Die Geschichte von Horowitz, Welsh-Cob

By Tomte | Pferde ab 4 Jahre

Hallo Ihr Lieben!

Ich will Euch jetzt mal meinen Welsh-Cob „Horowitz“ vorstellen.

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Spanische Traumpferde

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Die Geschichte ist recht lang, ich will versuchen, es so übersichtlich wie möglich zu gestalten.

Leider habe ich von seinen jungen Jahren bei mir keine BIlder auf dem PC, nur von den letzten Jahren.

Es begann alles im Jahr 1999.

Ich wollte für meine damals 3-jährige Tochter nach einem Kinderpony schauen. Ich begab mich also zu einem Züchter in unserer Nähe.
Was ich dort angebundenden am Stall sah, verschlug mir die Sprache. Ich vergass das Kinderpony und kaufte aus dem Bauch heraus ein völlig nerviges und komplett rohes Pferd, den Welsh-Cob Horowitz.
Eingetragen ist er als Weser-Ems Pony, Züchter ist J.D.Heidkroß aus Westerstede.
Der Vater von Horowitz ist Henry, die Mutter stammt von Balthasar ab.
Geboren ist der kleine Kerl im Mai 1996, ist also jetzt mittlerweile nette 12 Jahre alt.

Ich muss dazu sagen, dass ich das Pferdchen recht günstig bekommen habe, da er als Fohlen mal einen Unfall auf der Weide hatte und eine Narbe am linken Hinterbein hat. Aber damals ohne Einschränkungen.

Ich habe das Pferd erst einmal Pferd sein lassen und begann dann im Spätherbst 1999 mit dem Anreiten. Das ging auch soweit ganz gut, mit Hilfe einer Freundin, die auch gleichzeitig meine Reitlehrerin war.
Nach ca. 1/2 Jahr begannen dann die Probleme, dass das Pferd versuchte, mich immer wieder in den Dreck zu befördern. Mit Erfolg :panik:
Nachdem ich dann 5 x in 2 Tagen so toll geflogen bin, dass mein Mann mir schon Haltungsnoten für Freiflug gegeben hat (eine glatte „10“) 😀 , habe ich meine Arbeit umgestellt und bin noch einmal von vorne am Boden angefangen.

Mit 4 Jahren war das Pferd dann recht gut reitbar und ich begann mit der eigentlichen Ausbildung. Unter Hilfe einer Bekannten haben wir Horowitz dann turnierfertig gemacht.
Kurzfassung: Wir waren dann auf mehreren Reitpferdeprüfungen sehr erfolgreich, sodass wir dann sogar beim Bundeschampionat in Rastede die Endrunde mit einer Wertnote von 7,6 verliessen. :drink:

Danach hatte ich leider einen schweren Unfall (ich kam unters Pferd – ein anderes!) und war erst einmal ausser Gefecht gesetzt. ;(
Horowitz kam zu einer Bekannten, dort zog er sich leider ein Hufgeschwür zu, das dort nicht gleich erkannt wurde. Damit begann dann alles….
Das Pferd war 5 Jahre alt.

Ich berichte weiter, kurze Pause….. :sleep:

Liebe Grüsse

Viola 😉

  • Campera sagt:

    Wow was für ein hübscher :herz:
    Der hat ein unheimlich schönes Köpfchen :herz:

    Hat der auf den Fotos Stehmähne?

  • Tomte sagt:

    Hallo!

    So, es geht ein wenig weiter….

    @Campera: Ja, das Pferd hat jetzt eine Stehmähne. Das hat aber auch seine eigene Geschichte, mehr dazu später..

    Also, Horowitz hatte das Hufgeschwür auch wieder hinten links. Er ist sowieso etwas trachtenfüssig, die Fesselung sehr weich. Ein Schmied muss schon sehr darauf eingehen, damit das Pferd nicht „platt“ läuft, was bei unseren Schmieden hier recht schwierig ist :thumbdown:

    Nun war also ein Schmied da und hat das Hufgeschwür aber nicht erkannt. Er meinte, das die leichte Lahmheit etwas anderes sei. Also Tierarzt hinzugezogen.
    Der kam, sah sich das Pferd an und meinte, es hätte Spat (ohne Untersuchung!!!). Der TA konnte also hellsehen :doh:
    Spat war es aber nicht. Ich holte einen anderen TA. Der meinte, mit so einer Lahmheit gehört das Pferd „an den Haken“ :thumbdown: , auch nur Ferndiagnose.
    Der dritte TA kam dann endlich auch mit einem mobilen Röntgengerät. Gefunden wurde nichts!
    Ein Heilpraktiker kam und diagnostizierte, ohne weiter zu untersuchen, einen Selenmangel. Und ganz zufällig :irre: hatte er auch eine Dose mit Selen im Auto, das solle ich kaufen und dem Pferd geben…
    Habe ich aber nicht getan, sondern gleich darauf einen Bluttest machen lassen. Ganz nebenbei…. die Selenwerte lagen im oberen Bereich!

