Brauche dringend Rat, Stallwechsel oder nicht?

By testadmin | Haltung und Pflege

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Hallo,

ich brauche mal ganz dringend Rat, ob wir wieder den Stall wechseln sollen oder nicht…kurz zur Vorgeschichte, ich habe 2 Pferde, ein altes Warmblut, das ich nicht mehr reite und das jeden Tag eine Tablette bekommen muss und einen sehr leichtfuttrigen Haflinger mit EMS, den ich nach 2 jähriger Pause seit dem Frühjahr wieder reiten kann.
Unser Problem an allen Ställen war bisher, dass die Haltung/Fütterung insbesondere für mein EMS Pferd nicht passte, er ständig zu dick und völlig überversorgt war oder dass mein Oldie sich in gemischten Weideherden nicht verträgt…..aus diesen Gründen mussten wir in den letzten 2 Jahren leider schon öfter mal den Stall wechseln.
Nun standen wir seit einem Jahr in einem kleinen privaten Stall, ca. 25 km weit weg von uns.
Es wurde von der SB alles übernommen, die Tablettengabe, Umdecken, Fliegendecke anziehen, misten, es wurde 3x täglich gefüttert, der Stall war ordentlich und sauber, es gab einen super tollen Reitplatz, die Weiden waren extrem mager und fruktanarm, getrennte Herden, täglich Auslauf so lange wie möglich und über Nacht Box, soweit alles toll. Nachteile: der weite Anfahrtsweg, im Winter gab es nur einen Matschpaddock, der war zwar super groß, aber eben auch richtig fies matschig (bei Frost kamen die PFerde auf die Weiden) und es gab nur eine winzige Halle, die zum reiten einfach zu klein war. Im Sommer war es sehr heftig mit Fliegen und mein Oldie hat dadurch kaum gefressen und ziemlich abgenommen.
Wir sind dann umgezogen in einen größeren Stall, der nur 12 km entfernt ist, wo mein Oldie täglich Auslauf in einer Wallachgruppe bekommt, im Sommer auf der Wiese, im Winter auf relativ kleinen, aber drainierten Sandpaddocks und wo mein EMS Pferd nur noch halbtags Weidegang bekommt und ansonsten in einem kleinen Offenstall steht in einer gemischten Herde und nur zweimal täglich gefüttert wird. Der Stall hat auch eine Halle, so dass man wetterunabhängig trainieren kann. Soweit alles schön, aber jetzt, nach 2 Monaten im neuen Stall, bin ich nicht ganz glücklich. Mein Oldie sieht zwar ganz zufrieden aus, muss aber massiv zugefüttert werden, weil die dort sehr mit Heu geizen. Ich muss also permanent Heu dazu kaufen, dazu noch Luzernecobs. Außerdem sieht man sich dort nicht in der Lage, ihm täglich seine Tablette zu geben, so dass ich auch deshalb schon jeden Tag zum STall MUSS um das selber zu machen.
Was mir aber richtig Sorgen macht, ist die Fütterung in dem Offenstall. Klar hat mein Hafi EMS und muss knapp gehalten werden, aber ich habe es noch nie erlebt, dass mein Hafi obwohl ich schon die ganze Zeit zugefüttert habe, konstant abnimmt und mittlerweile so schlank ist, dass der TA gesagt hat, er sollte nicht dünner werden. Er macht auch zur Zeit einen sehr unglücklichen Eindruck, ist schlapp, kraftlos, motivationslos und hat vor allem keinen Spielkameraden in dem neuen Stall. Im alten Stall war er ganz dicke mit einem anderen Wallach, die beiden haben immer so schön getobt und gespielt und jetzt steht er meistens alleine ….wirklich Probleme macht mir allerdings hauptsächlich die Fütterung…ich denke, die Pferde bekommen dort generell zu wenig Heu und auch die Fresspause im Offenstall ist definitiv zu lang, denn abends wird gegen 17.30 gefüttert und in max. 1 Stunde ist alles aufgefressen und dann gibt es erst am nächsten Morgen um 7 Uhr was…..da aber auch keine Einstreu im Offenstall ist, haben die also gute 12 Stunden gar nichts zu fressen….
Ich füttere also jetzt zum erstem Mal in meinem Leben auch mein EMS PFerd regelmäßig massiv zu…das Problem daran ist nur, dass das alles so zeitaufwendig ist und mittlerweile auch so teuer ist (der Stall kostet knappe 200 Euro pro Pferd und ich gebe für beide PFerde zusammen mittlerweile noch ca. 160-170 jeden MOnat für Kraftfutter, zusätzliches Heu, MiFu und Luzernecobs aus), dass das reiten wieder komplett zu kurz kommt, denn in dem Stall muss ich auch selber misten und diverse Stalldienste machen, z.B. den Offenstall abäppeln, am Wochenende PFerde rausbringen oder reinholen usw…
Ich bin mir sicher, dass das alles auch keine Dauerlösung ist und nun überlege ich ernsthaft, ob ich unter bestimmten Bedingungen wieder in den alten Stall zurück gehe….da war auch nicht alles toll und einige Sachen müssten sich auch ändern, aber wenigstens wurden meine PFerde da voll versorgt, ich musste nicht ein Vermögen für Zusatzfutter ausgeben und die Fütterung war generell besser und pferdefreundlicher und mein EMS Wallach schien mir dort einfach glücklicher zu sein, weil er halt richtige Kumpels dort hatte.

Was würdet ihr machen? Wäre über objektive Tipps oder Ratschläge echt froh, denn ich will doch nur das Beste für meine Pferde….

