COBD , wer hat erfahrungen ???

By FlickaTaraLuna | Atemwegserkrankungen, Allergien

Hallo , meine stute hat beim reiten immer ein schweres atem geräusch.

Habe auch berreits den TA da gehabt der erste hat ihr ventiplus verschrieben was aber überhaupt nichts brachte und sagte sie hat wohl eine pollen allergie.

Dann habe ich noch einen anderen TA geholt da es einfach nicht besser wurde. Dieser hat sie erst im ruhe zustand und dann unter belastung abgehört und meinte sie hätte ein pfeifen auf der lunge und wäre verschleimt.
Da ich angst hatte sie könnte ein kehlkopfpfeifer sein habe ich gleich einen termin für eine bronchoskopie gemacht.

Ihr kehlkopf ist in ordnung , sie war jedoch extreme verschleimt so das er eine probe ins labor gegeben hat.

Hier kam raus das sie viele verschiedene bakterien hatte unter anderem wurden auch wenige bakterien einer chronischen bronchitis gefunden.

Dannach bekamm sie einen schleimlöser und ein antibiotika. nach gut 14 tagen war der schleim weg doch das schwere atmen(leichtes pfeifen) beim reiten blieb und der TA sagte das ihr lunge noch etwas zugezogen sei, er wollte ihr cortison spritzen was ich jedoch nicht machen lassen habe .

Kann es sein das sie COBD hat ? Was ich sehr komisch finde , ich habe sie seit 2 jahren und sie hat seit dem nicht einmal gehustet.

Muss ein pferd mit einer COBD erkrankung husten oder kann es sein das es nur ein atem geräusch hat und jahre lang nicht hustet ?

Ist diese krankheit heilbar und wie kann ich ihr das leben erleichtern , sie ist erst 6 und ich möchte sie noch einige jahre reiten was momentan bei warmen wetter aber überhaupt nicht möglich ist.

Wer kann mir helfen ?????

  • Avatar FlickaTaraLuna sagt:

    bei dem wetter was wir zur zeit haben kühl und feucht kann ich sie reiten wobei sie auch da leichte geräusche macht wenn sie durchs genick geht.

    Im sommer wenn die luft warm ist (egal ob feucht oder trocken) ist an arbeiten garnicht zu denken da sie sich anhört wie eine alte frau mit 80 jahren wenn sie zu fuss in den 8ten stock laufen muss.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ob dein pferd RAO hat, kann dir hier per ferndiagnose keiner beantworten und dein text ist etwas zu verworren für vermutungen. will den gar nicht im einzelnen zerlegen, aber so viel: entweder war da jemand am werk, der mehr geraten als diagnostiziert hat oder (und das halte ich für warscheinlicher) du bringst da einiges durcheinander. lies dies hier: http://patchouli.chapso.de/rao-s393871.html klicke auf alle links und unten auf weiter. damit wirst du einige stunden beschäftigt sein, aber danach wirst du eine ganz gute grundkenntnis über die lunge des pferdes haben – was dir schon deutlich weiterhelfen würde. alles gute. 😉

  • Avatar ines sagt:

    Hallo,
    kannst dich gerne bei mir melden, haben mehrere Lungenkranke Pferde bei uns untergestellt und ein Lungenkrankes Pony gehört mir selber. (kaputt gekauft)

    @ linda: sie ist neu! gib dir mühe auch andere meinungen zuzulassen.

    gruß ines

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ähm, ines, von was für meinungen redest du? ich kann dir nicht ganz folgen… :nix:

    ich kann da nix von meinungen entdecken, so gern mir das leid tut.

    meine antwort war politisch korrekt und mit allem bestückt, was die TE für die beantwortung ihrer fragen benötigt. ich verwirrte sie nicht mit meiner meinung, sondern ganz klar mit tatsachen!

    also. 😉

  • Avatar goldmarie sagt:

    Hallo!

    Möcht mich hier mal anschließen, da ich keinen neuen Tread aufmachen will.

    Mein Pferd hat z. Z. auch wieder Probleme mit den Atemwegen (ist Allergiker). Ich muss regelmäßig zweimal im Jahr eine Venitpulminkur machen (Herbst/Winter und Winter/Frühjahr), weil sie stark pumpt und die Lunge mit Schleim belegt ist (Husten tut sie seltsamerweise nicht). Hat jemand eine Idee, was ich ihr unterstützend noch zufüttern könnte? Bzw. vorab geben könnte, dass evtl. erst gar nicht so schlimm wird?
    Noch zu den Haltungsbedingungen, Pferdi ist 6 bis 8 Std draußen (im Winter allerdings nur jeden zweiten Tag :stein: ), steht auf Hobelspäne, hat eine Paddockbox und bekommt nasses Heu.
    Lg Marie

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Goldmarie…hast du die Berichte vorher gelesen? Lies dir mal den Link von Linda durch, ich habe bis jetzt auch nur gute Erfahrungen gehört! Die Investition lohnt sich wirklich! Warst du schonmal in der Klinik? Wurde eine Schleimprobe genommen und untersucht? Ist sie wirklich Allergiker? Diese Husten-Geschichte ist so fürchterlich komplex…

  • Avatar Fah sagt:

    Einen guten Überblick über das Geschehen bei RAO (neue, korrektere Bezeichnung für COPD), bietet die Seite von Dr. Bingold.

    Nach meiner Erfahrung mit einem seit Jahren chronisch lungenkranken Pferd ist die korrekte Haltung der ausschlaggebende Punkt. Frische, staubarme Luft, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. 10 Tage mit teilweise geschlossenen Paddocktüren wegen arktischen Temperaturen (sogar im Wohnhaus froren Wasserleitungen ein…) haben meinem Pferd einen solch heftigen Allergieschub beschert, dass sie von komplett symptomfrei auf regelmässig Behandlungsbedürftig „gefallen“ ist. Ich könnte mich heute noch ohrfeigen, dass ich sie damals nicht einfach in einen anderen Stall gestellt habe…

    Zum Behandlungsprogramm gehören auch tägliche Bewegung, wobei z.B. Trabarbeit bergauf witterungsabhängig ist. „Waschküchenwetter“ auch bei nur 22 Grad verträgt meine Stute weitaus schlechter als über 30 Grad trockene Hitze. Ich dachte damals, ich müsste sie schonen, bis sie mit mir quitschfidel im rasantem Galopp quer übers frisch gemähte Feld abgegangen ist. Man lernt halt nie aus mit einem Allergiker.

    Sie bekommt seit der Diagnose RAO getauchtes Heu, da sie siliertes Futter leider nicht verträgt (massiver Blähbauch bis hin zu Koliken, mit Glück „nur“ etwas Kotwasser). Sie steht auf Leinen- oder Hanfeinstreu und hat deshalb ständig trockenes Stroh (nasses frisst sie nicht) in einem Traktorreifen vor ihrer luftigen Paddockbox zur freien Verfügung. Das ist mein Kompromiss, um ev. Magengeschwüren vorzubeugen. Probleme wegen „Heu am Stil“, wie sie oft befürchtet werden, hatte ich noch nie: das Futter wird ja abgetropft gefüttert und gut durchgekaut, bevor es im Magen landet. Also keine Eisfütterung, auch nicht bei -15 Grad.

    Meine Stute hustet, wenn ich ihr das hier übliche Mischfutter füttere, so dass ich auf einen anderen Hersteller ausgewichen bin. Da meine Norwegerin lediglich 300 – 600 g Kraftfutter bekommt, ist die Mineral- und Vitaminversorgung nicht gewährleistet. Nach einigem Testen bekommt nun seit Jahren Hufvital, was ihr sichtlich gut bekommt.

  • Avatar ines sagt:

    Hallo

    ich glaube du bist auf dem richtigen weg: wer verstanden hat, daß die haltung das wichtigste ist hat rao schon fast im griff.
    versuche zu ermöglichen, daß dein pferd NOCH länger raus kommt. jede minute im stall ist staubbelasteter als draußen. überprüfe, ob deine Hobelspäne gefiltert wurden. es gibt entstaubte und normale. Und meistens wird das günstigere (staubige) gekauft.
    Heu nassmachen ist super, auch bei Frost beibehalten 8|
    Es gibt bestimmt tausend zusatzfutter, aber ob die helfen ist fraglich

    meine ponystute hat bis heute nicht einen huster getan, ist aber hochgradig kaputt und verschleimt. Unser rezept heißt haltung draußen, staubfrei, nasses heu, kraftfutter angefeuchtet, regelmäßige bewegung (wird normal geritten), nach dem bewegen inhalieren und dann kommt dann der rotz :kotz: . Ohne inhalieren kommt nix. Wir haben den Kegel inhalator und inhalieren mit einer mischung aus NACL und ACC. Die übliche Ventikur brachte keine besserung. Wir geben bewusst kein Cortison, weil es ihr mit dieser behandlung sehr gut geht und wir noch ein medikament in der hinterhand brauchen für den schlimmsten aller fälle: Asthmaanfall

    wenn du fragen hast, melde dich

    gruß ines

  • Avatar goldmarie sagt:

    Erstmal Danke für eure Antworten!

    Ja ich war bereits in der Klinik. Damals aufgrund von Headshaking. Es wurde ein Allergietest und eine Bronchoskopie gemacht. Die Haltungsbedingungen muss ich noch verbessern. Leider können die Pferde nicht länger raus und bei Frost macht der Besi gerne die Türen zu, da sonst die Tränken einfrieren. Ich glaube, die Hobelspäne ist auch grad nicht die beste :wacko: Hab mich schon mal umgesehen, aber leider noch nichts geeignetes gefunden. Hoffe, dass ich bis Anfang des Jahres was besseres gefunden hab.

    Einen Ihalator hab ich noch nicht ausprobiert. Wie kann ich mein Pferd denn daran gewöhnen? Sie ist bei unbekannten Dingen immer sehr hysterisch :rolleyes:

    Im Sommer hat sie keine Probleme. Nur im Herbst/Winter und im Winter/Frühjahr.

    LG Marie

  • Avatar ines sagt:

    hallo,

    versuchs mit entstaubten stroh hächseln, heißen glaube ich strohfix, muss ich nachsehen.

    fang an mit einem großen eimer. Pferd anbinden, eimer festhalten.
    kleinerer eimer, dann inhalationseimer. immer nur kurz, dazwischen immer keks. dann inhalationsmaske vorhalten und anstellen, solange, bis sie das gut akzeptiert. dann schlauch ab, inhalationsmaske unhängen.
    wir haben eine die mit so einem schaumstoffring recht eng sitzt und daher auch bei kopfgeschlenker nicht wackelt. solange drauf lassen, wie inhalation dauern würde (15 min ca). dann mit schlauch probieren.

    versuch mal in der zeit zu putzen oder so, dann ists nicht so langweilig und sie konzentriert sich nicht nur auf das dings auf der nase.

    Wichtig: keine experimente mit heißem wasser (gefährlich und sinnlos weil der dampf nur bis in die nase kommt)
    keine Pariboy aktionen (partikelgröße reicht nicht)
    KEINE Ätherischen Öle ❗ ❗ ❗

    viele tierärzte verleihen so ein gerät, sei dir im klaren, daß lungenkranke pferde teuer sind 🙁

    gruß ines

  • Avatar lindaglinda sagt:

    der link, den ich oben einstellte, führt übrigens auf die seiten von dr berens/bingold – TK großostheim. 😉

  • Avatar goldmarie sagt:

    Könnte mal meinen TA fragen, ob er eins verleiht. Ich muss nur aufpassen, weil ich es nicht eng verschnallen kann, da mein Pferd eine Genickbeule hat. Anbinden kann ich sie dann deswegen auch nicht. Wenn die Panik bekommt, steigt sie leider immer :flucht:

    Ich werde mir den Link heut Abend mal in Ruhe durchlesen. Muss mich mal schlau machen, was für Kosten da auf mich zu kommen :wacko:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    goldmarie, dauerhaft ist die MDI-variante die günstigere – und vor allem die bessere, allein schon auf grund der tatsache, daß du dir um die partikelgrösse keine gedanken mehr machen mußt. 😉

  • Avatar FlickaTaraLuna sagt:

    habe mir mal die berichte durchgelesen die die anderen da auf der seite (link von linda) geschrieben haben.
    Diese pferde haben aber laut berricht alle gehustet , dies hat meine noch nie sie war nur verschleimt und hat atemgeräusche beim reiten oder longieren durchs genick. (der kehlkopf ist aber laut bronchoskopie heil )

    Werde den tierarzt nochmal anrufen und mir dann mal ein inhaliergerät leihen um zu sehen ob es was ändert.

    Was für mittel benutzt ihr zum inhalieren ?