    Dann kam eine Osteopathin und drückte am dem Pferd rum. Sie hat einen „verrenkten“ Wirbel in der Halswirbelsäule gefunden, hat ihn wieder eingerenkt und kassiert. Passiert ist nichts! Dann kam die nächste und meinte, das Kreuzbein wäre nicht in Ordnung…
    Also viele Leute, viele Meinungen.

    Ich hatte dann so ziemlich die Nase voll. An den Hufen war das Pferd komischerweise völlig unempfindlich.
    Nach langer Odyssee und nicht mehr Reiten bin ich dann 2002 mit dem Pferd in die Klinik gefahren.
    Horowitz war dann ganze 2 Monate dort und wurde komplett auf den Kopf gestellt. Die Ärzte dort meinten, er hätte Knorpel im linken Fesselgelenk, also OP!
    Danach zu Hause 3 Monate Boxenruhe und danach im Schritt wieder anfangen. 🙁

    Wir haben auch alles brav mitgemacht, Lahmheit war aber immer noch da. Ich muss dazu sagen, dass die Lahmheit auch nicht so ausgeprägt war, aber sie war da. Zusätzlich bekam das Pferd dann noch einen sog. „Hahnentritt“, der mich noch bestärkte, noch einmal schauen zu lassen. Die Klinik hat mich für verrückt erklärt und gemeint, da wäre nichts! :panik:

    Ich habe dann noch einmal zum Nachschneiden der Hufe einen Schmied bestellt. Und beim Ausschneiden hinten links passierte es dann, ein Schnitt – und die Suppe lief – puh, war das ein Gestank! :kotz: Der Schmied meinte, das Hufgeschwür muss schon ganz lange drin gesessen haben. Nur, warum haben alle vorher nichts gefunden????

    Die Lahmheit war danach weg, der Hahnentritt blieb. :motz:

    Ich fing wieder an, das Pferd zu reiten. Der Hahnentritt war beim Longieren und beim Reiten auch nicht sehbar und auch nicht fühlbar. Also fingen wir wieder mit dem normalen Training an, bis ich dann in die klassische Schiene wechselte. Mein Mann schenkte mir zum Geburtstag einen Reitkurs bei Bent Branderup, damit war dann der Grundstein für meine weitere Reiterei gelegt. Ich sagte dem Turniersport Adieu und konzentrierte mich auf Bodenarbeit und „anderes“ Reiten. :attack:

    So, das muss erst einmal reichen, alles Weitere später!

    Hier noch Bilder aus dem Jahr 2006.

    Lieben Gruss

    Viola 😉

  • Tomte sagt:

    Hallo!

    So, es geht ein wenig weiter….

    @Campera: Ja, das Pferd hat jetzt eine Stehmähne. Das hat aber auch seine eigene Geschichte, mehr dazu später..

    Also, Horowitz hatte das Hufgeschwür auch wieder hinten links. Er ist sowieso etwas trachtenfüssig, die Fesselung sehr weich. Ein Schmied muss schon sehr darauf eingehen, damit das Pferd nicht „platt“ läuft, was bei unseren Schmieden hier recht schwierig ist :thumbdown:

    Nun war also ein Schmied da und hat das Hufgeschwür aber nicht erkannt. Er meinte, das die leichte Lahmheit etwas anderes sei. Also Tierarzt hinzugezogen.
    Der kam, sah sich das Pferd an und meinte, es hätte Spat (ohne Untersuchung!!!). Der TA konnte also hellsehen :doh:
    Spat war es aber nicht. Ich holte einen anderen TA. Der meinte, mit so einer Lahmheit gehört das Pferd „an den Haken“ :thumbdown: , auch nur Ferndiagnose.
    Der dritte TA kam dann endlich auch mit einem mobilen Röntgengerät. Gefunden wurde nichts!
    Ein Heilpraktiker kam und diagnostizierte, ohne weiter zu untersuchen, einen Selenmangel. Und ganz zufällig :irre: hatte er auch eine Dose mit Selen im Auto, das solle ich kaufen und dem Pferd geben…
    Habe ich aber nicht getan, sondern gleich darauf einen Bluttest machen lassen. Ganz nebenbei…. die Selenwerte lagen im oberen Bereich!

    Dann kam eine Osteopathin und drückte am dem Pferd rum. Sie hat einen „verrenkten“ Wirbel in der Halswirbelsäule gefunden, hat ihn wieder eingerenkt und kassiert. Passiert ist nichts! Dann kam die nächste und meinte, das Kreuzbein wäre nicht in Ordnung…
    Also viele Leute, viele Meinungen.