LG

  • Avatar Patrizia sagt:

    Ich würde zurück gehen. Der alte Stall klingt doch bis auf ein paar Kleinigkeiten perfekt. Den Matschpaddock kann man ja ggf. wenigstens teilweise mit Paddockplatten befestigen, da würde ich an Deiner Stelle, wenn sonst alles perfekt ist, auch mal über etwas Eigeninitiative (in Absprache mit dem Stallbesitzer natürlich) nachdenken. Wenn ein gut bereitbarer Platz da ist, reicht das doch fast schon – und dann noch eine kleine Halle dazu, falls es wirklich mal garnicht draussen geht – die reicht doch dann wenigstens zum longieren oder zur Handarbeit? Na, und gegen die Fliegen kann man Wellcare nehmen oder mal das Zebramuster ausprobieren….. und gegen die Entfernung zur Not umziehen 😉

    Ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen, Du scheinst aber generell sehr anspruchsvoll zu sein, ist das möglich? Man kann doch vieles mit offenen Absprachen mit dem Stallbesitzern oder auch mal Hilfe und Arbeitsteilung mit anderen Einstellern regeln. Ein Stall, der ansonsten perfekt ist, aber zu wenig füttert, würde mich z. B. garnicht abschrecken – da würd ich dann halt zufüttern. Da, wo mich bauliche Maßnahmen stören würden, würde ich mir überlegen selber Abhilfe zu schaffen. Sowas darf doch durchaus auch mal drin sein…. jedenfalls würde ich mit zwei Pferden, einem davon alt, dem anderen krank, nicht ständig die Ställe wechseln, denn DAS ist für die bestimmt auch nicht gerade toll…

  • Avatar littlesheep sagt:

    Ich würde auch zurückgehen. Matschpaddocks ist bei uns auch das einzige was als Auslauf da ist, das überleben die Pferde aber durchaus, auch wenn’s nicht wirklich das Optimum ist. Entfernung ist natürlich ein Argument, aber wenn da die Versorgung stimmt und du nicht zwingend hin mußt, geht das ja auch. Halle mußt du selber einschätzen, ob du sie brauchst, möchtest oder ob’s ohne gehen würde. Insgesamt scheint mir zumindest der vorige Stall dann die bessere Lösung, weil doch die Kosten und auch was du sonst erzählst vom jetzigen Stall ein großes Minus sind. Letztlich würde für mich immer das Wohl der Pferde im Vordergrund stehen und das scheint unter den gegebenen Umständen in dem anderen Stall deutlich besser zu sein – ist nicht einfach, mit „Spezialfällen“, kenne ich selber auch.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Das mit dem anspruchsvoll würde ich mal unterstreichen wollen…. 8)

    Außerdem sieht man sich dort nicht in der Lage, ihm täglich seine Tablette zu geben

    Du kannst doch nicht davon ausgehen, dass das selbst in einem Vollpensions-Stall zur Betreuung dazugehört!

    Und das mit den Stalldiensten in dem jetzigen Stall war doch sicher vorher klar, oder?

    Ansonsten: zurückgehen, würde ich wohl auch machen. Wenn die dich noch wollen bzw. wenn die gewillt sind auf deine „Bedingungen“ einzugehen…

  • Avatar JAusten sagt:

    Ansonsten: zurückgehen, würde ich wohl auch machen. Wenn die dich noch wollen bzw. wenn die gewillt sind auf deine „Bedingungen“ einzugehen…

    Sehr schön, hätte von mir sein können. Ich würde die Tante nicht zurücknehmen.

  • Avatar xxckxx sagt:

    Also ich muss auch sagen, falls die dich im alten Stall wieder aufnehmen würden, geh zurück!
    Das ist ja Luxus pur !!! Umdecken, Medikamentegabe, usw usw…
    das sind Dienstleistungen die echt „nicht normal“ sind … oder selten …

  • Avatar JAusten sagt:

    Naja, selten nicht. Dienstleistungen werden bezahlt. Gefälligkeiten sind „umme“. Also, wenn sie dafür bezahlt hat, dann ist es völlig ok.. Ich habe mir diesen unendlichen langen Text nicht durchgelesen und weiß nicht, für welche Dienstleistungen sie bezahlt hat oder eben nicht.

  • Avatar xxckxx sagt:

    Also Medikamente geben und Umdecken sind bei uns Freundschaftsdienste … allerdings regeln wir das auch oft untereinander … haben eben ne super Stall Gemeinschaft …
    Den perfekten Stall wo man keine Abstriche machen muss, habe ich persönlich leider noch nicht gefunden …

  • Avatar JAusten sagt:

    Gibt es ja auch nicht. Im nächsten Stall sind wieder 2 Sachen besser als im alten Stall, dafür aber auch 2 Sachen nicht so gut. Das hält sich immer die Waage. Ein-, umdecken, Medis sind bei uns auch Gefälligkeiten untereinander. Bei uns wird so ein Service nicht angeboten. Falls er angeboten werden sollte, muss man dafür auch bezahlen. Bezahle ich dafür, fordere ich den Service natürlich auch ein. Die meisten verlassen den Stall, weil sie „zwischenmenschliche Probleme“ haben und die werden sie im nächsten Stall wieder haben.

  • Avatar xxckxx sagt:

    Die meisten verlassen den Stall, weil sie „zwischenmenschliche Probleme“ haben und die werden sie im nächsten Stall wieder haben.

    da muss ich dir doch glatt zustimmen !!!!!

  • Argentina Argentina sagt:

    Ich würde auch raten in den alten Stall zurückzuziehen, wenn Du mit dem längeren Anfahrstweg klarkommst. Dadurch, daß alles gemacht wird, sparst Du ja auch ne Menge Zeit.

    Ich kenne beide Sorten Stall und ich würde den längeren Weg vorziehen, wenns den Pferden dort besser geht. Ich kenne Leute, die fahren längere Strecken zu ihren Pferden.
    Und 25 Kilometer finde ich wirklich noch im Rahmen.