  • Avatar FlickaTaraLuna sagt:

    was mir gerade noch einfällt , beide ta haben gesagt das mein pony nicht dämpfig ist.

    Könnte es sein das sie diese geräusche macht wenn sie durchs genick geht weil sie zu dick ist und sich evtl. die luft abdrückt ?
    Wenn sie durchs genick geht sieht mann schon das sie keine ganaschen freiheit hat , da sind dann schon 2-3 falten (speckrollen)

    PS bitte erschlagt mich nicht ich weiß nicht wie ich sonst die aussagen der tierärzte beschreiben soll oder wie ich euch erklären kann wann und wie es vorkommt.

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Wenn dein Pony Atemwegsprobleme hat, ist jedes Kilo zuviel und belastet die Lunge unnötig! Inhalieren eignet sich wunderbar wenn das Pferd verschleimt ist, soweit ich weiß erreicht der Inhalator auch die hinteren Atemwege und fördert den Abtransport des Sekrets…
    Am besten ist es Pony bewegen und danach Inhalieren und der Rotz läuft nur so raus… :kotz:

  • Avatar goldmarie sagt:

    @Linda
    Die Berichte klingen sehr interessant. Ich hätte da aber noch ein paar Fragen…Kann man die Maske einzeln bestellen und wieviel kostet diese? Hab irgendwie nur das Kompressor Set gefunden :red: Wie habt ihr eure Pferde daran gewöhnt? Zischt das sehr laut? Ich kann meine noch nicht mal mit Fliegenspray ansprühen, ohne dass sie in die Luft geht :panik1: Am Kopf ist sie leider noch empfindlicher :wacko:

    LG Marie

  • Tanni Tanni sagt:

    Goldmarie, ich besitze auch eine Stute, die RAO hat. Aufgrund von Linda´s Links habe ich meine Stute auch mit MDI´s behandelt und mir die Maske gekauft. Mein TA war auch damit einverstanden. Das ist wichtig, da Du auf ein Rezept für das Viani benötigst. Wenn Du bei Herrn Jeck, anrufst, um die Maske zu bestellen, dann brauchst Du ihm nur zu sagen, dass Du die Maske für die Behandlung mit MDI´s benötigst mit Spacer. Dann wird Dir Herr Jeck alles schicken, was Du benötigst. Kostenpunkt für die Maske etwa 280 Euronen. Das Medikament kostet um 80 Euro. Du wirst zu Beginn bestimmt drei Viani verbrauchen. Günstiger bekommst Du es deshalb *hier* . In den Niederlanden heisst das medikament „Seretide“. Meine Stute ist auch ein Angsthase, hat sich aber schnell an die Maske gewöhnt. Bei den ersten Malen kann es passieren, dass sie bei dem Sprühstössen noch einwenig irritiert sind uns eventuell etwas erschrecken. Zu der Behandlung selbst, kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis bin….meiner Stute geht es gut.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ups… goldmarie, tanni hat ja schon alles geschrieben, was du wissen wolltest. möchte dazu nur noch kurz anmerken, daß ich bereits mehrfach erfahrung mit MDI bei verschiedenen RAO-pferden gemacht hab inzwischen – die ergebnisse sind durch die bank sehr gut. auf jeden fall deutlich besser als bei herkömmlichen inhalations-methoden mit vernebler.

    zunächst hört es sich teuer an, rechnet sich aber auf die dauer wesentlich besser. du benötigst keine weiteren medikamente und der zeitaufwand von tägl. etwa 3-5 minuten ist vernachlässigbar.

    wenn du weitere fragen hast; tanni ist ja auch schon aufgelaufen, die kennt sich auch aus damit! einer von uns wird schon zu dir sprechen im zweifel. 😀

    ich weiß von noch jemand aus diesem forum, die viani benutzt – vielleicht meldet sie sich ja noch… :nix: :ja:

  • Tanni Tanni sagt:

    ups… goldmarie, tanni hat ja schon alles geschrieben, was du wissen wolltest.

    wenn du weitere fragen hast; tanni ist ja auch schon aufgelaufen, die kennt sich auch aus damit! einer von uns wird schon zu dir sprechen im zweifel. 😀

    Sorry, Lindalein…..ich wollte Dir nicht vorgreifen. :red:
    Aber ich bin immer noch so begeistert, von der Behandlung mit Viani und geb jeden gerne Hilfestellung….

    Ich hab es hier doch tgl. vor Augen, wenn die Pferdebesitzer den Husten ihrer Pferde nicht ernst nehmen….

    LG
    Tanja

  • Avatar goldmarie sagt:

    Vielen Dank!
    Ich werde es mal mit meinem TA besprechen und schon mal anfangen sie mit einem Futtersack zu fütter. Die sind ja auch recht eng. Evtl kann ich nächstes Frühjahr bei uns am Stall in einen Offenstall ziehen. Das wär natürlich super. Hoffe nur, dass sie sich mit den kleineren Camargue Pferden versteht :denk:

    UND Linda alles Gute zu deinem Geburtstag :party:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Sorry, Lindalein…..ich wollte Dir nicht vorgreifen. :red:

    oh, kein problem, tanni! dann muß ich mir nicht den wolf schreiben. 😀

    UND Linda alles Gute zu deinem Geburtstag :party:

    schankedön!! :friend:

  • Avatar FlickaTaraLuna sagt:

    Habe gestern nochmal mit meinem TA gesprochen und er hat auch meine mops madam nocheinmal abgehört.
    Er war richtig begeistert , er sagt ihr lunge ist wieder frei und auch die geräusche sind weg .
    So wie es aussieht scheint sie wohl doch auf irgendetwas mit einer allergie zu reagieren was bei uns oder in der umgebung im sommer wächst und blüht.

    Im befund von der bronchoskopie stand ja das sie eine leichte und warscheinlich latent verlaufende chronische bronchitis hat , da sie ein paar bakterien gefunden haben die auf eine chronische bronchitis hindeuten.

    Wer weiß was latent verlaufend bedeutet ???

    Bin jedenfalls erstmal heil froh das dieses geräusch wieder weg ist und hoffe das es auch so bleibt bis zum nächsten frühjahr/sommer.

  • Avatar Fah sagt:

    latent = versteckt, verborgen, nicht offenkundig

    Die TÄ meinen damit wohl, dass Dein Pferd schon seit einiger Zeit untentdeckt unter einer chronischen Bronchitis leidet.

  • Avatar goldmarie sagt:

    @Linda und Tanni

    Ich hätte da noch ein paar Fragen… Mein Tierarzt war letzte Woche nochmal da und hat sich mein Stuti angeschaut. Er meint allerdings, dass mein Pferd kein COB hat, da sie nicht das ganze Jahr über Probleme mit der Atmung hat (hatte auch vergessen zu schreiben, dass bei der damaligen Bronchoskopie kein COB diagnostiziert wurde). Bin am überlegen, ob ich nochmal eine machen lassen soll. Das Medikament kann ich aber nur bei COB einsetzen, oder? Leider hat das Ventipulmin bei ihr gar nichts gebracht 🙁 Wir probieren jetzt noch eine Eigenblutbehandlung mit Echinacea und einem Schleimlöser (Hustensaft, Name leider gerade vergessen) aus Kräutern. Irgendwie hab ich aber das Gefühl, dass das auch nicht die gewünschte Besserung bringt.

  • Avatar Fah sagt:

    Kannst Du einen weiteren TA für eine Zweitmeinung aufbieten, der wirklich Erfahrung hat mit lungenkranken Rössern?

    Meine zeigt beileibe nicht täglich Symptome, sondern nur bei schwülen Wetterlagen oder extremer Pollenbelastung bestimmter Pflanzen (bei ihr z.B. Mais).

    Hat das Pferd nur Venti oder VentiPlus bekommen (letzteres stellt nicht nur die Lunge weit sondern enthält auch noch Schleimlöser)?

    Hast Du die Haltungsbedingungen schon optimiert? Reagiert Dein Pferd ev. auf ein bestimmtes Futtermittel allergisch? Bei meiner kannst Du z.B. mit einem bestimmten Mischfutter Husten auslösen…

    Meine Stute zeigte bei der Bronchoskopie selbst auch keine Symptome der COB, mal abgesehen von einer leicht gerötete Schleimhaut. Röngenbild und Blutgaswerte zeigten aber deutlich ein anderes Bild! Die Diagnostik besteht also aus mehreren Elementen.

  • Avatar goldmarie sagt:

    Das ist schon der 3. TA der sie deswegen behandelt. Alle sagen immer, sie ist eben ein Allergiker :nix: Mir fällt jetzt kein TA in meiner Umgebung ein, der sich auf Lungenkranke spezialisiert hat :denk: Ich glaube sie hat das VentiPlus bekommen. Da müsste ich mir aber die Schachtel zu Hause nochmal angucken.

    Meine hatte bis jetzt immer (seit zehn Jahren) im Frühjahr (während des Pollenfluges) und seit letzten Herbst Probleme. Könnte nicht sagen, dass es etwas mit dem Futter zu tun hat.

    Mein Pferd steht tagsüber auf der Koppel und nachts in einer Paddockbox. Als Einstreu hab ich Sägemehl und das Heu wird nass gemacht (wobei ich mir da nicht immer so sicher bin, ob das jeden Tag so gemacht wird, wie ich das gern hätte). Leider kommt seit letzter Woche wieder nur jeden zweiten Tag raus (hab mir am WE schon einen anderen Stall angeschaut, die haben aber leider noch nichts frei)

  • Avatar goldmarie sagt:

    So, hab nachgeschaut, sie hat nur Venti bekommen. Nichts schleimlösendes X(. Das Mittel welches sie im Moment bekommt heißt Cirotex. Seid heute hustet sie endlich auch. Da kommen richtige Broken mir raus. Versuche jetzt noch geziehlt das Immunsystem zu stärken.

  • Tanni Tanni sagt:

    @Linda und Tanni

    Ich hätte da noch ein paar Fragen… Mein Tierarzt war letzte Woche nochmal da und hat sich mein Stuti angeschaut. Er meint allerdings, dass mein Pferd kein COB hat, da sie nicht das ganze Jahr über Probleme mit der Atmung hat (hatte auch vergessen zu schreiben, dass bei der damaligen Bronchoskopie kein COB diagnostiziert wurde). Bin am überlegen, ob ich nochmal eine machen lassen soll. Das Medikament kann ich aber nur bei COB einsetzen, oder? Leider hat das Ventipulmin bei ihr gar nichts gebracht 🙁 Wir probieren jetzt noch eine Eigenblutbehandlung mit Echinacea und einem Schleimlöser (Hustensaft, Name leider gerade vergessen) aus Kräutern. Irgendwie hab ich aber das Gefühl, dass das auch nicht die gewünschte Besserung bringt.

    Sorry…aber leider bin ich zur Zeit nicht mehr soo oft online.

    hm…meine Stute hatte jahrelang keine Sympthome mehr. Erst in diesem Sommer, bedingt durch die lange Trockenheit vllt., fing sie wieder an.

    Ich bin gleich mit der Inhalation angefangen. Erst vierzehn Tage 2x tgl. je zehn Hübe, dann die restlichen vierzehn Tage einmal tgl. 10 Hübe…gegen Ende der letzten Woche sind es immer weniger Hübe tgl. geworden.
    Sollte sie wieder husten, dann gibt es 2x tgl. 10 Hübe…vorerst dann so sechs Tage lang, dann seh ich weiter, ob ich absetze oder weiter mache.

    Venti kannste knicken…besser ist galube ich Sputolysin oder Equimuicin(heisst hoffentlich so) (ne Art Pferde-ACC).
    Ist Dein Cirotex ähnlich dem Sputo?