    Ich hatte dann so ziemlich die Nase voll. An den Hufen war das Pferd komischerweise völlig unempfindlich.
    Nach langer Odyssee und nicht mehr Reiten bin ich dann 2002 mit dem Pferd in die Klinik gefahren.
    Horowitz war dann ganze 2 Monate dort und wurde komplett auf den Kopf gestellt. Die Ärzte dort meinten, er hätte Knorpel im linken Fesselgelenk, also OP!
    Danach zu Hause 3 Monate Boxenruhe und danach im Schritt wieder anfangen. 🙁

    Wir haben auch alles brav mitgemacht, Lahmheit war aber immer noch da. Ich muss dazu sagen, dass die Lahmheit auch nicht so ausgeprägt war, aber sie war da. Zusätzlich bekam das Pferd dann noch einen sog. „Hahnentritt“, der mich noch bestärkte, noch einmal schauen zu lassen. Die Klinik hat mich für verrückt erklärt und gemeint, da wäre nichts! :panik:

    Ich habe dann noch einmal zum Nachschneiden der Hufe einen Schmied bestellt. Und beim Ausschneiden hinten links passierte es dann, ein Schnitt – und die Suppe lief – puh, war das ein Gestank! :kotz: Der Schmied meinte, das Hufgeschwür muss schon ganz lange drin gesessen haben. Nur, warum haben alle vorher nichts gefunden????

    Die Lahmheit war danach weg, der Hahnentritt blieb. :motz:

    Ich fing wieder an, das Pferd zu reiten. Der Hahnentritt war beim Longieren und beim Reiten auch nicht sehbar und auch nicht fühlbar. Also fingen wir wieder mit dem normalen Training an, bis ich dann in die klassische Schiene wechselte. Mein Mann schenkte mir zum Geburtstag einen Reitkurs bei Bent Branderup, damit war dann der Grundstein für meine weitere Reiterei gelegt. Ich sagte dem Turniersport Adieu und konzentrierte mich auf Bodenarbeit und „anderes“ Reiten. :attack:

    So, das muss erst einmal reichen, alles Weitere später!

    Hier noch Bilder aus dem Jahr 2006.

    Lieben Gruss

    Viola 😉das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21172/das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21173/

  • Sunny sagt:

    Hallo 🙂
    der Name ist ja mal interessant, hat der ne Bedeutung?

    Das Pferd ist mein Typ :love: . Bin schon sehr auf weitere Bilder gespannt und wies weiterging..

  • Tomte sagt:

    Hallo!

    @ Sunny: Ja, der Name ist ganz „witzig“, er hat tatsächlich eine Bedeutung. Als Horowitz auf die Welt kam, hörte sein Züchter gerade Musik, und zwar ein Klavierkonzert von Vladimir Horowitz, ein sehr begnadeter Pianist. Und so ist der Name dann bei dem Fohlen „hängen geblieben“, zumal der Anfangsbuchstabe dann auch exakt passte.

    Nur, so ganz „witzig“ war das Pferd nicht, und so geht es weiter:

    Horowitz entwickelte enormen Ehrgeiz, was arbeiten anging. Er lernte schnell und übereifrig. Manches Mal nahm er mir die Lektionen schon vorher ab. Das ist einerseits ganz toll, aber andererseits war es recht anstrengend. Dazu kam noch, dass er, wenn man ihn zurechtweisen wollte, explosionsartig in die Luft ging und durchstartete. Also alles nicht so ganz einfach.

    Sein Wesen ist typisch Welsh-Cob, sehr sensibel, recht ängstlich vor Neuem, schnell mal auf 180. :attack:

    Der Hahnentritt liess mir keine Ruhe und so begann ich wieder zu suchen. 2004 lernte ich dann U.Paulus kennen und begann mit Physiologischem Reiten. Horowitz baute auch schnell und zusehends auf, der Hahnentritt wurde etwas besser.
    Nur, mit dem Training kam das sehr sensible Pferd nicht zurecht und wurde mitunter sogar panisch. So musste ich dann aufhören. :panik:

    2006 habe ich dann allein weitergemacht und kam dann immer wieder an meine Grenzen und die des Pferdes. So langsam machte ich mir auch Gedanken, was ich wirklich wollte. Meine Tochter war eigentlich so weit, um ein eigenes vernünftiges Pony zu haben. Aber Horowitz war für ein Kind zu stark und zu selbstbewusst. Nun kam ein Kinderpony zu uns in den Stall, ich hatte noch meinen Friesen und Horowitz war irgendwie immer „über“. Er tat mir eigentlich leid und so wollte ich einen neuen Besitzer für ihn suchen. Ich habe gemerkt, dass er sehr gern draussen ist im Gelände und auch sonst gern „spielt“. Und Gelände konnte ich ihm nun gar nicht bieten (bei uns im Plattland gibt es kaum Reitwege).
    Ich habe niemanden gefunden, der passt. 🙁

    Fortsetzung folgt….

    Lieben Gruss

    Viola 😉

    Bilder: das erste Bild ist aus 2006, das zweite Bild von vorgestern

  • Andrea S. sagt:

    Sein Wesen ist typisch Welsh-Cob, sehr sensibel, recht ängstlich vor Neuem, schnell mal auf 180.

