Cocker-Spaniel/Beagle…Erfahrungen/Infos?

By Mone | Allgemeines über Hunde

Hallo,

ich bin am Überlegen mir nach 8 langen Jahren wieder einen Hund zuzulegen. Jetzt habe ich Welpen gefunden, die dringend ein neues Zuhause suchen. Die sind zuckersüß…wie alle Welpen eigentlich. Nur sind das Cocker-Spaniel/Beagle-Mischlinge. Ich weiß nur wie die jeweiligen Rassen aussehen, habe aber überhaupt keine Ahnung wie sie charakterlich so sind. Von der Größe würden sie mir perfekt gefallen.

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Wie sieht es mit Jagdtrieb, Katzenverträglichkeit, Familientauglichkeit etc. aus? Mein Wunsch an den künftigen Hund – nach der entsprechenden Erziehung versteht sich – soll ein treuer Familienhund sein, der sich mit meiner Katze verträgt und den ich auch mal mit zum Reiten nehmen kann. Ist diese Rassemischung dazu geeignet? Hat vielleicht jmd einen solchen Hund oder eine der beiden Rassen und kann mir was dazu erzählen?

LG Simone

  • Weltsje sagt:

    Beides sind Jagdhundrassen. Cocker-Spaniels sind engl. Stöberhunde und Beagles sind Meutehunde.

    Mit seeehr ausgeprägtem Jagdinstinkt würde ich bei Hunden dieser Rassen unbedingt rechnen. Zudem sind Beagles häufig auch recht stur und dadurch nicht gerade leicht zu erziehen. Katzenverträglichkeit dürfte bei einem Welpen kein Problem sein. Er kommt dann sicher zu bereits vorhandenen Katzen und lernt den Umgang mit denen von Anfang an.

    Ich bin als Kind mit einem roten Cocker aufgewachsen und der war ziemlich gut erzogen. Hatte er allerdings Wild in der Nase, war er weg :maul: . Danach hatte ich noch einen Cocker-Dackelmix, der war ebenso ein passionierter Jäger.

    Es gibt sicher Rassen/Mischlinge, die einfacher zu erziehen sind 😉 .

    LG
    Claudia

  • Diana sagt:

    Sind beides Jagdhunde.
    Jagdtrieb dürftest Du in jedem Fall dabei haben.
    Cocker-Spaniel sind eine ziemlich überzüchtete Rasse – wenn es geht, schau Dir das betreffende Elterntier gut an, ob es gesund ist.
    Gute Bekannte hatten einen Cocker, der war taub, hatte irgendwelche Fehlbildungen in den Ohren, wodurch die sich oft entzündeten und war insgesamt sehr anfällig für Krankheiten. Das Tier hat Zeit seines Lebens für hohe Tierarztrechnungen gesorgt.

  • Briana sagt:

    Meine Eltern haben eine Beagledame, und ab und an bereuen sie es glaub ich 😀

    Sie klaut was nicht angebunden ist, natürlich vorzugsweise fressbares. Kann noch in Folie eingepackt sein, kein Problem, geht mit runter :rolleyes:

    Meine Ma hat letztens auch diese Mischlinge gesehen und war auch sehr angetan. Kann es sein das es bei nem Händler in W war? :blinzel:

    Generell muss man sagen, das Aika ihre eigene Nase hat. Wenn sie auf etwas kein Bock hat wird es auch nicht gemacht. Außer mit Leckerchen, da kann man sie schonmal überreden. Die Kaninchen meiner Schwägerin wollte sie immer ablecken…
    Auch kleinere Kinder sind kein Problem gewesen, solange die nicht schreiend durchs Haus gelaufen sind 😉

  • Mone sagt:

    Erstmal vielen Dank für die Antworten.

    Meine Ma hat letztens auch diese Mischlinge gesehen und war auch sehr angetan. Kann es sein das es bei nem Händler in W war? :blinzel:

    Die Welpen sind aus einer Tötungsstation aus Ungarn und sind derzeit bei einer Bekannten in Pflege im Raum Stgt. Sie sind ca. 4-5 Monate alt und natürlich noch etwas eingeschüchert.