    LG
    Tanja

  • Avatar goldmarie sagt:

    Ich weiß nicht, ob das Cirotex ähnlich wie das Sputo ist. Das Cirotex ist rein pflanzlich, soll aber auch schleimlösend wirken. Ein Pferde-ACC wollte er mir auch vorbei bringen, dann hat sie ja aber angefangen zu husten. Heut Abend kommt er nochmal und hört sie ab. Bin mal gespannt…

    Ich fütter die jetzt schon fleißig aus dem Füttersack, dass sie sich schon mal dran gewöhnt, wenn ich mit der Inhalation anfangen würde.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Ich fütter die jetzt schon fleißig aus dem Füttersack, dass sie sich schon mal dran gewöhnt, wenn ich mit der Inhalation anfangen würde.

    wie krieg ich aus dem futtersack füttern und spätere, mögliche inhalation unter einen hut?? :denk: :nix: was hab ich verpasst?? :look:

  • Avatar goldmarie sagt:

    Nee, verpasst hast du gar nichts 😀 Ich habe angefangen sie aus dem Futtersack zu füttern, damit sie sich an etwas enges um die Nase gewöhnt. Hab ja geschrieben, dass sie leicht hysterisch reagiert (ich kann ihr die Maske nicht einfach überziehen) und mit Speck fängt man Mäuse. Nur zur Gewöhnung…später natürlich ohne Futter 😀 😉

  • Avatar lindaglinda sagt:

    achsoooo!!! 😀 :bravo: und ich wunder mich schon… :doh:

    die idee ist viellleicht ganz gut, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß es was hilft. das maske anziehen ist in den meisten fällen gar nicht so schlimm; die müssen sich an das zischen gewöhnen, wenn das spray in die maske gesprüht wird. das dauert aber normalerweise ein oder zwei tage, dann ist es erledigt und selbst der bekloppteste steckt seine nase allein in die maske. dauert maximal 5 minuten am tag die prozedur… :ja:

  • Avatar goldmarie sagt:

    Naja, zuerst wollt sie ja noch nicht mal den Kopf in den Futtersack stecken. Bis sie gemerkt hat, dass da ja Futter drin ist und einem auch gar nichts passiert, wenn man den Kopf drin lässt :doh: Ja, das zischen…da weiß ich noch nicht wie ich das anfangen soll. Hatte ja schon geschrieben, dass sie schon steigt, wenn ich nur mit einer normalen Sprühflasche neben ihr stehe :wacko:

    Dann muss ich nur noch meinen TA davon überzeugen :denk: Keine Ahnung, ob der von der Idee begeistert ist

  • Avatar Ploco sagt:

    Also mein TA war begeistert von der Maske und hielt auch das Spray für „einen Versuch wert“, da er mit seinem Latain am Ende war!

  • Avatar goldmarie sagt:

    Ich hoffe dass meiner das auch so sieht. Bin mir da nicht so sicher

  • gitana gitana sagt:

    Hallo, habe auch einen COB´ler ;( (wurde gestern in der Klinik diagnostiziert) und wollte mal fragen, ob die Aussagen in diesem Thread hier noch aktuell sind, besonders die Infos von Linda, den Link bzw. das, was da steht, hab ich gelesen, fand ich sehr interessant, also das mit der Maske und so. Ist das immer noch so eine gute Lösung und bekommt man das Zeug noch oder gibt es wieder neue Erkenntnisse/Tipps/Medikamente/…?

    Mein Pferd hat nachher noch einen Termin mit Osteo/Physio, macht auch Akupunktur, das soll ja auch bei Lungengeschichten gut helfen. Werde dann heute oder morgen noch genauer berichten über die Vorgeschichte, die Untersuchungsergebnisse gestern und evtl. über heute.

  • Tanni Tanni sagt:

    die Infos von Linda, den Link bzw. das, was da steht, hab ich gelesen, fand ich sehr interessant, also das mit der Maske und so. Ist das immer noch so eine gute Lösung und bekommt man das Zeug noch oder gibt es wieder neue Erkenntnisse/Tipps/Medikamente/…?

    HIER!!!

    nach wie vor…bei uns ist die Maske mit dem Viani noch immer im Einsatz und ich bin zufrieden. :thumbsup:

  • Enco Enco sagt:

    Hallo, habe auch einen COB´ler ;( (wurde gestern in der Klinik diagnostiziert)

    Ojeh, Katja! :no: Wer ist es denn?? Leider habe ich ja auch Erfahrung mit nem COB´ler. Mein Micky war einer!

  • Avatar Chris sagt:

    Hallo, habe auch einen COB´ler ;(

    Das tut mir sehr leid für Dich! Aber man kann eine ganze Menge machen. Angefangen bei der richtigen Haltung bis hin zur medikamentösen Behandlung, Akupunktur etc. pp.

    Ist das immer noch so eine gute Lösung und bekommt man das Zeug noch oder gibt es wieder neue Erkenntnisse/Tipps/Medikamente/…?

    Jein. Es gibt auch Pferde, wo das Inhalieren mit dem Spray nicht die gewünschten Erfolge bringt. Bei meinem Allergiker wars die Kombination aus Spray und Ultraschallinhalator, die wirklich gut half/hilft. Mittlerweile inhaliere ich nur noch alle 2 Tage ca. mit dem Inhalator, und das bringt den Rotz ordentlich zum laufen. Besser als Spray oder Spray plus Schleimlöser überm Futter verabreicht. Das kann man aber nicht verallgemeinern, man muss leider wirklich ausprobieren, was am besten hilft.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Um euch Mut zu machen:
    Bei meiner Stute wurde als Jungpferd auch COB diagnostiziert.
    Aber nun 5 Jahre später ist mein Pferd, bis auf die Heuallergie, wieder absolut gesund.
    Scheinbar ist COB doch heilbar :thumbsup: .

    Während früher jeder TA beim abhören sofort sagte „Oh Gott ist das Pferd kaputt auf der Lunge!“ sagen sie nun „Super hört sich normal an.“ :hurra:

    Gemacht habe ich, außer auf die Haltungsbedingungen zu achten, nichts mehr.
    Und scheinbar war in meinem Fall weniger mehr.

  • Avatar Chris sagt:

    Das ist aber ein nicht unerhebliches Risiko, wenn man das Pferd weiterhin als Reitpferd nutzen möchte. Und festsitzenden Schleim hört man nicht.

    COPD ist nicht heilbar, heißt nicht umsonst „CHRONISCH ….“ da muss man genau unterscheiden zwischen geheilt und symptomfrei. Dein Pferd ist symptomfrei, dank angepasster Haltung – aber geheilt? Die Heuallergie ist ja weiterhin da, und bei Kontakt mit allergenen werden auch weiterhin entzündliche Prozesse in den Bronchien/der Lunge ausgelöst.Die laufen nur deswegen nicht ab, weil die Allergene minimiert wurden.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Nun,ja damals wurde es so diagnositziert, und mein Pferdchen hatte ganz regelmäßig über Jahre eine Bronchitis.
    Damals habe ich so ziemlich alles genannte hier probiert um es zu lindern.
    Aber es kam immer wieder.

    Seitdem ich wirklich penibel auf Staubvermeidung und gutes Futter achte hatte sie keine Bronchitis mehr.
    Und das sind nun schon ein paar Jahre.

    Ok nennen wir es eben symtomfrei. Mir egal. Auch wenn mich das wirklich wundert, dass die TÄ rein NICHTS mehr hören beim anhorchen.
    Hauptsache es geht ihr gut 😉 .

    Das ist aber ein nicht unerhebliches Risiko, wenn man das Pferd weiterhin als Reitpferd nutzen möchte. Und festsitzenden Schleim hört man nicht.

    Was für ein Risiko meinst du? :denk:

  • Avatar Chris sagt:

    Haltung umstellen und nichts tun. Zumindest während einer akuten Phase.

    und nochmal: festitzenden Schleim, der wie Patex in den Bronchien klebt, hört man nicht! Das ist ja das Gefährliche an dem Zeug :no:

    Und solang man die Haltung nicht anpasst, kann man allenfalls Symptome lindern. Du zeigst ja das beste Beispiel auf, wenn Du schreibst dass dein Pferd immer wieder ne Bronchitis hatte. Sobald die Reize, die noch zusätzlich das Bronchialsystem reizen verringert werden, werden auch die Symptome weniger bzw. verschwinden. Eine Allergie muss noch nichtmal einwandfrei nachgewiesen sein. Die „Technik“ steckt noch in den Kinderschuhen, und die Test sind meistens nicht sensitiv genug um Reaktionen zweifelsfrei nachweisen zu können. Und selbst wenn keine nachgewiesene Allergie vorliegt, schädigt der Staub die Atemwege empfindlicher Pferde, erst Recht bei Vorerkrankungen. Deswegen ists ja in jedem Fall so wichtig, die Haltung und Fütterung anzupassen!

    Wenn jetzt die Reize weitgehend verschwindet, verschwinden auch die Reaktionen. Quasi kein Reiz, kein (Patex-)Schleim. Dementsprechend keine Symptome. Auch bei einem überempfindlichen Bronchialsystem OHNE nachgewiesene Allergie! Zumindest ist das mein Kenntnisstand.

    Man kanns auch kurz zusammenfassen: richtig großer Mist ist das. :no:

  • Avatar Cruzado sagt:

    und nochmal: festitzenden Schleim, der wie Patex in den Bronchien klebt, hört man nicht! Das ist ja das Gefährliche an dem Zeug

    Ja schon klar, mit hören meinte ich eher den irreparablen Schaden an der Lunge den der (oder das) COBD angerichtet hat lt. TA.
    Den hörte man immer. Auch in einer nicht akuten Phase.

    Aber ja sonst gebe ich dir natürlich recht.
    Bei meiner Stute kam hinzu, dass sie NIE hustete. Erst heute gibts mal ein Hüsterchen aufgrund ihrer Allergie, aber niemals nie wegen einer Bronchitis.

    Du hast Recht eine Riesen Mist das ganze.

  • Watson Watson sagt:

    ich kann tanni nur voll zustimmen! Wir haben seit einiger zeit auch das viani und dem dicken pferd geht es damit viel besser. Der schleim löst sich prima und er ist viel frecher. Wir haben auch nen teuren ultraschallinhalator, doch mit dem viani geht das noch mal besser.

  • Avatar Chris sagt:

    Erst heute gibts mal ein Hüsterchen aufgrund ihrer Allergie, aber niemals nie wegen einer Bronchitis.

    cruzado, dann ist Dein Pferd nicht symptomfrei – und auch nicht gesund. Ein gesundes Pferd hustet nicht, und wenn ein Pferd mit bekannter Allergie hustet, laufen die allergischen Prozesse in den Bronchien auch ab, und die wiederrum sind alles andere als förderlich für die Lungengesundheit des Pferdes.

    Wieviel man dann aber macht würd ich auch, wie Du, vom Allgemeinzustand und der Nutzung, dem Alter etc. abhängig machen. Bei einem dreijährigen würd man sicher mehr machen als bei einem 30jährigen Pferd. Gehts dem Pferd gut, ist es schon älter würd ich auch nicht die ganze Palette an Möglichkeiten auffahren. Warum auch? Ich erinnere mich, dass dein Pferd schon älter ist, und dann muss man meiner Meinung nach dem Pferd auch zugestehen, Wehwechen/Probleme zu haben.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Ähm…nein mein Pferd ist ein blutjunger Jungspund von 8 Jahren 😉 .
    Der ganze Mist begann bei ihr schon mit 2 1/2 und sie war als unreitbar eingestuft bevor ich überhaupt das erste mal drauf saß :doh: .
    Ich habe später sämtliche Behandlungen und Medikament auf eigene Verantwortung (und das war wirklich vielfältig) abgebrochen und sie auf die Wiese geschickt.
    Danach war alles anders, und ich hatte zum ersten Mal ein REITpferd.
    Sie war belastungsmäßig und ausdauermäßig besser dran als viele gesunde Pferde. Und das bis heute.
    Na,ja gut, im Moment ist sie wegen der Borreliose schach matt gesetzt :red: , aber im Normalfall ist sie top fit und ein Kandidat für Distanzritte (hätte ich nur Zeit *schnüff*).
    Ich sehe keine Veranlassung mein Pferd irgendwie deswegen behandeln zu müssen.
    man kann sein Pferd auch noch kränker therapieren, das hat mir mein Pferdchen als Jungpferd ja gezeigt. Denn da war sie trotz allem Pi Pa Po nach einer Runde Trab so k.o. das sie kurz vom umkippen war.

    Und sie hustet dann mal wenn sie entweder mit Staub oder Heu in Kontakt kommt.
    Das ist bei einem Allergiker nunmal eine normale Reaktion auf die Allergene.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Übrigens schiebe ich die Allergieanfälligkeit, die ja auch ganz plötzlich kam, mittlerweile auf die chronische Borreliose.
    Und da ich diese nun erst entdeckte, und auch vernünftig behandelt habe, habe ich einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass sich auch das mit der Allergie jetzt was bessert.
    Behandeln an sich werde ich nicht.
    Das habe ich alles hinter mir, und am meisten bringt nun mal sie einfach von den Allergenen fern zu halten.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Das habe ich alles hinter mir, und am meisten bringt nun mal sie einfach von den Allergenen fern zu halten.

    Und wie mache ich das am geschicktesten, wenn ich feststelle, daß das Hauptallergen Schimmelpilzsporen sind? Die habe ich im Stall doch überall.