    Tomte, „recht ängstlich vor Neuem“ ist aber NICHT typisch Welsh Cob :no: Skeptisch trifft es eher :ja:

    2004 lernte ich dann U.P. kennen und begann mit Physiologischem Reiten. Nur, mit dem Training kam das sehr sensible Pferd nicht zurecht und wurde mitunter sogar panisch. So musste ich dann aufhören

    :cursing: Ach Du Schande :cursing: :kotz: :red: dann sei mal froh, dass Du so ein sensibles Pony hast, dass Dich gerade nochmal vor ner Katastrophe bewahrt hat :cursing: 😀

  • Tomte sagt:

    Hallo Andrea!

    Guten Abend, ich wollte Dich eigentlich schon die ganzen Tage über anschreiben, habe es aber nicht geschafft. Sorry :red:

    Du hast aber recht, vorsichtig und skeptisch ist der Kerl. Wenn ich die Angst richtig definiere, kommt die aber auch manchmal durch, warum auch immer. Wir haben es jedenfalls wieder gut im Griff.

    Und die Geschichte mit dem Physiologischen Reiten hat sich ja bei mir sowieso erledigt (Du weisst ja Bescheid). Mit Tomte ging es ja auch nicht so wirklich gut. Nur hat es bei mir etwas länger gedauert, bis ich das begriffen habe. Zum Glück noch früh genug… 😉

    Morgen schreibe ich weiter…

    Ach ja, auf dem letzten Bild ist meine Tochter zu sehen. Die reitet das Kerlchen mittlerweile ganz hervorragend :hurra:

    Liebe Grüsse

    Viola 😉

  • Andrea S. sagt:

    Mich freuts, dass sich noch alles zum Guten gewandelt hat :ja:
    und dat kurze Haar, dat macht auch irgendwie so… „männlich“ 😀

    Wie gehts denn jetzt seiner Seele?

    Im Übrigen mal @all: diese Fotos hier werden diesem Kerl so ganz und garnicht gerecht :no:
    Horo hat wirklich einen ganz tollen Cob-Typ :ja: Solch würde ich ja gerne mehr als Hengst in deutschen Landen sehen *seufz* :ja:

  • Strick sagt:

    Lass mich raten, er hat nicht nur Henrys Schönheit geerbet, sondern auch sein Sommerekzem.
    So wie du ihn Beschreibst, hat er auch seinen Charackter geerbt. Kommt mir sehr Bekannt vor :ja:
    Das Jan Diet V. Horowitz mag kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. 😀 Werd ich ihn mal drauf ansprechen, wenn ich ihn das nächste mal sehe *kicher*
    Mein Traumpferd war auch ein Henry, der war auch sehr schön und sehr speziell :love:
    Wirklich schicker Typ dein Horowitz :thumbsup:

  • Andrea S. sagt:

    Bändseliges, wat hast Du mit den Cobs am Hut *wissenwill* :denk:

  • Strick sagt:

    Bändseliges, wat hast Du mit den Cobs am Hut *wissenwill* :denk:

    Gar nicht neugirig wa? :nase: :eye:
    Mit Cobs per se nüscht, aber ich liebe Pferde und da ist mir die Rasse völlig Banane.
    Ich durfte mal ne Zeit lang nen Henry reiten. Den habe ich geliebt, obwohl der völlig über die Uhr war. Ich gugg mal ob ich noch Bilder finde :love:

  • Tomte sagt:

    Hallo Ihr Lieben!

    Bevor ich ins Bettchen gehe (das ruft schon ganz laut, hört Ihr`s auch ???? 😀 ), noch einmal ganz schnell…

    Horowitz hatte nie ein Ekzem, die Mähne war so lang bis fast bis zum Buggelenk. Er hatte 12 Jahre lang eine volle dichte Mähne und einen Mega-Schweif, bis …
    ja, da geht die Geschichte dann morgen weiter. Es war Stress, der ihn so arg hat kratzen lassen. Die Radikal-Kürzung habe ich dann vorgenommen, damit es nicht wie Mottenfrass aussieht. Dazu mehr aber morgen.

    @Andrea: Die Seele des Kerlchens ist wieder im Lot. Er ist mit sich und der Welt drumrum völlig zufrieden. Zwar hat er bisher noch nicht wieder den gewohnten Platz bei uns zuhause, aber dort am Stall, wo er steht, hat er einen tollen Freund gefunden, und meine Tochter und ich sind jeden Tag dort. Er liegt wieder viel und döst in der Sonne, spielt mit den anderen Pferden und arbeitet ganz toll mit! Gekratzt hat er sich bisher noch kein einziges Mal! Nur bin ich gerade am Überlegen, denn die Stehmähne steht ihm eigentlich ganz gut :love:

    Lieben Gruss und Gute Nacht

    Viola 😉

  • Tomte sagt:

    Hallo, guten Tag!

    So, es geht weiter!

    Nachdem ich nun niemanden gefunden habe, der auch nur annähernd zu Horowitz passt, habe ich mich erst einmal damit abgefunden, ihn zu behalten. Ich hatte ja auch grosse Ansprüche. Es sollten keine Kinder sein, keine Reiter mit Turnierambitionen, ruhige Leute und und und….
    Es sollte wohl einfach nicht sein.

