Eigener Deckhengst: wie haltet ihr euren eigenen Deckhengst – in der Herde oder separat?

By anavag | Zucht

Hallo zusammen,

mich würde interessieren, wie ihr euren Deckhengst haltet; läuft er das ganze Jahr in der Stutenherde oder deckt er nur an der Hand?

Wie alt war euer Hengst beim ersten Decksprung und wie sind hierbei eure eigenen Erfahrungen?

Hat der Hengst bei euch ein Paddock in Stutennähe oder ist er ganz separiert? Fragen über Fragen, die mich wirklich brennend interessieren würden :ja:

Ich bin sehr gespannt, was Ihr zu berichten habt 🙂 :blinzel: :blinzel: :blinzel:

  • Avatar Britta sagt:

    Ich selbst habe keinen Hengst, wohl aber meine SB, die Quarter Horses züchtet. Der Hengst wird neben seinen beiden Stuten in einer Paddockbox gehalten und kommt auch mit den beiden auf die Koppel. Gedeckt wird im Natursprung und was ich am beeindruckendsten fand war, dass der Hengst dabei war, als eine der Stuten ihr Fohlen bekommen hat und das schon zum wiederholten Male. Es gibt sicher viele, die sowas nie machen würden aber ich fand das sehr schön und natürlich.

  • Avatar Caterchen sagt:

    Unser Deckhengst lebte ziemlich in Einzelhaft. Ist allerdings schon ein paar Jährchen her.
    Gekauft haben wir ihn mit 15 Jahren, im Deckeinsatz war er seit seiner Körung (Körungssieger).
    Gedeckt hat er immer an der Hand und war dabei auch sehr leicht händelbar.

    Gelebt hat er in einer Box neben Wallachen mit einer eigenen Koppel neben
    der Wallachherde. Ein Integrationsversuch in die Wallachherde ist leider gescheitert,
    weil er auf das Pony losgegangen ist, er hat dann am Rand der Wallachkoppel einen eigenen
    Bereich bekommen.

    Unterm Sattel oder vorm Wagen ging er völlig problemlos neben Stuten, da war er dann
    Reitpferd und kein Hengst mehr.
    Ich hab auf dem Dicken das Reiten angefangen, er war wirklich brav,
    obwohl er jedes Jahr einige Stuten gedeckt hat.

    Edit: Ach ja, für einige Jahre stand er immer mit den tragenden Stuten zusammen
    bis kurz vor deren Abfohlen, das ging sehr gut, er hat nicht versucht zu decken oder die Stuten
    groß getrieben. Das Geschrei nach „seinen Weibern“ war allerdings zu dieser Zeit groß,
    wenn man ihn aus der Herde genommen hat.
    Leider mussten wir den Stall wechseln und hatten dann nicht mehr die Möglichkeit,
    ihn so zu halten.

  • Avatar anavag sagt:

    Hallo Ihr Beiden,

    vielen Dank für eure Berichte!

    Ich bin sehr gespannt auf eure Berichte und würde mich auch freuen, wenn Ihr vielleicht die jeweilige Rasse dazuschreiben könntet.

    @ Britta, lief der Hengst den Sommer über bei den Stuten und im Winter nicht? Oder nur während der Deckzeit bei den Stuten mit und später separiert? Und wenn ja, warum?

    Edit: Caterchen, danke, für deine Ergänzung, dass deckt sich mit unserer Erfahrung bei unserem Deckbullen, mit Deckhengsten habe ich bisher keinerlei Erfahung, dass soll sich aber in Zukunft ändern….. :tuete: :tuete: :tuete:

  • Avatar Caterchen sagt:

    Ach so, Rasse hab ich vergessen…
    Unser Anker war ein Haflinger Hengst.
    Die Stuten, bei denen er mitlief waren Stuten von einem Hafi-Züchter,
    er hat in diesem Stall auch gedeckt.

  • Avatar anavag sagt:

    Ach so, Rasse hab ich vergessen…
    Unser Anker war ein Haflinger Hengst.
    Die Stuten, bei denen er mitlief waren Stuten von einem Hafi-Züchter,
    er hat in diesem Stall auch gedeckt.

    :friend: Vielen Dank!

  • Avatar Aljina sagt:

    Wir hatten bisher 5 gekörte Deckhengste am Stall. Der Vollblutaraber kam 2 jährig (noch ungekört) in den Genuss. Er hat damals eine Ponystute gedeckt und blieb dann auch gleich bei ihr, bis sein Sohn geboren war. Völlig problemlos. Als wir dann den Deckhengst Nummer zwei und drei bekamen und gleichzeitig auch noch mehrere Pferde an den Stall kamen, mussten die Gruppen neu gemischt werden. Damit konnte er nicht mehr bei seiner Stute bleiben. Zunächst standen die drei Deckhengste in der Nacht in der Box und über Tag auf Paddocks nebeneinander. An einem Tag spielten der PRE und der VA über dem Zaun her und dabei ging dieser zu Bruch. Es gab ein wenig Rennerei und ab dem Tag blieben die beiden zusammen stehen..auch in der Nacht. Das ging gut, bis die Decksaison wieder los ging. Da waren die beiden dann auch 4 und 5 Jahre alt und man musste sie wieder trennen. 4 der 5 Hengste waren ihrerzeit alle in einer Hengstaufzucht und kannten entsprechendes Herdenverhalten. Man konnte sie alle bis auf die Decksaison mit einem anderen Pferd zusammenhalten (Hengst/ Wallach/ Stute). Sie deckten alle das erste Mal mit 2 Jahren, bis auf einen, der bereits 8 Jahre alt war.

  • Avatar anavag sagt:

    Wir hatten bisher 5 gekörte Deckhengste am Stall. Der Vollblutaraber kam 2 jährig (noch ungekört) in den Genuss. Er hat damals eine Ponystute gedeckt und blieb dann auch gleich bei ihr, bis sein Sohn geboren war. Völlig problemlos. Als wir dann den Deckhengst Nummer zwei und drei bekamen und gleichzeitig auch noch mehrere Pferde an den Stall kamen, mussten die Gruppen neu gemischt werden. Damit konnte er nicht mehr bei seiner Stute bleiben. Zunächst standen die drei Deckhengste in der Nacht in der Box und über Tag auf Paddocks nebeneinander. An einem Tag spielten der PRE und der VA über dem Zaun her und dabei ging dieser zu Bruch. Es gab ein wenig Rennerei und ab dem Tag blieben die beiden zusammen stehen..auch in der Nacht. Das ging gut, bis die Decksaison wieder los ging. Da waren die beiden dann auch 4 und 5 Jahre alt und man musste sie wieder trennen. 4 der 5 Hengste waren ihrerzeit alle in einer Hengstaufzucht und kannten entsprechendes Herdenverhalten. Man konnte sie alle bis auf die Decksaison mit einem anderen Pferd zusammenhalten (Hengst/ Wallach/ Stute). Sie deckten alle das erste Mal mit 2 Jahren, bis auf einen, der bereits 8 Jahre alt war.

    Uih, mit 2 Jahren! Gab es da keine Probleme im Umgang bzw. gab es eine Veränderung im Verhalten? Ich habe bisher meine beiden Hengste (einer ist ja nun Wallach 😀 ) in Hengstaufzucht und der jetzige Wallach war noch mit über drei Jahren ohne Probleme in der Hengstherde zu halten, allerdings sah er aus wie ein Flickenteppich :maul: :maul: :maul: . Im Umgang / Herdenverhalten jedoch sehr sozial. Mein kleiner steht jetzt in einer gemischen Herde mit drei Altwallachen und zwei Junghengsten, es kommen im nächsten Jahr aber noch zwei Junghengste dazu. Ich werde mir wohl einen Hengst kaufen wollen und der kommt dann auch aus einer Herdenhaltung bzw. kommt noch in eine solche rein….

  • Avatar Aljina sagt:

    Naja….sie wurden etwas hengstiger. 😀 Aber alle waren ziemlich klar im Kopf und hatten eine gute Kinderstube. Sie waren für alle am Stall (SB, Stallhilfe und Besitzer) sehr gut zu händeln und waren alle in einer super Aufzucht groß geworden. Speziell der VA war ein Schatz. Der PRE kam via Berlin aus Spanien und war völlig durch den Wind. Wir separierten ihn erst mal. Er wurde immer schwieriger. Aber als er dann beim bereits oben erwähnten Spiel mit dem VA zu dem VA kam, war er wie ausgewechselt. Er brauchte einen Kumpel, an den er sich halten konnte…unser Sensibelchen. Mittlerweile ist der PRE verkauft und steht in einer Wallachherde. Der Arabo Friese drehte nach dem ersten Decken erst mal richtig auf. Aber nachdem er dann mal bei einer sehr dominanten Friesenstute dabei stand….war der auch kuriert. Mit zwei haben sie alle aber nicht hunderte von Stuten gedeckt, sondern eine oder zwei Stuten. Wir hatten allerdings auch mal eine Zeit lang einen Reithengst am Stall. Der war völlig bescheuert. Hat ale junger Hengst wohl mal ein paar Stuten beglückt ud wurde die letzten Jahre nur geritten. Der war ja völlig durch. Er kam nicht klar mit den Mädels auf der anderen Seite des STalls. Die Besitzer nahmen ihn dann bei uns wieder weg und er steht nun glücklich und zufrieden in einer reinen Männerhaltung. Die Deckhengste wie die anderen Hengste am Stall hatten übrigens keine Probleme mit den Mädels.

  • Avatar Jette sagt:

    Ich besitze selber keinen Deckhengst habe jedoch für längere Zeit auf einem Hof gearbeitet die Fjordpferde gezüchtet haben. Auf dem Hof wurden 3 Hengste, mehrere aktive sowie ältere Zuchstuten und die Aufzuchtpferde gehalten. Einer der Hengste lief ganzjährig, bis auf die Decksaison, in der Aufzuchtherde für die Junghengste mit. Die beiden anderen standen zusammen auf einer großen Fläche und nachts nebeneinander in der Box. Allerdings war regelmäßig ungefähr im April zu beobachten, dass die beiden sich häufiger in den Haaren hatten, zu diesem Zeitpunkt wurden sie getrennt. Im Normalfall kamen die ersten Stuten Ende April/Anfang Mai zum Decken, da die Hengste auf der Koppel gedeckt haben standen sie in den Sommermonaten mit Stuten zusammen. Nach der Decksaison brauchten sie im Normalfall 2-3 Wochen bis man sie wieder problemlos zusammen lassen konnte.

  • Avatar Valioso sagt:

    Meinen Valioso habe ich als Absetzer gekauft. Da ich ihn bei mir auf dem Hof aufwachsen sehen wollte haben wir eine Junghengstgruppe aufgebaut. Als er 3,5 jahre alt war sind wir umgezogen und die anderen Hengste (die als Pensionspferde bei uns waren) konnten nicht mitkommen. Daher lebte er dann mit den Wallachen wobei er mit 4 beschlossen hat nicht mehr bei den Jungs wohnen zu wollen. Seitdem hat er seinen eigenen Paddock neben den anderen Pferden. Mit 4 Jahren habe ich ihn 2006 dem Hengstwart des ZfdP vorgestellt und bis zur offiziellen Körung durch die APSL(2009) wurde er dort im Hengstbuch II geführt. Seid drei Jahren stelle ich ihn im Winter zum Reitverein um mit ihm arbeiten zu können und im Sommer lebt er in seinem Paddock neben den Stuten die er decken soll. Wenn sich eine Stute am Zaun gut zeigt geht er mit ihr auf die Weide und deckt frei unter Aufsicht. Ihn mit den Stuten generell zusammen zu lassen geht leider (noch) nicht da hier auf dem Hof alles relativ eng ist.
    Valioso ist außerhalb unseres Hofes nicht hengstig was uns auf Lehrgängen etc. sehr zugute kommt. Ich sag immer das er seine Bömmelchen am Tor abgibt wenn wir den Hof verlassen :outlaugh:
    Der Hengst „Guerrouane“ lebt seid letztem Jahr bei uns und er kennt es nicht frei zu decken. Daher deckt er an der Hand was auch kein Problem darstellt. Auch er hat seinen Paddock in dem er lebt und zieht (gemau wie Valli) im Winter an die Reithalle um. Er ist recht hengstig aber gut händelbar.
    Beide Hengste sind in Anwesenheit anderer Pferde (Wallache, Hengste und Stuten) gut händel- und reitbar. :herz:

  • patch patch sagt:

    Ich weiß gar nicht, ob ich hier mitreden darf, denn meiner deckt ja nur selten. :tuete:
    Bei mir gibt es nur Jungs. Wenn eine Stute zum Decken kommt, deckt er per Natursprung, lässt sich gut handeln.
    Er dreht nach dem Decken ein paar Tage auf und macht den Max, wird aber den anderen gegenüber nie böse.
    Allerdings ist der Herr auch schon was älter.