  • Avatar Cruzado sagt:

    So wie ich.
    Wegstellen auf die Wiese. Am besten viele viele km weit weg vom Stall im nichts.
    Bei meiner hat sich in dieser Zeit wohl die Lunge so gut regeneriert dass sie deutlich besser klar kam mit den Allergenen.
    Wie gesagt bis heute lebt sie echt gut damit auch im Stall :nix: .

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Auf die Wiese stellen ist nicht unbedingt eine Option. Vor allem dann nicht, wenn eine zuverlässige Betreuung nicht gewährleistet werden kann und das Pferd nicht nur vom Gras allein ernährt werden kann.

  • Tanni Tanni sagt:

    Und wie mache ich das am geschicktesten, wenn ich feststelle, daß das Hauptallergen Schimmelpilzsporen sind? Die habe ich im Stall doch überall.

    Da reagiert meine Stute auch drauf. Sie steht im Boxenstall. Tagsüber ist sie viel und lange draussen. Heu achte ich auf gute Qualität, ansonsten wird es nur bedampft verfüttert. Sie steht auf Späne und der Stall ist luftig. Also hier wird nicht gleich bei 5 Grad plus alles verriegelt und verrammelt.
    Auch ist die Decke im Stall hoch, so dass hier ein Luftaustausch stattfinden kann.
    Wenn es zu arg wird, dann bekommt sie einpaar Tage Viani inhaliert. Meist hat das schon geholfen. Allerdings hat sie das letzte Mal irgendwann im letzten Jahr für sechs Tage Viane bekommen, dann gab es Heulage und Ruhe war. Außerdem ist es wichtig, dass sie regelmässig gearbeitet wird, damit die Lunge arbeitet.

    Bisher…toitoitoi… alles gut.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Mein Pferd hustet allerdings (noch?) nicht. Der scheuert sich nur das ganze Fell vom Körper – Mähne, Schweif, Unterhals. Luftaustausch ist eigentlich auch kein Problem. Wir haben gegenüberliegende Paddockboxen und die Paddocktüren sind 3/4 des Jahres offen. Von 8 – 15:30/16 Uhr ist er draußen.

  • Avatar Chris sagt:

    Raus in einen Offenstall. Könnte eine Ekzemerdecke Linderung verschaffen? Was ist mit einer Desensibilisierung? Und angeblich soll die Lotion von Aldi (blaue Flasche bei Aldi Nord, mit Mandelöl) super helfen. Das ganze Pferd damit einschmieren ist allerdings auch nicht so einfach. Ansonsten vll. mal hier nachfragen: http://www.immun-pfer.de Cruzado, die Allergie/-anfälligkeit (oder vll. einfacher gesagt, die Höhe bzw. Nicht-Höhe der Reiz-Reaktionsschwelle) ist grundsätzlich geerbt, das Kandidatengen wurde bei einer Gruppe von Warmblütern identifiziert. Aber den Ausbruch der Allergie, die Reaktion auf Allergene, die kann vielleicht von der Borreliose beeinflusst werden? Ich drücke Dir die Daumen, dass mit der Behandlung der Borreliose auch das Problem geringer wird!

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Chris, das Pferd ist 28, hat vorne rechts einen Sehnenschaden und ist extrem schwerfuttrig. Den stelle ich nicht mehr so einfach in einen Offenstall um, wo auch das Zufüttern von Kraftfutter entweder nur einmal täglich oder gar nicht funktioniert. Damit tue ich weder ihm noch mir einen Gefallen. Es gibt hier auch nicht viel brauchbares an Offenställen und glaub mir, ich hab mir schon viel angesehen. Eine Ekzemerdecke wird bei Schimmelpilzsporen wohl nicht viel Linderung verschaffen. Ichto-vet Sommerekzem hilft, den Juckreiz zu mindern, ist aber keine Dauerlösung.

    Hat jemand schon mal seinen Stall gezielt auf Schimmelpilzsporen (gerade auch Wände) etc. untersuchen lassen?

  • Avatar lindaglinda sagt:

    fand ich sehr interessant, also das mit der Maske und so. Ist das immer noch so eine gute Lösung und bekommt man das Zeug noch

    zweimal ja.

    Scheinbar ist COB doch heilbar

    nein. ist es definitiv nicht.

    cruzado, du machst dir selbst was vor. jedes wort, das chris dir zu deiner situation geschrieben hat, stimmt. jedes pferd mit COPD ist „allergisch“ gegen staub. aber eine allergie daraus zu machen ist schlicht und ergreifend augenwischerei.

    hör auf chris, denn sie hat recht.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Nein das würde ich natürlich dann auch nicht machen.
    Das wäre mir viel zu riskant.

    Auf deine Frage kann ich dir leider keine Antwort geben, weil wir das noch nicht haben machen lassen.

    Was mir aber noch einfällt. Du könntest den Stall mit EM einsprühen.
    Das machen meine Kollegen aus dem Nachbarstall so, und haben sehr gute Erfahrungen gemacht ?( .

    Würde es bei meiner Stute wiedermal schlimmer werden, wäre es für mich eine Option es mal zu probieren.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Ja meine Güte dann ist es eben nicht heilbar, ist ja gut.
    Wollte lediglich anmerken, dass mein Pferd trotz dieser Diagnose schon viele Jahre völlig normal belastbar ist und symptomfrei. Und das ohne irgendwelchen Pipapo.
    Und dass der TA auch keine Lungengeräusche mehr hört.
    Damit kann ICH für MICH sehr gut leben.

    Ob jetzt gesund oder nicht ist mir pupsegal, denn man merkt ihr die Krankheit nicht an.
    Zufrieden?

  • Avatar Chris sagt:

    Geisterlicht, dann sind die Möglichkeiten sehr begrenzt. Entweder bringst Du das Pferd weiter weg unter zur Rente in einen Stall, der Dir zusagt, oder Du versuchst halt irgendwie mehr oder weniger effektiv die Symptome zu behandeln. Manche Leute mit Ekzemern nutzen EM, sowohl für den Stall als auch fürs Pferd. Vielleicht ist das einen Versuch Wert? Ansonsten – was kriegt das Pferd an Futter? Alles was Melasse enthält würde ich rigoros streichen, das ist für einen Allergiker mit den Problemen Gift.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Ob jetzt gesund oder nicht ist mir pupsegal, denn man merkt ihr die Krankheit nicht an.
    Zufrieden?

    ich bin sogar sehr zufrieden (vor allem, seitdem ich nicht mehr jeden dünnschiss in pferdeforen lese.) 😉

    ich seh übrigens überhaupt keinen grund, warum du gleich hysterisch aus dem gebüsch springst. dir hat hier niemand was getan.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Ja weil ihr euch wieder so an einem Wort hochzieht.
    Statt gesund hätte ich eben besser „symtomfrei“ geschrieben. Einmal sagen reicht jedoch :rolleyes: .

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Wenn ich ihn weiter weg bringe, verliere ich ihn ziemlich aus den Augen. Ich habe meine Pferde 1 Jahr lang in unterschiedlichen Ställen gehabt, wobei der eine noch auf dem Weg zum anderen lag, und das hat schon nicht gut funktioniert. Damit würde ich nicht glücklich. EM bekommt er schon seit er in dem Stall ist. Das sind jetzt 16 Monate. Er hat mit dem Scheuern so massiv auch erst diesen Sommer angefangen.

    Gefüttert wird ein Kraftfutter von Havens. Genaue Sorte muß ich noch mal nachhaken, ebenso wie die Zusammensetzung. Und dazu gibt es Heu von meistens guter Qualität. Eine Möglichkeit ist noch, das Heu zu wässern. Das ist da kein Problem, die haben sogar extra einen Wagen zum Wässern. Bevor er umzog, bekam er regelmäßig (melassierte) Zuckerrübenschnitzel – ohne Probleme. Milbenbefall haben wir getestet. Das Hautgeschabsel war natürlich negativ. Nichtsdestotrotz hat er eine Spritze gegen Milben bekommen. Mal sehen, wie sich das auswirkt. Der Bluttest ergab nur dummerweise eine Allergie gegen Schimmelpilzsporen und ich befürchte, daß ich mich damit deutlich näher auseinandersetzen muß.

  • Avatar Chris sagt:

    Geisterlicht, wenn ich Du wäre, würde ich folgendes machen:

    – Stall mit EM einsprühen bzw. die Box

    – Heu wässern

    – Scheuerstellen mit Aldi-Lotion einreiben (verringert den Juckreiz)

    – egal wie es vor dem Umzug war (ist es seit dem Umzug so schlimm??!): jegliche Melasse streichen

    – in Absprache mit dem TA einen THP hinzuziehen. Es gibt einige Allergiker, die sehr gut auf Bioresonanztherapie ansprechen.

    In diesem Jahr ging es einigen Allergikern schlechter als bisher – warum auch immer.

    Cruzado, Dein Pferd ist auch nicht symptomfrei, sonst würde sie nicht husten. ABER: solang sie keinerlei Einschränkungen zeigt und sich die Lunge gut anhört ist doch das erreicht, was man bei einem Allergiker/COPD-ler erreichen möchte! Kein Grund sich zu zanken, nur ist es halt faktisch falsch, dass das Pferd geheilt oder symptomfrei ist. Und ich kriege, da muss ich mich Linda anschließen, Augenjucken wenn ich sowas lese wie „mein Pferd hustet, ist aber gesund“, weil es schlichtweg falsch ist und die Gefahr birgt, dass Husten nicht ernst genommen wird von Lesenden. Und nicht jedes Pferd ist mit einer reinen Haltungsumstellung ausreichend „therapiert“.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Und nicht jedes Pferd ist mit einer reinen Haltungsumstellung ausreichend „therapiert“.

    Schon klar.
    Aber die meisten wollen es auch noch nicht mal probieren, sondern nehmen lieber zig, verschiedene Ärzte, THP, Akupunkteure, Pülverchen, Zusatzfuttermittel, oder lassen bis zum erbrechen inhalieren.
    Da bekomme ICH Augen jucken.

    Für mich sind das alles Optionen, wenn die Genesungszeit auf der Wiese nicht den gewünschten Erfolg brachte, aber nicht (mehr) meine erste Wahl.

    @Geisterlich: Ich spreche damit keinesfalls DICH an. Im Gegenteil, ich kannd eine GRünde bestens nachvollziehen, und würde dein Pferd auch nicht wegstellen.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    @Cruzado: Ich fühle mich da auch nicht angesprochen. Zum einen habe ich derzeit genau einen TA am Pferd und zum anderen kenne ich die Stallsituation in meiner Gegend nur zu gut, um zu wissen, daß ich mit einem Stallwechsel eher vom Regen in die Traufe komme.

    @Chris: Ich mache derzeit alles der Reihe nach und nicht 1.000 Sachen gleichzeitig. Sonst kriege ich nie raus, was funktioniert und was nicht. Samstag hat er die Milbenspritze bekommen. Die hält 3 Wochen, danach weiß ich mehr. Alle 1 – 2 Tage werden Schweifansatz, Mähnenkamm und Unterseite Hals mit Ichto-vet Sommerekzem eingeschmiert. Das ist da und bezahlt und kann somit auch verwendet werden. Soll den Juckreiz unterbrechen und tut es wohl auch. In 3 Wochen wird das abgesetzt und eine Woche später weiß ich, wieviel Abhilfe das geschaffen hat.

    Als nächstes werde ich den EM-Tipp von Dir ausprobieren und die Box und die Paddockwand damit einsprühen bzw. abwaschen.

    Hilft das nicht, wird das Heu eingeweicht. Er hustet so nicht, aber er wird auch nicht mehr geritten, so daß das da nicht auffallen könnte.

    Hilft eingeweichtes Heu auch nicht, sind wir schon bei Weihnachten. Ich werde mich dann schlau machen, inwieweit ich den Stall auf Schimmelpilze untersuchen (lassen) kann. Wenn es am Stall liegt, dürfte es andere auch betreffen und somit ist es zwingend erforderlich, Abhilfe zu schaffen.

    Bringt das kein Ergebnis, ist ein THP fällig.

    Fütterungstechnisch ist er jetzt in so einem guten Zustand wie noch nie zuvor. Das Scheuern hat erst dieses Jahr angefangen. Da stand er schon ein gutes Jahr in dem Stall. Alles etwas seltsam.

  • Watson Watson sagt:

    man, was sind wir heut mal wieder empfindlich im pforg.

    Geisterlicht, ich hab auch so ein sensibelchen, was schimmelsporen angeht. Ich sprüh den stall mittlerweile regelmäßig mit ema ein. Heu wässer ich grundsätzlich und wenn ich viel zeit hab, wirds auch noch bedampft.
    Unser Fuchs hat auch eine stelle, die er extrem schubbert, da empfahl mir
    meine thp diese stelle auch mit ema zu behandeln. Das klappte super, innerhalb von einer woche wars weg. Ist vielleicht auch noch ne überlegung wert.
    Ob nun offenstall oder paddockbox ist… Wenn ich das pferd in der paddockbox weitestgehend staubfrei halten kann, warum nicht?

