" Eure Erfahrungen/Erkenntnisse während der Aufzucht/Ausbildung, im Bezug auf die natürliche Schiefe des Pferdes!!"

By testadmin | Archiv: Ausbildung

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Hallo Ihr Lieben!
Mich interessieren Eure Erfahrungen/Beobachtungen/Erkenntnisse im Bezug auf die natürlich Schiefe des Pferdes!

Interessant sind für mit ALLE Ausbildungsstadien, Rassen und Reitweisen, von der Remonte bis zum S-Pferd!

Ich möchte keine Diskussion lostreten oder Wertungen von „fremden“ Beiträgen haben, sondern einfach nur unverschönte Erfahrungsberichte der einzelnen Personen lesen!
(ich werde Wertungen und anfängliche Diskussionen, kriddeleien sofort löschen bzw moderieren)

Freue mich auf Eure Berichte und danke schon einmal im Voraus für Eure Mühen!!

  • Avatar Rebecca sagt:

    😉
    Dann fange ich mal an….
    uha: Herr TH seine natürliche Schiefe ist auf seiner rechten Seite (ich nenne sie mal seine schlechte Seite). Wir befinden uns im Remontealter, sprich wir fangen gerade erst an. DA ich im Moment etwas lediert bin, kann ich nur meine Erfahrungen berichten, wie meine Freundin ihn ausbildet und was ich sehen kann.
    Auf der linken Hand kommt er ganz gut zurecht, von Anfang an. Er behäl sein Gleichgewicht, wenn man in dem Alter davon reden kann :rolleyes: . Auf der rechten Hand tut er sich sehr schwer- du siehst es ihm auch an. Da ist so ein richtiger Bogen drin. Wir haben anfänglich sehr viel longiert. Es war sogar so, dass er rechte Hand in den Kurven manchmal kurz vor dem Kippen stand- er wäre bestimmt nicht umgefallen, aber man hat es immer gemeint. Da wir alles sehr langsam angehen und ihm seine Zeit lassen, die er braucht…dauert alles auch ein wenig länger…auch länger, dass man Fortschritte sehen kann.Von der HAuruckmethode halte ich nichts.
    Ja, nach dem Longieren macht sie noch viel Handarbeit mit ihm- das fällt ihm schwer- zeigt aber jetzt nach Monaten seine Wirkung. Ebenso beim Reiten: Schulterhervor-Schulterherein (die Aspirin dafür), große große Bögen, viele Schlangenlinien….er ist viel besser im Ganzen geworden. Die rechte Seite fällt ihm gar nicht mehr so schwer, wie am Anfang , er droht nicht mehr zu kippen und schlägt sich ganz souverän. (Süß, wenn er sich dann rechts ärgert stampft er einmal auf und haut mit dem Kopf- als wollte er sagen: Mensch Leute mach ich doch!! :motz: )
    Ja, wie soll ich sagen, ich denke, dass es ihm auch wirklich auf Grund seiner natürlichen Schiefe sehr schwer fällt und ihn auch sichtbar anstrengt. Ich finde es dann wichtig, nicht über das Ziel hinauszutreten, um ihn nicht zu überfordern. Manchmal gibt es sogar Tage, wo ich sage- hey, heute ist es aber die andere Seite, die schlechter geht. Ich denke man darf sich keinenfalls auf die schiefe Seite versteifen und meinen man müsste jetzt nur noch daran arbeiten. Das wäre extrem contraproduktiv.
    Was ich noch dazu sagen kann, :fies: wo Murphy wieder allgegenwärtig ist :fies: ::…seine schiefe Seite, sit auch meine schiefe Seite und auch die meiner Freundin.Nun, ja…ich glaube da stand mal was schönes in der Piaffe zu drin, müsste jetzt schauen gehen.
    Ich hoffe ich bin jetzt nicht am Thema vorbei gewesen….
    LG
    Rebecca

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Frotti, sonst gehts Dir aber noch gut…gell?? :eye:
    Unter solchen Bedingungen stell Deine Frage doch in „Fair zum Pferd“ 😀

    Aber bitte schön hier Kurzfassung:

    Durch gezieltes, korrektes und effizientes Geraderichten wird die natürliche Schiefe des Pferdes korrigiert.
    Es ist ein lebenslanger Prozess.
    Das gilt für alle Rassen.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Frotti, sonst gehts Dir aber noch gut…gell?? :eye:
    Unter solchen Bedingungen stell Deine Frage doch in „Fair zum Pferd“ 😀

    Aber bitte schön hier Kurzfassung:

    Durch gezieltes, korrektes und effizientes Geraderichten wird die natürliche Schiefe des Pferdes korrigiert.
    Es ist ein lebenslanger Prozess.
    Das gilt für alle Rassen.

    Da ist sie schon meine Liebe!!
    Und wer unter den Umständen nicht antworten mag – bzw nicht versteht warum ich diese Bedingungen anbringe, der läßt es einfach! DANKE für Deine Antwort übrigens! 😉

    Mir geht es um die Erfahrungen/Erkenntnisse der EINZELNEN Personen, ohne das diese Bedenken haben müssen, wenn man seine Erfahrungen hier nieder schreibt, vom XYZ in schriftform belächelt, bzw sogar auseinander genommen wird!

    Komisch Rebecca hat es verstanden und sich auch getraut 😉 – danke Rebecca!

  • Avatar Rebecca sagt:

    Bitteschöööön, gerne 😉 🙂 . Ich finde es auch interessant zu lesen, wie es euch damit geht und wie ihr damit umgeht- vorallem, wenn man es einem z.B. erst total deutlich ansieht und es dann „sichtbar“ immer weniger wird. Supi sowas. :ja:
    LG Rebecca

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich möchte keine Diskussion lostreten oder Wertungen von „fremden“ Beiträgen haben, sondern einfach nur unverschönte Erfahrungsberichte der einzelnen Personen lesen!
    (ich werde Wertungen und anfängliche Diskussionen, kriddeleien sofort löschen bzw moderieren)

    Meinst Du nicht auch, dass Du mit solchen angedrohten Aktionen, Deinen Status als Mod missbrauchst 😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Ich möchte keine Diskussion lostreten oder Wertungen von „fremden“ Beiträgen haben, sondern einfach nur unverschönte Erfahrungsberichte der einzelnen Personen lesen!
    (ich werde Wertungen und anfängliche Diskussionen, kriddeleien sofort löschen bzw moderieren)

    Meinst Du nicht auch, dass Du mit solchen angedrohten Aktionen, Deinen Status als Mod missbrauchst 😉

    Ist es nicht egal ob ich im Vorfeld klar stelle wie ich „meinen“ Threadverlauf gern hätte – es mir vorstelle… um zu umgehen im nachhinein alles wieder raus zu löschen??Bzw raus löschen ZU lassen…
    Denke nicht das es ein missbrauch meines Postens ist!

    Ich nenne das einfach nur „vermeiden“ von unnötigen Diskussion, wenn zb ein Name wie Schöneich, Geitner oder sonst wer fällt… oder jmd mal was anderes gesehen hat als die „Norm“ schreibt… ectpp

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ist es nicht egal ob ich im Vorfeld klar stelle wie ich „meinen“ Threadverlauf gern hätte – es mir vorstelle… um zu umgehen im nachhinein alles wieder raus zu löschen??Bzw raus löschen ZU lassen…
    Denke nicht das es ein missbrauch meines Postens ist!

    Nun, wenn Du Dir einen andern Mod suchst, der für Dich alles was Dir nicht passt, gründlich prüft von allen seiten beleuchtet, das dafür und dagegen prüft und peu à peu moderiert, dann ist das zwar lächerlich aber OK 😉 .

    Das hier tönte aber ganz eindeutig nach Eigen-Moderation 😉

    Ich möchte keine Diskussion lostreten oder Wertungen von „fremden“ Beiträgen haben, sondern einfach nur unverschönte Erfahrungsberichte der einzelnen Personen lesen!
    ich werde Wertungen und anfängliche Diskussionen, kriddeleien sofort löschen bzw moderieren

    und das geht ganz klar nicht :eye:
    Weil das nämlich hier ein Diskussions-Forum ist und jeder seinen Senf dazugeben darf :na:

  • Avatar frau_shrimp sagt:

    Könnt Ihr das nicht per PN machen? Mich interessieren solche Berichte auch und ich möchte unter dieser Thread-Überschrift hier nicht Eure Diskussionen „Mod-Mißbrauch ja oder nein“ lesen (müssen) :motz:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Frotti wenn Du aufhören würdest, dauernd Deine Beiträge zu bearbeiten, anzupassen, abzuschwächen und zu ergänzen, wäre das hilfreicher. Denk dran, normale User können nach einer bestimmten Zeit auch nicht mehr korrigieren 8)

    Und was diesen nachträglich beigefügten Zusatz anbelangt.

    [Ich nenne das einfach nur „vermeiden“ von unnötigen Diskussion, wenn zb ein Name wie Schöneich, Geitner oder sonst wer fällt… oder jmd mal was anderes gesehen hat als die „Norm“ schreibt… ectpp

    Was willst Du damit erreichen…Du würgst unter Umständen etwas ab, was spannend sein kann 😀

  • Avatar carnacat sagt:

    Durch gezieltes, korrektes und effizientes Geraderichten wird die natürliche Schiefe des Pferdes korrigiert.
    Es ist ein lebenslanger Prozess.
    Das gilt für alle Rassen.

    Richtig. Und da jedes Pferd irgendwie seine Eigenheiten hat wird der jeweilige Weg auch immer entsprechend individuell aussehen.
    So gesehen wird jede noch so nett gemeinte Diskussion über die Schiefe über Oberflächlichkeit nicht hinausgehen, da man einem bestimmten Pferd oder jemandem der dies liest und sich für die Problematik interessiert lediglich Denkanstöße verpassen aber sicher kein Mittel zur Geraderichtung seines Pferdes an die Hand geben kann. 🙂

  • Avatar Rebecca sagt:

    Ja genau….ich erinnere mich noch an 10480 Seiten über ein Heuschmannseminar- war die ersten drei bis 8 Seiten gut aber dann…. :kotz:
    Ich will sowas auch nicht haben, ich habe das auch nicht so wie du aufgefasst, sondern lediglich, dass sie vermeiden will, dass die Schreiber hier angegriffen werden, wenn sie eine andere Meinung haben. Wo wir ja wieder beim Thema wären.
    Ich sage umsonst nicht immer- nach zig AntiStreßKursen und Bettdeckenseminaren- der Empfänger bestimmt die Botschaft. Also, lasst uns doch einfach loslegen. Ich glaube auch nicht, dass sie damit meinte, dass sie alles sofort löscht…warum auch? Warum sollte sie? Also!
    Und wenn man mal was in einem ordentlichen vernünftigen Ton hinterfragt, sollte das ja kein Dingen sein.
    Ich zumindest als „normaler“ Nutzer dieses Forums habe kein Problem damit gehabt, wie Frotti das beschrieben hat. Und ich sehe das sehr objektiv.
    Also denne….
    LG Rebecca

    Kann hier mal schnell jemand anders seine Erfahrungen schreiben, damit es weiter geht…. 😉

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ok Rebecca, ich versuchs mal:
    Natürliche Schiefe hat das eine Pferd mehr, das Andere weniger.
    Man sollte dran arbeiten, auf die eine oder andere Weise.

    Wirklich Spaß macht das Reiten aber erst dann, wenn es auf beiden Hände ähnlich gut geht.

    Ins Detail gehen könnte jetzt so 4 Std dauern und dann wäre wohl der Beitrag auch zu lang. :nix:

  • Avatar isi-tanja sagt:

    Finde ich auch besser.Hab gerade verschiedene Ärste und Terapeuten an meinem Opa wegen einer Lahmheit die keine ist.Schiefe zähne sollen seine eigene Schiefe noch verstärkt haben.Er ist nie gut geritten worden so biegsam wie ne Brechstange.Ist nie gerade gerichtet worden und läuft jetzt schlecht.Der Zahnarzt war jetzt 2st.dran.Mal sehen wie er sich entwickelt

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Richtig. Und da jedes Pferd irgendwie seine Eigenheiten hat wird der jeweilige Weg auch immer entsprechend individuell aussehen.
    So gesehen wird jede noch so nett gemeinte Diskussion über die Schiefe über Oberflächlichkeit nicht hinausgehen, da man einem bestimmten Pferd oder jemandem der dies liest und sich für die Problematik interessiert lediglich Denkanstöße verpassen aber sicher kein Mittel zur Geraderichtung seines Pferdes an die Hand geben kann.

    *dreifachunterschreib*

    Insofern halte ich es für müßig, hier jetzt ausführlich meine Erfahrungen/Arbeitsweisen/Lernprozesse niederzuschreiben – sie waren und sind schon bei meinen beiden Pferden so unterschiedlich, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein weiteres Pferd nicht 1:1 anwendbar sind.
    Eines habe ich verstanden in den letzten Jahren: Es bringt wenig bis gar nichts, „alleine“ rumzuwursteln und mal hier und da zu gucken, wie Andere „es“ machen, sondern man braucht eine korrekte Analyse des Pferd-Reiter-Paars, auf deren Grundlage man dann arbeiten kann.

  • Avatar Ilustre sagt:

    Eines habe ich verstanden in den letzten Jahren: Es bringt wenig bis gar nichts, „alleine“ rumzuwursteln und mal hier und da zu gucken, wie Andere „es“ machen, sondern man braucht eine korrekte Analyse des Pferd-Reiter-Paars, auf deren Grundlage man dann arbeiten kann.

    Und genau so wird es Frotti machen. 😉
    Es schadet trotzdem nicht, sich mit anderen auszutauschen und an den Erfahrungen anderer teilzuhaben, gelle?!

    Mein Pferd ist nach rechts schief. Ich habe es jahrelang versäumt, ihn geradezurichten, weil ich es nicht besser konnte.
    Nicht vergessen.. es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und das Leben ist ein lebenslanger Lernprozess :thumbsup:
    :blinzel: :blinzel: :blinzel:

    Seit einem Jahr reite ich mehr oder weniger nur im Gelände geradeaus. DAS hat bei meinem Pferd enorm viel gebracht. So richtig bewußt wurde mir das beim letzten Reitkurs *dem, dessen Name nicht genannt werden soll“.
    Ich war bas erstaunt, was mein Pferd da so ad hoc leisten konnte.

    Mit anderen Worten. Ich habe für mich persönlich daraus gezogen, das es gerade für junge Pferde gut sein muß, vorwiegend im Gelände geradeaus zu laufen und sich da auszubalancieren lernen.

