Der Huf – die korrekte Stellung (und so viele Variationen)

By testadmin | Hufe, Hufrehe, spez. Beschläge etc.

Hallo,

Ich habe mir lange überlegt ob ich hier im Forum über dieses Thema um Rat fragen soll. Immerhin reite ich seit 29 Jahren, bin mit Pferden großgeworden, habe eine Ausbildung zur Pferdewirtin fast zu Ende gemacht (aufgrund eines schweren Unfalles aufgehört) und habe ein eigenes Pferd. Dann sollte ich doch eigentlich wissen wie die korrekte Stellung eines Hufes aussehen sollte, und ich sollte wohl wissen wie die Hufe meines Pferdes auszusehen haben und entsprechend mit dem Hufschmied darüber kommunizieren können.

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Ja, ich dachte ich kann das alles. Aber dann musste ich gegen einen Bockhuf und ein dadurch krumm gewordenes Vorderbein kämpfen und habe den Kampf leider verloren. Nun bin ich ein gebranntes Kind und bald steht der erste Hufschmiedtermin an bei Marcessa, die tolle Hufe hat, kaum Hornabnutzung und eine makelose Grundstellung. Denke ich, hoffe ich. Sieht auf jeden Fall so aus.

In einigen Threads lese ich Sätze wie (sinngemäß);

– Ich habe noch kein Schmied gefunden der die Hufe meines PFerdes korrekt bearbeitet

– Voraussetzung ist die korrekte Hufstellung

Ich bin jetzt wirklich unsicher. Bisher habe ich mich auf die Hufschmiede immer gern verlassen, immerhin machen sie den Job und nicht ich. Mittlerweile bin ich skeptischer geworden, denn wenn ich zwei Hufschmiede befrage, bekomme ich zwei Antworten. Jeder arbeitet ja für sich. Beide prüfen, sehen vielleicht die gleichen Dinge, und dann ist die Bearbeitung doch unterschiedlich.

Was ist nun die korrekte Hufstellung eines Barhuf-Pferdes die am Anfang ihrer Ausbildung steht? Worauf muss ich achten? Wie muss ich die Arbeit der Hufschmiedin betrachten wenn sie in ein paar Wochen kommt? Ich gebe zu, ich erkenne zum Beispiel nicht unbedingt ob das Pferd geringfügig schief ist, woher die Schiefe stammt und wie man es behandelt. Grobe Sachen sehe ich schon. Habe ich somit meine Hausaufgaben schlecht gemacht als Pferdebesitzerin gemacht?

Ich weiß, kann sein dass ich übertreibe, aber wie gesagt, ich möchte rechtzeitig reagieren können und nicht erst hinterher wenn das Kind vielleicht schon im Brunnen gefallen ist. Ich bin wirklich beeindruckt eure Beiträge zu lesen, es hört sich immer an als hättet ihr euch nebenbei etliche Huf-Seminare besucht, Lehrgänge mitgemacht und die Nachtlektüre besteht nur aus Hufbücher.

Also, wer mag helfen? Oder mich zumindest beruhigen. Oder vielleicht einen Buchtip geben?

Danek schonmal.

Gruß

Tina

  • Celinechen sagt:

    Naja,
    beruhigen kann ich dich nicht gerade 😉 Ich kann dich nur darin bestärken, dich mit Hufbearbeitung zu beschäftigen, denn wie willst du sonst die Arbeit eines Schmieds beurteilen können? Ohne Huf kein Pferd, also würd ich mich doch nicht drauf verlassen, dass andere immer ihre Arbeit ordentlich machen….
    Ich würd nie selbst Hand anlegen an unsere Pferdehufe, aber ich weiß, wie sie aussehen sollen, und das soll dann die Huforthopädin gefälligst so hinbekommen 🙂
    Ich will niemandem zu nahe treten, habe aber auch noch keinen Schmied getroffen, der sich wirklich richtig gut mit Pferdeanatomie auskennt und von daher die korrekte Stellung überhaupt beurteilen kann.

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich würde Fotos der Hufe machen http://www.hooforthopaedics.com/dhgev/huffotos.php , und mich dann an agrajag (Wolfgang Busch) http://www.huf-forum.de/ in Verbindung setzen, ihm die Fotos mailen und seine Vorschläge zur Hufbearbeitung ausdrucken und an den bearbeitenden Schmied weiter geben…

    Wolfgang ist einfach Spitze und wärmstens zu empfehlen, auch wenn der Ton manchmal etwas rau ist….

  • rubia sagt:

    Tag.

    Puh, da sprichst Du ein Thema an…

    Ok, Du hast es so gewollt 😀

    Mir geht es ähnlich wie Dir – abgesehen von der Ausbildung (ob nun abgebrochen oder nicht). Immer mit Pferden zu tun gehabt, aber nie den Schmied in Frage gestellt. Die pFerde meiner Eltern und später meiner Stute liefen allerdings immer gut bzw. „Problemchen“ haben wir nie mit den Hufen in Verbindung gebracht.

