Charakter der Lusitanos

By Darco | Lusitano Forum

Diese Seite bewerten

Hallo ihr Lieben!
Bin ja eher von der Friesen-Fraktion! 😉
Meine Freundin möchte sich gerne einen Lusitano kaufen und bat mich euch mal eine Frage zu stellen….
Ihr wurde vor Kurzen erzählt, dass Lusis in ihrem ganzen Wesen extrem anspruchsvoll sind. Sie würden reiterliche Fehler nie verzeihen, da sie so sehr sensibel auf einfach alles reagieren. Weiter wurde gesagt, dass man durch solche Fehler im „Handling“ die Lusis sehr schnell zum Pulverfass werden lassen kann. Das Fazit war, dass Lusis nur in extrem erfahrene Hände gehören. Was sagt ihr dazu? Ich meine Fehler macht jeder mal….verzeihen Lusis wirklich nie? Hier ging es ja schon um kleine reiterliche „Fehler“, wie z.B. mal schief sitzen o.ä.!
Wäre klasse, wenn ihr mal ein wenig Licht ins Dunkle bringen würdet…
Vielen Dank im Voraus!
LG Annika

  • Avatar carnacat sagt:

    Hm. Ich glaube das kann man nicht so verallgemeinern. Ich selbst habe einen Hengst der sehr gutmütig ist, was meine „Ausrutscher“ angeht. Allerdings habe ich den selber aufgezogen, der weiss also wie er mich zu nehmen hat. Alle Lusis die ich kenne sind sehr menschenbezogen und lernen sehr schnell – damit leider natürlich auch sehr schnell negative Sachen. Man sollte sich schon sehr unter kontrolle haben und dem Pferd gegenüber immer fair handeln. Das gilt aber meiner Ansicht nach für alle Pferde mit denen man zu tun hat – egal ob Shetty PRE oder Shire. Es gibt unterschiedliche Blutlinien bei den Lusis denen generell unterschiedliche Eigenschaften zugesprochen werden. Die Veiga-Linie – eine rein auf Stierkampf gezogene Linie bringt äusserst „elektrische“ Pferde hervor, die dann bei nicht sachgemäßer Behandlung zu den von dir beschriebenen Pulverfässern werden können und es leider auch oft werden. Ein Veiga gehört meiner Ansicht nach wirklich nur in sehr kompetente Hände. Ich würde mir einen solchen Feuerstuhl nicht zutrauen. Wobei auch hier Ausnahmen sicherlich die Regel bestätigen. Warum genau will deine Freundin denn einen Lusi haben? Welche reiterliche Vorbildung hat sie und was genau will sie mit dem Pferd machen?

  • Avatar Marlo sagt:

    Kann die Aussage von Carni nur unterschreiben.

    Ich selbst habe mich ja mal in einen Lusi verguckt, na ja, ein Cruzado eigentlich, aber auch Stierkampflinie gezogen. Ein Bild von einem Pferd, aber ich musste mir selbst eingestehen, dass ich weder die Fähigkeit noch die Geduld habe, mit ihm klar zu kommen.

    Meine Freundin hat zwei Lusis, die sind auch recht brav, aber man muss eben auch klare Grenzen aufzeigen. Das merkt man vor allem beim Hengst ganz deutlich (was ja meistens bei Hengsten so ist). Da kann man nicht einen Tag so und den anderen so….

    Es sind sicher ganz tolle Pferde, aber ich würde auch jedem abraten, der nicht die richtige Mischung an Können und Feingefühl mit sich birngt…. Ausnahmen bstätigen die Regel! 😉

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Also ich kenne etliche Lusis und muss sagen, dass sie meistens (!) wesentlich schwieriger sind als bspw. PREs. Ich weiß, das wollen die PRE-Besitzer jetzt bestimmt nicht hören, aber meine persönliche Erfahrung bestätigte mir das immer wieder… Und zwar sowohl im Umgang, als auch unterm Sattel. :ja: WENN man allerdings einen Lusi auf seiner Seite hat, kann er das tollste und kooperativste Pferd der Welt sein. Wenn das allerdings umschlägt, hat man ein Problem… 😉 Wenn ich beruflicher Pferdemensch wäre, würde ich definitiv die Lusis vorziehen, da ich die „kämpferischen“ Charakterzüge eigentlich sehr sympathisch finde. Einem reinen Freizeitreiter, der nur wenige Stunden (wenn überhaupt) am Tag für sein Pferd Zeit hat, würde ich sie aber nicht empfehlen – und ich würde mir wahrscheinlich KEINEN Halblusi mehr kaufen! Noch dazu gepaart mit dem Menorquin-Charakter: explosive Mischung kann ich nur sagen. :fies: Zum Thema reiten und Fehler verzeihen: Mich versuchte mal ein Lusi (sah aus wie ein kleines schnuckliges Pony) an der Wand der Reithalle „abzustreifen“. Wahrscheinlich saß ich minimal schief. :nix: Er versuchte es mehrmals über einen längeren Zeitraum und die Leute, die das beobachteten, waren sich auch sicher, dass das volle Absicht war und er mich so tatsächlich loswerden wollte. DAS ist für mich typisch Lusi!!! ^^

  • Avatar amante sagt:

    Ich hatte/habe beide Pferderassen und kenne natürlich durch den Verein sehr viele verschiedene iberische Pferde. Es kom mt sehr darauf an, welche Pferde man vergleicht. Kommen sie aus einer reellen Aufzucht/Zuchtlinie oder aus einem Sammeltransport von Pferden, die im Ursprungslang keiner haben will. Von meinem Alter Real kann ich sagen, dass er kein Anfängerpferd ist. Das sind so die Trakehner unter den Lusitanos. Aber extrem intelligent, talentiert und rittig, charakterlich einwandfrei. Aber er hat halt zwischendurch mal so spinnige Momente, aber ohne dabei gegen mich zu gehen. Meine junge Stute ist aus einer Stierkampfzucht, charakterlich einwandfrei und bisher sehr pflegeleicht (aber das kann sich noch ändern). Ich glaube, man kann das einfach nicht generell sagen. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass die Spanier sehr viele Lusitanos einkaufen, um die PREs zu verbessern (das Stutbuch ist ja nicht geschlossen). Also weiß man gar nicht mehr, wieviel spanisches oder portugiesisches Blut in einem PRE ist.

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Wie gesagt, ich bin absoluter Leie, was die Zucht angeht, ich sprach wirklich nur von MEINEN persönlichen Erfahrungen, die sich aber mit Aussagen einiger Berufs-Iberer-Reiter decken. Ein PRE verträgt eher mal eine ungerechte Behandlung als ein Lusi. Die sind irgendwie sehr gerechtigkeitsfanatisch. 😀

    Außerdem sollte man nicht vergessen, dass die Spanier sehr viele Lusitanos einkaufen, um die PREs zu verbessern (das Stutbuch ist ja nicht geschlossen). Also weiß man gar nicht mehr, wieviel spanisches oder portugiesisches Blut in einem PRE ist.

    Krass, wusste ich gar nicht!! :denk: Kennst du dich mit der Menorquin-Zucht aus? Eigentlich gelten sie ja als „schwarze PREs“, aber charakterlich erinnern sie mich weit mehr an Lusis!!

  • Avatar rihade sagt:

    Ich kann mich auch nur Carnacat anschließen, dass es vom jeweiligen Pferd abhängt und auch von der Linie. Natürlich gibt es Feuerstühle, aber auch sehr ruhige Vertreter dieser Rasse. Wir züchten und vermitteln Lusis und haben wirklich schon alle Versionen von Temperament dabei gehabt.

    Außerdem muss ich sagen (@caprichoso): an der Bande bewußt abstreifen und den Reiter loswerden wollen, ist absolut NICHT TYPISCH Lusi. Kann natürlich vorkommen, dass man so ein Pferd erwischt, aber das hängt wohl auch sehr von der Erziehung ab und kann Dir bei JEDER Rasse passieren.

    Lg Marita

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Außerdem muss ich sagen (@caprichoso): an der Bande bewußt abstreifen und den Reiter loswerden wollen, ist absolut NICHT TYPISCH Lusi. Kann natürlich vorkommen, dass man so ein Pferd erwischt, aber das hängt wohl auch sehr von der Erziehung ab und kann Dir bei JEDER Rasse passieren.

    Natürlich, es hängt IMMER viel von Haltung und Erziehung ab! Aber bei jeder Rasse! Es ging hier ja um charakteristische Eigenschaften von Lusis. Und da finde ich schon, dass da einige nennen kann, die vielleicht ausgeprägter sind als bei anderen Rassen. Das ganze natürlich im Allgemeinen gesehen, dass jedes Pferd anders und individuell ist, ist klar… :rolleyes:
    Ich kann z.B. auch sagen, das Trakis einen „besonderen“ Charakter besitzen im Vergleich zu anderen deutschen Warmblüter. Verstehe nicht, wieso man sich nicht allgemein äußern darf…
    Ein gut erzogener Tiger, mag vielleicht auch brav sein. Für Gewöhnlich ist mir eine Hauskatze aber dennoch lieber! 😉

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Auch ich unterschreibe Carnis Statement voll und ganz, evtl. noch mit einigen Zusätzen versehen.

    das Wichgste beim Kauf eines Lusis ist, dass die Sympathie auf BEIDEN Seiten schon beim ersten Kontakt spürbar sein sollte.
    wer einen Lusi nur nach der Optik und dem Können kauft, wird sein Glück mit diesen Pferden nur sehr schwer finden.

    Und gerade diese Sympathie und auch der Umgang mit ihnen entscheidet bei diesen Pferden oft darüber, ob sie Reiterfehler etc. verzeihen oder nicht!
    Und diese Sympathie entscheidet oft bei diesen Pferden auch darüber, wie sie auf Fremde reagieren. In der Regel sind diese Pferd aus meiner Erfahrung heraus sehr reserviert gegenüber Fremden, achten andererseits auf ihren Menschen wie ein Bordercollie!

    Was sie nicht dulden, ist unfaire Behandlung! Auch die extrem sensiblen Veigas und Coimbras vertragen es sehr wohl, wenn man ihnen konsequent aber freundlich zum richtigen Zeitpunkt die Meinung hustet. Diese ertragen sie aber nicht, wenn diese Meinung zu spät und für sie unerklärlich ist.

  • Avatar nisenase sagt:

    Hallo, also ich habe ja nun seit 8 Monaten 2 Lusis. Halbbrüder. Meine Bekannte hat seit 2 Jahren einen anderen Halbbruder meiner beiden. Seit 3 Jahren habe ich generell Kontakt zu Lusis. Bis letztes Jahr Auguste hatte ich einen Spanier. Also, sorry wenn ich hier enttäuschen muss. Ich denke, JEDES Pferd hat seinen eigenen Character, unabhängig von der Rasse. Man kann das wirklich nicht verallgemeinern. Gewisse Grundzüge bringt die Zucht wohl durch das durchzüchten mit, aber mal ehrlich, man kann ja auch nicht sagen, dass alle Pfälzer faul sind, oder freundlich…… Meine Erfahrung ist, dass ich Lusis geritten bin die feurig waren, welche die angenehm waren und auch mal tralala gingen, welche die gar keinen Bock hatten. Dann gab es welche die zappelten, die kleine Eigenarten haben (man muss es einfach ignorieren dann vergehts das)…….so kann das ewig weitergehen…..ich hab einen sturen Bock der überzeugt werden will, mutig ist wie Löwe und mittlerweile vom ultrascheuen Rührmichnichtan zum Kaugummi mutiert ist. Der Halbbruder ist noch der hysterisch ausklinkende Rührmichnichtan ich will meine Ruhe, der aber alles mit sich machen lässt wenn man sich ne Weile mit ihm abgibt. Der 5jährige meiner Bekannten ist vom ichwillarbeitenpferd zum rutschmirdenbuckelrunter Halbstarken gewandelt (wohl nur ne Phase die man aussitzen muss). Aber ich denke so kann es einem auch mit einem PRE oder Friesen oder was weiß ich passieren. Ich denke es zählt die Aufzucht, die Grunderziehung und die konsequente gut aufgebaute Ausbildung und die HALTUNG. Wenn mein Hotti 23 Stunden auf 10qm steht brauch ich mcih nciht zu wundern wenn ich einen Feuerstuhl unter mir hab:)

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Was sie nicht dulden, ist unfaire Behandlung! Auch die extrem sensiblen Veigas und Coimbras vertragen es sehr wohl, wenn man ihnen konsequent aber freundlich zum richtigen Zeitpunkt die Meinung hustet. Diese ertragen sie aber nicht, wenn diese Meinung zu spät und für sie unerklärlich ist.

    Genau DAS meine ich!!

  • Avatar Marlo sagt:

    man kann ja auch nicht sagen, dass alle Pfälzer faul sind, oder freundlich……


    Doch, doch, das kann man! 😀 *und schon bin ich weg*

  • Avatar Valsa sagt:

    Natürlich hat jedes Pferd seinen individuellen Charakter. Ich finde aber schon, dass man den Linien gewisse Eigenschaften zuweisen kann.
    Z. B. unterschreibe ich voll die Aussage von AndreaS. was die Veiga angeht und genau deshalb sind meine Pferde sehr veiga-geprägt. Und
    so ganz von der Hand weisen kann man nach meiner persönlichen Erfahrung auch nicht, dass viele Alter nicht klar im Kopf sind.
    Nicht hauen – ist wie gesagt meine persönliche Erfahrung.

  • Avatar Aza sagt:

    Ich glaube, man kann das einfach nicht generell sagen. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass die Spanier sehr viele Lusitanos einkaufen, um die PREs zu verbessern (das Stutbuch ist ja nicht geschlossen). Also weiß man gar nicht mehr, wieviel spanisches oder portugiesisches Blut in einem PRE ist.

    wie bitte? 😀 😀 ist ja lustig, was man so im Ausland alles über die spanische Zucht zu lesen bekommt.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    @Aza: stimme Dir zu! Sonst sind die PREs immer die, die die Lusis beeinflussen, oder 😉

    @nisenase: Sicher kann man nicht alle Eigenshaften verallgemeinern, aber im Grundsatz ist der Lusi schon so, wie er hier beschrieben wurde. Und die Bezeichnung Feuerstuhl interpretiere ich hier ein wenig anders, als jene die man mit 23-Stunden-Boxenknast in Verbindung bringt. Ja, es sind Feuerstühle, Pferde die extrem spritzig und elektrisch sind, schnell zu puschen und genauso schnell wieder herunterzufahren bei viel Power aber immer händlebar, wenn sie den Reiter oder den Menschen akzeptieren.

    Manuel T. Veiga hat den Lusi bzw. die Veigas mal sehr sehr treffend beschrieben:
    «Nervös, voller Tapferkeit, so gehorsam, dass sie den Willen ihres Reiters im voraus erahnen zu scheinen. … erhabene Bewegungen und eine bemerkenswerte Beweglichkeit. Unbezwingbarer Mut angesichts jeder Bedrohung…»

    ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich früher immer gedacht habe „jajaaaaa, dieses Iberergequatsche…. sie sind so anders“ 😀 Heutzutage denke ich es nicht mehr nur… :rolleyes: sie sind wirklich anders.

    Man sollte sich beim Kauf eines Lusis immer vor Augen halten, dass diese Pferde für bestimmte Zwecke gezüchtet wurden/werden, die genau diesen Charakter verlangen!

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Man sollte sich beim Kauf eines Lusis immer vor Augen halten, dass diese Pferde für bestimmte Zwecke gezüchtet wurden/werden, die genau diesen Charakter verlangen!

    :ja: :ja: :ja:
    Genauso ist es! Dass Ausnahmen die Regel bestätigen, ist klar… aber wozu gäbe es sonst verschiedene Rassen (also Zuchtziele), wenn im Grunde doch alle Pferde gleich wären??? :nix: :irre:

  • Avatar Aza sagt:

    ja andrea, woher beide, PRE und Lusitano stammen, ist ja bekannt, und auch, dass sich die Zuchtziele beider Rassen zwar ähneln aber doch auch in bestimmten Punkten unterscheiden – und dass die Produkte ebenso ähnlich und doch unterschiedlich sind. aber zu behaupten, dass Lusitanos im PRE-Stutbuch zugelassen werden, finde ich jetzt ja doch köstlich. 😀

  • Avatar Andrea S. sagt:

    ja andrea, woher beide, PRE und Lusitano stammen, ist ja bekannt,

    Bestimmt vom Hafi, bei der Vielzahl der löblichen Eigenschaften 😀 *okaybinschonstill*

    aber zu behaupten, dass Lusitanos im PRE-Stutbuch zugelassen werden, finde ich jetzt ja doch köstlich. 😀

    Gibts Änderungen? Besinnen sich die Spanier :fies: 😀 Mal im Ernst… Amante, bei den PREs ist das Stutbuch geschlossen ❗ Da wird man im Leben nichts mehr einkreuzen :no: Unterabteilungen des Stutbuches, vermag ich nicht zu beurteilen, da mag es sein aber nicht bei den PREs!

  • Avatar oldie sagt:

    😀 ..ich mag unseren Lusi ( Veiga-Linie) sehr. So sehr, das ich mich da NIE druffhocken werde.
    Er mag mich nämlich nicht.
    Andere Pferde, die mir nicht wohlgesonnen sind, reite ich dennoch. Geht- kein Problem.
    Man arrangiert sich und es geht ohne Discussionen.
    Aber den Lusi: No Go.
    Die suchen sich ihren Reiter ( Bezugsperson!!!) schon aus.
    Ich glaubte da auch nicht dran- wurde aber eines Besseren belehrt.
    😉

  • Avatar wednesday sagt:

    Oldinger,

    wieso mag Dich die Ente nicht? Haste ihm mal die Karotten weggefuttert? 😀 😀 😀 😀

  • Avatar oldie sagt:

    Wenn ich das mal wüsste… :nix: :nix:

    Ist doch auch gut so. Wir sind ja “ zivilisiert“ und kommen fast ( fast… 😀 ) mit jedem irgentwie aus- der Lusi pfeift drufft. Gefällt mir.
    Drum lass ich es so, wie es ist. Ist schon gut so. Ursprünglich und gerade.
    Da hilft kein Einschleimen und kein Leckerchen- NIX.
    -vielleicht mag ich ihn gerade deswegen.
    :ja: 😉

  • Avatar rihade sagt:

    Verstehe nicht, wieso man sich nicht allgemein äußern darf…
    Ein gut erzogener Tiger, mag vielleicht auch brav sein. Für Gewöhnlich ist mir eine Hauskatze aber dennoch lieber!

    caprichoso: natürlich darf man sich allgemein äußern, man darf auch sagen, dass man mit diesem Pferd diese oder jene schlechte Erfahrung gemacht hat – keine Frage, dazu ist ein Forum da. Doch zu sagen, dass dieses Verhalten TYPISCH LUSI ist, ist nicht besonders allgemein und meiner Erfahrung nach nicht wahr – und darauf habe ich mich bezogen.

    Jeder Reiter bevorzugt ein bestimmtes Temperament / Rasse / Pferd und das ist auch gut so. Wär ja fade, wenn alle das Gleiche wollten 😉 Manche wollen den Tiger, manche die Hauskatze. Ich wollte mit meinem Posting einfach nur ausdrücken, dass es auch bei den Lusis sowohl Tiger als auch Hauskatzen gibt – vom Grundtemperament und nicht nur von der Erziehung her. Ich hoffe, ich habe mich nun verständlich ausgedrückt. ^^

    Lg Marita

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Rihade: Nun ja, die anderen Schreiber hier stimmen aber mit meiner Meinung überein. SO falsch kann sie daher denke ich nicht sein. :nix:

    Im übrigen hatte ich geschrieben, dass ich den Charakter und die Lusis selber absolut mag!!! Es sollte also keine negative Äußerung sein. ICH persönlich mag Tiger. 😉

  • Avatar carnacat sagt:

    @ Rihade
    Kann ich nur bestätigen. Und es ist nicht zwingend von Aufzucht, Blutline etc abhängig.
    Ich hatte zwei Vollbrüder bei mir in Aufzucht, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Der eine absolut cool, total menschenbezogen und völlig unerschrocken, der andere sehr sensibel bis gelegentlich hysterisch, schnell beleidigt und zurückhaltend. Und glaubt mir, beide Pferde haben unter exakt den gleichen Bedingungen bei mir gelebt.
    Man kann einfach nicht verallgemeinern.

    Grundsätzlich denke ich, dass ein Lusi – egal welcher Charakterlage er nun angehört – kein Anfängerpferd ist. Sie lernen eben in der Regel sehr schnell – also auch schlechtes – verzeihen Ungerechtigkeiten nur schwer und sind generell einfach recht sensibel – nicht im Sinne von hysterisch, sondern einfach … wie soll man sagen – aufmerksamer als manch andere Rasse?

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Carni: Ich würde mich hüten zu sagen, alle Lusis seien gleich! Aber genau das, was du geschrieben hast, trifft zu. Und das war jetzt auch nichts anderes als eine Verallgemeinerung! 😉

  • Avatar amante sagt:

    Aza, das sage nicht ich, sondern die Lusi-Züchter (und zwar sehr viele) in Portugal. Unter anderem habe ich mit einem Spanier gesprochen, der züchtet PRE und Lusi. Die Spanier kaufen wie die blöden Lusitanos ein, besonders mit Farbe! Da ich ja nun gerade von einer Züchterreise zurückkomme, sind die Infos auch noch aktuell. Also ich schließe mich völlig Rihade an: es gibt vom Tiger bis zur Hauskatze alles! Es gibt sogar Schlaftabletten! Beim Alter (nicht umsonst hat er den Ruf) kenne ich keine „einfachen“. Aber dafür habe ich nie ein besseres Dressurpferd geritten! Man kann halt nicht alles haben…

  • Avatar Marlo sagt:

    Zitat Aza

    ja andrea, woher beide, PRE und Lusitano stammen, ist ja bekannt, und auch, dass sich die Zuchtziele beider Rassen zwar ähneln aber doch auch in bestimmten Punkten unterscheiden – und dass die Produkte ebenso ähnlich und doch unterschiedlich sind.

    In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wo speziell ihr die Unterschiede festmacht und woher welche Rasse genau stammt. Kann das jemand grob zusammenfassend erklären? Die Parallelen und Unterschiede zwischen PRE und Lusitano. Kann ja nun nicht nur in der „Einfachheit“ im Umgang liegen….. :red:

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Au ja, das würde mich auch interessieren! :ja:

  • Avatar rihade sagt:

    @caprichoso: ich glaube ich stehe auf der Leitung 😀 Ich finde nämlich auch, dass ich mit den anderen Schreibern übereinstimme, denn es sagt ja eh jeder, dass es die unterschiedlichsten Typen von Lusis gibt und natürlich auch Feuerstühle dabei, sind, die nicht von jedem zu reiten sind. Dass einige davon sehr elektrisch sind, dass sie nicht alles verzeihen – aber dass es auch Schlaftabletten gibt. Und genau das sage ich auch.

    Seltsam. Wir scheinen irgendwie aneinander vorbei zu reden…..denn grundsätzlich (siehe Dein letztes Post an Carnacat) scheinen wir eh der gleichen Meinung zu sein….

    Bei Deinem letzten Post schreibst Du nämlich, dass auch Du findest, “ es sind nicht alle Lusis gleich“ Stimmt, dem stimme ich zu. Aber wieso schreibst Du dann, dass es für Dich typisch Lusi ist, wenn er sich aufführt wie ein Berserker und den Reiter unter allen Umständen loswerden willst? Kenn mich nicht mehr aus :nix:

    MEINE Definition von TYPISCH (möglicherweise nicht die aller Leute, vielleicht auch in D anders als in Ö 😉 ist nämlich, dass dieser Charakter zumindest auf sehr, sehr viele Pferde dieser Rasse zutrifft.

    Aber „wurscht“ (wie man bei uns sagt )- Du scheinst es nicht so gemeint zu haben, die anderen Schreiber sind sowohl Deiner als auch meiner Meinung, alles paletti :friend:

    Lg Marita

  • Avatar rihade sagt:

    In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wo speziell ihr die Unterschiede festmacht und woher welche Rasse genau stammt. Kann das jemand grob zusammenfassend erklären? Die Parallelen und Unterschiede zwischen PRE und Lusitano. Kann ja nun nicht nur in der „Einfachheit“ im Umgang liegen…..

    Ja das würde mich auch interessieren ! Gerüchte über unterschiedliche Abstammung etc gibt es ja genug. Kennt sich da jemand wirklich gut aus ??? Lg Marita

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Ja, anscheinend. 😀
    Ich habe nie behauptet, dass es keine unterschiedlichen Typen gibt. NATÜRLICH gibt es die! :irre:
    Es ging hier aber urprünglich um den Grundcharakter, der sich mehr oder weniger (okay so 😉 ) durch die Lusi-Zucht zieht. Und wie es aussieht sind wir da ja alle einer Meinung. :friend:

    Es wurde ja mehrfach genannt, das sie sich gern mal ihren Reiter aussuchen. Da passt meine Beschreibung doch wieder ganz gut. DER besagte Lusi wollte mich als Reiter nicht haben. :nix: Von daher finde ich seine Handlung durchaus „charakteristisch“, auch wenn sie selbstverständlich nur auf einen Teil der Lusis zutrifft und nicht auf alle. Aber gut jetzt! 😉

  • Avatar rihade sagt:

    Es wurde ja mehrfach genannt, das sie sich gern mal ihren Reiter aussuchen. Da passt meine Beschreibung doch wieder ganz gut. DER besagte Lusi wollte mich als Reiter nicht haben. Von daher finde ich seine Handlung durchaus „charakteristisch“, auch wenn sie selbstverständlich nur auf einen Teil der Lusis zutrifft und nicht auf alle. Aber gut jetzt!

