Eiche – gefährlich?

By Alexa | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Hallo zusammen,

ich glaube irgendwo mal gelesen zu haben, das die gute deutsche Eiche giftig für Pferde ist?

Bei mir auf der Koppel steht so ein riesen Ding, welches sehr gut ist um Schatten zu spenden. Allerding knabbert der Herr Pablo gerne mal an den Ästen rum. Da ist mir der Artikel wieder in den Sinn gekommen.

Stimmt es das Eiche giftig ist?

Vielen Dank schon mal

Alexa

  • Avatar Alexa sagt:

    na toll. Damit hätte ich dann mal ein Problem.

    Das Ding ist ca. 100 😉 Jahre alt, steht mitten auf der Weide und darf wohl keinefallst gefällt werden.

    Ich könnte die unteren Äste abschneiden aber dann hab ich immer noch das Eichel problem. Da hängen bestimmt tausende dran. Da komm ich mit dem zusammenrechen ja nicht mehr nach.

    Wenn ich das schöne Bäumchen abzäune ist die halbe Koppel weg. ?(

    Hat vielleicht jemand noch ne Idee?

    Liebe Grüße

    Alexa

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    hmmm…..könntest Du nichtz ein dünnens Netz unter den Baum spannen wo die Eicheln reinfallen :denk:

  • Avatar diurna sagt:

    Hier, wo ich lebe, haben wir sehr viele Eichen- und Kastanienbäume in den Wäldern und auf den Weiden. In den zwei Jahren, die ich hier lebe, hatten die Pferde nicht einmal die erwähnten Vergiftungserscheinungen. Und sie fressen nicht nur die unteren Äste und Blätter, sondern auch die Eicheln. Mir war aber auch nicht bekannt, dass diese giftig sind. :nix:
    Im übrigen stehen auch Kühe und Kälber auf Weiden mit Eichen und fressen die unteren Blätter sehr gerne; scheint hier niemand zu stören. :daumen:

  • Avatar Alexa sagt:

    hmmm…..könntest Du nichtz ein dünnens Netz unter den Baum spannen wo die Eicheln reinfallen :denk:

    ich glaub, da hätte ich Angst dass die Zossen sich drin verfangen. Wie gesagt, das Ding ist riesig! Die Krone hat bestimmt 20m Durchmesser.

    Trotzdem Danke

  • Avatar wind sagt:

    Kommt wohl auch auf die Menge an. Vielleicht gewöhnt sich der Organismus ja auch an das Gift, wenn die Tiere ständig kleine Mengen zu sich nehmen? :denk: War das nicht bei der einen Giftmörderin so – wie hieß sie gleich – die kleine Mengen Arsen zu sich nahm, um den Körper daran zu gewöhnen und die dann ihren Gatten mit dem Gift im Essen „Gott näher brachte“? :bite:

  • Avatar Alexa sagt:

    Wäre ja toll wenn der Körper sich dran gewöhnt. Nur will man es darauf ankommen lassen? Also bisher denke ich, hat er nicht allzuviel gefressen. Ausserdem finde ich 300-500g Blätter, Rinde etc. schon sehr viel. Muss er das auf einmal zu sich nehmen oder in mehreren kleinen Dosen? Dazu hab ich nichts gefunden.

    Normalerweise ist Pablo sehr vorsichtig bei dem was er frisst. Deshalb versteh ich nicht, warum er an der Eiche knabbert.

    Nun gut, werd auf jeden Fall mal die unteren Äste entfernen. Dann sehen wir mal weiter. :nix:

    LG

    Alexa mit Eichenfresser Pablo

  • anchy anchy sagt:

    Heruntergefallene Eicheln würde ich sofort aufharken und die Äste auf Fresshöhe kappen. In den Baum wird ja wohl keiner beissen 😀
    Netze sind auf Pferdeweiden ein NO GO wenn die sich mal lösen geht die Post ab :panik1: :panik1: :panik1:

    Anchy

  • Avatar dat ninalein sagt:

    mh, wir hatten auf der einen koppel im alten heim auch eine riesen eiche, wenn die wirklich sooo giftig wären, wären meine pferde schon alle tot und da stand alles, vom fohlen bis zum 24 jährigen, kein thema, putzmunter alle zusammen

    lg nina

  • Avatar Valioso sagt:

    Wir haben auch Eichen als Schattenspender und keinerlei Probleme damit. An die Stämme kommen die Pferde nicht heran aber die Krone steht über der Weide und die Pferde kommen im Herbst auch an die Eicheln. Wenn es wirklich hochgiftig wäre dann wären meine Pferde alle schon im Nirwana. Allerdings laufen dort auch ca. 18 Pferde und der Anteil an Eicheln pro Pferd ist daher wohl überschaubar. Ein alter Bauer sagte mir mal das früher Pferde auch mit Eicheln gefüttert wurden …..