  • Avatar Tante sagt:

    Ich gebe gerne zu, dass ich anspruchsvoll bin, aber vielleicht wird man das auch, wenn man 2 kranke Pferde hat, die einfach auch spezielle Bedürfnisse haben und wenn man neben einigen guten auch schon etliche schlechte Ställe gesehen hat.

    Zum Thema „Dinge in Eigeninitiative in die Hand nehmen“ kann ich nur sagen, dass das bei vielen Stallbesitzern nicht gern gesehen wird, wenn man ihnen vorschreiben möchte, dass sie für x-hundert oder x-tausend Euro doch bitte ihren Paddock befestigen sollen 😉 Außerdem ist der Paddock am alten Stall in Hanglage und da wird das schwierig mit einer Befestigung. Stallbesitzer gehen ja auch grundsätzlich erstmal davon aus, dass sie alles richtig machen und es keinen Verbesserungsbedarf gibt, aber das ist nur meine Erfahrung.

    Zwischenmenschliche Probleme hatte ich bisher noch in keinem Stall, weil ich entgegen des ersten Eindrucks, der hier vielleicht von mir entstanden ist, immer vernünftig mit allen umgehe, mit keinem Streit oder Ärger habe und ziemlich pflegeleicht bin, was aber nicht heißt, dass ich immer alles kritiklos toll finde.

    Im alten Stall war von vornherein klar, dass Medigabe und Umdecken usw. zum Service gehört und im Preis enthalten ist und somit erwarte ich dann natürlich auch, dass gerade die Medigabe zuverlässig erledigt wird, denn das Pferd braucht die Tablette, da gibt es leider keinen Ermessensspielraum.
    Im neuen Stall fand die SB es zu stressig, immer daran denken zu müssen, dem PFerd morgens bei der Fütterung eben die Tablette mit zu geben, obwohl ich auch angeboten hatte, das extra zu bezahlen.

    Ich habe ja auch grundsätzlich überhaupt kein Problem damit, meine PFerde selber zuzufüttern, und bei meinem Oldie war das auch völlig klar, dass das nötig sein würde, aber bei einem extrem leichtfuttrigen Hafi denke ich schon, dass man in einem Pensionsstall erwarten kann, dass das Pferd so gefüttert wird, dass es nicht permanent abnimmt. Das ist für mich ein Zeichen, dass zu wenig Heu gefüttert wird….ich schätze mal, dass die ca. 3-4 kg Heu am Tag bekommen….reicht meiner Meinung nach auch für leichtfuttrige Robustrassen im Winter ohne Weide nicht aus….und es kann ja nicht Sinn der Sache sein, dass ich jetzt jeden Tag da stehe und 1,5 Stunden damit zubringe, die PFerde zuzufüttern und jeden Monat zum normalen Pensionspreis noch ca. 160 Euro extra für Futter ausgeben muss….das war vorher so nicht abgesprochen….
    Die Stalldienste waren vorher klar, aber die sind auch nicht das ausschlaggebende Problem, nur alles zusammen kostet halt so extrem viel Zeit, dass ich aufgrund dessen manchmal gar nicht zum reiten komme.

    Was mich halt in der Hauptsache stört im neuen Stall ist halt die wirklich schlechte Fütterung in dem Offenstall wo mein Hafi steht….und die lange Fresspause von 12-14 Stunden über Nacht. Und ich habe bei der SB schon öfter angeregt, dass vielleicht mal zu verbessern, indem man abends etwas später füttert oder das Heu über engmaschige Netze gibt, aber sie sieht da überhaupt keinen Handlungsbedarf.
    Klar sind im alten Stall auch ein paar Sachen nicht so dolle und die Reithalle würde mir gerade jetzt im Winter sehr fehlen, aber mir geht es jetzt in erster Linie um das Wohl der Pferde und Versorung und Fütterung waren im alten Stall optimaler….und ja, die alte SB würde mich gerne zurück nehmen, weil wir uns sehr gut verstanden haben und nie ernsthafte Probleme hatten 😉

  • Avatar Aragon sagt:

    Zwei Gedanken:

    1. Unter „Eigeninitiative“ hatte ich jetzt nicht verstanden, dass man den SB dazu auffordert, den Paddock für viel Geld trockenzulegen, sondern dass man, wie das Wort schon impliziert, selbst aktiv wird.

    2. Ich habe es nun schon bei mehreren EMS-PFerden miterlebt, dass die unter der richtigen und wichtigen Diät recht plötzlich an einen Punkt kommen, an dem sie auf einmal brutal abbauen, ohne erkennbaren Grund und auch ohne dass die Fütterung nochmal weniger wurde. Bille hat das mit ihrem auch gehabt. Muss also nicht zwingend sein, dass die in dem Offenstall tatsächlich zu wenig füttern.

  • Avatar Patrizia sagt:

    wenn man ihnen vorschreiben möchte, dass sie für x-hundert oder x-tausend Euro doch bitte ihren Paddock befestigen sollen 😉

    Richtig! Das meinte ich aber auch nicht. Wenn DICH etwas stört, dann musst Du wohl selber in den sauren Apfel beissen und das aus eigener Tasche ändern. 😉

  • Avatar xxckxx sagt:

    Das stimmt … Vorschläge bezüglich umgestaltung/umbau werden meist nicht vom SB angenommen/umgesetzt … auch nicht, wenn man anbietet das selber zu bezahlen und auch in die Tat umzusetzen …

    Aber wenn du die Möglichkeit hast, dann geh zurück! ich finde das vollkommen ok … es scheint die bessere Lösung zu sein. Dann gehts den Pferden wieder besser und du kannst auch beruhigte sein 🙂

  • Avatar Patrizia sagt:

    P.S. Wie sehen denn eigentlich die anderen Einstellerpferde aus? Sind die alle klapperdürr? Oder müssen auch die alle von ihren Besitzern sattsam zugefüttert werden? Falls ja, ergäbe sich da doch sicher mal die Gelegenheit, eine kleine Stallrevolte vom Zaun zu brechen und zusammen beim Stallbesitzer um mehr Futter zu bitten.