    Stimmt ! :thumbsup: So gesehen, verstehe ich´s jetzt 😉

  • Moon Moon sagt:

    Ich denke Sympathie und Antipathie kann es doch in jeder Pferde-Mensch-Beziehung geben – dass Lusis da besonders eigen sein sollen konnte ich bisher nicht feststellen. Mein Jung z.B. konnte anfangs mit Menschen generell nichts anfangen. Bei der Besichtigung dachte ich „mein Pferd“, was er dachte konnte ich mir fast denken – er stand in der letzten Ecke der Box. Unser Start war nicht einfach und trotzdem denke ich, dass wir uns mittlerweile ganz gern haben 😉

    Nachtragend ist er – allerdings auch nicht länger als 1-2 Tage. Er ist sehr charakterstark und auch mal sturköpfig. Andererseits sehr sensibel, dabei allerdings auch ein wenig ein Schauspieler, der manche Situationen gerne mal dramatisiert, aber letztendlich doch einlenkt – wenn auch widerwillig und mit verkniffenem Gesicht. Einfach ein Pferd das man nicht einfach „nutzen“ kann, sondern „überzeugen“ muss! :thumbsup:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Die Parallelen und Unterschiede zwischen PRE und Lusitano. Kann ja nun nicht nur in der „Einfachheit“ im Umgang liegen….. :red:

    Der PRE ist das bessere Pferd 😀 😀 😀 😀 Mal im Ernst: Ich finde die Unterschiede zwischen beiden Iberern soo gravierend nicht. Beide Rassen habe ich als sehr menschenbezogen, ausgesprochen intelligent und arbeitswillig kennengelernt. Unterschiede gibt es sicher im Exterieur, viele Lusis sind vom Gesamteindruck her ein wenig sportlicher.

  • Avatar Lexikon sagt:

    ich kenne keinen einzigen Lusitano

    beim Lesen ist mir aber – völlig wertfrei – aufgefallen, dass ihm die gleichen Eigenschaften zugesprochen werden wie einem Hengst

    menschenbezogen, mutig, geht mit SEINEM Menschen durch Dick und Dünn, etc.

    habe ich jetzt einen falschen Eindruck bekommen?

  • Avatar nisenase sagt:

    DAS behaupten sicherlich auch Araber-Menschen, oder Friesen-Menschen oder eingefleischte Trakehnerreiter……….
    Also auf meine Spanierstute traf das auch zu:)
    Wir gesagt, Jedes Pferd ist anders……

  • Avatar amante sagt:

    Ohje – die ursprüngliche Abstamung! Ganz heißes Thema! Da gab es in den verschiedenen Foren/Zeitschriften/Verbänden schon die wildesten Auseinandersetzungen!
    Da setze ich mich nicht in die Nesseln 😉

    Empfehlen kann ich das Buch von Sylvia Loch zu diesem Thema!

    Marita, habe versucht von Ruivo noch Fotos auf der Weide zu machen. Ich schicke sie dir zu! Was gibt es neues von v.?

  • Avatar Aza sagt:

    @Amante, diese Aussage von dir:

    Außerdem sollte man nicht vergessen, dass die Spanier sehr viele Lusitanos einkaufen, um die PREs zu verbessern (das Stutbuch ist ja nicht geschlossen). Also weiß man gar nicht mehr, wieviel spanisches oder portugiesisches Blut in einem PRE ist.

    ist falsch. Das PRE-Zuchtbuch ist geschlossen. Und das wird sich vermutlich auch nicht mehr ändern. Von portugiesischem Blut im PRE kann also überhaupt keine Rede sein. Ganz egal, was da von portugiesischen Züchtern behauptet wird. Dein zweiter Beitrag sagt etwas völlig anderes aus. Dass in Spanien mittlerweile viele Lusis ge- und verkauft sowie gezüchtet werden, stimmt schon, aber das hat nichts, rein gar nichts, mit der PRE-Zucht zu tun. Die ursprüngliche Abstammung ist ja so geheimnisvoll nicht. Woher die ersten Alter-Real – Hengste stammen, ist bekannt (quasi eine portugiesische Cartujano-Zucht), und dass einheimische Stuten zur Zucht herangezogen wurden, sehr wahrscheinlich, wie in Spanien auch. Es gibt bei einigen (wenigen) Lusitano- Linien auch belegterweise Sorraia-Blut, was sonst noch anfangs verwendet wurde !? würde mich auch interessieren, aber das liegt wohl genauso im Dunkeln wie bei den Spaniern.

  • Avatar Agente sagt:

    Von portugiesischem Blut im PRE kann also überhaupt keine Rede sein. Ganz egal, was da von portugiesischen Züchtern behauptet wird.

    ….aber in der anderen Richtung schon, war es nicht ein Züchter Namens Escalera, der schon so um 1730 rum, Spanische Pferde an den Portugiesischen Königshof verkaufte? :denk:

  • Avatar Ginger sagt:

    Also die Lusis mit Veiga-Abstammung kenne, die wollte ich nicht geschenkt haben. Super nervig bis hin zu histerisch, teils recht unkooperativ, nicht das schönste Gangvermögen, dafür sehr edel in der Aufmachung (mir aber nicht barock genug). Die andere Sorte Lusis von anderen Linien ist da kooperativer und trotzdem sehr sensibel, ohne Histerie. Der Wille zur Mitarbeit ist einfach super. Aber man sollte ich nicht von der ruhigen Schale täuschen lassen. Auch diese Ruhigeren sind im Inneren ziemliche Sensibelchen und können sich auch wenn sie es gar nicht mehr verstehen etwas histerisch werden. Aber wesentlich besser zu händeln als die Pferde die ich aus der Veiga-Linie kenne. Ettliche erfahren Iberer-Reiter sagen: Für Ein- oder Umsteiger oder Nicht-Profis empfehlen sie eher einen PRE als einen Lusi, da der PRE eher mal Fehler oder falsche Einwirkungen verzeiht. Dieses kann ich nur bestätigen. Selbst mein Lusi (einer der ruhigen Diesel-Typen) ist nicht für Anfänger geeignet, da er nicht versteht, wieso er soooooo falsche Hilfen bekommt. Das muß man einfach akzeptieren. Ein Reitanfänger hat einfach nichts auf so einem Pferd zu suchen, wenn er nicht Flugübungen machen möchte. Zur spanischen PRE-Zucht: Ich kenne einige sehr gute Reiter und Züchter von PRE die gerne Lusis reinzüchten (vielleicht nicht in dem einen speziellen Zuchtbuch), da ihre PRE in der Leistungsfähigkeit, Nervenstärke verbessern wollen. Ich vergleiche die Alter Real und Veiga-Linien eher so mit der Catujano-Linie der PRE. So in der Art der Ferrari unter den Autos. Pferde für Profis und sehr sensible starke Reiter. Keine Pferde für Otto-Normal-Reiter! Vergleichbar z.B. mit den Trakehnern oder Donnerhall-Nachkommen. Das sind auch keine Pferde für Jedermann. Diese Pferde gehören in Fachhand und dann können die vielleicht die herausragende Grundveranlagung (wenn sie dann da ist) in die richtigen Wege lenken. Bei schwächeren Reitern würden diese Pferde sich sehr wehren, wenn sie dann mal Leistung bringen sollen.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Zur spanischen PRE-Zucht: Ich kenne einige sehr gute Reiter und Züchter von PRE die gerne Lusis reinzüchten (vielleicht nicht in dem einen speziellen Zuchtbuch), da ihre PRE in der Leistungsfähigkeit, Nervenstärke verbessern wollen.

    Sorry Ginger, dann sind diese Pferde aber keine PRE´s – die bekommen nämlich keine entsprechenden vollen Papiere. Was jetzt überhaupt nichts mit der Qualität von PRE oder Lusi zu tun hat – geschlossenes Stutbuch ist und bleibt aber geschlossen. Im Übrigen leuchtet mir die Argumentation auch nicht ganz ein; gilt der PRE doch als nervenstärkeres Pferd als der Lusi – also warum mit Lusitanos die Nervenstärke verbessern…?

  • Avatar Marlo sagt:

    Also ich habe mich gerade gestern mit einer Freundin über das Thema unterhalten, die selbst 2 Lusis hat. Sie meinte, dass es vor Jahrhunderten Gang und Gebe war, dass man die Spanier und die Portugiesen gekreuzt hat. Dann haben die Spanier das Stutbuch geschlossen und wollten nicht mehr. Irgendwann ist ihnen aber wieder eingefallen, dass man ja doch die Linie durch die Lusitanos veredeln könnte, aber da waren die Portugiesen dann zu stolz zu und haben es nicht gemacht….. Was da nun dran ist… Keine Ahnung?! Und welche Rasse nun welche veredelt ist wohl Ansichtssache…. Generell denke ich aber auch, dass ein PRE das „leichtere“ Reitpferd ist. Wie hier schon gesagt wurde. Klar, es gibt auch hier immer wieder Ausnahmen. Und ich rede jetzt auch nur von den Pferden reiner spanischer Rasse, wenn ich einen Andalusier habe der vielleicht 50% VA ist, dann brauche ich mich ja schließlich nicht über das Temperament wundern…. 8) Es würde mich aber immer noch interessieren, welchen Ursprung denn nun beide Rassen haben…… :denk:

  • Avatar Valioso sagt:

    Ich bin immer davon ausgegangen, daß die Mauren bei der Eroberung der Spanischen Halbinsel ihre Pferde(Berber) mitbrachten die dann dort mit den vorhandenen Pferden gekreuzt irgendwann den iberischen Geneten hervorbrachten. Und bis vor (weiß nicht ganz genau) ca. 40 – 50 Jahren haben doch die PRE und die Lusitanos ein gemeinsames Stutbuch geführt bis die Spanier ihr Stutbuch abgegrenzt und geschlossen haben. In einigen Linien (z.B. Andrade) soll doch noch viel spanisches Blut fließen und auch die Alter Real sollen doch auf spanisches Blut zurückgehen. :denk: Hab ich jedenfalls so gelesen oder stimmt das nicht? :nix:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Moins, also Alter Real geht meines Wissens nach komplett auf spanische Pferde zurück und das mit dem gemeinsamen Stutbuch ist ebenfalls korrekt, wann genau sich die Wege der Portugiesen und Spanier da allerdings getrennt haben, weiß ich nicht genau… Generell ist es aber so, dass der PRE den Lusi schon stark beeinflusst hat – und wenn man mal ehrlich ist: sooo unähnlich sind sich die beiden Rassen nun wirklich nicht LG Andrea

  • Avatar Aza sagt:

    Hier werden gerade Dinge ziemlich durcheinandergeschmissen. Es gab nie „ein gemeinsames Stutbuch“ für PRE und Lusitanos. Nicht in Spanien zumindest. In Portugal sah das anders aus. Da sich die portugiesische Zucht aus spanischen Hengsten begründete, liess man das Stutbuch zunächst offen. Spanische Hengste wurden anerkannt. Irgendwann wurde dieses Stutbuch allerdings ebenfalls geschlossen. Zum „Kreuzen“ : sicher wird das viel gemacht. Immer schon. Allerdings sind diese Pferde keine PRE’s (und auch keine Lusitanos). In Spanien nennt man sie Hispano-Lusos. Meist gute Pferde, die entweder in die eine oder in die andere Richtung tendieren, so man denn jeweils für ihre Rasse typvolle Elterntiere ausgesucht hat. Generell ist es so, dass so gut wie JEDER PRE-Züchter, auch die ganz, grossen, renommierten GEstüte, einen Cruzadohengst im Stall stehen hat. Meist ein Anglohispano, oder auch ein Hispanoaraber, Hispano-Luso oder Angloluso. seltener Tres Sangres. Diese Pferde sind dann meist das Reittier des Chefs. 😀 Warum? Das konnte mir bisher niemand schlüssig erklären. Es ist zum Teil Tradition, andererseits sind die blütigen Pferde natürlich auch wegen ihrer „chispa“ sehr beliebt. Zum Charakter der Lusos: ich kann eigentlich nur finden, dass die Lusitanos, die ich kenne, mein eigener eingeschlossen, ungemein arbeitsbereite und leistungsfähige Tiere sind. Die müssen was schaffen, dann hält sich der schwierige Charakter auch in Grenzen. Eigentlich sind es ehrliche und sehr intelligente Pferde, die man halt zu nehmen wissen nud beschäftigen muss. Das ist in den PRE-Leistungslinien allerdings auch nicht anders.. ich glaube nur, die kennt man in Deutschland kaum. 😉

  • Avatar Aza sagt:

    Ich vergleiche die Alter Real und Veiga-Linien eher so mit der Catujano-Linie der PRE. So in der Art der Ferrari unter den Autos. Pferde für Profis und sehr sensible starke Reiter. Keine Pferde für Otto-Normal-Reiter! Vergleichbar z.B. mit den Trakehnern oder Donnerhall-Nachkommen. Das sind auch keine Pferde für Jedermann. Diese Pferde gehören in Fachhand und dann können die vielleicht die herausragende Grundveranlagung (wenn sie dann da ist) in die richtigen Wege lenken. Bei schwächeren Reitern würden diese Pferde sich sehr wehren, wenn sie dann mal Leistung bringen sollen.

    auch wenn das nun nichts mit Lusos zu tun hat: wieso siehst du Cartujanos als „Ferraris“ ? hierzulande gelten sie eigentlich eher als die gemütliche Sorte.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    wieso siehst du Cartujanos als „Ferraris“ ?
    hierzulande gelten sie eigentlich eher als die gemütliche Sorte.

    Da muss ich Aza mal beipflichten :ja: Die Cartujanos, die sich im Besitz von Freunden und Bekannten befinden, sind durchweg alles sehr ruhige und gelassene Vertreter! Sowohl im Umgang als auch beim Reiten 😉

    Und das ein Veiga nichts verzeiht… Ginger, das stimmt so nicht! Die verzeihen sogar recht viel, zumindest „IHREM“ Menschen wenn sie FAIR behandelt werden!
    Was sie nicht verzeihen ist ungerechte Behandlung! Nichts desto trotz gebe ich Dir aber schon Recht, wenn es darum geht, dass diese Pferde sehr temperamentvoll sind! Andererseits sind sie aber auch sowas von cool, dass man sich schon mal fragen kann ob diese Pferde evtl. Hör- und Sehstörungen haben 😀

  • Avatar Ginger sagt:

    @Aza und Andrea Ich habe bisher leider nur Cartujano’s und Veiga-Lusis kennengelernt die immer nur grenzwertig am durchgeknallten bis histerischen Pferden waren. Dies sind meine bisherigen persönlichen Erfahrungen mit diesen 2 Linien gewesen und so ist auch meine Aussage entstanden. Und diese Tiere wurden mehr als Sachgemäß gehalten als auch geritten. Wieso Cartujano ein Ferrari? Mir wurde immer wieder gesagt, wer das Beste von Besten von den PRE’s haben möchte der muß unbedingt einen Cartujano haben. !!! Das ist aber Ansichtssache und ich bin froh einen Lusi zu haben 🙂 🙂 🙂 Und ich setzt noch eines drauf! Mir ist es schnurze piep egal ob das Pferd Papiere hat oder nicht, da ich auf den Papieren nicht reiten kann. Wichtig ist, daß der Charakter, das Wesen …… und vieles mehr zu einem passt und man eine Einheit wird. Genauso egal sind mir diese Diskussionen um die Papiere, Abstammungen und ob die Pferde gekört sind oder nicht. Gerade bei den Iberischen Pferden in Deutschland sind bestimmt über 80% (geschätzt) Hengste und ein paar einzelne Stuten. Sorry, aber wozu brauche ich dann einen Deckhengst, wenn ich nur reiten möchte?

  • Avatar amante sagt:

    So, bin gerade aus Cascais zurück…

    Also, nehme meine Aussage zurück!!! Ich habe dort mit verschiedenen Züchtern gesprochen (spanisch und portugiesisch).
    1. Beide Stutbücher sind geschlossen
    2. Ja, die Spanier kaufen sehr viele Lusitanos und kreuzen, aber die sind dann ohne Papiere

    Alter: wenn ich Deutschen zum Altrer etwas sage, dan auch „das sind die Trakehner unter den Lusitanos“, mit allen vor-und nachteilen… :rolleyes:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    @Ginger: mich wundert Deine Erfahrtung zu den Cartujanos wirklich. Gerade auch, weil sie ja als reiner als rein gezogen gelten und auch auf den Charakter extrem viel Wert gelegt wird!
    Eigentlich steht diese Linie genau dafür: Charakterstarke Pferde, klar im Kopf, sehr menschenbezogen, cool aber dennoch zündend auf Anfrage.
    Aber das sagst Du ja auch schon selber „das Beste vom Besten“ sollen sie sein, was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie hysterisch sind.

    Du weisst glaube ich selber, dass auch die Anpaarung der Elterntiere maßgeblich dazu beträgt, wie der Charakter sein wird. Wer nun nur weil es Cartujano sein soll, nervig mit nervig paart, läuft natürlich Gefahr, dass ein Hibbelchen dabei herauskommt.
    Und ich glaube, da kann dann sachgemäße Haltung und der Umgang nicht mehr viel daran ändern :rolleyes:

    Was die Veigas angeht… ich kann nur für meine Stute und die Pferde von Bekannten sprechen. In der Arbeit und im Umgang mit IHREM Menschen in der Regel wahre Lämmer! Aber, da stimmt die Chemie auch so dermaßen, dass trotz Herdenhaltung, die Pferde lieber ihrem Menschen als der Herde folgen, wenn Mensch anwesend. Fremden gegenüber sind sie dagegen sehr vorsichtig z.T. sogar abweisend.
    Da kann übrigens ein scharfes Nein eines Fremden schon mal sehr missbilligend registriert werden, während en scharfes Nein der Bezugsperson mit einem „mamiiiiiiiiiiiii“ quittiert wird. 😉

    Aber sicher gebe ich Dir Recht, es gibt in jeder Zuchtlinie schwoerige udn weniger schwierige Pferde, so auch bei den Cartujanos und Veigas 😉

    Was die Papiere angeht, wenn man nicht züchten will, halte ich es auch für schnurzpiepegal ob das Pferd unter meinem Hintern Papiere hat oder nicht. Wenngleich man aber sagen muss, dass es in der Regel oft auch helfen kann auf Verhaltenweisen und Eigenschaften Rückschlüsse zu ziehen, wenn man weiß, wer dieEltern sind und woher sie stammen!

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Also, die Cartujanos die ich kenne, sind mir persönlich eigentlich eher nicht spritzig genug. Ich nenne sie gern „Paradepferde“. Tolle Optik, imposant und auch dann nicht aus der Ruhe zu bringen, wenn sie mitten durch eine Feria gehen.
    Das Beste vom Besten resultiert vor allem aus der Geschichte: Cartujanos sind meines Wissens die Urväter der spanischen Pferdezucht – und somit ein Stück spanisches Kulturgut.
    Papiere sind für mich bedingt wichtig: Es ist ja nun mal so, dass man von bestimmten Zuchtlinien oder auch Hengsten bestimmte Pferde erwarten kann. Das macht die Auswahl ein Stück einfacher. Zum Reiten brauche ich sie allerdings auch nicht. 😀 😀

  • Avatar Aza sagt:

    naja im Grunde genommen und um mich jetzt mal richtig in die Nesseln zu setzen 😀 sind die heutigen als Cartujano bezeichneten Pferde (gilt auch für die, auf denen sich die Lusitanozucht sich begründet) vor allem ein gekonnter Schachzug in Punkto Werbestrategie 😀 der berühmte Kandarenbrand („der“ Cartujanobrand schlechthin) gehörte ursprünglich einem Herrn Zapata, der im 19. Jhd. eine Herde von den Karthäusermönchen kaufte, als diese wegen der frz. Eroberung Spaniens ihr Gestüt auflösen mussten. Soweit so gut. Den Kandaren-Brand besass er allerding schon Jahre vorher, und hat mitnichten nur die Karthäuserpferde damit gebrannt. Sondern auch seine eigenen und die, die er von anderen Züchtern erworben hatte. Er besss etwa 40 Karthäuser-Stuten und nochmal so viele aus eigener Zucht oder anderen Quellen. Die „echten“ Cartujanos waren also von vorneherein nur ca. die Hälfte der kandarengebrannten Pferde.. Somit sind die Kandarenbrand-Pferde zwar ursprünglich Zapata- Pferde, aber diese waren keineswegs alles Cartujanos.. Dass darüber weitgehend Stillschweigen bewahrt wird, das ist wiederum eine typisch spanische Geschichte.. 😀 Trotzdem ist der Cartujano natürlich eine Besonderheit innerhalb der PRE-Zucht, insofern, dass relativ wenige und ganz bestimmte Linien zur Verfügung stehen. Die Nevado III- Linie z.B., oder die Bilbaino III – Linie, oder die Hacendosos (waren mehrere) der Terrys, Hosco, usw. Der Cartujano verkörpert einen bestimmten Typ, und auch ausserhalb der Cartujanozucht , gerade auch bei der Yeguada Militar, wurden und werden immer wieder Cartujanos eingekreuzt, eben um den Typ zu erhalten. In meinen Augen, das ist aber jetzt meine persönliche Meinung, das kann man sicher anders sehen, ist die übrige PRE-Zucht am Cartujano in Punkto Qualität aber mittlerweile ziemlich weit vorbeigezogen. Nur von wg. Ferrari. 😉 Ich war letztes Jahr live beim Cartujano-Championat dabei.. mich persönlich haben die Pferde dort leider weniger überzeugt. Gerade in Punkto Bewegungsqualität und auch Exterieur; hier hat der Cartujano immer noch mit Fehlern zu kämpfen.. da gibt es in der übrigen Zucht weitaus bessere Pferde. Was ja auch kein Wunder ist, denn eine qualitätsvolle Zucht unter zuhilfenahme so weniger Linien ist eine knifflige Sache. Nichtsdestotrotz sind die Cartujanos für eine Erhaltung des iberischen Typs natürlich super wichtig und haben ihre vollste Berechtigung, sozusagen als „Typveredler“, bzw. Bewahrer.

  • Avatar Fröschchen sagt:

    @ oldie:

    Lusi-Tier mag Dich nicht leiden: Woran machst Du alter Kampfhase das aus? (Mag’s nicht glauben, daß Du den 4-Beiner nicht überzeugen kannst). Gib bitte eine Beispielsituation, besser 2…

  • Avatar carnacat sagt:

    Kleiner Schwank aus dem Leben MEINES Lusis, naja wenn man so will Cruzados 😉

    Er ist ein freundliches und höfliches Pferd welches auf jeden freundlich und interessiert zugeht, vorsichtig versteht sich, er ist kein Rempler – was sicherlich auch Erziehungssache ist.

    Und neulich konnte ich dann etwas – aus meiner Sicht – sehr ungewöhnliches beobachten.

    Ich bekam Besuch von ein paar Leuten von denen eine Frau große Angst vor Pferden hat.
    Kaum dass die den Stall betreten hatte – sie war noch gut fünf Meter von meinem Hengst entfernt – fing dieser an sich zu benehmen als wären die Aliens gelandet. Das volle Panik-Programm.
    Als sie näher an seine Box trat war er total angespannt, schnorchelte wie verrückt und war jederzeit bereit zur Flucht.

    Auch als wir dann alle gemeinsam aufs Paddock gingen um ihn laufen zu sehen machte er um diese Frau einen Riesenbogen, die war ihm so unheimlich wie noch nie ein Mensch zuvor.
    Er war kaum zu beruhigen.
    Allen anderen begegnete er wie gewohnt. :denk:

    Meine Theorie:
    Er hat Menschen bisher immer als sichere Führungsqualitäten erlebt. Und diese Frau konnte das durch ihre Angst nicht leisten. Er fühlte sich in ihrer Gegenwart total unsicher.

    Ich für mich kann nur sagen: Traumpferd.
    Ein anderer Hengst hätte vielleicht aggressiv reagiert. Meiner nicht. :love:

  • Avatar horsman sagt:

    Hi Tascha,

    meine Theorie : das Parfum der Frau.

    Oftmals riechen Frauen stark nach Parfum, so dass es für Pferd mit ihrer um ein vielfaches empfindlicheren Nase kaum auszuhalten ist 😀

    Was die Lusis angeht würd ich noch ergänzen, dass diese Rasse mehr als alle anderen wirkliche Arbeitstiere sind, quasi die Border Collies unter den Pferden. Die brauchen die Arbeit, wie die Luft zum Atmen. Wer dafür keine Zeit / Lust hat sollte sich das noch mal überlegen.

    Aber es kommt sicher auch auf die Mischung an. Es gibt da mehr solche und mehr solche.

    Veiga und Alter sind die explosiveren. Eine Kreuzung dieser Blutlinien kann eine echt teuflische Mischung werden.

    Was reiterlich beim dt. Warmblut noch zu halbwegs brauchbaren Ergebnissen führt, kann bei solchen Typen schon in der Katastrophe enden.

    Andere Linien z.B. Andrade sind eher wie „normale“ Pferde zu händeln. So meine erst noch bescheidene Lusi-Erfahrung.

  • Avatar Ritz sagt:

    Meine Lusitano-Erfahrung begrenzt sich auf die letzten 2 Jahre und dann ungefähr auf 30 Exemplare. Hab also nicht viel „Charakter-Erfahrung“ sammeln können.