    LG, Patch

  • Avatar octavchen sagt:

    Ich kenne ein echt zu bedauerndes Exemplar. Es handelt sich um einen 3jährigen Friesenhengst.
    Sein Besitzer hat keine Ahnung von Hengsthaltung. Das Kerlchen war eine Eigenzucht- das erste Fohlen für den Besitzer aus seiner Friesenstute.
    Er war dann der Meinung, das Hengstfohlen als Hengst aufziehen zu müssen und seine zwischenzeitlich 3 dazu gekauften Friesenstuten mit ihm zu decken.
    Das wäre ja alles noch nicht so schlimm, denn jeder fängt mal an aber das Fohlen wurde von Anfang an allein gehalten. Als er noch bei Mama war, hatten die beiden eine eigene Weide und durften nicht zu den anderen Pferden (obwohl die Stute vorher monatelang Mitglied dieser Herde war). Die Weide hatte kein Futter, weil es immer die abgeweideten Koppeln der anderen waren auf die sie gestellt wurden.Das bissl Heu abends in der Box hat da auch nichts geändert. Die Stute sah echt furchtbar aus, da sie viel in die Milch steckte, baute sie völlig ab.
    Nach dem Absetzen blieb das Kerlchen allein. Er hatte nur Sichtkontakt zu den anderen Pferden. So ist es dann die letzten 3 Jahre auch geblieben. Er war noch nie mit einem anderen Pferd zusammen auf der Koppel, durfte nicht kampeln, beisen um die Wette rennen. Keiner war zur Fellpflege da…………… ;(
    Trotzdem ist er ein recht ordentlicher Hengst geworden. Er ist allerdings eher sportlich gebaut und die Damen im Stall sind das ebenfalls. Am Ende werden die Fohlen noch sportlicher und haben mit einem Friesen fast nix mehr zu tun. Man sollte ja bei der Zucht doch besser darauf achten, was das Zuchtziel ist und dann eventuelle Mängel der Stute diesbezüglich mit einem geeignenten Hengst ausgleichen und nicht einfach drauf lassen, was man grad rum stehen hat, oder????
    Soweit ich weiß, hat das Ganze auch nicht ganz so funktioniert, wie man es sich vorstellte. Der Hengst hatte wohl im Sommer garkein Interesse an den Damen und hat nur eine mehr als Glückstreffer gedeckt. Die anderen Beiden hat er ignoriert 😀

  • Avatar kuwi sagt:

    Der Vater meiner Pferde kam mit 6 aus den USA, von wo er nur Box/Paddock Haltung und Sprung an der Hand kannte.
    Auf dem Hof, wo er dann fast 20 Jahre lebte, stand der Glückliche ganzjährig in seinem Harem, durfte im Natursprung decken und war dabei total Gentleman. Außerdem war er von der Leitstute total „unterdrückt“ und die ging da auch resolut dazwischen, wenn er bedrängt wurde oder er auch nur ansatzweise versuchte seinerseits eine Stute zu jagen.

    Auf dem Hof gab es 2 Gruppen: eben die Gruppe mit Hengst und den gedeckten Stuten und dann noch eine Gruppe mit ungedeckten Stuten, Jungpferden und Wallachen. Den Hengst mit Wallachen oder Junghengsten zu vergesellschaften war ein Ding der Unmöglichkeit, da er diese konsequent aus seiner Herde verjagte und dabei auch heftig vorgehen konnte. Bei der Arbeit am Platz oder im Gelände hingegen gab es keinerlei Auffälligkeiten und er lief in der Abteilung wie wenn er keine Bällchen gehabt hätte, selbst mit rossigen Stuten in seiner Nähe.

    Ich habe irgendwo ein Video von ihm, wo er voller Frühlingsgefühle und freudiger Erwartung auf die Wiese kommt und dann von Stute zu Stute schlendert, bei jeder ausgiebig riecht und dann immer enttäuschter von dannen zieht, bis er sich zu seiner Lieblingsstute stellt und dort dann mit einem „na dann heute eben nicht“ Gesichtsausdruck zu grasen beginnt 😀

  • Avatar Valioso sagt:

    Mein erster Hengst war auch so ein armes Schwein. Als ich ihn bekommen habe war er 20 Jahre alt und arg heruntergekommen. Ich hatte ihn als jungen Hengst kennengelernt und für mich war er damals das schönste Pferd der Welt :herz: .
    Als seine Besitzerin dann in die Schweiz auswanderte mußte er weg und ich habe ihn übernommen.
    Er hatte auch nie mit anderen Pferden zusammengestanden. Noch schlimmer – er kannte es nicht auf einem Paddock oder auf der Weide zu sein und rannte nach 1 – 2 Stunden nur hin und her. Anfangs dachte ich noch das gibt sich mit der Zeit aber als er dann keine Zeit mehr hatte zu fressen und zu saufen mußte ich leider die Haltungsbedingungen anpassen :doh: . Wir haben uns arangiert und er hat die letzten Jahre so artgerecht wie möglich verbracht (morgens 2 Stunden Paddock/Weide und Abends ebenso und ansonsten ein halboffener Stall von dem aus er den ganzen Hof überblicken konnte) befor er 26jährig gestorben ist.
    Ich habe viel von ihm lernen dürfen denn er war ein tolles Reitpferd und er hinterlässt eine Handvoll wunderbarer Kinder.
    Allerdings wollte ich nie wieder ein Pferd so halten müssen und daher habe ich mir als Nachfolger ein Fohlen gekauft und dieses sozial aufgezogen.

  • wurm wurm sagt:

    Der Papa von meinem Hafi lief ganzjährig mit seinen Stuten und auch mit den Fohlen. Dort gab es nie Probleme, obwohl es ein Reitbetrieb war und die Stuten von den Kindern geholt wurden.
    Bei meiner Freundin wird nur noch an der Hand gedeckt, früher auch frei auf der Weide, aber falls mal was passiert, sind ihr die Hengste einfach zu teuer…den „Jungen“ ( ist er nun auch nicht mehr:) hat sie immer mit einer ihrer schon tragenden Stuten rausgestellt, die „Alten“ zeigtem dem dann schon, wo der Hammer hängt. Hat immer prima geklappt….

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich kenne ein echt zu bedauerndes Exemplar. Es handelt sich um einen 3jährigen Friesenhengst.
    Sein Besitzer hat keine Ahnung von Hengsthaltung. Das Kerlchen war eine Eigenzucht- das erste Fohlen für den Besitzer aus seiner Friesenstute.
    Er war dann der Meinung, das Hengstfohlen als Hengst aufziehen zu müssen und seine zwischenzeitlich 3 dazu gekauften Friesenstuten mit ihm zu decken.
    Das wäre ja alles noch nicht so schlimm, ….

    Ich zumindest finde das schon reichlich schlimm :flucht: :flucht: :flucht: :panik1:

    ….denn jeder fängt mal an

    als was ?( als Hinterhofvermehrer :kowa: :flucht:

  • Avatar Fluppel sagt:

    Der gekörte Warmbluthengst (v. Grandeur) den ich als Vater meines Fohlens ausgewählt hatte, hatte eine normale Box mitten im Stall zwischen zwei Wallachen. Er ging täglich auf die Koppel, früher alleine später mit bestimmten Wallachen zusammen. Er deckte im Natursprung, weder an der Hand noch freilaufend, sondern in einer Mischform. Die Stuten bekamen immer ein „Halstuch“ umgebunden an dem er sich ganz vorsichtig mit den Zähnen festhielt anstatt sich in der Stute zu verbeißen. Er war Gentleman durch und durch, konnte an Halfter und Strick zum Abprobieren geführt werden und hat nie nen Aufriss gemacht. Unter dem Sattel war er sowieso vorbildlich, konnte problemlos hinter rossigen Stuten hergeritten werden, ging oft ins Gelände, riss sich gerade unter seinem damals schon älteren Besitzer absolut zusammen. Er war sehr ausgeglichen und ein absolut klarer Kopf. (Wobei ich mich da immer frage, was zuerst da war: der klare Kopf und somit die Möglichkeit ihn so zu halten oder diese doch sehr tolle Haltung und die daraus resultierende Ausgeglichenheit.) Ich finde es zu schade, dass er nicht mehr zum Deckeinsatz zur Verfügung steht, auch wenn ich die Gründe verstehen kann. (Hofumstrukturierung, Tod des Besitzers).

  • Avatar anavag sagt:

    Vielen, vielen Dank für eure zahlreichen Berichte!

    Wie ich mir schon gedacht habe, sind die Haltungen ganz verschieden 🙂

    Also allein stehen lassen würde für mich auch nicht in Frage kommen und ein Junghengst zwischen meinen Damen wenn er nicht decken soll :flucht: :flucht: :flucht:

    Wenn meine Damen nicht gerade rossen, hat mein Wallach hier nichts zu lachen. Bei den ersten zaghaften Versuchen, den Stinker mit den Damen des Hauses zu vergesellschaften wollte er lieber auf den Arm, als noch weiter mit der Zicke zu laufen. Der stand dann immer am Zaun und hat um Gnade gefleht 😀 😀 😀 und ich habe ihn meist erhört 😀 😀 😀

    Nun sind sie jedoch ein Herz und eine Seele und wenn die Zicke sich mit bösen Absichten nähert, geht er meist schon weg, wer weiss was die sonst so macht 8o 8o 8o

    Ich habe ja einen Junghengst und den könnte ich aufgrund der Verwandschaft mit der Zicke nicht frei laufen lassen, auf Inzucht stehe ich persönlich nicht so :red: :red: :red: Mein weiterer Junghengst (ist in Planung) jedoch könnte dann zwischen den Damen stehen und könnte diese auf Wunsch beglücken… So zumindestens meine Planung für die Zukunft :whistling: :whistling: :whistling: :whistling:

  • Avatar Andrea S sagt:

    anavag, hast Du Dir das mit dem eigenen Hengst richtig überlegt?
    Nicht wegen der Haltung, dazu kann ich nichts sagen.
    Ich meine rein aus züchterischer Sicht 😉

  • Avatar anavag sagt:

    anavag, hast Du Dir das mit dem eigenen Hengst richtig überlegt?
    Nicht wegen der Haltung, dazu kann ich nichts sagen.
    Ich meine rein aus züchterischer Sicht 😉

    Ja, habe ich. Ich habe es mir sogar sehr gut überlegt. Ich denke, ich weiß aber was du meinst. Dennoch möchte ich es versuchen. Ich werde mich aber immer freihalten, denn auch anderer Züchter haben schöne Hengste

    😀

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Möchte ja kein Spielverderber sein, aber aus züchterischer Sicht wäre es doch sinnvoller für jede Dame einen passenden Fremd-Hengst auszusuchen, als sich einen einzigen für alle zuzulegen. :denk:
    Das klingt mir alles ein bisschen nach Muschibubu, statt nach wertvoller Zucht.
    Das ein Hengst für alle deine Damen paßt, wage ich ein wenig zu bezweifeln. :nix:
    Ausser du hast eineiige Retorten-Stuten Zuhause.

