 😀 .

    Und nächstes Jahr kommt dann noch ein Kapitel aus der Vergangenheit, das hier eigentlich auch nicht fehlen darf, aber ich konnte mich bisher nicht so dazu überwinden, das zu erzählen :tuete: , werd es aber doch tun, weil es doch irgendwie interessant war vom Ergebnis her.

  • Avatar metunja sagt:

    Hallo Gitana,
    ich lese deine Beiträge gerne und freue mich auf deine kommenden „Erfahrungen“
    Wünsche dir viel Gesundheit für alle und Glück im Stall für 2012 :hug:
    Lg MEtunja

  • Zagal Zagal sagt:

    Und nächstes Jahr kommt dann noch ein Kapitel aus der Vergangenheit, das hier eigentlich auch nicht fehlen darf, aber ich konnte mich bisher nicht so dazu überwinden, das zu erzählen :tuete: , werd es aber doch tun, weil es doch irgendwie interessant war vom Ergebnis her.

    …da sind wir aber dann mal gespannt, was da kommt :blinzel: …übrigens ist schon nächstes Jahr!!! :na:

  • Avatar nisenase sagt:

    ich finde die Ereignisse auch immer total interessant und lese sehr gerne. Man ist dann irgendwie beruhigt, dass es anderen Reitern auch nicht besser ergeht;) Hochs und Tiefs, Auf und Ab……..

  • Avatar Perle1 sagt:

    kann aber auch die Arbeitsmoral ungemein anheben 😀 .

    😀 :thumbsup: !!!(Männer !!!)

    ………..da bin ich auch mal gespannt, auf Deine Geschichte :ja:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Und nächstes Jahr kommt dann noch ein Kapitel aus der Vergangenheit, das hier eigentlich auch nicht fehlen darf, aber ich konnte mich bisher nicht so dazu überwinden, das zu erzählen :tuete: , werd es aber doch tun, weil es doch irgendwie interessant war vom Ergebnis her.

    …da sind wir aber dann mal gespannt, was da kommt :blinzel: …übrigens ist schon nächstes Jahr!!! :na:

    Genau, also raus mit der Sprache! :ja:
    Bin auch schon gespannt! 😉

  • gitana gitana sagt:

    Ich bin ja hier auch noch einen schon länger angekündigten Beitrag schuldig, um den ich mich bisher gedrückt hab, weil ich dann bestimmt gesteinigt werde :S , aber ich fand das, sagen wir mal, Experiment, bzw. dessen Ergebnis doch so interessant, daß ich mal davon berichten möchte. Es kommt nämlich das böse Wort Schlaufzügel drin vor :tuete: .

    Es war, wenn ich mich recht erinnere, im Frühjahr 2009, meine Stimmung mit dem Esel war auf dem Nullpunkt nach 5 Jahren nur Generve, warum, hab ich hier schon oft genug erwähnt und werde das jetzt nicht wiederholen. Mir wurde so langsam fast alles egal, ich wollte einfach mal zum Reiten kommen und nicht immer nur kämpfen und diskutieren (wohlgemerkt nicht aus Widersetzlichkeit, sondern nur wegen seiner ständigen Panikattacken). Es lief ja immer so ab, daß er, wenn er denn überhaupt mal halbwegs an den Hilfen war, alle paar Sekunden den Schädel hochriss und entweder blockte oder flüchten wollte und es dann echt Arbeit war, den wieder dahin zu bekommen, wo er hingehörte. In dieser Phase war das dann auch kein reiten mehr und solche Phasen wiederholten sich ununterbrochen. So schlich sich langsam, aber beständig der Gedanke bei mir ein, mal einen SZ einzuschnallen, NICHT um ihm damit die Rübe runterzuziehen, sondern nur, um das dauernde Herausheben zu begrenzen! Ich hatte auch ewig mit mir gehadert, weil das nun so gar nicht in meine Ausbildungsphilosophie passt, Armutszeugnis, Bankrotterklärung und was mir so alles durch den Kopf schoss … Und wenn das dann auch noch jemand sieht
    … :panik1: Ich hab also den Gedanken ewig vor mir hergeschoben, aber zum o.g. Zeitpunkt war es dann doch soweit. Ich hatte dann beschlossen, es einfach einmal auszuprobieren und abzuwarten, was passiert!

    Ich habe mir dann so ein Teil selbstgemacht aus einem ganz dünnen leichten Nylongurt, der komplett incl. der beiden Karabiner, deren Gewicht ja noch Gurt getragen wird, gerade mal 130 g wiegt, also nicht schon allein durch sein Gewicht wirkt. Geführt habe ich ihn so, wie ich das auch mit Kandarenzügeln mache, ich lasse den Trensenzügel zwischen kleinem und Ringfinger in die Hand laufen und schon zwischen Mittel- und Zeigefinger wieder raus. Der Kandaren- bzw. in diesem Fall SZ läuft unter dem kleinen Finger in die Hand und über dem Zeigefinger wieder raus. Die Zügel berühren sich also in der Hand gar nicht und lassen sich so sehr fein und ganz unabhängig voneinander führen. Auf meinem Avatar sieht man das, weiß aber nicht, ob man es gut
    erkennen kann.

    Angefasst habe ich die Zügel so, daß der Trensenzügel anstand und der SZ bei normaler Haltung minimal durchhing. Und dann mal los :attack: .
    Erwartet von der Wirkung her hatte ich einfach nur, daß er sich eben nicht mehr über einen gewissen Punkt rausheben kann, ich dadurch nicht mehr diskutieren brauche und einfach über den Punkt wegreiten kann. Daß er sich dadurch vielleicht irgendwie anders verhält, weniger spannt, glotzt usw. hatte ich nicht im Programm, warum auch?

    Fortsetzung folgt, muß jetzt erst mal Füttern gehen … 😉

  • Avatar Caterchen sagt:

    Das Füttern dauert aber lang…! 😉
    Bin gespannt auf die Fortsetzung.

  • gitana gitana sagt:

    Jetzt geht es an die Praxis.

    Bin erstmal auf die Wiese gegangen neben dem Haus und nicht gleich in den Verein, damit mich so bloß niemand sieht :tuete: . Dann wie immer erst mal ein paar Minuten Schritt am komplett hingegebenen Zügel, anschließend das ganze Gedöns wie beschrieben eingesammelt und angefangen „richtig“ zu reiten. Gedacht hatte ich ja, wenn dann die Birne hochfliegt, dann muß ich halt ordentlich gegenhalten, brauch aber nicht so viel zu diskutieren, aber das war´s dann auch schon. Gleiche Anspannung, gleiche Fluchtversuche usw. wie immer, warum sollte sich das auch ändern? :rolleyes: . Und wie er dann reagiert hat, hat mich ehrlich gesagt total überrascht. Jedes Mal (und das war bei ihm wirklich dauernd), wenn er den Schädel hochreißen wollte, hat er ja gleich gemerkt, geht nicht, und dann hat er sich schlagartig wieder entspannt und den Kopf fallengelassen 8o . Ich merkte gar nichts außer einem ganz kurzen leichten Ruck unter dem kleinen Finger, wenn sich der SZ kurz spannte beim Versuch, den Kopf hochzuheben, und das war´s dann auch schon.

    Erst dachte ich noch, das wäre Zufall, kann doch gar nicht sein, hat heute einen guten Tag oder sonstwas, aber es war IMMER so! Der lief plötzlich total zufrieden, wurde immer lockerer und plötzlich ging sogar Dehnungshaltung :hurra: . Sonst war das immer so, daß er vielleicht mal einen kleinen Ansatz dazu gezeigt hat, aber richtig geklappt hat das doch nie, denn wenn ich dann nachgegeben hab, ging der Kopf noch kurz ein ganz kleines bißchen Richtung v/a, aber nur, um dann sofort auszunutzen, daß ja der Zügel jetzt länger ist, also umgehend Schädel hoch und durchstarten :kowa: . Mit dem SZ hatte er ja nun so eine Art Führung nach unten und hat sich dann daran sozusagen regelrecht runtergleiten lassen, erst nur ein bißchen, dann ein bißchen mehr usw., und das fand er dann ganz toll, tut ja richtig gut ^^

    Kurzum, ich war nach diesem ersten Versuch absolut positiv überrascht, hatte ein zufriedenes Pferd, das sich so ziemlich zum ersten Mal halbwegs reiten ließ im Sinne von losgelassen und zufrieden und das endlich mal angefangen hatte, sich freiwillig fallen zu lassen.
    Wer das Ergebnis jetzt auf Rollkur/LDR/learned helplessness oder sowas oder wie das heißt zurückführen möchte, den kann ich beruhigt enttäuschen, ich habe ihn niemals damit „gerollt“, zusammengezogen oder so, sondern einfach nur den oberen Rahmen begrenzt, also wenn es über ein gewisses Maß von Nase vor der Senkrechten und Genick höchster Punkt hinausging :rolleyes: . Mehr nicht!

    Das war also Tag 1 und nachdem das jetzt schon wieder so lang geworden ist und ich jetzt doch noch wenigstens etwas schlafen will :gähn: , mach ich für den Rest doch noch einen weiteren Teil auf 8) .

  • gitana gitana sagt:

    Nach einem so überraschend erfolgreichen Tag habe ich die Aktion noch ein paar mal wiederholt, ob sich was ändert bzw. wieder schlechter wird, aber es wurde nicht schlechter, sondern immer besser! ^^ Das war alles noch bei uns auf der Wiese. Dann hab ich mal all meinen Mut zusammengerafft, eine Zeit ausgesucht, wo nicht so viele Leute im Verein sind, die mich sehen könnten, und bin rübergeritten. Und auch da ging es vieeeel besser als sonst. Ich hatte nach diesen ersten Tagen mit SZ langsam sogar mal das Gefühl, auf einem Reitpferd zu sitzen :hurra: . Ein paar wenige heftige Panikattacken und Ausraster hatte er zwar doch immer mal wieder, wo ich dann auch mal leider entsprechend zufassen mußte, aber es war trotzdem kein Vergleich zu dem, was früher abging. Aufgrund dieser weiterhin guten Erfahrungen bin ich dann tatsächlich über meinen eigenen Schatten gesprungen (laut Redensarten-Index „sich überwinden; ungewöhnlich handeln; für eine richtige Sache einen Grundsatz ignorieren“ 8) ), und hab beschlossen, das mal eine Weile konsequent durchzuziehen, also das Teil jedes Mal beim Reiten einzuschnallen, außer im Gelände natürlich. Ich merkte ja, daß es ihm eben auch körperlich und psychisch sehr gut tat. Er kam immer schneller und tiefer in die Dehnungshaltung, der Rücken wurde lockerer und er ließ mich besser sitzen, wir hatten fast keinen Streit mehr miteinander und ich konnte ihn so häufig loben wie noch nie zuvor :hug: .

    Es wurden dann so ca. 3 – 4 Monate, wo ich das gemacht hab, dann hab ich den SZ so langsam wieder „ausgeschlichen“, und es ging auch ohne weiterhin gut 🙂 . Nach Abschluß dieser Aktion kann ich auch nach längerer Zeit nur Positives feststellen: Faeton ist nach wie vor nicht „geheilt“ von seinen Ängsten, aber er ist in dieser Zeit viel gelassener geworden, hat endlich in eine schöne Dehnungshaltung gefunden, Oberhals und Rücken, die vorher eher mickrig waren (kein Wunder bei der ständigen Anspannung, Wegdrücken usw.), haben ganz deutlich Muskulatur aufgebaut und das alles hat sich auch nicht mehr „zurückentwickelt“ :hurra: .

    Wie gesagt, er ist immer noch nicht problemfrei, einfach zu reiten, gut zu sitzen, der Rücken könnte noch besser sein u.a., aber wir sind so ein gewaltiges Stück weitergekommen, in diesem Fall war es wirklich eine echte Hilfe :rolleyes: .

    Und jetzt dürft ihr mich steinigen dafür, so ein Folterinstrument benutzt zu haben :stein: .

    Was haltet ihr von der Geschichte? Hat mal jemand ähnliches erlebt? :look:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Und jetzt dürft ihr mich steinigen dafür, so ein Folterinstrument benutzt zu haben :stein:

    Wieso sollten wir Dich dafür steinigen wollen? Du hast die SZ ja nicht dazu benutzt, um ihn zusammen zu ziehen und aufzurollen, sondern um den Weg nach oben zu begrenzen. Vielleicht hätte das auch mit feststehenden Hilfszügeln funktioniert z.B. Chambon. Wenn aber jemand so gut reitet, dass er mit einem SZ „vernünftig“ umgehen kann, kann das das richtige Hilfsmittel sein. Ich finde, ein Hilfszügel ist eben ein Hilfsmittel und wenn das in diesem Fall eben die SZ waren – so what? Allerdings ist es bei 95% der Nutzer von SZ der Fall, dass sie die SZ eben nicht vernünftig nutzen (können) und dann sind die Dinger Teufelszeug…

    Was haltet ihr von der Geschichte? Hat mal jemand ähnliches erlebt? :look:

    Kannst Du Dir erklären, warum das so gut funktioniert hat? Warum er dadurch die Sicherheit bekommen hat und nicht mehr alles in Panikattacken endet? Hat er durch die Begrenzung nach oben „Sicherheit“ bekommen, dass Du noch da bist? Sorry, kann es irgendwie nicht besser umschreiben…

  • gitana gitana sagt:

    Kannst Du Dir erklären, warum das so gut funktioniert hat? Warum er dadurch die Sicherheit bekommen hat und nicht mehr alles in Panikattacken endet? Hat er durch die Begrenzung nach oben „Sicherheit“ bekommen, dass Du noch da bist? Sorry, kann es irgendwie nicht besser umschreiben…

    Ich kann mir das eben gar nicht so richtig erklären und genau das war das so Überraschende für mich an der ganzen Sache :nix: .

    Eine Vermutung hätte ich. Durch das sonst immer so heftige und plötzliche Herausheben, wenn er mal wieder Gespenster gesehen hat, hat er dann vielleicht noch mehr Gespenster gesehen mit dem hoch erhobenen Kopf, und gleichzeitig ist diese Haltung ja eine Streßhaltung mit dem zusätzlich weggedrückten und brettharten Rücken, in deren Folge sich der erste Streß noch vergrößert hat. Dadurch, daß ich dann auch noch immer ordentlich mit ihm kämpfen mußte, um ihn wieder wenigstens halbwegs in Form zu bekommen, wurde das ja auch nicht besser :wacko: .

    Durch die obere Grenze gab es dann ja keine weiteren Gespenster zu sehen und auch die starke Anspannung kam gar nicht erst so heftig zustande. Also ließ sich ja dann die Situation viel leichter wieder runterfahren und das in Kombi mit der neu entdeckten Dehnungshaltung hat das sicher positiv beeinflusst :denk: .
    Vielleicht hat er sich durch die Grenze nach oben und den etwas verstärkten seitlichen Rahmen auch irgendwie sicherer gefühlt, wer weiß? Ich hab auch schon gehört, daß sich unsichere Pferde mit einer ruhigen Hand am Zügel besser fühlen als am hingegebenen, vielleicht wie ein Kind, das man etwas fester an die Hand nimmt?

    Im Gelände reite ich ja im Schritt immer am ganz hingegebenen Zügel. Wenn er dann was sieht, gehen erst die Ohren einen Moment starr dorthin, und dann geht der Kopf rum, als wollte er sagen: „Hast du das gesehen???“ und dann guckt er ganz hektisch in der Gegend herum, so, als wollte er schon mal einen möglichen Fluchtweg aussuchen. Aber er lässt sich dann doch überzeugen, wenn ich ihm sag, ich hab das schon lange gesehen und es frisst keine Pferde! Im Gelände ist er ja inzwischen meistens echt super, nur in Reitanlagen ist oft noch alles total gefährlich :bite:

  • gitana gitana sagt:

    Ich kann mir das eben gar nicht so richtig erklären und genau das war das so Überraschende für mich an der ganzen Sache :nix: .

    Irgendwie Mist formuliert :tuete: . Also überraschend für mich war nicht, daß ich mir die Verhaltensänderung nicht erklären konnte, sondern daß die sofort von Anfang an auftrat, meinte ich natürlich. Ich hätte es ja eher nachvollziehen können, wenn er sich so nach und nach dran gewöhnt hätte, aber er war eben sofort so verändert, ohne jegliche Diskussion oder irgendwas. :denk:

    Sonst keine Meinungen, Erfahrungen, sonstwas? Ich beiße nicht, nur manchmal :bite: :ostern:

  • niphiem niphiem sagt:

    Vielleicht gab ihm diese Begrenzung ja wirklich eine gewisse Sicherheit in seiner Unruhe. Er fühlte sich eingerahmt, es gab ihm Sicherheit. Ich finde man sollte SZ nicht allgemein verteufeln, das entscheidende ist doch durch welche Hand sie laufen. Man kann damit viel Murks machen, aber wie bei so vielem macht es auch da die Dosierung.

  • Avatar Monty sagt:

    Was haltet ihr von der Geschichte? Hat mal jemand ähnliches erlebt? :look:

    Ja, habe ich. :ja:
    WIr haben ein Pony, der in dem einen Moment völlig entspannt daher geht und im nächsten (ohne, dass man als Reiter irgendwelche äußeren Einflüsse war nimmt) den Kopf hochreißt und auch mal versucht durchzustarten. Der macht sich in dem Moment so fest im Rücken, da kann man sich dann (als Reiter, der sowas nicht kennt) schonmal verdammt unsicher fühlen.
    Dieser Vergleich mit dem Kind, was man bei Angst stärker an die Hand nehmen muss trifft zu 100% auf ihn zu und damit erkläre ich den Kids auch immer, wie er zu händeln ist. Das Pony ging bei mir und Kerstin eigentlich immer gut, aber sobald er einen Reiter drauf hat, der Schwäche/ Unsicherheit zeigt wird er selbst unsicher und ängstlich. Da ich auf Dauer zu schwer für ihn bin, hatte ich ihn schon woanders in Beritt. Gedacht war ein längerer Zeitraum, bis er wirklich zuverlässig ruhiger ist. Zurück kam er schon nach ein paar Wochen, weil die beiden Bereiterinnen nicht mit ihm zurecht kamen.
    Wie schon geschrieben, wenn er den Kopf unten trägt, läßt er den Rücken los und geht richtig gut. Ich habe dann auch irgendwann entschlossen das Problem von vorne anzufassen. Wenn meine Tochter ihn geritten hat, bekam er einen Thiedemannzügel eingeschnallt, in genau der Länge, die du beschrieben hast. Da hat meinem Kind eine große Sicherheit gegeben und nach kurzer Zeit hing der Thiedemann eigentlich ständig durch. Das Pony war nach oben begrenzt, ließ sich darauf ein, ließ den Kopf wieder fallen und war entspannt. Mit Ausbindern hätte ich das soooo nicht erreichen können, da wenn das Pony den Kopf hochzog, sich auch extrem kurz im Hals machte. Der bekam den Kopf auch noch mit Ausbindern hoch. :nix:
    Ich habe den Thiedemann auch ausprobiert, wenn seine RB ihn geritten hat. Hier bin ich aber schnell von ab gekommen, einfach weil sie sich nicht traute genügend nachzutreiben und er dann bei ihr mit Kopf runter, aber Unterhals raus ging.

    Ich denke man muss immer den Einzelfall sehen und nicht grundsätzlich verurteilen, wenn man einen Schlaufzügel o.ä. sieht. Wenn nur er nur kurzfristig und zur Korrektur angewandt wird, ist das durchaus vertretbar. *g* Gitana, ich hatte mich sogar getraut Fotos davon in seiner Ausbildungsbox einzustellen und wurde nicht gesteinigt. 😉

  • Avatar Saro sagt:

    Ich bin selber nie mit Schlaufzügel geritten, stand in der Vergangenheit mit Ciro in einem Springstall, da war der Einsatz dieser Zügel völlig normal. Diese Dinger wurden sehr oft gebraucht und die meisten Pferde liefen damit erstaunlich gelassen und gut. Das waren durchwegs deutsche WB’s, die im Preissegement erworben wurde, das über der Reichweite des Normaloreiters liegt. Ich weiss jetzt nicht ob dies gangewaltigen gebäudemässig hervorragenden Pferde so elastisch und locker gingen, weil es gute Zuchtprodukte waren, ob das so war, weil die Schlaufzügel nicht wirklich zum zusammenzehien eingesetzt wurde oder weil die Schlaufzügel schlicht und ergreiffend nicht so schlimm sind wie immer behaputet, oder weil ich einfach zu doof bin, um die Zufriedenheit eines Pferdes wirklich zu beurteilen.
    Gespräch über den Schlaufzügel waren übrigens sinnlos, die wurden eingesetzt weil es funktionierte und nicht weil die Leute sich da gross Gedanken über Physiologie, Antatomie oder gar Pschologie des Pferdes gemacht hätten.

    Gitana der Schlaufzügel ist ein Hilfszügel und Du hast ihn genau als das gebraucht. Brauchst Du den Schlaufzügel immer noch?

  • gitana gitana sagt:

    Ganz allgemein so wie beschrieben habe ich den SZ nur in der genannten Phase benutzt, wie erwähnt war das, soweit ich mich erinnere, Frühjahr 2009 für einige Wochen bzw. ca. 3 Monate. Danach habe ich ihn nur noch ganz selten und in Ausnahmesituationen benutzt. Ich hatte ihn später noch an manchen Tagen dabei, also aufgerollt am Sattel hängen für den Notfall sozusagen, wenn er mal ganz besonders blöde Tage hatte bzw. ich welche befürchtet hatte, daß es Diskussionen geben würde, dann hätte ich ihn eingeschnallt, aber er blieb fast immer am Sattel hängen.

    Letztes Jahr habe ich ihn noch einige Male benutzt, als wir verstärkt mit dem Pirouettentraining angefangen hatten bzw. wir schon eine Weile dabei waren. Von der grundsätzlichen Vorbereitung her, also Versammlungsfähigkeit im Galopp, Kraft und Technik allgemein war zwar alles gegeben, aber trotzdem hat er sich gerne mal vor allem rechts herum (das beruht aber auf einer „Schlamperei“ aus dem Garrochareiten :red: :tuete:, als wir die „Pirouetten“ unter der Garrocha durch geübt hatten, da kommt es ja nicht so auf Präzision an, sondern muß halt toll aussehen, rächt sich dann aber irgendwann :whistling: ) beim Drehen gerne zu stark herausgehoben bzw. ist dann halb steigend herumgesprungen. Zwar nicht immer, war auch zwischendurch immer mal wieder gut, aber ich hab es nur mit Trense nicht dauerhaft in den Griff bekommen. Daraufhin hab ich das Teil mal wieder eingeschnallt, beim normalen Reiten lang durchhängen lassen und dann wirklich nur beim direkten Üben der Pirouetten angenommen, um das Rausschaukeln zu verhindern. Nachdem er dann gemerkt hatte, daß man auch ganz normal rumspringen kann ohne die Schaukelei war es dann auch ohne recht ordentlich.

    Ganz sicher sind wir darin natürlich immer noch nicht (aber welche Lektion wird schon jemals perfekt? :rolleyes: ) und da ich ja jetzt wetterbedingt auch wieder wochenlang kompletten Trainingsausfall habe, will ich nicht ausschließen, daß ich den SZ vielleicht ausschließlich zu diesem Zweck, wenn wir wieder „drin“ sind im Training nochmal kurzfristig benutze, falls er rückfällig wird, aber sonst hat sich das definitv erledigt.

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Ich fuhr vor vielen Jahren in den Ferien immer auf eine Reitschule am Niederrhein, die dort Reitabzeichenlehrgänge anbot. Dort arbeitete ich eine Zeit lang als Praktikantin, sprich Mädchen für alles. Zu reiten bekam ich in der Zeit eine äußerst kopflose hysterische Trakehner Stute, die mit allen Reitern nur hektisch durch die Halle fegte – Kopf trotz dort üblicher Ausbinder (alle Pferde gingen immer mit Ausbindern, fragt mich nicht wieso, damals war das „normal“, das war in den Achtziger Jahren) bis zum Anschlag hochgerissen und Rücken weggedrückt. Wahrscheinlich ein bißchen so wie Monty es vom Prinzen beschreibt. Kopf hochreißen geht nämlich auch mit Ausbindern wunderbar.

    Jedenfalls war ich in Wahrheit ja auch in diese sehr schwierige Stute verliebt und 1989 war es so weit: Meine Eltern kauften sie für mich. Hier ritt ich sie dann ohne Ausbinder, was ziemlich schwierig war. So kam ich damals gedanklich auch an den Schlaufzügel. Ich fand ihn sinnvoller als den Ausbinder, weil er a) eine Dehnung nach vorwärts-abwärts zulässt (sofern ich dies als Reiter zulasse) und b) die Begrenzung nach oben wirklich funktioniert. Natürlich hatte ich damals auch sehr viel Respekt vor diesem Hilfszügel, war er doch von jeher verschrien als Marterinstrument, das „die Springreiter“ benutzen. In vorsichtigem oder besser gesagt: umsichtigem Gebrauch ist der Schlaufzügel sicher nicht mehr zu verteufeln als andere Hilfszügel auch.

    Im Grunde meines Herzens lehne ich den Einsatz von Hilfszügeln – außer für Reitanfänger – prinzipiell ab. Ich denke, wenn ich an den Punkt komme, Hilfszügel einsetzen zu wollen oder zu „müssen“, dann ist vorher schon irgendwas massiv falsch gelaufen und ich muss die Ausbildung des Pferdes grundsätzlich überdenken. Aber auch ich bin eben damals mit meiner alten Stute an den Punkt gekommen, anders darüber zu denken. Auch wenns mir vielleicht nicht ganz so geschmeckt hat…

  • Avatar Solli sagt:

    Sonst keine Meinungen, Erfahrungen, sonstwas? Ich beiße nicht, nur manchmal :bite: :ostern:

    Als Du ihn gekauft hast, war er da schon eingeritten? Wenn ja, wäre die Vermutung nahe, dass er mit Schlaufzügeln eingeritten wurde. Das muß jetzt nicht negativ verstanden werden, aber es passt dann genau dazu:

    Vielleicht gab ihm diese Begrenzung ja wirklich eine gewisse Sicherheit in seiner Unruhe. Er fühlte sich eingerahmt, es gab ihm Sicherheit.

    In Kombination mit einem oder dem sicherheitsvermittelndem Reiter (damals) könnten die Schlaufzügel jetzt eingeprägte Lernsituiationen wachrütteln. Verstehst Du, was ich meine?

  • gitana gitana sagt:

    Er war 4,5 Jahre alt, als wir ihn bekamen und geritten, aber nicht ausgebildet. Da er ja ein Spanien-Import ist und erst kurz vor unserem Kauf nach Deutschland kam, glaube ich nicht, daß er mit SZ eingeritten wurde, oder ist das in Spanien auch häufiger so? :nix:

    Deinen letzten Satz verstehe ich, aber wir hatten ihn ja schon fast 5 Jahre, als ich das zum ersten Mal gemacht habe. Ob das, wenn es denn überhaupt so gewesen wäre, so lange nachwirken kann? :denk:

    Genaugenommen ist ein SZ ja überhaupt nichts anderes als ein Dreieckszügel, nur daß eben die „Enden“ in der Hand liegen und nicht am Gurt fest sind. Der DZ wird zu Recht häufig empfohlen, weil er wirklich sinnvoll ist. Der SZ ist ja im Grunde genommen genauso positiv, sogar eher noch besser, weil man die Wirkung zwischendurch auch ganz ausschalten kann, entweder einfach mal so, um zu sehen, wie es auch ohne geht, oder einfach in Pausen am hingegebenen Zügel. Das, was ihn so negativ macht, ist leider die massive Gewalt, die man damit ausüben kann und die so viele Leute gnadenlos ausnutzen :thumbdown: .

    Damit das jetzt nicht falsch rüberkommt: Ich bin KEIN SZ-Verfechter und reite sonst NIE damit, auch keine anderen Pferde, aus Prinzip nicht und weil es mir eben auch massiv „gegen die Ehre“ geht :daumen: , aber man sollte auch zugeben können, daß er auch sehr positive Eigenschaften haben kann, wenn man versteht, ihn richtig einzusetzen.

  • niphiem niphiem sagt:

    Auch ich stehe dem SZ sehr skeptisch gegenüber, habe schon zu oft die Negativbeispiele mit angesehen, die sind damit sogar gesprungen :flucht:
    Habe ihn aber auch schon verwendet, aber nur in Maßen und nicht a la Rollkur. Eben zur Korrektur. Ich finde den Einsatz auch nicht verwerflich, wenn als Hilfsmittel und nicht als Foltermittel angewandt.

  • Avatar Solli sagt:

    … oder ist das in Spanien auch häufiger so? :nix:

    Ich schrieb ja auch von VERMUTUNG, nicht von Wissen … 😉
    Da die Spanier mit ihren Pferden aber nicht gerade zimperlich umgehen (siehe zB. Serreta) und oft auf schnelle Erfolge abzielen, würde das in diese Schiene reinpassen.

    Ob das, wenn es denn überhaupt so gewesen wäre, so lange nachwirken kann? :denk:

    Natürlich, dessen bin ich mir absolut sicher!

    Damit das jetzt nicht falsch rüberkommt: ….

    Nee, ich hab das schon richtig verstanden und genaugenommen hast Du zwei Möglichkeiten – entweder Du quälst Dich und das Pferd weiter auf dieser unangenehmen Schiene oder Du nutzt sämtliche Mittel, die es dem Pferd und Dir angenehmer machen! Und wenn es sich gut anfühlt, kann es nicht verkehrt sein – Dein Pferd hat Dir die Bestätigung doch schon gegeben! :ja:

  • Avatar nisenase sagt:

    Gitana, meinst Du, es wäre auch mla ne Möglichgkeit bei Pazo? Ich habe schon daran gedacht, ich habe auch so welche aus leichtem Nylon, hatte die bisher als Langzügel genutzt, als ich noch keine richtigen leichten Lederlangzügel hatte. Der liegt hier rum. Ich glaub, ich werde es auch mal SO testen. Mach mir dann an der Stelle nen Knoten rein, damit ich nicht zu viel einwirke, und ihn dann wirklich nur nach obenhin begrenze……Ich versuch das;) Dein Beitrag hat mir Mut gemacht :hug:

  • Avatar H_alias_Latino sagt:

    Hallo Katja,

    einen SZ habe ich zur kurzzeitigen Korrektur auch schon einmal eingesetzt. Als ich ihn gekauft habe, habe ich im Reitsportgeschäft so lange gewartet, bis niemand außer mir mehr drin war und stand dann mit hochrotem Kopf vor der Kassiererin. :tuete:
    Sie sah das und sagte: „Du brauchst dich nicht zu schämen, das ist unser meistverkaufter Artikel…“ :party:
    Bei meinem Hannoveraner hatte ich damals das Problem, dass er so eine Eigenart hatte, beim Angaloppieren immer einmal mit dem Kopf Schwung zu holen und sich nach oben herauszuheben. Mit dem Schlaufzügel konnte ich das verhindern und nach nur wenigen Anwendungen desselben hatte mein braver Dakar verstanden, worum es ging und herausgefunden, dass er auch ohne das Herausheben angaloppieren konnte. Dabei setzte er seine Hinterhand und den Rücken viel besser ein und behielt den Hals schön gewölbt. Danach habe ich den SZ nie wieder als solchen gebraucht. Er eignet sich aber ganz gut als „Langer Zügel“, wenn man hinter dem Pferd hergeht und auf diese Art mit ihm arbeitet.

    Planvoll eingesetzt ist auch der verpönte SZ durchaus mal nützlich. Missbraucht ist er schädlich, leider kommt es so oft vor. Deswegen ist er in unserem Stall sogar verboten worden.
    Dass Faeton letztlich so gut auf Deine Maßnahme reagiert hat, wundert mich gar nicht mal, freut mich aber umso mehr. Egal wie ungewöhnlich die Idee, wenn sie funktioniert und nicht quälerisch ist, ist sie gut.

    Liebe Grüße,

    Heike

  • gitana gitana sagt:

    Nisenase, versuch das ruhig mal :ja: . Ich kenne ja Pazos spezielle Probleme nicht persönlich, nur halt, was du hier so schreibst, daß er mal so und mal so ist, aber wenn du es richtig machst, wird es im schlimmsten Fall nichts nützen und im besten Fall was helfen, aber kaputtmachen wirst du auf jeden Fall nichts :bite: . Du mußt dann aber auch darüber berichten, versprochen? 😉

    Heike, die Geschichte von Dakar, mit dem Kopf Schwung zu holen und sich nach oben herauszuheben beim Angaloppieren und daß du es kurzfristig mit dem SZ korrigieren konntest, hattest du mir vor vielen Jahren mal erzählt und das hatte ich im Kopf, als ich den SZ letztes Jahr nochmal benutzt hatte, als Faeton genau das in den Pirouettenübungen gemacht hat. Ich dachte da noch, wenn es damals bei dir funktioniert hatte, dann probier ich es einfach auch mal. :friend:

    Übrigens ist der Schlaufzügel auch in Podhajskys „Die klassische Reitkunst“ erwähnt. Er schreibt dazu u.a., daß der Schlaufzügel „zu dem Zweck gebraucht werden darf, die Beibehaltung einer bereits erlernten Haltung des Pferdes beim Lehren schwierigerer Übungen zu erleichtern.“
    Allerdings wird hier von der seitlichen Verschnallung ausgegangen und nicht von der zwischen den Vorderbeinen, so war es ja ursprünglich gedacht.

    Oh Gott, das Pforg wird ein SZ-Forum! :flucht:

  • Avatar H_alias_Latino sagt:

    Oh Gott, das Pforg wird ein SZ-Forum! :flucht:

    😀 Nee, bestimmt nicht! Aber mit Podhajskis Segen in bestimmten Situationen, da müssen wir uns ja nicht schämen, gerade wenn die zeitlich begrenzte Anwendung mit Erfolg gekrönt war.

    Liebe Grüße,

    Heike

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Allerdings wird hier von der seitlichen Verschnallung ausgegangen und nicht von der zwischen den Vorderbeinen, so war es ja ursprünglich gedacht.

    Ach! :denk: Das habe ich nicht gewusst! Damit ändert sich die Wirkung aber ja noch mal deutlich. :denk:

  • gitana gitana sagt:

    Podhajsky schreibt noch zu dem Thema, daß die Wirkung umso schärfer wird, je weiter unten die Enden im Sattelgurt verschnallt sind. Ich muß zugeben, daß ich die seitliche Verschnallung noch gar nicht ausprobiert hab :whistling: .