    Kann man wirklich eine Temperaments-Tendenz zu den Blutlinien feststellen – und falls ja, erklärt das vielleicht bis zu einem gewissen Maß die Explosivität meines Modells ?

    Ein sehr erfahrener Portugiese sagte über mein Pferd (er hatte es kurzzeitig in Portugal stehen, bevor der Bub nach Deutschland wechselte): „Its a crazy horse -sell him so fast you can“ !! Ich fragte dann nur, ob er meinte, das Pferd sei eher „funny crazy“ oder eher „dangerous crazy“. Seine Antwort darauf war „dangerous“. :wacko:

    Kennt sich jemand mit den Blutlinien aus (ich hab da keinen Plan und mich noch nicht damit befasst)? Die Eltern meines Pferdes sind grob gesagt Coimbra/Ortegao Costa, die Großeltern Veiga/Alter. :nix:

  • Avatar horsman sagt:

    „eher „funny crazy“ oder eher „dangerous crazy““

    der ist gut :ja: 😀

    tja, da hilft nur beten … nein im Ernst, bei Mischungen ist es immer so eine Sache. Das Papier sagt nur was vermischt wurde.

    Wie nun die Mischung tatsächlich ist, ist dann immer noch eine zweite Sache.

    Aber nur nicht Bange machen: mit Gefühl und Sachverstand klappts meistens.

    Ggf. nen guten+erfahrenen Ausbilder zu rate ziehen.

  • Avatar Ritz sagt:

    Ich hab von Anfang an eine gute Ausbilderin (Pferdewirtschaftsmeisterin) an meiner Seite – und das ist gut so :ja: !

    Bange bin ich da nicht zum Glück, und nachdem man ja auf Papieren bekanntlich nicht reiten kann, ist die Abstammung für mich eh uninteressant. Hab eben nur letzlich jemanden die Papiere gezeigt, die mir sagte, dass die Mischung nicht ohne ist, aber die Papiere super wären. Und nachdem ich auch vorher noch von Dir, horsmän, gelesen hab, dass Veiga/Alter explosiv sein kann, gibt es wohl doch in der „Lusitano-Szene“ gewisse Vorstellungen von den Blutlinien ….

    Aber vielleicht wird ja der Charakter meines Lusi´s nicht vom Blut bestimmt, sondern von den vielen Wirbeln am Hirn (gabs da nicht auch mal was mit Charakter-verrückt-2-3Wirbel?) :rolleyes: 😉

  • Avatar horsman sagt:

    ich kenn da einen Hengst mit Ortegao Costa-Blut, der ist sehr anständig, und war als junges Pferd eher etwas trägerer und büffelgiger Natur und ist eher kein superhitziger Stierkämpfer. Vielleicht hat das etwas ausgeglichen 😉

    Viel Spass mit deinem Lusi !

  • Avatar Aragon sagt:

    ich hatte vor 2 jahren mal einen halben tag lang den 3-jährigen hengst eines freundes zu besuch (rein veiga gezogen). in der hoffnung, unsere beiden junghengste zusammen den sommer verbringen zu lassen … mein andalusierhengst (gut 1,60 groß und sehr viel pferd) hat eine mords-show abgezogen mit dickem hals und passage und geschrei. der kleine veiga (ein schmales, mickriges hemdchen) hat nur abwartend und leicht „hockend“ dagestanden und sich den angeber genau angeguckt. als dieser dann protzermäßig gestiegen ist, hat der kleine veiga genau den moment abgepasst, in dem der hals frei war. dann hat er meinen gezielt angesprungen wie ein raubtier, ihm die beine um den hals geworfen und ihn umgeschmissen. obwohl er 10 cm kleiner und sicher 150 kg leichter war. das hat er mehrmals gemacht! danach hat er meinen wallach in die weidehütte getrieben und ist dort vor den beiden ausgängen achten getrabt, so dass der wallach nicht mehr herauskam und völlig panisch wurde. ich schwöre, dass der lusi dabei gegrinst hat. als ihm das zu langweilig wurde, ist er den zaun abgelaufen, hat sich eiskalt die niedrigste stelle ausgesucht und ist drübergesprungen (gut 1,40 m). danach hat sein besitzer ihn dann wieder abgeholt, und ich war froh, dass ich keinen lusitano besitze. vor so einem pferd hätte ich angst!
    beim anreiten später war er übrigens problemlos. allerdings ist sein besitzer auch profi.

  • Avatar Ritz sagt:

    ich schwöre, dass der lusi dabei gegrinst hat.

    😀 :thumbsup: *TränenausdenAugenwisch*

  • Avatar nisenase sagt:

    jaja, schlau sind sie und mutig!!!
    Gestern musste ich moons Hotti impfen, weil Hotti die Tierärztin nimmer an sich ran ließ:) Die hat ihm letztes mal sedierte Weise hinterrücks einfach ne Spritze voll Wasser ins Maul gespritzt!! 😛 NEIN, sowas verzeiht der Herr nicht so schnell!! :rolleyes: (sie hatte die Zähne geraspelt) Gestern ließ er sich dann nicht mal mehr von ihr abhören. Er hat es sich sehr gut gemerkt. Und das ist schon 5 Wochen her!!
    Sie wollte eigentlich grad die Nasenbremse holen und gab mir die Spritze. Als ich ihn am Hals so abklopfte fragte ich sie ob es nur IM sei? Sie “ ja egal in Hals oder Brust“ ich klopf klopf Spritze rein und abgedrückt! Hat er nicht mal gemerkt der Spinner :irre:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    @Aragon: die Geschichte ist gut 😀 und das meine ich so!
    Muss grad mal eine Parallele aufzeigen.
    Mein Herr Hafi, seines Zeichens ein sehr stattlicher Kerl mit langem Hengstdasein und eher respektlosem Auftreten gegenüber anderen Pferden und Herrscher der Herde, bekam im letzten Jahr Gesellschaft des Herrn Lusi. Herr Lusi ein sehr respektvoller sensibler Vertreter von zarter Statur, ignorierte das Machogehabe des Herrn Hafi konsequent. Bis, ja bis dieser sich machomässig sinnbildlich auf seinen Lorbeeren gedachte auszuruhen und den Sieg zu zelebrieren!
    da wurde Herr Lusi ruhig, attackierte einmal aber heftig wie in Deinen Fall und seitdem ist Herr Hafi gegenüber anderen Pferden die lebende Demonstration des Begriffes Respekt 😀 Und auch im Umgang mit Menschen ist einiges einfacher geworden. Der Herr der sich sonst nur ungern verladen ließ, ist wieder Verladeprofi :doh: , der Herr der gerne mal fremde Menschen mit weniger selbstbewusstem Auftreten zur Seite schob (aufgepasst hier komm ich und du machst Platz) ist die Rücksicht in Person geworden. und Herr Lusi? Herr Lusi ist der alte, zuckt bei Nachlässigkeiten von Herrn Hafi mal dezent mit dem Ohr und alles läuft wieder. 😀 Wobei auch der Herr Lusi dann auch gerne sein breites Grinsen in Verbindung mit ausgelassenen Bocksprüngen zeigt, die dem gelben Herrn mächtig imponieren!

    Kennt sich jemand mit den Blutlinien aus (ich hab da keinen Plan und mich noch nicht damit befasst)? Die Eltern meines Pferdes sind grob gesagt Coimbra/Ortegao Costa, die Großeltern Veiga/Alter.

    Diese Pferde werden gerne als extrem nervig und explosiv beschrieben. Müssen/mussten sie auch sein, da sie ausschließlich für den Bedarf der berittenen Stierkämpfer gezüchtet werden/wurden.
    Der Coimbra gilt übrigens gemeinhin als noch explosiver. Kann ich bestätigen, habe beides im Stall, sowohl rein Coimbra als auch Veiga. Wobei man bei 2 Pferden nicht für die Masse sprechen kann. Aber auch Lusi-Profis haben mir dies bereits bestätigt. Eddy Willems sagte zur mir mal, Coimbras sind reiterlich nicht ohne. Er hat bisher keine reaktionsschnelleren Lusis kennengelernt. Die Zucht von Coimbra ist im Prinzip übrigens auch Veiga. Die beiden sind Cousins und Coimbras Zucht soll auf die nervigsten und besten Pferde von Veiga zurückgehen.

    Charkterlich aber sind beide Linien … :love: :love: :love: Im Umgang nicht zu toppen, der Coimbra reiterlich toll aber nicht ohne.

  • Avatar Ritz sagt:

    @ Andrea

    extrem nervig – explosiv – reaktionsschnell : das kann ich für meinen Bub blind unterschreiben 😀

    aber eben auch den Charakter und im Umgang nicht zu toppen :love: :love:

    Und außerdem ein hoch auf die HAFIS !!! :hurra:

    1.Sie spielen mit meinem Pferd, bis er danach ausgelastet und handlich ist.

    2. Die Hafis sind die einzigen, die meinem Pferd auf der Koppel mal ein wenig Kontra bieten und ihm mal zeigen, dass nicht alles nach seinem Kopf geht. 200kg schwerere Warmblüter steckt der Lusi mit links in die Tasche und kichert sich noch eins ins Hüfchen. Und sie lassen sich von ihm auch noch regelmäßig neu frisieren ( er kaut den andren Pferden die Haare an der Schweifrübe ab :maul: ). Die Hafis haben zwar mehr Schweifhaare zur Verfügung, aber die lassen sich nicht vom Bub am Popo rumschnullern! Zum Glück!! Es reichen schon die (verständlicherweise) stinksauren Warmblutbesitzer an meiner Haustüre ….

  • Avatar Sabine14 sagt:

    Na dann will ich auch mal …. Habe einen heute 11-jährigen Lusitano-Hengst: Hälfte Coimbra/Veiga, die andere Hälfte Andrade/CN. Vorher hatte ich acht Jahre lang einen extrem hengstigen PRE-Hengst und reite seit 30 Jahren – ich hatte als Pferd vor dem PRE einen Isländer (Fünfgänger/Rennpasser) mit isländischem Temperament 10 – eigentlich das Heisseste was es gibt – in Island gibt es wenig Strassen und keine Bäume 😀 . Wie soll ich sagen…. ich hatte wohl die Risiken und Nebenwirkungen unterschätzt: mein Lusi ist 1,53 cm klein, unscheinbar, hat keinen dicken Hengsthals, übersehbare Hengstmanieren, ist schmusig, freundlich, knuffig nett zu anderen Pferden hinter dem Zaun/Box, ist jedoch in keinster Weise durch Machogehabe anderer Hengste zu beeindrucken (und ich stehe auf einem Gestüt), beantwortet diese durch Ignorieren und ist ……das sensibelste und reaktionsschnellste Geschoss was ich je unter dem Hintern hatte – ich musste quasi das Reiten neu lernen und lerne jeden Tag neu dazu – er zeigt mir ganz genau, warum die klassische Reitkunst existiert – denn mit Anwendung derselben und entsprechender Kontrolle der Gräten des Reiters läuft Pferd wie ein Glöckerl – andernfalls ist er in der Halle gnatschig und im Gelände ungemütlich bis lebensgefährlich. Aber wenn er denn gut geritten wird ….. ein Hochgenuss, was mir auch immer wieder von guten Reitern bestätigt wird, die sich raufgetraut haben (Hach bin ich in dieses Pferd verschossen :love: )

  • Avatar raio sagt:

    Mit einer Lusi-Weidegeschichte kann ich auch dienen: ich hab mir letztes Jahr als Nachfolger von meinem verstorbenen Lusihengst einen Lusiwallach gekauft, spät kastriert, viel Hals, viel Hengstgehabe, man würde auf den ersten Blick durchaus glauben er ist noch Hengst. Da er vorher nie mit anderen Pferden draußen war (außer halt in Portugal als Jungpferd), hab ich ihn erst mal 4 Wochen neben der Herde auf eine Koppel gestellt – er hat sich die Pferde nebenan ganz genau angeschaut und als ich ihn dann zu den anderen gelassen habe, wußte er ganz genau wie der Hase läuft. Ich habe noch nie eine so friedliche Herdenintegration erlebt; er hat sich sofort „seine“ Stute geholt und deren Freund verscheucht, es gab genau zwei Bisse bei genau den richtigen Pferden, nach ca 15min war er Chef und ist es noch immer. Er akzeptiert die Wallachen, die vor seinem Einzug im Stall da waren, aber wehe es steht auf der Nachbarkoppel ein fremder Wallach – der wird über den Zaun angegiftet und dem wird gedroht und ich bin mir zu 100% sicher, dass er bis aufs Blut kämpfen würde, wenn ein fremder Wallach/Hengst zu seiner Herde käme; dabei wäre es auch völlig egal ob der 20cm größer und 200kg schwerer wäre. Ad Veiga/Coimbra: der verstorbene Herr Hengst war halb Veiga, halb Coimbra, hochsensibel, zum Reiten ein Genuss. Herr Wallach jetzt ist auch halb Veiga, halb irgendwelche Linien, und auch explosiv unter dem Sattel, aber alles in dem Rahmen, den ich vorgebe. Solche Pferde mit viel Druck oder besser gesagt Energie zu reiten ist dann fatal, jede negative Emotion ist der Super-Gau, meditatives Reiten das Stichwort ;-). Manche Reiter mögen das und finden es prima, andere haben gerne Pferde wo sie auch mal zupacken können und die nicht jedes Augenbrauenzucken als Hilfe verstehen… Ich bin allerdings der festen Überzeugung, Blutlinie hin oder her, man erzieht sich seine Pferde einfach selber – jeder macht sich sein Pferd selber ganz genau so wie er das möchte. Wenn ich einen gemütlichen Vetreter möchte, dann muss ich mir halt einen gemütlichen Vertreter kaufen (und es gibt auch gemütliche Veigas), wenn ich Feuer will, dann kaufe ich mir Feuer. Natürlich kann ich mir einen Hysteriker auch ruhiger machen, das kostet dann halt viel Arbeit und Zeit – die Frage ist halt, ob ich die investieren will. GsD gibt es so viele verschiedene Pferde auf dieser Welt, dass für jeden Reiter das passende Pferd zu finden ist ;-).

  • Avatar carnacat sagt:

    Wenn ich einen gemütlichen Vetreter möchte, dann muss ich mir halt einen gemütlichen Vertreter kaufen (und es gibt auch gemütliche Veigas), wenn ich Feuer will, dann kaufe ich mir Feuer. Natürlich kann ich mir einen Hysteriker auch ruhiger machen, das kostet dann halt viel Arbeit und Zeit – die Frage ist halt, ob ich die investieren will. GsD gibt es so viele verschiedene Pferde auf dieser Welt, dass für jeden Reiter das passende Pferd zu finden ist ;-).

    Das haste jetzt schön gesagt! :thumbsup: :thumbsup:

  • Avatar horsman sagt:

    Heute, 05:49

    mein Gott Tascha, wann gehst Du ins Bett, oder stehst Du etwa so früh schon wieder auf :resp:

    Gruss

  • Avatar carnacat sagt:

    Früh ins Bett gehen, früh aufstehen. Jeden Morgen um fünf. Ich will schliesslich mit meinem Göttergatten einen Kaffee trinken. Soviel Zeit muss sein :ja: 😉
    Naja im Moment jeden Morgen um fünf. Er hat grad ne Baustelle in Hamburg, das ist viel Fahrzeit. Sonst um zwanzig nach fünf 😀

  • Avatar horsman sagt:

    „Ich will schliesslich mit meinem Göttergatten einen Kaffee trinken. Soviel Zeit muss sein“

    sehr löblich das ! 😉

  • Avatar carnacat sagt:

    Ich hab den wunderbarsten Mann der Welt – so einen muss man pflegen :friend: :friend: :hurra:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    das sensibelste und reaktionsschnellste Geschoss was ich je unter dem Hintern hatte – ich musste quasi das Reiten neu lernen und
    lerne jeden Tag neu dazu – er zeigt mir ganz genau, warum die klassische Reitkunst existiert – denn mit Anwendung derselben
    und entsprechender Kontrolle der Gräten des Reiters läuft Pferd wie ein Glöckerl – andernfalls ist er in der Halle gnatschig und
    im Gelände ungemütlich bis lebensgefährlich.
    Aber wenn er denn gut geritten wird ….. ein Hochgenuss, was mir auch immer wieder von guten Reitern bestätigt wird, die sich raufgetraut haben

    Das kann ich für den Coimbra so 100%tig unterschreiben! Wobei man bei meinem noch dazu sagen muss, dass er bevor er zu mir kam ausbildungsmäßig nicht viel Gutes erlebt hat. Das macht das Ganze noch einmal heikler. Aber wenn korrekt und fein geritten, ist er wirklich ein Hochgenuss und im Umgang sowieso! :love:

    Solche Pferde mit viel Druck oder besser gesagt Energie zu reiten ist dann fatal, jede negative Emotion ist der Super-Gau, meditatives Reiten das Stichwort 😉

    :ja:

    Er akzeptiert die Wallachen, die vor seinem Einzug im Stall da waren, aber wehe es steht auf der Nachbarkoppel ein fremder Wallach – der wird über den Zaun angegiftet und dem wird gedroht und ich bin mir zu 100% sicher, dass er bis aufs Blut kämpfen würde, wenn ein fremder Wallach/Hengst zu seiner Herde käme; dabei wäre es auch völlig egal ob der 20cm größer und 200kg schwerer wäre.

    Auch hierzu ein eindeutiges JA!
    meiner steht nun schon den 2. Sommer auf einer Weide mit den Stuten. Auf der Nachbarweide ebenfalls ein Wallach mit seiner Stute. Auch ich sage, dass der Wallach auf der Nachbarweide filetiert werden würde. Und ich bin verdammt froh, dass die Weide durch einen breiten tiefen Graben getrennt sind und nicht durch Zäune, diue täglich repariert werden müssten!

  • Avatar raio sagt:

    Unsere Koppeln sind auch als Fort Knox bekannt; seit vor 4 Jahren ein Noriker eingezogen ist, mussten wir die Koppeln komplett mit doppelt Holz umzäunen, und der E-Zaun dient nur mehr als Dekoration – jetzt bin ich da ganz froh drüber ;-). Die Koppeln zu den Nachbarn sind durch einen Gang getrennt (wobei diese völlig wahnsinnigerweise auch schnell mal ihre Pferde den Gang abweiden lassen – obwohl das eigentlich noch mein Grund ist und sie gar nix angehen würde), sonst würde ich permanent in Sorge leben was passieren könnte wenn mal eine Stange fällt und Herr Wallach den Nachbarn besuchen geht – Herr Wallach springt nämlich auch durchaus recht gerne, gut und geschickt *seufz*.

  • Avatar amante sagt:

    Huhu Sabine,
    jetzt schwärmst du hier so von deinem Pferd…

    Warum kommst du nicht zu unserer Feria und bringst ihn mit? Ich würde ihn auch gerne mal sehen!

  • Avatar Sabine14 sagt:

    Ach du meine Güte – da ist nicht viel zu sehen – wir sind nicht so spektakulär –

    kleines dickes Pferd mit dickem Ramskopf mit kleiner dicker Reiterin 🙂
    Zappeln können andere schöner. 😀

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Na Sabine, nun zier dich nicht so- wir setzen auch die „Milde-Gestimmt- Brille“ auf 😀 😉 :friend:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    …ist das die Brille, Ennahkind, mit der Du auch immer an den Hallenspiegeln vorbeireitest? 😀
    Ich geh dann mal wieder zu den Andalusiern :flucht: :flucht: :flucht:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    ..aber gefälligt pronto – husch-husch… :maul: :motz: :fies:
    sonst könnte man noch denken, dass hier jeder in diesen elitären Kreis hereinlatschen kann… :fies: :nase: 8)

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Ansonsten: Meinst du tatsächlich, dass meine unendliche Pracht und Herrlichkeit in einem läppischen Hallenspiegel eingefangen werden kann 😀 :nase: (wo ist der Protz-Smiley???)
    ssssssssssssssssssssttt :flucht: :flucht: :flucht: :flucht: :flucht:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    *nochmalwiederkomm* : jetzt weiß ich, warum du auf dem Berg wohnst: An der Küste könntest du dich vor deinem Spiegelbild im Wasser erschrecken…. :nase: :nase: :nase: (jetzt-aber-ganz-schnell-die-Kurve-krieg :flucht: )

  • Avatar Cubano9 sagt:

    .
    sonst könnte man noch denken, dass hier jeder in diesen elitären Kreis hereinlatschen kann… :fies: :nase: 8)

    Wenn ich mir Deine letzten comments so anschaue – will ich das auch irgendwie gar nicht… 😀 So und nu bin ich aber wirklich wech… :flucht:

  • Avatar uli sagt:

    Hallo ihr,

    bin ja erst neu hier und will nicht gleich aufmuken. aber was man hier teilweise über den charakter der lusis lesen kann erschreckt mich schon ein wenig ?( es gibt bei JEDER rasse solche und solche und wenn ich mit einen etwas temperamentvollen Pferd nicht klar komme, würde ich den fehler wohl kaum beim pferd suchen….

    leider beschäftige ich mich erst seit gut einem jahr mit den lusis (mann hab ich wass versäumt) aber bisweilen habe ich fast nur positives erlebt. mein hengst ist aus schlechter haltung gekauf (portugal) , schlechte hufe, eingewachsenes halfter usw… naja aber das vertrauen das er den menschen totz alle dem entgegnbringt finde ich wirklich erstaunlich… er ist ein traum mit einem sehr feinen sensiblen aber immer ehrlichen charkter. Beim reiten ist sicher mehr feuer dahinter wenn ich da so an meine friesenstute denke (ofene Schenkel vom Treiben, scherz) aber auch da ist er nur ehrlich mit mir NIIIIIE böswillig !!!

    Naja das ist einfach von Pferd zu Pferd verschieden….

    lg

  • Avatar Andrea S. sagt:

    sprach denn hier jemand über bösartige Lusis ?( :rolleyes: 8| :rolleyes:
    Gibbet doch garnich 😀 Höchstens bösartige Lusibesitzer 😀 :attack: 8)

  • Avatar Ginger sagt:

    Alleine schon die Vorstellung einen Lusi mit einem Friesen zu vergleichen !!!????!!! :doh: :doh:

    Das ist ja fast so, wie einen Käfer mit einem Porsche zu vergleichen.

  • Avatar Memento sagt:

    Also den Lusi einen Käfer zu nennen finde ich nun doch etwas diffamierend :no:

  • Moon Moon sagt:

    Also den Lusi einen Käfer zu nennen finde ich nun doch etwas diffamierend :no:

  • Avatar Memento sagt:

    Aber waren es nicht die Lusis, die wie die Käfer krabbeln….oder war`s zappeln? Ick wees et nich mehr :nase:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Porsche 8| Lusis :irre: :irre: :irre:
    Dat sind Ferraris 😀 Wat will man denn mit nem ollen Porsche :rolleyes: 😛 😛 Und gleich danach folgen die Ferraris mit Allradantrieb 😀 😀 Miene heißgeliebten Hafis :ja: :ja: :attack:

    Porsche…. tssssssss…. Den lasst man schön in Spanien 😀 :nase: :nase: :fies:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    @Andrea S.: 😀 😀 😀 :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :hurra: :hurra: :hurra:

    (Allrad- Ferraris!!! *zu-Boden-schmeiss, Lachkrampf-krieg*)
    Ich hatte mal dienstlich mit einem Ferrari -Händler zu tun – wenn der das gehört/gelesen hätte- das wär mindestens ein Herzinfarkt geworden – einen Hafi auch nur entfernt mit seinen „Lieblingen“ in Verbindung zu bringen – undenkbar!!! 😀 8)

  • Avatar nisenase sagt:

    ich würd den Friesen als Mercedes bezeichnen und den Lusi als Formel 1 Rennmaschine 🙂
    naja, böswillig würd ich sie nicht bezeichnen, aber ich hab schon gesehen wie in Portugal ein Bereiter beim longieren angegriffen wurde, der Hengst biss ihn dabei in den Hals (wurde genäht) und überrannte ihn einfach – weil der Herr keinen Bock auf Longieren hatte, wohl darauf, dass Bereiter ihn nun in eine gewisse Richtung in einem gewissen Tempo haben wollte…..
    Mittlerweile läuft der Hengst wie Sahne in der Reitstd., aber damals war ich geschockt.

  • Avatar uli sagt:

    tja für mich hat sichs halt irgendwie angehört, als seien alle Lusis wild und hüper sensibel… sorry… 8|

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Ich hatte mal dienstlich mit einem Ferrari -Händler zu tun – wenn der das gehört/gelesen hätte- das wär mindestens ein Herzinfarkt geworden – einen Hafi auch nur entfernt mit seinen „Lieblingen“ in Verbindung zu bringen – undenkbar!!! 😀 8)

    Wsa denn, kann der soviel Ehrzuweisung nicht ertragen? 😀 Tja, Hafis sind da anders. Sie gönnen es dem ein oder anderen PKW-Fabrikanten schon, sich mit seinem Mähnenhaar zu schücken 😀 😀 Dat Wägelchen für die Anerkennung durch meinen Allradferrari kann er mir gerne zukommen lassen 😉

  • Avatar Marlo sagt:

    aber ich hab schon gesehen wie in Portugal ein Bereiter beim longieren angegriffen wurde, der Hengst biss ihn dabei in den Hals (wurde genäht) und überrannte ihn einfach – weil der Herr keinen Bock auf Longieren hatte, wohl darauf, dass Bereiter ihn nun in eine gewisse Richtung in einem gewissen Tempo haben wollte…..

