English Mastiff

By Gambassi | Allgemeines über Hunde

Ich stehe ja sowieso total auf große Hunde, und nachdem ich in letzter Zeit öfter mal recherchiert habe, finde ich diese Rasse, zumindest nach Beschreibung und Fotos total Klasse :love: So richtige sanfte Riesen.

Ich kann mit leider in nächster Zeit keinen Hund anschaffen (Eltern noch beide berufstätig, ich Studium). Aber vielleicht können mein Vater und ich uns in ein paar Jahren den Traum von so einem großen Hund erfüllen.
Es würde mich einfach mal interessieren, ob einer von euch diese Hunde in Natura kennt oder sogar einen hat. Rassebeschreibungen sind ja immer eine Sache, Erfahrungsberichte nochmal was anderes. 🙂

  • Avatar Christl sagt:

    Ach du Schande! Das sind ja riiieeesen Hunde!

    Ich stand mal total auf Deutsche Doggen. Bis ich mir mal einen zum spazieren aus dem Tierheim ausgeliehen hatte. Da war ich nach 45 Minuten völlig schweißgebadet! Es war unglaublich anstrengend.
    Mir gefallen diese Hunde immernoch ausgesprochen gut aber damit sollen sich andere rumschlagen. Mal abgesehen von der kurzen Lebenserwartung und den vielen Krankheiten. So etwas möcht ich nicht unterstützen.

    Jetzt bin ich gottfroh mit meinem 10 Kilo Basenji. Das ist einfach traumhaft. Ich bin ihm körperlich völlig gewachsen und kann auch mal kurz auf die Leine stehen, wenn ich was aus dem Kofferraum holen will, oder so. Das stell ich mir bei solch einem Tier schwierig vor. Da muss dann wohl die Anhängerkupplung dran glauben.

    Dann stell ich mir vor, der liegt in meinem Flur. Da kommt ja niemand mehr dran vorbei.

    Und die Sabberei. Iiiihhhhh! Kiloweise Hundefutter. Achso, auch noch hochwertiges. 15 Kilo für zwei Wochen, schätz ich mal. Da wird man arm.

    Also an deiner Stelle würd ich mir die mal live anschauen. Zu nem Züchter fahren oder zu Leuten die einen haben und mir das Leben mit einem Riesen mal anschauen. Ist oft sehr aufschlussreich.

  • Avatar träumel sagt:

    :love: die sind doch super 🙂

    *finde ich*, ich traf mal immer einen beim Gassigehen – sehr freundlicher und netter Hund :ja: und so anhänglich *grins*
    näher kenn ich leider keinen.

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    wie sieht das mit der Lebenserwartung aus ?
    Riesenrassen werden leider oft nur 7 oder 8 Jahre alt, wie die deutsche Dogge
    und auch der Dobermann, die oft Herzkrankheiten entwickeln, durch Inzucht,
    äh zu engmaschige Zucht / kleinen Genpool ?

    Der Spanische Alano und der American Bulldog sind offenbar noch robust,
    aber auch nicht soo riesig.
    Und der Cane Corso ? Auch nett 🙂

  • missredcat missredcat sagt:

    Oh, tolle Hunde… und ein Herz aus Gold. Kenne leider keinen persönlich, aber was man so liest, die würden mir auch gefallen.

  • Avatar Red Setter sagt:

    Jetzt bin ich gottfroh mit meinem 10 Kilo Basenji. Das ist einfach traumhaft. Ich bin ihm körperlich völlig gewachsen und kann auch mal kurz auf die Leine stehen, wenn ich was aus dem Kofferraum holen will, oder so. Das stell ich mir bei solch einem Tier schwierig vor.

    Das ist jawohl Erziehungssache!

    Dann stell ich mir vor, der liegt in meinem Flur. Da kommt ja niemand mehr dran vorbei.

    Och, die beiden Leonberger meiner Eltern „müssen“ auch grundsätzlich nebeneinander (bzw. halb aufeinander) im schmalen Flug liegen. Ihr Pech – dann müssen sie halt eben jedes Mal aufstehen, wenn jemand da duch will :nix: und wenn sie wirklich im Weg liegen, schickt man sie halt woanders hin.

    Ich kenen keinen English Mastiff persönlich. Ich würde einfach mal frühzeitg Kontakt zu Züchtern aufnehmen. Und dann einfach mal ein paar erwachsene Hunde besuchen und schauen, ob sie mir dann wirklich gefallen.

    Bei uns hier gibt’s viele Boerboels, die sehen den English Mastiffs zum Teil sehr ähnlich, sind aber charakterlich mehr als schwierig… (für die würde ich mir ein Einfuhrverbot in Deutschland wünschen – zumindest wenn sie direkt aus RSA importiert werden!)

  • Avatar Gambassi sagt:

    Das mit der geringen Lebenserwartung ist bei Mastiffs wohl nicht so extrem. Doggen und irische Wolfshunde werden ja tatsächlich oft nur 6-8 Jahre alt (deshalb kämen die für uns auch eher nicht in Frage), bei Mastiffs wird die Lebenserwartung aber mit 10-12 Jahren angegeben. Dass die nicht wie kleine Hunde 15,16 werden ist klar. Was wohl öfter vorkommt sind Magen- und Gelenkprobleme, ersteres lässt sich aber wohl durch gute Ernährung in den Griff kriegen und bei zweiterem lässt sich durch Untersuchungen und gute Haltung im Welpenalter wohl das Risiko verringen. Was mir eben auch so zusagt, ist die Wesensbeschreibung, diese absolute Ausgeglichenheit und Freundlichkeit. Sie stehen zwar auf der Rassenliste 2, aber wohl nur wegen des Gewichts und der Kiefergröße, Wesenstast soll gar kein Problem sein. Ich möchte einfach so einen riesigen, kumpeligen Bettvorleger 😀 Zumal die auch nicht so extrem temperamentvoll sind, dass man täglich stundenlang mit ihnen raus muss. http://www.youtube.com/watch?v=ljPFsoPA3-A :love: Leider sind die ja in D recht selten, man bekommt nicht so viele Infos… @Red Seetter: Klar, bei verschiedenen Züchter schauen und uns informieren würden wir sowieso, haben wir bei unserem letzten Hund auch gemacht. ein Rassetier ist sicher keine Garantie für Gesundheit und gutes Wesen, aber auf jeden Fall ist die Gefahr geringer, was ‚verkorstes‘ zu bekommen. Aber so weit ist es noch lange nicht, wie schon gesagt, im Moment noch keine Zeit für so ein Tier, und meine Mutter ist bezüglich der größe auch ncoh etwas skeptisch 😀 Aber ich wollte einfach mal schauen, ob noch wer was Spannendes erzählen kann..