    Und falls es nur Deine Pferde sind, na, wo ist das Problem, denen abends noch ein Netz extra in die Box zu hängen? Oder hängen zu lassen, evtl. von einer Boxennachbarin, wenn Du nicht jeden Tag da sein kannst?

    Insgesamt solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass „Verbesserungsvorschläge“ bei einem Stallbesitzer selten mal gut ankommen. Wenn feste Zusagen (möglichst schriftliche) nicht eingehalten werden, ist das was anderes. Dann kannst Du jederzeit um Klärung bitten und bist ggf. sogar im Recht, die Stallmiete zu kürzen.

  • Avatar Patrizia sagt:

    Das stimmt … Vorschläge bezüglich umgestaltung/umbau werden meist nicht vom SB angenommen/umgesetzt … auch nicht, wenn man anbietet das selber zu bezahlen und auch in die Tat umzusetzen …

    Da hab ich jetzt die gegenteilige Erfahrung gemacht….meine Berberstute ist eine elende Zaunschlüpferin. Das ist IHR Problem und ich hätte es an so gut wie jedem Stall gehabt (sie krabbelt sogar aus Boxen/ Fenstern und ähnliche Scherze…). Ich habe mit meinen Stallbesitzern den Deal gemacht, dass wir zusammen einen sehr stabilen und hohen Holzzaun um den Paddock ziehen. Bezahlt habe ich den und gebaut haben wir ihn gemeinsam. Warum soll sich ein Stallbesitzer gegen die definitive Verbesserung seiner Anlage wehren? Da wär er doch schön blöde.

  • casper109 casper109 sagt:

    Und ich habe bei der SB schon öfter angeregt, dass vielleicht mal zu verbessern, indem man abends etwas später füttert oder das Heu über engmaschige Netze gibt, aber sie sieht da überhaupt keinen Handlungsbedarf.

    Wenn du aber abends später fütterst ist die Fresspause am Tag zu groß :nix: ist doch gehopst wie gesprungen bei 2x am Tag füttern.

    Würden meine Beiden in einem Stall mit zu wenig Futter stehen, würde ich um genügende Fütterung bitten (allerdings mit Nachdruck), da so etwas gar nicht geht. 2 x Füttern ist ok wenn es ausreichend ist :nix:

    Da aber mit der Stallbesitzerin anscheinend ja nicht zu reden ist, wäre ich, auch an deiner Stelle, da sofort wieder weg und im alten Stall. Denn wenn es dir um das Wohl der Pferde geht, dann sind sie dort ja wohl allerbestens aufgehoben :nix:

    Ich fahre diesen Winter übrigens auch 30 km, eine Strecke und mir ist das nicht leicht gefallen, da meine Pferde eigentlich zu Hause stehen, ich hier aber im Winter nur sehr eingeschränkt mit ihnen was machen kann.
    Wäre der Stall nicht ok, wären sie sofort wieder zu Hause und ich würde eher auf das reiten verzichten, denn Auslauf haben sie hier genug.

    Aber die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, die musst du selber im Sinne deiner Pferde treffen :ja:

  • casper109 casper109 sagt:

    Warum soll sich ein Stallbesitzer gegen die definitive Verbesserung seiner Anlage wehren? Da wär er doch schön blöde.

    Ich denke da muss die Chemie stimmen, denn stell dir mal vor du bist dir nicht so ganz grün mit dem Stallbesi und kommst auf die Idee bei Auszug den Zaun wieder mitzunehmen :flucht:
    Sowas ist bestimmt nicht selten. Oder auf die Idee dann aber dafür Geld haben zu wollen. Ich kann mir schon vorstellen das es Konstellationen gibt wo der Stallbesi so etwas nicht möchte.

    Ich habe auch auf den Paddocks vor den Boxen meiner Beiden Gummimatten gelegt, aber meine Stallbesi´s sind auch sehr nett und man versteht sich und dazu kommt noch das es ja nichts fest installiertes ist :nix:

  • Avatar xxckxx sagt:

    Da hab ich jetzt die gegenteilige Erfahrung gemacht….meine Berberstute ist eine elende Zaunschlüpferin. Das ist IHR Problem und ich hätte es an so gut wie jedem Stall gehabt (sie krabbelt sogar aus Boxen/ Fenstern und ähnliche Scherze…). Ich habe mit meinen Stallbesitzern den Deal gemacht, dass wir zusammen einen sehr stabilen und hohen Holzzaun um den Paddock ziehen. Bezahlt habe ich den und gebaut haben wir ihn gemeinsam. Warum soll sich ein Stallbesitzer gegen die definitive Verbesserung seiner Anlage wehren? Da wär er doch schön blöde.