    Ich weiß, das ist alles immer sehr verlockend mit den Hengsten, aber vielleicht solltest du noch mal darüber nachdenken, ob es den Fohlen gegenüber nicht fairer wäre, die Schwächen der Stute mit den Stärken des Hengstes auszugleichen.
    Da wird man nicht drum rum kommen, aus mehreren Hengsten den richtigen auszusuchen.
    Auch da wird es sicher die ein oder andere Überraschung geben, aber dann weiß man, dass man mit DIESEM Hengst nicht weitermachen braucht.
    Und was machst du dann, wenn der aber bei dir Zuhause steht? :eye:
    Verkaufen?
    Von den uneigneteten Stuten wegsperren? ?(
    :nix:

  • wurm wurm sagt:

    Sorry fürs OT: aber was ist Muschibubu? 😀

  • Avatar anavag sagt:

    Möchte ja kein Spielverderber sein, aber aus züchterischer Sicht wäre es doch sinnvoller für jede Dame einen passenden Fremd-Hengst auszusuchen, als sich einen einzigen für alle zuzulegen. :denk:
    Das klingt mir alles ein bisschen nach Muschibubu, statt nach wertvoller Zucht.
    Das ein Hengst für alle deine Damen paßt, wage ich ein wenig zu bezweifeln. :nix:
    Ausser du hast eineiige Retorten-Stuten Zuhause.

    Ich weiß, das ist alles immer sehr verlockend mit den Hengsten, aber vielleicht solltest du noch mal darüber nachdenken, ob es den Fohlen gegenüber nicht fairer wäre, die Schwächen der Stute mit den Stärken des Hengstes auszugleichen.
    Da wird man nicht drum rum kommen, aus mehreren Hengsten den richtigen auszusuchen.
    Auch da wird es sicher die ein oder andere Überraschung geben, aber dann weiß man, dass man mit DIESEM Hengst nicht weitermachen braucht.
    Und was machst du dann, wenn der aber bei dir Zuhause steht? :eye:
    Verkaufen?
    Von den uneigneteten Stuten wegsperren? ?(
    :nix:

    Guten Morgen,

    vielen Dank für deinen Beitrag, ich habe mir darüber natürlich Gedanken gemacht. Diese werde ich jedoch hier nicht breittreten, Nur soviel, es gibt ja nicht nur Hinterhofzuchten und daher macht Frau sich darüber selbstverständlich viele Gedanken!

  • Avatar Valsa sagt:

    Willst du den jungen Hengst auch reiten? Das könnte insofern schwierig werden, daß sich „Haremshengste“ meist wenig auf die Arbeit konzentrieren und mit dem Kopf nur bei den Mädels sind. Auch sehen es viele Hengste nicht so gerne, wenn man ihnen die Stuten vom Auslauf klaut. Ich habe damals nur meinen alten Hengst, der nicht mehr geritten wurde, mit den Stuten laufen lassen. Du schreibst was von dann 2 jungen Hengsten. Ich kenne deine Haltungsbedingungen nicht. Aber wenn einer zwischen den Stuten steht und der Andere in der Nähe, wird es ein ziemliches Rivalitätsgehabe geben.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Ich glaube Dir gerne, dass Du Dir Gedanken um die Anschaffung eines eigenen Deckhengstes gemacht hast und sicher nicht beabsichtigst, in die Hinterhofvermehrung einzusteigen 😉 .

    Zu Bedenken ist allerdings dabei, dass Zucht in meinen Augen Denken über Generationen bedeutet. Um sich eine eigene Linie aufzubauen, muss man also mit der eigenen Nachzucht (natürlich nur bei entsprechender Qualität) weiterzüchten und da ist bereits Ende der Fahnenstange mit einem eigenen Hengst. Den kann man also nur für die 1. Generation gebrauchen und da sicher auch nicht für alle Stuten.

    Solltest Du einen außergewöhnlich guten Vererber kaufen können um ihn anderen Stutenbesitzern zum Decken zur Verfügung zu stellen, mag das Sinn machen. Für die eigene Zucht eher nicht 🙁 .

    Zur Haltungsproblematik ist zu bedenken, dass Du den Hengst, falls charakterlich geeignet, nur in der Stutenherde laufen lassen kannst, wenn Du die weibliche Nachzucht Deiner Stuten nicht in dieser Herde aufziehen möchtest :denk: . Außerdem kannst Du ihn auch nur in dieser Herde halten, wenn Du jedes Jahr von diesem Hengst Fohlen haben möchtest. Das Trennen der Pferde während der Rosse der Stuten halte ich auf die Dauer für nicht praktikabel und eher für Spielerei.

  • Avatar dat ninalein sagt:

    ich muss wiklich einen totalen wunderhengst haben…

    1. auf unsere stuten passt er – und das sogar sehr gut
    2. im winter steht er mit seinem kumpel im offenstall, die weiber laufen täglich 2 mal an ihm vorbei, und er zertrümmert weder den zaun, noch bringt er seinen kumpel um
    3. ab und an parke ich die zwei altherren bei den jungherren, komisch, die erzieht er perfekt, ohne auch diese umbringen zu wollen.
    4. in der decksaison steht er teilweise mit seinen damen zusammen, teilweise deckt er an der hand, auch ohne dabei kopflos zu werden
    5. ist arbeit angesagt, ist diese auch wirklich angesagt, sprich es darf sich konzentriert werden, und das wird es auch
    6. fremde umgebung, messen, kurse, fremde pferde total uninteressant, auch wenn mit anderem fremden hengst direkt box an box.
    7. beim reiten haben rossige stuten uninteressant zu sein und sind es auch
    8. kinder dürfen nicht gefressen werden, und werden es auch nicht, im gegenteil, denen wird das reiten beigebracht.

    ich weiß, ich habe hier wirklich einen ausnahmekerl, bei dem ich aber auch von anfang auf 1. natürliche aufzucht und 2. konsequente erziehung wert gelegt habe.

    aber, das alles wieder mal generell zu verteufel, schwarz und weiß zu machen, finde ich unsinnig.

    anavag, suche dir einen, der gut zu deinen stuten passt, er muß ja nich alle *ergänzen* fremdhengste kann man immer wieder nehmen. schau, dass du einen in jungen jahren bekommst, damit du konsequent erziehen kannst. selbstverständlich gibt es immer wieder hengste, bei denen funktioniert das nicht, da bin ich aber die letzte, die dann sagt, egal, der bleibt so – näää dann kommen die dinger ab, fertig aus.
    aber, wer nichts wagt, der nichts gewinnt, du wirst es sehen, wenn es passt, dann passt es, und wenn nicht dann nicht. dann feut sich jemand anderes über das pferd.

    lg nina

  • Avatar Weltsje sagt:

    Schön, dass Du einen so unkomplizierten Hengst hast.

    Interessieren würde mich aber schon, wie Du Zucht mit EINEM Hengst betreibst? Züchtest Du mit den Nachkommen nicht weiter, verkaufst also die Nachzucht ausnahmslos? Das wäre für mich ehrlich gesagt nicht der Sinn von Zucht.

  • Avatar dat ninalein sagt:

    bis jetzt habe ich sie verkauft bzw. es waren eben vorbestellungen. aus dem letzten jahrgang werden zwei bleiben. über längere sicht suche ich noch einen pre hengst und 2 stuten. allerdings habe ich auch jederzeit die möglichkeit, die stuten hier mit anderen guten hengsten belegen zu lassen. die, die jetzt behalten werden sind erst 1 jahr alt. ich habe ja noch zwei weitere halbstarke hengste sprich 2,5 jahre alt, die sind aber sehr unkompliziert, allerdings andere rasse, beides eben knabbis. aber auch die stehen zu dritt, da ist noch ein jährlingshengst dabei, im laufstall und benehmen sich vorbildlich den damen gegenüber und auch dem menschen, da gibt es nix. lg nina

  • Avatar Diana sagt:

    Nina, was genau züchtest Du eigentlich?
    Rasserein ja nicht, auf Farbe mit einem Schimmelhengst ist auch nur zu 50% zielführend.
    Bedienbares Freizeitpferd, hübscher Mix mit iberischem Touch?

  • Avatar Castellano sagt:

    Bei uns war das früher so: es gab 3 feste Zuchtstuten und 1 Hengst, der auch Fremdstuten belegte. Nachzucht wurde verkauft bzw nur dann behalten, wenn die Mutterstute von einem Fremdhengst belegt wurde. Die Lösung war ok, da die Zucht nicht vergroessert werden sollte. Der Hengst deckte an der Hand und wurde in einem eigenen Offenstall mit Sicht zu den Stuten und Nachzuchten gehalten. Das ist 25/30 Jahre her und war ziemlicher Luxus für einen Deckhengst, im Offenstall leben zu dürfen.

  • Avatar dat ninalein sagt:

    man lernt ja nie aus und dem aufmerksamen spionageagenten wird wohl nicht entgangen sein, dass wir umgestellt haben. um deine frage konkret und hier ganz genau zu beantworten: nur noch pres und knabbis hengste derweil: 1 pre schimmel, der aber nicht 100% schimmel ist, sprich nicht reinerbig 2 knabstrupper: volltiger und falbe. aber danke der nachfrage. ach ja im moment pausiert es hier etwas, weil wir ein wenig in jungvolk investiert haben. und eigentlich wollte ich lediglich die fragen der threaderstellerin beatworten. dass es gehen kann, aber nicht muss. lg nina

  • Avatar Reikja sagt:

    Wo Nina das schon so schön beschreibt, muss ich ins ähnliche Horn tuten.

    Es kann funktionieren, dass man sich einen eigenen Hengst hinstellt, der sich durchweg normal benehmen kann. Auch wenn es den einen oder anderen Leser langweilen wird und für unpassend empfunden werden könnte, da die hier gemeinten Pferde „hoch im Blut“ stehen: ich kenne es von den Islandpferden anders.

    Da wird nicht so ein Geschiss um Hengste gemacht, die stehen von Anfang an in gemischten Herden mit Wallachen, keinen Stuten natürlich, weil man nicht alle Hengst lassen kann und will und man die vielversprechenden Tiere erstmal wachsen lassen möchte. Das ist ganz normal.
    Mein Pferdchen wurde sehr früh gelegt, mit 2 Jahren, weil er einen exorbitant dicken Hengsthals bekam und wirklich zuviel aufgemischt hat, in der 50 köpfigen Wallach-/Hengstherde. Trotzdem liefen da Wallache und Hengste in großer Anzahl gemischt zusammen und mussten klarkommen. Schon damals stand er problemlos auch mit seinem Vater (noch Hengst) und einem weiteren Hengst in einem Paddock.

    Später kam er noch 1,5 Jahre in eine kleine, gemischte Herde. Zwei Hengste und 3 bis 4 Wallache auf einer Wiese. Im Winter direkt nebenan eine 20 köpfige Stutenherde mit Jährlingsstütchen bei Fuß. Es wird zwar fasziniert über den Zaun geguckt, aber mehr auch nicht.

    Dann kam er nach Hause und stand mit meinem Shettyhengst, noch einem Wallach und einer Stute zusammen. Es wurde viel gespielt und gekämpft, weil der Shettyhengst natürlich seine Stute für sich haben wollte, weil er Chef sein und die Herde treiben wollte. Die drei „Männer“ hatten immer abgerissene Bärte und Stoppeln an den Ganaschen und Bisstellen an den Haxen, weil mein Wallach merkwürdigerweise immer Chef blieb und den kleinen Hengst-Aufrührer immer zusammengestaucht hat.