    Es verging einige Zeit, und ich merkte, dass Horowitz doch unterfordert war. Er war bisher immer ein Pferd, das viel Arbeit braucht. Und so fing er dann an, zuhause rumzukaspern. Das habe ich dann in Bodenarbeit und Zirkusletionen umgesetzt. Viel Reiten wollte ich eigentlich nicht mehr, da ich immer noch nicht mit der Bewegungsstörung (Hahnentritt) klarkam. Einmal war eine Freundin von mir da mit einem Bekannten, der sich als Pferdehändler vorstellte. Er schaute sich Horowitz an und wollte mir sofort Geld bar auf die Hand geben und ihn mitnehmen. Er meinte, er hätte selten ein Pferd mit solch aktiver Hinterhand gesehen 8| . Er musste dann aber ohne Pferd wieder fahren 😉

    So habe ich dann über ein Jahr das Pferdchen mehr oder weniger mitgearbeitet. Meine Tochter traute sich noch nicht wirklich dran, nur mal zum Putzen, und ich selber war extrem vorsichtig, weil ich immer Angst um eine neue Lahmheit hatte. Ich glaube, ich habe auch ab und zu die Lahmheit ins Pferd „hinein geschaut“ :red:

    Wir sind im Jahr 2008. Nachdem nun auch noch von unserem „netten“ Bauern die Weide gekündigt wurde, musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich habe also wieder gesucht, diesmal nach einem Beistellplatz. Ich war mir mittlerweile sicher, dass ich Horowitz nie wieder „richtig“ bewegen könne und suchte ihm ein nettes Plätzchen.
    Nach langer Suche habe ich denn auch etwas gefunden, sogar ganz in der Nähe.
    Also bezog Horowitz zur Weidesaison 2008 sein neues Zuhause. Er war zur Gesellschaft eines Andalusiers bestimmt, und als 3. Kumpel war noch ein Shetty dabei. Alles Wallache, sollte also kein Problem sein. Die Besitzer waren auch sehr nett und bemüht, der Platz passte.

    Ich bin zwischenzeitlich immer mal wieder hingefahren, aber nicht oft, da ich ein wenig Abstand gewinnen wollte. Hat aber nicht so ganz geklappt, meine Gedanken waren irgendwie immer da.
    Nun war es leider nach kurzer Zeit so, dass der Andalusier anfing, Horowitz extrem zu „mobben“. Er liess dem kleinen Kerl absolut keine Ruhe und trieb ihn ständig vor sich her. Warum, weiss ich nicht. Der kleine Spanier ist noch recht jung und unausgelastet, vielleicht mitten in der Flegelphase. Und Horowitz, bei uns der Chef im Ring, kam mit der Situation überhaupt nicht klar. ;(
    Abends, wenn er in der Box stand (zum Glück waren es Einzelboxen), fing er an, sich extrem zu scheuern. In ein paar Tagen fehlte seine komplette Mähne, teilweise bis zum Mähnenkamm runtergescheuert und offene Stellen drin. ;(
    Bei meinem nächsten Besuch merkte ich, das Horowitz die Maulwinkel ständig hochgezogen hatte, einen panischen Blick im Auge und sehr unruhig war. Kaum kam der Spanier um die Ecke, war mein Pferd nur noch auf der Flucht.
    So konnte es nicht weitergehen, das schrie nach Handlungsbedarf. Die Besitzer des Spaniers wussten auch nicht weiter. An sich ein wirklich tolles Pferd, aber zu meinem echt nervig. Man kann Pferde eben nicht zwingen, sich zu verstehen 🙁
    Hier nochmal an Heike und Dietmar vielen lieben Dank für die ganze Mühe und das Versorgen meines kleinen schwarzen „Monsters“. :hug:

    Ich stand vor einem Riesen Problem. Was mache ich nun mit Horowitz? Einen neuen Beistellplatz suchen? :no:

    Aus meiner Verzweiflung heraus habe ich noch einmal einen Termin in der Klinik vereinbart. Sie sollten noch einmal nach dem Bein mit dem Hahnentritt schauen. Sollten Sie etwas finden, das dem Pferd Schmerzen bereitet, würde der Gang in den Himmel unausweichbar. ;(

    Also fuhr ich Anfang August mit Horowitz in die Klinik. Bei der ersten Untersuchung wurde nichts gefunden und das Pferd wurde stationär aufgenommen. Ich wollte komplett sichergehen. Kaum in der Box, hat sich Horowitz noch vor unseren Augen hingelegt und einen tiefen Seufzer getan 🙁 Er war so fertig, dass er erst einmal bis zum Abend geschlafen hat. Und das vor fremden Leuten in einer fremden Umgebung ;(

    In der Klinik wurde alles gemacht bis hin zur Kernspintomografie. Bis auf eine leichte Bänderdehnung durch Überlastung wurde gar nichts gefunden. Alle Gelenke, Sehnen und restlichen Bänder in Ordnung. :hurra:

    Ach ja, das Scheuern hörte auch mit dem 1. Tag in der Klinik komplett auf. Das war psychisch bedingt, die kleine Seele des Pferdchens hatte vorher einen richtigen Knacks bekommen 🙁

    Fortsetzung folgt….

