ich habe eine ganz wichtige frage. und zwar leidet mein pferd an einem schwachen immunsystem. sie hat jetzt schon drei vier mal einen heftigen einschuss gehabt in kurzer zeit der auch jedes mal vom ta behandelt wurde.. selbst der ta weiß nicht mehr wirklich was sie machen soll weil irgendwann werden ja auch tiere immun gegen die medikamente :denk: das komische daran ist auch das sie im sommer wenn sie auf der weide ist nix bekommt auch wenn sie mal ne wunde hat aber sobald es wieder in den stall geht fängt es wieder an. ;( an der bewegung oder so kann es nicht liegen weil sie eine große box mit auslauff hat und wenn ich sie nicht bewegen kann steht sie mindestens ne stunde mit den anderen zusammen draußen auf dem reitplatz .. ne zeitlang habe ich ihr über nacht immer transportgamaschen drum gemacht das hat auch echt gut geholfen nur jetzt hat sie an einer scheiß stelle ne wunde die immer wieder auf geht durch die bewegung.also kann ich ihr auch nicht mehr die gamaschen um machen…. so denke das reicht erstmal… ich hoffe ihr habt evtl ein paar hilfreiche tips für mich und mein hotti… :attack:

  • Avatar Unico sagt:

    Na dann versuch doch mal das Imunsystem aufzubauen. Es gibt da ja genug Präparate. Hast du den schon mal ein Blutbild gemacht. wenn ja, was zeigt es ?

  • Avatar Nesaya sagt:

    Hy Bella Donna

    was gibst du denn deinem Pferd, um das Immunsystem zu unterstützen? Ich denke da wäre schon mal ein Ansatz :denk: .

    :denk: das komische daran ist auch das sie im sommer wenn sie auf der weide ist nix bekommt auch wenn sie mal ne wunde hat aber sobald es wieder in den stall geht fängt es wieder an. ;(

    Das finde ich nicht unbedingt komisch, eher logisch. In den Stall kommen die Pferde doch meist, wenn es Winter wird. Und dann braucht dein Pferd alles was es hat(Immunsystem) um gegen die Kälte anzukommen, das Fell zu wechseln etc. .. da bleibt nix mehr „übrig“ um gegen irgendwelche Infekte, Bakterien anzukämpfen…

    Barbara

  • Avatar BellaDonna3 sagt:

    also das ding an der sache ist das sie eine innzucht ist da die besitzer der mutter nicht aufgepasst haben… das mit dem blutbild habe ich bei meiner ta schon angesprochen und sie meinte in dem fall wäre es rausgeschmissenes geld… mein pferd hat sehr schwaches bindegewebe und ne ataxi da sie mit ein paar tagen gegen eine wand gelaufen ist und sich eine halswirbel angebrochen hat… das haben wir sehr gut mit movikur in den griff bekommen…bin echt rat los was das ist

  • Avatar Hijara sagt:

    Hallo Belladonna,
    ich finde es super dass Du Dir Gedanken drüber machst.
    Ist es denn immer das gleiche Bein?
    Eine Ursache kann z.B. sein dass das Pferd durch einen früheren Unfall eine Narbe an dem Bein hat.
    Die Du früher nicht beachtet hast. Eine frühere Verletzung kann auch das Lymphsystem betroffen haben.
    Zur Unterstützung des Immunsystems kann z.B. eine Eigenblutbehandlung gute Dienste tun!
    Manche Pferde mit schwachem Bindegewebe brauchen auch dauerhaft einen hohen Kompressionsstrumpf (habe noch einen für WB falls Du Bedarf hast).
    Bleib dran und nimm es nicht auf die leichte Schulter, das ist gut so! Denn leider können wiederholte Phlegmone auch zum Tod führen.
    Alles, alles Gute! 😉

  • Avatar Ginger sagt:

    also das ding an der sache ist das sie eine innzucht ist da die besitzer der mutter nicht aufgepasst haben… das mit dem blutbild habe ich bei meiner ta schon angesprochen und sie meinte in dem fall wäre es rausgeschmissenes geld… mein pferd hat sehr schwaches bindegewebe und ne ataxi da sie mit ein paar tagen gegen eine wand gelaufen ist und sich eine halswirbel angebrochen hat… das haben wir sehr gut mit movikur in den griff bekommen…bin echt rat los was das ist

    Also bei solche „dummen“ Aussagen, von wegen Blutbild bringt nix, würde ich als erstes mal den Tierarzt wechseln. So eine blöde Aussage! Unmöglich ! :no:

    Dann dieses „schwaches Bindegewbe und Ataxi! Also der TA schmeißt da mit Krankheiten um sich ohne sie genau untersucht zu haben.