    Tragend wurde die Shettystute nicht, weil der Hengst nie getroffen hat… mit Ekzemerdecke fand er eh nie den Eingang und auch sonst stellte er sich immer seitlich hin. Er wurde dann gelegt, damit er selber zur Ruhe kommt und besser für meine Kinder zu händeln ist, da er gerne schnappt und beisst und man schnell und vorrausschauend sein muss.

    Seine Shettyfrau ist immernoch seine große Liebe, allerdings wechselt sie nun auch mal zu den anderen Wallachen hin und versucht deren Freundin zu sein. Und er hat das Kämpfen eingestellt, die Pferde sind nicht mehr so zerrupft im Gesicht und leider ist er nun der allerletzte in der Rangfolge, worunter er sichtlich leidet.

    Die Zeit als Hengst, das waren auch gut 6 Jahre, hat er genauso mit Stuten, Wallachen, Reizen und Gerüchen klarkommen müssen. Er wurde als Hengst eingefahren, als Kinderpferd benutzt, geritten, betüddelt und in den Garten gestellt, obwohl er täglich mehrmals gedeckt hat.

    Ich denke Agressionsstaus entstehen, wenn alles zu wenig ist. Zu wenig Bewegung, zu wenig Erziehung, keine Kumpels, kein spielen und kämpfen…

  • Avatar Castellano sagt:

    Der Hengst von meinem Beispiel oben, war hauptberuflich Deckhengst und schob ansonsten eine ruhige Kugel, in seinem Einzel-Offenstall. Trotzdem er arbeitstechnisch nicht ausgelastet war, habe ich auf ihm erste Reiterfahrungen gesammelt. Wir Kinder konnten zu ihm in den Auslauf, ihn problemlos putzen und misten. Er war ein ganz freundliches und sanftes Pferd, der nur aufdrehte, wenn es zum Deckplatz ging. Es handelte sich damals übrigens um Trakehner. Mein erwachsener PRE steht auch mit Junghengsten und Wallachen in einer Herde und ist problemlos. Allerdings ist er „Reithengst“ und kein Deckhengst.

  • Avatar Diana sagt:

    Man sollte auch die Außenwelt nicht unbeachtet lassen.
    Bei uns hier ist Hengsthaltung nicht möglich.
    Alle Weiden liegen an Wegen, wo Pferde vorbeikommen.
    Wir leben zwar recht abseits, haben aber in direkter Nachbarschaft (Umkreis von 500m) ca. 100 Pferde auf vier verschiedenen Höfen stehen.
    In erster Linie sind das Freizeitpferde, die auf der Weide stehen und ab und an mal durch Gelände trödeln.
    Dummerweise sind es oft Anfänger, Kinder oder unerfahrene Leute, die mit den Pferden unterwegs sind. Da wird auch schon mal gerne an der Weide stehengeblieben und schnuppern gelassen.
    Manchmal kommen Pferde auch ganz allein vorbei, wenn sie ihren Menschen verloren haben oder aus der Weide stiften gegangen sind.
    Hengsthaltung haben wir darum schon vor Jahren drangegeben, es war einfach zu gefährlich und dabei waren es noch nicht einmal Deckhengste.

    Solche Dinge sollte man bei der Hengsthaltung auch einkalkulieren – sollten andere Pferde in der Nähe sein, ist die Herdenhaltung so eine Sache.

  • Avatar Valioso sagt:

    Wenn ich mit dem eigenen Hengst züchten möchte muß ich halt schauen das das „Stutenmaterial“ zum Hengst passt. Und wenn ich aus einer Stute etwas behalten möchte dann muß ich für diese Nachzucht entweder einen anderen Hengst wählen oder die Stute sofort zum Fremdhengst bringen um die Nachzucht evtl. behalten zu können.
    Aber ich kann auch mit einer kleinen Anzahl Pferde züchten wenn die einzelnen Tiere zueinander passen. Es muß ja nicht immer gleich ein großes Gestüt sein/werden.
    Ich habe derzeit zwei vollkommen verschiedene Hengste verschiedener Rassen und Typus (war nicht geplant – macht die Sache aber ungemein interessant 😀 ) sowie auch passende Stuten zu diesen beiden Hengsten. Nur eine von 6 Stuten würde zu beiden Hengsten passen. Die anderen bleiben bei „ihrem“ Hengst. :nix:

  • Avatar Alanna sagt:

    Unser neunjähriger Welsh-Cob Hengst ist aber auch so unkompliziert. Es gibt da scheinbar mehrere Exemplare von. Derzeit steht er mit zwei seiner Söhne (4 und 2) im Paddock.
    Er läuft genauso unkompliziert mit Stuten und Fohlen (er lieeeebt Fohlen und tüddelt die den ganzen Tag :love: )
    Beim Reiten hatte ich noch nie Probleme und Verletzungen, die über die üblichen kleinen Fellmacken in Herdenhaltung hinaus gingen, gab es auch noch nie. Fohlen und Stute habe ich immer so am 3-4. Tag nach der Geburt zu ihm gelassen. Stute und Hengst tagsüber bis zur Geburt zusammen auf der Weide gehabt und ansonsten in eigenen Offenställen.

    Nachteil vom eigenen Deckhengst ist halt wirklich, dass man sich züchterisch festlegt. Wir haben jetzt seit 2 Jahren kein Fohlen mehr. Das nächste wäre wohl nicht von ihm, sondern aus meiner Stute mit einem Hengst, wo ein potentielles Stutfohlen zu ihm passen würde. Mal schauen. Derzeit sind wir mit Einreiten von dem vierjährigen beschäftigt. Wenn der ordentlich geritten und verkauft ist, kann man über was anderes nachdenken…

  • Avatar Cara sagt:

    Aber es hat doch auch wenig mit Zucht zu tun (für mich in Generationen Denken und sich möglichst dabei stetig zu verbessern) jedes Jahr aufs Neue die selbe Anpaarung zu wiederholen und ich bezweifle auch stark, dass der eigene Hengst gleich auf alle eigenen Stuten passt. Allerdings sind die Qualitätsansprüche ja anscheinend durchaus verschieden…

  • Avatar Valioso sagt:

    Wenn eine Anpaarung gut passt – warum sie dann nicht wiederholen? Und wenn es nicht passt muß man ja mit den beiden nicht weiterzüchten :nix:
    Ein eigener Hengst legt den Züchter ja nicht fest nur mit diesem Hengst zu züchten.

  • Avatar Diana sagt:

    Das ist aber doch Sinn des Ganzen?
    Es sei denn, man betreibt eine Decksation.

  • Avatar Valioso sagt:

    Aber wenn es mit einer Stute nicht funzt dann „muß“ ich ja nicht den eigenen Hengst nehmen. Dann kann ich doch die Stute abgeben oder zum Fremdhengst gehen :nix:
    Nur weil ich einen eigenen Hengst habe bin ich ja nicht verpflichtet alle Stuten nur mit ihm zu decken. Es gibt Leute die halten sich einen Hengst ohne eigene Stuten. Ich weiß nicht wo dabei das Problem liegt :denk:

  • Avatar Diana sagt:

    Ich weiß nicht wo dabei das Problem liegt

    Weil hier eben nach der Haltung eines Deckhengstes inmitten seiner Stuten gefragt wurde?

  • Avatar Valioso sagt:

    Und SEINE Stuten sind in diesem Fall die die ich ihm zum decken zuteile. Und nicht alle Stuten die sich auf meinem Hof befinden.
    Ich muß nicht alle Pferde auf einer Weide halten. Zumal ich den Hengst nicht mit Stute und Fohlen zusammenlaufen lasse.
    Dabei ist bei einer Bekannten einmal ein Fohlen durch einen Unfall zu Tode gekommen und das brauch ich bei meinen Pferden nicht.

  • Avatar Diana sagt:

    Und SEINE Stuten sind in diesem Fall die die ich ihm zum decken zuteile. Und nicht alle Stuten die sich auf meinem Hof befinden.

    Das setzt aber schon eine höhere Anzahl an Stuten voraus.

  • Avatar Alanna sagt:

    Aber es hat doch auch wenig mit Zucht zu tun (für mich in Generationen Denken und sich möglichst dabei stetig zu verbessern) jedes Jahr aufs Neue die selbe Anpaarung zu wiederholen und ich bezweifle auch stark, dass der eigene Hengst gleich auf alle eigenen Stuten passt. Allerdings sind die Qualitätsansprüche ja anscheinend durchaus verschieden…

    Wenn eine Anpaarung gut funktioniert und die Nachkommen sich entsprechend verbessern, warum experimentieren und nicht das wiederholen, was ein guter Erfolg war?
    Ich habe die eine Anpaarung jetzt z.B. drei Mal wiederholt. Eine Staatsprämienstute, ein Hengstanwärter und ein sehr guter Reitwallach. Alle im Kopf klar, umgänglich und gesund. :nix:
    Die Stute habe ich damals bewusst für den Hengst ausgewählt, weil die Linie mit der Linie des Hengstes schon Reihenweise gute Nachzucht gebracht hat.
    „In Generationen denken“ kann man letztlich entweder so, dass man massig Pferdematerial selbst hält. Oder aber man beschäftigt sich mit der Abstammung, den Stutenlinien, den Nachkommen der Hengste, etc. und legt dann die fremden Zuchtprodukte seinen Überlegungen zu Grunde und schaut, dass das eigene Fohlen dann etwas besser ist, als das was man an Elterntieren im Stall hat….
    Für mich heisst züchten halt sich Gedanken über die Anpaarung machen und mit einem Zuchtziel im Kopf zu versuchen sich zu verbessern. Das kann man auch mit einer Stute.

  • Avatar anavag sagt:

    Ich weiß nicht wo dabei das Problem liegt

    Weil hier eben nach der Haltung eines Deckhengstes inmitten seiner Stuten gefragt wurde?

    Hallo Diana,

    Die Überschrift lautet, in der Herde oder separat!

    Ich würde gleich einen neuen Thread eroeffnen, mit dem Titel Pro und Contra eines
    eigenen Deckhengstes!

    Würdest du die Beiträge bitte dahin verschieben, Diana? :blinzel:

  • Avatar Cruzado sagt:

    Aber es hat doch auch wenig mit Zucht zu tun (für mich in Generationen Denken und sich möglichst dabei stetig zu verbessern) jedes Jahr aufs Neue die selbe Anpaarung zu wiederholen

    Wenn sich eine Anpaarung als sehr gut heraustellt was spricht bitte dagegen sie nicht zu wiederholen? Es istdoch zu beglückwünschen wenn man den richtigen Hengst für seine Stute(n) gefunden hat.
    Meines Erachtens hat wildes rumexperimentieren mit den verschiedensten Hengsten viel weniger mit züchten zu tun.
    Und du hast doch selber eine Anpaarung wiederholt weil du so begeißtert bist.

    Never change a running system 😉 .

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich würde gleich einen neuen Thread eroeffnen, mit dem Titel Pro und Contra eines
    eigenen Deckhengstes!

    Würdest du die Beiträge bitte dahin verschieben, Diana? :blinzel:

    Denke wir können das auch gern hier weiter besprechen. Schließlich ist das hier das Pforg, und da ist es normal, dass man innerhalb eines Themas gerne mal 2-3 weitere Themen aufgreift. 😛

    @Wurm: Muschibubu = Wischiwaschi… = nichts Konkretes :ostern:

  • Avatar Diana sagt:

    Würdest du die Beiträge bitte dahin verschieben, Diana?

    Ich habe hier nochmal alles durchgelesen und möchte es gerne so lassen.
    Die Beiträge würden aus dem Zusammenhang gerissen und da es eigentlich EIN Thema ist, würden die gleichen Leute gleichzeitig in beiden Threads schreiben und nur wieder ein Durcheinander entstehen.
    Wir belassen es hier.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Never change a running system 😉 .

