Bauchergebiss – speziell oder einfach nur ein Gebiss?

By BambiNoble | Ausrüstung

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Mein Andalusier sucht immer noch nach “ Seinem “ Gebiss. In Spanien wurde er ( bevor er dann wieder für fast 2 Jahre auf die Weide ging) mit einer einfach gebrochenen Springkandare angeritten. Ich habe dieses Gebiss auch mitbekommen und wir kamen gut damit zurecht. Ich glaube, er mochte es schon ganz gerne. Er ist sehr temperamentvoll und nicht ganz so leicht zu händeln unter dem Reiter. Die Vorbesitzerin meinte zu dem Gebiss damals „Ja, ist halt schon die Notbremse für alle Fälle!“ ( – man muss dazu sagen, dass er als ich ihn bekam, vllt 3 – 4 Wochen wieder unter dem Sattel war und mehr durch die Halle gerast als gelaufen ist … keine Ahnung, was die da mit ihm gemacht haben!). Ich bin aber nicht der Typ, der sich auf das Gebiss im Maul verlässt. Ich reite wenig mit Hand, viel mit Gewicht und Körperspannung. Ich wollte etwas weicheres.
Ich weiß schon fein mit einer Kandare um zugehen, ohne Frage ( – ich bin lange mit meinem Hengst auf hochklassik bei den Junioren gestartet, mit Kandare, alles drum und dran, also ich habe keine Angst davor), aber ich wollte das einfach nicht für so ein junges Pferd! Also wurde er auf doppelgebrochene Olivenkopf mit Kupferrolle umgestellt, ging auch sehr gut, er mochte allerdings den Druck an den Seiten nicht besonders. Jetzt sind wir auf eine doppeltgebrochene Wassertrense umgestiegen. Er kaut entspannter, macht aber den Eindruck, dass ihm irgendetwas nicht so ganz an dem Gebiss behagt (- zu unruhig im Maul?).
Eine Kollegin kam jetzt mit dem Bauchergebiss an. Es soll wohl sehr ruhig im Maul liegen, auch nicht so wuchtig sein und eine leichte Hebelwirkung haben. Ich kenne das Gebiss leider überhaupt nicht.
Daher die Frage an euch – sinnvoll?

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