Bücher über Bodenarbeit

By Xander | Ausbildung

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hallo zusammen,

ich würde meinem mann gerne noch ein weihnachtsgeschenk machen, und hatte die idee ihm ein buch zu schenken. wer kennt gute bücher über bodenarbeit.

lg

christian

  • Avatar Patrizia sagt:

    Da gibts viel feines.
    Was genau verstehst Du unter Bodenarbeit? Eher „klassisches“ wie Handarbeit u. Langzügel? Longieren/ Doppellonge? Oder eher „alternatives“ in Richtung Liberty Work? Zirzensik/ Zirkuslektionen/ Tricks? Oder eher die Basics vom Boden, wie man es mit Jungpferden anfangs übt, schlichtes korrektes Führtraining (als Vorbereitung aufs Longieren z. B.), Verladetraining, etc.?

  • gitana gitana sagt:

    Die klassische, dressurmäßige Handarbeit heißt einfach nur Handarbeit oder Arbeit an der Hand, während man unter Bodenarbeit den ganzen „Spielkram“, Horsemanship und solches Gedöns versteht. Leider trennen die meisten Leute das begrifflich nicht, so daß man nie so genau weiß, was eigentlich gemeint ist :denk: .

    Zur Handarbeit kann ich dir einiges empfehlen, zur Bodenarbeit leider nicht, weil ich das selbst nicht mache :nix: .

  • Avatar ines sagt:

    „liberty work“ – der begriff war mir neu. klingt gleich viel wichtiger 😉
    greetings

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    Hallo!
    Ich mag persönlich am liebsten Horsemanship weil das einfach für Pferd und Reiter spaßig ist. Man macht Spiele zum Beispiel das Friendly Game das ist Stadium 1 und horsemanship kann man auch beim Reiten machen.
    Ich perönlich mag am liebsten Horsemanship aber naja ist jeder Manns geschmacks sache :daumen: xmas

    Grüßle Lissy :ostern:
    gitana: Hast du schon mal Horsemanship ausprobiert? 😀

  • gitana gitana sagt:

    Nein, hab ich nicht, weil das so ziemlich das letzte wäre, was ich meinen Pferden antun würde. Daß die Pferde daran Spaß haben, ist nämlich leider nur Wunschdenken der Menschen, die das machen. 😉

  • Avatar winterquell sagt:

    Martin Kreuzer hat am Wochenende auf der Pferd Bodensee demonstriert,wie harmonisch die Pferd-Mensch-Beziehung sein kann-und darum geht es primär.Horsemanship in Kombination mit Boden-/Handarbeit und Reiten mit feinen Hilfen wäre der „Traumzustand“-die Realität im Stall sieht leider anders aus…..

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    Nein, hab ich nicht, weil das so ziemlich das letzte wäre, was ich meinen Pferden antun würde. Daß die Pferde daran Spaß haben, ist nämlich leider nur Wunschdenken der Menschen, die das machen. 😉

    Also wenn du meinst !!!!!! Und nein,nein,nein da wo ich immer reiten geh die hatt ein Fohlen gehabt und hatt mit Horse… angefangen und ist so super geworden, tja geschmackssache. Aber ich empfehle jedem wo Bodenarbeit machen will soll Horsemanship machen http://horsemanshipschule.de/ oder Zirkuslektionen. Was machst du den für Bodenarbeit gitana? Lissy

  • casper109 casper109 sagt:

    Lissy werd noch ein bischen älter und wissender und du wirst verstehen was Gitana meint 😉

  • gitana gitana sagt:

    Horsemanship mit Fohlen … ohne Worte! :panik1:

    Bodenarbeit mache ich mit meinen Pferden gar nicht. Ich hab nämlich Reitpferde und seh die lieber von oben als von der Seite, obwohl sie da auch schön anzusehen sind :daumen: . Wenn ich nicht reite, longiere ich, mache Handarbeit, lasse sie einfach mal freilaufen oder auch freispringen oder sie bleiben auf der Koppel.

    Und bösartig würd ich jetzt sagen, Bodenarbeit ist erfunden für die Leute, die Angst vor dem Reiten haben :flucht:

  • Avatar winterquell sagt:

    Lissy werd noch ein bischen älter und wissender und du wirst verstehen was Gitana meint 😉

    Ob Lissy jetzt grundsätzlich Unwissenheit bzw. Unreife vorzuwerfen ist,bzw.ob Bodenarbeit/Horsemanship generell so abgewertet werden kann,dürfte strittig sein!
    Für mich ist das reines „Frontendenken“.Jeder,der professionell Pferde einreitet, hat früher oder später die Bedeutung der Bodenarbeit kapiert-darüber sind sich mitlerweile die Anhänger aller Reitweisen einig.Es ist sicher in der Horsemanship nicht alles Gold,was glänzt,aber das so einfach abzuqualifizieren finde ich nicht ok.