    Bei dem Vorgänger von Ilustre habe ich das so gemacht, weil der eigentlich nur als Geländepferd gekauft wurde. Der war sowas von gerade und gut, das ich später bei Ilustre gar nicht auf die Idee gekommen bin, das es sowas wie eine natürlich Schiefe gibt. :na:

    Grüßle
    Ina

  • Avatar priatchen sagt:

    die natürliche schiefe….. ja, das ist wirklich ein thema das es in sich hat. wir haben ja zwei pferde:

    pirate: seine bessere seite ist rechts, doch für ein laie kaum zu bemerkten, da er ein super gleichgewichtssinn hat. wir arbeiten aber mind. einmal in der woche mit der schöneich-methode, damit ich ihn genau am ursprung packen kann..
    milton: da er auf der rechten seite bild ist, muss der reiter diese disbalance reiterisch immer wieder aufarbeiten. keine reitstunde vergeht, ohne explizite übungen machen zu müssen. wird er 2 wochen nicht geritten, wird diese auch zur problematik im auslaufpaddock. dann verliert er wieder seine balance und verletzungen sind vorprogrammiert.
    an seinem beispiel erleben wir täglich wie wichtig die aufarbeitung der natürlichen schiefe ist. welche methode zum ziel führt, ist nicht von bedeutung, das resultat ist wichtig! :hurra:

  • Avatar Furstenberg sagt:

    So als Freizeitreiter und gar nicht Guru… vielleicht kann mir jmd. mal sagen, wohin dieses Pferd schief ist?!?
    Wohin der Reiter schief ist, ist deutlich klar :red:
    Aber was ist Pferd, was ist Reiter – was ist die Kombination :nix:
    Mir sind die Zusammenhänge da nicht so klar. Weiß aber, wie es sich anfühlt:

    Großrahmiges WB, mittlerweile 10 Jahre, „Hauruck-Ausbildung“ in jungen Jahren, danach 3 Jahre bei Wiedereinsteiger (aus Versehen/ Unwissen oberschlecht geritten), reiterlicher Zustand danach :panik1:
    Heute:
    Auf der rechten Hand kommt die HH – vor allem im Galopp – etwa 1-2 Hufbreite nach innen, Pferd setzt den Reiter nach außen, Reiter muss sehr aktiv gegenan sitzen, sonst droht Balanceverlust und Umspringen in Kreuz – oder Außengalopp, die Anlehnung an die äußere Hand ist verbesserungswürdig. Das Pferd kann mit der HH besser tragen als Schieben, Trab wie Galopp. Bei deutlicher Tempoverstärkung droht Taktverlust.
    Auf der linken Hand geht zieht das Pferd meist gleichmässig an beide Hände, drängelt auf offener Linie oder in Wendungen aber etwas gegen das äußere Bein und den den äußeren Zügel. Allerdings neigt das Pferd hier eher zum Weglaufen (ohne Taktverlust), also bei Unsicherheit/ Anforderung fällt hier das Schieben deutlich einfacher als das Tragen.
    Das rechte Hinterbein ist schwächer, seitwärts unter den Körper fällt sehr sehr schwer, auch im Schritt! Dabei außerdem das Problem der Anlehnung an die linke Reiterhand (kann aber auch die unfähige linke Reiterhand sein :whistling: ).
    Handwechsel von rechts nach links ok, andersherum schwieriger.

    Insgesamt hat sich die Gesamtproblematik mindestens schon um 200% verbessert… hui war das alles mal gruselig…

    Mittlerweile (mit RL) in der Dressurarbeit: viele Tempo- und Tempiunterschiede, SW im Schritt. Außerdem Longe (Augenmerk auf das aktive Fussen des inneren Hinterbeins) und zügig geradeaus ins Gelände.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Frotti,
    das ist ein sehr spannendes Thema und auch ich hoffe auf viele Berichte.

    Eines ist sicher, selber daran herumwurschteln wird hier, insbesondere die Threadeinstellerin, sicher nicht.
    Doch kann es nicht schaden, einmal an den Erfahrungen anderen teilzuhaben und vielleicht doch noch die ein oder andere Idee aufzugreifen und zu durchleuchten, inwieweit sie evtl. für den eigenen Weg mit dem Pferd hilfreich sein können.

    Fein fein :bravo:

  • Avatar Cappuccino sagt:

    Ich versuch’s auch mal im Vertrauen auf Frotti’s Ankündigungen…… 😉

    Cappuccino war rechts hohl sowohl „auf natürliche Weise“ als auch, was niemand wußte, auf unnatürliche Weise, zwei kirschgroße Kalkbildungen/Absplitterungen im Nackenband kurz hinter dem 1. Halswirbel sorgen auch heute noch gelegentlich dazu, dass er sich ungern links stellen und biegen lässt.

    Ich habe mit ihm von Anfang an (er war 3,5 jährig) nach F. Stahlecker viel an der Hand gearbeitet, viele kurze Tritte und Schritte, und Seitengänge im Schritt. Sein linkes Sprunggelenk ist auch heute noch schwächer als das rechte, darauf mußte einerseits Rücksicht genommen werden, andererseits natürlich die Leistungsfähigkeit des Gelenks gesteigert werden, wenn auch langsam und vorsichtig. Cavalettiarbeit, Springen (im unter-E-Bereich wegen Schissigkeit des Reiters) und viele Spaziergänge und -ritte bergauf und bergab haben sehr geholfen.

    Ich bin zur Zeit sehr zufrieden mit seiner Rittigkeit, aber, wie hier schon jemand schrieb, das Geraderichten ist und bleibt ein lebenslanger Prozeß… 🙂

  • Avatar Mirage sagt:

    Meine Stute ist sehr schief, läuft quasi ein natürliches Schulterherein rechte Hand (belastet hinten links nicht).

    Sie wurde jahrelang geraderichtend gearbeitet. War ich fleißig dabei, wurd´s immer gerade, auch im freien gehen auf der Koppel (das übliche wie Schultervor etc.). Allerdings auch mit der geraderichtenden Arbeit die Ausfallzeiten begannen, meine Stute hat eine Patella Fixation hinten links. Alle 2 Jahre einspritzen und wir haben für 2 Jahre Ruhe bis es halt wieder hakt. Durch die krankheitsbedingten Ausfallzeiten haben wir immer gewaltige Rückschritte gemacht, da zwar mit der Erfahrung und den Jahren immer leichter aufzuholen waren, aber trotzdem vorhanden waren.

    Anfang September 2009 wären eigentlich mal wieder 2 Jahre rum gewesen. Aufgrund einer Virusgeschichte im Juni 2009 und sodann meinerseits einer Erkrankung sind wir nur noch ins Gelände ohne Arbeiten gedümpelt. Das übliche Haken im September viel flach, sie lief weiterhin perfekt bis heute.

    Vor 4 Wochen habe ich dann versuchsweise wieder mit der geraderichtenden Arbeit begonnen und zack die Vorboten des Hakens san wieder da. Ich habe dann direkt die geraderichtende Arbeit abgebrochen und nur so locker gearbeitet. Seit 2 Wochen ist sie wieder symptomfrei. Ich werde es weiter beobachten, bin mir inzwischen aber ziemlich sicher, dass die Belastung für hinten links zu hoch ist.

    Wenn dem so ist, dann bleibt sie schief und ich werde so versuchen sie beidhändig gleich locker zu erhalten.

  • Avatar Granit sagt:

    vielleicht kann mir jmd. mal sagen, wohin dieses Pferd schief ist?!?

    Rechts ist die hohle Seite.

    Mehr sag ich jetzt nicht, weil wir ja nicht kommentieren sollen :pinch:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Mehr sag ich jetzt nicht, weil wir ja nicht kommentieren sollen :pinch:

    *pruuuuuuust* xmas

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    @ Fürstenberg
    Pferd ist schief von hinten rechts nach vorne links. Rechts die hohle Seite (wie Granit bereits gesagt) mit der HH auf dem 2. Hufschlag. Links die feste Seite, auf linker Hand tritt Pferd nicht an äusseren Zügel.
    Soweit wertfreie Feststellung.
    Aber Folgendes muss einmal leise wertend festgestellt werden: kein Pferd kann mit der HH besser tragen als schieben – weil eine HH ohne Schub kann keine Tragkraft entwickeln.

    HK 8)

  • anchy anchy sagt:

    Mein Pferd ist rechts hohl .
    Besonders beim SH linke Hand kommt dies zum tragen, aussen fällt die Dehnung schwer.
    Witzig daran, ich habe auch eher Probleme mit der rechten Seite. Die Frage ist, in wie weit dies mein Pferd am geraderichten hindert und hat ihr Problem kausal was mit meinem zu tun 😉
    Als Jungpferd war die eher links hohl ,also ungeritten 😀 .
    Wenn ich also am geraderichten meines Pferdes arbeiten will, sollte ich selbst auch keine Händigkeit aufweisen.

    Anchy

  • Avatar carnacat sagt:

    weil eine HH ohne Schub kann keine Tragkraft entwickeln.

    Warum eigentlich nicht? Also ich meine die Frage jetzt ganz ernst. Welche Muskeln braucht das Pferd für Schub und welche für Tragkraft und warum können die für Tragkraft ohne die für die Schubkraft nicht funktionieren?
    Sorry für OT, aber das interessiert mich ernsthaft.

  • Avatar Furstenberg sagt:

    sollte ich selbst auch keine Händigkeit aufweisen

    DAS ist allerdings eine Herausforderung :panik:
    *achtenindieluftzeichne* und *mausaufdielinkeseiteverbanne*

  • Lodoherz Lodoherz sagt:

    Ok, meine Erfahrung:

    Holsteiner Ex-Springpferd. Rechts schief, konnte am anfang nicht wirklich geradeaus laufen. Bei dem war wichtig ihn sicher zwischen den Schenkelhilfen zu haben, und immer beim Reiten schultervorartig denken. Natürlich reite ich auch viel Schulterherein, Travers, Renvers. Zur Zeit knappse ich gerade an der Aufgabe meiner Rl : Schultervor aus der Ecke, dann ein Stück traversieren, dann ein Stück Schulerherein, und wieder ein Stück traversieren. Und das alles bitte Vorwärts/Seitwärts und ohne wackelnder HH. Laterale Hilfengebung!!

    Hann. Stute. Hat nach dem Bein gebissen und geschlagen (konnte auch beides gleichzeitig) als ich sie bekam. Auch rechts hohl.

    Da darf ich inzw. mal das Bein einsetzen, und bin gerade beim schultervorartig denken. Und juhu, bekomme almählich Anlehnung, sodas ich vielleicht mal ans Schultervor ran kann.

    TinkerStute 4j. (8 Wochen unter dem Sattel) da versuche ich nur gradeaus zu reiten. Oder halt bewust auf der Zirkelllinie. Das Tinkermädche ist auch rechts schief, aber nicht so sehr ausgeprägt. Wenn ich die Schulter mal ein wenig reinholen will, macht sie das auch schon gut mit. Ist wirklich bemüht es mir recht zu machen. Wir wollen nur nicht übertreiben.

    Dann noch meine Ab und Zu Reitpferde: Stute, links schief. Die bietet das Schiefgehen sprich Seitengänge geradezu an. Da muss man bewust gerade reiten. Und die Abstellung so gering wie möglich halten. Das heisst, wenn sie mir ein deutliches Schulterherein anbietet, will ich nur Schultervor.

    Wallach schon 19 Jahre und Senkrücken.Eher der Gemütliche Typ! Rechts schief. Der ist ganz schön ausgebufft um sich vorm geraderichte zu drücken (wer die Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt) Da muss ich schon mal etwas deutlicher mit der Hilfengebung kommen.

    Wärend der Aufzucht stehn die Kleinen bei uns entweder auf der Weide oder im Laufstall. Da laufen sie wie sie wollen.

    LG Kirsten

  • anchy anchy sagt:

    Das hat dann aber wohl eher was mit der natürlichen Schärfe deines Hirns was zu tun 😀
    Die linke und rechte Hirnhälfte müssen besser miteinander arbeiten, dann klappt es auch mit den beidhändigen. 😀

    Anchy

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Richtig. Und da jedes Pferd irgendwie seine Eigenheiten hat wird der jeweilige Weg auch immer entsprechend individuell aussehen.
    So gesehen wird jede noch so nett gemeinte Diskussion über die Schiefe über Oberflächlichkeit nicht hinausgehen, da man einem bestimmten Pferd oder jemandem der dies liest und sich für die Problematik interessiert lediglich Denkanstöße verpassen aber sicher kein Mittel zur Geraderichtung seines Pferdes an die Hand geben kann.

    *dreifachunterschreib*

    Insofern halte ich es für müßig, hier jetzt ausführlich meine Erfahrungen/Arbeitsweisen/Lernprozesse niederzuschreiben – sie waren und sind schon bei meinen beiden Pferden so unterschiedlich, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein weiteres Pferd nicht 1:1 anwendbar sind.
    Eines habe ich verstanden in den letzten Jahren: Es bringt wenig bis gar nichts, „alleine“ rumzuwursteln und mal hier und da zu gucken, wie Andere „es“ machen, sondern man braucht eine korrekte Analyse des Pferd-Reiter-Paars, auf deren Grundlage man dann arbeiten kann.

    Unterschreib ich voll und ganz!
    Schade deswegen nur das Du Deinen Weg mit Deinen beiden Pferden nicht festhalten magst!
    Denn darum geht es mir JEDES Pferd bringt seine spezielle eigenheit mit! :ja:

    Eines habe ich verstanden in den letzten Jahren: Es bringt wenig bis gar nichts, „alleine“ rumzuwursteln und mal hier und da zu gucken, wie Andere „es“ machen, sondern man braucht eine korrekte Analyse des Pferd-Reiter-Paars, auf deren Grundlage man dann arbeiten kann.

    Und genau so wird es Frotti machen. 😉

    …richtig und das mit einer Trainerin die sich da seit Jahren u.a. mit befaßt! :ja:

  • Avatar Ilustre sagt:

    Öhem Frotti.. schmück mich hier nicht mit fremden Federn.. das ist ein Zitat von Louise! Ich habe beim zitieren nur irgendwie die „Rüsselzeichen“ mitgelöscht, so das es anders aussieht..
    8)
    Grüßle
    Ina

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Öhem Frotti.. schmück mich hier nicht mit fremden Federn.. das ist ein Zitat von Louise! Ich habe beim zitieren nur irgendwie die „Rüsselzeichen“ mitgelöscht, so das es anders aussieht..
    8)
    Grüßle
    Ina

    hab es schon geändert!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Frotti, sonst gehts Dir aber noch gut…gell?? :eye:
    Unter solchen Bedingungen stell Deine Frage doch in „Fair zum Pferd“ 😀

    Aber bitte schön hier Kurzfassung:

    Durch gezieltes, korrektes und effizientes Geraderichten wird die natürliche Schiefe des Pferdes korrigiert.
    Es ist ein lebenslanger Prozess.
    Das gilt für alle Rassen.