  • Avatar wednesday sagt:

    meine thp diese stelle auch mit ema zu behandeln. Das klappte super, innerhalb von einer woche wars weg. Ist vielleicht auch noch ne überlegung wert.

    Bezugsquelle und Kosten? :blinzel:

  • Watson Watson sagt:

    meine thp diese stelle auch mit ema zu behandeln. Das klappte super, innerhalb von einer woche wars weg. Ist vielleicht auch noch ne überlegung wert.

    Bezugsquelle und Kosten? :blinzel:

    Kosten fürn liter 4 euro, für 5 liter 15 euro, bekommst pn mit der bezugsquelle.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Was ist ema? ?(
    Ich kenne nur em…?!

  • Avatar Fah sagt:

    Zum einen hätte ich Milben in Betracht gezogen – aber das behandelst Du ja bereits mit Deinem TA. Hier bleibt anzufügen, dass die Spritze gegen die Milben bei meiner Stute null Erfolg zeigte. Ruhe hatte ich erst nach der Behandlung mit Sebacil. Allerdings sollte dieses Mittel bei lungekranken Pferden nicht eingesetzt werden. Aber bei der Wahl zwischen extremem Juckreiz und ev. Allergieschub habe ich mich dann halt für das Risiko entschieden. Entsprechend vorbeugend behandelt brach der Allergieschub übrigens auch nur minimal aus.

    Ausserdem musste ich bei meiner Stute feststellen, dass sie auf verschiedene Mineral- und Mischfutter allergisch reagiert. Also gab’s zur Futterumstellung erst nur Heucobs und Hafer und erst Wochen später wieder Mineralfutter. Seither ist auch Juckreiz, der nicht von Milben verursacht wird, Geschichte. Deshalb vermute ich auch hier eine allergische Komponente auf Futterbestandteile (zum Einen Mais, zum Anderen Misch- und Mineralfutter eines bestimmten Herstellers).

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Milben waren auch mein erster Ansatz. Untypisch dafür ist aber das Scheuern an der Halsunterseite.

    EM-A ist eine Variante der EM. Unser Stall stellt die selbst her, was den Bezug deutlich erleichtert. Kosten liegen bei den von Watson genannten Preisen.

    @Fah: magst Du mir verraten, auf welches Mineralfutter Dein Pferd reagiert? Mineralfutter füttere ich separat ca. 2x. die Woche mit Mash zu. Ich befürchte, daß das sonst bei einem nicht-arbeitenden Pferd und mineralisiertem Kraftfutter zuviel wird.

  • Watson Watson sagt:

    Was ist ema? ?(
    Ich kenne nur em…?!

    Em- aktivier. Wenn ich darf stell ich den link auch hier ein. Nur weiß ich nicht, ob das unter werbung fällt. Liebe mods, darf ich?

  • Avatar Cruzado sagt:

    Das wäre toll wenn das geht! :daumen:

  • Avatar Fah sagt:

    Es wird Dir leider nicht helfen, wenn ich Dir Markennamen nenne: ich habe hier in der Schweiz zum grossen Teil an anderes Angebot als ihr. Und selbst wenn es unter dem selben Markennamen läuft kann es Unterschiede geben.

  • Watson Watson sagt:

    wenn ich das ok bekomm gerne, ansonsten dann per pn

  • Watson Watson sagt:

    schaut mal hier , da bekomm ich das em-a her.

  • gitana gitana sagt:

    So, jetzt mal Vorgeschichte und aktueller Stand.

    Es geht um Dante. 2008 im Sommer gekauft, wurde verkauft, weil er so unglaublich „faul“ war und der Vorbesitzer nach eigenen Worten das ständige Treiben satt hatte. Tatsächlich lag da auch reiterlich einiges im Argen, aber nachträglich kann ich sagen, daß die Lungenprobleme damals schon vorlagen und das Problem sicherlich verschärft haben. Nachdem ich noch im alten Stall längere Zeit probegeritten habe, ist der Vorbesitzer nochmal drauf und ist schier endlos galoppiert. Es war Sommer und danach hätte jedes Pferd gejapst und gekeucht, hab mir also nicht soviel dabei gedacht, als er danach so japsend und hechelnd dastand. Ich bekam ihn dann 2 Wochen zur Probe. In der Zeit hab ich keine große Leistung gefordert und erst mal versucht, ihm überhaupt wieder irgendwie Spaß an Bewegung zu vermitteln und daß Reiten nicht zum :kotz: sein muß. An der Longe lief er recht flott und freiwillig, hat aber ziemlich dicht gemacht, sobald man drauf saß und was wollte. Wir sind aber doch recht bald einig geworden und ich konnte die Anforderungen steigern. Wir wollten ihn dann nehmen und haben in einer Klinik eine AKU machen lassen auch mit Belastungstest, Ergebnis alles bestens, Lunge tadellos. Das auffällige Gepruste schob ich anfangs noch auf die mangelnde Kondition, fand ich aber schon merkwürdig. Mit der Zeit lief er aber immer besser, fast normal, war unauffällig und leistungsbereit. Nur die Prusterei ging weiter, besonders auffällig bei warmem Wetter. Husten keiner bzw. wenn, dann nur ganz vereinzelt und sehr selten. Ich fand das aber zunehmend beunruhigend und habe ihn vor ca. 9 Monaten nochmal untersuchen lassen von einer anderen TÄ, wieder Abhören, Belastungstest usw., wieder angeblich alles tadellos. Bin also weiter so geritten, auch Leistungsbereitschaft und Rittigkeit verbesserten sich weiter, die Prusterei blieb. Ich sprach dann neulich die TÄ erneut drauf an, daß ich nicht mehr glauben mag, daß da alles o.k. ist und sie riet mir dann zu einer Blutgasanalyse in der Klinik. Die fand dann am letzten Montag statt und die Ergebnisse waren leider sehr schlecht. Die folgende Endoskopie zeigte eine verengte Luftröhre (der Querschnitt ist nicht rund, sondern nierenförmig), laut TA vermutlich angeboren. Weiterhin war die Scheidewand der Lunge geschwollen, was auf eine Entzündung des Gewebes hinwies. Schleim war gar keiner zu sehen, nicht das kleinste Fitzelchen. Der TA war sicher, daß es sich um einen Folgeschaden aus früherer Zeit handelt, bei mir hatte er nie was akutes. Ich meine auch mich zu erinnern, daß der Vorbesitzer was gesagt hatte von wegen, hatte mal Husten gehabt …
    Auf dem Zettel mit der Therapieempfehlung steht „Erkrankungsbild der allergisch bedingten chronisch-obstruktiven Bronchitis …“ Als Therapie gab es dann Ventipulmin, das „normale“, da ja kein Schleim war, und Predni H-Tabletten (Cortison), weiterhin natürlich die üblichen Empfehlungen wie staubfreie Haltung, nasses Heu usw., was bei mir sowieso der Fall ist, nur daß ich das Heu z.Zt. trocken gefüttert hab, tauche es jetzt aber natürlich wieder. Die Pferde sind den ganzen Tag ganzjährig draußen, stehen über Nacht auf Spänen bzw. grobem Sägemehl, der Stall ist sehr luftig, aber zugfrei, praktisch Außentemperaturen, eben nur regen- und windgeschützt, also von daher eh schon mal gute Voraussetzungen. Das Heu ist sehr gut und Stroh haben wir gar nicht.
    Am Dienstag hat Dante dann gleich noch eine Akupunkturbehandlung speziell für die Lungenfunktion bekommen und es hat sich gezeigt, daß da einige wichtige Punkte stark blockiert waren. Außerdem soll ich homöopathische Mittel geben (Apis D6 und Kalium bichromicum D8 ).
    Nach gut 4 Wochen soll es dann einen Nachkontrolltermin in der Klinik geben. Je nach Ergebnis werde ich dann entscheiden, was ich weiter/zusätzlich mache, z.B. das Inhalieren mit der von Linda empfohlenen Maske, wobei ich natürlich noch hoffe, daß es vielleicht auch ohne das geht. Was könnte ich sonst bis dahin noch tun, habt ihr noch andere Tips wie Kräuter, Zusatzfutter o.a., die man so allgemein geben kann?
    Da Dante ja bis auf die Prusterei sonst unauffällig und leistungsbereit ist, hoffe ich mal, daß die Leistungsfähigkeit erhalten bzw. sogar deutlich besser wird und das Ganze kein schlechtes Ende nimmt.
    Werde dann weiter berichten …

  • Avatar Chris sagt:

    Mit Kräutern wäre ich sehr vorsichtig! WENN eine allergie vorliegen SOLLTE, kann es sein dass er auch auf Kräuter reagiert. Muss nicht, kann aber. Ich hab Kräuter gegeben, getrocknete, Plantagnies +C – ohne Wirkung.

    Ansonsten hört sich die Haltung doch schon richtig gut an! Evtl. könntest Du überlegen, auf Heulage umzusteigen. Manche empfindlichen Pferde/Allergiker reagieren auch noch auf die Staubpartikel/Milben/Pilze wenn das Heu gewaschen ist, mit Heulage dann nicht mehr. Und durch die Lagerung vom Heu ist auch Belastung da, wenn auch geringe. Es gibt Pferde, die können nichtmal trockenes Stroh in 20m Entfernung vertragen!

    Auch die Therapie hört sich doch gut an. Es wird zwar manchmal gesagt, dass Cortisontabletten nicht wirken, meine Informationen aus verschiedenen Quellen sagen jedoch etwas ganz anderes. Das Ventipulmin stellt die Bronchien weit, das hilft jetzt erstmal. Dauerhaft ist (angepasstes) Training der Lunge sicher die beste Alternative. Gute Haltung, angepasstes Training … und das wird! :hug: Wichtig ist wirklich ihn zu bewegen. Nicht zuviel, aber auch nicht gar nicht, so dass die Lungenfunktion durchs Training verbessert/gestärkt wird. Klar, wenn er schon in Ruhe pumpt kann man nicht viel machen. Aber so weit wars ja nicht, oder?

    Mein Tierarzt sagte zu mir, Allergiker/“Lungenpferd“ hätten gute und schlechte Tage. Ich habs erst nicht glauben wollen und dachte, man müsse ja aber soweit kommen dass die schlechten Tage weg sind. Mittlerweile denke ich anders. Es gibt schlechte Tage, so wie auch ein Mensch nicht nur gute Tage hat, schon erst Recht nicht bei vorbelasteter Lunge. Mein Ziel ist, die schlechten Tage seltener und weniger schlecht werden zu lassen, und das ist mir gelungen. Du wirst lernen, die kleinen Anzeichen für Verschlechterungen zu erkennen und so wissen, wann Du eingreifen musst.

  • Avatar Fah sagt:

    Die schlechten Tage werden tatsächlich weniger – ganz weg gehen sie nie. Aber wie weiter vorne schon erwähnt: es ist eine Symptomfreiheit möglich. Und wer mein Pferd nicht gut kenn bzw. nur schlecht beobachten kann (es gibt Leute, die erkennen nicht mal eine Kolik) wird ohnehin nichts bemerken. Aber gerade von Letzteren kommt dann immer mal wieder die Bemerkung, dass man den ganzen Aufwand mit Ersatzeinstreu und nassem Heu doch bleiben lassen könne, das Pferd habe ja nichts. Die Erklärung, dass es gerade WEGEN diesem Aufwand dem Pferd gut geht, geht bei solchen Leuten beim einen Ohr rein und beim anderen raus. :flucht:

    Mit Kräutern wäre ich sehr vorsichtig, da die ganzen Mischungen auch/vor allem eine schleimlösende Wirkung haben. Wenn wirklich kein Schleim da ist wäre die Zufütterung also kontraindiziert.

    Bei meiner Stute wurde bei zwei Bronchoskopien kaum bzw. kein Schleim in der Luftröhre nachgewiesen. Trotzdem braucht sie immer mal wieder Schleimlöser in hochallergenen Zeiten. Allerdings greife ich in solchen Fällen grundsätzlich zu ACC und versuche nur Zeiten wie z.B. längere Perioden mit geschlossener Hochnebeldecke und damit verbundener hoher Feinstaubbelastung mit Kräutern abzufedern. Aber auch da gibt’s Mischungen bei denen ich feststellen musste, dass sie darauf allergisch reagiert. Da sie wie weiter vorne beschrieben auch auf andere Futtermittel allergisch reagiert, bin ich bei dem Thema immer sehr vorsichtig und beobachte das Pferd mit Argusaugen.