    Bei so etwas würde ich erst mal eine zweite Meinung von einem guten Tierarzt einholen. Das ist ja nicht normal.

    Ein Einschuss hat definitv nicht mit einem angebrochenen Halswirbel zu tun. Irgendwie kommt mir der Gedanke, dass der TA keine Lust hat sich genau mit dem Tier zu beschäftigen. Es ist doch egal ob das ein Weideunfall oder sonst etwas ist. Wichtig ist doch nur, daß dein Pferd wieder (auch im Winter) fit ist/wird.

    Bei Schürfwunden und nicht bandagierbaren Stellen, die offenen Stellen habe ich super Erfahrung gemacht mit der Salbe von Socatyl. Die ist antiseptisch, hält Fliegen fern und die Wunde kann darunter super heilen. Klar bricht es mal wieder auf, dann schmiert man noch etwas drauf.
    Bei mir gibt es beim Einschuss, oder am besten bevor der überhaupt durch eine Wunde entsteht, so schnell wie möglich einen Entzündungshemmer und teils Penezilin vom TA und dann eine gute Wundversorgung.
    Dein Pferd muß halt täglich kontrolliert werden und bei Bedarf schnellst möglich einen TA bekommen. Aber einen, der seinen Job auch erst nimmt.

    Grundsätzlich würde ich nach einem großen Blutbild (was gar nicht so teuer ist) dann versuchen das Grundimmunsystem zu stärken. Da sind Homeopathische Präparate oft sehr gut. Frage doch mal, ob in deiner Nähe da jemand Fachkundiges ist.

  • Avatar BellaDonna3 sagt:

    Ginger:also das mit der ataxi haben drei andere ta getestet und ich sage ja auch nicht das die einschüsse daher kommen.ich dachte nur das es für euch evtl interrisant ist… und ich denke nicht das meine ta schlecht ist denn sie ist immer zur stelle egal wannn und die ursachen klären tut sie auch aber egal ich will hier keinen streit anfangen…natürlich ist es mir mehr als wichtig das es meinem pferd gut geht denn schließlich ist sie wie mein kind da ich sie mit der flasche groß gezogen gabe…. aber danke für deine tips ich werde mich mal schlau machen wegen der salbe….
    Hijara:also es ist immer das selbe bein… bist du mit so einem strumpf gut klar gekommen weil ich habe schon viel schlechtes gehört weil wenn man ihn rüber zieht könnten sich ja haare aufstellen und das dann auch wieder etwas verursachen….

  • Watson Watson sagt:

    Sind denn andere Bereiche abgeklärt, Zähne zum Beispiel. Unser Großer hatte dauernt einen Einschuss, immer hinten rechts. Einmal kunz und auch nur leicht gestossen, Einschuss…. Bei ihm war es so, dass ein Zahn kaputt war und Eiter in der Kieferhohle war. Das Immunsystem war so damit beschäftigt, dass es für den „Rest“ keine Zeit mehr hatte. Seit die Zähne gemacht sind und der böse Zahn raus ist, hatten wir keinen Einschuss mehr.

  • Avatar Crow sagt:

    Hallo

    ich habe auch ein Pferd mit „Einschuss“ – der Begriff scheint allerdings eher ein Phänomen zu beschreiben als eine Ursache. Ich vermute inzwischen eine Art chronische Vergiftung durch Herbstzeitlose (HZL) im Heu. Es gab eine Zeit, da wurde Heu von Extensivwiesen zugefüttert, bei denen der Lieferant nicht aufgepasst hat, was er verkauft hat. Bei einigen Pferden ist das Krankheitsbild wieder verschwunden, nachdem der Heulieferant gewechselt wurde. Bei einem Tier ist seither dieser „Einschuss“.

    Mich hat in der Beschreibung von BellaDonna hellhörig gemacht, dass ihr Pferd im Stall Probleme hat (extensiv-Heu?) und auf der Weide nicht (frisches Gras). Könnte also auch mit der Fütterung zu tun haben! Manche Pferde sortieren HZL heraus, andere wohl nicht (kommt wohl auf die Erfahrungen/Lernen was man fressen darf als Fohlen an???). Da HZL regional sehr unterschiedlich verbreitet sind, weiß das nicht jedes Pferd. Außerdem scheinen HZL auf dem Vormarsch zu sein und immer wieder gerade im Pferdeheu (später Schnitt) vorzukommen.