  • gitana gitana sagt:

    Ich hab grad mal die vielen Fotos sortiert, die ich bisher von Faeton hab, und hab festgestellt, daß ja hier davon noch ganz viele fehlen. Also dann mal wieder was für die Fotofans :blinzel: . Ich fang mal mit dem Purzelmarkt 2009 an, wo wir als Schaunummer ein Ritterturnier aufgeführt haben, außerdem hab ich wie immer beim Ringelstechen, das ein extra Wettbewerb des Purzelmarktes ist, mitgemacht. Hier jetzt die Bilder vom Ritterturnier :attack: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49666/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49667/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49668/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49669/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49670/

  • gitana gitana sagt:

    Und noch 2 vom Ringelstechen: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49671/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49672/ Zwar der Kleinste, aber wie immer auf dem 1. Platz :fies: . Und diesmal gab es nicht wieder Handtücher wie sonst immer, mit denen kann ich nämlich mittlerweile handeln :wacko: , sondern eine tolle Abschwitzdecke :hurra: . Da hat doch tatsächlich ein Mitglied des PM-Vereins im Vorfeld meine Frage, ob man denn als 1. Preis nicht mal was anderes als immer Handtücher stiften könnte, tatsächlich netterweise erhört :ostern: . Zusätzlich gab es auch noch wie immer einen Bilderrahmen, 2 gute Flaschen Wein und 30 Euronen :resp: , das kann man auch jedes Jahr nehmen (auch wenn ich gar keinen Allohol trink :drink: ). Die nägschten Bilder werden dann nicht mehr (ganz so) bunt, will ja nicht, daß ihr Augenkrebs kriegt :eye: . Dauert aber noch ein bissi 😉

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Ich gehöre ja erklärtermaßen zu den Fotofans!!! Vielen Dank!!!! Mir gefällt das zweite Bild am besten – Eure beiden Gesichter, Dein konzentriertes, sein skeptisch, aber tapferes – wunderschön! :ja:

  • Argentina Argentina sagt:

    Ein tolles Pferd-Reiter-Paar. Er hat ein unglaublich ausdrucksvolles Gesicht! Tolle Bilder! :thumbsup:

  • Avatar Su sagt:

    :resp:

    Super cool Eure „Mittelalter-Fotos“.

    Vor Ule (das ist meine neue Zeitrechnung 8) ) waren das geliebte Freizeitveranstaltungen. Und das noch zu verbinden ist super.

    War es schwer, ihn an das Drumherum zu gewöhnen?

  • Avatar JAusten sagt:

    Sodele, nachdem ihr mich nun schon einige Jahre ertragen mußtet, werd ich nun auch noch meine beiden Helden hier einbringen und fange einfach mal mit Faeton an. Eigentlich werden es wohl eher Memoiren, denn wir haben ihn jetzt schon 7 Jahre und die Zeit war die meiste Zeit davon leider mehr Frust als Lust. Sein Vater ist ein Rapphengst namens Precioso III (soll ein ganz tolles Pferd sein, wurde uns mal gesagt, kennt den jemand zufällig? :blinzel: ) Bekommen haben wir ihn, als er 4,5 Jahre alt war und als er 8 war, hatte ich so die Schnauze voll von ewig überall Theater und Diskussion, vor allem panische Angst, blindlings auf Straßen rennen, fast rückwärts von Brücken fallen, ständige Rückwärtstrabtraversalen :doh: , beim Steigen überschlagen usw., daß ich ihn verkaufen wollte. Leider (oder mittlerweile gottseidank) wollte ihn damals niemand. Zu sitzen war er ungefähr so gemütlich wie ein Presslufthammer (und ist er auch heute noch des öfteren :pinch: ), die meisten Fremdreiter schaffen das bis heute nicht. Aufgrund seiner riesigen Ohren und der Farbe bekam er gleich mal den Spitznamen „Löffelchen“. Ich hatte mal ein Buch als Kind, das hieß „Geschichten vom Löffelchen“ und es ging da um einen kleinen Jungen mit sehr großen Ohren, das hat mich so da dran erinnert 8o Für ihn sprach allerdings, daß er im Umgang sehr unkompliziert war, sich problemlos mit unserem Wallach vertrug, niemals hengstig gegenüber Menschen war und er hat tolle Gänge, so gar nicht „typisch“, wie man das sonst so eher kannte von den Spaniern 😉 , sondern da war Takt, Schwung, Raumgriff und Schub und gleichzeitig eine beeindruckende Versammlungsfähigkeit. Nützt nur alles nichts, wenn der Kopf nicht mitspielt ;( Wie das alles so im einzelnen ablief und wie wir ihn überhaupt bekamen ist natürlich eine längere Geschichte, die ich vielleicht, wenn es denn überhaupt jemanden interessiert, gerne mal so nach und nach einbringen werde. In den letzten Jahren hat er sich allerdings echt gut gemacht, sowohl vom Ausbildungsstand her sind wir schon recht weit und vom Kopf her ist er inzwischen auch ziemlich klar, so daß das Reiten mittlerweile immer öfter tatsächlich mal Spaß macht :hurra: In den letzten Tagen wurden viele neue Fotos gemacht und ich stell jetzt erst mal eins der ersten und eins der letzten ein und werd das dann so nach und nach ergänzen. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/47990/ noch als „Baby“ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/47991/ vor einigen Tagen Hatte ich erwähnt, daß ich langsam anfange, ihn zu mögen? :love:

    Jaaaaha, das kann ich verstehen. Entspricht nicht meinem Typ, aber so vorgestellt (2. Bild) schön anzuschauen. Tolles Foto, harmonisches Paar, anständige Vorstellung, ein Sitz wie man es sich wünscht.

  • Avatar nisenase sagt:

    ich find Euch auch toll und weiß gar nicht was Du immer hast:) :eye: Der hat doch mehr Genie als Wahnsinn :blinzel:
    sagt die Dame, die auch nur das Schlechte an ihrem Pferd sieht :tuete:

  • gitana gitana sagt:

    Schön, daß euch die Bilder gefallen 🙂 . Und soviel Lob dazu :red: , vielen Dank! :hug:

    Su, das erstaunliche ist, daß dieser Verfolgungswahn, unter dem er meist leidet, fast nur dort auftritt, wo nichts ist :doh: . Es scheint so, als hätte er Angst davor, etwas zu übersehen, was ihn bedrohen könnte. Das stresst ihn dann so, daß er oft fix und alle ist. Alles dagegen, was sich bewegt und laut ist, ist überhaupt kein Problem, das kann man hören und erkennen und damit ist es o.k. Je mehr Trubel irgendwo ist, umso weniger Angst hat er, denn wo andere Menschen und Pferde sind, kann es ja nicht gefährlich sein.
    Manchmal glotzt er schon auch ein bißchen, wenn es sehr chaotisch ist, aber das geht oft besser, als ganz alleine auf dem Reitplatz immer wieder z.B. an dieser bösen Mauer entlang, da MUSS es doch gefährlich sein, irgendwo ist GANZ SICHER der Säbelzahntiger :kowa: ;( .
    Da wir ihn von Anfang an überall dabei hatten, alle Arten von Trailhindernissen geübt hatten, was nie ein Problem war, egal was, kennt er ja so ziemlich alles und von daher mußte ich ihn an speziell dieses Ritterzeugs gar nicht extra gewöhnen.

    Nise, vielleicht sollten wir unsere Pferde mal für ein paar Wochen tauschen, dann wüßten wir wieder, was wir an dem eigenen doch positives haben :ostern:

    Dann hab ich noch einen Stuß geschrieben. Die tolle Abschwitzdecke gab es ja erst in 2011. Bei der gezeigten Siegerehrung waren es noch Handtücher, das vorletzte Paket :whistling: . War wohl nicht mehr die richtige Uhrzeit zum klar denken …

    Und Bilder von der Kaiserhochzeit gibt es auch noch, die sind aber auch so bunt, ist mir eingefallen 8) . Trotzdem wolle gucken? :daumen:

  • Avatar Su sagt:

    :ja: Auf alle Fälle! Bunt schockt uns nicht.

    Eigentlich macht es ja Sinn, dass Pferde sich oft mehr vor dem fürchten, was sich irgendwo verbergen könnte, als das was sichtbar ist.
    Wo habe ich neulich noch gelesen, dass sich der „Grashalm durch den Atem des Raubtieres“ bewegen könnte…. :denk: Das erschien mir auch sehr einleuchtend.

  • Avatar JAusten sagt:

    Schön, daß euch die Bilder gefallen 🙂 . Und soviel Lob dazu :red: , vielen Dank! :hug:

    Nise, vielleicht sollten wir unsere Pferde mal für ein paar Wochen tauschen, dann wüßten wir wieder, was wir an dem eigenen doch positives haben :ostern:

    Ok, ich heiße jetzt nicht Nise, aber tauschen kannst Du auch mit mir *gg*.

  • Watson Watson sagt:

    Trotzdem wolle gucken?

    die Frage ist ja wohl überflüssig, oder :huh: NATÜRLICH!!! :bravo:

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Wirklich super schöne Bilder Katja :bravo:

  • gitana gitana sagt:

    JAusten, ich glaub, auf große Warmblöds, die gerne mal „Peng“ machen, steh ich nicht so :flucht: . Obwohl, mal wieder ein richtiges Pferd reiten hätte schon was … :denk: :ostern: Hab noch ein paar Feriabilder rausgesucht von der Feria in Zeiskam, auch 2009 und ein paar Monate vor dem Rittergedöns. Nicht ganz so bunt, zumindest ich nicht. Aber das Rot von dem Kleid sieht schon toll dazu aus, finde ich :resp: . Die Tänzerin ist eine flüchtige Bekannte von mir und wir haben das ziemlich spontan gemacht. Hab sie gefragt, ob sie zu sowas Lust hätte, hatte sie, dann kam sie mal bei mir vorbei, wir haben ein bißchen rumprobiert und dann auf der Feria einfach losgelegt. Und es hat toll geklappt. Mit Pferden hat sie sonst gar nichts zu tun, dafür nochmal :resp: . das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49674/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49675/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49676/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49677/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49678/ Es war eine sehr schöne Feria, die auch bei den Leuten toll ankam. Wirklich schade, daß es nicht weitergehen konnte damit 🙁

  • Avatar JAusten sagt:

    Oooch menno, immer diese Vorurteile. Meine WB sind nicht sooo groß. „Peng“ machen die auch nicht, weil sie täglich bewegt werden und immer in der Gruppe draußen wohnen. Nö, Du willst Dich doch nur drücken.

    Schöne Bilder und wieder einmal deutlich zu erkennen: nur der Sitz zählt!

  • Avatar kitiara sagt:

    Da war ich auch Katja und hab Dich damals gesehen. Ist immer ne schöne Veranstaltung.
    :ja:

  • Watson Watson sagt:

    :herz: Katja, ihr seit so ein tolles Paar, gefällt mir richtig gut. Und wenn ich nur halb so sitzen würd wie du!! Mein Neid ist dir sicher :thumbsup:

  • Argentina Argentina sagt:

    Neindorff eben 😉 Oder irre ich mich da?

  • gitana gitana sagt:

    Meine WB sind nicht sooo groß. „Peng“ machen die auch nicht, weil sie täglich bewegt werden und immer in der Gruppe draußen wohnen. Nö, Du willst Dich doch nur drücken.

    Gegen große Pferde hab ich nichts. Ich bin halt eher klein und komm mir neben so einem Schiff immer irgendwie verloren vor. Heißt aber nicht, daß ich die nicht auch mal gern reite. Daß deine gerne mal „Peng“ machen, hattest du doch irgendwo geschrieben oder hab ich das falsch in Erinnerung? Und außerdem hab ich geschrieben „mal wieder ein richtiges Pferd reiten hätte schon was … „, klingt das etwa nach drücken? :bite: Watson, kriegst auch ein Bussi :hug: Argentina, du irrst dich nicht. Ca. 15 Jahre beim Chef persönlich hinterlassen ihre Spuren ^^ . Dann kündige ich schon mal die Kaiserhochzeit an. Die Bilder muß ich aber erst raussuchen, sind auch nicht so viele. Als kleinen Vorgeschmack hier ein nettes Video aus dem Internet. Wir sind aber nur mal ganz kurz ab ca. 7:15 und in Teil 2 ab 9:24 zu sehen. Da unsere Gruppe ganz an den Schluß des Zuges eingeteilt wurde, haben da viele schon gar nicht mehr fotografiert und gefilmt ;( . http://www.youtube.com/watch?v=OyfiZJxqo4Q&feature=related (ist Teil 1, Teil 2 gibt es auch noch)

  • Watson Watson sagt:

    Daß deine gerne mal „Peng“ machen, hattest du doch irgendwo geschrieben oder hab ich das falsch in Erinnerung?

    Das ist nur der Wallach, der ein wenig „explosiver“ ist 😀

    Das Filmche ist ja klasse. da ist ja auch ein richtigtes Schlachtross dabei :blinzel: das ist ja ein Riese!!!

  • Avatar Su sagt:

    Wie cool :bravo:

    Ich steh da ja drauf… und wenn ich die Musik höre, zappeln die Füße :red: Ich freu ich mich schon wieder sooo auf den Sommer!

  • Moon Moon sagt:

    Im zweiten Teil hat ja die Nise sogar noch einen eigenen Part 8) Ob die das weiß? 😀

    War toll anzuschauen das ganze Spektakel :thumbsup:

  • Avatar JAusten sagt:

    Schön anzuschauen. Ich finde auch die Kostüme recht aufwändig.

    Oooch, nur der Wallach ist eine Idee schreckhaft bzw. lauffreudig, das schaffst Du schon. Vielleicht muss man sagen, dass jemand, der eher barocke Rassen reitet, mit dem Raumgriff eines WB anfänglich Probleme haben könnte. Dennoch, gutes aussitzen hilft.

  • gitana gitana sagt:

    Ich reite nicht nur barocke Rassen, sondern alles querbeet. 😉 Wobei größere WB´s zur Zeit schon eher selten sind. Trotzdem würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, wenn ich die plötzlich nicht mehr sitzen könnte. Der letzte voriges Jahr war ein richtiger Brocken, groß und kräftig, aber nicht massig und Wahnsinnsgänge, tolle Versammlungsbereitschaft und Schwung ohne Ende. Bei der Trabverstärkung dachte ich noch, nur fliegen ist schöner, war echt klasse! Auf meine Frage, welche Rasse das denn wäre, meinte die Besitzerin, der Vater war ein Vollblüter und die Mutter halb und halb WB und Ardenner :resp: . Achtung, es wird wieder bunt: Hier der Hinweg zum Dom. Der Schimmel in blau ist übrigens Dante, vielleicht kennt ihr ihn ja aus seinem eigenen Fred, der Reiter mein Mann. Die blauen Klamotten sind aber nicht unsere, die hat uns ein netter anderer Ritter geliehen. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49720/ Das Bild hatten wir schon mal irgendwo am Anfang, ich nehm es aber nochmal mit rein, weil es ja hier dazugehört. Wieder der typische skeptische Blick 8| das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49721/ Irgendwo zwischen Altpörtel und Dom. Fast wär ich damit auf das Titelblatt der equus gekommen, aber leider nur 2. Sieger ;( . Im Heft ist das Bild aber doch noch in klein. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49722/ Auf der Wiese hinter dem Dom, wieder mit Dante. Das ist Faetons Lieblingshaltung und sein typischer Blick! Nicht einfach, dagegen anzureiten :wacko: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49723/ Reiten im Park das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49724/

  • gitana gitana sagt:

    Immer an der Wand lang … Fragt nicht, was für ein Drama es war, das Pony überhaupt in die Nähe dieser Mauer zu bringen, geschweige denn direkt dran. Und fragt bitte erst recht nicht, warum es ein Drama war, ich weiß es nicht :kowa: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49725/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49726/ auf der Wiese ging es besser das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49727/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49728/ Sammeln für den Rückweg das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49729/

  • Avatar Dragaosinho sagt:

    An die Kaiserhochzeit denke ich noch gerne das war klasse! Schön das ihr die Fotos an der Mauer noch hinbekommen hat unser Lusi war dafür leider so wenig zu begeistern das die Bilder alle nichts wurden.

  • Avatar Pelle sagt:

    Ich finde ja echt klasse, was ihr da auf die Beine gestellt habt! :ja:

  • Helios Helios sagt:

    Gitana, das Drama sieht man euch aber gar nicht wirklich an :hug:

  • Avatar Twin-Mama sagt:

    Ich find die Bilder einfach superschön!! Gibt es davon noch mehr??

  • gitana gitana sagt:

    Twin-Mama, meinst du speziell die Bilder von der Kaiserhochzeit? Ich hab davon noch einige wenige mehr, aber die sind sich so ähnlich, das wären dann nur Wiederholungen.

    Andere Bilder aus 2010 hab ich nur noch vom SWS, da könnte ich bei Interesse noch einige von einstellen, vorausgesetzt, Bille, die die meisten gemacht hat, hat nichts dagegen :daumen: . Bille, falls du hier auch mal mitliest, gib mir doch kurz bescheid, sonst frag ich halt mal per :post:

    Aus 2011 hab ich dann wieder relativ viele, weil wir da an mehreren Veranstaltungen verschiedenster Art teilgenommen haben. Aber schön der Reihe nach … 8)

    Helios, die ersten Jahre hatten wir wirklich Drama ohne Ende und ich bin unheimlich froh, daß jetzt das Schlimmste (aber immer noch nicht alles und das wird es wohl auch nie werden) endlich vorbei ist und man das nicht mehr so offensichtlich sieht. Sonst hätte ich diesen Fred auch gar nicht angefangen 😉 .

    Aber selbst für den Auftritt mit Garrocha und Tänzerin, was so professionell und routiniert aussieht, mußte ich vorher organisatorisch noch so einiges „tricksen“, um das so hinzubekommen, und andere Anfragen nach Auftritten, wo das nicht möglich war, hab ich schlicht und ergreifend abgesagt, bevor das todsicher in die Hose gegangen wäre :look: .

  • Zagal Zagal sagt:

    bei Interesse

    Natürlich besteht hier Interesse!! Finde deine Fotos (…und übrigens auch deine homepage, hab mich da mal durchgeklickt 8o ) wirklich super :blinzel: Auch wenn´s für dich wohl oft nicht in jeder Situation einfach war sieht es auf den Bildern doch meist sehr schön und harmonisch aus. Sehr beeindruckend! :resp:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Katja, die Bilder kannst Du gerne nehmen. Ich war schon am Überlegen, wo ich die Bilder von Deiner Garrocha-Nummer vom Polo-Turnier habe. Ich glaub, die sind mittlerweile auf der externen FP – muss mal suchen, ob ich die finde…

  • Avatar Twin-Mama sagt:

    Gitana, ich kann Dir noch nicht einmal sagen welche Bilder mir besonders gut gefallen. Irgendwie sind alle toll. So richtig schöne Poster Motive.

  • gitana gitana sagt:

    Jetzt muß ich diesen Fred hier doch mal wieder zum Leben erwecken. Einerseits hatte ich die letzten Wochen nicht so viel Zeit, gerade Bilder einstellen ist ja auch recht aufwändig, und andererseits auch nicht so viel Lust, denn das, was beim „Reiten“ herauskam, nachdem ich nach der Winterpause wieder angefangen habe, war zuerst alles von mittlerem Drama bis hin zur kompletten Katastrophe, nur kein Reiten, was irgendwie Spaß gemacht hätte :seufz: .

    Nachdem der Frost endlich weg war, bin ich also wieder frohen Mutes zum Reitverein getingelt und auf den neu gemachten Springabreiteplatz mit dem tollen Boden, wo es vor der Frostperiode mit dem Reiten zwar nicht ganz streßfrei war, aber trotzdem für Faetons Verhältnisse ganz ordentlich. Leider hatte er mittlerweile beschlossen, diesen Platz einfach nur noch gruselig zu finden :flucht: . Also wieder wie in grauer Vorzeit glotzen, spannen, verhalten, flüchten, Panik hoch 3, keine Sekunde entspannen, kein normales Aussitzen möglich, es war einfach nur zum :kotz: . Ich hab es 5 x versucht, also an insgesamt 5 Tagen, aber es hatte überhaupt keinen Wert.

    Für die nächsten Male bin ich dann auf den Springplatz, da ging er zwar auch nie begeistert, aber so schlimm auch wieder nicht. Wie erwartet war es etwas besser, aber Reiten ist was anderes :no: .

    Nächster Versuch dann auf dem Dressurabreiteplatz, da lief er letztes Jahr das erste Jahr überhaupt tatsächlich recht schön, so daß ich wirklich mal zum Reiten kam und es sowas wie Spaß machte 🙂 . Für das allererste Mal in diesem Jahr dort ging es zwar noch, aber der Hit war es auch nicht. Durch die Hecke zum Dressurturnierplatz hin sah man die Fundamente des Richterhäuschens, das sonst an der langen Seite stand, aber entfernt worden war. Das fand er total gruselig, ging aber mit der Zeit einigermaßen. Ich war dann bestimmt schon 30 min auf dem Platz und an dieser Stelle schon unzählige Male vorbei auf beiden Händen und aus allen möglichen Winkeln, als ich ziemlich zum Schluß nochmal die lange Seite runterkam. An der Stelle stutzte er (mal wieder), ich machte die Beine kurz etwas mehr zu wie immer in solchen Situationen und statt daß der dann weiterging wie sonst immer stieg er blitzartig und ohne jede Vorwarnung kerzengerade :panik1: , ich hab uns schon umfallen sehen :pinch: . Er konnte sich aber doch noch irgendwie oben halten, nur ich nicht. Weil es so überraschend kam, hatte ich keine Chance, mich drauf vorzubereiten, erst recht nicht bei der Höhe. Ich bin dann so halb rechts, halb rückwärts „abgestiegen“. Glücklicherweise konnte ich aber den Zügel festhalten, eine Angewohnheit, die mich schon seit früher Jugend etliche Male „gerettet“ hat. Ich landete damit sogar auf den Füßen und er konnte nicht abhauen, noch mal gutgegangen :look: . Ich wieder rauf und noch ein paar Minuten geritten, ging dann wieder ganz gut. Die nächsten Tage dort auch so einigermaßen, aber halt nur einigermaßen …

    Nächster Versuch in der Halle, 1. Tag recht ordentlich, ich konnte endlich wieder mal aussitzen ohne die Gefahr, daß mir anschließend das Rückgrat aus der Hose bröselt. Mal wieder so ein bißchen das Gefühl, auf einem Reitpferd und nicht auf einer Rüttelplatte zu sitzen :wacko: . 2. Mal in der Halle war doch dann tatsächlich ein Lichtfleck in der einen Ecke an der Bande, außerdem schien etwas Licht unter der hinteren kleinen Hallentür durch (was es immer tut), ich brauch nichts weiter dazu zu schreiben … :daumen:

    Dann hab ich es 2 x mit Springen versucht, das kann er ja gut, aber so gefährliche bunte Hindernisse … :panik1: Ging dann aber doch überraschend gut für seine Verhältnisse, ich werd mal dranbleiben.

    Und seit kurzem kann ich wieder auf den Wiesen reiten, 10 ha am Stück, da geh ich irgendwo in die Mitte, hab endlos ebene Fläche um mich rum, wo sich keine Feinde verstecken können und seitdem hab ich wieder ein total entspanntes Reitpferd, was einfach nur Spaß macht und wir nähern uns auch ausbildungstechnisch wieder dem Stand von letztem Jahr :hurra: :hurra: :hurra:

    … Roman … :tuete:

    Bilder folgen noch wie angekündigt 8)

  • Avatar nisenase sagt:

    so ist Pazo, nur nicht mit Steigen sondern Spins…..

  • Zagal Zagal sagt:

    Irgendwie kommt mir dein Bericht gerade etwas bekannt vor (nur ohne das Steigen) :whistling: , nur dass bei uns der heimatliche Reitplatz an allen Ecken und Enden gurselt und wir leider keine endlosen Wiesen haben zum Reiten ;( Aber ich hoffe immer noch, dass sich dieses nervige Getue bald legt!
    Freu mich schon auf deine Bilder :blinzel:

  • gitana gitana sagt:

    Steigen tut er ja eigentlich gar nicht mehr seit dieser schlimmen Phase damals vor inzwischen schon vielen Jahren, wo wir uns ja auch einmal ganz überschlagen hatten :wacko: . Ich hatte danach auch den Eindruck, daß es ihm selbst Angst gemacht hatte. Seitdem hat er es nur ganz wenige Male wieder getan und auch nur ansatzweise ganz harmlos. Deswegen war ich ja auch so überrascht, daß er es so plötzlich und noch so heftig auf einmal wieder getan hat. Hoffe, das war nur ein Einzelfall und wird sich so nicht wiederholen :nix:

    Wegen Bildern seh ich mal, was ich hinbekomme. Mein Mann ist ja über die Ostertage wieder da und der mault immer, wenn ich so lange am PC sitze und unnötiges Zeug mache :tuete: :ostern: Und jetzt muß ich schleunigst mal wieder zum Stall Pferdis füttern :bite: .

  • Avatar H_alias_Latino sagt:

    Hallo Katja,

    dass Faeton nach der frostbedingten Trainingspause in alte, unangenehme Verhaltensmuster zurückgefallen ist, ist schade und nervig.

    Mich hat es jedoch daran erinnert, dass ich in einem meiner vielen antiquarischen Reiterbücher (weiß leider nicht aus dem Kopf, welches es war) ein sehr interessantes und teilweise ziemlich rabiates Kapitel über Untugenden und deren Korrektur gelesen habe.
    Was mir dabei besonders stark in Erinnerung geblieben und was sich auch schon bei diversen schwierigen Pferden, die ich erlebt habe, in der Praxis bewahrheitet hat, war die Aussage, dass ein korrigiertes Pferd im Grunde nie wieder pausieren darf, weil es nach einer Pause meist wieder ins alte Muster zurückfällt.
    Wenn ich an Ostern mal ein bisschen Zeit finde, versuche ich das Buch und die Passage mal zu finden.

    Liebe Grüße,

    Heike

  • gitana gitana sagt:

    Wenn ich an Ostern mal ein bisschen Zeit finde, versuche ich das Buch und die Passage mal zu finden.

    Ja, mach mal, ist sicher interessant. Das Problem ist ja nur, daß die Pausen eben nicht freiwillig sind. Was soll ich denn machen, wenn wochenlang Sch…wetter ist, alles gefroren usw.? ;(

    Aber gestern ging er wieder superschön, schöne flüssige fliegende Galoppwechsel nach rechts und links, gute Pirouetten auf beiden Händen und zum Schluß eine tolle Piaffe-Passage-Tour an der Hand mit mehreren Übergängen ohne Taktfehler oder sonstige Störungen. Und alles in völliger Ruhe! :hurra: Das versöhnt dann wieder so ein bißchen :daumen:

    Und ich fände es auch schön, wenn du deine Latino-Geschichte auch weiterschreiben würdest … :hug:

  • Avatar H_alias_Latino sagt:

    Hallo Katja,

    es ist gut zu hören, dass Faeton sich jetzt wieder so schön reiten lässt! Ich wünsche Euch, dass er so schön weitermacht. :bravo:

    Die Zwangspausen sind ärgerlich und manchmal sicher nicht zu ändern. Aber wer weiß, vielleicht findet man manchmal doch einen Weg zur Halle zu kommen o.ä., früher bin ich mit Latino bei Glatteis manchmal 500 m zur Halle mit dem Hänger gefahren… :doh:

    Das betreffende Buch habe ich gefunden, es ist „Die Logik in der Reitkunst“ von Peter Spohr von 1903-1909, Nachdruck im Olms-Verlag 1998. Der dritte Teil „Die rationelle Korrektur schwieriger, verdorbener und bösartiger Pferde“ ist sehr interessant, teilweise mit ganz spannenden Fallbeispielen aus Kavalleriezeiten, aber auch tüchtig rabiat zum Teil. Auf den 164 Seiten in dem Teil habe ich die Passage, die ich meinte aber jetzt adhoc noch nicht wiedergefunden, aber ich nehme mir dafür noch einmal Zeit.

    Ja, Latinos Geschichte aktualisiere ich noch. Wenn sie doch etwas schöner wäre, würde ich das mit mehr Spaß tun. :S

    Liebe Grüße,

    Heike

  • gitana gitana sagt:

    Es hätte schon mal einzelne Tage gegeben bzw. auch mehrere, um in die Halle zu kommen, aber bei dem Frost fällt mir das total schwer, weil mir immer so kalt wird und der Boden in der Halle war sehr hart und staubig und da hatte ich dann auch keine Lust zu. Dann wollte ich lieber ganz Pause machen und dann wieder richtig am Stück anfangen.

    Das Buch von Spohr habe ich leider nicht und Gugel hat mir verraten, daß es kaum noch zu bekommen und sehr teuer ist ;( . Vielleicht läuft mir mal irgendwann ein gebrauchtes über den Weg, werde mal die Augen offenhalten.

    Schön, daß du Latinos Geschichte doch weiterschreiben willst und auch, wenn das jetzt nicht optimal lief, ist ja noch nicht alles verloren, warte doch erst mal ab. Ich finde die Lösung so jedenfalls auch ganz gut :hug:

    Heute haben wir die neue Wippe eingeweiht, nachdem die alte vor einigen Monaten nach vielen Jahren (Jahrzehnten?) den Geist aufgegeben hatte. Alle 4 Pferde haben (wieder) toll mitgemacht, auch Dante, der das ja so noch nicht so gut kannte, fand das prima und wir sind alle richtig wild geschaukelt :attack: . Und ich Trottel habe immer wieder die Kamera vergessen :kowa: .

  • Avatar H_alias_Latino sagt:

    Hallo Katja,

    von kalt werden kann ich auch ein Lied singen, ich musste ja den ganzen Winter täglich eine Stunde Reha-Reiten schaffen, meist nur Schritt!
    Das beste Kleidungsstück war der dicke, warme Reitmantel Modell „Arosa“, eine ganz feine Sache, und die Thermostiefel.

    Eben habe ich das Buch von Spohr mal bei ZVAB.com gesucht, wo ich es vor Jahren auch einmal her hatte. Es sind jetzt nur wenige Exemplare im Angebot, in der Tat sehr teuer, das günstigste für 65,-€ plus 5,-€ Versand. Einer will 240,-€ haben! 8|
    Der dritte Teil alleine, über die Korrekturgeschichten, ist einmal für ca. 28,-€ vorhanden.
    Aber ich leihe Dir meins, wenn Du möchtest.

    Danke für die aufmunternden Worte zu Latino. Ich hoffe ja auch noch, dass alles gut wird. Die Story habe ich jetzt ja in Latinos Thread unter Gesundheit auf den aktuellen Stand gebracht.

    Liebe Grüße,

    Heike

  • Avatar Milea sagt:

    Huhu, leer mal Dein Postfach :post:

  • gitana gitana sagt:

    Hab schon wieder was rausgeworfen, war aber nicht so viel. :tuete: Muß mal alles, was mir wichtig ist, unter Word abspeichern, sonst krieg ich das nie leer ;( .

    Am besten schickst du mir Nachrichten einfach als email, also das mittlere „Kästchen“ unter meinem Profilbild. :post:

  • Avatar H_alias_Latino sagt:

    Hallo Katja,

    in dem Buch von Spohr habe ich den Teil über die Korrekturen noch einmal weitgehend gelesen und er hat dort mehrmals den Besitzern der korrigierten Pferde geraten, sie möglichst nicht mehr pausieren zu lassen.
    In einigen Fällen ist es wohl doch wieder geschehen und die Tiere sind auch rückfällig geworden. Nebenbei bemerkt, damals haben die Pferde meist in Ständerhaltung leben müssen und hatten keinen Weidegang, daher war stehen lassen gegenüber sonst ausgiebiger Arbeit wohl noch ganz anders als heute.

    Was mir auch noch interessant aufgefallen ist war Spohrs Aussage, dass Scheuen grundsätzlich durch Erreichen des vollkommenen Schenkelgehorsams komplett verschwinden soll.
    Allerdings haben die Leute damals, wo die Pferde in der Kavallerie kriegswichtig waren, wohl unbegrenzte Zeit in die Tiere investiert und schwierige Pferde durchaus zweimal am Tag 1 – 2 Stunden oder sogar noch länger geritten, manchmal auch vier Stunden (Gelände etc.).
    So viel Zeit kann ja heutzutage kaum einer regelmäßig für ein Pferd aufbringen, gerade wenn er einen Beruf, Familie und / oder mehrere Pferde hat.

    Wie gesagt, wenn Du das Buch lesen möchtest – ich finde es passagenweise hochinteressant und sehr unterhaltsam – kannst Du es ausleihen.

    Liebe Grüße,

    Heike

  • gitana gitana sagt:

    Wie die Überschrift schon sagt, haben wir die letzten Tage wieder alles an Höhen und Tiefen durch, was so möglich ist :wacko: .

    Von teilweiser bzw. völliger Unmöglichkeit hin, überhaupt im Trab aussitzen zu können, gerade Linien zu gehen, eine halbwegs normale Anlehnung zu halten, losgelassenen Schritt zu gehen usw., weil er mal wieder halbtot vor Angst ist bis hin zu einem blitzartigen Steigen mit Rolle rückwärts, allerdings gottseidank ohne mich drauf (SchweißvonderStirnwisch) bis hin zu locker-flockigen Wechseln, gelungenen Pirouetten und wunderschönen Piaffe-Passage-Touren nicht nur an der Hand, sogar auch schon einige Male unter dem Sattel war alles dabei ^^ .

    Nach wie vor ist im Reitverein, egal, auf welchem Platz bzw. Halle, fast kein normales Reiten möglich. Mein Platz ist bei der Trockenheit schlechter denn je und nicht benutzbar. Auf die große Wiese kann ich jetzt nicht mehr, weil das Gras angefangen hat zu wachsen und ich will es dem Bauern ja nicht platttrampeln 🙁 .
    Bleiben nur noch die beiden Koppeln oberhalb des Reitplatzes, die beide ziemlich genau Standardmaße haben bzw. die eine noch etwas größer, da geht es noch gut, aber der Platz ist natürlich begrenzt, auch hier ein ganz leichtes Gefälle und ein idealer Dressurboden sieht auch anders aus. Aber lieber auf nur relativ gutem Boden mit einem entspannten Pferd konzentriert arbeiten können als auf einem Top-Boden nur Theater … :seufz:

    Gestern war ich mal wieder „springen“. Nur Kleinzeug, aber im Moment geht es noch nur um´s Prinzip, also daß er überhaupt über diese unglaublich gefährlichen bunten Dinger drübergeht und das auch noch, wenn es in Richtung auf eine pferdemordende Hecke zugeht, aus der ja ein :bite: kommen könnte. Hoch genug springt er dann eh von selbst 😀 . Ich will da jetzt aber wirklich dranbleiben, damit auch bunte Hindernisse nicht immer wieder zum Herzkasper führen.

    Am Boden hab ich auch mal was Neues angefangen. Nachdem ja Pi und Pa jetzt wirklich super zuverlässig klappen und er das macht wie ein Maschinchen und er mir vor längerer Zeit schon, allerdings beim Reiten, mal ganz ungefragt eine superschöne Levade angeboten hat (ich hab´s im Spiegel gesehen 8o ), dachte ich, ich probier das auch mal an der Hand bzw. überhaupt erst mal die Ansätze dazu. Also hab ich die Piaffe aus dem normalen Takt energisch gesteigert, leichte Rückwärtstendenz angedeutet und dann mit der Hand etwas „aufwärts vibiriert“. Fand er erst sehr irritierend, aber es dauerte nicht lange, bis beide Vorderbeinchen mal gleichzeitig weg waren vom Boden. Natürlich sofort Pause und großes Lob/Keks. Dann wieder normale Piaffe, ruhig und leicht vorwärts, halten, Lob. Dann erneut elektrische Piaffe wie vor bis zum ansatzweisen Anheben. Und den gleichen Ablauf nochmal und beim 3. Mal war´s dann schon deutlich besser. Dafür natürlich extra Lob und Schluß.
    Tag 2 das gleiche nochmal, einige Tage später mal auf dem Reitplatz des Vereins. Da ging es aber gar nicht gut, da ist er jedes Mal halbhoch, hat sich stark herausgehoben und hat sich dann mit einem kräftigen Satz nach vorne abgedrückt, hatte keine Chance, ihn am Platz zu halten. Also weitere Versuche abgebrochen und wieder einige Tage später nach dem Reiten bei mir auf der Koppel weitergemacht. Diesmal sicherheitshalber mit Ausbindern gegen das Rausheben. Ein, zwei Ansätze wie die ersten „guten“ Tage, alles in Ruhe, ohne Stress, dann schlagartig dieses Steigen mit der Rolle rückwärts. Bin ganz schön erschrocken :panik1: , ist aber nichts passiert. Dumm geguckt, aufgestanden und weitergemacht, als wär nix gewesen. Hab dann noch einige Male im Wechsel normale Piaffe und „Levade“ gemacht ohne weitere Probleme, dann Schluß. Vielleicht komm ich heute nachmittag nochmal dazu, bin dann gespannt, wie es wird.

