Erfahrungen mit laparoskopischer Kastration?

By Weltsje | Kastrationen, Geschlechtsorgane, Hormone

Wie im letzten Phryso zu lesen war, werden in den NL mittlerweile Kastrationen von Hengsten per Laparoskopie durchgeführt.

Die Vorteile hören sich gut an. Das Pferd braucht keine Vollnarkose, muss nicht abgelegt werden, der Bauchraum muss nicht eröffnet werden, dadurch weniger bis kaum Schmerzen, kurze Rekonvaleszenzzeit. Für mich klingt das auf den ersten Blick nach einer interessanten Alternative. Infos: www.pijnlozecastratiepaard.nl

Nun meine Frage, hat jemand mit dieser Kastrationsmethode schon Erfahrungen gesammelt und gibt es in (Nord-) Deutschland Kliniken, die nach dieser Methode kastrieren? In den NL kann diese Kastration übrigens auch ohne weiteres im Stall ausgeführt werden.

Kostenmäßig bewegt sich diese Methode um die 500,-€, also eher günstiger als eine „normale“ Kastration in der Klinik und eben erheblich weniger risikobelastet.

  • gitana gitana sagt:

    Erfahrung keine, aber das hier http://edoc.ub.uni-muenchen.de/3438/1/Kellewald_Volker.pdf gefunden.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Ja, diese Dissertation hatte ich auch gefunden. Die ist allerdings von 2005 und bezieht sich wohl noch auf die ältere Methode, bei der die Samenleiter abgebunden wurden. Heute werden sie durchtrennt mit der „Ligasure Methode“.

    Nach der „alten Methode“ kam es wohl vor, dass noch etwas Testosteron gebildet wurde. Nach der „neuen Methode“ soll dies nicht mehr vorkommen. :nix: . Die zitierte Seite der Dierenkliniek Noordwolde beschreibt das sehr ausführlich :denk: .

    Wäre schön, wenn jemand schon über Erfahrungen mit dieser Methode berichten könnte.

  • Balines Balines sagt:

    Gibt es dazu inzwischen Erfahrungen bei euch?
    Würde mich auch interessieren!

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