    Dann kam Louna… und ich habe mich erstmals mit Barhufen unter reiterlichen Gesichtspunkten auseinander gesetzt (früher bin ich einfach losgeritten 😉 ).
    Mir fiel irgendwann auf, dass sie vorne recht flach stand und hinten steil. Also stand sie quasi schon in „Hohlkreuz-Stellung“ – was das Reiten nicht einfacher machte. Unterhals rausdrücken, Rücken weg und Hinterhand rausstellen war nämlich ihre bewährte „Masche“.
    Ein Gespräch mit dem im Stall arbeitenden Schmied brachte nichts, er sagte nur „ja ja“ – ?(

    DANN war ich Ende Februar im Netz unterwegs, denn irgendwie passte mir das alles nicht. Habe hier und da ein wenig quer gelesen – und wie es der Zufall wollte stieß ich auf ein Wochenendseminar hier in der Gegend. Das Seminar für Reiter/Pferdebesitzer wurde von einer hiesigen Biernat-Huforthopädin und THP durchgeführt. Ich also hin.

    Mein Eindruck, dass Hufe und der dazugehörige Apparat tatsächlich etwas mit Statik zu tun hatten (*ironie*) festigte sich: Die Natur arbeitet wie ein Baumeister (bzw. umgekehrt). Die Gesetze der Physik wirken überall! Also auch im Huf.
    Die Konstruktion eines Hufes ist ein Wunderwerk. Die Zug- und Druckkräfte, die dort aufgenommen und weitergeleitet werden OHNE dass – bei korrekter Kraftübertragung – was kaputt geht, erfordern ein sehr ausgeklügeltes Zusammenspiel von Material (Horn, Knorpel, Knochen, Sehnen) und Form (Röhrchen, Lamellen usw.).

    Ich habe mal Fotos von Louna Vorderhufen eingestellt. Das „ganze“ Pferd sieht man im Louna Thread

    Das erste ist von Feb 08, noch der „alte“ Schmied.
    Die zwei Linien habe ich eingefügt. Wenn ich alles richtig verstanden habe, sollten die beiden Linien eigentlich parallel/übereinander verlaufen.
    KLingt für mich auch logisch. Wo gibt es eine Konstruktion, bei der der Teil, der den Druck weiterleitet, nochmal „abgeknickt“ wird?
    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/19003/

    Dann im Mai 08:
    Die Linien kommen sich schon näher. Louna kann auch besser abrollen, weil der „Hebel“ vorne weg ist.
    Reiterlich kann ich das nur bestätigen! Das Pferd wölbt auf einmal den Rücken auf. Also – zeitweise. 😀
    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/19004/

    Nochmal Mai 08 von vorne (vorne rechts) – da sieht man, dass die Hufe nicht perfekt und ausgewogen sind. Die Seitenlinien sind unterschiedlich, weil Louna beim Laufen unterschiedlich belastet. Das kann „bauartbedingt“ oder erworben sein – je nach Pferd.
    Diese Dinge müssen beachtet werden, eine 08/15-Bearbeitung führt dazu, dass sich der Huf erst recht verformt.
    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/19000/

    Super interessantes Thema, jeder Reiter sollte sich die Mühe machen und sich einlesen! Es lohnt sich, denn wenn die Hufe nicht individuell und „naturgemäß“ bearbeitet werden, KANN das Pferd nicht vernünftig laufen. Auch Osteopathen weisen eigentlich viel zu wenig darauf hin. Und so kommt es, dass sie immer wieder kommen müssen…
    WARNUNG: Man schaut sich danach keinen Huf mehr „nur so“ an. Und was man dann sieht… oh Mann.

    An die Experten: Falls ich in meinem Beitrag Begriffe durcheinander geworfen habe – sorry! Bin noch Anfänger.

    LG

  • missredcat missredcat sagt:

    Sehr interessant Rubia, auch für mich … siehe Strasser Thema.
    Verfolge weiter gespannt den Thread!

    LG Babsy

  • GidranX GidranX sagt:

    Seit ich mein PFerd wg. Hufkrebs, bedingt durch latente Strahlfäule und – durch die Umstellung von Barhuf auf Eisen – einen „angeschmiedeten“ Zwanghuf einschläfern lassen musste, bin ich auch „Hufmaniac“. 1 Jahr lang zählten Tag und Nacht nur Hufe und deren Bearbeitung, und auch heute gilt mein erster Blick dem Huf, auf jedem Foto versuche ich einen Blick auf Hufe zu erhaschen….Jeder Schmied wird bei seiner Arbeit am Pferd misstrauisch beäugt…Jeder Pferdebesitzer be- und teilweise auch abgeurteilt, duch einen Blick auf die Hufe seines Pferde… 😀

  • Lena sagt:

    @Tina: Du sprichst mir aus der Seele.

    Bin auch vor kurzem stark ins Grübeln gekommen. Mein Pferd lief die ersten 21 Jahre ihres Lebens immer ohne Eisen und dann wurde sie vorne immer fühliger auf hartem Boden, vor allem Schotter. Hab mit TA und Schmied drüber gesprochen und die meinte Eisen drauf. Hab ich mir gedacht, ok die werden schon wissen wovon sie reden und hab sie vorne beschlagen lassen. Kurze Zeit später hab ich sie auf anraten des TA hinten mit Rundeisen beschlagen lassen, da sie eine Entzündung an der Sehen hatte. Direkt im Anschluss kam die Athrose und deshalb blieben auch die Rundeisen drauf. Da sie aber inzwischen aufgrund der Athrose nurnoch auf der Weide steht, laüft sie seit Sept. 07 nach drei Jahren mit Eisen wieder Barhuf. Hab momentan aber leider das Gefühl, dass sie immer fühliger wird und sie hat auch Ringe in der Hufwand. Hab deshalb mal gegoogelt und bin etwas entsetzt darüber wie wenig ich eigentlich über die Richtige Stellung etc. weiß. Hab mich immer auf meinen Schmied verlassen.