  • Avatar Christl sagt:

    Klar, das ist Erziehungssache. Gott sei Dank sind viele Riesen auch ganz gut zu erziehen.

    Meine Schwester hat nen riesen Labbi. Amerikanische Linie. An die 45 kg mittlerweile. Der war mal eine Woche bei mir. Das war einfach nur noch anstrengend. Und der ist leicht zu erziehen. Aber trotzdem muss er erstmal so weit sein, dass er dir hört. Das geht halt nich innerhalb von Minuten. Wenn der Wasser sah, war er weg. Dann bin ich nur noch mit 5 Meter Leine mit ihm raus, da hat er mir fast den Daumen abgerissen, weil er plötzlich in die andere Richtung gerannt ist. Nach dieser Woche hörte er mir auf’S Wort. Dann war das auch kein Problem mehr. Aber wie sieht es in einem Notfall aus? Wie auch immer der aussehen mag. Da wird’S dann einfach schwierig.

    Ich habe für mich entschieden, meine zukünftigen Hunde jederzeit körperlich händeln zu können. Bei meinem 24 kg Mischling geht das auch noch. Außerdem kann man kleine Hunde eher mal jemand geben, wenn man in Urlaub fliegen will.

    Das kann ja jeder machen wie er will. Für mich kommt es einfach nicht in Frage, obwohl mir große Hunde auch besser gefallen.

  • Avatar Gambassi sagt:

    Erziehung ist bei so einem Hund natürlich das A und O. Mein Vater ist zwar ziemlich groß und kräftig und ich bin jetzt auch nicht völlig zart und schwächlich, aber so einen 90-Kilo-Hund hält man trotzdem nicht, wenn der nicht gehorcht.

    Im Internet werden die Mastiffs gerne mal als ’stur‘ 😀 aber das sind wir ja vom Terrier gewöhnt. Wobei das wohl bei den Mastiffs durch das ruhige Temperament selten richtig ausartet. Nach dem was ich gelesen hab, setzen die sich dann eher hin und gehen nicht weiter, als wegzurennen 😀

    Mein Vater hatte früher Pinscher und dann hatten wir einen Cairne Terrier, also eher kleine Hunde. Allerdings haben die Eltern meines Freundes einen großen und sehr temperamentvollen Golden Retriever und eine Boxer-Neufundländermix-Hündin, die von den Ausmaßen so einem Mastiff ziemlich ähnlich ist. Mit denen gehe ich auch öfter raus und beschäftige mich mit ihnen Und ein bekannter hatte früher Neufundländer. Also nichts völlig Ungewohntes für mich.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Ich habe für mich entschieden, meine zukünftigen Hunde jederzeit körperlich händeln zu können.

    Ich halte das für eine Illusion. Auch 10 kg Hund, die entschieden haben, rumzutoben, sind mehr als schwer zu halten. Die entwickeln Bärenkräfte, wenn sie wollen. Das Einzige, was hilft, ist eine so gute Erziehung, daß der Hund in jeder Situation mindestens für Dich abrufbar ist. Wenn allerdings ein anderer Hund Deinen Hund in der Mangel hat, hilft auch das nichts mehr.

    Auch ist die Größe nicht entscheidend, wenn Du den Hund in Urlaubsbetreuung geben mußt. Ich wette mit Dir, daß ich unseren Golden Retriever 10x schneller in einer Urlaubsbetreuung habe als eine Bekannte ihre kleine Parson Russel Terrierdame.

  • Avatar Christl sagt:

    Auch ist die Größe nicht entscheidend, wenn Du den Hund in Urlaubsbetreuung geben mußt. Ich wette mit Dir, daß ich unseren Golden Retriever 10x schneller in einer Urlaubsbetreuung habe als eine Bekannte ihre kleine Parson Russel Terrierdame.

    😀 OK! Das kann schon sein. Kommt natürlich auch auf den Hund an. Wenn es so ne Kampfratte ist – die will auch niemand – versteh ich.

    Ich bin überzeugt davon, dass ich meinen 10 kg Hund immer körperlich unter Kontrolle habe. Der kann rumtoben wie er will.
    Was er nicht tut, weil er sehr gut erzogen ist. Und das als unerziehbarer Basenji.
    Es gibt in jeder Rasse ausnahmen. In die eine sowie in die andere Richtung. Man sollte sich die Eltern gut anschauen und mit Verstand aus dem Wurf wählen. Dann hat man schon einige eventualitäten ausgeschlossen.
    Obwohl das auch nicht immer garantiert ist. Ein Bekannter von mir hat sich den ruhigsten aus einem Wurf Schäferhund-Hovawart Welpen ausgesucht. Der ist jetzt 16 Wochen, glaub ich, und völlig aufgedreht. Das hat irgendwann völlig umgeschlagen. So kann’s gehn

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich geh von Kindesbeinen an mit sturköpfigen 60kg+ Neufundländern spazieren. Problemlos, weil ziehen an der Leine von Welpenalter an so ziemlich „tödlich“ ist 😉

  • missredcat missredcat sagt:

    Ich bin ihm körperlich völlig gewachsen und kann auch mal kurz auf die Leine stehen, wenn ich was aus dem Kofferraum holen will, oder so. Das stell ich mir bei solch einem Tier schwierig vor.

    Ich muss mich bei meinem Doggenrüden nicht auf die Leine stellen, damit er stehen bleibt wenn ich im Auto rumwurschtel.
    Er bleibt stehen oder liegen wo ich ihn abstell, solange bis ich das Kommando zum weitergehen gebe.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    @Christl: Das ist keine böse Kampfratte, die ist einfach nur gnadenlos unerzogen, springt jeden an und kläfft rum, sobald sich was bewegt. Die könnte richtig nett sein, hätte man sich die Mühe gemacht, sie von Anfang an konsequent zu erziehen.

    Als Teenager mit 60 kg hatte ich oft Probleme unseren damals zugegebenermaßen schlecht erzogenen Mischling mit 12 kg zu halten. Gerade im Winter zog der mich sowas von locker vom Acker :S Und festhalten, wenn sie sich wehren, ist überhaupt nicht einfach.