    Krankheitsbild bei uns: Dickes Bein mit Hautverletzungen/ Wunden, z.T. nässend, zeitweise von der Fessel bis zur Leiste hoch geschwollen, bei Bewegung wird es besser ist aber nie ganz weg. Wenn es ganz schlimm ist, geht das Tier auch lahm, ansonsten normaler Bewegungsablauf und Bewegung bessert die Schwellung. TA-Behandlung (AB) bringt immer nur vorübergehende Besserung. Verbesserung derzeit am ehesten mit Arnica D12 und eben Bewegung. Und natürlich Herbszeitlosen-freies Futter.

    Bin an Infoaustausch genereller Art zu diesem Thema – chronische Vergiftung/ Immunsystembelastung durch Giftpflanzen im Heu und dadurch entstehende Symptome – interessiert. Wie man dagegen angeht natürlich auch.

    Crow

  • Avatar km-horses sagt:

    hi
    um unter anderem das immunsystem von pferden anzukurbeln und effektiv zu unterstützen greife ich (bei fohlen bis hin zu uraltpferden) immer zu haemolytan – das ist auch für sehnen bänder u gelenke eine tolle sache! gibts vom tierarzt. nicht ganz billig – aber erfahrungsgemäß eine sehr gute unterstützung. einige anfällige (egal für was) pferde bekommen es kurweise von mir verabreicht. dennoch wird geforscht wo das problem liegt!
    es könnten sehr sehr viele ursachen für immer wiederkehrende einschüsse in frage kommen. um die ursache zu finden gibt es verschiedene möglichkeiten, angefangen über ein grosses blutbild bis hin zu kinesiologischen tests oder die betrachtung über tcm. (es kann eine banale verletzung gewesen sein, deren vernarbung nun den lypmhabfluss stört oder eine narbe die nun den meridian stört) das ist ein bisserl gefummel sowas rauszufinden – aber oft kommt was interessantes raus womit man arbeiten kann, sicherlich kann es auch an futterinhaltsstoffen liegen….. aber dann gibt es auch einen grund warum dein pferd es nicht verträgt und andere wohl- wenn man die ursache kennt dann braucht man oft nicht mal harte medis um sowas in den griff zu kriegen! tja ja u stimmt an den zähnen kann es auch oft liegen! habe übrigens einen absolut genialen pferdezahnarzt ausfindig gemacht günstig, mobil u absolut kompetent….. (das dann bitte bei interesse per pn) 😉

  • Pferdefreundin77 Pferdefreundin77 sagt:

    Hab da auch mal eine wichtige Frage. Meine Stute hat auch ein dickes Bein, hänge noch ein Foto an. Zudem auch am selben Bein am Ballen Mauke. Die Mauke ist trocken. Nun frage ich mich, da ich damit keine Erfahrungen habe, ob es ein Einschuss ist?? Es eitern nichts!!! Sie stellt das andere HInterbein immer so nach Außen. Wie kann man behandeln?? Und vor allem, was ist das??das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/27034/das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/27034/

  • Avatar santimo000 sagt:

    Bin ich blind oder sind beide Beine so dick? ?( Hast du mal den Tierarzt drauf schauen lassen?
    Und vorallem: wie lange hat sie das schon???

  • Avatar km-horses sagt:

    hm das ist schwer zu beurteilen was es sein könnte, es gibt übrigens auch eine trockene form der mauke. phlegmone könnte es auch sein, weisse pferdebeine sind immer gern anfällig für sowas – da reicht auch schon ein mückenstich für eine septische geschichte. ist es ein kaltes ödem oder ist wärme an der schwellung? hast du mal fieber gemessen beim pferdchen? wird es bei bewegung dünner? vorsorglich würde ich kühlen, arnica geben u ggf mit kühlgel arbeiten und wenn du hast, dann mal eine salbe mit heparin. compagel oder tensolvet geht auch. aber im zweifel ta holen!!!!
    warum sie das eine bein nach aussen stellt lässt sich aus der ferne gar nicht beurteilen, dafür müsste man die statik u die bewegung des pferdes sehen. 🙂

  • Watson Watson sagt:

    Wie alt ist die Stute? So sehen die Beine von den 30 jährigen Wallach meiner Freundin täglich aus, wenn er aus der Box geholt wird. Wenn er sich bewegt, werden sie dünner. Wenns abends dann noch dick ist, macht sie Tonerde drauf und bandagiert ein. Hat dies aber vorher mit TA abgesprochen. Ich würd den TA mal drauf schauen lassen und dann mit ihm entscheiden, was ich mache.