    Ich möchte keine Diskussion lostreten oder Wertungen von „fremden“ Beiträgen haben, sondern einfach nur unverschönte Erfahrungsberichte der einzelnen Personen lesen!
    (ich werde Wertungen und anfängliche Diskussionen, kriddeleien sofort löschen bzw moderieren)

    Meinst Du nicht auch, dass Du mit solchen angedrohten Aktionen, Deinen Status als Mod missbrauchst 😉

    Ist es nicht egal ob ich im Vorfeld klar stelle wie ich „meinen“ Threadverlauf gern hätte – es mir vorstelle… um zu umgehen im nachhinein alles wieder raus zu löschen??Bzw raus löschen ZU lassen…
    Denke nicht das es ein missbrauch meines Postens ist!

    Nun, wenn Du Dir einen andern Mod suchst, der für Dich alles was Dir nicht passt, gründlich prüft von allen seiten beleuchtet, das dafür und dagegen prüft und peu à peu moderiert, dann ist das zwar lächerlich aber OK 😉 .

    Das hier tönte aber ganz eindeutig nach Eigen-Moderation 😉

    Ich möchte keine Diskussion lostreten oder Wertungen von „fremden“ Beiträgen haben, sondern einfach nur unverschönte Erfahrungsberichte der einzelnen Personen lesen!
    ich werde Wertungen und anfängliche Diskussionen, kriddeleien sofort löschen bzw moderieren

    und das geht ganz klar nicht :eye:
    Weil das nämlich hier ein Diskussions-Forum ist und jeder seinen Senf dazugeben darf :na:

    Frotti wenn Du aufhören würdest, dauernd Deine Beiträge zu bearbeiten, anzupassen, abzuschwächen und zu ergänzen, wäre das hilfreicher. Denk dran, normale User können nach einer bestimmten Zeit auch nicht mehr korrigieren 8)

    Und was diesen nachträglich beigefügten Zusatz anbelangt.

    [Ich nenne das einfach nur „vermeiden“ von unnötigen Diskussion, wenn zb ein Name wie Schöneich, Geitner oder sonst wer fällt… oder jmd mal was anderes gesehen hat als die „Norm“ schreibt… ectpp

    Was willst Du damit erreichen…Du würgst unter Umständen etwas ab, was spannend sein kann 😀

    Merlein – bevor Du versuchst mich weiter zu belehren, was ich als Mod zu tun und zu lassen habe… wie wäre es wenn Du Dir mal eine sinnvolle Überschrift einfallen lässt um das Pforg positiv zu beleben… und nicht nur Threads belebst in denen Du versuchst zu stänkern oder jmd raus zu ekeln????

    Aber bitte schön hier Kurzfassung:

    Durch gezieltes, korrektes und effizientes Geraderichten wird die natürliche Schiefe des Pferdes korrigiert.
    Es ist ein lebenslanger Prozess.
    Das gilt für alle Rassen.

    Wie wäre es genau DIE Kurzfassung etwas aufzufüllen, indem Du dazu schreibst wie Du zu der Erkenntnis gekommen bist, was für dich gezieltes, effizientes Geraderichten ist! Woran Du siehts das ein Pferd nicht gerade ist… ect ppp

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    weil eine HH ohne Schub kann keine Tragkraft entwickeln.

    Warum eigentlich nicht? Also ich meine die Frage jetzt ganz ernst. Welche Muskeln braucht das Pferd für Schub und welche für Tragkraft und warum können die für Tragkraft ohne die für die Schubkraft nicht funktionieren?
    Sorry für OT, aber das interessiert mich ernsthaft.

    Und das wäre schon wieder – ganz ernsthaft 🙂 – eine Überschrift für einen weiteren Thread, oder?
    Tascha mach doch mal!

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    weil eine HH ohne Schub kann keine Tragkraft entwickeln.

    Warum eigentlich nicht? Also ich meine die Frage jetzt ganz ernst. Welche Muskeln braucht das Pferd für Schub und welche für Tragkraft und warum können die für Tragkraft ohne die für die Schubkraft nicht funktionieren?
    Sorry für OT, aber das interessiert mich ernsthaft.

    mal ganz banal gesagt: wenn der Motor nicht an ist, kann das Auto nicht fahren.
    Schub bringt Vorwärts und Fleiss.
    Trag entwickelt aus Vorwärts und Fleiss > Kraft zum Abfedern (nach oben).
    Ergo muss erst Schub vorhanden sein, der in Tragkraft umgewandelt werden kann. Trag ohne Schub – wo bleibt dann das Vorwärts?
    Das ist vorrangig ein motorisches Ding, weniger ein muskuläres – meine ich.

    😉 HK

  • Avatar Chaplin sagt:

    Das erinnert mich an eine meiner Signaturen, die ich im letzten Jahr bei mir hatte: „Rechts hohl? Links hohl?…. oder vielleicht doch mittig hohl?“ 😀

    Da wir hier in einem Diskussions-Forum sind, darf auch gerne diskutiert werden :ja: Am schönsten ist’s, wenn’s ontopic und sachlich bleibt. Da wir hier im Pforg sind, dürfen wir gespannt sein 😀

    Bin schon gespannt auf eure Erfahrungsberichte :ja:

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Schade deswegen nur das Du Deinen Weg mit Deinen beiden Pferden nicht festhalten magst!
    Denn darum geht es mir JEDES Pferd bringt seine spezielle eigenheit mit!

    Ludwig ist jetzt 17 Jahre alt, Purzel 11. Ich reite sie seit 13 bzw. 7 Jahren, und ziemlich genau so lange arbeite ich mit ihnen u.a. an ihrer (und meiner) Schiefe, mit wechselndem Erfolg. Das alles aufzuschreiben wäre (mir) echt ein bißchen zu viel, zumal ich eben glaube, daß ein anderer Reiter mit einem anderen Pferd damit nicht wirklich etwas anfangen könnte.

  • Avatar Granit sagt:

    Wie? Ihr diskutiert jetzt hier? ❓

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    Wie? Ihr diskutiert jetzt hier? ❓

    verhalten, sehr verhalten und unter Berücksichtigung des Ausschlags der Goldwaage 😀

  • GidranX GidranX sagt:

    Wie? Ihr diskutiert jetzt hier? ❓

    Hast Du ernsthaft was anderes erwartet… 😀 😀

  • Avatar Granit sagt:

    Wie? Ihr diskutiert jetzt hier? ❓

    verhalten, sehr verhalten und unter Berücksichtigung des Ausschlags der Goldwaage 😀

    Gut, dann bin ich raus! Ich hab nur ne Briefwaage 😀

  • Lodoherz Lodoherz sagt:

    `tuldigung das ich das jetzt mal frage.Ich bin ja neu hier und gerade das Schiefenthema finde ich sehr interessant.

    Oder gab es hier schon „Prügeleien“ deswegen?! Und wenn hier Leute ihre Wege zur Verbesserung der Schiefe erklären, kann man ja vielleicht das eine oder andere mal ausprobieren.

    Oder bin ich einfach noch zu jung und naiv für dieses Forum und muss noch viel lernen! 🙂

    Dazu muss ich sagen, ich bin tatsächlich ein Forumkleinkind auf der ganzen Linie. Also habt Verständnis und Mitleid mit mir

    LG Kirsten

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    Wie? Ihr diskutiert jetzt hier? ❓

    verhalten, sehr verhalten und unter Berücksichtigung des Ausschlags der Goldwaage 😀

    Gut, dann bin ich raus! Ich hab nur ne Briefwaage 😀

    ganz schlecht das – zu filigran für schwerwiegende Wörter 😀 😀

  • Avatar Falun sagt:

    Aber Folgendes muss einmal leise wertend festgestellt werden: kein Pferd kann mit der HH besser tragen als schieben – weil eine HH ohne Schub kann keine Tragkraft entwickeln.

    Danke, dass das gesagt wurde ! 😀

    Zur Schiefe darf ich bitte auf die Lebensaufgabe verweisen.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Erfahrungsberichte waren ja gefragt. Ich hab erfahren, das meist die Springpferde gerader gerichtet waren als die Dressurpferde. Ich kann mich eigentlich an kein Springpferd erinnern, das auf einer Seite schlechter zu reiten gewesen wäre. Von den Jungen mal abgesehen. Auch waren die meisten Pferde, welche ich reiten durfte rechts hohl. Das kam mir als Rechtshänder sehr gelegen. Da mein rechtes Bein dann auch noch noch einen Unfall etwas geschwächt worden ist. Mein Pony übrigens war gar nicht hohl, der dreht links wie rechts, Hauptsache, es ging nach Hause xmas Die alte Stute, die ich danach als Pflegepferd hatte, war ein altes Vielseitigkeitspferd und auch da war die Schiefe praktisch nicht existent. Eine 17 Stute, welche vorher erfolgreich M-Springen gegangen war, schaukelte mich dann durch mein Abzeichen, auch hier war praktisch die Schiefe nicht da. Dann ritt ich diverse Schulpferde, die bereits erwähnt meist rechts hohl waren. Die Springpferde eines Bekannten, die Kleinjulschen dann tragen durften, ließ auch kaum bis keine Schiefe erkennen. Bei einem befreundeten Züchter konnten ich dann, das erste Mal erleben, wie ein Pferd sich im Laufe seiner Ausbildung mehr und mehr gerade richtet. Die Youngster mehr im Gelände oder auf der Bahn geritten, als in der Halle oder auf dem Platz. Wenn dann das Springen zur Ausbildung dazu kam, wurde es immer deutlicher. Es handelte sich hierbei übrigens vorwiegend um PRE und Araber. Die gleiche Erfahrung machte ich mit einem 5 jährigen, den ich dressurmäßig ritt, während mein damaliger Freund die Springausbildung übernahm. Je länger er gesprungen wurde, desto gerade wurde der kleine WB. Es folgte eine Zeit in der ich einen WB-Wallach reiten durfte, der dressurmäßig bis M ausgebildet war. Dieser hatte leichte Probleme mit der Traversalverschiebung nach links. Den Youngster den ich zur der Zeit ritt, war ebenfalls rechts hohl. Allerdings war er auch auf dem linken Auge blind, das erschwerte wiederum das Biegen nach rechts. Danach ritt ich diverse Pferde, auch hier waren die Pferde, die auch gesprungen wurden deutlich gerade als die Anderen. Um das mal ab zukürzen. Im Moment reite ich wieder ein Schulpferd. Die Stute ist ein ungarisches Warmblut und hat kaum Rückenmuskulatur. Biegen mag sie sich eher wenig. Obwohl das bereits besser geworden ist. Allerdings ist dieses Problem auf beiden Seiten vorhanden und die Schiefe ist minimal. Die Stute wird viel im Gelände geritten. Sicher kann man ein Pferd auch ausschließlich mit Dressurarbeit geraderichten, aber die vielseitige Ausbildung scheint auch hier doch gewisse Vorteile zu haben.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wie? Ihr diskutiert jetzt hier? ❓

    verhalten, sehr verhalten und unter Berücksichtigung des Ausschlags der Goldwaage 😀

    Gut, dann bin ich raus! Ich hab nur ne Briefwaage 😀

    ganz schlecht das – zu filigran für schwerwiegende Wörter 😀 😀

    also meine Briefwaage fällt schon vornüberum wenn ich noch die Begrifflichkeit Auswirkung der Vorhandlastigkeit zur Schiefe ins Spiel bringe. 😉

    Abgesehen davon richte ich meine Pferde mit Photoshop gerade xmas das habe ich in Foren gelernt, das funzt übrigens auch super für „Bergauf“-Piaffen-Bilder 😀

  • Avatar Granit sagt:

    Abgesehen davon richte ich meine Pferde mit Photoshop gerade das habe ich in Foren gelernt, das funzt übrigens auch super für „Bergauf“-Piaffen-Bilder

    Na, du bist mir ja eine :whistling: 😀

    Ich hab auch mal ein schiefes Pferd gehabt….aber keinen Photoshop….ich mußte da so mit klar kommen ;(

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    Wie? Ihr diskutiert jetzt hier? ❓

    verhalten, sehr verhalten und unter Berücksichtigung des Ausschlags der Goldwaage 😀

    Gut, dann bin ich raus! Ich hab nur ne Briefwaage 😀

    ganz schlecht das – zu filigran für schwerwiegende Wörter 😀 😀

    also meine Briefwaage fällt schon vornüberum wenn ich noch die Begrifflichkeit Auswirkung der Vorhandlastigkeit zur Schiefe ins Spiel bringe. 😉

    Abgesehen davon richte ich meine Pferde mit Photoshop gerade xmas das habe ich in Foren gelernt, das funzt übrigens auch super für „Bergauf“-Piaffen-Bilder 😀

    oh, du Böse 😉 schnell den Weichspülmodus wieder an 8)

    Granit ein Tempo reich 😉

  • Avatar Memento sagt:

    Abgesehen davon richte ich meine Pferde mit Photoshop gerade das habe ich in Foren gelernt, das funzt übrigens auch super für „Bergauf“-Piaffen-Bilder

    Na, du bist mir ja eine :whistling: 😀

    Ich hab auch mal ein schiefes Pferd gehabt….aber keinen Photoshop….ich mußte da so mit klar kommen ;(

    Jo, sieht man an Deinem Avatar. Aber zumindest isser nicht vorhandlastig :party: Mag aber andererseits auch nur eine günstige Momentaufnahme sein :denk:

  • Lodoherz Lodoherz sagt:

    Vielleicht helfen diese Threads zum Nachlesen auch noch weiter: Natürliche Schiefe beim Jungpferd Hinterhand auf zweiten Hufschlag Die eigene Schiefe vs. der des Pferdes @ all habe gelesen (nein nicht alles, aber genug) und verstanden. :ja: Stelle keine dummen Fragen mehr!! Und das meine ich jetzt ganz positiv!!