  • Avatar Christl sagt:

    Ich muss mich bei meinem Doggenrüden nicht auf die Leine stellen, damit er stehen bleibt wenn ich im Auto rumwurschtel.
    Er bleibt stehen oder liegen wo ich ihn abstell, solange bis ich das Kommando zum weitergehen gebe.

    Super! Herzlichen GLückwunsch! (und das mein ich ernst)

    Bin da vielleicht zu ängstlich. Mein Basenji bleibt auch stehen aber er ist so wuselig. Wenn der was im Kopf hat ist der so schnell weg, so schnell kann ich nicht reagieren. Vor allem nicht, wenn ich mit dem Oberkörper im Kofferraum hänge. Außerdem wohnen wir direkt an der Straße. Ist mir echt zu gefährlich. Bis ich den gerufen hätte, wär er unter dem nächsten Auto. Gut, dass die Großen träger sind. Bis die sich mal in Bewegung setzen, das merkt man vielleicht eher.

    @Geisterlicht: deine Beschreibung passt für mich ziemlich gut auf mein Bild der Kampfratte. Ich weiß, dass die Hunde nichts dazu können. Eigentlich ist das ja sehr traurig.

    EDIT: Ein Kind mit einem 60 kg Hund spazieren zu schicken find ich äußerst verantwortungslos. Egal wie gut erzogen und lieb der ist. Geht gar nicht! :no:

  • Avatar Christl sagt:

    Niedlich…. http://www.youtube.com/watch?v=GWBkswXsxCs&feature=related

    Sorry, da könnt ich echt kotzen! Da hör ich schon: „Er war doch soo lieb! Die haben immer sooo schön miteinander gespielt! Wir wissen nicht warum er zugebissen hat! Wir haben keine Erklärung!“ Das Kind trägt hoffentlich nur Bissverletzungen, der Hund wird eingeschläfert. Und das weil so etwas ja „sooo niedlich“ ist.

  • Avatar Akascha sagt:

    Ich muss mich bei meinem Doggenrüden nicht auf die Leine stellen, damit er stehen bleibt wenn ich im Auto rumwurschtel.
    Er bleibt stehen oder liegen wo ich ihn abstell, solange bis ich das Kommando zum weitergehen gebe.

    So sollte es sein, leider ist das nicht oft zu „bewundern“
    Ich bin kein Freund von Kadavergehorsam, aber ich möchte, dass meine Hunde in gewissen Situationen bei mir sind und nirgendwo anders, d.h. ich will mich nicht auf die Leine stellen müssen und wenn sie……………..was bei jedem Hund nur 1x vor kam……………..hinter Wild her gehen, dass sie sofort bei Pfiff im Platz sind…………….gut ist mit Border Collies vielleicht leichter als mit anderen Rassen, aber auch ein Terrier oder ne Dogge können so hören…………….ey ich will doch nicht nen Baumstamm suchen, an dem ich meinen Hund fest binden muß, nur weil mein Schnürsenkel auf ist 😉

    Mir wären die Mastiffs zu viel Hund, wobei ich den Film mit dem Kind wirklich klasse finde, was der Hund da für eine Geduld hat :resp: ……………………..aber ich hätte ein Problem mit dem Sabberproblem, ich mag es nicht, wenn sie aussehen als hätten sie nen Turnschuh verspeißt und die Schnürsenkel hängen noch raus 😀 . Ich halte sie für tolle Hunde, nur nicht für mich 😉

  • Avatar träumel sagt:

    wenn sie aussehen als hätten sie nen Turnschuh verspeißt und die Schnürsenkel hängen noch raus 😀

    😀 das hast du aus Scott & Huutsch 😀

  • Avatar Akascha sagt:

    das hast du aus Scott & Huutsch

    :look: aber es stimmt doch 😀
    Der Film war aber auch echt zum Abgewöhnen von Langlefzenträgern 😉

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    @Christl: ich war damals 16 und somit kein Kind mehr. Unter Kampfratte verstehe ich gerne diese ganz besondere Type von Jack Russel Terrier und Dackel, die alles ankläfft und jedem ins Hosenbein beißen will. So schlimm ist die Kleine dann auch wieder nicht.

    @Akascha: Das Sabberproblem gibts auch bei dafür völlig untypischen Rassen wie z.B. dem Golden Retriever ;( Hängende Lefzen sind die Ursache, aber deswegen würde ich einen Hund nicht auf den OP-Tisch legen wollen.

  • Avatar Akascha sagt:

    @Akascha: Das Sabberproblem gibts auch bei dafür völlig untypischen Rassen wie z.B. dem Golden Retriever ;( Hängende Lefzen sind die Ursache, aber deswegen würde ich einen Hund nicht auf den OP-Tisch legen wollen.

    Ich weiß :ja: , auf den OP Tisch 8| ne sicher nicht, wenn ich weiß, dass ein Hund mit längeren Lefzen sabbert, dann überlege ich mir vor der Anschaffung, ob ich damit um gehen kann

  • Argentina Argentina sagt:

    Sorry, da könnt ich echt kotzen! Da hör ich schon: „Er war doch soo lieb! Die haben immer sooo schön miteinander gespielt! Wir wissen nicht warum er zugebissen hat! Wir haben keine Erklärung!“
    Das Kind trägt hoffentlich nur Bissverletzungen, der Hund wird eingeschläfert. Und das weil so etwas ja „sooo niedlich“ ist.

    Geb ich Dir recht, wenn man als Elternteil den Hund nicht einschätzen kann und das Kind den Hund ohne Kontrolle piesacken darf. Hier sehe ich, daß der Hund dem Kind den Ball lässt, vermutlich weil der Besitzer dabei ist. Der Hund verhält sich ruhig und dem Kind gegenüber freundlich. Deshalb finde ich daran jetzt nix Schlimmes. Aber ich habe auch überhaupt keine Hundeerfahrung, von daher nur meine laianhafte Beurteilung dieser Situation.

    Ich finds trotzdem niedlich….und das mit den Schnürsenkeln ist ein klasse Bild 😀

    Ich ekel mich auch vor der Sabber. Vor allem, wenn sich so ein Hund schüttelt und es einem um die Ohren fliegt*leggar*

  • Avatar Gambassi sagt:

    Ja, das mit dem Sabber ist leider ein großer Nachteil, und irgendwie haben so viele tolle Rassen diese Sabberlefzen 🙁 Aber das muss man sich denke ich dann einfach in Natura anschauen, wie extrem das ist und ob man damit leben könnte.