    Nu bin ich etwas ratlos. Eigentlich erlaubt unser Hofbesi, der auch gleichzeitig Schmied ist nicht dass andere Schmiede oä. zu uns kommen, hat wohl Angst vor Konkurrenz. Aber ich denke wenn ich ihm das richtig verkaufe könnte ich wohl einen Huforthopäden oder Hufheilpraktiker herholen. Hufheilpraktiker ist ja ungleich Schmied. :attack:

    Aber jetzt steh ich vor dem nächsten Problem. Hufothopäde ist ja nu auch nicht gleich Huforthopäde und Hufheilpraktiker nicht gleich Hufheilpraktiker. Also wen holen? ?( Hab hier im Forum schon rausgehört, dass die Methode nach Strasser eher umstritten ist, also dacht ich, ich versucht mit nem Mufheilpraktiker der nach Biernat arbeitet. Aber ich hab im Netz niemenden gefunden, der aus dem Raum Bremen kommt. Das nächste wären irgendwie 80 km entfernt.

    Kennt vielleicht von euch jemand einen guten Hufheilpraktiker/Huforthopäden in oder um Bremen herum?

    LG Lena

  • Furstenberg sagt:

    Oh, dieses Thema kommt auch mir gerade sehr gelegen!

    Wie in einem anderen Thread beschreiben, kaspern wir gerade an einem Hufgeschwür rum 🙁

    Mein Pferd, Warmblut, 9 Jahre läuft sein Leben lang ohne Eisen. Hat aber auch bis vor ein 3/4 Jahr nur mässig zu tun gehabt…

    Mein 1. Schmied war immer kurz vor „jetzt brauchen wir vorne Eisen“, da er sich immer die Zehe weglief. Da Unzuverlsässigkeit hinzu kam, habe ich zu einem Naturhuf-Bearbeiter gewechselt. Der hat einiges von den Trachten weg genommen, den Huf versucht gerade zu richten und mri siene Methode auf jeden Fall gut verkauft und ich war nach den beiden Terminen mit ihm zufrieden (ok, der Preis war hoch…).

    Heute hat nun eine fremder Schmied wg. dem Hufgeschwür auf die Füße meines Pferdes geschaut und das Schimpfen angefangen. Erst über die Hufe an sich, zu kurz gelaufen sagt er, dann über die Huforthopäden.

    Daraufhin habe ich mit meiner Tierärztin telefoniert. Sie sagt auch, ein Eisen würde uns nachdem das akute Hufgeschwür überstanden ist helfen, schneller wieder ans Laufen zu kommen.

    TJA UND ICH? Bin ratlos!

    Ich finde beide Seiten plausibel, die Barhuffraktion hat gute Argumente (Huf als Blutpumbe etc.), aber ich möchte auch nicht Monate an so einem doofen Hufgeschwür rumbasteln, da bin ich auch etwas egoistisch! UND NUN?

    WIe reagiert denn so ein Pferd auf Eisen nahc 9 Jahren? Muss ich viel beachten? Zu Zeit kann mein PFerd ja immer raus, egal ob mockig oder nass und ich will nicht immer das Pferd nur auf dem Platz reiten können, weil ich Angst haben muss, dass er sich die Eisen abzieht! Tritt nämlich mächtig unter das Pferdche, so dass er beim Reiten auch barhufig immer Glocken drauf hat, weil er sich sonst gerne mal den Ballen rasiert… Ich zerbreche mir gerade den Kopf :nix:

  • Mumpitz sagt:

    „Hufe und ihre korrekte Stellung“ ist tatsächlich ein schwieriges Thema und ein sehr weites Feld, denn jeder Huf und jedes Pferd ist anders, und man muss immer beides zusammen sehen. Tatsächlich ist Hufbearbeitung angewandte Physik und Mechanik, und davon verstehen leider viele Schmiede, aber auch Huf-Orthopäden und -Pfleger und wie sie alle heißen viel zu wenig.
    Worum es im Wesentlichen, neben noch ganz vielen anderen Aspekten, geht, ist das Stichwort „Zehenachse“, sowohl von der Seite, als auch von vorne. Von der Seite sollte sie nicht gebrochen sein – sehr schön dargestellt in Rubias Beitrag. Zieht man also eine Gerade durch das Fesselbein, sollte die, im Normalfall, parallel zur vorderen Hufwand verlaufen. Auf gar keinen Fall sollte die Zehenwand in Richtung Boden einen „Knick“ nach vorne machen, weil dann der Abrollweg des Hufes stark verlängert wird, was u.a. die Sehnen, den Fesselträger und die Hufrolle unnötig stark belastet. Von vorne gesehen sollte der Huf im Idealfall absolut symmetrisch sein.
    Viele Schmiede (und sonstige) stellen die Pferde zu flach, d.h. erzeugen den oben beschriebenen „Knick“. Der Huf sollte eher stumpf als spitz sein. Ich betone nochmals, daß das für ein normales Pferd mit von Natur aus gesunden Hufen und Sehnen gilt – Bockhufe, Stelzfüsse und andere „Fehler“füße brauchen u.U. eine andere Behandlung.