    Heike, danke für das Angebot mit dem Buch. Ich glaub, ich werd doch mal drauf zurückkommen und wenigstens die entsprechenden Passagen lesen 8) . Jetzt geh ich mich aber erstmal wieder Richtung Stall in die Hitze stürzen, hier war es morgens um 10 schon knallheiß, gemeldet sind 28 Grad! :hech:

  • gitana gitana sagt:

    Ich wollte ja auch mal mit Bildern weitermachen :tuete: , jetzt mal wie versprochen noch schnell welche vom SWS 2010, es sind welche von Bille und von Olli. Hier mal welche vom Freispringen: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/50421/ Viel zu klein, das Hindernis! das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/50422/ Schon besser! das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/50423/ Ich erschreck mal den Schorsch 8)

  • gitana gitana sagt:

    und noch welche vom Gelassenheitstraining 8) : das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/50424/ Mit Schirm, Charme und Melone Gymnastikball das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/50425/ Lauter bunte Bällchen! das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/50426/ Seitwärts über die Rolle das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/50427/ Klappersack das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/50428/ Seitwärts über Stangen

  • Avatar fichtefucht sagt:

    :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo:
    das Bild mit dem Schirm ist einfach nur 😀 :thumbsup:

  • Helios Helios sagt:

    Katja übt für’s Trailturnier 😀 Schade, daß ich 2010 nicht dabei sein konnte, daß wär was für uns gewesen *soifz*

  • Zagal Zagal sagt:

    Tolle Fotos gitana :rolleyes:

    Vielleicht solltest du in der Halle mal nen Rollrasen auslegen, damit er denkt, er ist auf der Wiese… ? :denk: 😀 :friend:

  • gitana gitana sagt:

    Zagal, das Problem ist nicht der Boden selbst, sondern das, was außenrum ist. Es muß entweder ganz viel freie Fläche drumrum sein, damit er sehen kann, daß da wirklich nichts ist, oder eben rundum geschlossene hohe Wände, das ist noch besser. Hecken und Mauern, wo man irgendwie durch oder drübergucken kann, sind am schlimmsten 🙁 .

    Ansonsten kann ich freudig vermelden, auch wenn das jetzt echt total albern klingt, aber ich hab es in den letzten Reiteinheiten tatsächlich mal wieder seit ewig langer Zeit geschafft, im Trab auch mal längere Zeit auszusitzen und dabei sogar halbwegs vernünftige Lektionenfolgen zu reiten und das noch weitgehend unter Erhalt von Anlehnung, Stellung und Biegung. Bequem war anders, aber es ging überhaupt mal wieder ohne Quälerei und Tricks 8) . Mit was für einfachen Dingen man auch schon zufrieden sein kann … :rolleyes:

    Heli, Trailprüfungen hatten wir auch vor dem SWS schon gewonnen … 😀

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Es muß entweder ganz viel freie Fläche drumrum sein, damit er sehen kann, daß da wirklich nichts ist, oder eben rundum geschlossene hohe Wände, das ist noch besser. Hecken und Mauern, wo man irgendwie durch oder drübergucken kann, sind am schlimmsten .

    GENAUSO ist mein Brauntier auch :irre: :irre: :kowa: :panik1:
    Unsere Halle ist dummerweise so gebaut, dass genau auf Augenhöhe der Pferde ringsum der untere Rand einer Fensterreihe ist , darunter zu :kowa: :motz: :maul: Wenn da also ein Schatten z:b ein Anhänger aussen vorbeifährt, oder ein Vögelchen vorbeifliegt,bekomm er regelmässig die Krise :panik: 8o , denn das rast dann genau auf Augenhöhe plötzlich und unerwartet vorbei
    Auf dem Reitplatz oder im Gelände ist er deutlich entspannter und in einer komplett geschlossenen Halle auch

  • gitana gitana sagt:

    Willkommen im Club! :wacko:

    Bei uns ist die Halle an der einen langen Seite ganz zu, die anderen 3 sind halbhoch. An den kurzen Seiten sind dahinter schmale Gänge und dann wieder eine hohe Wand, geht auch, aber die andere lange Seite hat einen Zuschauer-/Abstellraum. Wenn Faeton in normaler korrekter Haltung ginge, könnte er gerade so nicht drübergucken, aber nur ein paar cm den Kopf hoch, dann geht das. Und was man da alles sieht, ist soooo fürchterlich … :flucht: Im Sommer ist da meist alles leer, aber im Winter sind da haufenweise Hindernisse abgestellt, die Pferde fressen :bite: .

    Seit 2 Jahren etwa geht es einigermaßen, aber die ganzen Jahre davor war praktisch jegliches normale Reiten in der Hallenhälfte zur offenen Seite hin nicht möglich :kowa: Schon das Gehen in Richtung der offenen Seite war ein Drama, an der Bande entlang gehen war das allerschlimmste :wacko: . Im Laufe der Jahre wurde es etwas besser, aber nicht o.k. Mittlerweile sind nur noch die ersten Runden vor allem linke Hand etwas gespannt, aber dann geht es meistens ganz gut.

    Gestern war ich mal wieder im Verein auf dem hinteren Dressurplatz. Und es gab kein Theater! Bis auf 2 Stellen an den kurzen Seiten, wo es mal leichte Spannungen gab, was aber bei einem gut 80 m langen Platz kein so großes Problem ist, hat er sich benommen wie ein normales Pferd! Locker und zufrieden, ließ mich aussitzen, ich konnte nicht nur mit Mühe bereits gelerntes nachreiten, sondern mit einem konzentrierten Pferd richtig arbeiten und sogar im Trab und Galopp zulegen war möglich, ohne daß das sofort in ein spanniges Davongerenne ausartete. Wunder geschehen manchmal doch noch :rolleyes: . Hoffentlich war es keine Eintagsfliege.

    Heute müßte ich eigentlich wieder springen, damit die Abstände nicht zu groß werden zwischen den Springeinheiten, es muß ja da auch mal weitergehen.

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Mittlerweile sind nur noch die ersten Runden vor allem linke Hand etwas gespannt,

    Nur mal rein interessehalber: Ist er links hohl?

    Außerdem war mir beim Lesen die Idee gekommen, ob Du ihn mal frei in die Halle stellen kannst, damit er Gelegenheit hat, sich das mal in Ruhe anzusehen. Vor allem an der Gruselseite kann man vielleicht auch mit Futter für ein wenig Entspannung sorgen. Bei Merlin (dem tapferen und unerschrockenen Kaltblut) hatte ich zwischenzeitlich auch mal die Situation, dass er auf einmal anfing, Reitplatzmonster zu fürchten. War ziemlich nervig, weil man entweder nur auf einem Zirkel locker reiten konnte oder eben den gesamten Platz ausnutzen konnte, sich dann aber immer in einer Ecke mit einem verspannten, wegspringenden Pferd auseinandersetzen musste. War beides doof.

    Jedenfalls habe ich ihm ein paar Mal nach dem Reiten sein Futter nicht am Stall, sondern genau in besagter Reitplatzecke gegeben. Seitdem sind die Monster wieder Vergangenheit. Okay, Merlin ist auch tendentiell eher bereit, sich nicht über Sachen aufzuregen, und ein Kaltblut ist auch kein so guter Vergleich zu einem hochsensiblen, körperlich und geistig hochbeweglichen Spanier. Aber warum nicht ausprobieren?

  • Avatar kitiara sagt:

    Klingt vielleicht abwegig, aber hast Du mal testweise mit Scheuklappen versucht ?
    Klar kannste damit nicht auf Dauer reiten, aber vielleicht hilft das.

    Hab ja auch so ein Ding, windet sich wie ein Aal und einmal gut, beim nächsten Mal sch….
    Da ich aber nur Geländereiten kann, erübrigt sich mein Tip bei uns leider.

  • gitana gitana sagt:

    Nur mal rein interessehalber: Ist er links hohl?

    Nein, rechts. Es fällt ihm also grundsätzlich leichter, über die linke Schulter nach innen zu drängen :look: . Ich hab aber schon mal gehört, daß es normal sei, daß Pferde auf einer Hand extremer auf „Monster“ reagieren, hat irgendwas mit den Gehirnhälften zu tun, also die eine ist für die Vernunft zuständig und die andere für die Phantasie und wenn man dann auf der Hand reitet, wo die Phantasiegehirnhälfte dann zuständig ist, können halt die Reaktionen schon mal extremer ausfallen :rolleyes: . Da ich aber nicht weiß, welches die Hälfte für die Hirngespinste ist, weiß ich auch nicht, ob es bei uns so der Fall ist :tuete: . Aber, wie gesagt, Halle geht ja inzwischen ganz ordentlich.

    Wenn ich den frei in die Halle stelle, passiert nur eins, nämlich daß er dann dahin geht, wo er am weitesten weg ist und freiwillig keinen Meter in die Richtung gehen würde, nicht um´s Verrecken. Ich hab ihn auch schon gefühlte 1000 Mal im Stehen an allen möglichen Stellen über die Bande gucken lassen, so lange er mochte, das geht schon, aber wenn ich dann das nächste Mal geritten komme, hab ich wieder das gleiche Theater :doh:

    In Gruselecken gucken lassen, füttern, Pause machen, grasen lassen auf den Außenplätzen, …, ich hab so ziemlich alles durch, was nur geht 🙁 . Ich kann dann auch an so einer Stelle 20 Kringel reiten oder noch mehr, so lange, bis er nicht mehr wegdrängelt oder sogar -springt, loben, nur 1 x ganze Bahn reiten und wenn ich dann wieder nur in die Nähe der Stelle komm, geht alles wieder von vorne los :motz: ;( .

    Es ist ja nicht so, daß das nur woanders so ist, sondern sogar auch bei uns zuhause :seufz: .

    Die Idee mit den Scheuklappen hatte ich tatsächlich auch schon, also wenn, dann solche leichten, wie sie die Rennpferde haben, aber es muß ja letztendlich auch so gehen, das kann ja grundsätzlich keine Lösung sein. Und sowas kaufen nur zum Ausprobieren, dafür bin ich auch zu geizig, das Zeug ist teuer 8) .

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Ach schade, ich dachte mal, ich könnte Dir noch ne Idee nennen. Aber ja, meistens hat man ja selber schon so allerlei ausprobiert.

    Wegen der hohlen Seite habe ich gefragt, weil mir bei Merlin aufgefallen ist (er ist rechts hohl), dass er beim Ausritt immer vermehrt die rechte Seite „checkt“ und sich ständig durch Umgucken nach rechts absichert. Daher kam mir bei Deinem die Idee, dass er das vielleicht auch nach links tun würde (WÄRE er denn links hohl :look: ), und damit Gefahren von rechts tendentiell zu spät wahrnimmt oder als gefährlicher einstuft.

    Kannst Du meinem Gedankengang grad folgen? :daumen: 😀

  • gitana gitana sagt:

    Über das Ausprobieren verschiedenster Methoden könnte ich inzwischen wohl ein Buch schreiben :look:

    Kannst Du meinem Gedankengang grad folgen? :daumen: 😀

    Ja, so ein bißchen :ostern: . Seltsam ist, daß es in der Halle so ist, aber draußen oder sonstwo ist mir noch nie aufgefallen, daß er Dinge von rechts schlimmer findet als die von links :denk: . Ob er im Gelände mehr rechts als links guckt, kann ich jetzt gar nicht sagen. Bzw. im Gelände zumindest ist er ja mittlerweile richtig toll, überhaupt kein Problem mehr. Andere Pferde gehen in der Halle und auf dem Platz gut und haben im Gelände Muffensausen, bei meinem ist es umgekehrt :kowa: .

    Übrigens waren wir heute wieder springen und diesmal schon ein bißchen höher, also so Richtung E :red: . Nicht, daß er diese Höhen nicht mit links schaffen würde, aber über potenziell gefährliche Hindernisse muß man ja eh extra große Sätze machen, da brauch ich gar nicht hoch bauen 😉 . Heute fand er die aber gar nicht mehr so schrecklich und hat alles prima gemacht. Nur die hintere Hälfte vom Platz war wieder :flucht: . Einen „Sprung“ hat er dann auch umgetreten (den allerkleinsten :doh: ), nicht, weil er den nicht ernst genommen hätte, sondern weil er nur dahinter in die Hecke geglotzt hat :blinzel: . Wir bleiben dran … :attack:

  • gitana gitana sagt:

    Heute wieder Dressur auf dem Vereinsplatz. Vor allem die erste Zeit allgemein spanniger als letztes Mal, aber dann ging es ganz gut. Kann jetzt wieder an den Serienwechseln weiterüben, die Vierer können wir schon wieder, die Dreier hoffentlich auch bald, ging ja letztes Jahr schon gut.

    Zum Schluß noch ein paar Mal an der Hand Männchen machen geübt. Klappt schon besser, heute hatte ich zum 1. Mal den Eindruck, er hat verstanden, was ich will, also nicht steil steigen, nicht mit den Vorderbeinen strampeln, nicht nach vorne wegspringen :wacko: , … sondern einfach nur vorne mit angewinkelten Beinchen etwas hoch und wieder absetzen. Hat er dann nämlich auf einmal dauernd ungefragt angeboten. Das hab ich aber konsequent ignoriert und ihn immer wieder im Vorwärts piaffieren lassen, auch mal Pa im Wechsel, wieder halten, loben usw. Daß er nicht nur wie, sondern auch nur auf Kommando hoch darf, hat er dann wohl auch verstanden. Bin gespannt, ob das mal was wird, bin ja in der Beziehung auch unerfahren, aber von nichts kommt nichts. Vielleicht wird es mal gut, und wenn nicht, lass ich es halt einfach wieder sein, aus die Maus. Aber bisjetzt sieht es ja mal gut aus ^^ . Und wenn das vielleicht im Herbst mit dem Kurs bei H. Riegler noch klappt, das wär was … :rolleyes:

  • gitana gitana sagt:

    Letzten Freitag waren wir wieder springen und wir haben tatsächlich die meisten Sprünge auf E-Höhe geschafft, er glotzt jetzt die Dinger kaum noch an und geht einfach schön drüber. Heute konnte ich ja nichts machen, da Turnier ist, aber nächste Woche geht es weiter. Dann steht hoffentlich der Parcours auch wieder auf dem großen Springplatz und nicht mehr auf dem Springabreiteplatz wie die letzten Monate. Und wenn das da auch klappt, meld ich mich vielleicht doch mal für eine Springstunde an … :rolleyes:

    Dafür sind wir gestern im Turniertrubel auf dem Dressurabreiteplatz geritten und gehen da auch voraussichtlich morgen wieder hin. Das klappt inzwischen problemlos, sowohl das Hin- und Durchkommen wie auch das Reiten auf dem Abreiteplatz zwischen den ganzen Turnierteilnehmern. Manchmal brummelt er noch etwas rum oder baggert jemanden an, der ihm zu nahe kommt, aber sonst alles paletti :thumbsup: .

  • Avatar H_alias_Latino sagt:

    Das hört sich richtig gut an, Katja! Der Angsthase mausert sich, freut mich sehr.

    Liebe Grüße,

    Heike

  • Avatar nisenase sagt:

    Es beruhigt mich doch, dass auch Du so ne Knalltüte im Stall hast;)

  • gitana gitana sagt:

    Schon zum 2. Mal mußte die eigentlich fest geplante freitägliche Springeinheit ausfallen, weil wir am Wochenende auf der Pfingstrallye waren im schönen Dahner Felsenland. Da ich Dante geritten habe, hat mein Mann „sein“ Roß diesmal selbst geritten. Auf der Geländestrecke hat er sich einwandfrei benommen (also das Pferd bzw. beide 😀 ), das hatten wir auch nicht anders erwartet, aber im Trail am nächsten Tag waren wir doch etwas enttäuscht 🙁 . Selbst Dinge, die er eigentlich im Schlaf vorwärts und rückwärts kann wie Tor und Brücke, da ging gar nichts :flucht: . Das mit dem laufenden Betonmischer mit noch extra Steinen drin, in den man vom Pferd aus mit einer Schaufel Sand aus einem Kübel schippen und in den Mischer werfen sollte und das komische viereckige Plastikplanenbecken mit Wasser drin konnte ich ja noch verstehen, das hat auch fast kein anderes Pferd von insgesamt 46 gemacht und die ganz leichten Sachen haben ja auch (überwiegend :rolleyes: ) geklappt, aber da hätte schon mehr gehen müssen X( . Nein, es geht uns nicht um`s Gewinnen, sondern einfach um´s Prinzip. Von der Gesamtpunktzahl her waren wir gar nicht so schlecht und sind im Endergebnis, also Orientierungsritt, Fußgängertrail und Pferdetrail immerhin noch 8. von 23 geworden.

    Dafür war ich aber mit Dante dieses Mal sehr zufrieden, aber das schreib ich dann bald mal in seinem eigenen Fred 8)

  • gitana gitana sagt:

    Nach mal einigen Tagen Dressurarbeit mit diversen (wenigen) Höhen und Tiefen mußte der Zwerg heute dann mal wieder springen, unglaublich, was man in 3,5 Wochen Springpause alles verlernen kann :wacko: . Bei 3 Monaten hätte ich das ja noch verstanden, aber auch da nur schwer. Leider wurde der Parcours auch nach dem Turnier wieder auf dem Abreiteplatz aufgebaut und nicht auf dem eigentlichen Springplatz 🙁 .

    Er hat mal wieder das volle Gruselprogramm durchgezogen, alles außenrum schrecklich, die Mauer an der einen langen Seite total gefährlich, die Hecke an der anderen Seite auch (doof, wenn der Platz dann zwar knapp 80 m lang ist, aber nur 18 m breit :kowa: ), und das hintere Viertel des Platzes war in seiner Gesamtheit sowieso unzumutbar … Keine Füße sortiert bekommen, passend abspringen und Füße heben, was ist das? Der hat sich echt benommen wie ein 4jähriger, der das noch nie gesehen und gemacht hat.
    Dabei hatte ich schon wieder kleiner gebaut als letztes Mal ;( . Zum Schluß wurde es dann doch noch etwas besser, da haben wir sogar noch einige auf immerhin E-Höhe geschafft, ohne Kleinholz zu machen :look: . Und dabei kann der eigentlich so schön und sicher springen, das macht an sich richtig Spaß mit dem. Da hilft wohl nur dranbleiben …

  • gitana gitana sagt:

    Heute wieder springen :fies:

    Aber ich kann mich nicht beschweren 8o . O.k., spannungs- und glotzfrei war es wie üblich nicht, aber nicht so schlimm wie sonst und besonders letztes Mal. Füße sortieren hat auch von Anfang an geklappt und außer einmal anticken gar kein Stangenkontakt. Nach den kleinen Hopsern noch die „großen“ und alles einwandfrei :thumbsup: . Möchte mal vorsichtig wagen zu sagen, hat sogar Spaß gemacht. Geht doch … 😉

  • gitana gitana sagt:

    Jetzt hätt ich fast vergessen, Faeton war ja natürlich auch bei der Barbarossa-Feier dabei und von ihm hab ich sogar schon ein Foto, er war nämlich gleich am Montag in der Zeitung :blinzel: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/50893/ Also Barbarossa ist natürlich der dahinter mit dem langen Bart auf dem dunklen Pferd 8) Ich hab das Bild zwar schon in Dantes Tagebuch drin, aber eigentlich gehört es ja hier noch eher rein, deshalb nochmal.

  • gitana gitana sagt:

    Und schon wieder Springstunde …

    Eigentlich alles prima, kann mich nicht beschweren, aber heute kamen die ersten Oxer dazu 8o Bisher bin ich ja ausschließlich über Steilsprünge geritten, was normale Hindernisse betraf, hat mir auch gereicht :whistling: . Aber irgendwann mußte es ja auch mal sein mit den Oxern und da standen 2 so niedliche kleine herum, etwas unter dem Maß, was wir schon in steil gesprungen haben und auch gar nicht weit, also genau richtig für uns zum anfangen … dachte ich 8) .

    Aber irgendwie war das wieder was gaaaaanz anderes, o.k., gesprungen ist er, aber er hatte ziemlich Schiss, ist immer langsamer geworden und dann fast aus dem Stand wie ein Hubschrauber mit einem Riesensatz … :panik: , und das jedes Mal trotz mehrfachen Wiederholungen :pinch: . Nur gut, daß ich immer schön die Beine zu und die eine Hand im Martingal hatte und vor allem, daß die Spanier auch in den unmöglichsten Springsituationen immer noch geschmeidig wie die Katzen sind und einen trotzdem noch irgendwie mitnehmen :daumen: . Es gibt noch viel zu tun …

    Und ansonsten freue ich mich schon riesig auf den Sonntag, da habe ich mich für ein Vielseitigkeitstraining angemeldet auf der Geländestrecke in Zeiskam, das 1. Mal wieder seit 4 Jahren!!! :hurra: :hurra: :hurra: Ich kann es kaum erwarten und habe gestern schon angefangen, die benötigten Sachen zu packen :daumen: :ostern: . Hoffentlich klappt alles wie geplant.

  • gitana gitana sagt:

    Jetzt war es endlich soweit, der Sonntag war da und es ging auf zum Geländespringen :attack: . Es regnete den ganzen Vormittag und ich hatte schon Angst, es würde ausfallen, ist es aber nicht, und vom Boden her war es auch kein Problem. Der Pienzer ist auf dem Weg vom LKW bis zum Trainingsgelände schon wieder fast gestorben vor Angst und da angekommen ließ die Glotzerei auch nichts allzu Gutes erwarten … :wacko: Aber wir haben uns tapfer im Schritt um die Hindernisse geschlängelt und erst mal ausgiebig geguckt. Daß wir keine Klötze springen würden, war klar, also nur Kleinzeug, aber das reicht ja bei ihm auch, da macht er ja auch Sätze drüber wie über richtige Klötze :bite: . Es war noch ein Hengst in der Gruppe und dazu 2 Stuten, war aber gar kein Problem, auch wenn man bei dieser Konstellation vielleicht anderes erwarten würde, aber alle 4 haben sich tadellos benommen, zumindest untereinander :look: .

    Dann ging es an´s Abtraben, einige Runden außenrum und quer durch und dann trab ich so locker über einen sanften Hügel hoch und wieder runter, schön im leichten Sitz, Hand vor zum Dehnen, ganz gemütlich und denk an gar nichts Böses, aber so überhaupt nichts Böses, da bockt der Saftsack plötzlich total unvermittelt los wie Sau, Kopf zwischen die Beine, Buckel hoch und dann dong, dong, dong, … den Abhang runter, dieser Drecksack! :maul: :maul: :maul: Mit den kurzen Bügeln, über dem Sattel schön mit Oberkörper vorne, dem halblangen Zügel und so total überraschend hatte ich natürlich keine Chance und hab gleich mal einen Abgang gemacht :cursing: . So ein Mistvieh! Der hat in den ganzen 8 Jahren, wo ich ihn jetzt hab, noch nicht einmal mit Reiter drauf gebockt! Wenn der einmal im Jahr im Gelände so einen Mini-Buckler andeutet, ist das schon viel, aber sowas, das war echt der Hammer!
    Dann war natürlich anschnallen, Hand hoch und Zügel kurz angesagt und so gab es auch keine weiteren Probleme, zumindest nicht mehr beim Abreiten. Allerdings ging es damit dann die erste Zeit jedes Mal nach den Sprüngen wieder los, also springen, landen, bocken … :motz: Aber da war ich ja dann drauf vorbereitet, reinsetzen, so gut wie es eben ging, Knochen zu, im Martingal festkrallen und gucken, gleich nach dem Sprung so bald wie möglich vorwärts zu kommen. Wunsch und Wirklichkeit waren da aber nicht immer so das Gleiche :whistling: . Zumindest bin ich die restliche Zeit oben geblieben …

    Mit dem Springen selbst hat es sogar ziemlich gut geklappt, bißchen geglotzt schon und z.T. auch etwas chaotische bzw. Riesensätze, aber immerhin, erst kleine Baumstämme, dann größere, ein Gräbelchen, Wasser, Auf- und Tiefsprünge und die Bockerei hat dann auch irgendwann mal aufgehört. Interessanterweise hat er den für seine Verhältnisse schwersten Sprung am schönsten und sichersten gemacht, das war ganz prima ^^

    Ich habe noch einige Fotos aus einem Videofilmchen rausgezogen, keine tolle Qualität, aber man kann ein bißchen was erkennen 8) .

  • gitana gitana sagt:

    Dauert noch ein bißchen mit den Fotos, sind zu groß, alle zwischen 600 und 700 kB und ich hab jetzt keine Lust mehr, die noch zu verkleinern. Die sind eh schon optisch so klein und qualitativ nicht so der Hit, weiß gar nicht, wie ich das hinkriegen soll … :motz:.

  • Avatar Sunny sagt:

    Manchmal reicht es aus, wenn man es in einem anderen Format, also jpg abspeichert. Wenn ich „Schnappschüsse“ (so heißt das bei dem Programm) aus einem Video mache, dann haben die auch um die 800 kb aber das Format ist nicht jpg. Das speicher ich dann einfach als jpg und schwupps haben sie oft nur noch 40 kb. Vielleicht ist das ja einen Versuch wert?

  • gitana gitana sagt:

    8o Danke für den Tipp, das ist die Lösung :thumbsup: . Sind png-Dateien. Erstes Testbild ist von über 700 auf schlappe 64 runter. Dann mach ich mich jetzt mal an´s Ummodeln der anderen … Es geht los … das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51074/ Oh Gott, ein Hindernis! :flucht: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51075/ Warmreiten :attack: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51077/ Kleiner Tiefsprung das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51076/ Wurzelsprung das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51078/ immer noch Buckeln nach dem Sprung, aber wenigstens relativ harmlos :wacko: :motz:

  • gitana gitana sagt:

    Es geht weiter … das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51081/ im Teich das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51082/ wieder raus das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51083/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51084/ hier sieht man so etwa, was ich meine, wenn ich sage, wir brauchen gar keine hohen Hindernisse, wir springen auch so über „Häuser“ :panik: :ostern: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/51085/ und zum Schluß die Baumstümpfe, die hat er sozusagen perfekt gesprungen entgegen allen meinen Erwartungen 8o Daß hier überwiegend meine Hände zu hoch am Hals und die Zügel zu kurz sind und auch die Beine nicht immer da sind, wo sie hingehören :tuete: , wurmt mich als Stilfetischisten natürlich wieder gewaltig :daumen: , war aber zum Teil ein gewisser Kompromiss an die Sicherheit (Hauptsache oben bleiben :flucht: ) wegen der Buckelei und der teils etwas chaotischen Springtechnik und teils nicht zu vermeiden aus gleichen Gründen :red: . Ich gelobe Besserung … :daumen:

  • Enco Enco sagt:

    Ich habe noch einige Fotos aus einem Videofilmchen rausgezogen, keine tolle Qualität, aber man kann ein bißchen was erkennen 8) .

    Und wo ist das Filmchen? ?(

    Das würden wir natürlich auch gern sehen! :ja:

  • Avatar Sunny sagt:

    Omg, ich fass es nicht, ich konnte mal jemandem helfen 😀 . Ich bin ein wenig neidisch auf den Kurs, das sieht nämlich gut aus, aber ich glaube ich würd ein anderes Pferd brauchen :tuete: .

  • gitana gitana sagt:

    Das Filmchen … 8)

    Es sind mehrere sehr kurze Einzelfilmchen mit einer Digitalkamera gemacht und qualitativ auch mehr als grenzwertig, leider. So ein paar Bildchen eben als Ausschnitt waren halbwegs verwertbar. Was Videobearbeitung und das ganze Gedöns betrifft, hab ich nicht so viel Plan, aber ich seh mal, was ich tun kann, vielleicht krieg ich was hin.

  • Saba23 Saba23 sagt:

    Toll :thumbsup: und mein :resp:

    Grüsse Sandra

  • gitana gitana sagt:

    Danke! :red:

  • Avatar wednesday sagt:

    Hallo Gitana,

    ich finde es toll, dass Du mit Deinem Iberer zum Geländetraining gehst. Der Grundgaloppade und dem Durchspriung tut es meistens sehr gut – und an der Größe der Aufgaben wächst man 😀 Und ich finde, dass er die Aufgabe richtg gut meistert, auch wenn er sich beisweilen überspringt. Aber das ist allemal besser, als wenn er faul die Beine hängen liesse oder die Mitarbeit verweigern würde. Auch wenn er glotzt und sich eigentlich fürchtet – er springt doch vertrauensvoll zu!

    Runtergebuckelt wurde ich dieses Jahr beim ersten Geländetraining ebenfalls. Ich wusste gar nicht, dass beim Schimmelchen überhaupt weiss, wie man buckelt :S Scheint ein normales Problem von EIGENTLICH braven Schimmelen zu sein :wacko:

    Dein Sitz ist immer noch äusserst harmoinisch. Maximal den äusseren Umständen angepasst 😉

  • gitana gitana sagt:

    Hallo Wed,

    schön, daß du auch noch da bist 😉

    Ich hatte in deinem Tagebuch auch von deinem Sturz beim Geländetraining gelesen und daran mußte ich auch sofort denken, als es mir dann auch passierte :ostern: . Es waren ja tatsächlich einige Parallelen. Willkommen im Club! 8)

    Das ist ja das Gute an Faeton, daß er sich eigentlich schon immer Mühe gibt und alles gut machen will, egal, was auch immer. Das Problem ist einfach sein katastrophales Nervenkostüm, womit er sich immer wieder selbst im Weg steht. Und Talent hat er ja auch für so ziemlich alles. Das sind auch die beiden Gründe, warum ich ihn immer noch habe. Wäre er auch noch echt rebellisch, unwillig oder sonstwas, wären wir schon längst getrennte Wege gegangen. Trotzdem ist es auch so nicht leicht :S . Zu allem fähig, aber zu (fast) nichts zu gebrauchen, wie man so schön sagt :ostern: Naja, wir schlagen uns so durch …

    Spanier habe ich, weil sie mir gefallen und nicht, weil ich „barock“ reiten will oder so. Reiten tue ich aber auch gerne flott und vielseitig, da müssen die durch, im wahrsten Sinne des Wortes :attack:

    Mit meinem ersten Spanier bin ich auch gelegentlich bei VS-Turnieren gestartet, komplette Prüfungen mit Dressur, Springen und Gelände oder nur Stilgeländeritte, einmal sogar eine reine Springprüfung, und das bis auf ein Mal, wo er irgendwie einen schlechten Tag hatte und wir eine WN nach Abzügen von nur noch 1,5 bekamen :tuete: , ausnahmslos immer vorne dabei, also von 1. – 5. Geht also auch mit Iberern :ja:

  • gitana gitana sagt:

    Heute mußte der Zwerg schon wieder springen 8) . Aber nicht, weil ich jetzt irgendwie springgeil geworden wäre, sondern einfach nur, weil die Gelegenheit so günstig war. Habe nämlich gestern gesehen, als ich zum Dressurreiten (soweit man das bei uns so nennen kann :seufz: ) drüben war, gesehen, daß der Parcours genau „unsere“ Höhe hatte, so richtig nett :ostern: . Da heute abend aber Springstunde für die Turnierreiter war und die dann immer alles hoch bauen und auch so stehen lassen und ich keine Lust hatte, danach sämtliche Hindernisse wieder runterzubauen, hab ich heute mittag die Gelegenheit nochmal genutzt. Und es klappte alles bestens, ohne Ecken und Kanten, kein einziger Treffer geschweige denn Abwurf und sogar die Oxer waren heute gar kein Problem. Übung macht halt doch den Meister :attack: .

    Bin am Überlegen, ob ich nicht doch mal im Herbst einen Geländereiterwettbewerb oder Stilgeländeritt oder sowas nenne :denk: :tuete: … Wenn ich vorher auf der jeweiligen Strecke ausgiebig trainieren könnte, wär das vielleicht sogar machbar, da irgendwie durchzukommen, wenigstens im Ziel ankommen wär ja für uns schon ein großer Erfolg … :daumen:

  • gitana gitana sagt:

    Endlich wieder eine freie Wiese zum Reiten und sofort wieder ein entspanntes, losgelassenens Pferd, das schön und locker zu reiten ist ^^ . Warum kann es nicht immer so sein? :seufz:

  • casper109 casper109 sagt:

    Weil wir alle gute und schlechte Tage haben und uns das ein oder ander gefällt und es Spaß macht und anders dann wieder nicht :bite:

    Außerdem brauchen wir doch alle eine kleine / große Herausforderung und man beachte es gibt keine Probleme nur Herausforderungen 😀

  • gitana gitana sagt:

    Wenn es nur mal schlechte Tage wären, könnte ich damit prima leben. Aber mit mittlerweile 8 eher mehr als weniger schlechten Jahren und darin vergleichsweise wenigen guten Tagen ist es auf die Dauer echt nervig. Auf Herausforderungen dieser Art habe ich inzwischen ehrlich gesagt nicht mehr so viel Lust, irgendwann soll dann auch mal gut sein 🙁 .