  • Avatar maurits sagt:

    Nee Leute mein Ding ist das nicht.
    Weder einen Hund der sabbert, noch so ein Riesenviech in der Wohnung :flucht:

    lg
    maurits

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    @Akascha: Boxer und Co. sind dafür ja bekannt, aber der Goldie ist eigentlich eher untypisch. Und ob man das schon bei einem Welpen erkennen kann? Als wir unseren bekamen, sabberte er auch nicht so stark bzw. ist uns das einfach nicht aufgefallen. Aber wenn er aufgeregt ist, dann sabbert er doch schon ordentlich. Da hilft nur ein beherzter Griff zur Küchenrolle.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ich kannte einen Mastiff. Familienhund, 3 Kinder von 1,5 bis (überleg, wie alt wir waren) 9 oder 10.
    Er war super lieb, ruhig und ausgeglichen. Der Vater war Engländer und die Familie hatte ihn aus England mit gebracht.
    Nur am Schwanz ziehen, mochte er nicht, dann knurrte er und rannte weg 😀
    Der Guste war aber 1A erzogen, so das die Tochter des Hauses und ich alleine mit spazieren gehen konnten.
    Auch der Junior mit 1,5 Jahren war kein Problem.
    Wenn man kein Problem mit dem Sabber hat und ein großes Haus, dazu noch Hundeverstand und Erfahrung ist das mit Sicherheit ein netter kleiner Hund 😀

    Zu dem Video:
    Grundsätzlich gehören Kids und Hunde immer unter Aufsicht, das scheint hier gegeben zu sein, denn irgendjemand muss das ja gefilmt haben.
    Wie nah der Hund an das Kind darf, liegt im Ermessen des Halters. Und da sollte jeder Halter seinen Hund kennen.
    Mastiffs sind nicht soooo schnell aus der Ruhe zu bringen. Das ist bei unserer Terrierdame anders. Die Reizschwelle eines Terriers liegt eigentlich niedriger als die eines Mastiffs.
    Und trotzdem konnte mein Sohn ihr das Hundefutter aus dem Mund puhlen :rolleyes:
    Das gleich zu verurteilen, ohne den Hund und den Halter zu kennen, halte ich für falsch.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ich finde englische mastiffs hässlich wie die nacht und viel zu groß. willst du nicht lieber noch umschwenken zum bullmastiff? die sehn niedlich aus und werden auch ganz schön groß, aber es werden keine kälber. und sabbern tun sie auch (normalerweise) nicht/kaum. also jedenfalls nicht so wie diese englischen. *schüttel*

  • Avatar Donnaluttchen sagt:

    …ich mag große und kleine Hunde, aber die Videos sind für mich ein no go. Egal ob man seinen Hund nun kennt oder nicht…es ist ein Tier und handelt u.u. nach seinem Instinkt. …und da kann man noch so nah dabei stehen…ein Tier ist kein Kuschelersatz oder Spielzeug für Kinder auf dem sie herumturnen dürfen…selbst, wenn der Hund das duldet…

  • Avatar Gambassi sagt:

    @Linda: Genauso ein Kalb solles ja sein 😉 Aber es steht ja eh noch nichts fest aus genannten Gründen, das ist jetzt erstmal einfach reines Interesse. Und im bezug auf hässlich, ich fand so nach den Bildern und Videos, dass es da sehr unterschiedliche ‚Typen‘ gibt. Die mit den richtig langen Lefzen und totalen Triefaugen fand ich jetzt auch nicht so toll, aber da waren auch viele mit kürzeren Lefzen und einem durchaus netten Gesicht. Genauso gabs da richtig fette Exemplare und solche, die zwar wuchtig gebaut und muskulös, aber nicht dick waren. Aber das ist sicher auch ein Stück weit Geschmackssache.

    Zu dem Video, im Grunde stimme ich euch zu – ein Kind hat nicht auf einem Hund rumzuklettern udn ihm Fell auszureißen. Auch der liebste Hund kann mal nen schlechten Tag haben. und man kann auch Kindern in dem Alter beibringen, dass sie das nicht dürfen, oder sie eben da wegnehmen. Zumal die Gefahr besteht, dass das Kiddie das dann auch bei anderen Hunden macht :panik:Mich hat nur diese abolute Gelassenheit des Hundes beeindruckt, wie er erst interssiert das Kind anguckt und sich dann wegpackt 😀 Unser Terrier war auch absolut kinderfreundlich und hat ne Menge Quatsch mitgemacht, aber ich glaube, an der Stelle hätte er zumindest mal geknurrt (geschnappt denke ich eher nicht).

  • Avatar ambra sagt:

    Ich schilder mal nur meine persönlichen Erfahrungen, also nichts Allgemeingültiges…

    Der absolute Großteil der Riesen- oder Großhunde die ICH kenne (und das sind nicht wenige und auch nicht wenig Rassen) sind friedfertige und ruhige Gesellen mit einem sehr ausgeglichenen und liebevollen Gemüt. Als Beißer kenne ich eher die Trethupenfraktion und bei den vermaledeiten Jackis werd ich immer nervös, Beagle sind auch nicht mein Ding und Rauhhaardackel haben mich schon böse gezwickt. Ich hab es einfach nicht mit den kleinen Kläffern, sorry.

    Für mich ist ein Hund beginnend ab Kniehöhe, darunter wird er doch meist für eine Handtasche ohne Henkel gehalten 8) .

    Jo, Sabber ist ein Problem und jeden den es ekelt, den kann ich absolut verstehen… aber vermutlich ist es wie mit Babykacke und Kinderkotze, ist es der „eigene“ Sabbel ist es ok, ist es fremder Sabbel ist es eklig… selbiges wie mit Babykacke und Kinderkotze.. 😀

    Es gibt einfach Hunde die sabbeln, unserer sobald er etwas sieht, von dem er meint dies würde ihm auch munden. Dann geht er halt auf seinen Platz und der Sabbel wird eingestellt, alles eine Frage der Erziehung.