    Alleine aus dem Grund würde ich glaube ich nicht noch einen Hengst zustellen.
    Ist eben ein fifty-fifty-Joker.
    Nicht nur dass die Anpaarungen misslingen könnten, auch das Risiko von sozialen Problemen ist gegeben.
    Es wurde ja nicht mal geklärt ob überhaupt genug Platz vorhanden ist, um:

    -Fohlen und Jungtiere von der restlichen Gruppe zu trennen. Spätestens nach 6 Monaten muss dies ja sowieso passieren, da sonst der eigene Hengst alsbald die Jungstuten inzüchtig beglückt, oder die Junghengste ihre Mütter besteigen.

    -dritte Weide für den Hengst allein, falls der Hengst zu hengstig wird in der eigenen Herde (evtl. mit den Junghengsten zusammen, was aber auch nicht gut gehen muss.)

    -Weide 3: Die Jungstuten dürfen weder auf Weide 1 (da steht ihr Vater), und auch nicht auf Weide 2, da stehen ja die anderen Junghengste.

    -vierte Weide für die Stuten, die nicht mit diesem Hengst verpaart werden sollen, weil das Ergebnis nicht brauchbar ist…
    …. und und und…
    Die Liste der Dinge was alles auf einen zukommen kann, ist lang.

    Eine Patientenweide habe ich jetzt nicht mal mit eingerechnet.

    Bei mir am Stall stehen Stuten, Hengste und Wallache, und ich seh ja da schon was es teilweise für eine logistische Leistung ist, das alles paßt, und man allen gerecht wird. :nix:
    Und die betreiben das beruflich und haben zig HA Land zur Verfügung, und trotzdem wird der Platz manchmal eng.

    Kandidat A rennt Zäune ein, Kandidat B versteht sich mit C nicht, C darf nicht zu viel Gras, D ist ein Hengst und darf daher nicht E, F, G und H zusammenstehen, I ist alt, J ist der beste Kumpel von E, E ist aber Stute, trennen geht nicht, Hengst dazustellen auch nicht………….. :gähn: Könnte bis Morgen erzählen!

    Wieviel ha Weideland hast du zur Verfügung für dein Projekt? 🙂

  • Avatar dat ninalein sagt:

    dann frage ich mal anders, MUSS ein pferd unbedingt auf die weide??? oder reichen großer paddock auch?

    lg nina

  • Avatar Cruzado sagt:

    @July: Irgendwie verkomplizierst du das für mein Empfinden 😉 .

    Erstens mal lässt sich absolut nicht voraussehen wie sich der neue Hengst bei anavag einfügt. Von daher sind sämtliche Spektulationen hinfällig.
    Und ganz ehrlich, wenn der Hengst nicht mit den Artgenossenm klar kommt, muss er eben auf ein Einzelpaddock :nix: .
    Wenn er in der Herde mitlaufen kann ist doch alles gut.
    Wenn er nur einzelne Stuten decken soll, müssen diese mit ihm natürlich separiert werden.

    Aber ich seh da einfach kein Problem.

    Gegeben sein muss natürlich die Möglichkeit ihn im Einzelpaddock zu halten.
    Aber das is doch in der Regel das kleinste Problem.

    Alle anderen deiner angesprochenen Probleme sehe ich einfach nicht :denk: .

    @Nina: Nö. Man kann einen Hengst doch auch in einem vernünftig großen Paddock halten. Ist doch deshalb nicht weniger artgerecht?! :nix:

  • Avatar Diana sagt:

    dann frage ich mal anders, MUSS ein pferd unbedingt auf die weide??? oder reichen großer paddock auch?

    Im Sommer schon.
    Und wenn man einen Hengst zusammen mit Stuten halten will, dann doch wohl auf der Weide?

  • Avatar Diana sagt:

    Ich habe auch mal eine Frage:
    Wenn man einen Hengst in Herdenhaltung mit Stuten hält, ist es dann möglich, mit den Pferden zu arbeiten?
    Oder muss man die wie Wildpferde einfach in Ruhe lassen?

  • Avatar kuwi sagt:

    … und muß man immer von den kompliziertesten (Un) Wahrscheinlichkeiten ausgehen? :outlaugh:
    Ja, weil das ja das pforg ist ….

    Aber es gibt mehr als genug „kleine Züchter“, die mit ihrem Stamm-Zuchtmaterial hervorragende bis sehr gute Nachzucht basteln, diese eben darum sogar schon teils als Absetzer verkaufen und darum oft gar nicht in die Platznot kommen, die gerade erwähnt wurde 😀

    Und ich kenne scheinbar auch fast nur Wunderhengste, die zwischen Arbeit – Freizeit und Vergnügen unterscheiden können UND die problemlos selbst in viel berittenen Gegenden problemlos auf der Weide stehen :denk:
    Möglicherweise hängt das aber auch mit der Kompetenz und Konsequenz der Besitzer zusammen :tuete: :flucht:

    @Diana: Warum sollte man einen gut erzogenen Hengst nicht als Reit- UND Deckhengst verwenden können? Diese Logik erschließt sich mir absolut nicht :nix:
    Die Hengste mit denen ich bisher intensiver zu tun hatte ( und das waren durchaus 10+ ) hatten gerade in diese Richtung absolut keinerlei Probleme, ihre Aufgaben zu unterscheiden ….

  • Avatar dat ninalein sagt:

    also unseren kannst du arbeiten,

    diana, ich meinte jetzt nicht den fall, wenn er mit den stuten läuft. sondern so kompliziert wie bei july-plankton aufgeführt, dass hier für den unbedingt eine weide, und wenn dann nicht so, dann noch eine andere weide, oder ob eben ein großer paddock ausreicht?

    lg nina

  • Avatar Valioso sagt:

    Ich kann nur von mir reden aber ich denke einen eigenen Deckhengst zu halten mach so oder so nur Sinn wenn genug Platz und Möglichkeiten vorhanden sind. Wenn ich nur einen paddock und eine Weide habe dann braucht man gar nicht anfangen.
    Valioso deckt frei auf der Weide bzw. im Paddock und ich würde ihn gern mit seinem Stuten im Sommer auf die Weide schicken. Allerdings sind die Fläche direckt am Hof dafür zu klein und einen Hengst weiter fort zu stellen ist immer ein Risiko. In unmittelbarer Nähe zu anderen männlichen Pferden fängt Valli dann irgendwann an seine Stute zu treiben in der Hoffnung sie von den anderen wegtreiben zu können. Daher nur stundenweise oder gar nur kurz zum decken (wenn ein Fohlen im Stalll wartet). Die Stutenherde mit Fohlen und Jungstuten läuft auf der Außenweide – 4km vom Hof entfernt. Die Junghengste laufen mit den Wallachen ebenfalls nicht am Hof. Junghengste die definitiv kein Hengstpotential haben werden alsbald gewallacht …
    Jeder der Deckhengste hat seinen Paddock und seine Weide mit genügend Raum dazwischen. In der Decksaison kann es schon einmal recht turbulent werden aber im Großen und Ganzen ist es doch recht friedlich. Zusammenlassen würde ich die beiden allerdings nicht :bite:

  • Avatar Diana sagt:

    Und ich kenne scheinbar auch fast nur Wunderhengste, die zwischen Arbeit – Freizeit und Vergnügen unterscheiden können UND die problemlos selbst in viel berittenen Gegenden problemlos auf der Weide stehen

    Es hat sicher seinen Grund, weshalb die freie Weidehaltung von Hengst mit Stute nicht soo häufig praktiziert wird in Deutschland.
    Mit den Warmblütern, die wir einstmals hatten, ging es nicht.
    Und die Friesenhengste waren auch nicht sonderlich unbeeindruckt, wenn andere Pferde am Zaun vorbeikamen.

    Ich erinnere mich noch mit Schaudern an den Tag, als jemand bei mir anrief und Bescheid sagte, dass der Zaun von der Weide, wo 2 gut zweijährige Hengste standen, kaputt wäre.
    Ich dahingesaust – der Zaun lag auf etwa 200m platt auf dem Boden.
    Die Jungens standen zum Glück noch dahinter – der Zaun hatte gut Strom drauf und die Bänder waren laut am Ticken.
    An dem Hof standen nicht nur unsere Pferde und Neueinstaller waren mit ihrem Ponywallach zu unserer Weide gegangen und wollten das Pony mal schnuppern lassen – zum Kennenlernen. :doh:
    Dabei hat dann einer der Hengste vorne ausgeschlagen, in den Zaun gegriffen, rückwärts gesprungen und Zaunpfähle und Isolatoren geplättet.

    Es ist nichts passiert, aber mit der Blödheit anderer muss man immer rechnen.

  • Avatar Red Setter sagt:

    Und ich kenne scheinbar auch fast nur Wunderhengste, die zwischen Arbeit – Freizeit und Vergnügen unterscheiden können UND die problemlos selbst in viel berittenen Gegenden problemlos auf der Weide stehen

    Es hat sicher seinen Grund, weshalb die freie Weidehaltung von Hengst mit Stute nicht soo häufig praktiziert wird in Deutschland.
    Mit den Warmblütern, die wir einstmals hatten, ging es nicht.

    ach, komm. So selten ist das nun auch nicht. Vor 20 Jahren, als unsere Hafi Stuten das erste Mal zum Hengst gingen, hatten wir in NRW und Niedersachsen mehrere Züchter zur Auswahl, die eine handvoll Stuten und ein bis zwei Hengste hatten. Die Hengste standen ganz normal auf der Wiese neben den Stuten und teilweise auch Wallachen. Manche liefen eben auch mit ihren Stuten, die sie decken sollten in der Herde zusammen.

  • Avatar Aragon sagt:

    Meine befreundeten Züchter halten ja zwei Deckhengste mit jeweils einer (größeren) Stutenherde. Die Hengste werden allerdings nicht geritten bzw. nur in Ausnahmefällen aus der Herde genommen (Fremdbedeckung, Tierarzt, Schmied, Zuchtschau …). Der eine verkraftet das ganz schlecht, tigert dann ununterbrochen herum, der andere nimmt es recht locker, aber toll finden sie es beide nicht. Würde es regelmäßig gemacht (zb mehrmals die Woche reiten), würden sie es sicher besser tolerieren. Eine Stute aus der Herde zu holen ist auch kein großes Problem, allerdings braucht man da schon ein, zwei Helfer und muss es zügig machen, da der Hengst sonst natürlich versucht, die Stute zurückzuholen, und das nicht unbedingt sanft und freundlich 8) .

    Die Hengste stehen das ganze Jahr mit den Stuten draußen, sind auch bei den Geburten der Fohlen anwesend. Das gab noch nie Probleme, allerdings sind die Flächen auch riesig (Weidegröße jeweils ca. 40-80 Hektar!). Der eine Hengst neigt dazu, die Stuten schon auch mal zu piesacken, wenn er Langeweile hat, da kann man nicht jede Stute dazustellen. Überhaupt ist die Zusammensetzung der jeweiligen Stutengruppe eher ein Problem, da gibt es krasse Eifersuchtsszenen und Rangordnungsgefechte, wenn eine neue dazukommt. Der Hengst ist da weniger das Problem …

  • Avatar Akascha sagt:

    Eine ehemalige Freundin von mir hält ihren Deckhengst im Sommer mit den Stuten zusammen auf der Weide. Interessant war immer, dass er nicht so gerne hin wollte, denn nach dem Darben des Winters, in dem die Stuten und Hengst getrennt waren, waren die Mädels immer notgeil………………… ja die Mädels, nicht der Hengst, der ist die ersten Tage immer vor den Stuten geflohen, weil die ihn so angemacht haben. Der Hengst passt mit den Stuten super gut zusammen und er hat auch die eine oder andere Geburt auf der Weide mit bekommen, sich dann rührend ums Fohlen gekümmert……………..ein ganz toller Hengst, der immer gelassen und cool ist.
    Fremdstuten werden an der Hand oder frei auf dem Paddock gedeckt, auch hier zeigt der Hengst immer sehr viel Ruhe. Kein gegröhle oder gemacker, sehr souverän.
    Wenn eine Stute besonders gut gefällt, dann bleibt sie, für diese Stute wird dann ein Fremdhengst gewählt………….ich finde es absolut ok so.