  • Avatar Sky0202 sagt:

    Schwierig..ich glaube, dass ich daran auch zweifeln würde. Ist sehr schade…ist ja nicht dein erstes Pferd…vorallem dann zweifelt man an sich selbst, aber das solltest du nicht! Überlege wie toll deine anderen laufen und mit welcher Freude du dabei bist..manche Kombinationen funktionieren leider nicht so, wie man sie wünscht. Ich drücke euch von Herzen alles Daumen, dass ihr euch vielleicht „angleichen“ könnt. :hug:

  • Avatar nisenase sagt:

    Katja, jetzt aber mal im Ernst……an WEN willst Du den denn verkaufen????? Wenn DU schon Probleme hast und genervt bist, ein Normalo würde den doch nach ner Woche zum Schlachter karren und ein „noch besserer Reiter“ würd den sich gar net kaufen wollen, oder??? :friend: :hug:
    Dir gehts wie mir 😉 und irgendwie hat man doch noch Hoffnung für diese irren Gäule, weil man denkt „irgendwann werden sie es jedem zeigen, wie toll sie sind“…..
    hab gerade ein Video angeguckt von nem 12j. WB Hengst, der läuft da zwischen den anderen Gäulen wie ne Maschine und der ist gerade gar net groß im Training…..und wir ackern uns einen ab mit unseren nervigen Iberern:)
    bin echt am überlegen ob ich mir dieses WB Maschinchen nicht kaufe und gediegen in meine Prüfungen reiten kann;)

  • gitana gitana sagt:

    Katja, jetzt aber mal im Ernst……an WEN willst Du den denn verkaufen????? Wenn DU schon Probleme hast und genervt bist, ein Normalo würde den doch nach ner Woche zum Schlachter karren und ein „noch besserer Reiter“ würd den sich gar net kaufen wollen, oder??? :friend: :hug:

    Du hast das im Prinzip schon richtig erkannt und deshalb ist er ja auch noch da. Allerdings hat er auch gute Seiten, die nicht zu verachten sind und es gäbe sicher auch Reiter, die nicht spitzenklasse sind und das würde trotzdem prima passen. Z.B. ist er ja mittlerweile im Gelände echt toll, mehr als mal ganz ausnahmsweise ein bißchen pienzen macht er da schon lange nicht mehr, das ist echt zu bewältigen ohne Probleme, und sonst superschön zu reiten, also für jemanden, der gerne und viel ausreitet, wär das ein tolles Pferd.
    Und was das dressurmäßige betrifft, wäre das für jemanden, der eine „passende “ Halle zur Verfügung hat, auch kein Thema. Wenn es eine ist, die so mehr oder weniger rundum zu ist und es nichts zu glotzen gibt, dann läuft der ja wie ein Glöckchen.
    Und die meisten Leute wollen ja auch keine Shows und Turniere reiten, geschweige denn über (Gelände-)Hindernisse springen. Also ich glaube nicht, daß da jemand anderes unbedingt dran verzweifeln würde. Ich hab halt immer etwas höhere Ansprüche und will alles machen, das geht nun mal nicht mit jedem Pferd :seufz: .

    Ansonsten muß ich sagen, ich kann mich die letzten Tage mal wieder nicht beschweren. Seit ich wieder auf der Wiese reiten kann, ist wieder alles paletti :thumbsup: . Der Kerl ist die Ruhe selbst, zufrieden, losgelassen und (weitgehend) konzentriert, wir kommen zum reiten und sind nicht nur am kämpfen, wir können an die schweren Lektionen gehen, ohne daß Kraft und Nerven vorher schon verbraucht sind und es kommt dann auch was bei raus, wo man hinterher zufrieden sein kann, ohne daß wir beide schweißgebadet sind.
    Und vorgestern waren wir wieder springen, naja, die Mauer am Springplatz entlang ist und bleibt halt gruselig :kowa: , aber das Springen selbst war wieder einwandfrei, hätte eigentlich kaum besser sein können.

    Ich hab halt immer noch die Hoffnung, daß wir doch irgendwann mal hier rauskommen und ich mir dann einen eigenen Platz oder Halle so einrichten kann, daß es ihm da gefällt und dann hätten wir schon ganz viele Probleme weniger :rolleyes: . Daß er selbst sich noch wesentlich ändert, hab ich jetzt nicht so viel Hoffnung, aber dann muß man halt die Umstände anpassen :look: .

    Der Gedanke, daß das nächste Pferd ein Warmblöd wird, geht mir auch schon seit einiger Zeit im Kopf rum :tuete:

  • gitana gitana sagt:

    vorallem dann zweifelt man an sich selbst, aber das solltest du nicht!

    An mir zweifeln tu ich in dem Fall wenigstens nicht, eben weil ich ja den Vergleich zu vielen anderen Pferden habe, immerhin das nicht. Aber wenn er mein einziges und vielleicht noch erstes Pferd wäre, dann würde ich mich sicher für zu blöd zum Reiten halten :kowa: .
    Und wenn dann mal andere z.T. auch langjährige erfahrene Reiter drauf sitzen bzw. dazu gar nicht kommen, weil sie es nicht schaffen, überhaupt vernünftig auszusitzen, durch die Bahn eiern wie besoffen, das Eselchen nicht mal in Galopp kriegen, dann muß ich zugegebenerweise schon mal grinsen, aber ganz ehrlich, es ist keine Schadenfreude, denn ich wäre froh, es wäre anders, es ist eher Erleichterung, daß es nicht nur mir so geht :tuete: .
    Einmal saß aber ein richtig guter Reiter drauf, der Dr. W., der damals nach Neindorffs Tod zuerst das Reitinstitut übernommen hatte, es waren nur ein paar Minuten, nach dem ersten Antraben auch erst mal dieses Gesicht :pinch: bei ihm, aber dann meins 8o , das war genial, und als ich danach wieder drauf bin, ich dachte echt erst, ich sitze auf einem anderen Pferd, dabei war ich noch nicht mal angeritten, das war sehr beeindruckend. Reiten müßte man halt können … :daumen:

  • Avatar Virginie sagt:

    Auch wenn ich den Gedanken und den Wunsch einen WB zu reiten sehr gut nachvollziehen und völlig verstehen kann (ich möchte sie um ihre Leistungswille nicht mehr missen), finde ich es schwierig bzw. nicht richtig zu glauben, dass sie einfacher zu reiten sind. Bestätigen kann ich das zumindest nicht :nix:

  • gitana gitana sagt:

    Natürlich sind sie nicht pauschal einfacher zu reiten. Wenn der Kopf nicht mitmacht, ist es bei beiden Rassen nichts, da ist eins so blöd wie das andere. Mal angenommen, beide sind klar im Kopf und leistungsbereit, dann haben sie immer noch unterschiedliche Probleme und Schwerpunkte, Vor- und Nachteile. Wir hatten ja auch eins und ich kenne genug andere, und was die an Gang und Schwung und Geradeaus schon mitbringen, findet man nun mal beim normalen Spanier nicht so. Dafür tun die sich halt mit anderen Sachen wieder leichter :nix: . Solche Schlangenpferde wie es bei den Spaniern gibt, habe ich bei Warmblöds noch nie erlebt.
    Ich hatte auch einen Spanier, der war sowas von klar im Kopf und leistungsbereit, das findet man überhaupt selten und der war absolut turniertauglich ohne Einschränkungen. Dafür war unsere WB-Stute auch gerne mal zu guckig für Turniere.

    Die junge WB-Stute, die ich vor einiger Zeit einige Male geritten habe und auch auf der Stutenleistungsprüfung vorstellen sollte, die war sowas von angenehm, schwungvoll, raumgreifende Gänge, total gelassen, einfach Reitpferd durch und durch, das war richtig toll. Leider wurde aus der SLP nichts, weil beim Freispringtraining eine alte Fesselträgerverletzung wieder durchkam 🙁 . Dann auch noch Probleme mit einem Sprunggelenk, auch Folge einer Verletzung aus Fohlenzeiten und so ist sie bis heute nicht mehr reitbar, so schade ist das. Gedeckt bzw. besamt werden soll sie aber von Le Noir und ich hab schon gesagt, wenn das was wird mit Fohlen und es wird ein Hengstchen, dann wird das meins :bite: .

  • Avatar JAusten sagt:

    Du willst ein WB? Kann ich verstehen. Ich stimme Dir zu. Jedes Pferd/jede Rasse hat Vor- und Nachteile. WB mit Schwung zu sitzen – naja, das muss man können/wollen. Ich glaube nicht, dass alles besser wird, nur weil man das Pferd austauscht. Sollen die Erfolge auf Tooornieren mehr werden/sich verbessern, dann muss man es austauschen. Egal was man möchte, die Entscheidung muss man immer allein treffen. Dabei kann Dir niemand helfen.

  • Avatar Virginie sagt:

    Du willst ein WB? Kann ich verstehen. Ich stimme Dir zu. Jedes Pferd/jede Rasse hat Vor- und Nachteile. WB mit Schwung zu sitzen – naja, das muss man können/wollen. Ich glaube nicht, dass alles besser wird, nur weil man das Pferd austauscht. Sollen die Erfolge auf Tooornieren mehr werden/sich verbessern, dann muss man es austauschen. Egal was man möchte, die Entscheidung muss man immer allein treffen. Dabei kann Dir niemand helfen.

    :thumbsup:

    Ich liebe es meine WB mit Schwung zu sitzen, das fühlt sich nach echtem Reiten an, warum sollte man das nicht wollen?

    Ich kenne viele die einen umgekehrten Tausch (WB ->Iberer) gemacht haben, um das Gefühl zu haben, sie könnten reiten 😀

  • Avatar JAusten sagt:

    Ich auch, endlich auch aussitzen!!! Muss man wissen. Nicht jedes WB schwingt und nicht jeder Spanioggel trippelt. Jeder, wie er es mag.

  • Moon Moon sagt:

    Ich kenne viele die einen umgekehrten Tausch (WB ->Iberer) gemacht haben, um das Gefühl zu haben, sie könnten reiten

    Ja, ja, das macht das ganze Iberergereit aber auch wieder schwierig. Ob die nun den Rücken hergeben oder nicht, die lassen sich (fast) immer gut sitzen und wiegen einen somit schnell in Sicherheit. Die meisten WB sind da ehrlicher – die KANNST du nämlich ganz einfach nicht sitzen wenn der Rücken nicht locker schwoingt 😀

  • Avatar JAusten sagt:

    Naja, ehrlicher? Anders gezogen. Große schräge Schulter, so dass, wenn man es denn kann, sich ordentlich Schwung entwickelt. Frag‘ mein WB, der kann auch latschen und jeder denkt, er könnte ihn sitzen.

  • gitana gitana sagt:

    Es geht mir nicht um was besseres, möchte ich nur mal klarstellen. Sondern einfach auch mal wieder um was anderes 😉 . Vor vielen Jahren :rolleyes: , als ich täglich einen Spaniokel ritt und ein deutsches WB, da habe ich beides sehr genossen. Klar hatte die Stute mehr Gang und Schwung und die lief halt so lange geradeaus, bis ich abwenden wollte. Beim Spaniel mußte ich mir alle Mühe geben, um überhaupt geradeaus reiten zu können, zumindest so in den ersten Jahren :look: .

    Unsere Spanier sind auch alles andere als schwunglose Trippler und wer z.B. Faeton sitzen kann, kann mit Sicherheit auch jedes handelsübliche WB sitzen :whistling: . Und wie schon erwähnt, im Springen hatte ich noch mit keinem einzigen WB so viel Spaß wie mit jedem unserer Spanier. Es sind definitiv tolle Pferde, aber so, wie ich beim Reiten die Abwechslung liebe, dürfte es auch gerne mal wieder eine andere Rasse mit anderen (nicht zwangsläufig besseren!) Vorzügen sein :daumen: .

    Die oft gestellte Frage, ob Iberer leichter zu reiten sind als deutsche WB`s beantworte ich immer so: „Wenn man nur irgendwie reiten möchte, angenehm und auf den ersten Blick hübsch aussehen, bißchen kreuz und quer usw., dann hat man es mit den Ibereren leichter. Wenn man aber „richtig“ im Sinne von korrekt, SdA usw. reiten will, hat man es mit denen schwerer.“
    Muß sich also jeder selbst aussuchen, was ihm lieber ist :ostern:

    Ach so, und die Turniererfolge … Die sind mir nun am wenigsten wichtig. Aber ich habe das früher immer nach dem Motto gemacht, wenn meine Pferde gut sind und viel können, dann kann ich das auch mal öffentlich zeigen. Und die Erfolge in allen möglichen Disziplinen, die wir dabei geholt haben, haben das ja bestätigt 8)
    Ich würde aber niemals im Leben ein Pferd austauschen, nur weil ich Turniererfolge will :irre: :irre: :irre:. Ich will einfach Pferde, die leistungsbereit und klar im Kopf sind und alles mitmachen, vom einsamen Ausritt in der tiefsten Pampa bis zum Auftritt in irgendeinem Hexenkessel. Und sowas habe ich jetzt eben leider nicht mehr :seufz: .

  • Avatar JAusten sagt:

    Selbst wenn es so wäre und Du etwas „BESSERES“ haben willst – Deine Sache. Du musst Dich doch diesbezüglich hier nicht rechtfertigen. Ordentlich gerittene Pferde, egal welcher Rasse, fallen nicht vom Himmel. Bei allen muss ich täglich ran, sonst wird das nichts. Klar, so ein spanisches Pony kann bequemer den Rücken wegdrücken und den Unterhals rausdrücken. Da merkt man es, wenn man z.B. keinen RU hat, nicht gleich so wirklich. Durchschnittlich sind die kürzer im Rücken, haben einen tieferen Halsansatz, stärkere Ganaschen etc. und sind sitzbequemer und „werfen“ nicht so. Dennoch, richtig geritten und gestellt ist es ebenso schwer, vielleicht sogar noch schwerer, weil sie sich so gut „tarnen“ können.

  • gitana gitana sagt:

    Dennoch, richtig geritten und gestellt ist es ebenso schwer, vielleicht sogar noch schwerer, weil sie sich so gut „tarnen“ können.

    Das schrieb ich ja schon :ja: .

    Ich will mich ja nicht rechtfertigen, nur hatten das wohl manche so aufgefasst, als ob ich etwas „besseres“ suchen würde, das hatte ich einfach nur klargestellt.

    … haben einen tieferen Halsansatz …

    Das nun kenne ich umgekehrt :look:

    Und noch mal zu „sitzbequem“. Also entweder haben wir da die berühmten Ausnahmen von der Regel bei denen, die wir bisher hatten und haben, oder das ist einfach ein Ammenmärchen. Ich kann das jedenfalls nicht bestätigen und ich war ja schon auf allen möglichen Rassen gesessen. Dante passt da noch am ehesten in´s Klischee, aber das war es dann auch schon.

  • Avatar JAusten sagt:

    Ja, ist aber wurscht, was andere dachten. Klar, ich bediene hier Klischees. Kommt davon, dass ich sooo viele „Ausländer“ nicht kenne bzw. um mich habe. In unserer Region dominiert ganz klar der Hafi und das WB. Die, die ich sehe, will ich nicht reiten.

  • Avatar nisenase sagt:

    ich hab da gerade ein WB im Angebot;) 12j. Hengst A Dressur mit 8,0 und L fertig. Hat in letzter Zeit nimmer so viel gearbeitet, da das Pferd für Tochter teuer eingekauft wurde und Tochter aber gar keine Lust hat zum reiten…..Stckm. 1,65, sehr ruhig und leichtrittig…..

  • gitana gitana sagt:

    Klingt zwar gut, aber 4 Pferde sind mir eh schon 2 zuviel. Und solange ich noch hier hausen muß, wo ich jetzt bin, kauf ich eh kein weiteres. Vielleicht später mal irgendwann 8)

    Wolltest du den nicht nehmen? :look:

  • Avatar Aragon sagt:

    Der wär mir zu alt, ansonsten will ich als Nächstes auch ein „richtiges“ Pferd. Aber das Video würd ich gern sehen, schickst du mir mal nen Link, Nisenase?

  • gitana gitana sagt:

    Der Bericht fehlt ja auch noch :rolleyes: . Tag 1 steht ja in Dantes Tagebuch.

    Wie dort schon erwähnt saß ich also am 2. Tag ungeplant doch wieder auf dem Zwerg :look: . Das kam daher, daß ich dort einen guten Bekannten getroffen habe, der da auch mitgemacht hat und mich unbedingt überreden wollte, ganz spontan noch einen Garrocha-Auftritt vorzuführen. Ich habe mich zwar mit Händen und Füßen gewehrt, weil ich das zum letzten Mal vor 2 Jahren vorgeführt hatte, wenn ich mich recht erinnere, und auch seit der Zeit nicht mehr geübt hatte, aber er hat nicht locker gelassen und auch schon mit dem Veranstalter alles geklärt und der fand die Idee auch ganz prima … :wacko: . Ich hab dann zugesagt unter dem Vorbehalt, daß ich das erst noch mal probieren will und nur dann vorführe, wenn es einigermaßen hinhaut und sonst eben nicht. Also Pferd aus dem Stall gezerrt und ab in die Halle, warmgeritten und dann mal die Garrocha wieder in die Hand genommen 8) . Naja, und es klappte alles auf Anhieb, als hätten wir nie Pause gemacht, also hatte ich keine Ausrede mehr :whistling: .

    Den Auftritt haben wir dann direkt an den Gruppenauftritt angehängt, war zwar irgendwie etwas deplaziert, da es ja ein Mittelalterfest war, aber es war ja nicht meine Idee und wenn es den Leuten gefällt, soll es mir recht sein. Die Vorführung selbst klappte dann nicht ganz so gut wie das Üben, aber wenigstens fast :tuete: . Zweimal blieb mir Faeton einfach stehen, als ich im Galoppteil am Ausgang vorbeikam, gar nicht im Sinne von nicht mehr wollen, sondern einfach „Fertig, oder?“ Neiiiiin, noch nicht fertig :panik1: , weiter bitte! Und dann hab ich es noch geschafft, mir mit der Stange bei einem Handwechsel den Hut vom Kopf zu schlagen, das ist mir bisher nur ein einziges Mal in meiner Anfangszeit passiert :kowa: :tuete: :red: . Ist halt nix, wenn man sowas total unvorbereitet angeht. Aber der Rest war ganz gelungen und kam gut an, immerhin … :rolleyes: . Ich darf nächstes Jahr wiederkommen und dann haben wir garantiert vorher geübt 8) .

    Sonst hat sich Faeton ganz allgemein recht manierlich benommen, sowohl im Umgang wie auch beim Reiten. Die große Bühne am Vorführplatz fand er unheimlich, hat sich aber doch überzeugen lassen, dran vorbeizugehen, und sonst kann ich mich auch nicht beschweren. Jetzt bin ich noch gespannt auf die Videos von dem „Carussell“, was wir da mehrmals geritten haben, stellenweise ging es schon ein bißchen „drunter und drüber“, woran wir auch nicht ganz unschuldig waren :tuete: , steht ja schon im Dante-Fred :red: . Aber wenigstens die Leute, die vom Reiten nicht so viel oder gar keine Ahnung hatten, fanden etwas „Action“ viel spannender, als wenn alles ruhig geblieben wäre :attack: :ostern:

  • Jdm Maus Jdm Maus sagt:

    Na das hört sich doch aber trotz allem ganz gut an und war doch mal wieder ein bisschen Abwechslung im Altag :thumbsup:

  • gitana gitana sagt:

    Vorgestern habe ich schon wieder „disziplinfremd“ trainiert (wink zu Fintan, auch wenn du hier wohl nicht mitliest 😉 ) und den Zwerg so einige km im Jagdgalopp durch´s Gelände gehetzt. Eigentlich wollte ich auch auf die Bahn wie am Tag davor mit Dante, aber die war mir da schon überwiegend wieder zu hart. Daher hatte ich beschlossen, mal wieder die Jagdstrecke zu besichtigen. Boden war prima und die km-langen Wiesen waren ja alle gemäht, da stand einem flotten Vorwärtskommen nichts im Weg :attack: . Nur die Sprünge waren nicht benutzbar, weil noch total zugewachsen. Aber das wird sich bald ändern, hoffe ich.

    Gestern hatte er frei und heute war wieder Dressur angesagt. Die wieder auf der Bahn, aber an einer Stelle, wo es nicht so hart, da auch noch angenehm schattig ist. Da, wo nicht gemäht war, habe ich mich dieses Mal konsequent ferngehalten. Und es hat mal, was ja nicht soooo häufig vorkommt, richtig Spaß gemacht, konzentriertes gelassenes Pferdi mit Schwung, locker, durchlässig und gut zu sitzen und so langsam lernen wir auch noch das Galoppieren, habe ich den Eindruck, wär ja auch mal Zeit :ostern: .

  • Avatar FrauPe sagt:

    So…jetzt habe ich die gesamte Geschichte gelesen. Puh. Aber sehr schön. Ein ganz tolles Pferd hast du da. Und ganz tolle Bilder. Zu erst möchte ich dir sagen, dass ich deinen Mut wirklich bewundere. Was dir schon alles passiert ist, und das du trotzdem so am Ball bleibst und ins Gelände gehst und diese ganzen Veranstaltungen. Du hast meinen Respekt! Ich weiß nicht, ob ich mich das getraut hätte. Wohl nicht.
    Aber ich kann dir das ganze echt nachfühlen, weil es mir mit meiner Stute ähnlich ergangen ist. Die ist auch so ein totales „Hans-guck-in-die-Luft“-Pferd. Wir waren leider auch oft gezwungen eine Schlechtwetterpause einzulegen. Auf dem Reitplatz kommt bei jedem Vögelchen was daher geflogen kommt erst mal der Kopf hoch. Am besten noch stehen bleiben und glotzen. Und das ständig. Wenn ich es dann auch nur wage die Schenkel anzulegen und sie höflichst zu bitten, doch weiter zu gehen, dann legt sie Ohren an, tritt aus und versucht nach meinem Bein zu schnappen. Wenns dann die Gerte gibt, dann wird halt gebuckelt. Letztens hat sie sich fast aufgehängt, weil ich es gewagt habe sie mit einem Lammfellhandschuh zu putzen. Ich bin da ganz unbefangen ran gegangen und hab mir erstmal nichts dabei gedacht. Sie auch nicht. Bis sie guckte, was ich denn da überhaupt habe. Dann brach die Panik aus und ein Halfter ging zu Bruch. Ich hab dann alles versucht. Ich habe den Handschuh mit Leckerli vollgepackt und auf den Reitplatz gelegt. Panik. Den Handschuh an die Box gelegt. Panik. In einen Eimer mit Futter gelegt. Panik. Erst mal ein anderes Pferd damit geputzt. Panik. Glotzen. Pusten. Zittern. Irgendwann habe ich es dann aufgegeben. Den „Lammfellhandschuh des Todes“ hab ich dann verschenkt. Sie trinkt nicht aus schwarzen Eimern, keine Ahnung warum. Vielleicht weil sie den Boden dann nicht sehen kann? Ich weiß es nicht. Schatten ist gefährlich, Licht ist gefährlich, Auch der Sattel, den sie seit 10 Jahren trägt ist manchmal gefährlich. Steht ein Besen in der Ecke ist das gefährlich, stellt man den weg ist das noch gefährlicher, weil der ja bestimmt aus dem Hinterhalt angreifen wird. Wäre auch nicht das erste Mal, dass sie sich vor ihrem eigenen Schatten erschrocken hat. Auch im Gelände. Es fahren 8 Züge an der Wiese vorbei. Nichts passiert. Kein Gucken, kein Spannen, kein gar nichts. Aber der 9. ist es dann, der das Fass zum überlaufen bringt. Auf dem Turnier auch so. Das erste der Saison: kein Problem. Alles ist ja neu und aufregend. Das zweite? Blumen: Oh nein! Regenschirme? Oh Hilfe! Pinkeln in der Öffentlichkeit? Geht gar nicht! Da galoppiere ich doch lieber die ganze Aufgabe durch.
    Und ich kann dich echt verstehen, dass man dann keine Lust mehr hat. Wirklich. Das macht einen fertig. Und irgendwie schadet das auch der Beziehung zum Pferd. Weil es so unberechenbar wird. Da denkt man, man hätte eine gruselige Sache endlich hinter sich gelassen und im nächsten Moment ist es schrecklicher als je zu vor.
    Eine Freundin von mir hat die Halbschwester meiner Stute. Die ist genau so wie meine. Ein absolutes Schisserchen hoch zehn. Die hat es mal mit Bachblüten probiert. Aber da muss man auch der Mensch dafür sein um daran zu glauben. Ist ja nicht jedermanns Sache. Vielleicht hat es auch nur ihr geholfen ruhiger zu sein auf dem Turnier. Aber die beiden haben es jetzt geschafft. Sie hat 3 Jahre lang jedes Turnier genannt, war fast jedes Wochenende unterwegs. Und wenn sie „nur“ auf dem Abreiteplatz geritten ist. Aber die kleine geht jetzt viel ruhiger durch die Prüfungen. Das ist kein vergleich mehr. Dadurch ist sie auch ruhiger in der Halle geworden und im Gelände.
    Und bei meiner Stute hat das Alter ein bissche geholfen. So mit 22 wurde sie gelassener 😀 Also besteht noch Hoffnung! 😀 Obwohl, dass mit den Lammfellhandschuh des Todes war erst letztes Jahr…
    Aber für mich kam nie in Frage sie zu verkaufen. Auch wenn ich sie manchmal für das was sie macht direkt in die Wurstfabrik schicken könnte. Ich drohe ihr dann immer, dass ich die Nummer schon auf der Kurzwahltaste hab. :ostern: Und dann muss ich wieder lächeln. Bis zur nächsten Zickerei. Auch wenn das vielleicht ein blöder Ratschlag ist, aber mach dir doch mal eine Liste, was du an deinem Hengst besonders magst, worin er einzigartig toll ist. Sowas kann über schwere Zeiten hinweg helfen. Manche Pferde sind einfach so, dass man nie wissen kann, wovor sie als nächstes Angst haben. Aber wenn man sich sagt, gut der Gaul ist, was er ist, und sich weniger wünscht, dass er anders ist, dann kann das schon eine große Veränderung ausmachen. Wenn man einfach mal seinen Blickwinkel versucht zu ändern. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg, mach weiter so. Meinen :resp: hast du. Ich wäre froh, wenn ich nur ein Zehntel so gut reiten könnte wie du.

  • gitana gitana sagt:

    FrauPe, da warst du aber fleißig mit lesen und schreiben :resp:

    Was du da über deine Stute schreibst, ist aber auch nicht ohne :look: . Da bist du auch nicht drum zu beneiden. Gewisse Ähnlichkeiten sind da schon zu erkennen bei manchen Sachen, bei anderen wieder gar nicht.

    Aber wie ich ja auch schon schrieb, sind die schlimmsten Zeiten schon eine ganze Weile vorbei. Die wenigen Rückfälle in die Steinzeit sind selten geworden und nicht mehr so heftig und schneller vorbei. Das kopflose Flüchten vor allem möglichen ohne jegliches Nachdenken macht er so gut wie gar nicht mehr, es ist jetzt meist überwiegend noch so eine innere Spannung, die für die Dressurarbeit nicht besonders förderlich ist, wo man aber sonst meist einigermaßen gut mit leben kann.

    Eine Liste mit den Positivpunkten brauch ich mir nicht machen, die hab ich im Kopf. Bzw. er hat eben bis auf diesen Verfolgungswahn durchweg nur gute Eigenschaften, die ich auch sehr zu schätzen weiß 😉 . Als da z.B. wären Talent, Fleiß, Arbeitswille, Gutmütigkeit, Umgänglichkeit in jeder Beziehung, gutes Sozialverhalten, Gesundheit und noch einiges mehr. Also eigentlich fast das perfekte Pferd bis auf „Kleinigkeiten“ :whistling: .
    Und trotzdem können mir manchmal diese „Kleinigkeiten“ auch den Rest ziemlich verleiden … :daumen:

  • gitana gitana sagt:

    Wieder lange nichts geschrieben, aber es ist auch nichts Sensationelles passiert. Dressurmäßig durchwachsen mit Tendenz zu eher gut. Nur hab ich im Spiegel gesehen, als ich mal wieder im RV war, daß er mir die Linkswechsel nachgesprungen hat. Und zwar mehrfach! :flucht: Hab einen ordentlichen Schrecken bekommen! Hatte ich vorher noch nie beobachtet, waren sonst immer alle durch. Nachdem mehrfache Versuche auf der Geraden trotz konsequenten Achtens auf alles, was wichtig ist, auch fehlschlugen, bin ich auf einen Zirkel rechte Hand und dort geblieben und habe ihn dort in den Außengalopp umspringen lassen. Das hat auf Anhieb korrekt funktioniert. Ohne Durchparieren wieder nach rechts und dann wieder in den Außengalopp, das einige Male am Stück, waren allesamt sehr schön durchgesprungen, und dann wieder auf die Gerade und da dann auch (wieder) gut. (SchweißvonderStirnwisch! :wacko: )
    Die nächste Zeit übe ich das sicherheitshalber nur noch vor dem Spiegel, nicht, daß das zur Gewohnheit wird, das brauch ich nicht …
    Im Hinblick auf den Riegler-Kurs demnächst will ich dann eh alles noch ein bißchen konzentrierter üben, will mich ja nicht mehr als nötig blamieren :whistling:

    Sonst auch mal wieder Springen nach 4 Wochen Pause. Hab zwar die Hindernisse wieder etwas kleiner gebaut als vorher, sicherheitshalber :tuete: , aber sonst hat alles astrein geklappt 🙂 .

  • gitana gitana sagt:

    Heute ist mal was ganz seltenes passiert, ich hatte nämlich mal Unterricht! :look: Hat sich so ergeben, als ich mal wieder Kontakt mit einem alten Bekannten hatte. Und da ich mich ja für einen Kurs mit Riegler Ende September angemeldet hatte, fand ich es nicht verkehrt, nochmal vorher jemanden gucken zu lassen, wie es aussieht, damit es nicht zu peinlich wird :tuete: .

    Aber zu meiner großen Erleichterung war das Urteil nicht allzu vernichtend 8) . Faeton hat er vor einigen Jahren zuletzt und auch da nur einige Male gesehen und gemeint, er hätte sich toll gemacht, er hätte ihn so nicht wiedererkannt. Sonst ging es, wie es sein soll, praktisch nur um mich. Gleich mal die Bügel ein Loch kürzer war die erste Tat, dabei reite ich eh schon nicht mit diesen überlangen Bügeln, wie man es so oft sieht. Meine Beine haben die Tendenz, eher etwas zu weit hinten zu sein, da muß ich aufpassen, das fällt mir auch oft im Spiegel immer mal wieder auf, aber Wissen und Können sind halt 2 verschiedene Dinge :rolleyes: .
    Die Ellbogen soll ich mehr am Körper lassen, nicht immer so viel nachgeben, nicht links ziehen :tuete:, wenn sich der Zwerg mal wieder rechts hohl macht und über die linke Schulter abhauen will, und insgesamt muß ich mich in den Linkswendungen noch viel deutlicher drehen bzw. die äußere Schulter mehr vornehmen. Das mit der Linksdrehung wußte ich auch, hat mir schon vor längerem mal jemand zugerufen, aber offensichtlich war es immer noch zu wenig. Als es richtig war, hab ich mich echt überdreht gefühlt :panik: .
    Ach ja, und die Schultern soll ich mehr fallen lassen, sind zwar nicht hochgezogen in dem Sinne, aber auch nicht ganz entspannt. Wobei das bei dem Chaos-Pony jetzt auch nicht zu verwunderlich ist :look:
    Als das einigermaßen klappte, ging es an die Lektionen wie Schulterherein im Schritt und Trab, Traversalen im Trab und Galopp, Kurzkehrt, Halten, Rückwärtsrichten und daraus Angaloppieren, Galoppwechsel und zum Schluß noch Pi und Pa. Das fand er alles ganz ordentlich bis ziemlich gut, die Piaffe sehr schön und die Passage auch schon recht gut. SchweißvonderStirnwisch … 8)
    Ich fand es nur sehr schade, daß ich das nicht auch noch mit Dante machen konnte, das wäre sicher sehr interessant gewesen, sind doch beide total verschieden sowohl vom Interieur als auch vom Exterieur und ich selbst fühle mich auf den beiden auch wie 2 verschiedene Reiter sozusagen :denk: . Vielleicht klappt es ja ein anderes Mal …

  • gitana gitana sagt:

    Heute abend mußte der Zwerg nochmal dran glauben und hat seine erste richtige Bekanntschaft mit Feuer gemacht. Die Flammen und den Rauch fand er gar nicht sooo schlimm, aber das Knistern und Knacken waren ihm doch unheimlich … 8o Hat er aber trotzdem sehr anständig gemacht, vor allem für das erste Mal 🙂 das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52116/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52117/ Leider ist das bestellte Fackelband immer noch nicht gekommen :motz: :maul: , so daß ein Test mit der Garrocha noch nicht möglich war 🙁 . Aber kommt Zeit, kommt Band, hoffentlich … Eine neue Frisur haben wir ihm dann auch noch verpasst 8) das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52118/

  • gitana gitana sagt:

    Dienstag hatte Faeton feuerfrei und Mittwoch kam endlich das Fackelband. Ich hab gleich alles zusammengebastelt und nachmittags alles auf dem Platz vorbereitet, also einen Feuertopf gerichtet, die fertige und mit Lampenöl getränkte Garrocha hingeschafft, sicherheitshalber ein paar Eimer Wasser bereitgestellt usw. Dann bin ich erst auf die Wiese, abgeritten und dann noch mit der normalen Garrocha einiges gemacht. Hat alles prima geklappt, danach bin ich zum Platz, bin abgestiegen und hab erst mal den Feuertopf angemacht. Als es lustig flackerte, bin ich eine Weile außenrum geritten, noch ohne Garrocha, dann mit, und als es gut ging, hab ich die Garrocha mal kurz vom Pferd aus in´s Feuer gehängt, bis die auch brannte.
    Damit bin ich dann eine Weile kreuz und quer auf dem Platz rumgeritten, ein bißchen irritiert hat Faeton am Anfang ab und zu mal geguckt, aber sonst nichts. Einige Figuren haben wir dann noch gemacht und zum Schluß noch ein bißchen Galopp, ging auch alles prima :bravo: . Das war´s dann mal für den 1. Tag.

    Gestern bin ich dann mit der Feuergarrocha auf meine „Reitkoppel“, ohne noch extra ein Feuer zu machen, hab dort abgeritten, bin dann abgestiegen und hab das Ding angezündet. Dann bin ich wie immer im Schritt und hinterher Galopp damit geritten, ohne daß Faeton auch nur einmal mit der Wimper gezuckt hätte. Er war ganz normal und entspannt und das Feuer hat ihn in keiner Weise irritiert :hurra: .

    Den Schweif hatte ich geflochten und einbandagiert wie von E.v.A. empfohlen und um die Beine hatte ich vorne und hinten Fesselkopfgamaschen aus Neopren und direkt vor dem Losreiten habe ich Beine und Gamaschen noch gründlich mit reichlich Wasser abgespritzt. So sollte auch nichts passieren :daumen:

    Zum Löschen der Garrocha mußte ich dann noch auf den Sandplatz. Ich grab sie da in den Sand ein, bis alles aus ist. Wasser drauf kippen stelle ich mir nicht so optimal vor und was anderes wußte ich nicht.
    Da ich sie nicht den ganzen Weg hinterherziehen wollte, hab ich sie ziemlich in der Mitte gefasst und hochgehoben, so daß die Flammen dann vorne waren. Das fand Faeton erst etwas irritierend :blinzel: , daß die Flammen plötzlich vorne und noch seitlich auf Kopfhöhe waren, aber ich hab sie natürlich etwas schräg von ihm weggehalten und als er gemerkt hat, daß die nicht näher kommen, auch wenn man vorwärts läuft, war das auch völlig o.k. Braves Pony! Manchmal ist er doch zu was zu gebrauchen :love:

  • Avatar Pelle sagt:

    Toll! :thumbsup:

  • anchy anchy sagt:

    Ein zweiter Feuerteufel hier :thumbsup:
    Würde das auch soooo gerne mal probieren, allerdings ohne Feuer, mal sehen was noch kommt :rolleyes:

    Anchy

  • gitana gitana sagt:

    Ich bin schon der 3. Feuerteufel :bite: . Sky und E.v.A. sind noch vor mir 8)

    Anchy, probier alles, was geht. Wenn du es nicht tust und es mal, warum auch immer, irgendwann nicht mehr geht, dann wirst du es bereuen … 😉 Und tu es auch deswegen, weil es einfach so viel Spaß macht :hurra: . Was hält dich denn vom Probieren ab?