    Oh, Erziehung… manchmal frag ich mich schon, warum (wieder meine subjektive Empfindung) der Großteil der Trethupen so unerzogen ist… weil man meint, den Hund körperlich zu beherrschen? Bei großen Hunden ist es jedoch eher der Fall, daß an der Erziehung gearbeitet wird, vielleicht weil man sich bewußt ist ab 40 kg Lebendgewicht nix mehr körperlich zu beherrschen? So, wenn ich es doch jetzt hinkriege die 40kg ordentlich zu erziehen, wieso soll das mit 10kg nicht klappen? Müsste doch sogar noch einfacher sein! Faulheit, Unfähigkeit?? :daumen:

    Große Hunde und Kinder… Jo, da wird immer ein Riesending drum gemacht. Sozial angepasst muss man heutzutage ja bekennen, niemals nicht den Wurm unbeaufsichtigt mit dem Hund zu lassen und natürlich IMMER die Situation im Griff zu haben… Äh, klappt aber nur in der Theorie, weil 1. der kleine Scheißer total erfinderisch in den Mutter-zu-Entkommen-Strategien ist und 2. Situationen so schnell kippen können, da macht man auch nichts wenn man 2m daneben steht. Wer dieses Risiko nicht bereit ist über Sozialisierung und Erziehung von Hund UND Kind zu minimieren, der sollte von einem dieser Lebewesen die Finger lassen. Und ehrlich… was hab ich alles als Hosenscheißer mit unseren Köters gemacht… angezogen, geschminkt, Papa-Mama-Kind gespielt, am Schwanz gezogen, frisiert, vor den Schlitten gespannt (ok, den Weg bestimmten die Hunde… 😉 ). Die Hunde haben mir auch klar mal eine Grenze der Geduld gezeigt… Lefzen hoch, Grummeln und Zwicken. Heulend ab zu Papa „Buah, die Banja ist voll gemein zu mir und will nicht mehr mit mir spielen“ Papa: „Was hast Du denn mit der gemacht?“ Ich: „Buah, heul, ich hab doch nur die Rute geflochten und Haargummis reingemacht“ Papa: „Und da hatte die Banja irgendwann keine Lust mehr, oder?“ Ich: „Ja, aber…“ Papa: „Du hast sie dann nicht in Ruh gelassen, richtig?“ Ich: „Buah, aber die kann doch mal…“ Papa: „Ab mit Dir, kein Fernsehen für 3 Tage weil Du den armen Hund geärgert hast“ (Plus Klaps auf Po, wegen eklatanter Uneinsicht meinerseits).

    Ich muss wohl nicht betonen, daß der Hund weder Fernsehverbot hatte noch nen Klaps bekommen hat….

    Vielleicht hatten wir Glück, aber mir ist nie etwas passiert und ich habe sozusagen hautnah mit den Hunden gelebt… die waren im Winter so kuschelig im Kinderbett (das Toben meiner Mutter höre ich noch heute); aber es war wunderschön!!!

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ich schilder mal nur meine persönlichen Erfahrungen, also nichts Allgemeingültiges…

    Der absolute Großteil der Riesen- oder Großhunde die ICH kenne (und das sind nicht wenige und auch nicht wenig Rassen) sind friedfertige und ruhige Gesellen mit einem sehr ausgeglichenen und liebevollen Gemüt. Als Beißer kenne ich eher die Trethupenfraktion und bei den vermaledeiten Jackis werd ich immer nervös, Beagle sind auch nicht mein Ding und Rauhhaardackel haben mich schon böse gezwickt. Ich hab es einfach nicht mit den kleinen Kläffern, sorry.

    Für mich ist ein Hund beginnend ab Kniehöhe, darunter wird er doch meist für eine Handtasche ohne Henkel gehalten 8) .

    So ist es. Zu meinem Umfeld gehören auch seit Jahr und Tag große Hunde, die durch die Bank weg gelassener waren und sind, als diese Kläffer, die permanent dicht an der Hysterie rumkreischen und mir allein durch ihre Tonhöhe den Tag verderben 😀 Gebissen wurde ich zwei Mal; einmal von einem Dackel, das andere Mal von einem Beagle-Mix. :flucht:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    dass es da sehr unterschiedliche ‚Typen‘ gibt. Die mit den richtig langen Lefzen und totalen Triefaugen fand ich jetzt auch nicht so toll, aber da waren auch viele mit kürzeren Lefzen und einem durchaus netten Gesicht. Genauso gabs da richtig fette Exemplare und solche, die zwar wuchtig gebaut und muskulös, aber nicht dick waren.

    kann es sein, daß du englische und bullmastiffs durcheinanderwürfelst? :denk: das sind zwei paar schuhe…

    wenn du lange lefzen, triefaugen und kälber jetzt nicht so toll findest, sondern die anderen… ja wieso nimmst du denn dann keinen von den anderen mit nettem gesicht, nämlich den bullmastiff? :nix:

  • Avatar Christl sagt:

    Jetzt artet es wieder zu ner Grundsatzdiskussion aus. 😀

    Meiner Meinung nach müssen alle Hunde erzogen werden. Ob klein oder groß ist egal. Ich finde es unmöglich, wenn man meint, man müsse kleine Hunde nicht erziehen, weil man sie ja körperlich händeln kann. Es macht es einfach nur einfacher. Mein Kleiner ist jetzt neun Monate alt und wir haben gute Chancen mit 15 Monaten die BGH zu absolvieren. Bei uns hapert’s noch am „Bleib“. Aber wir üben. Ich bin also durchaus der Meinung kleine Hunde gehören ordendlich erzogen. Für mich zählt übrigens auch nicht das ausruhen auf irgendwelchen angeblichen Rasseneigenschaften. Angeblich seien Basenjis nicht erziehbar. Sorry, davon merk ich (noch?) nichts. Und seine ganzen Wurfgeschwister sind genauso. Viele ruhen sich auch auf solchen Aussagen einfach aus.