    Zum Thema Barhuf vs. Eisen meine persönliche Meinung: Es ist toll und schön, wenn ein Pferd sein Leben lang barhuf laufen kann, aber nicht um jeden Preis, wie z.B. ständige Fühligkeit oder Zugeständnisse beim Reiten. Wir haben hier in der Gegend z.B. fast nur blöde harte Schotterwege und wenn ich da nach Belieben reiten und fahren will, ohne daß es meinen Pferden wehtut, dann geht das nicht ohne Eisen. Meine Pferde sind seit 11 bzw. 7 Jahren permanent auf allen vier Füßen beschlagen und haben immer noch prima Hufe mit einer guten Form – ich habe allerdings auch einen guten Schmied und schaue dabei nicht auf den Preis. Mein Schmied weiß aber auch, daß ich nicht schimpfe, wenn meine Pferde sich gelegentlich mal ein Eisen abtreten (kommt sehr selten vor), weil die Eisen lang und weit gelegt sind. Viele Schmiede neigen dazu, weil die Pferdebesitzer immer stinkig werden, wenn die Pferde Eisen verlieren, diese zu kurz und zu eng zu machen, was früher oder später zum Zwanghuf führt. Die Verbrauchererwartung ist also leider oft mit Schuld an „schlechter Arbeit“ der Schmiede.

    Mein Rat für die Suche nach einem Huf-Bearbeiter (was für einer auch immer): Schaut Euch möglichst viele Hufe an – zunächst nur nach den oben genannten Kriterien (Zehenachse). Fragt nach dem dazugehörigen Huf-Bearbeiter. Wenn Euch einer dann gefällt, nachdem Ihr mehrere symmetrisch und gut bearbeitete Hufe (siehe Rubias Beitrag) von ein und demselben gesehen habt, schaut Euch den Huf-Bearbeiter selbst bei der Arbeit an und dann entscheidet. Und schaut dem auf die Finger und scheut Euch nicht, zu (hinter)fragen! Ein guter Huf-Bearbeiter gehört mit Gold aufgewogen, denn der Spruch „No hoof, no horse“ ist mehr als berechtigt!

  • Furstenberg sagt:

    Tja, mir fallen auf Anhieb wohl zehn Hufschmiede etc pp ein, die ich NICHT an mein Pferd lassen möchte. Davon mag der ein oder andere zwar ein guter Schmeid sein, aber dafür dann gerne mal extremst rüpelig zum Pferd. Oder die anderen liefern so grottenschelchte Arbeit ab, da würde ich lieber selbst raspeln… Von gar keine Trachte mehr bis extremer Zwanghuf ist alles dabei :no:

    Ich habe heute am Stall schon „die Umfrage“ gestartet. Bei mehr als 70 Pensionspferden gehen mindestens 5-6 Schmiede täglich ein und aus.

    Mumpitz, die Empfehlung ist also weit und lang? Wie viel weiter als der Huf breit ist, ist denn weit und wie lang schauen die Schenkel im optimalen Fall hinten raus? Sorry, aber das ist alles Neuland für mich!

    Warum haben so viele Pferde (Sportstall) Eisen mit Steg?

    Was zahlt ihr für euren Beschlag?

  • Agente sagt:

    Von vorne gesehen sollte der Huf im Idealfall absolut symmetrisch sein.

    Ja,
    man darf aber den „Idealfall“ nicht mit aller Gewalt erzwingen wollen. Ein guter Schmied/Hufpfleger o.ä. wird sich das Pferd in der Bewegung zeigen lassen und bei der Hufbearbeitung darauf achten, dass eine seitliche Kippbewegung im Gelenk während des Auffußens nach Möglichkeit nicht stattfindet. Den Huf nur nach seiner Form zu beurteilen und zu bearbeiten kann leider Fatale Folgen für die Gelenke haben.
    Wenn sich der Fachmann/Frau das Pferd vor und nach der Arbeit nicht wenigstens im Schritt anschaut, würde ich gleich die Finger davon lassen.

  • Andrea S. sagt:

    Kennt vielleicht von euch jemand einen guten Hufheilpraktiker/Huforthopäden in oder um Bremen herum?
    LG Lena

    Lena, kriegst morgen ne PN! Wo genau ist bei Dir „umzu“?

  • Lena sagt:

    Mein Pferd steht bei Groß Mackenstedt PLZ 288**. Mit umzu mein ich so im Umkreis von vielleicht so um die 20 km. Bei den Spritpreisen kostet ja sonst die Anfahrt mehr als die eigentliche Behandlung. 🙁

  • rubia sagt:

    Tag.