  • anchy anchy sagt:

    Was hält dich denn vom Probieren ab

    Die guten Vorsätze waren schon vor Jahren mal da, hatte sogar einen Kurs gebucht…. aber irgendwie hat mich der Mut verlassen :nix:
    Wenn ich das bei Euch so sehe bin ich echt neidisch :tuete:

    Ich glaube, ich muß mich doch noch mit einer Bambusstange ausrüsten 😀

    Macht ihr mal weiter so, bin schon gespannt auf weiteres 🙂

    Anchy

  • gitana gitana sagt:

    Am Samstag war es soweit. Wir waren auf der Feria in Odenheim und ich hatte den ersten Auftritt mit der Feuergarrocha. Und bis auf eine Kleinigkeit zum Schluß (die ich aber gleich wieder im Griff hatte gottseidank), wo ich etwas zu mutig wurde, hat alles bestens geklappt. Faeton hat die Flammen und den Rauch auch auf dem fremden Platz völlig gelassen hingenommen und insgesamt fand ich sogar vom Gefühl her, daß es unsere beste Garrochavorführung überhaupt war, denn er ist noch nie so gleichmäßig und konstant durchgaloppiert, auch die ganz engen Wendungen rechts und links um die Garrocha herum, wo wir sonst immer irgendwie Probleme hatten, hat die Galoppwechsel flüssig und locker gemacht und alle Pirouetten ebenfalls praktisch ohne Stocken und komische Hopser nach oben.
    Ich bin ja nun immer seeeehr selbstkritisch, aber da war sogar ich mal zufrieden 8)

    Insgesamt beim allem Reiten, also Umzug, Feria-Reiten, hin und her auf dem Gelände, war er zwar wieder etwas guckig, aber völlig undramatisch.
    Und mir hat jemand gesagt, daß er deutlich muskulöser ausgesehen hätte als letztes Jahr noch, das hört man doch auch gerne :daumen: .

    Ein netter junger Mann hat mich gefilmt und fotografiert und schickt mir dann eine DVD, da freu ich mich natürlich schon total drauf :blinzel: .

  • Avatar tadei sagt:

    Ein netter junger Mann hat mich gefilmt und fotografiert und schickt mir dann eine DVD, da freu ich mich natürlich schon total drauf .

    Da freuen wir uns alle schon total drauf 😉 😀

  • gitana gitana sagt:

    Heute waren wir nicht mehr auf der Feria. Eigentlich wären wir schon gerne noch hin, aber die viele Fahrerei ist nervig und wir hatten ja auch noch so viel anderes vor, deswegen haben wir es uns kurzfristig anders überlegt. Zwar schade, da ja so viele nette Bekannte dort waren, die ich gerne nochmal getroffen hätte, und das Reiten hat ja auch Spaß gemacht, aber alles kann man nun nicht haben 🙁 .

    Dafür haben wir heute reiterliches Kontrastprogramm gemacht und sind auf die Jagdstrecke. Die Hindernisse sind nun zum größten Teil hergerichtet und springbar :attack:. Also habe ich das Pony und mich rundherum gut eingepackt und dann ging es los. Mein Mann auf Dante natürlich dabei, Dante soll das ja auch mal machen und konnte sich das so gleich ansehen.

    Normalerweise muß Faeton ja immer erst alles beschnüffeln und betrachten, bevor er springt, aber er kennt die Sachen ja schon aus den letzten Jahren und ich beschloss daher, einfach mal im Trab anzureiten und zu sehen, ob er gleich springt. Beim ersten Sprung allerdings keine Chance, der war neu und ziemlich massiv und auf der Wiese dahinter lag alles voll mit kleinen und Rundballen und das noch im Gegenlicht, das sah so merkwürdig aus, da war an Springen gar nicht zu denken :flucht: . Also erst im Schritt hin, angucken, Wiese angucken, neu anreiten und hüpf! Dann weiter und die nächsten 4 Sprünge hat er tatsächlich alle gleich beim ersten Anlauf gesprungen! 8o Die nächsten auch ganz ordentlich und dann stand ein Neuer mitten auf der Wiese, die kurz wie ein englischer Rasen war und der Sprung war wie ein Telegrafenmast auf 2 Klötzen, also übersichtlicher geht es echt nicht mehr, den konnte man natürlich nicht auf Anhieb springen, könnte ja gefährlich sein :kowa: . Also wieder im Schritt hin und gucken lassen, dann ging es.
    Nach einer größeren Schleife die gleiche Strecke zurück und da hatte ich dann vor, alles aus dem Galopp zu springen wie früher auch immer. Pustekuchen! Auf dem Rückweg war plötzlich so einiges brandgefährlich, da konnte man nicht mal hintraben, geschweige denn galoppieren X( . Zum Teil so :blinzel: , als hätte er die noch niiiiiie gesehen. Aber mit ein bißchen Überredungskunst ging es dann doch noch.
    Werden wir in ein paar Tagen jedenfalls wiederholen, hoffentlich mit (noch) besserem Ergebnis. Aber für Faetons Verhältnisse war das schon recht ordentlich, schließlich sind wir da vor einem knappen Jahr zuletzt gesprungen. Und dann will ich auch unbedingt den 2. Teil der Strecke noch anhängen, da waren wir noch gar nicht.

  • Avatar Dragaosinho sagt:

    Eure Feuergarrocha war wirklich klasse!!!

  • gitana gitana sagt:

    :red: Danke!

    Und natürlich zeig ich euch auch die Bilder und das Video, wenn ich es hab 8)

  • gitana gitana sagt:

    Faeton muß diese Woche neben dem Jagdspringtraining auch noch zu den Ringelstech-Übungen. Eigentlich kann er das mit sozusagen tödlicher Präzision, habe ich doch die letzten Jahre jedes Mal mit ihm gewonnen, aber dieses Jahr reitet ihn mein Mann und da kann das schon wieder ganz anders aussehen :ostern: . Ich werd es aber trotzdem mit ihn noch üben, damit dann wenigstens das Pferd weiß, was es zu tun hat :rolleyes: .

    Das Wochenende drauf ist ja der Riegler-Kurs, bis dahin können wir dann alles mögliche, nur das Dressurreiten haben wir dann vermutlich verlernt :flucht:

  • Avatar Sunny sagt:

    Das Wochenende drauf ist ja der Riegler-Kurs

    8o :ostern: :tuete:

    Ich finde es toll, wie vielseitig du deine Pferde beschäftigst :).

  • Avatar nisenase sagt:

    also das was ich gesehen habe in Odenheim fand ich einfach nur KLASSE!!! Und er war SOOOOO brav :ja:

  • gitana gitana sagt:

    Nise, kriegst ein :hug:

    Ja, brav war er wirklich, aber das ist er eigentlich immer im Sinne von nicht einfach widersetzlich, doof, zickig … Er hat ja immer nur diese Angst und ist dann so angespannt, blockiert, verwindet sich wie ein Aal usw. Beim Abreiten hatte er ziemlich Angst vor dem Wagen mit der Musik, da kamen wir nur im Krebsgang vorbei, sonst ging es ganz gut. Und ab dem Moment, wo es ernst wurde, war er tatsächlich voll bei mir :ja: .

    Heute haben wir mal wieder richtig Dressur geritten, diesmal auf der Purzelmarktwiese, wo auch die Wettbewerbe am WE stattfinden. Er war total entspannt und alles klappte ganz prima. Zum Schluß haben wir sogar 4 Zweierwechsel geschafft. Ich wette, wenn er eine routinierte Bedieneinheit im Sattel hätte, die die Hilfen jederzeit exakt und passend gibt, hätte er damit gar kein Problem, so hat er halt eins, nämlich mich :tuete: . Aber trotzdem kommen wir irgendwie vorwärts, wenn auch nur langsam, immerhin …

  • gitana gitana sagt:

    Es gibt schon wieder so viel zu erzählen, aber irgendwie komm ich zu nix …

    Ich fang einfach mal an. Neulich war ich das 2. Mal auf der Jagdstrecke und dieses Mal konnten wir fast alle Hindernisse aus Teil 1 auf Anhieb direkt flüssig aus dem Galopp springen, hin und zurück :bravo: , bis auf den letzten. Da war wieder großes Entsetzen angesagt, weil die Stammabschnitte des alten Sprunges einige Meter daneben in den Hecken entsorgt waren und die sahen offensichtlich so gefährlich aus, daß man da unmöglich hingaloppieren konnte :flucht: . Gab also erst mal wieder das volle :blinzel:-Programm, bevor wir da drüber kamen.
    Aber nach dem Hinweg der Strecke von Teil 1 kam ja noch Teil 2, da waren wir vorher noch gar nicht. Obwohl Faeton das Gelände auch kennt und es praktisch identisch aussieht wie das vorher und auch die Sprünge in genau der gleichen Art aufgebaut waren, ist das gleiche eben doch nicht dasselbe :rolleyes: . Also wieder erst überall im Schritt hin, gucken, beschnüffeln, einmal aus dem Trab, Zirkel, nochmal im Galopp …. Nur zwei wirklich ganz kleine haben wir direkt ohne Anhalten aus dem Trab geschafft :resp: .
    Der Rückweg ging dafür umso schneller :attack: .

    Beim vorigen Mal reiten auf der Strecke hatte ich noch eine seltsame Begegnung. Ich ritt über die eine Wiese auf einen Sprung zu, der noch ein Stück weg war. Seitlich auch weit weg lief ein Mann mit Hund, störte mich aber nicht. Ich reite weiter auf den Sprung zu und höre plötzlich wie irre den Typen pfeifen. Dachte mir auch noch nichts dabei, guckte mich aber zufällig um und sehe eine riesige graue Dogge direkt hinter uns herrennen :flucht: . Faeton hat überhaupt nicht drauf reagiert. Ich hätte einfach weiterreiten sollen, war aber so irritiert, daß ich vor dem Sprung abgewendet und eine enge Volte auf den Hund zu geritten hab, um ihn zu verjagen. Er ist dann auch weg, aber als ich wieder auf den Sprung zu bin, ist er wieder hinterher. Aber dann war es mir egal, ich bin einfach weitergeritten, gesprungen und ab. Ich hasse es, wenn die Leute ihre Köter nicht unter Kontrolle haben :motz: . Faeton ist sowas ja egal, aber es hätte auch anders ausgehen können X(

    Eigentlich wollte ich das Ganze nochmal wiederholen, aber in der Woche danach wollte ich nicht mehr, weil ja letztes WE der Dressurkurs war und davor wollte ich nichts mehr riskieren und lieber noch Dressur üben und jetzt geht es auch nicht mehr, weil es so viel geregnet hat und der Boden jetzt sicher zu aufgeweicht ist ;( .

  • gitana gitana sagt:

    Weiter geht´s … Letztes Wochenende war ja der Dressurkurs. Es war anstrengend und ich konnte auch wieder einiges „mitnehmen“, so soll es ja auch sein. Am 1. Tag hat eine liebe Bekannte fast die ganze Einheit gefilmt, das war natürlich besonders interessant anzusehen und das werde ich auch sicher noch einige Male tun. So kann man in Ruhe zuhören, was gesagt wurde, und sieht sich auch gleich noch selbst dazu. Wenn ich es schaffe, die Videos in handliche Teilstücke zu schneiden und ich die dann auch noch hochgeladen kriege, werde ich die Links dazu auch mal hier einstellen. Bis dahin müssen es aber noch einige Bilder vom Abreiten tun 8) Was ich allerdings merkwürdig fand und noch nie gehört hatte, ganz im Gegenteil, war, daß ich ununterbrochen mein Pferd beobachten sollte, also wirklich permanent hingucken, nicht etwa im Spiegel oder so oder nur ab und zu mal, sondern immer 8| . Kennt das jemand von euch? Linke Hand sollte ich innen ganz deutlich dranbleiben mit sehr tiefer Hand und außen deutlich nachgeben. Und immer dran denken, „auf der Kruppe zu sitzen“. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52393/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52394/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52395/

  • gitana gitana sagt:

    Montag hatte er dann frei und Dienstag mußte er erst mal wieder springen, leider nur die bunten Stangen auf dem Parcours statt die schönen Baumstämme im Gelände. Ging aber wieder ganz gut bis auf das übliche Geglotze in die Hecken.

    Und von Mittwoch bis heute war dann die praktische Umsetzung des Gelernten vom Wochenende dran, nur dieses Mal in Eigenregie. Aber es war, hatte ich das Gefühl, nicht ganz vergeblich … immerhin. Es kommen harte Zeiten auf uns zu :bite:

  • Avatar Tabo sagt:

    Ich seh schon- uns sind genau die gleichen Dinge im Kopf hängengeblieben.. Ich weiß nicht, ob man den Satz „Mit der inneren Hand reitet man, mit der Äußeren bremst man.“ als Leitsatz im Kopf haben sollte. Da versucht man (ich) möglichst nicht am inneren Zügel zu „hängen“ und dann hört man das. Hm. Das mit dem Aufspferdgucken habe ich auch noch nicht gehört. Da konzentriert man sich aufs Fühlen- dabei langt es, wenn man einfach hinguckt? Hm. Was mir auch noch im Kopf rumspukt, war der Spruch: Spanische Pferde gehen sowieso nie über den Rücken. Das fand ich für Reiter und Pferd ziemlich abwertend. Und falsch. Punkt. Glaube, das sagte er beim Lusitano (Spanische Pferde..).

  • Avatar Virginie sagt:

    Oh, war es schon der Kurs bei Hans? Wenn ja, erzähl bitte noch genauer, was Du davon mitgrnommen hast und was für Dich gut war, bitte :hug:

  • Avatar metunja sagt:

    Dachte mir auch noch nichts dabei, guckte mich aber zufällig um und sehe eine riesige graue Dogge direkt hinter uns herrennen :flucht: . Faeton hat überhaupt nicht drauf reagiert. Ich hätte einfach weiterreiten sollen, war aber so irritiert, daß ich vor dem Sprung abgewendet und eine enge Volte auf den Hund zu geritten hab, um ihn zu verjagen. Er ist dann auch weg, aber als ich wieder auf den Sprung zu bin, ist er wieder hinterher. Aber dann war es mir egal, ich bin einfach weitergeritten, gesprungen und ab. Ich hasse es, wenn die Leute ihre Köter nicht unter Kontrolle haben :motz: . Faeton ist sowas ja egal,

    Ist ja schon seltsam, dass er überall Geister und Monster vermutet und wenn sie dann da sind…. bleibt er cool :denk: .
    Vllt. solltest du mal ne Meute Faschingshexen auf die Strecke stellen, dann flutscht der da sicher ganz cool die Piste entlang und streckt denen noch die Zunge raus 😛

  • gitana gitana sagt:

    Ist ja schon seltsam, dass er überall Geister und Monster vermutet und wenn sie dann da sind…. bleibt er cool :denk: .

    Das ist ja das komische, schrieb ich ja auch schon mehrmals, er hat eigentlich nur da Angst, wo er nichts erkennen kann, weil da ja was sein KÖNNTE, und alles, was sich bewegt und möglichst auch noch laut ist, kann er eben erkennen und damit ist das dann auch abgehakt. :nix: Neulich habe ich irgendwo einen Spruch gelesen auf Englisch, hier mal frei übersetzt: „Pferde fürchten sich vor zwei Arten von Dingen: Vor solchen, die sich bewegen und vor solchen, die sich nicht bewegen.“ 😀 Virginie, ich bin mir noch nicht so ganz sicher, WIE gut ich das fand. Auf jeden Fall hab ich wichtiges mitgenommen, wie ich schon sagte, aber ich hätte mir auch mehr Lösungsansätze gewünscht. Z.B. mit der Piaffe, das fand er grundsätzlich gut, aber es fehlt halt der Vorwärtszug. Ich weiß, daß das ein Fehler ist, ganz klar, macht er nur, wenn ich draufsitze, deswegen mache ich es auch fast nie vom Sattel aus, alleine ist es eben unheimlich schwer. Hab ich ihm auch so gesagt. Ich sollte also immer wieder aus dem Schritt anpiaffieren und daraus im Schritt weiterreiten. Hat aber anfänglich nicht geklappt, später wurde es besser, aber noch nicht so, wie es sein sollte. Faeton kennt das von mir so, daß ich nach gelungenen Tritten halte, lobe und die Zügel lang lasse, dann geht er weiter. Da ich ihn ja aber um jeden Preis am Zügel halten sollte, hat er eben immer weiter piaffiert und wurde mit der Zeit sogar hektisch, weil er halt dachte, er muß immer noch weitermachen und mein Vortreiben und die Touchiergerte von hinten hat er gar nicht verstanden und wurde ganz verwirrt. Statt dann immer nur zu hören, der geht halt keinen Schritt, weil er nicht am Zügel ist, hätte ich mir erhofft, ein paar Gedanken zu hören, wie man das lösen bzw. umprogrammieren kann, wenn das Kind nun mal schon in den Brunnen gefallen ist. Z.B. mal Ausbinder reinmachen gegen das Rausheben beim Angehen und dazu statt hinten draufhauen mal einen Führzügel einschnallen und ihn vorsichtig vorzuziehen, wie ich das dann am Mittwoch danach alleine gemacht habe und das hat dann auch gut funktioniert, ohne Stress und draufhauen von hinten. Ich habe auch bei anderen Reitern in diesem und dem letzten Kurs bei der Piaffearbeit an der Hand und unter dem Sattel zugesehen und muß sagen, das hat mir (und nicht nur mir) überwiegend nicht so gefallen. Das „normale“ Reiten schon, sonst hätte ich ja dieses Mal nicht mitgemacht auch wenn Tabo schon recht hat mit dem 08/15. Ich denke schon, daß ich nochmal mitmachen werde, wenn ich das Gefühl habe, die Hausaufgaben geschafft zu haben (und nochmal kommen darf), mal sehen. Ich sehe schon, es wird höchste Zeit für das Video, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt. Vorab werf ich aber jetzt einfach mal ein paar Fotos ein. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52409/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52408/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52406/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52407/ Tabo, das mit den spanischen Pferden und nicht über den Rücken gehen bzw. daß die ja extra dafür gezüchtet worden wären, bequem zu sein, hat er bei mir (auch) gesagt. Ich hab jedenfalls noch selten ein Pferd geritten, das so eine „Abschußrampe“ wie Faeton ist :pinch: . Da saßen schon Leute drauf und das waren keine blutigen Anfänger, an der Longe ausgebunden, die blieben nicht mal sitzen, obwohl sie sich festgehalten haben.

  • gitana gitana sagt:

    Ich habe das Gefühl, der Kurs war doch nicht ganz umsonst. Der Galopp wird besser und heute haben wir die Piaffetritte sogar im leichten Vorwärts von ca. einem Hufbreit und am Zügel geschafft und konnten daraus mehrfach ohne Probleme im Schritt anreiten.
    Grundsätzlich bin ich ja gar nicht so piaffegeil wie viele, ist im Gegenteil eigentlich sogar ein Thema, was ich eher vernachlässige, mir ist irgendwie das „richtige“ Reiten wichtiger (und auch das ist ja noch lange nicht perfekt und wird es wohl auch nie :seufz: ), aber wenn schon, dann soll es doch auch richtig sein.

    Virginie, hast du auch eigene Erfahrungen mit „Hans“? Wenn ja, welche? :blinzel:

  • Avatar Virginie sagt:

    Ich warte noch sehr gespannt auf Dein Video :bravo:

    Ja, über verschiedene Umwege: ein sehr guter Freund von ihm ist bei uns im Stall und er ist regelmässig da. Hans hat sein Pferd (jetzt 8jährig) komplett ausgebildet und eine fantastische Leistung mit diesem Riesen (1.86) vollbracht, er ist jetzt wirklich von Jedermann zu reiten, stets losgelassen und in Anlehnung: ein tolles Gefühl auf so ein gutes ausgebildetes Pferd zu sitzen bei dem man mit leisen Hilfen alles abrufen kann :love:

    Ich habe Mühe mit seinem Anleiten in den Wechsel, aber vielen anderen Wege von ihm finde ich schlicht und effizient. Auch Grundgedanken, dass z.B. gymnastizierende Lektionen die gegen die Bewegung des Pferdes gehen (wie Schenkelweichen z.B. ) wenig Sinn machen usw. gefallen mir.

    Die Reitlehrerin von meinem Mann ist regelmässig bei ihm (diesen Winter für mehrere Monate wieder), sie sagt selbst „besser als er, kann das Keiner“ und als ich ihn auf dem Pferd sah, verstand ich auch warum :ja:

  • gitana gitana sagt:

    Das klingt doch gut 🙂

    Ja, die Videos … ich hab schon angefangen, aber mir fällt das so schwer, es sind so viele und recht lang und ich hab kaum Erfahrung darin, wie ich das bearbeiten kann und muß :seufz: . Ich hab auch nur diesen Windows Movie Maker, irgendwie raff ich das nicht so richtig :tuete: . Werde mich nochmal dran machen.

  • Avatar nisenase sagt:

    wo war der Kurs denn? Vielleicht kann er ja Pazo retten;)

  • gitana gitana sagt:

    War in Schweighofen. Wäre sicher auch sehr interessant für Dich, Nise, also ganz grundsätzlich, nicht nur wegen Pazo :ja: . Es ist geplant, weiterhin jeweils ein WE im Frühjahr und im Herbst zu machen. Ich habe jetzt einfach mal das 1. Video des Tages unbearbeitet hochgeladen, es zeigt direkt den Anfang gleich nach dem Einreiten, wer sich das antun möchte, bitteschön :bite: : http://www.myvideo.de/watch/8787003/Dressurlehrgang_1_Tag_HR Es geht einfach nur um die Basics, also wie reitet man ein Pferd am Zügel in den 3 GGA … :tuete: Und ja, ich weiß, ich kann den im Trab auch nach 8 Jahren immer noch nicht richtig sitzen :kowa: Also wer gucken mag, nur zu, ist aber nur was für Hartgesottene, da lang und unspektakulär, und es würde mich interessieren, ob ihr das, was da gesagt wurde, so auch schon woanders gehört habt, ich jedenfalls einiges noch nicht :denk: . Und entsprechend schwer fiel die Umsetzung ;( . Ich bin jedenfalls sehr froh um die Videos, so kann ich das immer wieder in Ruhe nachvollziehen und schaffe es jetzt so langsam wenigstens zum Teil, das auch anzuwenden :red: . Aber jetzt endlich … :sleep:

  • Avatar metunja sagt:

    Ich würde mir das Video antun, wenn ich dürfte 8) . Du hast das nur für Freunde freigegeben. Kannst du das umstellen oder mich einladen (metunja)?
    LG

  • gitana gitana sagt:

    Ach so, ich dachte, das dürften dann alle sehen, die den Link haben … :nix:

    Ich guck mal, wie ich das hinkriege :denk:

    ….

    Geht es jetzt? :daumen:

  • Avatar wednesday sagt:

    Hallo Gitana, danke für das Video – ich fand es sehr, sehr aufschlusreich! Mein drezeitiger Dresssurausbilder hat auch an der Spanischen Reitschule gelernt und unterrichtet ziemlich ähnlich – wenn nicht sogar fast identisch – zu Herrn R. Anfangs war ich völlig verwirrt. Eigentlich alle Dressurreiter bei uns im Stall. Hatte mir doch jahrelanger Konsum diverser Forenreitlehren eingetrichtert, dass der innere Zügel der Urquell allen Übels & Bösen in der Reiterei sei. Also habe ich mir gepflegt angewöhnt, den inneren Zügel nur im Notfall anzunehmen und sonst möglichs leicht innen zu führen. Mir ist niemals aufgefallen, wie statisch dadurch auch mein Schimmelchen in der Ganasche wurde. Klar konnte ich Stellung beim Pferd einfordern – aber von Durchlässigkeit war seine Ganasche üüberhaupt nicht geprägt. Und ich habe mir nie klar gemacht, wie wichtig eine leicht-bewegliche Ganasche ist, damit der Schwung der Hinterhand störungsfrei durch das ganze Pferd bis zum Maul ankommt. Mein Pferd ist halb so talentiert wie Dein Schimmel und meine Fähigkeiten im Sattel sind sicherlich nur ein Bruchteil der Deinigen. Trotzdem merkte ich nach anfänglichen Irritationen meines Reitpferdes unglaubliche Verbesserungen. Gerade der Galopp wurde deutlich runder – und das, obwohl ich den Galoppkiller „innerer Zügel“ genutzt hatte die Nase meines Pferdes tiefer zu nehmen. Ich finde, den Unterschied sieht man auch bei Phaeton in der ersten Galopptour ziemlich gut. Er bekommt eine noch bessere Bergauftendenz bei gutem Durchsprung und wirkt dabei noch runder. Der Widerrist beginnt sich zu heben. Bei meinem Pferd ist die Konstellation noch eine andere – ich soll sogar den inneren Zügel breit und deutlich nach innen führen, wenn ich merke mein Pferd beginnt sich durch engwerden zu entziehen. Das Bild „auf der Kruppe sitze“ finde ich sehr ansprechend. Michael Strick nennt es etwas martialischer „Hanken weich sitzen“. Das Ziel ist allerdings das gleiche. Freue mich auf weitere Videos :friend: wed

  • Avatar chipsy sagt:

    Geht es im Video nicht einfach darum das Pferd in der linken Ganasche zu loesen? Der RL redet ja auch noch vom linken Zuegel als du auf der rechten Hand reitest. Klar auf der linken Hand ist es dann halt mal der Innenzuegel der ‘arbeitet’.
    Ich habe auch eine RL (FEI Reiterin) die das Pferd mit beiden Zuegeln reitet und nicht den Innenzuegel als Boese ansieht 😉 Klar im Innenzuegel haengen soll man jedoch auch nicht. Vor allem zum Loesen des Pferdes kann es sein dass sie mir sagt ich solle mal den inneren Zuegel benutzen (auf der steifen Seite) und aussen nachgeben. Ich fand das zuerst ungewohnt weil mir frueher auch immer gesagt wurde den inneren Zuegel nicht zu benutzen. Meine jetzige RL hat mir das so erklaert dass der aeussere Zuegel fuer das Geraderichten wichtig ist, zuerst muesse man das Pferd jedoch loesen und da koenne es helfen den inneren Zuegel zu benutzen.Vielleicht ist dies ja fuer dich ein alter Hut; ich hatte eine Innenzuegel Phobie 🙂

  • gitana gitana sagt:

    Geht es im Video nicht einfach darum das Pferd in der linken Ganasche zu loesen?

    Ich denke auch, vorrangig geht es in meinem Fall darum. Faeton ist auch nach so langer Zeit rechts sehr stark hohl. Man kann ihn schon gleichmäßig reiten (wenn man es kann :wacko: ), aber es bedeutet immer erhöhten einseitigen Aufwand. Ich muß da jetzt noch konsequenter werden links.

    Beim Lösen habe ich auch bei etlichen eher unrittigen Pferden die Erfahrung gemacht, daß es hilfreich war, innen dranzubleiben und außen vorzugehen, mal so ganz allgemein ausgedrückt, von daher hatte ich zumindest keine Innenzügel-Phobie, aber immer ein schlechtes Gewissen, weil man das ja offiziell nicht darf :daumen: .

    Sonst noch Meinungen oder Eindrücke? Virginie, Aragon, … ?

    Video Teil 2 lädt gerade hoch, wird aber noch so ca. 1,5 Std. dauern :flucht: .

  • Avatar JAusten sagt:

    Das bekommt man viel zu selten zu sehen – sehr schön.

  • gitana gitana sagt:

    Mal wieder: Danke, JAusten :red:

    Nur noch 1:08 Std. …

  • Avatar Aragon sagt:

    Jetzt hab ich auch geschnallt, welcher Hans das ist 8)

    Kommt mir alles so bekannt vor 😉 von „meinem“ Wiener. Vor allem das „an den Hilfen haben“ und die geforderte ständige „Anwesenheit“ von Pferd und Reiter. Mein Problem war nur, dass ich das allein nicht nachreiten konnte. In der Stunde ging das Ross wunderbar, aber zu Hause habe ich dann nur Murks gemacht, nicht früh genug nachgegeben oder wasweißich, jedenfalls ging es gar nicht (obwohl er ja alle 4-6 Wochen hier war).
    Aber da hab ich bei dir wenig Bedenken 😀

  • gitana gitana sagt:

    von „meinem“ Wiener

    Stimmt, du hast ja auch einen, ich erinnere mich 8o
    Kommt der immer noch zu dir und kann der auch mal bei mir vorbeikommen? :blinzel: Wer war das noch gleich? :whistling:

  • Avatar Aragon sagt:

    Nee, im Moment kommt er nicht mehr, das war der Jochen Rotleithner.

  • gitana gitana sagt:

    Video ist fertig hochgeladen, immerhin, aber noch in Bearbeitung 8) . Gleich nach der Basisarbeit ging es dann schon an´s Piaffieren. Ich hatte gehofft, der Kelch ginge noch eine Weile an mir vorüber :tuete: , aber es ging sogar besser, als ich überhaupt erhofft hatte, von daher konnte ich mit der Kritik des Meisters leben :whistling: . Die Probleme mit der Piaffe habe ich schon in Beitrag 233 beschreiben, also nochmal dort nachlesen bei Interesse, ich wiederhole das hier jetzt nicht mehr. Es hat endlich aufgehört zu regnen und der Himmel wird sogar blau! 8o Endlich fertig: http://www.myvideo.de/watch/8789798/Dressurlehrgang_1_Tag_HR_Teil_2 Die Sonne scheint! :hurra: Und Tschüss …

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Danke für das Einstellen der Videos Gitana. :thumbsup:

    Da sieht man mal wieder, dass Reiten harte Arbeit ist… und Reiter hart (an sich)arbeiten müssen. 8)
    Ich finde Du sitzt nahezu perfekt auf dem Pferd und reitest sehr sehr schön… und dennoch hat der Mensch da noch soviele Feinheiten zu korrigieren. Von diesem Niveau kann ich nur Träumen :daumen:

    Nebenbei… in meinen Reitstunden bei normalen FN-Trainern durfte ich auch (beim jungen Pferd) mit der inneren Hand lösen, bevor die saubere Anlehnung und Geraderichtung am Aussenzügel erarbeitet wurde. Ich hatte das so verstanden, dass man das mit zunehmender Geraderichtung und Ausbildung des Pferdes dann immer weniger braucht/macht. :denk:

  • gitana gitana sagt:

    Noch eine kurze Sequenz mit Hilfe des Meisters, aber den Rest dieser endlosen Piaffetouren erspare ich euch, einmal ist das noch ziemlich viel und außerdem finde ich nicht, daß es besser wurde, eher im Gegenteil … http://www.myvideo.de/watch/8789990/Dressurlehrgang_1_Tag_HR_Teil_3 Dann mach ich jetzt noch die Galopparbeit, das wird aber wieder etwas dauern …

  • Patsch Patsch sagt:

    Vielen Dank für das Einstellen der Videos, ich warte gespannt auf mehr :red: .

    Was ich so noch nie gehört habe: Beobachten sie doch das Pferd. Ich bekomme immer Haue vom RL, wenn ich (wieder mal) runterschaue. Immerhin das Eingehen auf das Ohrenspiel vom Pferd, kommt mir bekannt vor. Habe eine RL, die nur und ausschließlich Übergänge reiten lässt wenn das innere Ohr beim Reiter ist! Und tatsächlich sind die Übergänge dann um Welten besser, zumindest bei uns.

    Verwirrt hat mich erst das „auch das Rückwärts in der Piaffe ist in Ordnung solange eine Vorwärtstendenz da ist“….ist ja schön und gut und nach längerem Grübeln verstehe ich das auch so halb, kommt mir für die tägliche Arbeit aber doch etwas zu verquer gedacht vor….

    Insgesamt aber gerade in den Touren ohne Piaffe ganz überzeugend fand ich, zumal dein Pferd wirklich stellenweise richtig schön geschwebt ist dann im Trab. 🙂 Der eine Galopp-Trab Übergang, nachdem er vorher fast gestoppt war, ist richtig schön gelungen, da schwebt er in den Trab rein, gefällt mir richtig gut.

  • Avatar Aragon sagt:

    Das kommt mir noch bekannter vor 😉

    Dein Pferdchen ist ja auch so ein Drückeberger und Schummler vor dem Herrn! Diese Spaniokels … :rolleyes:

    Ich finde ja, der Mann hat recht. Jedem PK-ler dürften sich da allerdings die Fußnägel kräuseln 8)

  • gitana gitana sagt:

    Was ich so noch nie gehört habe: Beobachten sie doch das Pferd.