    Hund und Kind: Mein alter Hund war 1 Jahr alt, als mein Neffe auf die Welt kam. Da wohnte ich noch zuhause und meine Schwester war mehr dort als anderswo. Damals lebte auch noch der Weimaraner meiner Mutter. Die Kinder in meiner Familie wachsen also durchaus auch sehr eng mit Hunden auf. Das finde ich sehr wichtig. Es gab auch nie Probleme aber wir haben einfach aufgepasst. Wir haben darauf geachtet, dass wenn der Hund gefressen hat, Spielzeug hatte oder was zu Kauen, dass die Kinder nicht hin gehen. Wobei ich überzeugt davon bin, dass die Hunde nichts gemacht hätten. Aber man weiß ja nie und das kann so schnell gehn, da kann man gar nicht mehr eingreifen. Auch wenn man 2m daneben steht. Da ist mir die Gesundheit meines Kindes zu wichtig und ich finde es unfair dem Hund gegenüber. Denn falls er dann mal wirklich ein Warnschnappen machen würde (so ein kleines Kind weicht vor Knurren nämlich noch nicht zurück) ist eine Babyhaut sehr schnell durch. Und leider haben große Hunde einfach eine größere Beißkraft und ein größeren Fang. Meine Kinder werden auch mal mit Hunden aufwachsen. Solche Situationen werde ich in diesem Alter aber sicher nicht zulassen. Wenn man dem Kind gewisse Verhaltensregeln erklären kann, und das geht nunmal erst ab einem gewissen Alter, dann darf und soll es auch alleine mit dem Hund spielen. Vorher nur auf meinem Schoß oder wenn ich wirklich dabei sitze. Und auch da ist nicht garantiert, dass nichts passiert oder ich eingreifen könnte.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Meiner Meinung nach müssen alle Hunde erzogen werden.

    ❗ ❗ ❗ ❗ ❗ ❗ ❗

    wir haben gute Chancen mit 15 Monaten die BGH zu absolvieren.

    und ich bin beleidigt, daß sie dafür 15 monate sein MÜSSEN. :motz: ich fang dann demnächst mal gelangweilt mit HH und LP1 an. LP0 lassen wir aus. 😀

    mein hund ist klein und fast alle bullybesitzer sagen, die wären stur und schwer erziehbar. von der leine dürfen die auch nicht, weil sie fortlaufen. :flucht: :irre: :irre:

  • Avatar Gambassi sagt:

    dass es da sehr unterschiedliche ‚Typen‘ gibt. Die mit den richtig langen Lefzen und totalen Triefaugen fand ich jetzt auch nicht so toll, aber da waren auch viele mit kürzeren Lefzen und einem durchaus netten Gesicht. Genauso gabs da richtig fette Exemplare und solche, die zwar wuchtig gebaut und muskulös, aber nicht dick waren.

    kann es sein, daß du englische und bullmastiffs durcheinanderwürfelst? :denk: das sind zwei paar schuhe…

    wenn du lange lefzen, triefaugen und kälber jetzt nicht so toll findest, sondern die anderen… ja wieso nimmst du denn dann keinen von den anderen mit nettem gesicht, nämlich den bullmastiff? :nix:

    Ich schrieb doch es SOLL ein Kalb sein 😉 Aber ich finde es einen großen Unterschied zwischen einem riesigen, bulligen Hund, der aber ein gesundes Gewicht hat, und einem Hund, der einfach fettgefüttert wird, damit er massiger wirkt (Viele Amis brüsten sich ja gern damit, dass ihr Mastiff 110 Kilo wiegt. Vom Zuchtverband werden aber nicht mehr als 90 Kilo empfohlen). Und ne, ich hab schon explizit nach English Mastiffs geschaut. Dass die alle ein Knautschgesicht mit langen Lefzen haben, ist mir klar, aber ich fand eben, dass es da schon deutliche Unterschiede gab, bei manchen sieht es eben so aus, dass man es ‚knuffig‘ findet (ich zumindest 😉 ), und bei anderen hängen da wirklich ewig lange Hautlappen runter, dass sie schon fast aussehen wie Neapolitan Mastiffs.

    Aber es ist ja eh alles noch in weiter ferne, entschieden ist nichts, bevor man sich mal life und in Farbe mit diesen Hunden beschäftigt hat, sowieso nicht. Und wenn es dann mal soweit ist, dass wir wieder schauen, werden wir uns sicher auch nicht auf eine Rasse versteifen, sondern verschiedene ansehen. Um dann eben wirklich auch enstcheiden zu können, was zu uns passt 😉

  • Avatar Christl sagt:

    und ich bin beleidigt, daß sie dafür 15 monate sein MÜSSEN. :motz: ich fang dann demnächst mal gelangweilt mit HH und LP1 an. LP0 lassen wir aus. 😀

    Was ist den HH und LP? Leistungsprüfung? Aber welcher Art? Was macht ihr da? Vielleicht wär das auch was für uns!? Ich kenne noch den Team Test. Da darf man, glaub ich, auch etwas früher starten. Bin mir aber nicht ganz sicher.

  • Avatar Akascha sagt:

    und ich bin beleidigt, daß sie dafür 15 monate sein MÜSSEN.

    Ich finde das absolut ok. Kinder werden doch auch nicht mit 4 in die Schule Geschickt ( nur mal so als Beispiel), Vorschule sollte sitzen, damit kann man auch im Welpenalter anfangen ( Hier, Sitz, Platz) alles Andere ist wirklich die Beraubung des Kindesalters 😉 .
    Ich habe ja nun den Bau voll mit „hyperaktiven“ und hochintelligenten Hunden, sie würden sicher die Begleithunde sehr früh schaffen, aber Schlußendlich tut man dem Hund damit keinen Gefallen.
    Nele ( meine BC Oma) war bis 2 Jahre in der Welpengruppe, erst selber als Welpe und später als „Erzieherin“, danach haben wir dann die Begleithunde gemacht, allerdings nur, weil ich mit ihr Agillity machen wollte………………stellte sich als Flopp für den Hund raus, war ihr viel zu langweilig :huh: . Also wieder ab zu den Welpen, dort war sie ausgeglichen und zufrieden. Später dann an Schafe, fand sie auch super und nun erzieht sie wieder, dieses Mal ihre Enkel :love:

    Jeder Hund ist so gut erzogen, wie sein Besitzer es schafft. Kleine Hunde,oft im Besitz von älteren Damen ( Linda mal ausgenommen :outlaugh: :hug: ) sind einfach nicht konsequent genug, daher ist die Hackenbeißerquote recht hoch. Ich kenne Rauhaardackel, die besser hörten als der Polizeihund in unserer Straße 8|

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Was ist den HH und LP? Leistungsprüfung? Aber welcher Art? Was macht ihr da? Vielleicht wär das auch was für uns!?

    ich kann dir die anforderungsliste mal raussuchen, dauert aber etwas, denn da muß ich wirklich suchen.