    Dass Cocker auch Jagdhunde sind, wusste ich nicht. Bei den Beagles war es mir bekannt. Optisch kommen sie einem Beagle eher nahe als einem Cocker…aber das sagt natürlich nichts aus. Die Sturheit und Eigenwilligkeit stört mich jetzt eher weniger…so war mein alter Hund auch. :rolleyes: Ich mag halt keine kläffende und zwickende kleine Nervensägen. Allerdings hab ich doch etwas Sorge, wegen des ausgeprägten Jagdtriebes :panik1: da ich ja auch ein Reitbegleithund suche…Ich glaube ich überleg mir das Ganze nochmal. :denk:

  • Nicole sagt:

    Ich hatte früher auch einen Cocker. Als er in die Famillie kam war ich glaube ich 5 Jahre alt. Kinderfreundlich war er also. katzen hatten wir damals keine. Er ging auch immer mit zum Stall und lief frei auf dem hof rum. Zum ausreiten lief er einen Teil mit, wenn er keine Lust mehr hatte drehte er um und wartete geduldig am hof bis wir wieder da waren.
    Vom Jagdtrieb war bei dem keine Spur zu sehen.
    Allerdings war er vom Züchter.
    Wenn meine Maus mal nicht mehr ist, dann gibt es wieder einen Cocker.
    Gibt es eine HP zu deiner Bekannten? Würde die Mischung ja gerne mal sehen.

    Ähm ich vergass:
    Cocker gelten als extrem verfressen. Was ich bestätigen kann, unser hat damals die Schnitzel aus der heissen Pfanne geklaut wenn man mal kurz vom herd wech war 😀

  • träumel sagt:

    ich würd die auch gerne mal sehen :ja:

  • MerlijnCH sagt:

    Meine Eltern haben eine Beagledame, und ab und an bereuen sie es glaub ich 😀

    Sie klaut was nicht angebunden ist, natürlich vorzugsweise fressbares. Kann noch in Folie eingepackt sein, kein Problem, geht mit runter :rolleyes: )

    Kann ich bestätigen, meine Schwester und ihre Familie hatten einen Beaglehündin namens Brixa.

    Ein süsser Hund aber sowas von gierig verfressen, alles musste gesichert sein.

    Ich glaube der Gipfel der Unmöglichkeit war, als meine Schwester, eine leidenschaftliche und begabte Bastlerin (im Gegensatz zu mir :panik1: ) an Weihnachten Salzteigebäck-Figuren machen wollte, den Salzteig ansetzte (das ist pures Salz mit Wasser), kurz die Küche verliess und Brixa schaffte es diese Schüssel runterzuholen und eine Riesenschüssel Salzteig auf einen Happs herunterschlang.
    Müssig zu sagen, dass man notfalls ins Tierspital fahren musste, wo der Hund zum Glück gerettet werden konnte.

    Man sagt auch, in der Forschung (Versuchstiere) würden Beagle gerne verwendet weil sie so duldsam und freundlich sind.
    Ob das stimmt, weiss ich nicht.

    Brixa wurde übrigens bei guter Gesundheit sehr alt und alle waren traurig als sie starb….ich auch ;( war ein feines Hundi :herz:

  • Briana sagt:

    Vor allem ist auch „hoch“ nicht sicher. Meine Ma hat Hühnersuppe gekocht und das Huhn kurz auf die Arbeitsplatte ganz hinten an die Wand gestellt. Zur Waschmaschine, wiedergekommen und Huhn war weg :rolleyes:
    Beagle gab es auch nicht wieder her :maul:
    Sie verteidigte das Huhn auch mit schnappen – aber nur bis Herrchen kam :doh: da wurde sich schnell verzogen.

    Ich muss zugeben das es für mich kein Hund wäre 😉
    Geduldig, naja, wenn ihr was auf den Keks geht geht sie aus der Situation und wenn das nicht möglich ist, wird es halt mit knurren und schnappen geregelt…

  • Mone sagt:

    Ich hab hier halt den Steckbrief in pdf und ein Video…wie stell ich das hier ein?

    http://www.youtube.com/TierelendUngarn?gl=DE&hl=de#p/c/C95A4CFCA2B5B077/0/i-UTht_gprE

  • Weltsje sagt:

    Wenn die Welpen aus einer ungarischen Tötungsstation kommen, sind deren Vorfahren bekannt oder vielleicht eher nur geschätzt?

    Möglicherweise, wenn es sich um Fundtiere handelt, könnte die Mutter dabei gewesen sein. Dass ein Rüde als Vater der Welpen dingfest gemacht werden konnte, ist aber ja eher unwahrscheinlich 😉 , also ist vielleicht durchaus fraglich, welche Rassen/Mischlige an der Entstehung der Welpen mitgewirkt haben?