    Das glaub ich ja jetzt nicht!!! Das ist ja heftig! Denkst du nicht, dass es dazu eine Vorgeschichte gab? Ich kann (oder will?) mir nicht wirklich vorstellen, dass ein Pferd einen Menschen angreift, nur weil es keinen Bock auf Longieren hat! ich meine, in den Hals beißen und über den Haufen rennen ist ja schon mehr als Widersetzlichkeit!!! :attack:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Marlo, ich schließe mich Dir mal teilweise an!
    Gerade die in Portugal aufgezogenen Pferde leben ja oftmals wirklich 3 Jahre ihres Lebens frei in der Herde und die Wahrscheinlichkeit, dass sie extrem Instinktsicher sind, halte ich für sehr hoch!
    Nun kommt das liebe Menschelein und beginnt es auszubilden. Soweit so gut.
    Evtl. kommen nun noch die ersten Stutengerüche hinzu.
    Bei einem Hengst der so aufgewachsen ist, mit anderen Hengsten, sich durchsetzen musste, mit einer minimalen menschlichen Einwirkung, bedeutet dies für den Menschen die Einhaltung einer sehr dsiziplinierten Körpersprache! So zumindest sehe ich das!
    Der Mensch ist in diesem Moment ein Konkurrent und diesen gilt es „kalt zu stellen“. Eine Sekunde unaufmerksamkeit und diese Tiere nutzen ihre Chance! Das haben sie in jungen Jahren so gelernt und das halte ich nicht für bösartig sonder instinktives Verhalten.

    Ich persönlich kenne den ein oder anderen Fall wo ein Hengst die Chance der kurzen Unaufmerksamkeit des Führers nutzte und beim Longieren oder Freilauf versuchte zu attackieren!

    Für mich hat das mit Bösartigkeit absolut nichts zu tun, sondern damit, dass diese Tiere ein sehr sensibles Gespür für die Fehler des Menschen haben!
    Und ob das was mit Bock haben zu tun hat, das wage ich zu bezweifeln. Vielmehr vermute ich nicht klar definierte Grenzen!
    Der eine ist das rasend schnell, den anderen muss man vielleicht erst wecken. Und das passiert nicht nur bei den Lusis, sondern auch bei allen anderen Pferderassen!

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Dat Wägelchen für die Anerkennung durch meinen Allradferrari kann er mir gerne zukommen lassen 😉

    Das Tragische bei ihm ist nur, dass er seine Autos eigentlich gar nicht verkaufen will, weil er sie am liebsten alle selbst behalten möchte… :doh: :denk: :no:

  • Beso Beso sagt:

    Wie gut,
    dass ich den Fred erst nach dem Kauf von Mailo gelesen habe 😀
    Was man so liest, da wird einem ja Angst und Bange 8)
    Habs nicht bereut, ihn gekauft zu haben, auch wenn er als
    Problempferd deklariert war(hieß vorher Matador=Töter :no: )

    Sicher ist er schon speziell, aber der Umgang ist sehr angenehm.
    Selbst mein Mann bringt und holt in von der Wiese und dabei gehts immer
    ein Stück Landstrasse mit Treckern, LKWs usw.
    Hab nun ein paar mal drauf gesessen und bereiten lassen und es wird immer
    besser.
    Heut war ich ne Stunde mit ihm im Gelände und er ist super sicher, ihn bringt
    nichts aus der Ruhe, war schon etwas unheimlich aber schön 😀

    Mit Beso waren die Ausritte lange nicht so entspannt, da er während des trabens
    und galoppierens wie ein Feldhase im Zickzack sprang sobald der Boden ne andere
    Farbe hatte, oder dort was lag 8|
    Mailo steht im Stall und auf der Wiese auch allein wenn es sich ergibt.
    Er wird nie unruhig oder schreit.
    Er stellt ein Hinterbein in Ruheposition und döst.
    So ein Pferd hab ich noch nie erlebt 8o

    Viel Spass mit den Lusis weiterhin, ich bin schwer begeistert :hurra: :hurra: :hurra:

    LG Beso

  • Avatar Aragon sagt:

    hallo beso,
    dass mailo kein problem mit dem alleinsein hat und nicht scheut, liegt m.m.n. nicht an der rasse, sondern daran, dass er noch hengst ist. die allermeisten hengste sind nicht guckig (testosteron ist nicht nur gut für muckis und aggressionen, sondern auch für mut) und längst nicht so sehr von der anwesenheit anderer pferde abhängig wie stuten oder wallache (die in dieser hinsicht meist stuten-hafter sind). sie müssten ja in freier wildbahn notfalls auch allein klarkommen.

    gibt´s mal wieder neue fotos von dem schönen?

  • Beso Beso sagt:

    Hi Aragon,
    hatte in meiner „Laufbahn“ erst 5 Hengste bei mir stehen, aber es war keiner so
    selbstsicher wie dieser !
    Alle anderen hingen entweder in den Gittern, rannten sich nen Wolf am Zaun
    oder brüllten sich die Seele aus dem Leib 😀
    Einer brachte nen Wallach nach einer Woche „um die Ecke“ X(
    Mut hatten sie unterm Sattel und in ihrer Umwelt leider trotzdem nicht.
    Vielleicht ist es ja bei ihm auch nur ein glücklicher Zufall 8)

    Foddos konnte ich noch keine neuen machen und heute konnte ich mich
    nich auf ihm ablichten 8)
    Obwohl es sicher ein Bild für die Götter gewesen wäre :rolleyes:

    LG Beso

  • Avatar Marlo sagt:

    Na ja, mein Elegante ist in seiner Art genau so, wie Beso ihren Mailo beschrieben hat. Völlig unproblematisch und selbstsicher. Aber er ist ja auch ein PRE! 😉 :love: Aber Beso, ich meine mich zu erinnern, dass Mailo keine Papiere hat. Insofern wäre es durchaus möglich, dass er kein reiner Lusitano ist, sondern ein Cruzado Portugues. Vielleicht stelckt ja sogar ein kleiner Spanier mit drin, das würde ja die Übereinstimmung erklären! 😀 😀 😉

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Moins…
    ne als Zufall würde ich das auch nicht bezeichnen. Meine beiden Jungs sind auch so, wie Karo und Verena das beschreiben. Selbst der Dreijährige brüllt sich die Seele aus dem Leib. Er wiehert zwar, wenn er zum Freilaufen auf den Platz geht, nach unserem Nachbarhengst. Aber wenn der nicht erscheint, ist auch okay. Na und der 11jährige ist eh immer cool.

    LG
    Andrea

  • Avatar Aragon sagt:

    cubi, da fehlt irgendwo ein „nicht“ für die logik 😉

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Moins…
    ne als Zufall würde ich das auch nicht bezeichnen. Meine beiden Jungs sind auch so, wie Karo und Verena das beschreiben. Selbst der Dreijährige brüllt sich nicht die Seele aus dem Leib. Er wiehert zwar, wenn er zum Freilaufen auf den Platz geht, nach unserem Nachbarhengst. Aber wenn der nicht erscheint, ist auch okay. Na und der 11jährige ist eh immer cool.

    LG
    Andrea

  • Avatar Cubano9 sagt:

    geändert Karo – es war halt noch sehr früh hier… 😀

  • Moon Moon sagt:

    Also, da hab ich wohl ein Ausnahme-Exemplar….

    Mut? Naja….böse Monster wie Briefkästen, Mülltonnen oder ähnliches werden auch nach 10 mal vorbeireiten angestarrt und angeschnaubt, da wird sich hohl gemacht und dran vorbeitgetänzelt – es könnte ja doch irgendwann mal auf uns raufspringen….
    Bei anderen Dingen wie Autos etc. geht es mittlerweile ganz gut, aber wirklich mutig – nö, nur wenn ich ihn zwinge. 😛

    Schreien? Klaaar – kann er besonders gut! 😀
    Sobald Xanadu irgendwo hinkommt, wo es andere Pferde hat, geht die Sirene an – und nicht mehr aus. Tag und Nacht wenn es sein muss, im Minutentakt. Ebenso wenn er mal eine Nacht ohne die anderen am Stall bleiben muss :rolleyes:

  • Avatar Ginger sagt:

    Also so ein rumgebrülle und rumrennen auf der Koppel kenne ich gar nicht von meinem Bonsai-Hengst. Mich fragen sie immer ob ich auch meinen draussen habe, da er so viel Ruhe ausstrahlt und sich auch von Hyperaktiven Wallachen und Stuten nicht anstacheln lässt. Ausserdem macht es ihm nichts aus, wenn er alleine draussen bleiben muss.
    Jetzt steht er mit einem etwas unruhigeren Wallach zusammen und auch der ist inzwischen ruhiger geworden durch meinen. Mehr als ein kurzes gemeinsames die Koppel rauf galoppieren gibt es selten. Hauptsache fressen und ab und zu mal schauen, was der Andere macht.

    Sogar beim ausreiten strahlt die Ruhe von meinem Bonsai auf ihn ab. Bisher war der Wallach bei stürmischerem Wetter ziemlich ungeniessbar, aber sobald der Kleine dabei ist, ist alles halb so schlimm. Ist doch gut so.

    Übrigens, natürlich betitelte ich den Lusi als Porsche!!! Ok Käfer für den Friesen ist wohl etwas heftig, aber Mercedes fände ich auch zuviel. Wie wäre es mit einem eleganten Oldtimer-Cabriolet für den Friesen? Ist ja schliesslich eine alte Rasse. :ja: 😀

    Meine bessere Hälfte nennt meinen Bonsai immer nur 1 PS Hafermotor mit Peitschenantrieb!!! 🙂

  • Avatar Lusitano sagt:

    Hallo zusammen……Punkt 1 Lusitanos sind keine heißen Öfen und durchaus Anfänger geeignet. Das wichtigste ist, dass die Chemie stimmt – dann macht der Lusitano alles für seinen Besitzer und seine Familie. Selbst heiße „Öfen“ laufen auf einmal unter der kleinen Tochter wie ein altes Schulpferd. Ich habe im Moment selbst ca. 15 reinrassige Lusitanos, die Hengste 5 an der Zahl werden ca. 2-3 mal die Woche gearbeitet – ca. 20 min. gehen täglich auf die Koppel oder auf den Paddock. Es gibt Hengste die wollen täglich gearbeitet werden – meine sind mit 2-3 mal die Woche zufrieden. Es ist absoluter Unsinn zu behaupten die Pferde müssen täglich geritten oder gearbeitet werden – sagt das mal einem Portugiesen – der lacht euch aus. Da stehen die Pferde teilweise 1 Woche im Stall, werden dann gesattelt und ins Gelände geritten oder auch in der Bahn. Richtig ist, das vor allem die Stierkampflinien telephatieren – d.h. wer nicht absolut in sich ruht und schlechtes denkt gehört der „Katz“. Man sollte sich niemals auf einen Lusi setzen, wenn das innere Gefühl nicht stimmt. Wenn man einen Lusi kaufen möchte und er sich beim öffnen der Box abwendet – oder auch nicht auf einen zukommt – Finger weg. Wenn man auf seinem Traum sitzt, sollte man sich absolut wohl fühlen – nach dem Motto – mit dir reite ich überall hin. Man sollte seinen Lusi lieben und ihm das vor allem regelmäßig sagen – dann macht er alles für einen. Was er nicht leiden kann ist rumgeschoben zu werden und von Leuten geritten zu werden die denken sie könnten alles, ohne Intelligenz und gefühl reiten und denken sie können den Lusi wie einen deutschen Warmblüter behandeln – vorsicht auch vor sogenannten Profi- Warmblut -Reitern…..wenn die sagen – uh, der Lusi kämpft – ist meistens schon alles zu spät. Man sollte nie mit einem Lusi kämpfen – er ist ein Stierkampfpferd und fürs Kämpfen gezüchtet – nicht vergessen. In all den Jahren hatte ich noch nie einen durchgehenden Lusi – ganz im Gegenteil, der erschrockene Lusi dreht sich um und greift eher an bevor er flüchtet…..vor allem auch bei Stuten sehr ausgeprägt. Ich habe viele Rassen in meinem Leben kennen gelernt – auch einige PREs die ich sofort verkaufte als der 1. Lusi in meinen Stall kam. Mitlerweile wollte ich keinen PRE mehr geschenkt. Leicht zu vergleichen auch mit beiden Völkern, der Portugiese eher zurückhaltend, aber dann sehr freundlich und familiär, der Spanier eher laut uns schrill. Man sollte einen Lusi nie unterschätzen und ihn auch nicht ärgern. Eigentlich sind Lusis keine normalen Pferde, es sind Fabelwesen die einfach auch in die Hände von besonderen Menschen gehören – deshalb vielleicht kein Pferd für jedermann. Oberflächliche Menschen die nicht wirklich bereit sind ihr Pferd zu lieben und mit Sinn und Verstand/Gefühl und vorrausschauend zu arbeiten – sollten die Hände von diesen Pferden lassen und sich lieber einen Haflinger oder noch besser gar kein Pferd kaufen – lieber angeln gehen. Jetzt noch zu den Abstammungen. Coimbra Pferde haben die typischen Veiga Köpfe – sie sind absolute Telephatieexperten. Keine Pferde für jedermann/frau, absolut reaktionsschnell, man muss sie knacken – dann gibt es kein besseres Pferd – ein Pferd für den Profi. Alter Real hat auch etwas Probleme mit den Charaktereigenschaften – auch nicht unbedingt ein Pferd für jedermann. Ortigao Costa hat sehr viele gutmütigen Pferde gezüchtet – ich selbst habe eines von ihm, mein Hengst ist absolut sicher und von jedermann zu reiten. Auch hatte ich schon einige Coimbra Hengste und Nachkommen. Die Chemie muss einfach stimmen…..das ist das wichtigste, der Kopf muss frei sein und die Liebe zum eigenen pferd groß – dann kann fast nix schief gehen. Die Leute die schlechte Erfahrungen mit einem Lusi gemacht haben sollten bitte auch an dieser Stelle überdenken aus welcher Quelle sie das Pferd bezogen haben. Oftmals wahrscheinlich ein Schnäppchen gemacht und sich nun wundern, warum es nicht funktioniert – das gleiche gilt übrigens auch für den PRE. Ein gutes Pferd aus guter Zucht kostet einfach Geld. Ein gerittener Lusitano ohne Farbe geht bei ca. 8000 Euro los, mit Farbe ab 10 – 15 000 Euro und höher. Wer weniger bezahlt hat muss sich nicht wundern, wer mehr bezahlt hat und nicht zufrieden ist, wurde wohl übers Ohr gehauen. Das richtige Pferd zu finden ist extrem schwierig und benötig vor allem sehr viel Erfahrung und die richtigen Züchter. Bitte hört endlich auf den Lusi als heißen Ofen zu bezeichnen – das ist er einfach nicht. Meine Pferde sind alle anfängertauglich, auf dem Platz und im Gelände, ich kenne einige Lusis die im therapeutischen Reiten gehen. Ich kenne keine Rasse die einfacher einzureiten ist und zu trainieren – wenn man alles richtig (mit Verstand und Gefühl) macht…..ein Kinderspiel. So, ich hoffe ich habe weiterhelfen können. 😀 Herzliche Grüße Leslie

  • Avatar Janina sagt:

    Ich habe im Moment selbst ca. 15 reinrassige Lusitanos, die Hengste 5 an der Zahl werden ca. 2-3 mal die Woche gearbeitet – ca. 20 min. gehen täglich auf die Koppel oder auf den Paddock. Es gibt Hengste die wollen täglich gearbeitet werden – meine sind mit 2-3 mal die Woche zufrieden. Es ist absoluter Unsinn zu behaupten die Pferde müssen täglich geritten oder gearbeitet werden – sagt das mal einem Portugiesen – der lacht euch aus. Da stehen die Pferde teilweise 1 Woche im Stall, werden dann gesattelt und ins Gelände geritten oder auch in der Bahn.

    Was genau soll uns das denn jetzt sagen??? Das soll uns doch wohl hoffentl. nicht als Maßstab dienen 8|

    Also bei aller Liebe für diese Rasse, bin ich doch der Meinung, man muss auch realistisch bleiben. Bezeichnungen wie „Fabelwesen“ bzw. die Darstellung, es seien „besondere Pferde für besondere Menschen“ lese ich persönlich nicht wirkl. gerne.

    Das klingt mir zu sehr nach Selbstdarstellung, à la „ich kaufe mir einen Luso u. fühle mich dann besonders toll“ (sorry, bestimmt hast du das ganz anders gemeint u. nur in deiner Begeisterung für diese Rasse geschrieben, dann bitte einfach ignorieren 🙂 ).

    Gleichzeitig sollen sie aber für Anfänger geeignet sein… Hm, na wahrscheinl. auch für „besondere Anfänger“ 😛

    Also ich glaube, es ist nicht von der Rasse abhängig, ob ein Pferd „anfängertauglich“ ist oder nicht, sondern in allererster Linie eine Ausbildungsfrage: Ein gut ausgebildetes Pferd ist anfängertaugl. Auch ein gut ausgebildeter Luso.

    Wir haben auch als Anfänger Lusos gehabt. Der erste hat uns (jetzt im Nachhinein) doch überfordert. Ein Pferd mit 80%igem-Veiga-Anteil, den man gemerkt hat. Dieses Pferd war zumindest für uns „schwierig“ (sehr „nervig“, konnte in bestimmten Situationen von einer auf die andere Sekunde pitschnass geschwitzt sein, ließ sich schwer verladen, reagierte panisch beim Anbinden, etc.). Trotzdem ist uns in den drei Jahren, die wir ihn hatten, nie etwas „passiert“.

    Der andere Luso (väterlicherseits OC-Abstammung) ist vom Grundcharakter deutl. händelbarer u. reiterlich gut ausgebildet. Dieses Pferd macht auch relativen Anfängern Spaß, man kann auch Kinder draufsetzen, usw. Trotzdem war seine Reaktionsschnelligkeit in Schrecksituationen am Anfang der Grund dafür, weshalb mein Vater zweimal im Krankenhaus lag.

    Heute ist er überglücklich mit diesem Pferd, aber ich wäre seeehr vorsichtig, sie einem Anfänger als „geeignet“ zu empfehlen. Das hängt einfach von mehr Dingen ab als nur von der Rasse.

    Und noch mal sorry, den „Hieb“ gegen die Hafis kann ich auch nicht stehen lassen… Jaaa, auch das war wahrscheinl. nicht so gemeint, hört sich aber doch äußerst herablassend an. Das muss doch nicht sein. Ich glaube, man kann auch für eine Rasse sprechen ohne andere dabei abzuwerten 😉

  • Avatar Andrea S. sagt:

    der erschrockene Lusi dreht sich um und greift eher an bevor er flüchtet…..vor allem auch bei Stuten sehr ausgeprägt.

    Das kann ich nur unterstreichen. Genauso reagieren diese Stuten wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen! Und sie tut es wirklich nur dann. Ich habe hier ein Exemplar, die das so macht.

    Erst einmal…. Danke Leslie, Du sprichst mir aus der Seele… fast, denn….

    Oberflächliche Menschen die nicht wirklich bereit sind ihr Pferd zu lieben und mit Sinn und Verstand/Gefühl und vorrausschauend zu arbeiten – sollten die Hände von diesen Pferden lassen und sich lieber einen Haflinger kaufen

    an dieser Stelle widerspreche ich Dir sehr deutlich! Wer jemals einen vernünftig behandelten Hafi erlebt hat, der weiß, dass diese Pferde an Sensibilität einem Lusi nicht viel nachstehen! Es sind Sensibelchen, sie sind arbeitseifrig, sehr talentiert, leichtrittig und tun für IHREN Menschen einfach alles. Hinzu kommt, sie fixieren sich ebenfalls sehr auf ihren Menschen, sind aber gegenüber den Lusis ausgeprägte Persönlichkeiten und oft sehr dominant! Damit muss man umgehen können und auch das können nicht sehr viele Hafi-Besitzer.
    Und leider, leslie, bringen genau solche Statements wie „soll sich lieber einen Hafi kaufen“ dem Hafi sein negatives Image ein, welches er absolut zu Unrecht besitzt!!!!!

    In Punkto Hafi wiederspreche ich Dir also aufs Heftigste, was die Lusis angeht, nicht!
    Im Übrigen, trotz 2 sehr ausgeprägter Lusis, die ich hier habe und liebe… ein Hafi wird bei mir immer im Stall stehen :love: :love: :love:
    Denn das, was z.B. mein oder auch andere Hafis in den richigen Händen zu leisten bereit sind, dass muss ein Lusi erstmal nachmachen :ja: 😉

    TRÄUMEL…. *brüll* Gib mir Recht! 😀

    Im Übrigen muss man immer wieer sagen, es gibt immer solche und solche in einer Rasse und ein Anfänger sollte sich bestimmt einen Lusi nicht unbedingt zulegen, solange er nicht genau weiß, wie diese Rasse behandelt werden möchte. Sicher können ihn Kinder reiten aber…. nur wenn sie zuvor genau wissen, wie man mit einem Tier korrekt umgeht!

  • Avatar Juni sagt:

    TRÄUMEL…. *brüll* Gib mir Recht! 😀

    Ich bin zwar nicht Träumel, aber ich gebe dir trotzdem Recht!! :hurra:

    Danke, dass du das mit den Hafis so treffend formuliert hast (und auch danke @ Janina). Ich hab zwar selbst keinen, aber ich kenne viele und ich find’s immer mehr als traurig, dass sie ständig für solche Vorurteile herhalten müssen. Echt schade.

    LG,
    Juni

  • Avatar flyinghorse1 sagt:

    Schön geschrieben Leslie! Zu Deinen Lusos: Ich bin bestimmt nicht die Einzige, die gerne Bilder von Deinen Pferdchen sähe… :red: Ich natürlich besonders vom Ortigão Costa-Hengst 😀 Bittebitte!

    Lieben Gruss

    Judith 😉

  • Avatar carnacat sagt:

    @ Leslie

    Im Grunde ist das sehr schön beschrieben was du schreibst und ich teile deine Begeisterung für die Lusis vollkommen.
    ABER: ein Lusi ist schlicht kein Anfängerpferd.
    Was nicht heissen soll, dass Anfänger nicht sehr gut auf einem Lusi reiten lernen können, das können sie mit Sicherheit sehr gut. Allerdings sollte das Pferd kompetenten und erfahrenen Händen gehören, die die von dir sehr schön beschriebenen Eigenschaften haben.
    Und die Menschen die mit ihnen umgehen müssen bereit sein sehr ehrlich zu sich selber zu sein.

    Ich habe sicher nicht so viel Erfahrung mit Lusis wie du, habe aber schon einige geritten, ein paar Fohlen (als kleine Herde) aufgezogen und einige erwachsene Tiere bei mir beherbergt, die mir von der Besitzerin in einer Notsituation anvertraut waren.
    Und es stimmt was du sagst. Wenn die Chemie nicht stimmt, dann muss man es lassen.
    Ich besaß ursprünglich drei eigene Hengste von denen ich einen bereits als zweijährigen verkauft habe. Ein sehr schönes Pferd mit wunderbaren Bewegungen einer wunderbaren Farbe (Dunkelbraunfalbe) und einem sehr ansprechenden Exterieur. Ihn bekam ich als Saugfohlen. Bevor ich ihn bekam sah ich ein Foto von ihm und dachte „hübsches harmonisches Kerlchen“ aber irgendwas „gefiel“ mir an seinem Ausdruck nicht.
    Dieses Pferd und ich wir haben uns leidenschaftlich gehasst.
    Aber mir war klar, dass das nicht am Pferd und auch nicht an mir lag. Es war einfach eine naturgegebene Antipathie, die in völliger gegenseitiger Ablehnung gipfelte.
    Ich war mir vollkommen sicher, dass er das was mich an ihm unendlich nervte – er war äusserst renitent – sofort ablegen würde, wenn er „seinen“ Menschen finden würde.
    Und so habe ich ihn schlussendlich für relativ wenig Geld an eine Frau verkauft, die ihn so liebt wie er es verdient hat. Bei ihr ist er einfach ein Schätzchen und entwickelt sich – inzwischen fünfjährig – zu einem traumhaften und wunderschönen Reitpferd.
    Dieses Pferd zu verkaufen war die beste Entscheidung die ich treffen konnte.
    Auch wenn Bekannte mir geraten hatten ihn fertig aufzuziehen und einzureiten und dann geritten zu verkaufen, weil ich ja dann wesentlich mehr Geld hätte bekommen können.
    Aber mir ging es nicht ums Geld sondern ums Pferd. Mal abgesehen davon, dass er und ich uns gegenseitig die Hölle heiss gemacht hätten bevor ich überhaupt einen Sattel draufgelegt hätte. Das hat kein Pferd verdient.

    Meinen eigenen Nachwuchshengst habe ich als Jährling gekauft und als ich ihn sah wusste ich sofort: DER oder keiner. Ich konnte ihn nichtmal laufen sehen weil er eine Schnittverletzung an der Fessel hatte, aber das war mir völlig egal. Ich wollte nur diesen und sonst keinen. Er belohnt mich täglich mit seinem wunderbaren Wesen, seiner unglaublichen Freundlichkeit und Kooperationsbereitschaft. Selbst mein vierjähriger Sohn kann mit ihm umgehen und der Hengst respektiert ihn mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass mir jedesmal ganz warm ums Herz wird wenn ich die beiden zusammen beobachte.