    Liebe Grüsse

    Viola 😉
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    Bilder: Das erste ist aus dem Herbst 2007 bei uns auf der Weide. Die beiden anderen Bilder von vorletzter Woche

  • Furstenberg sagt:

    weiter :bravo:

  • Beso Beso sagt:

    Oh ja,
    bitte weiter ^^
    Erinnert mich sehr an mein Pferdchen, dass auch so sensibel ist 8)

  • smilla1 sagt:

    Jaaa, weiterschreiben!

  • Tomte sagt:

    Hallo Ihr Lieben !

    Wir sind schon „fast“ am Ende.

    In der Klinik ging es Horo sehr gut, die Pfleger und Ärzte mochten ihn und seine charmante Art sehr. Ich denke, dass er einfach in der Zeit so runtergefahren ist, dass er sich bedingungslos anpasste. :ja:

    Nun, in der Klinik konnte man nichts mehr tun, das Pferd wurde sozusagen als austherapiert entlassen. Gefunden wurde ja soweit nichts und die Tierärzte wussen nicht weiter. Der Hahnentritt blieb. Horowitz bekam einen Beschlag hinten links, damit er „anders“ laufen sollte. Warum dieser Beschlag, bleibt mir bis heute ein Rätsel, ich habe ihn jedenfalls wieder runternehmen lassen. Die komplette Statik des Pferdes war ja jetzt gestört mit nur einem erhöhten Eisen.

    Ich holte mein Pferdchen also wieder ab, nachdem ich zuhause erst einmal abgeklärt hatte, wohin mit ihm. Unser Stall war voll, denn in der Zwischenzeit ist noch eine Stute zu uns gekommen. Wir waren ja sicher, dass Horowitz einen schönen Platz gefunden hätte.

    Nun hatte ich das Riesenglück, dass in der Reithalle, wo ich auch trainiere, noch etwas frei war. :hurra:
    Dort stehen die Pferde sehr gut, sie kommen den ganzen Tag über auf die grossen Wiesen und werden dann abends aufgestallt in grosse helle Boxen mit Heu satt. Im Winter gibt es je nach Wetter entweder stundenweise oder ganztägig Weidegang, wenn es ganz schlimm matschig ist, haben wir grosszügige Paddocks. Also fast wie zuhause.

    Ich fuhr also mit Horowitz zur Reithalle und liess ihn dort mit einem Schulpony zusammen erst einmal auf einen Paddock. Jetzt war Dauerwälzen angesagt und Beschnuppern. Lief aber alles prima :thumbsup:

    Von der Klinik her hatte ich den „Auftrag“, das Pferd erst einmal nur im Schritt zu bewegen und dann nach 3 Wochen das erste Mal im Schritt zu reiten. Sehr witzig bei einem Pferd mit extremen Vorwärtsdrang. Ich konnte jedenfalls nicht verhindern, dass die Pferde wie die Bekloppten auf der Weide rumgespackt sind 😀 . Nach meinem Anruf in der Klinik meinte der TA nur, wenn das Pferd so rumtobt, kann es keine Schmerzen haben. Nun gut. Ich sollte in 6 Wochen noch einmal zur Klinik zur Nachuntersuchung, bis dahin sollte das Pferd „normal“ laufen. Na, schauen wir mal…

    Ich habe Horowitz dann jeden Tag bewegt, zuerst nur Bodenarbeit und Führtraining, danach an der Longe. Ich habe ihn bewusst vorwärtslongiert, so lief er bestens und ich konnte so die Schiefe im Körper korrigieren.
    Vom Hahnentritt sah man beim Longieren gar nichts, das Pferd bewegte sich frei und locker. Ich habe aber gemerkt, dass er hinten links in der Oberschenkelmuskulatur fest war und auch den Rücken ab und an fest machte. Daher habe ich dann vermehrt die rechte Seite gearbeitet, um die linke zu dehnen. Klappte auch super!

    Meine Tochter war immer mal wieder dabei, hat sich rührend um Horowitz gekümmert. Der kleine Kerl lief dann meiner Tochter nach wie ein Hund, und so meinte ich denn mehr aus Spass, dass sie ja später mal im Schritt an der Longe reiten könne. Oh weh, da hatte ich was gesagt…. :attack: Wer 11-jährige pferdeverrückte Mädchen kennt, der weiss, was ich meine 😀

    Nach 3 Wochen war es dann endlich soweit, das 1. Aufsteigen nach über 1 Jahr :party:
    Und, was ist passiert? Nichts! 😀

    Ich bin anfangs selber nur ein paar Schritte geritten, habe das Pferd gelobt und wieder runter. War das schööööön!
    Und Töchterchen?