    LG
    Claudia

  • kuwi sagt:

    Wenn es sich im die Welpen Lilly und Snu handelt, bin ich mir fast GANZ sicher, daß es sich hier weder um Cocktail-Spanier 😀 noch um Beagels handelt.
    Und auch nicht um Mischungen aus exklusiv diesen Rassen!

    Das sind Jagdhundemischungen, und werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die 55+ cm groß werden – nicht wie Beagle und Cocker um 40 Schulterhöhe, wenn die mit angeblich 3-4 Monaten schon so groß sind.

    Die Wahrscheinlichkeit, daß in ungarischen Tötungsstationen (Mix-) Welpen aus reinrassigen Eltern zu finden sind ist relativ gering. Eher sind das richtig gut gemischte Promenadenmischungen aus diversen landesüblichen Hunderassen .. in Ungarn eben z.B. Magyar Visla und Co. An solche Mischungen würden mich sie auch eher erinnern, als an einen Cocker ( ganz untypisch ) oder Beagle ( auch etwas anders gebaut )
    Weiters machen die Welpen einen unheimlich langrückigen Eindruck und mit den langen Pfoten und großen Tatzen sollten die wohl eher zum Typ „Großhund“ auswachsen als mittelgroß bleiben 😉

    Wenn es Dir egal ist, was letztlich Aussehen und Typ betrifft, sind es vermutlich echt nette Welpen. Aber was Charakter, Gesundheit und Jagdleidenschaft betrifft kann man hier wohl wenig Vorhersagen treffen 😉

  • missregina sagt:

    Wie man an meinem Avatar unschwer erkennen kann bin ich stolze Cockermami :love:

    Ich bin dem Cockervirus total verfallen und werde ihn wohl auch nie wieder los 😉

    Was kann ich zu dieser Rasse sagen?

    Sie sind extrem menschenbezogen, sie wollen immer bei allem dabei sein und cockern dir den am liebsten den ganzen Tag hinterher.
    Sie sind Stöberhunde, das heißt am liebsten ist ihre Nase am Boden und sammelt Gerüche auf.

    Ich kann sie aber ohne Probleme auch im Wald von der Leine lassen, so lange ich sie im Auge habe. Hat sie nämlich wirklich mal eine Fährte in der Nase muss ich den richtigen Moment erwischen und sie abrufen, dann bleibt sie auch bei mir.

    Im Sommer ist sie beim Schnüffeln aus Versehen mal im hohen Gras auf einen Hasen gestossen, der dann natürlich weggerast ist und sie hinterher… Nach 45 min kam sie wieder… Aber das war das erste und das letzte Mal…

    Und essen könnten sie eigentlich in einer Tour wobei mein erster Cocker, den ich mit 11 Jahren aus dem Tierheim holte, alles übertraf.

    Ihn hab ich aus jeglichen Küchen der Restaurants rausgeholt, hab ihn an der Wursttheke im Supermarkt wiedergetroffen, obwohl ich ihn draussen gut angebunden hatte und er war einmal in seinem Leben für 24 h Stunden satt… Da war er alleine im Auto für 20 min und hat sich über die Rückbank in den Kofferraum baumeln lassen um dort das Trockenfutter von 2 Wochen aufzuessen… Ich werde nie seinen Blick vergessen als er mich wieder auf das Auto zukommen sah und so tun wollte als wäre nichts gewesen, aber der Bauch war so schwer, dass er nicht mehr auf den Sitz zurückkam 😀

    Beagle scheinen aber noch einen viel schlimmeren Jagdinstinkt zu haben, ich kenne nur einen der keine permanente Leinenpflicht hat 🙁

    Aber das muss nichts heißen…

    Viel Glück bei deiner Entscheidung!!! :thumbsup:

  • SCHORSCH sagt:

    Jagdhunde sind in der Regel alle sehr familienfreundliche und gut zu erziehende Hunde. ABER: man sollte schon darauf achten, was für einen Typ man sich zulegt: der Cocker als Stöberhund arbeitet mit dem Menschen zusammen- hat immer wieder mal Blickkontakt und ist relativ gut abrufbar(das macht Spaß!!);
    der Beagle als Meutehund ist zum hetzen gezüchtet- da gibt es kein Halten, wenn die Spur in der Nase ist(das frustet sehr!!)
    Ausnahmen gibts natürlich immer…und natürlich ist es auch eine Erziehungssache…
    Wir hatten schon mehrere Jagdhunde bzw. JH Mischungen als guterzogene Reitbegleithunde- aber bei unserem Enzo haben wir unseinfach“vergriffen“-
    er jagt selbständig, ohne Kontakt zum Menschen- da ist kein durchkommen…..Frust!!