    *Agentesbeitragganzganzdickundndoppeltunterstreiche*

    Furchtbar ist auch diese schlimme Marotte der Besitzer – und der Schmiede, die es mitmachen – die Eisen so drauf zu knallen, dass sie 12 Wochen halten. Und dann natürlich beim nächsten Termin die Füße schön kurz machen… :no:

    @ Fürstenberg
    Generell kann man glaube ich nichts sagen. Es kommt immer aufs PFerd an. Man muss die mechanisch-physikalischen Gesetzmäßigkeiten beachten. Und die „Bauart“ des PFerdes. Ich finde, die Eisen sollen nur Schutz vor Abrieb sein und keine Zwangsjacke. Was also wo wie weit hinausschaut… ❓

    Tja, man lernt nie aus mit den Tierchen. Spannend! Ich bin ehrlich gesagt völlig fasziniert von Lounas Hufen. Es ist, als ob sie jetzt „sprechen“ könnten. Oder ich höre jetzt besser hin. 8)

    LG

  • trampeltier sagt:

    Hallo,
    beschäftige mich seit einiger Zeit auch näher mit dem Thema Hufe, und denke, dass sollte auch jeder Pferdebesitzer bzw Reiter tun. Leider laufen heutzutage so viele schlechte Hufschmiede, TÄ, Einrenker und sonstwas rum, dass ich mich lieber selber informier, um sicherzugehen, dass dem Pferd nicht geschadet wird.
    Vor allem, da ich schon erlebt habe, dass Leute, die nicht reiten und wenig mit Pferden zu tun haben, sich mehr Gedanken drüber machen warum eigtl Pferde Hufeisen tragen, und viele Reiter denken, dass der Schmied das eben kann, und man sich keine Gedanken mehr drüber machen muss. Klar, Vertrauen zum Schmied ist wichtig, und oft hat dieser auch mehr Ahnung als ein Normaloreiter, aber allein durch den gesunden Menschenverstand muss man doch sehen, wenn Hufe total schlecht aussehen, schief sind oder ausbrechen.

  • luischen luischen sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    tja, das wird für mich auch bald Thema sein, wenn ich mit Pferdi wegziehe, denn zur Zeit macht das meine RL, ein Glück!!

    Sie bearbeitet bei uns alle Pferde (alles Barhuf-Pferde) nach der Methode von Herrn Adolf Krieb aus Kaufbeuren, der ist gelernter Hufschmied mit eigener/ abgewandelter Methode/Theorie.
    Ist, glaube ich, auch nicht unumstritten, aber wir sind sehr zufrieden damit.
    Und meine Stallbesi hat so schon einige ganz schlimme Hufe wieder hinbekommen, müßte sie mal nach Fotos fragen, leider hat sie das nie wirklich dokumentiert.

    Herr Krieb behauptet so weit ich mich erinnere auch, dass viele Lahmheits-Probleme erst durch falsche Bearbeitung hervorgerufen werden.
    Er gibt auch Kurse, ich glaub im August einen in Österreich gesehen zu haben… unter
    http://www.site4free.tk/users/HIPPOLOG/?url=3489&userid=
    Bei Interesse müsstet Ihr googlen unter „Name + hoof balance und/ oder hoof statics“

    Genannten RL (N. B.), der jetzt in Rosenau tätig ist kann ich auch nur empfehlen, bei dem hatte ich auch schon nen Kurs
    ein sehr fähiger und sympathischer Mensch
    Genug der Werbung :red:

    Grüße
    Luischen

  • cavallino sagt:

    Hufstellung, Barhuf, das Thema über das besonders Turnierreiter und Freizeitreiter streiten. (wobei für mich dieser Begriff nicht abwertend ist, da ich viele kenne die mehr drauf haben als die meinsten Turnierreiter und ich kenne viele bis KL S)

    Nun eine kurze Geschichte von meinem Oldi (Dressur bis KL M). Gleichbeinlahmheit mit 10- 20% Heilungschancen, würde er schmerzfrei gehen, sollte er den Ruhestand genießen. Immer beschlagen weil es nicht anders ging, laut Aussage Schmied (ein sehr guter in unserer Gegend).
    1. Versuch.. Der Schmied nahm die Eisen auf meinen Wunsch hin ab. Funktionierte nicht, Grund im Nachhinein, er hatte die Hufe zu kurz geschnitten dass das Pferd keine Chance hatte. Beschlag wieder drauf.
    In dieser Zeit beschäftigte ich mich sehr intensiv mit Hufbearteitung, sowohl Barhuf wie Beschlag. Ich wollte es noch einmal versuchen. Also bestellte ich einen Schmied der auch Barhufbearbeitung praktizierte.
    2. Versuch der neue Schmied erklärte mir alles über Beschlag u. Barhufbearbeitung sowie die Zusammenhänge zw. Gliedmaßen, Körperhaltung u. Hufstellung. Nun die Eisen kamen ab. Die Gleichbeinlahmheit bekam ich mit, man glaubt es kaum, Ingwerfütterung soweit wieder in den Griff das dieses Pferd 3 Jahre danach noch Beschwerdefrei geht. Mittlerweile ist es noch viele L-M Dressuren mit Schülern erfolgreich gegangen und das mit Barhuf. Es dauerte ungefähr 1 Jahr bis das Pferd auf Schotterboden seine Fühligkeit verlor. Dafür bekam es beim Reiten vorne Hufschuhe um diese Zeit zu überbrücken. Mein neuer Hufschmied schulte mich bei jedem Besuch und ich kann nun die Hufe selbst bearbeiten. Wobei mein Arbeit nur darin besteht, die Verbiegungen zu entfernen, die Kanten zu Runden, loses Sohlenhorn zu lösen und ab u. an Tragrand u. die Trachten etwas zu kürzen. Die Hufe waren noch nie so ausbalanciert wie mit Barhur. Mit dem Ablaufen der Hufe habe ich keine Probleme obwohl viele immer der Meinung sind, Barhufe laufen zu stark ab. Der Schmied kommt nur noch 2 mal im Jahr um zu sehen, wie ich arbeite.