    Vorschule sollte sitzen, damit kann man auch im Welpenalter anfangen ( Hier, Sitz, Platz) alles Andere ist wirklich die Beraubung des Kindesalters

    äh… viel mehr als sitz platz steh und ablegen passiert doch gar nicht. erst ab LP2 kommt eine kleine hürde dazu, sowie ein apportel einmal holen. das hat nun wirklich nix mit kinderarbeit zu tun, das ist für mich ganz normaler standard, auf den ich ab dem tag acht gebe, an dem ich den welpen zu mir nehme. unerzogene hunde sind mir zuwider, ich brauche so einen nicht in meiner sammlung.

    ob man freilich prüfungen ablegen will, ist geschmackssache. kann man, muß man aber nicht. was mich daran massiv stört, ist, daß ich mitglied in einem verein werden muß, der dem VDH angeschlossen ist, denn ich steh nicht auf den VDH. aber das eine was man will, das andere was man muß. ich muß nun in zwei vereine, wenn jacques ein deckrüde wird. VDH für prüfungen, dissidenz (such noch den richtigen für mich) für zucht. so ist das leben. :nix:

  • Avatar Gambassi sagt:

    Wie seht ihr das eigentlich mit großen Hunden und Treppen laufen? So rein gesundheitstechnisch? Man bekommt da ja sehr unterschiedliche Meinungen, die einen sagen ‚bloß nicht!‘, als Welpe auf gar keinen Fall, also erwachsener Hund so wenig wie möglich, die einen sagen ‚Quatsch‘, natürlich darf auch ein großer Hund Treppen laufen. Habe jetzt schon öfter gelesen, das ersteres überholt ist und auch große Hunde sehr wohl Treppen laufen sollen, sofern diese nicht zu rutschig sind, und dass man höchtens junge Hunde beim herunterlaufen durch ein Geschirr stützen soll.

    Nochmal, Hundekauf (welche Rasse auch immer) steht noch in (sehr) weiter Ferne! Aber mich interessiert das einfach. Wir wohnen im ersten Stock, die Treppe ist nicht übermäßig steil (bzw es gibt zwei Treppen, eine im Haus und einezum Balkon, die ist sogar noch weniger steil). Im Erdgeschoss ist auch noch eine leerstehende Wohnung, in der der Hund bleiben könnte, wenn mal irgendwas ist, aber grundsätzlich soll er ja Familienanschluss haben und oben in der Wohnung sein.
    Unser Cairne Terrier hatte nie ein Problem mit den Treppen, der ist da hoch und runter geflitzt wie nix. Klar, erst als er wirklich alt wurde (16 Jahre), wurde es schwerer und wir haben ihn öfter getragen, meist ging es aber auch so. Aber das ist ja was ganz anderes, einerseits sind natürlich die Stufen für so einen kleinen Hüpfer viel höher, andererseits kriegt der es natürlich nicht so leicht mit den Knochen.

    Was sagt ihr dazu?

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Also ich bin schon der Meinung das Hunde im Welpenalter nicht zu viele Treppen laufen sollten.
    Besonders steile Treppen nicht. Nicht nur wegen der Treppen, sondern auch wegen der Verletzungsgefahr.
    Wenn die Hunde ausgewachsen sind, sollten ein paar Stufen kein Problem darstellen. Allerdings denke ich, je größer der Hund, desto weniger Treppen.

    Ob das bei euch ok ist für einen Mastif musst du schon selbst entscheiden.

  • Avatar Gambassi sagt:

    Wie gesagt, HUnd steht in weiter ferne und die Rasse auch in den Sternen, Mastiff ist eher so ein ‚Hirngespinst‘, weil mein Vater und ich einfach auf solche Riesen stehen. Hinauslaufen wirds aber wenn überhaupt wohl eher auf eine etwas ‚pflegeleichtere‘ Größe, aber auch einen nicht ganz so großen Hund kann man ja nicht jedes Mal tragen, ob nun 40 oder 80 Kilo.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ja ich kenn das. Ich mag die Großen auch gerne. Allerdings überleg ich mir dann immer, wie machste es, wenn der sich verletzt und kann nicht ins Auto hüpfen, oder gar laufen. Meine Maus kann ich mir unter den Arm klemmen, son Mastif, obwohl ich nicht die Schwächste bin, dürfte schwierig werden.

  • Avatar Niccy sagt:

    Treppe laufen geht stark auf die Gelenke. Deswegen sollen gerade schwere/große Hunde nicht so oft Treppen laufen. Runter belastet die vorderen Gelenke, Treppe hoch die hinteren.

  • Avatar Gambassi sagt:

    Ja, die Überlegung haben wir natürlich auch. Bezüglich Verletzung, wie gesagt, unten ist noch eine Wohnung, in der der Hund bleiben könnte, wenn er mal temporär die Treppen nicht gehen kann. Auch ein Gästezimmer, wo ich schlafen könne, wenn er sich sonst zu allein fühlt 😀 Wobei so ein Kalb sich eh nicht dran gewöhnen sollte, im Schlafzimmer zu schlafen. Und Auto wäre bei uns eher die Ausnahme, da kann man dann auch zur Not mal einen 40 – 80 Kilo-Hund mit 2 Man heben. Aber klar, einfacher macht es die ganze Sache nicht.

    Andererseits haben diese Hund halt ein superruhiges Wesen, was da vielleicht wieder ein wenig Ausgleich schafft. Wir hatten ja nun vorher einen Terrier 😀 Ein absolut menschenfreundlicher Hund und für ne Menge Spaß zu haben, ber trotzdem ein Dickkopf und Macho wie er im Buche steht, trotz der Größe 😉 Da meinte meinen Papa auch immer „DEN würde ich nicht in groß haben wollen!“ 😀

    @Niccy: So kannte ich das früher auch, anscheinend sollen aber in den letzten Jahren studien bewiesen haben, das das nicht stimmt, zumindest nicht, wenn die Hunde keine absoluten Babies mehr sind. Im Gegenteil soll das wohl sogar den Muskelaufbau fördern, sofern die Hunde nicht pausenlos rauf- und runterfetzen. Der eine sagt so, der andere so. Deshalb möchte ich viele Erfahrungsbreichte und Meinenungen hören 😉
    Aber wahrscheinlich ist das auch immer eine Sache der restlichen Haltung, wie bei Pferden auch.. Springreiten geht auch auf die Gelenke, aber gut trainierte Pferde tragen trotzdem keine Schäden davon, manch andere schon…

  • Avatar Niccy sagt:

    Ich frag mich halt bei den großen Hunden, ob die unbedingt in die Wohnung müssen??
    Haus mit riesen Grundstück und der Hund darf ab und an mal ins Haus aber dann nur ins Erdgeschoss. Reicht das denn nicht?
    Habe selber miterlebt wie ein Bernhardiner in der Wohnung gelebt hat und jeden Tag 1 Stockwerk mit Treppen bewältigen musste. Der war noch nicht so alt, lief aber schon wie ein 10 Jähriger Hund mit schlimmer HD.
    Will dir nichts unterstellen, ich denke einfach nur, dass solche Hunde draußen leben sollten, aber natürlich mit Familienanschluss und wenns kalt wird, mit ins Haus. 🙂

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Andererseits haben diese Hund halt ein superruhiges Wesen, was da vielleicht wieder ein wenig Ausgleich schafft. Wir hatten ja nun vorher einen Terrier

    Also du kannst gerne mal bei mir vorbei kommen. Ich hab auch nen Terrier. Und die ist super ruhig.