  • Avatar Alanna sagt:

    Hengst auf Weide und „Nase an Nase“ mit anderen Reitpferden:
    Wir haben unsere Weide unterteilt. Die mit Außenzaun werden nur von den Jungs beweidet, wenn ich draußen bin. Ansonsten halt für die „braven“ Stutis genutzt.

    Ansonsten kann man leicht noch einen Innenzaun ziehen mit 2-3 m Abstand zum Außenzaun. Dann kann „Nase an Nase“ auch nicht passieren und es ist nochmal eine Sicherung, dass der „wülde Höngst“ (TM) nicht auf Abwege gerät.

    Reiten von Hengsten:
    Ähm, warum denn nicht? Ausnahme sind vielleicht die Tiere, die so viele Stuten beglücken dürfen/sollen, dass sie allein davon ko sind. Aber denen tut sicherlich auch ein gemütlicher Schrittausritt ganz gut. Ich reite meine 1) allein, 2) mit Wallach und Freundin zusammen, 3) mit fremden Stuten und anderen Freunden und 4) mit Freundin und meiner Stute. Das Hauptproblem ist eigentlich die Kombination fremde Stute und Hengst. Die Mädels rossen danach immer wie dolle, weil sie zu Hause keinen so schmucken Kerl haben und dann mal eben umrossen. Während dem Ausritt sind allerdings alle brav, himmeln sich nur aus den Augenwinkeln etwas an.

    Da sehe ich übrigens auch ein Hauptproblem von „außerhalb der Rosse zusammenstellen“ Die Mädels überlegen es sich gern mal anders. wenn ein Hengst in der Nähe ist und rossen um. Das kann gut gehen. So ähnlich gut wie Coitus interruptus. Wirklich taugen zur Empfängnisverhütung tut es nicht…

    Hengst ganztägig auf der Weide mit Stuten:
    Da sehe ich persönlich ein Problem. Stute mit Fohlen bei Fuß kann draußen bleiben. Jungpferde im Wachstum meist auch. Allerdings sind die großen Cobs so schnell so rund, dass ich sie lieber mehrfach täglich umstelle, als dass sie nachher nur noch kugeln… Zum Glück arbeite ich zu Hause, falle aus der Terrassentür und brauche dank ausgeklügeltem Zaunsystem immer nur ein Tor auf oder zu machen, weil Paddocks mit Wiesen durch Laufgang verbunden sind.

    Gruppenzusammenstellung:
    Wir hatten hier schon: 1 mal Jungstruppe und einmal Mädels getrennt (derzeit), Hengst samt Weibervolk und Fohlen alle zusammen, Hengst mit Absetzern und separate Stutengruppe. Funktioniert hier alles drei. Allerdings sind die drei Hengste auch zusammen gewachsen (Papa mit Söhnen). Zwei ausgewachsene fremde Hengste zusammen stellen, würde ich nicht. Baby Conan ist eh noch kein „ganzer“ Hengst. Der hat immer noch Fohlenbonus bei den Großen.

  • Avatar Cara sagt:

    Aber es hat doch auch wenig mit Zucht zu tun (für mich in Generationen Denken und sich möglichst dabei stetig zu verbessern) jedes Jahr aufs Neue die selbe Anpaarung zu wiederholen

    Wenn sich eine Anpaarung als sehr gut heraustellt was spricht bitte dagegen sie nicht zu wiederholen? Es istdoch zu beglückwünschen wenn man den richtigen Hengst für seine Stute(n) gefunden hat.
    Meines Erachtens hat wildes rumexperimentieren mit den verschiedensten Hengsten viel weniger mit züchten zu tun.
    Und du hast doch selber eine Anpaarung wiederholt weil du so begeißtert bist.

    Never change a running system 😉 .

    Sicher spricht nichts dagegen eine erfolgreiche Anpaarung zu wiederholen 😉 aber ich gehe mal davon aus dass bei den Leuten die ein paar wenige Stuten haben und sich einen Hengst dazu halten, dies über viele Jahre die selben Pferde sind. Und Vollgeschwister in x -Facher Ausführung zu ziehen, auch wenn sie gut sind, bringt meiner Meniung nach nur etwas wenn ich schlicht zum verkaufen Fohlen in die Welt setzen möchte. Aber „züchten“ ist das für mich persönlich dann nicht mehr.
    Da Du meine Fohlen ansprichst nehme ich meine Stute gerne als Beispiel. Die Anpaarung war Top, ich bin super begeistert von meinen Pferden aber ganz sicher gäbe es nicht auch noch Nummer drei bei mir (auch nicht wenn der Hengst noch zur Verfügung stände)

  • Avatar Castellano sagt:

    Warum ist selektives Vermehren nach jahrelangem gleichen Schema kein Züchten???
    Ich bleibe mal bei meinem Trakehner-Beispiel: 3 feste Zuchtstuten (geprüft u selbstverständlich eingetragen), 1 Hofeigener Deckhengst (gekoert und geprüft). Stuten passen zum Hengst und umgekehrt, Nachzucht gibt ordentliche Reitpferde, die noch vor 3jaehrig verkauft sind. Soll frisches Blut rein werden Stuten ausgetauscht oder von fremden Hengst belegt. Warum ist dies kein Züchten? Immerhin erfolgte die „Vermehrung“ so erfolgreich, das man nicht auf der Nachzucht sitzen blieb 😉

  • Avatar Cara sagt:

    Ich habe extra nicht geschrieben, dass es für mich grundsätzlich „vermehren“ im negativen Wortgebrauch ist, wenn wie in Deinem Beispiel die Anpaarunegn passen. Aber wenn eben NICHT frisches Blut zugekauft oder mal ein andere Hengst genutz wird, sind es nach Jahren zwar immer noch gute Pferde, die vielleicht auch gut zu verkaufen sind aber mit züchterischem Denken und auch Tragen von züchterischem Risiko hat das doch nichts zu tun.
    Und die meisten kleinen Züchter mit eigenem Hengst die ich kenne (vornehmlich bei „Spezialrassen“ ,bei Warmblut und Reitponyzuchten ist es zum Glück anders), nutzen immer den eigenen Hengst und investieren nicht auch noch in ander Decktaxen. Und die vorhanden Stuten passen IMMER AUSNAHMSLOS zum Hengst egal wie verschieden sie sind.

  • Avatar Red Setter sagt:

    Zumal, wenn ich mich in Pferdekreisen so umschaue kommt bei Züchtern ohne eigenen Hengst, dass „Hengst auf Stute = passt schon“, weil Hengst so praktisch in der Nähe steht oder gerade fürchterlich in ist oder wegen der Faaarbe mindestens genauso häufig vor kommt wie „Hengst auf Stute = passt schon“ bei Kleinzüchtern mit einer handvoll Stuten und dem eigenen Hengst.

    Verantwortungsvolles Züchten geht definitiv aber auch in beiden Fällen.

  • Avatar Alanna sagt:

    ich gehe mal davon aus dass bei den Leuten die ein paar wenige Stuten haben und sich einen Hengst dazu halten, dies über viele Jahre die selben Pferde sind.

    Das kenne ich anders. Freunde von uns züchten z.B. mit 2-4 Fohlen im Jahr. Die haben eine Stammstute. Davon haben sie zwei Söhne und einen Enkelsohn in der Zucht gehabt, eine Tochter in der Zucht gehabt und derzeit eine Enkeltochter in der Aufzucht. Die Stuten wechseln, die Hengste wechseln. Über die letzten Jahre ist eigentlich nur die Stammstute konstant geblieben. Derzeit haben sie noch eine weitere Stammstute mit zwei Töchtern – Vollgeschwister. Eine davon wird verkauft. Mit der anderen vermutlich wieder weitergezüchtet. Gleiches mit den beiden Söhnen – ebenfalls Vollgeschwister: Einen als Hengst aufgezogen und extra eine Stute für ihn gekauft, die passt. Einen verkauft. Von dem gab es dann Jahre später auch ein Fohlen, aber da gehörte der Hengst denen schon nicht mehr. Den Enkel von dem ersten Sohn wieder gekört und Fohlen von ihm bekommen. Den Hengst verkauft. Dann einen Junghengst zugekauft. Nach drei Fohlenjahrgängen dann wieder verkauft.

    Und Vollgeschwister in x -Facher Ausführung zu ziehen, auch wenn sie gut sind, bringt meiner Meniung nach nur etwas wenn ich schlicht zum verkaufen Fohlen in die Welt setzen möchte. Aber „züchten“ ist das für mich persönlich dann nicht mehr.

    Ich habe eine Anpaarung 3x wiederholt. Die beiden Söhne sind noch bei mir. Tochter ist verkauft. Der eine Sohn wird gerade eingeritten und geht, sobald er etwas mehr kann. Der andere geht entweder vorm Einreiten oder sobald die Grundausbildung sitzt. Die Jungstute habe ich verkauft, weil ich schwanger wurde und kein Jungpferd erziehen will, wenn ich mit Kugelbauch rumlaufe. Danach gab es dann „leider“ nur Söhne. Ich hätte gern eine Tochter von den beiden. Kann also gut sein, dass ich die Anpaarung noch einmal wiederhole. Vielleicht kann ich aber auch die erste Tochter für ein Fohlen pachten. Dann würde ich die Stammstute von einem Fremdhengst decken lassen. M.E. gibt es eh zwei Sorten Fohlen. Die einen zum Verkauf, die anderen zur Zucht. Ein Bekannter züchtete lange Jahre gezielt Palominos und Buckskin. Dementsprechend zog er die Verkaufspferde aus seinem Cremello-Hengst und die Zuchtstuten züchtete er mit Fremdhengsten. Das konnten ja ruhig Braune oder Füchse sein. Hauptsache die Qualität verbesserte sich. Wenn man zwei durchgezogene Linien hat, wo Merkmale gut verankert sind und weiß, dass sie mit Tieren einer anderen Linie eine ganz bestimmte Nachzucht bringen, dann bedeutet das aber noch lange nicht, das die gekreuzten Linien untereinander gepaart gleichbleibend gut sind. ZB die Größe: Welsh A x Welsh Cob = Welsh Pony im Cob Typ. Soweit so gut. Wenn ich jetzt aber die Welsh Cs untereinander kreuze splittet sich das u.U. wieder auf in ein paar ganz kleine, ein paar in der gewünschten Größe und ein paar zu große Tiere. Mit Farbe oder Größe ist das etwas einfacher als mit anderen Eigenschaften. Aber auch da ist es so, dass manchmal genau die F1 Generation von Elterntieren mit zwei Unterschiedlichen Anlagen das gesuchte ist. Wenn ich mit den F1 Kindern dann weiter ziehe muss ich damit rechnen, dass es sich wieder aufsplittet. Letztlich ist ja das Ziel die gewünschte Eigenschaft fest in der Population zu verankern. Das geht aber nur bei rezensiv-dominanten Erbgängen. Bei intermediären nicht. Bei z.B. Palominos kann man halt 50% Ausschuss produzieren oder man kreuzt gewollt die reinerbigen Eltern miteinander und verkauft die Kreuzungsprodukte und zieht sich gezielt bestimmte Elterntiere weiter reinerbig. Die meisten Tiere zieht man logischer Weise für den Verkauf. Nur die Besten behält man selbst weiter für die Zucht. Es sei denn man hat so viel Geld und Land, dass man sich freut, wenn man jedes Jahr mehr Ponys auf den Wiesen hat. :love:

  • Avatar maurits sagt:

    Trotzdem ist er ein recht ordentlicher Hengst geworden. Er ist allerdings eher sportlich gebaut und die Damen im Stall sind das ebenfalls. Am Ende werden die Fohlen noch sportlicher und haben mit einem Friesen fast nix mehr zu tun. Man sollte ja bei der Zucht doch besser darauf achten, was das Zuchtziel ist und dann eventuelle Mängel der Stute diesbezüglich mit einem geeignenten Hengst ausgleichen

    generell wird auch in der Friesenzucht, wie ich sie verstehe, mit sportlichen Hengsten und ebensolchen Stuten gezüchtet.
    Dieser Ausspruch allerdings in Zusammenhang mit einem Hinterhofvermehrer, der wahllos einen Hengst kauft und wahllos dazugekaufte Stuten von dem decken lässt, ist der Burner schlechthin.
    Wie hätte der denn seine Hinterhofaktivitäten züchterisch verbessern sollen? In dem er einen anderen Hengst hätte aufziehen sollen, der weniger „sportlich“ ist?