    So habe ich leider die Erfahrungen gemacht … 🙁 man möchte halt auf seinem Grundstück das machen was man als Besitzer möchte und wenn die Einsteller was anderes haben wollen dann sollen sie sich was anderes suchen … das hab ich dann auch gemacht letztes Frühjahr xmas

  • Avatar littlesheep sagt:

    Das ist ja Luxus pur !!! Umdecken, Medikamentegabe, usw usw…
    das sind Dienstleistungen die echt „nicht normal“ sind … oder selten …

    Hm, also bei uns ist das selbstverständlich und wäre auch in jedem Stall, wo wir bisher waren bzw. ich mal geritten habe so gewesen. Umdecken oder morgens ausdecken (wenn man abends nicht kommen würde auch wieder eindecken) macht die Stallbesitzerin von sich aus, wenn es halt zu warm ist, Medikamente etc. natürlich nur nach Vorgabe. Mein Lewitzer war vor zwei Jahren sehr krank und mußte über Monate Antibiotikum kriegen, da hat sie täglich morgens und abends das Pulver angerührt und ihm mit der Spritze ins Maul gegeben, mehrmals täglich Augensalbe reingemacht, morgens und mittags Fieber gemessen (weil wir die Schübe kontrollieren mußten) und die Temperatur notiert, bei Bedarf gleich fiebersenkendes Mittel eingegeben etc.

    Gut, dafür bin ich in der Regel auch jeden Tag da und wenn nötig helfe ich wo auch immer nötig mit, egal ob’s jetzt das tägliche Füttern ist oder Arbeiten rund um Stall und Hof oder anderes, beruht halt alles auf Gegenseitigkeit. Dafür durften z.B. auch zwei Rentnerpferde für umsonst nur gegen Zahlung des Heus auf dem Weidestück hinter der Halle überwintern letztes Jahr. Meine beiden Pferde haben im Liegebereich im Offenstall Stallmatten bekommen – diese habe ich zunächst bezahlt, es wurde dann mit dem Heu für die Rentner verrechnet. Verbesserungsvorschläge für „meinen Bereich“ werden soweit durchführbar jederzeit angenommen – z.B. hatte ich auch das Problem mit zu wenig Heu, weil auch nur morgens und abends gefüttert wird (und meine eigentlich zusätzlich auf Diät sind). Resultat waren Durchfall und Kotwasser bei meinem Lewitzer, jetzt füttere ich abends relativ viel und sie haben durchgehend Heu zur Verfügung – wir hätten sogar einen Rundballen reingestellt bekommen, aber das wird mir doch zu umständlich.

    Anspruchsvoll finde ich das daher echt nicht, grad sowas wie Medikamentengabe gehört einfach zum Service dazu und ist (außer in so Fällen wie bei meinem, das war schon etwas aufwendiger und langwierig) keine große Sache, weil gefüttert wird ja eh. Wenn man Einsteller nimmt, dann muß man eben auch davon ausgehen, daß diese u.a. aus dem Grund einen Platz „mieten“, weil sie eben nicht die Zeit haben, rund um die Uhr bei ihrem Pferd zu sein und mehrmals täglich zu füttern und Medikamente zu geben.

  • Avatar xxckxx sagt:

    Ich bin auch jeden Tag am Stall. Ich helfe mit, mache auch mal Dinge „außer der Reihe“ alles für mich selbstverständlich und ich mache das auch gerne (habe ja auch Vorteile davon) aber ich kenne das wirklich nicht, dass solche Dinge „dazu“ gehören…
    Wie gesagt, wir machen das alles unter einander aus und Frage die SB nur in Ausnahmefällen, falls wir es gar nicht geregelt bekommen. Aber auch das ist in der Regel kein Ding …

    Es kommt auch, meiner Meinung nach, immer drauf an, was man „ändern“ möchte. Ich finde es einfacher z.B. Matten auf das Paddock zu legen als einen anderen Zaun am Winterauslauf oder ein Matschpaddock zu befestigen … vielleicht denke ich da auch bissi quer :nix:

    Egal 😀 Ich bleibe dabei und würde an ihrer Stelle zurück wechseln 🙂 scheinbar hast du dich dort wohl gefühlt?
    Was waren die konkreten Gründe des ursprünglichen Wechsels nochmal???

  • Bille21 Bille21 sagt:

    2. Ich habe es nun schon bei mehreren EMS-PFerden miterlebt, dass die unter der richtigen und wichtigen Diät recht plötzlich an einen Punkt kommen, an dem sie auf einmal brutal abbauen, ohne erkennbaren Grund und auch ohne dass die Fütterung nochmal weniger wurde. Bille hat das mit ihrem auch gehabt. Muss also nicht zwingend sein, dass die in dem Offenstall tatsächlich zu wenig füttern.

    Karo, aber Nardo hat ja während seiner Diät abgenommen. Da hat er 4,5kg Heu und 1,5kg Stroh täglich bekommen. Und da war die Gewichtsabnahme ja beabsichtigt und dringend erforderlich. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Hafi eigentlich auf „Erhaltungsfutter“, sollte also nicht mehr abnehmen…

  • Avatar Aragon sagt:

    Ja, aber war es bei ihm nicht auch so, dass er dann plötzlich von „hat schön abgenommen“ zu „huch, jetzt ist er aber deutlich zu klapprig“ ging? So war das bei den beiden Pferden meiner Bekannten hier.

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Ich würde an Deiner Stelle auch definitiv in den alten Stall zurückgehen. :ja:
    25 Kilometer sind jetzt auch nicht sooo weit :denk:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ja, aber war es bei ihm nicht auch so, dass er dann plötzlich von „hat schön abgenommen“ zu „huch, jetzt ist er aber deutlich zu klapprig“ ging? So war das bei den beiden Pferden meiner Bekannten hier.

    Nein, wir haben ihn schon gezielt ganz nach unten gehungert, um seinen Stoffwechsel „auf Null“ zu setzen.
    Allerdings ist er mir im Herbst 2011 beim Fellwechsel noch mal ungewollt richtig dünn geworden – da hatten wir schon wieder etwas aufgefüttert gehabt und da hat er innerhalb von wenigen Tagen massiv abgebaut.

  • Avatar Aragon sagt:

    Ah, dann hatte ich das verkehrt in Erinnerung – würde aber ja zeitlich mit dem hier geschilderten Fall passen (Fellwechsel usw).