  • Avatar Gambassi sagt:

    Ich glaube aber, damit wäre z.B. ein Mastiff nicht glücklich, weil die extrem menschenbezogen sind und gerne bei ihrer Famielie sein möchten. Ich glaube, nur allein im Erdgeschoss und Garten und ab und zu mal besucht werden, da wären die todtraurig, trotz Garten. Unser Leben findet halt hauptsächlich im ersten Stock statt, da ist die Wohnung. Nein, das ist nicht Sinn der Sache, wir möchten ja einen Familienhund. Das geht vielleicht wenn man zwei Hunde hat, oder wenn der Hund wirklich ein riesigen Grundstück zu bewachen hat und damit völlig beschäftigt ist, aber sonst find ich das nicht so pralle :no:

    @ulchen: Klar ist Terrier nicht gleich Terrier. Unserer war auch nicht irgendwie hyperaktiv und ständig am rumrennen, aber schon agiler und er machte gerne gegenüber großen Hunden den Macho 😀 Und kläffen tat er auch gerne. Klar ist das Erziehungssache und nach einmal anranzen hat er es auch gelassen, aber das grunsätzlcihe Wesen war da schon typisch Terrier-Klischee.

  • Avatar Niccy sagt:

    Ich meinte ja schon mit Familienanschluss, also spielen, kuscheln, gassi gehen und so.
    Aber könnt ihr das nicht so einrichten, dass der Hund im EG bleiben kann und ihr euch abends oder so da mit ihm beschäftigt? Ich kann mir schon vorstellen, dass er seine Familie um sich haben will. Aber ich denke einfach, irgendwann ist er recht alt und kann die Treppen nicht mehr laufen. Also entweder tragen oder einfach im EG bleiben, was er aber nicht kennt weil er immer mit hoch durfte.

  • Avatar Gambassi sagt:

    Naja, abends mit ihm beschäftigen, und den ganzen Tag über hockt er dann allein da unten rum? Das fände ich dem Hund gegenüber nicht fair.
    Das ist ja auch einer der Gründe, warum wir uns jetzt noch keinen Hund anschaffen, weil wir nicht genug Zeit haben. Klar muss ein Hund auch mal allein bleiben können, aber nicht den größen Teil des Tages. Das ist ja was anderes als z.B. ein Hofhund, der den ganzen tag frei rumläuft und den ‚Hoftrubel‘ um sich hat. Bei uns würde der dann entweder unten in der Wohnung oder im Garten allein rumhocken und versauern. Nene, wenn Hund, dann in unsererWohnung. Sonst eher garkeinen.

  • Avatar Mumpitz sagt:

    unten ist noch eine Wohnung, in der der Hund bleiben könnte, wenn er mal temporär die Treppen nicht gehen kann.

    Dat kannste mitm Molosser nicht machen! Es gibt keinen besseren Weg, einen solchen todunglücklich zu machen, als ihn vom Familienleben auszusperren.

    Auch ein Gästezimmer, wo ich schlafen könne, wenn er sich sonst zu allein fühlt

    Schon besser.

    Und Auto wäre bei uns eher die Ausnahme, da kann man dann auch zur Not mal einen 40 – 80 Kilo-Hund mit 2 Man heben.

    Einen großen Hund kann auch eine Person in’s Auto heben, wenn er sich das gefallen lässt: In zwei Portionen – erst vorne, dann hinten. Mit meinen Doggies hat das immer gut geklappt. Onno, der jetzige Mini-Doggie, springt seit er erwachsen ist, selbst in’s Auto (hoher Geländewagen). Wenn er allerdings älter wird, wird es sich u.U. auszahlen, daß er als Welpe gelernt hat, sich heben zu lassen bzw. über eine Rampe zu laufen. Onno liebt es, im Auto mitzufahren! Auf der Autobahn pennt er, auf allen anderen Straßen guckt er raus.

    zumindest nicht, wenn die Hunde keine absoluten Babies mehr sind. Im Gegenteil soll das wohl sogar den Muskelaufbau fördern, sofern die Hunde nicht pausenlos rauf- und runterfetzen.

    Ja, so scheint es zu sein. HAbe meine Doggies immer getragen solange das gewichtsmäßig und größenmäßig ging, also bis ca. 30kg. Dann sind sie alleine gelaufen – hat auch nie geschadet. Runter muss man aufpassen, daß sie nicht in’s Purzeln kommen.

    Ich frag mich halt bei den großen Hunden, ob die unbedingt in die Wohnung müssen??

    Ein Molosser unbedingt!!!!!! Ohne Familienanschluss (und eigenes Sofa) gehen die ein!

    Ich glaube aber, damit wäre z.B. ein Mastiff nicht glücklich, weil die extrem menschenbezogen sind und gerne bei ihrer Famielie sein möchten.

    Genau!

  • Avatar Gambassi sagt:

    Eben, das dachte ich mir nämlich auch, so ein Molosser-Riesenbaby kann man doch nicht dan ganzen Tag allein rumhocken lassen (sollte man bei keinem Hund, aber bei denen schon gar nicht). Wie gesagt, Hund ist auch erst angedacht, wenn sich die Situation zeitlich ändern, d.h. wahrscheinlich, wenn mein Paps in Rente geht bzw. ich mit der Uni fertig bin und genauer weiß, wann ich zu Hause bin und wann nicht. Aber es schader ja nicht, so eineige Aspekte schonmal abzuklären.

    das mit dem Autofahren kenne ich, unser Cairne liebte das auch, der wurde ganz irrig, wenns ins Auto ging und sprang auch allein rein. Und ab 80 Km/h konnte er dann die Augen nicht mehr offen ahlten und hat geschlafen wie ein Stein ^^

  • >