    Fortsetzung folgt!

    Liebe Grüsse

    Viola 😉 das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21239/

    Das Bild ist von gestern, leider etwas verwackelt

  • Beso Beso sagt:

    Hut ab, vor jemanden, der so viel Geduld und Geld für sein
    Pferd aufbringt :resp:
    Ist leider nicht alltäglich 🙁

  • Tomte sagt:

    Hallo!

    Wir kommen jetzt zum Schluss der Geschichte…, jedenfalls für die nächste Zeit. Ich berichte dann immer mal wieder, wie es weitergeht.

    Ich habe mich mich Horowitz zu einem Workshop angemeldet bei Equo Vadis, zu dem einige Pferde-Osteopathen zusammenkommen. War ich mir doch sicher, dass irgendwo bei dem Pferd muskulär noch etwas „schlummert“.
    So bin ich dann Ende September nach Walsrode gefahren. Der Tag war lang und recht erfolgreich. Das, was ich schon befürchtet bzw. gehofft hatte, wurde hier bestätigt. Horowitz hat seinen Hahnentritt offensichtlich aus einer Schonhaltung, die er wegen einer längst vergangenen Verletzung eingenommen hat. Durch diese Haltung hat sich die Muskulatur hinten links im Oberschenkel verkürzt, Sehnen und Bänder konnten nicht mehr mit und so entwickelte sich dieser Hahnentritt. Soll aber eben nichts Schlimmes sein, das Pferd ist voll reitbar, da es auch keine Schmerzreaktionen zeigt. Es soll ein homöopathisches Mittel geben, was bei Hahnentritt schon erfolgreich eingesetzt wird. Leider weiss ich aber den Namen nicht, da wir es noch nicht bekommen haben. Sobald ich es aber in den Händen halte, werde ich den Namen hier mal reinsetzen.
    In der nächsten Zeit werden die Muskeln manuell massagemässig behandelt. Ganz langsam sollen sie sich umformen, ich habe dafür auch eine Liste von Übungen mitbekommen, die ich vom Boden und vom Sattel aus machen kann (und muss).

    Ich hoffe also noch, dass diese Bewegungsstörung doch eines Tages weniger wird. Aber, wie gesagt, beim Longieren und beim Reiten nicht sichtbar.

    Nun kam es so, dass meine Tochter immer wieder beim Reiten zusah, bis sie dann einmal trockenreiten wollte an der Longe. Also Tochter rauf aufs Pony und langsam im Schritt angefangen. Und Horowitz? Der lief wie auf Zehenspitzen, als hätte er gemerkt, dass ein Kind auf ihm sitzt.
    Anna hat dann einen „Horowitz-Virus“ bekommen und wollte immer wieder reiten. Zuerst noch sehr zögerlich (auch ich, denn ich weiss, wie das Pferdchen abgehen kann… :attack: ), dann mutiger.

    Mittlerweile reitet Töchterchen das Pferd noch fast besser als ich selber 😀 , sie hat den nötigen „Biss“ und die Vorsicht eines Kindes. Und Horowitz läuft so schön wie schon lange nicht mehr :love:

    Ja, hier schreibt eine stolze Mutter. Es ist so schön mit anzusehen, dass aus einem Pony, das in jungen Jahren der Schrecken aller Reiter war, ein zuverlässiges und ruhiges Reitpferd wurde. Ich kann es kaum noch selber fassen, es ist alles so neu für uns. Noch vor ein paar Wochen habe ich mit dem Gedanken gespielt, dieses Pferd in den Himmel zu schicken, und nun…? :hurra:

    Anna reitet Horowitz jetzt sogar in der Trainingsquadrille unseres Vereins mit. Dieses Paar zwischen 9 anderen Pferden, und so ruhig und gelassen, als hätten sie noch nie etwas anderes getan.

    Wie froh und glücklich bin ich, dass ich so um dieses Pferd gekämpft habe.

    „Horowitz“ – eine fast unendliche Geschichte mit glücklichem Ausgang :bravo:

    Liebe Grüsse

    Viola 😉das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21404/das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/21405/

  • nessi sagt:

    Hallo Viola!

    Ein sehr schickes Pony…genau mein Typ! :love:

    Deine Tocher passt sehr gut zu ihm und man sieht auf den Fotos, dass die Beiden total harmonieren! :thumbsup:

    Bin sehr gespannt, wie es weitergeht!

    Gruß Vanessa

  • Tomte sagt:

    Hallo!

    Es ist einige Zeit vergangen, und ich muss mal wieder berichten, wie es weiterging bisher.

    Horowitz wird täglich „bespasst“, entweder geritten, longiert oder Bodenarbeit mit zirzensischen Lektionen. Letztere findet er total klasse, da kann er seinen ganzen Blödsinn ausleben 😀 Der spanische Schritt sitzt schon fast perfekt (ist ja auch eine dominante Übung :attack: ), Seitengänge an der Hand klappen auch.