    Von den erwachsenen Pferden, die ich in meiner Obhut hatte war einer mir sehr ans Herz gewachsen und ich hatte unglaublich viel Freude mit ihm. Egal was er auch „anstellte“ (er neigte beim Führen vor lauter überschäumender Lebensfreude hinter einem herumzuhopsen und ähnliches) mein Herz gehörte ihm. Und so kümmerten mich seine Hampeleien herzlich wenig, weil sie immer und jederzeit händelbar waren.
    Einen anderen von der selben Besitzerin empfand ich als introvertiert und schwer einzuschätzen. Mit dem hatte ich täglich die eine oder andere Auseinandersetzung. Er liess sich sehr schlecht zurechtweisen, respektierte mich nur notgedrungen liess mich aber immer „wissen“ dass er meine Anordnungen nicht gern befolgte. Mit ihm wurde ich nie wirklich warm und ich habe ihm auch nie wirklich getraut. Dennoch ist er ein wunderschönes und tolles kooperatives Pferd – bei seiner Besitzerin.

    Ich komme aus Schleswig-Holstein, der Hochburg der Holsteinerzüchter und -reiter.
    Den allerwenigsten würde ich zutrauen einen Lusitano so zu reiten dass man ihm gerecht wird.
    Ein Lusitano IST kein Holsteiner. Er ist verglichen mit den meisten Holsteinern schlicht sehr wohl ein heisser Ofen – oder wird spätestens zu einem solchen wenn jemand meint ihn so reiten zu müssen wie einen Holsteiner.

    So gesehen gebe ich dir in allen Punkten recht, wenngleich sich darin auch Widersprüche finden.
    Ich halte Lusitanos nur dann für Anfängerpferde wenn sie in der richtigen Hand sind, und ich denke dass sie zu extrem heissen Öfen werden wenn sie in der falschen Hand sind.

    Und JA ich will auch Fotos von deinen Portugiesen-Porsches sehen! :flucht: 😉

  • Avatar Ilustre sagt:

    Zitat Carnacat: „Ich halte Lusitanos nur dann für Anfängerpferde wenn sie in der
    richtigen Hand sind, und ich denke dass sie zu extrem heissen Öfen
    werden wenn sie in der falschen Hand sind.“

    Tascha, das gilt aber auch für Pferde anderer Zuchtgebiete. Mir hat mal jemand über meinen grottenbraven Spaniokel gesagt: „Der in falschen Händen, wäre zum Verbrecher geworden“..
    So superartig wie er bei mir ist, er hat sich anderen Reitern auch schon konsequent verweigert.
    Ich würde es gern allgemeiner halten. Sensible Pferde (egal welcher Rasse/ Zuchtgebiet) brauchen „zuhörende“ Menschen. „Richtig“ gehalten und gearbeitet machen die meisten Pferde Dinge mit, die man ihnen zum Teil gar nicht zutrauen würden.
    Grüßle
    Ina

  • Avatar carnacat sagt:

    @ Ilustre
    Na das ist doch klar! Dennoch gibt es Rassen deren Exemplare generell mehr verzeihen als andere. Ausnahmen bestätigen immer die Regel.

    Ansonsten bin ich total deiner Meinung. Ein Pferd, egal wie groß oder klein, alt oder jung, rassig oder wald-und-wiesenmixig gehört einfach in kompetente Hände.
    Was nicht heissen soll dass man Kompetenz nicht lernen kann, meinetwegen auch gemeinsam mit dem Pferd.
    Nur tun muss man es.

    Leider sieht die Praxis ja oft völlig anders aus.

    Wenn ich zu Sattelkunden unterwegs bin, dann merk ich manchmal erst WIE verwöhnt ich bin was die gute Erziehung meiner Pferde anbelangt.
    Da lassen sich Leute von ihren Pferden an- oder gar umrempeln, die Tiere spazieren mit ihren hilflosen Besitzern am Strick zum nächsten Grasbüschel, sie hampeln am Anbinder herum, schnappen und was weiss ich nicht noch alles.
    Sowas gibts bei mir nicht. Meine Pferde sind äusserst fein und wohlerzogen, und sicher nicht weil ich ihnen täglich profilaktisch einen auf die Zwölf betoniere, sondern weil ich mich pferdeverständlich klar und fair verhalte.

    Leider ist den meisten Leuten ja garnicht klar, dass dieses oder jenes Verhalten ihrer Pferde eben nicht mit deren Eigenheiten sondern schlicht mit der mangelnden Erziehung zu tun hat. Die meisten Leute scheint das auch nicht zu stören.
    Wenn mich aber mal jemand besucht und erlebt wie fein und anständig meine eigenen Hengste (!) sind, dann sind die Leute in der Regel total erstaunt das ein Hengst soooo brav sein kann.

    Nö, Erstaunen nicht nötig. Einfach gute Erziehung. :ja:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Wenn mich aber mal jemand besucht und erlebt wie fein und anständig meine eigenen Hengste (!) sind, dann sind die Leute in der Regel total erstaunt das ein Hengst soooo brav sein kann.
    Nö, Erstaunen nicht nötig. Einfach gute Erziehung. :ja:

    Und an genau dieser Stelle brüsten sich dann die Leute damit „er ist so hengstig“ und meinen, sie können Unerzogenheit damit vertuschen!
    was sagte mal ein guter Bekannter und Deckhengsthalter zu mir „ein Hengst ist niemals hengstig, er ist einfach gut oder eben schlecht erzogen!“
    Sein Hengst war auch einer der sehr hengstig ist…. solange er nicht in der Hand des Menschen ist. Sobald er aber ein Halfter drauf hat ist dieses Verhalten bei ihm wie ausgeknipst! Und das geht sogar so weit (man sollte es nicht als Vorbild sehen aber als gutes Beispiel für gute Erziehung), dass kleine Kinder mit ihm im Reitunterricht in der Gruppe mit rossigen Stuten mitreiten können.
    Selbst angebunden neben rossigen Stuten, null Gebrummel.
    Ein behinderte, einarmige Reiterin ist sogar mit ihrem und eben diesem hengst gemeinsam auf Turniere gegangen, ohne jegliche Vorkommnisse.

    Und wahrlich, er hat keinen auf die Glocke bekommen, sondern ist einfach immer fair, verständlich für ihn und konsequent erzogen worden!

  • Avatar Rosewhisper sagt:

    Wenn mich aber mal jemand besucht und erlebt wie fein und anständig meine eigenen Hengste (!) sind, dann sind die Leute in der Regel total erstaunt das ein Hengst soooo brav sein kann.
    Nö, Erstaunen nicht nötig. Einfach gute Erziehung. :ja:

    Und an genau dieser Stelle brüsten sich dann die Leute damit „er ist so hengstig“ und meinen, sie können Unerzogenheit damit vertuschen!
    was sagte mal ein guter Bekannter und Deckhengsthalter zu mir „ein Hengst ist niemals hengstig, er ist einfach gut oder eben schlecht erzogen!“
    Sein Hengst war auch einer der sehr hengstig ist…. solange er nicht in der Hand des Menschen ist. Sobald er aber ein Halfter drauf hat ist dieses Verhalten bei ihm wie ausgeknipst! Und das geht sogar so weit (man sollte es nicht als Vorbild sehen aber als gutes Beispiel für gute Erziehung), dass kleine Kinder mit ihm im Reitunterricht in der Gruppe mit rossigen Stuten mitreiten können.
    Selbst angebunden neben rossigen Stuten, null Gebrummel. Ein behinderte, einarmige Reiterin ist sogar mit ihrem und eben diesem hengst gemeinsam auf Turniere gegangen, ohne jegliche Vorkommnisse. Und wahrlich, er hat keinen auf die Glocke bekommen, sondern ist einfach immer fair, verständlich für ihn und konsequent erzogen worden!

    Solche Aussagen führen doch nur dazu, dass jedermann denkt, er bekommt das auch gebacken, weil es ja NUR an der Erziehung liegt… :S Finde ich persönlich sehr falsch, solche „Weisheiten“ zu verbreiten. „Unerzogen“ und „hengstig“ sind in meinen Augen auf jeden Fall zwei Paar Schuhe, die man eben nicht miteinander vergleichen kann. Unerzogen kann jedes Pferd sein. Hengstigkeit ist eine Charaktereigenschaft in von Hengst zu Hengst mehr oder weniger ausgeprägter Form. Aber egal, das hatten wir hier schon oft. Ich finde es nur schade, wenn gerade die Personen, bei denen die Hengsthaltung anscheinend sehr gut klappt, dies als Usos durch gute Erziehung hinstellen und nicht hinterfragen, was so eine Darstellung bei unerfahrenen Reitersleuten bewirkt. Was möchte man? „Für“ Hengste werben? Könnte so aufgefasst werden, aber ich glaube nicht, dass ihr das unkontrolliert in der Öffentlichkeit wollt.

  • Avatar Rosewhisper sagt:

    Sorry, Doppelpost. 🙂

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Solche Aussagen führen doch nur dazu, dass jedermann denkt, er bekommt das auch gebacken, weil es ja NUR an der Erziehung liegt… :S Finde ich persönlich sehr falsch, solche „Weisheiten“ zu verbreiten. „Unerzogen“ und „hengstig“ sind in meinen Augen auf jeden Fall zwei Paar Schuhe, die man eben nicht miteinander vergleichen kann. Unerzogen kann jedes Pferd sein. Hengstigkeit ist eine Charaktereigenschaft in von Hengst zu Hengst mehr oder weniger ausgeprägter Form. .

    Moinsens, das ist im Prinzip richtig. Aber umso wichtiger wird eben die gute Erziehung eines Hengstes. Denn nur damit hat man eine Chance, naturgegebene Hengstigkeit zu kanalisieren. Umso schlimmer finde ich persönlich die bereits genannte Pseudo-Entschuldigung für röhrende, hampelnde Hengste – die seien halt hengstig. Nö, primär schlecht erzogen. Ich komme hier jeden Tag mit den unterschiedlichsten Hengsten in Kontakt: Vom PRE bis Cruzado bis Vollblut ist alles dabei. Und bisher habe ich noch keinen gesehen, der nicht erzogen war – und ich gehe stark davon aus, dass diese Hengste durchaus unterschiedlich in ihrer Hengstigkeit sind. LG Andrea

  • Avatar Andrea S. sagt:

    @Rosewhisper: Sicher gibt es Hengste mit mehr oder weniger ausgeprägtem Hengstverhalten.
    Meine Erfahrung, die ich bisher nur durch Beobachtungen machen konnte, war aber die, dass eben diese hengstigen Hengste keinen Kontakt zu Artgenossen haben, meist auch keinen Auslauf und dazu schlichtweg unerzogen sind. Und dazu gehört für mich schon die kleinste Missachtung der Rangordnung!

    Und nein, ein Hengst gehört absolut nicht in Anfängerhände, denn das Beherschen der Pferdeerziehung ist ein langwieriger Lernprozess!

    ich muss deutlich dazu sagen, dass ich mich im letzten Jahr u. a. auch deshalb gegen meinen Hengst entschieden habe, weil ich bei Abwesenheit eben diesen konsequenten Umgang nicht hätte bis ins Letzte gewährleisten können ;(
    Das kann ich bei den anderen auch nicht, dieses sind aber keine Hengste und nicht so sehr darauf bedacht aufzumüpfen bzw. es auszunutzen.

  • Avatar Rosewhisper sagt:

    Ich denke dabei vorrangig daran, dass man auch eine Verantwortung denen gegenüber hat, die solche Beiträge lesen. Und wenn selbst hinterwäldlerische Kanarenbewohner (damit bist nicht Du gemeint 😀 ) das gebacken bekommen, dann kannst Du Dir denken, was sich der deutsche Rest der Welt denkt.

    Wer, ohne entsprechende negative Erfahrung, gibt sich gegenüber denn zu, dass er schlichtweg zu unfähig für eine ordentliche Pferdeerziehung ist? Stute oder Wallach funzen doch auch ganz ordentlich, also muss man doch ganz gut sein!

    Die Darstellung „Mein Hengst ist so brav, weil ich ihn so toll und fair erzogen habe“, – und: „Du solltest keinen Hengst halten, weil Du nicht erziehen kannst“, – das wird leider bei hengstbegeisterten Laien nicht funktionieren. :denk:

  • Moon Moon sagt:

    Also ich stelle derzeit fest, dass Erziehung und Hengstigkeit doch zwei paar Schuhe sind. Ersteres beeinflusst das zweite sicher, aber es lässt es nicht verschwinden…
    Ich sage auch, dass mein Junge gut erzogen ist und dass zu Hause jedes Kind mit ihm umgehen könnte. Auswärts würde ich ihn jedoch niemlas jemandem unerfahrenen in die Hände drücken, weil er sich dann doch ganz anders gebärden kann – und das obwohl er in einer reinen Hengstherde steht. Ich bezeichne es gerade als Rovolutzer-Phase…. :fies:

    ….und mein ehemaliger Wallach hat jede Unachtsamkeit ausgenutzt….ebenfalls kenne ich derzeit eine solche junge Stute….Charakterpferde eben 😛

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Rosewhisper: ih komme aber garnicht von den Kanaren:D

  • Avatar Leineweber sagt:

    Von portugiesischem Blut im PRE kann also überhaupt keine Rede sein. Ganz egal, was da von portugiesischen Züchtern behauptet wird.

    ….aber in der anderen Richtung schon, war es nicht ein Züchter Namens Escalera, der schon so um 1730 rum, Spanische Pferde an den Portugiesischen Königshof verkaufte? :denk:

    Don Alvaro Domequ begründete die Wiedereröffnung der Spanischen Schule in Jerez mit Opus, einem Lusitano, dem lange Zeit besten Stierkampfpferd der Welt. In der Spanischen Dressurequipe lief Guizo, ein Lusitano, 5. in der Europameisterschaft. Sein Nachfolger: Lusitano aus der Zucht von Casa Cadaval, Portugal. Die meisten Stierkämpfer in Spanien bevorzugen Lusitanos. Es wurden zwischen Spanien und Portugla immer Pferde zu Zuchtzwecken ausgetauscht. Das Portugiesische Stutbuch ist erst vor en paar Jahren für PREs geschlossen worden. Die beiden Rassen sind aber vom Zuchtziel her unterschiedlich. Der Lusitano hat keine Knieaktion, Ramskopf und ist größer. Wet wird auf einen guten Rücken gelegt. In Portugal wird seit Hunderten von Jahren für den berittenen Stierkampf gezüchtet, während Spanien Ende des 18. Jahrhunderst den berittenen Stierkampf abgeschafft hatte. Danach wurde alles mögliche mit in das Spanische Pferd reingezüchtet, inklusive Hackneys. Man mache sich doch nur mal Gedanken darüber, wo auf einmal das ganze schwarze Farbmaterial bei den PREs herkommt, wo es über Jahrhhunderte verpöhnt war, da schwarze Pferde „Totenpferde“ sind, und somit auch keine Falben, Füchse, Palominos oder Isabellen zugelassen waren zu Zuchtzwecken.. Es gibt dagegen mehrere reinerbige Rapprassen in Spanien wie den Merens oder den Lusino. Viele der Lusitanos haben Terry- oder Domequ-Blut im Anschluß. Bedingt durch Napoleon 1805 und die Nelkenrevolution 1974 wurde die porugiesische Zucht schwer gebeutelt. Und so haben auch viele sehr gute PREs Lusitanoblut im Pedegree. Charakterlich würde ich dem zustimmen, dass der PRE etwas einfacher im Handling ist. Aber für solche Pferde sollte man wenigstens auf A-Niveau sein oder gute Unterstützung haben. Ich kenne jemanden, da hat der Besitzer auf seinem 5jährigen Hengst das Reiten gelernt, aber er hatte Hilfe. Zuchtziel des Lusitanos ist ausser dem Stierkampf, dass sie von jedermann zu reiten sind. Beim Volksfest in Golega können Sie sich ein Bild von der Gutmütigkeit dieser Rasse machen. Aber so wie in Deutschland nicht jedermann einen Sando Hit oder Argentinus-Nachkommen reiten kann ist das bei den Lusitanos auch. Es ist auch eine finanzielle Frage. Bei den guten Züchtern kosten die Teure einfach mehr als 15.000 €, dafür bekommt man ein gutes Pferd, das noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, im Normalfall. Und in Deutschland gibt es leider zu viele Barockpferdeexperten, die auf einem Warmblüter keine E-Dressur hinbekommen, aber meinen, auf einem Lusitano oder PRE gleich S reiten zu können und die dazugehörigen Ausbilder, die zwar in Expertenzeitschriften wie „Cavallo“ oder „Pegasus“ über den grünen Klee gelobt werden und wen man hinterfragt, haben sie reiterlich noch nix zerissen. Es ist vieles bei der „FN-Reiterei“ zu bemängeln, aber dennoch ist eine Reitlehrerprüfung oder ein Silbernes Reitabzeichen oder FN-Turniererfolge ein Qualitätsmerkmal. Ich denke, dass da immer noch mehr gute fundierte Ausbilder vorhanden sind als die alternativen Barockgurus. Aufgrund meiner Erfahrung reiterlich und Besitzer mehrerer Lusitanos weiß ich, wovon ich rede. Und interessanterweise werden für die Gurus ohne rot zu werden problemlos 60 € für eine Reitstunde oder Kurse bezahlt, aber der Reitlehrer FN darf nichts kosten. Bevor man eine jahrhunderte alte Rasse verteufelt auf charakterliche Schwächen wäre eine gute Grundausbildung im Reiten vielleicht erstmal notwendig oder eben eine gutmütigere Rasse wir der Hannoveraner oder Haflinger. Es ist auch hier im Forum intersssant, wer alles seine Kommentare abgibt, ohne dass man sie jeh zu Pferde sah, sei es auf einer Veranstaltung oder bei einem Turnier, FN oder Barock.

  • Avatar Marlo sagt:

    Zum Thema iberische Hengste in Deutschland möchte ich (abschließend) noch anmerken, dass die wenigsten Deutschen mit der gleichen Art an die Pferde, speziell die Hengste, ran gehen, wie das Spanier oder Portugiesen machen. Mir ist völlig klar, warum ein iberischer Hengst, gerade wenn er importiert werden soll, als „brav“ und „nicht hengstig“ angeboten wird und dann letzten Endes dem neuen Besitzer meist nach kurzer Zeit auf der Nase herum tanzt…. Wenn jemand ein bisschen Insider-Wissen über Pferdehaltung und Reiterei auf der iberischen Halbinsel hat, versteht er, was ich meine… :ja: Ich kann jeden verstehen, der seinen Hengst aus Haltungsgründen oder einfach nur aus Gründen des Händlings legen lässt. Mir sind die Leute 20x lieber als die, die von denen Bille so schön gesprochen hat. :rolleyes: Und zum Thema Lusitano/PRE, was ja hier so ein bisschen als Wettkampf heraus sticht, nun, ich habe einen 4jährigen PRE, seit 1 Jahr, und er geht mit mir durch dick und dünn. Das kann ich jetzt schon behaupten. Klar hat er auch mal Schiss vor einer Parkbank, aber weg gerannt ist er noch nie! Er guckt, er schnaubt, er wartet auf mein o.k. und dann tappelt er mutig vorbei! Danach ist er stolz wie Oscar, dass er es geschafft hat! 😀 Ich bin total glücklich mit dem Bub und bin mir sicher, dass er ein wirklich tolles und „braves“ Reitpferd wird – wenn er eben mit Verstand gehändelt wird! Das gilt sicher für jede Rasse! Und soll ich euch noch was sagen? Ich habe mir das Pferd gekauft, weil es einfach sofort „Klick“ gemacht hat. Und wenn es ein Lusitano gewesen wäre, dann wäre er nun auch mir! :ja: Wie schon einige Male hier angedeutet, kommt es meiner Ansicht nach auf die „Chemie“ an, die zwischen Mensch und Pferd stimmen muss…. Der eine mag’s halt spritzig und anspruchsvoll, der andere empfindet es schon als Herausforderung, wenn das Pferd mal einen Satz zur Seite macht. Das ist alle sehr subjektiv und von daher logisch, dass hier die Meinungen über den Charakter diverser Pferderassen stark auseinander gehen! Aber das ist ja auch gut so, sonst hätten wir alle das selbe Pferd….. 8)

  • Avatar Bailando Portuguez sagt:

    Habe auch einen Lusi mit Veiga-Anteil 2 Spanier und einen Haffi in Beritt.
    Der Lusi ist sehr wohl ein heißer Ofen, läßt sich aber immer kontrollieren und ist ein absoluter Knaller dressurmäßig.Wir fordern uns immer gegenseitig neu heraus. Er ist bei mir geboren ,hier eingeritten worden und verläßt meinen Hof nur mit den Füßen nach oben.
    So einen hat man nur einmal im Leben! Jeder Geländeritt ein Abenteuer! Aber immer ehrlich! Die Beschleunigung ist gigantisch und sofort wieder durchzuparieren. Trotzdem möchte ich auch meine Spanier nicht missen!!! Und wenn ein Pferd erst mal meins ist ,so
    richtig meins dann bleibt es auch,egal welche Rasse! Einer ist so`n lustiger-eher für Show und der andere eher für Doma Vaquera, eben
    auch Dressur. Der Haffi ist ein Traum in den Seitengängen(leider hat er etwas gr. Füße),Span. Schritt und am langen Zügel. So hat
    jeder seine Vorzüge! Insgesammt bin ich hochzufrieden mit meiner Mischung!!!

    V.G. Corinna
    🙂

  • Avatar carnacat sagt:

    Kurzes OT Für alle die ihre Beiträge zur Hengsterziehung hier vermissen: Die sind jetzt HIER 😉 😉

  • Avatar Andrea S. sagt:

    @Carni: :hug:

  • Avatar Bailando Portuguez sagt:

    Hey Andrea! Lange nichts gehört….
    Schick Dir eine PN.
    Gruß Corinna 😉

  • Avatar Aza sagt:

    ich weiss zwar auch nicht, worum es geht, aber ich will auch Chips. ist das mal wieder gemütlich hier – was habe ich eigentlich die ganze Zeit ohne euch gemacht?? 😀 @ Leineweber, dass in der spanischen Mannschaft auch Lusos starteten, und dass etliche spanische Rejoneadores Lusos reiten, hat nun nichts damit zu tun, dass Lusos in der PRE– Zucht zugelassen sind. Das sind sie nämlich nicht. Das Zuchtziel des PRE entsprach noch nie wirklich dem, was in der Stierkampfarena gefordert ist. Und der Grossteil der aktuellen spanischen Mannschaft reitet übrigens Warmblüter – du möchtest wohl nicht behaupten, dass deshalb auch Warmblüter im PRE-Zuchtbuch zugelassen werden? Und dass man munkelt, dass so einige Domecq – Nachzucht, die offiziell andere Väter hat, nämlich eingetragene PRE’s , in Wahrheit von Opus abstammt, tja, auch das ist wohl wahr, aber auch nicht wirklich ein Beleg für deine Aussage. Nur ein Glück, dass ein Herr Domecq sicher nicht in die Verlegenheit kommt, seine Tiere einer Genanalyse unterwerfen zu müssen..

  • Avatar Cinzento sagt:

    @Leineweber

    In Deiner Aufzählung fehlt noch Novilhero unter John Whitaker…12. der Weltrangliste… ^^

    …Barocke Springkunst in Perfektion!… 8o

    Und wieso haben die Lusitanischen keine Ramsköpfe?… :denk: …Meiner hat leider keinen aber dafür finde ich die Bumsbirnen echt hübsch, es sind echte Charakterköpfe… 8)

    Ausserdem muß man niemanden auf einem Pferd reiten sehen, es reicht schon wenn Menschen etwas von sich geben…

    Es gibt Menschen die können hundsmieserabel reiten, geben aber einen genialen Unterricht, Menschen die genial reiten und geben einen hundsmieserablen Unterricht!

    Stellt sich da nicht die Frage: Was will ich und was muß ich dafür tun? Immemrwieder gerne alte Weisheiten – Lehrjahre sind keine Herrenjahre!

    Nichts desto Trotz………….. Ich hab meine Lusitanischen-Spinner so lieb……… 8o…….und nach über 30 Jahren im Sattel, habe ich immernochnicht meinen Herrenjahre erreicht…

    LG

  • Avatar Ginger sagt:

    Es reicht. Auch von dir Andrea. Du kannst ja auch manchmal ganz schön bohren. Und ehrlich gesagt, die Vollmüllerei mit „Meine Chips, deine Chips, Chips sind für uns alle da…“ Wenn euch weiter nichts einfällt?!?!? :thumbdown: :doh:

    Um mal wieder zum ursprünglichen Thema zu kommen.

    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, daß MEIN Lusi kein Anfängerpferd ist, da er Angst bekommt, wenn er von oben falsch bedient wird. Der er grundsätzlich versucht es einem immer Recht zu machen, kommt er bei falscher Bedienung einfach durcheinander und Angst.

    Die Aussage Kinder können ihn reiten, da möchte ich darauf hinweisen, daß oft die schwierigste Pferde mit Kindern wie Lämmchen gehen. Egal welcher Rasse!! Diesen Kinderbonus, da die Pferde wissen, die tun mir nichts, ist ja nicht erst seit kurzem bekannt. Es ist einfach soooo, daß Kinder von diesen Pferden richtiggehend beschützt werden. Z.B. sofort durchparieren, wenn der kleine Mensch da aus der Balance kommt. Ist halt so, und für mich einer der schönsten Charaktereigendschaften aller Pferderassen.

    Was Carni sagte, daß die Chemie unbedingt stimmen muß, da kann ich auch nur absolut zustimmen.
    Es ist einfach so. Ich habe mich vor einigen Jahren auch von meiner Stute (WB) getrennt, da sie einfach nicht das richtige Pferd für mich war. Wir haben es in 4 Jahren nicht geschafft eine Einheit zu werden. Es war zwar super schade und erst wollte keiner das im Stall verstehen, weil sie ja sooo hübsch, so gut ausgebildet und einfach super toll war. Aber halt einfach für mich nicht und ich bin super glücklich, daß ich nun mit meinem Bonsai für mich das richtige Pferd gefunden habe!!