    überlegs Dir gut!!

    SCHORSCH

  • Wumba sagt:

    Ich möchte nur kurz anmerken, dass ich auch nicht gerade finde, dass die Welpen auf den Bildern nach Cocker-Beagle-Mix aussehen. :denk:

  • träumel sagt:

    schorsch…so schön sie alle sind die Jagdhunde.. aber einfach ists mit denen nicht,gell ?
    Schade, gibt so schöne. Wir hätten immer gerne eine Brandl Bracke oder einen BGS …aber die jagen wirklich wie Hullle :seufz: :no:

  • SCHORSCH sagt:

    Bracken sind wirklich nix für Nichtjäger…. (früher war ich da auch anderer Meinung). Aber ein Vorsteher oder Aportierhund sind ganz gut zu erziehen und als Begleithund zu halten, wenn man sie ausreichend beschäftigt. (ist wie mit den Pferden aus Gebrauchs/Arbeitsrassen)

    Achja Mone: also ich seh in den Welpen nix von Beagle oder Cocker- die sehen aus wie mein Troll als Welpe und das war Kl. Münsterländer/Labrador/Irishsetter Mix – ein toller Hund!!

    Bei Beagle steht in einem Hundebuch : hat schon manches Kinderherz gebrochen — wegen Sturheit und Ungehorsam… 😀

  • ambra sagt:

    Hallo!

    Mir tun die geretteten Hundis immer total leid… trotzdem muss man beachten, daß sowohl der Rassemix als auch die fehlende Kenntnis über Sozialisierung und Welpenprägung die Hunde zu wahren Wundertüten macht, sowohl positiv als auch negativ. Dies ist einfach ein Fakt, den man für sich selber entscheiden muss.

    Cocker kannte ich leider nur eine, die war ein kleines beißendes Biest; aber von diesem Einzelfall auf die gesamte Rasse zu schließen ist natürlich vermessen und geht gar nicht. Äußerlich finde ich Cocker extrem süß :love:

    Beagle, obwohl Beagle klein, süß und harmlos aussehen, wäre ich vorsichtig. Der Beagle ist ein Vollblut-Jagdhund und wie Schorsch schon schrieb für die Meuten-Hetz-Jagd gezüchtet; ich kenne viele Beagle-Besitzer die Zeit ihres Hundehalterlebens den Beagle an der Schleppleine spazieren führen… ein für Hund und Besitzer fürchterliches Leben. Hat der Beagle einmal mit der Hetze begonnen und der Besitzer hat zu spät oder gar nicht reagiert, dann hat man ein wunderbares Problem, da kannste pfeifen und rufen wie wild. Beagle und überhaupt jede Jagdhunderasse würde ich (!) nur als Welpen, spätestens bis 6 Monaten, nehmen wollen um wirklich früh die Abrufbarkeit von Wild festigen zu können… bei erwachsenen Hunden (mit evtl. noch gemachten Jagderfolgen) ist das super schwierig, langwierig, kostet Nerven und die Langmütigkeit des örtlichen Jagdpächters.

    Für die, die unbedingt einen Jagdhund haben möchten, würde ich die komplette Familie der Setter empfehlen; die kann man durch Sport und ein wenig Spiel noch gut auslasten, in jungen Jahren sind die gut zu erziehen (wenn man es mit Herz und Verstand macht…), die Hunde sind familienfreundlich und wenig bis gar nicht agressiv (solange man sie nicht durch falsche Erziehung dazu nötigt!), nur eines vertragen Setter schlecht, wenig Auslauf und eine harte Hand oder nervöse Besitzer.

    Es gibt aber auch einige Hunderassen, die ich für die Abgabe an Nichtjäger (oder sagen wir mal unbedarfte Hundehalter) für ungeeignet halte, alle Jagdterrier, Bracken, Weimaraner, dt. Kurz- und Drahthaar und noch ein paar mehr… Nicht weil es nicht klappen könnte, sondern weil die Wahrscheinlichkeit, daß es nicht klappt extrem hoch ist und der einzige am Ende Leidtragende der Hund ist. Unter solchen Voraussetzungen ist die artfremde Haltung nicht gerecht dem Hund gegenüber…

    Ansonsten kann ich selber schlecht an jedem Hund vorbeigehen, finde eigentlich alle nett; ok die Nackthunde nicht…

    Sabine

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