    Aber das sind halt alles Erfahrungswerte. Als ich vor *grübel* 11 Jahren mit der Diagnose „chronisch lungenkrank“ konfrontiert wurde, fühlte ich mich komplett rat- und hilflos. Viele Infos aus dem Internet, Versuch und Irrtum (auch ganz schön kostspielig – ich wurde von 2 TÄ „über den Tisch gezogen“, sorgfältiges Beobachten (Tagebuch führen!) und vor allem mein mir oft angekreidete Sturheit bezüglich Haltungs- und Fütterungsbedingungen im Pensionsstall halten die Gesundheit meiner Stute auf einem recht hohen und stabilen Niveau. Aber fragt jetzt bitte nicht, was gerade Letzteres für Nerven gekostet hat und zeitweise auch noch kostet. :seufz:

  • Avatar Cruzado sagt:

    Was mich doch serh wundert ist, dass eure Pferde alle noch nasses Heu vertragen.
    Das ist bei meiner undenkbar. Selbst wenn über Nacht eingeweicht.
    Dann wird das sonst so stabile Pferd wieder ganz schnell richtig krank.

    Aber eure scheinen das ja gut zu packen :ja: . Seit froh.

  • Watson Watson sagt:

    wieso sollen die kein nasses heu vertragen? Versteh ich nicht, im gegenteil, mein dicker bekommt sofort die quittung, wenn er trockenes heu frisst. Ausserdem soll das heu beim cop nicht stundenlang gewässert werden, sondern nur kurz getaucht, damit der staub gebunden wird. Stundenlanges wässern ist unfug

  • Avatar Cruzado sagt:

    Schon klar dass Heu trocken keinesfalls geht 😉 .
    Aber bei meiner geht eben nur Heulage und Heu geht gar nicht (egal ob kurz oder lang getaucht) :wacko: .

  • Watson Watson sagt:

    ach so meintest du das. Gsd kommt mein dicker damit klar, heu wässern reicht. Ich feuchte auch den hafer an, damit da nix staubt. Ich kann ich zum glück auch auf stroh stehen lassen, da die qualität sehr gut ist. Beim einstreuen bleibt er draussen und dann staubt da auch nichts mehr. Ist halt aber auch offenstall mit 24 stunden frischluft. Mit der stroheinstreu ist sein kotwasser jedoch viel viel besser.
    Im winter bekommen sie aber auch heulage zusätzlich zum heu.

  • Avatar Fah sagt:

    Meine gehört zu den Pferden im Verhältnis von 1:80-100 Fällen (Zahlen gemäss TA und Klinik), die keine Heulage, auch bester Qualität, vertragen. Keinen Schimmer, wieso mich immer wieder Leute vom Gegenteil überzeugen wollen. :look: Ich drohe inzwischen jeweils damit, dass die nächste TA-Rechnung an den Verfütterer geht. :fies:

  • Avatar Chris sagt:

    Wo will Dich denn hier jemand vom Gegenteil überzeugen? :nix:

    Bei meinem Pony reicht getunktes/gewässertes Heu nicht. Erst mit Haltungsumstellung und Heulage wurds besser.

  • Watson Watson sagt:

    Mir graut ganz ehrlich davor, dass vielleicht irgendwann mal der Tag kommt, dass Heu wässern nicht mehr reicht, aber eben geht es meinem Dicken damit gut. Ich denke, dass muss man für jedes Pferd individuell herausfinden.

    Und was sollen denn die Angiftungen hier? Gitana fragt um Rat und Erfahrungen, weil sie für ihren Dante die bescheidene Diagnose COP erhalten hat. Wie in allen Bereichen gibts da verschiedene Wege und Möglichkeiten und jeder wird verschieden damit umgehen, aber muss mal sich deshalb in der Luft zerreissen? :no:

    Gitana, ich wünsch mir für dich und dein Dante, dass ihr einen guten Weg findet, der für deinen Dante der richtigte ist.

  • Avatar Chris sagt:

    Wo wird sich hier denn zerrissen? Ich konnte auch das nicht feststellen :nix:

    Das eine Pferd kommt mit getunktem Heu klar, bei dem anderen reicht es nicht. Was letztlich beim eigenen reicht, muss man probieren. Und was bei Gitanas Pferd hilft, muss auch sie probieren. WAS hilft ist doch letztendlich egal. Hauptsache man findet das, was hilft. Und wenns hilft wenn ich dreimal linksrum um einen Heubottich renne, tu ich auch das. :nix:

  • Avatar sanchez sagt:

    Hallo Zusammen

    Würde gerne eure Meinung zu folgenden Fall wisen, bzw. ob jemand noch einen Tip hat, was des Rätsels Lösung sein könnte.

    Es geht um unsere 13 jährige Tinker Stute. Sie war bis vor ca.3 Jahren absolut symptomfrei und extrem Leistungsstark. Sie stand fast immer nur in Offenställen

    Nach 1 Jahr Fohlenpause hatte sie ab. 2007 im Sommer Hustanfälle mit Blähungen und Durchfall. Laut TA Lunge frei, vermutlich Allerdie auf Pollen. Wurde akupuntiert. Nach 2 Wochen alles o.k.

    2008 Umzug nach Österreich, Pferd stand im Offenstall. Eines Tages wieder totaler Husten, Durchfall Pferd pumpt ohne Ende, kein Fieber. Nächster Tag alles vorbei. Laut Ta kein Schleim Lunge frei.Grosses ? was da los ist. TA wollte vorsorglich Antibiotika geben. Wurde von mir abgelehnt.

    Seit dem hatte sie in unregelmässigen Abständen immer wieder Anfälle. ( Manchmal 2-3 Monate nix, dann manchmal alle 2 Wochen.)

    2009 wurde Pferd für 2 Monate nach Deutschland gestellt und von einer sehr guten TA akupunktiert und homeopatisch behandelt.

    Keine Besserung. Pferd gehts immer schlechter.

    Danach folgte Behandlung mit Ventipulmin, orales Cortison. Kein Erfolg.Während der Ventipulimgabe gings ihr besser, aber am Ende schlechter als vor Therapiebeginn. Absolut keine Option, damit gings ihr nur noch schlechter und die Anfälle traten danach häufiger auf. Orales Cortison hat meiner Meinung nach gar nicht angeschlagen, erst als Venti dazu gegeben wurde.

    Danach folgte Behandlung mit Mdi ( danke liebes internet :bravo: ) und zusätzliches inhalieren mit Kochsalz. Dadurch ist der Zustand einigermassen stabil, aber nicht wirklich toll.

    Zwischenzeitlich wurde das Pferd auch osteopatisch behandelt.

    Blutbild in Ordnung, keine Lungenwürmer, Nasenausstrich auch in Ordnung.

    Das Pferd ist seit 2009 nun bei uns am Hof in Offenstall, Späneeinstreu, bekommt Heulage und spezialenstaubtes Sroh. Kein Kraftfutter. Es gibt absolut kein Schema wieso Anfälle bei ihr aufteten, ausser bei Wetterumschwung, der ist immer schlecht.

    Laut 5 verschiedenen TA´s war die Lunge immer frei. Erst unsere jetzige TA hört angeblich Schleimbewegung.

    Wenn es dem Pferd schlecht geht hustet sie dumpf, schüttelt den Kopf, als wenn Schleim im Hals steckt würde, es sind extreme Atemgeräusche zu hören , sie hat Blähungen, leicht Durchfall, und pumpt extrem stark mit der Bauchpresse. Manchmal leichter Nasenausfluß, aber nie Fieber.

    Die Anfälle sind meist nur Abend/Nachts, am nächsten Morgen ist wieder alles gut oder wesentlich besser.

    Ich bin echt ratlos was unser Pferd eigentlich hat.

    Momentan wird sie alle 2 Wochen akupunktiert, bekommt chinesische Kräuter und bei Anfällen MDI. Zustand ist so gut wie seit langem nicht mehr, aber trotzdem hat sie immer wieder Anfälle.

    Fazit: Wir stecken jede entbehrlichen Euro ins Pferd, sind aber immer noch nicht glücklich mit ihrem Zustand.

    O.k noch irgendjemand ne Idee? Wenn ich mir die Beiträge von den Anderen so durchlese, hört sich das immer so an, als ob ihr eure Pferde symptomfrei bekommen habt…

  • Avatar Granado sagt:

    als allererstes würde ich eine bronchoskopie inkl. blutgasanalysen machen lassen zur genauen diagnosestellung!

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Nasenausstrich auch in Ordnung

    das ist fürn eimer. das, was du beim pferd aus der nase holst, ist nicht tauglich für irgendwelche tests. lass ne bronchoskopie machen – DABEI werden aussagekräftige proben entnommen und untersucht.

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich fass es nicht. Da werden hunderte von Euros für homöopathische Behandlungen und Akupunktur ausgegeben, und ein Bronchoskopie für 120,– € wurde nicht gemacht? Glaube ich jetzt nicht, ist bestimmt nur vergessen worden zu erwähnen – ganz sicher bin… :daumen:

  • Avatar sanchez sagt:

    Ob du es glaubst oder nicht, nein wurde nicht vergessen. Und noch schlimmer ich studiere an einer VetUni.

    Ganz einfach, mir ist das Narkoserisiko zu gross, dass das Pferd Sauerstoffmangel hat sieht man auch so und ich muss nicht wissen, ob es nun 78 oder 84 % hat. RAO ist nach wissenschaftlichem Stand nicht heilbar! Die Therapieform ist immer die Selbe -Antibiotika, Ventipulmin, Cortision,was ich wie erwähnt schon durch habe und nicht erfolgreich war,im Gegenteil es wurde schlechter dadurch. Zumal diese Art der Therapieform auch enorme Nebenwirkungen hat. Gerade weil die Schulmedizin von vorherein sagt, dass es keine Heilung gibt, suche ich andere Wege.

    Aber mir geht es hier nicht um die Diskussion der Diagnostik, sondern darum ob jemand einen ähnlichen Fall kennt.

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich bin echt ratlos was unser Pferd eigentlich hat.

    Du weisst gar nicht was Dein Pferd hat, suchst aber bereits andere Wege? Und Du schätzt es als das kleinere Risiko für Dein Pferd ein, nachts mit Atemnot in der Box zu stehen zu müssen, als für eine Bronchoskopie sediert zu werden um herausfinden zu können was es hat? Muß man nicht verstehen..Vor allem wünsch ich Dir keine einzige Nacht mit Atemnot.. :no:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Ganz einfach, mir ist das Narkoserisiko zu gross,

    welche art narkoserisiko erwartest du denn bei einer maximal leichten sedierung genau? erzähl doch mal, du studierst doch an einer vet-uni. wir sind sehr gespannt. 😀

    Ich fass es nicht. Da werden hunderte von Euros für homöopathische Behandlungen und Akupunktur ausgegeben, und ein Bronchoskopie für 120,– € wurde nicht gemacht? Glaube ich jetzt nicht, ist bestimmt nur vergessen worden zu erwähnen – ganz sicher bin…

    das dachte ich bis eben auch!

  • gitana gitana sagt:

    Bei Dante wurde die Endoskopie mit der Nasenbremse gemacht. Bremse drauf, Schlauch rein, gucken, Schlauch raus, Bremse ab, feddisch. 😉

  • Avatar lindaglinda sagt:

    bei ganz braven gehts auch ohne alles, gitana. darum sagte ich ja maximal leichte sedierung. aber das narkoserisiko. du weißt schon. 😀 :resp:

  • GidranX GidranX sagt:

    Bei Dante wurde die Endoskopie mit der Nasenbremse gemacht. Bremse drauf, Schlauch rein, gucken, Schlauch raus, Bremse ab, feddisch. 😉

    Die Klinik frug mich auch ob Trulla brav genug dafür sei…und da ich das nicht wusste, habe ich es mit Sedierung machen lassen.

  • Avatar pferdundfutter sagt:

    Ich würde bei dem Pferd erst mal die Darmsanierung (Blähungen und Durchfall zeigen ja, dass da auch etwas im Argen liegt) in Angriff nehmen. Nach der chinesischen Medizin gehören Darm und Lunge zusammen und bei meiner Hustenstute kann ich das durchaus auch beobachten.
    Für die Darmgeschichte am beten an ein Labor (z. B. Probios) eine Kotprobe einschicken. Dort wird genau analysiert und dann ein exakt für dieses Pferd passendes Medikament erstellt, dass man übers Futter gibt für ca. 4 Wochen täglich. Ich habe das vor Jahren bei meiner Stute machen lassen und seither ist die damals unerklärliche Neigung zu heftigen Durchfällen (teils wie Wasser) komplett weg und auch die Hustengeschichte (allergisches Asthma) hat sich deutlich gebessert. Letzteres auch mit Unterstützung einer guten THP die ein Konstitutionsmittel verabreicht hat und damit den Durchbruch erzielte. Pferdi ist natürlich chronischer Huster geblieben und hat auch die Neigung zu allergischen Reaktionen (wenn am Heu mal was nicht passt z.B.) behalten aber sie kann super damit leben und das seit 10 Jahren. Gutes Stallamangement ist natürlich vorausgesetzt bei sowas.