  • Avatar Bailando Portuguez sagt:

    Hey, Ginger! gebe Dir in jeder Hinsicht Recht!!!

    Ich glaube, die Veränderung, zu der Du Dich durchgerungen hast, haben wir fast alle hinter uns!
    Und kaum einer wird es bereut haben!!!
    Wie lange hast Du Deinen Lusi jetzt?

    V.G. Corinna

  • Avatar Ginger sagt:

    Ich habe ihn jetzt 3 Jahre.

  • Avatar Bailando Portuguez sagt:

    Hey, Ginger!
    Hab Dir über PN geschrieben. 😉
    Viele Grüße
    Corinna

  • Avatar Andrea S. sagt:

    @Chaplin: OT aber muss hier rein…. :hug: :hug: OT Ende

  • Avatar cheryll sagt:

    Sind eigentlich Alter Real und Lusitanos die gleiche Rasse? Die kommen doch beide aus Portugal, oder?

  • Avatar horsman sagt:

    Lusitano ist eigentlich nur der Oberbegriff für Pferde aus Lusitanien (im wesentlichen geographischer bzw. geschichtlicher Teil Portugals). Innerhalb dieser „Rasse“ gibt es verschiedene Blutströme, die gemsicht, aber auch rein gezüchtet werden. Eine davon ist der Alter Real. Diese Blutlinie war mal das Blut für das königliche Pferd, ist aber durch Irrungen und Wirrungen zu Beginn und bis Mitte des 20.Jrh. beinahe verschwunden gewesen und ab da durch Rückzüchtung wieder zu neuem Leben gekommen.

    AR sind meist braun (ohne Abzeichen), drahtig, mittelgroß, ziemlich feinnervig und sensibel.

    So oder so ähnlich.

  • Avatar Aza sagt:

    nicht die Pferde waren königlich, sondern das Gestüt 😉 (daher: Real). Der andere Teil des Namens stammt vom Ort Alter im Alentejo, urspr. Sitz des Gestütes. die Alter Real Zucht begründet sich im 18. Jahrhundert und geht auf aus Jerez importierte spanische Pferde zurück. Ziel der Zucht war immer, ein Pferd für die Hohe Schule, bzw. für den Marstall in Lissabon zu züchten. Im Grunde ist die reinblütige Alter Real Zucht also eine portugiesische Weiterführung der spanischen Cartujanozucht, deren Blut man sich auch bis zur Schliessung des port. Zuchtbuches immer wieder bedient hat. Der Alter Real ist also eine eigene Linie innerhalb der Lusitanozucht, man findet aber nicht nur reingezogene AR , sondern deren Blut fliesst auch in einem Grossteil der „übrigen“ Lusitanos. Auch das eine Parallele zum Cartujano.

  • Avatar socke sagt:

    Charakter DES Lusitanos – ich kann dir den Charakter meines Lusitanos beschreiben. Ob das dann allgemeingültig ist, wage ich zu bezweifeln.

    Sanft und freundlich im gesamten Wesen – und ein TNT-Paket beim Reiten
    Nerven wie Drahtseile gegen Außeneinflüsse – und übersensibel wenn es um alles geht, was in seinem Sattel vor sich geht. Ein landender Jet wird ihn nicht durcheinander bringen, aber wenn den falschen Gesäßmuskel anspanne, macht ihn das nervös.
    Ein geborenes Reitpferd – und überhaupt kein Turnierdressurpferd. Saint-Exupery würde sagen: Dieses Pferd sieht man nur mit dem Herzen gut.

    Ich halte ihn für das beste, unkomplizierteste, feinste Pferd der welt – andere finden, ich hätte mir doch was Gescheites kaufen sollen.

    Übrigens bügelt mein Lusitano (nur die Wäsche legt er noch nicht zusammen, Mist) und hat keinen Ramskopf…

  • Avatar Tibatong sagt:

    Sogggggeeee…. schön mal wieder von dir und Saltim zu lesen :hurra: :hurra: :hurra:

    …. andere finden, ich hätte mir doch was Gescheites kaufen sollen.

    Hach ja, man kanns nicht allen recht machen :fies: :fies:

  • Avatar socke sagt:

    Hallo Tibatong,

    ja, mich gibts noch – mich erfreut nur dieses Forum nur noch selten. Aber wenn ich eine Gelegenheit finde, von Saltim zu schwärmen, nutzé ich sie natürlich…

    Schöner neuer Avatar!

  • Avatar Ilustre sagt:

    Hey Socknerin,
    schön mal wieder was von dir zu lesen. Ob nun hier oder bei a…. du hast dich da überall rar gemacht. Bist du sosehr von Fell- und Feuchtnase sowie von eifrigen Schülern in Beschlag genommen das du keine Forenmuße mehr hast?
    Grüßle
    Ina

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Hey Socknerin,
    schön mal wieder was von dir zu lesen. Ob nun hier oder bei a…. du hast dich da überall rar gemacht. Bist du sosehr von Fell- und Feuchtnase sowie von eifrigen Schülern in Beschlag genommen das du keine Forenmuße mehr hast?

    Oder vielleicht das Gegenteil….Akquisition :fies: :nase: 😉 😀

  • Avatar Xili sagt:

    Sanft und freundlich im gesamten Wesen – und ein TNT-Paket beim Reiten Nerven wie Drahtseile gegen Außeneinflüsse – und übersensibel wenn es um alles geht, was in seinem Sattel vor sich geht. Ein landender Jet wird ihn nicht durcheinander bringen, aber wenn den falschen Gesäßmuskel anspanne, macht ihn das nervös. Ein geborenes Reitpferd – und überhaupt kein Turnierdressurpferd. Saint-Exupery würde sagen: Dieses Pferd sieht man nur mit dem Herzen gut. Ich halte ihn für das beste, unkomplizierteste, feinste Pferd der welt – andere finden, ich hätte mir doch was Gescheites kaufen sollen. Übrigens bügelt mein Lusitano (nur die Wäsche legt er noch nicht zusammen, Mist) und hat keinen Ramskopf…

    Hallo Socke, das ist GENAU die Beschreibung für meinen PRE 🙂 , ich hätte es nicht passender formulieren können :thumbsup: Mein Lusi ist da – in einigen Sachen – so ganz anders…

  • Avatar Tibatong sagt:

    das ist GENAU die Beschreibung für meinen PRE 🙂

    …und für meinen Vollblöd. Mag es etwa, am Ende, gar nicht an der Rasse liegen *heuteketzerischveranlagtbin* :nase: :nase:

  • Avatar Xili sagt:

    …so sprach`s… 8) :rolleyes: 😉 :ja:

  • Avatar socke sagt:

    tja, genau darum habe ich ja geschrieben,dass ich den Charakter DES Lusitanos nicht beschreiben kann. Nur den Charakter MEINES Lusitanos.

    Traumpferde kann man nicht im Katalog bestellen – sie sind Individuen, die das universum in freundlciher Absicht zu uns schickt und die wir, mit etwas Glück und Geschick dann zu einem Traumpferd machen können.

    Dasselbe Pferd wäre für jemanden anderes vielleicht die Pest in Tüten.

    Merlijn, ich freu mich auch, dass es dir so gut wie immer geht.

  • Avatar Marlo sagt:

    Traumpferde kann man nicht im Katalog bestellen – sie sind Individuen, die das universum in freundlciher Absicht zu uns schickt und die wir, mit etwas Glück und Geschick dann zu einem Traumpferd machen können.

    Besser kann man’s wohl nicht ausdrücken! :thumbsup: Stimme dir voll und ganz zu, genau so ist es. Und mein PRE ist sicher auch mein Traumpferd, und es ist auch ganz gut so, dass er vielleicht nur mein Traumpferd ist. Die Rasse….. ist wohl so und so egal! Mir zumindest.

  • Avatar Fuegola sagt:

    Hallo ich bin neu hier 🙂

    also ich liebäugel auch mit einem Lusitano.

    Es wird zwar noch ezwas dauern bis es Klappt mit dem eigenen Pferd aber trotzdem hab ich jetz eine Frage.

    Also man hört (und liest) ja überall das die Lusis keine Anfänger pferde sind weil zu sensibel.

    Jetzt ist meine Frage : ab wann ist man den reiterlich geeignet für ein solches Pferd?

    Also ich hatte 4 jahre lang regelmässig Reitunterricht und würde mich also nicht als totalen Anfänger bezeichnen. Dennoch ist gerade mein sitz und auch der rest natürlich noch Laaaaange nicht perfekt. andererseits würde ich sagen dasich generell sehr vorsichtig mit pferden umgehe und oeinlichstdarauf achte ihnen beispielsweise nicht weh zutun.

    man kann dasnatürlich nicht pauschal sagen weil jedes pferdja auch ander ist aber denkt ihr ich wäre mit Hilfe von einen guten reitlehrer inder Lage ein solches Pferd zu handhaben??

    Ich weiss dass so internet diagnosen eigentlich umöglich sind aber ich kenne niemanden direkt der Erfahrung mit Lusitanos hat….

  • Avatar carnacat sagt:

    Hallo Fuegola!

    Ersteinmal herzlich willkommen hier im Forum – vielleicht magst du dich bitte in der entsprechenden Rubrik ein wenig vorstellen? 🙂

    Ich glaube nicht dass man das Gelingen im Umgang mit einem Lusitano oder auch irgendeinem anderen Pferd daran festmachen kann wie viele Reitstunden man bisher hatte oder wie lieb oder eben nicht man mit einem Pferd umgeht.
    Das ist sehr Fall-abhängig.

    Ich an deiner Stelle würde nach Gestüten und evtl Händlern für diese Pferde in Deutschland suchen – du kommst doch aus Deutschland? – und dort hinfahren und einfach mal schauen wie es denn in einer realen Begegnung mit diesen Tieren klappt.
    Ich kenne Lusis, die sind vollkommen kreuzbrave Vertreter und auch solche, die einfach wesentlich anspruchsvoller sind.
    Kommt auf den Menschen an und auch sehr darauf ob die Chemie zwischen ihm und dem jeweiligen Pferd stimmt oder nicht.

    Wenn jemand WIRKLICH will – und sich kompetente Hilfe sucht und bereit ist viel zu lernen, dann ist fast alles möglich :thumbsup:

  • Avatar Fuegola sagt:

    Ja das dachte ich mir auch immer so….

    das problem ist das ich in letzter zeit total unsicher geworden bin weil mir viele das ausreden wollten und mir zu einer ich sach ma 08/15
    rasse raten wollten so von wegen such dir das einfachste pferd das du finden kannst ist ja das erste….

    aber vielen dank für die schnelle antwort das hat mir wieder etwas mut gemacht 😀

    ich hab ja auch genug zeit das richtige Pferd für mich zu finden

    ach ja vorgestellt hab ich mich jetz auch :rolleyes:

  • Avatar socke sagt:

    In Sachen Pferd ist meine Anfängerzeit wohl zu lange her – nicht, dass ich nach 30 Jahren wirklich reiten könnte…

    Aber in Sachen Hund habe ich erst letztes Jahr angefangen. Und alle rieten mir, mir eine „Anfängerrasse“, sprich einen Labrador zuzulegen. Hmm, das mögen auch nette Hunde sein aber ehrlich gesagt, nicht für mich! Ich wollte unbedingt einen Belgischen Schäferhund haben. Um Himmels Willen, DAS ist aber absolut kein Anfängerhund!!!!!! schrien die allermeisten Fachleute. Ich wollte aber trotzdem einen, habe mir einen zugelegt, habe im ersten Jahr ganz schön geschwitzt, um diesem temperamentvollen Hundetier gerecht zu werden – und bin superglücklich mit meiner Maus. Und ich glaube, sie kann auich nicht klagen.

    Wenn du bereit bist, richtig viel Zeit, Herzblut und auch Geld! (für Unterricht, Unterricht und dann auch noch Unterricht) zu investieren und wenn du jemanden an deiner Seite hast, der dir mit so einem sensiblen Pferd helfen kann und Ahnung mit solchen Pferden hat, dann kauf dir einen Luso auch als Erstpferd. Vielleicht dann bitte nicht grad einen 3-jährigen. Aber wenn deine Liebe bei diesen Pferden liegt, dann kauf dir keinen Haflinger – die nebenbei gesagt alles andere als Anfängerpferde sind!

  • Avatar Nica sagt:

    Wenn dein Herz an den Lusitanos hängt dann solltest du dich auf keinen Fall für eine andere Rasse entscheiden nur weil „die anderen“ das sagen!
    Wie bei allen Pferderassen gibt es unter den Lusos solche und solche. Ich denke wenn du einen netten Lusitano findest, der recht gur ausgebildet ist und vielleicht nicht gerade erst 3 Jahre alt ist wirst du damit auf jeden Fall glücklich.
    Ich hatte als relativer Reitanfänger eine RB an einem Lusitanohengst. Der war eigentlich super lieb aber er konnte auch schonmal anders. Nicht böse, aber da kam dann schonmal sein Temperament und seine Schnelligkeit durch :flucht: . Aber ich kannte ihn sehr gut und ich hatte so großes Vertrauen zu ihm, dass das alles kein Problem war.Ich weiß auf jeden Fall, dass ich eine ganze Menge von ihm gelernt habe und wir nachher ein gutes Team waren :hug: .
    Ich denke, das kann man nicht an einer Pferderasse festmachen. Es gibt auch unter den WB Linien, die nicht gerade bekannt für ihre ausgeglichene ruhige Art sind. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du dir jemanden kompetenten suchst, der dir mit Unterricht hilft und bei fragen zur Seite steht. Hhhmm auch das gilt eigentlich für alle Pferderassen.
    Also nur Mut :thumbsup: !!!!!

  • Avatar Caprichoso sagt:

    Hallo Fuegola,

    ich sehe es wie die anderen. Auch wenn ich selbst der Meinung bin, dass viele (!) Lusis wirklich einen ganz speziellen Charakter haben. Aber es gibt immer solche und solche. Wie die anderen schon schrieben: Du musst dich ja nicht unbedingt für einen 3-jährigen Hengst entscheiden. 😉
    Ein „älterer“ Lusi, der anfängertauglich, sprich gut geritten ist, kostet aber auch ne ganze Stange Geld. Da darfst du nicht unterschätzen, gerade wenn du (wie ich auch empfehlen würde) hier in Deutschland suchst.

    Zum Thema Umgang: Ich kann dir gerne mal meinen Halb-Lusi probeweise leihen. Wenn du den überstehst, steht dem Lusikauf wirklich nichts mehr im Wege. 😀 😀
    Spaß beiseite: das wichtigste, was du MEINER MEINUNG NACH im Umgang mit allen (!) Pferden und MEINER MEINUNG NACH vor allem eben auch den Lusis beachten musst ist Gerechtigkeit. Ich kenne wirklich viele viele Lusis, Wallache wie auch Hengste, und über alle samt kann ich sagen, dass sie es absolut nicht mögen, wenn sie unfair behandelt werden. Sicher, das mag kein Pferd, aber ein Friese bspw. (das war jetzt nur ein Beispiel, liebe Friesenbesitzer 😉 ), lässt eine kleine Ungerechtigkeit vielleicht mal eher durchgehen als ein Lusi. Eine klare Linie mit klaren Grenzen, dann sind es wie ich finde ganz tolle und besondere Pferde! 🙂

  • Avatar Fuegola sagt:

    Vielen vielen dank für die nettenund schnellen antworten.

    sie haben mir bestätigt meinem Herz nachzugehen und nicht „vernünftigen Meinungen anderer….

    Darüber das ein Pferd viel Geld, viel zeit und und viel mühe macht bin ich mir absolut im klaren.

    Deshalb werde ich mir auch viel zeit zum suchen und finden nehmen…

    zum glück kenne ich auch erfahrene und nette Menschen die mir zur seite stehen werden und mir bei eventuellen Problemen helfen können..

    und einen 3 jahre alten Hengst würde ich mir eh nicht zutrauen… 😀

    also danke nochmal :thumbsup:

  • Avatar Fröschchen sagt:

    Pferd kommt zu einem, war bei meiner 1. Lusi-Stute so, wir haben mit 4 / 35 J. beide mit dem Reiten begonnen (!!), wurde wie Topf und Deckel. :hug: War DAS Pferd. Leider nun im Regenbogen. Per Zufall gab es als Nachfolger dann einen jungen, gerade mal angerittenen jungen Lusihengst. Völlig anders, aber durch die „Schule“ durch meine Stute (Leitstuten-Tochter!) einfach easy :thumbsup: , mit mitunter aber auch auf’n Grill befördern wollen :thumbdown: . Und dann als Beigabe keine Broccoli-Röschen, sondern Leipziger Allerlei, aber aus Dose !!! :flucht:
    Das nächste Nachwuchspferd wir auf geplant (man weiß ja nie) jeden Fall wieder ein Lusi, egal ob (mental) starke Stute oder Hengst, für mich ein durchaus praktisches Freizeitpferdchen, für alles zu gebrauchen! Für den Freizeitbereich vielseitigst einsetzbar. Für mich immer wieder „sowas“!!!!!!!

  • Avatar scooter sagt:

    Habe eine Lusi Stute und könnte zu Charakter und Benehmen auch einiges sagen, bin jedoch der Meinung das alles eine Sache der Erziehnung und der Chemie ist.

  • Avatar alain sagt:

    das sehe ich nicht ganz so:

    der Karakter des Lusitanos ist besonders und einmalig in der Pferde Welt.

    Die Erziehung und der Umgang mit dem Pferd entscheiden wie sich seinen natürliche (züchterisch und genetisch angeeignete) Eigenschaften weiter entwickeln: gut oder weniger gut.

    Ein Lusitano ist kein Fjord und kein Shire , kein Selle Francais und kein Englisches Vollblut, weit davon entfernt…

    Schöne Ostern

  • Avatar Unico sagt:

    Scooter: du schreibst, du kannst zum Thema Charakter der Lusis was sagen, schreibst aber im selben Moment, dass es eine Sache der Erziehung ist. :doh:

    Alain: Jepp! sein- gleicher -Meinung.

    Und dass mann jedes Pferd, egal welcher Rasse verhunzen kann, wissen wir glaube ich alle hier.

  • Avatar horsman sagt:

    @Alain
    da hast du aber eine ganz chickes Lusi-Köpfchen im Avatar.
    Gefällt mir sehr !

  • Avatar Ennah2 sagt:

    da hast du aber eine ganz chickes Lusi-Köpfchen im Avatar.
    Gefällt mir sehr !

    Kannste kaufen…. 8) :ja:

  • Avatar Windspiel sagt:

    Die Erziehung und der Umgang mit dem Pferd entscheiden wie sich seinen natürliche (züchterisch und genetisch angeeignete) Eigenschaften weiter entwickeln: gut oder weniger gut.

    Sehe ich da was falsch? Das ist doch bei jedem Pferd, wenn nicht gar bei jedem Tier so.? (krasse und seltene Ausnahmen ausgenommen)

  • Avatar horsman sagt:

    @ennah
    bin derzeit nicht auf der Suche.
    In 4-5 Jahren vielleicht mal wieder …

  • Avatar scooter sagt:

    das sehe ich nicht ganz so:

    der Karakter des Lusitanos ist besonders und einmalig in der Pferde Welt.

    Die Erziehung und der Umgang mit dem Pferd entscheiden wie sich seinen natürliche (züchterisch und genetisch angeeignete) Eigenschaften weiter entwickeln: gut oder weniger gut.

    Ein Lusitano ist kein Fjord und kein Shire , kein Selle Francais und kein Englisches Vollblut, weit davon entfernt…

    Schöne Ostern

    Stimmt schon ein Lusitano ist kein Shire und kein Fjord,mit Sicherheit auch nicht umbedingt ein Anfängerpferd (Ausnahmen bestätigen die Regel )denoch ist meiner Meinung nach jedes Pferd das, was der Mensch aus Ihm macht.

  • Avatar Sheesha sagt:

    Ein Lusitano ist kein Fjord und kein Shire , kein Selle Francais und kein Englisches Vollblut, weit davon entfernt…

    Das versteh ich irgendwie nicht. Bzw das ist klar! Aber was ist die Aussage?

    Ich hab übrigens einen Fjord und eine Stute deren Mutter wohl jedenfalls Lusitano war. Rest weiß man nicht.

    Sollte ich die Stute beschreiben…..na ja. Menschenbezogen- auch personenbezogen, freundlich, reaktionsschnell-kann dabei auch tagesformabhängig schreckhaft sein, aber nicht eigentlich ängstlich. Und sie ist einfach toll (auch wenn sie gerade gar nicht so aussieht…ist momentan in einer vollkommen bescheuerten Wachstumsphase*gg*).

    Der Norweger ist eigentlich schwieriger, wenn man es genau nimmt.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    denoch ist meiner Meinung nach jedes Pferd das, was der Mensch aus Ihm macht.

    dann müssten meine Hafis, Cobs und Lusis alle gleich sein :denk: :panik1: :flucht:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    dann müssten meine Hafis, Cobs und Lusis alle gleich sein

    Genial, dann kaufen wir alle nur noch (billige) Traber 8) :hurra:

  • Avatar Rebeca sagt:

    Ich war heute von meinem roß mal wieder total überzeugt. seit 2wochen nicht geritten,(weil krank) heute mal kurz Sattel drauf, und ab ins Gelände am langen Zügel. Mal ein bischen Trab und ein locker Galöppchen über die Baumstämme und so ein bischen um die Bäume herum volten und sowas, dann ein bischen abschnauben und ab nach hause, ES WAR TOOOLLLL!!! :hurra: :hurra: :hurra: :hurra: :hurra: Wünsche allen genausoviel Spaß und frohe Ostern :ostern: :ostern: :ostern: :ostern:
    Regine

  • Avatar Valsa sagt:

    seit 2wochen nicht geritten,(weil krank) heute mal kurz Sattel drauf, und ab ins Gelände am langen Zügel.

    Das könnte ich mit meinem Hipo nun nicht machen. Wenn er regelmäßig arbeitet ist alles in bester Ordnung. Ansonsten wirds lustig. :attack:

  • Avatar Unico sagt:

    Das traurige ist, dass ich das mit meinem nicht mal machen kann, selbst wenn ich ihn regelmässig arbeite, snifff!!

  • Avatar Valsa sagt:

    Wie jetzt – du kannst mit deinem Pferd nichts ins Gelände gehen oder was kannst du mit ihm nicht machen?

  • Avatar Tierra sagt:

    Das traurige ist, dass ich das mit meinem nicht mal machen kann, selbst wenn ich ihn regelmässig arbeite, snifff!!

    UND spätestens bei dieser Aussage wären jetzt die Eier meines Hengstes ab…..
    Ich verfolge Deine „Qualen“, so nenn‘ ich das jetzt mal, schon eine Weile, und hätte, ganz ehrlich, keine Lust auf solch‘ ein Pferd.
    Dein Hengst läßt sich von allem und jedem sofort und blitzschnell ablenken, ist überall, nur nicht da, wo er sein sollte, Du begibst Dich im Straßenverkehr in Gefahren (allerdings nicht nur für Dich, auch für Andere; denn mal ganz ehrlich: welcher Autofahrer rechnet damit, dass ein Pferd NICHT mit dem Straßenverkehrs klarkommt? Keiner! Die gehen alle davon aus, dass das Pferd das ab kann, wäre ja wohl sonst mitnichten auf der Straße und schon mal gnr nicht mit Reiter oben drauf!)
    Die ganzen Beispiele hier, Memo mit ihren beiden Kastraten, Moon und Xanadu, Rebecca und Chaplin usw., sollten doch mittlerweile zeigen, dass es die Pferde hat zur Ruhe kommen lassen, seit die Hormone sie nicht mehr steuern – sie sind reitbar und ausgeglichen.
    Und spätestens, wenn man mit einem Hengst nichts mehr machen kann, außer es auf der Wiese anzugucken, kommt es in die Klinik und man hat in ein paar Wochen einen ausgeglicheneren Freizeitkumpel und wird sich fragen, warum man sich den Streß VORHER überhaupt so lange angetan hat.
    Denn auf Deinem Avatar guckt er auch in weite Ferne, bei Dir ist er jedenfalls nicht :seufz:

  • Avatar Sandra sagt:

    @Tierra
    Geht sowas nicht per PN… ?

  • Avatar Unico sagt:

    Hab mir schon gedacht, dass ich wieder gesteinigt werde.
    Ich bin nicht die einzige Reiterin, die mit ihrem Pferd nicht am langen Zügel mal locker ein Galöppchen machen kann. Egal ob Hengst, Stute oder Wallach. Egal ob Lusi Hafi oder Araber. Ja, ich bin neidisch darauf, ich würde das auch gerne, soo locker. Ich gehe jede Woche ausreiten und es ist jetzt nicht so, dass es jedes mal ein Selbstmord Komando ist, aber so ganz entspannt wie ich es von früher kenne ist es halt nicht. Aber ich arbeite dran, und vielleicht schaffe ich es ja irgendwann. Auch wenn die Eier weg sind, glaube ich nicht, dass es viel anders wäre. Das eine sind die Hormone und das andere der Charakter, meine Meinung. Aber jedem seine Meinung.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Tierra: mit meinem Hengst schicke ich jedes Kleinkind ins Gelände, um es mal plakativ auszudrücken. Mit meinem Ex-Wallach war das in den ersten Jahren der reinste „Eiertanz“ – nicht jedes Pferd-Reiter-Problem lässt sich durch Kastration mal eben so beseitigen, auch wenn diese natürlich in etlichen Fällen hilfreich sein kann. Mich stört nur die Verallgemeinerung: Eier ab – alles gut, kann nämlich auch eine fatale Fehleinschätzung sein. Oder glaubt hier irgendjemand, dass ein per se dominanter und sehr hengstiger Hengst dadurch auf einmal zum Kinderpferd wird?