    Allerdings habe ich gerade vor 5 Wochen einen entscheidenden Fehler gemacht. Da ich meinen Schmied nicht erreichte, die Hufe meiner Meinung nach aber ein wenig zu hoch in den Trachten waren, lies ich mich überreden die Hufbearbeiterin, die gerade ein anderes Pferd bearbeitete, an die Hufe zu lassen. Schon als ich mir die Hufe danach ansah schwante mir nichts Gutes. Als ich auf Nachfrage, nach welcher Methode sie bearbeitet die Antwort Strasser bekam, war mir dann noch unwohler. Ich sollte recht behalten. Schon nach 2 Tagen waren die Hufe an verschiedenen Stellen ausgebrochen, die Weißen Linien gezerrt und der Strahl an allen Hufen war ungewöhnlich platt. Das Gewölbe war auch verschwunden u. die Hufsohle war so platt wie noch nie.
    Jetzt hilft uns nur die Zeit um die Hufe wieder wachsen zu lassen um dann eine Korrektur vorzunehmen zu können. Ich könnte mich in den A….beißen.

    Sicher könnt ich dir jetzt viele Merkmale für eine gesunde Hufbalance erklären, aber da gibt es kompetentere Leute die wunderbare Internetseiten haben
    Google doch einmal unter Barhuf da kann man viel lernen um Hufe zu beurteilen. Wie gesagt, von Strasser bin ich geheilt. :maul: :maul: :maul:

    nu ise doch lang geworden 😀
    lg cavallino

  • pya sagt:

    Hallo zusammen,
    achtung lang!

    Wenn das nicht hier rein passt- bitte verschieben, sorry!!

    ich könnte mir ebenfalls in´den ****** beißen:

    Seit 2 Wochen darf ich mein Pferd wieder voll reiten und arbeiten.

    Nun stellte ich schon vor einiger zeit fest, dass er hinten links immer mal wieder einknickte – so fühlte es sich an.
    Reitlehrerin meinte aber, er würde nicht lahmen und es müsste dem schlechte Muskelzustand zu zu schreiben sein- Pferd wurde fast 4 Monate
    nicht geritten..
    Außerdem in der Arbeitsphase war das Einknicken weg- ich hatte das Gefühl, ich musste ihn hinten bloß „aktivieren“ (ich musste ja das übliche Schritt-TRab-Galopp-Wochen-Training durchmachen, da wurd ja so gut wie nichts von ihm gefordert)

    Gestern dann wunderte ich mich über eine mit Flüssigkeit gefülltes Fesselbeuge (in derBox), welche aber nach dem nach draußen führen verschwand.
    Mit mulmigem Gefühl stieg ich auf , am langen Zügel war noch alles in Ordung aber als ich ihn kürzer nahm um los zu legen ,knickte er stärker als die tage vorher ein- schlimmer noch: in der Linkswendung hatte er Taktfehler und anstatt zu traben wollte er ständig angaloppieren. Er nahm offensichtlich mit der linken Hinterhand keine Last auf (warum er lieber angaloppieren wollte, erklärt sich mir gerade nicht). RL meinte, er würde nicht plan abfußen.

    BIn natürlich abgestiegen.

    Dann entdeckte ich einen recht langen Spalt hinten innen- und bei näherer betrachtung sah ich, dass die Außenwand des Hufs etwas deformiert aussah.

    Ich könnte mich schlagen. Wegen der SSE habe ich zwar ständig die Gelenke abgetastet und beobachtet, den Hufen habe ich aber offensichtlich zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt ;( :no:

    Da ich einen neuen Schmied hatte, denke ich jetzt, dass es am Beschlag liegen muss- vorher hatten wir soetwas nie…..

    kennt jemand einen guten Schmied? Benötige ihn dringend- Arzt ist schon informiert….
    Am besten einen mit Orthopädischer Ahnung und Blick fürs Pferd… 🙁

  • pya sagt:

    Tja- hat wohl gestern nicht mehr wirklich viele interessiert…
    falls doch:
    Pferd ist leider lahm, allerdings nicht wegen des Spalts hinten links- der sei nicht dramatisch
    sondern wegen einer noch ungeklärten Ursache VORNE links. :nix:

    Mal sehen, was diesmal ist. 🙁

    Jetzt erklärt sich mir auch die Sache mit dem schiefen Sitz- ist aber ein anderer threat…. :doh:

    die pya- die mittlerweile einen eigenen Arzt anstellen könnnte

  • füxi sagt:

    Mal wieder hochhole! Laut einer Hufbearbeiterin hat mein Pferd eine optimale Fessel-Huf-Achse….mal schauen, ob ich Bilder habe….

    Erst mal diese:

    Pya, wie sieht es bei euch aus?