    Das war das, was mir so ziemlich am schwersten fiel. Zwischen den Ohren durchsehen, ja, o.k., aber permanent beobachten, das hat mich echt überfordert :flucht: Auf vielen alten Fotos aus dem Reitinstitut von Neindorff sieht man, daß die Reiter offensichtlich sogar die Order hatten, an die Decke zu schauen, Hauptsache, der Kopf ist oben! Und er sagte auch immer: „Nutzen Sie den Spiegel, er hängt FÜR SIE da!“ Vielleicht ist ja dieses permanente Beobachten aus der Tatsache entstanden, daß es in der „Spanischen“ keine Spiegel gibt? :denk: Das mit den Übergängen und dem inneren Ohr ist ja auch eine gute Idee! Muß ich mal ausprobieren … Übergänge nach unten sind unsere große Schwachstelle, auch nach so langer Zeit noch :tuete: . Früher dachte ich halt immer, mit Fortschreiten der Ausbildung wird das sicher automatisch besser, leider falsch gedacht. Er hat einfach geschummelt und das hat sich jetzt hartnäckig verselbständigt. Aber seit einiger Zeit arbeite ich ebenso hartnäckig dagegen und es zeigen sich auch schon ab und zu Erfolge, besser spät als nie :red: . Wobei Trab-Halten ganz oft bilderbuchmäßig funktioniert, butterweich und toll gesetzt zum perfekt geschlossenen Halt, aber Galopp-Schritt ist meist :panik1: . Deshalb war das auch das Thema der nun folgenden Galopparbeit. Und jetzt 4. und letzter Teil 8) Die ersten 15 Sek. bitte Lautsprecher ausstellen :look: :tuete: Ich wollte das eigentlich rausschneiden, bin aber zu doof dazu. Und das „LINKS, LINKS, LINKER ZÜGEL!!!!“ verfolgt mich seitdem Tag und Nacht :panik: Irgendwann werde auch ich es verstehen bzw. hinbekommen, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aber genug der Worte, seht selbst: http://www.myvideo.de/watch/8790172/Dressurlehrgang_1_Tag_HR_Teil_4

  • Avatar Aragon sagt:

    Boa, der ist aber schon auch mega-schief …

    Ein Tipp: Wenn ich das richtig sehe, hast du glatte Lederzügel? Hatte ich auch immer … bis ich dann mal für den Strand Gurtzügel mit Stegen eingeschnallt hab und zu meinem Schrecken feststellen musste, dass ich den linken 2 Stege kürzer halte als den rechten und das absolute Gefühl hatte, die sind gleich lang :panik: bzw. ich habe anfangs allen Ernstes nachgeschaut, ob das vielleicht 2 verschiedene Zügel sind, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass mich mein Gefühl so täuscht. Peinlich, aber wahr. Seitdem reite ich nur noch mit Zügeln, die Stege haben …

  • Avatar Lescue sagt:

    Sehe ich das richtig, dass das Pferd Rechtshänder ist, also links hohl? Ich kenne das von meinem Pferd, dass man da linke Hand in Versuchung gerät, zuviel Druck auf den rechten äusseren Zügel zu bekommen, weil sie so eine Pseudolinksbiegung im Hals mit Verwerfen im Genick anbieten. Mir hat da geholfen, linke Hand den äusseren rechten Zügel eher einen Tick höher zu führen als den rechten (rechte Hand genau anders herum). Insgesamt jammert ihr natürlich auf hohem Niveau, ich gucke Euch gerne zu 🙂 . Vor allem im ersten Video sieht man schön, wie die Wiener Korrekturen Verbesserungen bringen. Was mir noch fehlt, vor allem auch bei der starken Aufrichtung, dass der Widerrist nach oben kommt und der Rücken richtig schwingt – der wirkt stellenweise noch recht heruntergedrückt bzw festgestellt. Zum Rückwärts mit Vorwärts in der Piaffe fällt mir nur dieses wahrscheinlich schon bekannte Video ein KLICK , da sieht man das perfekt…

  • gitana gitana sagt:

    Der ist nicht nur schief, sondern verwindet sich ständig wie eine Schlange in alle Richtungen. Und immer, wenn es gerade mal gut ist und ich mich freue, dauert es nur einige Sekunden und er klappt wieder irgendwo zusammen. Und wenn ich eben keine Halle habe, wo die Wände außenrum zu sind und er halbwegs zufrieden ist, was ich so gut wie nie habe, habe ich ja noch das Problem dazu, daß er so guckig und ängstlich ist und ständig blockiert und da nicht hin will und dort nicht vorbei oder ganz schnell wieder wo weg usw. und dann verhält und windet der sich wie ein Aal! Und wer ständig in Alarmbereitschaft und auf der Flucht ist, drückt natürlich den Rücken weg, hebt sich raus, geht gegen die Hand und und und … Das ist echt zum Verzweifeln 🙁 . Und dann sagen die Leute immer: „Lass ihn doch mal ein bißchen mehr vorwärts-abwärts!“ Haha, ja, ich würde ja nichts lieber tun, aber sobald ich nachgebe, ist er ganz weg. Also muß ich ihn kurz halten und dann wird er wieder zu eng :kowa: . Er ist auch laut Osteopathin extrem überbeweglich, das macht es noch schwieriger. Ich habe glatte Lederzügel bzw. innen mit Gummi, aber nicht mehr lange, denn ich habe auch schon beschlossen, sie auszutauschen, damit ich genau das besser kontrollieren kann :ja: . Man muß doch echt mit allen Tricks arbeiten. Lescue, er ist rechts hohl, schrieb ich schon ein paar Beiträge vorher. Mit Widerrist und Rücken hast du auch recht, aber siehe obigen Absatz; wer jahrelang so läuft, legt das nicht mal eben ab. Vielleicht bei einem anderen besseren Reiter, aber ich schaffe das nicht so schnell, habe ja auch weder Reitlehrer noch Bereiter :seufz: . Das Video von dir kannte ich noch nicht, das ist gut … 8o

  • gitana gitana sagt:

    Boa, der ist aber schon auch mega-schief …

    Hatte ich noch vergessen: Wo ist dir das denn besonders aufgefallen? Also welcher Film und welche Stelle?

    Natürlich kann der auch gerade und auch korrekt links gebogen, ist halt nur alles erhöhter Aufwand. So, wie ich den gerade reiten muß von den Hilfen her würde ein „normales“ Pferd schon mit der HH links bzw. links gebogen gehen. Es ist auch nicht deshalb so schwer, weil er irgendwie steif-schief ist, sondern im Gegenteil so „schlabberig“.

  • Avatar JAusten sagt:

    Ich finde wirklich, dass Dein Sitz sehr schön ist. Die Videoaufnahmen kann ich nicht so wirklich gut beurteilen, weil mir doch Kenntnisse bzgl. spanischer Pferde fehlen. Da sie über ein anderes Gangbild (und was dazu gehört) verfügen, weiß ich immer nicht, ob das jetzt richtig oder nicht ganz korrekt ist. Beim Schrittreiten finde ich, dass Deine Hände noch eine Idee mehr in Richtung Maul gehen sollten und Deine Beine eine Idee mehr in Richtung Gurt liegen und auch wechselseitig treiben sollten.

  • gitana gitana sagt:

    Beim Schrittreiten finde ich, dass Deine Hände noch eine Idee mehr in Richtung Maul gehen sollten

    Das habe ich immer so gemacht und genau das hat er mir sozusagen streng verboten. Er wollte sogar, daß ich die Hände richtig am Sattel aufsetze und sie da nicht wegbewege, weil ich Faeton sonst nicht konstant am Zügel und geschlossen behalten könnte. Mit den Schenkeln eher weiter vorne hast du Recht, die schummeln sich immer etwas nach hinten, wenn ich nicht bewußt daran denke. Das wechselseitig Treiben nenne ich mal wechselseitig Mitschwingen, das mache ich, aber das sollte man von außen nicht unbedingt erkennen können 8) . Spanische Pferde sind auch „nur“ Pferde und brauchen/sollen nicht anders geritten werden als „normale“ Pferde. Faeton ist auch gar kein „typischer“ Spanier, finde ich :denk: , vor allem dann nicht mehr, wenn man draufsitzt :flucht:

  • Avatar JAusten sagt:

    Ach so. Wird seinen Grund haben, wenn der RL das so verlangt.
    Nee, is‘ klar, dass das keine „anderen“ Pferde sind. Nur so ein WB verfügt halt über einen anderen Raumgriff und ich raffe immer nicht, ob diese „Trippelschritte“ so richtig sind. Für mich sieht es immer eher „trippelig“ aus – weil kein WB.

  • Avatar Aragon sagt:

    Ich nehm das zurück, ich finde weniger, dass der schief IST, sondern er MACHT sich immer schief, aber auf diese blöde verkappte Art, gegen die man nicht richtig ankommt. Das ist schon typisch spanisch, zumindest kenne ich diverse Spaniokel, die genau das zur Perfektion getrieben haben, allen voran mein „Alter“ Atavio und der Favorito von Ines.

    Die haben das Programm exakt so drauf, den Reiter da oben, der dies Ross mit normalen Mitteln reiten möchte, einfach verhungern zu lassen. So einen KANNST du nicht „einfach“ von hinten nach vorn reiten, und du kannst es auch niemandem erklären, der noch nicht auf sowas draufgesessen hat. Wenn Leute zum ersten mal auf Atavio saßen, haben die meistens sowas wie „Ach so?!“ gesagt oder „Warum macht der das denn?“ oder sie haben ihn erst gar nicht auf den Hufschlag bekommen, sondern nur in eine Art Vorhandwendung …

    Wenn man so ein Pferd wirklich losgelassen und vorwärts und über den Rücken reiten kann, hat man sich ne Medaille verdient.

  • gitana gitana sagt:

    Für mich sieht es immer eher „trippelig“ aus – weil kein WB.

    Das stimmt natürlich und für mich sieht es eigentlich auch so aus, ich hab auch immer dieses lange Schreiten vom WB im Kopf, aber ich hatte ihn so wie auf Anweisung geritten (soweit ich das umsetzen konnte :wacko: ) tatsächlich besser dran und zusammen als vorher und mache das jetzt einfach mal so weiter und sehe, was bei rauskommt.

    Aragon, du hast es echt perfekt beschrieben; was das betrifft, habe ich definitiv einen typischen Spanier 😀 .
    Und dieses Programm stell dir jetzt noch vor in der Kombi „Ich will da nicht hin und dort nicht vorbei und hier ganz schnell wieder weg …“ :panik1: .
    Ich bin nur heilfroh, daß unsere bisherigen anderen Spanier SO nicht waren, also weder so ängstlich noch so trickreich.

  • Avatar Aragon sagt:

    Ja, sei bloß froh, dass du noch andere Pferde hast. Ich hab ja lange Zeit gedacht, ich bin eben einfach unfähig. Sehr beruhigend war dann zwar, dass sich diverse wirklich sehr gute Reiter auch an ihm die Zähne ausgebissen haben. Im Lauf der Zeit habe ich ihn zwar so reiten können, dass es von außen immer gut aussah, aber „richtig“ angefühlt hat er sich nur ein einziges Mal auf einem Reitkurs, bei dem der Rl und ich ihn abwechselnd 2mal täglich jeweils über eine Stunde lang durchgeknetet haben. Danach war´s dann aber noch schlimmer, weil ich dann ja wusste, wie es sich eigentlich anfühlen könnte, weshalb ich dann irgendwann aufgehört habe, ihn zu reiten. Bei ihm ist es aber ja so, dass er EMS hat sowie chronische Borreliose und Herpes, also alles Sachen, die den Muskelstoffwechsel beeinträchtigen, sodass er eben einfach muskulär nicht loslassen KANN, außer wenn er wirklich stundenlang am Stück in Betrieb ist. Guckig war er zum Glück nie, obwohl das noch perfekt zum Krankheitsbild passen würde.

  • gitana gitana sagt:

    Ja, sei bloß froh, dass du noch andere Pferde hast. Ich hab ja lange Zeit gedacht, ich bin eben einfach unfähig.

    Und genau das hätte ich vermutlich von mir auch gedacht, wenn mir nicht immer wieder andere Pferde bestätigen würden, daß es ganz so schlimm doch noch nicht ist :rolleyes: . Natürlich bin ich auch auf anderen Pferden noch lange nicht perfekt und werde es wohl auch nie, aber zumindest fühle ich mich auf denen nicht ständig komplett unfähig :red: .

    So ein Pferd zu haben noch mit EMS und Borreliose und Herpes ist ja echt der Super-GAU :S . Hat immerhin den Vorteil, daß es nur besser werden konnte und die Schöneich-Geschichte so gut ausging. Ich finde es auch schade, nichts mehr vom Bomber zu hören ;( . Vielleicht machst du ja doch mal wieder auf? Kann man eigentlich auch Threads nur für bestimmte User freischalten so wie bei Klassikrei…?

  • Avatar Aragon sagt:

    Haaalt, ich spreche nicht vom Bomber! Der ist zum Glück genau das Gegenteil von alledem 😉 – nee, beschrieben habe ich Atavio, meinen mittlerweile 20-jährigen Spaniokel, der hat auch einen eigenen Thread hier, hab nur schon ne Weile nix mehr drin geschrieben.

    Bei Atavio ist nix mehr besser geworden, den longiere ich nur noch (was uns beiden Spaß macht), am Wochenende gehen meine Mädels mit ihm ins Gelände und damit ist er ganz happy. Alle zwei Jahre überkommt´s mich und ich setze mich mal wieder auf ihn drauf – um dann nach einer Minute zu wissen, warum ich das mir und ihm nicht mehr antun wollte.

    Ich bin mir bei ihm inzwischen sicher, dass der exakt WEGEN dem EMS und der Borreliose/Herpes so ist, wie er ist, und nicht quasi zusätzlich.

  • Avatar Virginie sagt:

    Schade, dass ich keine Zeit habe die Videos zu schauen die Tage, aber ich freue mich um so mehr sie am Sonntag ganz in Ruhe komplett anzuschauen :bravo:

    Schonmal vielen Dank für Deine Mühe und das Einstellen :hug:

  • Avatar JAusten sagt:

    Für mich sieht es immer eher „trippelig“ aus – weil kein WB.

    Das stimmt natürlich und für mich sieht es eigentlich auch so aus, ich hab auch immer dieses lange Schreiten vom WB im Kopf, aber ich hatte ihn so wie auf Anweisung geritten (soweit ich das umsetzen konnte :wacko: ) tatsächlich besser dran und zusammen als vorher und mache das jetzt einfach mal so weiter und sehe, was bei rauskommt.

    Aragon, du hast es echt perfekt beschrieben; was das betrifft, habe ich definitiv einen typischen Spanier 😀 .
    Und dieses Programm stell dir jetzt noch vor in der Kombi „Ich will da nicht hin und dort nicht vorbei und hier ganz schnell wieder weg …“ :panik1: .
    Ich bin nur heilfroh, daß unsere bisherigen anderen Spanier SO nicht waren, also weder so ängstlich noch so trickreich.

    Naja, wir müssen schon ehrlich bleiben. Auch mein lieber WB schreitet nicht immer lehrbuchmäßig dahin. Da muss ich auch immer wieder korrigieren und RU nehmen. Gerade die „kurzen, kompakten Rassen“ haben es aber einfach leichter, sich festzuhalten und nicht korrekt vorwärts zu gehen. Die Nase wird hübsch hingehalten, der Rücken nicht gewölbt, die HH nicht richtig eingesetzt, die Genasche ist (oft) nicht frei, eher kräftig und schwupp, schon können sie sich um die Arbeit drücken bzw. ums Last aufnehmen. Mehr als 1-2 x die Woche einen RL zu „buchen“ geht auch nicht.

  • gitana gitana sagt:

    Haaalt, ich spreche nicht vom Bomber!

    Das war mir schon klar, habe es nicht so ganz eindeutig formuliert :red: . Als es dastand, hatte ich schon die Befürchtung, du könntest es so verstehen, wie du es tatsächlich getan hast. Ich meinte es so, daß nach der Atavio-Geschichte mit dem Bomber alles besser wurde und das jetzt dank Schöneich noch mal eine Steigerung erfahren hat.

    Virginie, dann mal viel Spaß beim Ansehen 8) Und natürlich interessiert mich auch deine Meinung :ja:

    JAusten, klar schreiten Warmblöds auch nicht immer perfekt. Aber doch eher besser als Spaniokels. Wobei es da ja auch Ausnahmen gibt :ja: . Vorhin bin ich mal wieder neben meinem lieben Portento hergelaufen oder man müßte fast eher sagen, hinterhergehechelt, der da mit Riesenschritten völlig spanieruntypisch unterwegs war mit einem Raumgriff und Übertritt, daß sich die meisten WB dagegen schämen müssten. Aber angeblich ist der auch aus einer Spanier-Sportpferdezucht :flucht:

  • Avatar nessi sagt:

    Die Videos sind SEHR interessant.
    Gerne noch mehr davon!

    Leider verstehe ich nicht viel von dem Wiener, aber das was ich verstanden habe, habe ich auch so gesehen.
    Da hätte ich auch mal Lust mitzureiten! Wieso gibts hier solche Kurse nicht? 🙁

  • Patsch Patsch sagt:

    Zum Rückwärts mit Vorwärts in der Piaffe fällt mir nur dieses wahrscheinlich schon bekannte Video ein KLICK, da sieht man das perfekt…

    Wow! Sehr schönes Video, danke dafür! Tatsächlich jetzt hab auch ich es verstanden ;-), dennoch mit Sicherheit für mich ein paar Lichtjahre entfernt….

    Seitdem reite ich nur noch mit Zügeln, die Stege haben …

    Stimmt! Ich habe für das Gelände extra wieder Gurtzügel mit Steg eingeschnallt, weil ich exakt dieses Problem im Gelände habe. Auf dem Platz geht es mit Lederzügeln, da sind die fast immer gleichmäßig aufgenommen (ich habe mir einen winzigen Schnitz rechts und links ins Leder gemacht zur Selbstkontrolle) aber im Gelände bei doch etwas längeren Zügeln wird meist der linke Zügel kürzer.

    Was ich sehr aufschlußreich bei dem Galoppvideo fand: „beruhigen Sie das Pferd mit der Gerte“. Er wollte da mehr Versammlung sehen bei gleichem Takt, gehe ich mal von aus, bzw. das Pferd mehr auf das linke Hinterbein setzen. Sieht man zumindest phasenweise ganz gut, wie er dann runder und eben auch ruhiger wird.

    Ich hab eben im Video drauf geachtet: Faeton hat ja meistens das innere Ohr bei dir, sieht man ganz schön. Das eine Mal als der Meister dich wieder ermanht das Pferd zu beobachten, leiht er dir grad ganz vorbildlich das Ohr…. meine RL hätte da aufgefordert einmal überzustreichen innen um dem Pferd zu zeigen, dass die Aufmerksamkeit gewünscht ist. Meiner hat das inzwischen so verinnerlicht, dass er sich auf mich konzentriert, dafür Lob bekommt, daraufhin gefällig einmal mit dem Gebiss klappert und lockerer wird. Er neigt ja auch ein bisschen dazu sich durchzuspannen wenn ihm was nicht passt…..ich bin ihn früher permanent am ersten Stopper geritten, bei sehr kurz und fest hingestelltem Hals, weil ich eben auch viel festhalten und dranbleiben musste, gerade im Gelände, um einen Hauch Kontrolle zu bekommen. Inzwischen komme ich öfter mal sogar an den vierten Stopper ran und habe durch die längere Oberlinie ein etwas besseres Schreiten etabliert bekommen, bzw immerhin einen Hauch davon. (Wobei er nie wie ein WB schreiten wird, ist bei Isi-Arab-Abstammung auch quasi unmöglich).

  • Avatar Virginie sagt:

    Ich konnte endlich die Videos anschauen und ich liieebbe es euch bei der Arbeit zuzuschauen :love: Deinen Sitz ist beneidenswert, nur noch ein bisschen entspannen (wie Hans es immer wieder betont) und Deine Beine kommen wieder da wo sie hingehören.

    Die Reiterei gefällt mir, was er bemängelt und wie er Dich in die Korrektur bringt auch sehr („das müssen Sie fühlen“, „Sie wollen mit diesem leichten Gewicht die Schritte verkürzen“). Die Besserung der Piaffe ist sichtbar, lockerer, ausdrucksvoller, wenn auch der Takt nicht ganz da ist. Sobald Du die Verbindung am Pferd mit Zügeln und Beinen hälst und ihn einrahmst wird der Schritt deutlich besser.

    Vieles kommt mir bekannt vor: Ganaschen massieren, immer wieder tief einstellen, einen ehrlichen Kontakt suchen, Pferd beoooobachten jaja 😀 Man sieht auch im Trab wie lockerer und gerader er wird, wenn Du ihn links korrigierst.

    Ich finde auch, er hat keine typischen „Iberer-Gänge“ im Vergleich zu anderen hier im Forum eingestellten Videos schon mal gar nicht. Ich mag seine HH Aktivität sowohl im Trab wie im Galopp.

    Du musst aber bestimmt von „liiinnks weeennnnddden“ und „nein, das andere Links“ träumen 😀

    Nessy: also, er ist fast den ganzen Oktober in Deutschland unterwegs, vielleicht ist er irgendwo bei Dir in der Nähe? Eine andere Alternative wäre Herrn Krzisch, wenn Du die Möglichkeit hast bei ihm zu reiten. Sonst kann ich ihn nächste Woche fragen, ob er irgendwann bei Dir in der Nähe ist, wenn Du mir sagst in welche Gegend Du bist :ja:

  • gitana gitana sagt:

    Letzte Woche bin ich nun zum 1. Mal mit Gurtzügel geritten und mußte zu meiner großen Erleichterung feststellen, daß ich die, auch ohne speziell darauf zu achten, gar nicht mal ungleich angefasst habe, wenigstens das :rolleyes: .

    Virginie, ich habe gottseidank keine Probleme mit rechts und links, aber jahrelang angewöhnte Bewegungsabläufe kann zumindest ich nicht so schnell ändern und bin deshalb immer wieder in das alte Muster zurückgefallen :tuete: . Und aufgrund der allgemeinen heftigen und langjährigen Probleme mit Faeton habe ich mir da einiges an Zieherei angewöhnt, ich weiß :seufz: . Gottseidank mache ich das aber auf anderen Pferden nicht, das kann ich mal sicher sagen.
    Im Kopf kam es schon an, aber der Körper hat doch gemacht, was er wollte. Deswegen hat es auch nichts genützt, als er dann irgendwann statt „rechts“ und „links“ „außen“ und „innen“ gesagt hat, das war ja nicht das Problem :red: . Wir arbeiten aber dran und es wird besser, ich merke es schon :ja: .

    Was mir aber mit Abstand am schwersten fällt, ist dieses ständige Beobachten sollen des Pferdes. Macht ihr das auch alle? Genügt es nicht auch, das über Spiegel, wenn man welche hat, und Gefühl zu kontrollieren und nur ab und zu mal runterzulinsen? :look:

    Krzisch macht auch Kurse? Kannst du den mal bei mir vorbeischicken? :daumen:

    Gestern hatten wir noch einen kurzfristigen Auftritt mit der Feuergarrocha, aber das vergessen wir ganz schnell wieder, es fühlte sich nur furchtbar an. Total klemmig, guckig, Monsterponies auf der angrenzenden Weide, ein tickendes Stromgerät in der Nähe, für einen Stromphobiker der reinste Horror, wurde auch nicht viel besser, als es abgeschaltet wurde, und dann noch FEUER, hat er ja NOCH NIEEEE gesehen :flucht: . Das komplette Gegenteil des Auftrittes in Odenheim und die schlimmsten 6 Minuten meiner bisherigen Showreiterei. Es ging nicht komplett schief, im Prinzip hat sogar alles einigermaßen geklappt und den Leuten hat es auch so gefallen, die hatten ja auch keinen Vergleich, und es gab auch Essen und Trinken und sogar eine kleine Aufwandsentschädigung, somit kein ganz verpatzter Tag, aber nichts, was man sich merken muß :tuete: .

    Von dem Auftritt in Odenheim habe ich immer noch keine Bilder und Videos bekommen ;( .

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Was mir aber mit Abstand am schwersten fällt, ist dieses ständige Beobachten sollen des Pferdes. Macht ihr das auch alle? Genügt es nicht auch, das über Spiegel, wenn man welche hat, und Gefühl zu kontrollieren und nur ab und zu mal runterzulinsen?

    Mein Problem ist das Gegenteil: Ich gucke ständig dem Pferd auf den Hals oder auf die Ohren, anstatt geradeaus dahin zu gucken, wo ich hinmöchte. :red: So hat halt jeder sein Päckchen zu tragen! :rolleyes: :ostern:

  • Avatar Aragon sagt:

    … ich tät ja mal einen Borreliosetest machen …

  • Patsch Patsch sagt:

    Was mir aber mit Abstand am schwersten fällt, ist dieses ständige Beobachten sollen des Pferdes. Macht ihr das auch alle? Genügt es nicht auch, das über Spiegel, wenn man welche hat, und Gefühl zu kontrollieren und nur ab und zu mal runterzulinsen?

    Mein Problem ist das Gegenteil: Ich gucke ständig dem Pferd auf den Hals oder auf die Ohren, anstatt geradeaus dahin zu gucken, wo ich hinmöchte. :red: So hat halt jeder sein Päckchen zu tragen! :rolleyes: :ostern:

    Ich hab es mir wieder angewöhnt. Nachdem ich jahrelang im RU gehört habe „Wenn das Pferd die Farbe wechselt sag ich Bescheid!“ und nicht runterschauen durfte. Habe ich inzwischen einen recht brauchbaren Mittelweg zwischen Ohrenspiel beobachten (Übergänge und andere Sachen nur wenn Pferd auch zuhört) und aber trotzdem geradeaus schauen. Ich hab leider keine Spiegel, reite ja meist auf dem Außenplatz oder eh im Gelände, da haben wir eine schöne ebene Wiese und wenn ich mal in die Halle fahre, hat die auch keine Spiegel. Also muss ich öfter mal runterschauen. Geht aber ganz gut und stört mich nicht beim Reiten.

  • gitana gitana sagt:

    … ich tät ja mal einen Borreliosetest machen …

    Das hatte ich auch schon mal im Kopf, schien mir aber doch irgendwie zu absurd, denn alles, was sonst so typisch ist, also was ich theoretisch darüber weiß, passt nun wieder gar nicht. Und er hat sich ja im Laufe der Jahre auch drastisch verbessert, auch eigentlich konstant.
    Im November werde ich mal bei Gitano sicherheitshalber einen Cushing-Test machen lassen und dann auch mal wegen einem Borreliose-Test fragen. Western-Blot bei Zecklab oder wie war das? Sonst noch was?
    Wed, falls du weiterhin hier mitliest, was meinst du?

    Das mit dem Auftritt habe ich auch ein bißchen verpatzt im Vorfeld, muß ich zugeben. Seit dem letzten Auftritt haben wir mit Feuer gar nichts mehr gemacht und ich habe mich total sicher gefühlt, wollte es ihm halt einfach am Samstag nochmal zeigen, nur so der Form halber. War aber wohl doch zu wenig, dazu war es sehr windig, das Feuer fauchte und qualmte wie wild und er fand das gar nicht witzig! Mit der Zeit ging es, aber aus vernünftigem Üben wurde nichts mehr. Sonntag vormittag haben wir noch mal ein Feuerchen auf dem Sandplatz gemacht, das ging dann ganz gut.
    Seltsamerweise hatte er linke Hand eigentlich gar keine Angst vor der brennenden Garrocha, aber rechts herum war ihm nicht wohl, da konnte ich praktisch gar keine kleinen Zirkel reiten :denk:
    Vor allem, was „tickt“, egal, ob Strom, tropfendes Wasser oder sonstwas, hat er schon immer einen Horror, ist aber auch nicht mehr so schlimm wie früher.

  • gitana gitana sagt:

    Patsch, dieses richtige runtergucken, wie es ganz viele Reiter machen, also mit ständig gesenktem Kopf, hat er ausdrücklich auch nicht gemeint, das würde ich auch nie machen, denn das finde ich furchtbar und habe da auch all die Jahre dran gearbeitet, daß das nicht so wird.
    Ich werde irgendwie einen Mittelweg finden müssen 8) . Trotzdem glaube ich nicht, wenn man Spiegel hat, sieht, daß alles passt, Haltung, Zügellänge usw. und sich dieses Gefühl bewahrt, daß man dann ständig beobachten muß, da reicht doch sicher der gelegentliche Blick auf´s Pferd oder in den Spiegel, oder? :denk: Bei Neindorff haben wir das jedenfalls ausdrücklich so gelernt :nix:

  • Avatar jaara2008 sagt:

    dieses richtige runtergucken, wie es ganz viele Reiter machen, also mit ständig gesenktem Kopf, hat er ausdrücklich auch nicht gemeint,

    Nicht? :look: Schade, da wär ich richtig gut! :ostern: :red: ;(

  • casper109 casper109 sagt:

    Ich auch :tuete: habe bei meinen ersten Fahrstunden auch immer auf den Schaltknüppel geguckt statt auf die Straße, zum Glücl hab ich schnell ohne gucken schalten gelernt…. 😀

  • Patsch Patsch sagt:

    Vielleicht meinte er mit „beobachten“ auch eher das vermehrte Einfühlen in die Aufmerksamkeit/Aufnahmefähigkeit des Pferdes? Also eher ein Erfühlen wie gut es gerade wirklich an den Hilfen steht?

    Kann ich nicht beurteilen ich war nicht dabei, aber er sagte ja nicht (zumindest auf den Videos), dass du runterschauen sollst?

  • Argentina Argentina sagt:

    Western-Blot bei Zecklab oder wie war das? Sonst noch was?

    Ja zu dem Test und ansonsten erstmal abwarten was der Test ergibt. Danach kannst du entscheiden, ob das Pferd Ab´s benötigt oder nicht.

  • Patsch Patsch sagt:

    Ah ja wegen Borreliosetest:

    Ich hab das ja damals (vor gut einem Jahr glaube) auch gemacht, sicherheitshalber. Mein Pony, war (und ist teilweise) ja auch sehr sehr sprunghaft, teilweise obercool, manchmal grundlos hysterisch, extremst hypersensibel auf Berührungen etc pp.
    Unser Test war negativ. Trotzdem habe ich es nicht bereut das ausgeschlossen zu haben und bin froh da so gute Tipps hier im Forum bekommen zu haben. :ja:

    Ganz wichtig den TA verdonnern auch wirklich zu Zecklab zu schicken!
    Ich hab damals meinen TA das Blut abnehmen lassen und dann selbst eingeschickt zu Zecklab. Das ging super, die waren am Telefon auch sehr nett.

  • GidranX GidranX sagt:

    Sally Swift sagt dazu „mit weichen Augen“ schauen, wenn ich mich recht erinnere. Weg vom Tunnelblick, stattdessen das Blickfeld rundherum öffnen. Dann braucht man auch den Kopf nicht neigen und sieht trotzdem sehr gut das Pferd. Hilft übrigens ebenfalls dabei, insgesamt deutlich lockerer auf dem Pferd zu sitzen weil ein starrer Blick (ob auf den Weg, die Bande oder auf´s Pferd) meist auch indirekt den Körper erstarren lässt.

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Interessant!

  • Avatar yeti sagt:

    Habe ich inzwischen einen recht brauchbaren Mittelweg zwischen
    Ohrenspiel beobachten (Übergänge und andere Sachen nur wenn Pferd auch
    zuhört) und aber trotzdem geradeaus schauen.

    so mache ich das auch – hoffe ich jedenfalls 😀

    @gitana – ich hab jetzt mal quergelesen und finde mein reitpony in den beschreibungen von faeton oft wieder. allerdings ist er nicht so weit ausgebildet 😉
    bei ihm hab ich auch schon alles mögliche untersuchen lassen; borreliose war auch dabei, augen haben wir anschauen lassen – alles ohne ergebnis.

    inzwischen hab ich mich dran gewöhnt wie er ist und wir gehen sehr viel ins gelände, dadurch ist er im laufe der zeit ruhiger geworden (er ist jetzt 14). wenn wir auf dem platz/in der halle arbeiten ist die schreckhaftigkeit jetzt eher ein anzeiger, wie entspannt er ist, bzw wie gut er mit dem klarkommt was wir machen – einige male hab ich im nachhinein bemerkt, dass er überfordert war, wenn er „plötzlich“ mit erschrecken anfing.
    ich hab noch einen halbbruder von ihm, der war früher ähnlich, hat sich aber im laufe der jahre zu einem sehr zuverlässigen pferd gemausert (jetzt 18 ). beiden ist die mehr oder weniger starke schreckhaftigkeit nach wie vor eigen, aber sie sind rittiger geworden und lassen sich nicht mehr so schnell aus der ruhe bringen. meistens kann ich über die „zuckungen“ lachen…
    der vater der beiden wurde nach wenigen jahren aus der zucht genommen, weli er schwierige charaktere vererbte.

    beide sind übrigens absolut straßensicher und stören sich an großen, lauten fahrzeugen kein bisschen – aber die blume am wegrand, das blatt im gebüsch – huh, gefährlich… :rolleyes:

  • gitana gitana sagt:

    Casper, ich sag den Leuten auch immer: „Guck nach vorne und nicht nach unten! Beim Autofahren guckst du doch auch auf die Straße und nicht auf das Lenkrad.“ So verstehen das die meisten viel besser 8) .

    Patsch, ich hatte schon den Eindruck, daß er richtig hinsehen meint und nicht nur fühlen. Irgendwo in einem der Videos sagt er sogar mal was in dem Sinne „Ich hab gar nicht das Gefühl, daß Sie ihn beobachten!“ Und da hatte ich sogar gerade den Eindruck von mir, daß ich das sogar tue :look: .

    Gidran, sicher meinte er das aber auch so wie Sally Swift, denn er meinte, man soll schon noch die Umgebung im Blick behalten, logisch, man muß ja sehen, wo man hinreitet und wo die anderen sind, aber eben trotzdem das Pferd sehen. Mit starrem Blick geht ja gar nicht beides gleichzeitig :blinzel: .

    yeti, bei dir hab ich auch schon oft mitgelesen und auch schon oft mein Chaospony in deinem entdeckt :friend: . Vor allem dein letzter Satz … :rolleyes: . Über Faetons Eltern weiß ich leider gar nichts, außer daß der Vater ein Rappe und ein sehr gutes Pferd sein soll. Gibt es denn jemanden, der sich mit sowas auskennt und den ich mal fragen könnte? 8o

  • GidranX GidranX sagt:

    Gidran, sicher meinte er das aber auch so wie Sally Swift, denn er meinte, man soll schon noch die Umgebung im Blick behalten, logisch, man muß ja sehen, wo man hinreitet und wo die anderen sind, aber eben trotzdem das Pferd sehen. Mit starrem Blick geht ja gar nicht beides gleichzeitig :blinzel: .

    Drum erklärte ich nochmal. Das es eben nichts mit „auf das Pferd starren“ zu tun hat.

  • Avatar yeti sagt:

    @gitana – nach deinem letzten beitrag bei mir, dachte ich, ich les mal bei dir mit 😀

    wer sich mit sowas auskennt – keine ahnung. ich kenne mich mit zucht eigentlich gar nicht aus.
    der halbbruder von meinem pony gehört(e) meiner besten freundin – von der hab ich das zum ersten mal gehört mit dem vererbten charakter. später hab ich mein reitpony kennengelernt (da wars aber noch nicht meiner) und in dem zusammenhang kam die geschichte mit dem vererbten charakter wieder. irgendwann hab ich meine freundin mit ihrem chaoten mal aufs turnier begleitet, da meinte auch einer der richter „jaja, die abstammung von dem, die nachkommen von dem hengst sind alles schwierige pferde, keine kinderpferde.“
    der hengst muss ein recht guter, ausdrucksstarker springer gewesen sein (habe schon oft gesucht, aber leider noch nie ein bild von ihm gesehen) und stammt von einem recht bekannten reitponyhengst – dass er selber so drauf war, hab ich nicht gehört, aber eben, dass seine nachkommen nicht so einfach waren.

    was ich bei beiden pferden festgestellt hab – sie sind beide sehr personenbezogen, auch wenn man das auf den ersten blick nicht so merkt. heißt, es sind keine pferde, die wiehernd angerannt kommen wenn man ruft (davon hab ich auch welche *gg*), sondern sich zunächst im hintergrund halten. sie brauchen aber eine feste bezugsperson, der sie vertrauen können – wie wichtig das ist, merkt man besonders dann wenn diese bezugsperson fehlt.
    das hab ich das erste mal beim bruder von meinem erlebt – ich kannte ihn da schon zwei oder drei jahre und bin ihn auch oft geritten – aber immer war meine freundin (seine besitzerin) mit dabei. eines tages hab ich ihn mal ohne sie geritten und hatte ein völlig anderes pferd unterm hintern – er war viel schreckhafter und unsicherer als sonst.
    beiden eigen ist außerdem, dass sie sehr vehement die rangordnung austesten – was wohl in ihrer allgemeinen unsicherheit begründet liegt. bei beiden hatte ich jahrelang das gefühl, dass sie irgendwie der meinung waren, dass regeln nicht für sie gelten – wobei mein dino das mit einem charmanten lächeln im gesicht macht, während sein bruder eher ein „lmaa“-gesicht dazu macht. allgemein ist aber mein dino der freundlichere von beiden, während sein bruder eher ein griesgram ist, der seine schlechte laune gern an anderen ausläßt.
    und aller konsequenten erziehung zum trotz, hab ich beiden das gefühl, dass sie es selbst entscheiden, wem sie vertrauen und wen sie anerkennen und wen nicht. man muss sie überzeugen, immer und immer wieder. nur weil man ein paar regeln aufgestellt hat und auf deren befolgung besteht, heißt das noch lange nicht, dass sie auf einen hören.

    speziell was mein dinotier betrifft hab ich inzwischen das gefühl, er verlangt eine viel feinere verbindung als alle pferde, die ich sonst kenne. man muss einen draht zu ihm haben und bereit sein, eine emotionale verbindung mit ihm zu suchen. nur dann läßt er sich auch auf einen ein.
    ich hab lange versucht, mehr über technik mit ihm klarzukommen – das funktioniert kein bisschen, im gegenteil, davon wirs nur noch schlimmer.

    in einem anderen forum schrieb mir mal jemand, dass er wohl ein pferd sei, dass nicht nur für einen arbeiten wolle, sondern mit einem. und ich glaube, genau das ist der punkt bei ihm – seit ich anfange, unsere gemeinsame arbeit unter diesem aspekt zu betrachten, kommen wir viel besser miteinander klar.

    bei seinem bruder bin ich mit akzeptanz sehr weit gekommen. als ich ihn kennenlernte, hätte ich ihn um nichts in der welt geschenkt haben wollen. naja, inzwischen ist er in meinen besitz übergegangen und eins meiner zuverlässigsten schulpferde.
    von anfang an hab ich den reitschülern immer wieder vorgebetet „er ist halt wie er ist, wir können ihn nicht ändern, wir müssen ihn halt nehmen wie er ist.“ und ich hab das gefühl, je mehr er von allen ringsum akzeptiert wurde, desto ruhiger ist er geworden.

    witzigerweise ist mein dino, der im umgang das freundlichste und menschen-zugewandteste pferd ist, das man sich nur vorstellen kann, überhaupt nicht als pferd für viele reiter geeignet. im umgang kann man ihn jedem in die hand drücken, beim reiten sieht das völlig anders aus. sein bruder ist im umgang mitunter ein kleines biest, dafür kann man da inzwischn jeden draufsetzen – je weniger der reiter kann, desto ruhiger wird er. er testet nur die guten reiter aus.

    oh je, jetzt hab ich dein tagebuch zugemüllt, ich hoffe du bist mir nicht böse 🙂
    aber ich freu mich immer, auf leute zu treffen, die „auch so ein pferd“ haben. naja, das weißt du ja sicher ebenfalls ganz gut wie das ist.