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Was mich echt stutzig macht, sind die 12h Fresspause, wo es kein Heu gibt. :blinzel:
    Weißte wie lange ich mir das angucken würde? Exakt einen Tag.

    Danach würde ich entweder selbst dafür sorgen, dass er genug Heu hat (und warum kaufst du eigentlich das Heu?? :blinzel: Wenn Heugabe im Vertrag ausgehandelt ist, dann hat der Stallbesitzer auch gefälligst genug bereit zu stellen), oder Sachen wieder einpacken und verschwinden.

    Ich hab wirklich keine grossen Ansprüche, aber rund um die Uhr Heu, bzw. entsprechend großzügig rationiert, kann ja nicht zu viel verlangt sein!

  • Avatar Patrizia sagt:

    Na, ne Selbstverständlichkeit ist es aber auch durchaus nicht überall, July…

  • Avatar Asterix sagt:

    Also ich würde auch zurückgehen. Ich fahr auch lieber weiter und kann mich dafür auf die Gabe der Medis verlassen. Wenn man nicht jeden Tag in den Stall kann ist sowas Goldwert

  • Avatar JAusten sagt:

    Ich gebe gerne zu, dass ich anspruchsvoll bin, aber vielleicht wird man das auch, wenn man 2 kranke Pferde hat, die einfach auch spezielle Bedürfnisse haben und wenn man neben einigen guten auch schon etliche schlechte Ställe gesehen hat.

    Zum Thema „Dinge in Eigeninitiative in die Hand nehmen“ kann ich nur sagen, dass das bei vielen Stallbesitzern nicht gern gesehen wird, wenn man ihnen vorschreiben möchte, dass sie für x-hundert oder x-tausend Euro doch bitte ihren Paddock befestigen sollen 😉 Außerdem ist der Paddock am alten Stall in Hanglage und da wird das schwierig mit einer Befestigung. Stallbesitzer gehen ja auch grundsätzlich erstmal davon aus, dass sie alles richtig machen und es keinen Verbesserungsbedarf gibt, aber das ist nur meine Erfahrung.

    Nicht nur anspruchsvoll, nein, auch noch ein Märtyrer!
    Ganz ehrlich, jemand wie Du würde mir fehlen. Immer kluge Ratschläge und Extrawürste. Kein SB kann etwas dafür, dass Deine Gäule krank sind und ja, diesbezgl. ist es echt Dein Pech und Du wirst halt so lange suchen müssen, bis was passendes gefunden ist.

  • Avatar JAusten sagt:

    Was mich halt in der Hauptsache stört im neuen Stall ist halt die wirklich schlechte Fütterung in dem Offenstall wo mein Hafi steht….und die lange Fresspause von 12-14 Stunden über Nacht. Und ich habe bei der SB schon öfter angeregt, dass vielleicht mal zu verbessern, indem man abends etwas später füttert oder das Heu über engmaschige Netze gibt, aber sie sieht da überhaupt keinen Handlungsbedarf.
    Ich würde es mir verbitten, dass man meinem Gaul ein Heunetz hinhängt. Von diesen Dingern halte ich z.B. gar nix. Tja, da wirst Du Deinen eigenen Stall eröffnen müssen. In dem kannst Du dann Deine Verbesserungsvorschläge umsetzen.

    Klar sind im alten Stall auch ein paar Sachen nicht so dolle und die Reithalle würde mir gerade jetzt im Winter sehr fehlen, aber mir geht es jetzt in erster Linie um das Wohl der Pferde und Versorung und Fütterung waren im alten Stall optimaler….und ja, die alte SB würde mich gerne zurück nehmen, weil wir uns sehr gut verstanden haben und nie ernsthafte Probleme hatten

    Für mich schwer vorstellbar!

  • Avatar Tante sagt:

    Gründe, warum ich überhaupt in den jetzigen Stall gewechselt bin, gab es mehrere, aber hauptsächlich waren es die Entfernung und die fehlende Halle im Winter, denn in dieser kleinen Bewegungshalle, die es am alten Stall gibt, brauche ich meinen Hafi, der auch Spat hat, nicht zu reiten und longieren geht dort auch nicht, weil in der Halle noch altes Ständerwerk steht, man kann also eh nur außen rum oder Zirkel reiten und gefährlich finde ich sowas auch….dazu kommt, dass mein Hafi das geborene Offenstallpferd ist und ich im jeztigen Stall für ihn halt einen OS-Platz habe und für meinen Oldie einen Boxenplatz, denn der fühlt sich in einer Box mit ganztägigem Auslauf viel wohler als in einem OS….im jetzigen Stall habe ich also für beide Pferde das passende. Und es gibt eben eine vernünftige Halle, so dass ich meinen EMS Hafi auch im Winter trainieren kann, was bei EMS ja immer ganz wichtig ist.

    Richtig, mein Hafi hatte gut abgespeckt und ist jetzt auf einem Stand, wo das Gewicht erhalten werden sollte, er nimmt aber, obwohl ich schon die ganze Zeit ein bisschen zugefüttert habe, weiter ab und das ist für mich ein Zeichen, dass er einfach zu wenig bekommt, weil die Heuration, die vom Stall aus gefüttert wird, einfach zu wenig ist.
    Und deshalb kaufe ich auch Heu dazu und gebe noch Luzernecobs und habe die Menge, die ich zufüttere nochmal erhöht…..ich hab ja auch grundsätzlich nichts dagegen, dass die Hafis in dem OS mal ´ne Fresspause haben, weil da nur so leichtfuttrige Fressmaschinen drin stehen, die teilweise auch schon in der Vergangenheit Rehebschübe hatten und einfach ein bisschen knapper gehalten werden müssen, aber 12 Stunden ohne was finde ich dann doch schon arg lang….
    Heu rund um die Uhr funktioniert aber leider bei EMS und Rehepferden auch nicht….genau mit so einer Fütterung wurde meiner nämlich erst richtig dick und krank….