    Zur Bronchoskopie: Ich fände das schon auch sinnvoll. Habe im Lauf der Jahre zwei Bronchoskopien bei meiner Stute machen lassen und es war jedes Mal sehr aufschlussreich (z. B. dass sie gar nicht so viel Schleim produziert, dafür aber alles rot und entzündet war). Stütchen ist eher hibbelig bei sowas und kam auch problemlos mit einer leichten Sedation klar. Also da bräuchtest Du keine Sorge haben wegen der Verträglichkeit denke ich.

  • Avatar Cruzado sagt:

    @pferdundfutter: Jetzt wo du es sagst ! Ich habe damals wo mein Pferd mit der ganzen RAO Geschichte anfing auch mehrere Bronchoskopien machen lassen, und da war NIE Schleim zu finden.
    Auch nicht als das Pferd so kurzatmig war, dass sie nach einer Schrittrunde auf dem Platz platt war.Da waren immer nur leichte Rötungen zu sehen die den Hustenreiz auslösten.

    Kann mich bitte einer von den Profis hier kurz aufklären was das zu bedeuten hat?
    Muss ein RAO Pferd gar nicht zwangsläufig Schleim produzieren???

    Ich war mal echt im Thema drin, aber das ist sooo lange her *schäm* :red: .

  • Avatar Diana sagt:

    und ein Bronchoskopie für 120,– € wurde nicht gemacht?

    dass das Pferd Sauerstoffmangel hat sieht man auch so und ich muss nicht wissen, ob es nun 78 oder 84 % hat.

    Bringst Du die Bronchoskopie mit der Blutgasanalyse durcheinander?

  • Avatar sanchez sagt:

    @ Diana

    Bronchoskopie und Blutgasanalyse werden bei RAO Verdacht bei uns immer automatisch zusammen gemacht. Ich habe mich in meiner Antwort auf beides bezogen.

    @Lindaglinda
    [welche art narkoserisiko erwartest du denn bei einer maximal leichten sedierung genau? erzähl doch mal, du studierst doch an einer vet-uni. wir sind sehr gespannt. 😀 )

    Eins meiner Pferde gehörte zu dem verschwinden geringen Prozentsatz, das bei einer Routine Geschichte durch die Sedierung einen Herz-Kreislaufkollaps erlitten hat und binnen 2 Minuten tot war. Kommt in 1 von 1. Mio Fällen vor. Mein Pferd war dieser eine Fall….

    Deshalb bin ich kein Narkosegegner, um Gotteswillen nein, aber ich habe eben einen anderen Blickwinkel dazu bekommen.

    Der Hauptgrund gegen die Brochoskopie ist, wie schon erwähnt, folgender:

    Sämtliche Professoren haben mir bestätigt, das egal was bei einer Brochoskopie rauskommt ( vieles kann auf Grund des Krankheitbildes von vornherein ausgeschlossen werden) die konvetionelle Therapie immer eine Mischung aus den bereits erwähnten Medikamenten ist. Diese Art der Therapie haben wir schon zu genüge durchexerziert.

    Wüsste ich, das durch eine Brochnoskopie irgendetwas bahnbrechendes Neues rauskommen würde,was nichts mit RAO zu tun hat, hätte ich es schon längst gemacht.

    Aber sämtliche TA´s an der Klinik mit denen ich gesprochen habe, haben aufgrund des Krankheitsbildes alles andere ausgeschlossen.

    Daher spar ich mir das „Narkoserisiko“.

    Was ich aber eigentlich wollte, ist zu erfahren, ob jemand eine unkonventinelle Lösung gefunden hat. Habe mich wohl etwas unverständlich ausgedrückt.

    Wie bereits erwähnt ist RAO laut Schulmedizin nicht heilbar. Daher versuche ich rauszufinden, ob es jemand gibt, der es anders in den Griff bekommen hat.

    Jetzt könnt ihr das weiterhin lustig, unverständlich oder sonstiges finden.

    Mir geht es hier nicht darum zu streiten, sondern was Neues zu erfahren. 😉

  • Avatar Fah sagt:

    Mal abgesehen davon, dass in einigen Fällen ein bestimmer Erreger die Probleme versursachen kann und der halt nun mal nur durch Bronchoskopie identifiziert und behandelt werden kann…

    Nimm mal die Fütterung und Haltung genau unter die Lupe. Nicht, dass das Pferd auf das gut gemeinte Mineralfutter im Fellwechsel, die Leinsamen oder gar auf das Fell- oder Lederpflegemittel allergisch ist.

  • Avatar Diana sagt:

    Sämtliche Professoren haben mir bestätigt, das egal was bei einer Brochoskopie rauskommt ( vieles kann auf Grund des Krankheitbildes von vornherein ausgeschlossen werden) die konvetionelle Therapie immer eine Mischung aus den bereits erwähnten Medikamenten ist. Diese Art der Therapie haben wir schon zu genüge durchexerziert.

    Jetzt könnt ihr das weiterhin lustig, unverständlich oder sonstiges finden.

    Ich glaube, Du verstehst da was falsch.
    Die Damen, die Dich da so kritisieren, haben alle ihre eigenen Erfahrungen mit atemwegskranken Pferden gemacht.
    Und die finden es sinnvoller, dass gezielt therapiert wird.
    Nicht irgendwie willkürlich irgendwelche passenden Medikamente zu kombinieren, wie Deine Professoren es Dir gesagt haben, sondern genau passend zum jeweiligen Krankheitsbild.
    Dazu würde eben gehören, dass man weiß, ob oder in welchem Außmaß Dein Pferd verschleimt ist.
    Dann den genauen Erreger festzustellen und zu bekämpfen und gleichzeitig auch zu wissen, ob und wieviel dein Pferd arbeiten darf, damit der – ev. vorhandene Schleim – ausgehustet werden kann.

    Wenn man aber gar nichts davon weiß – wie soll dann sinnvoll therapiert werden?
    Vielleicht ist es ja tatsächlich eine Allergie – dann wären die ganzen Medikamente vielleicht völlig falsch gewählt.

    So habe ich das verstanden.

  • Avatar Wumba sagt:

    Doch so ist das auch gemeint.
    Es nützt wenig, Cortison reinzuschippen, wenn nix entsprechendes da ist. Oder Schleimlöser auf Verdacht, wenn gar kein Schleim da ist. :nix:

    Es stimmt zwar, dass es Standardmedis gibt, die gerne einfach mal gegeben werden auf den ersten Versuch. Aber das ist eigentlich eine etwas überholte Geschichte, die ins Geld geht. Eine teure Medikation auf bloßen Verdacht kurmäßig über Jahre, ohne je zu wissen, auf was man eigentlich behandelt, ist einfach Käse.

    Man kann sich eine Menge von Untersuchungen wirklich sparen, auch bei Lungengeschichten. Die, bei einem Lungenpatienten einmal Reinzuschauen, gehört jedoch imho nicht dazu. :nix:

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich habe es schonmal an anderer Stelle geschrieben, nur weil der TA beim abhören nix hört, heisst das nichts. Und selbst von 10 TÄ nichts hören, wissen weisst Du es doch erst definitiv, wenn reingeguckt wurde. Ich habe drei TÄ an meinem Pferd gehabt, die alle nichts gehört haben, sie war voll bis oben hin mit grün/brauner, blutiger Schleimsuppe und ist fast daran gestorben…In die Klinik gefahren bin ich wegen Verdacht auf vereiterten Zahn..In der Klinik wurde sie als erstes komplett am Kopf geröntgt – weil, dreimal darfst Du raten, beim abhören und klopfen nix festzustellen war. Wortlaut in der Klinik war, hätte man nicht die Bronchoskopie gemacht, wäre man der Meinung gewesen, dass mein Pferd klinisch gesund ist! Einen vereiterten Zahn gab es ja nicht..Sie hatte eine schwere Lungenentzündung samt Brustfellentzündung. Das Brustfell hatte sich bereits gelöst und flatterte wie ein Fähnchen im Wind.. ;(
    Ich bin übrigens in keinster Weise davon überzeugt, dass die TÄ Fehler beim abhören gemacht haben! Es ist nur sehr schwierig.

    Im übrigen wurde bei meiner mehrfach eine Probe aus den Tiefen der Lunge entnommen um immer ein entsprechend wirksames AB im Labor zu finden. Nicht jeder Keim reagiert auf jedes AB. Es gibt genügend unwirksame Antibiotikas. Das muss sorgfältig ausgewählt werden. Und es wurden in der Zeit unterschiedliche Keime festgestellt. Das ist wohl so ungewöhnlich nicht, dass sich auf eine Infektion eine andere „draufsetzt“…weil durch die Erstinfektion der Boden dafür bereitet wurde..So ein Krankheitsverlauf kann also durchaus Veränderungen unterliegen. Bei meinem Pferd hiess das, das wir 4x das AB wechseln mussten, bis sie es wirklich geschafft hatte.

    Ach so, gehustet hat sie auch nur phasenweise mal etwas mehr – i. d. Regel hat sie gar nicht, bis sehr wenig (wenn sie hustete, dann in 3 Stunden vielleicht 2-3 Hüsterchen). Da habe andere Pferde viel, viel mehr gehustet und waren überhaupt nicht so krank wie meine.

  • Avatar Ploco sagt:

    Was mich sehr stutzig macht, sind die damit verbundenen Blähungen sowie der Durchfall :denk: … da kann man jetzt vielerlei vermuten und auch der „Stressfaktor“ durch Luftmangel ist nicht auszuschließen :denk:

    Also, genau wie meine Vorschreiber, ich würde auf jeden Fall eine Broncheskopie machen mit ganz geringer Sedierung oder aber gar keiner wenn möglich. Bei meinem Pferd habe ich nach 2 Jahren :doh: eine gemacht obwohl diverse TA der Meinung waren, dass er nicht verschleimt ist…man höre nichts! Tja, was in der Klinik heraus kam war erschreckend, fester, verklebter Schleim wie Pattex…..DEN konnte man gar nicht hören :no: Abgesehen davon kann ein Abstrich/Probe genommen werden die Auskunft über evtl. Bakterien/Viren geben kann.

    Ehrlich gesagt, trotz Deiner ganz traurigen Erfahrungen mit einer „Narkose“, würde ich eine Broncheskopie machen lassen……Deinem Pferd geht es einfach schon zu lange nicht gut, da MUSS jetzt etwas passieren.

    Ach so, ich persönlich habe alles Futter minimiert, nur noch Hafer, Müsli, nasses Heu sowie Äpfel und Möhren. Kein Brot oder sonst irgend etwas anderes..auch keine Kräuter!

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Muss ein RAO Pferd gar nicht zwangsläufig Schleim produzieren???

    nö.

    So habe ich das verstanden.

    und so wars auch gedacht.

  • Avatar Cruzado sagt:

    @Gidran: Wie schrecklich was du da erzählst! :no: Armes Pferd!

    Aber da sieht man mal wie tükisch das ganze ist :tuete: .
    Bei meiner wars nämlich genau der umgekehrte Fall.
    Als sie mal eine akute Bronchitis hatte (aber nicht hustete !) hörte meine TÄ eindeutig was auf der Lunge und verschrieb Schleimlöser.
    Wir haben 1 oder 2 Tage später allerdings auch eine Bronchoskopie gemacht, weil Pferd plötzlich dolle zu husten anfing, und wir sahen nichts. Nur ein bisschen gerötet. Ich durfte selbst sehen.
    Der Schleimlöser hat sie dazu genötigt zu husten.

  • Avatar Chris sagt:

    Bronchoskopie (seit wann brauchts dafür ne Narkose?!), je nach Befund BGA. Es ist schon sinnvoll zu wissen wie die BGA ausfällt, weil man dementsprechend die Schwere der Krankheit einschätzen kann. Zähen Schleim hört man nicht!

    VOR die Therapie hat der liebe Gott die DIAGNOSTIK gesetzt, und genau das sollte jetzt anfangen!!!!