    Und nu geh ich wieder… 🙂

  • Avatar Castellano sagt:

    Dito Cubano,

    ich setze jedes Kind vorzugsweiße auf meinen iberischen jungen Hengst, bevor mir einfällt es auch den Fjord-Wallach zu setzen.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Mich stört nur die Verallgemeinerung: Eier ab – alles gut, kann nämlich auch eine fatale Fehleinschätzung sein. Oder glaubt hier irgendjemand, dass ein per se dominanter und sehr hengstiger Hengst dadurch auf einmal zum Kinderpferd wird?

    Nein! Danke Cubi, stimme Deinem Beitrag voll und ganz zu!
    Obwohl es bei Unico’s Hengst wirklich so zu sein scheint, dass er durch die Hormone sehr abgelenkt ist.
    Aber…. es muss nicht zwnagsläufig auch zuende sein, wenn die Juwelen entfernt sind.

    Aber könnten wir diese Diskussion vielleicht in den diversen Kastratenthreds weiterführen, wenn gewünscht :rolleyes: Sonst wirds hier nämlich auch noch einer! :eye: Also Tierra, ab in die Kastratenbox :bravo:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    …soweit ich Unicos Beiträge bisher verfolgt habe, handelt es sich bei ihrem Lusinger vor allem um ein sehr dominantes und charakterstarkes Pferd mit viel Stierkampfblut – und genau das erklärt in meinen Augen viel mehr seines Verhaltens als die cojones.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    das, Cubano, kann natürlich auch sein 😉
    Meiner hat ja reines Stierkampfblut und der wittert draußen hinter jedem Grashalm Stiere :irre:
    Wogegen die Stierkampftussi… die findet ja grundsätzlich alles erst einmal langweilig :love:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Meiner hat ja reines Stierkampfblut und der wittert draußen hinter jedem Grashalm Stiere

    Dann gib ihm doch endlich mal einen Stier, damit er sich austoben kann 😉 !

    Wogegen die Stierkampftussi… die findet ja grundsätzlich alles erst einmal langweilig

    Frauen stehen über den Dingen… :whistling: 8)

  • Avatar Unico sagt:

    Oh nein, ich will hier als letzte wieder eine Kastration Diskussion auslösen. Es geht ja um den Charakter der Lusis. Ich habe Lusis (Hengste) kennen gelernt, wo ich, hätte ich den eins gehabt, mein Kind drauf gesetzt. Ich denke, es gibt beides. Unico hat kein schlechter Charakter, er ist nicht hinterlistig oder so.
    Wo ich das gelesen hab mit dem langen Zügel durch die Lanschaft im lockeren Galopp, da wurde ich einfach ein wenig wehmütig.
    Zumindest hat sich das rumgehampel auf dem Heimweg sehr gebessert, resp. er hat es schon länger nicht mehr gemacht.
    Am Samstag fahr ich wieder für eine Woche zu einem Trainer. Bin sehr gespannt wie es läuft. Dieser Trainer hat selbst vier Hengste und er meinte, das letzte mal, wo ich für drei Tage bei ihm war, dass die Probleme die ich mit ihm habe sich nicht mit einer Kastration lösen. Tut mir leid, wenn auf dieses Urteil mehr Wert lege, als auf irgend eine „möchte gern Polizistin“ hier im Forum. Dieser Trainer ist übrigens von Unico hell begeistert, auch von seinem Charakter.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Zitat von »Andrea S.«
    Meiner hat ja reines Stierkampfblut und der wittert draußen hinter jedem Grashalm Stiere
    Dann gib ihm doch endlich mal einen Stier, damit er sich austoben kann !

    Erna, Du Nase :eye:
    Das täte ich sofort! Aber entweder überlebt es der Stier nicht (weil Agression gegen andersartige Tiere zeigt er schon mal – Katzen jagen ist g**l :irre: ) oder er, weil er starr vor Schreck zusammenklappt! Also lassen wir das mal. Sein Herr Züchetr wird den nicht ohne Grund vertockert haben :na:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Katzen jagen ist g**

    Besen atackieren ist auch was Feines (macht mein Stierkampf- Lusimädel). Ansonsten ist sie mehr für „ernsthafte“ Sachen zu haben. Der Hüpfball, mit dem die andere gerne spielt, ist laaaangweilig. Aber wenn Frauchen bastelt, z,B, mit dem Erdbohrer ein Loch in den Boden gräbt, um den Pfahl für die Selbsttränke einzubauen, das ist spannend! Ich hatte die ganze Zeit eine Pferdenase auf meinem Rücken, was natürlich das Drehen des Erdbohrers nicht gerade einfacher machte. Mein Mann hat nur gegrinst – bezeichnenderweise hatte er keine Kamera dabei.
    Die Selbsttränke wurde notwendig, weil das Cremetörtchen so gern mit Wasser spielt – die Überlebenszeit von frisch eingefülltem Wasser hatte sich auf ca. 15 Min. verkürzt X( . Törtchen ist eben ein echtes Spielkind.

  • Avatar Rebeca sagt:

    @Unico, Laß ma den Kopp nicht hängen!! 😀 😀 Bei meinem Stutentier hat es auch fast 3Jahre geadauert mit dem locker und lässig im Gelände!
    Und ich wollte hier trotz Ostern keine „Eier“Diskussion anwerfen, sorry! :ostern: :ostern: :ostern: :ostern:
    Uns hat viel bodenarbeit und Vertrauens- sowie Dominanztrainig geholfen, irgendwann wars soweit, und dann ists prima!
    LG Regine 😀

  • Avatar Sheesha sagt:

    Meine Stute ist ja nun kein papierbehafteter Lusitano, aber ein pränataler Portugalimport. Die Mutter war wohl Lusitano, vom Vater weiß ich derzeit nichts.

    Und um auf die Charakterfrage zu kommen: Ich finde das Pferd unschlagbar! :love:
    Sie wird im Laufe des Aprils 3 Jahre alt, und steht seit etwa 8.3. nach Beinverletzung in der Box, darf seit 2 Wochen bis zu einer dreiviertel Stunde Schritt gehen. Das Pferd benimmt sich in der Box sehr gut- abgesehen von kleineren Hopsattacken. Das Pferd lässt sich ordentlich führen, wobei ich mit langem Strick(kurz gefasst) und Handschuhen in einer großen Weide laufe. Das Pferd ist zugegebenermaßen momentan etwas unruhiger am Anbinder(äußert sich durch scharren) aber nicht wirrköpfig.
    Die ersten Tage nach der Verletzung musste ich alleine spätabends mit Stirnlampe den Verband am Hinterbein wechseln. Kein Problem. :blinzel:

    Das Pferd hebt sich für mich hervor durch eine starke Personenbezogenheit, ein großes Vertrauen und bei deutlichem Temperament einer bemerkenswerten Coolness. Die „Vernunft“ dieses Pferdes ist teils schon unheimlich. :love:

    Mein Norweger wäre bei vorgerücktem Alter in ihrer momentanen Situation wirklich schwieriger im Handling und neigt uU auch zu Kurzschlußhandlungen. :kowa:

    Was ich zu meiner Stute aber auch sagen muß: die meisten anderen Menschen im Stall möchten ihre Box nicht betreten, sie schon gar nicht eben mal rausnehmen im Moment. Sie hat ihnen gegenüber wohl auch ein entsprechendes Benehmen an den Tag gelegt dass zu dieser „Vorsicht“ führte. Ich treffe derweil täglich ein freundliches und ruhiges Pferd an(sehe aber die Dellen im Holz der Boxwand von den Hinterhufen…offenbar geht das teils schon Richtung Kapriole, sie hört aber auf wenn sie glaubt, die Menschen wären weg :rolleyes: ).
    Eine Pferdebesitzerin die ihr von vornherein nicht traute hat sie anscheinend mal demonstrativ den A**** engegengedreht….sie kann also anscheinend auch sehr anders sein als ich sie erlebe…

    Unico,

    Erzähl doch mal was vom Charakter Deines Pferdes. Dann schwinden vielleicht auch mal ein bischen die Vorstellungen vom ewig „nörgelnden“ schwierigen Pferd. 😉 🙂

  • Avatar Andrea S. sagt:

    @Erna, sind Deine und meine Tussi seelenverwandt 😀

  • Avatar Hardy sagt:

    Ich verfolge Deine „Qualen“, so nenn‘ ich das jetzt mal, schon eine Weile, und hätte, ganz ehrlich, keine Lust auf solch‘ ein Pferd.

    Ich denke ich kann dazu mal etwas sagen; Unico steht im selben Stall wie mein Pferd. Wir gehen zusammen jahrein jahraus bei jedem Wetter ins Gelände, locker auch 4-5 Stunden, in allen Gangarten, über Autobahnbrücken, durch Flüsse, kreuzen andere Reiter, das ist alles kein Thema. Im Stall ist Unico wirklich sehr brav und umgänglich, und das zu jedem. Das ihre Probleme nicht von der Hand zu weisen sind ist klar. Trotzdem zolle ich jedem hohen Respekt, der auch nach Rückschlägen, jeden Tag aufs Neue kommt und mit seinem Pferd arbeitet. Ausserdem holt sie sich auch Hilfe von kompetenten Fachleuten, was viel Geld und Zeit kostet. Ich kenne hier in der Schweiz professionelle Dressurställe, da kommen die Pferde genau mal von der Box in die Führanlage, dann in die Halle und zurück. Wenn man dann mal ins „Gelände“ geht, bedeutet das einmal rund ums Areal und das ganze natürlich nur mit Schlaufzügeln :S

    Es ist immer leicht über andere im Netz seine Meinung zu bilden, aber sorry, wenn ich mich hier im Forum durchlese haben doch so manche ihre Sorgen, sei es nun der 17te Probesattel der auch wieder nicht passt, das ewige Kotwasserleiden oder wenns auch nur die gespaltene Persönlichkeit des Reiters ist 😀 Des Einen Probleme sind etwas schwerwiegender die die des Anderen, aber wenn hier wirklich jemand sagen kann dass er in KEINER Beziehung irgendwelche Probleme hat, dann herzlichen Glückwunsch :party:

  • Avatar uli sagt:

    UNICO @

    sei beruhigt…meine erste hafi „stute“ war horror habe sie neun jahre gehabt und ich sag dir eins acht jahre davon konnte ich sie nie locker lässig im gelände reiten, nur das letzte neunte jahr wurde sie deutlich ruhiger. es war ein langer kampf aber es hat sich gelohnt. man soll die hoffnung nicht aufgeben !!! und wie gesagt sie war STUTE und sie war ein HAFI. also ganz so NUR an den eiern kanns nicht liegen… kopf hoch du schaffst das noch…find auch super das du dran bleibst kenne auch leute die deswegen ihr pferd gleich verkaufen…

    lg verena

  • Avatar Unico sagt:

    Uli, ja das kommt mir bekannt vor, ich hatte ja mal ein Spanier und eine Hafi Stute. Die Haflinger Stute war wesentlich schwieriger im händling als der Spanier. Aber sie war sehr pfiffig, sie konnte nach einem halben Jahr perfekt die Seitengänge. Während der Spanier sich immer schwer damit tat. Ich hab noch ein altes Foto aus der Zeit gefunden. Neben den Lusis/PRE sind mir die Haflinger am liebsten. :ja:

  • Avatar uli sagt:

    UNICO

    ja besitzte auch immer noch eine Hafi Stute, haben ganz schön einen eigenen Kopf aber wenn man ihr herz gewinnt sind sie wahre freunde…und flink wie ein wiesel ist sie da muss man LUSI hengst schon richtig gas geben um im galopp immer mit ihr mit zu halten er hat halt mehr ausdauer, aber ich reite ihn auch viel öfter, sie ist leider auf den heimweg immer etwas schwierig zu reiten sie zieht und trab lieber im schritttempo bevor sie schritt geht, ist manchmal schon etwas nervig weil man gerade am heimweg gern entspannt aber irgendwann wird auch sie es lernen so wie meine erste stute…

    …schick dir gern mal bilder per mail wenn du neugierig bist…müsstest sie mir per PN sende…. 🙂 lg

  • Avatar Andrea S. sagt:

    besitzte auch immer noch eine Hafi Stute, haben ganz schön einen eigenen Kopf aber wenn man ihr herz gewinnt sind sie wahre freunde

    😀 :bravo: :bravo: :hurra: :bravo: :love: :love:
    So sind sie, die kleinen Gelben :love: *schwärm*

  • Avatar alain sagt:

    „welcher Autofahrer rechnet damit, dass ein Pferd NICHT mit dem Straßenverkehrs klarkommt? Keiner! “

    zu diesem Zitat möchte ich gerne sagen daß so eine denken absolut schwachsinnig und gefährlich ist.

    Es sollte jeder Fahrer wissen und vor allem Pferde Besitzer daß ein Pferd ein lebenwesen ist was sich IMMER erschreken kann , egal aus welchen Grund, daher nie wirklich Verkehrssicher ist und deshalb extreme vorsicht (langsam und mit Abstand) beim vorbeifahren höchstgebot ist, auch wenn mann glaubt das Pferd sei Verkehrssicher…

    Meine bescheidene Meinung und Erfahrung……

  • Avatar alain sagt:

    ach so , ja der kleine im Avatar ist zu haben, wie auch in den Anzeigen zu sehen und hier schon erwahnt…übrigens, danke für das kompliment !!!

    Aber eher kein Anfänger Pferd da eindeutige Stierkampf Eigenschaften vorhanden !!

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Es sollte jeder Fahrer wissen und vor allem Pferde Besitzer daß ein Pferd ein lebenwesen ist was sich IMMER erschreken kann

    Alain, das ist ein frommer Wunsch – schön wär’s! Ich bin viel im Gelände (und auf Straßen) unterwegs, sogar mit Handpferd, aber ich erlebe alle nur denkbaren Varianten von super vorsichtig bis dreistdumm- ignorant. Muss mir noch überlegen, wie ich das handhabe, wenn ich in den nächsten Jahren eines der Jungtiere als Handpferd mitnehme.

  • Avatar Unico sagt:

    Alain: ja das sehe ich auch so, ich würde mal sagen, dass Unico sehr wohl Verkehrsicher ist. Das rumhampeln auf dem Heimweg, zwar ausgelöst durch den Verkehr, ist nicht ein Problem vom erschrecken sondern von Widdersetzlichkeit. Was ich aber schon recht gut wieder im Griff habe, nur als Info für die, die mich für Kriminell halten

    Jedem Kind wird früh erklärt, dass mann fremde Hunde z.b. nicht anfassen sollte. Aber, dass Pferde Fluchttiere sind und sich, wie Alain schon erwähnte, sich immer an irgendetwas erschrecken können, geht irgenwie völlig in der Kindererziehung verloren. Ich erlebe immer wieder, dass Kinder die Pferde erschrecken, manchmal sogar mutwillig. Von solchen Kindern sind es dann auch die Eltern, die mit Töff oder Auto mit 80 kmh bei einem Pferd mit Mensch obendrauf vorbeibrettern.

  • Avatar penelope sagt:

    Vor zwei Wochen hätte ich das Posting von Tierra noch so unterschrieben.
    Und nun kenn ich weitere Pferde „vom Schloss“: Da scheint sich doch ein bestimmtes Schemata durchzuziehen…. auch wenn es keine Lusis und keine Hengste sind.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Es sollte jeder Fahrer wissen und vor allem Pferde Besitzer daß ein Pferd ein lebenwesen ist was sich IMMER erschreken kann

    Alain, das ist ein frommer Wunsch – schön wär’s! Ich bin viel im Gelände (und auf Straßen) unterwegs, sogar mit Handpferd, aber ich erlebe alle nur denkbaren Varianten von super vorsichtig bis dreistdumm- ignorant. Muss mir noch überlegen, wie ich das handhabe, wenn ich in den nächsten Jahren eines der Jungtiere als Handpferd mitnehme.

    Da muss ich Ennah Recht geben! So traurig es ist, Autofahrer denken nicht mit :no:
    So erlebt vor 2 Jahren, als 2 Jungführerscheininhaber (wenn sie den überhaupt schon hatten :denk: ) direkt an die Hinterhaxen meines Hafis fuhren und das Pony sich vor Schreck mit mir obendrauf sitzend auf der Motorhaube wiederfand! :cursing: Und nein, das Pony scheute nicht! Ich ritt, weil die Dummbratzen nicht langsamer fuhren,(sorry, aber anders kann ich sie nicht bezeichnen) mitten auf einem geschotterten Wirtschaftsweg, als die Knaben mit 70 Sachen :irre: angerauscht kamen und im letzten Moment abbremsten. Egal, Ferdinand erhob sich von der Motorhaube, die reichlich eingedellt war und schlug, nachdem er wieder stand nochmal richtig heftig in den Kotflügel aus :fies: Die Beulen waren eindeutig, mein Geschimpfe gar schrecklich und ich glaube, Papis Auto zu entwenden…. das ist denen nie wieder passiert 😀 Denn ihre Panik und die Andeutungen ließen auf unbefugtes Autofahren deuten.

  • Avatar alain sagt:

    @ennah : ich nehmen auch meine Fohlen und Jungpferde mit als Handpferd ins Gelande. Meine Übungen um Verkwhersicher zu werden sind einfach…Ich fahren auf der Koppel und in Gegenwart der Pferden mit allem was so kommt, natürlich Traktor aber auch Motorad und PKW. Die Pferde rennen gerne mit , schnuppern am Laufende Fahrzeug , wenn sie dann noch reinbeioßen haben sie meisst keine Angst mehr von dem Teil. 😉

    Wenn ich aber durch unser Dorf reite bin ich deswegen noch längst nicht sicher, was mir schon 2 -3 mal passiert ist z.B. ist ein bellender Hund der an das Hoftor springt , mein Pferd machte ein Satz zur Seite und stand mitten auf der Strasse ! Ich war geschockt und versuche Zeither solche Überraschungen vorzusehen, aber geht nicht 100%, daher finde ich daß ein sehr vorsichtiges fahren neben Pferde (oder Großtieren generell) extrem wichtig ist, so 600kg auf dfer Motorhaube oder durch die Windschutzscheibe…

    Also ich kann mich noch errinern obwohl es schon ein paar jahre zurück sind das es eindeutige verhaltensregeln gibt , die uns erklärt worden sind in Gegenwart von Tieren (und besonders Großtieren) auf der Strasse: langsam fahren und mini 1m Abstand seitlich was ich viel zu wenig finden (ein Schritt zur Seite und es ist passiert…)

    Dann gibt es noch den gesunde Menschenverstand von dem Verkehrsdteilnehmer auch gebrauch machen könnten…so unter uns !!

    Sorry , das war nicht ganz so das Thema vom Topic…

    Salut und schöner Tag

  • Avatar Tierra sagt:

    Ich war ein paar Tage nicht da, denke, ich möchte schon noch was dazu schreiben:

    Am Samstag fahr ich wieder für eine Woche zu einem Trainer…. er meinte, das letzte mal, wo ich für drei Tage bei ihm war, dass die Probleme die ich mit ihm habe sich nicht mit einer Kastration lösen. Tut mir leid, wenn auf dieses Urteil mehr Wert lege, als auf irgend eine „möchte gern Polizistin“ hier im Forum. Dieser Trainer ist übrigens von Unico hell begeistert, auch von seinem Charakter.

    Na, dann ist ja alles gut :seufz: … Nutzt nur nix, wenn Du vor einem Auto hängst und eben Dein Tier nicht derart im Griff hast im Gelände, um eben am langen Zügel durchs Gelände zu reiten; dann bleibt man mit dem Pferd da, wo es keinen Schaden anrichten kann und das wäre der heimische Stall oder man verläd und fährt dorthin, wo man in Ruhe üben kann…. Alles andere wäre für mich ein „NoGo“, man sollte an andere denken (auch ein Fußgänger kann Angst vor einem Pferd haben oder ein Radfahrer – erschrickt Dein Pferd und setzt damit die Ursache für einen Unfall, hast Du den Unfall verursacht – so einfach ist das leider). Was mich an Deinen Aussagen eben extremst stört: Du bist irgendwie nicht zufrieden mit Deinem Pferd, jammerst, was alles nicht klappt, aber gehst sofort in die Luft, wenn man eine „Kastration“ nur anspricht, finde ich schon merkwürdig irgendwie :nix: Es ist und bleibt eine Pferd, evtl. zur Zeit eben ein bißerl zuviel Pferd ❓ :nix: Ich bin nicht nur „Möchtegern“, nene, ich bin schon eine „wahre“ Polizistin, habe aber keine Ahung, was mein Beruf damit zu tun hat ?(

    Obwohl es bei Unico’s Hengst wirklich so zu sein scheint, dass er durch die Hormone sehr abgelenkt ist. Aber…. es muss nicht zwnagsläufig auch zuende sein, wenn die Juwelen entfernt sind.

    Na, guck‘ :whistling: …. Stimmt schon, es MUSS nicht zu Ende sein, weniger wird es schon :seufz:

    …..Das ihre Probleme nicht von der Hand zu weisen sind ist klar. Trotzdem zolle ich jedem hohen Respekt, der auch nach Rückschlägen, jeden Tag aufs Neue kommt und mit seinem Pferd arbeitet. Ausserdem holt sie sich auch Hilfe von kompetenten Fachleuten, was viel Geld und Zeit kostet.

    Das es Zeit, jede Menge Geduld und auch einen Haufen Geld kostet, ist schon jedem hier klar; mir zumindest :whistling: ^^ (Wobei ich allerdings immer noch nicht verstanden habe, WO hier die Probleme eigentlich GENAU liegen – wenn ich ehrlich bin, will ich es aber auch gar nicht wissen)….. Aber solange sich keine erheblichen Erfolge einstellen, gehen eben gewisse Dinge nicht oder haben zu unterbleiben. Meine Stute ist 9, habe ich seit fast 7 Jahren und war bisher 3x im Gelände – na und? Ging eben vorher nicht, da breche ich mir keinen Zacken aus der Krone ^^

    „welcher Autofahrer rechnet damit, dass ein Pferd NICHT mit dem Straßenverkehrs klarkommt? Keiner! “ zu diesem Zitat möchte ich gerne sagen daß so eine denken absolut schwachsinnig und gefährlich ist. Es sollte jeder Fahrer wissen und vor allem Pferde Besitzer daß ein Pferd ein lebenwesen ist was sich IMMER erschreken kann , egal aus welchen Grund, daher nie wirklich Verkehrssicher ist und deshalb extreme vorsicht (langsam und mit Abstand) beim vorbeifahren höchstgebot ist, auch wenn mann glaubt das Pferd sei Verkehrssicher… Meine bescheidene Meinung und Erfahrung……

    Diese Meinung kannst Du gerne haben, haben aber eben 90% aller Verkehrsteilnehmer nicht 8| …. Welcher Stadtmensch begegnet denn schon einem Pferd im Straßenverkehr? Kaum einer, außer, er hat eine Polizei-Reiterstaffel. Da lernt er aber, dass es kein Problem ist, mit 100km/h in 20 cm Abstand an den Tieren vorbei zu fahren; auch ein 40-Tonner mit 80km/h macht denen nix aus. Fährt er dann mal aufs Land, werden auch hier die Pferde das wohl erst Recht abkönnen, der Reiter wird schon wissen, was er da macht. Ebenso denkt der Landmensch, der die Pferde jeden Tag sieht, wenn sie abends auf dem Weg zur Halle an der Straße entlang geritten werden oder am Wochenende auf dem Weg in den Wald – ob nun alleine, mit Handpferd oder in der Gruppe. Fakt ist: erschreckt sich das Pferd und setzt die Ursache für den Unfall, ist der Reiter/Führer Schuld. Ja, es sollten Mindestabstände eingehalten werden, aber im Falle eines Falles hatten man den (als Fahrzeugführer) auch – wie soll das nachgewiesen werden, dass dem nicht so war? Quelle http://www.rechtundreiter.de/verkehrsunfall.html Beruht der Unfall auf höherer Gewalt, kann eine Ersatzpflicht des Kfz-Halters ausgeschlossen sein. Ebenfalls dann, wenn der Verkehrsunfall vornehmlich auf das Verhalten des Tieres zurückzuführen ist, beispielsweise dann, wenn eine Schreckreaktion des Tieres zu dem Unfall führt und der Kfz-Führer dem Tier nicht ausweichen kann. Quelle http://www.sicheregemeinden.at/dl/Folder/Reiten%20im%20Strassenverkehr.pdf – Das Vorbeifahren an Tieren erfordert stets besondere Aufmerksamkeit. Ein ausreichender Sicherheitsabstand liegt in der Regel dann vor, wenn mindestens 1,5 bis 2 m Seitenabstand vom Pferd eingehalten werden. Die Größe des Abstandes ist jedenfalls davon abhängig, welche Gefahren erkennbar sind, insbes. von der Breite der Straße und der Annäherungsgeschwindigkeit des Fahrzeuges. – Eingeschränkt gilt auch der Vertrauensgrundsatz gegenüber Reitern. Quelle http://www.reiten-weltweit.info/module-Pagesetter-viewpub-tid-6-pid-114.html Autofahrer sind dankbar, wenn Reiter keine Autoschlange hinter sich herziehen, umgekehrt sind Reiter dankbar, wenn der Autofahrer mit mindestens zwei Meter Abstand überholt. Bevor Sie sich mit dem Pferd auf die Strasse wagen, sollte immer bedacht werden, dass auch Sie eine Gefahr für die Autofahrer sind. Und jetzt wieder zum Thema: Die Lusis, die ich bisher kennenlernen durfte, waren reaktionsschnelle, extrem wendige Gesellen auf der Weide und unter dem Reiter. In der Box oder „Ruhe“ jedoch ruhende Pole, schon fast stoisch, je mehr Trubel und Hektik um sie herum, dabei aber auch wiederum sehr feinfühlig und sensibel. Ich habe keine Ahnung, ob das ein Pferd für mich wäre, faszinierend sind sie allemal :ja: Soderle, ich geh‘ jetzt ausreiten am langen Zügel :blinzel:

  • Avatar Rebeca sagt:

    Steffi, ist schon harter Tobak, oder???