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Lodoherz, dumme Fragen gibt es nicht!
    Aber oft genug dumme Antworten! :nix:

  • Avatar Granit sagt:

    Mag aber andererseits auch nur eine günstige Momentaufnahme sein

    Alles nur ne Frage des Timings und der Perspektive 😀

  • Avatar Ploco sagt:

    Ehrlich gesagt, ich habe mich eigentlich nie wirklich mit der Schiefe des Pferdes beschäftigt und auch nie großartig Probleme damit gehabt.
    Ein junges Pferd wird von mir ganz normal angeritten: Longieren, Gelände, Dressur+Springen. Wobei die Betonung im ersten Jahr wirklich auf Gelände liegt…im leichten Sitz, traben und auch galoppieren um Ecken und Kurven sowie auch zulegen auf den Geraden….Pferd soll sich hierbei selber helfen *hüstel* … ich bin nur Aufsitzpersonal, lenke und reguliere das Tempo. Bereits hier wird ein normal gesundes Pferd in sich gerader ohne viel zu tun von meinereiner 🙂 Später im Viereck versuche ich dann lediglich alles gleichmäßig auf beiden Händen zu reiten; Springen genauso…immer schön beide Hände. Auch beim Freispringen achte ich da sehr drauf ! Oft ist bei anderen zu beobachten, daß lediglich linke Hand z.B. eine Reihe aufgebaut wird….was ich als falsch empfinde…aber gut.
    Bei Ploco ist das natürlich etwas anderes :wacko: … ich mußte schon als ich ihn bekam viel an seiner Schiefe (rechts) arbeiten. Auch hier habe ich versucht durch vorwärts im Gelände und auch beim Springen ihn gerader zu bekommen….was auch gut half. Dressurarbeit auch hier immer gleichmäßig auf beiden Händen. Wenn ich mal mehr auf der linken Hand gemacht habe wurde er fest und ging gegen an bzw. machte sich fest im Rücken….hatte alles keinen Wert! Hier hieß es für mich einfach „mit dem Pferd“. Heute ist er 20 Jahre alt und wenn er mal auf einer Hand nicht so gut läuft, lasse ich ihn und versuche lediglich die Losgelassenheit zu erhalten bzw. ihn zu gymnastizieren, damit ich ihn wieder locker in die Box bekomme. Neuer Tag, neues Glück ! Im Alter verstärkt sich die Schiefe halt einfach wieder….ist offensichtlich wie bei den Menschen auch. Da muß man meines Erachtens auch Rücksicht drauf nehmen und sehr viel mehr auf das Pferd eingehen. Ich persönlich reite sowieso nur nach Gefühl und mache das, was mir in dem Moment als wichtig erscheint… ob es das wirklich ist ? … Keine Ahnung, aber bislang hat sich noch kein Pferd bei mir beschwert oder ich habe gar eins kaputt geritten, sonst hätte ich das Reiten auch bereits an den Nagel gehängt. Achso, noch etwas, im Laufe der Ausbildung ist es in meinen Augen ganz normal, daß die Händigkeit wechselt…auch hierüber gucke ich einfach hinweg ! 🙂

  • Avatar Ilustre sagt:

    Ich finde es wirklich toll Merlijn, wie du Frotti zu Anfang auf einen möglichen Mißbrauch ihrer Funktion als MOD in Verbindung mit ihrem Thread hinweist bzw. ihr ein gewünschtes Regelverhalten von Moderatoren andeutest.
    Guck dir bitte deine Beiträge zu diesem Fred an, du bist permanent dabei ihn zu verballhornen.
    Dein Verhalten finde ich :thumbdown:
    Ich hättte große Lust, den ganzen Sch… zu löschen.. :blinzel:
    Gruß
    Ina

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ich finde es wirklich toll Merlijn, wie du Frotti zu Anfang auf einen möglichen Mißbrauch ihrer Funktion als MOD in Verbindung mit ihrem Thread hinweist bzw. ihr ein gewünschtes Regelverhalten von Moderatoren andeutest.
    Guck dir bitte deine Beiträge zu diesem Fred an, du bist permanent dabei ihn zu verballhornen.
    Dein Verhalten finde ich :thumbdown:
    Ich hättte große Lust, den ganzen Sch… zu löschen.. :blinzel:
    Gruß
    Ina

    Toll ich möchte auch Mod sein, dann kann ich alles löschen, was mir gerade nicht in Kram passt :wacko:

  • Avatar Ilustre sagt:

    Julchen, frag doch Patrick ob er noch Moderatoren braucht. :ja:

    Dann kannst du dir bei jedem Fred überlegen ob du deine Allmacht ausnutzt und gaaanz willkürlich Beiträge löscht.

    Nur eins mußt du dir dann abgewöhnen.. öffentlich Sympathien oder Antipathien zu äußern. Leider gelingt das nicht immer allen..

    Es stünde mir übrigens frei, die ganzen off topic Sachen aus diesem Thread zu löschen. Ich mache das bislang nicht, weil es durchaus den Unterhaltungswert steigert, solange es eben nicht allzu krass gegen bestimmte Leute und manche in besonderen gerichtet ist.
    Von daher.. erst denken, dann schreiben 😉
    Und nun wäre es schön, wenn wir zum eigentlichen Thema zurück kommen.
    Gruß
    Ina

  • Watson Watson sagt:

    Ich find das total interessant! Und ich muss gestehen, ich weiß wie mein PP schief ist, aber ich hab da absolut keine Ahnung von. Aber anscheinend mach ich es doch instinktiv richtig, denn es wird immer einfacher für uns und der Besi sieht keinen Bedarf uns zu korrigieren.

    Nuri lässt sich auf der rechten Hand nur sehr widerwillig biegen und stellen. Jedoch arbeite ich nicht gezielt daran (dafür fehlt mir die Ausbildung, wenns hoch kommt reit ich auf A Level). Da wir ja auch viel im Gelände unterwegs sind kommt uns das natürlich zu gute. Wenn wir mal auf dem Platz arbeiten, versuche ich eigentlich nur, dass er sich auf beiden Händen löst, locker wird und den Rücken hergibt. Volten, Zirkel, Schlangenlinien und viele Hand- und Temopwechsel, das ist unser tägliches Brot. Fertig. Mehr kann ich nicht (habs nie gelernt) wenn er auch bis M ausgebildet ist. Hier und da versuche ich mich auch an den Seitengängen, aber da ich das nicht wirklich kann, geht das nur mit Anleitung/Überwachung. Sehr gern machen wir auch Stangenarbeit und Dualaktivierung.
    Zu Beginn war das echt schwer für mich, aber mittlerweile haben wir uns da gut eingespielt und der Besi schaut auch recht zufrieden, wenn er uns arbeiten sieht.
    Wir Ploco schon sagt, mit dem Alter werden jedoch auch diese Dinge wieder mehr und ich merke, dass ich länger brauche, ihn rechts zu stellen. Aber die Zeit sei ihm mit 21 Jahren gegeben, solange es sich nach einigen Minuten legt.

    Hoffentlich ist verständlich was ich meine, ich bin im Erklären nähmlich ne Vollnull :S wünscht ich könnt das so schön wie Ploco oder einige andere hier.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Ina, ich muss nochmal OT werden :nix:

    Zu Deinem Beitrag ein :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo:

  • Avatar Lexikon sagt:

    also, ich muss zugeben, mir klang das auch zu sehr nach Zensur; nichtsdestotrotz füllt sich der Thread mit sinnvollen Beiträgen…

    dann steuere ich auch mal was dazu bei:

    wenn überhaupt ein Unterschied zu merken war bei all den Pferden, die ich geritten bin, dann waren ausnahmslos alle rechtsherum schlechter, was, wie bei Julchen auch, leicht auszubügeln war, zumal ich Rechtshänderin bin

    der Tipp einer Osteopathin zur Arbeit in der Halle war einmal, max. 5 Minuten auf einer Hand zu reiten, sehr viele Achten zu reiten (aus dem Zirkel wechseln), auch mal drei-, vier-, fünfmal hintereinander durch die ganze Bahn zu wechseln – also Handwechseln, gleich wieder Handwechsel

    bringt ungemein viel :thumbsup:

  • Watson Watson sagt:

    der Tipp einer Osteopathin zur Arbeit in der Halle war einmal, max. 5 Minuten auf einer Hand zu reiten, sehr viele Achten zu reiten (aus dem Zirkel wechseln), auch mal drei-, vier-, fünfmal hintereinander durch die ganze Bahn zu wechseln – also Handwechseln, gleich wieder Handwechsel

    bringt ungemein viel

    :hurra: mein Instinkt wird bestätigt!

  • Avatar Lexikon sagt:

    genau – wieso soll ich mich durch ein schlechtes Schulterherein quälen, wenn ich’s doch auch einfacher haben kann?

    oder wenn eine Übung auf einer Hand partout nicht klappen will: Handwechsel, vielleicht sogar Themenwechsel, später zurück auf die schwierigere Hand, noch mal probieren

    nicht festbeißen, sondern lieber später einen neuen Anlauf starten

    wirkt auch oft Wunder

  • Avatar Chaplin sagt:

    An der natürlichen Schiefe des Pferdes arbeitet man, wie schon erwähnt, ein Pferdeleben lang.

    Ich muß ehrlich gestehen, daß ich nicht explizit und ausschließlich daran arbeite.
    Wichtig ist für mich einfach das Gesamtbild, ja und wenn man so will, halte ich mich da an die Skala der Ausbildung. Das bedeutet, bevor nicht Takt, Losgelassenheit und Anlehnung (und Schwung) funktionieren, bin ich nicht in der Lage, ein Pferd „aktiv“ geradezurichten. Da ein Punkt in den nächsten greift bzw. sich ergänzt, ergibt sich alles im Laufe des Pferdelebens von alleine, wenn man es einigermaßen korrekt macht. 😉

    Bedeutet jetzt zum Beispiel bei meinem Lipizzaner, daß ich die natürliche Schiefe „ignoriere“, bevor er nicht mal losgelassen im Takt die Anlehnung sucht. Ich wüsste auch nicht, wie ich daran arbeiten sollte, ohne daß das vorherige installiert ist. 😀

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Von daher.. erst denken, dann schreiben

    Denken??? :denk:
    Bitte.
    Erst wird hier jedem der Mund verboten, der nicht threaderstellerinkonform antwortet. Dann wird drauf hingewiesen und das ist dann auch wieder falsch.

    Nur eins mußt du dir dann abgewöhnen.. öffentlich Sympathien oder Antipathien zu äußern. Leider gelingt das nicht immer allen..

    Das hat ausnahmsweise nix mit Sympathie zutun.

    Ich hättte große Lust, den ganzen Sch… zu löschen..

    Soviel zum Thema Sympathie und Modlöschlust 😉

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Bedeutet jetzt zum Beispiel bei meinem Lipizzaner, daß ich die natürliche Schiefe „ignoriere“, bevor er nicht mal losgelassen im Takt die Anlehnung sucht. Ich wüsste auch nicht, wie ich daran arbeiten sollte, ohne daß das vorherige installiert ist.

    Man arbeitet ein Pferd ja auch ganzheitlich und nicht nur am Takt oder der Anlehnung oder dem geradegerichtet Sein.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Erst wird hier jedem der Mund verboten, der nicht threaderstellerinkonform antwortet. Dann wird drauf hingewiesen und das ist dann auch wieder falsch.

    Nö Julchen – Frotti hat nur darum gebeten, Fremdbeiträge nicht schon wieder in der Luft zu zerreißen, weil sie nicht der eigenen Auffassung entsprechen. Und „darauf hingewiesen“ hätte ich vielleicht geringfügig anders interpretiert. 😀
    Warum allerdings Frotti diese Bitte in ihrem Eingangsposting vom Stapel gelassen hat, sollte eigentlich jedem klar sein, der einige Diskussionen der Vergangenheit hier noch vor Augen hat.

    Inhaltlich unterschreibe ich mal bei Becka und Plocs. Mit einer Ergänzung aus aktuellem Anlass: Mein Zwerg wurde in den vergangenen Wochen irgendwie schiefer. Liegt ja nicht so wirklich im Sinne der Ausbildung. 🙂 Nun habe ich mich mal ein wenig schlau gemacht und mir wurde geraten, mal den Atlaswirbel zu checken. Siehe da: Er reagiert im Genick sehr empfindlich. Was nach Meinung einiger TA durchaus das Problem der Schiefe massiv verstärken kann. Ursachen: kann alles Mögliche sein, auch ein heftiger Ruck am Halfter, den er sich unlängst mal verpasst hat. Nun kommt nächsten Samstag der Osteo, dann schauen wir mal weiter. Cubano hatte ja etwas Ähnliches, allerdings jahrelang unerkannt und dementsprechend schwieriger behandelbar. Bei dem hat sich die natürliche Schiefe deutlich gebessert, nachdem der Atlas gerichtet wurde. Geritten bin ich natürlich auch 😀

  • Watson Watson sagt:

    Da fällt mir ein, ich arbeite auch gern mal in „Konterstellung“, sprich nach aussen gestellt (hoffe ich hab jetzt nicht den falschen Fachbegriff gewählt, ich schmeiss das immer alles durcheinander) oder auch um Aussengalopp ganze Bahn, Zirkel und Zirkelwechsel (vom Außengalopp in Handgalopp udn zurück).

  • Avatar Chaplin sagt:

    Da fällt mir ein, ich arbeite auch gern mal in „Konterstellung“, sprich nach aussen gestellt (hoffe ich hab jetzt nicht den falschen Fachbegriff gewählt, ich schmeiss das immer alles durcheinander) oder auch um Aussengalopp.

    Das kann man gut machen, wenn das Pferd schon recht sicher an den dazu nötigen Hilfen steht :ja: allerdings bei einer Remonte nicht umsetzbar…

  • Watson Watson sagt:

    Stimmt, daran hab ich jetzt nicht gedacht, sorry. Ich ging auch eher von meinem ausgebildeten Kampfbomber aus

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Richtig

    Erst wird hier jedem der Mund verboten, der nicht threaderstellerinkonform antwortet. Dann wird drauf hingewiesen und das ist dann auch wieder falsch.

    Nö Julchen – Frotti hat nur darum gebeten, Fremdbeiträge nicht schon wieder in der Luft zu zerreißen, weil sie nicht der eigenen Auffassung entsprechen. Und „darauf hingewiesen“ hätte ich vielleicht geringfügig anders interpretiert. 😀
    Warum allerdings Frotti diese Bitte in ihrem Eingangsposting vom Stapel gelassen hat, sollte eigentlich jedem klar sein, der einige Diskussionen der Vergangenheit hier noch vor Augen hat.

    Richtig… und um sich nicht durch Seiten an OT Beiträgen lesen zu müssen um wieder einen zu finden der zum Thema gehört…

    Merlein… von mir einfach mal ein müdes lächeln 😉 bleib so wie Du bist, aber laß mich einfach mit deiner Art in Ruhe und laß die Leute zum Thema was beitragen! UNd hau so einen interessanten Thread mit deinen Andeutungen nicht wieder aus dem Ruder!! Indem dadurch wieder 20 OT Beiträge gepostet werden, wo dir einige Personen virtuell auf die Schulter klopfen um dich zu bestätigen das Du anscheint „wieder mal einem ein beigepult hast“ **schallendlach**

    Danke an die anderen die sich wirklich bemühen beim Thema zu bleiben und ihre Erfahrungen hier berichten 🙂 wenn weiter solch interessante Beiträge zusammen kommen wäre es super!!