  • gitana gitana sagt:

    oh je, jetzt hab ich dein tagebuch zugemüllt,

    Also echt, das geht ja gar nicht :maul: 😉 :friend: Ich hab heute doch tatsächlich einige Feuergarrocha-Bilder bekommen :hurra: . Allerdings nicht von dem, der sie mir versprochen hatte 🙁 , aber besser als nichts 🙂 . das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52519/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/52520/ Heute waren wir wieder im Verein wie in der letzten Zeit sehr häufig, aber er war schon auf dem Weg dorthin irgendwie total durch den Wind :rolleyes: . Die Strecke muß heute die reinste Geisterbahn gewesen sein. Und dann der Super-GAU: Auf dem Springplatz standen doch tatsächlich Hindernisse :flucht:. Jeden der insgesamt 12 Sprünge hat er betrachtet wie das leibhaftige Pferdefressermonster :bite: . Ich bin trotzdem gnadenlos kreuz und quer drumherum geritten. Einmal ist er so heftig erschrocken, daß wir sogar fast gestürzt wären. Aber wenigstens kam ich zumindest nach längerer Zeit doch noch irgendwie zum Reiten, das wäre jedenfalls früher so nicht möglich gewesen, da galt nur einmal Horror, immer Horror. Auf die Stege am Gurtzügel zu achten habe ich da gar nicht dran gedacht, aber insgesamt muß ich sagen, ich habe den Eindruck, wir machen doch schon kleine Fortschritte bezüglich unserer „Hausaufgaben“ :hurra: .

  • Avatar yeti sagt:

    ich finde, auf den fotos mit der garrocha wirkt er doch recht entspannt, oder täuscht das?
    schon ulkig, was man mit solchen pferden so anstellen kann und wie andere kleinigkeiten sie so völlig aus dem konzept bringen…

  • gitana gitana sagt:

    Ja, da war er tatsächlich sogar voll bei der Sache, das hatte er echt professionell gemacht :thumbsup: . Das war aber auf der Feria in Odenheim, wo der Auftritt super geklappt hat, und nicht bei dem Auftritt am letzen Sonntag.

  • Avatar wednesday sagt:

    Wed, falls du weiterhin hier mitliest, was meinst du?

    Ja, ich lese hier mit 😉

    Habe eine ganze Zeit darüber nach gedacht. Anfangs tendierte ich dazu, keinen Borreliosetest zu machen. Aber die Schreckhaftigkeit (welche ja sehr tagsformabhängig zu sein scheint) in Kombination mit den Videos (der teilweise feste Rücken und die statische Haltung der Ganasche) haben mich zu einem anderen Ergebnis gebracht. Ein Test bei Zecklab (nur Westernblot, keinen Titer) würde ich doch mal in Auftrag geben. Wenn der Tierarzt eh mal wieder da ist, einfach Blutabnehmen lassen…

  • gitana gitana sagt:

    Dann werd ich über den Borreliose-Test beim nächsten TA-Besuch mal nachdenken. Obwohl ich eigentlich nicht dran glaube, denn er hat sich ja über all die Jahre kontinuierlich verbessert, war noch nie lahm, hat total unempfindliche Barhufe usw. Auch alles andere, was ich so in den Borreliose-Freds lese, die ich auch eifrig mitverfolge, finde ich immer, daß das eigentlich nicht so richtig passt :denk: .

    Und das hier

    Auf dem Springplatz standen doch tatsächlich Hindernisse :flucht:.

    war sogar ernst gemeint :look: . Daß er vor Hindernissen wie vor fast allem erst mal die Panik schiebt, ist ja nichts Neues. Und auf dem Springplatz standen tatsächlich seit dem Turnier im Mai gar keine Hindernisse mehr, die waren auf dem Springabreiteplatz und wurden erst jetzt wieder umgestellt :bite: . Das sah natürlich erst mal optisch wieder sehr verwirrend aus :panik: . Inzwischen sind die aber auch kein Thema mehr.

    Heute habe ich wieder einige sehr hilfreiche Erkenntnisse bzw. Erleuchtungen zum Thema Galopp-Schritt-Übergänge gewonnen. Kann ich später mal genauer ausführen, falls es jemanden interessiert, hab aber jetzt keine Zeit mehr. Nur würde ich mir halt wünschen, daß sowas mal von einem Reitlehrer kommt, der dafür viel Geld bekommt, und ich mir nicht immer alles alleine austüfteln muß. Bzw. so ganz neue Erkenntnisse sind das nicht, aber es ist eben so schwer, immer an wirklich ALLES zu denken :kowa:

  • Patsch Patsch sagt:

    Jahaaa ich bin sehr daran interessiert die Erkenntnis zum Thema Galopp-Schritt zu lesen 😀 .

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Schnipp, schnipp, schnipp – ich will das auch wissen!!! *mitdemArminderLuftherumfuchtel*

  • gitana gitana sagt:

    So, zur Feier des Tages muß ich diesen Fred endlich mal wiederbeleben, wär schon längst mal wieder Zeit gewesen, auch wenn eigentlich nichts tiefgreifendes passiert ist, und vor allem schulde ich ja noch eine Erklärung zu den Galopp-Schritt-Übergängen … :daumen:

    Faeton hat heute Geburtstag, er ist passend zum Jahr 2013 13 Jahre alt geworden :party: :party: :party:
    Etwas arbeiten mußte er aber trotzdem, ich habe ihn mal wieder über die Hindernisse auf meinem Platz gescheucht und das noch mit mir obendrauf. Abgesehen davon, daß ich ziemlich heftig treiben mußte (nicht, damit er springt, sondern einfach so, damit er überhaupt vorwärtsgeht :maul: ), hat er alles sehr gut gemacht und daher auch bald wieder Feierabend, obwohl es erst Mittagszeit war.
    Sonst war in der letzten Zeit auch nichts besonderes los, das irgendwie unbedingt erwähnenswert wäre, alles wie üblich.

    Und jetzt mal zu den Übergängen vom Galopp zum Schritt:
    Irgendwie waren die bei uns immer noch zu holperig, zu wenig gesetzt, zu viel auf der VH, … :tuete: Je enger die Biegung, umso besser ging es und insgesamt auch rechts besser als links, aber es fühlte sich nur selten wirklich geschmeidig und rund an. Zufällig habe ich dann in einem Buch gelesen über eine junge Reiterin, die schon recht ordentlich auf M-Niveau ritt und alle Lektionen schön hinbekam, nur die Galopp-Schritt-ÜG nicht … :whistling: Der RL stellte bei ihr fest, daß sie sich in der Hüfte im ÜG einfach fest machte, was sie sonst nicht tat, und blockierte dadurch das Pferd. Als er das abgestellt hatte, funktionierte es wunderbar.

    In dem Zusammenhang ist mir auch der Tipp eingefallen, um das Problem zu vermeiden, daß die Galopp-Trab-ÜG stockend werden, den ich auch schon oft Reitschülern mit Erfolg gegeben habe, beim durchparieren aus dem Galopp zum Trab nicht an langsamer werden zu denken, sondern an antraben. (Ist das jetzt irgendwie verständlich? :wacko: ) Also das Kommando lautet dann an den galoppierenden Reiter: „Im Arbeitstempo antraben!“

    Die beiden Dinge habe ich dann einfach mal kombiniert und ganz bewußt darauf geachtet, die Hüfte locker zu lassen und habe gleichzeitig daran gedacht, aus dem Galopp im Schritt „anzureiten“. Das zusammen hat tatsächlich die Übergänge zum Schritt wesentlich weicher und flüssiger werden lassen, hat nicht immer geklappt, aber die Trefferquote war auf die Art deutlich erhöht. Nach und nach konnten wir das dann immer besser umsetzen und insgesamt hat sich seitdem die Qualität der ÜG auf die Art deutlich verbessert :ja: .
    Wie gesagt, eigentlich absolut nichts Neues, aber wenn man immer so alleine vor sich hinmurkst, ist es so schwer, immer an alles zu denken :seufz: .

  • Patsch Patsch sagt:

    Ach verdammt wieder das Rad nicht neu erfunden! 😀

    Das ist wieder so ein Ding, was man theoretisch absolut weiß: Nicht bremsen um den Übergang in die tiefere Gangart zu reiten, sondern treiben, ergo antraben oder im Schritt anreiten oder auch den versammelten Galopp aus dem Arbeitsgalopp erreiten. Aber tja, Theorie und Praxis liegen halt besonders beim Reiten oft seeehr weit auseinander (bei mir wirklich seeeeehr weit).
    Schön dass das jetzt besser klappt. Und herzlichen Glückwunsch nachträglich ans Pfärd :party: .

  • Avatar JAusten sagt:

    Stimmt, schwer ist es. Man muss versuchen, dass Pferd „in die Parade zu reiten“ und am Beim zu behalten – sprich: treiben, in die Parade hintreiben/reiten.

  • Avatar tadei sagt:

    Jap Jausten. Aber wenn man dann zuviel an Bein denkt, blockiert man doch erst recht und die ganze Reiterei wird zum Dauerdrücken. Sag ich jetzt mal so aus eigener Erfahrung :rolleyes: Gibt auch keine schönen Übergänge. Mein Mantra jedes Mal: Immer schön locker bleiben, aus der Mitte heraus reiten, nicht zu viel Bein, nicht zu viel Hand, nicht verspannen, nicht blockieren, also einfach das Pferd nicht stören 😀 Wenns auch nur mal klappen würde :daumen:

    Ich find dein „Gemurkse“ aber trotzdem sehr beachtlich, Katja 🙂
    LG

  • Avatar yeti sagt:

    @Faeton – schön mal wieder was von faeton zu lesen 🙂 .
    gut erklärt mit den übergängen. das ist schon blöd, eigentlich weiß man sowas, aber trotzdem denkt man nicht daran, es umzusetzen.

  • gitana gitana sagt:

    Endlich hab ich das Video vom Feuergarrocha-Auftritt in Odenheim! :hurra: http://www.youtube.com/watch?v=rAMwvQOjYqs&feature=youtu.be

  • Avatar Harmona sagt:

    ehm GEMA will es nicht zeigen

  • gitana gitana sagt:

    Das kann ja wohl nicht sein :motz: . Vorhin ging es doch noch! Und nun? Kann nicht einfach mal was funktionieren? ;(

    Immer, wenn ich denk, ich hab ein Problem gelöst, hab ich dann gleich das nächste :kowa:

    Und wie krieg ich das nun hin?

  • gitana gitana sagt:

    Sodele, :fies: wer Firefox benutzt, kann sich das Add-on „Proxtube“ installieren, ist total einfach, damit geht es 😛
    Aber nicht so runterladen, wie auf der Chip-Seite beschrieben, sondern ganz leicht direkt über Firefox.
    Gibt es auch für Chrome.

  • Avatar Beza sagt:

    Also bei mir funzt es auch ohne addon – einfach so in Firefox angeschaut. Wobei ich mich aber schon wundere wieso denn die GEMA meint die Finger da drin haben zu müssen, ist doch ein privates Video?

    Toll anzuschauen übrigens :thumbsup:

  • Avatar Ponyfreundin sagt:

    Ich kann‘ s nichs gucken ;(

  • Avatar Harmona sagt:

    vielleicht einfach in der video Einstellung das Lied ändern?

  • gitana gitana sagt:

    Hab leider keine Ahnung, wie sowas geht … :nix: Kann mir jemand helfen? :daumen:

  • Avatar yeti sagt:

    versucht es mal mit unblock youtube 😉

    das ist ne seite, wo man den link von dem gema-gesperrten video eingeben kann. und dann kann mans trotzdem gucken 😀

  • Avatar yeti sagt:

    gefällt mir 🙂
    mich faszinieren vor allem die richtungwechsel mit den galoppwechseln. das sieht so locker leicht aus!

  • gitana gitana sagt:

    Harmona und yeti, vielen Dank für die Tipps! 🙂

    Ich habe bei youtube ein halbwegs passendes Lied gefunden und das Video einfach damit nochmal abgespeichert. So können es auch die Leute sehen, die keinen unblocker nutzen können oder wollen.

    Mit unblockyoutube.us hat das Original bei mir einwandfrei funktioniert.

  • gitana gitana sagt:

    So, hier der Link zu dem geänderten Video. http://www.youtube.com/watch?v=Mn4N0Zlp82c Schöner ist es natürlich mit der Originalmusik, also wer die GEM…-Schikane umgehen kann, sollte das tun, aber so ist´s besser als nix. 🙂

  • Avatar Aragon sagt:

    Hehehe, das gefällt ihm aber eindeutig besser als schnöde Dressurarbeit 😉

    Super Wechsel und überhaupt sehr schön geritten, finde ich.

  • Avatar JAusten sagt:

    Wie immer ein Hingucker diese Reiterin – Glückwunsch. Dich hätte ich gerne mal auf meinen Viechern hocken.

  • Avatar Milea sagt:

    Super schön! :bravo: :bravo: :bravo:

  • Patsch Patsch sagt:

    Wie immer ein Hingucker diese Reiterin – Glückwunsch. Dich hätte ich gerne mal auf meinen Viechern hocken.

    Da geb ich dir mal uneingeschränkt recht! :na:

  • Avatar JAusten sagt:

    Was heißt hier MAL, ich habe immer Recht.

  • Patsch Patsch sagt:

    Natüüüüürlich 😛

  • GidranX GidranX sagt:

    Sehr geil! :bravo:

  • gitana gitana sagt:

    Danke mal wieder für die Komplimente, ihr seid immer so gut zu mir! :ostern:

    Wie ich aber auch schon schrieb, hat er mir den gleichen Auftritt ein paar Wochen später woanders total verpatzt, da ging fast gar nichts :tuete: . So kann´s gehen bzw. nicht gehen …

  • Avatar JAusten sagt:

    Ja meine Güte, es sind halt nur Lebewesen. Sei nicht traurig. Du kannst Deine Zeit auch bei mir in Nds. verbringen!!!!

  • Avatar Sky0202 sagt:

    Jausten…nix dagegen, dass nicht mit Wassertrense geritten wird 😀

  • Avatar JAusten sagt:

    Keine Ironie bitte, ist mir vorbehalten. „Skylein“, hatte ich noch nie was dagegen, wenn solche Reiter wie „gitana“ sie benutzen. Hier werden aber oft Fragen gestellt z.B. „wie geht mein Pferd geradeaus, soll ich es mal mit einer Kandare versuchen bzw. diverse Bilder“. Da frage ich gerne mal nach, warum solche Leute meinen, so ein Teil benutzen zu müssen.
    PS: Auch ich verwende mal so ein Ding und „gitana“ könnte auf meinen Pferden nehmen was sie will.

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Coole Vorstellung :thumbsup:

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Toller Auftritt! :bravo: :bravo: :bravo:

  • Avatar Trulla sagt:

    :resp: :thumbsup:

  • gitana gitana sagt:

    Hier werden aber oft Fragen gestellt z.B. „wie geht mein Pferd geradeaus, soll ich es mal mit einer Kandare versuchen …“

    Jausten, du hast in dem Fall das 2. r in der „Kandarre“ vergessen :flucht:

    Und nochmal danke für´s Lob! :red:

  • Helios Helios sagt:

    Katja, ich weiß gar nicht, was Du immer mit dem Bub hast 😉 Der Auftritt ist ja wohl gelungen, oder? Ich finde, er ist da richtig bei der Sache und scheint Spaß dran zu haben. Gefällt mir auf jeden Fall sehr gut!

  • Avatar JAusten sagt:

    Sorry, KANDARRRRRE!
    Ach Helios, es wird ihr wie mir gehen. Ich glaube auch, dass es immer noch einen Schritt besser funktionieren könnte und bin auch nie recht zufrieden.

  • gitana gitana sagt:

    Helios, ich schrieb doch schon, daß ich diesen Auftritt damals wirklich sehr gelungen fand und sehr zufrieden war 😉 Hab doch gar nicht gejammert. Aber es sind halt leider noch Ausnahmen. Manchmal hat er so lichte Momente, immerhin! Noch beim Abreiten war die ganze Zeit alles schrecklich und als es dann losging, war es, als hätte jemand den Schalter umgelegt 8)

    Ich denke auch meist, es geht auch noch besser, das heißt aber im Umkehrschluß nicht, daß ich doch nie wirklich zufrieden bin. Das wär ja auch schlimm und der Sache sicher nicht förderlich. Sind halt immer zwei Lebewesen, die da aufeinander treffen und oftmals so ganz verschiedene Vorstellungen haben, da kann man ja schon zufrieden sein, wenn es trotzdem ganz gut läuft.

    Und ich freu mich jetzt mal noch etwas zurückhaltend sicherheitshalber, aber ich sehe jetzt so langsam Hoffnung, daß wir dieses Jahr endlich mal schöne Pirouetten hinkriegen. Die letzten Male waren zumindest fast durchweg sehr vielversprechend :daumen: .

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Gefällt mir auch äußerst gut. :thumbsup:

  • Tati Tati sagt:

    So reihe ich mich mal in die Runde der Mitleser mit ein *Tagebuch durch*
    Finde den Auftritt auch sehr gelungen und man schaut euch echt gern zu! :resp:

  • gitana gitana sagt:

    Hallo Tati, herzlich Willkommen und viel Spaß hier! 8)

    Samstag/heute sind wir ja bei Krämer und ich fand es besonders „toll“, daß genau in der Woche davor der Winter wieder da war :motz: . Normalerweise stelle ich nämlich dann das Reiten praktisch ein, weil Platz unbenutzbar, Weg zur Reithalle meist unbereitbar und ich schlicht und ergreifend bei der Kälte nicht mag :no: (Totalverfrorenbin…)
    Dazu kommt, wie kriegt man einen Schimmel bei Frost sauber, Schweif waschen etc. :panik1: Hab also den Schweif schon vor einer Woche gewaschen, gut eingesprüht, eingeflochten und in ein Tailbag verpackt. Hat sich gut gehalten, sieht noch einwandfrei aus. Mähne hab ich 2 x „Katzenwäsche“ gemacht, also nur mit der Sprühflasche mit Wasser und sauberem Handtuch, ging ganz gut, dann auch eingesprüht mit Mähnenspray, ist nicht perfekt, geht aber. Füße, Bart und Ohrpuschel frisiert hab ich auch schon 2 Wochen vorher, und sonst die Tage geputzt, was der Striegel aushielt und eingedeckt bzw. eingedeckt ist der eh, der ist mindestens so verfroren wie ich :rolleyes: . Frisch gebadetes Pferd ist anders, aber immerhin sind wir so auch halbwegs sauber, muß reichen 8)

    Donnerstag und Freitag hab ich mich dann auch noch mal draufgeschwungen, so ganz ohne Üben in eine Vorführung ist ja auch nicht so ideal, und ich freu mich, daß ich an beiden Tagen mal praktisch gar nichts zu meckern hatte, im Gegenteil :resp: . Glotzerei hielt sich in sehr moderaten Grenzen, sozusagen vernachlässigbar und Reiten war prima, ich war tatsächlich sehr zufrieden, war ja bisher nur selten so der Fall :whistling: . Selbst an den beiden Pi´s und der Pa gab es fast nichts auszusetzen :hurra: .

    Seit einigen Tagen hab ich auch noch einen „neuen“ Sattel, einen Kieffer DES 3000, BJ 2005, und ich muß sagen, ich bin begeistert. Ich sitze da einfach nur super drin und Ponylein läuft auch total zufrieden :ja: .

  • gitana gitana sagt:

    Die Vorführung ist rum, das Wetter war prima, bißchen kalt noch, ging aber grade so. Nette Leute, braves, williges Pferd, eigentlich wäre alles perfekt gewesen, aber der Boden war mal wieder so, wie in meinen schlimmsten Befürchtungen :pinch: . Tiefer, trockener Sand, durch den das Pferdi sich nur irgendwie durchgekämpft hat, von Reiten konnte man da gar nicht sprechen, war eine ziemliche Qual 🙁 . Er hatte null Halt in dem Boden, ist nur irgendwie hin und her geschwankt, es war keine Schwungentwicklung möglich, weil jedes vermehrte Abdrücken nur in einem noch tieferen Versinken geendet hat und die schwersten und schönsten Lektionen wie Pi und Pa waren praktisch gar nicht möglich.
    Ein schmaler Streifen am Hufschlag war noch etwas feuchter, wo noch Schatten war, da ging es dann wenigstens halbwegs, aber sobald ich wieder im trockenen Sand war, ist er wieder regelrecht abgestorben.
    Trotzdem gab es viel Beifall und Lob, aber wenn man weiß, wie es sein kann und wenn ich dran denke, wie der die letzten beiden Tage vorher bei uns im RV über den Platz geschwebt und getanzt ist und dann sowas :seufz: . Er tat mir auch leid, weil ich zusätzlich dauernd noch draufhauen mußte, damit er überhaupt irgendwie noch vorwärts und weiter ging :tuete: .
    Aber o.k., es ist überstanden und überlebt und davon abgesehen war es doch ein schöner Tag :ja: .

  • Patsch Patsch sagt:

    Schön dass du zufrieden warst!
    Gibts Fotooooos? 😀

  • gitana gitana sagt:

    Gibt es vermutlich 😀 Von den Zuschauern haben welche fotografiert und von Krämer hat auch jemand welche gemacht, hab aber vergessen zu fragen, ob ich die auch irgendwo sehen kann. Werd ich mal demnächst noch tun. Fragt sich nur, wie sehenswert die unter den o.g. Umständen sind … :whistling:

  • gitana gitana sagt:

    Nach den Krämer-Fotos hatte ich mittlerweile gefragt und die Antwort bekommen, daß die Dame mal nachfragen wollte, ob ich welche bekommen kann, aber sie hat sich noch nicht wieder gemeldet. 🙁 Werde nochmal dran erinnern …

  • gitana gitana sagt:

    Es gibt mal wieder was zu berichten. 🙂

    Heute waren eine Redakteurin, ein Fotograf und eine Leserin der Zeitschrift „mein Pferd“ bei uns zu Besuch. Die Leserin hatte sich dort im Rahmen der Wunschpferd-Aktion beworben, mal mit einer Garrocha reiten zu wollen. Ich wurde dann ausgewählt, die Glücksfee zu spielen und hab natürlich zugesagt 8) .

    Ein fremdes Pferd einhändig zu reiten, noch dazu eins wie Faeton, der zwar mittlerweile so ziemlich alles kann und der ein tolles Garrochapferd ist, den man aber wirklich ganz präzise am Sitz haben und steuern muß noch mehr als andere Pferde ist nun schon eine Herausforderung an sich und das noch mit einer Garrocha in der Hand … :flucht: Immerhin hatte sie zuhause schon etwas geübt und war mit einer Garrocha schon ein bißchen vertraut und abgesehen von einigen kleinen Verständnisschwierigkeiten am Anfang im Sinne von „wie verhindere ich, daß mir das Pony immer wieder über die linke Schulter abschiebt?“, was ja so eine Eigenart von Faeton ist und schon so manchem am Anfang einige Probleme bereitet hat und „wie kriege ich das Pony in Galopp?“, das schaffen seltsamerweise auch nur die wenigsten auf Anhieb, hat dann doch alles weitere ziemlich gut geklappt.

    Sicherheitshalber hatte ich auch Dante gründlich gebadet und schön hergerichtet, damit wir im Notfall noch ein Ersatzpferd hätten. Er ist zwar noch kein „Garrochapferd“ und wird das wohl auch länger noch nicht werden, weil er noch keine fliegenden Wechsel kann, aber er kennt es, einhändig geritten zu werden, auch mit Fahne, Stange oder so in der Hand. Vorgestern hatte ich dann mal probiert, wie er mit der Garrocha läuft und das hat super geklappt, auch im Galopp. Für ein paar Basislektionen und schöne Fotos hätte es also mit Sicherheit gereicht. Und er kam dann auch tatsächlich nochmal zum Einsatz, aber nicht als „Notlösung“, sondern mit mir drauf. Ich hatte ja gar nicht mit gerechnet, selbst reiten zu müssen, es hieß ausdrücklich, nur die Kandidatin solle reiten, und die hat dann zum Schluß vorgeschlagen, wir könnten doch noch einige Fotos machen von uns beiden gemeinsam auf dem Pferd mit der Garrocha in der Hand. Das „Mein Pferd-Team“ war einverstanden und so wurde Dante rasch gesattelt, hab schnell noch die normalen Bügel gegen spanische, wenn auch keine Kohlenkästen, ausgetauscht, habe mich geärgert, daß das 2. Campotuch schon seit Monaten zuhause zum Waschen liegt :kowa: , habe dafür auf Anhieb noch einen kompletten Vaquerozaum, wenn auch nicht mit stilechtem Gebiss, gefunden, aber wer schaut denn schon so genau hin … :daumen: Meine spanischen Klamotten hatte ich glücklicherweise eh an bis auf die Zahones, weil ich die auf Wunsch der Redaktion sowieso tragen sollte, aber einen 2. Satz Sattelzeug hatte ich natürlich nicht gerichtet.
    Dann ging es raus auf die Wiese zu den anderen, kurz abgeritten, ein paar Trabzirkel und Galopprunden und Dante lief sogar freiwillig, ohne daß ich ihn erst mal wieder wie sonst immer am Anfang ordentlich anschieben mußte. Und dann sollten wir auf Wunsch des Fotografen direkt nebeneinander mit der Garrocha in der Hand auf ihn zugaloppieren :flucht: . Der 1. Versuch gelang noch nicht ganz, wir waren etwas versetzt und etwas zu weit auseinander, aber schon der 2. Versuch hat dann perfekt geklappt :attack: .
    Damit war dann Ende der Aktion, Pferde kamen wieder auf die Koppel, wir haben noch kurz gequatscht und was getrunken und dann sind die drei wieder losgefahren nach Hause. Jetzt sind wir natürlich sehr gespannt auf die Fotos und den Bericht, soll übrigens im Juni-Heft erscheinen … Vielleicht mag ja dann jemand lesen :daumen:

  • Patsch Patsch sagt:

    Sehr schön, dass das so gut geklappt hat! Und wunderbar, dass auf dein „Genie“ dann doch so viel Verlaß ist, dass er sowas auch brav mitmacht. Er scheint halt doch zu wissen wann es drauf ankommt. Die Zeitschrift wird auf jeden Fall gekauft 🙂 .
    Hast du ihn vorab schon etwas abgeritten oder wirklich „kalt“ übergeben? Und wusstest du vorab wie gut die Gewinnerin selbst reitet? Ich stell mir das ansonsten schwierig vor, schließlich ist dein Pferd ja nicht grad ein Schulpferd und verzeiht vermutlich Reiterfehler eher schlecht bis gar nicht, kennt er doch von dir einen entsprechend guten Sitz. Also hättest du die „Ehre“ auch ablehnen können?

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Boah, Katja, da hattet Ihr ja gestern einen wirklich besonderen Tag!!! Ich bin auf die Zeitschrift schon seeeehr gespannt, obwohl ich sie sonst nicht kaufe. :bite:

  • Avatar Beza sagt:

    Spannende Sache, den Artikel wuerd ich auch gern sehen 🙂

  • Avatar xxckxx sagt:

    Cool 🙂
    habe die Zeitung im Abo 😀
    Bin gespannt 🙂

  • Avatar kitiara sagt:

    Da bin ich auch mal gespannt, lese die Wunschpferd Storys ganz gerne wenn ich mir die Zeitung gelegentlich kaufe. Und natürlich warte ich auch auf Deine Antworten zu den Fragen von Patsch. :na:

  • gitana gitana sagt:

    Ich bin auf den Artikel mindestens genau so neugierig wie ihr! :blinzel:

    Hast du ihn vorab schon etwas abgeritten oder wirklich „kalt“ übergeben? Und wusstest du vorab wie gut die Gewinnerin selbst reitet? Ich stell mir das ansonsten schwierig vor, schließlich ist dein Pferd ja nicht grad ein Schulpferd und verzeiht vermutlich Reiterfehler eher schlecht bis gar nicht, kennt er doch von dir einen entsprechend guten Sitz. Also hättest du die „Ehre“ auch ablehnen können?

    Ich habe Faeton nicht vorher abgeritten. Ganz am Anfang haben wir noch einige Übungen ohne Pferd mit der Garrocha gemacht, wie man die hält und so, dann haben wir Faeton gemeinsam gesattelt und getrenst und sind dann zu Fuß auf die große Wiese. Ich hatte in die Vaquerokandare zusätzlich zu den Kandarenzügeln noch „Trensenzügel“ eingeschnallt und habe sie erst mal damit reiten lassen und dann haben wir nach und nach auf die Kandare und einhändig umgestellt. Nachdem das dann alles einigermaßen funktionierte, hab ich die Trensenzügel ganz ausgeschnallt und als sie das Pony dann so halbwegs im Griff hatte, kam die Garrocha dazu.
    Wie gut sie reitet, wußte ich nicht, nur von ihrer HP, daß sie wohl sonst überwiegend mit Knotenhalfter reitet und ihrer Aussage nach von Dressur nicht so viel Plan hat, aber es war dann doch ganz ordentlich :bravo: .

    Meine Pferde haben mit Fremdreitern kein Problem, 1. sind sie grundsätzlich brav und unkompliziert und 2. bin ich doch tatsächlich so grausam und setze die auch öfter im Reitunterricht ein 😉 . Wenn sie Futter und Pflege wollen, sollen sie auch mal was dazu beitragen 8) . Daß ich das dann entsprechend gestalte, versteht sich von selbst :ja: .

    Klar hätte ich die „Ehre“ auch ablehnen können, aber da müßte ich ja doof sein, mir das entgehen zu lassen :bite:

    Hab auch schon die nächste Interessentin für Garrocha-Unterricht :attack:

  • Patsch Patsch sagt:

    Aaaah! Ok, dass sie hin und wieder auch im RU laufen, hatte ich irgendwie nicht im Kopf. Obwohl es natürlich Sinn macht und ich auch hätte selbst drauf kommen können 😉 . Klingt auf jeden Fall nach einem spannenden Tag für die Gewinnerin.

  • Avatar JAusten sagt:

    Meine Pferde haben mit Fremdreitern kein Problem, 1. sind sie grundsätzlich brav und unkompliziert und 2. bin ich doch tatsächlich so grausam und setze die auch öfter im Reitunterricht ein . Wenn sie Futter und Pflege wollen, sollen sie auch mal was dazu beitragen . Daß ich das dann entsprechend gestalte, versteht sich von selbst .

    Meine Meinung. Meine Pferde konnten/können auch von jedem geritten werden. Gerade von Leuten die in der Halle mal ein Pferd reiten wollen was etwas höher ausgebildet ist als ihr eigenes. Des weiteren kann ich auch mal krank werden und dann müssen andere Leute mit meinem Pferd auch klar kommen, ohne sich Verletzungen zuzuziehen oder total entnervt zu sein.

  • traumel traumel sagt:

    🙂 ach das hätte auch ich sein können *grinst* also das mit dem Traum 😀

    werd auf alle Fälle im Laden mal reinschauen in die „Mein Pferd“ 🙂

  • Avatar Tabo sagt:

    Habe gerade den Garrochatrainihgsbericht in der Mein Pferd gelesen 😀

  • Patsch Patsch sagt:

    Hu danke für die Erinnerung, da hab ich dann schöne Lektüre für die Bahn nachher. Ich hoffe die Zeitschrift gibt es überhaupt in meinem Kiosk…

  • Avatar Leandra sagt:

    Ich hab den Bericht auch in der Zeitschrift gelesen. Ich hab allerdings vorher hier nicht mitgelesen, mir kam nur der Name so bekannt vor 😀

  • gitana gitana sagt:

    Oh, ist das jetzt erschienen? Und wo krieg ich das Heft her? :denk: Ich hoffe doch mal, die schicken mir eins :blinzel:

    Und wie ist der Bericht, gefällt er euch? Ich hatte ja einen Entwurf bekommen, war aber einiges dran zu korrigieren, ich hoffe, die haben das richtig gemacht … :daumen: Immerhin volle 6 Seiten 8o

  • Avatar xxckxx sagt:

    Ich fand den Bericht auch super ^^

    :attack: :attack: :attack: :attack:

    PS: Ich hätte den Bericht als PDF im Angebot 😀 Her mit den E-Mail Adressen 😉

  • Avatar Tabo sagt:

    Also, dieser Superheld von Fotograf… Bei dem, was er so von sich gelassen hat, dachte ich, da kommen Hammerbilder. Die sind nicht schlecht, aber 2 oder 3 hätte ich ausgetauscht. Die hätte selbst ich besser hinbekommen/ausgesucht.

    Vom Text bin ich positiv überrascht. Da hat sie aus ihren Notizen doch mehr gemacht, als es den Anschein machte. Irgendwas ist mal doppelt, meine ich.

    Insgesamt echt ein schöner Bericht. Das Zweiergaloppbild ist super. Macht schon was her, lach!! Und Sigi und Du gebt ein gutes Paar ab, das paßt. Auch das Eröffnungsbild gefällt mir gut.

  • casper109 casper109 sagt:

    Ahhhhh :motz: ich hab sie seit 2 Tagen zu Hause liegen und noch keine Zeit gehabt reinzugucken :S Aber heute :ja:

  • Avatar Ponyfreundin sagt:

    Ich fand den Bericht auch super ^^ :attack: :attack: :attack: :attack: PS: Ich hätte den Bericht als PDF im Angebot 😀 Her mit den E-Mail Adressen 😉

    Ich hätte den Artikel gerne, kannste schicken an: Miss.Karin@online.de Danke!!!