    MDIs hatten bei meinem Pony nicht den größten Erfolg, am besten funktioniert eine Kombination aus Ultraschallvernebler und MDIs, bzw. momentan nur Vernebler. Und bevor ich ständig Ventipulmin und/oder Cortison gebe, will ich wissen wie die Bronchialschleimhaut aussieht, ob und wenn ja was und wieviel Schleim vorhanden ist, wie die BGA-Werte sind und ob die übrigen Blutwerte in Ordnung sind. Und dann ist es immer noch sinnvoller das Pferd inhalieren zu lassen als ständig Ventipulmin zu geben – vor allem ists günstiger.
    MDIs kannst Du u.U. auch inhalieren lassen bis das Pferd schielt. Sitzt zäher, beim Abhören nicht hörbarer Schleim in den Bronchien kommen die Medikamente gar nicht da an, wo sie ankommen sollen! Dann kannst Du das Zeug gleich in die Luft sprühen! Auch hier bringt die Bronchoskopie klarheit: muss mit einem Schleimlöser „vorbehandelt“ werden oder reichen MDIs (wenns das denn unbedingt sein soll).

    Akupunkur ist ja schön und gut – ersetzt aber keine sinnvolle Diagnostik.

    Tut mir leid, aber gerade als angehende Tierärztin sollte Dir klar sein, dass wie erwähnt ERST die Diagnostik kommt und DANN die Therapie. Was, wenn Dein Pferd gar kein RAO hat? Oder die Bronchien gar nicht so verschleimt sind?

  • Avatar Comenius sagt:

    Ich habe das Kürzel RAO mal gegoogelt, weil ichda mit nichts anfangen konnte. Mit dem Begriff Dämpfigkeit schon eher, der hier ja damit in Zusammenhang gebracht wird.

    Wie bereits erwähnt ist RAO laut Schulmedizin nicht heilbar

    In oben verlinkten Artikel steht auch: RAO deckt sich weitgehend mit Dämpfigkeit und betrifft erwachsene Pferde mit Atemwegsobstruktion, die durch Haltungsumstellung oder Einsatz von Bronchodilatoren beseitigt oder erheblich gelindert werden kann. :nix:

  • Avatar pferdundfutter sagt:

    Eine auf die genaue „Erkrankung“, also ob mit oder ohne Schleim, abgestimmte Behandlung ist schon sinnvoll. Allein deshalb, weil Schleimlöser ohne Schleim kontraproduktiv wirkt.

    Das mit Deinem anderen Pferd tut mir leid. Aber wie Du selbst schon sagst ist das ein Fall von so wenigen, mach Dich nicht verrückt deshalb!

    Gute Besserung für Dein Hotti!

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Aus aktuellem Anlaß: Sind Lindas Ausführungen insb. zu Viani und zu den Inhalatoren immer noch gültig? Welche Inhalatoren verwendet ihr und wo liegen die preislich?

    Hat einer von Euch sein Pferd tatsächlich wegen RAO schon mal für 3 oder mehr Monate an die See gestellt? Wenn ja, mit welchem Erfolg? Ging danach die medikamentöse Behandlung weiter?

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Welche Inhalatoren verwendet ihr und wo liegen die preislich?

    Meine isländer Stute hat seit kurzem auch sehr stark RAO und wir inhalieren mit dem Air-One Ultraschallvernebler von hippomed um die 800€. da sie eine 12 wöchige inhalationstherapie machen sollte, lohnt sich das für uns natürlich und wir sind wirklich sehr zufrieden mit diesem Gerät!!! :ja: KAnn ich dir also nur empfehlen :thumbsup:

  • Watson Watson sagt:

    Aus aktuellem Anlaß: Sind Lindas Ausführungen insb. zu Viani und zu den Inhalatoren immer noch gültig?

    :ja: (und für ihre Tips könnt ich sie heut noch knutschen!!)

    Welche Inhalatoren verwendet ihr und wo liegen die preislich?

    Wir haben auch den Air One, kostet 800 Euro das Teil. Zur Inhalation benötigst du Kochsalz und zusätzlich ACC oder ähnliches wie B-Vetsan. Kann man aber auch zur Vorsorge nur mit Kochsalz machen (kostet der Liter 8 Euro und hält ewig).
    Seit… öhm…. ich glaub ungefähr Oktober oder November inhalieren wir nun mit Viani und ich bin total begeistert! Meinem Zossen geht es noch mal viel besser. Letztes Jahr im Sommer (so Anfang Juni) hatte er echt heftige Probleme mit der Luft, trotz 2 Mal täglich inhalieren. Er röchelte richtig beim einatmen und ich bekam ihn nur mit Venti frei, dazu inhalierte er einmal täglich mit Salbutamol. Seit wir mit Venti inhalieren hatten wir das nie wieder. Weiterer Vorteil, es geht schneller. Maske an, kurz tief einatmen lassen, die gewünschten Hübe rein, fertig. Der Inhalator braucht dann doch so an die 20 Minuten.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Für mein Verständnis, Watson: für die Inhalation mit Kochsalz nimmst Du die Air One-Maske und brauchst 20 Minuten. Bei Viani sind es nur die x Hübe und dann bist Du fertig. Du nimmst dabei die gleiche Maske, der Kompressor ist aber nicht dran?

    Bei Jaleo ist es so, daß er seltenst hustet. Ich habe ihn Anfang des Jahres auch nur in der Klinik vorgestellt, weil mir das zu blöd wurde, daß er immer mal wieder beim ersten Antraben hustet. Ich fand das nicht normal, auch wenn andere darüber nur lächelten. Es kamen die üblichen Sprüche, „Der hat nur Dreck in der Nase.“ und Co. Was er schon lange gemacht hat, war dieses Stöhnen am Anfang der Reiteinheit. Erst vorletzte Woche ist mir aufgefallen, daß er das ziemlich lange nach der Gabe von Ventiplus nicht gemacht hat. Evtl. war das schon ein Zeichen für eine Lungenkrankheit, aber mit Bestimmtheit kann ich das nicht sagen. Schnodder aus der Nase läuft ihm auch eher selten.

    Von Seiten der Tierklinik habe ich jetzt die Anweisung ACC und Ventipulmin übers Futter zu geben. Nach Vorliegen des Allergietests wird das Ganze eventuell noch durch Kortison unterstützt. Er soll definitiv nicht in Watte gepackt werden, sondern weiter „robust“ gehalten werden und normal geritten werden, damit er seine Kondition behält. Unterstützend zu inhalieren wird vom TA befürwortet. Auf Viani werde ich ihn ansprechen, wenn wir das nächste Mal telefonieren.

  • Watson Watson sagt:

    r mein Verständnis, Watson: für die Inhalation mit Kochsalz nimmst Du die Air One-Maske und brauchst 20 Minuten. Bei Viani sind es nur die x Hübe und dann bist Du fertig. Du nimmst dabei die gleiche Maske, der Kompressor ist aber nicht dran?

    :ja:

    Ich kann dir nur die Lungenfachklinik in Wiesbaden empfehlen. Die haben unsere Beiden auch untersucht und zu jedem ein Bild erstellt. Broncoskopie, Schleimprobe etc. Bei Nuri war auch nicht viel drin, aber es ebt halt nie ab, wie bei einer Erkältung. Venti bekommt er nur, wenn der Astmaschub sehr schlimm ist, damit seine Brochen weiter werden. Das Zeug ist aber kein Heilmittel sondern nur was zu Linderung des akuten Zustandes. Selbst meine TA sagte zu mir “ Gib ihm das, damit er erst mal über die Runden kommt, aber wir müssen schleungigst was anderes finden“ 😀

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Watson, ich bin mit Jaleo deswegen in Hochmoor in Behandlung. Ich kann ihn zwar problemlos über mehrere 100 km transportieren, aber mache das nicht so gerne für einen Termin von 1, max. 1,5 Stunden. Bronchoskopie wurde beim 1. Mal und auch gestern wieder gemacht. Beim 1. Mal wurde auch der Schleim untersucht und das Ergebnis deutete auf ein allergisches Geschehen hin. Macht für mich auch Sinn, wenn ich an das Verhalten meines Pferdes denke. Gestern wurde auch wieder Schleim gefunden, aber weniger als beim ersten Mal. Wahrscheinlich sitzt das Zeug tief unten fest.

    Venti ist auch für mich nur was für den akuten Zustand und keine Dauerlösung. Jaleo bekommt schon seit Wochen 2 – 3x Mash mit einer Kräutermischung aus Kamille, wenig Thymian, Eukalyptus und hin und wieder Anis. Ich bilde mir ein, das unterstützt ihn und er mag das auch ganz gerne.

    Edit: Wenn ich das richtig sehe, brauche ich zu dem Inhalator selbst auch noch die Maske, Desinfektionsmittel und Kontaktflüssigkeit, oder? Brauche ich sonst noch was?

  • Watson Watson sagt:

    Ok, in Hochmoor bis du ja gut aufgehoben 😀

    Venti ist aber kein Akutspray, wie bei manch anderen Astmasprays. Am besten wendest du dich da an Lindaglinda, die hat da so verdammt viel Ahnung von und kann dir da mir Sicherheit mehr zu sagen. Beim RAO-Pferd hilft das gut. Meiner bekommt pro forma 3x wöchentlich 2-3 Hübe und fertig. Wenn ich merke es wird schlechter, dann bekommt er auch mal mehr.

  • Watson Watson sagt:

    Wenn ich das richtig sehe, brauche ich zu dem Inhalator selbst auch noch die Maske, Desinfektionsmittel und Kontaktflüssigkeit, oder? Brauche ich sonst noch was?

    Ja, die Maske brauchst du so und so. Zum Inhalator gehört Kontaktflüssigkeit, Medikamentenbescherchen und Desinfektionsmittel.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Venti ist aber kein Akutspray, wie bei manch anderen Astmasprays.

    Meinst Du Venti oder Viani? Ventipulmin bekommt er derzeit oral. Morgens und abends 2 Meßlöffel.

  • Watson Watson sagt:

    Venti ist aber kein Akutspray, wie bei manch anderen Astmasprays.

    Meinst Du Venti oder Viani? Ventipulmin bekommt er derzeit oral. Morgens und abends 2 Meßlöffel.

    natürlich mein ich das Viani :doh:

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Dann ist gut und ich habe nichts falsch verstanden.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Nach Umstellung auf Leinstroh, Gabe der Medikamente und 2 – 3-maliger Inhalation mit Kochsalz kennt mein Pferd nur noch eine Gangart: Galopp. Am Sonntag wollte er auf dem Außenplatz nur rennen, rennen, rennen. Gestern ging es zwar etwas gesitteter zu, aber Angaloppieren klappte auf den Punkt direkt beim ersten Mal auf beiden Händen, was manchmal schon ein Knackpunkt ist. Durchparieren zum Trab ging auch, aber nach 3 Trabtritten wollte er direkt wieder angaloppieren :flucht:

    Hat irgendjemand von Euch gleiche/ähnliche Erfahrungen gemacht?

  • Watson Watson sagt:

    :ja: dein hotta bekommt jetzt luft. War bei uns ähnlich, gab sich aber nach einiger zeit. Ich hab die erste woche dann lieber longiert und als ich merkte er geht ruhiger bin ich geritten.

  • Avatar Patrizia sagt:

    Ja, ist auch bei meiner Kleinen völlig normal wenn sie auf Cortison ist.

    Bei uns Menschen ist es ähnlich, ich kann mit erinnern dass ich, als ich damals frisch mit Dosieraerosol ausgestatt wurde (hab auch Asthma), die ersten paar Tage erhöhten Puls und Blutdruck hatte und nachts teilweise putzmunter im Bett lag (bin sonst viel-, lange-, und gerne-Schläfer). Ausserdem gibt das Gefühl, endlich wieder durchatmen zu können und wieder leistungsfähig zu seinen, einem auch einen psychologischen Hype.

    Leider gibt sich das relativ bald :whistling:

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Cortison bekommt er – noch – nicht. Derzeit sind Equimucin und Ventipulmin angesagt und inhaliert wird mit schnöder Kochsalzlösung.

    Ich merke allerdings an meiner eigenen Nase, daß die Umstellung von Sägespänen auf Leinstroh einiges gebracht hat. Endlich ist die Nase nicht mehr ständig dicht. Idiotischerweise reagiere ich ja auf Pferde, aber nicht so heftig. Nasendusche brachte in den letzten Wochen fast auch nichts mehr, nach spätestens 2 Stunden war die Nase wieder zu. Das ist jetzt deutlich besser, auch ohne Nasendusche. Dennoch fehlt mir die Luft, um ihn ausreichend zu bespaßen. Außerdem ist der dumme Kerl auch noch ein bißchen spooky :stein:

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