  • Avatar ambra sagt:

    Ich bin nach Julschens Beitrag mal in mich gegangen und musste (aus meiner bescheidenen Erfahrung!!) auch feststellen, daß die „springausgebildeten“ Jungpferde erstaunlicherweise weniger Schwierigkeiten mit Schiefe zeigten… :nix:

    So, jetzt frage ich mich, warum könnte dies so sein? Eigentlich ist die „Grundausbildung“ doch gleich, egal welchen Verwendungszweck das Pferd erhalten soll. Vielleicht schult ein moderates Springtraining besser die Beweglichkeit und die Koordination? Wo könnte wohl sonst noch ein Unterschied liegen?

    Liebe Grüße

    Sabine

    P.S. ich finde es sowohl arm, daß man sich gezwungen sieht am Anfang eines Threads um Höflichkeit und Anstand zu bitten, als auch unter der Würde von erwachsenen Frauen jeden aber auch wirklich jeden Anlass zu nehmen um ein hyänenartiges Verbal-Nachjagen zu starten. Für solchen Kinderkram wird es doch sicherlich irgendwo ein Ü30-Wendy-Forum geben; mit Pubertäts-Ecke und stiller Treppe 😉

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Vielleicht schult ein moderates Springtraining besser die Beweglichkeit und die Koordination?

    Ein moderates Springtraining oder Springgymnastik schult sicherlich die Koordination der Pferde, da sie ihre Haxen ganz anders sortieren müssen und durch die „Flugphase“ und das folgende Landen sich ganz anders ausbalancieren müssen.

    Bei Menschen ist es ja ähnlich: je vielseitiger die sportliche „Ausbildung“ in der Kindheit ist, desto flexibler können diese Kinder/Jugendlichen/Erwachsenen später andere Bewegungen erlernen, weil sie ein ganz anderes Körpergefühl haben.

    Nardo ist rechts hohl, wobei er aber auf beiden Seiten sehr beweglich ist. Es ist geplant, dass er das erste halbe Jahr unterm Sattel hauptsächlich im Gelände geritten wird, um die Balance und das Vorwärts zu fördern.

  • Avatar dat ninalein sagt:

    hallöchen,

    seitdem ich ja mit nadinchen springunterricht nehme und wir auch immer wieder sprnge bei einem geländeritt mit einbauen, entweder über gräben oder über umgestürzte bäume, läuft er gerade und tut sich weniger schwer.
    bei ihm ist es sogar so, bearbeitest du an dem einen tag die *schlechtere* seite, und er läuft am ende der einheit auf beiden gut, kann es passieren, dass er sich dann am nächsten tag auf der an sich besseren seite schwerer tut…
    er ist der typ, der unheimlich schnell lernt, hat er einmal was gezeigt bekommen und tut sich damit zunächst sehr schwer, wird das gleich beim zweiten mal um vieles besser und beim dritten mal sitzt das.

    einen lieben gruss

    nina

  • Avatar Ploco sagt:

    Zu den hier bereits genannten Dingen FÜR das Springtraining wie Balance, Koordination und Beweglichkeit möchte ich noch das Dehnen/Strecken sowie den fast ganzheitlichen Gebrauch der Muskelatur betonen, welches durch Absprung, Dehnung und Landung ganz natürlich entsteht.

  • Avatar wednesday sagt:

    Die beste Abhandlung zur natürlichen Schiefe habe ich bei „Eberhard Hübener: Schmeichelnder Sitz, atmender Schenkel, flüsternder Zügel“ gelesen.

    Die hochgelobten Ausführungen von EMM sind im weitesten eine Zusammenfassung des Buchkapitels bei Hübener. Hat man das gründlichst gelesen und verstanden, ist man in der Lage die natürliche Schiefe seines Pferdes individuell zu bearbeiten.

  • Avatar Lexikon sagt:

    Tipps die da wären, Wednesday…?

    Im Übrigen braucht es keine Merlijn, um das zu merken… :irre:

  • Avatar wednesday sagt:

    Tipps die da wären, Wednesday…? Im Übrigen braucht es keine Merlijn, um das zu merken…

    Zu erstens: Tipps? Lesen! Denken! Reiten! http://www.reiten-lesen-denken.de/ Mehr als einen Tipp für excellente Literatur wirst Du von mir nicht bekommen. Den Text von EMM habe ich ggf. noch zu Hause archiviert. zu zweitens: verstehe nicht, worauf Du hinaus willst :nix:

  • Avatar Lexikon sagt:

    1. danke – das kommt mir doch irgendwie bekannt vor…

    2. war gar nicht auf dich bezogen… wollte ich nur noch mal so in den Raum stellen :rolleyes:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Danke an die anderen die sich wirklich bemühen beim Thema zu bleiben und ihre Erfahrungen hier berichten 🙂 wenn weiter solch interessante Beiträge zusammen kommen wäre es super!!

    Nun, wie wäre es denn, wenn Du von Deinen Erfahrungen berichtetst, Du lässt ja hier – und das nicht zum ersten Mal 😉 nur die andern arbeiten 😉 😀

    Wo liegt der Sinn für Dich darin?
    Ist eine ernst gemeinte Frage 8)

    Uebrigens läuft doch hier Deine – ich sage jetzt mal Umfrag, um das Wort Diskussion explizit zu vermeiden – viel zügiger als auf „Fair-zum-Pferd“ wo Du genau die gleiche Umfrage laufen hast, selbstverständlich ohne Zensurandrohung :rolleyes:
    Ich weiss also gar nicht warum Du Dich beschwerst 😉

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    mein Pony ist rechts hohl, tut sich vor allem mit dem stellen links schwer und ich bin „rechtsfüsser“ tu mir dadurch auch mit dem stellen links schwer (linker Schenkel) ….. manchmal merke ich, dass ich mich in solchen Sachen „festbeisse“ und dann wirds garnix mehr. Also hab ich nun beschlossen, in nächster Zeit einfach „Wegzuschauen“
    Hab gelernt, dass es oft hilfreich ist, sog. Probleme für eine Weile auszuklammern…. und plötzlich funzts wieder

    Gruß
    SCHORSCH

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich habe zwar im Moment noch nix damit zu tun – aber bald…und deshalb schmeiss ich das hier einfach mal in die Runde. Die natürliche Schiefe ist mir bei meinem ersten Pferd als Anfänger extrem begegnet…ich bekam ihn nur gaanz schlecht links gestellt und gebogen…eigentlich fast gar nicht… :red:, und dachte ich wär links kaputt… 😀 Ach so, was ich getan habe? Geritten.

  • Avatar Cappuccino sagt:

    [quote=’Cubano9′,index.php?page=Thread&postID=481458#post481458Nun habe ich mich mal ein wenig schlau gemacht und mir wurde geraten, mal den Atlaswirbel zu checken. Siehe da: Er reagiert im Genick sehr empfindlich. Was nach Meinung einiger TA durchaus das Problem der Schiefe massiv verstärken kann. Ursachen: kann alles Mögliche sein, auch ein heftiger Ruck am Halfter, den er sich unlängst mal verpasst hat. Nun kommt nächsten Samstag der Osteo, dann schauen wir mal weiter. Cubano hatte ja etwas Ähnliches, allerdings jahrelang unerkannt und dementsprechend schwieriger behandelbar. Bei dem hat sich die natürliche Schiefe deutlich gebessert, nachdem der Atlas gerichtet wurde. Geritten bin ich natürlich auch 😀

    Genau so fing das bei uns auch an, unwillig und nörgelig, wenn ich Linksstellung und -biegung gefragt habe. Erstmal hab ich mir den Schuh angezogen und mich und meinen schiefen Sitz verantwortlich gemacht. Die Röntgenaufnahme brachte es dann zutage und das Pony kriegte Entzündungshemmer und Schmerzmittel. Nach 3 Wochen Schonung haben wird dann ganz langsam und vorsichtig wieder angefangen.

    Die Diagnose wurde anfang 2006 gestellt. Seitdem hat er noch 2-3mal Probleme mit den Chips gehabt aber nicht mehr behandlungsrelevant. Mit der Zeit lernt man Gott sei dank, die ersten feinen Anzeichen richtig zu deuten, wenn ihm das Genick wehtut.

  • Avatar Milea sagt:

    Wie sah es bei euren Jungpferden am Anfang an der Longe aus, waren sie da auf der schlechten Hand auch so zickig und wollten wieder die Richtung wechseln?

  • Avatar Granit sagt:

    Desweiteren finde ich die Aussage sehr interessant, dass hier berichtet wird, Springpferde seien deutlich besser geradegerichtet als Dressurpferde, wobei mich das dann eigentlich auch nicht so sehr wundert wenn ich darüber nachdenke.

    Die werden meist „lockerer“ geritten. Viel leicht getrabt und mehr galoppiert. Durch häufiges springen von Gymnastikreihen wird nicht nur das Körpergefühl des jungen Pferdes gefördert, sondern in einem hohen Maße der Takt geschult.

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Wie sah es bei euren Jungpferden am Anfang an der Longe aus, waren sie da auf der schlechten Hand auch so zickig und wollten wieder die Richtung wechseln?

    Oh ja – deshalb ja Doppellonge 😀 Aber auch da muss man höllisch aufpassen, dass Nardo nicht versucht, einen Handwechsel einzubauen….

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    Ich denke, dass Springpferde im Grunde ebenso viel „natürliche“ Schiefe haben, wie Dressurpferde.
    Macht sich beim Springpferd in so fern nicht zu stark bemerkbar in der Ausbildung, als man mehr Wert legt auf Galoppiervermögen und Balance in den Wendungen – ein bisschen schief stört da wenig.
    Dressurpferde lernen im Laufe ihrer Ausbildung – sofern sie so weit kommen – schwierige Lektionen auf engem Radius und in versammelten Tempi. Diese sind nur korrekt ausführbar mit geradegerichtetem Pferd, dass auf beiden Seiten gleichmässig durchlässig ist und dessen HH tragen kann. Schiefe ist da kontraproduktiv.

    HK

  • Avatar wednesday sagt:

    EMMs Zusammenstellung der Literatur zur Skala der Ausbildung insb. mit Schwerpunkt auf Wesen & Bearbeitung der natürlichen Schiefe hat 24 DIN-A-4 Seiten. Da zum Teil auch längere Passagen wortwörtlich zitiert sind, möchte ich dies Meisterwerk (keine Ironie) nicht öffentlich einstellen. Ich würde es maximal an interessierte per Mail weiterleiten.

    Bitte reale Adresse an mich via PN.

    @EMM: ich hoffe, es ist o.k. für Dich. Wenn nicht: bitte auch PN

  • Avatar nessi sagt:

    @wednesday: :post:

  • Avatar Falun sagt:

    Macht sich beim Springpferd in so fern nicht zu stark bemerkbar in der Ausbildung, als man mehr Wert legt auf Galoppiervermögen und Balance in den Wendungen – ein bisschen schief stört da wenig.

    Mit Sicherheit richtig. Außerdem denke ich, die Reiter sind eine weitere Ursache. Was sich so alles Dressurreiter nennt – egal auf welchem N>iveau vom Freizeitreiter bis sonstwo hin – ist in der überwiegenden Anzahl auch furchtbar ängstlich, was wiederum zur Folge hat, dass die vermeintlich „Dressurpferde“ kurz und langsam geritten werden. Springreiter sind da viel schmerzfreier und reiten immerhin mindestens angstfrei nach vorn. Das ist schon mal die halbe Miete.

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    Macht sich beim Springpferd in so fern nicht zu stark bemerkbar in der Ausbildung, als man mehr Wert legt auf Galoppiervermögen und Balance in den Wendungen – ein bisschen schief stört da wenig.

    Mit Sicherheit richtig. Außerdem denke ich, die Reiter sind eine weitere Ursache. Was sich so alles Dressurreiter nennt – egal auf welchem N>iveau vom Freizeitreiter bis sonstwo hin – ist in der überwiegenden Anzahl auch furchtbar ängstlich, was wiederum zur Folge hat, dass die vermeintlich „Dressurpferde“ kurz und langsam geritten werden. Springreiter sind da viel schmerzfreier und reiten immerhin mindestens angstfrei nach vorn. Das ist schon mal die halbe Miete.

    So ist es, Falun :thumbsup:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    So ist es, Falun :thumbsup:

    Auch unterschreib :friend:

  • Avatar maurits sagt:

    So ist es, Falun :thumbsup:

    Auch unterschreib :friend:

  • GidranX GidranX sagt:

    Gidran, am 20.2., ich hatte mich vertan.
    das Seminar wäre erst am 20.2.

    lg
    mau

    Ist auch in Ordnung. Ich finde aber auf der Seite gar nix über die Inhalte/Abläufe der unterschiedliche Seminare? und Preise auch nicht?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich glaube dort meint es jemand wahnsinnig gut und baut dauernd die Website um 😀 da fehlt nämlich auch die Beschreibung. Guck mal hier, könnte evtl. das hier sein: http://www.arr.de/de/termine/informationen-preise.html Ansonsten einfach anrufen.

  • GidranX GidranX sagt:

    Danke, Merlijn.. :friend:

  • GidranX GidranX sagt:

    So, meine Email-Anmeldung ist raus…Hoffentlich ist überhaupt noch was frei?

  • anchy anchy sagt:

    Gidran, ich verstehe den Ablauf nicht so ganz. In der Berschreibung richtet sich das an Ausbilder und Bereiter. Hast Du Dich zur Anlalyse mit Pferd angemeldet?
    Wohl nicht oder?
    Die Thematik interessiert mich, ich gedenke Euch zu begleiten 😀

    Liebe Grüße 😉

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Anchy ..Du auch noch 8o 8o
    Das wird ja ein richtiger Pförgle-Familienausflug 8o
    Ob das Herr Schöneich ohne Schaden übersteht :rolleyes: 😀

    Ich denke dass das:

    „Seminar- und Analyse-Tag für Reiter & Pferd“

    ein grundsätzlicher Ueberblick ist für interessierte, die sich mit dem Thema und wie er es angeht beschäftigen wollen.

    Ob man sein Pferd zur Analyse vorstellen will oder nicht ist rein fakultativ.

  • GidranX GidranX sagt:

    Es ist das von Merljin beschriebene Seminar…du musst ein bisschen runter scrollen, da erscheint dann die richtige Beschreibung.
    Fahrgemeinschaft?
    Nee, ohne Pferd.