  • casper109 casper109 sagt:

    So jetzt hab ich ihn gelesen, schöner Bericht und das das der Kandidatin Spaß gemacht hat kann ich mir vorstellen bei dem Pferd :love:

    Mir gefällt das Eingangsbild auch am Besten :ja:

  • Avatar kitiara sagt:

    Schöner Bericht, witzig finde ich das Deine Kandidatin mir bekannt ist, also rein virtuell. Siggi hat früher ne zeitlang bei Andalusier.de mitgeschrieben, leider jetzt nicht mehr. War sicher ein schöner Tag. 🙂

  • Avatar Tabo sagt:

    ich kenne sie auch schon seh rlange und wir hatten mal 2 kurse bei ihr. war sehr lustig und nett!

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Ich habe den Artikel heute auch gelesen – sehr schön! Allerdings hätte ich Faeton nicht wiedererkannt, ich finde, er wirkt auf diesen Fotos so anders. :denk:

  • gitana gitana sagt:

    Ich hab das Heft jetzt auch, war gestern im Briefkasten. :resp:

    Das, was ich gerne verbessert gehabt hätte, ist auch weitgehend gemacht worden. Unter anderem lautete der ursprüngliche Titel: „Die pfälzische Vaquera“ :outlaugh:
    Die DV ist natürlich nicht meine spezielle Leidenschaft, aber in so einem Artikel muß das wohl so drinstehen, macht nix :attack:
    Daß man sich unter Faeton drunterlegen kann, habe ich sicher nicht gesagt :denk: ; an ein paar andere Dinge, die ich gesagt haben soll, kann ich mich in der Form auch nicht recht erinnern (das nennt man dann wohl künstlerische Freiheit 😛 ) und auf die Frage, auf was man denn beim Reiten mit der Garrocha unbedingt achten muß, ist mir im ersten Moment beim besten Willen nichts (besseres) eingefallen :daumen: :tuete: . Und Galopptraversalen und fliegende Wechsel setze ich natürlich nicht voraus, das stand schon so im Entwurf, aber das habe ich irgendwie übersehen, hoffentlich schreckt das niemanden ab, der vielleicht Interesse hätte :look:
    Aber sonst kann ich mit dem Artikel ganz gut leben 8)

  • gitana gitana sagt:

    Oh, schon wieder so lange her, daß ich hier was geschrieben habe. Aber irgendwie komm ich zu nix mehr, bin froh, wenn ich noch das mitlesen schaffe :tuete: . Aber jetzt muß es doch mal wieder sein. Am letzten Wochenende waren wir ja bei unserem 1. WE-Turnier in Ober-Mörlen und es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben schöne Dinge mit nach Hause gebracht :hurra: Aber der größte Gewinn war abgesehen vom materiellen sozusagen, daß beide Pferde sich (von einer Kleinigkeit abgesehen :maul: ) ganz toll geschlagen haben bzw. sie waren total cool und absolut gehorsam, besser hätten sie es praktisch kaum machen können. Das hat mich ganz besonders gefreut, denn damit hätte ich so definitiv nicht gerechnet. Und ich doofe Kuh hab mich in der einen Dressur auch noch völlig unnötig verritten :kowa: Bilder und Videos gibt es auch einige, die findet ihr hier Die Seite lässt sich auch ansehen, wenn man nicht bei fb angemeldet ist, es sind 3 Videos drauf von den Trails und ein Fotoalbum mit 24 Bildern. Aber mein neues Lieblingsbild häng ich jetzt doch noch an: 8) das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/54274/

  • Avatar Eldorado sagt:

    Sehr toll, sehe euch einfach gerne zu :ja:
    Man sieht selten so gutes gereit, in Kombination mit hübschem Pferd und dann auch noch schick angezogen :resp:

  • Avatar Monty sagt:

    Gib mir mal ein bißchen was von deinem guten Sitz ab. *seufz*

  • Avatar Zugellos sagt:

    :bravo: das ist sooo schön. (Muss nun unbedingt deinen Thread ab Seite 1 lesen).

  • gitana gitana sagt:

    Mal wieder ein Dankeschön für euer Lob in die Runde werf … :red:

    Monty, ich geb dir gerne was ab, wenn du mir dafür ein bißchen von der Springfreude bzw. dem „Drangehen“ von deinen Pferdis rüberschickst 😉 Das wär noch mein Traum, mal so einfach über alle Arten von Geländehindernissen drüberfliegen zu können ohne jegliche Diskussion bzw. vorher ewig lange Besichtigungstouren … :rolleyes:

    Zügellos, na dann mal viel Spaß! Sind ja noch nicht sooo viele Seiten 8)

  • Avatar Monty sagt:

    Monty, ich geb dir gerne was ab, wenn du mir dafür ein bißchen von der Springfreude bzw. dem „Drangehen“ von deinen Pferdis rüberschickst 😉 Das wär noch mein Traum, mal so einfach über alle Arten von Geländehindernissen drüberfliegen zu können ohne jegliche Diskussion bzw. vorher ewig lange Besichtigungstouren … :rolleyes:

    Asslllsssoo, wenn ich das den Pferden beim Sprung anreiten nicht wirklich anmerke, dass wir euch was abgegeben haben, dann wäre das doch ein Deal. :ja: Wenn aber doch… dann behalte ich lieber meinen krüppeligen Sitz. :daumen:

    Ne, im Ernst. Macht wirklich richtig viel Spaß Deine Videos anzusehen. :thumbsup:

  • gitana gitana sagt:

    Also, ganz ehrlich, ich behalte auch lieber meinen Sitz, so wie er ist, und brauch dafür für das Springen ein bißchen länger. Du hast aber den Vorteil, daß man das mit dem Sitzen üben kann, mir ist das ja auch nicht zugeflogen 😉 .

  • Avatar Monty sagt:

    Das Schlimme ist, dass ich das mal annähernd ganz ordentlich konnte. :seufz: Aber die lange Zeit auf der Rennbahn läßt sich einfach nicht verleugnen. *doppelseufz*

  • Avatar Tibatong sagt:

    Das Schlimme ist, dass ich das mal annähernd ganz ordentlich konnte. :seufz: Aber die lange Zeit auf der Rennbahn läßt sich einfach nicht verleugnen. *doppelseufz*

    Da sagste was… Ich bin auch weiter auf der Suche nach Dingen, die ich früher definitiv mal konnte. Und ich rede mir fröhlich weiter ein, dass alles, was schon mal da war, theoeretisch nur noch wieder ausgegraben werden muss :tuete:

  • Zagal Zagal sagt:

    Wow, das Video auf fb find ich wirklich klasse!!! :resp: Sieht alles so easy aus bei euch zwei…das dauert bei mir noch :whistling:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Wo finde ich denn das Video/die Videos bei Facebook? Kenn mich da nicht aus. :red:
    Will das auch unbedingt sehen. 8o

  • Avatar Lirio sagt:

    Super, das sieht klasse aus!!! :resp:

  • Avatar jaara2008 sagt:

    hier

    hier

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Hey cooool!!!
    Am besten fand ich das seitlich über die Stange laufen, und rückwärts durch’s Tor! :thumbsup:

    Allein für diese beiden Aufgaben hätten wir 1,5h gebraucht. :ostern:

  • gitana gitana sagt:

    Daß man in der WE3 auch rückwärts durch das Tor muß, wußte ich gar nicht :tuete: . Im Plan stand nur, daß man je 1 x von beiden Seiten durch muß, aber daß es einmal vorwärts und einmal rückwärts sein soll, hab ich beim Parcours abgehen das 1. Mal gehört :flucht: . War also reiterlich für uns auch ganz neu, aber probieren geht über studieren :bite: .

    Welches Video habt ihr denn gesehen? Es sind ja 3, einmal Dante und Faeton im Stiltrail und dann noch Faeton im Speedtrail. Außerdem noch ein Album mit 24 Fotos von beiden Pferden von der Show Sa. abend und vom Turnier am Sonntag.

    Tiba und Monty, ich glaube auch, daß sich das wieder ausgraben lässt 😉 Und wie intensiv und wie lange ich an meinem Sitz gearbeitet habe und es immer wieder auf´s Neue bei jedem Ritt tue (und immer mal wieder feststellen muß, daß auch nicht alles so geht, wie ich es gerne hätte), wollt ihr gar nicht wissen … :pinch:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich hab das WE3-Speedtrai-Video gesehen.
    Falls du direkte Links zu youtube hast für die anderen Video, gerne her damit.
    Dann muss ich mich nicht durch Facebook forsten. Hab keinen Plan wo ich da die anderen Videos finde. :denk:

  • Avatar metunja sagt:

    Falls du direkte Links zu youtube hast für die anderen Video, gerne her damit.

    Du brauchst nur die „hier“-Seite runterscrollen, da sind alle Videos zu sehen und das Album glaube ich auch.

  • Avatar yeti sagt:

    ich hab mir das video vom speedtrail angesehen und bin direkt neidisch wie rittig und wendig faeton ist. gefällt mir richtig gut! 🙂

  • gitana gitana sagt:

    July, ja, richtig, einfach nur in die weiter unten rechts und links in die Kästchen gucken, da sind alle Links drin zu den Videos und Fotoalben. Ganz einfach, das schaffst auch du :bite: :friend:

    Heute haben wir dann noch die L-Kür auf einem Barockpferdeturnier gewonnen :hurra: . Dafür gab es eine tolle Trense, richtig schön, hoffentlich passt sie auch, werd ich morgen gleich probieren. In der Prüfung habe ich übrigens die gewonnenen Bügel vom WE-Turnier eingeweiht, vielleicht haben die mir ja auch noch ein bißchen Glück gebracht 😉
    Und beim anschließenden Schauabend haben wir noch eine schöne Garrochavorführung gemacht :attack:

    Nisenase hat mit Trini übrigens die A-Kür gewonnen 🙂

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Mensch Hase, du sahnst ja richtig ab. :ostern:
    Herzlichen Glückwunsch!

    Apropos Barockpferde-Turnier… wollte dich schon die ganze Zeit fragen. Ich suche noch einen schönen Prunkzaum /spanische Trense /barocke Trense… sowas in die Richtung. Hast du zufällig ein paar Adressen? 😉
    Gern auch per PN, dann müllen wir nicht deinen Fred zu. :hug:

  • Avatar JAusten sagt:

    Mensch Hase, du sahnst ja richtig ab.

    Tja, das kommt davon, wenn man richtig reiten/sitzen lernt. Dann sieht es leicht aus und man bekommt auch mal einen Preis ab. Vor allem, wenn man damit vor Vollendung des 10. Lebensjahres beginnt und sich diese bösen, rumschreienden RL antut. Das hilft.

    Glückwunsch, Dir kann ich auch immer wieder zuschauen.

  • Jdm Maus Jdm Maus sagt:

    Hey, wow. Super toll. Herzlichen Glückwunsch. Es ist so schön dir zu zusehen, das macht richtig Spass!!!
    :ja: :bravo:

  • Avatar DieLotti sagt:

    :blinzel: :blinzel: :blinzel: Ich bin ja noch nicht so lange hier und diese Videos waren das erste was ich von dir gesehen habe,

    und was soll ich sagen – zum Glück saß ich, sonst wär ich umgefallen :resp: WOW!!!!!

    Bin natürlich auch gleich über dein HP gestolpert – und hab mich tierisch gefreut, dass du dein Wissen auch weitergibst…. :hurra: :hurra: :hurra: Mit dem Blick auf die Karte kam leider die Ernüchterung…. ;( ;( ;( So weit weg…. ;( ;( ;(

    Ich finde es immer wieder traurig – wie wenig Thüringen eigentlich an fähigen Leuten zu bieten hat…. 🙁

    Möchtest du nicht in das schöne Thüringen ziehen?!?! :na: :blinzel:

  • Patsch Patsch sagt:

    Möchtest du nicht in das schöne Thüringen ziehen?!?! :na: :blinzel:

    *wegschubs*
    Also wenn gitana umzieht dann ja wohl ins herrliche Brandenburg! :bite:

    Hab mir deine Videos angesehen am WE. Wirklich schönes Gereit. Und ich finde ja du müsstest eigentlich den Titel von diesem Thread hier ändern :blinzel: .

  • Avatar JAusten sagt:

    1.) Sie möchte nach Nds. ziehen!
    2.) Auch in Thüringen wird es nun durchaus RL geben, die Dich zu unterrichten in der Lage sind.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    *wegschubs*
    Also wenn gitana umzieht dann ja wohl ins herrliche Brandenburg! :bite:

    Hier ist es eben am schönsten, gelle Patsch! 😀
    Katja, Koffer packen! :eye:

  • Patsch Patsch sagt:

    Äben July 😀 .

  • Avatar DieLotti sagt:

    @ JAusten: Leider nicht so einfach. Einen direkten Sportstall gibt es hier in der Nähe zwar, (50km) jedoch sind die eher auf Springen spezialisiert… Die Ställe die ich hier in der Umgebung abgeklappert habe (zur Stallsuche / oder auch vorher als ich noch ne RB suchte) haben alle keinen RL auch keinen mobilen. Wirklich alles nur Freizeit :panik1: .

    Im September fängt ein Trainer im in Nachbarort an. Auf den hoffe ich ja wirklich…. Aber mehr gehört hier nicht in diesen Thread.

  • Avatar JAusten sagt:

    Doch, gibt es. Musste mal googlen. Ganz ehrlich, Dein Pferd kann nicht viel in dem Alter und Du zählst auch nicht gerade zu denen, die in der schweren Klasse unterwegs sind, da kann Dir wirklich auch jemand helfen, der vielleicht mehr dem Springen zugeneigt ist. Sitzkorrektur gibt es doch für alle Bereiche.

  • Avatar Sunny sagt:

    Glückwunsch auch von mir! 🙂 Dante sieht aus wie ein Märchenpferd, so wunderbar weiß und einfach nur :love: aber Faeton, der hat schon auch was! 🙂

  • gitana gitana sagt:

    Oh, soviel los hier, hoffentlich vergesse ich jetzt niemanden beim Antworten. 8o

    July, hast :post:

    Es hat tatsächlich was, wenn ein RL mal richtig schreit, das ist nämlich seeehr einprägsam :daumen: . Ich erinnere mich noch heute daran, wie mich in meiner ewig lang zurückliegenden Jugend mal mein damaliger RL in einer Stunde (der letzten vor dem Turnier) sowas von angebrüllt hat, weil ich schon wieder völlig unnötigerweise die Absätze hochgezogen hatte. Das hat so „gesessen“, daß ich den Reiterwettbewerb auf dem Turnier glatt gewonnen habe und auch danach jahrelang nie wieder die Absätze hochgezogen habe :tuete: . War ich nachträglich echt dankbar drum :bite:

    Lotti, wir wären fast in Thüringen gelandet, war schon so gut wie sicher. Es hat auf den ersten Blick alles gestimmt (zu gut gestimmt, bis wir die Haken gefunden hatten), und dann wurde doch nichts draus ;( . War nicht weit westlich von Erfurt.

    Ja, Brandenburg ist auch schön und Nds. ist ja eigentlich mein Heimatland, bin ja aus Braunschweig. Hätt ich auch nichts dagegen 😉 Wir suchen ja immer noch, leider :seufz: , also wenn ihr was wisst, immer her mit Infos 😉

    Faeton hat heute mal frei, nur muß er später noch die schöne neue Trense anprobieren, die wir gestern gewonnen haben :bite:

    Hatte ganz vergessen zu erwähnen, daß wir ja letzte Woche auch noch ein Foto- und Videoshooting hatten mit 2 ganz netten Damen von der Zeitschrift mit dem großen C am Anfang :daumen: . Ich weiß, die meisten von euch mögen die nicht so, aber es ist auch nicht alles schlecht, was drin steht 😉 . Einige Bilder daraus sind dann für das September-Heft geplant. Ihr werdet mich allerdings nicht gleich erkennen, denn ich mußte mal richtig Farbe bekennen. Nicht mein geliebtes „schwarz in schwarz“, das wollten sie nicht, sondern mal mit Schabracke, Bandagen und T-Shirt in leuchtend gelb und braunen Reithosen :flucht: . Und güldenem (offiziell champagnerfarbenen) Helm :tuete: . Bin ja selber mal gespannt, wie das aussieht, hab ja noch keine Bilder davon gesehen 8)

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Hab gerade nochmal Videos geglotzt, und jetzt irgendwie nochmal auf dein „Alter“.
    Du veräppelst uns doch nach Strich und Faden. :eye:
    Bei deiner Figur fällt mir gerade wieder spontan ein, dass ich auch noch 3kg abspecken muss. xmas

  • Avatar DieLotti sagt:

    ;( ;( ;( fast so nah gewesen ;( ;( ;( ;(

    Du meinst du bist auf der Suche?!?! Wonach denn?!?!

  • gitana gitana sagt:

    Du veräppelst uns doch nach Strich und Faden. :eye:

    Nein, leider nicht, das stimmt so! ;( Da siehst du mal, wie lange ich schon übe … 8)
    Dann mal ran an den Speck! :bite:

    Lotti, nach einem eigenen Hof … :daumen:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Einen Reiterhof, oder ein Haus mit Hof+Weiden für Eigennutzung?

  • Avatar DieLotti sagt:

    Anfang des Jahres wurde hier erst einer verkauft mit Halle Weiden Platz etc… Rießen Gelände… :nix:

    ich meine aber, hier ist noch irgendwo einer zu verkaufen…. :denk: ich kann ja mal nachhaken…

  • gitana gitana sagt:

    Nicht nur für Eigennutzung, schon was größer 😉 . Lotti, da, wo wir waren, wurden 2 verkauft, bzw. einer war angeblich schon weg und bei dem anderen versuchten dann die Besitzer jemanden zu finden, der sich verar…. lässt. :motz: Irgendwie sind wir aber jetzt ziemlich OT, hier gibt es einen alten Fred zu, ist aber leider noch aktuell :seufz:

  • Avatar DieLotti sagt:

    Ich nehme an, der eine der schon weg war, war der in Haßleben?!?!

  • gitana gitana sagt:

    Lotti, hast auch :post: Weiteres nicht-Faeton-betreffendes bitte per pn oder in entsprechende Freds, danke! :daumen:

    Sonst bitte zum eigentlichen Thema zurück 8)

  • gitana gitana sagt:

    Und ich finde ja du müsstest eigentlich den Titel von diesem Thread hier ändern :blinzel: .

    Wollt ich ja noch fragen, wieso müßte ich den ändern? :daumen: Und in was z.B.? :denk:

  • Patsch Patsch sagt:

    Na allzu wahnsinnig sieht der Gute nicht mehr aus, eher nach Genie und Zauberpferd :ja:

  • Avatar JAusten sagt:

    Entschuldigung Patsch, da würde ich Dich gerne korrigieren. Das ist weder ein Zauberpony noch ein hochbegabtes Genie. Das ist das Ergebnis von kontinuierlicher sehr guter Arbeit, von einer Reiterin, die weiß was sie tut. Das würde ihr auch mit jedem anderen Dummpony gelingen. Der Realist in mir musste das mal kurz los werden.

  • Patsch Patsch sagt:

    Och JAusten ich glaub du hast zu wenig Wendy gelesen :bite: .

    Logisch würde ihr das mit jedem Dummpony gelingen, gar keine Frage.
    Ich bin mir aber sicher gitana hat mich verstanden.

  • Avatar Gotterfunke sagt:

    Das ist das Ergebnis von kontinuierlicher sehr guter Arbeit,

    :thumbsup:

  • gitana gitana sagt:

    Na allzu wahnsinnig sieht der Gute nicht mehr aus

    Ja, ich hab dich verstanden 😉 . Leider ist er immer noch nicht frei von gelegentlichen Panikattacken, Verfolgungswahn usw., aber er reagiert dann nicht mehr so extrem hysterisch und kompromisslos panisch wie früher, sondern „nur“ noch mit Glotzen, Spannen usw.
    Manchmal ist er inzwischen sogar von Situationen völlig unbeeindruckt, die früher gar nicht gegangen wären. Er hat(te) ja auch immer Panik, wenn sich über ihm was bewegt, seien es Fahnen oder nur die Tür der Sattelkammer vom LKW oder sonstwas, früher hat es schon gereicht, nur den Sattel ganz normal hochzuheben, um ihn auf seinen Rücken zu legen :wacko: . Letzte Woche war doch der Fototermin mit Cav…. und die Damen wollten Fotos von oben machen. Also haben sie eine lange Leiter an den Zaun gestellt und die Fotografin stand dann ganz oben und wir sind direkt drunter durch, die Kamera so maschinengewehrartig oben drüber im Dauerfeuer und er hat nicht mal selbst ganz am Anfang hochgeschielt, geschweige denn Angst gehabt. Muß man nicht verstehen … :denk: Sie waren ganz begeistert, wie brav und cool er ist 8) .

    Aufgefallen ist mir auch, daß er ausnahmslos in der letzten Zeit bei sämtlichen Auftritten und Prüfungen durchweg ab dem Moment, wo es losging, zu fast 100 % „bei mir“ war, selbst wenn er bis kurz vorher noch konstant „doof“ war. Das ist ja auch was.

    Den „Wahnsinn“ können wir also auch stehen lassen und je nachdem, wie es passt, positiv oder negativ belegen :bite:

  • Patsch Patsch sagt:

    Na dann interpretieren wir Wahnsinn einfach meistens positiv 🙂 .

    Das hier:

    nur den Sattel ganz normal hochzuheben, um ihn auf seinen Rücken zu legen :wacko:

    hatte ich gar nirgends gelesen.
    Wie hast du denn dann den Sattel immer drauf bekommen?
    Mein Dummpony macht sich nämlich auch immer in die Hose wenn man den Sattel zu stark anhebt und über dem Rücken noch einen Moment „schweben“ lässt zum Bsp. um noch rasch die Gurtstrupfen zu richten oder sowas. Ich „schmuggle“ den Sattel meistens ganz flach und mit schnellen eingespielten Handgriffen drauf. Das geht super und man kann diese dumme Angewohnheit fast vergessen.

    Als neulich aber die Sattlerin da war und mehrfach den Sattel auflegte, „schweben“ ließ etc. ist er wieder in unangebrachte Panik verfallen X( .

    Deshalb würde mich interessieren was du da gemacht hast?

  • gitana gitana sagt:

    Ich hab da gar nichts spezielles gemacht, soweit ich mich erinnere … :denk: Richtig panisch geworden im Sinne von „ich häng mich jetzt auf“ ist er ja normalerweise nicht, hat sich nur total verspannt und gezittert. Hab den Sattel eben vorsichtig aufgelegt, und immer Leckerli dazu. Irgendwann ging es dann, aber auch Jahre später, wenn wir irgendwo weg waren und er eh aufgeregt war, ist er immer wieder mal „rückfällig“ geworden. Ich neige dazu, solche Dinge eher zu ignorieren und mache einfach … :tuete:

  • Patsch Patsch sagt:

    Hmmpf. Ja genau so macht meiner das auch. Verspannter Karpfenrücken und zittern.
    Ich ignoriere das und sattle halt einfach, stopfe ein Leckerli rein und geh los. So geht es dann meistens sehr gut und wochenlang ist nichts. Dann irgendwas seltsam und zack ist die Panik wieder da….

    Naja muss man wohl einfach mit leben.

  • Avatar Tabo sagt:

    Ich hoffe, es ist okay, dass ich es einsetze? So ein lieber Kerl!

  • Avatar yeti sagt:

    @Patsch – dieses verhalten kenn ich von meinem dinotier auch, der stand auch mitunter zitternd da, wenn man satteln wollte. das beste bei derart gestrickten pferden ist wirklich, da nix drauf zu geben und so tun als wär nix, wie gitana schon geschrieben hat. so hat sich das thema bei meinem pferdchen inzwischen auch erledigt.

    @gitana – das liegt bestimmt am alter, dass faeton jetzt langsam vernünftig wird 😀
    aber genauso gehts mir mit dem dinotier auch. viele sachen, die früher schrecklich waren, heben ihn jetzt kaum noch an.
    nur von eurer gelassenheit bei veranstaltungen würde ich mir gern noch was abschneiden. davon könnten wir noch was gebrauchen 🙂 .

  • gitana gitana sagt:

    @gitana – das liegt bestimmt am alter, dass faeton jetzt langsam vernünftig wird 😀

    gaaaanz langsam … :look: Letzte Woche: Dienstags im RV auf dem Springplatz zum Springen, verschiedenste Hindernisse von sehr klein bis E :tuete: , alles prima, 2 Tage später wieder auf dem Springplatz, nur zum Dressurreiten, wollte einfach nur um die Hindernisse herumreiten, aber nein, das geht nicht so einfach, jedes Hindernis ist potenziell ein pferdefressender Tiger und so gefährlich, daß man da unmöglich einfach vorbeigehen kann, ohne ein Drama draus zu machen :flucht: Und das die ganze Stunde lang :kowa: :kowa: :kowa:
    Das mit den Veranstaltungen liegt wohl einfach daran, daß da eben noch viele andere Pferde und Menschen sind und da kann es dann offensichtlich nicht gefährlich sein und so ist er zufrieden :nix:

    Tabo, ja, ist o.k. 😉

  • gitana gitana sagt:

    Tabo, ich hoffe, das ist auch o.k.; falls es S. nicht recht sein sollte, sag mir bescheid, dann kommt das wieder raus.

    Faeton mußte neulich mal wieder als Garrocha-Lehrpferd antreten und nachdem die Anfangsschwierigkeiten beseitigt waren, hat es dann doch noch ganz prima geklappt :bravo:

  • Avatar Tabo sagt:

    sie hatte ja gesagt, dass es okay ist. kein thema. hat sich auch nochmal bedankt, weil es so schön war 😀

  • Avatar yeti sagt:

    sieht toll aus! richtig schöne fotos!

    ohja, das mit den hindernissen kann ich mir gut vorstellen,sowas hätte dino auch drauf 😀 .

  • Enco Enco sagt:

    Ich hab Euch in der Cravallo gesehen!

    Guter Bericht!

  • gitana gitana sagt:

    Danke! :red:

    Und wie steht uns das „bunt“ statt klassisch schwarz? 8)

  • Avatar Aragon sagt:

    Jahuuu, ich freu mich schon auf Sonntag 😉

  • gitana gitana sagt:

    Ich mich auch! :hurra:

  • Enco Enco sagt:

    Bunt steht Euch gut! Allerdings mußte ich zwei mal hingucken!

    Zum Glück steht da: Die Dressurreiterin Katja Ecker………. 8)

    Du bist aber ganz schön mutig! Die Cravallo ist hier im Pforg ja ned so beliebt! Ich oute mich jetzt mal: Ich hab se abonniert!

  • gitana gitana sagt:

    Manches an Kritik ist ja auch berechtigt. Aber andere machen auch nicht alles perfekt und vieles ist auch gut drin. So schlecht wie ihr Ruf ist sie jedenfalls schon lange nicht mehr. Und ich hab sie auch abonniert 😉 .

  • Enco Enco sagt:

    Und ich hab sie auch abonniert 😉 .

    Juhuuuuu!! :hurra: Ich bin ned allein!! :ostern:

  • Avatar DieLotti sagt:

    ich hab sie zwar nicht abonniert – aber ich lese sie auch Monat für Monat für Monat 😀

    Sollte vielleicht mal über ein Abbo nachdenken… :denk: Da muss ich doch gleich mal los, um die aktuelle zu holen :blinzel:

  • gitana gitana sagt:

    Ich bin ned allein!! :ostern:

    Mit Sicherheit gibt es noch etliche mehr, die sich nicht trauen, sich zu outen :bite:

    Ja, Lotti, mach mal 😉

  • Avatar DieLotti sagt:

    ach das ist mir doch wurscht… 😉 es gibt einige sachen, naja denen sehe ich auch sehr skeptisch gegenüber, aber bei welcher Fachzeitschrift ist das denn nicht so?!?!Viele Leute, viele Meinungen…..
    Weiss nicht ob ichs morgen schaffe, aber wenn, dann geb ich gerne meinen Senf dazu 😀

  • Avatar yeti sagt:

    ist das die neueste ausgabe? die gibts bestimmt noch nicht zu kaufen, oder? 🙁

  • Avatar Biene398 sagt:

    Ich oute mich auch, hab die auch Abonniert und hab den Artikel natürlich schon verschlungen. 😉

    @yeti, sollte es eigentlich schon geben, nach dem 15 gibts die idR auch im Laden wenn ich das richtig im Kopf hab. 😉

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Kannst du den Artikel mal fotografieren und mir per PN schicken oder sowas? :denk:

    Ich will nur das Bunte sehen. Kann eh nicht lesen. xmas

  • Avatar Biene398 sagt:

    Ich geh ihn mal schnell fotografieren. 😀

  • Enco Enco sagt:

    Alle Nochnichtabonnenten werbe ich sehr gerne als Neukunden!! 😉

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Oh super, danke!! :hug:
    Falls ich schon schlafe, schau ich ihn Morgen früh an! 😉

  • Avatar Biene398 sagt:

    Bin ja schon fertig July 😉
    Und das mit den Neukunden werben, mach ich auch ganz ganz gerne. 😀

    edit: Hab die Bilder mal wieder rausgenommen aufgrund von Datenschutz und so.

  • Enco Enco sagt:

    Bin ja schon fertig July 😉

    Ich seh weder Katja noch FAeton! Ich seh nämlich gar nix!

    Und das mit den Neukunden werben, mach ich auch ganz ganz gerne. 😀

    Neeeee, neeeeee, ich war erster! :maul:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Hey super! Danke schön! 😉
    Ach(t), darum geht es! 8o

    Achten Reiten ist bei uns auch gerade der grosse Renner. 😉

  • Avatar Biene398 sagt:

    Wie Enco, du siehst nichts??
    Bei July scheints zu funktionieren, bei mir auch ?(

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich kann auch alles sehen. Vielleicht dauert das Laden nur noch ein bisschen? :nix:

  • Enco Enco sagt:

    Ich seh nur weise Kästchen mit roten kreuzchen drin!

    Sonschd nix!

    Und jetzt geh ich ins Bett! Vielleicht seh ich ja morgen (bzw. heute) was!

  • gitana gitana sagt:

    Biene, nur mal so als kleiner Tipp: Wenn du das fotografierst oder einscannst und dann per email verschickst und es merkt niemand ist es o.k., aber das öffentlich hier einstellen kann, glaube ich, ziemlich Ärger geben. Und ich meine zu wissen, daß da gerade besagte Zeitschrift ziemlich empfindlich ist, um es mal so zu nennen :flucht: .

    Neukunden werben ist eine gute Idee, also wer nicht zu Enco oder Biene möchte mit dem dringenden Wunsch nach einem eigenen Abo kann sich auch bei mir melden :daumen: 😀 .

    Der Text ist fast komplett nach meinen Aufzeichnungen bzw. Stichpunkten geschrieben, hatte ich gar nicht mit gerechnet. Ich sollte mir auch mal ein paar Gedanken machen zum Thema, aber nicht den Artikel schreiben. Nur die Zeichnungen hätte ich anders gemacht, da hatte ich keine aufgemalt, hätte ich mal auch noch machen sollen :whistling: .

  • Avatar Tabo sagt:

    in gelb? sehr ungewohnt. habe gestern die zeitschrift gekauft und dich erst gar nicht erkannt. sollte das zu den pylomen passen? 😀 da kannst du froh sein, dass das pferd nicht passend grellblau bandagiert wurde (oder ihr beide in dem blau…). gelb ist dann doch die bessere wahl.

  • Avatar Tabo sagt:

    noch kurz ot hinterher- dein postfach ist voll..

  • Avatar JAusten sagt:

    Ooooh, Du bist in der Cavallo. Kaufe ich mir morgen, ich will Dich auch sehen.
    Hab‘ Dich online gesehen. Sehr schön, aber nur der erste Blick, werde mir trotzdem die Zeitung kaufen.

  • Avatar DieLotti sagt:

    Ich habs geschafft!!!! Schöner Beitrag. Die geliebte Acht…. 😀

    Achja, wenn wir das irgendwann auch mal in den Seitengängen hinbekommen….. :seufz: Schulterherein klappt zwar schon ganz gut, aber mit Travers und Renvers haben wir noch nicht mal angefangen…. :daumen:

    Ich muss leider gestehen, in Schwarz – Weiß gefallt ihr mir viel besser – um nicht zu sagen, das Gelb ist echt furchtbar! :tuete:

  • gitana gitana sagt:

    in Schwarz – Weiß gefallt ihr mir viel besser

    Ich mir auch :rolleyes: Aber schwarz durfte ich ausdrücklich nicht anziehen, leider. Weder Hosen noch Oberteil, angeblich würde Schwarz auf Fotos nicht gut aussehen. Kann ich zwar gar nicht nachvollziehen, mußte da aber auf Weisung der Obrigkeit handeln. Einen Satz in creme hatte ich noch, das war ihnen zu blass, und einen in rot, aber rot auf Schimmeln ist auch schon ziemlich abgedroschen.
    Ich finde das Gelb gar nicht mal furchtbar, aber bunt auf dem Pferd im ganz normalen Alltag ist nun mal nicht meine Welt :tuete:

  • Avatar DieLotti sagt:

    Ich finde Schwarz-Weiss sieht professionell aus…. Das gelb ist sehr grell – vielleicht sagt es mir daher nicht so zu, aber das ist ja geschmackssache…. :daumen:

    Ja, aber du sagtest ja bereits, dass du dich da fügen musstest….. :seufz:

  • Avatar JAusten sagt:

    So, endlich den Bericht über Dich in der Hand. Sehr schön. Dir kann man ja alles vorwerfen, aber nicht, dass Du nicht sitzt. Vor allem werfe ich Dir vor, dass Du so weit weg wohnst, das ist wirklich gemein.
    Sehr schön auch, das Bild über den „äußeren“ Zügel. Darüber diskutieren gerade ein paar im Frax-Thema von Cuba. Tja, sollte man ruhig mal lesen.

  • gitana gitana sagt:

    Das Pforg ist wieder da! Und dieser alte Fred auch noch! 8o Nur leider ohne Bilder … ;(
    Da muss ich doch gleich mal einen Testbeitrag verfassen.
    Uns geht es gut, dem Panik-Pony auch und nachdem die letzten Beiträge um den Cavallo-Artikel 2013 gingen, machen wir doch damit gleich weiter. Wir waren vor kurzem wieder drin, im Oktober-Heft 2014 :thumbsup:
    Und wie geht das jetzt mit dem Einstellen von Fotos? ?(

  • Ines89 Ines89 sagt:

    Sehr interessant und herzlichen Glückwunsch. Wo kann man denn den Beitrag Nachlesen?! Ich stell meine Bilder über http://www.fotos-hochladen.net/ rein. Einfach Bild hochladen und dann den Link für Forum in deinen Beitrag kopieren – Fertig 😀

  • gitana gitana sagt:

    Ich weiß nicht, ob man das noch woanders lesen kann als im Heft ❓
    Geht das mit den Fotos nicht mehr so wie früher oder bin ich zu doof, um das zu finden?

  • Tati Tati sagt:

    so wie ich das sehe musst du auf antworten klicken und dann erweiterte Antwort. Das Fenster was sich dann öffnet, sieht aus wie das alte

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