    Die Geschichte ist unfassbar, traurig, und beschämend. Fürchterlich, dass solche Leute Pferde aufziehen und so halten und sich dann auch noch Züchter nennen.

    Ich weiss schon, warum hier kein Hengst je den Hof verlassen hat.

    lg
    maurits

  • Avatar Castellano sagt:

    Dazu braucht’s nicht unbedingt Hengste, die den Hof verlassen! Das geht auch wunderbar mit der Stute von Lieschen Mueller, die so gerne mal ein Fohlen haette.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    dann frage ich mal anders, MUSS ein pferd unbedingt auf die weide??? oder reichen großer paddock auch?

    lg nina

    Das mit dem Paddock versteh ich jetzt nicht so ganz. Sie will doch züchten vermehren, oder nicht? ?(

    Und Fohlen auf Paddocks zu stellen dürfte wohl kaum das Wahre sein. :flucht:
    Ob dann auf den Weiden nur die Junghengste stehen, mit oder ohne dem Vater, spielt doch keine Rolle. :nix:
    Da ändert sich doch nichts in der Menge der benötigten Weiden? ?(

    Sie spricht doch ganz klar von „ihren Stuten“. Es geht also nicht um ein Fohlen, sondern um mehrere.
    Und die müssen nach 6 Monaten von ihren Müttern/dem Vater getrennt werden.
    Und dann mit 6 Monaten ab auf den Paddock? :S Die Armen…

  • Avatar anavag sagt:

    dann frage ich mal anders, MUSS ein pferd unbedingt auf die weide??? oder reichen großer paddock auch?

    lg nina

    Das mit dem Paddock versteh ich jetzt nicht so ganz. Sie will doch züchten vermehren, oder nicht? ?(

    Und Fohlen auf Paddocks zu stellen dürfte wohl kaum das Wahre sein. :flucht:
    Ob dann auf den Weiden nur die Junghengste stehen, mit oder ohne dem Vater, spielt doch keine Rolle. :nix:
    Da ändert sich doch nichts in der Menge der benötigten Weiden? ?(

    Sie spricht doch ganz klar von „ihren Stuten“. Es geht also nicht um ein Fohlen, sondern um mehrere.
    Und die müssen nach 6 Monaten von ihren Müttern/dem Vater getrennt werden.
    Und dann mit 6 Monaten ab auf den Paddock? :S Die Armen…

    Wenn du mich meinst, fragen ich mich gerade, was hast du eigentlich heute geraucht hast?

    Wie kommst du zu solchen Spekulationen? Da fällt mir gar nichts mehr zu ein ?( ?(

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich meine nicht dich persönlich, weil ich deine Verhältnisse ja gar nicht kenne. :ja:
    Es ging nur allgemein darum, dass man Fohlen ja wohl kaum ein Paddock stecken kann, als es um das Thema Platz ging.

    PS. Marlboro. 😉

  • Avatar dat ninalein sagt:

    Ich meine nicht dich persönlich, weil ich deine Verhältnisse ja gar nicht kenne. :ja:
    Es ging nur allgemein darum, dass man Fohlen ja wohl kaum ein Paddock stecken kann, als es um das Thema Platz ging.

    PS. Marlboro. 😉

  • Avatar dat ninalein sagt:

    axo und warum MÜSSEN die nach 6 monaten getrennt werden? unsere laufen bis zu 8 monaten mit, die stutfohlen auch länger, das kann man sich aber dann auch nur erlauben, wenn nicht jedes belegt wird.

    lg nina

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Unter Paddocks verstehe ich grasfreie Sandflächen. Mit oder ohne Drainage.
    Die Grösse ist da eher untergeordnet, als die Tatsache, dass sie nicht grasen können.
    Für den Winter mag das gehen, aber in meinen Augen gehören Pferde, insbesondere Fohlen, in der Grassaison raus auf die Weide.

    Paddock muss ja nicht zwingend schlecht sein, aber ich persönlich favorisiere ganz klar die Weidehaltung von Sprösslingen.
    Meiner hat auch an festgelegten Tagen in der Woche Paddockhaft, was mich jedes Mal echt ärgert und traurig macht. :seufz:

    Wir haben so eine schöne grosse Weide (12ha), aber eben auch Stuten, und da muss man eben als Hengsthalter Kompromisse eingehen und es muss abgewechselt werden.

  • Avatar Alanna sagt:

    Kann man bei 12 ha die Weide nicht teilen?

    Ist leider auch bei größeren Züchtern nicht unüblich, dass die Fohlen und Jungtiere nur stundenweise rauskommen und ansonsten in Boxen stehen. Dann lieber großer Auslauf, wo rund um die Uhr Bewegung möglich ist. Und lieber Heu satt auf dem Paddock, als abgefressene Weiden.

  • Avatar Castellano sagt:

    Wat bin ich wieder mal froh über mein Weideland und einen Wohnort am A**** der Welt, mit nur wenig anderen Pferden rundum, wo ich mit meinen Hengsten und Jungpferden leben kann wie ich es für gut und richtig halte. Ist ja furchtbar anderswo :whistling:

  • Avatar Red Setter sagt:

    Was ist das hier eigentlich für eine merkwürdige Diskussion? Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun :denk: Wieviel Wiese und Paddock jemand hat, hat doch nix damit zu tun, ob der jenige ’nen Hengst hat oder nicht.

    Genauso wie es doch in der Ausgangsfrage gar nicht darum ging, dass der Hengst 365 Tage im Jahr in der Herde laufen soll und wohl auch nicht, dass er ausschließlich als Deckhengst für die eigenen Stuten herangezogen werden soll.

  • Avatar Castellano sagt:

    Du weißt doch wie das ist, im guten alten Pforg! Das MUSS vom Thema abgehen, sonst kommt keine Stimmung auf 😀

  • Avatar Cara sagt:

    😀 da hast Du wohl grundsätzlich recht.

    Aber hier ging es in der Ausgangsfrage doch tatsächlich um die Haltungsbedingungen eines Deckhengstes für die eigenen Stuten :denk:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Kann man bei 12 ha die Weide nicht teilen?

    Hatten wir sogar mal. Mit Gang, damit sich Stuten und Hengste nicht beschnuppern können.
    Aus irgendwelchen Gründen ging das aber nicht, und so hat man ein halbes Jahr später aus den 2 Weiden wieder eine gemacht. :denk: Frag mich nicht nach dem Warum. :denk:

    Genau Casti. :friend: :ostern:

  • Avatar anavag sagt:

    😀 da hast Du wohl grundsätzlich recht.

    Aber hier ging es in der Ausgangsfrage doch tatsächlich um die Haltungsbedingungen eines Deckhengstes für die eigenen Stuten :denk:

    Guten Abend,

    genau darum ging es mir, ich wollte gern Erfahrungsberichte über die Haltungsbedingungen für einen eigenen Deckhengst lesen….

    :resp: :resp: :resp: Der Rest ist reine Spekulation :resp: :resp: :resp:

  • Avatar anavag sagt:

    Guten Morgen July und den anderen natürlich auch, Ich habe deine Entschuldigung gelesen und danke dir….. Auch wenn ich deine Mastwachteln wohl kaum mit meinen PRE-Stuten vergleichen möchte…, breitbeinig…. Mir ist aber auch wichtig zu schreiben,, dass mir die User mit den wirklichen Beschreibungen der verschiedenen Haltungsbedingungen geholfen haben. Ich danke euch dafür!! 😀 Vielleicht geht es bei einigen anderen Usern auch ohne Spekulationen und Unterstellungen. ????????????????

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Morjen Anavag,

    natürlich kann man Wachteln nicht mit Pferden vergleichen, aber für die Wort-Erklärung mußte das Beispiel mal herhalten, um zu verdeutlichen was ich meine. :ostern:

    :friend:

  • Avatar Milea sagt:

    Also in der Berberszene besitzt glaube ich fast jeder etwas größerer Züchter einen eigenen Deckhengst, d.h aber nicht dass nicht auch mal fremde Hengst von außen genommen werden. Die meisten dieser Hengste stehen im Offenstall, manche in Gesellschafft von Wallachen oder einer Stute. Eine eigene Herde hat so weit ich weiß keiner. Der Vater meiner Stute lebte direkt neben dem Stutenoffenstall zusammen mit einer Stute welche nicht tragend wurde. Die Fohlen haben oft am Zaun Kontakt zu ihm aufgenommen. Zwei Nachwuchshengste standen lange zusammen, mußten dann aber getrennt werden da einer von ihnen in den Deckeinsatz ging. Heute lebt er mit einer von ihm gedeckten Stute zusammen, der andere mit dem männlichen Jungvolk in einem OS. Hier mal ein Foto von klein Farah mit ihrem Papa: Uploaded with ImageShack.us

  • Avatar anavag sagt:

    Also in der Berberszene besitzt glaube ich fast jeder etwas größerer Züchter einen eigenen Deckhengst, d.h aber nicht dass nicht auch mal fremde Hengst von außen genommen werden.
    Die meisten dieser Hengste stehen im Offenstall, manche in Gesellschafft von Wallachen oder einer Stute. Eine eigene Herde hat so weit ich weiß keiner.

    Hallo Milea,

    ich danke dir für deinen Beitrag. Die eigene Box mit Paddock und Auslauf / Weide ist bei mir absolut kein Problem, so wird es wohl bei uns auch laufen….

    Ich weiss übrigens überhaupt nicht, warum in meiner Frage nach der Haltungsform automatisch hineininterpretiert wurde, dass ein eigener Deckhengst die Verwendung anderer Hengste ausschliessen sollte :nix: :tuete: und ich weiss noch nicht mal, ob der eigene Deckhengst für mich auf Dauer erfüllbar bleibt, denn wer weiss, wie sich der Hengst hier entwickelt und auf Dauer verhält? :tuete: :tuete: :tuete:

  • Avatar Hafimaus22 sagt:

    Auch wenn ich selbst keinen Hengst besitze kann ich von 4 verschiedenen Fällen berichten:

    • Meine erste RB war eine Welshstute die auch in der Zucht eingesetzt wurde. Sie stand das ganze Jahr über mit „ihrem“ Hengst zusammen und es klappte wunderbar. Wenn das Fohlen älter war, konnte man es um die Stute zum Reiten mitzunehmen beim Hengst auf der Weide lassen, war ein super Papa und das ganze erleichterte das Absetzen irgendwann ungemein. Der Ponyhengst deckt „fremde“ Stuten an der Hand oder auf der Weide, hat auch gute Deckmanieren. Man sollte sich aber auch immer übelegen wie lange man eine Stute jährlich ein Fohlen bekommen lassen kann.
    • Der Zuchtengst einer Bekannten steht mit ihrem Wallach zusammen und beide vertragen sich gut, der Hengst sieht ihn weder als Rivalen noch als Stute. Das muss aber wirklich passen, sonst kann es böse ausgehen. Der Hengst deckt an der Hand.
    • Es gibt hier in der Umgebung jemanden der sehr erfolgreich Shettys züchtet und diese auf Shows präsentiert. Die Pferde leben das ganze Jahr über in einer großen Herde mit Hengst.
    • Der ehem. Hanno-Hengstanwärter und meine RB (Ebenfalls Hengsmanieren) mussten beide von der gemischten Herde getrennt werden, da der kleine Haf den großen Hanno vermöbelt hat :fies: . Der Hafi hat nun eine Hafifreundin und der Hanno hat seine eigene Weide direkt neben der Herde bekommen.