  • Avatar Memento sagt:

    War das nicht auch der Hengst, der beißt, wenn man ihn nicht auf Abstand hält? :denk: Ich erinnere mich da an frühere Beiträge im Hengsterziehungs-Thread.

    Steffi hat ihren Hinweis sicher nicht böse gemeint und inhaltlich hat sie recht. Es ging ihr denke ich nicht darum, ein Pferd wg. Nervosität im Gelände zu kastrieren, sondern wg. der Gesamtheit der Probleme, die Unico hier im Forum schilderte.

    Ich denke, genauso wie man die Meinung vertreten kann „eine Kastration hilft nicht“, darf man die Meinung vertreten „eine Kastration kann Ruhe in die Sache bringen“.

    Ich persönlich würde niemanden überreden wollen. Bedenklich finde ich nur diese unbändige Wallach-Phobie von iberischen Hengstbesitzern. Ein Pferd ist nach der Kastration immernoch ein Pferd. Nicht mehr und nicht weniger. Aber das war hier ja auch nicht Thema. Übrigens denke ich auch, dass viele unangenehme Verhaltensweisen bei Unico nach der Kastration bleiben würden. Könnte aber genauso sein, dass er durch Auslauf mit Herdengenossen usw. ausgeglichener wird, wer weiß das schon.

    Ich hoffe allerdings, dass auch hier im Forum auffällt, dass die als „Hengstgegner“ abgestempelten, nur bei bestimmten Leuten/Fällen den Kastrationsgedanken anregen. Oder hat einer von denen mal z.B. Xili, Carnacat oder Lescue geraten ihre Hengste zu kastrieren? Mitnichten.

    LG

  • Avatar Ploco sagt:

    Ich hoffe allerdings, dass auch hier im Forum auffällt, dass die als „Hengstgegner“ abgestempelten, nur bei bestimmten Leuten/Fällen den Kastrationsgedanken anregen. Oder hat einer von denen mal z.B. Xili, Carnacat oder Lescue geraten ihre Hengste zu kastrieren? Mitnichten.

    …oder gar Dir ? 😛 😉

  • Avatar Memento sagt:

    Stümmt :ja:

    Ich denke niemand hier rät einen unproblematischen, „artgerecht“ gehaltenen Hengst zu kastrieren.

  • Avatar alain sagt:

    ich verstehen nicht was die „Artegerechte Haltung“ mit der Kastration zu tun hat !?

    Welche Hengste leben schon Artgerecht ? Ein Paar ganz wenige die auf der Koppel leben mit einer Stutenherde…

    Welche Pferde überhaupt leben Artgerecht, die allerwenigste haben das Glück auf ein Soziales Leben auf einer Grosse Wiese !!

    Jeder sollte sich es gut überlegen und sein bestes tun, sei es mit der Haltung oder mit Kastration , etc… es ist alles nicht so einfach !!

    Schönes WE

  • Avatar Agente sagt:

    Ich denke niemand hier rät einen unproblematischen, „artgerecht“ gehaltenen Hengst zu kastrieren.

    …..nie M and?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich denke niemand hier rät einen unproblematischen, „artgerecht“ gehaltenen Hengst zu kastrieren.

    …..nie M and?

    Memo hat es exakt auf den Punkt gebracht: es gibt hier einige , denen traue ich die Sache durchaus zu, da ist es völllig natürlich und nix besonders, eigenartigerweise sind dies aber die leisen, souveränen Hengsthalter, bei den Pförgle-Marktschreiern, bei denen jetzte dritte Wort in ihren Beiträgen „…mein Hengst…“ lautet, sieht für mich die Sache schon völlig anders aus. Wer sagt mir denn, ob das das bei denen allen wirklich so reibungslos klappt, wie sie immer erzählen und dokumentieren 😉 😀

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Bedenklich finde ich nur diese unbändige Wallach-Phobie von iberischen Hengstbesitzern.

    Moinsens,
    aber wo genau findest Du die hier denn? In jüngster Zeit hast Du legen lassen, Moon, Chaplin (okay, das ist ein Lippi 🙂 ), Niese will legen lassen, Bille dito – schau Dich doch mal in den entsprechenden Threads um. Da wirst Du eigentlich nur Zustimmung für die jeweilige Entscheidung finden – auch von Hengsthaltern übrigens.
    Was Xili und Carni angeht: Logisch werden die nicht „angegangen“. Die halten ihre Jungs nämlich in Eigenregie. Aber mal ehrlich: Was glaubst Du, wie hier die Reaktion gewesen wäre, wenn z.B. eine Unico eine Geschichte wie „…der Zaunkillerkönig“ erzählt hätte. Es ist eben noch mal was ganz anderes, ob man die Jungs zu Hause oder in Pension stehen hat. Übrigens für alle Beteiligten.
    Was mir nur an der – immer im Frühling besonders gern wieder auftauchenden 😀 – Debatte bedenklich finde: Offenbar glauben hier wirklich einige, mit der Kastration würden sich sämtliche Probleme in Luft auflösen. Und dass dem nicht so ist, weiß ich aus eigener Erfahrung.
    Darüber hinaus: Es ist völlig normal, wenn ein Wallach-Besi das Verhalten seines Pferdes auf die Abstammung „schiebt“. Wenn Du sagst, „da ist Weltmeyer drin“,nickt Dein Umfeld nur wissend. Wenn man es aber wagt, bei einem Hengst aus Stierkampflinien zu behaupten, dass einige Verhaltensweisen zuchtbedingt sein könnten – dann hast Du im besten Fall die rosarote Brille auf, im schlechtesten Fall bist Du nicht ganz dicht 😀 Und genau bei dem Punkt stimmt dann die Logik für mich einfach nicht mehr…

    LG
    Andrea

  • Avatar Valsa sagt:

    :thumbsup: Toller Beitrag Cubi – ganz meine Meinung. :ja:

  • Avatar Rebeca sagt:

    :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: CUBI, wo du recht hast!!! :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Cubi, Du triffst es mal weier auf den Punkt! :thumbsup: :bravo:

  • Avatar Agente sagt:

    es gibt hier einige , denen traue ich die Sache durchaus zu, da ist es völllig natürlich und nix besonders,

    Na,
    das klingt doch schon ganz moderat,
    ohne gleich wieder die üblichen
    pauschalen Totschlagargumente auszupacken.

    ob das das bei denen allen wirklich so reibungslos klappt,

    Ohne Reibung ,keine Hitze.

    Ohne Hitze kein Feuer. 😉

    Und wer behauptet, noch nie ein Problem mit irgendeinem Pferd
    gehabt zu haben,
    der lügt.

    Ja,
    auch mein Pferd hat ein Problem. :seufz:

    Das Problem sind die anderen (vierbeinigen) Eierträger. :attack:
    (So etwas soll es ja bei den Menschen auch geben……) :denk:

    Aber wir arbeiten daran. :red:

  • Avatar Ginger sagt:

    Es wird langsam echt langweilig. Zum Hundertausendsten Mal das Thema Hengst / Wallach. :kotz: :doh:

    Und immer die selben Argumente.

    Da fällt mir nur noch folgendes zu ein:

    Wer hat Angst vorm bösen Hengst;
    Niemand!
    Und wenn er kommt;
    dann laufen wir!
    Oder verreissen uns das M.. darüber………..

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Agente: :bravo:

    Wer hat Angst vorm bösen Hengst;
    Niemand!
    Und wenn er kommt;
    dann laufen wir! Oder verreissen uns das M.. darüber………..

    😀 :thumbsup:

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    :stein: sokurzmal reinschnei…
    also ich kenn richtig böse Lusis! Konsequent böse….. :eye:

    SCHORSCH
    derschnellwiederwegist 😀

  • Avatar Andrea S. sagt:

    :stein: sokurzmal reinschnei…
    also ich kenn richtig böse Lusis! Konsequent böse….. :eye:

    SCHORSCH
    derschnellwiederwegist 😀

    und ich kenne auch böse Menschen…. konsequent böse! :fies: :maul: 😀

  • Avatar Rebeca sagt:

    Schorsch! :stein: :fies: :fies:

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    ne echt, is so!
    also die einen sind halt SCHRECKLICH verzogen und es ist ein Wunder, daß noch die Besis leben… :flucht: – spricht für einen einigermaße guten Charakter -trotz allem;
    und dann gibts da noch einen, der verfolgt alles, packt gezielt selbst kleine Kinder, die seiner Box zu nahe kommen, verfolgt Autos und Traktoren, die an seinem Paddock vorbeifahren- wenn er knurren und bellen würde, fiele der unter den Kampfhunde Erlass!! 😀 😀
    Aber das sind auch Dinge, die auch mit dem Thema Charakter zu tun haben— böse- dann konseqent 😀

  • Avatar Rebeca sagt:

    Ich weiß es!!! Hurra, das sind vertauschte Kampfhunde! :hurra: :hurra: :hurra:
    Aber du kannst schon recht haben, Konsequent bis zum .. wobei das aber auch auf andere Rassen zutrifft, vielleicht nur böse gemacht?!
    Lg

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    vielleicht nur böse gemacht?!
    Lg

    klar nur irgendwann mal schlechte Erfahrungen gemacht- ;( ; andere Pferde würden vielleicht eher resignieren als „kämpfen“…. tja und da dann wieder korrigieren ist Sysiphus- Arbeit….Hut ab vor den Leuten, die das wagen, ich hätte nicht die Zeit, Ausdauer , Lust und Können dazu…

    SCHORSCH

  • Avatar lusitanolady sagt:

    ne echt, is so!
    also die einen sind halt SCHRECKLICH verzogen und es ist ein Wunder, daß noch die Besis leben… :flucht: – spricht für einen einigermaße guten Charakter -trotz allem;
    und dann gibts da noch einen, der verfolgt alles, packt gezielt selbst kleine Kinder, die seiner Box zu nahe kommen, verfolgt Autos und Traktoren, die an seinem Paddock vorbeifahren- wenn er knurren und bellen würde, fiele der unter den Kampfhunde Erlass!! 😀 😀
    Aber das sind auch Dinge, die auch mit dem Thema Charakter zu tun haben— böse- dann konseqent 😀

    Aber aber Schorschi!! :motz: Du kennst doch aber auch (mindestens einen!!!) der so ziemlich das Gegenteil davon ist! Da kannste nen Kinderwagen in die Box stellen und er wird ihn hüten wie sein Augapfel!! Ich glaube sogar, daß eins von Deinen Stütchen sogar ein Fohlen von dem hatte, oder??? :nase: :drink:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    dann gibts da noch einen, der verfolgt alles

    verfolgt Autos und Traktoren, die an seinem Paddock vorbeifahren

    Dat wär bestimmt ein gutes Stierkampfpony :ja: Und garantiert ist das Tierchen unterfordert bis nicht erzogen 😉

    … oder Hengst… :fies: Sorry, konnt ich mir grad nicht verkneifen 😀

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Meiner verfolgt auch alles – vom Hund über die Taube, bis zum Plastikeimer, der vom Wind in seinen Paddock getrieben wurde. Das ist kein Lusi, das ist eigentlich auch kein PRE – das ist ein Schotte: My home is my castle 😀

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Das ist kein Lusi, das ist eigentlich auch kein PRE – das ist ein Schotte: My home is my castle

    Wie, isser auch noch geizig? 😀 Gibt er Cubano nichts von seinem Futter ab :denk: Dann könnte er auch ein farblich mutierter Hafi sein :na: Etwas Ähnlichkeit ist ja vorhanden, oder :fies: 😀 :flucht:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    :
    Dann könnte er auch ein farblich mutierter Hafi sein :na:
    Etwas Ähnlichkeit ist ja vorhanden, oder :fies: 😀 :flucht:

    Wo genau? An den Hufen? 😀 😀

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Wo genau? An den Hufen?

    Wo ist das Problem? Einmal mit Bleichmittel gewaschen => passt scho… :fies: :nase: … :flucht: ( 😀 )

  • Avatar Andrea S. sagt:

    :
    Dann könnte er auch ein farblich mutierter Hafi sein :na:
    Etwas Ähnlichkeit ist ja vorhanden, oder :fies: 😀 :flucht:

    Wo genau? An den Hufen? 😀 😀

    :outlaugh: Nö, guck Dir das Frax ruhig nochmal genauer an :eye:

  • Avatar Bento sagt:

    Hallo,

    ich bin neu hier und ich weiß, ich wärme das etwas „ältere“ Thema wieder auf. Mich würde aber einmal interessieren, ob diese Chemie bereits schon bei einem Fohlen, was man sich anschaut und evtl. kaufen möchte, bereits erkennbar ist? Ich habe mit Fohlenkäufen nicht viel Erfahrung und bin mir nicht sicher, ob ein kleines Lusitano Fohlen bereits diese Art Chemie deutlich zeigen kann. Viele sind, wenn sie noch jung sind, schon noch etwas scheu. Vielleicht weiß ja hier jemand noch eine Antwort drauf.

    Viele Grüße 😉

    Bento

  • Avatar Valioso sagt:

    Ich denke schon das auch ein Fohlen schon recht genau zeigen kann ob es jemanden mag oder nicht :ja: . Ich habe meinen Valli kennengelernt als er 4 Monate alt war und bei mir hat es sofort geklickt :herz: . Klein Valli war noch etwas zurückhaltend aber laut Züchterin war ich die erste fremde Person von der er sich hat anfassen lassen :hurra: . Ich hab es nie bereut.
    Ob ich das nun allerdings auf den Lusitano begrenzen würde :denk: ich denke jedes Pferd hat seine Persönlichkeit.

  • Avatar DonNico sagt:

    ich denke jedes Pferd hat seine Persönlichkeit.

    Das denke ich auch und ich bin mir sicher, daß Du merken wirst, wenn ein Fohlen / Absetzer Dich aussucht 😀 Meiner krabbelte ganz zärtlich und ausgiebig an meinem Fellkragen rum und eroberte so mein Herz und wir passen gut zweieinhalb Jahre später noch immer zusammen wie der Ar… auf den Eimer oder die Faust auf`s Auge 😉

  • Avatar Bento sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für Eure Antworten. Man selber kann ein kleines Fohlen natürlich super süß und sympathisch finden, aber ob der oder die Kleine denn auch so empfinden ist ja fraglich. Viele sind halt etwas scheu, wenn man in die Box mit hinein geht. Aber es ist schon mal gut zu wissen, dass auch ein kleines Fohlen so etwas schon deutlich zeigen kann.

    Danke und schöne Grüße

    Bento

  • Avatar Blue Pearl sagt:

    Hallo, ich habe mir vor einer Woche ein vier Wochen altes Quarter Horse Stutfohlen gekauft. Die Kleine ist auch (noch) schüchtern. Anfassen ist noch nicht. AAAber… wenn ich auf dem Boden der Weide sitze kommt sie neugierig angestiefelt und lutscht an mir herum. Ich denke, es dauert nicht mehr lange, bis sie sich kraulen läßt. Die Hengstfohlen auf der Weide sind „mutiger“. Wenn man die Kleinen eine Weile beobachtet, kann man schon viele Charaktereigenschaften entdecken. Gestern war ich bei einem relativ frisch geschlüpften PRE Fohlen. Der war vom ersten Tag an sehr zutraulich und wollte schon überall hin laufen. Mama machte sich natürlich Sorgen, er aber nicht! 😀 Ich bereue es nicht, ein Fohlen gekauft zu haben. Ich finde es toll, von Anfang an eine Beziehung aufbauen zu können. Und mir geht jedesmal das Herz auf, wenn ich auf die Weide komme (8 Stuten mit Fohlen). Zum Glück ist die Wiese keine 10 min von meiner Wohnung entfernt und ich kann immer auf dem Weg zum Stall meiner anderen Stute kurz reinschneien. Man muß wirklich keine Delphin-Therapie in Florida machen, eine Stunde Fohlenweide am Tag sind viel schöner! :love: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/37369/

  • Avatar tinkitano sagt:

    ich hab mit großem interesse die diversesten beschreibungen eurer lusitano-charaktäre studiert……….. und ich kann vielem uneingeschränkt zustimmen.
    muss aber auch gleich dazu sagen, ich bin noch rel. frisch mit den portugiesen. im jahr 2007 hat mich der virus gepackt. damals hab ich meine tinkerstute zu einem lusihengst zum decken gebracht – und ich durfte diesen hengst auch reiten – tja – lusis sind HOCHinfektiös!!!!!!!!!!!!!
    wenn auch der wechsel vom tinker auf nen lusl entspricht etwa dem von einem vw-käfer in einen formel1boliden…………. (dabei ist meine tinkerin ein sehr sensibles und feines exemplar – halt nicht körperlich………. 😀 )
    gut, im jahr 2009, nach einer sehr schwierigen lebensphase kam ich zum schluss, ich muss dringend pferde reduzieren (habe meine zu hause und ein paar einsteller dabei gehabt)………… hab im i-net gestöbert – hab SIE gesehn und es hat zoing gemacht………… 3 monate später zog sie (mitsamt 2,5 monate altem fohlen) bei mir ein. fohlen hab ich nicht mitgekauft!
    sie war damals 14, hat sich nichtmal angreifen lassen (also, zumindest nicht, wenn sie frei war und fluchtmöglichkeit hatte) usw……
    aber, sie hat nach meinem herz gegriffen und hält es auch heute noch bombenfest in ihrer hand! dieses pferd ist sanftmut und wildheit, anmut und kraft, vollkommene hingabe und unbeugsamer charakter in person! von äußerlichen dingen vollkommen unerschreckbar (sofern es sich nicht um menschen handelt), beim reiten (vorallem, seit sie die nerven dabei behält) ein feuerstuhl, der vollkommene konzentration und körperbeherrschung verlangt – dann aber auf gedanken reagiert – hilfen im herkömmlichen sinn sind überflüssig…………..
    sie ist abartig wendig, balaciert mich jedoch immer auf ihrem rücken, wie ein rohes ei………… aber sie kann auch SEHR deutlich ihren unmut zum ausdruck bringen – jedoch, wie schon zigfach hier erwähnt – NIE gegen den reiter!
    tja, das fohlen wurde damals dann als absetzer verkauft…….. und stand ein knappes jahr später wieder zum verkauf………. und seither hab ich halt 2 lusis 😀 :love: 😀
    die kleine ist nun seit märz wieder bei mir im stall und sie hängt an meinem rockzipfel wie ne klette! wir machen eigentlich nicht viel („arbeitstechnisch“) außer so sachen, wie waschen, einsprühen, hufepflege usw. da ist sie sensationell!!!! man zeigt ihr z.b. den schlauch, dreht mal das wasser auf, lässt gucken……….. spritzt aufs pferd – huch – man sagt 3 beruhigende worte, tätschelt………… fertig. seither steht das mädl beim waschen wie ne eins und genießt! wenn sie nen transporter sieht, ist sie kaum aufzuhalten, usw.
    ihre große schwester (der tinkitano) ist übrigens SEHR ähnlich veranlagt (die haben den selben papa). gelassen bis zum st. nimmerleinstag und trotzdem sensibel, clever und fein (wobei, im direkten vergleich hat die tinkitanodame dann doch durchaus auch was vom tinkergemüt mitbekommen – sie ist nicht ganz so flink mit ihrem körper)
    jetzt hör ich aber auf, sonst wirds ein roman, der sowieso keinen interessiert………….

  • Avatar horsman sagt:

    …kam ich zu dem Schluss dringend PFerde zu reduzieren … und hab noch 2 dazu gekauft … :thumbsup:

    Ja so kanns gehen.

    das ließt sich ja spannend – 🙂

  • Avatar Andrea S sagt:

    …kam ich zu dem Schluss dringend PFerde zu reduzieren … und hab noch 2 dazu gekauft …

    So gehts mir auch immer 😀 Gerade mal wieder aktuell :tuete:

  • Avatar tinkitano sagt:

    gott im himmel bin ich dankbar, dass es nicht nur mir so geht……..
    und die beiden portugiesinnen möcht ich sowieso nicht mehr missen. (die andern beiden mädls aber auch nicht)

  • Avatar Unico sagt:

    Ja die Portugiesen haben es in sich. Allerdings wie mann auf die Idee kommt ein Tinker mit einem Lusi zu kreuzen ?(

  • Avatar tinkitano sagt:

    @unico: jaja – darauf hab ich gewartet……….. wie man auf die idee kommt? ursprünglich wollte ich die tinkerin (die ein sehr barockes, cob´es außeres und ein sehr sensibles inneres hat) ja mit einem friesen decken (damals war bei uns in ö noch keine rede von den barockpintos). leider hab ich keinen friesenhengst gefunden, der mir für sie gefallen hätte UND der auch decken hätte dürfen. irgendwer hat dann irgendwann mal eingeworfen: wenn du schon die dressureigenschaften verbessern willst – warum nimmst dann nen friesen (und machst es dir damit noch schwerer – sorry, liebe friesenfreunde :tuete: ), nimm doch nen iberer! also da weiter gesucht (das projekt hat sich über jahre hingezogen) und plötzlich war er da – der quadrante von http://www.lusitano.at ………….. und so nahm das schicksal seinen lauf – und bis jetzt muss ich sagen: das war eine supergute entscheidung! das ist sie übrigens 2jährig und das ist ihre mutter

  • Avatar Unico sagt:

    das ist sie übrigens 2jährig

    Ok, es ist eine süsse Maus. Und sie wird durch den Schuss Lusi Blut sicher nur gewonnen haben (auch ein Sorry an die Tinker-Freunde hier 😀 ). Trotzdem bin ich ja nicht so Fan von so Kreuzungen. Aber du wirst dir bestimmt deine Gedanken gemacht haben.

  • Avatar tinkitano sagt:

    ja – sie hat ABSOLUT gewonnen, durch den schuss lusiblut……….. sie ist jetzt 3 und wir beginnen langsam mit der arbeit. sie ist SEHR aufgeschlossen, immer bemüht, lernt super schnell und kann fast erahnen, was ich gerne von ihr hätte……….. nur ist sie dabei halt nen tic ruhiger und irgendwie überlegter, so als würde sie erstmal abwägen „lohnt sichs wirklich?“ absolut PRO mensch – nie garstig oder gar kretzig. die ersten reitversuche (genauso wie verladen, longieren, handarbeit oder freies arbeiten an zl) liefen vollkommen unspektakulär……….. mensch rauf, pferd sagt „willkommen“ und marschiert mit der führperson entspannt von dannen…
    mit ner tinkerstute von anderem format und anderen züchterischen voraussetzungen (sie hatte vorher 2 reinrassige tinkerfohlen – einer davon ist bereits ein gekörter hengst und geht vielseitigkeit!), hätte ich das experiment vermutlich nicht gewagt, da mir das risiko usw. natürlich schwer bewußt war – nicht umsonst hat das 2,5 jahre gedauert, bis ich mir sicher war…………

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    leider hab ich keinen friesenhengst gefunden, der mir für sie gefallen hätte UND der auch decken hätte dürfen.
    irgendwer hat dann irgendwann mal eingeworfen: wenn du schon die dressureigenschaften verbessern willst – warum nimmst dann nen friesen (und machst es dir damit noch schwerer – sorry, liebe friesenfreunde :tuete: ), nimm doch nen iberer!

    Hosianna *jubilier* :hurra: :hurra: …dem Herr seis gedankt, dieser Kelch ist an uns vorübergegangen :hurra: :hurra: *mitPalmwedelwedle* :ostern:

  • Avatar dat_julschen sagt:

    irgendwer hat dann irgendwann mal eingeworfen: wenn du schon die dressureigenschaften verbessern willst – warum nimmst dann nen friesen (und machst es dir damit noch schwerer – sorry, liebe friesenfreunde

    :denk: :denk: ?(

  • Avatar tinkitano sagt:

    irgendwer hat dann irgendwann mal eingeworfen: wenn du schon die dressureigenschaften verbessern willst – warum nimmst dann nen friesen (und machst es dir damit noch schwerer – sorry, liebe friesenfreunde

    :denk: :denk: ?(

    bitte, nicht falsch verstehen, diese aussage kam NICHT von mir…………!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! mir gefallen sie ja :rolleyes:

  • Avatar Unico sagt:

    Hosianna *jubilier* …dem Herr seis gedankt, dieser Kelch ist an uns vorübergegangen *mitPalmwedelwedle*

    Dupper!!! und wir könnens ausbaden oder wie?
    Nach mir die Sinnflut…. so kenn ich dich gar nicht :denk:

  • Avatar Cruzado sagt:

    Ich finde die Aussage zwar auch etwas befremdlich, aber deine beiden Stuten sind wunderschön! :love:
    Das ich das mal bei einer Tinkerin sage (dickes sorry an die Tinker Fans :daumen: ).

  • >