  • Avatar maurits sagt:

    Moment mal.
    Als ich anrief, gab es da einen Seminartag am 6.2. 10. Der ist jetzt nicht mehr drin im Kalender.
    Der war auch nicht für Berufsreiter sondern für jedermann und kostete 35 Euro.
    Nützt nichts, ich werde da am Montag noch mal anrufen müssen.

    lg
    mau

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Danke an die anderen die sich wirklich bemühen beim Thema zu bleiben und ihre Erfahrungen hier berichten 🙂 wenn weiter solch interessante Beiträge zusammen kommen wäre es super!!

    Nun, wie wäre es denn, wenn Du von Deinen Erfahrungen berichtetst, Du lässt ja hier – und das nicht zum ersten Mal 😉 nur die andern arbeiten 😉 😀

    Wo liegt der Sinn für Dich darin?
    Ist eine ernst gemeinte Frage 8)

    Uebrigens läuft doch hier Deine – ich sage jetzt mal Umfrag, um das Wort Diskussion explizit zu vermeiden – viel zügiger als auf „Fair-zum-Pferd“ wo Du genau die gleiche Umfrage laufen hast, selbstverständlich ohne Zensurandrohung :rolleyes:
    Ich weiss also gar nicht warum Du Dich beschwerst 😉

    Der Sinn liegt darin, das sich auch mal User trauen was zu schreiben, die sonst bei dem „Ton“ der hier zeitweise herscht zurück schrecken und nur zur PN zurück greifen!
    Weiter, liegt der Sinn darin, das der User „SEINE Erfahrungen und Beobachtungen“ unverschön festhält und nicht irgendwas ausläßt nur weil zu einem vorigen Beitrag schon 10 solche :panik1: oder :irre: Smilies gepostet wurden…
    „MICH“ interessieren die Erfahrungen, der einzelnen Sparten, Dressurreiter, Springreiter, Bereiter, Freizeitreiter, Westernreiter ect. ppppp. … da gibt es einfach unterscheidliche Ansichten tw. (die ich aber wissen möchte) und DESWEGEN versuche ich das Thema friedlich zu gestalten!

    Ja Merlein im Fair läuft ein „Block“ von mir auf „meiner Seite“, keine Umfrage! Und ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz! Beschwert habe ich mich nicht!

    Es gibt einige Wege die zum „geraden Pferd“ führen und Dinge wo man erkennt das, das vermeindlich gerade Pferd, doch nicht gerade genug ist, obwohl es zB. schon im Viereck „S“ läuft, im Westernbereich schon 100 Kälber gefangen oder diverse Meter geschliddert ist, auf der Rennbahn KM hinter sich gelassen hat und und und !

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    „MICH“ interessieren die Erfahrungen, der einzelnen Sparten, Dressurreiter, Springreiter, Bereiter, Freizeitreiter, Westernreiter ect. ppppp. … da gibt es einfach unterscheidliche Ansichten tw. (die ich aber wissen möchte) und DESWEGEN versuche ich das Thema friedlich zu gestalten!

    Ja Merlein im Fair läuft ein „Block“ von mir auf „meiner Seite“, keine Umfrage! Und ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz! Beschwert habe ich mich nicht!

    nun ich meine mich zu erinnern, dass Dich dort eine Ausbildnerin aber genau das gleiche fragt, was Du eigentlich wissen willst und was Du damit bezweckst 😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Richtig und der habe ich auch gerade geantwortet!

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Hier wurde ja schon die These aufgestellt, daß Springpferde aufgrund des zügigen Vorwärtsreitens quasi „automatisch“ geradegerichtet sind. Frei nach Steinbrecht sozusagen.

    Mir ist zudem aufgefallen, daß Springreiter ja oft in Konterstellung um Kurven reiten, um dann vor dem Sprung das Pferd wieder andersherum zu stellen. Dadurch reiten sie doch letztlich mit ständiger Schulterverschiebung, immer wieder, und dies führt im nächsten Schritt zu einem geradegerichteten Pferd. Oder?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Oder?

    Richtig 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Abgesehen davon gehen Springreiter auch mal ein bisschen unbedarfter an das Thema ran.

    Sag hier einmal: Stell ihn mal durch 😀

    Du wirst gelyncht 😀

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Hier wurde ja schon die These aufgestellt, daß Springpferde aufgrund des zügigen Vorwärtsreitens quasi „automatisch“ geradegerichtet sind. Frei nach Steinbrecht sozusagen.

    Mir ist zudem aufgefallen, daß Springreiter ja oft in Konterstellung um Kurven reiten, um dann vor dem Sprung das Pferd wieder andersherum zu stellen. Dadurch reiten sie doch letztlich mit ständiger Schulterverschiebung, immer wieder, und dies führt im nächsten Schritt zu einem geradegerichteten Pferd. Oder?

    Jep! :ja:
    Frage… „Ist es besser ein Springpferd im Parcours „gerade“ zu machen, oder lieber vorher??“

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Du meinst diese Frage aber nicht Ernst..oder ?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Hast Du überhaupt jemals gute Springreiter Gymnastik reiten sehen ??
    Du würdest Dich wundern!

  • GidranX GidranX sagt:

    Hier wurde ja schon die These aufgestellt, daß Springpferde aufgrund des zügigen Vorwärtsreitens quasi „automatisch“ geradegerichtet sind. Frei nach Steinbrecht sozusagen.

    aber ziemlich frei… :flucht: 😀

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Hast Du überhaupt jemals gute Springreiter Gymnastik reiten sehen ??
    Du würdest Dich wundern!

    Doch war mein ernst!
    …und ja habe ich! Und die, die ich gesehen habe, hatten ihre Pferde vor den „großen“ Parcouren gerade!

    Ach so … genau so könnte ich das auch auf die Dressur ummünzen… arbeitet ihr schon an der Pirouette oder Piaffe bevor das Pferd „gerade“ ist??
    Oder auf die Westernreiter im Sliding-Stop
    Von den Isis habe ich keine Ahnung :denk:
    Oder im Rennsport auf 2000m??

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Aus diesem Grund fragte ich, ob Du eine solche Frage ernst meinst !

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Frage… „Ist es besser ein Springpferd im Parcours „gerade“ zu machen, oder lieber vorher??“

    Gegenfrage, warum reitet der Springreiter in Konterstellung durch die Kurve und dann den Sprung an?

    Hat das vielleicht nix damit zutun, das das Pferdchen sich gerade machen soll?

    Ein Springreiter reitet von Hause aus vielleicht mehr vorwärts als mancher Dressurreiter.
    Ein Springreiter arbeitet sein Pferd vorwiegend im Galopp.
    Ein Springreiter braucht ein Pferd, welches eng um die Kurve kommt, die vorgegebene Linie nicht verlässt und auch nicht über die Schulter wegrennt und das links wie rechts rum.
    Das trainiert der Springreiter.

    Das Geraderichten erledigt der Springreiter quasi neben bei, im täglich Training.
    Ich hab noch nie einen Springreiter sagen hören, und ich kenne ne Menge Springreiter, heute arbeite ich an der Schiefe o.ä.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Oder im Rennsport auf 2000m??

    Das finde ich nu interessant.
    Muss ein Rennpferd geradegerichtet sein oder richtet es sich im Laufe seiner Rennjahre selbst gerade??
    Oder ist es bei einem Galopper völlig wurscht, ob der nu gerade ist oder nicht.

    Tibatong, wo biste???????

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Oder im Rennsport auf 2000m??

    Das finde ich nu interessant.
    Muss ein Rennpferd geradegerichtet sein oder richtet es sich im Laufe seiner Rennjahre selbst gerade??
    Oder ist es bei einem Galopper völlig wurscht, ob der nu gerade ist oder nicht.

    Tibatong, wo biste???????

    Ist ein Galopper schneller wenn er gerade vorwärts läuft, oder schief??
    Ich glaube die Trainingsbahnen sind 8 Wochen links/ 8 Wochen rechts auf… ist das positiv??
    Ich kann mir das nicht vorstellen?? Oder?

  • GidranX GidranX sagt:

    ?( Habe ich auch noch keine Dressurreiter sagen hören..die Lektionen der Dressur haben doch allein das Ziel das Pferd geradezurichten und muskulär zu stärken um ein tragfähiges und ein wenn möglich gesundes und bis ins hohe Alter nutzbares Reitpferd zu schaffen.
    Oder verstehe ich hier gerade etwas falsch? Es wird sicher (Ausnahme)-Pferde geben, die krumm wie Hupe, schneller laufen oder höher springen als andere Pferde, weil sie vielleicht das grössere Talent haben, aber wie lange sie das an anderer Stelle (bezogen auf die Biomechanik) unbeschadet überstehen wäre ja noch die zweite Frage.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich bitte euch, ihr diskutiert :na:

  • GidranX GidranX sagt:

    Ups.. :red:

  • Avatar Quidam sagt:

    So, jetzt werf ich auch mal was mit ein… :rolleyes:

    Kann es sein, das vielleicht manchmal einfach viel zu viel Aufsehen um das Thema gemacht wird? :nix:

    Ich kenn etliche Pferde hier im Umkreis wo die Besitzer keinen Deut drauf schauen ob sie ihr Pferd gerade richten, geschweige denn überhaupt Übungen mit gymnastizierenden Effekt machen und die Pferde sind alle gesund, teilweise schon steinalt und stehen da wie ´ne eins!

    :denk:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    So, jetzt werf ich auch mal was mit ein… :rolleyes:

    Kann es sein, das vielleicht manchmal einfach viel zu viel Aufsehen um das Thema gemacht wird? :nix:

    Ich kenn etliche Pferde hier im Umkreis wo die Besitzer keinen Deut drauf schauen ob sie ihr Pferd gerade richten, geschweige denn überhaupt Übungen mit gymnastizierenden Effekt machen und die Pferde sind alle gesund, teilweise schon steinalt und stehen da wie ´ne eins!

    :denk:

    Auch interessant… was reiten die denn??

  • GidranX GidranX sagt:

    Für mich persönlich, liegt der Hase in falscher Versammlung begraben. Habe ich da nix mit am Hut, wird da sicher ein Schuh draus, so wie Du schreibst, Quidam.

  • Avatar Quidam sagt:

    Das sind hauptsächlich Freizeitreiter, die meist nur im Gelände unterwegs sind. Da gibt es dann die üblichen Trab- und Galoppstrecken und fertig! Der Platz wird höchstens zum longieren besucht.

  • Watson Watson sagt:

    h interessant… was reiten die denn??

    Bissi Platz und viel Gelände :red: so ist es bei uns und wir können super darauf aufbauen 😀
    Witz bei Seite, gerade kurz vor Weihnachten, als wir im kurzzeitigen Winterquartier standen, wurde Nuri bewundert, weil er so schön gerade und auch gleichmäßig (rechte und linke Hand) wäre. Dabei bin ich die Letzte die darauf achtet (weil ich es nicht gelernt habe).

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Das sind hauptsächlich Freizeitreiter, die meist nur im Gelände unterwegs sind. Da gibt es dann die üblichen Trab- und Galoppstrecken und fertig! Der Platz wird höchstens zum longieren besucht.

    Dann haben sie ihre Pferde, für deren Ansprüche doch „gerade genug“ (mei hört sich das doof an)

  • Watson Watson sagt:

    Frotti, gerade ist gerade. Nur halb gerade ist schief. 😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Frotti, gerade ist gerade. Nur halb gerade ist schief. 😉

    Dann müßte es ja 100% gerade Pferde geben! 😉

  • Avatar Quidam sagt:

    Ich unterstelle manchen sogar, dass sie sich keinerlei Gedanken darüber machen! Und würde man sie fragen oder ihnen darüber was erzählen würde man vermutlich als nicht „ganz sauber“ hingestellt werden.

    Aber das Ding an der Sache ist: die Pferde sind trotzdem gesund! Also bin ich schon der Meinung, das da manchmal einfach viel zu viel Hype drum gemacht wird. Klar, wenn ich nicht nur Freizeitreiter bin sondern die sportliche Schiene einschlage dann muss ich da wohl vermehrt drauf achten. Da ist der Unterschied einfach zu groß ob ein Freizeitpferd mal ne Stunde schief läuft oder ob ein Distanzpferd über 120km schief läuft.

  • Watson Watson sagt:

    Frotti, gerade ist gerade. Nur halb gerade ist schief. 😉

    Dann müßte es ja 100% gerade Pferde geben! 😉

    Ich behaupte jetzt mal salopp, es gibt auch keine. Man kann an der Geradestellung arbeiten, aber zu 100% wird man die nie hinbekommen. Dafür ist Pferd ein Lebewesen. Außerdem weißt du genau, was ich damit meine. Es ist die Begrifflichkeit, die ich immer sehr gewöhnungsbedürftig finde.

  • Avatar Granit sagt:

    Wer arbeitet denn in der Halle an der Schiefe seines Pferdes? Dort behebt man Rittigkeitsprobleme, die im Zusammenhang mit der natürlichen Schiefe auftreten und das wars. Auf dem Wege richtet man dann auch sein Pferd gerade, obwohl in erster Linie an den Rittigkeitsproblemen gearbeitet wird.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Hm… ist es dann nicht sinnvoller an der Schiefe zu arbeiten BEVOR die Probleme auftreten, Granit??

  • Avatar Chaplin sagt:

    Man kann die Schiefe doch nicht isoliert „abarbeiten“, sondern nur ganzheitlich ins Training einbringen. Es ergeben sich unterschiedliche hohle Seiten und auch „Probleme“ im Laufe des Lebens eines Pferdes.

    Nicole, wie würdest Du denn die Schiefe isoliert bearbeiten?

  • Watson Watson sagt:

    unterschiedliche hohle Seiten und auch „Probleme“ im Laufe des Lebens eines Pferdes

    :ja: und wie auch schon mal geschrieben wurde, die hohle Seite kann sich auch wechseln.

  • Avatar Granit sagt:

    Wenn du auf deinem Pferd sitzt, hast du doch nicht die Schiefe deines Pferdes im Kopf, sondern das was du reiten möchtest. Dabei treten zwangsläufig Probleme auf. Sei es ein schlechter Schenkelgehorsam beim Schenkelweichen, oder ein Fallen auf die innere Schulter auf dem Zirkel, oder du merkst das der dich im Galopp auf dem Zirkel nach außen setzt usw. Dann arbeitest du doch an dieser Problematik und so auch automatisch an der Schiefe des Pferdes.

    Übrigens ist die natürliche Schiefe beim Menschen auch vorhanden und daher würdest du als Reiter schon eine bessere und eine schlechtere Seite haben, auch wenn das Pferd zu 100% gerade wäre. Wie willst du dem begegnen?