    Ich finde es allgemein immer schade wenn Hengste total von anderen Pferden isoliert werden müssen, artgerecht ist das nicht :nix: jeder der mit dem Gedanken spielt sich einen Hengst anzuschaffen, sollte bedenken das diese wirklich anspruchsvoller in der Handhabung und Haltung sind, es sei denn man bekommt wirklich ein Schaaf ab, die gibt es auch.

  • Avatar anavag sagt:

    Hallo zusammen,

    ich hole das Thema mal wieder hoch, damit ich etwas berichten kann…

    Mein neuer „Deckhengst“ ist seit dem 07. Januar 2012 bei uns und hat sich ganz gut eingelebt. Eine Vergesellschaftung wird derzeit noch von beiden Seiten abgelehnt, bzw. es werden von beiden Seiten starke Abneigungen gezeigt, so das der junge Mann alleine steht. Er bekommt zum Sommer eine kleine Weidefläche, die wir im erst noch etwas sicherer machen müssen, aber dann wird er auch Weidegang bekommen. Dauerhafter Weidegang mit den Damen ist nicht geplant….

    Mit unserem 2. gekauften Junghengst, wollte die Vergesellschaftung nicht so recht klappen, da gab es schon so richtige Hengstkämpfe, die mit Verletzungen endeten. Der 2. Junghengst ist nun erst einmal zur Erziehung in einer Aufzuchtherde gekommen, da wird er auch gerade so richtig gut erzogen 😀 😀 😀 Ich kann nur jedem emfpehlen, einen Junghengst in die Aufzuchtherde zu geben, da erübrigen sich so einige Probleme für später von ganz allein :tuete: :tuete:

    Auch mit meinem Wallach möchte der junge Mann nicht so recht warm werden, also bleibt er allein. Versucht habe ich es dann aber wenigstens…

    Derzeit hat er eine eigene Paddockbox mit stundenweise Zugang zum Reitplatz. Er steht direkt neben einer der Stuten und mackert zwar etwas rum, wenn die Damen zurück in die Box kommen, aber bisher alles eher gesittet. Halt ein Junghengst, der den Damen imponieren möchte…. Der Gesellschaftshetty (der Nachbarstute) rosst auch schon fleissig, aber ich finde er benimmt sich dafür wirklich gut.

    Ich erlebe jetzt jeden Tag den Umgang mit einem Junghengst und bin noch nicht ganz sicher, ob dieses Experiment dauerhaft etwas für mich ist, da ich aber noch zwei Junghengste in Aufzucht habe, ist dies eine gute Übung für später.

    Der Einsatz von Fremdhengsten ist für die kommenden Jahre ebenfalls geplant…. Vielleicht wird es sogar später immer ein Fremdhengst und mein Experiment „eigenen Deckhengst“ werde ich wieder begraben :nix: :denk: :denk: Ich weiss es einfach noch nicht, möchte aber allen anderen Mut machen, es auszuprobieren….

  • Avatar Cara sagt:

    Meine sind derzeit auch noch ganz brav, aber mir graut es schon ein wenig vor dem „Frühling“, auch im letzten Jahr war das dann schon ein anders Kaliber :attack: aber vielleicht fruchtet Erziehung und Konsequenz ja dann doch nachhaltiger, Arquera ist derzeit wieder rossig und da kann Fuego dann doch konzentriert mitarbeiten und Arquera solange ignorieren. Allerdings hat er ja auch noch nie gedeckt.
    Wie willst Du denn Vorgehen? Wirst Du ihn an der Hand decken lassen oder willst Du die beide frei zusammen lassen?

  • Avatar anavag sagt:

    So, der Frühling ist schon fast vorbei und ich bin noch immer so glücklich mit meinem Hengst… :love:

    Er steht immer noch Zaun an Zaun neben den Stuten und benimmt sich wie ein Kerl, aber ist dabei sehr artig und überhaupt nicht garstig oder mir gegenüber zu hengstig… Er weiss, wozu die Damen da sind und was man mit ihnen machen könnte, aber da jeder Stromzaun so komisch zippt, wenn man dagegen kommt, versucht er es nicht großartig. Ich habe ihn bereits mit meinen Stuten laufen lassen und auch das klappt wie gewollt sehr gut 😀 😀

    Er ist obwohl total menschenscheu hier angekommen, ein ganz toller Kerl…. Ich habe es nicht bereut, den Kerl geholt zu haben… :love: :love:

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Fotos?!?!?!!!!!! :maul: 😀

  • Avatar anavag sagt:

    Fotos?!?!?!!!!!! :maul: 😀

    Geht leider nicht :whistling: :whistling: habe keine aktuellen Fotos und :tuete: der ist soooo hässlich, den will hier garantiert keine sehen..:ostern: :ostern: :ostern: :flucht: :flucht:

  • Avatar anavag sagt:

    Lang, sehr lang ist es her, dass ich mich hier habe teilweise „beschimpfen“ lassen müssen….

    Meine eigener Deckhengst ist nun gut 2 Jahre bei mir, er steht jetzt sogar mit einer Stute zusammen in einem Offenstall und er blüht auf, die Stute erzieht ihn und so einen sanften und zufriedenen Hengst wie jetzt hätte ich für mich niemals erwarrtet!

    Allen Unkenrufen zum Trotz ist es bei uns gelungen und er bringt wirklich viel Spaß! :love: :love:

  • Avatar Valioso sagt:

    :thumbsup: Hengste sind eben auch nur Pferde und keine Monster ….. :bite:
    Ist doch schön wenn es so gut klappt :blinzel:

  • casper109 casper109 sagt:

    Toll das es dein Hengst so gut hat, und das zahlt sich im Umgang am Ende, wie bei allen Lebewesen die zufrieden sind, aus.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit deinen Pferden.

  • Avatar anavag sagt:

    Dank euch für die lieben Worte….

    Ja, Hengste sind auch normale Pferde, hat mir gerade erst am Freitag jemand erzählt, wo die Hengste in einem normalen Pensionsstall stehen. Gefiehl mir sehr da und die waren auch brav!

    Zufriedene Pferde, auch Hengste sind wirklich nett und die Stute erzieht sich den Kerl genauso wie wir Mädels es eigentlich auch machen 😀 😀

    Heute Morgen z.B. mackerte er kurz die Stute mit Fohlen über den Zaun an, „seine“ Stute dreht sich um, droht ihn, er geht kurz zurück, um gleich noch mal zu mackern und die Stute geht zu ihm, giftet ihn an und haut leicht in seine Richtung. Der Kerl war sofort still und fraß brav sein Heu…

    Irgendwie wie im richtigen Leben, mein Mann hat die Nachbarin ja auch nicht anzubaggern 😀 😀 😀

  • anchy anchy sagt:

    Schön, dass das so entspannt bei Euch klappt, hatte Dir ja schon mal geschrieben, dass das genauso auch beim Züchter meiner Anchy lief. Der stand bei seinen Stuten, die ihn ließen oder auch nicht und wenn er aus züchterischer Sicht mal nicht sollte wie er wollte, dann kam der auf die Nachbarweide bis die Rosse vorbei war und beschwerte sich noch nicht einmal 😀

    Ob man das mit jedem machen kann weiß ich nicht, aber schön dass Euer Versuch klappte. 🙂

  • Avatar Meerkatzchen sagt:

    Finde das auch super nichts schlimmeres für mich dieses Hengstgedönse und Separierung :kotz: eine Freundin von mir hält ihren hengst auch mit einem wallach und einer shetty stute zusammen im OS das klappt hervorragend, die Stute hat die Hosen und und zeigt den großen Herrschaften wo der Hammer hängt und den Jungs gehts gut, so ausgeglichen, besser könnte es nicht sein :hurra: also geh deinen weg so weiter und schwamm über die „Besserwisser“ :drink: ich denke das klappt mit vielen hengsten, habe das so mit einem PRE gesehen und nun mit nem Friesen, also warum nicht??!?!?

  • Avatar Aragon sagt:

    Äh, wenn ich mich recht erinnere, bezogen sich die „Unkenrufe“ doch eher darauf, ob es züchterisch gesehen eine zielführende Idee ist, einen Hengst für verschiedene Stuten zu nutzen – nicht auf die Haltung oder sonstiges.

  • Avatar anavag sagt:

    Äh, wenn ich mich recht erinnere, bezogen sich die „Unkenrufe“ doch eher darauf, ob es züchterisch gesehen eine zielführende Idee ist, einen Hengst für verschiedene Stuten zu nutzen – nicht auf die Haltung oder sonstiges.

    Ja, Aragon, darum ging es einigen, das ist korrekt. Aber es wurde auch seitenweise über Weide, Paddock usw. lamentiert.

    Wie ich mich erinnere, hast du ja von dem dir bekannten Züchter geschrieben, der 2 Deckhengste in seinen Stutenherden hält, da passen die Hengste ja auch auf mehrere Stuten oder hat er seine Haltungsform in den letzten beiden Jahren geändert?

    Ich habe jetzt ein ersten Eindruck seiner Vererbung und bin mit dem „Erstlingswerk“ wirklich sehr zufrieden. Er ist groß, langbeinig, elegant und besitzt schöne Gänge. Ich kann mich somit über die Vererbung nur bei einem Fohlen auslassen, bin daher sehr gespannt auf den nächsten Jahrgang.

  • Avatar Harmona sagt:

    Ich muss auch sagen das der 3 Jährige Hengst bei uns in im Stall auch eine Seele von Pferd ist. Selbst wenn die Stuten mit Fohlen nebenan stehen. Klar sind die in Rosse interessanter. Da wird auch schon mal gewiehert. Aber der ist eine Seele von Pferd und total verschmust.
    Von meiner Diva wurde er bis jetzt immer nur angezickt wenn er vor ihrer Box parken musste. Ich denke auch das es für einen Hengst viel entspannter ist wenn er als Mädels um sich hat, als wenn er als darauf *wartet*.

  • Avatar Aragon sagt:

    Hä, was soll denn das, ich hab doch gar nichts Kritisches geschrieben zu der Konstellation?!

    Ja, sicher, die wissen nun nach vielen Jahren Erfahrung sehr gut, welche Stute zu welchem Hengst passt, auch im Hinblick auf die Abstammung, und entsprechend den zweiten Hengst ausgewählt, eben um nicht nur einen zur Auswahl zu haben. Ein Dritter wächst gerade heran.

  • Avatar anavag sagt:

    Hä, was soll denn das, ich hab doch gar nichts Kritisches geschrieben zu der Konstellation?!

    Ja, sicher, die wissen nun nach vielen Jahren Erfahrung sehr gut, welche Stute zu welchem Hengst passt, auch im Hinblick auf die Abstammung, und entsprechend den zweiten Hengst ausgewählt, eben um nicht nur einen zur Auswahl zu haben. Ein Dritter wächst gerade heran.

    Oh, da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt.

    Mein Hintergedanken bei meiner Antwort dabei waren eher, dass es bei anderen klappt mit einem Hengst für mehrere Stuten klappt.
    Zwei Hengste sind natürlich schön. Noch mehr Auswahl noch besser….

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