  • Avatar Tante sagt:

    @JAusten: das mit den Heunetzen war ja nur ein Vorschlag….und ich würde das auch nie über die Köpfe der anderen Miteinsteller hinweg fordern, sondern hatte vorgeschlagen, die Fütterung im OS mal mit allen Betroffenen zu besprechen, weil ich nämlich von den anderen auch schon gehört habe, dass die mit der Fütterung sehr unglücklich sind auch auch ALLE zufüttern, aber das wurde natürlich gleich von der SB abgeschmettert, weil sie gar nicht ändern und verbessern will….

    Und mal ganz ehrlich: du kennst mich überhaupt nicht und stänkerst mich nur an, weil ich kritisch bin und versuche, Dinge zu verbessern und weil ich den Anspruch habe, dass meine Pferde vernünftig gehalten und gefüttert werden?? Kann ich nicht nachvollziehen….aus ein paar Posts in einem Forum hast du dir die Meinung gebildet, dass ich auf jeden Fall eine völlig unmögliche Person sein muss, die kein SB in seinem Stall haben will???
    Ich habe immer noch – trotz dem Wechsel – ein nettes Verhältnis zu meiner alten SB und sie hat mir öfter schon angeboten, dass ich jederzeit zurück kommen kann wenn es im neuen Stall nicht klappt….aber ich kann halt nicht um jeden Preis zurück, ein paar Sachen müssten sich einfach ändern dann, z.B. sollte mein EMS Pferd im Sommer nicht von morgens 7.00 bis abends 22.00 Uhr auf die Wiese, wie es dort üblich ist, das ist einfach zu gefährlich bei seiner Krankheit und da müsste man eben nach einer Lösung gucken….ich weiß nicht, wieso das so unverständlich ist???

  • Avatar Patrizia sagt:

    Und ich weiss nicht, warum Du das nicht einfach mit der Stallbesitzerin besprechen kannst, wenn ihr doch so ein gutes Verhältnis habt? :nix:

  • Avatar JAusten sagt:

    Mmmmh, vielleicht weil sie besser tippen als reden kann – man fragt es sich!

  • Avatar Patrizia sagt:

    Ich glaub, da hilft nur Eigenregie…

    (und dann wird nach spätestens dem ersten Winter darüber gejammert, warum alles soooo viel Arbeit ist….)

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Äh, und ich bin grad verwirrt, wo die Posts jetzt herkommen…. Bei mir wurde Tante schon gestern als unregistriert angezeigt und jetzt auch noch….

  • Avatar Patrizia sagt:

    Stimmt, bei mir auch. Vielleicht wieder angemeldet, geschrieben und dann gleich wieder abgemeldet? Geht sowas? Keine Ahnung. Oder das Pforg krankt noch an den Folgen des Meltdowns und spuckt Beiträge zeitverzögert aus.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Solche unregistrierten Postings hab ich schon häufiger gesehen. :denk:

  • Avatar Tante sagt:

    Leute, vergesst den Post einfach, das hier ist offenbar nicht die richtige Plattform für höfliche, nette und konstruktive Auseinandersetzung….
    Ich hatte mich hier angemeldet, weil ich Rat suchte und nicht, um mich von einigen Leuten hier nur blöd anmachen zu lassen und mit bissigen und destruktiven Kommentaren zuschütten zu lassen.
    Ich weiß echt nicht, warum solche Leute, die einfach nicht in der Lage sind, sich sachlich und höflich und mit einem gewissen Niveau auszutauschen, nicht einfach von solchen Foren gesperrt werden, denn sie schaden den Foren nur, indem sie Leute vertreiben. Aber das ist nicht meine Baustelle….
    Ich danke allen, die hier sachlich geschrieben haben und versucht haben, zu helfen.

  • casper109 casper109 sagt:

    so ein gutes Verhältnis habt? :nix:

    :no: Wer lesen kann ist klar im Vorteil, sie schrieb doch das die jetzige Stallbesi nicht mit sich reden lässt :eye:

  • Avatar Patrizia sagt:

    ging ja auch um den vorigen. :eye: 😉

  • casper109 casper109 sagt:

    ging ja auch um den vorigen. :eye: 😉

    Ok Schuh selbst anzieh 😀 :tuete: hättest ja auch „die (Alte)“ ähm Vorige dazu schreiben können :daumen:

    Für die Weide wäre eine Fressbremse dann angebracht, trägt meine Stute audh :nix: sonst platzt sie oder kann gar nicht mehr auf die Wiese. Da sie im Sommer schon nur 4 Std. zum fressen raus durften und sie trotzdem ganz schön auseinander ging, vor allem nachdem sie nicht belastet werden durfte :seufz:

    Es gibt immer eine Lösung wenn man in alle Richtungen schaut.

  • Argentina Argentina sagt:

    das hier ist offenbar nicht die richtige Plattform für höfliche, nette und konstruktive Auseinandersetzung….