  • Avatar Tibatong sagt:

    Jeder,der professionell Pferde einreitet, hat früher oder später die Bedeutung der Bodenarbeit kapiert-darüber sind sich mitlerweile die Anhänger aller Reitweisen einig.

    Ich frage mich, wie wir vor dem „Herüberschwappen“ der Horsemanship denn wohl professionell Pferde eingeritten haben? Und gar in der Regel ohne Probleme, nur mit vernünftigem Umgang und Leuten, die wussten, was sie taten.

  • gitana gitana sagt:

    Ich glaube, alle professionellen Bereiter würden sich an die Stirn tippen, wenn man sie fragen würde, ob sie auch Bodenarbeit und Horsemanship machen :irre:

  • Avatar winterquell sagt:

    Jeder,der professionell Pferde einreitet, hat früher oder später die Bedeutung der Bodenarbeit kapiert-darüber sind sich mitlerweile die Anhänger aller Reitweisen einig.

    Ich frage mich, wie wir vor dem „Herüberschwappen“ der Horsemanship denn wohl professionell Pferde eingeritten haben? Und gar in der Regel ohne Probleme, nur mit vernünftigem Umgang und Leuten, die wussten, was sie taten.

    Habe ich behauptet,dass Horsemanship der einzige Weg ist?……dass das alle machen müssen?Ich bin nur der Ansicht,dass es auch da Leute gibt,deren Erfahrungen es Wert sind,dargestellt zu werden und die wissen,was sie tun.
    Sowas pauschal abzuqualifizieren ist mir zu simpel-ausserdem:wer nicht will,der braucht ja auch nicht und darf gerne kompetenztechnisch da bleiben,wo er ist und war!

  • Avatar jaara2008 sagt:

    winterquell, was Du sagst über „Leben und leben lassen“ gefällt mir, weil ich ebenfalls viele Dinge so sehe. Zum Thema Horsemanship möchte ich trotzdem noch was anmerken: Was hier als so sanft und pferdefreundlich und fürs Pferd verständlich verkauft ist, ist Psycho-Druck auf höchstem Niveau. Und deshalb glaube ich, sollte man sehr wohl kritisch in einem Forum darauf hinweisen, gerade wenn junge Leute fragen, die noch am Anfang ihrer Pferdelaufbahn stehen. Sie sind noch nicht in der Lage zu unterscheiden, mit welchen Auswüchsen sie es gerade zu tun haben. Und gerade etwas wie Horsemanship sieht erst mal toll aus: Jemand, der so geheimnisvoll à la Pferdeflüsterer ein Verbindung zum Pferd aufbauen kann und es ohne mechanische Hilfmittel von A nach B dirigieren kann und Tempo- und Richtungswechsel unsichtbar fordern kann (Liste beliebig fortzusetzen), der MUSS ja was drauf haben. Dass da aber mit massivstem Druck gearbeitet wird, ist für den Laien oder für den Anfänger nicht ersichtlich. Und deshalb ist es wichtig, diese Menschen anzuleiten, damit sie mit der Zeit in der Lage sind, sich wirklich ein eigenes Bild zu machen.

  • Avatar winterquell sagt:

    Ich bin jetzt nicht hier,um die Lanze für die Horsemanship zu brechen-falls das so ankommt.Diesen massiven psychischen Druck,der diesem „System“ unterstellt wird,kann ich jedenfalls nicht erkennen-zumindest nicht bei den seriösen Vertretern dieser Spezies.Zudem würde sich jeder davon vom Begriff „Pferdeflüstern“ distanzieren!
    Unstrittig dürfte sein,dass fachgerechte Bodenarbeit bei der Jungpferdeausbildung vielen Problemen im Sattel vorbeugt…..und die Gruppe derer,die sich an die Stirn tippen dürfte auch immer kleiner werden.Bei denen,die als Letzte übrigbleiben,dürfte es etwas hohl klingen….
    Dem größten Stress unterliegen m.E. die Pferde,denen tagtäglich, stundenlang immer die gleichen Lektionen abverlangt werden-nur damit der Reiter vielleicht irgendwann auf dem Treppchen steht!Der ganze Sport-Turnier-Schmarrn gehört sowiso abgeschafft -dann ginge es tausenden von Pferden besser!

  • Avatar Tibatong sagt:

    Habe ich behauptet,dass Horsemanship der einzige Weg ist?……dass das alle machen müssen?

    Hm, Dein Satz oben

    Jeder,der professionell Pferde einreitet, hat früher oder später die Bedeutung der Bodenarbeit kapiert-darüber sind sich mitlerweile die Anhänger aller Reitweisen einig.

    klingt immerhin pauschal genug, um das anzunehmen.

    Unstrittig dürfte sein, dass fachgerechte Bodenarbeit bei der Jungpferdeausbildung vielen Problemen im Sattel vorbeugt…..

    Dieser Aussage in ihrer Pauschalität widerspreche ich ebenfalls.

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