  • Avatar Chaplin sagt:

    Was sagt denn Dein TA zu dieser Geschichte?

  • Watson Watson sagt:

    Mir fällt gerad ein, mein Großer hatte vorne mal so ein dickes Ofenrohr, das war nix Einschuss, das was Sehnenscheidenentzündung. Also Obacht und TA daraufschauen lassen, wenn noch nicht geschehen.

  • Avatar Sheesha sagt:

    Bei einem Ataktiker, der in dem Zeitraum den die Pferde auch viel in beengter Umgebung mit festen Wänden und Kanten(=Box) verbringen gerne mal dicke Haxen kriegt, würde ich erstmal richtig tief und hoch bandagieren wenn das Pferd in der Box ist(üben/lernen solang man es nicht braucht, jetzt ist ja erstmal Weidesaison). Oder eben Transportgamaschen.

    Letzten Endes kann es schlicht sein, dass sich das Pferd bei enger Wendung(einmal rum in der Box) oder etwaigen unkoordiniertere Bewegungen selbst immer mal kaputthaut und dann in Folge nen dicken Fuß kriegt. Und da reicht bei entsprechenden Pferden was kleines das man nicht unbedingt sehen muß. So ganz kompliziert würde ich also nicht gleich denken….

    Bei einer akuten Entzündung (Phlegmone/Lymphangitis) würde ich von einem Blutbild jetzt nicht riesige Überraschungen erwarten. Erstmal würde ich grundsätzlich mal über die gesamte Fütterung gehen bei so einem Pferd(gesetzt den Fall es ist nicht ein ataktisch-mechanisches Verletzungsproblem kombiniert mit allgegenwärtigen Umgebungskeimen) und prüfen ob man was optimieren kann. Das mal mit dem TA besprechen und schlicht einen Versuch starten. Aber dass dann wundersamerweise keine dicken Beine mehr vorkommen kann man nicht wirklich erwarten.

    Wenn man schon einen chronisch dicken Haxen hat(=der ist so, bleibt so und ist nicht aktuell entzündet und infiziert) kann man eigentlich nur immer wieder gegensteuern. Strumpf/Bandage, Lymphdrainage, Bewegung sowieso….

    pferdefreundin77,

    die sehen beide nicht gut aus.

  • Gandi Gandi sagt:

    Bei Schürfwunden und nicht bandagierbaren Stellen, die offenen Stellen habe ich super Erfahrung gemacht mit der Salbe von Socatyl. Die ist antiseptisch, hält Fliegen fern und die Wunde kann darunter super heilen. Klar bricht es mal wieder auf, dann schmiert man noch etwas drauf.

    Wo bekommt man so ne Socatyl Salbe her? Nur vom TA? Hab gegoogelt, aber nix gefunden :denk:

  • Pferdefreundin77 Pferdefreundin77 sagt:

    Also, das Foto stammt vom Winter letzten Jahres. Da wusste ich nicht, was das war, hab gekühlt und alles war wieder gut. Hatte gestern keine Kamera zur Hand, deshalb hab ich das Bild rausgekramt. Sie hatte es gestern an einem Bein. Hab sie dann bewegt & gekühlt (Wasser und Compagel) und heute ist das Bein wieder normal. Hmm, TA war nicht da. Hätte heute sonst angerufen aber das Bein aht wieder Normalgestalt angenommen. Das Bein fühlt sich von der Wärme genauso wie die anderen an. Kann das nun öfter vorkommen? Im Winter war das auch nach 1-2 Tagen wieder weg. Mhhh ❓
    Die Stute ist 21 Jahre alt.

  • Avatar Granado sagt:

    die salbe heisst stocatyl, und ist mit einem leichten antibiotika versehen…. sie ist weiss und wird ungemein hart, keine chance für fliegen und co..
    bekommt man beim TA und evtl. in der apotheke…

    lg carina

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