  • Watson Watson sagt:

    Übrigens ist die natürliche Schiefe beim Menschen auch vorhanden und daher würdest du als Reiter schon eine bessere und eine schlechtere Seite haben, auch wenn das Pferd zu 100% gerade wäre.

    Jup das stimmt. das hatten wir gerade neulich im Stall. Der Besi stand vor einer gekachelten Wand (die Kacheln waren gerade) und seine linke Schulter war 3 cm niedriger als die rechte, obwohl er gerade stand. Das muss man auch mit berechnen und an der eigenen natürlichen Schiefe arbeiten.

  • Avatar Tibatong sagt:

    Tibatong, wo biste???????

    Hier, bei der Arbeit :whistling:

    Ein Rennpferd soll schnell sein, WIE er das macht, ist sein Problem.

    Bei Rennpferden ist Schiefe daher nur bedingt ein Thema, sie wird auch nicht speziell bearbeitet. Es gibt deutlich schiefe Pferde, die trotzdem schnell laufen und es gibt gerade Pferde, die langsam sind.

    Indikator für ein schiefes Pferd ist z.B. die Präferenz einer bestimmten Rennrichtung. Es gibt welche, die gewinnen nur auf Linkskursen, andere auf Rechtskursen, andere gewinnen links und rechts.

    Anstrengender zu reiten ist ein schiefes Pferd allemal. Die Jockeys sagen dann „er hängt nach einer bestimmten Seite“. Besonders deutlich wird das im Endkampf, wenn die Pferde müde werden und die Tendenz haben, auseinanderzufallen und in Richtung ihrer angenehmeren Seite abzudriften. Da muss der Jockey dann tatsächlich „geraderichtend“ arbeiten und das Pferd in der Spur halten (z.B.durch Wechsel der Peitsche auf die andere Seite). Lässt er das Pferd nämlich abdriften und in die Spur von anderen kommen und diese behindern, wird er disqualifiziert.

    Es wäre natürlich eine nette Spekulation, zu überlegen, wie gut ein deutlich schiefes Pferd, welches trotzdem gewinnt, sein könnte, wenn es gerade wäre…. Oder läuft er nur dann schnell, wenn er so laufen kann, wie er sich wohlfühlt und die Quittung der andauernden Schiefe kommt höchstens später mal im gesundheitlichen Bereich – oder auch nicht :denk:

    Hier sind mal ein paar nette Einstellungen….

  • Avatar Chaplin sagt:

    Anne, das Video macht Gänsehaut :ja:

  • Avatar Tibatong sagt:

    Anne, das Video macht Gänsehaut :ja:

    Oh jaaa…. :love: :herz: :love:

  • Avatar priatchen sagt:

    Hier, bei der Arbeit

    @Tibatong; darf ich dich fragen, ob man nicht manchmal mit der angst zu tun bekommt, so im pulk?

  • Avatar merlin sagt:

    Ach so … genau so könnte ich das auch auf die Dressur ummünzen… arbeitet ihr schon an der Pirouette oder Piaffe bevor das Pferd „gerade“ ist??
    Oder auf die Westernreiter im Sliding-Stop
    Von den Isis habe ich keine Ahnung :denk:
    Oder im Rennsport auf 2000m??

    Oh, hier kann ich helfen:

    Isis sind von Natur as anders und damit gerade! Wenn man bei einem Isi an der Schiefe/der Gymnastizierung arbeiten möchte, dann nutzt man die Ovalbahn. Dort läßt man die Fellviecher dann fullspeed rumscheppern, womit die Gymnastizierung vollautomatisch einsetzt, sobald sie die Kurven erreichen. Fällt Pferd um, ist es schief – wenn nicht, dann ists gymnastziert.
    Durchschnittliches Alter in dem die Viecher noch reitbar sind: gut über 20 Jahre, wobei sich einige doch freuen, wenn sie ab 20 nur noch kleinere Wanderritte machen sollen – also Wanderrite mit meist weniger als 30 KM Tagesleistung und lieber nur eine Woche xmas

  • Avatar Granit sagt:

    Übrigens ist die natürliche Schiefe beim Menschen auch vorhanden und daher würdest du als Reiter schon eine bessere und eine schlechtere Seite haben, auch wenn das Pferd zu 100% gerade wäre.

    Jup das stimmt. das hatten wir gerade neulich im Stall. Der Besi stand vor einer gekachelten Wand (die Kacheln waren gerade) und seine linke Schulter war 3 cm niedriger als die rechte, obwohl er gerade stand. Das muss man auch mit berechnen und an der eigenen natürlichen Schiefe arbeiten.

    Das fängt beim ganz banalen Rechts- oder Linkshänder an. Im Grunde versuchen wir nem Rechtshänder beizubringen mit links nen Nagel in die Wand zu schlagen. Das ideale Ergebnis wäre, dass er das dann mit Links genauso gut kann wie mit Rechts.

  • Avatar nessi sagt:

    Mal kurz Offtopic zum Video:
    Ich war auf der Pferd & Jagd auf diesem Rennpferd-Simulator und bin da mal 5 min. drauf geritten, davon vielleicht eine Minute vollstes Tempo mit Zügel in einer Hand und imaginären Gerte in der anderen…hätte nie gedacht, dass das so hart ist! *schweißvonderstirnwisch*
    Erstens war ich danach völlig aus der Puste, obwohl ich eigentlich eine gute Kondition habe. Zweitens hatte ich einen Tag danach an den Knöcheln und Knien blaue Flecken und Muskelkater in den Beinen, wie nichts Gutes….dabei bin ich eigentlich recht gut trainiert.
    Als der gute Mann mir dann erzählte, dass die Auszubildenden täglich 3-4 Std. mit dem Simulator trainieren, war ich ganz schön baff! :panik:

  • Avatar Tibatong sagt:

    @Tibatong; darf ich dich fragen, ob man nicht manchmal mit der angst zu tun bekommt, so im pulk?

    Als richtiger Profi musst du da durch, auch wenn es eng wird :flucht:

    Als Amateur wie meiner einer hatte ich das Glück, ein Pferd zu haben, welches auf Warten geritten werden wollte, d.h. man dödelt dreiviertel des Rennens irgendwo am Schluss herum, versucht im Schlussbogen gut um die Kurve und innen durch zu kommen. Und wenn man dann noch etwas Sprit im Tank hat mit einem Speedpferd, geht das auch ganz gut, denn die Frontrunner ohne Speed haben dann meist ausgespielt und verabschieden sich nach hinten….

    Nessi,
    genau das war mein Erlebnis nach der ersten Runde auf einem Rennpferd mit kurzen Bügeln. Hatte vorher gross rumgetönt, ritt zu der Zeit 1-2 Pferde täglich und war eigentlich ganz fit. Danach war ich ziemlich ruhig, damit man nicht so merkte, wie mir die Beine schlotterten und weil ich auch erst mal wieder Luft kriegen musste …. :red:

    Der Muskelkater ist übrigens logisch: Beim Dressurreiten mit langem Bein trainierst du die „Streck“muskeln, im Rennsitz genau die Antagonisten, die „Halte“muskeln.

  • Avatar Tibatong sagt:

    Noch ein OT: Das Pferd aus dem Video, Sea the Stars, ist jetzt vierjährig und Deckhengst in Irland. Einstandsdecktaxe: 85.000 Euro *umfallt*. Er ist übrigens ausgebucht….. :resp:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Wenn du auf deinem Pferd sitzt, hast du doch nicht die Schiefe deines Pferdes im Kopf, sondern das was du reiten möchtest. Dabei treten zwangsläufig Probleme auf. Sei es ein schlechter Schenkelgehorsam beim Schenkelweichen, oder ein Fallen auf die innere Schulter auf dem Zirkel, oder du merkst das der dich im Galopp auf dem Zirkel nach außen setzt usw. Dann arbeitest du doch an dieser Problematik und so auch automatisch an der Schiefe des Pferdes.

    Übrigens ist die natürliche Schiefe beim Menschen auch vorhanden und daher würdest du als Reiter schon eine bessere und eine schlechtere Seite haben, auch wenn das Pferd zu 100% gerade wäre. Wie willst du dem begegnen?

    Ok das meine ich doch! 😀 …beim Training am Boden!

    Ich war DAMALS nicht lang genug Springreiter, deswegen versuche ich es laienhaft zu fragen…
    Geht Ihr denn schon in einen hohen Parcours wenn Pferdie zB noch nach aussen driftet auf einer Hand? Einen Schenkel schlechter annimmt? Auf eine Schulter fällt??
    Ich weiß das meine Stute und ich damals erst richtig Erfolg hatten, also auf Turnier bis gerade mal A :whistling: und im Training L, -als ich etwas besseren Dressurunterricht nebenbei hatten…

  • Avatar sabrell sagt:

    Moin

    .. arbeitet ihr schon an der Pirouette oder Piaffe bevor das Pferd „gerade“ ist??

    DER ist gut 🙂

    Kann es sein, das vielleicht manchmal einfach viel zu viel Aufsehen um das Thema gemacht wird?

    Aber DER ist besser 🙂

    Der Hit des Tages aber ist DER hier:

    Isis sind von Natur as anders und damit gerade! Wenn man bei einem Isi an der Schiefe/der Gymnastizierung arbeiten möchte, dann nutzt man die Ovalbahn. Dort läßt man die Fellviecher dann fullspeed rumscheppern, womit die Gymnastizierung vollautomatisch einsetzt, sobald sie die Kurven erreichen. Fällt Pferd um, ist es schief – wenn nicht, dann ists gymnastziert.

    Schon gut.. keine Aufregung. Bin schon wieder weg 🙂

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …immer wieder schön wenn Dinge komplett aus dem Zusammenhang gerissen werden!! 😀

  • Avatar wednesday sagt:

    Ich war DAMALS nicht lang genug Springreiter, deswegen versuche ich es laienhaft zu fragen…
    Geht Ihr denn schon in einen hohen Parcours wenn Pferdie zB noch nach aussen driftet auf einer Hand? Einen Schenkel schlechter annimmt? Auf eine Schulter fällt??

    Faustregel: je höher die Sprünge werden, desto kleiner wird der Toleranzbereich für einen passenden Absprung.

    Die meisten Hindernisfehler sind eigentlich Wendungsfehler, weil der Reiter mit der inneren Hand das Pferd herumzieht und damit das innere Hinterbein blockiert. Sieht man im E/A-Bereich häufig, bei L nimmt es deutlich ab und ab M quasi nicht mehr zu sehen.

    Ich weiss nicht, ob Du schon mal ein reelles L-Springen in einer kleinen 20×40 Halle geritten bist. Mit einem Pony mag man vielleicht noch ums Eck schreddern können. Mit einem Warmblut mit 1,77m Stockmaß bekommt man in der Regel ein Problem, wenn man nicht sauber am äusseren Zügel / mit dem äusseren Bein um die Kurve reiten kann bzw.

    Beantwortet das Deine Frage?

  • Avatar Granit sagt:

    Geht Ihr denn schon in einen hohen Parcours wenn Pferdie zB noch nach aussen driftet auf einer Hand?

    Die Höhe hat da nichts mit zu tun. Natürlich reitet man einen jungen auch mal gegen nen höheres Hindernis. Das hat aber mehr mit der Entwicklung des Selbstvertrauens zu tun.

    Entscheidend sind die Wendungen und Distanzen, die mit zunehmender Balance immer besser werden und man das vermehrt kontrollieren kann. Dieses vorher genannte nach außen stellen des Pferdes ist allerdings eine Hilfsmaßnahme und kann in engen Wendungen, z.B. in der Halle, eher zu Problemen führen.

    Den Rittigkeitsproblemen, bedingt durch den Grad der natürlichen Schiefe, begegnet man daher in der Auswahl der Wege, die man reiten möchte. Daher werden Springpferdeprüfungen meist auf langen und freundlichen Linien geritten. Springen gegen die Uhr werden von guten Parcoursbauern so angelegt, dass man alternativen in der Linienführung hat und u.U. ein Springen im ruhigen Handgalopp gewinnen kann, wenn man alle kurzen Wendungen reitet.

    Die dressurmäßige Arbeit steht natürlich vorne an, aber die hat nicht zwingend etwas mit dem bimsen von Lektionen zu tun, sondern ganz viel mit dem lockern der Muskulatur und der Durchlässigkeit. Das reiten über Stangen, Cavalettis und kleinen Sprüngen auf geraden und gebogenen Linien ist dafür sehr geeignet. Und da können selbst 80cm für manches Pferd schon recht hoch sein, wenn es der 8. Sprung einer In-Out-Reihe ist. 😀

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Danke Wed… 🙂 tolle Erklärung!

    Mein Stute war damals 1,63 m – die Größe reichte auch schon für die Halle bei L – Höhe :wacko:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Granit – auch danke für Deine Erklärung!

    Ich glaube – selbst wenn ich beim Springen geblieben wäre, über „L“ wäre ich nicht gekommen :panik:
    Da hats mir dann doch das eine oder andere Mal im IN-OUT den Mut genommen…und ich habe eine große Linie drum rum angelegt 😀
    Aber das lag glaube ich auch daran, das ich wußte das meine Stute parken kann, oder wie ein Frosch sprang wenn was nicht hin kam – „vier Beine hoch, vier Beine runter“

  • Avatar Chaplin sagt:

    Je gerader ein Pferd wird/ ist, um so einfacher ist es für das Pferd u.a. unter den Schwerpunkt zu treten. Das wirkt sich auf viele Lektionen aus. Eine Piaffe mit einem sehr schiefen Pferd wird daher meiner Meinung nach nicht wirklich funktionieren, weil das Pferd aus Mangel an Kraft und Balance am Schwerpunkt travers/ oder renversartig vorbei treten wird.
    Ebenso im Galopp resp. in einer Galopppirouette…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Je gerader ein Pferd wird/ ist, um so einfacher ist es für das Pferd u.a. unter den Schwerpunkt zu treten. Das wirkt sich auf viele Lektionen aus. Eine Piaffe mit einem sehr schiefen Pferd wird daher meiner Meinung nach nicht wirklich funktionieren, weil das Pferd aus Mangel an Kraft und Balance am Schwerpunkt travers/ oder renversartig vorbei treten wird.
    Ebenso im Galopp resp. in einer Galopppirouette…

    Richtig!! So würd ich es auch sagen. bzw schreiben! In Pi würde ich noch hinzufügen – tritt hinten raus, oder „hüpft über die Hüfte „weg““
    Sind dann viele Pferde im großen Viereck noch so extrem schief/unausbalanciert 😉 ?