    Ja, was soll ich schreiben? Meine Tochter Anna und Horowitz sind ein eingespieltes Team, durch nichts mehr aus der Ruhe zu bringen. Beim letzten Mal Reiten war ein Mädel mit in der Halle, das sein Pferd nicht so wirklich unter Kontrolle hatte. Das ist dann nämlich laut quietschend losgebockt. Und Horowitz? Hat geparkt und sich das Spektakel in Ruhe angeschaut. Ich glaube, die einzige, die dann etwas um Fassung gerungen hat, war Anna 😉

    Ich bin ganz glücklich, dass es sich so eingespielt hat. Der Hahnentritt bleibt zwar, ist aber keine wirkliche Behinderung mehr. Der Schmied ist ganz zufrieden, der TA auch. Nun kommt noch regelmässig eine Chiropraktikerin, um nach dem Rücken zu sehen, dann dürfte das Schlimmste überstanden sein. Der Rücken wird immer wieder mal Blockaden oder Muskelverspannungen aufweisen, da der Hahnentritt ja eine Bewegungsstörung ist. Aber solange man dran bleibt und die Muskeln in Bewegung hält, passiert nichts.

    Hier noch aktuelle Bilder von letzter Woche (leider etwas dunkel, ich sollte mir mal eine neue Kamera kaufen – Hilfe, Weihnachtsmann… 😀 )

    Liebe Grüsse

    Viola 😉
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  • Friesenpferd sagt:

    Baaaaaaa…..Viola…. :panik: Was ist das denn für ein hübscher bitte ?! :hech: Hehe… Wie Du gesagt hast als wir vor dem einen Pferd bei uns in der Halle standen… Dann wirste den Horowitz auch leiden mögen…. Stimmt… Hattest Recht… 😀 :herz:

    Habe die ganze Story jetzt noch nicht gelesen… Hole es aber nach… 😉

    LG

    Wiebiiiiii 😉 :xmas:

  • Friesenpferd sagt:

    ;( :seufz: …. Jetzt habe ich die ganze Geschichte gelesen… Wie rührend…. Echt…. Schön das es nun so ausgegangen ist…. :hurra: Das freut mich für Euch…
    Aber Viola… Schreib doch nochmal sonen Bericht über Deine beiden Schwarznasen…. Du kannst sehr gut schreiben…. Hehe…. Macht spass zu lesen… :thumbsup: 😀

    LG

    Wiebi

  • leny sagt:

    Hallo!

    Bewegende Story. Und super schönes Pferd. Hab auch einen Welsh Cob Mann – allerdings mit mehr Behang 8)

    „Welshige“-Grüße Leny und Amigo

  • Marie.feat.Joey sagt:

    Das es ne richtig bewegende story finde ich auch.
    Was ihr alle zusammen durchgemacht habt Respekt:thumbsup:
    Vorallem wenn ich so oft runtergeflogen wäre ich glaub ich wäre nicht mehr auf ihn wiederdraufgegangen, aber echt toll das ihr ihn nicht verkauft habt

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Hallo!

    eine sehr rührende Geschichte. Hut ab, dass Du die Suche nicht aufgegeben hast, und keine Kosten und Mühen gescheut hast. Der hübsche Kerl, (ganz mein Typ :herz: , übrigens) wird es Dir und Deiner Tochter danken… indem er nun ein guter Kamerad fürs Töchterchen ist. Viel Spass und Freude wünsch ich den beiden weiterhin!!

    Liebe Grüße, Susanne

  • Tomte sagt:

    Hallo!

    Ich hole das Thema hier noch einmal hoch, leider aus aktuellem Anlass.

    Wie viele von Euch ja schon wissen, ist Horowitz leider nicht mehr auf dieser Welt und tobt mit seinen Freundin in dem Land hinter dem Regenbogen :seufz:

    Ich möchte die Geschichte hier noch einmal lebendig machen, um aufzuzeigen, dass Horowitz wirklich etwas „Besonderes“ war.

    Kleiner schwarzer Mann, wir werden Dich nicht vergessen.

    In Liebe und Dankbarkeit

    Deine Familie :seufz:
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  • fichtefucht sagt:

    :hug: :no: :seufz:

  • catania sagt:

    Es ist so traurig. Ich mag gar nicht an den Kummer Deiner Tochter denken.

  • anchy anchy sagt:

    Jetzt habe ich mir die ganze Geschichte hier durchgelesen und da muß man schon schlucken. Ein kleines Pferdeleben, voller Höhen und auch Tiefen, die ihr da durchgemacht habt. Ich glaube, ihr hattet Euch viel zu geben und das ist das was bleibt.
    ´
    Wie schnell man sie auch wieder verlieren kann.

    LG
    Silke

  • DV sagt:

    Hallo Tomte,
    nachdem wir schon geschrieben haben, Las ich heute Horowitz Geschichte. Habe gerade schwer geschluckt, kann mich nur anchy anschließen. Er hatte Glück so eine Familie zu haben und von Heidkroß in so ein schönes Leben zu kommen.

    Alles liebe Kim

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