  • Silke sagt:

    füxi,

    ich kann auf diesen Bildern leider nicht erkennen, ob die Hufwinkel in Ordnung sind. Dazu müßten die Aufnmahmen von der Seite gemacht worden sein. 😉

    ich habe gelernt, dass ein Huf dann eine ausbalancierte und damit gesunde, richtige Stellung hat, wenn das Pferd mit senkrechten Röhrbeinen entspannt steht. Dann bildet die Anordnung der Gelenke eine bogenform. Je nach dem ob dieTrachten hoch oder niedrig bzw. die Zehe lang oder kurz ist, kann ein Pferd eben nicht mit senkrechten Röhrbeinen stehen, auch wenn zufällig der Fesselstand stimmt.

    Dass viele Reiter eine falsche Vorstellung von gesunden Hufen haben, liegt sicher auch daran dass in den einschlägigen Katalogen -bei den Gamaschen sieht man immer dolle Hufe- oder Magazinen oftmals vorsichtig ausgedrückt nicht otimal gestellte Hufe abgebildet sind. Ehrlich gesagt finde ich so manche Abbildung gruselig… und davon soll sich Otto-Normal-Reiter ein Bild machen…? Das prägt sich ein ob man will oder nicht.

    @ GidranX, mir geht es genauso… ein Blick auf die Hufe und man weiß Bescheid… naja… :na:

  • füxi sagt:

    Werde bessere Bilder machen! 🙂

  • kea sagt:

    @ Fürstenberg

    jede Menge Bilder, wie es aussehen sollte findest in dem Threat „Halten Eure Hufeisen eigentlich“ 😉

  • hufstatiker sagt:

    Erst ein mal Hallo an alle.
    Der Huf das wichtigste Teil (der Sockel) des Pferdes. Grundsetzlich kann man von Bildern des ganzen Pferdes keine Rückschlüsse auf die Hufstellung schließen.
    Um eine Hufstellung korrekt zu beurteilen bräuchte ich folgende Bilder:

    1.: vordern Hufen = eine Großaufnahme des Hufes von vorne (dorsal)
    eine Großaufnamhe des Hufes von äußeren Wand (lateral)
    eine Großaufname des Hufes von der inneren Wand (medial)
    eine Großaufnamhe von unten, wo man die Seitenwände , Sohle, Eckstrebenwände und den Strahl mit Ballen sieht.
    den gleichen Fotos benötige ich von den hinteren Hufen.
    Um dann eine genaue Aussage zu treffen müßten noch ein paar Vermessungen am Huf vorgenommen werden( Striche) die jeder Pferdebesitzer selber machen kann.

    Viele Grüße
    Der Hufstatiker (Der Huf ein Meistzerwerk der Evolution, der bis heute falsch verstanden wurde.)

  • GidranX GidranX sagt:

    Hallo Hufstatiker, wer bis Du denn *freundlichfrag* 😉

  • hufstatiker sagt:

    Der Hufstatiker – HOOF STATICS AND BALANCE
    das Lichtspaltprüfverfahren am Pferdehuf.
    23 Jahre Erfahrung und Forschung mit über 700 Pferden.
    Beantworte gerne alle Fragen rund um den Huf.

    Der Hufstatiker

  • hufstatiker sagt:

    Der Hufstatiker – HOOF STATICS AND BALANCE
    Das zweite Verfahren zur Gesunderhaltung des Pferrdehufes, das sogenannte HOOF CARE AND MOVEMENT.
    Nur wer den Huf täglich richtig pflegt, hat auf Dauer gesehen ein Pferd das volle Leistung bringt.
    Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Der Hufstatiker

  • ines sagt:

    … und auch der Hufstatiker muss sich keiner wirklichen Ausbildung unterwerfen.
    Setzen wir uns doch alle zwei Tage an einen Teich und grillen und dann stellen wir uns gegenseitig Urkunden aus, auf denen „Hufspezialist“ steht…
    :party:
    ines

  • lindaglinda sagt:

    Zum Thema Barhuf vs. Eisen meine persönliche Meinung: Es ist toll und schön, wenn ein Pferd sein Leben lang barhuf laufen kann, aber nicht um jeden Preis, wie z.B. ständige Fühligkeit oder Zugeständnisse beim Reiten. Wir haben hier in der Gegend z.B. fast nur blöde harte Schotterwege und wenn ich da nach Belieben reiten und fahren will, ohne daß es meinen Pferden wehtut, dann geht das nicht ohne Eisen. Meine Pferde sind seit 11 bzw. 7 Jahren permanent auf allen vier Füßen beschlagen und haben immer noch prima Hufe mit einer guten Form – ich habe allerdings auch einen guten Schmied und schaue dabei nicht auf den Preis. Mein Schmied weiß aber auch, daß ich nicht schimpfe, wenn meine Pferde sich gelegentlich mal ein Eisen abtreten (kommt sehr selten vor), weil die Eisen lang und weit gelegt sind. Viele Schmiede neigen dazu, weil die Pferdebesitzer immer stinkig werden, wenn die Pferde Eisen verlieren, diese zu kurz und zu eng zu machen, was früher oder später zum Zwanghuf führt. Die Verbrauchererwartung ist also leider oft mit Schuld an „schlechter Arbeit“ der Schmiede.

