Ein wahres Märchen: Wenn man das Volk abstimmen lässt. Oder Basels wunderbare Bildervermehrung

By Saro | Archiv: Smalltalk

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Hier die Zusammenfassung eines modernen Märchens über die Weisheit des Stimmvolkes und die folgende Beleohnung.

http://www.srf.ch/kultur/kunst/das-picasso-wunder-von-basel

Man Schreibt das Jahr 1967. Damals ging nach einer Flugkatastrophe das basler Jungvolk auf die Strasse. Es wurde ein Betteltag organisiert und eine Volksabstimmung wegen einer Referendum durchgeührt. Wäre hätte gedacht, dass das basler Stimmvolk so weise ist und 6 Millionen Franken für zwei Picassobilder guthiesst und dafür auf andere Investitionen wie Altersheime usw. verzichtet? Wie weitsichtig die Menschen doch waren und wie reich sie dafür belohnt wurden. (Aus sechs Millionen mache mit der Zeit 100 von Millionen)

Wie anders es doch war, als die Reichen (hier Maja Sacher von der Roche) noch an einem Ort verwurzelt waren, ihren Reichtum noch mit der Bevölerung teileten und dafür sorgten, dass alle auf eine nachhatlige Art und Weise etwas davon haben (Stichworte dazu, neben dem geschenkten Picasso-kubistischen Bildes, Tinguelimuseum) anstatt wie die heutigen Abzocker (allen voran Vasella der Novartis) es tun, den Wohnsitz dahin zu verlegen wo es wenig Steuern zu zahlen gibt und Millionenbeträge in die Taschen zu stecken.

Allerdings frage ich mich auch, wie so eine Abstimmung heute verlaufen würden, die Sensibilität für das Kulutrgut Kunst und das Verständins für die Notwendigkeit Nachhaltiges zu schaffen scheint in unserer individualiserten schnellebigen und egoistischen Zeit auf der Strecke geblieben zu sein.

Der Fernsehbeitrag zu diesem basler Wunder wird später freigeschlatet und es lohnt sich, sich das anzuschauen. Etwas Gegenpol zu so unwürdigen Sendungen wie die Privatsender bringen und dabei zur allgemeinen Vermüllung der menschlichen Gehirne beitragen, kann niemandem schaden. Wir brauchen wieder mehr Bewusstsein dafür, dass ein jeder von uns so klein er auch ist, etwas bewegen kann.

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