    Ich weiß was Du meinst :tuete:
    Ich hoffe Du bleibst trotzdem. Denn es gibt auch nette konstruktive Auseinandersetzung…hast Du ja vielleicht an einigen Posts in Deinem Thread gemerkt.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Tante, kannst doch gerne bleiben. 🙂
    Jausten ist nicht nachtragend. :ostern:

    Aber jetzt mal ohne Flax, hier wird einem schon geholfen, man muss nur das für sich Brauchbare rausfiltern. 😉

  • Avatar Skip sagt:

    Hallo,

    ich brauche mal ganz dringend Rat, ob wir wieder den Stall wechseln sollen oder nicht…kurz zur Vorgeschichte, ich habe 2 Pferde, ein altes Warmblut, das ich nicht mehr reite und das jeden Tag eine Tablette bekommen muss und einen sehr leichtfuttrigen Haflinger mit EMS, den ich nach 2 jähriger Pause seit dem Frühjahr wieder reiten kann.
    Unser Problem an allen Ställen war bisher, dass die Haltung/Fütterung insbesondere für mein EMS Pferd nicht passte, er ständig zu dick und völlig überversorgt war oder dass mein Oldie sich in gemischten Weideherden nicht verträgt…..aus diesen Gründen mussten wir in den letzten 2 Jahren leider schon öfter mal den Stall wechseln.
    Nun standen wir seit einem Jahr in einem kleinen privaten Stall, ca. 25 km weit weg von uns.
    Es wurde von der SB alles übernommen, die Tablettengabe, Umdecken, Fliegendecke anziehen, misten, es wurde 3x täglich gefüttert, der Stall war ordentlich und sauber, es gab einen super tollen Reitplatz, die Weiden waren extrem mager und fruktanarm, getrennte Herden, täglich Auslauf so lange wie möglich und über Nacht Box, soweit alles toll. Nachteile: der weite Anfahrtsweg, im Winter gab es nur einen Matschpaddock, der war zwar super groß, aber eben auch richtig fies matschig (bei Frost kamen die PFerde auf die Weiden) und es gab nur eine winzige Halle, die zum reiten einfach zu klein war. Im Sommer war es sehr heftig mit Fliegen und mein Oldie hat dadurch kaum gefressen und ziemlich abgenommen.
    Wir sind dann umgezogen in einen größeren Stall, der nur 12 km entfernt ist, wo mein Oldie täglich Auslauf in einer Wallachgruppe bekommt, im Sommer auf der Wiese, im Winter auf relativ kleinen, aber drainierten Sandpaddocks und wo mein EMS Pferd nur noch halbtags Weidegang bekommt und ansonsten in einem kleinen Offenstall steht in einer gemischten Herde und nur zweimal täglich gefüttert wird. Der Stall hat auch eine Halle, so dass man wetterunabhängig trainieren kann. Soweit alles schön, aber jetzt, nach 2 Monaten im neuen Stall, bin ich nicht ganz glücklich. Mein Oldie sieht zwar ganz zufrieden aus, muss aber massiv zugefüttert werden, weil die dort sehr mit Heu geizen. Ich muss also permanent Heu dazu kaufen, dazu noch Luzernecobs. Außerdem sieht man sich dort nicht in der Lage, ihm täglich seine Tablette zu geben, so dass ich auch deshalb schon jeden Tag zum STall MUSS um das selber zu machen.
    Was mir aber richtig Sorgen macht, ist die Fütterung in dem Offenstall. Klar hat mein Hafi EMS und muss knapp gehalten werden, aber ich habe es noch nie erlebt, dass mein Hafi obwohl ich schon die ganze Zeit zugefüttert habe, konstant abnimmt und mittlerweile so schlank ist, dass der TA gesagt hat, er sollte nicht dünner werden. Er macht auch zur Zeit einen sehr unglücklichen Eindruck, ist schlapp, kraftlos, motivationslos und hat vor allem keinen Spielkameraden in dem neuen Stall. Im alten Stall war er ganz dicke mit einem anderen Wallach, die beiden haben immer so schön getobt und gespielt und jetzt steht er meistens alleine ….wirklich Probleme macht mir allerdings hauptsächlich die Fütterung…ich denke, die Pferde bekommen dort generell zu wenig Heu und auch die Fresspause im Offenstall ist definitiv zu lang, denn abends wird gegen 17.30 gefüttert und in max. 1 Stunde ist alles aufgefressen und dann gibt es erst am nächsten Morgen um 7 Uhr was…..da aber auch keine Einstreu im Offenstall ist, haben die also gute 12 Stunden gar nichts zu fressen….
    Ich füttere also jetzt zum erstem Mal in meinem Leben auch mein EMS PFerd regelmäßig massiv zu…das Problem daran ist nur, dass das alles so zeitaufwendig ist und mittlerweile auch so teuer ist (der Stall kostet knappe 200 Euro pro Pferd und ich gebe für beide PFerde zusammen mittlerweile noch ca. 160-170 jeden MOnat für Kraftfutter, zusätzliches Heu, MiFu und Luzernecobs aus), dass das reiten wieder komplett zu kurz kommt, denn in dem Stall muss ich auch selber misten und diverse Stalldienste machen, z.B. den Offenstall abäppeln, am Wochenende PFerde rausbringen oder reinholen usw…
    Ich bin mir sicher, dass das alles auch keine Dauerlösung ist und nun überlege ich ernsthaft, ob ich unter bestimmten Bedingungen wieder in den alten Stall zurück gehe….da war auch nicht alles toll und einige Sachen müssten sich auch ändern, aber wenigstens wurden meine PFerde da voll versorgt, ich musste nicht ein Vermögen für Zusatzfutter ausgeben und die Fütterung war generell besser und pferdefreundlicher und mein EMS Wallach schien mir dort einfach glücklicher zu sein, weil er halt richtige Kumpels dort hatte.

    Was würdet ihr machen? Wäre über objektive Tipps oder Ratschläge echt froh, denn ich will doch nur das Beste für meine Pferde….

    LG

  • Argentina Argentina sagt:

    Aber jetzt mal ohne Flax, hier wird einem schon geholfen, man muss nur das für sich Brauchbare rausfiltern.

    :ostern:

    Und die nicht so netten Töne versuchen zu ignorieren. 😀

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