    *entschlossenmitpredigt* :ja:

    Mumpitz, die Empfehlung ist also weit und lang? Wie viel weiter als der Huf breit ist, ist denn weit und wie lang schauen die Schenkel im optimalen Fall hinten raus? Sorry, aber das ist alles Neuland für mich!

    Warum haben so viele Pferde (Sportstall) Eisen mit Steg?

    Was zahlt ihr für euren Beschlag?

    die antworten (mit etlichen fotos!) findest du alle *hier* . :thumbsup: :ja:

  • hufstatiker sagt:

    Das am Teich sitzten ist bestimmt eine tolle Idee, kann man schon machen aber die Ausbildung zum Hufstatiker ist eine weit aus umfangreichere als man denkt.

    Zumn einen befassen wir uns in erster Linie mit der Bewegungsphysik des Pferdes (lebender Körper), die sich unter Schwerkraftbedingungen fortbewegen. Da der Westipularapperat (Gleichgewichtssinn) eine ausschlaggebende Rolle spielt, tritt die Rolle des Hufstatikers, der den Huf unter Schwerkraftbedingungen beurteilt in ein ganz anderes Licht. Da nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen das Pferd ein lateral Gänger ist muss auch die Rolle des Hufeisens neu übberdacht werden, sowie die Arbeiten am Barhuf, da immer noch , oder bei den meisten Hufbearbeitern eine falsche Belastungstheorie im Kopf herumschwirrt.
    Hat man die falsche Belastungs- und Bewegungsphysik im Kopf, kann man den Huf auch schlecht Beurteilen. Des weitern sollte man sich mal mit Prof. Lechners Hufwinkelmodell auseinandersetzen, um die Basiswinkeln und Axialwinkel am Huf deuten zu können.
    Dann sollte man noch wissen, das der Huf kein abgeschnittener Kegel, sondern ein abgeschnittener Zylinder ist.

    Der zweite Punkt wo wir den nächsten Schwerpunkt setzten ist die komplette Anatomie und Physiologie der Hufstruktur um pathologische Zustände besser beurteilen zu konnen. Wir zerlegen den Huf hier ganz klar in seine einzelnen Strukturbereiche( wie die Mikrodurchblutung des Hufbeins, das hydroelastisches Kissen, die Aufhängung der weißen Linie,die laminaren Verbindungen der Epidermisschichten des Hufes, den Bultabtransport des Hufes, die Bedeutung des Blutpumpmechanisumses, die Aufgabe des Strahls mit der Spange der Eckstrebenwände, die wichtige Bedeutung der Sohle sowie die einzelnen Gelnk und Konchenzusammenspiel beim Hufmechanismuses etc.).

    Der nächte Schwerpunkt ist die immer wieder vernachlässigte Fäulnisbekämfung am Huf (HOOF CARE AND MOVEMENT).
    Dieser wichtigen Sache, tritt der einzelne Pferdeeigentümer immer wieder mit großer Nachlässigkeit gegenüber, da ja die meisten Hufbearbeitrer nicht darauf hinweisen, das der Huf (egal welche Haltungsform) immer unter Fäulnisbefall steht. Die meisten Hb schneiden in Oberflächlich weg und bedenken aber nicht, das die Fäulnius (White line deaseses, Sohlenfäulnis, Strahlfäulnis, Ballenfäulnis, Kronsaumfäulnis und Hornwandfäulnis) in die Tiefe der Hufkapsel wandert und hier emense Schäden anrichten kann.
    Die Fäulniszerzetzung des Hufes ist ein schleichender Prozess, der das Pferd auf Dauer krank macht.
    Deshalb und das ist bei 700 Pferden erprobt, ist ein tägliches waschen des Hufes von außen, wie von unten eine Sache die zur täglichen Pferdepflege dazugehört. Anschließen wird die Fäulnis mit dem Fäulnisbekämfungsmittel (HOOF STATICS AND BALANCE) täglich in Saum gehalten. Anschließend wird der komplette HUf mit kaltgepresstem Ölivenöl eingepinselt, um ihn elastisch zu machen.

    bei weitern Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Der Hufstatiker

    Moin, halte dich mal ein bisschen mit der ständigen und hervorgehobenen Werbung für deine Hufprodukte zurück, bitte. Werbung in dieser Intensität ist in diesem Forum unerwünscht. Du kannst deine Produkte gerne in deiner Signatur verlinken, das ist Werbung genug und du musst sie nicht ständig erwähnen, weil sie unter jedem Beitrag von dir erscheinen.
    Gruß carnacat-Mod

  • ines sagt:

    ich stelle meinen teich auch gerne für vier tage zur verfügung. das ändert nichts daran, daß sich jeder depp so ein zertifikat ausstellen kann, weil die ausbildung keinerlei regeln o.ä. unterworfen ist.
    und wenn ich noch einmal lese, was du verkauft geh ich ins lager und schreib auch die futter- und schmiermittel-dosen ab.

  • MerlijnCH sagt:

    Mal wieder hochhole! Laut einer Hufbearbeiterin hat mein Pferd eine optimale Fessel-Huf-Achse….mal schauen, ob ich Bilder habe….

    Füxi, das einzige was ich auf allen Bildern sehe ist, dass das Pferd sehr vorbiegig steht.

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