  • Avatar catania sagt:

    Deine Sorge verstehe ich zu gut.
    Bei uns stehen direkt hinter den Zäunen etliche Eichen und die Pferde fressen gelegentlich einige Blätter. Die Eicheln selbst wurden bisher von
    allen Pferden verschmäht, aber leider frisst mein Pferd seit zwei Jahren sowohl Kastanien als auch Eicheln. Die Eichelfresserei bescherte ihm eine heftige Magenverstimmung einschließlich Durchfall. Ich bemerkte die Ursache schnell und war dann auch dementsprechend bedient.
    Ich musste die betroffenen Bereiche großzügig abtrennen, hierbei auch die Verwehungen durch Wind berücksichtigen und bearbeitete die Fläche nach und nach mit einem Laubbesen. Ihr könnt euch sicherlich meine Begeisterung vorstellen.

  • Avatar lovelyhorses sagt:

    Unsere Pönies haben jahrelang Eicheln gefressen,die hatten keine Vergiftungserscheinungen….ist aber auch schon eeeeewig her,vielleicht hats ja auch mit der Umwelt zu tun ? :nix:

  • Avatar maurits sagt:

    das hat nichts mit der Umwelt zu tun. Der Gerbstoff Tannin, der in den Eichen und Eicheln ist, ist giftig.

    Ich weiss von einem Fall, wo ein Pferd eine schwere Rehe hatte, und vermutlich war der Auslöser das Fressen grosser Mengen von Eicheln.

    Ich wäre da vorsichtig. Hier sind auch Eichen an den Weiden, und ich kann es nicht verhindern, dass im Herbst mal ein paar Eicheln oder trockene Blätter gefressen werden. Am Haus stehen auch drei Eichen, und in den Paddocks drumherum mache ich im Bedarfsfall immer alles weg.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Normalerweise fressen Pferde keine Eiche.

    Sie hilft aber, wenn es bei ihnen juckt. Dann fressen die teilweise und die Mengen sind ansich nicht schädlich.

    Ausnahmen gibt es natürlich immer. Ich würde mal beobachten ob und wenn, wie viel sie aufnehmen.

  • GidranX GidranX sagt:

    wären meine pferde schon alle tot

    und das ist ein Punkt, bei dem ich mir immer nicht so sicher wäre.. Es müssen ja nicht gleich Mengen gefressen werden, die den Tod zur Folge haben. Aber weiss man denn, was geringe Mengen schon an vermeintlichen „Rittigkeitsproblemen“ auslösen können? oder sonst für ominöse Geschichten. :nix:

  • Avatar Pelle sagt:

    Kenne eine Stute, die dadurch eine Rehe geschoben hat… sie hatte sich vorher den Bauch mit einer großen Menge Eicheln vollgestopft :nix:

  • Avatar littlesheep sagt:

    Meine Klein-TÄ hat mir früher mal Eichenblätter (einzelne natürlich) gegen Durchfall beim Meerschweinchen empfohlen. Pferde fressen ja instinktiv auch Pflanzen, die ihnen guttun und Paul frißt unterwegs z.B. auch liebendgern Eichenlaub (er hat hin und wieder auch leicht weiche Äpfel). Und in dem Link steht 300g RINDE – nicht Blätter. Und den Baum abnagen werden die Pferde wohl nicht. Die Eicheln kann man ja notfalls wegmachen – ansonsten statt einnetzen (wäre wahrscheinlich eh kaum machbar) einfach den Baum großräumig abzäunen. Die Eicheln fallen ja doch erst im Herbst runter, warum nicht einfach jetzt (da fällt ja auch kaum Laub) einfach alles so lassen und nicht in Panik verfallen und dann zum Herbst, wenn man ja auch nicht mehr soviel Schatten braucht, den Weideteil mit der Eiche abtrennen oder falls nicht möglich einfach einen Zaun mit mobilen Spießen und E-Band rund um den Baum ziehen?

  • Avatar dat ninalein sagt:

    unser gallowaybauer hat eichenrindeextrakt als durchfallmittel für seine kühe.

    lg nina

  • Avatar Ielke sagt:

    Ich denke mal, die Menge machts. Solange die Pferde noch was anderes zu fressen bekommen und sich nicht aus lauter Verzweiflung übermäßig mit den Eicheln die Bäuche vollschlagen würde ich mir keine Sorgen machen.

    Apfelkerne enthalten auch Blausäure, deshalb entferne ich aber auch nicht die Kerngehäuse vorm Füttern…

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