Entstandene Kosten durch Fehldiagnose…

By Tati | Streitforum

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Hallo Fories,
so richtig wusste ich nicht wohin mit dem Thema und ich hoffe ich bin hier richtig.
Mich würde ganz allgemein einfach mal interessieren ob man was machen könnte und wenn ja was genau.
Und zwar geht es dabei um folgenden Sachverhalt: Ich hatte eine Tierärztin beauftragt, das Bein meines Pferdes per Ultraschall zu untersuchen. Dazu bekam sie den OP-Bericht mit den Befunden, u.a. was genau untersucht werden soll. Laut BGB ist also ein Vertrag zustande gekommen.
Nun hat sie dabei aber eine Fehldiagnose gestellt, wodurch mir auch nicht gerade wenig Mehrkosten entstanden sind, die ich ohne diese Fehldiagnose nicht hätte. Da ich eine weitere Therpaie versuchen wollte, musste ich einen anderen Tierarzt zu Rate ziehen, wodurch die Fehldiagnose raus kam. Natürlich kann soetwas immer mal passieren, aber zwischen: Der Gaul wird nie wieder und der ist kerngesund liegen nun einmal Welten. Also habe ich mir noch ein 3.Urteil geholt, ebenfalls mit der Aussage, er ist gesund.

Lange Rede kurzer Sinn: Muss ich die Rechnung der ersten TA bezahlen? Eine Leistung hat sie ja erbracht, aber diese beinhaltet meiner Meinung nach einen Mangel (Fehldiagnose) und laut BGB muss man bei einem Mangel Nachbesserung fordern. Geht ja hier schlecht. Steht mir nun eine Rechnungskürzung zu, dass man z.b. nur die Fahrtkosten bezahlt? Die ganzen Extrakosten durch diesen Fehler werde ich ihr wohl nicht berechnen können und darum geht es mir auch nicht. Ich finde es nur sehr unverschämt, dass ich sie darauf hingewiesen habe, dass scheinbar ein Fehler vorliegt und ihr nix besseres einfällt als: Ja sei doch froh, ist doch schön. Kann ja mal passieren. :cursing:

Hattet ihr so einen Fall schon mal bzw was würdet ihr tun?
GLG 😉

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