  • Avatar Granit sagt:

    im IN-OUT den Mut genommen…und ich habe eine große Linie drum rum angelegt

    Mit einem etwas fortgeschrittenen Pferd nimmt man die In-Out-Reihe als Slalomhilfe. Das ist dann zwar recht eng, aber durch die seitliche Begrenzung driftet das Pferd nicht ab und man kommt zwischendrin ganz einfach mal zum nachgeben. 😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    im IN-OUT den Mut genommen…und ich habe eine große Linie drum rum angelegt

    Mit einem etwas fortgeschrittenen Pferd nimmt man die In-Out-Reihe als Slalomhilfe. Das ist dann zwar recht eng, aber durch die seitliche Begrenzung driftet das Pferd nicht ab und man kommt zwischendrin ganz einfach mal zum nachgeben. 😉

    😀 Für mich war es damals eher eine persönliche Sicherheitsvorkehrung! 😀

  • Lodoherz Lodoherz sagt:

    Also für mich sind die in-outs nie das Problem, sind niedrig, meist eh nur in Standardparcours. Aber so ein Endmaßcarreeoxer auf langer gerader Strecke anzureiten, das ist mein Problem „Passt, passt nicht, passt, passt nicht, ach komm Pferd mach allein!!“

    Das wichtigste ist doch im Parcour, dass du den Galopp schließen und wieder rauslassen kannst. Das du die Wendungen ausnutzen kannst, („Schaff dir Platz zum Sprung“) und das der Rhythmus erhalten bleibt.

    Dazu braucht es schon ein in gewisser Weise durchlässiges Pferd. Und wie war das noch gleich „Durchlässigkeit“ , ja richtig SdA und Graderichtung stand da doch auch irgendwie. 😉

    Andere Möglichkeit: Man greife in die Portokasse, kaufe sich ein Pferd mit mächtig Vermögen, und niemals endender Leistungsbereitschaft, dann geht das meist auch ohne, wenn das Pferd dann noch von 1 bis na sagen wir 15 zählen kann, ist alles geritzt! :blinzel: In meiner Portokasse befinden sich leider nur Briefmarken :nix: also den steinigeren Pfad.

    LG Kirsten

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Andere Möglichkeit: Man greife in die Portokasse, kaufe sich ein Pferd mit mächtig Vermögen, und niemals endender Leistungsbereitschaft, dann geht das meist auch ohne, wenn das Pferd dann noch von 1 bis na sagen wir 15 zählen kann, ist alles geritzt!

    Aber nur solange, bis es ins Stechen geht und man auch eng rum muss. Ein schiefes Pferd kriegst du nicht so eng rum.
    Da musste dann schon Mächtigkeitsspringen reiten 😀

  • Lodoherz Lodoherz sagt:

    Also bis M* geht das hier ländlich sittlich ohne Probleme. Natürlich muss der Reiter auch noch schmerzfrei genug dafür sein. Bin mal als „Schwangerschaftsvertretung“ so ein Pferd gesprungen. Überm Sprung Granatengefühl! Aber der Weg dahin war echt gruselig(für mich jetzt, die Besi fands voll ok)

    Mächtigkeitsspringen reite ich nicht, wo ich nicht mehr rübergucken kann reiten ich nicht drüber!!!

    Hab mal das Neujahrsspringen des Vereins (vor gefühlten 100 Jahren) über 175cm gewonnen, da kann ich noch rübergucken, aber heute nicht mehr gegenreiten.

    Der jugendliche Leichtsinn ist leider mit derselbigen verflogen!!

    LG Kirsten

  • Avatar Granit sagt:

    Also bis M* geht das hier ländlich sittlich ohne Probleme.

    Na ja, das kommt dann aber drauf an wo du hin fährst. Hier noch M Kat.B LK 2-4 in der Halle 20/40. Rechte Hand, aus der Ecke ca. am Wechselpunkt der langen Seite Steilsprung 1,30m und dann rechts weiter auf gebogener Linie, 3 Galoppsprünge rückwärts ca.13,5m in die Oxer/Steil-Kombination. Oxer 1,30 Karre 1,40 tief und der Steil 1,30m, Distanz weit auf 7,8m. Da war für ganz viele die Reise zu ende. Da hab ich selbst S-Pferde abka… sehen. In dem Springen gabs einen Nuller von 56 Pferden.

    Letztes Erlebnis, wo es mal „Hoch“ gehen sollte. Barrierenspringen in einer verkleinerten Halle 34/20. An der langen Seite ne Dreifache mit nem Einsprung von nem Meter, nur die beiden folgenden Sprünge wurden erhöht. Distanz zwischen den Sprüngen 7m. :irre: Aber ich war da mit meinem Schweren Warmblüter eigentlich nur geduldet, da man davon ausging, dass eine Schülerin der tollen Ausbilderin gewinnen würde, dessen Showpunkt das auch war. Gewonnen hab ich das dann mit der Höhe von 1,60m und der Sprung davor 1,40m. Die anderen haben keine Hindernisfehler gemacht, sondern sind stehen geblieben, weil die Distanz zu eng wurde und die Pferde dafür zu steif waren. 😀

  • Avatar merlin sagt:

    Ists im Winter brausend kalt
    Der Sabrell in die Foren eilt.

    😀

  • Avatar maurits sagt:

    Ists im Winter brausend kalt
    Der Sabrell in die Foren eilt.

    😀

    „knallt“ statt „eilt“.
    Reimt sich besser find ich. 😉

    lg
    maueritze

  • Lodoherz Lodoherz sagt:

    @Granit

    ja, hast recht „kniffelige Linienführung“ Aber meistens bauen hier bei uns alteingesessene (die Betohnung liegt auf alt) Parcourbauer, das ist nicht kniffelig.

    Mein Springtrainer ist auch Parcourbauer, jetzt auch endlich inter. wie er mir grade stolz berichtete. Wenn der am WE einen Großen Preis baut, müssen wir uns in der nächsten Springstunde warm anziehen. Der legt übr. grossen Wert auf Rittigkeit, und so baut er auch seine Parcours.

    ach, und bei 7 meter hätte das meine alte Stute mit ihrem Kratzegalopp hinbekommen, aber mein jetziges Springgeschoss würde zur Zeit wohl ein In Out daraus machen Und vor diesem In Out würde sogar ich Angst kriegen!!!!:panik:

  • Avatar merlin sagt:

    @Mauritz
    Sieh es mir nach – ich bin halt nicht Q , sondern einfach nur ein wenig albern :blinzel:

  • Avatar isi-tanja sagt:

    hi Neues vom schiefen Isi.Zähne sind wieder gerade .(2st.Arbeit].und es kann wieder besser laufen.Wieviele Pferde wohl solche Probleme haben?

  • Avatar Chaplin sagt:

    Der Zahnarzt war jetzt 2st.dran.Mal sehen wie er sich entwickelt

    hi Neues vom schiefen Isi.Zähne sind wieder gerade .(2st.Arbeit].und es kann wieder besser laufen.Wieviele Pferde wohl solche Probleme haben?

    Schon wieder 2 Stunden innerhalb von einer Woche, oder wie? :huh:

  • Avatar maurits sagt:

    gerade Zähne?
    geraderichten?
    Hab ich was verpasst? :panik1:

    ich sehe Dir übrigens alles nach, merlin, nur das „Z“ am Ende des „MauritSes“ nicht :fies:

    lg
    maurits

  • Avatar Chaplin sagt:

    Spontanheilung :blinzel:

  • Avatar merlin sagt:

    ich sehe Dir übrigens alles nach, merlin, nur das „Z“ am Ende des „MauritSes“ nicht :fies:

    Upps :panik:

    Das war ein Freudscher Verschreiber, weil mir so kindisch war: Kindheit-Burg Schreckenstein-Mauersäge-Mauerritze-Mauritz 😀 😀

  • Avatar merlin sagt:

    By the way und völligst OT:

    @Chaplin Da Du Dich hier gerade rumtreibst: sag mal, antwortest Du eigentlich auch auf PNs? :blinzel:
    Ich hätte gerne gewußt, was ich mit einem gewissen Stück Leder machen soll 😉

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    gerade Zähne?
    geraderichten?
    Hab ich was verpasst? :pani

    mich das auch frag :nix:
    ist da eine Erkenntnis spurlos an mir vorübergegangen :denk: :flucht:

    HK

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    8) Naja…. 😉 wer selber schon mal erlebt hat was Muskelverspannungen wegen Ausweichshandlungen anrichten können, könnte sich schon vorstellen, dass ein nicht richtiger funktionierender Kiefer, oder Schmerzen im Gebiss ein klein weng mit an der Schiefe schuld sein könnte, resp. warum man sie partout nicht einigermassen in den Griff kriegt, genauso wie unpassenden oder falsch bearbeitetes Pferdefuss- und -Schuhwerk, von unpassenden Sätteln die die Bewegungsfreiheit des Pferdes behindern, dücken oder gar schmerzen rede ich schon mal nicht

    Wie gesagt nicht nur, aber kann, aber das auch nicht immer….obwohl sich das viele Pferdebesitzer gerne einreden würden, dies mal ganz wertfrei von diesem Beitrag hier abgesehen 😀 :friend:

  • Avatar isi-tanja sagt:

    Ich weiß auch das mein Eintrag nicht ganz zum Thema passt,doch das richtige reiten biegen stellenoder gerade richten war garnicht möglich aufgrund der Zähne.Bin glücklich dem tier endlich helfen zu können.Er läuft wieder rund nicht mehr wie ein würfel.Sorry wenn ich euch damit nerve.
    🙁

  • Avatar Bolero sagt:

    Ein sehr interessantes Thema, welches für mich auch derzeit mit meinem 6-jährigen PRE ganz wichtig ist. Der Ist-Zustand : Geradeaus setzt das rechte Hinterbein mehr in Richtung rechts außen auf. Das linke Hinterbein tritt oft kürzer. Beim Longieren mag er sich rechts nicht so gern biegen, auf der linken Hand fällt er gern über die äußere Schulter aus. Das linke Hinterbein knickt auch manchmal bei ganzen Paraden zum Halten weg (wohl eine Bänderschwäche im Kniegelenk). Ich habe mein Pferd noch nicht so lange, ca 8 Monate, kenne die Vorgeschichte nicht und habe ihn deshalb nebst Ankaufsuntersuchung, nochmal von meinem TA, Physiotherapeut und Zahnarzt untersuchen lassen. Jedenfalls lag offenbar nichts Gravierendes vor, eine ausgeprägte Rechtsschiefe, und ich bekam freie Fahrt für ein langsames Aufbautraining. Meine Analyse: Rechtes Hinterbein tritt nach außen, dadurch muß es mehr schieben und weniger tragen. Das linke Hinterbein, tritt (warum auch immer) oft kurz, aber in der Spur. D.h. hier mußt er mehr tragen, kann es aber noch nicht so gut, es fehlt an Kraft. Evtl. liegt auch eine manifestierte SChonhaltung vor. Mein Ziel: das rechte Hinterbein mehr unter den Körper zum Schwerpunkt und damit zum Tragen bringen, statt zum Schieben. Das linke Hinterbein soll mehr vortreten und Gewicht aufnehmen, die Muskulatur muß gekräftigt und gedehnt werden. Mein Pferd soll seine Beine und Bewegungsmöglichkeiten besser und bewußter wahrnehmen lernen, durch gezielte Gymnastizierung möchte ich neue Voraussetzungen und Möglichkeiten schaffen, und ihm diese vermitteln. Da ich der Auffassung bin, daß ein Pferd, naturgemäß ein Fluchttier, zunächst über genügend Schubkraft verfügt, arbeite ich von Anfang an an der Tragkraft und an dem Geraderichten. Für die Problemstellung meines Pferde arbeite ich an der Hand: auf der rechten Hand, Schulterherein dosierend aufgebaut, mit der großtmöglichsten Abstellung, die in Biegung, d.h. ohne Ausfallen der Hinterhand, möglich ist. Renvers nur bedingt, denn hier könnte das Problem verstärkt werden, daß das rechte Hinterbein rechts heraus tritt. Im Renvers ist es noch schwerer für das Pferd mit dem rechten Hinterbein unter den Schwerpunkt zu treten. Auf der linken Hand, möchte ich erreichen, daß das kürzer tretende linke Hinterbein weiter vor tritt. Die rechte Schulter darf nicht ausfallen, um die SChulter und das rechte Vorderbein nicht zu überlasten. Also arbeite ich, wenn im Schulter herein, nur mit ganz wenig Abstellung, behalte die rechte Schulter im Auge und auch das rechte Hinterbein, das gern außen raus tritt. Zuviel Abstellung im Schulterhein auf der linken Hand, zum jetzigen Zeitpunkt, könnte kontraproduktiv wirken. Mehr Abstellung dagegen, im Renvers auf der linken Hand. Vorteil, die rechte Schulter kann nicht ausfallen, das rechte Hinterbein auch nicht und das linke mir zugewandte Hinterbein rege ich verstärkt zum Vor-und Untertreten an, z.B. mit Touchieren. Beim Reiten: auf der rechten Hand, auch auf geraden Linien, ist mein Pferd rechts gestellt und soweit im SChulter vor, daß er gerade gerichtet ist. Auf der linken Hand reite ich etwas mehr in Renversstellung. Es sind Nuancen, die einem ungeübten Betrachter wahrscheinlich gar nicht auffallen würden. Schon würde man aber ein schiefes Pferd sehen, wenn ich ihn so laufen lassen würde, wie er möchte. Dazu kommen viele gebogene Linien und Wechsel von Rechts- und Linksbiegung, Handwechsel. Dabei versuche ich darauf zu achten, daß die Hinterbeine gleichmäßig spuren und nach vorn arbeiten. Gern möchte sich mein Pferd, der Arbeit durch Tempo entziehen: Hinterhand schiebt, Vorhand läuft weg. Daher arbeite ich dann eher untertourig. Will sich mein Pferd über die rechte SChulter entziehen, das macht er besonders gern im SChulterherein oder im Linksgalopp, lege ich die Gerte an die äußere rechte Schulter an und führe die SChulter etwas hinein. Bei ihm klappt das sehr gut. Ich stelle gerade fest, wieviel ich schon geschreiben habe, und, daß es viel, viel leichter ist, dies Alles an oder auf dem Pferd anzuwenden, als es zu erklären…. :denk: Inzwischen kann ich einigermaßen so auf mein Pferd einwirken, daß es gerade gerichtet läuft, an der Hand, beim Reiten und etwas schwieriger, an der Longe. Das heißt natürlich nicht, das es geradegerichtet ist und bis dahin ist es noch ein langer Weg. Aber, wenn ich die Entwicklung der letzten Monate sehe, bin ich sehr zufrieden mit dem derzeitigem Resultat. 🙂

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